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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Arbeitslose"
  • Literaturhinweis

    Armut durch Arbeitslosigkeit: Sozialer Wandel und Verarmungsrisiken in den neuen Bundesländern (1994)

    Priller, Eckhard;

    Zitatform

    Priller, Eckhard (1994): Armut durch Arbeitslosigkeit: Sozialer Wandel und Verarmungsrisiken in den neuen Bundesländern. In: Beschäftigungsobservatorium Ostdeutschland H. 12, S. 3-6.

    Abstract

    "Der Umbau der ostdeutschen Wirtschaft geht mit sozialen Differenzierungsprozessen und zunehmender Armutsgefährdung für einen Teil der ostdeutschen Bevölkerung einher. Die Annäherung der Durchschnittseinkommen an das westdeutsche Niveau und das westdeutsche Sozialstaatssystem haben allerdings verhindert, daß Armut zu einem ähnlich gravierenden Problem geworden ist wie in anderen postsozialistischen Ländern. Langzeitarbeitslosigkeit und Einschränkungen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen lassen jedoch befürchten, daß sich in den neuen Bundesländern eine insbesondere durch Arbeitslosigkeit geprägte Armutspopulation analog zum westdeutschen Muster herausbildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit in ostdeutschen Familien: der Einfluß des Familienkontexts auf das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko (1993)

    Beckmann, Petra; Bender, Stefan;

    Zitatform

    Beckmann, Petra & Stefan Bender (1993): Arbeitslosigkeit in ostdeutschen Familien. Der Einfluß des Familienkontexts auf das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 2, S. 222-235.

    Abstract

    Grundlage der empirischen Analysen war eine Ende 1991 durchgeführte persönliche Befragung von 9695 repräsentativ ausgewählten ostdeutschen Frauen und Männern im Alter zwischen 15 und 60 Jahren. Kern der Untersuchung war, die Arbeitslosigkeit eines Individuums in Zusammenhang zu bringen mit dem Familienkontext, in den der einzelne eingebunden ist. Auf diese Weise sollte zum einen dargestellt werden, wie groß der Kreis der durch die Arbeitslosigkeit eines Individuums direkt Betroffenen ist und wie sich dieser zusammensetzt. Zum anderen sollte untersucht werden, welchen Einfluß das Vorhandensein von Kindern tatsächlich auf das Arbeitslosigkeitsrisiko des einzelnen ausübt. Die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote bei den Alleinerziehenden und Alleinlebenden ließ bereits erkennen, daß man nicht generell von einem erhöhten Arbeitslosenrisiko von Familien mit Kindern im Unterschied zu Familien ohne Kinder sprechen kann. Dieser Befund wurde erhärtet durch die Ergebnisse der sich anschließenden Logit-Analyse, indem der zunächst festgestellte grundsätzliche Einfluß des Familienkontexts auf das Arbeitslosigkeitsrisiko letztendlich nicht auf das Vorhandensein von Kindern, sondern auf das Fehlen eines Partners im Haushalt zurückgeführt werden konnte. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die ökonomische Lage von Arbeitslosen-Familien in Ostdeutschland: der Einfluß der Einkommenssituation auf das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko von Alleinlebenden und Alleinerziehenden (1993)

    Beckmann, Petra;

    Zitatform

    Beckmann, Petra (1993): Die ökonomische Lage von Arbeitslosen-Familien in Ostdeutschland. Der Einfluß der Einkommenssituation auf das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko von Alleinlebenden und Alleinerziehenden. In: Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (Hrsg.) (1993): Erwerbsbeteiligung von Frauen : Anreize und Barrieren (Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. Arbeitspapier, 1993, 02), S. 63-86.

