Ältere im Betrieb
Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Die Infoplattform bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte und Informationen über Forschungsprojekte. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.
In dieser Infoplattform sind erstmals alle Literaturhinweise - neben der Themeneinordnung - dem Punkt "wissenschaftliche Literatur" oder "politik-/praxisbezogene Literatur" zugeordnet. "Wissenschaftliche Literatur" beinhaltet Veröffentlichungen in SSCI-Journals, referierten Zeitschriften, wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihen und Discussion Papers. "Politik/Praxis" bezieht sich auf die aktuelle politische Diskussion bzw. auf betriebs-praktische Hinweise zum Thema Ältere im Betrieb.
- Wissenschaft / Politik und Praxis
- Ergebnisse aus dem IAB
- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
- Berufsausstieg und Übergang in Rente
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Literaturhinweis
Wahnsinn oder Notwendigkeit? (2014)
Siemann, Christiane;Zitatform
Siemann, Christiane (2014): Wahnsinn oder Notwendigkeit? In: Personalwirtschaft, Jg. 41, H. 11, S. 16-20.
Abstract
"Koalition, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sind sich einig: Die starre Regelaltersgrenze ist nicht mehr zeitgemäß. Doch die Akteure verfolgen verschiedene Ziele: Die einen wollen sie flexibel nach hinten ausdehnen, die anderen flexibel vorziehen. Wie könnten Lösungen aussehen, welche gibt es bereits, und wie lassen sie sich finanzieren?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Machbarkeitsstudie für eine empirische Analyse von Hemmnissen für die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in kleinen und mittleren Unternehmen: (Machbarkeitsstudie BAV in KMU). Endbericht (2014)
Wallau, Frank; Werner, Jennifer; Thiemermann, Michael; Krieg, Oliver; Gädckens, Charlyn; Langemeyer, Heiner;Zitatform
Gädckens, Charlyn, Jennifer Werner, Oliver Krieg, Heiner Langemeyer & Michael Thiemermann (2014): Machbarkeitsstudie für eine empirische Analyse von Hemmnissen für die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in kleinen und mittleren Unternehmen. (Machbarkeitsstudie BAV in KMU). Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Sozialforschung 444), Berlin, 184 S.
Abstract
"Infolge der Rentenreformmaßnahmen in der Vergangenheit kann der Lebensstandard im Alter nicht mehr allein mit den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung aufrechterhalten werden. Noch mehr als in der Vergangenheit sollte die Altersvorsorge im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung durch zusätzliche Altersvorsorge im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung und/oder der privaten Altersvorsorge ergänzt werden. Vor diesem Hintergrund besteht ein großes Interesse, mehr über die Ursachen der geringeren Verbreitung von BAV-Lösungen in kleinen und mittleren Unternehmen, insbesondere in Kleinstunternehmen, zu erfahren und möglichst konkrete Ansatzpunkte zur Steigerung des Verbreitungsgrades der BAV bei den Unternehmen und deren Arbeitnehmern zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Standpunkt: Rente mit 63 - führt der Weg in die richtige Richtung? (2014)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2014): Standpunkt: Rente mit 63 - führt der Weg in die richtige Richtung? In: IAB-Forum H. 1, S. 24-29., 2014-07-15. DOI:10.3278/IFO1401W024
Abstract
"Die neue Bundesregierung hat in der Rentenpolitik weitreichende Akzente gesetzt. Das zum 1. Juli 2014 in Kraft getretene 'Rentenpaket' enthält eine Reihe von Leistungsverbesserungen. Insbesondere die Einführung der 'Rente mit 63' ist in der öffentlichen Diskussion umstritten. Doch wer profitiert davon und was könnte diese Neuregelung für den Arbeitsmarkt bedeuten?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Demografie und Rente: die Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer auf die Beitragssätze zur Rentenversicherung. Endbericht. Projekt im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) (2013)
Zitatform
Braun, Sebastian & Reinhold Schnabel (2013): Demografie und Rente. Die Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer auf die Beitragssätze zur Rentenversicherung. Endbericht. Projekt im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). (RWI-Projektbericht), Essen, 20 S.
Abstract
"Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die deutsche Volkswirtschaft sind bereits spürbar und werden sich in Zukunft deutlich verstärken. Aus diesem Grund hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im Jahr 2012 eine Studie in Auftrag gegeben, die untersucht hat, welche Effekte verschiedene Entwicklungspfade bzw. Szenarien der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer auf das Wachstumspotenzial der deutschen Volkswirtschaft voraussichtlich hätten. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen zum einen, dass die zukünftige Entwicklung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer deutliche Auswirkungen auf das deutsche Wirtschaftswachstum haben wird (IfW/RWI/ZEW 2012). Zum anderen bestehen wirtschaftspolitische Handlungsspielräume, die die Folgen der demografischen Entwicklung auf das Wirtschaftswachstum zumindest abmildern können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job loss and disability insurance (2013)
Zitatform
Bratsberg, Bernt, Elisabeth Fevang & Knut Røed (2013): Job loss and disability insurance. In: Labour economics, Jg. 24, H. October, S. 137-150. DOI:10.1016/j.labeco.2013.08.004
Abstract
"Based on administrative register data matched with firms' financial statements and closure data collected from bankruptcy proceedings, we show that a large fraction of Norwegian disability insurance claims can be directly attributed to job displacement and other adverse shocks to employment opportunities. For men, we estimate that job loss more than doubles the risk of permanent disability retirement and accounts for one quarter of new disability insurance claims. Firm profitability and tightness of the local labor market also significantly affect employees' likelihood of disability program entry, and the adverse effects of displacement grow stronger when local labor market conditions deteriorate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Reversing early retirement in Germany: a longitudinal analysis of the effects of recent pension reforms on the timing of the transition to retirement and on pension incomes (2013)
Zitatform
Buchholz, Sandra, Annika Rinklake & Hans-Peter Blossfeld (2013): Reversing early retirement in Germany. A longitudinal analysis of the effects of recent pension reforms on the timing of the transition to retirement and on pension incomes. In: Comparative Population Studies, Jg. 38, H. 4, S. 881-906. DOI:10.12765/CPoS-2013-23en
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht die Auswirkungen und Risiken der jüngsten Rentenreformen in Deutschland. Während die deutsche Rentenpolitik über viele Jahre systematisch die Frühverrentung gefördert hat, um den regulierten Arbeitsmarkt in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation zu entlasten, hat die Rentenpolitik in der jüngeren Vergangenheit einen deutlichen Paradigmenwechsel erfahren. Die jüngsten Reformen gehen von einem längeren Verbleib älterer Arbeitnehmer im Erwerbsleben aus. Anhand von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) sowie mithilfe von Längsschnittanalysen auf Mikroebene kommt dieser Beitrag zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Trendwende im Bereich der Frühverrentung in Deutschland auf Kosten zunehmender sozialer Ungleichheiten innerhalb der älteren Bevölkerung geht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
deutschsprachige Fassung -
Literaturhinweis
Gibt es ein Leben nach der Arbeit? Zur diskursiven Konstruktion und sozialen Akzeptanz des "aktiven Alters" (2013)
Dyk, Silke van; Denninger, Tina; Richter, Anna; Lessenich, Stephan;Zitatform
Dyk, Silke van, Stephan Lessenich, Tina Denninger & Anna Richter (2013): Gibt es ein Leben nach der Arbeit? Zur diskursiven Konstruktion und sozialen Akzeptanz des "aktiven Alters". In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 5, S. 321-328. DOI:10.5771/0342-300X-2013-5-321
Abstract
"Der Beitrag kontrastiert politisch-mediale Altersdiskurse der vergangenen drei Jahrzehnte mit den in qualitativen Interviews dokumentierten Ruhestandserzählungen 'junger Alter'. Während das öffentliche Bild des Alters sich in Richtung auf die Betonung der produktiven Potenziale älterer Menschen verschiebt, zeigen deren Alltagserzählungen eine relative Distanz gegenüber gesellschaftlichen Produktivitätserwartungen. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen skizziert der Beitrag den Wandel politischer Altersdispositive wie auch die Vielfalt unterschiedlicher Sozialfiguren des 'jungen Alters'. Er macht deutlich, dass die politische Programmatik einer auf der Aktivität des Alters beruhenden Anerkennung der Alten bei diesen selbst zumindest einstweilen nicht verfängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Women's retirement income in Germany and Britain (2013)
Zitatform
Fasang, Anette Eva, Silke Aisenbrey & Klaus Schömann (2013): Women's retirement income in Germany and Britain. In: European Sociological Review, Jg. 29, H. 5, S. 968-980. DOI:10.1093/esr/jcs075
Abstract
"This article analyses women's retirement income in the context of two distinct welfare states. In addition to women's employment history, we consider their marital history over the life course as an important determinant of retirement income. We use longitudinal data for women born between 1930 and 1940 from the German Socio-Economic Panel and the British Household Panel Study. The results shed light on the mechanisms through which welfare states transmit gender inequality over the life course into retirement. In both countries, single women have higher retirement income than continuously married women. But there are also significant cross-country differences. In the corporatist-conservative German welfare state, marriage over the life course leads to greater dependence on a male breadwinner in retirement than in the liberal British welfare state." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Flexibel in die Rente: gesetzliche, tarifliche und betriebliche Perspektiven (2013)
Zitatform
Fröhler, Norbert, Thilo Fehmel & Ute Klammer (2013): Flexibel in die Rente. Gesetzliche, tarifliche und betriebliche Perspektiven. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 150), Berlin: Edition Sigma, 702 S.
