Springe zum Inhalt

Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Industrie"
  • Literaturhinweis

    Regional employment growth in the cultural and creative industries in Germany 2003-2008 (2011)

    Mossig, Ivo ;

    Zitatform

    Mossig, Ivo (2011): Regional employment growth in the cultural and creative industries in Germany 2003-2008. In: European Planning Studies, Jg. 19, H. 6, S. 967-990. DOI:10.1080/09654313.2011.568807

    Abstract

    "Since the end of the 1990s cultural and creative industries have generated increasing attention in academic, public and political discourse. Nowadays, these industries are seen to be important factors of regional development. Because an urban environment offers a special quality of place, which is stimulating, motivating, challenging and inspiring for creative people, cultural and creative industries are spatially highly concentrated in the major cities of each country. Furthermore, urban places have an advantage compared to more peripheral or rural regions by offering the creative talents particular surroundings with openness, diversity, tolerance and internationality to realize their individual life styles. Overall, it can be assumed, that the cultural and creative industries fulfil their role as engines of innovation, growth and increasing employment rates predominantly in major cities. The empirical analysis of regional employment shifts in the cultural and creative industries in Germany shows that the main hubs of the cultural and creative industries in Germany generated above-average growth rates between 2003 and 2008. The more rural regions declined in most cases against the overall employment growth of the cultural and creative industries in Germany by 5.0%. Hence, the peripheral regions afar from the urban cores could not benefit from the growth of cultural and creative industries. Furthermore, a shift analysis shows the importance of locational effects in explaining the regional employment dynamics in these industries" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Daten zur Raumbeobachtung 2011 (2011)

    Abstract

    "Eine Vielzahl von Verwaltungsentscheidungen hat einen geographischen Raumbezug. Gute Planung ist auf verlässliche Informationen angewiesen. Dies gilt besonders für die Landesentwicklung, weil sie planerische Festlegungen für komplexe Sachverhalte trifft und langfristig angelegt ist. Das Bayerische Landesplanungsgesetz (Art. 27) enthält daher den Auftrag an die Landesplanungsbehörden, die raumbedeutsamen Tatbestände und Entwicklungen fortlaufend zu erfassen, zu verwerten und zu überwachen. Für die Raumbeobachtung steht in Bayern das Rauminformationssystem Bayern RISBY zur Verfügung. Die Ergebnisse der Raumbeobachtung werden z. B. zur Beantwortung von Landtagsanfragen und für Raumordnungsverfahren herangezogen und im 'Raumordnungsbericht' und in den 'Daten zur Raumbeobachtung' veröffentlicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020: Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover (2010)

    Brandt, Arno; Ketzmerick, Thomas; Gehrke, Jan-Philipp; Brunken, Kerstin; Wiekert, Ingo;

    Zitatform

    Brandt, Arno, Kerstin Brunken, Jan-Philipp Gehrke, Thomas Ketzmerick & Ingo Wiekert (2010): Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020. Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover. Hannover, 207 S.

    Abstract

    "Der Untersuchung liegt eine repräsentative Befragung von etwa 300 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region Hannover aus wissensintensiven Branchen zugrunde. Untersucht wurde, ob und wie sich die Unternehmen bereits heute vom demographischen Wandel betroffen fühlen, welche Schritte unternommen werden oder in Frage kommen. Die Studie zeigt Chancen auf: KMU müssen angesichts der Überalterung ihrer Belegschaften und des zurückgehenden Angebots qualifizierter Fachkräfte künftig bei der Personalakquise neue Wege gehen. Zielgruppen wie Frauen bzw. Berufsrückkehrerinnen, Ältere, Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund und Langzeitarbeitslose müssen stärker in den Fokus rücken. Fachkräfte lassen sich sichern, indem verstärkt im Betrieb ausgebildet wird, aber auch, indem diese Zielgruppen weitergebildet und qualifiziert werden. Die Untersuchung benennt auch die Probleme: Zahlreiche Unternehmen verfolgen noch keine strategische Personalentwicklung. Auch bestehen Vorbehalte, Personen aus den oben genannten Zielgruppen bei Einstellungen zu berücksichtigen. Im Ergebnis formulieren die Gutachter eine Reihe von Handlungsempfehlungen - nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Kammern und andere Arbeitsmarktakteure." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt?: Antworten aus Niedersachsen (2010)

    Brandt, Oliver;

    Zitatform

    Brandt, Oliver (2010): Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt? Antworten aus Niedersachsen. Hannover, 412 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Erklärung der regionalen Dimension des qualifikatorischen Strukturwandels steht in theoretischer und empirischer Hinsicht noch am Anfang. Wirtschaftsgeographische Theorien der räumlichen Arbeitsteilung (funktionale Spezialisierung) und des wissensbasierten regionalen Wachstums (lokalisiertes Lernen) werden genutzt, um die Disparitäten der regionalen Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter am Beispiel der Untersuchungsregionen Goslar (Arbeitsplatzeinbruch) und Vechta (Wachstum) zu ergründen. Um eine dauerhafte Integration in den regionalen Arbeitsmarkt sicherzustellen, so die Grundannahme, müssen diese Faktoren zusätzlich mit intensiven betrieblichen Qualifizierungsanstrengungen einher gehen. In der empirischen Umsetzung wird ein Methodenmix aus Betriebsbefragung (n=217), Expertengesprächen (n=48) und Analyse von Sekundärstatistiken verwendet, wobei letztere die Verknüpfung zur regionalen Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland in den Jahren 2000 bis 2006 liefert. Die Betriebsbefragung hat ihren Schwerpunkt in Kernbranchen des Verarbeitenden Gewerbes beider Landkreise, weil die Theorien hauptsächlich auf Entwicklungen in diesem Sektor basieren. Zur Ableitung von Handlungsempfehlungen werden im Rahmen der Expertengespräche insbesondere Akteure aus dem Bildungsbereich eingebunden. Es zeigt sich, dass der erfolgreiche Landkreis Vechta auf Grund seiner funktionalen Spezialisierung auf Fertigungsberufe Beschäftigung im Segment einfacher Qualifikationen halten und sogar aufbauen kann. Dabei ist die Spezialisierung durch Familienbetriebe geprägt und endogen gewachsen. Zudem profitiert besonders das Ernährungsgewerbe Vechtas von einer ausgeprägten Kooperation der Unternehmen bei Innovationsprojekten und von Synergien regionaler Wertschöpfungskettenverflechtung. Im Gegensatz zu Goslar arbeiten in Vechta Wettbewerber bei der Produktentwicklung zusammen, und auch die problemorientierte Kooperation von Wirtschaft und Politik spricht für das Vorhandensein regionalen Sozialkapitals. Die un- und angelernten Mitarbeiter in Vechta profitieren jedoch nicht durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen. Entgegen der Erwartung zeigen sich die Betriebe in Goslar nicht nur weiterbildungsaktiver, sie kooperieren in diesem Bereich auch stärker regional als in Vechta. Insgesamt erweist sich die betriebliche Weiterbildung in dieser Mitarbeitergruppe überraschend nicht förderlich zur Erhöhung der Beschäftigung. Die Lerneffekte, die durch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Fachkräften am Arbeitsplatz entstehen, sichern dagegen Beschäftigung bei gering Qualifizierten. Da eine funktionale Spezialisierung innerbetriebliche Lerneffekte reduziert und die Unternehmer trotz umfangreicher Förderprogramme vielfach keinen Qualifizierungsbedarf sehen, ist eine stärkere Ausrichtung präventiver Arbeitsmarktpolitik an den weiterbildungsschwachen Mitarbeitern nötig. Darüber hinaus wird deutlich, dass regionale Bildungsstrategien ein wichtiges Instrument für die Herausforderungen des qualifikatorischen Strukturwandels darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berliner Wirtschaft: nach langem Schrumpfen auf einem Wachstumspfad (2010)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2010): Berliner Wirtschaft: nach langem Schrumpfen auf einem Wachstumspfad. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 77, H. 32, S. 2-10.

