Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Der ostdeutsche Arbeitsmarkt: Kann das ifo Beschäftigungsbarometer dessen konjunkturelle Dynamik abbilden? (2010)
Zitatform
Lehmann, Robert (2010): Der ostdeutsche Arbeitsmarkt: Kann das ifo Beschäftigungsbarometer dessen konjunkturelle Dynamik abbilden? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 17, H. 6, S. 27-32.
Abstract
"Die Lage am ostdeutschen Arbeitsmarkt hat sich seit 2005 deutlich verbessert und präsentierte sich auch in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise als äußerst robust. Zur Beurteilung der Arbeitsmarktlage bedarf es eines Indikators, der sich zum einen durch einen geringen Revisionsbedarf auszeichnet und zum anderen das Geschehen am ostdeutschen Arbeitsmarkt mit einem gewissen Vorlauf abbildet. Die Arbeitslosenquote, die zumeist verwendet wird, kann diesen Zweck nicht erfüllen: Zum einen wird sie sowohl durch Arbeitsangebots- und -nachfragentwicklungen beeinflusst, zum anderen reagiert sie erst mit Verzögerung auf Beschäftigungsschwankungen. Um diese Lücke zu schließen, berechnet das ifo Institut seit geraumer Zeit ein 'Beschäftigungsbarometer', das seit Kurzem auch für Ostdeutschland erhoben und ausgewertet wird. Bei der Untersuchung der Beschäftigungserwartungen der gewerblichen Wirtschaft Ostdeutschlands ergibt sich, dass die Befragungsdaten aus dem ifo Konjunkturtest sowohl einen Vorlauf im statistischen Sinne als auch einen Informationsvorsprung gegenüber den Daten aus der amtlichen Statistik aufweisen. Demzufolge kann das ifo Beschäftigungsbarometer die konjunkturelle Grunddynamik des ostdeutschen Arbeitsmarktes abbilden und für Prognosezwecke eingesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional unemployment forecasts with spatial interdependencies (2010)
Zitatform
Schanne, Norbert, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2010): Regional unemployment forecasts with spatial interdependencies. In: International Journal of Forecasting, Jg. 26, H. 4, S. 908-926. DOI:10.1016/j.ijforecast.2009.07.002
Abstract
Die Arbeitslosigkeit für die 176 deutschen administrativen Arbeitsmarktregionen (im Allgemeinen Arbeitsagenturbezirke) wird auf einer monatlichen Basis prognostiziert. Wegen ihrer geringen Größe existieren zwischen diesen regionalen Einheiten starke räumliche Interdependenzen. Um diese und auch die Heterogenität der regionalen Entwicklung im Zeitablauf berücksichtigen zu können, kommen verschiedene Versionen eines eindimensionalen räumlichen GVAR-Modells zur Anwendung. Wenn man die Genauigkeit der Prognose mit eindimensionalen Zeitreihenmethoden vergleicht, zeigt sich, dass das räumliche Modell bessere oder zumindest gleich gute Ergebnisse erzielt. Folglich bietet das GVAR-Modell eine Alternative oder einen ergänzenden Ansatz zu normalerweise eingesetzten Methoden für die regionale Prognose, die regionale Interdependenzen unberücksichtigt lassen. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen: Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen (2009)
Kropp, Per;Zitatform
Kropp, Per (2009): Die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen. Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 03/2009), Nürnberg, 37 S.
Abstract
"Das Ziel der Studie ist die Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen/Bremerhaven. Zunächst werden mit einem hierarchischen Clusterverfahren mögliche Abgrenzungen bestimmt, aus denen dann diejenige Abgrenzung gewählt wird, die die regionalen Pendlerverflechtungen deutschlandweit am besten in Arbeitsmarktregionen 'einfängt'. Für diese Auswahl wird der ursprünglich für die Netzwerkforschung entwickelte Modularitätsansatz von Newman genutzt. Sein Modularitätsmaß Q gibt mit Werten zwischen Null und Eins an, wie gut sich netzwerkartige Strukturen (z.B. Pendlerverflechtungen zwischen Regionen) in wenig miteinander verbundene Gruppierungen oder Module (z.B. Arbeitsmarktregionen) teilen lassen. Dies erlaubt es, sowohl die Ergebnisse unterschiedlicher Verfahren miteinander zu vergleichen, als auch unter den verschiedenen Varianten eines Verfahrens dasjenige mit dem besten Ergebnis zu wählen.
Die gewählte Abgrenzung ist mit deutschlandweit 55 Regionen deutlich weniger stark differenziert als andere Abgrenzungen. Der Verlauf der Modularitätswerte legt nahe, dass auch differenziertere Abgrenzungen mit über 100 Regionen oder etwas weniger stark differenzierte Abgrenzungen mit ca. 45 Regionen nicht viel schlechter als die gewählte Abgrenzung sind. Die Bremer Region ist davon nur in Hinblick auf Bremerhaven und Cuxhaven betroffen. Würde man eine Abgrenzung mit doppelt so vielen Regionen wählen, wären Bremerhaven und Cuxhaven noch eigenständige Arbeitsmarktregionen. Diese Tatsache sowie seine Größe rechtfertigen sicherlich, Bremerhaven als einen relativ eigenständigen Sub-Arbeitsmarkt zu charakterisieren. Die Arbeitsmarktregion Bremen ist von den Arbeitsmarktregionen Hamburg, Hannover, Bielefeld, Osnabrück und Oldenburg umgeben. Die stärkste Verflechtungsbeziehung weist Oldenburg mit Bremen auf. Fast 8 Prozent aller in der Arbeitsmarktregion Oldenburg wohnenden Beschäftigten arbeiten in der Arbeitsmarktregion Bremen. Umgekehrt ist die Bedeutung allerdings deutlich geringer - nur knapp 2 Prozent der Bremer arbeiten in Oldenburg, deutlich weniger als in Hamburg (3,3 Prozent).
Die hier entwickelte Abgrenzung der Arbeitsmarktregion Bremen stimmt mit vielen grundsätzlichen Eigenschaften anderer funktionaler Abgrenzungen überein. Unterschiede zeigen sich vor allem durch die gemeindescharfe Abgrenzung. Hier erweist sich, dass für einige Kreise im Grunde genommen keine eindeutige Zuordnung zu nur einer Arbeitsmarktregion sinnvoll ist. Dies wird insbesondere beim Landkreis Oldenburg deutlich, aber auch bei Cux-haven und Rotenburg (Wümme)." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Kropp, Per; -
Literaturhinweis
Information systems for regional labour market monitoring: state of the art and perspectives (2009)
Larsen, Christa; Baden, Christian; Lenke, Mareike; Mevius, Marco; Lindsay, Colin ; Schmid, Alfons; MacGrath, John; Bastyr, Ivo; MacQuaid, Ronald; Carrion, Miguel Bernal; Martini, Mattia ; Clement, Franz; Mespoulet, Martine; Herremans, Wim; Mezzanzanica, Mario ; Höhne, Markus; Porep, Daniel; Huter, Kai; Ricceri, Marco; Kalaycioglu, Sibel; Schmid, Alfons; Lapacek, Michal; Shally, Caroline; Kipper, Jenny; Surdej, Aleksander; Branka, Jiri; Thomas, Adrien ; Grelet, Yvette; Ulatowski, Jan; Horvath, Karin; Vavreckova, Jana; Kampe, Carsten; Venningen, Helene; Jacobs, Marleen; Larsen, Christa; Hillau, Bernard; Celik, Kezban; Walter, Anja; Vivent, Celine;Zitatform
Larsen, Christa, Marco Mevius, Jenny Kipper & Alfons Schmid (Hrsg.) (2009): Information systems for regional labour market monitoring. State of the art and perspectives. München: Hampp, 222 S. DOI:10.1688/9783866185098
Abstract
"Regional labour market monitoring based on web-based labour market information systems is becoming increasingly more common. This anthology shows the variety of such systems as implemented in various European countries. Two general types can be distinguished. The first are regionally-based information tools and secondly, national systems with regional sub-divisions. In addition, these show what information and communication technologies make possible, but they also give the first indications of where these technologies have their limits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neural networks for cross-sectional employment forecasts: a comparison of model specifications for Germany (2009)
Zitatform
Patuelli, Roberto, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Norbert Schanne (2009): Neural networks for cross-sectional employment forecasts. A comparison of model specifications for Germany. (Quaderno 09-03), Lugano, 20 S.