    Abstract

    Eine 1991 durchgeführte empirische Untersuchung zum Thema "Arbeitslosigkeit in ostdeutschen Familien" hat ergeben, dass Alleinlebende und Alleinerziehende überdurchschnittlich hoch von Arbeitslosigkeit betroffen sind. In diesem Beitrag werden folgenden Hypothesen überprüft und im Ergebnis bestätigt:
    1. Die finanzielle Situation der alleinlebenden Arbeitslosen ermöglicht es diesem Personenkreis - zumindest vorübergehend -, freiwillig in Arbeitslosigkeit zu verbleiben.
    2. Die schlechte ökonomische Lage der alleinerziehenden Arbeitslosen erlaubt keine zusätzlichen Ausgaben z.B. für Kinderbetreuung und zwingt die Betroffenen somit, in Arbeitslosigkeit zu verbleiben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Armutsentwicklung in Berlin-Köpenick: Ergebnisse einer Befragung (1993)

    Bothin, Gabriele; Wunsch, Regina;

    Zitatform

    Bothin, Gabriele & Regina Wunsch (1993): Arbeitslosigkeit und Armutsentwicklung in Berlin-Köpenick. Ergebnisse einer Befragung. In: Soziale Arbeit, Jg. 42, H. 11, S. 373-378.

    Abstract

    "Im Rahmen des Forschungsprojekts 'Leben in Armut in Ost-Berlin' wurden mit Hilfe empirischer Untersuchungen vor allem aus Arbeitslosigkeit resultierende Sozialhilfebedürftigkeit und Armut sowie die Befindlichkeit davon Betroffener analysiert. Dabei geht es insbesondere um die sozialen Auswirkungen des gegenwärtig verlaufenden Transformationsprozesses auf objektive und subjektive Lebenslagen in den Bereichen Einkommen, Sozialbeziehungen, Wohnen, Gesundheit. Es wurden Erkenntnisse zu Lebenssituationen, mentalen Haltungen und Bewältigungsstrategien von Sozialhilfempfängern und relativ Armen im Erwerbsalter gewonnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einkommenseffekte von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit im ostdeutschen Transformationsprozess (1993)

    Büchel, Felix; Schwarze, Johannes; Rendtel, Ulrich;

    Zitatform

    Büchel, Felix, Ulrich Rendtel & Johannes Schwarze (1993): Einkommenseffekte von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit im ostdeutschen Transformationsprozess. (Technische Universität Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Dokumentation. Diskussionspapier 168), Berlin, 23 S., Anhang.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden die Einkommenseffekte von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in Ostdeutschland untersucht; in Form einer Kontrastgruppe gehen auch ununterbrochen Beschäftigte in die Analyse ein. Datenbasis ist das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) der Jahre 1990-1992. Die Ergebnisse weisen auf wichtige ostdeutsche Spezifika hin:
    - Durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit wird die berufsspezifische Humankapitalkomponente vollständig entwertet. Dies entspricht den theoretischen Vorüberlegungen.
    - Mit zunehmender Dauer der Erwerbsunterbrechung verschlechtern sich die späteren Einkommenschancen in beachtlichem Umfang. Ist die Wiederbeschäftigung jedoch mit einem Betriebswechsel verbunden, dann kann der negative Einkommenseffekt ausgeglichen werden.
    - Während der Periode der Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit absolvierte Bildungsaktivitäten sind nur dann einkommenswirksam, wenn die Bildungsmaßnahme länger als sechs Monate dauert.
    - Arbeitslose und Kurzarbeiter, die während ihrer Erwerbsunterbrechung an qualifizierenden Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen haben und anschließend in einem anderen Betrieb beschäftigt wurden, verzeichnen insgesamt eine günstigere Einkommensentwicklung als ununterbrochen Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verläufe und Verarbeitungsformen von Arbeitslosigkeit: Ergebnisse einer Paneluntersuchung in Ostberlin (1993)

    Ehrhardt, Gisela; Hahn, Toni;

    Zitatform

    Ehrhardt, Gisela & Toni Hahn (1993): Verläufe und Verarbeitungsformen von Arbeitslosigkeit. Ergebnisse einer Paneluntersuchung in Ostberlin. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 1, S. 36-52.

