Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
- Grundsätzliches zur Transformation
- Wirtschaft
- Bevölkerung
- Arbeitsmarkt/Beruf
- Bildung/Qualifikation
- Gesellschaft/Soziales
- Personengruppen
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Zwischen Arbeitsamt und Altersheim? Die ehemaligen DDR-Kombinatselite und ihr Weg durch die Transformation (2004)
Zitatform
Steger, Thomas (2004): Zwischen Arbeitsamt und Altersheim? Die ehemaligen DDR-Kombinatselite und ihr Weg durch die Transformation. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 18, H. 4, S. 436-453.
Abstract
"Die ökonomischen Eliten waren seit jeher von besonderem Interesse sowohl für Wissenschaftler als auch für Praktiker. Dies gilt insbesondere für Zeiten tief greifender gesellschaftlicher Veränderungen, in denen die Eliten als eine der wichtigsten Triebkräfte der Transformation angesehen werden können. Allerdings war auch diese Gruppe einem fundamentalen Wandel mit Gewinnern und Verlierern unterworfen. Über diesen Prozess und seine Ergebnisse sind vielfältige Gemeinplätze und Thesen entstanden. Auf der Grundlage von knapp 300 Fällen von Führungskräften der ehemaligen DDR-Kombinate, die mit quantitativen und qualitativen Methoden ausgewertet wurden, soll versucht werden, einige dieser Gemeinplätze kritisch zu hinterfragen. Dabei zeigt es sich, dass die ehemalige Kornbinatselite den Wandel erstaunlich erfolgreich bewältigt hat und für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Neuen Bundesländer einen wichtigen Beitrag leisten konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konflikt und Konsens: Transformationsprozesse in Ostdeutschland (2003)
Zitatform
Brussig, Martin, Frank Ettrich & Raj Kollmorgen (Hrsg.) (2003): Konflikt und Konsens: Transformationsprozesse in Ostdeutschland. Opladen: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 321 S.
Abstract
"Der Band präsentiert Beiträge, die sich aus unterschiedlichen soziologischen Blickwinkeln - z. B. der 'Rekonstruktiven Sozialforschung' oder aus gesellschaftsvergleichender Perspektive - mit ostdeutschen Wandlungsprozessen befassen, u.a. in Unternehmen, von solidarischen Einstellungen und von Biographien. Gemeinsam ist allen Beiträgen eine analytische Orientierung, die die historischen und langfristigen Dimensionen der Wandlungsprozesse nach 1989 sowie die Bedeutung von Handeln und Akteuren herausstellt. Insofern schaltet sich der Band aktiv in die anhaltenden Debatten um eine angemessene theoretisch-methodologische Begründung und Weiterentwicklung sozialwissenschaftlicher Transformationsforschung ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Individual rationality and learning: welfare expectations in East Germany post-reunification (2002)
Zitatform
Frijters, Paul, John P. Haisken-DeNew & Michael A. Shields (2002): Individual rationality and learning. Welfare expectations in East Germany post-reunification. (IZA discussion paper 498), Bonn, 21 S.
Abstract
"In this paper we test the Rational Expectations hypothesis using longitudinal data on expectations and realizations of individual welfare for East Germans in the years following reunification. German reunification was unexpected and delivered a large shock to the future prospects of the inhabitants of the former East Germany. We therefore take it as a 'natural' experiment through which to study the rationality of expectations. Our results show that East Germans significantly over-estimated the welfare gains immediately following reunification. The prediction error was largest for the young, the poorly educated and those with children. However, expectations and realizations of life satisfaction in East Germany had converged by 1995, at a level considerably below that of West Germans. We hence conclude that expectations were close to rational after the dust of reunification had settled, but that expectations are not likely to be rational in times of great transition or volatility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Sozialstruktur Deutschlands: die gesellschaftliche Entwicklung vor und nach der Vereinigung (2002)
Geißler, Rainer;Zitatform
Geißler, Rainer (2002): Die Sozialstruktur Deutschlands. Die gesellschaftliche Entwicklung vor und nach der Vereinigung. Opladen: Westdeutscher Verlag, 512 S.