Abstract
Der Beitrag stellt unterschiedliche Verfahren von Prognosen regionaler Beschäftigungsentwicklung dar, die auf Neuronalen Netzen basieren. Aufgrund ihrer flexiblen Spezifkationsstrukturen werden Neuronale Netze in zahlreichen Forschungsfeldern eingesetzt. Sie eignen sich für die Analyse und Prognose ökonomischer Variablen - wie Beschäftigung oder Migration - da sie 'lernfähig' sind, d. h. dass sie die Ermittlung funktionaler Beziehungen zwischen den analysierten Variablen ermöglichen. In dem Beitrag wird eine Reihe von auf Neuronalen Netzen basierenden Experimenten vorgestellt. Auf zwei Datensätze für NUTS 3-Regionen (326 und 113 Arbeitsmarktregionen in West- bzw. Ostdeutschland) werden unterschiedliche Prognosemodelle angewandt, und die Ergebnisse der Prognosen für die Entwicklung von Vollzeitbeschäftigung werden vorgestellt und diskutiert. Unterschiedliche Spezifikationen der Prognosemodelle werden hinsichtlich 1. erklärender Variablen und 2. Struktur des Neuronales Netzes getestet. Simulationsergebnisse für unterschiedliche Perioden werden zusammengefasst und bewertet. Neben der Spezifikation von Variablen und Struktur ist die Auswahl der Lern-Parameter entscheidend für den erfolgreichen Einsatz Neuronaler Netze. Da Tests dieser Parameter selten sind, wird eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt und diskutiert, um unterschiedliche Kombinationen von Parametern zu testen. Methodologische und empirische Bemerkungen sowie Vorschläge für zukünftige Forschungen bilden den Abschluss. (IAB)
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Literaturhinweis
Regional employment forecasts with spatial interdependencies (2008)
Zitatform
Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2008): Regional employment forecasts with spatial interdependencies. In: C. Knobel, B. Kriechel & A. Schmid (Hrsg.) (2008): Regional forecasting on labour markets, S. 68-88.
Abstract
Aufgrund der gerade in Deutschland bestehenden regionalen Unterschiede ist die Arbeitsmarktpolitik auf regionale Arbeitsmarktprognosen angewiesen. Der Beitrag analysiert und vergleicht die zu diesem Zweck entwickelten Zeitreihenmodelle (ARIMA, EWMA, SC). Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Prognosequalität aller Modelle sehr hoch ist, aber keines in allen Arbeitsamtsbezirken eingesetzt werden sollte; vielmehr sollte je nach den regionalen Bedingungen entschieden werden, welches Modell oder welcher Modellmix in welchem Bezirk zur Prognose am besten geeignet ist. Es wird auch gezeigt, dass mit der Einbeziehung räumlicher Informationen die Prognosequalität der Modelle verbessert werden kann. Dies gilt insbesondere für das SC-Modell (structural-components model), während die Einbeziehung derartiger Informationen in die ARIMA- und EWMA-Modelle aufgrund der methodischen Komplexität noch nicht möglich ist. (IAB)
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Literaturhinweis
On the stability of the German Beveridge curve: a spatial econometric perspective (2008)
Zitatform
Kosfeld, Reinhold, Christian Dreger & Hans-Friedrich Eckey (2008): On the stability of the German Beveridge curve. A spatial econometric perspective. In: The annals of regional science, Jg. 42, H. 4, S. 967-986. DOI:10.1007/s00168-007-0190-y
Abstract
In dem Beitrag wird das Konzept der Beveridge-Kurve zur Untersuchung der Effizienz von Matching-Prozessen eingesetzt und hierzu auf regionale Arbeitsmarktdaten für Deutschland angewandt. Der negative Zusammenhang zwischen Arbeitslosenquote und offenen Stellen, der von der Beveridgekurve postuliert wird, kann mittels räumlicher ökonometrischer Verfahren effektiv geschätzt werden. Der Eigenfunction-Decomposition-Ansatz, der von Griffith (2000, 2003) vorgeschlagen wurde, wird zur Identifikation räumlicher und nicht-räumlicher Faktoren genutzt. Da im Zeitverlauf mit Schwankungen der räumliche Muster zu rechnen ist, wird eine Inferenz auf der Grundlage eines räumlichen SUR-Modells durchgeführt. Verschiebungen der Beveridge-Kurve beeinflussen ihre Position, und Zeitreihenschätzungen dieses Parameters sind das Ergebnis. Im Gegensatz zu Befunden für die USA und Großbritannien belegen die Ergebnisse einen zunehmenden Job-Mismatch im Laufe des letzten Jahrzehnts. Obwohl die Außenverschiebung der Beveridge-Kurve durch strukturelle Faktoren wie die Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit erklärt werden kann, wird sie auch durch konjunkturelle Schwankungen beeinflusst. Die Rolle dieser konjunkturellen Faktoren gefährdet die Stabilität der Kurve. Zur Untersuchung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, die auf eine Optimierung des Matching-Prozesses zielen, ist der Zusammenhang möglicherweise ungeeignet. (IAB)
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Literaturhinweis
Abgrenzung von Wirtschaftsräumen auf der Grundlage von Pendlerverflechtungen: ein Methodenvergleich (2008)
Kropp, Per; Schwengler, Barbara;Zitatform
Kropp, Per & Barbara Schwengler (2008): Abgrenzung von Wirtschaftsräumen auf der Grundlage von Pendlerverflechtungen. Ein Methodenvergleich. (IAB-Discussion Paper 41/2008), Nürnberg, 70 S.
Abstract
"Funktionale Regionen, sogenannte regionale Arbeitsmärkte, spielen in der nationalen und internationalen Regionalforschung eine besondere Rolle. Im Gegensatz zu administrativen Regionen ermöglichen sie es, wirtschaftliche Aktivitäten und Pendlerverflechtungen in geeigneter Weise abzubilden. Für die Abgrenzung dieser Wirtschaftsräume können verschiedene Verfahren herangezogen werden. In diesem Discussion Paper werden Abgrenzungen auf Basis der Kennziffernmethode, der Cluster- und der Faktorenanalyse anhand von Pendlerdaten auf Kreisebene des Jahres 2005 miteinander verglichen und beurteilt. Als Gütekriterien werden dabei die Modularität Q, die von van der Laan und Schalke (2001) verwendeten Kennziffern ESC und HSC für die Balance von Arbeitsangebot und -nachfrage sowie Maße zur Größenhomogenität herangezogen.
Clusterverfahren und auf der Kennziffernmethode basierenden graphentheoretischen Verfahren gelingt es am Besten, die Pendlerverflechtungen zwischen den Kreisregionen zu erfassen. Faktorenanalytische Verfahren produzieren dagegen eher größenhomogene Abgrenzungen, die die Pendlerverflechtungen allerdings weniger gut abbilden. Mit allen hier vorgestellten Verfahren können Wirtschaftsräume so bestimmt werden, dass sie die Pendlerbewegungen in Deutschland deutlich besser wiedergeben als dies für regionalpolitische Zwecke bisher genutzten Abgrenzungen erlauben. Anhand der in dieser Studie vorgestellten Bewertungsmöglichkeit für die Güte von Abgrenzungen ist es weiterhin möglich, die optimale Anzahl von Regionen für eine adäquate Abbildung der Pendlerverflechtungen zu bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Regional unemployment forecasts with spatial interdependencies (2008)
Zitatform
Schanne, Norbert, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2008): Regional unemployment forecasts with spatial interdependencies. (IAB-Discussion Paper 28/2008), Nürnberg, 28 S.
Abstract
Die Arbeitslosigkeit für die 176 deutschen administrativen Arbeitsmarktregionen (im Allgemeinen Arbeitsagenturbezirke) wird auf einer monatlichen Basis prognostiziert. Wegen ihrer geringen Größe existieren zwischen diesen regionalen Einheiten starke räumliche Interdependenzen. Um diese und auch die Heterogenität der regionalen Entwicklung im Zeitablauf berücksichtigen zu können, kommen verschiedene Versionen eines eindimensionalen räumlichen GVAR-Modells zur Anwendung. Wenn man die Genauigkeit der Prognose mit eindimensionalen Zeitreihenmethoden vergleicht, zeigt sich, dass das räumliche Modell bessere oder zumindest gleich gute Ergebnisse erzielt. Folglich bietet das GVAR-Modell eine Alternative oder einen ergänzenden Ansatz zu normalerweise eingesetzten Methoden für die regionale Prognose, die regionale Interdependenzen unberücksichtigt lassen. (IAB)
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Literaturhinweis
Convergence in West German regional unemployment rates (2007)
Zitatform
Bayer, Christian & Falko Juessen (2007): Convergence in West German regional unemployment rates. In: German economic review, Jg. 8, H. 4, S. 510-535. DOI:10.1111/j.1468-0475.2007.00416.x
Abstract
Die Unterschiede regionaler Arbeitslosenquoten werden oft herangezogen, wenn es darum geht, die wirtschaftliche Ungleichheit von Regionen zu beschreiben. Der Beitrag untersucht die Persistenz der Veränderungen regionaler Unterschiede der Arbeitslosigkeit und hat dabei die Möglichkeiten von Regionalpolitik im Blick. Während univariate Tests nahelegen, dass Veränderungen regionaler Unterschiede der Arbeitslosigkeit in Westdeutschland persistent sind, unterstützen Ergebnisse von Paneltests die Hypothese, dass regionale Arbeitslosenquoten konvergieren, wobei die Geschwindigkeit der Konvergenz gering ist. Das angewandte Analyseverfahren berücksichtigt auch Brüche, z.B. den Strukturwandel aufgrund der zweiten Ölkrise. Nachgewiesen werden sowohl Konvergenz als auch schnelle Anpassung an eine Gleichgewichtsverteilung regionaler Arbeitslosenquoten, die allerdings durch Strukturwandel geprägt ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Modellierung von Pendlerströmen und Pendlerstromänderungen über ein nichtlineares Entscheidungsmodell basierend auf dem Mastergleichungsansatz (2007)
Binder, Jan;Zitatform
Binder, Jan (2007): Modellierung von Pendlerströmen und Pendlerstromänderungen über ein nichtlineares Entscheidungsmodell basierend auf dem Mastergleichungsansatz. Göttingen: Sierke Verlag, 211 S.
