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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Hochqualifizierte, Führungskräfte"
  • Literaturhinweis

    Berufliche Ziele und Werthaltungen des Führungsnachwuchses in den alten und neuen Bundesländern (1994)

    Maier, Günther W.; Zwarg, Ingrid; Rosenstiel, Lutz von; Rappensperger, Gabriele;

    Zitatform

    Maier, Günther W., Gabriele Rappensperger, Lutz von Rosenstiel & Ingrid Zwarg (1994): Berufliche Ziele und Werthaltungen des Führungsnachwuchses in den alten und neuen Bundesländern. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 38, H. 1, S. 4-12.

    Abstract

    "In der Untersuchung wurden potentielle Führungskräfte (Studenten) aus den alten und neuen Bundesländern hinsichtlich ihrer Wertorientierungen, ihrer Berufsorientierungen und ihrer Kriterien der Stellenwahl untersucht. Den Examenskandidaten aus den neuen Bundesländern sind die Wertorientierungen Materialismus, Kollegialität und Sicherheit des Arbeitsplatzes wichtiger als ihren Kommilitonen aus den alten Bundesländern. Ihren beruflichen Aufstieg halten sie für weniger wahrscheinlich. Bei ihrer Stellenwahl achten sie häufiger auf die Sicherheit des Arbeitsplatzes, während sie weniger eine verantwortungsvolle Tätigkeit, Selbständigkeit in der Arbeit oder die Möglichkeit zu Auslandsaufenthalten als Stellenwahlkriterium nennen. Die Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaftler aus den neuen Bundesländern präferieren teilweise andere Branchen als jene aus den alten Bundesländern. In den Berufsorientierungen und einer Reihe anderer Kriterien der Stellenwahl lassen sich keine Unterschiede feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsverläufe von DDR-Hochschulabsolventen nach der Wende: zur Verbleibsforschung im Transformationsprozeß (1994)

    Sackmann, Reinhold; Wingens, Matthias;

    Zitatform

    Sackmann, Reinhold & Matthias Wingens (1994): Berufsverläufe von DDR-Hochschulabsolventen nach der Wende. Zur Verbleibsforschung im Transformationsprozeß. In: Das Hochschulwesen, Jg. 42, H. 1, S. 23-31.

    Abstract

    Der Beitrag (überarbeitete Fassung eines Vortrags auf der Jahrestagung 1993 der Sektion "Bildung und Erziehung" der Deutschen Gesellschaft für Soziologie) stützt sich auf ein Forschungsprojekt des Sonderforschungbereichs 186 "Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf". Es versucht, anhand der Berufsverläufe von DDR-Hochschulabsolventen nach der Wende, "die Verbleibsforschung an allgemeinsoziologische Fragestellungen, wie den sozialen Wandel anzuschließen. Im Zentrum steht der zentrale Befund der bildungs-, berufs- und arbeitsmarktorientierten Lebenslaufforschung, der den sozialstrukurellen Wandel in Kohortenabfolgen verankert. Demgegenüber war bei den befragten Hochschulabsolventen der hier vorgestellten Pilotstudie kein verlaufsprägender Effekt der beruflichen Erstplazierung zu beobachten. Die Autoren sehen die These gestärkt, daß berufseintrittsbedingte Kohorteneffeke 'ruhigen' sozialstrukturellen Wandel zur Voraussetzung haben. Die Auswirkungen der Wende haben dagegen zu einer kohortenübergreifenden, generellen Destabilisierung beruflicher Verläufe geführt. Damit scheint eine Relativierung der zentralen These der Lebenslaufforschung nahegelegt. Aus der relativ kurzen Beobachtungszeit resultierende Einschränkungen sind dabei allerdings zu beachten." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufsverläufe ostdeutscher Hochschulabsolventen, Teil 1 und 2 (1994)

    Sackmann, Reinhold; Wingens, Matthias;

    Zitatform

    Sackmann, Reinhold & Matthias Wingens (1994): Berufsverläufe ostdeutscher Hochschulabsolventen, Teil 1 und 2. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 27), Bremen, 44 S.; 71 S.