Abstract
"Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die sozialstrukturelle Entwicklung und die Perspektiven des sozialen Wandels in Deutschland vor und nach der Wiedervereinigung. Durch die vergleichende Gegenüberstellung der Verhältnisse in DDR und Bundesrepublik bzw. neuen und alten Bundesländern werden dabei Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Auf empirischer Grundlage werden die folgenden Teilbereiche dargestellt: Bevölkerungsentwicklung, materielle Lebensbedingungen, soziale Ungleichheiten und Schichtstrukturen, Umschichtungsprozesse in wichtigen Gruppen (Eliten, Dienstleistungsschichten, Selbständige, Bauern, Arbeiterschichten, Randschichten, ethnische Minderheiten), soziale Mobilität, Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern, Bildungssystem und Familienstrukturen. Alle Kapitel enthalten auch eine Zusammenfassung des Forschungsstandes zum sozialen Umbruch in den neuen Bundesländern. Insgesamt wird so eine Bilanz zur deutschen Vereinigung aus der Perspektive der Sozialstrukturanalyse gezogen. Für die dritte Auflage wurde das Buch gründlich überarbeitet und teilweise neu geschrieben. Dadurch konnten die realen gesellschaftlichen Veränderungen und die wichtigsten Fortschritte der Sozialstruktur- und Ungleichheitsforschung seit Mitte der 90er Jahre bis heute angemessen berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sozialer Wandel und gesellschaftliche Dauerbeobachtung (2002)
Zitatform
Glatzer, Wolfgang, Roland Habich & Wolfgang [Festschrift] Zapf (Hrsg.) (2002): Sozialer Wandel und gesellschaftliche Dauerbeobachtung. Opladen: Leske und Budrich, 464 S.
Abstract
"Moderne Gesellschaften müssen wissen, wo sie stehen und wohin sie gehen. Zentrale Schlüsselbegriffe dafür sind Sozialstruktur und sozialer Wandel, während sich Sozialberichterstattung und gesellschaftliche Dauerbeobachtung als unverzichtbare methodische Instrumente einer wirksamen sozialwissenschaftlichen Infrastruktur entwickelt haben. Die Beiträge dieses Buches befassen sich mit der Analyse gesellschaftlicher Strukturen, Entwicklungstendenzen und Herausforderungen sowie den dafür erforderlichen methodischen und institutionellen Voraussetzungen."
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Literaturhinweis
Abschlussbericht zur Erhebung "Mit Arbeit - ohne Arbeit" - Erwerbsverläufe seit der Wende (Erhebung 2000) (2001)
Mühler, Kurt; Kropp, Per;Zitatform
Mühler, Kurt & Per Kropp (2001): Abschlussbericht zur Erhebung "Mit Arbeit - ohne Arbeit" - Erwerbsverläufe seit der Wende (Erhebung 2000). (Arbeitsbericht des Instituts für Soziologie 23), Leipzig, 26 S.
Abstract
Im Zentrum der Untersuchung stehen die gesellschaftlichen Veränderungen in Ostdeutschland seit der Wende und dabei insbesondere die der Beschäftigungssituationen (reguläre Arbeitsverhältnisse, Perioden der Arbeitslosigkeit und Qualifikationsmaßnahmen). Neben der zentralen Stellung der Arbeitsverhältnisse wird auch die Rolle von Familie, Freunden und Bekannten, und die Veränderungen die in diesen Bereichen seit der Wende stattgefunden haben, untersucht. An der Befragung zu den Erwerbsverläufen seit der Wende haben insgesamt 81 Personen (37 Männer und 44 Frauen) im Alter von 36 bis 64 Jahren aus Leipzig teilgenommen. Die deskriptiven Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen eine auffällige Stabilität in der Erwerbsverläufen.' So spielten in den Beschäftigungsbiografien der Befragten und ihrer Partner Arbeitslosigkeit und ABM eine im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung Sachsens geringe Rolle. Auch die sozialen Netzwerke sind durch eine hohe Stabilität gekennzeichnet. Weiterhin wird festgestellt, dass die sozialen Netzwerke eine effiziente Möglichkeit der Arbeitssuche darstellen, in der Praxis aber nur selten hierfür genutzt werden. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Kropp, Per; -
Literaturhinweis
Der Wandel nach der Wende: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik in Ostdeutschland (2000)
Esser, Hartmut;Zitatform
Esser, Hartmut (Hrsg.) (2000): Der Wandel nach der Wende: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik in Ostdeutschland. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 324 S.
Abstract
"Im Jahre 1992 begann das auf sechs Jahre angelegte Schwerpunktprogramm Sozialer und politischer Wandel der DDR-Gesellschaft der DFG. Damit sollte der mit der deutschen Einigung zu erwartende Transformationsprozeß durch verschiedene sozialwissenschaftliche Disziplinen begleitend untersucht werden. Der vorliegende Band enthält die wichtigsten Ergebnisse insbesondere zum Verständnis des Funktionierens und des Verfalls der DDR, zur politischen und zur institutionellen Transformation, zu den Änderungen der Wirtschaftsstruktur und des Arbeitsmarktes und deren Auswirkungen sowie zur Identität der Deutschen in Ost und West." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vom Zusammenwachsen einer Gesellschaft: Analysen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland (2000)
Zitatform
Noll, Heinz-Herbert & Roland Habich (Hrsg.) (2000): Vom Zusammenwachsen einer Gesellschaft. Analysen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland. (Soziale Indikatoren 21), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 324 S.
Abstract
"Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands bilanzieren die Autoren den bisherigen Verlauf und die Ergebnisse dieses historisch einmaligen Prozesses des Zusammenwachsens einer Gesellschaft. Die Analysen dokumentieren, wie weit die 'nachholende' Modernisierung in den neuen Ländern gediehen ist und inwiefern das Ziel, 'gleichwertige' Lebensverhältnisse in Ost und West zu schaffen, erreicht worden ist."