Abstract
"Seit mehr als 20 Jahren werden die gesetzlichen Möglichkeiten des vorzeitigen oder gleitenden Erwerbsausstiegs sukzessive eingeschränkt. Diese Studie geht der Frage nach, wie tarifliche und betriebliche Akteure auf den Abbau staatlicher Optionen des flexiblen Rentenübergangs reagiert und welche Strategien und Initiativen sie entwickelt haben. Sie bietet einen Einblick in die Regelungsvielfalt von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen zum flexiblen Übergang in die Rente und erkundet die zugrunde liegenden Interessen- und Machtbeziehungen zwischen den Tarif- und Betriebsparteien. Durch die Kombination qualitativer und quantitativer Methoden gelingt es, die Folgen der 'Entstaatlichung', 'Vertariflichung' und 'Verbetrieblichung' des Rentenübergangs sowohl für die regulierenden Akteure als auch für die individuellen Handlungsspielräume der Beschäftigten zu beleuchten. In der Summe ergibt sich ein facettenreiches und dynamisches Bild der institutionellen Rahmung des flexiblen Erwerbsausstiegs, der Nutzung der Übergangsinstrumente durch die Beschäftigten sowie der möglichen zukünftigen Gestaltung des Rentenübergangs auf betrieblicher, tariflicher und gesetzlicher Ebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bridge unemployment in Germany: response in labour supply to an increased early retirement age (2013)
Giesecke, Matthias; Kind, Michael;Zitatform
Giesecke, Matthias & Michael Kind (2013): Bridge unemployment in Germany. Response in labour supply to an increased early retirement age. (Ruhr economic papers 410), Essen, 34 S. DOI:10.4419/86788465
Abstract
"In Deutschland wurde die Altersgrenze für Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit von 60 auf 63 Jahre angehoben. In der vorliegenden Studie wird untersucht, inwieweit sich die Anhebung dieser Altersgrenze auf die Wiederbeschäftigung von Männern auswirkt, die kurz vor dem Erreichen dieser Grenze arbeitslos wurden. Durch die Anhebung der Altersgrenze wird die Dauer bis zur Erreichung des Renteneintrittsalters aus Sicht der kürzlich in Arbeitslosigkeit eingetretenen Individuen exogen verlängert. Mit Hilfe der Verweildaueranalyse werden in dieser Studie die Auswirkungen der Reform auf die Wiederbeschäftigung und auf den Austritt aus dem Erwerbsleben untersucht. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Wiederbeschäftigungswahrscheinlichkeit steigt. Ältere Arbeitslose finden wahrscheinlicher eine neue Beschäftigung, wenn der zeitliche Horizont bis zur Rente verlängert wird. Eine Auswirkung auf die Wahrscheinlichkeit, den Arbeitsmarkt zu verlassen, kann jedoch nicht identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Down and out - or free at last?: causes and effects of early exit/retirement in the Nordic countries (2013)
Zitatform
(2013): Down and out - or free at last? Causes and effects of early exit/retirement in the Nordic countries. Berlin: Logos-Verl., 117 S.
Abstract
"This book uses a citizenship perspective to analyse the causes and effects of early exit/early retirement, including retirement through disability benefits. Major research questions include: Which factors causes seniors to retire early? How do early retirees experience their retirement? Is early exit/retirement a 'release' from harsh working conditions? To what extent does early exit/retirement lead to economic, social and political marginalisation? Do disability pensioners experience retirement differently from regular early retirees, and if so, why? In a nutshell, do seniors retire early because they feel down and out - or free at last?
The book is based on comparable survey data among gainfully employed, regular early retirees and disability pensioners in Norway, Sweden, Denmark and Finland. This book provides new insights for academics and students interested in the mechanisms behind different types of early exit/retirement, as well as the extent to which early exit/retirement leads to social, economic and political marginalisation. The book is also of value for policy makers and lay people who are concerned with integration of vulnerable groups, and how to influence retirement decisions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Wiedereingliederung erwerbsgeminderter Rentner und Rentnerinnen ins Arbeitsleben: Das Modellprojekt "WeRA" der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (2013)
Kunze, Tanja; Benöhr, Elisabeth;Zitatform
Kunze, Tanja & Elisabeth Benöhr (2013): Wiedereingliederung erwerbsgeminderter Rentner und Rentnerinnen ins Arbeitsleben. Das Modellprojekt "WeRA" der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg. In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 40, H. 6, S. 18-24.
Abstract
"Im Rahmen von WeRA soll insbesondere über das Instrument von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben die Motivation und der Weg zurück in das Erwerbsleben gefunden werden. Die Versicherten sollen durch geeignete Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in die Lage versetzt werden, zumindest eine Teilzeittätigkeit oder sogar wieder eine Vollzeittätigkeit auszuüben, um ein selbstbestimmtes Leben ohne volle Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung zu führen. So können sie wieder stärker am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft partizipieren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Generali Altersstudie 2013: wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren (2013)
Köcher, Renate; Naegele, Gerhard; Kruse, Andreas; Bruttel, Oliver ; Klein, Thomas ; Rapp, Ingmar ; Heinze, Rolf G.;Zitatform
Köcher, Renate & Oliver Bruttel (2013): Generali Altersstudie 2013. Wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren. Frankfurt am Main: FISCHER Taschenbuch, 592 S.
Abstract
"Die Generali Altersstudie 2013 rückt die Generation der 65- bis 85-Jährigen in den Fokus und untersucht die Lebensumstände, Einstellungen und das bürgerschaftliche Engagement der älteren und älter werdenden Bevölkerung in Deutschland. Auf Basis einer repräsentativen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach von über 4000 Personen im Alter von 65 bis 85 Jahren wird ein differenziertes und facettenreiches Bild einer Generation gezeichnet. Kommentiert und wissenschaftlich eingeordnet werden die Ergebnisse von einigen der namhaftesten deutschen Altersforscher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland: Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte (2013)
Zitatform
Micheel, Frank & Ralina Panova (2013): Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland. Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 34, H. 1, S. 6-12.
Abstract
"In diesem Beitrag wird die Erwerbssituation der älteren Personen in Deutschland (50 Jahre oder älter) für die letzten rund zwanzig Jahren beschrieben. Welche Entwicklungen sind zu beobachten und welche Ursachen können die Veränderungen im Zeitverlauf erklären? Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung der ab 65-Jährigen gelegt. Dies geschieht vor dem Hintergrund der schrittweisen Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters für die Altersrente auf 67 Jahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Beitrag zur Gesetzlichen Rentenversicherung im demographischen Wandel: die Babyboomer gehen in Rente (2013)
Zitatform
Nagl, Wolfgang & Lars Vandrei (2013): Der Beitrag zur Gesetzlichen Rentenversicherung im demographischen Wandel. Die Babyboomer gehen in Rente. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 20, H. 4, S. 30-33.