    Abstract

    Die Pilotstudie zu einem längerfristig angelegten Forschungsprojekt einer Destabilisierung und Restabilisierung beruflicher Verläufe im ostdeutschen Transformationsprozeß sowie zur Gestaltung berufsbiographischer (Dis-)kontinuität untersucht die Folgen des Gesellschaftsumbruchs für die beruflichen Verläufe der Hochschulabsolventen der Jahre 1985 und 1990 in den neuen Bundesländern. Die Auswirkungen der "Wende" werden dabei sowohl im Hinblick auf dem Einfluß der Transformation auf die objektiven beruflichen Verläufe als auch auf die biographische Verarbeitung der Umbruchfolgen analysiert. Teil I bezieht sich zeitlich auf die Phase vor der "Wende". Nach der Beschreibung der Untersuchungsanlage werden die Berufsverläufe der befragten Hochschulabsolventen und die damit zusammenhängenden Allokationsprozesse im DDR-Arbeitsmarkt analysiert. Das Arbeitspapier endet mit einer Beschreibung der objektiven Veränderungen des Arbeitsmarktes in den neuen Bundesländern nach Einführung der Wirtschafts- und Währungsunion am 1.7.1990 anhand arbeitsmarktstatistischer Daten. Teil II, der sich zeitlich auf die Phase nach diesem "Wende-Datum" bezieht, setzt vor diesem Hintergrund ein und untersucht die berufsbiographische Bedeutung der "Wende" für die Befragten und deren Coping-Strategien sowie die Berufsverläufe der DDR-Hochschulabsolventen und Allokationsprozesse auf dem Transformationsarbeitsmarkt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Habilitierte Wissenschaftlerinnen in Ostdeutschland - ein Berufungsreservoir? (1993)

    Burkhardt, Anke; Scherer, Doris;

    Zitatform

    Burkhardt, Anke & Doris Scherer (1993): Habilitierte Wissenschaftlerinnen in Ostdeutschland - ein Berufungsreservoir? (Projektgruppe Hochschulforschung. Projektberichte 06/1993), Berlin, 40 S.

    Abstract

    Aufgrund der prognostizierten Studienanfängerzahlen ist zu erwarten, daß der Professoren-Stellenbedarf an ostdeutschen Hochschulen bis zum Jahr 2000 noch gravierend ansteigen wird, womit sich auch die Chance bietet, den Anteil weiblicher Wissenschaftler in dieser höchsten universitären Statusgruppe zu erhöhen. In diesem Beitrag sind Daten zusammengestellt über erfolgreich von Frauen und Männern abgeschlossene Promotionen/Habilitationen an ostdeutschen Hochschulen und Akademien zwischen 1970 und 1991 sowie über den Hochschullehrerbestand in diesem Zeitraum. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Befindlichkeit von Ingenieurinnen in den neuen Ländern (1993)

    Minks, Karl-Heinz; Bathke, Gustav-Wilhelm;

    Zitatform

    Minks, Karl-Heinz & Gustav-Wilhelm Bathke (1993): Berufliche Befindlichkeit von Ingenieurinnen in den neuen Ländern. (HIS-Kurzinformationen 1993/A01), S. 1-13.

    Abstract

    "Im Rahmen eines durch das BMBW geförderten Projektes über die berufliche Integration und den Weiterbildungsbedarf von jungen Ingenieurinnen aus den neuen Ländern, wurde ein besonderes Augenmerk auf die berufliche Befindlichkeit und die Beurteilung der mit der Wende 1989 eingetretenen Veränderungen gelegt. Eine große Zahl der befragten Ingenieurinnen mußte zumindest vorläufig aus dem Beruf ausscheiden bzw. sich auf andere, oft nicht der Ausbildung und dem Niveau ihrer Qualifikation angemessenen Tätigkeiten verlegen. Arbeitslosigkeit und Umschulung beschreiben die Situation von erheblich mehr Ingenieurinnen als Ingenieuren aus den neuen Ländern; dies selbst in den technischen Fachrichtungen, in denen die Berufschancen an sich nicht ungünstig sind. Beschäftigung - nach Möglichkeit als Ingenieurin - hat für sie jedoch nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die Beurteilung der neuen Arbeits- und Lebensverhältnisse hängt daher in hohem Maße davon ab, ob es ihnen nach der Wende gelungen ist, an ihren Fähigkeiten und ihrem Qualifikationsprofil anzuknüpfen und einen angemessenen Arbeitsplatz zu erhalten. Die überwiegende Zahl Ingenieurinnen von DDR-Hochschulen sieht sich aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung konkurrenzfähig mit ihren westdeutschen Fachkollegen. Dagegen ist mehr als ein Drittel von ihnen der Auffassung, westdeutsche Ingenieure würden bei Einstellungen bevorzugt. Das persönliche Fazit der deutschen Vereinigung fällt für sie unabhängig von der beruflichen Lage weniger positiv aus als für ihre männlichen Berufskollegen. Nur die beruflich integrierten Ingenieurinnen können für sich einstweilen aus diesem Prozeß überwiegend persönliche Vorteile verbuchen. Mit zunehmender beruflicher Desintegration wächst der Anteil der skeptischen bis enttäuschten Ingenieurinnen bis zu einem Wert von 75% an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Integration und Weiterbildung von Ingenieurinnen der neuen Länder (1993)