Abstract
"Die Arbeit befasst sich mit den folgenden drei Schwerpunkten: Entwicklung eines entscheidungsbasierten Modells der Pendlerströme (Pendlermodell), welches auf ökonomischen Prinzipien basiert (Kapitel 2 und 3). Untersuchung diverser Schätzmethoden zur Kalibrierung des Pendlermodells und des Einflusses der Reisezeitunsicherheiten auf Parameter des Pendlermodells (Kapitel 4 und 5). Entwicklung eines Modells, das die Änderungen der Pendlerströme beschreibt und ebenso auf ökonomischen Prinzipien basiert (Kapitel 6). Um das hier entwickelte Pendlermodell in Relation zu anderen Modellen betrachten zu können, wird im Kapitel 2 zunächst gemeinsam mit einem Literaturüberblick über die derzeitige Pendlerforschung auf die räumlichen Interaktionsmodelle eingegangen, die innerhalb der Regional-, Verkehrs- und Wirtschaftswissenschaften verwendet werden. Zur Gruppe der räumlichen Interaktionsmodelle gehören Gravitationsmodelle, Entropiemodelle und nutzenmaximierende Entscheidungsmodelle (Multinominal-Logit-Modell und Probit-Modell). Im Kapitel 3 wird ein entscheidungsbasiertes Pendlermodell entwickelt, das auf der Dynamik der Beschäftigtenkonfiguration beruht, die über einen Mastergleichungsansatz beschrieben wird. Zudem wird die stationäre Lösung der Mastergleichung ermittelt und das Pendlermodell mit anderen räumlichen Interaktionsmodellen verglichen. Um das entwickelte Pendlermodell für Analyse- und Simulationszwecke verwenden zu können, müssen die Parameter dieses Modells über ein Schätzverfahren bestimmt werden. Zur Bestimmung der Parameter bieten sich die Least-Square-Schätzung, eine Schätzung mittels Entropieminimierung bzw. Informationsmaximierung und Schätzverfahren, die auf der Maximum-Likelihood-Methode basieren, an. Diese Schätzverfahren sowie deren jeweiligen Vor- und Nachteile in Bezug auf die Modellierung von Pendlerströmen werden in Kapitel 4 beschrieben. Ferner werden die Schätzergebnisse der unterschiedlichen Schätzverfahren miteinander verglichen. Die endgültigen Ergebnisse der Parameterkalibrierung des Pendlermodells mit den bevorzugten Schätzverfahren werden schließlich im Kapitel 5 präsentiert. Weiterhin wird in diesem Kapitel auf eine Methode eingegangen, wie Pendler, die in der gleichen Region leben und arbeiten, so genannte Binnenpendler, über das kalibrierte Pendlermodell abgebildet werden können, ohne sie direkt modellieren zu müssen. Ein grundlegendes Problem der Regionalforschung stellt die Definition der Reisezeit zwischen zwei Regionen dar. In der Regel werden hierzu die Reisezeiten zwischen den Flächenschwerpunkten der Regionen verwendet. Die stärksten Pendlerverflechtungen finden allerdings zwischen den Randgebieten der Regionen statt, so dass die mittleren Reisezeiten zwischen den Regionen große Standardabweichungen aufweisen. Im Kapitel 5 wird daher auch auf den Einfluss der Reisezeitunsicherheiten auf die Modellparameter des Pendlermodells eingegangen. Abschließend wird analysiert, inwieweit das bis dahin verwendete zweistufige Schätzverfahren gegenüber einem einstufigen Schätzverfahren gerechtfertigt ist. Kapitel 6 richtet sich auf den letzten Schwerpunkt dieser Arbeit, nämlich die Modellierung von Pendlerstromänderungen. Dazu wird wiederum ein Mastergleichungsansatz verwendet. Die Dynamik der Pendlerverflechtungen der beiden vorgestellten Modelle lässt sich auf regionale Wechsel der Beschäftigten (Wohnortswechsel und/oder Arbeitsortswechsel) und auf Änderungen der Arbeitsnachfrage und des Arbeitsangebots zurückführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die regionale Arbeitsmarktforschung des IAB: Aufbau, Leitbild und Forschungsperspektiven (2007)
Zitatform
Blien, Uwe, Dieter Bogai & Stefan Fuchs (Hrsg.) (2007): Die regionale Arbeitsmarktforschung des IAB. Aufbau, Leitbild und Forschungsperspektiven. Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Der Beitrag bilanziert den Entwurf für das gemeinsame wissenschaftliche Programm und die wissenschaftlichen Perspektiven der Regionalforschung des IAB in der Zusammenarbeit des Forschungsbereichs 'Regionale Arbeitsmärkte' mit dem Regionalen Forschungsnetz (RFN) des IAB. Aufgebaut ist der Beitrag in vier Kapiteln: Zunächst wird die Bedeutung der regionalen Arbeitsmarktforschung allgemein erläutert (Kapitel 1), dann die derzeitige Struktur der Regionalforschung des IAB (Kapitel 2). Deren Leitbild und Leitfragen werden im Anschluss diskutiert (Kapitel 3). Am Ende steht eine Beschreibung von Forschungsschwerpunkten (Kapitel 4)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Structural change and unemployment (2007)
Zitatform
Blien, Uwe & Oliver Ludewig (2007): Structural change and unemployment. (LASER discussion papers 08), Erlangen u.a., 22 S.
Abstract
Regionale Arbeitslosenquoten weisen starke Disparitäten auf, die nicht mit unterschiedlichen insitutionellen Voraussetzungen erklärt werden können. Im Beitrag werden diese Disparitäten auf die regionale Spezialisierung zurückgeführt. Es wird gezeigt, dass die Arbeitsmarktentwicklung im allgemeinen von der Preiselastizität der Gütermärkte abhängt. Mit zunehmendem technischen Fortschritt wird bei Elastizität der Güternachfrage die Beschäftigung abgebaut und bei inelastischer Nachfrage nimmt die Beschäftigung zu. Eine Reaktion der Löhne ändert daran nichts, solange keine totale Lohnelastizität im Hinblick auf Arbeitslosigkeit existiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Regionale Inflexibilitäten als Ursache des Beschäftigungsproblems: Faktum oder Schimäre? (2007)
Buch, Tanja;Zitatform
Buch, Tanja (2007): Regionale Inflexibilitäten als Ursache des Beschäftigungsproblems. Faktum oder Schimäre? In: Hamburg review of social sciences, Jg. 2, H. 1, S. 21-40.
Abstract
"Sind regionale Inflexibilitäten auf dem deutschen Arbeitsmarkt als eine relevante Ursache des Beschäftigungsproblems zu benennen? Oder wird eine wissenschaftliche Untersuchung diese populäre These als Schimäre demaskieren? Die Untersuchung soll hierüber Aufschluss geben. Zunächst erfolgt als erste Annäherung an den Untersuchungsgegenstand anhand der Beveridge-Kurve für die Jahre seit der Wiedervereinigung eine Betrachtung der Entwicklung der Mismatch-Problematik auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Anschluss werden Ergebnisse zu Ausmaß und Struktur regionaler Mismatcharbeitslosigkeit präsentiert. Damit wird sich zum einen das quantitative Mobilitätsdefizit konkretisieren lassen. Zum anderen werden sich Aussagen über die Anforderungen und Beschäftigungsbedingungen in den betroffenen Beschäftigungssegmenten ableiten lassen - und damit auch über die Struktur der Erwerbspersonengruppen, in denen eine erhöhte regionale Mobilität zur Überwindung regionaler Mismatcharbeitslosigkeit und damit zum Abbau der Arbeitslosigkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt insgesamt beitragen könnte. Anhand der Befunde können schließlich gezielte arbeitsmarktpolitische Empfehlungen zur systematischen Förderung der regionalen Mobilität formuliert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Buch, Tanja; -
Literaturhinweis
Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen: zwei Ansätze der Regionalisierung am Beispiel von Berlin/Brandenburg im Vergleich (2007)
Eckey, Hans-Friedrich; Türck, Matthias; Schwengler, Barbara;Zitatform
Eckey, Hans-Friedrich, Barbara Schwengler & Matthias Türck (2007): Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen. Zwei Ansätze der Regionalisierung am Beispiel von Berlin/Brandenburg im Vergleich. In: RaumPlanung. Mitteilungen des Informationskreises für Raumplanung H. 132/133, S. 145-150.