Abstract
"Immer weniger Beitragszahler müssen zukünftig für immer mehr Rentner aufkommen. Gerade mit dem Eintritt der Babyboomer-Generation in die Rente steigt der Rentenquotient deutlich an. In einer Simulationsrechnung wird die voraussichtliche Entwicklung des Beitragssatzes zur Gesetzlichen Rentenversicherung bis ins Jahr 2040 aufgezeigt. Die Ergebnisse werden dabei mit den beiden Studien von HOLTHAUSEN et al. (2012) und WERDING (2013) verglichen. Alle drei Modelle prognostizieren einen signifikanten Anstieg des Beitragssatzes auf einen Wert zwischen 23,7 % und 24,8 %. Mittelfristig lässt sich der Übergang der Babyboom-Generation durch eine verstärkte Erwerbsbeteiligung der Frauen und der älteren Kohorten etwas abfedern, langfristig bedarf es aber einer längeren Lebensarbeitszeit, um den Anstieg des Beitragssatzes zu begrenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Expenditures and income adequacy at retirement (2013)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton, Ludmilla Nivorozhkina & Kamila Abazieva (2013): Expenditures and income adequacy at retirement. In: Economics Bulletin, Jg. 33, H. 3, S. 2017-2023., 2013-08-06.
Abstract
"Using regression discontinuity design we study a change in household consumption-related expenditures in Russia and compare it to the change in subjective measure of income adequacy at retirement. We find that both measures decline in response to retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der ökonomische Angleichungsprozess in Ostdeutschland: Stand und Perspektiven für die Alterssicherung (2013)
Steiner, Viktor;Zitatform
Steiner, Viktor (2013): Der ökonomische Angleichungsprozess in Ostdeutschland. Stand und Perspektiven für die Alterssicherung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 62, H. 7, S. 182-188. DOI:10.3790/sfo.62.7.182
Abstract
"In diesem Beitrag werden Stand und Perspektiven des ökonomischen Angleichungsprozesses in Ostdeutschland dargestellt und bewertet. Dazu werden zunächst die Anpassungsprozesse am Arbeitsmarkt und die Einkommensentwicklung seit der Wiedervereinigung beschrieben. Anschließend werden Forschungsergebnisse zur zukünftigen Entwicklung der Erwerbsbiografien jüngerer Geburtskohorten und deren Alterseinkünfte aus der Gesetzlichen Rentenversicherung präsentiert. Es wird gezeigt, dass sich in den letzten Jahren die Einkommenssituation von Rentnern in Ostdeutschland bereits verschlechtert hat. Diese Entwicklung dürfte sich aufgrund der Auswirkungen der ungünstigen Arbeitsmarktentwicklung seit der Wiedervereinigung auf die Erwerbsbiografien der jüngeren Geburtskohorten und der seither umgesetzten Rentenreformen in Zukunft verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working longer in European countries: underestimated and unexpected effects (2012)
Zitatform
Anxo, Dominique, Thomas Ericson & Annie Jolivet (2012): Working longer in European countries. Underestimated and unexpected effects. In: International journal of manpower, Jg. 33, H. 6, S. 612-628. DOI:10.1108/01437721211261787
Abstract
"The purpose of this paper is to analyse the main evolutions and the current situation of the 50-74 year olds on the labour market in eight European countries (Denmark France, Germany, Italy, The Netherlands, Sweden, Poland and the UK).
Based on a cross-country comparative approach, this overview draws on detailed analysis of the situation of older workers and public policies in each of the selected countries but also on a wide range of available studies and statistics on employment and welfare outcomes.
The eight selected countries display similarities: a u-shaped pattern of employment rates of older workers (55-64 years old) over the last 40 years, with an increase since the mid 1990s, the later exit of higher educated workers and the higher prevalence of non-standard employment contracts among older workers. On the other hand, considerable disparities can be observed regarding the gender gap in employment rate, current employment rates, self-employment and part-time employment among older workers.
Specific questions will be more acute with the effective postponement of retirement: increasing inequalities between groups of older workers, increasing uncertainty about the age of retirement, the way to keep lower educated workers in their jobs, sustainable working conditions, increasing risks of age discrimination, and impact of care of older relatives.
This paper offers a synthetic overview with a special attention paid to the main features of the countries' exit patterns at the end of the working life, the prevailing public policies and the specificity of the different national employment and societal models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Bridge jobs in Europe (2012)
Zitatform
Brunello, Giorgio & Monica Langella (2012): Bridge jobs in Europe. (IZA discussion paper 6938), Bonn, 37 S.
Abstract
"We study the transitions from career to bridge jobs and to permanent retirement by European males aged 55 to 70 at the time of the interview in the late 2000s. We find that only 10.54 percent of the workers in our sample who were in a career job at age 50 have moved to a bridge job by the time of the interview, much less than what usually found in the United States. We also show that the exogenous increases in minimum retirement age that occurred during the past twenty years have had different effects in Central / Northern Europe (Austria, Switzerland, The Netherlands and Sweden) and in Mediterranean Europe (Italy and Spain). In the North, transitions into bridge jobs have increased, with no significant effect on transitions into retirement. In the South, transitions into permanent retirement have decreased, with no significant effect on transitions into bridge jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbsminderung und Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit und regionale Unterschiede prägen Zugänge in Erwerbsminderungsrenten (2012)
Zitatform
Brussig, Martin (2012): Erwerbsminderung und Arbeitsmarkt. Arbeitslosigkeit und regionale Unterschiede prägen Zugänge in Erwerbsminderungsrenten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2012-04), Duisburg, 25 S. DOI:10.17185/duepublico/45438
Abstract
"- Vor dem Hintergrund der schrittweisen Anhebung der Altersgrenze für die Regelaltersrente auf 67 Jahre richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Erwerbsminderungsrente, die nicht an Altersgrenzen gebunden ist. Denn eine vermutlich wachsende Zahl von Beschäftigten wird vor Erreichen der gestiegenen Regelaltersgrenze nicht mehr leistungsfähig und von Arbeitslosigkeit bedroht sein.
- In den letzten Jahren kamen Neuzugänge in Erwerbsminderungsrente (EM-Renten) - anders als beim Zugang in Altersrenten - weniger oft direkt aus einer stabilen Beschäftigung und mit steigender Tendenz aus einer langen Beschäftigungslosigkeit.
- EM-Rentner und -Rentnerinnen, die zuvor langzeitbeschäftigungslos waren, erhielten seltener als andere EM-Rentnerinnen und -Rentner vor dem Rentenbeginn medizinische Reha-Maßnahmen der Rentenversicherung. Dies wurde aber nicht durch einen großzügigen EM-Rentenzugang für Langzeitbeschäftigungslose kompensiert. Vorliegende Befunde deuten darauf hin, dass Langzeitbeschäftigungslose öfter als andere zwischen die Sicherungsnetze fallen, die mit Rehabilitation und EM-Rente aufgespannt sind.
- Es gibt regionale Unterschiede im EM-Rentenzugang. Sie hängen u.a. mit der regionalen Arbeitsmarktlage zusammen und unterstreichen die Wechselbeziehungen zwischen den Sicherungssystemen bei Arbeitslosigkeit und Erwerbsunfähigkeit.
- Für Ältere ist jedoch kein Zusammenhang zwischen der Arbeitsmarktlage und der Inanspruchnahme von EM-Renten festzustellen; Ältere verlassen einen angespannten Arbeitsmarkt wohl eher über eine vorgezogene Verrentung in der Altersrente als über die EM-Rente." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erwerbsminderungsrenten: Strukturen, Trends und aktuelle Probleme (2012)
Bäcker, Gerhard;Zitatform
Bäcker, Gerhard (2012): Erwerbsminderungsrenten. Strukturen, Trends und aktuelle Probleme. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2012-03), Duisburg, 27 S. DOI:10.17185/duepublico/45437
Abstract
"Die stufenweise Heraufsetzung der Regelaltersgrenze und die schon seit längerer Zeit wirksamen Schritte der Heraufsetzung der vorgezogenen Altersgrenzen führen dazu, dass Versicherte im Alter zwischen 60 und 65 Jahren in den Kreis potenzieller Erwerbsminderungsrentner und -rentnerinnen rücken. Da im höheren Alter zugleich das Risiko eines Verlustes der Erwerbsfähigkeit steigt, spricht viel für die Erwartung, dass die Zahl der Erwerbsminderungsrenten in den nächsten Jahren steigen wird.
Die Erwerbsminderungsrente gerät deshalb zunehmend ins Zentrum der sozial-politischen Aufmerksamkeit. Eine Bewertung dieser Form gesundheitsbedingten frühzeitigen Renteneintritts setzt die Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen der seit 2001 zweistufigen Erwerbsminderungsrente voraus und erfordert eine Zusammenschau der empirischen Befunde.