Die Beiträge sind - nach einleitenden Bemerkungen der Herausgeber - in fünf Abschnitten gruppiert:
- Bilanzen der deutschen Vereinigung,
- Einkommen und Lebensstandard,
- Arbeitsmarkt und Arbeitsbedingungen,
- Bildungschancen, Lebensqualität und Wertorientierungen,
- soziale Ungleichheit und Lage gesellschaftlicher Gruppen. (IAB2) -
Literaturhinweis
Die Generation der Wende: Berufs- und Lebensverläufe im sozialen Wandel (2000)
Sackmann, Reinhold; Wingens, Matthias; Weymann, Ansgar;Zitatform
Sackmann, Reinhold, Ansgar Weymann & Matthias Wingens (2000): Die Generation der Wende: Berufs- und Lebensverläufe im sozialen Wandel. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 296 S.
Abstract
"Wie beeinflusst die Wende das Leben der Menschen in Ostdeutschland bis heute? Die Autoren untersuchen, wie junge Erwachsene auf die Probleme des Systembruchs reagiert haben und als 'Generation der Wende' seither die ostdeutsche Gesellschaft verändern. Der Band zeigt Veränderungen von Erwerbsverläufen, von Mustern der Familiengründung und der sozialen Mobilität: Er geht der Frage nach, wie sich in Betrieben neue Generationsstrukturen bilden, wie erfolgreich Arbeitsmarktpolitik ist, und prüft, welche Mentalitätsveränderungen der Transformationsprozess nach sich zieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
German transformation: new perspectives of unification (1999)
Glees, Anthony;Zitatform
(1999): German transformation. New perspectives of unification. London, 148 S.
Abstract
Die Publikation der Deutsch-Britischen Stiftung für das Studium der Industriegesellschaft dokumentiert die folgenden Beiträge zum deutschen Transformationsprozeß:
-Kapitel 1: Der Prozeß der deutschen Vereinigung - Politik und Menschen (Introduction: The process of German transformation - policies and the people, Anthony Glees);
-Kapitel 2: Die soziale Dimension der sozialen Transformation (The social dimension of social transformation, Neithart Neitzel);
-Kapitel 3: Der Bundesrat und die Vereinigung (The Bundesrat and unification, Matthias Mähring);
-Kapitel 4: Vereinigung und Familienpolitik (Unification and family policy, Helga Kreft);
-Kapitel 5: Die zukünftige Politagenda (the future policy agenda, Ralf Steger);
-Kapitel 6: Regimewechsel und demokratische Konsolidierung in Ostdeutschland (Regime change and democratic consolidation in eastern Germany, Gert-Joachim Glässner);
-Kapitel 7: Wie weiter mit der öffentlichen Bürokratisierung? (Whither the public bureaucracy state? Post-modernisation, Europeanisation and the challenge of legitimacy, Klaus Goetz);
-Kapitel 8: Die neuen Länder und Europa (The new Länder and Europe, Charlie Jeffery);
-Kapitel 9: Die ostdeutschen Länder und die Europäische Union: einige Aspekte der zukünftigen Osterweiterung der EU (The eastern German Länder in the European Union: some lessons for the future of eastern enlargement of the EU, Raimund Krämer);
-Kapitel 10: Wirtschaftliche Transformation (Economic transformation, Wendy Carlin);
-Kapitel 11: Geschlecht, Familie und der Wohlfahrtsstaat Deutschland vor und nach der Vereinigung (Gender, family and the welfare state Germany before and after unification, Ilona Ostner);
-Kapitel 12: Soziale Transformation und die Familie im post-kommunistischen Deutschland: Ergebnisse und Entwicklungen (Social transformation and the family in post-Communist Germany: issues and developments, Eva Kolinsky);
-Kapitel 13: Die Rolle der Familien und soziale Veränderung (The role of families and social change, John Bynner);
-Kapitel 14: Soziale Veränderung und das Individuelle (Social change and the individual, Rainer Silbereisen);
-Kapitel 15: Zusammenfassung (Summing-up, Michael Greven). (IAB2) -
Literaturhinweis
Ohne Arbeit in den Kapitalismus: Der Verlust der Erwerbsarbeit im Umbruch der ostdeutschen Gesellschaft (1999)
Vogel, Berthold;Zitatform
Vogel, Berthold (1999): Ohne Arbeit in den Kapitalismus: Der Verlust der Erwerbsarbeit im Umbruch der ostdeutschen Gesellschaft. Hamburg: VSA-Verlag, 238 S.