Abstract
"Angesichts enger werdender finanzieller Spielräume der öffentlichen Hand ist die empirische Auswertung regionaler Daten heute ein fester Bestandteil kommunaler Planungsvorhaben. Teilweise werden recht umfangreiche Berechnungen durchgeführt. In den Hintergrund tritt dabei die Frage, welche Gebietseinheiten die aussagekräftigsten Ergebnisse liefern. Die funktional abgegrenzten Arbeitsmarktregionen weisen hier Vorteile gegenüber den rein verwaltungstechnisch begründeten Kreisen und Gemeinden auf. Am Beispiel der Region Berlin/Brandenburg werden zwei in jüngster Zeit alternativ entwickelte Abgrenzungsmodelle für Arbeitsmarktregionen vorgestellt; beide sind - je nach Fragestellung der vorgesehenen Untersuchung - verwendbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; -
Literaturhinweis
Regional convergence in Germany: a geographically weighted regression approach (2007)
Zitatform
Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2007): Regional convergence in Germany. A geographically weighted regression approach. In: Spatial Economic Analysis, Jg. 2, H. 1, S. 45-64. DOI:10.1080/17421770701251905
Abstract
"Die Konvergenz auf deutschen Arbeitsmärkten stellt eine politisch brisante Fragestellung dar. Verschiedene Studien haben Konvergenzprozesse in Deutschland untersucht. Auf Basis eines um Humankapital erweiterten Solow-Modells werden die empirisch zu untersuchenden Gleichungen entwickelt. Die räumlich-gewichtete Regression erlaubt eine differenzierte Analyse von Konvergenzprozessen, wie sie für Deutschland bisher noch nicht vorgenommen wurde. Wir schätzen für jede Region eine separate Konvergenzgeschwindigkeit, die sich aus den lokalen Koeffizienten der Regressionsgleichungen ergibt. Die Anwendung dieses Verfahrens auf deutsche Arbeitsmarktregionen zeigt, dass sich Regionen mit vollkommen unterschiedlicher Geschwindigkeit auf ihren Steady-State zubewegen. Die Halbwertszeiten sind dabei im produzierenden Gewerbe wesentlich länger als im Dienstleitungssektor. In einem Modell bestehen sogar divergente Tendenzen für einige periphere Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vergleich von deutschen Arbeitsmarktregionen (2007)
Eckey, Hans-Friedrich; Türck, Matthias; Schwengler, Barbara;Zitatform
Eckey, Hans-Friedrich, Barbara Schwengler & Matthias Türck (2007): Vergleich von deutschen Arbeitsmarktregionen. (IAB-Discussion Paper 03/2007), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Derzeit gibt es zwei Abgrenzungen für deutsche Arbeitsmarktregionen. Zum einen sind die Arbeitsmarktregionen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' zu nennen. Sie basieren nach der neuesten Modifikation für Berlin/Brandenburg vom IAB auf 270 Funktionalgebieten. Zum anderen gibt es eine Abgrenzung von Eckey/Kosfeld/Türck (2006). Ihre Arbeitsmarktregionen sind dagegen wesentlich großräumiger, denn sie umfassen 150 räumliche Einheiten. Beide Definitionen basieren auf Pendlerverflechtungen, und sie liefern relativ eigenständige wirtschaftliche Räume. Arbeitsmarktregionen eignen sich für arbeitsökonomische Analysen damit wesentlich besser als Verwaltungseinheiten wie Kreise, Bundesländer, NUTS-2-Regionen etc. Der Artikel zeigt am Beispiel Berlin/Brandenburg auf, wie beide Abgrenzungen berechnet worden sind und zieht einen Vergleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; -
Literaturhinweis
Vollbeschäftigungsannahme und Stille Reserve: eine Sensitivitätsanalyse für Westdeutschland (2007)
Zitatform
Fuchs, Johann & Brigitte Weber (2007): Vollbeschäftigungsannahme und Stille Reserve. Eine Sensitivitätsanalyse für Westdeutschland. (IAB-Discussion Paper 17/2007), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"Die Arbeit untersucht, wie stabil die Ergebnisse der jüngst vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung veröffentlichten Berechnungen zur Stillen Reserve für den Zeitraum von 1970 bis 2002 hinsichtlich der zentralen Modellannahme über die Höhe der Vollbeschäftigung sind. Dazu wurden mit einem Simulationsmodell die ursprünglichen Vollbeschäftigungswerte schrittweise um 1 bis 20 % nach oben und unten erhöht resp. gesenkt. Stützzeitraum für die Simulationsrechnungen waren die Jahre von 1980 bis 2002. Die Berechnungen beziehen sich auf die alten Bundesländer. Es zeigten sich die erwarteten Ergebnisse. Natürlich steigt bzw. sinkt der Umfang der Stillen Reserve je nach Vollbeschäftigungsannahme, aber die generelle Entwicklungstendenz bleibt unverändert. Bei den Strukturen deuten sich kleinere Einflüsse der Vollbeschäftigungsannahme an. Extremere Annahmen bzgl. der Vollbeschäftigung wirken sich aus, weil der Arbeitsmarkteinfluss auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Ausländern etwas stärker ist. Der Zusammenhang zwischen der Vollbeschäftigungsannahme und dem Umfang der Stillen Reserve ist nahezu linear. Die geschätzten Elastizitäten sind jedoch kleiner als Eins. Mit den Daten konnte außerdem ein Regressionsmodell geschätzt werden, das die Abhängigkeit der Stillen Reserve von der Vollbeschäftigungsannahme im Zeitablauf untersuchte. Obwohl aus nichtlinearen Einzelgleichungen für Subpopulationen geschätzt, kann die Stille Reserve insgesamt mit einem linearen Regressionsmodell erklärt werden. Dieses Modell könnte sich eventuell auch für eine Prognose über den Stützzeitraum hinaus eignen, doch sind die Untersuchungen dazu noch nicht abgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen: Gütekriterien und -maßzahlen (2007)
Granato, Nadia; Farhauer, Oliver;Zitatform
Granato, Nadia & Oliver Farhauer (2007): Die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen. Gütekriterien und -maßzahlen. (Technische Universität Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Dokumentation. Diskussionspapier 2007/02), Berlin, 27 S.
Abstract
"Die Diskussion um unterschiedliche Abgrenzungsverfahren von funktionalen Arbeitsmarktregionen lebt in jüngerer Zeit wieder auf. Die Verwendung verschiedener Abgrenzungsverfahren führt zumeist auch zu unterschiedlich zugeschnittenen regionalen Arbeitsmärkten. Um die Unterschiede in den Zuschnitten systematisch vergleichen zu können, werden Kriterien zur Bewertung der Qualität von Arbeitsmarktregionen abgeleitet und entsprechende Maßzahlen entwickelt. Anhand dieser Maßzahlen werden die Ergebnisse zweier Abgrenzungsverfahren, die beide auf einer Analyse der Pendlerverflechtungen basieren, für Thüringen und Sachsen-Anhalt verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour market in motion: analysing regional flows in a multi-accounting system (2007)
Zitatform
Haas, Anette & Thomas Rothe (2007): Labour market in motion. Analysing regional flows in a multi-accounting system. In: Labour, Jg. 21, H. 4/5, S. 667-687. DOI:10.1111/j.1467-9914.2007.00397.x
Abstract
Die Analyse der Dynamik des Arbeitsmarktes ist Grundvoraussetzung für Arbeitsmarktforschung und Politikberatung. Die Studie entwickelt das Modell eines flexiblen Flow Approach - ein Mehrkontenmodell (MKM) - zur Analyse von Fluss- und Bestandsgrößen auf regionalen Arbeitsmärkten. Das MKM kombiniert Verwaltungsdaten auf der Mikroebene mit unterschiedlichen Makrodaten und beschreibt so den dynamischen Übergangsprozess in 180 Arbeitsmarktregionen in Deutschland. Zur Schätzung unbekannter Übergangsprozesse kommt ein neuer Algorithmus zur Anwendung, der sich an die Entropieoptimierung anlehnt. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden liegt der wichtigste Vorteil dieser Vorgehensweise darin, das sie es ermöglicht, zusätzliche Informationen unterschiedlicher Datenquellen einzubeziehen, die von Natur aus unscharf sind. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Regional employment forecasts with spatial interdependencies (2007)
Zitatform
Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2007): Regional employment forecasts with spatial interdependencies. (IAB-Discussion Paper 02/2007), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"The labour-market policy-mix in Germany is increasingly being decided on a regional level. This requires additional knowledge about the regional development which (disaggregated) national forecasts cannot provide. Therefore, we separately forecast employment for the 176 German labour- market districts on a monthly basis. We first compare the prediction accuracy of standard time-series methods: autoregressive integrated moving averages (ARIMA), exponentially weighted moving averages (EWMA) and the structural-components approach (SC) in these small spatial units. Second, we augment the SC model by including autoregressive elements (SCAR) in order to incorporate the influence of former periods of the dependent variable on its current value. Due to the importance of spatial interdependencies in small labour-market units, we further augment the basic SC model by lagged values of neighbouring districts in a spatial dynamic panel (SCSAR). The prediction accuracies of the models are compared using the mean absolute percentage forecast error (MAPFE) for the simulated out-of-sample forecast for 2005. Our results show that the SCSAR is superior to the SCAR and basic SC model. ARIMA and EWMA models perform slightly better than SCSAR in many of the German labour-market districts. This reflects that these two moving-average models can better capture the trend reversal beginning in some regions at the end of 2004. All our models have a high forecast quality with an average MAPFE lower than 2.2 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Soziale Interaktion und regionale Arbeitsmärkte (2007)
Heining, Jörg;Zitatform
Heining, Jörg (2007): Soziale Interaktion und regionale Arbeitsmärkte. (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 126), Hamburg: Kovac, 425 S.