    Abstract

    Um die individuellen Verarbeitungsformen und die Determinanten des Wiedereinstiegs in das Erwerbsleben bei ostdeutschen Arbeitslosen zu erfassen, werden seit Mai/Juni 1990 Ostberliner Arbeitslose und - soweit möglich - ihre Lebenspartner regelmäßig mit Hilfe standardisierter Fragebögen befragt. Die Stichprobe der dritten Welle von Okt./Nov. 1991 umfaßte 785 Personen. Es wird festgestellt: Bei ostdeutschen Arbeitslosen zeigen sich einerseits ähnliche Be- und Entlastungsprofile, wie sie aus der bundesdeutschen Arbeitslosenforschung vergangener Jahre bekannt sind. Andererseits bewirken die unvergleichliche Massenhaftigkeit und die breite soziale Streuung von Freisetzungen sowie die besonderen sozialen und erwerbsbiographischen Erfahrungen ostdeutscher Arbeitsloser eine spezifische psychische Verarbeitung. Auch wenn Frauen der Wiedereinstieg seltener, erst nach längerer Zeit und mit größerer Anstrengung als Männern gelingt und obwohl sie ihre Chancen negativer beurteilen, geben sie menschlich nicht auf, ihre Eigenaktivität ist größer als die von Männern. Arbeitslosigkeit hat nicht nur Wirkungen auf Familie und Partnerschaft, sondern diese beeinflussen auch Erleben und Verarbeiten dieser Situation. Paarvergleiche von Arbeitslosen und ihren Partnern oder Partnerinnen zeigen Geschlechterunterschiede in der Mitbetroffenheit und in der chancenbewertung, jedoch insgesamt eine starke Unterstützung Arbeitsloser durch ihre Partner oder Partnerinnen beim Versuch aktiven Bewältigens der Lage. Das Vertrauen in Möglichkeiten der Arbeitsämter bei der Vermittlung, aber auch Erwartungen in die Chancenverbesserung durch Fortbildung oder Umschulung haben von der ersten bis zur dritten Untersuchungswelle sichtbar nachgelassen. Der Vergleich mit später wieder Beschäftigten zeigt, daß bei Arbeitslosen nur selten eine zu geringe Zugeständnis- und Flexibilitätsbereitschaft maßgeblich für ihr Verbleiben in diesem Zustand ist. Die Bereitschaft zu Konzessionen, um wieder Arbeit zu finden, ist insgesamt groß, bei einzelnen Sachverhalten stark gruppendifferenziert und hat sich teilweise im Untersuchungszeitraum verändert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Auswirkungen der hohen Unterbeschäftigung in Ostdeutschland auf die personelle Einkommensverteilung (1993)

    Hauser, Richard; Wagner, Gert; Frick, Joachim; Müller, Klaus;

    Zitatform

    Hauser, Richard, Klaus Müller, Joachim Frick & Gert Wagner (1993): Die Auswirkungen der hohen Unterbeschäftigung in Ostdeutschland auf die personelle Einkommensverteilung. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung. Papers 93-103), Berlin, 29 S.