Abstract
"Ohne Arbeit in den Kapitalismus ist die dominante Massenerfahrung seit der deutschen Vereinigung. Arbeitslosigkeit ist zur negativen Gründungserfahrung der neuen Bundesländer geworden. Von ihr gehen enorme soziale Verschiebungen, Deklassierungs- wie Ausgrenzungserlebnisse aus. Historische und regionale Vergleiche hinken: Das Desaster der ostdeutschen Arbeitsmärkte ist weder eine Wiederkehr der Misere der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre, noch entsteht hier ein deutsches Mezzogiorno. Die Nach-Wende-Situation ist einzigartig, ein zeitgeschichtliches Novum.
Die Massenarbeitslosigkeit hat die ostdeutsche Gesellschaft nicht allein an ihren Rändern verändert, sondern im Zentrum: Eine Zwei-Drittel-Gesellschaft neuen Typs ist entstanden. In diesem - auf einer quantitativen wie qualitativen Untersuchung aufbauenden - Buch wird den Spuren der Arbeitslosigkeit in ihren vielfältigen Dimensionen nachgegangen: von den sozialstrukturellen Umwälzungen über die Veränderung der Sozialkontakte bis zu den biographischen, subjektiven Verarbeitungsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland: Konsequenzen für das Sozialgefüge und für die Wahrnehmung des gesellschaftlichen Wandels (1999)
Vogel, Berthold;Zitatform
Vogel, Berthold (1999): Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland. Konsequenzen für das Sozialgefüge und für die Wahrnehmung des gesellschaftlichen Wandels. In: Mitteilungen. Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen H. 27, S. 15-22.
Abstract
Der Autor fragt am Beispiel Ostdeutschlands nach den Entwicklungsperspektiven einer Gesellschaft, deren Neuordnungsprozeß in starkem Maß durch den Verlust von Erwerbsarbeit geprägt ist. Er diskutiert diese Frage anhand zweier zentraler Aspekte der ostdeutschen Gesellschaftsentwicklung, an denen sich die Spuren der Arbeitslosigkeit besonders deutlich ablesen lassen: zum einen werden die Strukturbrüche am ostdeutschen Arbeitsmarkt und im Sozialgefüge dargelegt, die im Kontext der Neuordnung des Beschäftigungssystems und der Entwicklung der Arbeitslosigkeit entstanden sind, erläutert. Hier sieht er die Herausbildung eines neuen Typs der "Zwei-Drittel-Gesellschaft" und zwar mit umgekehrten Vorzeichen: Während es einem Drittel der ostdeutschen Erwerbsbevölkerung gelungen ist, sich dauerhaft im neuen Erwerbsarbeitssystem zu etablieren, befinden sich etwa zwei Drittel entweder in einer instabilen Erwerbsposition am "ersten" oder "zweiten" Arbeitsmarkt oder drohen als (Langzeit)Arbeitslose den Zugang zu Erwerbsarbeit zu verlieren. Zum anderen geht es um die Erfahrung der Überzähligkeit bei denjenigen, die ohne Arbeit in der neuen Gesellschaftsordnung sind und der Herausbildung eines Bewußtseins sozialer Marginalität. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die blockierte Gesellschaft: sozioökonomischer Wandel und die Krise des "Modell Deutschland" (1998)
Heinze, Rolf G.;Zitatform
Heinze, Rolf G. (1998): Die blockierte Gesellschaft: sozioökonomischer Wandel und die Krise des "Modell Deutschland". Opladen u.a.: Westdeutscher Verlag, 303 S.
Abstract
"Der gesellschaftliche Wandel in Deutschland ist eingebettet in Institutionen, die in massive Orientierungskrisen geraten und in ihrem Bestand gefährdet sind. Die Gewerkschaften, vor allem aber die Arbeitgeberverbände, gehören dazu, aber auch traditionelle Institutionen wie die Kirchen, Parteien oder auch klassische Sozialverbände. Die in solchen Situationen übliche Selbstvergewisserung durch stärkere Selbstbeschäftigung blockiert nicht nur die Institutionen selbst, sondern auch deren Sensibilität für den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Wandel, mit dem diese gesellschaftlichen Instanzen eigentlich eng verbunden sein sollten. Am Beispiel des Arbeitsmarktes, der Arbeitsbeziehungen sowie der Wohlfahrtsstaat-Debatte werden solche Blockaden analysiert und Möglichkeiten diskutiert, wie sie aufgebrochen werden könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufserfolg im Transformationsprozess: eine theoretisch-empirische Studie über die Gewinner und Verlierer der Wende in Ostdeutschland (1998)
Kropp, Per;Zitatform
Kropp, Per (1998): Berufserfolg im Transformationsprozess. Eine theoretisch-empirische Studie über die Gewinner und Verlierer der Wende in Ostdeutschland. Utrecht: Universiteit Utrecht, 211 S.