Abstract
"Blickt man in die Literatur, die sich mit der Erklärung von internationalen (strukturellen) Arbeitslosigkeitsdifferentialen auseinandersetzt, so findet man dort das Argument, dass die Ursache hierfür in den unterschiedlichen institutionellen Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt der betrachteten Nationen liegt. Internationale Unterschiede z.B. in den sozialen Sicherungssystemen, dem Zentralisierungsgrad der Lohnverhandlungen oder der Stärke von Gewerkschaften sind für (strukturelle) Unterschiede zwischen nationalen Arbeitslosenquoten verantwortlich. Dieses Argument ist nicht in Bezug auf regionale Arbeitslosigkeitsdifferentiale anwendbar, da die institutionellen Rahmenbedingungen innerhalb eines Landes in der Regel nicht über die Regionen variieren. Insofern müssen für diese Disparitäten andere Faktoren ursächlich sein. Im ersten Teil der Studie werden theoretische Modelle und empirische Studien zu den Ursachen von Disparitäten in der regionalen Arbeitslosigkeit präsentiert. Darüberhinaus wird die Wirkung einer Freizeitexternalität im Rahmen eines theoretischen Modells diskutiert. Der zweite Teil umfasst eine Darstellung der für die empirische Überprüfung dieses Modells verwendeten Methoden und Daten, sowie die erzielten Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Heining, Jörg; -
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Beschäftigungsprognosen auf Basis amtlicher Firmendaten als Instrument einer handlungsorientierten Politikberatung am Beispiel Brandenburg (2007)
Zitatform
Höhne, Markus, Carsten Kampe, Anna Lejprqas & Andreas Stephan (2007): Beschäftigungsprognosen auf Basis amtlicher Firmendaten als Instrument einer handlungsorientierten Politikberatung am Beispiel Brandenburg. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 76, H. 3, S. 88-112. DOI:10.3790/vjh.76.3.88
Abstract
"Das in diesem Artikel beschriebene ökonometrische Prognosemodell stellt einen innovativen Ansatz der Nutzung von amtlichen Firmendaten (Mikrodaten) für die Vorhersage von sektoral bzw. regional differenzierten Fachkräftebedarfen dar. Ziel unseres dynamischen Modells ist eine kurzfristig orientierte Prognose des Beschäftigungsverlaufs - mit einem Horizont von 12 bis 24 Monaten - unter Berücksichtigung der Umsatz-, Auftrags-, Lohn- sowie Exportentwicklung am Beispiel Brandenburger Metallwirtschaft zu ermitteln. Die Grundlage für das Prognosemodell bildet ein Betriebspanel aus dem 'Monatsbericht für Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden'. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass das Modell als ein geeignetes Prognoseinstrument der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung für eine handlungsorientierte Politikberatung anzusehen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Monitoring of regional labour markets in European states (2007)
Larsen, Christa; Schmid, Alfons; Mathejczyk, Waldemar;Zitatform
Larsen, Christa, Waldemar Mathejczyk & Alfons Schmid (Hrsg.) (2007): Monitoring of regional labour markets in European states. München u.a.: Hampp, 182 S.
Abstract
Der Reader gibt einen Überblick über die europäische Diskussion zum Monitoring in regionalen Arbeitsmärkten. Teil 1 stellt verschiedene Projekte vor, zum einen landesweite Monitoring-Projekte, zum anderen regionale Monitoring-Projekte. Teil 2 bezieht sich auf Monitoring-Projekte zu einzelnen Arbeitsmarktaspekten (Weiterbildung, Statistik) bzw. -personengruppen (Ältere, Jugendliche, Pendler). Der dritte Teil fragt nach den zukünftigen Entwicklungen und Perspektiven des Monitoring und nach der Rolle von Netzwerken für das Monitoring. (IAB)
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Literaturhinweis
Forecasting regional labor market developments under spatial autocorrelation (2007)
Zitatform
Longhi, Simonetta & Peter Nijkamp (2007): Forecasting regional labor market developments under spatial autocorrelation. In: International Regional Science Review, Jg. 30, H. 2, S. 100-119. DOI:10.1177/0160017606298428
Abstract
"Because of heterogeneity across regions, economic policy measures are increasingly targeted at the regional level and, therefore, require regional forecasts. The data available to compute regional forecasts are usually a pseudo panel of a limited number of observations over time and a large number of regions strongly interacting with each other. Traditional time-series techniques applied to distinct time series of regional data are probably a suboptimal forecasting strategy. Although both linear and nonlinear models have been applied and evaluated to forecast socioeconomic variables, spatial interactions among regions are often ignored. This article evaluates the ability of spatial error and spatial lag models to correct for misspecifications due to neglected spatial autocorrelation in the data. The empirical application on short-term forecasts of employment in 326 West German regions shows that the superimposed spatial structure that is required for the estimation of spatial models improves the forecasting performance of nonspatial models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A rank-order test on the statistical performance of neural network models for regional labor market forecasts (2007)
Zitatform
Patuelli, Roberto, Simonetta Longhi, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2007): A rank-order test on the statistical performance of neural network models for regional labor market forecasts. In: The Review of Regional Studies, Jg. 37, H. 1, S. 64-81.
Abstract
Auf der Basis eines Panels von 439 deutschen Kreisen werden die Leistungen verschiedener Modelle Neuraler Netze als Vorhersageinstrumente für regionales Beschäftigungswachstum evaluiert und verglichen. Aufgrund relevanter Unterschiede bei der Verfügbarkeit der Daten zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, werden die Modelle getrennt für beide Landesteile berechnet. Die Vergleiche der Modelle und ihrer Ex-post-Vorhersagen werden mittels eines nicht-parametrischen Tests, der Friedmann-Statistik, durchgeführt. Die Friedmann-Statistik überprüft die Konsistenz der gewonnenen Modellresultate in Bezug auf ihre Rangordnung. Weil es keine Hypothese für eine normale Verteilung gibt, stellt diese Methode einen interessanten Ersatz für die übliche Varianzanalyse dar. (IAB)
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Literaturhinweis
Vorschlag und Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin-Brandenburg (2007)
Schwengler, Barbara; Binder, Jan;Zitatform
Schwengler, Barbara & Jan Binder (2007): Vorschlag und Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin-Brandenburg. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 7/8, S. 194-199.
Abstract
"Die Arbeitsmarktregionen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' dienen als Diagnoseeinheit zur Überprüfung der Förderbedürftigkeit von Regionen in Deutschland. Da sich die derzeit gültigen Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin- Brandenburg mit den regionalen Einheiten, die von der Europäischen Kommission für die Vergabe von Regionalbeihilfen zugrunde gelegt werden, überschneiden, wurde ein Neuzuschnitt für die nächste Förderperiode von 2007 bis 2013 erforderlich. Der Beitrag beschreibt die Ergebnisse für den neuen Gebietszuschnitt der Arbeitsmarktregionen der Länder Berlin und Brandenburg anhand der angewandten Aggregationsverfahren über Pendlerverflechtungen, die im Rahmen eines Gutachtens zur Neuabgrenzung der deutschen Fördergebiete ab dem Jahr 2007 entstanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; -
Literaturhinweis
Die Determinanten der Beschäftigungsentwicklung im VALA-Modell (2006)
Zitatform
Amend, Elke & Anne Otto (2006): Die Determinanten der Beschäftigungsentwicklung im VALA-Modell. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 268-272.
Abstract
"In dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' wird der Einfluss der folgenden Faktoren auf das regionale Beschäftigungswachstum in Deutschland untersucht: Lohn, Branchenstruktur, Betriebsgröße, Humankapital und regionale Standortbedingungen. Das Ziel des Beitrages besteht in der konzeptionellen und theoretischen Fundierung. Es werden die Kernthesen unterschiedlicher Erklärungsansätze aus der ökonomischen und regionalwissenschaftlichen Theorie dargelegt, die jeweils den Zusammenhang zwischen einem der oben genannten Einflussfaktoren und der regionalen Beschäftigung begründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionales Forschungsnetz - All Business is local (2006)
Zitatform
Amend, Elke, Uwe Blien, Dieter Bogai, Stefan Fuchs & Norbert Schanne (2006): Regionales Forschungsnetz - All Business is local. In: IAB-Forum H. 1, S. 70-75.
Abstract
"Mit der Einrichtung des regionalen Forschungsnetzes stärkt das IAB vor allem die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Forschungseinheiten in den Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit. Das IAB setzt damit einen deutlichen Akzent auf die wissenschaftlich fundierte Beratung und unterstreicht die Bedeutung regionaler Analysen für zentrale Fragen des Arbeitsmarktes und seiner Erforschung. Sichtbar wird diese Verpfl ichtung auf eine Regionalwissenschaft 'vor Ort' nicht zuletzt in der Veröffentlichung erster Regionalanalysen in der neuen Publikationsreihe des Instituts, in 'IAB Regional'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Area interpolation in presence of measurement error and an application to German administrative data (2006)
Zitatform
Arntz, Melanie & Ralf A. Wilke (2006): Area interpolation in presence of measurement error and an application to German administrative data. (FDZ-Methodenreport 01/2006 (en)), Nürnberg, 33 S.