    Abstract

    "In der Studie wird der Einfluß der Arbeitslosigkeit auf die personelle Einkommensverteilung in der ehemaligen DDR und in den neuen Bundesländern in der wichtigen Übergangsphase zwischen Juni 1990, d.h. kurz vor der Währungsunion, und dem Frühjahr 1992 analysiert. Als Datenbasis dienen drei Wellen des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP), die für die Bevölkerung der ehemaligen DDR erhoben wurden. Die Analyse stützt sich sowohl auf einen Vergleich von drei Querschnitten als auch auf eine Längsschnittbetrachtung. Im Gegensatz zu anderen Studien werden hier Einkommen und Arbeitslosigkeit jeweils im Haushaltszusammenhang, d.h. unter Berücksichtigung der indirekt betroffenen Haushaltsmitglieder, betrachtet.
    Die Ungleichheit der personellen Einkommensverteilung unter der Bevölkerung der ehemaligen DDR - gemessen am Nettoäquivalenzeinkommen - nahm in der Betrachtungsperiode deutlich zu. 'Westpendler' und 'Westumzieher' tragen zur Verstärkung der Ungleichheit bei. Etwa 40,1 % der Bevölkerung der ehemaligen DDR waren in dieser Drei-Jahres-Periode direkt oder indirekt, zeitweise oder dauerhaft, von Arbeitslosigkeit i.e.S. betroffen. Die sozialen Absicherungsmaßnahmen für Arbeitslose i.e.S. und Arbeitslose i.w.S. reichten nicht aus, um alle direkt Betroffenen und ihre Familienmitglieder vor einem Absinken in ihrer relativen Einkommensposition zu bewahren. Neben den bei weitem überwiegenden Abstiegen kommen aber auch Aufstiege vor. Insgesamt gesehen fällt die Gruppe der Arbeitslosen zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose Frauen der neuen Bundesländer in der Fortbildung und Umschulung: Situation, Verhalten und Zukunftserwartung. Studie (1993)

    Ladensack, Klaus; Buchholz, Karl; Buchholz, Lutz-Udo; Schulz, Uwe;

    Zitatform

    Ladensack, Klaus, Lutz-Udo Buchholz, Karl Buchholz & Uwe Schulz (1993): Arbeitslose Frauen der neuen Bundesländer in der Fortbildung und Umschulung. Situation, Verhalten und Zukunftserwartung. Studie. Merseburg, 69 S.

    Abstract

    In der Studie werden die Probleme bei der Fortbildung und Umschulung von Frauen untersucht. Neben den Beweggründen und Standpunkten zur Weiterbildung interessieren vor allem auch die soziale Situation, in der sich die Frauen befinden, die Erwartungen an eine neue Beschäftigung und die breite Palette von Denk- und Verhaltensweisen, die - z.b. über Flexibilität - einen Einfluß auf die zukünftigen Arbeitsmarktchancen haben. Die Erhebungen wurden in 6 Lehrgängen zur Fortbildung (drei) und Umschulung (drei) mit vorwiegend frauentypischen Berufsinhalten, z.B. Bürokauffrau, Kauffrau für Bürokommunikation durchgeführt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose: Situation, Verhalten und Zukunftserwartungen. Studie (1993)

    Ladensack, Klaus; Schulz, Uwe; Buchholz, Karl; Buchholz, Lutz-Udo;

    Zitatform

    Ladensack, Klaus, Lutz-Udo Buchholz, Karl Buchholz & Uwe Schulz (1993): Arbeitslose: Situation, Verhalten und Zukunftserwartungen. Studie. Merseburg, 78 S.

    Abstract

    "Die Studie konzentriert sich vor allem auf solche Denkweisen, von denen der Wiedereinstieg in das Berufsleben abhängig ist. Dabei wird bei zahlreichen Sachverhalten der Einfluß solcher Situationsmerkmale wie Alter, Geschlecht, Berufsbildungsabschluß und Dauer der bisherigen Arbeitslosigkeit analysiert. Da die Dauerarbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern ein sehr hohes Niveau erreichen und über viele Jahre Wegbegleiter der gesellschaftlichen Entwicklung sein wird, haben sich die Autoren bemüht, die individuellen Auswirkungen einer längeren Dauer der Arbeitslosigkeit zu erfassen. Dabei ist allerdings die Aussagefähigkeit der Daten begrenzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslos in Ost-Berlin: Zur aktuellen sozialen Situation Arbeitsloser im Frühjahr 1993: ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung des IFAD Berlin im Arbeitsamtsbereich 7 von Berlin (1993)

    Schulz, Volker; Rutschke, Katja; Giese, Astrid; Förster, Sabine;

    Zitatform

    Schulz, Volker (1993): Arbeitslos in Ost-Berlin: Zur aktuellen sozialen Situation Arbeitsloser im Frühjahr 1993. Ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung des IFAD Berlin im Arbeitsamtsbereich 7 von Berlin. (Edition IFAD 03), Berlin, 46 S., Anhang.