    Abstract

    "Nach einem langen Sinkflug geht es wirtschaftlich mit Berlin wieder aufwärts. Seit 2005 entwickelt sich die Wirtschaftsleistung besser als in Deutschland insgesamt, und vieles deutet darauf hin, dass inzwischen ein stabiler Aufholprozess in Gang gekommen ist. Gegenüber anderen deutschen Großstädten weist Berlin gleichwohl noch einen großen Rückstand im Niveau der Wirtschaftskraft auf. Deutlich besser als in den anderen Bundesländern hat sich in den vergangenen Jahren auch die Beschäftigung entwickelt. Selbst die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise hat den Beschäftigungsaufbau in Berlin nicht gestoppt, sondern lediglich abgebremst. Seit 2005 sind knapp 140 000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Zum weit überwiegenden Teil handelt es sich dabei um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, kräftig zugenommen hat aber auch die selbständige Erwerbstätigkeit. Die Arbeitslosigkeit ist in Berlin zwar deutlich zurückgegangen, aber nicht so stark, wie es nach der Beschäftigungsentwicklung zu erwarten gewesen wäre. Es deutet sich eine wachsende Spaltung auf dem Berliner Arbeitsmarkt an. Einerseits ist der Anteil der Hartz IV-Bezieher unter den Arbeitslosen enorm hoch, und ein erheblicher Teil von ihnen hat keine Berufsausbildung. Andererseits steigt vor allem die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Diese wandern in vielen Fällen aus anderen Regionen zu. Die mangelnde Qualifikation der Erwerbslosen und insbesondere die Sozialstruktur der nachwachsenden Generation stellt die Politik der Stadt vor große Herausforderungen - vor allem im Bildungsbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Agglomeration and regional employment growth (2010)

    Dauth, Wolfgang ;

    Zitatform

    Dauth, Wolfgang (2010): Agglomeration and regional employment growth. (IAB-Discussion Paper 07/2010), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Seit dem Aufkommen der Neuen Ökonomischen Geographie hat auch das Interesse an den Fragen der Agglomeration wieder zugenommen. Die Arbeit erweitert die bestehenden Erkenntnisse über die Auswirkungen von Agglomerationsvorteilen auf das Beschäftigungswachstum, indem sie zwei unterschiedliche Zweige der empirischen Literatur vereint. Zunächst werden ein Lokalisationsmaß und ein Clusterindex berechnet, um die Verbreitung von geographischer Konzentration zu messen. Der Kern des Papiers ist eine ökonometrische Analyse. In einem dynamischen Panelmodell werden diese Indizes explizit genutzt, um das zusätzliche dynamische Beschäftigungswachstum in lokalisierten Wirtschaftszweigen zu messen. Für die Schätzungen wird ein Paneldatensatz mit allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Westdeutschland in 326 Landkreisen und kreisfreien Städten über den Zeitraum 1989 bis 2006 verwendet. Anhand dieser Daten wird analysiert, welche regionalen Gegebenheiten das Beschäftigungswachstum in 191 Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors begünstigen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass agglomerierte Branchen/Regions-Zellen ein besonders starkes dynamisches Wachstum aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Wirkungen der Krise 2008/2009 im Maschinenbau (2010)

    Fuchs, Martina ; Kempermann, Hanno;

    Zitatform

    Fuchs, Martina & Hanno Kempermann (2010): Regionale Wirkungen der Krise 2008/2009 im Maschinenbau. (Wirtschafts- und Sozialgeographisches Institut, Köln. Working paper 2010-02), Köln, 52 S.

    Abstract

    "Die makroökonomische Krise, die 2008 eingesetzt hat, betrifft Maschinenbaubetriebe und damit Regionen im Süden und Westen Deutschlands in besonderem Maße. Die zentralen Fragen in diesem Beitrag lauten: Inwiefern ergreifen betriebliche Akteure Initiativen, um regionale Gestaltungsoptionen für Betriebe und Arbeitnehmer zu entwickeln? Und welche Rolle spielt dabei flexible Produktion als Handlungspotential? Befragt wurden vor allem im Sommer 2009 zwanzig Maschinenbaubetriebe in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Diese zeigten unterschiedliche Strategien, die teils explizit beschäftigungsbezogen- personalorientiert und teils indirekt beschäftigungswirksam waren, wie innovations- und marktbezogene Strategien. Gemeinsam beeinflussten diese Strategien die jeweilige lokale Beschäftigungssituation an den Standorten. In der Tat zeigten - im Vergleich zu Standardproduzenten - die flexibel spezialisierten Betriebe, die kundenorientiert arbeiteten, Produktmodifikationen vorantrieben und eine hohe Eigenkapitalausstattung aufwiesen, deutlich günstigere Chancen, die Krise zu überleben. In Bezug auf die räumliche Verteilung der Krisenwirkungen gab es sehr unterschiedliche Wege in der Krise, die weniger von Region zu Region als von Betrieb zu Betrieb variierten. Auch wenn es bislang nicht zu massiven Unternehmensstilllegungen und Massenentlassungen kam, offenbarten sich auf lokaler Ebene durchaus gravierende Probleme infolge der Krise, die besonders in den kleineren Orten bzw. ländlichen Gebieten spürbar wurden, wo die deutschen Maschinenbauer vielfach lokalisiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Potenziale für Wirtschaft und Beschäftigung: Die Gestaltung des Demographischen Wandels in Rheinland-Pfalz: Teil II (2010)

    Rump, Jutta; Weingarten, Joe; Kehr, Joachim; Klöckner, Julia; Günster, Engelbert J.; Hering, Hendrik; Schweitzer, Alexander; Schwager, Harald; Aigner, Max; Schloemer, Achim; Baumann, Axel; Langguth, Sebastian; Büchel, Dörte; Letzel, Stephan; Fuchs, Ursula; Muscheid, Dietmar; Adrian, Peter; Reinhardt, Andrea; Bockemühl, Walter; Rump, Jutta; Weingarten, Joe; Schade, Otto-Werner; Eilers, Silke; Schaumann, Gunter; Bartelmes, Doris; Scherhag, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Rump, Jutta & Joe Weingarten (Hrsg.) (2010): Neue Potenziale für Wirtschaft und Beschäftigung: Die Gestaltung des Demographischen Wandels in Rheinland-Pfalz. Teil II. (Dokumentationen der ZIRP 04), Idar-Oberstein: Gebhardt & Hilden, 280 S.