    Minks, Karl-Heinz; Bathke, Gustav-Wilhelm;

    Zitatform

    Minks, Karl-Heinz & Gustav-Wilhelm Bathke (1993): Berufliche Integration und Weiterbildung von Ingenieurinnen der neuen Länder. (HIS-Kurzinformationen 1993/A03), S. 1-28.

    Abstract

    "Im Rahmen eines durch das BMBW geförderten Projektes über die berufliche Integration und den Weiterbildungsbedarf von jungen Ingenieurinnen aus den neuen Ländern, wurden knapp 1.000 Ingenieurinnen und gut 300 Ingenieure befragt, die überwiegend in den 80er Jahren - also vor der Wende - an DDR-Hochschulen ihr Diplom erworben haben. Die Untersuchung gibt Auskunft darüber, wie sich junge Ingenieurinnen verschiedener Studienrichtungen unter den für sie neuen Verhältnissen der Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland beruflich integrieren konnten. Ein Hauptaugenmerk lag auf der Analyse von Merkmalen, die sich positiv bzw. negativ auf die berufliche Integration der betreffenden Frauen auswirken. Ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt liegt in der Beschreibung des Bedarfs, der Nutzung und der Bewertung von beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen nach der Wende. Ingenieurinnen zählen zu den besonders benachteiligten Absolventinnengruppen. Mehr als jede fünfte der jungen Ingenieurinnen ist arbeitslos, aber nur 4% der männlichen Ingenieure. Häufig haben sie bereits Arbeitslosigkeit hinter sich (23% vs. 14%) und befinden sich oft auf unsicheren und nicht fach- bzw. niveaugerechten Arbeitsplätzen. Nur eine Minderheit von ihnen ist beruflich relativ gut integriert (43% vs. 73% ihrer männlichen Kollegen). Beschäftigung - nach Möglichkeit als Ingenieurin - hat für sie jedoch nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die überwiegende Zahl Ingenieurinnen von DDR-Hochschulen sieht sich aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrungen durchaus konkurrenzfähig mit ihren westdeutschen Fachkolleginnen und -kollegen. Dagegen ist mehr als ein Drittel von ihnen der Auffassung, westdeutsche Ingenieure würden auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eine Tendenz zur Kälte: Eine qualitative Studie über Studierende aus den neuen Bundesländern (1993)

    Rappensperger, Gabriele; Nerdinger, Friedemann W.; Rosenstiel, Lutz von; Spiess, Erika;

    Zitatform

    Rappensperger, Gabriele, Friedemann W. Nerdinger, Lutz von Rosenstiel & Erika Spiess (1993): Eine Tendenz zur Kälte: Eine qualitative Studie über Studierende aus den neuen Bundesländern. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie, Jg. 24, H. 3, S. 156-166.

    Abstract

    "In der Interviewstudie werden potentielle Führungsnachwuchskräfte (Studenten) aus den neuen Bundesländern hinsichtlich ihrer Kriterien der Stellenwahl, ihres Aufstiegswunsches, ihrer Sichtweise marktwirtschaftlicher Unternehmen und ihrer zentralen Lebensinteressen untersucht. Der hohe Stellenwert der Arbeit und die gleichzeitig hohen Ansprüche an die Arbeit bei der Wahl eines Arbeitsplatzes können als Indiz für den stattgefundenen Wandel der Wertorientierungen in den neuen Bundesländern interpretiert werden. Hinsichtlich der Bewältigung des Berufseinstiegs wird vor allem die Notwendigkeit, sich im Vorstellungsgespräch verkaufen zu müssen, negativ erlebt. In der Antizipation ihrer weiteren beruflichen Zukunft äußern nur wenige Befragte den uneingeschränkten Wunsch nach beruflichem Aufstieg. Sowohl bei der Stellensuche als auch in Äußerungen zum Vorstellungsgespräch und in ihrer Einschätzung marktwirtschaftlicher Unternehmen messen die Befragten dem Wert 'Kollektivität' eine besonders hohe Bedeutung bei. Unter Einbeziehung des Wertes Kollektivität wird die identitätsstabilisierende Wirkung dieses Wertes beim Übergang in das marktwirtschaftliche System diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    HochschulabsolventInnen nach der Wende: Chancen und Risiken beim Berufseinstieg (1993)