    Abstract

    Der Band enthält ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung zur sozialen Situation Arbeitsloser in Ostberlin. Neben einer standardisierten schriftlichen Befragung wurden auch Tiefeninterviews zum Wert der Arbeit im Wertgefüge der Probanden, zur sozial-psychologischen Befindlichkeit und zur Gesellschaftsbetrachtung der Arbeitslosen durchgeführt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosenarbeit in den neuen Bundesländern: eine Bilanz nach drei Jahren Massenarbeitslosigkeit (1993)

    Wolski-Prenger, Friedhelm;

    Zitatform

    Wolski-Prenger, Friedhelm (1993): Arbeitslosenarbeit in den neuen Bundesländern. Eine Bilanz nach drei Jahren Massenarbeitslosigkeit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 35, S. 40-47.

    Abstract

    "Arbeit mit Arbeitslosen - Arbeitslosenarbeit - wird in den neuen Bundesländern wesentlich vom Arbeitslosenverband Deutschland e.V. (ALV) geleistet, der in der Wende von Soziologen der DDR gegründet wurde. Der ALV gliedert sich zunächst in Bezirks- und später - nach Wiederherstellung der Länder - in Landesverbände. Auf der Ebene der Kreise gibt es inzwischen über 200 örtliche Beratungsstellen. Am Beispiel der Beratungsstelle Dresden wird gezeigt, wie sich die Arbeitslosenarbeit des ALV konkret darstellt. Außerdem werden die in Thüringen und in Mecklenburg-Vorpommern gegründeten "Arbeitsloseninitiativen" vorgestellt, die Probleme und Perspektiven kirchlicher Arbeitslosenarbeit diskutiert und die gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit am Beispiel der IG Metall beschrieben. Angesichts der gegenwärtigen und künftig zu erwartenden Massenarbeitslosigkeit und der von den betroffenen Menschen zu tragenden materiellen, psychischen und sozialen Lasten wird für eine Ausweitung, Intensivierung und vor allem eine wesentlich verbesserte Finanzierung der Arbeitslosenarbeit in ganz Deutschland plädiert". (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosen-Report Ost: repräsentative Befragung von Arbeitslosigkeit Betroffener in den neuen Bundesländern. Abschlußbericht mit 2 Tabellenbänden (1993)

    Abstract

    "Gegenstand der Untersuchung war die seit 1990 dritte repräsentative Befragung von Bürgern in den neuen Bundesländern, die gegenwärtig oder innerhalb der nächsten Wochen von Arbeitslosigkeit bzw. Unterbeschäftigung betroffen sind (registrierte Arbeitslose, Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Umschulung bzw. Fortbildung, Empfänger von Altersübergangsgeld, Teilnehmer an befristeten Maßnahmen der Arbeitsbeschaffung) und einer Vergleichsgruppe von Arbeitslosen in den alten Bundesländern und West-Berlin zur Klärung folgender Fragestellungen:
    1. Wie ist die Struktur der Unterbeschäftigung beschaffen, wie hat sie sich verändert, welche Entwicklungstendenzen sind absehbar?
    (Struktur nach Alter, Geschlecht, Bildung und fachlicher Qualifikation, familiärer Situation, Tätigkeitsfeldern, Wirtschaftsbereichen, regionaler Verteilung, Zeitdauer und Häufigkeit u.ä.)
    2. Wie wirkt sich die Arbeitslosigkeit auf die materiellen Existenzbedingungen aus, welche Veränderungen zu den Vorjahren gibt es?
    (Art und Höhe der persönlichen und Familieneinkommen, Verbrauchs- und Verzichtsleistungen und -zwänge, finanzielle Gesamtsituation u.ä.)
    3. Wie wirkt sich Arbeitslosigkeit auf die psycho-somatische Befindlichkeit der Betroffenen aus?
    (Lebenszufriedenheit, Frustrationen, Gesundheitszustand u.ä.) 4. Welche Folgen hat die Arbeitslosigkeit für soziale Beziehungen, Kommunikation und Aktivität?
    (Beziehungen in der Familie, Arbeits-, Qualifizierungs- und Umschulungsbereitschaft, Eigeninitiative u.ä.)
    5. Welche Unterschiede hinsichtlich Struktur, Einstellungen, Haltungen und Werten sind zwischen den Betroffenen aus den alten und neuen Bundesländern feststellbar?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Befindlichkeiten, Meinungen und Konflikte erwerbsloser und von Erwerbslosigkeit bedrohter Frauen. Forschungsbericht (1992)