Abstract
"Die zentrale Fragestellung der Arbeit lautet: Wie läßt sich die Veränderung von Berufserfolg in Ostdeutschland zwischen 1989 und 1993/1994 erklären? Zur Erklärung der Veränderungen von Berufserfolg wird auf theoretische Ansätze, die auch zur Erklärung von Berufserfolg auf wesentlichen Arbeitsmärkten entwickelt wurden, zurückgegriffen. Es wird geprüft, inwieweit sie sich auch auf die Bedingungen in Gesellschaften anwenden lassen, die die Transformation von einer Planwirtschaft zur Marktwirtschaft vollziehen. Im empirischen Teil der Studie werden die Arbeitsmarktveränderungen seit 1989, die Ressourcenausstattung von Arbeitsmarktakteuren und andere Restriktionen als wesentliche Erklärungsfaktoren für Veränderungen von Berufserfolg für zwei Regionen in Ostdeutschland (Dresden und Leipzig) untersucht. Dabei werden Daten über die Veränderung der wirtschaftlichen Situation in diesen Regionen mit Daten über individuelle Karriereverläufe seit 1989 verknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kropp, Per; -
Literaturhinweis
Zur sozialen Lage in den neuen Ländern und Berlin-Ost (1998)
Sommer, Bettina; Greiner, Ulrich; Hertel, Jürgen; Gräb, Christopher; Winter, Horst; Voit, Hermann; Renz, Marianne; Hetmeier, Heinz-Werner; Kaukewitsch, Peter; Seewald, Hermann; Mösch, Bettina;Zitatform
Sommer, Bettina, Hermann Voit, Ulrich Greiner, Peter Kaukewitsch, Hermann Seewald, Jürgen Hertel, Horst Winter, Marianne Renz, Bettina Mösch, Heinz-Werner Hetmeier & Christopher Gräb (1998): Zur sozialen Lage in den neuen Ländern und Berlin-Ost. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 285-309.
Abstract
Der amtlichen Statistik stehen mittlerweile Erhebungsergebnisse für mehrere Jahre zur Verfügung, so daß sich der Entwicklungsprozeß in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung nachvollziehen läßt. In dem Artikel wird die soziale Lage in mehreren kurzen Einzelbeiträgen zu verschiedenen Themenbereichen (z. B. Arbeitsmarkt, Einkommen, Wohnungsbestand, Bildung, Gesundheitswesen) dargestellt. Dabei wird jeweils gefragt, welchen Stand der Angleichungsprozeß zwischen West- und Ostdeutschland erreicht hat und wie er verlaufen ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Generation der Wendezeit: erfolgreich, nüchtern und enttäuscht (1998)
Zitatform
Struck, Olaf, Matthias Rasztar, Reinhold Sackmann, Ansgar Weymann & Matthias Wingens (1998): Die Generation der Wendezeit. Erfolgreich, nüchtern und enttäuscht. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 49), Bremen, 37 S.
Abstract
Das Arbeitspapier stellt auf der Grundlage empirischer, dem Generationenkonzept verpflichteter Ergebnisse dar, wie und warum sich das Leben junger Erwachsener nach der Wende in der DDR/Ostdeutschland verändert hat. Drei Thesen stehen dabei im Mittelpunkt:
1. Die Generation der Wendezeit war in ihrer Mehrzahl in ihrem individuellen Handeln erfolgreich.
2. Mit der Bewältigungsleistung geht ein instrumentell-nüchterner Umgang mit Freunden und teilweise mit der Familie einher.
3. Ungeachtet des individuellen Erfolges fühlen sich die befragten Ostdeutschen in ihren Hoffnungen enttäuscht. Ihre Enttäuschung richtet sich vor allem auf staatliche Akteure. Verallgemeinert wird im Ergebnis konstatiert: "Dynamische soziale Wandlungsprozesse fördern weder Selbstabgrenzung noch Entsolidarisierung, sondern sie transformieren gemeinschaftliche Bindungen und gesellschaftliche Beziehungen in Assoziationen pragmatischer und instrumentell handelnder Individuen. Dies bedeutet nicht den Verlust, sondern die Transformation des Sozialen. Gesellschaften werden mit dieser pragmatischen Nüchternheit leben können. Die Frage ist, ob die ostdeutschen Nachwuchsgeneration in einer freudlos fragmentierten Gesellschaft leben will und wann sie Kraft und Vertrauen findet, aktiver als bisher in gemeinschaftliche und gesellschaftliche Güter zu investieren." (IAB2) -
Literaturhinweis
Die Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern als forschungspolitisches Modell (1997)
Bertram, Hans;Zitatform
Bertram, Hans (1997): Die Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern als forschungspolitisches Modell. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 7, H. 4, S. 425-433.