    Stein, Ruth Heidi; Fritsch, Rainer;

    Zitatform

    Stein, Ruth Heidi & Rainer Fritsch (1993): HochschulabsolventInnen nach der Wende. Chancen und Risiken beim Berufseinstieg. In: Beiträge zur Hochschulforschung H. 3, S. 323-337.

    Abstract

    "Der gesellschaftliche Wandel in den neuen Bundesländern beeinflußt in erheblichem Maße den Berufseinstieg von Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die ihr Studium unter DDR-Bedingungen begonnen und nach der 'Wende' abgeschlossen haben. In einer Befragung von Absolventen der Jahrgänge 1990 und 1991 von verschiedenen Hochschulen und Fachrichtungen in allen neuen Ländern wird der Prozeß der Berufsfindung unter den veränderten Bedingungen untersucht. Dabei wird der Frage besondere Aufmerksamkeit geschenkt, ob und inwieweit sich die Chancen und Bedingungen für die Berufstätigkeit von Frauen mit einer Hochschulbildung gewandelt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hochschulstudentinnen und -absolventinnen der ehemaligen DDR in den neuen Bundesländern (1992)

    Bathke, Gustav-Wilhelm;

    Zitatform

    Bathke, Gustav-Wilhelm (1992): Hochschulstudentinnen und -absolventinnen der ehemaligen DDR in den neuen Bundesländern. In: (1992): HIS-Kurzinformationen, 1992/A08, S. 37-46.

    Abstract

    Der Beitrag erörtert Probleme, die sich für HochschulabsolventInnen im Osten Deutschlands aus den gravierenden sozialen, ökonomischen und politischen Umbrüchen ergeben. Er kommt zu folgendem Resumee: "Die DDR hatte überhaupt nur eine 40 jährige Überlebenschance, weil nach dem 2. Weltkrieg bis in die 70er und 80er Jahre viele Bürger, und hier vor allem Frauen, große Erwartungen mit dieser Gesellschaft verbanden und über Jahre bereit waren, mehr zu geben als zu nehmen. Sie sind besonders deprimiert, enttäuscht, frustriert usw. Der hohe Stellenwert der Berufstätigkeit im individuellen Lebensentwurf von Frauen ist durch die neuen Arbeitsmarktmechanismen und letztlich privatwirtschaftlichen ökonomischen Interessen entscheidend gefährdet. Einige der konkreten sozialen Voraussetzungen für die Berufstätigkeit von Frauen sind in Frage gestellt, insbesondere Krippen- und Kindergarteneinrichtungen, ihre örtliche Nähe zum Arbeitsplatz, die finanziellen Förderungen oder auch die Feriengestaltung für die Kinder. Einige gesetzliche Regelungen, die von der Mehrheit befürwortet wurden und werden, sind in Frage gestellt ( Fristenregelung, 77% der Bevölkerung ist für die Beibehaltung). Patriarchalische Strukturen, die aufgebrochen schienen, verfestigen sich mit Geschwindigkeit unter dem Druck von Arbeitslosigkeit." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur Arbeitsmarktsituation von Akademikerinnen und Wissenschaftlerinnen in den neuen Bundesländern: das Beispiel Berlin/Brandenburg (1992)

    Felber, Christina; Hussein, Brigitte; Röhl, Sabine; Monte, Krisha;

    Zitatform

    Felber, Christina, Brigitte Hussein, Krisha Monte & Sabine Röhl (1992): Zur Arbeitsmarktsituation von Akademikerinnen und Wissenschaftlerinnen in den neuen Bundesländern. Das Beispiel Berlin/Brandenburg. In: Bulletin. Zentrum für interdisziplinäre Frauenforschung H. 4, S. 26-87.