    Braun, Anneliese; Richter, Michaela;

    Zitatform

    (1992): Befindlichkeiten, Meinungen und Konflikte erwerbsloser und von Erwerbslosigkeit bedrohter Frauen. Forschungsbericht. Berlin, 86 S.

    Abstract

    "Schätzungsweise 55 bis 60% der im Jahre 1989 noch berufstätigen ostdeutschen Frauen sind entweder (überwiegend) unfreiwillig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden oder unmittelbar von Erwerbslosigkeit bedroht. Hierbei wurden einbezogen: die als arbeitslos gemeldeten Frauen, die Vorruheständlerinnen/Empfängerinnen von Altersübergangsgeld, Frauen, die sich in ABM, Fortbildung und Umschulung oder in Kurzarbeit befinden (letztere umgerechnet in "Null- Kurzarbeiterinnen" in Abhängigkeit vom Arbeitszeitausfall). Zudem wurde eine Dunkelziffer berücksichtigt, die sich auf faktisch erwerbslose, aber nicht als arbeitslos gemeldete Frauen bezieht." Für diese Untersuchung wurden die Fragebögen von 1246 Frauen, die einer der vorstehenden Gruppen zuzurechnen sind, unter folgenden Gesichtspunkten ausgewertet:
    1. Psychische, gesundheitliche und finanzielle Situation
    2. Berufliche Motivation, Arbeitszeitwunsch
    3. Einschätzung von Arbeitsmarktchancen und Probleme bei der Arbeitsuche
    4. Qualifizierungsbedarf und -bereitschaft
    5. Bereitschaft, bestimmte Bedingungen zu akzeptieren (Dequalifizierung, Einkommenseinbußen, ungeschützte Beschäftigung). Die Ergebnisse werden für unterschiedliche Gruppen vergleichend dargestellt (u.a. Alter, Qualifikation, alleinerziehned)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsbiographische Folgerisiken von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit: eine empirische Analyse für Ostdeutschland (1992)

    Büchel, Felix; Pannenberg, Markus;

    Zitatform

    Büchel, Felix & Markus Pannenberg (1992): Erwerbsbiographische Folgerisiken von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Eine empirische Analyse für Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 25, H. 2, S. 158-167.