Für das aktuelle Leistungsgeschehen bei den Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind mehrere Strukturen und Trends charakteristisch: Der über viele Jahre hinweg sinkende Anteil der Erwerbsminderungsrenten an den Rentenzugängen und ein langsamer Wiederanstieg, das - ebenfalls bis vor kurzem - sinkende Zugangsalter, der steigende Anteil von Frauen sowie das anhaltende Übergewicht der Renten wegen voller Erwerbsminderung.
Das kontinuierliche Absinken der Zahlbeträge der neu zugehenden Erwerbsminderungsrenten ist von besonderer sozialpolitischer Bedeutung. Die Ursachen dafür sind vielfältig und überlagern sich. Zu benennen sind insbesondere die instabilen und prekären Erwerbsverläufe, die zunehmend die Biografie von Erwerbsgeminderten prägen.
Es ist zu befürchten, dass das Risiko der Altersarmut im besonderen Maße die Erwerbsminderungsrentner und -rentnerinnen betrifft. Schon jetzt stellen Erwerbsgeminderte nahezu die Hälfte der Empfänger von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Demografie und Arbeitsmarkt in Bayern: Entwicklung, aktuelle Lage und Ausblick (2012)
Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz; Kistler, Ernst; Baumann, Doris; Kucher, Andreas; Conrads, Ralph ; Werner, Daniel;Zitatform
Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller, Daniel Werner, Doris Baumann, Ralph Conrads, Ernst Kistler & Andreas Kucher (2012): Demografie und Arbeitsmarkt in Bayern. Entwicklung, aktuelle Lage und Ausblick. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 02/2012), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Der demografische Wandel in Deutschland wird zu einem Rückgang der Bevölkerungszahl und einem steigenden Durchschnittsalter der Bevölkerung führen. In der Folge ist mit einem sinkenden Erwerbspersonenpotenzial zu rechnen. Dies trifft auch für Bayern zu, wobei Prognosen für den Freistaat von einer zeitverzögerten und abgeschwächten Entwicklung mit großen regionalen Unterschieden ausgehen.
Um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen, kommen verschiedene Handlungsfelder in Frage. Exemplarisch werden in diesem Bericht die Entwicklung der Beschäftigung von Älteren und von Frauen, die Qualifikationsstruktur sowie die berufliche Struktur in Bayern dargestellt. Darüber hinaus wird als weiterer Aspekt die Entwicklung der Renten in Bayern betrachtet. Der Fokus liegt dabei darauf, dass die Höhe der Renten ein Faktor ist, der die Arbeitsnachfrage beeinflusst und vor dem Hintergrund der steigenden Zahl Älterer an Bedeutung gewinnt. Schließlich wird anhand von Ergebnissen des Projekts GeniAL ein Einblick über den betrieblichen Umgang mit alternden Belegschaften präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Regierungsdialog Rente: Zuschuss-Rente und Kombi-Rente. 7. aktuelles Presseseminar der Deutschen Rentenversicherung Bund, 26. und 27. Oktober 2011 in Würzburg (2012)
Gunkel, Alexander;Zitatform
Gunkel, Alexander (2012): Regierungsdialog Rente. Zuschuss-Rente und Kombi-Rente. 7. aktuelles Presseseminar der Deutschen Rentenversicherung Bund, 26. und 27. Oktober 2011 in Würzburg. Berlin, 15 S.
Abstract
Der Autor beleuchtet die Konzepte der Zuschussrente und der Kombi-Rente aus Sicht der Rentenversicherung. (IAB)
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Literaturhinweis
Reforming the retirement scheme: flexible retirement versus legal retirement age (2012)
Lacomba, Juan A.; Lagos, Fransicso M.;Zitatform
Lacomba, Juan A. & Fransicso M. Lagos (2012): Reforming the retirement scheme. Flexible retirement versus legal retirement age. In: Finanzarchiv, Jg. 68, H. 3, S. 252-268. DOI:10.1628/001522112X653831
Abstract
"We compare a social security system where people can retire at an age of their own choice with one in which there is a legal retirement age elected through a majority voting process. We show that individuals prefer a legal retirement age higher than the one they would choose in the flexible scheme. In spite of this, we show that when the legal retirement age significantly limits the retirement age of high-wage workers, a flexible scheme would improve the financing of the pension system. Finally, we show that even when pension benefits are higher with a legal retirement age, a flexible system might be implemented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The effect of age-targeted tax credits on retirement behavior (2012)
Zitatform
Laun, Lisa (2012): The effect of age-targeted tax credits on retirement behavior. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2012,18), Uppsala, 53 S.
Abstract
"This paper analyzes the effect of two age-targeted policy initiatives to delay retirement that were simultaneously implemented in Sweden in 2007: an earned income tax credit and a payroll tax credit. Both policies were targeted at workers aged 65 or above at the beginning of the tax year. The paper exploits that the special rules for elderly were governed by the year of birth while the social security system is governed by age at retirement, i.e., the day of birth, in analyzing the effect of the new policies. The results suggest that the age-targeted tax credits increased employment in the year following the 65th birthday by 1.5 percentage points among individuals with annual earnings above the 2007 tax liability threshold three to five years earlier. An analysis of fiscal implications indicates, however, that the increase in employment was not large enough to offset the implied decrease in tax revenues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Measuring the (income) effect of disability insurance generosity on labour market participation (2012)
Zitatform
Marie, Olivier & Judit Vall Castello (2012): Measuring the (income) effect of disability insurance generosity on labour market participation. In: Journal of Public Economics, Jg. 96, H. 1/2, S. 198-210. DOI:10.1016/j.jpubeco.2011.10.004
Abstract
"We analyze the employment effect of a law that provides for a 36% increase in the generosity of disability insurance (DI) for claimants who are, as a result of their lack of skills and of the labour market conditions they face, deemed unlikely to find a job. The selection process for treatment is therefore conditional on having a low probability of employment, making evaluation of its effect intrinsically difficult. We exploit the fact that the benefit increase is only available to individuals aged 55 or older, estimating its impact using a regression discontinuity approach. Our first results indicate a large drop in employment for disabled individuals who receive the increase in the benefit. Testing for the linearity of covariates around the eligibility age threshold reveals that the age at which individuals start claiming DI is not continuous: the benefit increase appears to accelerate the entry rate of individuals aged 55 or over. We obtain new estimates excluding this group of claimants, and find that the policy decreases the employment probability by 8%. We conclude that the observed DI generosity elasticity of 0.22 on labour market participation is mostly due to income effects since benefit receipt is not work contingent in the system studied." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Demografie und Altersübergang: Tarifpolitische Lösungsansätze in der chemischen Industrie (2012)
Mostert, Michael;Zitatform
Mostert, Michael (2012): Demografie und Altersübergang. Tarifpolitische Lösungsansätze in der chemischen Industrie. In: Soziale Sicherheit, Jg. 61, H. 3, S. 97-104.
Abstract
"Die gesetzlichen Möglichkeiten zum vorzeitigen Übergang in den Ruhestand wurden verschlechtert oder ganz gestrichen. Zugleich startet jetzt der schrittweise Übergang in die Rente mit 67. Wer vor Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Erwerbsleben ausscheidet, muss mit erheblichen Rentenabschlägen rechnen. Die Herausforderung für die Tarifvertragsparteien besteht daher einerseits darin, die tatsächlichen Beschäftigungsmöglichkeiten älterer Arbeitnehmer zu verbessern, andererseits aber auch Arbeitnehmern schon vor Erreichen der für sie jeweils maßgeblichen Altersgrenzen einen Belastungsabbau und einen flexiblen Zugang zur Altersversorgung zu ermöglichen. Für die älteren Beschäftigten in der chemischen Industrie sollen zwei Tarifverträge dazu Beiträge leisten: Der Tarifvertrag 'Lebensarbeitszeit und Demografie' (TV Demo) vom April 2008 sowie der erst im November 2011 für den Osten abgeschlossene 'Tarifvertrag über lebensphasengerechte Arbeitszeitgestaltung'. Im Folgenden werden die wesentlichen Inhalte dieser Tarife erläutert und die bisherigen Erfahrungen mit der Nutzung und Umsetzung des TV Demo skizziert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Die Lebens- und Erwerbsverläufe von Frauen im mittleren Lebensalter: Wandel und rentenpolitische Implikation (2012)
Riedmüller, Barbara; Schmalreck, Ulrike;Zitatform
Riedmüller, Barbara & Ulrike Schmalreck (2012): Die Lebens- und Erwerbsverläufe von Frauen im mittleren Lebensalter. Wandel und rentenpolitische Implikation. Berlin, 119 S.
