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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Berufsausbildung/Ausbildungsstellenmarkt"
  • Literaturhinweis

    Ausbildungszufriedenheit und Vertragsauflösungen als regionaler Spiegel betrieblicher Ausbildungsqualität (2017)

    Martsch, Marcel; Thiele, Philipp;

    Zitatform

    Martsch, Marcel & Philipp Thiele (2017): Ausbildungszufriedenheit und Vertragsauflösungen als regionaler Spiegel betrieblicher Ausbildungsqualität. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 32, S. 1-35.

    Abstract

    "Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge sind mit hohen Belastungen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe verbunden. Die Lösungsquote liegt bundesweit seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau, und in den neuen Bundesländern werden signifikant mehr Ausbildungsverträge gelöst (vgl. Uhly 2015). Die Gründe vorzeitiger Vertragsauflösungen variieren in Abhängigkeit verschiedener Faktoren, wobei Auszubildende diese überwiegend betrieblich begründen (vgl. Mischler 2014). Demgegenüber schätzen Auszubildende die Zufriedenheit mit der betrieblich-beruflichen Ausbildung im dualen Vergleich mit der Berufsschule gleich gut (vgl. Beicht et al. 2009) oder besser ein (vgl. DGB 2016). Die Ergebnisdarstellungen differenzieren dabei nicht nach regionalen Aspekten und leisten folglich keinen Beitrag zur Aufklärung des skizzierten Kontrastes. Es ist jedoch zu vermuten, dass landesspezifische Effekte von Bundesländern mit hohen Lösungsquoten von den gesamtdeutschen Mittelwerten zur Ausbildungszufriedenheit statistisch maskiert werden. Sachsen-Anhalt gehört mit einer Lösungsquote von 32.7 % zu diesen Bundesländern.
    Zur Überprüfung der Hypothese wurde die Studie des BIBB (vgl. Beicht et al. 2009) an einer Stichprobe von N = 240 Auszubildenden Sachsen-Anhalts repliziert. Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in der Bewertung der Ausbildungszufriedenheit, wobei hier die Berufsschule im Vergleich zur betrieblich-beruflichen Ausbildung signifikant besser bewertet wird (t(215) = 4.91, p < .000). Weiterführende Analysen unter Berücksichtigung von Personenmerkmalen, Ausbildungsberuf, betrieblichen Qualitätsindikatoren und Lösungsneigungen zeichnen ein noch differenzierteres Bild. Es werden Handlungsempfehlungen für die betrieblich-berufliche Ausbildung abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen regionaler Ausbildungsmarktlagen durch mobile Jugendliche (2017)

    Matthes, Stephanie; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Matthes, Stephanie & Joachim Gerd Ulrich (2017): Veränderungen regionaler Ausbildungsmarktlagen durch mobile Jugendliche. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 8, S. 577-586. DOI:10.5771/0342-300X-2017-8-577

    Abstract

    "Eine höhere Mobilität der Jugendlichen gilt als ein Schlüsselfaktor, um Passungsprobleme zwischen Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage in den Regionen zu lösen. Wie stark allerdings mobile Jugendliche schon heute zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage beitragen, ist unklar. Denn in den amtlichen Angebots-Nachfrage-Relationen schlägt sich bereits das Resultat der Mobilität nieder. Der Beitrag widmet sich deshalb der Konstruktion eines Indikators, der die von Mobilität noch unbeeinflussten Marktverhältnisse widerspiegelt und somit als Referenz dienen kann, um mobilitätsbedingte Veränderungen zu messen. Erste Analysen deuten auf eine ausreichende Validität des neuen Indikators hin. Demnach sind in vielen Regionen die offiziell guten Angebots-Nachfrage-Relationen allein der Abwanderung der Jugendlichen zu verdanken. Andererseits werden in einigen Großstädten ursprünglich sehr gute Versorgungsverhältnisse durch starke Zuströme aus dem Umland ins Gegenteil verkehrt. Programme zur Förderung des Ausbildungsangebots sollten deshalb zum Teil auch Regionen einbeziehen, in denen die Marktlage als gut gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle 2016 (2017)

    Putzing, Monika; Frei, Marek; Prick, Simone; Walter, Gerd; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Gerd Walter & Simone Prick (2017): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle 2016. Erfurt, 88 S.

    Abstract

    "Das IAB Betriebspanel wurde in Thüringen als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2016 zum 21. Mal durchgeführt. Der Auswertungsbericht für den Freistaat wurde im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erarbeitet.
    Das IAB-Betriebspanel befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Beschäftigungsentwicklung. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Welche neuen (Beschäftigungs-)Trends sind erkennbar? Wo setzen sich bisherige Entwicklungen fort, wo zeigen sich Brüche? In welchen Bereichen entstehen Arbeitsplätze, wo werden sie abgebaut? Welche Ausprägungsformen hat Arbeit heute (im Hinblick auf Ort der Erstellung, Umfang, Entlohnung, Stabilität etc.)? Welche qualifikatorischen Anforderungen werden an die Arbeitskräfte gestellt? Hat einfache Arbeit Zukunft? Sprich: Welche Chancen haben Ungelernte? Welche Möglichkeiten haben die Sozialpartner, auf die Gestaltung der Arbeits- und Einkommensbedingungen der ArbeitnehmerInnen einzuwirken?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Apprentice poaching in regional labor markets (2017)

    Stockinger, Bastian ; Zwick, Thomas ;

    Zitatform

    Stockinger, Bastian & Thomas Zwick (2017): Apprentice poaching in regional labor markets. (ZEW discussion paper 2017-013), Mannheim, 57 S.

    Abstract

    "A number of studies have found that firms provide less training if they are located in regions with strong labor market competition. This finding is usually interpreted as evidence of a higher risk of poaching in these regions. Yet, there is no direct evidence that regional competition is positively correlated with poaching. Building on a recently established approach to ex-post identify poaching of apprenticeship completers, our paper is the first to directly investigate the correlation between regional labor market competition and poaching. Using German administrative data, we find that competition indeed increases training establishments' probability of becoming poaching victims. However, poaching victims do not change their apprenticeship training activity in reaction to past poaching. Instead, our findings indicate that the lower training activity in competitive regions can be attributed to lower retention rates, a less adverse selection, and lower labor and hiring costs of apprenticeship completers hired from rivals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Apprentice poaching in regional labor markets (2017)

    Stockinger, Bastian ; Zwick, Thomas ;

    Zitatform

    Stockinger, Bastian & Thomas Zwick (2017): Apprentice poaching in regional labor markets. (IAB-Discussion Paper 08/2017), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    "Frühere Studien haben gezeigt, dass Betriebe in Regionen mit starkem Arbeitsmarktwettbewerb weniger ausbilden. Dies wird üblicherweise als Beleg dafür interpretiert, dass in diesen Regionen ein erhöhtes Risiko bestehe, Ausbildungsabsolventen abgeworben zu bekommen. Allerdings gibt es keine direkten empirischen Belege für diesen Zusammenhang. Auf Basis eines neuartigen Ansatzes, das Abwerben von Ausbildungsabsolventen ex post zu identifizieren, untersucht dieses Papier erstmals direkt den Zusammenhang zwischen regionalem Arbeitsmarktwettbewerb und Abwerbungen. Hierfür nutzen wir administrative Daten für Deutschland. Unsere Ergebnisse zeigen, dass regionaler Wettbewerb tatsächlich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zusammenhängt, dass Ausbildungsbetriebe Opfer von Abwerbungen werden. Allerdings ändern die betroffenen Betriebe nicht ihr Ausbildungsverhalten als Reaktion auf Abwerbungen. Stattdessen zeigen unsere Ergebnisse, dass die niedrigere Ausbildungsaktivität in Regionen mit starkem Arbeitsmarktwettbewerb eher mit einer generell geringeren Übernahmewahrscheinlichkeit von Ausbildungsabsolventen zusammenhängt. Zudem sind in solchen Regionen die Betriebswechsler unter den Ausbildungsabsolventen relativ positiv selektiert; gleichzeitig verursachen sie relativ geringe Kosten für die einstellenden Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Thüringen im Jahr 2015 (2017)

    Theuer, Stefan; Fritzsche, Birgit; Kropp, Per;

    Zitatform

    Theuer, Stefan, Birgit Fritzsche & Per Kropp (2017): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Thüringen im Jahr 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2017), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden vorzeitige Lösungen im dualen Ausbildungssystem in Thüringen untersucht. Hierfür wird zuerst die Ausbildungssituation in Thüringen beschrieben. Anschließend werden vorzeitige Lösungen differenziert nach den Merkmalen Geschlecht, schulische Vorbildung, Alter, Ausbildungsbereich, Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und nach regionaler Gliederung betrachtet. Abschließend werden auch mögliche Gründe für eine vorzeitige Vertragslösung betrachtet. Die Zahl der Ausbildungsverträge lag in Thüringen im Jahr 2015 auf einem nahezu gleichen Niveau wie in den Jahren 2014 und 2013. Auch scheint sich die Zahl der vorzeitigen Lösungen nicht weiter zu verschlechtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufe in der Fahrzeugführung und Logistik: Entwicklung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation in Hessen (2016)

    Bennewitz, Emanuel;

    Zitatform

    Bennewitz, Emanuel (2016): Berufe in der Fahrzeugführung und Logistik. Entwicklung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2016), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Aufgrund des steigenden Bedarfs an Warenversand und Personenbeförderung - bedingt durch Onlinehandel und Mobilität - gewinnt die Beschäftigung in den Berufen der 'Fahrzeugführung und Logistik' immer mehr an Bedeutung. Dies wird zum einen durch die überdurchschnittliche Beschäftigungsentwicklung und zum anderen durch die deutliche Reduktion der Arbeitslosenzahl in der 'Fahrzeugführung und Logistik' belegt. So hat sich die Beschäftigung von Juni 2013 bis Juni 2015 in Hessen um 7,7 Prozent erhöht, die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen ist von 2013 bis 2015 um 4,9 Prozent gesunken. Der große Zuwachs in der Zahl der gemeldeten Stellen deutet zudem daraufhin, dass auch in naher Zukunft die Nachfrage ungebrochen sein wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in Nordrhein-Westfalen (2016)