    Abstract

    "Nach den Herausforderungen für Land und Kommunen beschäftigt sich der zweite Teil mit den neuen Potenzialen, die sich für Wirtschaft und Beschäftigung ergeben. Der Demographische Wandel ist auch in allen Bereichen der Wirtschaft bereits in vollem Gange. Rheinland-Pfalz ist durch den Mittelstand geprägt. Rund 99 Prozent der Unternehmen zählen zu den kleinen und mittelständischen, daneben gibt es aber besonders im Bereich der Industrie auch Großunternehmen, die weltweit aktiv sind. Eine vielfältige Branchenstruktur bis hin zu Landwirtschaft und Tourismus kennzeichnet die rheinland-pfälzische Wirtschaft. Im Zuge des Demographischen Wandels müssen sich viele rheinland-pfälzische Unternehmen mit einem Fachkräftemangel auseinandersetzen, ein Problem, das noch vor wenigen Jahren sehr theoretisch erschien. Jetzt spüren wir es. Zugleich werden auch die Belegschaften im Schnitt immer älter. Eine fundierte Ausbildung fördern und an moderne technologische und arbeitsorganisatorische Gegebenheiten anpassen, ist deshalb genauso wichtig, wie ältere Mitarbeiter im Betrieb zu halten oder neu einzustellen. Es gilt, die Potenziale Älterer zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Ein Jahr Krise auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2009)

    Abstract

    "Seit dem Herbst 2008 wird die globale Wirtschaftskrise in den Arbeitsmarktdaten - vor allem bei der Kurzarbeit, aber auch bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der Arbeitslosigkeit - sichtbar. Seither hat die Rezession Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen, angesichts der wirtschaftlichen Rahmendaten sind die Auswirkungen der Krise auf Erwerbstätigkeit, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit jedoch relativ moderat und insgesamt deutlich geringer als noch zu Beginn dieses Jahres erwartet. Besonders betroffen von der Krise waren die exportabhängigen Branchen und diejenigen Regionen, in denen viele Menschen in diesen Branchen beschäftigt sind. Außerdem hat die Krise frühe und deutliche Spuren bei der Zeitarbeit hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit ist vor allem zum Jahresbeginn und in der Arbeitslosenversicherung stark gestiegen. Mittlerweile hat sich die Entwicklung wieder beruhigt. Stark angestiegen ist die Arbeitslosigkeit unter Jüngeren und Männern sowie bei regionaler Betrachtung in Westdeutschland. Die hohe Nutzung der Kurzarbeit ist einer der entscheidenden Faktoren dafür, dass sich die Wirtschaftskrise bislang vergleichsweise mild auf den deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Insbesondere im Süden und Westen Deutschlands wird Kurzarbeit stark eingesetzt. Besonders betroffen sind die Metallbranche, der Maschinenbau, sowie die Automobil- und Elektroindustrie. Die Nachfrage nach Arbeitskräften - ein klassischer Frühindikator des Arbeitsmarktes - hat schon sehr viel früher nachgelassen. Seit 2007 waren hier erste Anzeichen erkennbar. Aktuell stagniert die Arbeitskräftenachfrage auf niedrigem Niveau. Der deutsche Arbeitsmarkt hat die globale Wirtschaftskrise im internationalen Vergleich bislang gut verkraftet. Die Erwerbslosigkeit ist relativ moderat gestiegen. Trotz der aktuellen Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation deuten einzelne Frühindikatoren auf eine eher ungünstige Entwicklung am Arbeitsmarkt insbesondere im kommenden Jahr hin." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sectoral transformation, turbulence, and labor market dynamics in Germany (2008)

    Bachmann, Ronald ; Burda, Michael C. ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Michael C. Burda (2008): Sectoral transformation, turbulence, and labor market dynamics in Germany. (IZA discussion paper 3324), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the interaction between structural change and labor market dynamics in West Germany, during a period in which industrial employment declined by more than 30 % and service sector employment more than doubled. Using transition data on individual workers, we document a marked increase in structural change and turbulence, in particular since 1990. Net employment changes resulted partly from an increase in gross flows, but also from an increase in the net transition 'yield' at any given gross worker turnover. In growing sectors, net structural change was driven by accessions from nonparticipation rather than unemployment; contracting sectors reduced their net employment primarily via lower accessions from nonparticipation. While gross turnover is cyclically sensitive and strongly procyclical, net reallocation is countercyclical, meaning that recessions are associated with increased intensity of sectoral reallocation. Beyond this cyclical component, German reunification and Eastern enlargement appear to have contributed significantly to this accelerated pace of structural change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gesundheitsstandort Berlin-Buch: Impulse für den Strukturwandel in der Stadt (2008)

    Handrich, Lars; Pavel, Ferdinand; Proske, Sandra;

    Zitatform

    Handrich, Lars, Ferdinand Pavel & Sandra Proske (2008): Gesundheitsstandort Berlin-Buch: Impulse für den Strukturwandel in der Stadt. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 26, S. 350-356.