Abstract
"Die Studie untersucht die Lebens- und Erwerbsverläufe von Frauen der geburtenstarken Jahrgänge, der sogenannten Babyboomerinnen. Diese Generation steht paradigmatisch für die Entwicklungen einer alternden Gesellschaft und den damit einhergehenden sozialen und politischen Wandlungsprozessen. In der Gegenüberstellung zur vorangegangen Generation weisen die heute 45- bis 50-jährigen Frauen eine stärkere Vielfalt der Lebensentwürfe auf. Diese Vielfalt wirkt sich unterschiedlich auf ihre Alterssicherung aus und führt zur 'Klassenbildung' nicht nur zwischen Mann und Frau, Ost- und Westdeutschland sondern auch inner-halb der Gruppe der Frauen. Die mittels der Daten des Sozioökonomischen Panels gebildeten Typen von Biografien veranschaulichen diese Erkenntnisse. Gleichzeitig zeigen die Biografietypen, welche Faktoren eine eigenständige Alterssicherung der Frauen begünstigen und welche ihr entgegenstehen. Die Wirkung zentraler Risikofaktoren auf die zu erwartenden Renteneinkommen wird anhand der Daten der Versichertenkontenstichprobe der Deutschen Rentenversicherung dargestellt. Ergänzt wird die Untersuchung durch die SAVE-Daten zum Spar- und Vorsorgeverhalten. Überdies analysieren die Autorinnen die aktuell von Volksparteien und gesellschaftlichen Organisationen diskutierten Reformvorhaben zur Bekämpfung von Altersarmut. Die gewonnen Ergebnisse können einen Beitrag für die weitere wissenschaftliche und sozialpolitische Diskussion zur zukünftigen Lebenslage der Frauen leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Projeter l'impact des réformes des retraites sur l'activité des 55 ans et plus: une comparaison de trois modèles (2011)
Bachelet, Marion; Blanchet, Didier; Beffy, Magali;Zitatform
Bachelet, Marion, Magali Beffy & Didier Blanchet (2011): Projeter l'impact des réformes des retraites sur l'activité des 55 ans et plus. Une comparaison de trois modèles. In: Economie et Statistique H. 441/442, S. 123-144.
Abstract
"Die Projektion der Quote der Erwerbstätigen in fortgeschrittenem Alter stellt eine bedeutende Etappe bei der Erarbeitung der finanziellen Vorausschau der Rentensysteme dar. Mithin kommt ihr bei der vom Insee regelmäßig vorgenommenen Erstellung der Projektionen der erwerbstätigen Bevölkerung eine besondere Bedeutung zu. Bei dieser Projektion muss die Vielfalt der individuellen Situationen berücksichtigt werden, da die Auswirkungen der Rentenreformen auf die Verhaltensweisen grundsätzlich von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sind. So wird beispielsweise die in der Reform von 2010 vorgesehene Anhebung des Mindestalters zur Feststellung der Rentenansprüche auf 62 Jahre für die einzelnen Menschen, die auch ohne Reform bei Vollendung dieses Alters oder später aus dem Erwerbsleben ausgeschieden wären, keinerlei Auswirkungen haben; für die anderen hätte sie negative Folgen. Allerdings werden diese Auswirkungen vom Status vor der Feststellung der Ansprüche abhängen: Die Heraufsetzung des Alters der Feststellung der Ansprüche von Menschen, die den Arbeitsmarkt bereits verlassen haben, wirkt sich in keiner Weise auf die Tätigkeit aus, zumindest ändern sich die Verhaltensweisen vor dem Alter des Renteneintritts nicht. Die Simulation dieser individuellen Werdegänge birgt jedoch erhebliche Probleme in sich, auf die die einzelnen Modelle nur unvollkommene oder unsichere Antworten liefern kann. Dies spricht für Projektionen anhand von Szenarien, bei denen unterschiedliche Hypothesen der Verhaltensweisen einander gegenübergestellt werden. In diesem Artikel werden die Ergebnisse erläutert, die mittels drei Optionen erhalten wurden, die mit dem Mikrosimulationsmodell Destinie 2 des Insee vorgeschlagen wurden. Nach der gewählten Hypothese schwanken die kumulierten Auswirkungen der zwischen 1993 und 2010 beschlossenen Reformen auf die Erwerbsquote der 60-bis 64-Jährigen langfristig um 10 bis 40 Prozentpunkte, im Hinblick auf die Entwicklungen ohne Reformen variieren sie aber auch je nach Szenario. Je nach dem, wie sich die Rentenreform auf das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben nachträglich auswirkt, würde ohne weitere Reformen die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen im Jahr 2050 zwischen 40 und 50 % liegen und einem Durchschnittsalter bei der Feststellung der Ansprüche zwischen 64 und 65 Jahren sowie einem Durchschnittsalter beim Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zwischen 61 und 63 Jahren entsprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt: 'Gelingende' und 'prekäre' Altersübergänge (2011)
Zitatform
Brussig, Martin (2011): Zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt. 'Gelingende' und 'prekäre' Altersübergänge. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 66, H. 2, S. 143-160.
Abstract
"Die empirischen Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eine deutliche Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung, die in erster Linie aus verlängerten Erwerbsphasen resultiert. Zugleich ist offenkundig, dass ein erheblicher Teil der Erwerbspersonen die schon heute bestehenden Altersgrenzen für die Altersrente nicht aus Erwerbstätigkeit heraus erreicht. Angesichts der bevorstehenden Altersgrenzenanhebung in der Regelaltersrente auf 67 Jahre sollten für diesen Personenkreis sozialverträgliche Optionen entwickelt werden, die das vorhandene individuelle Arbeitsvermögen nutzen, bewahren und entwickeln, Altersarmut aufgrund des Altersübergangs vermeiden und Möglichkeiten für einen selbstbestimmten Übergang eröffnen. Weiterhin sollten für die Versichertengemeinschaft tragbare Modelle für diejenigen entwickelt werden, die im Altersübergang Flexibilität und Zeitwohlstand anstreben. Beide Ziele können zueinander in Konflikt geraten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Angemessene und nachhaltige Renten für alle?: die geschlechtsspezifische Wirkung des deutschen Rentensystems (2011)
Zitatform
Frericks, Patricia (2011): Angemessene und nachhaltige Renten für alle? Die geschlechtsspezifische Wirkung des deutschen Rentensystems. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 2, S. 119-132. DOI:10.3790/vjh.80.2.119
Abstract
"Rentensysteme befinden sich derzeit in einem umfassenden Veränderungsprozess. Öffentliche Regelungssysteme werden neu formiert und zum Teil durch marktbezogene Systeme ersetzt. Dabei bleiben die normativen Ansprüche europäischer Wohlfahrtsstaaten unverändert: Neben der Armutsvermeidung sollen 'angemessene und nachhaltige Renten für alle' (EC-Report 2006) realisiert werden. Gegenwärtige Rentenreformen zielen darauf ab, zukünftigen Rentnern den Aufbau 'angemessener Renten' durch eine Kombination von gesetzlichen und marktbezogenen Regelungssystemen zu ermöglichen. International vergleichende empirische Studien zeigen jedoch, dass eine große Mehrheit zukünftiger Rentner und Rentnerinnen diesen Rentensystemen nicht wird entsprechen können. Dabei unterscheiden sich Alterssicherungssysteme in ihrem Vermögen, Armutsvermeidung, angemessene Renten und Nachhaltigkeit zu verwirklichen. Ziel dieses Beitrags ist es, die Konzeption des aktuellen Rentensystems in Deutschland aufzuzeigen und dabei insbesondere der Frage nachzugehen, inwiefern es auch Frauen ermöglicht, sogenannte angemessene Rentenanwartschaften, die unter dem Begriff des 'Eckrentners' bekannt sind, aufzubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Old-age provisions in the United States: changes in the retirement system since the 1980s (2011)
Grell, Britta;Zitatform
Grell, Britta (2011): Old-age provisions in the United States. Changes in the retirement system since the 1980s. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2011-204), Berlin, 48 S.