Abstract
"Die Förderungspolitik und -strategie der KSPW hat sich im Rückblick als richtig herausgestellt, auch wenn nicht alle Vorstellungen des Wissenschaftsrates aus dem Jahre 1990 verwirklicht werden konnten. Unter forschungspolitischen Aspekten hat die KSPW-Arbeit gezeigt, daß sich eine Sozialberichterstattung, die sich auf die Forschungskompetenz der Universitäten stützt, schnell, effizient und kostengünstig realisieren läßt. In einer Kommission als Ad-hoc-Organisation lassen sich unterschiedliche wissenschaftspolitische und fachwissenschaftliche Perspektiven integrieren, wobei die Freiheit und Unabhängigkeit der Universitätslehrer einen wichtigen Vorzug darstellt. Dagegen sind Forschungsförderung und der Aufbau von Forschungslandschaften Aufgaben, die durch Kommissionen nur bedingt gelöst werden können, da die Einflußmöglichkeiten auf die politischen Rahmenbedingungen gering sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sich politisch zu engagieren, bringt nichts - Bilanzierungen des politischen Wandels und der Partizipationsmöglichkeiten in Ostdeutschland: eine exemplarische Analyse (1997)
Dietmaier-Jebara, Sylvia;Zitatform
Dietmaier-Jebara, Sylvia (1997): Sich politisch zu engagieren, bringt nichts - Bilanzierungen des politischen Wandels und der Partizipationsmöglichkeiten in Ostdeutschland. Eine exemplarische Analyse. In: Mitteilungen. Sonderforschungsbereich 333 H. 10, S. 15-31.
Abstract
Der Beitrag stützt sich auf ein Forschungsprojekt zur alltäglichen Lebensführung in Ostdeutschland und auf rund 100 qualitative Interviews, die zwischen 1991 und 1993 im Raum Leipzig durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt dieser Interviews stand die Frage, wie von den Befragten die Wende und die Vereinigung samt der Vorgeschichte und den Folgen erfahren und retrospektiv bewertet wird und wie die neu entstandenen Probleme in der alltäglichen Lebensführung verarbeitet werden. Im Rahmen der entsprechenden Erzählungen, Kommentierungen und Argumentationen finden sich auch Passagen, die Bilanzierungen des politischen Wandels und der Partizipationsmöglichkeiten unter der Perspektive früher - heute enthalten. Das Interesse der Autorin besteht darin, zu prüfen, ob und inwieweit sich eine der Kontinuität der Lebensführung entsprechende Kontinuität von politischen Grundorientierungen findet, soweit sie in der Frage des Systemvergleichs und der politischen Partizipation ihren Ausdruck findet. (IAB2)
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Literaturhinweis
Von der "dualistischen Gesellschaft" zur "Solidarischen Bürgergesellschaft"?: Entwicklungspfade und Leitbilder für Ostdeutschland (1997)
Zitatform
Koch, Thomas (1997): Von der "dualistischen Gesellschaft" zur "Solidarischen Bürgergesellschaft"? Entwicklungspfade und Leitbilder für Ostdeutschland. In: Deutschland-Archiv, Jg. 30, H. 1, S. 95-105.
Abstract
Der Autor stellt Thesen auf zur Entwicklung der Gesellschaft in Ostdeutschland. Dabei geht er von der Prämisse aus, daß die Bundesrepublik seit dem Beitritt der DDR "eine ausgesprochen dualistische Gesellschaft ist, eine solche, in der die wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Gegensätze, Unterschiede und Scheidelinien mehr oder weniger deutlich entlang einer territorialen Achse verlaufen." Die Thesen wurden ursprünglich auf dem "Forum Ostdeutschland" der SPD in Leipzig (Juni 1996) vorgestellt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Social change and transformation: findings and lessons from the East German case (1997)
Zitatform
Mayer, Karl Ulrich, Martin Diewald & Heike Solga (1997): Social change and transformation. Findings and lessons from the East German case. (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Arbeitsberichte aus dem Projekt Ostdeutsche Lebensverläufe im Transformationsprozeß 04/1997), Berlin, 35 S., Anhang.
Abstract
"The authors reports about some studies in reconstructing one part of the transformation process, namely how the former employment system and occupational structure of the GDR was being transformed into its current state. First they sketch very briefly as a frame of reference how in the current social science and political debate the contexts of the particular aspect of labor market re-organization are being constructed, i.e. which models and concepts are being used for the society of origin, the former GDR, the society of destination, the former or current FRG of the West, and of the unification process itself. Second, on this basis and with some additional heuristic categories, the authors derive a number of hypothese about the mechanisms and outcomes of labor market transformation. Third, they present empirical findings from our East German Life History Study and, as the fourth and last step, they end with a number of observations on the state of the unification process and its implications for the overall topic of this conference." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Räumliche Auswirkungen des Transformationsprozesses in Deutschland und bei den östlichen Nachbarn (1997)
Musil, Jiri; Strubelt, Wendelin;Zitatform
Musil, Jiri & Wendelin Strubelt (Hrsg.) (1997): Räumliche Auswirkungen des Transformationsprozesses in Deutschland und bei den östlichen Nachbarn. (Transformationsprozesse 25), Opladen: Leske und Budrich, 306 S.