    Abstract

    "Berlin-Buch ist ein auf Biomedizin spezialisierter Standort, an dem Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die klinische Praxis im direkten Umfeld eng zusammenarbeiten. Mit über 4 500 Beschäftigten gehört Berlin-Buch zu den führenden Clustern dieser Art in Deutschland. Von den gesamten Ausgaben des Gesundheitsstandortes Berlin- Buch (465,2 Millionen Euro) gehen spürbare Impulse auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt Berlins aus. Die ökonomischen Effekte lassen sich pro Jahr auf insgesamt 320,4 Millionen Euro zusätzliche Wertschöpfung quantifizieren. Dadurch werden rund 3 000 Berliner Arbeitsplätze außerhalb des Standortes gesichert. Die Einrichtungen und Unternehmen am Gesundheitsstandort Berlin-Buch erhalten jährlich rund 12,6 Millionen Euro Fördermittel des Landes Berlin. Vor dem Hintergrund der prekären Haushaltslage Berlins wurde der Effekt der alternativen Verwendung der Landesmittel zur vorzeitigen Rückzahlung der Schulden des Landes Berlin berechnet. Hierbei ergäbe sich eine Ersparnis von 53 Cent je vorzeitig zurückgezahltem Euro. Dem steht eine zusätzliche Wertschöpfung in Berlin-Buch von 69 Cent je Euro Fördermittel gegenüber. Die langfristige Wirkung des in Berlin-Buch akkumulierten Wissenskapitals auf die gesamtwirtschaftliche Produktivität in Deutschland lässt sich auf 100 Millionen Euro pro Jahr beziffern. Damit Berlin stärker vom Wertschöpfungspotential in Berlin-Buch profitieren kann, ist es erforderlich, den Anteil der Berliner Unternehmen in der biomedizinischen Wertschöpfungskette weiter auszubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Leuchttürme und rote Laternen: Ostdeutsche Wachstumstypen 1996 bis 2005 (2008)

    Kubis, Alexander; Brachert, Matthias ; Titze, Mirko ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander, Mirko Titze & Matthias Brachert (2008): Leuchttürme und rote Laternen: Ostdeutsche Wachstumstypen 1996 bis 2005. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 14, H. 4, S. 144-153.

    Abstract

    "Seit Mitte der 1990er Jahre haben sich die ostdeutschen Regionen sehr heterogen entwickelt. Einige konnten ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und dabei auch einen Erwerbstätigenzuwachs verzeichnen. Daneben sind Regionen zu finden, deren wirtschaftliche Entwicklung weit weniger erfreulich verlief. Hieran knüpft der Beitrag an. Anhand der Produktivitäts- und der Erwerbstätigenentwicklung zwischen 1996 und 2005 erfolgt zunächst eine Typisierung der ostdeutschen Regionen in vier Typen: Wachstumsregionen, Schwache Wachstumsregionen, Regionen im Übergang sowie Stagnierende Regionen. Im Weiteren wird gezeigt, dass jeder dieser vier Typen ein bestimmtes Muster des strukturellen Wandels durchläuft. In Wachstumsregionen, die sowohl ein überdurchschnittliches Produktivitätswachstum als auch einen Erwerbstätigenzuwachs verzeichnen, verläuft die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe ebenso wie im Unternehmensnahen Dienstleistungsbereich positiv. Offensichtlich gelingt - so die These - eine Entwicklung der Wirtschaftszweige dieses Dienstleistungsbereichs nur in Kombination mit einer 'industriellen Basis'. Die räumliche Nähe dieser Sektoren scheint in einigen Fällen grundlegend für die überdurchschnittliche Entwicklung von Regionen zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktuelle Strukturen und zu erwartende Entwicklungen von Beschäftigung und Arbeitsmarkt in den neuen Bundesländern und ihre Bedeutung für die Interessenvertretung: eine Kurz-Expertise für die Otto-Brenner-Stiftung (2008)

    Lutz, Burkart;

    Zitatform

    Lutz, Burkart (2008): Aktuelle Strukturen und zu erwartende Entwicklungen von Beschäftigung und Arbeitsmarkt in den neuen Bundesländern und ihre Bedeutung für die Interessenvertretung. Eine Kurz-Expertise für die Otto-Brenner-Stiftung. Berlin, 38 S.

    Abstract

    In Arbeitsmarkt und Beschäftigung Ostdeutschlands zeichnen sich gegenwärtig rasche und tiefgreifende Veränderungen mit einem schnellen Umschlag der Knappheitsverhältnisse und der Ungleichgewichte ab, auf die Politik, ein Großteil der Beschäftiger und sehr viele Arbeitnehmer weitgehend unvorbereitet sind. Ziel der Expertise ist eine erste Bestandsaufnahme von Problemen, die als unmittelbare oder indirekte Folge dieser Veränderungen entstehen werden bzw. entstehen können. Mit Hilfe aktuellen empirisch-statistischen Materials werden denkbare Pfade der mittelfristigen Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie in Ostdeutschland und die damit verbundenen offenen Fragen identifiziert. Zunächst werden die bisherigen ostdeutschen Ungleichgewichte in Arbeitsmarkt und Beschäftigung umrissen, anschließen werden im West-Ost-Vergleich die aus diesen Ungleichgewichten entstandenen Strukturen ausführlicher dargestellt. Mit Blick auf denkbare, mögliche Zukünfte werden einige gegenwärtig einsetzende neue Entwicklungen skizziert und abschliessend aus diesen Entwicklungen möglicherweise entstehende neue Problemlagen und Risikokonstellationen benannt. Charakteristisch für die Wirtschaftssituation in Ostdeutschland ist das Zusammenwirken von starken demographischen Veränderungen und schwachem Wirtschaftswachstum. Die ostdeutsche Metall- und Elektroindustrie unterscheidet sich wesentlich von der westdeutschen hinsichtlich Betriebsgrößenstruktur sowie Qualifikations-, Alters- und Verdienststruktur der Beschäftigten. Diese seit den frühen 90er Jahren entstandenen Strukturen geraten gegenwärtig unter einen zunehmend stärkeren Veränderungsdruck. Es wird eine 'demografische Falle' prognostiziert, die durch ein rasch abnehmendes Angebot an industriellen Fachkräften auf der einen Seite und eine spürbare Zunahme des Bedarfs an qualifizierten Fach- und Führungskräften auf der Nachfrageseite gekennzeichnet ist, und von der eine große Zahl ostdeutscher Betriebe betroffen sein wird. Drei Risikokonstellationen werden hieraus abgeleitet: 1. ein verbreiteter Fachkräftemangel und gravierende Passfähigkeitsprobleme, 2. die wachsende 'Verwilderung' der Struktur der Verdienste und Arbeitsbedingungen, die die Bedingungen einer eigenständigen und kompetenten Interessenvertretung verschlechtern, 3. das hohe Risiko eines neuen Entindustrialisierungsschubs. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Strukturbericht Region Stuttgart 2007: Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Unternehmensgründungen (2007)

    Dispan, Jürgen; Krumm, Raimund; Koch, Andreas ; Seibold, Bettina;

    Zitatform

    Dispan, Jürgen, Andreas Koch, Raimund Krumm & Bettina Seibold (2007): Strukturbericht Region Stuttgart 2007. Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Unternehmensgründungen. Stuttgart u.a., 261 S.