Abstract
"When policy discussions turn to income provisions for the old-aged, the focus is often on Social Security programs and the long-term solvency of national public pension systems. While Social Security remains the most important income source for the non-working elderly in the United States, Americans have a much longer tradition of relying on occupational and individual pensions as a crucial part of their retirement income. The paper gives an account of relevant social and legal provisions with implications for voluntary and involuntary retirement, and documents how statutory changes during the past three decades have affected the financial well-being of current and future retirees. It concludes that growing risks in old age are less due to declining Social Security benefits than to several trends in the private industry and financial markets that have seriously weakened employment based, old-age protection. In terms of institutional changes, however, the United States has not seen any fundamental restructuring of its public pension system since the 1980s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Phased retirement and workplace flexibility for older adults: opportunities and challenges (2011)
Johnson, Richard W.;Zitatform
Johnson, Richard W. (2011): Phased retirement and workplace flexibility for older adults. Opportunities and challenges. In: The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science, Jg. 638, H. 1, S. 68-85. DOI:10.1177/0002716211413542
Abstract
"Phased retirement programs that allow older workers to reduce their hours and responsibilities and pursue more flexible work schedules could satisfy both the employee's desire for flexibility and the employer's need to maintain an experienced workforce. However, few employers have established formal programs, because they often complicate the provision of other benefits and might violate antidiscrimination rules. For example, federal laws limit retirement plan distributions to employees who are still working for the plan sponsor, which discourages phased retirement because few older workers can afford to reduce their work hours unless they can receive at least some retirement benefits. Many employers do not provide fringe benefits to part-time employees, and making exceptions for older workers could violate antidiscrimination rules. Federal laws requiring that benefits provided through tax-qualified plans be evenly distributed between highly compensated and lower-paid employees also complicate formal phased retirement programs. Reforming these policies could promote phased retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Materielle Sicherung Älterer: Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) (2011)
Zitatform
Motel-Klingebiel, Andreas, Julia Simonson & Laura Romeu Gordo (2011): Materielle Sicherung Älterer. Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS). In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 38, H. 2, S. 11-17.
Abstract
"Im Folgenden wird untersucht, wie sich zwischen 1996 und 2008 Einkommen, Vermögen und Altersvorsorge der 40- bis 85-Jährigen, also heutiger und künftiger Älterer, in den letzten zwölf Jahren entwickelt haben, und wie die Menschen in der zweiten Lebenshälfte ihren Lebensstandard wahrnehmen und bewerten. Angesichts der Entwicklung der Arbeitsmärkte und der sozialen Sicherung (s. a. Beiträge in diesem Heft) werden Armut und Ausgrenzung, aber auch besonders begünstigte Lebenssituationen betrachtet. Dabei wird auch der Frage nach der individuellen Altersvorsorge nachgegangen und untersucht, wie verschiedene Bevölkerungsgruppen vor sorgen und sich gegen das Risiko von Einkommensverlusten und Armut absichern. Für die Lebensqualität im Ruhestand, für Verhalten und Lebensplanung sind neben der objektiven wirtschaftlichen Situation auch ihre Bewertung und die Erwartung künftiger Veränderungen von Bedeutung. Daher wird untersucht, wie aktuelle materielle Situationen auf Basis objektiv verfügbarer Ressourcen bewertet werden und wie sie sich in Einstellungen zur sozialen Sicherung niederschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does raising the retirement age increase employment of older workers? (2011)
Staubli, Stefan; Zweimüller, Josef;Zitatform
Staubli, Stefan & Josef Zweimüller (2011): Does raising the retirement age increase employment of older workers? (IZA discussion paper 5863), Bonn, 49 S.
Abstract
"This paper studies how an increase in the minimum retirement age affects the labor market behavior of older workers. Between 2000 and 2006 the Austrian government gradually increased the early retirement age from 60 to 62.2 for men and from 55 to 57.2 for women. Using administrative data on the universe of Austrian private-sector employees, the results from the empirical analysis suggest that this policy change reduced retirement by 19 percentage points among affected men and by 25 percentage points among affected women. The decline in retirement was accompanied by a sizeable increase in employment of 7 percentage points among men and 10 percentage points among women, but had also important spillover effects into the unemployment insurance program. Specifically, the unemployment rate increased by 10 percentage points among men and 11 percentage points among women. In contrast, the policy change had only a small impact on the share of individuals claiming disability or partial retirement benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Wandel der Alterssicherung in Deutschland: die Rolle der Sozialpartner (2011)
Zitatform
Wiß, Tobias (2011): Der Wandel der Alterssicherung in Deutschland. Die Rolle der Sozialpartner. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 298 S. DOI:10.1007/978-3-531-92899-9
Abstract
"Trotz eines starren Alterssicherungssystems Bismarck'schen Zuschnitts unterlag das deutsche Rentensystem einem graduellen Wandel. Tobias Wiß analysiert die bisher unzureichend erfasste Rolle der Sozialpartner (Gewerkschaften und Arbeitgeber) im Rentenreformprozess und innerhalb der betrieblichen Altersvorsorge. Während die Sozialpartner einen Einflussverlust im Gesetzgebungsprozess zu verzeichnen haben, eröffnen sich in der tarifpolitischen Arena neue Gestaltungsspielräume durch Tarifverträge und kollektive Versorgungswerke. Insgesamt stehen die neuen Formen der Alterssicherung trotz der Rentenprivatisierung einer hohen Regulierungsdichte gegenüber." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Old-age provisions in Germany: changes in the retirement system since the 1980s (2011)
Wörz, Markus;Zitatform
Wörz, Markus (2011): Old-age provisions in Germany. Changes in the retirement system since the 1980s. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2011-208), Berlin, 40 S.
Abstract
"Pensions absorb the largest share of the welfare state in financial terms. This is true not only in the aggregate but also for individuals. Financial security in old age is of key importance.
The provision of financial security, however, is contingent upon the institutional arrangement of social security systems. This paper describes key features of Statutory Pension Insurance (SPI), the most important provision for financial security in old age from which most senior citizens derive the largest part of their retirement income. It focuses next on core SPI features: How benefits are calculated; important changes since the 1980s; and, how these changes affect average pensions. With various routes into retirement - particularly in Germany - the following chapter then discusses these different paths and how they were reformed over time. Following that, occupational and private pensions are examined as alternative means to old-age financial security other than SPI. Here we do so with empirical data showing the evolution of different, old-age income sources since the 1990s. This institutional description shows that SPI became less generous between 1980 and 2007: First, the pension formula has been modified several times resulting in shrinking benefits. The introduction of actuarial reductions, in 1997, for early enrolment of benefits amplified this, since a considerable number of people retire before the statutory retirement age and, therefore, receive lower pensions. Moreover, in several steps, university education has been completely disregarded in the valuation of pensions. At the same time, credits were given for child-raising and child-care services. Whereas the former is already in force, the latter will only benefit future generations of pensioners. Thus, those most affected by welfare state changes in relation to old-age pensions are pensioners who retire early and have higher education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Life-course health and labour market exit in thirteen European countries: results from SHARELIFE (2010)
Zitatform
Avendano, Mauricio & Johan Mackenbach (2010): Life-course health and labour market exit in thirteen European countries. Results from SHARELIFE. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 227), Mannheim, 12 S.
Abstract
In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie sich Krankheit im Laufe des Lebens auf den Zeitpunkt des Berufsausstiegs auswirkt, und ob dieser Zusammenhang durch wohlfahrtsstaatliche Interventionen, insbesondere durch gesundheitspolitische und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, beeinflusst werden kann. Hierzu werden Daten des Forschungsprojekts SHARELIFE ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass längere Krankheitsphasen im Laufe des Lebens mit einem früheren Berufsausstieg verbunden sind. Offen bleibt die Frage, ob gesundheitspolitische Interventionen diesen Zusammenhang abschwächen können; die Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen öffentlichen Investitionen in das Gesundheitswesen, Krankheit und Erwerbsbeteiligung liefern ein uneinheitliches Bild. Eindeutiger hingegen sind die Befunde zur Auswirkung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen: Höhere Leistungen für Arbeitslose und Erwerbsunfähige verstärken den Zusammenhang zwischen Krankheit und Erwerbsbeteiligung und fördern Frühverrentung, indem sie Anreize zum vorgezogenen Ruhestand setzen. (IAB)
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Labour mobility and retirement (2010)
Zitatform
Brugiavini, Agar, Mario Padula, Giacomo Pasini & Franco Peracchi (2010): Labour mobility and retirement. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 220), Mannheim, 14 S.