    Carl, Birgit; Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Carl, Birgit & Georg Sieglen (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2016), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Ein gut funktionierender Ausbildungsmarkt ist ein wichtiges Fundament für einen stabilen Arbeitsmarkt. Vorzeitige Lösungen von Ausbildungsverträgen können ein Hinweis für Probleme im Ausbildungssystem sein. Angesichts des demografischen Wandels und dem daraus resultierenden Fachkräftebedarf gilt es, vermeidbare vorzeitige Lösungen von Ausbildungsverträgen zu verhindern. Auch wenn eine Ausbildungsvertragslösung nicht in jedem Fall einen Ausbildungsabbruch zur Folge hat, so hat sie doch relevante negative Konsequenzen - sowohl für die Auszubildenden, als auch für die Betriebe. Durch Vertragslösungen entstehen für auszubildende Betriebe und Auszubildende Kosten und Zeitverluste, sie erfordern neue Suchbemühungen und können darüber hinaus auch die Ausbildungsbereitschaft reduzieren. Der Bericht beschäftigt sich zunächst mit der allgemeinen Ausbildungssituation in Nordrhein-Westfalen, bevor dann Entwicklungen und regionale Verteilungen im Hinblick auf vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge und Lösungsquoten differenziert nach verschiedenen individuellen Merkmalen wie Geschlecht, Ausbildungsberuf, schulischer Vorbildung sowie betrieblichen Merkmalen beleuchtet werden. Zum Ende erfolgt ein Überblick über Studienergebnisse aus Befragungen zu Gründen für vorzeitige Lösungen, gezogenen Konsequenzen aus und dem weiteren Fortgang nach vorzeitigen Lösungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Carl, Birgit; Sieglen, Georg ;
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  • Literaturhinweis

    Duale (betriebliche) Ausbildung in Niedersachsen und Bremen: Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen (2016)

    Harten, Uwe;

    Zitatform

    Harten, Uwe (2016): Duale (betriebliche) Ausbildung in Niedersachsen und Bremen. Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2016), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Rund jeder vierte Ausbildungsvertrag wird in Niedersachsen wie auch Bremen vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Die Lösungsquoten beider Bundesländer sind im Vergleich zu Westdeutschland seit Jahren überdurchschnittlich hoch. Zudem ist die niedersächsische Lösungsquote in den letzten Jahren stärker gestiegen als im westdeutschen Durchschnitt, insbesondere weil die Lösungsquote von Auszubildenden mit maximal Hauptschulabschluss hier stärker zugenommen hat. Hohe Quoten vorzeitiger Lösungen von Ausbildungsverträgen sind ein wichtiger Hinweis auf zumindest partielle Fehlallokationen im dualen Ausbildungssystem. Auch wenn für viele Jugendliche, deren Ausbildungsvertrag gelöst wurde, gilt, dass sie nach relativ kurzer Zeit erneut eine duale Ausbildung aufnehmen oder alternative Bildungswege beschreiten, bleibt ein nicht exakt quantifizierbarer Teil dieser jungen Leute (schätzungsweise rund 15 %) dauerhaft ohne Ausbildung. Besonders prekär ist dabei die Situation für Personen mit maximal Hauptschulabschluss. So hatte noch 2011 bundesweit knapp ein Drittel der 20- bis 34-jährigen mit Hauptschulabschluss keinen formalen Berufsabschluss erreicht. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Fachkräftebedarf sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen wie fiskalischen Kosten endgültiger Ausbildungsabbrüche gilt es die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken. Aus den in dieser Arbeit dargestellten Gründen sollte gerade in Niedersachsen und Bremen das Augenmerk denjenigen gelten, die mit maximal einem Hauptschulabschluss ihre Ausbildung nicht nur gelöst haben, sondern vermutlich in der Mehrheit dieser Gruppe den vorläufig endgültigen Ausbildungsabbrechern zuzurechnen sind. Um jedoch überwiegend hohe Lösungsquoten dieser Personengruppe - wie in dieser Arbeit dargestellt - zu vermeiden, ist es notwendig, nicht nur während der Ausbildung anzusetzen, sondern auch bereits beim Zugang zur Ausbildung beziehungsweise der beruflichen Orientierungsphase." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Rheinland-Pfalz 2014 (2016)

    Hell, Stefan; Stabler, Jochen; Kotte, Volker;

    Zitatform

    Hell, Stefan, Volker Kotte & Jochen Stabler (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Rheinland-Pfalz 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2016), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Mehr als jeder vierte Ausbildungsvertrag in Rheinland-Pfalz wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösungen auf tiefgreifende Segmentationen im dualen System verweist, d. h. Betroffenheit und Folgen von Vertragslösungen sind im hohen Maße ungleich verteilt. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung im Saarland 2014 (2016)

    Hell, Stefan; Stabler, Jochen; Kotte, Volker;

    Zitatform

    Hell, Stefan, Volker Kotte & Jochen Stabler (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung im Saarland 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2016), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Mehr als jeder vierte Ausbildungsvertrag im Saarland wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösungen auf tiefgreifende Segmentationen im dualen System verweist, d.h. Betroffenheit und Folgen von Vertragslösungen sind im hohen Maße ungleich verteilt. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hamburg (2016)

    Kotte, Volker;

    Zitatform

    Kotte, Volker (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2016), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Mehr als jeder vierte Ausbildungsvertrag in Hamburg wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösungen auf tiefgreifende Segmentationen im dualen System verweist, d. h. Betroffenheit und Folgen von Vertragslösungen sind im hohen Maße ungleich verteilt. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker;
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  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hessen im Jahr 2014 (2016)

    Schaade, Peter;

    Zitatform

    Schaade, Peter (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hessen im Jahr 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2016), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "Mehr als jeder fünfte Ausbildungsvertrag in Hessen wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Die meisten Vertragslösungen erfolgen zu Beginn der Ausbildung. Die Lösungsquoten unterscheiden sich erheblich zwischen den verschiedenen Ausbildungsberufen. Auch regional sind die Unterschiede beträchtlich.
    Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. So kann die Fortsetzung der Ausbildung in einem anderen Beruf oder Betrieb bzw. die Aufnahme eines Bildungsganges außerhalb des dualen Systems erfolgen. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, dennoch die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 (2016)

    Theuer, Stefan; Fritzsche, Birgit; Kropp, Per;

    Zitatform

    Theuer, Stefan, Birgit Fritzsche & Per Kropp (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2016), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "In Sachsen-Anhalt wird jede dritte Ausbildung vor Ablauf der vereinbarten Ausbildungszeit beendet. Die Lösung eines Ausbildungsvertrags kann viele Ursachen haben, beispielsweise kann der Betrieb aufhören zu existieren oder auch die Passung von Auszubildendem und Ausbildungsplatz nicht gegeben sein; diese lässt sich nicht immer vor Ausbildungsbeginn feststellen. Eine vorzeitige Vertragslösung ist auch nicht zwangsläufig mit der Beendigung aller beruflichen Bildungsanstrengungen verbunden. Dennoch zeigt sich bei genauer Betrachtung, dass vorzeitigen Vertragslösungen im dualen System höchst ungleich verteilt sind: So sind sowohl geschlechts- und bildungsspezifische Unterschiede identifizierbar, als auch berufliche und regionale ungleiche Verteilungen der Lösungsquoten. Angesichts der Diskurse um demografische Veränderungen und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, der Zukunft des deutschen schulischen und beruflichen Bildungssystem sowie der weiteren Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Arbeitsmarktes gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Baden-Württemberg im Jahr 2014 (2016)

    Thoma, Oliver; Wedel, Katharina ;

    Zitatform

    Thoma, Oliver & Katharina Wedel (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Baden-Württemberg im Jahr 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2016), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Mehr als jeder fünfte Ausbildungsvertrag in Baden-Württemberg wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösungen auf tiefgreifende Segmentationen im dualen System verweist, d. h. Betroffenheit und Folgen von Vertragslösungen sind in hohem Maße ungleich verteilt. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsstrukturelle und ökonomische Determinanten von Ausbildung und Beschäftigung in Deutschland und seinen Regionen (2015)

    Bellmann, Lutz ; Schwengler, Barbara ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Barbara Schwengler (2015): Wirtschaftsstrukturelle und ökonomische Determinanten von Ausbildung und Beschäftigung in Deutschland und seinen Regionen. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutsches Jugendinstitut, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & Universität Basel (Hrsg.) (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen, S. 37-60, 2014-09-23.

    Abstract

    "International vergleichende Untersuchungen der Entwicklung der Beschäftigung und Ausbildung kommen zu dem Ergebnis, dass sich während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 die betriebliche Ausbildung in Deutschland kaum verändert hat. Dies trifft aber nur teilweise die Realität. Unsere Analysen auf der Basis der Daten des IAB-Betriebspanels zeigen, dass die betrachteten Kennzahlen für die betriebliche Berufsausbildung während der Finanz- und Wirtschaftskrise stärker zurückgegangen, danach aber wieder stärker angestiegen sind als das Beschäftigungsniveau. Außerdem ergeben sich im Beobachtungszeitraum auf der Ebene der Bundesländer für die betrachteten Beschäftigungs- und Ausbildungsindikatoren durchaus unterschiedliche Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Schwengler, Barbara ;
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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen (2015)

    Hänisch, Carsten; Kleinert, Corinna ; Knobel, Claudia; Maier, Tobias ; Krekel, Elisabeth M.; Freiling, Thomas ; Krenn, Sylvia; Demireva, Lora; Larsen, Christa; Bellmann, Lutz ; Zika, Gerd ; Brünner, Kathrin; Mönnig, Anke; Helmrich, Robert; Nüchter, Oliver; Kalinowski, Michael; Wolter, Marc Ingo; Gerhards, Christian ; Ulrich, Philip; Maretzke, Steffen; Schwengler, Barbara ; Mohr, Sabine ; Schmidt, Christian ; Jahn, Robert W.; Pohl, Carsten; Diettrich, Andreas; Oertel, Simon ;

    Zitatform

    Hänisch, Carsten, Corinna Kleinert, Claudia Knobel, Tobias Maier, Elisabeth M. Krekel, Thomas Freiling, Sylvia Krenn, Lora Demireva, Christa Larsen, Lutz Bellmann, Gerd Zika, Kathrin Brünner, Anke Mönnig, Robert Helmrich, Oliver Nüchter, Michael Kalinowski, Marc Ingo Wolter, Christian Gerhards, Philip Ulrich, Steffen Maretzke, Barbara Schwengler, Sabine Mohr, Christian Schmidt, Robert W. Jahn, Carsten Pohl, Andreas Diettrich & Simon Oertel (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 244 S.