    Abstract

    Der Strukturbericht beschreibt die Phase der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Stuttgart bis 2006, die dadurch gekennzeichnet war, dass sich der Beschäftigungsabbau der letzten Jahre zwar verlangsamt hat, aber noch keine Trendwende zu mehr Beschäftigung erreicht werden konnte. Während in dieser Zeit vom Dienstleistungssektor nun wieder positive Beschäftigungsimpulse ausgegangen sind, war die Entwicklung im Produzierenden Gewerbe weiterhin durch Stellenabbau gekennzeichnet. Damit sind von 2004 bis 2006 in der Region per Saldo immer noch mehr Arbeitsplätze verloren gegangen, als neue Stellen hinzugekommen sind. Diese Feststellung gilt allerdings nur bis zum Jahr 2006, bis zu welchem entsprechende Daten der Beschäftigtenstatistik vorliegen. Betrachtet man dagegen die aktuelle Lage in der Region, dann ist für 2007 von einer Trendwende zum Positiven auszugehen. Im Schwerpunktkapitel befasst sich der Strukturbericht 2007 mit dem Thema Existenz- bzw. Unternehmensgründung, den Startbedingungen für Unternehmen, der mehrjährigen Gründungsphase und dem Beitrag, den Unternehmensgründungen für Innovationen, für die technologische Entwicklung sowie für den Arbeitsmarkt leisten. Insgesamt lässt sich feststellen, dass, wenngleich die Zahl neu geschaffener Arbeitsplätze im Vergleich zu den Veränderungen im Unternehmensbestand überschaubar gering ist, den Unternehmensgründungen eine wichtige Bedeutung zukommt, wenn es um die Ausnutzung von Marktchancen, die Einführung neuer Produkte und die Anwendung neuer Technologien geht. Insgesamt bilden sie ein notwendiges, dynamisches Element der regionalen Wirtschaftsentwicklung. Aus den Befunden werden Handlungsempfehlungen an die Akteure und Institutionen in der Region und im Land abgeleitet mit dem Ziel, die Diskussion um regionale Entwicklungsstrategien und um die Handlungserfordernisse zu beleben. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Standortfaktoren und ihre Bedeutung für die Arbeitsplatzdynamik und die Entwicklung von Industriebetrieben in Baden-Württemberg (2007)

    Krumm, Raimund; Rosemann, Martin; Strotmann, Harald ;

    Zitatform

    Krumm, Raimund, Martin Rosemann & Harald Strotmann (2007): Regionale Standortfaktoren und ihre Bedeutung für die Arbeitsplatzdynamik und die Entwicklung von Industriebetrieben in Baden-Württemberg. (IAW-Forschungsberichte 67), Tübingen, 168 S.

    Abstract

    Die Wettbewerbsfähigkeit einer Region sowie die regionale Wirtschaftskraft und Beschäftigungssituation hängen entscheidend davon ab, ob die in der Region angesiedelten Unternehmen international und national konkurrenzfähig sind. Die Position von Regionen und Kreisen in diesem Standortwettbewerb ist dabei nicht nur von übergeordneten Einflüssen, sondern auch und gerade von eigenen Potenzialen und deren Nutzung abhängig. Bei unternehmerischen Standort- und Investitionsentscheidungen, wie auch bei der Entscheidung, zusätzliche Arbeitsplätze bereitzustellen bzw. Arbeitsplätze abzubauen, spielen eine Vielzahl möglicher Einflussfaktoren eine Rolle. Die Studie verfolgt das Ziel, mit Mikrodaten aus der amtlichen Industriestatistik für Baden-Württemberg in der Kombination mit amtlichen Regionaldaten theoretische Hypothesen über die Bedeutung verschiedener regionaler Einflussfaktoren einer fundierten empirischen Überprüfung zu unterziehen und das Ausmaß der betrieblichen Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie auf regionaler Ebene darzustellen und zu analysieren. Die inhaltliche Besonderheit der Vorgehensweise der vorliegenden Studie besteht darin, dass die amtlichen Betriebsdaten aus der Industriestatistik zu einem Paneldatensatz verknüpft werden, der das Nachvollziehen betriebsindividueller Beschäftigungsentwicklungen im Zeitablauf ermöglicht. Im Zentrum der Studie stehen eine Analyse der Arbeitsplatzdynamik auf Kreisebene in Baden-Württemberg sowie die Untersuchung der regionalen Jobschaffung und des regionalen Jobabbaus sowie die Überprüfung der Bedeutung regionaler Standortfaktoren für den (Beschäftigungs)Erfolg. Die Studie findet Evidenz für eine Vielzahl plausibler Wirkungskanäle, in denen die regionalen Gegebenheiten die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen. Gleichzeitig machen die Analysen aber auch deutlich, dass ein erheblicher Teil der Unterschiede zwischen den Kreisen sich nicht auf diese Regionalfaktoren zurückführen lässt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Standortverlagerungen in der ostdeutschen Industrie (2006)

    Eickelpasch, Alexander; Pfeiffer, Ingo;

    Zitatform

    Eickelpasch, Alexander & Ingo Pfeiffer (2006): Standortverlagerungen in der ostdeutschen Industrie. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 73, H. 14, S. 181-185.

    Abstract

    "Die ostdeutsche Industrie ist seit Längerem im Aufwind: Die Produktion wächst stärker als in den alten Ländern, und die Exportquote nimmt überproportional zu. Auch die Beschäftigungsentwicklung ist in Ostdeutschland günstiger als in den alten Ländern. Seit der Aufnahme der mittelosteuropäischen Staaten in die Europäische Union mehren sich jedoch Meldungen über den Abbau von Arbeitsplätzen in größeren, meist international agierenden Unternehmen und die Verlagerung von Kapazitäten ins Ausland. Das DIW Berlin hat auch zu diesem Problemkomplex Unternehmen befragt. Danach sieht die Bilanz von Standortverlagerungen in Ostdeutschland positiv aus. Per saldo wurden mehr Arbeitsplätze geschaffen als verloren gegangen sind. Ostdeutschland hat also von den Standortverlagerungen profitiert. Dass sich diese Entwicklung fortsetzt, ist jedoch zu bezweifeln; den vorliegenden Untersuchungen zufolge überwiegen künftig die Abwanderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zukunft für junge Fachkräfte in Ostdeutschland: unternehmerische Strategien und regionale Initiativen in Ostdeutschland zum demografischen Wandel. Endbericht (2006)

    Papies, Udo; Frei, Marek; Berteit, Herbert;