Abstract
"In this paper we relate incidence and duration of unemployment, as well as tenure in a job, to the replacement rate at retirement. The international comparability of the data provides insights on the effect of labour market institutions and regulation on workers' mobility, and on the insurance properties of social security against earnings risks. The rest of the paper is organized as follows. Section 11.2 documents the patterns of jobs turnover across European countries. The data Show marked differences between Northern and Southern Europe: in Denmark, at one end of the spectrum, the average worker changes six jobs in his working life, in Greece, at the other end of the spectrum, only once. The same number of transitions between jobs during a working life may result in very different contribution histories, depending on the tenure at each job and the duration of unemployment spells between jobs. Therefore, Section 11.3 reviews duration data and, again, provides evidence of a North-South gradient. Job tenure and mobility feed back into replacement rates, which are investigated in Section 11.4. The data reveal smaller cross-country differences in replacement rates, suggesting that the design of social security systems may in fact contribute to attenuate the effect of different career patterns on retirement benefits. Section 11.5 concludes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fast die Hälfte aller neuen Altersrenten mit Abschlägen - Quote weiterhin steigend: Probleme mit dem Anstieg der Altersgrenzen vor allem bei Arbeitslosen, aber auch bei Erwerbstätigen (2010)
Zitatform
Brussig, Martin (2010): Fast die Hälfte aller neuen Altersrenten mit Abschlägen - Quote weiterhin steigend. Probleme mit dem Anstieg der Altersgrenzen vor allem bei Arbeitslosen, aber auch bei Erwerbstätigen. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2010-01), Duisburg, 18 S.
Abstract
"Die Anhebung der abschlagsfreien Altersgrenzen in der Gesetzlichen Rentenversicherung geht für viele mit einem Aufschieben des Rentenzugangs auf ein späteres Lebensalter einher. Dies gelingt am häufigsten jenen Personen, die aus stabiler Beschäftigung (3 Jahre vor Rentenbeginn versicherungspflichtig beschäftigt) direkt in eine Altersrente wechseln.
Der Anteil von Personen, die eine Altersrente aus stabiler Beschäftigung heraus erreichen, hat zwar in Ostdeutschland seit 2003 deutlich zugenommen. In Westdeutschland ist er jedoch im Wesentlichen stabil geblieben. In beiden Landesteilen kommen nur knapp ein Drittel aller Neurentner/innen eines Kalenderjahres direkt aus einer stabilen Beschäftigung in Altersrente und nur 10 Prozent aller Neurentner/innen gehen aus stabiler Beschäftigung im Alter von 65 Jahren in Rente.
Etwa die Hälfte der Personen, die eine Altersrente direkt nach einer stabilen Beschäftigung beziehen, nahm 2007 Abschläge in Kauf. Die Altersgrenzen für den abschlagsfreien Rentenbeginn sind schneller gestiegen als der Erwerbsaustritt aufgeschoben wurde.
Noch weiter verbreitet sind Abschläge bei Neurentner/innen, die vor dem Rentenbeginn langzeitarbeitslos waren. Drei Viertel der Langzeitarbeitslosen gehen vorzeitig in Rente - und zwar im Durchschnitt dreieinhalb Jahre vorzeitig. Dies schlägt sich in erheblichen Minderungen beim Rentenzahlbetrag nieder.
Die derzeit bestehenden flexiblen Altersgrenzen im Rentenrecht werden nicht zuletzt von jenen genutzt, die ihrer prekären Arbeitsmarktposition am Ende des Erwerbslebens entfliehen und dafür auch dauerhafte Einbußen in der Rente hinnehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Infographik Altersgrenzen -
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Perceptions and expectations of pension savings adequacy: a comparative study of Dutch and American workers (2010)
Zitatform
Dalen, Hendrik P. van, Kène Henkens & Douglas A. Hershey (2010): Perceptions and expectations of pension savings adequacy. A comparative study of Dutch and American workers. In: Ageing and Society, Jg. 30, H. 5, S. 731-754. DOI:10.1017/S0144686X09990651
Abstract
"What drives the perceptions of pension savings adequacy and what do workers expect to receive when they retire? These questions are assessed among married workers using an identical survey distributed to Dutch and American workers in 2007. Despite marked differences in expected pension replacement rates - where the Dutch replacement rates are systematically higher than the American rates - the perceived savings adequacy is more or less the same across Dutch and American workers. In both countries, about half of the respondents were confident they had amassed sufficient retirement savings. Individuals' perceived savings adequacy was found to be influenced by three groups of factors: trust in pension institutions (pension funds, banks, insurance companies and governments), social forces and psychological dispositions. This study shows that differences in the dispositions of workers (with respect to future orientation and financial planning) played a far larger role in explaining differences in perceptions of savings adequacy in the United States than in The Netherlands. Dutch workers rely and trust their pension fund and seem to leave thinking about and planning for retirement to its managers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zur künftigen Altersgrenzenstrategie mit Blick auf den Arbeitsmarkt (2010)
Döring, Diether; Trabert, Lioba;Zitatform
Döring, Diether & Lioba Trabert (2010): Zur künftigen Altersgrenzenstrategie mit Blick auf den Arbeitsmarkt. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 3, S. 370-379.
Abstract
Nach einem kurzen Abriss der historischen Entwicklung der Altersgrenzenpolitik in der deutschen Rentenpolitik wird in dem Beitrag der These des 'Generationenaustauschs' nachgegangen, wonach es einen Zusammenhang zwischen dem Berufsaustieg Älterer und der Anzahl der verfügbaren Arbeitsplätze für junge Berufseinsteiger gibt. Diese These wird anhand eines internationalen Vergleichs überprüft. Die Gegenüberstellung der Erwerbstätigenquoten und Arbeitslosenquoten junger und älterer Arbeitnehmer in OECD-Ländern zeigt, 'dass man auf das Generationenaustauschkonzept nicht vertrauen kann'. Der Ländervergleich weist darauf hin, 'dass in den Unternehmen der Frühausstieg den Beschäftigungsabbau eher beschleunigt hat und überwiegend dem Einstieg der Jüngeren nicht zugutekam'. (IAB)
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Pension reform and labor market incentives (2010)
Zitatform
Fisher, Walter H. & Christian Keuschnigg (2010): Pension reform and labor market incentives. In: Journal of population economics, Jg. 23, H. 2, S. 769-809. DOI:10.1007/s00148-008-0227-2
Abstract
"This paper investigates how parametric reform in a pay-as-you-go pension system with a tax-benefit link affects retirement and work incentives of prime-age workers. We find that postponed retirement tends to harm incentives of prime-age workers in the presence of a tax-benefit link, thereby creating a policy trade-off in stimulating aggregate labor supply. We show how several popular reform scenarios are geared either towards young or old workers or, indeed, both groups under appropriate conditions. We characterize the excess burden of pension insurance and show how it depends on the supply elasticities of both decision margins and the effective tax rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Public pensions, changing employment patterns, and the impact of pension reforms across birth cohorts: a microsimulation analysis for Germany (2010)
Zitatform
Geyer, Johannes & Viktor Steiner (2010): Public pensions, changing employment patterns, and the impact of pension reforms across birth cohorts. A microsimulation analysis for Germany. (IZA discussion paper 4815), Bonn, 46 S.
Abstract
"We analyze the impact of changing employment patterns and pension reforms on the future level of public pensions across birth cohorts in Germany. The analysis is based on a rich dataset that combines household survey data from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) and process-produced microdata from the German pension insurance. A microsimulation model is developed which accounts for cohort effects in individual employment and unemployment and earnings over the lifecycle as well as the differential impact of recent pension reforms. Cohort effects for individuals born between 1937 and 1971 vary greatly by region, gender and education and strongly affect lifecycle wage profiles. The largest effects can be observed for younger cohorts in East Germany and for the low educated. Using simulated life cycle employment and income profiles, we project gross future pensions across cohorts taking into account changing demographics and recent pension reforms. Simulations show that pension levels for East German men and women will fall dramatically among younger birth cohorts, not only because of policy reforms but due to higher cumulated unemployment. For West German men, the small reduction of average pension levels among younger birth cohorts is mainly driven by the impact of pension reforms, while future pension levels of West German women are increasing or stable due to rising labor market participation of younger birth cohorts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Möglichkeiten eines flexiblen Übergangs in den Ruhestand (2010)
Kreikebohm, Ralf;Zitatform
Kreikebohm, Ralf (2010): Möglichkeiten eines flexiblen Übergangs in den Ruhestand. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 3, S. 353-369.