    Abstract

    "Das Ausmaß und die Folgen des demografischen Wandels für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind von großer bildungspolitischer Bedeutung. Die gemeinsam vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Universität Basel durchgeführte Fachtagung 'Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen' hat in drei Workshops Einblicke in die unterschiedlichen regionalen Entwicklungen geboten. Der vorliegende referierte Sammelband ist im Kontext der Tagung entstanden. Er konzentriert sich auf regionale Fragen zum Berufsbildungssystem und Ausbildungsmarkt, zu regionalen Arbeitsmärkten und Berufen und regionale Arbeitsmarktprojektionen. Den Themenfeldern vorangestellt sind zwei Beiträge zur allgemeinen regionalen demografischen und wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Der Sammelband gibt den unterschiedlichen Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Praxis einen Einblick in die aktuelle Diskussion und den Forschungsstand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demografisch bedingte Modifikationen der betrieblichen Fachkräfteakquise: Ergebnisse einer quantitativen Regionalstudie zu Ausbildungsstrategien kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) in Ostdeutschland (2015)

    Jahn, Robert W.; Diettrich, Andreas;

    Zitatform

    Jahn, Robert W. & Andreas Diettrich (2015): Demografisch bedingte Modifikationen der betrieblichen Fachkräfteakquise. Ergebnisse einer quantitativen Regionalstudie zu Ausbildungsstrategien kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) in Ostdeutschland. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutsches Jugendinstitut, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & Universität Basel (Hrsg.) (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen, S. 97-117.

    Abstract

    "Unternehmen in Ostdeutschland stehen seit einiger Zeit vor der Herausforderung, ihre Strategien zur Fachkräftesicherung an den demografischen Wandel anpassen zu müssen. Im Rahmen einer qualitativen Studie in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen wurden vier unterschiedliche Ausbildungsstrategien von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) identifiziert, die im Rahmen einer quantitativen Unternehmensbefragung hinterfragt und differenziert werden. Es zeigt sich, dass Unternehmen zwar die Problematik grundsätzlich wahrnehmen, aber in Abhängigkeit von Unternehmensgröße, Branche, Region usw. sehr unterschiedliche Strategien wählen, die von diversen Modifikationskonzepten bis hin zum Rückzug aus der beruflichen Erstausbildung reichen. Zudem wird deutlich, dass die demografische Entwicklung nur in geringem Maße zur Bewältigung von 'Matching-Problemen' zwischen den Qualifikationsanforderungen der Betriebe und den Interessen und Kompetenzen der Jugendlichen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin 2014: Ergebnisse der neunzehnten Welle (2015)

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit führt seit 1996 jährlich eine Befragung von Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen in Berliner Betrieben durch (Betriebspanel Berlin). Im Jahr 2014 fand diese Befragung zum neunzehnten Mal statt. Für Auswertungen liegen Interviews von rund 900 Berliner Betrieben vor.
    Die Ergebnisse:
    Erfolgreiche Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre setzte sich auch im letzten Jahr fort, Prognosen lassen weiteres Wachstum erwarten.
    Mehrheit der Arbeitsplätze setzt eine Ausbildung voraus, überdurchschnittlich hoher Anteil von akademisch qualifizierten Beschäftigten in Berlin.
    Atypische Beschäftigung leicht gesunken, aber rund jede zweite Neueinstellung befristet.
    Keine Steigerung des Frauenanteils auf der ersten Führungsebene, dafür höhere Beteiligung von Frauen auf der zweiten Führungsebene.
    Nachfrage nach Fachkräften im letzten Jahr wieder gestiegen, Nichtbesetzungsquote niedriger als im Vorjahr.
    Betriebe mit geplanten Stellenbesetzungen befürchten mehrheitlich Probleme bei der Gewinnung geeigneter Bewerber und Bewerberinnen.
    Kenntnis des Anerkennungsgesetzes und Bedeutung für die Personalarbeit.
    Betriebliche Ausbildungsbeteiligung erstmals seit Jahren wieder gestiegen, bessere Chancen für Auszubildende auf Übernahme.
    Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe gestiegen.
    Tarifbindung im letzten Jahr weiter gesunken, Löhne gestiegen, aber unter dem Bundesdurchschnitt.
    Mindestlohnregelungen betreffen nur eine Minderheit der Betriebe, dort jedoch zahlreiche Beschäftigte.
    Umsätze gestiegen, Investitionsintensität gesunken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ursachen für die vorzeitige Auflösung von Ausbildungsverträgen in Baden-Württemberg (2014)

    Boockmann, Bernhard; Dengler, Carina; Schmid, Florian; Meythaler, Nicole; Seidel, Katja; Verbeek, Hans; Nielen, Sebastian;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard, Carina Dengler, Sebastian Nielen, Katja Seidel & Hans Verbeek (2014): Ursachen für die vorzeitige Auflösung von Ausbildungsverträgen in Baden-Württemberg. (IAW Policy Reports 13), Tübingen, 128 S.

    Abstract

    "Der vorzeitige Abbruch einer beruflichen Ausbildung ohne Erreichen des Abschlusses stellt nicht nur die betroffenen jungen Erwachsenen, sondern auch die Ausbildungsbetriebe vor Probleme. Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen legt in einer Studie, die vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden Württemberg aus Mitteln der Zukunftsoffensive III der Baden-Württemberg Stiftung gefördert wurde, neue Ergebnisse zu Verbreitung, Ursachen und Konsequenzen von Ausbildungsabbrüchen vor. Die Studie basiert größtenteils auf den Angaben der BIBB-Übergangsstudien, zwei Befragungen von bundesweit 7.200 bzw. 5.600 jungen Erwachsenen aus den Jahren 2006 und 2011. Darüber hinaus wurden für die Studie qualitative Fallstudien in vier baden-württembergischen Arbeitsagenturbezirken durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sicherung der dualen Ausbildung in Ostdeutschland: Herausforderungen und Handlungsfelder (2014)

    Buchwald, Christina; Ketzmerick, Thomas; Wiener, Bettina; Wiekert, Ingo; Heyme, Rebekka;

    Zitatform

    Buchwald, Christina, Rebekka Heyme, Thomas Ketzmerick, Ingo Wiekert & Bettina Wiener (2014): Sicherung der dualen Ausbildung in Ostdeutschland. Herausforderungen und Handlungsfelder. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2014-01), Halle, 68 S.

    Abstract

    Das erste Kapitel enthält eine Analyse zur Ausbildungssituation in Ostdeutschland. Diese ist gekennzeichnet durch eine wachsende Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen aufgrund des demografisch bedingten Bewerberrückgangs. Trotzdem gibt es eine Zunahme unversorgter Bewerber, die den Anforderungen nicht genügen. Geringe Ausbildungsquoten, insbesondere in kleinen Betrieben, bedrohen in einzelnen Wirtschaftszweigen die Versorgung mit Nachwuchs. Im zweiten Kapitel werden Möglichkeiten und Wege zur Sicherung der Berufsausbildung in Ostdeutschland aufgezeigt. Hierzu wurden mit Experten der Berufsausbildung Fachgespräche geführt. Folgende Problemlagen und Lösungsansätze konnten anhand der Gespräche eruiert werden: 1. Anforderungen an Fach- und Sozialkompetenzen; 2. Berufsorientierung und Ausbildungsmarketing; 3. Maßnahmen für ausgewählte Zielgruppen und 4. Unterstützungsstrukturen für bestimmte Problemlagen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung in Hessen 2014 (2014)

    Kuse, Stefan; Müller, Heiko; Schiefer, Simon;

    Zitatform

    Kuse, Stefan (2014): Berufsausbildung in Hessen 2014. (HA Hessen-Agentur. Report 869), Wiesbaden, 91 S.

    Abstract

    "Der Bericht gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen auf dem beruflichen Ausbildungsmarkt in Hessen und in seinen Teilräumen. Die Entwicklungen werden anhand verschiedener Indikatoren analysiert und mit denen anderer Bundesländer verglichen. Vor dem Hintergrund der identifizierten und prognostizierten Engpässe liegt dabei ein Fokus auf den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), Logistik, Gesundheitsdienst sowie Lebensmittelherstellung bzw. -verarbeitung. Die Studie bildet zusammen mit der Integrierten Ausbildungsberichterstattung des Hessischen Statistischen Landesamtes die empirische Grundlage für politische und planerische Aktivitäten zum hessischen Ausbildungsmarkt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2014: duales System vor großen Herausforderungen. BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September (2014)

    Matthes, Stephanie; Granath, Ralf-Olaf; Ulrich, Joachim Gerd; Flemming, Simone;

    Zitatform

    Matthes, Stephanie, Joachim Gerd Ulrich, Simone Flemming & Ralf-Olaf Granath (2014): Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2014. Duales System vor großen Herausforderungen. BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September. Bonn, 47 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2014 setzte sich der Negativtrend der vergangenen drei Jahre auf dem Ausbildungsmarkt fort: Sowohl das Ausbildungsplatzangebot als auch die Ausbildungsplatznachfrage sind gesunken und die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ging nochmals zurück: Mit 522.200 Verträgen wurde im Jahr 2014 erneut ein Tiefstand erreicht: Seit der Wiedervereinigung Deutschlands hat es nie weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge gegeben als 2014. Der Ausbildungsmarkt war außerdem weiterhin von Passungsproblemen gekennzeichnet. Hohe Anteile an unbesetzten Ausbildungsstellen und an erfolglosen Bewerbern zeigen, dass Angebot und Nachfrage nicht ausreichend zueinander finden. Besonders stark zugenommen hat im Jahr 2014 der Anteil der unbesetzten Ausbildungsplatzangebote. Gleichzeitig konnten erneut weniger ausbildungsinteressierte Personen an dualer Berufsausbildung beteiligt werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Passungsprobleme und Betriebe mit rückläufigen Ausbildungsstellen (2014)

    Mohr, Sabine ; Troltsch, Klaus; Gerhards, Christian ;

    Zitatform

    Mohr, Sabine, Klaus Troltsch & Christian Gerhards (2014): Regionale Passungsprobleme und Betriebe mit rückläufigen Ausbildungsstellen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 43, H. 2, S. 26-30.