Abstract
Während sich die Daten der Bundesagentur für Arbeit auf Arbeitsamtbezirke beziehen, sind die amtlichen Daten des Statistischen Bundesamtes nach Landkreisen aufgeschlüsselt. In der angewandten Forschung ist es häufig notwendig, solche unterschiedlichen Datenquellen zu kombinieren, ohne dass genaue Regeln für ihre Verknüpfung und Mischung bekannt sind. Der Beitrag diskutiert verschiedene Interpolationsmethoden für raumbezogene Daten, wobei Attribute von Arbeitsamtsbezirken Landkreisen zugewiesen werden - und umgekehrt. Hierzu wird ein 'dasymmetrisches Gewichtungsverfahren' basierend auf geschätzten Intersektionen angewandt. Die theoretische Grundlage stellt eine Erweiterung des kartographischen Ansatzes von Goodchild und Lam (1980) auf Messfehler in den zugrunde liegenden Karten dar. Außerdem werden Bedingungen herausgearbeitet, unter denen die Wahl der Interpolationsmethode keine Rolle spielt. Die theoretischen Ergebnisse werden durch eine Simulationsstudie bestätigt. Die Anwendung auf deutsche prozessproduzierte Daten bestätigt die Robustheit der Schätzungen hinsichtlich der Wahl der Interpolationsmethode. Eine Gewichtungsmatrix für raumbezogene Daten der zwei größten deutschen Datenproduzenten wird entwickelt. (IAB)
Weiterführende Informationen
Anlage zum FDZ-Methodenreport Nr. 01/2006: Stata-Dateien mit den Gewichten: Gewichte.zip -
Literaturhinweis
Model-based classification of regional labour markets: for purposes of labour market policy (2006)
Zitatform
Blien, Uwe, Franziska Hirschenauer & Van Phan thi Hong (2006): Model-based classification of regional labour markets. For purposes of labour market policy. (IAB-Discussion Paper 29/2006), Nürnberg, 51 S.
Abstract
In vielen Ländern können große und anhaltende regionale Unterschiede bezüglich zahlreicher ökonomischer Indikatoren festgestellt werden. Da diese Unterschiede nicht auf eine einzige Dimension reduziert werden können, ist ein Klassifikationssystem notwendig, um einen knappen Überblick zu erhalten. Der Artikel stellt ein solches Klassifikationssystem vor, das zur Wirkungsforschung im Rahmen der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland entwickelt wurde. Neu ist die Kombination einer Analyse regionaler Determinanten mit einem standardisierten Klassifikationsansatz. Das Verfahren löst damit zwei Probleme vieler Klassifikationsschemata, zum einen ihre rein deskriptive Natur und zum anderen ihre Interpretation in Bezug auf willkürlich gewählte Klassifikations-Variablen. Mithilfe des vorgestellten Verfahrens werden zwölf Typen identifiziert, die die regionale Diversität der Arbeitsmärkte in Deutschland illustrieren. (IAB)
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Literaturhinweis
Structural change and regional employment dynamics (2006)
Zitatform
Blien, Uwe & Helge Sanner (2006): Structural change and regional employment dynamics. (IAB-Discussion Paper 06/2006), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"A casual look at regional unemployment rates reveals that there are vast differences which cannot be explained by different institutional settings. Our paper attempts to trace these differences in the regions' labour market performance back to the regions' specialisation in products that are more or less advanced in their product cycle. The model we develop shows how individual profit and utility maximisation endogenously leads to decreasing employment in the presence of process innovation. Things deteriorate even further if the region under observation is less innovative than others. Our model suggests that the only way to escape from this vicious circle is to specialize in products that are at the beginning of their economic life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abgrenzung deutscher Arbeitsmarktregionen (2006)
Zitatform
Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2006): Abgrenzung deutscher Arbeitsmarktregionen. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 81/06), Kassel, 20 S.
Abstract
"Funktional abgegrenzte Räume wie Arbeitsmarktregionen werden u. a. für regionalökonomische Analysen benötigt. In Abhängigkeit der Definition von Wirtschaftsräumen können Regionen als wohlhabend oder 'arm' erscheinen. Aber auch weitere statistische Gründe sprechen für die Verwendung von Arbeitsmarktregionen. Die für Deutschland vorliegenden Abgrenzungen von Funktionalräumen basieren noch auf Datenmaterial aus den achtziger und neunziger Jahren. Insofern ist eine Neuabgrenzung geboten. Wir setzen eine Faktorenanalyse mit schiefwinkliger Rotation ein und erhalten 150 Arbeitsmarktregionen, die sich aus einem oder mehreren Kreisen zusammensetzen. Diese Arbeitsmärkte erfüllen das Kriterium der zumutbaren Pendelzeit (maximal 45 bis 60 Minuten in Abhängigkeit der Attraktivität des Zentrums) und weisen eine Größe von mehr als 50.000 Einwohnern auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Abgrenzung deutscher Arbeitsmarktregionen (2006)
Zitatform
Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2006): Abgrenzung deutscher Arbeitsmarktregionen. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 64, H. 4, S. 299-309.
Abstract
"Funktional abgegrenzte Räume wie Arbeitsmarktregionen werden u.a. für regional¡ökonomische Analysen benötigt. In Abhängigkeit der Definition von Wirtschaftsräumen können Regionen als 'wohlhabend' oder 'arm' erscheinen. Aber auch weitere statistische Gründe sprechen für die Verwendung von Arbeitsmarktregionen. Die für Deutschland vorliegenden Abgrenzungen von Funktionalräumen basieren noch auf Datenmaterial aus den 1980er und 90er Jahren. Insofern ist eine Neuabgrenzung geboten. Die Autoren setzen dazu eine Faktorenanalyse mit schiefwinkliger Rotation ein und erhalten 150 Arbeitsmarktregionen, die sich aus einem oder mehreren Kreisen zusammensetzen. Diese Arbeitsmärkte erfüllen das Kriterium der zumutbaren Pendelzeit (max. 45 bis 60 Minuten in Abhängigkeit der Attraktivität des Zentrums) und weisen eine Größe von mehr als 50 000 Einwohnern auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktströme: Analysemöglichkeiten auf Basis eines Mehrkontenmodells (2006)
Zitatform
Haas, Anette & Thomas Rothe (2006): Regionale Arbeitsmarktströme. Analysemöglichkeiten auf Basis eines Mehrkontenmodells. (IAB-Forschungsbericht 09/2006), Nürnberg, 24 S.
Abstract
"Für die Arbeitsagenturen stellen die Bewegungen auf den regionalen Arbeitsmärkten entscheidende Größen dar, die es bei der Beratung und Vermittlung wie bei der Ausrichtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu beachten gilt. Das Mehrkontenmodell (MKM) ermöglicht eine systematische Darstellung und Analyse der Arbeitsmarktströme in den Bezirken der Agenturen für Arbeit. Allgemeines Ziel des Mehrkontenmodells ist es, die Dynamik des lokalen Arbeitsmarktes zu erfassen und Vergleiche zwischen den Regionen zu ermöglichen. Somit lassen sich auch eine Reihe wichtiger Hinweise für die Ausrichtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik gewinnen. In dem Forschungsbericht wird auf die Bedeutung des Stromansatzes für die Entwicklung regionaler Arbeitsmärkte eingegangen und die grundsätzliche Vorgehensweise zur Erstellung von Übergangsmatrizen erläutert. Darüber hinaus werden Ergebnisse für ausgewählte Arbeitsagenturen vorgestellt. Zum einen betrachten wir die regionale Arbeitslosenentwicklung anhand der Zu- und Abgänge. Außerdem stellen wir die Übergänge nach einer betrieblichen oder außerbetrieblichen Ausbildung in drei Arbeitsagenturen dar und zeigen exemplarisch die Analysemöglichkeiten eines Mehrkontenmodells für die unterschiedliche Situation nach der Ausbildung je nach Wirtschaftszweig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Regional unemployment forecasting using structural-component models with spatial autocorrelation: paper submitted to the Annual Conference of the European Regional Science Association (ERSA) (2006)
Zitatform
Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2006): Regional unemployment forecasting using structural-component models with spatial autocorrelation. Paper submitted to the Annual Conference of the European Regional Science Association (ERSA). 34 S.