    Zitatform

    Berteit, Herbert & Marek Frei (2006): Zukunft für junge Fachkräfte in Ostdeutschland. Unternehmerische Strategien und regionale Initiativen in Ostdeutschland zum demografischen Wandel. Endbericht. Berlin, 144 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund eines schrumpfenden Angebotes verfügbarer Fachkräfte wurden in der Studie Wege und Wirkungen unternehmerischer Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Verbindung mit dem individuellen Streben junger Fachkräfte nach einem Einstieg in das Berufsleben untersucht. Dabei wird deutlich, wie Unternehmen in ihrem Rekrutierungsverhalten gegenüber jungen Fachkräften auf Arbeitsmarktentwicklungen und deren Beeinflussung durch den demografischen Wandel reagieren. In insgesamt 15 Fallstudien wurden Unternehmen der Automobilbranche zu ihrer Personalrekrutierung befragt. Ergänzend wurden Interviews mit ausgewählten Branchenexperten und regionalen Akteuren des Aus- und Weiterbildungssystems geführt und Fachkräftestudien und Daten zur Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland ausgewertet. Die Daten zeigen, dass die Beschäftigungsperspektiven junger Fachkräfte sowohl insgesamt als auch in den einzelnen Unternehmen, Branchen und Regionen vor allem von der durch die Beschäftigungsentwicklung bestimmten Nachfrage nach Fachkräften abhängen. Die konkrete Gestaltung der Personalrekrutierungspolitik der Unternehmen zur Einstellung junger Fachkräfte ist vor allem vom Verhältnis zwischen Fachkräftenachfrage und -angebot auf dem jeweiligen regionalen Arbeitsmarkt abhängig. Es ergibt sich insgesamt ein Bild, nach dem ein genereller, durch die demografische Entwicklung bedingter Mangel an jungen Fachkräften in Ostdeutschland auch in den nächsten Jahren wenig wahrscheinlich ist. Allerdings wird der Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte zunehmen. Es wird die Vielfalt der gegenwärtig praktizierten Wege aufgezeigt, auf denen sich Fachkräfte suchende Betriebe und Arbeitsplätze suchende Fachkräfte begegnen können. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmärkte in großstädtischen Agglomerationen: Auswirkungen der Deregulierung und Flexibilisierung am Beispiel der Regionen Stuttgart und Lyon (2005)

    Albrecht, Susanne;

    Zitatform

    Albrecht, Susanne (2005): Arbeitsmärkte in großstädtischen Agglomerationen. Auswirkungen der Deregulierung und Flexibilisierung am Beispiel der Regionen Stuttgart und Lyon. (Wirtschaftsgeographie 29), Münster u.a.: LIT, 278 S.

    Abstract

    "Am Beispiel zweier wirtschaftlich dynamischer europäischer Agglomerationen wird untersucht, welche Umstrukturierungen die regionalen Arbeitsmärkte durch die wachsende Bedeutung flexibler Beschäftigungsformen erfahren. Die methodisch-konzeptionelle Vorgehensweise umfasst eine Mehrebenen-Analyse, bei der sowohl die nationalen Rahmenbedingungen als auch die regionalen Arbeitsmarktentwicklungen und die akteursbedingten Konstellationen (Flexibilisierungsstrategien von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Beispiel des Metallbereichs und des Kreditgewerbes) berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Brandenburger Fachkräftestudie: Entwicklung der Fachkräftesituation und zusätzlicher Fachkräftebedarf. Ergebnisse einer Untersuchung im Verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus (2005)

    Behr, Michael; Walter, Anja; Hinz, Andreas; Ketzmerick, Thomas; Riedel, Jürgen;

    Zitatform

    Walter, Anja, Andreas Hinz, Jürgen Riedel & Thomas Ketzmerick (2005): Brandenburger Fachkräftestudie. Entwicklung der Fachkräftesituation und zusätzlicher Fachkräftebedarf. Ergebnisse einer Untersuchung im Verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Reihe Forschungsberichte 26), Potsdam, 134 S.

    Abstract

    Die Studie legt Analysen zur Fachkräftesituation in ausgewählten Regionen und Branchen des Landes Brandenburg vor. Ziel ist die Schaffung einer Informationsbasis, die es den wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Akteuren ermöglicht, einen handlungsorientierten Dialog zur Entwicklung von Humanressourcen zu initiieren und Wege aus demographisch bedingten Fachkräfteengpässen zu finden. Speziell ging es darum, auf Basis wirtschaftlicher Entwicklungsdynamiken und der Altersstrukturen von Belegschaften den Personalbedarf für den Zeitraum der nächsten zehn Jahre abzuschätzen. In telefonischen Interviews wurden Industrieunternehmen aus Maschinenbau, Fahrzeugbau, Nahrungsmittelindustrie, Chemie und Biotechnologie erfasst. Im Dienstleistungssektor bildeten die Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie der Tourismus die Untersuchungsfelder. Unter regionalen Gesichtspunkten konzentrierten sich die Untersuchungen auf die drei Planungsregionen Havelland-Fläming, Lausitz-Spreewald und Uckermark-Barnim. Anknüpfend an die Untersuchungsergebnisse zu den Branchen ist für Brandenburg ein beschäftigungspolitisches Entwicklungsszenario wahrscheinlich, welches für das nächste Jahrzehnt von in etwa konstanten Beschäftigungszahlen ausgeht. Um zu verhindern, dass Fachkräfteengpässe zu einem Entwicklungshemmnis für die Brandenburger Wirtschaft werden, sind verstärkte Anstrengungen zur Integration junger Menschen in die Arbeitswelt erforderlich. Aufgaben der Politik sind Unterstützungsleistungen für die kleinen und mittleren Unternehmen in den Feldern Ausbildung, Analyse von Fachkräftebedarf, bei Maßnahmen zur Verbesserung des Images der Regionen und bei der Verbesserung des Zugangs zu Wissenschaft und Forschung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001 (2005)

    Blien, Uwe ; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Jens Suedekum (2005): Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001. (IAB-Discussion Paper 01/2005), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen den Einfluss dynamischer MAR- und Jacobs-Externalitäten auf das lokale Wachstum der Beschäftigung in Deutschland zwischen 1993 und 2001. Die Studie von Combes (2000) über lokales Beschäftigungswachstum in Frankreich wird auf Deutschland angewandt. Es zeigt sich, dass die Ergebnisse sehr ähnlich sind. Ein alternatives Wirtschaftsmodell wird vorgestellt, das auf gewichteter Regression basiert. Eine Anwendung dieses Modells führt zu dem Ergebnis, dass Jacobs-Externalitäten im produzierenden Gewerbe eine Rolle spielen, MAR-Externalitäten hingegen im Dienstleistungssektor. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Strukturbericht Region Stuttgart 2005: Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Innovation (2005)

    Caspar, Sigried; Krumm, Raimund; Seibold, Bettina; Dispan, Jürgen;

    Zitatform

    Caspar, Sigried, Jürgen Dispan, Raimund Krumm & Bettina Seibold (2005): Strukturbericht Region Stuttgart 2005. Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Innovation. Stuttgart u.a., 232 S.