    Abstract

    "Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass sich trotz steigender Erwerbstätigenzahlen und eines hohen Fachkräftebedarfs der deutschen Wirtschaft immer weniger Betriebe an der dualen Ausbildung beteiligen und die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stark zurückgegangen ist. Vor diesem Hintergrund wird im Beitrag untersucht, ob sich unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede bei der Entwicklung neu abgeschlossener Ausbildungsverträge die Ausbildungssituation von Betrieben sowie die Passungsprobleme zwischen Angebot und Nachfrage auf den jeweiligen Ausbildungsstellenmärkten unterscheiden. Dies erfolgt auf der Grundlage von Daten des BIBB-Qualifizierungspanels und unter Einbeziehung amtlicher Statistiken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auspendlerüberschuss trotz guter Lehrstellenversorgung in Ostdeutschland: verschärfter Wettbewerb um Nachwuchskräfte fordert ländliche Regionen heraus (2014)

    Seibert, Holger ; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Seibert, Holger & Mirko Wesling (2014): Auspendlerüberschuss trotz guter Lehrstellenversorgung in Ostdeutschland. Verschärfter Wettbewerb um Nachwuchskräfte fordert ländliche Regionen heraus. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 43, H. 2, S. 10-14., 2014-01-27.

    Abstract

    "Die aus demografischen Gründen stark gesunkene Ausbildungsplatznachfrage führt dazu, dass viele Regionen in den ostdeutschen Bundesländern heute eine Lehrstellenversorgung aufweisen, die klar über dem gesamtdeutschen Schnitt liegt. Im Zuge dieser Entspannung sind zwar die Auspendlerquoten für Auszubildende in vielen ostdeutschen Regionen zurückgegangen, meist übersteigt die Zahl der Auspendler aber immer noch die der Einpendler. Welche ostdeutschen Regionen trotz guter Lehrstellenversorgung besonders von Auspendlerüberschüssen betroffen sind, beleuchtet dieser Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Mobilities and neighbourhood belonging in cities and suburbs (2014)

    Watt, Paul; Kajdanek, Katarzyna; Hellinga, Annemette; Huq, Rupa; Andreotti, Alberta ; Smets, Peer; Fuentes Moreno, Francisco Javier; Keil, Roger; Giglia, Angela; Le Galés, Patrick; Bohlin, Anna; Le Grand, Elias; Young, Douglas; Millington, Gareth; Gato Assuncao, Maria; Oppenchaim, Nicolas;

    Zitatform

    Watt, Paul & Peer Smets (Hrsg.) (2014): Mobilities and neighbourhood belonging in cities and suburbs. New York: Palgrave Macmillan, 257 S. DOI:10.1057/9781137003638

    Abstract

    "Contemporary city and suburban dwellers are constantly on the move - commuting to work and travelling for leisure as well as moving homes. Does this mean that people are rootless and lack a sense of belonging to particular places, and especially to the neighbourhoods in which they live? Or does enhanced mobility coexist with feelings of community, belonging and being at home? These questions are examined in the chapters of this collection through an exciting series of neighbourhood-based case studies drawn from original research undertaken in the cities and suburbs of Europe, North America and Africa. This book discusses place belonging, gated communities, social mixing in post-regeneration neighbourhoods, transnational and forced mobility, suburban youth, and everyday social relations between 'newcomers' and 'old-timer'. The chapters illustrate how neighbourhoods are made and remade through flows of people as they circulate in and out of, within and around these residential locales via everyday travel and periodic residential relocation. This interdisciplinary collection employs a range of theoretical approaches drawn from urban studies, sociology, social anthropology, geography and planning." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
    Inhalt:
    Paul Watt, Peer Smets: Introduction ( 1-22);
    Alberta Andreotti, Patrick Le Gaks, Francisco Javier Moreno Fuentes: Local and Transnational Everyday Practices in Four European Cities: Are New Barbarians an the Road? ( 23-41);
    Angela Giglia: Consumption Practices and Local Belonging Among Condominium Residents in Mexico City ( 42-59);
    Maria Assuncao Gato: Living in a(n) (un)Gated Community: Neighbourhood Belonging in Lisbon's Parque das Nacoes ( 60-79);
    Peer Smets, Annemette Hellinga: Belonging and Microsettings in a Rotterdam Housing Complex (80-99);
    Anna Bohlin: Neighbours, Newcomers and Nation-Building: Producing Neighbourhood as Locality in a Post-Apartheid Cape Town Suburb (100-120);
    Paul Watt, Gareth Millington, Rupa Huq: East London Mobilities: The 'Cockney Diaspora' and the Remaking of the Essex Ethnoscape (121-144);
    Nicolas Oppenchaim: Teenagers' Mobilities and Sense of Belonging in the Parisian Sensitive Urban Areas (145-163);
    Elias le Grand: Class, Community and Belonging in a 'Chav Town' (164-181);
    Katarzyna Kajdanek: Newcomers vs. Old-Timers? Community, Cooperation and Conflict in the Post-Socialist Suburbs of Wroclaw, Poland ( 182-200);
    Roger Keil, Douglas Young: In-Between Mobility in Toronto's New (Sub)urban Neighbourhoods (201-221);
    Paul Watt, Peer Smets: Conclusion (222-228).

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung und Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen-Bremen (2013)

    Harten, Uwe;

    Zitatform

    Harten, Uwe (2013): Betriebliche Ausbildung und Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen-Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2013), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "Seit 2005 pendeln immer mehr Auszubildende aus Niedersachsen aus. Der Pendlersaldo gerät immer tiefer ins Minus. Im Rahmen dieser Studie sollen auf der Basis von Arbeitsmarktregionen Ursachen für diese Entwicklung aufgezeigt werden.
    Mit der 'Betrieblichen Ausbildungsdichte', dem Verhältnis von Auszubildenden im dualen System zur Bevölkerung im entsprechenden Alter, kann die allgemeine regionale Ausbildungs-Versorgungs-Situation abgebildet werden. Innerhalb der Gesamt-Untersuchungsregion Niedersachsen-Bremen-Hamburg gibt es deutliche Entwicklungs-Unterschiede. Während sich in deren westlichen Regionen zwischen 2000 und 2010 die Situation auf bereits hohem Niveau noch verbessert hat, ist in den östlichen Regionen ein überdurchschnittlicher Rückgang der Betrieblichen Ausbildungsdichte festzustellen.
    Im Rahmen dieser Untersuchung wird nur die realisierte betriebliche Ausbildung betrachtet. Unbesetzte Ausbildungsstellen wie auch unversorgte Bewerber bleiben unberücksichtigt. Dabei wird deutlich, dass es einen Zusammenhang zwischen der regionalen Ausbildungsmarktsituation und der Mobilitäts- beziehungsweise Auspendelneigung der Jugendlichen gibt. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass dieser Zusammenhang nur zum Teil die Folgen einer ungünstigeren Ausbildungssituation insbesondere in den süd-östlichen Untersuchungsregionen dieser Studie abbilden kann. Außer Acht bleiben dabei nicht mobilitätsbereite und/oder nicht konkurrenzfähige Jugendliche, die überwiegend auf das Übergangssystem ('Warteschleifen') ausweichen dürften.
    Eine im Rahmen dieser Arbeit regional differenziertere Analyse der aktuellen (2011) und sich verändernden Pendelverflechtungen (2005-2011) zwischen den Untersuchungsregionen zeigt zudem, dass es sich um in diesem Zeitraum zunehmende Ausgleichsprozesse insbesondere zwischen den Regionen handelt, in denen eine ungünstigere Ausbildungsmarktsituation festzustellen ist. Sie sind auf den verstärkten Ausgleich struktureller (regionaler, beruflicher und/oder qualifikatorischer) Angebots- und Nachfrageunterschiede zurückzuführen, der vermutlich gerade durch eine insgesamt ungünstigere Ausbildungssituation in diesen Regionen erforderlich wurde. Ansonsten basiert der Großteil aller Pendelverflechtungen auf dem Prinzip der räumlichen Erreichbarkeit zwischen den Regionen. Die Jugendlichen zeigen ein hohes Maß an Mobilitätsbereitschaft, aber im Rahmen von auch gut erreichbaren Zielregionen.
    Abschließend ist festzustellen, dass es gerade in den in dieser Studie untersuchten Jahren bis 2010/11 in Niedersachsen-Bremen(-Hamburg), insbesondere in den süd-östlichen Regionen, nicht gelungen ist, den durch die demografische Entwicklung in fast allen Untersuchungsregionen über die Jahre höheren Bedarf an Ausbildungsplätzen global zu decken. Mit dem fortschreitenden Herauswachsen der stark besetzten Schulabgänger-Jahrgänge aus dieser Altersgruppe entspannt sich die Situation allerdings mittlerweile zunehmend. Daher sollte das Augenmerk auch denjenigen gelten, die in den zurückliegenden Jahren ohne Berufsausbildung geblieben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2013: Sonderbericht: Situation der jungen Menschen (15 bis unter 35 Jahren) am Arbeits- und Ausbildungsmarkt (2013)

    Mertens, Andreas;

    Zitatform

    Mertens, Andreas (2013): Arbeitsmarktreport NRW 2013. Sonderbericht: Situation der jungen Menschen (15 bis unter 35 Jahren) am Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Bottrop, 152 S.