Abstract
"Der Band enthält Beiträge über Polen, die Slowakei, die Tschechische Republik, über Österreich und über die neuen Bundesländer. Er erlaubt eine vergleichende Betrachtung der lokalen und regionalen Dimension des politischen und sozialen Wandels." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The study of social change and longitudinal studies: a comparison of panel and cohort design (1997)
Zitatform
Solga, Heike (1997): The study of social change and longitudinal studies. A comparison of panel and cohort design. (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Arbeitsberichte aus dem Projekt Ostdeutsche Lebensverläufe im Transformationsprozeß 03/1997), Berlin, 24 S., Anhang.
Abstract
Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Frage, in welchem Maße Längsschnittuntersuchungen in der Lage sind, sozialen Wandel sowie die zugrundeliegenden Kausalmechanismen und die Entwicklungsdynamik zu erfassen. Das Papier beginnt mit einer kurzen Beschreibung der verwendeten Surveys (Sozioökonomisches Panel für Ostdeutschland und East German Life History Study (EGLHS)). Die folgenden Kapitel beschreiben die in beiden Surveys eingesetzten Parameter, die Analysemöglichkeiten und die Datenqualität. Die Untersuchung konzentriert sich auf Arbeitsmarktprozesse. (IAB2)
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Literaturhinweis
Warten auf die Soziale Marktwirtschaft: Ausbau oder Abbau der sozialen Lage in den neuen Bundesländern? (1997)
Zerche, Jürgen;Zitatform
(1997): Warten auf die Soziale Marktwirtschaft. Ausbau oder Abbau der sozialen Lage in den neuen Bundesländern? (Kölner Schriften zur Sozial- und Wirtschaftspolitik 31), Regensburg: Transfer Verlag, 229 S.
Abstract
Die Beiträge des Bandes, die für die zweite Auflage überarbeitet und um einen Artikel zu strukturellen Problemen der Arbeitsmarktpolitik ergänzt wurden, behandeln sozialpolitische Aspekte des Umbruchs in Ostdeutschland. Ausgangspunkt ist die Feststellung, daß es auch in der DDR ein ausgebautes Sozialsystem mit Stärken und Schwächen gegeben hat. Die Titel lauten:
1. Der Arbeitsmarkt in den neuen Bundesländern - Warten auf den Aufschwung
2. Zur Lebenslage von Frauen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - ein Ost-West-Vergleich. Interpretation empirischer Ergebnisse und Konsequenzen für die Instrumente des "zweiten" Arbeitsmarktes
3. Familienpolitik und Lage der Familien in den neuen Bundesländern
4. Gespaltene Ungleichheit - Zur Entwicklung der Verteilungsverhältnisse in den neuen Bundesländern
5. Ergebnisse des Renten-Überleitungsgesetzes und aktuelle Entwicklungen der Rentenversicherung in den neuen Bundesländern
6. Strukturelle Heterogenität und periphere Dependenz als Wirtschaftsphänomene in den neuen Bundesländern
7. Betrachtungen zur Lage der Genossenschaften und ihrer Mitglieder in den neuen Bundesländern - Zu einigen Aspekten der Umstrukturierung im ostdeutschen Genossenschaftswesen
8. Verlaufsanalysen von der DDR zu den Neuen Bundesländern mit Hilfe des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)
9. Wohnungsmarkt statt Wohnungsfonds - Einzug der sozialen Marktwirtschaft im sozialistischen Wohnungsbestand. (IAB2) -
Literaturhinweis
Fünf Jahre danach: Zur Entwicklung von Arbeitsmarkt und Sozialstruktur im vereinten Deutschland (1996)
Zitatform
Andreß, Hans-Jürgen (Hrsg.) (1996): Fünf Jahre danach: Zur Entwicklung von Arbeitsmarkt und Sozialstruktur im vereinten Deutschland. (Gesellschaften im Wandel 04), Berlin u.a.: De Gruyter, 335 S.
Abstract
"Der Sammelband dokumentiert empirische Forschungsergebnisse zu den Veränderungen von Sozialstruktur und Arbeitsmarkt in Ostdeutschland fünf Jahre nach der Wiedervereinigung. Parallelen und Differenzen zu den Verhältnissen in Westdeutschland werden anhand von sechs Themenschwerpunkten herausgearbeitet:
- Konstanz und Wandel der Sozialstruktur,
- Arbeitsangebot und Erwerbsbeteiligung im Haushaltskontext,
- Arbeitslosigkeit,
- Einkommensverteilung und materielle Versorgung,
- Milieus und Stimmungen auf dem Lande,
- Abbau und Sicherung von Arbeitsplätzen in Industrie, Handel und Dienstleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ostdeutsche Lebensverhältnisse unter Wandlungsdruck: eine Gemeindestudie zu sozialen Seiten der deutsch-deutschen Vereinigung (1996)
Zitatform
Bachmann, Ronald & Claudia Wurst (Hrsg.) (1996): Ostdeutsche Lebensverhältnisse unter Wandlungsdruck. Eine Gemeindestudie zu sozialen Seiten der deutsch-deutschen Vereinigung. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 324 S.