    Abstract

    Mehrere Beiträge dieses Heftes befassen sich mit der Arbeitsmarktsituation von Akademikerinnen und Wissenschaftlerinnen in den neuen Bundesländern:
    - Bericht und Protokoll zum Workshop "Zur Situation von Frauen und Frauenforschung an Berliner und Brandenburger Universitäten und Hochschulen"
    - Situation und Perspektiven der Frauen im Umstrukturierungsprozeß an der Humboldt-Universität zu Berlin
    - Lage der Akademikerinnen (wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen/Hochschullehrerinnen) und Personalentwicklungstrends am Institut für Anglistik/Amerikanistik im FB Fremdsprachliche Philologien - Beschäftigungsperspektiven für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie weitere in FuE Beschäftigte im Bereich der außeruniversitären Forschung der neuen Bundesländer unter den Bedingungen der Veränderungen des Wissenschaftssystems in Deutschland
    - Zum ABM-Projekt "Beschäftigungssituation von Wissenschaftlerinnen im Raum Berlin/Brandenburg." Ferner ist die Bundestagsdrucksache 12/1653 "Situation der Wissenschaftlerinnen in den neuen Bundesländern" abgedruckt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)

    Kaiser, Manfred; Buttgereit, Michael; Schüller, Joachim; Schomburg, Harald; Görlitz, Herbert; Schmidt, Catherina; Epskamp, Heinrich; Schindler, Götz; Gerhard, Rolf; Schaefer, Reinhard; Wingens, Matthias; Schacher, Martin; Wahse, Jürgen; Sandberger, Johann-Ulrich; Teichler, Ulrich; Rochlitz, Manfred; Kaiser, Manfred; Müller, Gisela; Gabriel, Birgit; Müller, Elke; Weymann, Ansgar; Meulemann, Heiner ; Starke, Uta; Lischka, Irene; Winkler, Helmut; Lewin, Karl; Enders, Jürgen; Kellermann, Paul; Tessaring, Manfred; Kasek, Leonhard;

    Zitatform

    Kaiser, Manfred, Michael Buttgereit, Joachim Schüller, Harald Schomburg, Catherina Schmidt, Heinrich Epskamp, Götz Schindler, Rolf Gerhard, Reinhard Schaefer, Matthias Wingens, Martin Schacher, Jürgen Wahse, Johann-Ulrich Sandberger, Ulrich Teichler, Manfred Rochlitz, Manfred Kaiser, Gisela Müller, Birgit Gabriel, Elke Müller, Ansgar Weymann, Heiner Meulemann, Uta Starke, Irene Lischka, Helmut Winkler, Karl Lewin, Jürgen Enders, Paul Kellermann, Manfred Tessaring & Leonhard Kasek (1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.3), Nürnberg, 304 S.

    Abstract

    Der Band bildet den dritten Teil einer Ergebnisdokumentation von vier Seminaren, die vom IAB von Dezember 1990 bis Februar 1991 veranstaltet wurden. Thema der Veranstaltungen war der Zustand des Bildungswesens und des Beschäftigungssystems im Alt-Bundesgebiet und den neuen Bundesländern unmittelbar nach der staatlichen Einigung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)

    Kaiser, Manfred;

    Zitatform

    (1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.1), Nürnberg, 107 S.