    Abstract

    "In dem neuen Sonderbericht der Reihe Arbeitsmarktreport NRW wird die Bildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie die Erwerbssituation junger Menschen im Alter von 15 bis unter 35 Jahren betrachtet. Die Analyse basiert dabei insbesondere auf den Daten des Mikrozensus, der Berufsbildungsstatistik und den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit. Der Sonderbericht wird von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung herausgegeben und aus Mitteln des ESF gefördert.
    Ergebnisse im Überblick:
    1. Während die Zahl der Jugendlichen (15 bis unter 20 Jahre sowie 20 bis unter 25 Jahre) kontinuierlich zurückgeht, steigt die Zahl der jungen Erwachsenen (25 bis unter 35 Jahre) bis 2020 noch an. Erst nach 2020 geht auch die Zahl der jungen Erwachsenen landesweit zurück.
    2. Die Zahl der Schulabgänger aus allgemeinbildenden Schulen wird bis 2020 voraussichtlich um bis zu 20 Prozent weiter zurückgehen.
    3. Der Bildungsstand der jüngeren Bevölkerung ist einerseits dadurch charakterisiert, dass sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den jungen Erwachsenen deutlich mehr Frauen über die Fachhochschul- oder Hochschulreife verfügen als Männer. Andererseits weicht die allgemeine Schulbildung der jungen Migranten weiterhin stark von den Nicht-Migranten ab: der Anteil der Abiturienten liegt um bis zu 15 Prozentpunkten niedriger.
    4. Auch beim beruflichen Qualifikationsniveau der Jüngeren verfügen die Frauen über einen höheren Anteil an der höchsten Abschlussart (tertiäre Bildungsabschlüsse). Allerdings verzeichnen die Frauen bei den 25- bis 34-Jährigen aber einen höheren Anteil an Personen ohne einen beruflichen Bildungsabschluss.
    5. Bei den jugendlichen Migranten hat jeder Zweite und bei den 25- bis 34-Jährigen jeder Dritte keinen Berufsabschluss. Der größte Rückstand besteht bei den Migrantinnen.
    6. Die Situation am Ausbildungsmarkt ist in den Jahren 2007 bis 2011 sukzessive etwas besser geworden. Während zwischen 2007 und 2009 die Ausbildungsplatznachfrage stärker zurückgegangen ist als das Ausbildungsplatzangebot, hat zwischen 2010 und 2012 das Ausbildungsplatzangebot wieder stärker zugenommen als die Ausbildungsplatznachfrage.
    7. Die Bildungs-und Erwerbsbeteiligung der Jugendlichen unterschied sich 2011 gegenüber 2007 in einer stärkeren Teilnahme an Studium und Ausbildung sowie einer höheren Erwerbsquote. Ab einem Alter von 25 Jahren zeichnet sich ab, dass junge Frauen das Bildungssystem rascher verlassen, aber gleichzeitig seltener eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Entsprechend wächst der Anteil der Frauen, die weder in Bildung sind noch am Erwerbsleben teilnehmen. Gegenüber 2007 ist aber festzustellen, dass der Anteil der nicht erwerbstätigen Frauen um rund vier Prozentpunkte zurückgegangen ist.
    8. Die geringe Erwerbsbeteiligung der jungen Migranten geht in erster Linie auf eine mit rund 53 Prozent sehr niedrige Erwerbstätigenquote der Migrantinnen zurück. Selbst die Erwerbstätigenquote der höher qualifizierten Migrantinnen ist um rund 20 Prozentpunkte niedriger als bei den Nicht-Migrantinnen. Im Vergleich zu 2007 ist aber festzustellen, dass sowohl bei den Frauen als auch den Männern die Erwerbstätigenquoten der Migranten bei der mittleren und höchsten Qualifikationsebene überdurchschnittlich stark zugenommen haben.
    9. Die atypische Beschäftigung kommt insbesondere unter den Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren überdurchschnittlich oft vor. Bei den jugendlichen Migranten spielen die atypischen Beschäftigungsverhältnisse schon fast eine dominierende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Mobilität sächsischer Auszubildender: Die späten Folgen des Nachwendegeburtenknicks (2013)

    Seibert, Holger ; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Seibert, Holger & Mirko Wesling (2013): Regionale Mobilität sächsischer Auszubildender: Die späten Folgen des Nachwendegeburtenknicks. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 20, H. 5, S. 16-21., 2013-09-10.

    Abstract

    "Die Situation für Ausbildungsbewerber und -betriebe hat sich, nicht nur in Sachsen, gewandelt. Während in früheren Jahren die Zahl der Ausbildungsbewerber jene der verfügbaren Lehrstellen oft weit übertraf, wird aktuell immer häufiger ein Mangel an Auszubildenden beklagt. Der Beitrag rekapituliert zum einen die Ursachen für diesen Wandel und beleuchtet zum anderen, wie sich dieser auf das Mobilitätsverhalten der in Sachsen wohnhaften Auszubildenden auswirkte. Der zeitliche Vergleich von Auspendlerquoten, -distanzen und -zielen zeigt, dass die in Sachsen lebenden Lehrlinge auf die - überwiegend demographisch bedingte - Entspannung der Ausbildungssituation mit einer rückläufigen Mobilitätsneigung reagierten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2013: Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge fällt auf historischen Tiefstand. BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September (2013)

    Ulrich, Joachim Gerd; Flemming, Simone; Matthes, Stephanie; Granath, Ralf-Olaf; Krekel, Elisabeth M.;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd, Stephanie Matthes, Simone Flemming, Ralf-Olaf Granath & Elisabeth M. Krekel (2013): Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2013. Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge fällt auf historischen Tiefstand. BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September. Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2013 sanken sowohl das Ausbildungsplatzangebot als auch die Ausbildungsplatznachfrage, und die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge fiel auf einen historischen Tiefstand, den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Zugleich nahmen die Passungsprobleme zu: Ein höherer Anteil des betrieblichen Ausbildungsangebots blieb unbesetzt, und mehr Ausbildungsplatznachfrager blieben bei ihrer Ausbildungsplatzsuche erfolglos. Insgesamt verschlechterte sich die Marktlage zu Lasten der Jugendlichen, und es gelang nicht mehr im selben Ausmaß wie in den drei Jahren zuvor, ausbildungsinteressierte Jugendliche an dualer Berufsausbildung zu beteiligen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede in der Integrationsfähigkeit des dualen Berufsausbildungssystems (2013)

    Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd (2013): Regionale Unterschiede in der Integrationsfähigkeit des dualen Berufsausbildungssystems. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 1, S. 23-32. DOI:10.5771/0342-300X-2013-1-23

    Abstract

    "Als Folge der demografischen Entwicklung ist die Ausbildungsmarktlage nicht mehr so angespannt wie vor einigen Jahren. Die bundesweite Zahl unversorgter Bewerber fiel 2011 so niedrig aus wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Es bestehen aber weiterhin große regionale Disparitäten in der Integrationsfähigkeit des Berufsausbildungssystems. Zudem sind die Versorgungsengpässe mit Lehrstellen größer, als es sich in den Indikatoren der offiziellen Ausbildungsmarktbilanzierung widerspiegelt. Der Beitrag geht den Gründen für die regionalen Unterschiede in der Aufnahmefähigkeit des Ausbildungssystems nach und stellt alternative Indikatoren vor, um das Ausmaß regionaler Disparitäten abzubilden und seine Folgen für die Chancen ausbildungsinteressierter Jugendlicher zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Mobilität von Auszubildenden in Berlin-Brandenburg: Demografische Entlastungen auf dem Lehrstellenmarkt reduzieren die Pendlerströme (2012)

    Hapke, Peter; Seibert, Holger ; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Hapke, Peter, Holger Seibert & Mirko Wesling (2012): Regionale Mobilität von Auszubildenden in Berlin-Brandenburg. Demografische Entlastungen auf dem Lehrstellenmarkt reduzieren die Pendlerströme. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2012), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "In den vergangenen vier bis fünf Jahren hat sich die Situation auf dem ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkt deutlich entspannt. War die Zahl der Lehrstellenbewerber zum Teil noch doppelt so hoch wie die der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, so gab es im Jahr 2010 sogar mehr neue Verträge als bei der Bundesagentur registrierte Bewerber. Diese drastische Veränderung am Ausbildungsstellenmarkt ist auf die tiefgreifenden demografischen Veränderungen in Ostdeutschland zurückzuführen, die ihren Ursprung im so genannten Nachwendegeburtenknick aus den Jahren 1989 bis 1991 haben. Seinerzeit haben sich die Geburtenzahlen in Ostdeutschland nahezu halbiert. Seit 2007 treten diese wesentlich kleineren Geburtskohorten Jahr für Jahr in den Lehrstellenmarkt ein und treffen dort auf ein Ausbildungsstellenangebot, mit dem nun erstmals seit vielen Jahren die große Mehrheit der Lehrstellensuchenden auch versorgt werden kann. Bis dahin gehörte regionale Mobilität für Auszubildende aus Ostdeutschland zur Normalität. Für eine Lehrstelle legten sie zum Teil sehr weite Distanzen zurück. Mit der demografisch bedingten Entspannung des ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkts gibt es auch erste Anzeichen, dass die Mobilität der Auszubildenden zurück geht. Der Bericht zeichnet diese Entwicklung exemplarisch für die Region Berlin-Brandenburg nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Neue Typisierung: Regionale Ausbildungsmärkte verändern sich (2012)

    Kleinert, Corinna ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna & Thomas Kruppe (2012): Neue Typisierung: Regionale Ausbildungsmärkte verändern sich. (IAB-Kurzbericht 17/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das Geschehen auf den deutschen Ausbildungsmärkten ist in hohem Maße von regionalen Disparitäten geprägt. In den neuen Bundesländern macht sich der demografische Wandel mittlerweile deutlich bemerkbar. Damit regionale Ausbildungsmärkte besser vergleichbar werden, hat das IAB vor zwei Jahren eine wissenschaftlich basierte Typisierung entwickelt. Diese wurde jetzt neu aufgelegt, um den veränderten Strukturbedingungen vor Ort gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demografische Entwicklung entspannt Ausbildungsstellenmarkt und mindert Mobilitätsdruck bei ostdeutschen Auszubildenden (2012)

    Seibert, Holger ; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Seibert, Holger & Mirko Wesling (2012): Demografische Entwicklung entspannt Ausbildungsstellenmarkt und mindert Mobilitätsdruck bei ostdeutschen Auszubildenden. In: der freie beruf, Jg. 39, H. 12, S. 1-2.