    Abstract

    "Für den Arbeitsmarkt der neuen Bundesländer wird untersucht, ob sich die individuellen beruflichen Folgerisiken von Kurzarbeitern und Arbeitslosen unterscheiden. Analysiert werden beruflicher Verbleib und - im Falle einer Wiederbeschäftigung - die Veränderung der Job-Qualität. Die Untersuchung stützt sich auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (Ost), Wellen 1990 und 1991.
    Als wichtigste Ergebnisse werden ermittelt:
    - Zwischen Kurzarbeitern und Arbeitslosen existieren in den neuen Bundesländern kaum Unterschiede in den persönlichen Merkmalen. Die Zuweisung in einen der beiden Zustände erfolgt damit weitgehend unabhängig von der individuellen Leistungsfähigkeit.
    - Kurzarbeiter haben gegenüber Arbeitslosen keine verbesserte Jobsuchposition. Es ergeben sich ähnliche Abgangswahrscheinlichkeiten in Vollzeitbeschäftigung. Von Kurzarbeit gehen folglich keine qualifizierenden Effekte aus.
    - Die Teilnahme an einer Maßnahme zur Fortbildung und Umschulung erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine erneute Vollzeitbeschäftigung zu finden.
    - Ein Abgang in Vollzeitbeschäftigung ist für ehemalige Kurzarbeiter deutlich seltener mit einer beruflichen Verschlechterung verbunden als für ehemalige Arbeitslose. Dieses Ergebnis ist jedoch allein darauf zurückzuführen, daß ein sehr hoher Prozentsatz von Kurzarbeitern auf einer Vollzeitstelle im angestammten Betrieb weiterbeschäftigt wird (Aufhebung der Kurzarbeit).
    - Werden nur diejenigen Abgänge in Vollzeitbeschäftigung betrachtet, die 'auf dem freien Markt', das heißt über einen Betriebswechsel, realisiert werden, so zeigen sich für Kurzarbeiter und Arbeitslose keine strukturellen Unterschiede bezüglich des Risikos einer beruflichen Verschlechterung.
    Aus diesen Ergebnissen ziehen die Autoren als wichtigsten Schluß, daß das Instrument Kurzarbeit in der in den neuen Bundesländern praktizierten Form - gemessen an den betrachteten partiellen Effizienzkriterien - nur dann angemessen erscheint, wenn für die betroffenen Arbeitnehmer eine längerfristige Beschäftigungsperspektive im geförderten Betrieb besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Systemumbruch, Arbeitslosigkeit und individuelle Bewältigung in der Ex-DDR (1992)

    Kieselbach, Thomas; Voigt, Peter;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas & Peter Voigt (Hrsg.) (1992): Systemumbruch, Arbeitslosigkeit und individuelle Bewältigung in der Ex-DDR. (Psychologie sozialer Ungleichheit 04), Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 544 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Band stellt den ersten umfassenden wissenschaftlichen Versuch dar, die menschlichen Kosten der deutschen Vereinigung bei jenen Menschen im Osten Deutschlands aufzuzeigen, die in der Gefahr sind, dauerhaft zu den Verlierern der deutschen Vereinigung zu gehören: Arbeitslose, Kurzarbeiter und erzwungene Vorruheständler. Der Sammelband enthält 33 Originalbeiträge, vorrangig von Autorinnen und Autoren aus den neuen Bundesländern, ergänzt um westliche Beiträge aus der psychologischen und sozialwissenschaftlichen Arbeitslosenforschung. Im ersten Teil werden grundlegende Betrachtungen zu den Voraussetzungen der Bewältigung von Arbeitslosigkeit in der Ex-DDR angestellt. Der zweite Teil berichtet Ergebnisse erster empirischer Untersuchungen zur psychosozialen Befindlichkeit von Arbeitslosen und Kurzarbeitern. Abschließend wird über arbeitsmarktpolitische, sozialpolitische und psychologische Interventionsansätze informiert." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Rückkehr ins Erwerbsleben bei älteren Arbeitslosen und Frauen sehr erschwert: Ergebnisse einer Verbleibsuntersuchung zu den im November 1990 gemeldeten Arbeitslosen in den neuen Bundesländern nach einem Jahr (1992)

    Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Wiedemann, Eberhard (1992): Rückkehr ins Erwerbsleben bei älteren Arbeitslosen und Frauen sehr erschwert. Ergebnisse einer Verbleibsuntersuchung zu den im November 1990 gemeldeten Arbeitslosen in den neuen Bundesländern nach einem Jahr. (IAB-Kurzbericht 24/1992), Nürnberg, S. 1-10.