Abstract
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden in Deutschland zunehmend auf regionaler Ebene entschieden. Dies impliziert, dass Institutionen einen wachsenden Bedarf an regionalen Prognosen als Richtschnur für ihre Entscheidungsfindungsprozesse haben. Zu diesem Zwecke widmet sich die Studie Prognosenmodellen zur Prognostik der regionalen Arbeitslosigkeit in den 176 deutschen Arbeitsagenturbezirken. Dabei kommt ein erweitertes strukturelles Komponentenmodell (SC-Modell) zum Einsatz und die Ergebnisse werden mit denen einfacher SC- und ARIMA-Modelle verglichen. Einfachen SC-Modellen fehlen zwei wichtige Dimensionen: zunächst berücksichtigen sie nur Level, Trend sowie saisonale und zyklische Komponenten, obwohl frühere Perioden einer abhängigen Variablen im allgemeinen einen signifikanten Einfluss auf den aktuellen Wert haben. Zweitens wächst die Interdependenz zwischen einzelnen Einheiten, je kleiner diese werden. In der Studie wird das SC-Modell um strukturelle Zäsuren, autoregressive Komponenten und räumliche Abstände erweitert. Daten der Bundesanstalt bzw. Bundesagentur für Arbeit für den Zeitraum vom Dezember 1997 bis Dezember 2005 bilden die Grundlage für die Bewertung der einfachen SC-Modelle mit Komponenten für strukturelle Zäsuren und der ARIMA-Modelle für jede räumliche Einheit separat. In einem zweiten Schritt werden autoregressive Komponenten zu dem SC-Modell hinzugefügt. Im dritten Schritt wird dann eine räumliche Autokorrelation in das SC-Modell eingefügt. Die Qualität der Modelle wird mit simulierten Out-of-Sample-Prognosen für den Zeitraum von Januar bis Dezember 2005 getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass das SC-Modell mit autoregressiven Elementen den einfachen SC- und ARIMA-Modellen in den meisten deutschen Arbeitsagenturbezirken nicht überlegen ist. Das SC-Modell mit räumlicher Autokorrelation schneidet in Arbeitsagenturbezirken mit einer niedrigen saisonalen Spannbreite und einer relativ hohen Arbeitslosenquote besser als die anderen Modelle ab. (IAB)
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Literaturhinweis
Forecasting with unobserved components time series models (2006)
Harvey, Andrew;Zitatform
Harvey, Andrew (2006): Forecasting with unobserved components time series models. In: G. Elliott, C. W. J. Granger & A. Timmermann (Hrsg.) (2006): Handbook of economic forecasting, vol. 1 (Handbooks in economics, 24), S. 327-412.
Abstract
"Structural time series models are formulated in terms of components, such as trends, seasonals and cycles, that have a direct interpretation. As well as providing a framework for time series decomposition by signal extraction, they can be used for forecasting and for 'nowcasting'. The structural interpretation allows extensions to classes of models that are able to deal with various issues in multivariate series and to cope with non-Gaussian observations and nonlinear models. The statistical treatment is by the state space form and hence data irregularites such as missing observations are easily handled. Continuous time models offer further flexibility in that they can handle irregular spacing. The paper compares the forecasting performance of structural time series models with ARIMA and autoregressive models. Results are presented showing how observations in linear state space models are implicitly weighted in making forecasts and hence how autoregressive and vector error correction representations can be obtained. The use of an auxiliary series in forecasting and nowcasting is discussed. A final section compares stochastic volatility models with GARCH." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Prepared for "Handbook of economic forecasting", vol. 1, 2006 -
Literaturhinweis
The information content of regional employment data for forecasting aggregate conditions (2006)
Zitatform
Hernandez-Murillo, Ruben & Michael T. Owyang (2006): The information content of regional employment data for forecasting aggregate conditions. In: Economics Letters, Jg. 90, H. 3, S. 335-339. DOI:10.1016/j.econlet.2005.08.023
Abstract
"We consider whether disaggregated data enhance the efficiency of aggregate employment forecasts. We find that incorporating spatial interaction into a disaggregated forecasting model lowers the out-of-sample mean squared error from a univariate aggregate model by 70% at a two-year horizon." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
On the stability of the German Beveridge curve: a spatial econometric perspective (2006)
Zitatform
Kosfeld, Reinhold, Christian Dreger & Hans-Friedrich Eckey (2006): On the stability of the German Beveridge curve. A spatial econometric perspective. (IZA discussion paper 2099), Bonn, 26 S.
Abstract
In dem Beitrag wird das Konzept der Beveridge-Kurve zur Untersuchung der Effizienz von Matching-Prozessen eingesetzt und hierzu auf regionale Arbeitsmarktdaten für Deutschland angewandt. Der negative Zusammenhang zwischen Arbeitslosenquote und offenen Stellen, der von der Beveridgekurve postuliert wird, kann mittels räumlicher ökonometrischer Verfahren effektiv geschätzt werden. Der Eigenfunction-Decomposition-Ansatz, der von Griffith (2000, 2003) vorgeschlagen wurde, wird zur Identifikation räumlicher und nicht-räumlicher Faktoren genutzt. Da im Zeitverlauf mit Schwankungen der räumliche Muster zu rechnen ist, wird eine Inferenz auf der Grundlage eines räumlichen SUR-Modells durchgeführt. Verschiebungen der Beveridge-Kurve beeinflussen ihre Position, und Zeitreihenschätzungen dieses Parameters sind das Ergebnis. Im Gegensatz zu Befunden für die USA und Großbritannien belegen die Ergebnisse einen zunehmenden Job-Mismatch im Laufe des letzten Jahrzehnts. Obwohl die Außenverschiebung der Beveridge-Kurve durch strukturelle Faktoren wie die Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit erklärt werden kann, wird sie auch durch konjunkturelle Schwankungen beeinflusst. Die Rolle dieser konjunkturellen Faktoren gefährdet die Stabilität der Kurve. Zur Untersuchung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, die auf eine Optimierung des Matching-Prozesses zielen, ist der Zusammenhang möglicherweise ungeeignet. (IAB)
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Literaturhinweis
Thresholds for employment and unemployment: a spatial analysis of German regional labour markets, 1992-2000 (2006)
Zitatform
Kosfeld, Reinhold & Christian Dreger (2006): Thresholds for employment and unemployment. A spatial analysis of German regional labour markets, 1992-2000. In: Papers in regional science, Jg. 85, H. 4, S. 523-542.
Abstract
"This paper applies Verdoorn's and Okun's law to derive efficient estimates of the employment and unemployment threshold in the Unified Germany. The analysis is built on a disaggregated dataset of regional labour markets, where spatial dependencies are taken into account. Especially, a spatial SUR model is proposed utilising the eigenfunction decomposition approach suggested by Griffith (1996, 2000). The thresholds turn out to be unstable over time. However, minimum output growth sufficient for a rise in employment is below the level needed for a drop in the unemployment rate. If spatial effects are ignored, the thresholds seem to be markedly overrated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
VALA - das ökonometrische Modell (2006)
Zitatform
Ludsteck, Johannes (2006): VALA - das ökonometrische Modell. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 272-275.
Abstract
"Der Beitrag beschreibt das ökonometrische Modell, das zur Analyse der regionalen Beschäftigungsentwicklung in VALA verwendet wird. Die regionale Beschäftigungsentwicklung wird mit Hilfe einer regressionsbasierten Shift-Share Analyse in mehrere Determinanten/Komponenten zerlegt. Anders als die traditionelle Shift-Share Analyse ermöglicht die regressionsbasierte Form die simultane und integrierte Analyse mehrerer Komponenten (hier: Branche, Qualifikation, Betriebsgröße und Löhne). Schließlich wird die Berechnung summarischer Effekte erklärt, auf denen die inhaltlichen Interpretationen in den folgenden Beiträgen basieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New neural network methods for forecasting regional employment: an analysis of German labour markets (2006)
Zitatform
Patuelli, Roberto, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2006): New neural network methods for forecasting regional employment. An analysis of German labour markets. In: Spatial Economic Analysis, Jg. 1, H. 1, S. 7-30. DOI:10.1080/17421770600661568
Abstract
Neuronale Netze sind moderne, statistische Tools, die auf lernenden Algorithmen basieren und speziell dafür geeignet sind, große Datenmengen und komplexe Daten zu verarbeiten. In dem Papier werden Voraussagen der regionalen Arbeitslosigkeit bzw. Beschäftigung sowohl für West- und Ostdeutschland mit Hilfe dieser Methode errechnet. Die Ergebnisse werden mit Hilfe der Shift-Share-Analyse behandelt, um die Aussagen zu validieren. Für 439 deutsche Arbeitsamtbezirke werden Berechnungen durchgeführt und Prognosen für jeweils Zweijahreszeiträume vorgelegt. Für die Prognosen werden zwei Modelle herangezogen, ein Dummy-Variablen-Modell und ein Fixed-Effects-Modell, wobei letzteres beim Vergeich der Prognoseergebnisse besser abschneidet. (IAB)
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The development of regional employment in Germany: results from neural network experiments (2006)
Zitatform
Patuelli, Roberto, Aura Reggiani & Peter Nijkamp (2006): The development of regional employment in Germany. Results from neural network experiments. In: Scienze regionali. Italian journal of regional science, Jg. 5, H. 3, S. 63-95.
Abstract
"This paper offers an overview of experimental results, based on neural networks (NNs) used to forecast regional employment variations in Germany. NNs are statistical optimization tools, whose main characteristics are non-linear data processing and the ability to find functional relationships within the data. We present the results - for a set of NN models - based on regional data concerning full-time employment in Germany. The database used in our experiments consists of two panels of 326 and 113 NUTS 3 districts, which represent West and East Germany, respectively. In order to forecast employment growth rates for the years 2004, 2005, and 2006, NN models - also embedding shift-share analysis components - were developed and evaluated for West and East Germany. The paper concludes with theoretical, methodological and empirical observations in the light of future research developments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
New neural network methods for forecasting regional employment: an analysis of German labour markets (2006)
Zitatform
Patuelli, Roberto, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2006): New neural network methods for forecasting regional employment. An analysis of German labour markets. (Discussion paper / Tinbergen Institute 2006-020/3), Amsterdam u.a., 23 S.