    Abstract

    "Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die regionale Mobilität der Auszubildenden auch heute noch dazu beiträgt, Arbeitsmarktdisparitäten auszugleichen. Im Vergleich der Jahre vor und nach der demografischen Entlastung des ostdeutschen Lehrstellenmarktes sind die Auspendlerquoten allerdings allerorts erkennbar zurückgegangen. Um eine Ausbildungsstelle zu finden, müssen ostdeutsche Jugendliche heute nicht mehr so oft und nicht mehr so weit pendeln wie vor einigen Jahren. Regionale Unterschiede, wie z.B. zwischen städtischen und ländlichen Regionen oder zwischen West- und Ostdeutschland, bleiben dabei aber im Wesentlichen bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Demografische Veränderungen in Ostdeutschland: Jugendliche finden immer öfter eine Lehrstelle vor Ort (2012)

    Seibert, Holger ; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Seibert, Holger & Mirko Wesling (2012): Demografische Veränderungen in Ostdeutschland: Jugendliche finden immer öfter eine Lehrstelle vor Ort. (IAB-Kurzbericht 16/2012), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "Der Geburteneinbruch in den 1990er Jahren in Ostdeutschland führt jetzt dazu, dass junge Menschen einen leichteren Zugang zum Lehrstellenmarkt haben. Um eine Ausbildungsstelle zu finden, müssen ostdeutsche Jugendliche heute nicht mehr so oft und nicht mehr so weit pendeln wie noch vor einigen Jahren. Nach dem langjährigen Lehrstellenmangel im Osten werden nun die Azubis dort knapp. Dies stellt die Betriebe in Ost und West vor neue Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Vom Regen in die Traufe?: unbesetzte Ausbildungsstellen als künftige Herausforderung des Ausbildungsstellenmarktes (2012)

    Troltsch, Klaus; Mohr, Sabine ; Gerhards, Christian ;

    Zitatform

    Troltsch, Klaus, Christian Gerhards & Sabine Mohr (2012): Vom Regen in die Traufe? Unbesetzte Ausbildungsstellen als künftige Herausforderung des Ausbildungsstellenmarktes. (BIBB-Report 2012,19), 11 S.

    Abstract

    "Auch wenn in Deutschland der demografische Wandel mit seinen Folgen für das duale Ausbildungssystem noch nicht so massiv zutage tritt wie vielfach prognostiziert, so sind seine Auswirkungen auf den Ausbildungsstellenmarkt doch bereits deutlich spürbar: War über Jahre hinweg die Suche nach Berufsausbildungsstellen für viele Jugendliche geprägt von erfolglosen Bewerbungsschreiben, mehrjährigen Warteschleifen und Kompromissen bei der Berufswahl, so verbessern sich nun ihre Ausgangschancen Schritt für Schritt, allerdings ohne dass deshalb schon von zufriedenstellenden Verhältnissen auf dem Ausbildungsstellenmarkt gesprochen werden könnte. Aufgrund des demografischen Umbruchs können mehr und mehr Betriebe die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze nicht besetzen und haben das Nachsehen bei der Rekrutierung von jungen Nachwuchskräften für die eigene betriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Regionale Typisierung: Was Ausbildungsmärkte vergleichbar macht (2011)

    Heineck, Guido ; Kleinert, Corinna ; Vosseler, Alexander ;

    Zitatform

    Heineck, Guido, Corinna Kleinert & Alexander Vosseler (2011): Regionale Typisierung: Was Ausbildungsmärkte vergleichbar macht. (IAB-Kurzbericht 13/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Eine vom IAB neu entwickelte Typisierung erlaubt es erstmals, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von regionalen Ausbildungsmärkten abzubilden. Vor allem die Arbeitslosenquote und die Struktur der Ausbildungsbetriebe vor Ort haben Einfluss darauf, wie vielen Jugendlichen in einer Region der Übergang in betriebliche Ausbildung gelingt. Bundesweit lassen sich zwölf regionale Ausbildungsmarkttypen unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung in Hessen 2010 (2010)

    Kisseler, Wolfgang; Kuse, Stefan;

    Zitatform

    Kisseler, Wolfgang & Stefan Kuse (2010): Berufsausbildung in Hessen 2010. (HA Hessen-Agentur. Report 790), Wiesbaden, 100 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht 'Berufsausbildung in Hessen 2010' gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung der beruflichen Ausbildung und des Arbeitsmarktes Jüngerer unter 25 Jahre in Hessen und in seinen Teilräumen. Damit bildet er eine empirische Grundlage für etwaige bildungs- bzw. arbeitsmarktpolitische Aktivitäten. Die Kapitel 2 bis 4 des Berichts fokussieren auf die duale Berufsausbildung. Dabei werden das Angebot an und die Nachfrage nach dualen Ausbildungsstellen, die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge und die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe betrachtet. Kapitel 5 vergleicht die sektorale Entwicklung des Berufsbildungssystems mit der des Beschäftigungssystems. Ausbildungsalternativen außerhalb des dualen Systems sind Gegenstand von Kapitel 6. Die Ergebnisse des Hessischen Ausbildungspaktes fasst Kapitel 7 zusammen. In Kapitel 8 werden die schulische Vorbildung und die Ausbildungschancen der Jugendlichen gegenübergestellt. Dies ist allerdings auch im aktuellen Berichtsjahr nur eingeschränkt möglich, da die Schülerdaten aus der Amtlichen Statistik aufgrund von Erfassungsproblemen in der Lehrer- und Schülerdatenbank erneut nur unvollständig zur Verfügung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angebots- und nachfragebezogene Einflussfaktoren des regionalen Ausbildungsplatzangebots (2010)

    Troltsch, Klaus; Walden, Günter; Krupp, Thomas;

    Zitatform

    Troltsch, Klaus, Günter Walden & Thomas Krupp (2010): Angebots- und nachfragebezogene Einflussfaktoren des regionalen Ausbildungsplatzangebots. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 6, S. 15-19.

    Abstract

    "Zeitreihengestützte Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass seit Beginn des neuen Jahrtausends angebotsbezogene Faktoren der Beschäftigungsentwicklung und des Arbeitsmarkts in der Bedeutung gegenüber nachfragebezogenen Entwicklungen dominieren. In diesem Aufsatz wird untersucht, inwieweit sich ähnliche Zusammenhänge auch bei einer Differenzierung nach Regionen nachweisen lassen. Es wird gezeigt, dass auch die regionalen Ausbildungsmärkte vor allem durch Entwicklungen im Beschäftigungssystem und auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst werden. Aufgrund der zu erwartenden demografischen Rückgänge könnte es künftig allerdings wieder zu einem größeren Gewicht der Nachfrageseite mit (negativen) Auswirkungen auf das betriebliche Bildungsangebot kommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Hessen 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008 (2009)

    Demireva, Lora; Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Demireva, Lora, Oliver Nüchter & Alfons Schmid (2009): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,01), Frankfurt am Main u.a., 22 S.

    Abstract

    Der Report informiert über das Ausbildungsverhalten der hessischen Betriebe im Jahr 2008. Die Datengrundlage bildet das Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das seit 1993 in Zusammenarbeit mit der TNS Infratest Sozialforschung GmbH eine repräsentative Betriebsbefragung durchführt. Die Ausführungen basieren auf der mündlichen Befragung von 946 Betrieben in Hessen. Die Ergebnisse wurden auf alle hessischen Betriebe hochgerechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich trotz der heranziehenden Wirtschaftskrise die Ausbildungssituation in Hessen im Befragungszeitraum 2008 im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessert hat. Die Zahl der Auszubildenden stieg in Hessen um 2,1 Prozent an. Dieser Zuwachs verteilt sich auf alle Betriebsgrößen; die Abnahme der Ausbildungszahlen in Großbetrieben ist zunächst gestoppt worden. Die Ausbildungsquote stieg in Hessen leicht an, liegt aber mit 4,9 Prozent noch immer unter dem westdeutschen Durchschnitt. Die Zahl der ausbildenden Betriebe in Hessen ist konstant bei 35 Prozent; weitere 28 Prozent haben eine Ausbildungsberechtigung, bilden derzeit aber nicht aus. Das Ausbildungspotenzial der hessischen Betriebe ist noch nicht ausgeschöpft, umgekehrt haben Betriebe mitunter Probleme, offene Ausbildungsplätze auch zu besetzen. Dies gilt besonders für Kleinbetriebe. In Hessen wurde im letzten Jahr erstmals seit Beginn der Langzeitbeobachtung die Mehrzahl der erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse von Frauen geschafft. Besonders hoch ist der Frauenanteil hierbei in den Dienstleistungsbranchen und der Öffentlichen Verwaltung. Es ist anzunehmen, dass der Ausbildungsmarkt analog zum Arbeitsmarkt in der Folge der Finanzmarktkrise auch in Hessen unter Druck gerät. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung in Hessen 2009 (2009)

    Kisseler, Wolfgang; Kuse, Stefan;

    Zitatform

    Kisseler, Wolfgang & Stefan Kuse (2009): Berufsausbildung in Hessen 2009. (HA Hessen-Agentur. Report 764), Wiesbaden, 92 S.