    Abstract

    Im Arbeitsmarkt-Monitor vom Nov. 1991 wurde repräsentativ der Erwerbsverlauf der rd. 550 000 im November 1990 registrierten Arbeitslosen nachgezeichnet. In dem Beitrag wird untersucht, ob in Abhängigkeit vom Geschlecht oder Alter deutlich vom Durchschnitt abweichende Ergebnisse auftreten. "Von den im November 1990 ausgewiesenen Arbeitslosen waren im November 1991 38% wieder erwerbstätig. Bei den Männern waren es jedoch 45%, bei den Frauen nur 33%. Erwartungsgemäß haben bei den Altersgruppen Personen zwischen 20 und 39 Jahren mit rd. 45% den höchsten Anteil. Daß mit zunehmendem Alter die Erwerbschancen deutlich sinken, belegt die Altersgruppe der 50- bis 54jährigen mit insgesamt nur noch 33% Einmündung in Erwerbstätigkeit. Kaum noch eine Wiedereingliederungschance haben die 55- bis 64jährigen, von denen im März 1991 nur wenige (ca. 5%) wieder erwerbstätig waren." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern (1992)

    Abstract

    Im Rahmen einer empirischen Studie zur Situation von Arbeitslosen und ihren Familien in den neuen Bundesländern wurden 1992 in 641 Familien die von Arbeitslosigkeit Betroffenen und deren Partner befragt. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Frage nach frauenspezifischen Problemen und Reaktionsmustern. Allgemein wird auf die psychosozialen Auswirkungen der Arbeitslosigkeit eingegangen, auf die Einkommenssituation und auf die Erwartungen zur Dauer der Arbeitslosigkeit. Ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt befaßt sich mit dem Verhalten bei der Arbeitsuche, der Mobilitäts- und Qualifizierungsbereitschaft sowie der Bewertung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Daneben werden die Ergebnisse mit Befragungen aus Westdeutschland verglichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Erfahrung Arbeitslosigkeit: wer sind die Wendeverlierer? (1991)

    Zierke, Irene;

    Zitatform

    Zierke, Irene (1991): Neue Erfahrung Arbeitslosigkeit. Wer sind die Wendeverlierer? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 37, H. 11/12, S. 746-758.

    Abstract

    Die Autorin zeigt, "daß Arbeitslosigkeit für die Bürger der ehemaligen DDR eine neue soziale Erfahrung ist und verweist insbesondere auf die Gruppe der 'Wendeverlierer'. Unzufriedenheit und Wertewandel machten sich in der seinerzeitigen DDR-Gesellschaft schon seit Mitte der achtziger Jahre breit, beförderten den Wunsch nach Besserung der Lebensverhältnisse und schließlich den Willen zur 'Wende'. Dennoch trifft die neue soziale Erfahrung Arbeitslosigkeit die Bevölkerung recht unvorbereitet, trifft sie vor allem in ihrer noch tief verankerten Arbeitszentriertheit. Gerade auch Frauen sind davon betroffen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Abschlußbericht zur repräsentativen Umfrage 10/90 unter Ost-Berliner Arbeitslosen (1991)

    Abstract

    "Gegenstand der Untersuchung war eine repräsentative Umfrage unter Arbeitslosen in Ost-Berlin zur Klärung folgender Fragestellungen:
    - Soziale Zusammensetzung der registrierten Arbeitslosen Ostberlins
    - Bisherige Tätigkeitsbereiche und Entlassungsgründe
    - Bewerbungsverhalten und Meinung zu den eigenen Arbeitsmarktchancen
    - Einstellungen zu Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
    - gewünschte Umschulungsthemen
    - Meinungen zum Arbeitsamt
    - Aktuelle Befindlichkeit der Arbeitslosen, Erwartungen, Hoffnungen sowie
    - Einstellung zu verschiedenen aktuellen politischen Sachverhalten." (Autorenreferat)

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