    Abstract

    Der Bericht beschreibt eine Phase der Entwicklung der Region Stuttgart, die durch fehlende wirtschaftliche Dynamik gekennzeichnet ist. Dies symbolisiert nicht zuletzt die Entwicklung im Dienstleistungssektor der Region, dessen Beschäftigtenzahl nach Jahren des Aufschwungs beim Übergang von 2002 auf 2003 praktisch stagnierte und im Folgezeitraum 2003/04 sogar leicht rückläufig war. Der Dienstleistungssektor hat damit zumindest vorübergehend seine Fähigkeit eingebüßt, den in den letzten Jahren im produzierenden Gewerbe tendenziell zu beobachtenden Stellenabbau zumindest etwas auszugleichen. Dies wiegt um so schwerer, als im produzierenden Gewerbe der Region in der Zeit von 2002 bis 2004 nicht weniger als sechs Prozent der Arbeitsplätze verloren gingen. Der Bericht enthält Aussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung allgemein, zur Beschäftigungsentwicklung, zur Situation im produzierenden Gewerbe (Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, IuK-Technologien, Baugewerbe) im Dienstleistungssektor (Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe, unternehmensbezogene und personenbezogene Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung) sowie hinsichtlich Schlüsseltechnologien, Leitinnovationen und regionaler Cluster (Automobil-Cluster, Produktionstechnik-Cluster, Maschienbau). In Form von Handlungsempfehlungen werden Hinweise für die Regional- und Wirtschaftspolitik gegeben, die das Ziel verfolgen, die hohe Innovationsfähigkeit der Region Stuttgart in allen wichtigen Technikfeldern zu erhalten, die technologischen Kernkompetenzen und Innovationsnetzwerke zu stärken und die Innovationspotenziale der öffentlichen Forschungseinrichtungen besser zu nutzen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erfolgsfaktoren von M+E-Clustern in Deutschland (2005)

    Lichtblau, Karl; Neligan, Adriana; Richter, Iris;

    Zitatform

    Lichtblau, Karl, Adriana Neligan & Iris Richter (2005): Erfolgsfaktoren von M+E-Clustern in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 32, H. 2, S. 31-43.

    Abstract

    "Cluster können ein günstiges Umfeld für Innovationen schaffen und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen erhöhen. Der Beitrag liefert eine Einordnung der Cluster-Thematik in die neue Wachstumstheorie und identifiziert clusterverdächtige Agglomerationen von Branchen der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland auf Kreisebene. Demnach war im Zeitraum 1998 bis 2004 die Beschäftigungsentwicklung in den Clusterbranchen deutlich besser als in den Branchen, die nicht durch ein Cluster charakterisiert sind. Die Gesamtbeschäftigung und die Beschäftigung bei den Zulieferern der Metall- und Elektroindustrie verlaufen in Kreisen mit Clustern zudem besser als in Kreisen ohne Cluster. Solche Cluster können einerseits von sich aus im Marktprozess entstehen. Andererseits sind die Marktkräfte oftmals auch beschränkt, so dass das Entstehen und Wachsen eines Clusters einen Anstoß durch die Wirtschaftspolitik vor Ort erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001 (2005)

    Suedekum, Jens; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Suedekum, Jens & Uwe Blien (2005): Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001. In: Economics Bulletin, Jg. 15, H. 17, S. 1-8.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen den Einfluss dynamischer MAR- und Jacobs-Externalitäten auf das lokale Wachstum der Beschäftigung in Deutschland zwischen 1993 und 2001. Die Studie von Combes (2000) über lokales Beschäftigungswachstum in Frankreich wird auf Deutschland angewandt. Es zeigt sich, dass die Ergebnisse sehr ähnlich sind. Ein alternatives Wirtschaftsmodell wird vorgestellt, das auf gewichteter Regression basiert. Eine Anwendung dieses Modells führt zu dem Ergebnis, dass Jacobs-Externalitäten im produzierenden Gewerbe eine Rolle spielen, MAR-Externalitäten hingegen im Dienstleistungssektor. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft: das Beispiel der Multimedia-Branche. Schlussbericht (2004)

    Läpple, Dieter; Wixforth, Jürgen; Thiel, Joachim;

    Zitatform

    Läpple, Dieter, Joachim Thiel & Jürgen Wixforth (2004): Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft. Das Beispiel der Multimedia-Branche. Schlussbericht. Hamburg, 53 S.

    Abstract

    "Ziel des Projektes 'Chancen und Risiken in neuen Arbeitsfeldern der Informationsgesellschaft: das Beispiel der Multimedia-Branche' war es, auf der einen Seite Strukturen und Funktionsweisen der Branche und des Beschäftigungssystems der neuen Medien beispielhaft an einem zum einen typischen und zum anderen durch die Ausgeprägtheit von Boom und Krise besonders hervorstechenden Arbeitsfeld der Informations- und Wissensgesellschaft zu untersuchen und auf der anderen Seite sowohl die Fragestellungen und Annahmen als auch die Ergebnisse dieser Untersuchung in das Nachdenken und den Dialog der Sozialpartner und der sonstigen Akteure der Arbeitsmarktpolitik einzuspeisen. Damit hatte das Projekt zwei unterschiedliche Ausrichtungen: 1. als akademisches Projekt eine empirisch-analytische Dimension zur Generierung von Wissen über Strukturen und Dynamiken in einem neuen Arbeitsfeld sowie 2. als Wissenschafts-Praxis-Transfer eine dialogorientierte Ausrichtung zur Verbreitung dieses Wissens unter den Praxisakteuren in diesem Arbeitsfeld bzw. zur mittelfristigen Veränderung ihrer Praxis. Inhaltlicher Schwerpunkt des Projektes sind dabei die Ungleichheitsmuster im Arbeitsmarkt der neuen Medien, die neben dem Thema der Ungleichverteilung von Chancen und Risiken auch in ihrer Rolle als Mobilitäts- und Mobilisierungsbarrieren auf dem Arbeitsmarkt und somit als Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen betrachtet und diskutiert werden. Die handlungsorientierte Zielsetzung ist somit der Abbau dieser Ungleichheitsmuster als Voraussetzung zur Erreichung des Doppelziels von Wettbewerbsfähigkeit und Kohäsion, das in der Lissabon-Strategie des Europäischen Rates vom März 2000 festgelegt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsdynamik im Transformationsprozess der brandenburgischen Industrie: eine Analyse amtlicher Paneldaten (2004)

    Rambert, Laurence;

    Zitatform

    Rambert, Laurence (2004): Beschäftigungsdynamik im Transformationsprozess der brandenburgischen Industrie. Eine Analyse amtlicher Paneldaten. (Quantitative Ökonomie 142), Bergisch Gladbach u.a.: Eul, 234 S.