    Abstract

    Der Bericht resultiert aus je zwei Forschungsseminaren zu den Themen "Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung im vereinten Deutschland" und "Entwicklungsperspektiven des Hochschulwesens im vereinten Deutschland", die zwischen Dezember 1990 und Februar 1991 in Nürnberg gemeinsam vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, dem damaligen Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig, der Universität Leipzig, dem ehemaligen Zentralen Forschungsinstitut für Arbeit in Dresden und der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung e.V., München durchgeführt wurden. Eingeladen waren namhafte Forscher aus Ost- und Westdeutschland auf den Gebieten der empirischen Arbeitsmarkt- und Qualifikationsforschung, der Berufsbildungsforschung, der Berufsverlaufs-, Verbleibs- und Hochschulabsolventenforschung sowie der Jugendforschung. Die Seminare waren so aufgebaut, daß zu beiden Bereichen (Berufsbildung und Hochschulbildung) im jeweils ersten Seminar alles zusammengetragen wurde, was an einschlägigen oder thematisch relevanten empirischen Ergebnissen von den Teilnehmern eingebracht werden konnte. Diese Beiträge wurden gesondert veröffentlicht in BeitrAB Nr.153.2. und 153.3. Im jeweils zweiten Seminar wurde dann versucht, aus all den Daten, ergänzt durch aktuelle Befunde und Primäreindrücke, ein genaueres Bild der in den neuen Bundesländern entstandenen Probleme der Berufsausbildung bzw. des Hochschulwesens zu zeichnen und erste Lösungsperspektiven zu diskutieren. Vor allem auf die Verhandlungen dieser zweiten Seminare stützt sich die Berichterstattung in diesem Band, die also in keiner Weise beanspruchen kann, ein vollständiges Bild der Problematik zu entwickeln, sondern die lediglich in zusammengefaßter Form wiedergibt, was von den Experten, die an den Treffen teilnahmen, herausgearbeitet wurde. Den Teilnehmern wurde vor Beginn der Veranstaltungen ein Seminarexpose mit einem Katalog von Forschungsfragen, das den Rahmen der Seminardiskussionen abstecken sollte, zugeschickt. Dieses Expose wird einleitend widergegeben. (IAB2)
    Inhaltsverzeichnis:
    Einleitung: Vorgeschichte und Fragestellungen der Seminarfolge (9-26);
    Grundlegende Entwicklungstendenzen, politisch-rechtliche Ausgangssituation
    Rahmenbedingungen (27-30);
    Individualisierung und Marktwirtschaft (31-32);
    Die ökonomischen Rahmenbedingungen (33-34);
    Entwicklungsszenarien für den zukünftigen Qualifikationsbedarf in den neuen Bundesländern (35-37);
    Annahmen zum künftigen Qualifikationsbedarf in den neuen Ländern (38-45);
    Probleme und Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern
    Verluste an Ausbildungskapazitäten - Ausgangslage (46-51);
    Lösungen und Lösungsperspektiven (52-57);
    Zur inhaltlichen Neuorientierung der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern - Die Situation der Ausbildung nach der Vereinigung (58-63);
    Praktische Empfehlungen und Forschungsbedarf (64-65);
    Probleme der Berufswahl und der Berufsorientierung - Problemlage (65-69);
    Praktische Empfehlungen und Forschungsbedarf (70-73);
    Zur Entwicklung des Weiterbildungsbedarfs - Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsprobleme in den neuen Ländern (73-77);
    Vorschläge für Maßnahmen und Forschungsbedarf (77-79);
    Probleme und Entwicklungsperspektiven der Hochschulbildung in den neuen Bundesländern
    Zur Situation der Hochschulen und der Hochschulabsolventen in den neuen Bundesländern - Das Hochschulwesen in der ehemaligen DDR bis zur Vereinigung (80-85);
    Probleme des Hochschulwesens in den neuen Bundesländern nach der Vereinigung (85-92);
    Perspektiven für die Weiterentwicklung der Hochschulen und der Situation der Hochschulabsolventen in den neuen Bundesländern (93-99);
    Vorschläge zur Verbesserung der Lage der Studierenden und der Absolventen (100-107).

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  • Literaturhinweis

    DDR-Intelligenz auf dem Weg ins berufliche Abseits?: Beeinträchtigung beruflicher Identität in der DDR als Hemmschuh im Transformationsprozeß (1992)

    Lange, Hellmuth;

    Zitatform

    Lange, Hellmuth (1992): DDR-Intelligenz auf dem Weg ins berufliche Abseits? Beeinträchtigung beruflicher Identität in der DDR als Hemmschuh im Transformationsprozeß. (Artec-paper 18), Bremen, 35 S.

    Abstract

    Der Autor erörtert "professionsspezifische Transformationsprobleme" der Intelligenz der DDR. Bei seiner modernisierungstheoretischen Deutung dieser Probleme kommt er zu dem Schluß, daß die alte Bundesrepublik kein "Eichmaß" für die Überwindung vorhandener Modernisierungsrückstände der DDR-Intelligenz sein kann. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Integration und Weiterbildung von jungen Akademikern aus den neuen Ländern (1992)

    Minks, Karl-Heinz; Bathke, Gustav-Wilhelm;

    Zitatform

    Minks, Karl-Heinz & Gustav-Wilhelm Bathke (1992): Berufliche Integration und Weiterbildung von jungen Akademikern aus den neuen Ländern. (Hochschulplanung 96), Hannover, 105 S., Anhang.