Abstract
Neuronale Netze sind moderne, statistische Tools, die auf lernenden Algorithmen basieren und speziell dafür geeignet sind, große Datenmengen und komplexe Daten zu verarbeiten. In dem Papier werden Voraussagen der regionalen Arbeitslosigkeit bzw. Beschäftigung sowohl für West- und Ostdeutschland mit Hilfe dieser Methode errechnet. Die Ergebnisse werden mit Hilfe der Shift-Share-Analyse behandelt, um die Aussagen zu validieren. Für 439 deutsche Arbeitsamtbezirke werden Berechnungen durchgeführt und Prognosen für jeweils Zweijahreszeiträume vorgelegt. Für die Prognosen werden zwei Modelle herangezogen, ein Dummy-Variablen-Modell und ein Fixed-Effects-Modell, wobei letzteres beim Vergeich der Prognoseergebnisse besser abschneidet. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Arbeitskräftegesamtrechnung für West- und Ostdeutschland: Konzeption und ausgewählte Ergebnisse (2006)
Zitatform
Rothe, Thomas (2006): Die Arbeitskräftegesamtrechnung für West- und Ostdeutschland. Konzeption und ausgewählte Ergebnisse. (IAB-Forschungsbericht 14/2006), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Die Analyse der Arbeitsmarktdynamik ist von zentraler Bedeutung für die wissenschaftliche und politikorientierte Arbeitsmarktforschung. Die Arbeitskräftegesamtrechnung (AGR) des IAB stellt die Bestände und Bewegungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt in aggregierter Form dar und trägt auf diese Weise dazu bei, die komplexen Vorgänge auf dem Arbeitsmarkt verständlicher zu machen. Das Hauptziel der AGR ist es, die Dynamik des Arbeitsmarkts abzubilden, indem die Gesamtheit der Übergänge zwischen definierten Konten innerhalb eines Kalenderjahres erfasst wird. Der Forschungsbericht stellt die konzeptionelle Vorgehensweise, die Datengrundlagen sowie ausgewählte Ergebnisse für das Jahr 2002 getrennt nach West- und Ostdeutschland vor. Den Ergebnissen liegen einige wesentliche Weiterentwicklungen der AGR zugrunde. Denn erstmals werden Individualdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA) systematisch genutzt, um die Übergänge auf dem deutschen Arbeitsmarkt mit einer AGR darzustellen. Methodisch besteht die wesentliche Herausforderung in der Verknüpfung von Bestands- und Stromgrößen aus unterschiedlichen Datenquellen und der Schätzung von Übergängen zwischen einzelnen Statusarten, die nicht mit Daten belegt werden können. Dazu wird das Schätzmodell ADETON verwendet, das auf der Entropieoptimierung basiert. Der Hauptvorteil dieses Vorgehens ist, dass Informationen aus unterschiedlichen Quellen in die Berechnungen einfließen und die Zuverlässigkeit der Daten mittels Restriktionen und Gewichtungsfaktoren berücksichtigt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment growth in German regions: a spatial econometric approach. Prepared for Spatial Econometrics Workshop, Rome 2006 (2006)
Zitatform
Schanne, Norbert (2006): Employment growth in German regions. A spatial econometric approach. Prepared for Spatial Econometrics Workshop, Rome 2006. 17 S.
Abstract
Die allgemeinen Trends des regionalen Beschäftigungswachstums in Deutschland sind ebenso wie die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen bereits gründlich analysiert worden. Die meisten dieser Untersuchungen berücksichtigen jedoch nicht die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Regionen. Die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der räumlichen Ökonometerie erlauben es, diese mit einzubeziehen. Hierzu wird das Konzept einer Shift-Share-Regressionsanalyse (als gewichtete Regression unter bestimmten Einschränkungen wie sie von Blien und Wolf 2002 eingesetzt wurde) mit einem räumlichen autoregressiven Modell für Paneldaten kombiniert, um die Auswirkung verschiedener Determinanten auf das regionale Beschäftigungswachstum abzuschätzen. Diese erweiterte Shift-Share-Regression ermöglicht es, die Wachstumsrate in strukturelle und regionsspezifische Komponenten zu zerlegen. Die analysierten Daten der Bundesagentur für Arbeit berücksichtigen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und sind nach Wirtschaftszweigen auf der Ebene NUTS-3 aggregiert. Erklärende Variablen beschreiben die Qualifikation der Arbeitskräfte, die Unternehmensstruktur und die Konzentration der Wirtschaftszweige. Die geschätzte Auswirkung einiger struktureller Variablen verändert sich wesentlich, wenn man eine räumliche Abhängigkeit einbezieht, wobei die Betonung auf der Bedeutung räumlicher Autokorrelationsmodelle liegt. (IAB)
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Literaturhinweis
Neuabgrenzung der Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ab 2007 (2006)
Schwengler, Barbara;Zitatform
Schwengler, Barbara (2006): Neuabgrenzung der Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ab 2007. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 9, S. 533-538.
Abstract
"Die deutschen Fördergebiete werden von der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' in regelmäßigen Abständen neu abgegrenzt. Dafür werden verschiedene Indikatoren zu einem Gesamtindikatormodell verknüpft und wird die Förderbedürftigkeit der Regionen anhand eines von der Europäischen Kommission vorgegebenen Schwellenwerts festgelegt. Erstmals konnte für die anstehende Neuabgrenzung der deutschen Fördergebiete ab dem Jahr 2007 der Vergleich aller deutschen Regionen in einem Modell erfolgen, in dem der Arbeitsmarkt- und Einkommensindikator - wie in der Vergangenheit - den Schwerpunkt bildet. Es handelt sich dabei zum einen um die Arbeitslosenquote im mehrjährigen Durchschnitt und zum anderen um den Bruttojahreslohn pro Beschäftigtem, die vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis Transferzentrum Angewandte Systemanalyse berechnet wurden. Ebenfalls wurde vor dem Hintergrund der Vorgaben der Europäischen Kommission im Zusammenhang mit der nächsten Förderperiode von 2007 bis 2013 ein Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin und Brandenburg mit der Trennung der Stadt Berlin vom Brandenburger Umland notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; -
Literaturhinweis
Entwicklung eines Fachkräftemonitorings für Brandenburg: Workshop am 10. Mai 2006 in Potsdam. Dokumentation (2006)
Schöne, Sylvia; Haefker, Horst;Zitatform
(2006): Entwicklung eines Fachkräftemonitorings für Brandenburg. Workshop am 10. Mai 2006 in Potsdam. Dokumentation. Potsdam, 94 S.
Abstract
"Mit Hilfe des Fachkräftemonitorings sollen aktuelle und zukünftige Beschäftigungs- und Qualifikationsbedarfe identifiziert sowie vorhandene Arbeitnehmerpotenziale und Vakanzen in den Unternehmen ermittelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Forecasting with many predictors (2006)
Zitatform
Stock, James H. & Mark W. Watson (2006): Forecasting with many predictors. In: G. Elliott, C. W. J. Granger & A. Timmermann (Hrsg.) (2006): Handbook of economic forecasting, vol. 1 (Handbook of economics, 24), S. 515-554.
Abstract
"The chapter is organized by forecasting method. Section 2 establishes notation and reviews the pitfalls of standard forecasting methods when n is large. Section 3 focuses on forecast combining, also known as forecast pooling. Section 4 surveys dynamic factor models and forecasts based on principal components. Bayesian model averaging and Bayesian model selection are reviewed in Section 5, and empirical Bayes methods are surveyed in Section 6. Section 7 illustrates the use of these methods in an application to forecasting the Index of Industrial Production in the United States, and Section 8 concludes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Prepared for "Handbook of economic forecasting", vol. 1, 2006 -
Literaturhinweis
Grundfragen der statistischen Analyse regionaler Wirtschaftskraft: dargestellt am Beispiel der Bundesländer Sachsen und Rheinland-Pfalz (2006)
Zischeck, Christian;Zitatform
Zischeck, Christian (2006): Grundfragen der statistischen Analyse regionaler Wirtschaftskraft. Dargestellt am Beispiel der Bundesländer Sachsen und Rheinland-Pfalz. (Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis 20), Hamburg: Kovac, 367 S.
Abstract
"Regionale Probleme sind in den letzten Jahrzehnten vermehrt in den Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion getreten. Dadurch ist auch die Regionalpolitik innerhalb der nationalen Gesamtpolitik für Wirtschaft und Gesellschaft mit an die vorderste Front gerückt. Die evident wachsende Diskrepanz zwischen der tatsächlichen und gesellschaftlich gewünschten räumlichen Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten war Anlass für die Einsicht, dass eine Wirtschaftpolitik, die ausschließlich auf die Beeinflussung gesamtstaatlicher Belange ausgerichtet ist und die eine regionale Differenzierung nicht zu berücksichtigen vermag, nur wenig effektiv ist und sein kann. Diese Arbeit soll als ein Instrument der Analyse räumlicher Ungleichgewichte dienen und versucht, die empirische Basis der Raumordnungspolitik durch eine problembezogene Informationssammlung und -aufbereitung zu verbreitern und zu festigen. Ziel der Studie und dadurch auch ihr methodischer Schwerpunkt ist letztendlich die Herausarbeitung einer Typologie der Regionen in den Bundesländern Sachsen und Rheinland-Pfalz, sie soll einen Beitrag zur praktischen Anwendung der Taxonomie und Diskrimination in der Regionalanalyse für die Zwecke der regionalen Wirtschaftspolitik leisten" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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