    Abstract

    "Angesichts des anhaltenden Transformationsprozesses in Ostdeutschland ist die Analyse wirtschaftlicher Dynamiken in den neuen Ländern aktueller denn je. Die aggregierten Zahlen der statistischen Ämter zur Wirtschaftsentwicklung eignen sich jedoch nicht, um einen Einblick in die oftmals undurchsichtige Dynamik von wirtschaftlichen Prozessen zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Kooperationsprojekt zwischen dem Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Universität Potsdam und dem amtlichen Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg (LDS) initiiert, in dessen Rahmen eine Datenbank aller industriellen Betriebe in Brandenburg konzipiert wurde, die aufgrund ihrer Panelstruktur eine Identifizierung der Betriebe über die Zeit ermöglicht. Ziel dieses Pilotprojekts in Brandenburg ist es, die Dynamiken, die sich hinter der Verlangsamung des wirtschaftlichen Aufholprozesses in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre verbergen, unter dem Gesichtspunkt der Beschäftigungsentwicklung zu beleuchten. Zu diesem Zweck werden Beschäftigungsströme nach betrieblichen Merkmalen differenziert sowie unter sektoraler bzw. regionaler Perspektive analysiert. So wird die Rolle kleiner bzw. neu gegründeter Betriebe beim industriellen Beschäftigungsaufbau zunächst im Kontrast zu dem Beschäftigungsbeitrag der Altbetriebe untersucht. Als zentrale Herausforderung beim Übergang von einer Plan- zu einer Marktwirtschaft gilt dabei die Gründung vieler, vor allem kleiner Betriebe, die an die Stelle der großen Kombinate treten. Auch ist in Folge der 'Disorganization' (Blanchard) eine Anpassung der wirtschaftlichen Struktur an die veränderten Bedingungen erforderlich, die durch die Entwicklung neuer Wettbewerbsvorteile und den Aufbau neuer Lieferantennetzwerke befördert werden kann. Darüber hinaus wird die Struktur der industriellen Beschäftigung Brandenburgs im Hinblick auf ihre Technologieorientierung hinterfragt. Nicht zuletzt werden die Agglomerationseffekte der entstandenen industriellen Struktur mit einem ökonometrischen Modell analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Standort München - Medienwirtschaft und Fahrzeugbau: regionale Netzwerke und regionaler Arbeitsmarkt als Erfolgsfaktoren (2003)

    Biehler, Hermann; Weber, Nicole; Sargl, Manfred; Pousinis, Andreas; Sedlmaier, Florian; Sträter, Detlev; Genosko, Joachim;

    Zitatform

    Biehler, Hermann, Joachim Genosko, Manfred Sargl & Detlev Sträter (2003): Standort München - Medienwirtschaft und Fahrzeugbau. Regionale Netzwerke und regionaler Arbeitsmarkt als Erfolgsfaktoren. (Standortdebatte), Marburg: Schüren, 228 S.

    Abstract

    "Für den Standort München wird die new economy-Branche Medienwirtschaft mit dem Fahrzeugbau aus der old economy verglichen. Basis des Vergleichs ist die Theorie der kumulativen Prozesse zirkulärer Verursachung, wie sie von Myrdal entwickelt worden ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie sich die Region München auf Grund ihrer Standortausstattung gegen nachteilige regionalwirtschaftliche Entwicklungen abschotten respektive ob und wie sie ihren Vorsprung gegenüber anderen Regionen sogar noch ausbauen kann. Die empirischen Ergebnisse, die einer DFG-Untersuchung entnommen sind, führen dabei zu interessanten Ergebnissen. Ganz allgemein ist festzustellen, dass die spezifische Ausstattung des Standortes München für die Medienwirtwirtschaft wichtiger zu sein scheint als für den Fahrzeugbau. Der Fahrzeugbau hat eher den Charakter einer footlose industry. Die Aussagen der traditionellen Regionaltheorie treffen eher auf die moderne Medienwirtschaft als auf den alten Fahrzeugbau zu. Allerdings werden die Aussagen für die Medienwirtschaft differenzierter, wenn man nach den Teilbereichen Buch, Musikproduktion, Filmproduktion, Multimedia unterscheidet. Im Fahrzeugbau werden tendenziell lohnkostenintensive Routinetätigkeiten aus der Region München verlagert. In der Medienwirtschaft werden zunehmend die Normalarbeitsverhältnisse durch Arbeitsverhältnisse für feste freie Mitarbeiter ersetzt, die nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch die für ihre Arbeit notwendige Kapitalausstattung mitbringen. Von den Betroffenen selbst wird die freie Mitarbeit nicht unbedingt als prekäres Arbeitsverhältnis angesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis: zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich (2002)

    Siebe, Thomas;

    Zitatform

    Siebe, Thomas (2002): Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis. Zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 1-4, S. 223-234.

    Abstract

    "Die vereinfachende Vorstellung, dass Arbeitsplätze nur im Dienstleistungsgewerbe entstehen, während sie in der Industrie wegfallen, erscheint auf den ersten Blick plausibel. Für eher industriell geprägte Regionen gilt sie allerdings nur bedingt: Die Emscher-Lippe-Region als altindustrieller Standort ist durch unterdurchschnittliche Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe gekennzeichnet. Das Münsterland weist Beschäftigungszuwächse in der Industrie und noch stärker im Dienstleistungsgewerbe auf. Beides deutet eher auf komplementäre Beziehungen. Vor diesem Hintergrund analysiert die Arbeit langfristige Strukturänderungen beider Regionen. Die Substitutionsthese vernachlässigt die sich ändernde Arbeitsteilung zwischen den Wirtschaftszweigen. Um ihre Rolle zu untersuchen, muss die Vorleistungsverflechtung zwischen den Wirtschaftszweigen einbezogen werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine wettbewerbsfähige Industriebasis in beiden Regionen nach wie vor eine Voraussetzung für Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie: eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten (2002)

    Strotmann, Harald ;

    Zitatform

    Strotmann, Harald (2002): Arbeitsplatzdynamik in der baden-württembergischen Industrie. Eine Analyse mit amtlichen Betriebspaneldaten. (Hohenheimer volkswirtschaftliche Schriften 39), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 343 S. DOI:10.3726/b13917

    Abstract

    "Die Betrachtung aggregierter Beschäftigungsentwicklungen greift zu kurz, wenn man sich für die Dynamik und die Unterschiedlichkeit betriebsindividueller Beschäftigungsveränderungen interessiert. Für diese Arbeit wurden daher erstmals für die baden-württembergische Industrie und die Jahre 1980 bis 1999 amtliche Betriebsdaten zu einem Betriebspaneldatensatz verknüpft. Ausgehend von einer fundierten Analyse der betrieblichen Arbeitsplatzdynamik werden mögliche betriebsindividuelle, branchenspezifische, aber auch regionale Einflussfaktoren des betrieblichen Beschäftigungswachstums einer empirischen Überprüfung unterzogen. Eine ökonometrische Analyse möglicher Determinanten des Auftretens und insbesondere des Überlebens von neu gegründeten Industriebetrieben rundet die Arbeit ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen