Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Self-selection and the returns to geographic mobility: what can be learned from the German reunification "experiment" (2006)
Zitatform
Zaiceva, Anzelika (2006): Self-selection and the returns to geographic mobility. What can be learned from the German reunification "experiment". (IZA discussion paper 2524), Bonn, 31 S.
Abstract
"This paper investigates the causal effect of geographic mobility on income. The returns to German East-West migration and commuting are estimated, exploiting the structure of centrally planned economies and a 'natural experiment' of German reunification for identification. I find that the migration premium is insignificantly different from zero, the returns for commuters equal to 40 per cent, and the local average treatment effects for compliers are insignificant. In addition, estimation results suggest no positive self-selection on unobservables for migrants, and some evidence of positive self-selection on unobservables for commuters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004 (2005)
Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;Zitatform
Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2005): Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2005), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004 (2005)
Dietrich, Ingrid; Kregelin, Petra;Zitatform
Dietrich, Ingrid & Petra Kregelin (2005): Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004. Halle, 38 S.
Abstract
Die Broschüre dokumentiert in einer statistischen Übersicht eine Auswertung der Agenturen für Arbeit zu den Pendlerströmen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten für Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Stichtag 30. Juni 2004. Als Ergebnis für Sachsen-Anhalt lässt sich u.a. festhalten, dass sieben der acht Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo aufweisen. In den Agenturen für Arbeit, die unmittelbar an Niedersachsen grenzen, überwiegt die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland, während in den übrigen Agenturen das Verhältnis umgekehrt ist. In Thüringen weisen sechs der sieben Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo auf. Wie in Sachsen-Anhalt überwiegt auch in Thüringen die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland für die Agenturen, die unmittelbar an westdeutsche Agenturbezirke grenzen. Für die Agenturen Gotha, Jena und Gera, die in Nachbarschaft zu Hessen und Bayern liegen, trifft diese Feststellung allerdings nicht zu. Aus diesen und den übrigen Thüringer Agenturen fährt die Mehrheit der Berufspendler in andere ostdeutsche Regionen. (IAB)
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Literaturhinweis
Strukturbericht 2003: Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg (2004)
Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;Zitatform
Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2004): Strukturbericht 2003: Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Berlin, 61 S.
Abstract
Der 'Strukturbericht 2003' bietet in tabellarischer Form und mittels zahlreicher Abbildungen einen Überblick über die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Zunächst wird die Region Berlin-Brandenburg vorgestellt, insbesondere ihre Grenzen, Bevölkerung und Raumgliederung, die Wirtschaftsstruktur und Erwerbstätigkeit sowie die Pendlerströme. Anschließend werden der Stadtstaat Berlin und das Land Brandenburg jeweils in Hinblick auf die Raum- und Bevölkerungsstruktur, das Verkehrsnetz, das Bildungswesen, die Wirtschaftsstruktur und Erwerbstätigkeit sowie die Organistionsstruktur der Agenturen für Arbeit separat vorgestellt. Zusätzlich wird das Defizit des Berliner Landeshaushalt und die Brandenburger Exportwirtschaft skizziert. Im Anhang wird mittels zahlreicher Tabellen die Arbeitsmarkt- und Bildungssituation in der Region Berlin-Brandenburg dargestellt. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Wiethölter, Doris; -
Literaturhinweis
Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen: Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg (2004)
Frank, Wilma; Temps, Claudia; Schuldt, Karsten;Zitatform
Frank, Wilma, Karsten Schuldt & Claudia Temps (2004): Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen. Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg. (LASA-Studie 41), Potsdam, 119 S.
Abstract
"Pendeln ist für viele Brandenburger und Berliner zu einem Alltagsphänomen geworden. Was das persönliche Leben schon mehr oder weniger stark tangiert, ist damit aber auch längst zu einem Faktor geworden, den Arbeitsmarkt-, Wirtschafts-, Städtebau- und Regionalpolitik bei ihren Entscheidungen mehr und mehr einbeziehen müssen. Die sich weiter sehr differenziert vollziehende wirtschaftliche Entwicklung der Brandenburger (Teil-)Regionen, anhaltende Suburbanisierungsprozesse zwischen Berlin und dem unmittelbaren Umland und Abwanderungstendenzen der Brandenburger Bevölkerung vor allem in peripheren Regionen machten - diesmal in Kooperation mit der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg - eine aktuelle Untersuchung der Pendlerströme auf Basis der Daten des Jahres 2001 notwendig. In den vorangegangenen Jahren wurde von der LASA mehrfach das Thema Pendlerverhalten untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie basieren jedoch erstmals auf der Grundlage gemeindescharf aggregierter Arbeitsmarktdaten und stellen mit ihren vielen farbigen Karten die regionale Pendlersituation und das regionale Arbeitsplatzaufkommen nicht nur auf der Ebene der Landkreise, sondern auch nach raumordnerischen Kategorien von Zentralen Orten (OZ, MZ, GZ, KIZ) und ihren Verflechtungsbereichen, ländlichen Räumen u. a. m. in aufbereiteter Form dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen: Gutachten (2004)
Gerstenberger, Wolfgang; Werding, Martin ; Pohl, Carsten; Hofmann, Herbert; Schmalholz, Heinz; Grundig, Beate; Vögtle, Carola; Votteler, Michaela;Zitatform
Grundig, Beate, Herbert Hofmann, Carsten Pohl, Heinz Schmalholz, Carola Vögtle, Michaela Votteler & Martin Werding (2004): Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen. Gutachten. (Ifo-Dresden-Studien 35), München u.a., 294 S.
Abstract
Sachsen grenzt an zwei Beitrittsländer der EU - Polen und die Tschechische Republik - und ist damit von der EU-Osterweiterung besonders betroffen. In der empirischen Untersuchung, die im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft erstellt wurde, werden die Stärken und Schwächen des Standortes Sachsen herausgearbeitet, die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft im Verhältnis zu den Beitrittsländern analysiert und Antwortstrategien der sächsischen Wirtschaftspolitik und der sächsischen Unternehmen abgeleitet. Die Analyse amtlicher Statistiken wird durch zwei schriftliche Unternehmensbefragungen überprüft. Die eine fragt in ausgewählten Branchen Sachsens, Polens und Tschechiens, wie diese die Auswirkungen der EU-Osterweiterung einschätzen und betrieblich darauf reagieren wollen. Die andere fragt in deutschen und ausländischen Unternehmen, die sich in Sachsen und seinen Nachbarländern engagieren bzw. engagieren wollen nach den Stärken und Schwächen alternativer Standorte in Zentraleuropa. Auf Grund der Ergebnisse dieser Querschnittsanalyse werden einige besonders relevante Wirtschaftszweige wie Bauhandwerk, Tourismus u.a. gesondert analysiert. Insgesamt zeigt sich, dass Sachsen die noch beschränkte Freizügigkeit für tschechische und polnische Arbeitskräfte nutzen muss, um seinen Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten und die Finanzierungsspielräume für Unternehmen auszuweiten. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Votteler, Michaela; -
Literaturhinweis
EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen (2004)
Zitatform
Hofmann, Herbert, Carsten Pohl & Martin Werding (2004): EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 2, S. 16-26.
Abstract
"Für Sachsen wurde erstmalig explizit das Migrations- und Pendlerpotenzial aus den acht mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern der nächsten EU-Erweiterungsrunde geschätzt. Bei sofortiger Herstellung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ergäbe sich für den Freistaat ein Potenzial von 65.000 bis 85.000 Zuwanderern, zuzüglich etwa 30.000 Pendlern. Aufgrund des bevorstehenden Rückgangs der erwerbsfähigen Bevölkerung und dem sich abzeichnenden Mangel an qualifiziertem Nachwuchs, sollten die Grenzen für die Hochqualifizierten frühzeitig geöffnet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens (2002)
Winkelvoss, Ekkehard;Zitatform
Winkelvoss, Ekkehard (2002): Pendlerbewegungen für Ost-Bundesländer und Arbeitsamtsbezirke Sachsens. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 4, S. 1-21.
Abstract
Das Material gibt einen Überblick über die Pendlerbewegungen in Sachsen und über die Landesgrenze hinaus. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze: was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? (2001)
Zitatform
Barjak, Franz (2001): Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze. Was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 4, S. 75-81.
Abstract
"Der Beitrag beschreibt ausgewählte Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten beiderseits der früheren innerdeutschen Grenze. Sie können als exemplarisch hinsichtlich der Konsequenzen einer Grenzöffnung für die regionalen Arbeitsmärkte entlang der derzeitigen EU-Ostgrenze angesehen werden. Es wird gezeigt, dass sich die ehemalige ostdeutsche Grenzregion günstiger, ihre Nachbarregion im Westen dagegen eher ungünstiger entwickelt hat, als die Bundesländer, denen die Regionen zugehören. Dies spiegeln sowohl die Arbeitslosigkeits- und Beschäftigungsdaten als auch die Lohn- und Gehaltsdaten in der Industrie wider. In der Folge dieser Entwicklung auf den Arbeitsmärkten haben auch die Pendlerbewegungen zwischen den ost- und den westdeutschen Grenzregionen weniger zugenommen als zwischen den Bundesländern. Eine mögliche Ursache für die eher ungünstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im westdeutschen Grenzraum könnten ungünstige Standortbedingungen sein, die dazu beigetragen haben, dass Unternehmen nach dem Wegfall der Zonenrandförderung den Raum als Investitionsstandort in geringerem Maße angenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weniger Sachsen werden immer älter: Altersstruktur, Wanderungen und Pendlerströme (2001)
Winkelvoss, Ekkehard;Zitatform
Winkelvoss, Ekkehard (2001): Weniger Sachsen werden immer älter. Altersstruktur, Wanderungen und Pendlerströme. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 3, S. 1-43.
Abstract
Der Autor analysiert die Bevölkerungsentwicklung des Freistaates Sachsen nach Altersgruppe und Geschlecht, und untersucht die Wanderungen sowie die Pendlerströme über die Landesgrenze des Freistaates. (IAB)
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Literaturhinweis
Pendlerströme im Land Brandenburg (2000)
Schuldt, Karsten;Zitatform
Schuldt, Karsten (2000): Pendlerströme im Land Brandenburg. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 55, H. 11, S. 528-532.
Abstract
"Jeder 8. Brandenburger arbeitete 1998 in der Hauptstadt. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die von der Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) in Auftrag gegeben worden ist. Sie ergänzt Analysen zur Mobilität aus den Jahren 1993, 1995 und 1996. Stichtag war der 30. Juni 1998. Das aktuelle Vorhaben verfolgte das Ziel, das Pendelverhalten und die räumliche sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen auszuweisen sowie die künftige Entwicklung abzuschätzen. Der Beitrag stellt die wesentlichen Erkenntnisse vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg (2000)
Schuldt, Karsten;Zitatform
Schuldt, Karsten (2000): Mobilitätszuwachs ohne Ende? Pendlerbewegungen und regionale Arbeitsmärkte in Brandenburg. (LASA-Studie 35), Potsdam, 82 S.
Abstract
"Im Jahr 1993 wurde für das Land Brandenburg erstmals für eines der neuen Bundesländer eine repräsentative Situationsanalyse zur Arbeitspendelwanderung durchgeführt. Diese Analyse wurde in den Jahren 1995 und 1996 aktualisiert sowie inhaltlich - insbesondere um Fragen der Pendelverflechtungen im engeren Verflechtungsraum von Berlin mit dem brandenburgischen Umland sowie um Angaben zu kleinräumigen Verflechtungen innerhalb Brandenburgs - erweitert. Anknüpfend an diese Untersuchungen verfolgte das hier dokumentierte Forschungsvorhaben zur Pendlerproblematik im Land Brandenburg das Ziel, das Pendlerverhalten und die räumlichen sowie arbeitsmarktlichen Effekte dieses Verhaltens zu analysieren, kleinräumige Pendelverflechtungen - insbesondere für die Ebene der Landkreise - auszuweisen sowie die künftige Entwicklung der Pendlerströme im engeren Verflechtungsraum - auf der Basis von Trendentwicklungen und unter Berücksichtigung eines interregionalen Vergleichs - abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Westpendler (1997)
Magvas, Emil;Zitatform
Magvas, Emil (1997): Westpendler. In: H. Bielenski, C. Brinkmann, H. Plicht & B. von Rosenbladt (Hrsg.) (1997): Der Arbeitsmarkt Ostdeutschlands im Umbruch : Datensätze, Methoden und ausgewählte Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors 1989-1994 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 210), S. 22-27.
Abstract
"Als Quintessenz aus der Analyse des fünfjährigen Zeitabschnittes in den Ost-West-Pendlerbeziehungen kann eine Stabilisierung auf hohem Niveau festgehalten werden. Offensichtlich geht im Gefolge der Aufbauphase auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt die Zahl der Westpendler nur sehr allmählich zurück. In den Arbeitsmarktbeziehungen zwischen ost- und westdeutschen Regionen scheinen sich in Verbindung mit der gegenüber früher deutlich höheren räumlichen Mobilität der Erwerbstätigen stabile Verhältnisse herausgebildet zu haben, die auch von wechselnden Konjunkturlagen der westdeutschen Wirtschaft nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Die Pendlerbeziehungen zwischen Ost-Berlin und dem Berliner Umland zu West-Berlin, die hier als (gewichtiger) Teil des Westpendelns betrachtet wurden, sind mittlerweile ohnehin in die normalen Arbeitsmarktbeziehungen im wirtschaftlichen Großraum Berlin eingebettet." Die Befunde basieren auf dem Arbeitsmarkt-Monitor des IAB. (IAB2)
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Literaturhinweis
Mobilität auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt: Pendlerströme 1994 (1996)
Schuldt, Karsten;Zitatform
Schuldt, Karsten (1996): Mobilität auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt. Pendlerströme 1994. (LASA-Studie 25), Potsdam, 80 S.
Abstract
Die Studie ist die dritte, die sich mit Fragen der Arbeitspendelwanderung im Land Brandenburg befasst. Sie basiert auf der Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, dem Mikrozensus, den Arbeitsmarkt-Monitor und ergänzend auf Befragungen von Erwerbspersonen und Experten. Die empirische Basis ermöglicht neben der zeitlichen Aktualisierung bisher vorliegender Daten nunmehr auch kleinräumige Betrachtungen bis hin zu den Dienststellen der brandenburgischen Arbeitsämter. (IAB2)
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Literaturhinweis
Pendlerstrom von Ost nach West reißt nicht ab: Ergebnisse des letzten Arbeitsmarkt-Monitors vom November 1994 (1995)
Magvas, Emil;Zitatform
Magvas, Emil (1995): Pendlerstrom von Ost nach West reißt nicht ab. Ergebnisse des letzten Arbeitsmarkt-Monitors vom November 1994. (IAB-Kurzbericht 10/1995), Nürnberg, 5 S.
Abstract
"Im November 1994 pendelten - hochgerechnet - 550.000 Personen (8 % der erwerbstätigen Wohnbevölkerung) aus den neuen Bundesländern zur Arbeit in den Westen (einschl. Westberlin). Nach einer Phase des raschen Anstiegs bis 1991 auf rund eine halbe Million ist seitdem die Stärke des Pendlerstroms annähernd gleichgeblieben. Dahinter verbergen sich jedoch nach wie vor große Bewegungen: So haben 1994 gut 150.000 Personen das Pendeln aufgegeben, 100.000 neue sind hinzugekommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Tendenzen der Arbeitspendelwanderung im Land Brandenburg (1995)
Schuldt, Karsten;Zitatform
Schuldt, Karsten (1995): Aktuelle Tendenzen der Arbeitspendelwanderung im Land Brandenburg. (LASA-Studie 24), Kleinmachnow, 51 S., Anhang.
Abstract
Die Studie setzt sich mit folgenden Aspekten der Pendelwanderung auseinander:
- Umfang der Pendlerströme aus und in das Land Brandenburg
- Veränderung der quantitativen Dimension der Arbeitspendelwanderung nach brandenburgischen Arbeitsmarktregionen
- Struktur der Arbeitspendler, Pendelmotivation
- Stabilisierungserscheinungen des Erwerbsbildes Arbeitspendler
- Entwicklungstendenz der West-Ost-Pendelwanderung
- Pendelbeziehungen zwischen Berlin und dem brandenburgischen Umland. (IAB2) -
Literaturhinweis
Pendler und Migranten: Arbeitskräftewanderungen von Ost- nach Westdeutschland und Folgen für die Arbeitsmärkte (1995)
Zitatform
(1995): Pendler und Migranten: Arbeitskräftewanderungen von Ost- nach Westdeutschland und Folgen für die Arbeitsmärkte. In: Beschäftigungsobservatorium Ostdeutschland H. 14, S. 7-11.
Abstract
"Seit 1989 haben umfangreiche Arbeitskräftewanderungen von Ost nach Westdeutschland stattgefunden und den Arbeitsmarkt in den neuen Ländern spürbar entlastet. Nicht zuletzt deshalb spielen Pendler und Migranten in der Diskussion um die ostdeutsche Beschäftigungskrise eine wichtige Rolle. Der westdeutsche Arbeitsmarkt erwies sich zunächst als sehr aufnahmefähig; auf einigen regionalen westdeutschen Teilarbeitsmärkten zeigen sich jedoch deutlich Veränderungseffekte zulasten von weniger qualifizierten und leistungsfähigen Arbeitskräften. Dies gilt insbesondere für West-Berlin, das zur 'Hauptstadt der Pendler' avancierte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ost-West-Pendeln gehört zur Normalität des gesamtdeutschen Arbeitsmarktes (1994)
Zitatform
Sandbrink, Stefan, Jürgen Schupp & Gert Wagner (1994): Ost-West-Pendeln gehört zur Normalität des gesamtdeutschen Arbeitsmarktes. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 51/52, S. 861-866.
Abstract
In dem Beitrag werden Daten des Sozio-ökonomischen Panels aus den Erhebungsjahren 1991 bis 1994 zur Zahl und Struktur von Pendlern ausgewertet. Sie zeigen, "daß in den neuen Bundesländern nicht mehr Menschen zu einem Arbeitsplatz pendeln, als dies in Westdeutschland seit langem zur Normalität gehört. Die meisten Westpendler sind auch keine ausgesprochenen Fernpendler, da die Hälfte aus Ostberlin oder der näheren Umgebung nach Westberlin pendeln und viele andere in der Nähe eines alten Bundeslandes wohnen. Bei den Westpendlern handelt es sich inzwischen auch nicht mehr um eine überdurchschnittlich junge sowie überwiegend männliche Gruppe, sondern die Charakteristika der Pendler entsprechen zunehmend dem Durchschnitt der Ostdeutschen Arbeitnehmer. Das West-Ost-Pendeln von über 5 vH der ostdeutschen Erwerbstätigen ist zu einem unverzichtbaren Scharnier zwischen den beiden deutschen Teilarbeitsmärkten geworden. Umgekehrt pendelt annähernd 1vH der westdeutschen Erwerbstätigen in die neuen Bundesländer. Steigende Pendlerzahlen innerhalb Ostdeutschlands sowie hohe Pendleranteile in Westdeutschland weisen auf eine hohe Bereitschaft der Erwerbstätigen zur Flexibilität hin." (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitspendeln, Frauen und Familie in Brandenburg (1994)
Schmidt, Ines;Zitatform
Schmidt, Ines (1994): Arbeitspendeln, Frauen und Familie in Brandenburg. In: BISS-public, Jg. 4, H. 15, S. 105-132.
Abstract
"Der Beitrag informiert über Ergebnisse des Forschungsprojektes 'Migration, Arbeitspendeln und Familienformen", das mit Förderung der Abteilung Frauen und Gleichstellung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg vom Verein zum Studium der Sozialstruktur und des Sozialraumes der Region Berlin durchgeführt wurde. Im Rahmen dieses Projektes wurden im Dezember 1992/Januar 1993 240 Arbeitspendler vom Sigma-Institut Berlin im Umland von Berlin in standardisierten Interviews befragt. Ergänzend wurden im Februar/März 1993 20 Tiefen-Interviews und drei Gruppendiskussionen durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit im Westen - Wohnen im Osten: Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors (1993)
Magvas, Emil; Baecker, Simone; Bielenski, Harald;Zitatform
Magvas, Emil, Simone Baecker & Harald Bielenski (1993): Arbeit im Westen - Wohnen im Osten. Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors. (IAB-Werkstattbericht 18/1993), Nürnberg, 18 S.
Abstract
Mit Hilfe der Daten des Arbeitsmarkt-Monitors, einer periodischen Befragung einer 0,1%-Stichprobe der ostdeutschen Erwerbsbevölkerung, werden im ersten Teil die Entwicklung des Pendelns in den Westen zwischen Nov. 1990 und 1992 beschrieben und Strukturmerkmale der Westpendler erläutert. Im zweiten Teil erfolgt eine vertiefende Längsschnittanalyse der Herkunft und des Verbleibs der Pendler. Die Befunde zeigen, daß sich Westpendler überwiegend aus Personen rekrutieren, die vorher im Osten erwerbstätig waren. Nur zum Teil kommen sie aus dem Kreis der Arbeitslosen. Ein Großteil kehrt nach einer mehr oder weniger langen Periode im Westen wieder in den Osten zurück - überwiegend an eine neue Arbeitsstelle. "Westpendeln trägt also zum Abbau der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern bei. Gleichzeitig erweist es sich als günstige Voraussetzung für eine (Wieder-)-Eingliederung in den ostdeutschen Arbeitsmarkt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Migration von und nach Ostdeutschland: Ergebnisse neuerer Studien (1993)
Münz, Rainer; Ulrich, Ralf;Zitatform
Münz, Rainer & Ralf Ulrich (1993): Migration von und nach Ostdeutschland. Ergebnisse neuerer Studien. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 3, H. 3, S. 293-302.
Abstract
Der Beitrag stützt sich auf fünf Studien, die von der Kommission zur Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern (KSPW) in Auftrag gegeben wurden. Sie beschäftigen sich mit der Wanderung zwischen beiden Teilen Deutschlands sowie mit den Binnenwanderungen innerhalb Ostdeutschlands. Außerdem werden auch die Binnen- und Außenwanderungen der DDR vor 1989 untersucht. (IAB)
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Literaturhinweis
Westpendler, Ostpendler: zum Arbeitspendeln im Umland von Berlin (1993)
Schmidt, Ines;Zitatform
Schmidt, Ines (1993): Westpendler, Ostpendler. Zum Arbeitspendeln im Umland von Berlin. In: Deutschland-Archiv, Jg. 26, H. 10, S. 1159-1170.
Abstract
Der Beitrag informiert über Ergebnisse des vom Verein zum Studium der Sozialstruktur und des Sozialraumes der Region Berlin durchgeführten Forschungsprojekts "Migration, Arbeitspendeln und Familienformen" ("Pendler 93"). Es wurden im Dezember 1992/Januar 1993 240 Arbeitspendler im Umland von Berlin in standardisierten Interviews befragt; ergänzend wurden im Februar/März 1993 20 Tiefeninterviews und drei Gruppendiskussionen durchgeführt. Die Untersuchungsergebnisse betreffen das sozio-demographische Profil der Arbeitspendler, Gründe des Arbeitspendelns, Auswirkungen auf Lebenssituation und Familienalltag, die Befindlichkeit von Ost- und Westpendlern. Die Untersuchung bestätigt weitgehend die "Gewinner-These" bezüglich der "ostdeutschen Westpendler", wobei einige relativierende Faktoren zu berücksichtigen sind. (IAB2)
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Literaturhinweis
Wohnen im Osten - Lernen im Westen: Zur Situation der Ausbildungspendler in den neuen Ländern (1993)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1993): Wohnen im Osten - Lernen im Westen: Zur Situation der Ausbildungspendler in den neuen Ländern. (IAB-Kurzbericht 02/1993), Nürnberg, 6 S.
Abstract
Nach den Ergebnissen des Arbeitsmarkt-Monitors, einer periodischen Befragung einer 0,1%-Stichprobe der ostdeutschen Erwerbsbeteiligung, und ergänzenden Zusatzerhebungen zur Ausbildung bei 15- bis unter 20jährigen pendelten im Mai 1992 insgesamt 45 000 bis 50 000 junge Ostdeutsche zu einer Ausbildungsstelle in westdeutschen oder Westberliner Betrieben. Gut die Hälfte davon lag im Tagespendelbereich. Die Bereitschaft, künftig für eine Lehrstelle in den Westen umzuziehen oder über eine größere Entfernung zu pendeln, hat abgenommen. Für das Ausbildungsjahr 92/93 wird daher mit einer gleichbleibenden Zahl an Ausbildungspendlern gerechnet. Hauptgrund für die Ausbildung im Westen sind fehlende Ausbildungsplätze im Osten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitspendler im Land Brandenburg (1993)
Schuldt, Karsten;Zitatform
Schuldt, Karsten (1993): Arbeitspendler im Land Brandenburg. (LASA-Studie 17), Kleinmachnow, 54 S., Anhang.
Abstract
"Hauptmotiv für das Pendeln ist das Arbeitsplatzdefizit in den Heimatregionen der Arbeitspendler (52,5%), aber auch das höhere und - aus der Sicht der Pendler - gerechtere Lohnniveau spielt eine beträchtliche Rolle (48,3%). Darüber hinaus sehen die Pendler an ihren neuen Arbeitsorten berufliche Entwicklungsperspektiven und weniger gefährdete Arbeitsplätze (je 27,3%) sowie die Möglichkeit beruflich dazuzulernen (32,4%). Für lediglich 4,6% der Arbeitspendler ist das Pendeln der erste Schritt zum gewollten Wohnortwechsel, allerdings besteht neben diesem 'manifesten' Abwanderungspotential ein 'latentes' Abwanderungspotential von weiteren 15,3% der Arbeitspendler. Dies sind Personen, die sich zumindest mit dem Gedanken tragen unter bestimmten Umständen ihren Wohnsitz aus Brandenburg zu verlegen. Dies ist letztlich auch eine der negativen Begleiterscheinungen der Pendelwanderung: sie bildet für einen nicht unerheblichen Teil der Arbeitspendler den ersten Schritt zur Abwanderung aus Brandenburg und induziert damit Verluste an jungen, qualifizierten und mobilen Erwerbspersonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ostdeutsche Arbeitskräfte in Westdeutschland (1992)
Dietz, Frido; Karr, Werner; Gommlich, Heinz;Zitatform
Dietz, Frido, Heinz Gommlich & Werner Karr (1992): Ostdeutsche Arbeitskräfte in Westdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 25, H. 4, S. 499-518.
Abstract
Die Untersuchung zeigt neben einigen Strukturmerkmalen der 1,2 Mio. ostdeutschen Arbeitskräfte in Westdeutschland deren regionale Verteilung nach Arbeitsamtsbezirken, ihre Verteilung auf die wichtigsten Branchen sowie auf Betriebe nach Betriebsgrößenklassen. Hierzu wurden Daten der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und des Zentralen Einwohnermelderegisters von Berlin (ZER) verwendet. Es wird festgestellt, daß die höchsten Zahlen ostdeutscher Abwanderer und Pendler in den Großstadtbezirken Berlin, Nürnberg, München und Stuttgart sowie an der ehemaligen DDR-Grenze zu finden sind. Eine Kombination der (relativen) Zuströme mit der in der Region beobachteten Entwicklung von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit läßt jene Gebiete erkennen, in denen ostdeutsche Arbeitskräfte vorwiegend zur Beseitigung der Arbeitskräfteknappheit beitrugen, ohne einen besonderen Angebotsdruck zu verursachen. Andererseits lassen sich aber auch jene Gebiete identifizieren, in denen eine Ausweitung der Beschäftigung bei hohen Zustromzahlen mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit verbunden ist. Ähnliche Effekte findet man in den aufnehmenden Wirtschaftszweigen: Hier gibt es welche (z.B. das Friseur- und Körperpflegegewerbe), die bei schrumpfender Gesamtbeschäftigung eine große Zahl ostdeutscher Arbeitskräfte eingestellt haben, und andere (z.B. Kreditinstitute und Versicherungsgewerbe), wo die Ausweitung der Beschäftigung um ein Vielfaches über den Einstellungen Ostdeutscher liegt. Daß Arbeitskräftemangel primär ein Problem von Klein- und Mittelbetrieben ist, wird durch die Verteilung der einpendelnden und zugewanderten ostdeutschen Arbeitskräfte überwiegend auf diese Betriebe bestätigt. Dieses Ergebnis weist auf ein überdurchschnittlich hohes Arbeitsplatzrisiko ostdeutscher Arbeitskräfte hin; denn Klein- und Mittelbetriebe reagieren deutlich schneller und stärker auf konjunkturelle Schwankungen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Neue Bundesländer im Mai '92: Rund 450 000 pendeln zur Arbeit in den Westen: aktuelle Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors (1992)
Magvas, Emil;Zitatform
Magvas, Emil (1992): Neue Bundesländer im Mai '92: Rund 450 000 pendeln zur Arbeit in den Westen. Aktuelle Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors. (IAB-Kurzbericht 27/1992), Nürnberg, 5 S.
Abstract
In dem Beitrag werden Strukturinformationen zu den Pendlern aus Ostdeutschland gegeben. Datengrundlage ist die Mai-Erhebung 1992 des Arbeitsmarkt-Monitors, einer periodischen Befragung einer 0,1%-Stichprobe der ostdeutschen Erwerbsbevölkerung. Die Ergebnisse zeigen, daß die Zahl der Westpendler seit November 1991 erstmals zurückgegangen ist. Mehr als ein Viertel kommt aus Ostberlin, nur 24% sind Frauen (aber 46% aller Erwerbstätigen). Erwerbstätige in der Metall- und Elektrobranche und im Handel sind unter den Westpendlern deutlich stärker vertreten als unter allen Beschäftigten. Ein Fünftel der 2,4 Mill. ostdeutschen Arbeitsuchenden sind auch an einem Arbeitsplatz im Westen interessiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Pendler und Migranten: zur Arbeitskräftemobilität in Ostdeutschland (1992)
Zitatform
Scheremet, Wolfgang & Jürgen Schupp (1992): Pendler und Migranten. Zur Arbeitskräftemobilität in Ostdeutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 59, H. 3, S. 21-26.
Abstract
"Die Analyse von amtlichen Daten und Erhebungen im Rahmen der Wiederholungsbefragung des Sozioökonomischen Panels (SOEP) am DIW zeigt, daß Pendler von Ost- nach Westdeutschland zum Teil erhebliche Kosten in Form hoher Fahrt- und Lebenshaltungskosten oder in Form verringerter Freizeitmöglichkeiten auf sich nehmen. Diese Aufwendungen werden jedoch offensichtlich durch erheblich höhere Nettoeinkommen und gesicherte Arbeitsplätze mehr als kompensiert. Dies veranschaulichen aus dem SOEP abgeleitete Indikatoren, mit denen die Veränderung der 'subjektiven' und 'objektiven' Lebenssituation von Pendlern erfaßt wird. Die meisten Pendler wollen nicht nach Westdeutschland umziehen, sondern sie pendeln, um einen Umzug zu vermeiden." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Pendeln von Arbeitskräften der neuen Bundesländer (1992)
Wagner, Gert;Zitatform
Wagner, Gert (1992): Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Pendeln von Arbeitskräften der neuen Bundesländer. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 41, H. 4, S. 84-89.
Abstract
In dem Beitrag werden nach einer kurzen Darstellung der Einkommenssituation im deutschen West-Ost-Vergleich und einiger theoretischer Überlegungen zur räumlichen Mobilität empirische Analysen des Arbeitskräftependelns, der Wanderungsbewegungen und der Wanderungsbereitschaft der Erwerbspersonen in den neuen Bundesländern vorgestellt. Abschließend werden einige Schlußfolgerungen für die Arbeitsmarkt- und Einkommenspolitik in Deutschland zur Diskussion gestellt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Regionen der fünf neuen Bundesländer im Vergleich zu den anderen Regionen der Bundesrepublik (1991)
Budde, Rüdiger; Eckey, Hans-Friedrich; Klemmer, Paul; Schrumpf, Heinz; Lagemann, Bernhard;Zitatform
Budde, Rüdiger, Hans-Friedrich Eckey, Paul Klemmer, Bernhard Lagemann & Heinz Schrumpf (1991): Die Regionen der fünf neuen Bundesländer im Vergleich zu den anderen Regionen der Bundesrepublik. (Untersuchungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung 03), Essen, 252 S.
Abstract
"Die Arbeit stellt erstmals einen Vorschlag zur Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen in Ostdeutschland vor, der auf einer Erreichbarkeitsanalyse und (hierzu ergänzend) einer Analyse der Pendelverflechtungen im ostdeutschen Raum beruht. Die abgegrenzten Arbeitsmärkte bilden die Ausgangsbasis für die weiteren Untersuchungen: die Gruppierung der regionalen Arbeitsmärkte der neuen Bundesländer und den Vergleich der wirtschaftlichen Leistungskraft aller Arbeitsmarktregionen der erweiterten Bundesrepublik anhand von Kriterien, die in der deutschen und der europäischen Regionalpolitik gebräuchlich sind. Die statistische Ausgangslage in den neuen Bundesländern und die speziellen Umstände eines Ost-West-Vergleichs von Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sind hierbei in der Darstellung zu berücksichtigen. Des weiteren werden die neuen Bundesländer bzw., wo solche gebildet wurden, die Regierungsbezirke mit den anderen "NUTS 2-Regionen" der Europäischen Gemeinschaft verglichen. Die regionalen Arbeitsmärkte der neuen Bundesländer werden im statistischen Anhang vorgestellt." (Autorenreferat)
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