Abstract
In dem Vortrag wird ein Überblick über verschiedene Optionen des vorgezogenen Berufsausstiegs gegeben. Der Autor konzentriert sich auf Modelle eines gleitenden bzw. schrittweise Übergangs aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand. Er ist 'davon überzeugt, dass mit einer Kombination aus flexibilisierter Teilrente, Altersteilzeit bzw. Teilzeiterwerbstätigkeit und/oder Arbeitszeitkonten mit und ohne tarifvertragliche Regelungen flexiblere Übergänge vom Erwerbsleben in die Altersphase organisiert werden können, die sowohl den Interessen der Beschäftigten und der Betriebe gerecht werden'. Er diskutiert die Vor- und Nachteile einiger Reformvorschläge: der Einführung der Teilrente als eigene Rentenart (frühestens) nach Vollendung des 60. Lebensjahres, der Änderung der Berechnungsgrundlage für den Hinzuverdienst, der Ausdehnung des Hinzuverdienstgrenzenrechts auf die Regelaltersrente, des Anspruchs auf Teilzeitarbeit, der Einführung weiterer Teilrentenstufen sowie der Zusatzbeiträge in der GRV zu Abwendung von Abschlägen. Außerdem wird der Vorschlag der FDP zur Abschaffung der Hinzuverdienstgrenzen diskutiert. (IAB)
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The Influence of Retiree Health Benefits on Retirement Patterns (2010)
Zitatform
Marton, James & Stephen A. Woodbury (2010): The Influence of Retiree Health Benefits on Retirement Patterns. (Upjohn Institute working paper 163), Kalamazoo, 39 S. DOI:10.17848/wp10-163
Abstract
"We estimate the effect of employer offers of retiree health benefits (RHBs) on the timing of retirement using a sample of Health and Retirement Study (HRS) men observed over a period of up to 12 years. We hypothesize that the effect of RHBs differs for workers of different ages -- a hypothesis we can test now that the main HRS cohort has aged sufficiently. We apply three well known panel data estimators and find that, for men in their 50s, RHBs have little or no effect on retirement decisions; however, a substantial effect emerges for men in their early 60s. We use simulations to illustrate how RHBs alter retirement patterns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Altern im Wandel: Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) (2010)
Motel-Klingebiel, Andreas ; Huxhold, Oliver ; Mahne, Katharina; Wurm, Susanne; Naumann, Dörte; Block, Jenny; Schöllgen, Ina; Gordo, Laura Romeu ; Simonson, Julia ; Tesch-Römer, Clemens; Wiest, Maja; Engstler, Heribert ;Zitatform
(2010): Altern im Wandel. Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Stuttgart: Kohlhammer, 306 S., CD-ROM.
Abstract
"Wie Menschen älter werden, wie lange sie leben und wie sich ihr Leben im Alter gestaltet, wird durch soziale und gesellschaftliche Bedingungen beeinflusst. Diese Bedingungen ändern sich über die Zeit und bilden den Hintergrund für einen Wandel der späteren Lebensphasen. Zu den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zählen eine gestiegene Lebenserwartung, Veränderungen in der Erwerbswelt, neue Lebenslaufmuster und Familienformen sowie ein Wandel in den gesellschaftlichen Werten und Normen und den Versorgungs- und Sicherungssystemen. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Lebensphase Alter und zeigt auf der Grundlage des Deutschen Alterssurveys (DEAS), welcher Wandel sich vollzieht. Dadurch werden Chancen, Risiken und Gestaltungsoptionen für eine Gesellschaft des langen Lebens deutlich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Older male labour force participation in OECD countries: pension reform and "the reserve army of labour" (2010)
O'Brien, Martin;Zitatform
O'Brien, Martin (2010): Older male labour force participation in OECD countries. Pension reform and "the reserve army of labour". In: International Labour Review, Jg. 149, H. 3, S. 239-259. DOI:10.1111/j.1564-913X.2010.00086.x
Abstract
"Many governments have treated older workers as a 'reserve army of labour', allowing early exit from the labour force by various means, so the OECD recommends that the fiscal strain associated with population ageing be addressed through pension reform to increase older workers' labour force participation. Modelling the labour force participation of males aged 55-59 and 60-64 in 12 OECD countries over the period 1967-2007, the author finds that labour market variables dominate pension reform variables - and country-specific causal factors also - in explaining older males' participation rates. Without consideration of labour market conditions, the OECD's standard prescription of pension reform would thus seem doomed to fail." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gebrochene Erwerbsbiografien, atypische Beschäftigung und drohende Altersarmut: Perspektiven solidarischer Sicherungskonzepte (2010)
Zitatform
Steffen, Johannes (2010): Gebrochene Erwerbsbiografien, atypische Beschäftigung und drohende Altersarmut. Perspektiven solidarischer Sicherungskonzepte. Bremen, 11 S.
Abstract
Der Autor setzt sich kritisch mit der geplanten Absenkung des Sicherungsniveaus der gesetzlichen Rentensicherung auf etwa 43 Prozent im Jahre 2030 auseinander, welche zu einer Erhöhung der Anzahl der erforderlichen Beitragsjahre führt. 'Diese politischen Weichenstellungen sind für die Abschätzung der Folgen von gebrochenen Erwerbsbiografien oder atypischer Beschäftigung auf die Rentenanwartschaften, vor allem aber für die Einschätzung der Wirksamkeit solidarischer Sicherungsinstrumente mit Lücken schließender Ausrichtung von erheblicher Bedeutung.' Er fordert den Stopp des Niveausenkungsprozesses und die Rückkehr zur lebensstandardsichernden gesetzlichen Rentenversicherung als zentrale Voraussetzungen, um zum einen die Legitimität der solidarischen Pflichtversicherung zu stärken und zum anderen, damit Lücken schließende Instrumente auch nachhaltig wirksam werden und dem Pflichtversicherungssystem zu struktureller Armutsfestigkeit verhelfen können. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktsituation der Älteren in Berlin und Brandenburg (2009)
Zitatform
Bogai, Dieter, Franziska Hirschenauer & Mirko Wesling (2009): Die Arbeitsmarktsituation der Älteren in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 06/2009), Nürnberg, 75 S.
Abstract
"In dem Bericht wird die Arbeitsmarktentwicklung der Älteren in Berlin und Brandenburg analysiert. Nach der Darstellung der demografischen Situation in den beiden Bundesländern und deren Auswirkung auf das künftige Arbeitskräfteangebot wird die Beschäftigungsentwicklung der älteren Berliner und Brandenburger zwischen 2000 und 2007 untersucht. Berücksichtigt werden dabei auch demografische Einflüsse, d. h. Veränderungen der Bevölkerungsanzahl Älterer und Strukturverschiebungen innerhalb der Altersgruppe der 55 bis 64 Jährigen. Die Entwicklung der Altersbeschäftigung wird nach Strukturmerkmalen wie Wirtschaftszweig, Berufs, Qualifikation und Geschlecht differenziert. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Expansion der Altersteilzeit, die sich sowohl zwischen Berlin und Brandenburg als auch zwischen Männern und Frauen unterschiedlich entwickelt hat.
Ergänzt werden diese Befunde durch Befragungsergebnisse des IAB-Betriebspanels zur betrieblichen Personalpolitik gegenüber älteren Mitarbeitern. Zudem wird die Entwicklung der Arbeitslosigkeit Älterer und insbesondere deren Dauer betrachtet. Deren Entwicklung ist u. a. von rechtlichen Änderungen beeinflusst. Zusätzlich werden jene Arbeitsuchenden im Alter von 58 Jahren und älter berücksichtigt, die wegen ihres erleichterten Leistungsbezugs nicht als arbeitslos registriert werden.
Die insgesamt nur leicht verbesserte Arbeitsmarktintegration Älterer in Berlin und Brandenburg lässt sich nicht ohne weiteres auf die Zukunft übertragen, wenn die Gruppe der Älteren wesentlich größer sein wird. Zukünftig wird sich vor allem die Beschäftigung jenseits der Altersgrenze von 60 Jahren erheblich erhöhen müssen. Höherqualifizierung, Tertiarisierung und Informatisierung kennzeichnen den künftigen Arbeitsmarkt. Der künftige Strukturwandel erfordert deutlich mehr Mobilität Älterer zwischen Betrieben und Wirtschaftszweigen. Zentral ist die stärkere Verbreitung einer Weiterbildungskultur, welche bereits deutlich vor Erreichen der hier betrachteten Altersgrenzen greift." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Wissenschaft / Politik und Praxis
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- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
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