    Abstract

    "Das Projekt zielt auf eine Analyse der beruflichen Integration, der Nachfrage, Nutzung und Nützlichkeit von Aus-, Um- und Weiterbildungsangeboten und der aktuellen Befindlichkeit von jungen Akademikern verschiedener Ausbildungsgänge, die in den 80er Jahren an den Hochschulen der DDR ausgebildet wurden. Befragt wurden 1261 ca. 30jährige Hochschulabsolventen, die im Jahr 1982 ihr Studium begonnen und ihre Hochschulausbildung überwiegend 1987, also vor der Wende, abgeschlossen hatten und fast alle auch noch unter den Bedingungen der DDR-Gesellschaft in den Beruf starteten. In der Befragungspopulation sind neun Studienfachrichtungen vertreten, die in ihrer geschlechtsspezifischen und der Fächerzusammenstellung weitgehend die Absolventenstruktur des damaligen Jahrgangs repräsentieren." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Manager in Ostdeutschland: eine Dokumentation von Chancen und Risiken in der betrieblichen Personalarbeit von Unternehmen in den neuen Bundesländern (1992)

    Myritz, Reinhard;

    Zitatform

    (1992): Manager in Ostdeutschland. Eine Dokumentation von Chancen und Risiken in der betrieblichen Personalarbeit von Unternehmen in den neuen Bundesländern. Köln: Deutscher Instituts-Verlag, 192 S.

    Abstract

    Sozialistische Planwirtschaft konnte "nicht ohne Folgen auf das Führungsvermögen, die intellektuellen Fähigkeiten sowie natürlich den Charakter auch von Führungskräften in der ostdeutschen Wirtschaft bleiben. Wer sind diese Führungskräfte, die von heute auf morgen als Macher in den ostdeutschen Firmen wahrhaft gigantische Aufgaben zu lösen haben? Gab es tatsächlich nur eine undifferenzierte und ausschließlich im Kadavergehorsam geübte 'Kader-Nomenklatura' der Staats-Partei auf den Chefetagen der früheren DDR-Betriebe? Welche Erfahrungen prägten diese Leute, wie sah ihre Karriere aus, welche Qualifikationen besitzen sie? Wo liegen ihre Stärken und wo ihre Defizite? Welche Chancen haben sie auf ihrem Weg in eine neue Wirtschafts- und Sozialordnung und wie nutzen sie sie?"
    Bei der Beantwortung dieser Fragen stützt sich das Buch auf "Erfahrungen von Personalberatern, Weiterbildungseinrichtungen sowie führenden Verbandsmitgliedern aus der täglichen Praxis und bezieht nicht zuletzt deshalb eine sehr deutlich konträre Position zu der Fülle obenhin gemachter und nebenher publizierter, bedauerlicherweise aber gängiger Klischees von den Ost-Führungskräften. Diesen Klischees wird der Versuch einer Analyse des tatsächlichen Gehalts etwa massiver 'Seilschafts'-Vorwürfe im Ost-Management entgegengehalten. Untersucht werden auch theoretischer Hintergrund und praktische Konsequenz eines so komplexen Phänomens wie des ehemaligen Sicherheits- und Kontrollsystems in der DDR-Wirtschaft. Um eine westlastige und damit trotz der thematischen Bandbreite sehr einseitige Darstellung zu vermeiden, wurde in jedem einzelnen Beitrag großer Wert auf die Mitwirkung von Experten aus den neuen Bundesländern gelegt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Manager ehemaliger DDR-Betriebe: Zwischen Fehleinschätzung und Zweckoptimismus: Ergebnisse einer Befragung in den neuen Bundesländern (1990)

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer Befragung von Geschäftsführern, Hauptabteilungsleitern oder Direktoren in 155 Betrieben der fünf neuen Bundesländer. Im Mittelpunkt der Interviews standen Fragen nach
    - der Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft
    - der Existenzfähigkeit ihrer Betriebe,
    - den Absatzchancen ihrer Produkte,
    - der Notwendigkeit westlicher Hilfe zum Überleben und
    - den Erwartungen an die Treuhand und die Gesamtregierung.
    Dabei zeigte sich bei den Befragten häufig eine völlig unterschiedliche Bewertung von Chancen und Risiken ihrer Betriebe. (IAB2)

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