    Abstract

    Die aktuelle Ausgabe des Reports "Berufsausbildung in Hessen 2009" ist erschienen. Die Hessen Agentur erstellt den Bericht jährlich im Auftrag des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Trotz der sich im Herbst 2008 anbahnenden Wirtschaftskrise hat sich die Lage auf dem hessischen Ausbildungsmarkt auch im Berichtsjahr zu Gunsten der Jugendlichen verbessert: Zwar wurden zwischen dem 1. Oktober 2007 und dem 30. September 2008 mit knapp 42.700 Verträgen etwa 700 bzw. 1,6 % weniger Ausbildungsverträge neu abgeschlossen als noch im Vorjahr. Jedoch ging auch die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten und zum 30. September noch unversorgten Bewerber sehr deutlich um 60 % zurück. Infolgedessen wurde ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage dualer Ausbildungsplätze nur leicht verfehlt: Statistisch betrachtet standen 1.000 Nachfragende 998 angebotenen Ausbildungsstellen gegenüber. Die positive Entwicklung war in nahezu ganz Hessen zu verzeichnen. Auch in anderen Bildungsgängen mit qualifiziertem beruflichem Abschluss stiegen die Schülerzahlen. Das Übergangssystem besteht aus dem Berufsgrundbildungsjahr (BGJ), Besonderen Bildungsgängen Vollzeit (BBGV), Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQ) u.a. Es spiegelte die positive Entwicklung des dualen Ausbildungsmarktes wider und wies entsprechend sinkende Schülerzahlen auf. Im westdeutschen Vergleich bilden hessische Unternehmen allerdings - gemessen an der Ausbildungsquote - weiterhin nur unterdurchschnittlich aus. Von den Beschäftigten insbesondere in großen Unternehmen befinden sich nur vergleichsweise wenige in beruflicher Ausbildung. Nach Berechnungen der Hessen Agentur verließen im Jahr 2008 etwa 61.300 Schüler die allgemeinbildenden Schulen. In der näheren Zukunft drängen relativ geburtenstarke Jahrgänge auf den Ausbildungsmarkt. Rückläufig sind allerdings - auch bereits heute - die Zahlen der Absolventen der allgemein bildenden Schulen ohne Studienberechtigung. Diese sind das Hauptklientel der Berufsausbildung. Die Nachfrage nach dualen Ausbildungsplätzen im Jahr 2009 wird gemäß dem Prognosemodell der Hessen Agentur daher mit 43.200 Plätzen leicht niedriger als noch im Vorjahr erwartet. Bis 2020 wird sie um 18 % auf 35.500 Plätze zurückgehen. Diesen Ergebnissen liegt die 11. koordinierte Bevölkerungsprognose von Ende 2007 zugrunde. An den hessischen Hochschulen und Berufsakademien haben im Berichtsjahr (Sommer- und Wintersemester) rund 46.500 Studierende ein Studium im ersten Fachsemester begonnen. Gegenüber dem Vorjahr steigen die Studentenzahlen deutlich um 17 %. Der Aufbau der Berufsakademien in Hessen setzt sich weiter fort: 398 Studierende begannen hier eine Ausbildung, rund 100 mehr als im Vorjahr. Auch der Arbeitsmarkt der unter 25-Jährigen entwickelte sich bis zum September 2008 sehr positiv. Die Zahl der Arbeitslosen fiel gegenüber dem Vorjahr um 18,6 % auf 21.778 Personen, bei den unter 20-Jährigen sogar um 27 % auf 5.342 Personen. Infolge der Wirtschaftskrise wurden in den vergangenen Monaten allerdings vor allem junge Männer aus dem Produzierenden Gewerbe arbeitslos. Es wird erwartet, dass sich die Wirtschaftskrise noch nicht auf dem Ausbildungsstellenmarkt des beginnenden Schuljahres 2009/2010 niederschlägt, aber Prognosen für die weitere Entwicklung des hessischen Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarktes sind aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung bereits auf kurze Sicht mit großen Unsicherheiten behaftet.

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  • Literaturhinweis

    Im Osten nichts Neues? 20 Jahre nach dem Mauerfall steht die Berufsausbildung vor großen Herausforderungen (2009)

    Troltsch, Klaus; Zopf, Susanne; Walden, Günter;

    Zitatform

    Troltsch, Klaus, Günter Walden & Susanne Zopf (2009): Im Osten nichts Neues? 20 Jahre nach dem Mauerfall steht die Berufsausbildung vor großen Herausforderungen. (BIBB-Report 2009,12), 16 S.

    Abstract

    "Die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt in Ostdeutschland stellt sich nunmehr besser dar als in Westdeutschland, wobei zukünftige Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise gegenwärtig nicht abschätzbar sind. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den massiven Rückgang der Schulabgängerzahlen und die starke öffentliche Förderung. Die demografische Entwicklung verbessert zwar die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz, doch stellt sie die Betriebe vor neue, gravierende Probleme, ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern. Die betriebliche Ausbildung in den neuen Bundesländern befindet sich in einer Situation, wie sie in einigen Jahren auch in den alten Bundesländer eintreten wird. Bei den folgenden Ausführungen handelt es sich um einen Versuch, die Entwicklungsgeschichte des ostdeutschen Ausbildungssystems in den letzten 20 Jahren vor dem Hintergrund ökonomischer, soziodemografischer und bildungsbezogener Trends in ihren Grundzügen nachzuzeichnen und auf Basis amtlicher Statistiken darzustellen. Die Analyse zeigt, dass die Berufsausbildung in den ostdeutschen Betrieben nach wie vor schwächer als in den westdeutschen verankert ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Duale Ausbildung in Deutschland: Die Suche nach Lehrstellen macht junge Menschen mobil (2008)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2008): Duale Ausbildung in Deutschland: Die Suche nach Lehrstellen macht junge Menschen mobil. (IAB-Kurzbericht 09/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Mobilität junger Menschen trägt dazu bei, regionale Ungleichgewichte auf dem Ausbildungsstellenmarkt in Deutschland auszugleichen. Auf Kreisebene wird das Pendeln vor allem durch die Stadt-Umland-Verflechtungen geprägt. Zwischen westdeutschen Flächenländern ist die Ausbildungsmobilität eher gering. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg sind Pendlermagneten. In den 150 untersuchten Arbeitsmarktregionen ist die Mobilität der Auszubildenden insbesondere auf Unterschiede im Ausbildungsplatzangebot und in der Bevölkerungsdichte zurückzuführen. Regionen mit gutem Ausbildungsplatzangebot und hoher Bevölkerungsdichte haben einen Überschuss an einpendelnden Auszubildenden. Ist das Ausbildungsplatzangebot niedrig und die Region dünn besiedelt, überwiegen die Auspendler. Ostdeutsche Jugendliche müssen wegen der größeren Versorgungslücke meist längere Wege zum Ausbildungsplatz in Kauf nehmen als westdeutsche. Sinkende Bewerberzahlen und die nach wie vor große Zahl an außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen im Osten könnten aber die Situation dort entspannen und den Mobilitätsdruck senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Berlin und Brandenburg: eine Analyse des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes (2008)

    Bogai, Dieter; Partmann, Michael;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Michael Partmann (2008): Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Berlin und Brandenburg. Eine Analyse des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2008), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation der Jugendlichen in Berlin und Brandenburg hat sich 2007 etwas gebessert. Gleichwohl schlagen sich die wirtschaftliche Schwäche der Region und das hohe Arbeitsplatzdefizit besonders stark bei den Berufseinsteigern nieder. Die Jugendarbeitslosenquote in dieser Region ist mit 16,5 Prozent in Berlin und 15,4 Prozent in Brandenburg deutlich höher als in anderen Bundesländern. Die aktuelle Verbesserung ist zum großen Teil der guten konjunkturellen Entwicklung und in Brandenburg der demografisch bedingt geringeren Zahl von Jugendlichen zuzuschreiben. Auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat sich die Lücke zwischen Ausbildungsnachfrage und -angebot deutlich verringert. Dennoch fehlten 2007 zur Deckung der Nachfrage über 4.000 Ausbildungsplätze. Auf der anderen Seite ist die Zahl der unbesetzt gebliebenen Ausbildungsstellen auf fast 700 angestiegen. In Brandenburg ist die aktuelle Entspannung nicht durch zusätzliche Ausbildungsplätze, sondern durch sinkende Bewerberzahlen eingetreten. Eine zukünftige Entspannung auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt ist mit Blick auf die demografische Entwicklung absehbar, aber nicht selbstverständlich. Zentrale Bedeutung hat die berufliche Qualifizierung der Jugendlichen vor Ort, um einen drohenden Fachkräftemangel zu verhindern. Die vorliegende Studie soll die aktuelle Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt der 15- bis unter 25-Jährigen in Berlin und Brandenburg näher beleuchten. Dabei soll insbesondere auf die Besonderheiten wie den demografischen Wandel, der gerade die neuen Bundesländer in erhöhtem Maße betrifft, sowie auf die Integration von ausländischen Jugendlichen, die in Berlin besonders wichtig ist, eingegangen werden. Zu diesem Zweck wird zunächst die Situation auf dem Arbeitsmarkt skizziert. In einem weiteren Teil soll in ähnlicher Weise der Ausbildungsstellenmarkt untersucht werden, wobei zusätzlich verschiedene Indikatoren - Pendlerverflechtungen, Ausbildungsbeteiligung der Unternehmen, Verteilung der Auszubildenden auf die verschiedenen Berufsbereiche - in die Analyse mit einbezogen werden. Da der Wandel in der Bevölkerungsstruktur für die Region Berlin-Brandenburg ein besonderer Einflussfaktor ist, wird dieser Thematik ein weiterer Abschnitt gewidmet. In diesem Zusammenhang werden auch die prognostizierten Veränderungen der Bevölkerung in die Untersuchung einfließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen und Bremen (2008)

    Harten, Uwe;

    Zitatform

    Harten, Uwe (2008): Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen und Bremen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2008), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Im Rahmen dieser Studie werden Ausbildungspendler untersucht, d. h. die durch die Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung motivierte Mobilität von Jugendlichen. Mit Hilfe verschiedener Indikatoren, die aus Daten der Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit und Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes respektive der Statistischen Landesämter generiert wurden, werden beispielsweise regionale Ausbildungszentren in Niedersachsen und Bremen identifiziert. Im Anschluss daran erfolgt eine Analyse von Ausmaß, Richtung und Struktur von Pendlerbewegungen zwischen diesen und den umgebenden Regionen sowie Vergleiche mit anderen Bundesländern. Abschließend wird ein mögliches Konzept diskutiert, mit dessen Hilfe die im Flächenländervergleich zweitniedrigste Mobilitätsrate der niedersächsischen Auszubildenden gesteigert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Hessen 2007: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2007 (2008)

    Hedtmann, Miriam; Schmid, Alfons; Bieräugel, Roland;

    Zitatform

    Hedtmann, Miriam, Roland Bieräugel & Alfons Schmid (2008): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2007. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2007. (IAB-Betriebspanel Hessen 2008,01), Frankfurt am Main, 23 S.

    Abstract

    Der erste Report aus der Befragungswelle 2007 des erweiterten IAB-Betriebspanels Hessen informiert über das Ausbildungsverhalten der hessischen Betriebe im Jahr 2007. Die wichtigsten Kennwerte der betrieblichen Ausbildung, die auf einer mündlichen Befragung von 1.021 Betrieben in Hessen basieren, werden in knapper Form dargestellt und durch Grafiken veranschaulicht, mit dem Ziel, regionalen wie auch lokalen Akteuren eine fundierte Basis für problemadäquates Handeln liefern. Erkenntnisse und Informationen über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen werden im Rahmen von mehreren Kurzreporten und einem Endbericht präsentiert. Der Report kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Ausbildungssituation in Hessen im Befragungszeitraum 2007 im Vergleich zum Vorjahr erheblich verbessert hat. Die negative Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt konnte gestoppt werden, die Zahl der Auszubildenden stieg in Hessen um 5,6 Prozent und damit deutlich stärker an als im Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer. Die Analyse des Ausbildungsengagements der hessischen Betriebe zeigt, dass die hessische Angebots-Nachfrage-Relation nach wie vor unter 100 Prozent liegt, das heißt, die Nachfrage nach Lehrstellen ist größer als das Angebot. Der Report schließt mit der Empfehlung das Ausbildungspotenzial der hessischen Betriebe stärker zu nutzen, so dass allen Ausbildungsplatzsuchenden eine Ausbildung angeboten werden kann. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung in Hessen 2008 (2008)

    Kisseler, Wolfgang; Kuse, Stefan;

    Zitatform

    Kisseler, Wolfgang & Stefan Kuse (2008): Berufsausbildung in Hessen 2008. (HA Hessen-Agentur. Report 739), Wiesbaden, 100 S.

    Abstract

    "Die aktuelle Ausgabe des Reports 'Berufsausbildung in Hessen 2008' ist erschienen. Die Hessen Agentur erstellt den Bericht jährlich im Auftrag des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Die Situation auf dem hessischen Ausbildungsmarkt hat sich im Berichtsjahr erheblich verbessert. Zum Stichtag 30. September wurden 43.378 neue Ausbildungsverträge geschlossen und damit ca. 4.000 bzw. 10 % mehr als im Vorjahr. Rund 10 % dieser Verträge wurden in den Neuen Berufen geschlossen. Statistisch betrachtet standen 100 Nachfragende 98 angebotenen Ausbildungsstellen gegenüber. Hessen wies somit - wie die Mehrzahl der Bundesländer - erneut einen Nachfrageüberhang auf, der sich allerdings gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozentpunkte auf 1,9 % verringert hat. Eine Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage gab es zuletzt im Jahr 2002. Nach Berechnungen der Hessen Agentur verließen im Berichtsjahr etwa 59.700 Schüler die allgemeinbildenden Schulen. Für den Zeitraum 2008 bis 2010 werden leicht sinkende Schulabgängerzahlen prognostiziert. Auch die Nachfrage nach dualen Ausbildungsplätzen im Jahr 2008 wird mit 45.000 Plätzen niedriger als noch im Vorjahr erwartet. Bis 2020 wird sie gemäß der Prognose und demografisch bedingt leicht zurückgehen. Einmalig ist im Jahr 2013 ein deutlicher Anstieg aufgrund der Verkürzung der zum Abitur führenden Schulzeit zu erwarten. Die Bildungsgänge des Übergangssystems - dazu zählt z. B. das Berufsgrundbildungsjahr BGJ (in der nicht-kooperativen Form), das in der Studie eingehend betrachtet wird - verzeichneten sinkende Schülerzahlen. Infolge der positiven Entwicklung auf dem dualen Ausbildungsmarkt stieg der Anteil der Berufsschüler mit einem Ausbildungsvertrag im Berichtsjahr von knapp 88 % auf 90 %. An den hessischen Hochschulen und Berufsakademien haben im Berichtsjahr (Sommer- und Wintersemester) knapp 39.800 Studierende eine Ausbildung im ersten Fachsemester begonnen - ein Drittel davon an Fachhochschulen. Damit zeigen sich kaum Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Die Berufsakademien verzeichnen 30 Studienfänger mehr als im Vorjahr - 295 Studierende begannen hier eine Ausbildung. Die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe, die in der Studie mittels einer Ausbildungsbetriebsquote sowie einer Ausbildungsquote erfasst wird, zeigt sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und liegt weiterhin in jeder Betriebsgrößenklasse leicht unter dem westdeutschen Niveau. Im Berichtsjahr ist auch die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Hessen deutlich gesunken. Im Mai 2008 waren 19.350 Personen unter 25 Jahre arbeitslos und damit ca. 19 % weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag in dieser Altersgruppe bei 6 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Schleswig-Holstein (2008)

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2008): Ausbildungsmobilität in Schleswig-Holstein. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 03/2008), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Schleswig-Holstein ist hinsichtlich der regionalen Mobilität von Auszubildenden durch große Unterschiede gekennzeichnet. Als 'Auspendlerland' verlassen mehr junge Menschen für ihre Ausbildung Schleswig-Holstein als aus anderen Bundesländern einpendeln. Der Anteil der Auspendler an allen Auszubildenden mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein beträgt 12 %, umgekehrt erreichen die Einpendler einen Anteil an allen Auszubildenden in schleswigholsteinischen Betrieben von nur 9,8 %.
    Betrachtet man die regionalen Strukturmuster genauer, so ist der Süden des Landes durch eine enge Verknüpfung mit der Hansestadt Hamburg charakterisiert. Über 84 % der Auspendler über die Landesgrenze absolvieren ihre Ausbildung in Hamburg - oder umgekehrt betrachtet: Nahezu jeder sechste Auszubildende in der Hansestadt kommt aus Schleswig-Holstein. Besonders ausgeprägt ist die landesübergreifende Mobilität bei den schulisch hoch Qualifizierten. Während der Anteil der Abiturienten unter den Auszubildenden in Schleswig-Holstein rund 11 % beträgt, liegt er unter den Auspendlern bei fast einem Drittel; ein Wert, der durch die Bedeutung Hamburgs als Handels- und Dienstleistungsmetropole stark beeinflusst sein dürfte. Neben der engen Verknüpfung mit Hamburg ist innerhalb des Landes ein typisches Stadt-Land-Gefälle zu beobachten. Die vier kreisfreien Städte Schleswig-Holsteins üben eine wichtige Ausbildungsfunktion für die benachbarten Kreise aus, rund jeder zweite Auszubildende in Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg kommt aus dem Umland. Eher regionale Verflechtungen sind in den westlichen Landesteilen entlang der Nordseeküste zu beobachten. Die kreisübergreifende Mobilität ist hier deutlich unterdurchschnittlich, ein Umstand, der sicherlich auch mit dem Fehlen eines größeren Ballungsraumes in der Region zusammenhängt. Ein weiteres Strukturmerkmal ist, dass der Südosten Schleswig-Holsteins für die Ausbildungseinpendler aus Mecklenburg-Vorpommern eine hohe überregionale Bedeutung besitzt.
    Neben diesen räumlichen Mustern fällt eine 'Geschlechtsspezifik' in der Berufs- und Branchenstruktur auf. Einerseits weisen die weiblichen Auszubildenden eine höhere räumliche Mobilität als ihre männlichen Pendants auf, andererseits ist ihr Berufs- und Branchenspektrum stark konzentriert. Während sich rund 45 % der männlichen Auszubildenden auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe des Landes konzentrieren, sind es bei den Frauen über 70 % - ein Strukturmuster, das sich auch bei den Aus- und Einpendler wiederfindet. Vergleichbares gilt für die Branchenstruktur: Der Anteil der Dienstleistungsbranchen beträgt unter den männlichen Auszubildenden mit Wohnsitz im Schleswig-Holstein rund 55 %, unter den weiblichen Auszubildenden sind es über 85 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmarkt und Ausbildungsmobilität in Bayern (2007)

    Böhme, Stefan;

    Zitatform

    Böhme, Stefan (2007): Ausbildungsmarkt und Ausbildungsmobilität in Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2007), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Studie befasst sich mit der Mobilität von Auszubildenden in Bayern in regionaler Hinsicht sowie nach Berufen. Dabei wird auf Daten der Statistiken über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, der gemeldeten Bewerber für Berufsausbildungsstellen und gemeldeten Berufsausbildungsstellen der Bundesagentur für Arbeit sowie auf Bevölkerungs- und Schulstatistiken der Statistischen Ämter zurückgegriffen. Um die Vorgänge am Ausbildungsmarkt besser einordnen zu können, wird in Kapitel 2 zunächst auf die Siedlungsstruktur und Bevölkerungsentwicklung in Bayern eingegangen, bevor in Kapitel 3 die wirtschaftliche und arbeitsmarktliche Entwicklung dargestellt wird. Kapitel 4 befasst sich mit dem Mobilitätsverhalten aller Beschäftigten in Bayern. Nachfrage und Angebot am bayerischen Ausbildungsmarkt werden in Kapitel 5 näher erläutert. Die ausbildungsbedingte Mobilität ist Gegenstand des 6. Kapitels. Nach einem kurzen Ausblick in Kapitel 7 werden schließlich in Kapitel 8 die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan;
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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung in Hessen 2007 (2007)

    Kisseler, Wolfgang; Rohde, Andreas;

    Zitatform

    Kisseler, Wolfgang & Andreas Rohde (2007): Berufsausbildung in Hessen 2007. (HA Hessen-Agentur. Report 714), Wiesbaden, 96 S.

    Abstract

    "Der Bericht stellt die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von Jüngeren unter 25 Jahren in Hessen im Jahr 2006 dar. Die Charakterisierung der derzeitigen Lage und Entwicklung auf dem Dualen Ausbildungsmarkt in Hessen und seinen Teilräumen steht im Mittelpunkt der Untersuchung. Geschlechtsspezifische Unterschiede werden, soweit die Datenlage es zulässt, herausgearbeitet. Gegenüber den Berichten der Vorjahre wurde die Untersuchung neu gegliedert. Beispielsweise wird der heterogene Bereich der Unternehmensdienstleistungen vertieft betrachtet (Kapitel 4). Kapitel 2 und 3 zeigen die Lage auf dem Ausbildungsmarkt auf. Ausbildungsalternativen außerhalb des Dualen Systems, beispielsweise an Berufsfachschulen sowie die Beamtenausbildung ergänzen die Darstellung (Kapitel 6). Ergebnisse des Hessischen Ausbildungspaktes sind Gegenstand von Kapitel 7. Die Vorausschätzung der Nachfrage nach Dualen Ausbildungsstellen basiert auf einer Prognose der Schulabgänger von Allgemeinbildenden Schulen - bis 2008 dargestellt - und der Absolventen beruflicher Schulen mit allgemein qualifizierendem Abschluss. Berücksichtigt ist dabei die verkürzte Schulzeit bis zum Abitur. Der Schülerprognose liegt die 10. koordinierte Bevölkerungsprognose für Hessen zugrunde (Kapitel 9). Entwicklung und Struktur der Arbeitslosigkeit Jüngerer sind in Kapitel 10 thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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