Abstract
"Die Transformationsstudie stellt eine Zwischenbilanz des sozialen Wandels in Ostdeutschland drei Jahre nach der 'Wende' dar. Anhand des empirischen Fallbeispiels einer Gemeinde in Sachsen - Stadt Kurort Oberwiesenthal - zeigt sie in vielfältiger Perspektive Auswirkungen der veränderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die alltägliche Lebensführung von Ostdeutschen und ihre sozio-politischen Reaktionen auf diese neuen Verhältnisse. Im Mittelpunkt steht die Frage der sozialen Legitimation der Transformation in Ostdeutschland gegenüber der betroffenen Bevölkerung. Dabei zeigt sich eine zunehmende Polarisierung mit 'integrierten' Bevölkerungsteilen auf der einen und 'entkoppelten' Bevölkerungsteilen auf der anderen Seite." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionen im Vergleich: Gesellschaftlicher Wandel in Ostdeutschland am Beispiel ausgewählter Regionen (1996)
Bertram, Hans;Zitatform
Bertram, Hans (Hrsg.) (1996): Regionen im Vergleich: Gesellschaftlicher Wandel in Ostdeutschland am Beispiel ausgewählter Regionen. (Transformationsprozesse 22), Opladen: Leske und Budrich, 216 S.
Abstract
"Der Band präsentiert die Ergebnisse eines Projekts aus der zweiten Forschungs- und Förderphase der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern e.V. (KSPW). Es dokumentiert unterschiedliche Entwicklungen aus den letzten 5 bis 6 Jahren in den neuen Bundesländern und versucht zu zeigen, daß die Unterschiedlichkeit der Entwicklungen in systematischer Weise mit bestimmten Regionen verknüpft werden kann. Es werden Entwicklungstendenzen zu folgenden Themen dargestellt: Bevölkerung - Ehe und Familie - Sozialhilfe - Kaufkraft - Arbeitsmarkt - Wirtschaftsstruktur." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sozialer und demographischer Wandel in den neuen Bundesländern (1996)
Bertram, Hans; Kleinhenz, Gerhard; Hradil, Stefan;Zitatform
Bertram, Hans, Stefan Hradil & Gerhard Kleinhenz (Hrsg.) (1996): Sozialer und demographischer Wandel in den neuen Bundesländern. (KSPW-Transformationsprozesse 06), Opladen: Leske und Budrich, 390 S.
Abstract
Der Band basiert auf Untersuchungsergebnissen, die im Rahmen der durch die Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern (KSPW) geförderten Kurzprojekte und Befunde zu sozialstrukturellen, sozialpolitischen und sozialdemographischen Wandelungen sowie zu Einstellungen der Bevölkerung zu diesen Transformationsprozessen erbracht wurden. In drei Abschnitten stellt er diese in einen übergreifenden Diskussionszusammenhang zu
- Migrationsprozessen in Deutschland und in der Transformation,
- sozialen Ungleichheiten in Ostdeutschland und
- sozialen Problemgruppen in den neuen Bundesländern. (IAB) -
Literaturhinweis
Zwischenbilanz der Wiedervereinigung: Strukturwandel und Mobilität im Transformationsprozeß (1996)
Zitatform
Diewald, Martin & Karl Ulrich Mayer (Hrsg.) (1996): Zwischenbilanz der Wiedervereinigung. Strukturwandel und Mobilität im Transformationsprozeß. (Sozialstrukturanalyse 08), Opladen: Leske und Budrich, 352 S.
Abstract
"Der Transformationsprozeß in Ostdeutschland gehört gewiß nicht zu den Forschungsfeldern, in denen wenig Aktivität herrscht. Allerdings gibt es einen Mangel an genuinen Längsschnittstudien, die am ehesten dem Prozeßcharakter der Transformation gerecht werden können. Solche Studien sind umso notwendiger, als es sich bei der ostdeutschen Transformation ja keineswegs um einen bereits abgeschlossenen Vorgang, sondern um einen noch andauernden Veränderungsprozeß handelt. Die Gemeinsamkeit der in dem Band versammelten Beiträge liegt darin, daß es sich um empirische Längsschnittanalysen sozialer Ungleichheiten unter verschiedenen Aspekten handelt oder um eher theoretische Auseinandersetzungen mit dem Transformationsverlauf. Angesprochen werden dabei vor allem Erwerbschancen und Berufsverläufe (Teil 1), aber auch Veränderungen der Einkommen (Teil 2), Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale (Teil 3) sowie institutionelle Veränderungen als Rahmenbedingungen der beschriebenen individuellen Verläufe. Im letzten Teil dieses Sammelbandes sind Beiträge versammelt, die sich das Ziel gesetzt haben, die verschiedenen Entwicklungsstränge zu resümieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugend im Transformationsprozeß: Untersuchungen zum Sozialisationsprozeß Jugendlicher in der strukturschwachen Region Neubrandenburg (1996)
Golz, Lutz; Heller, Peter; Fischer, Catrin; Nimmer, Helmut;Zitatform
Golz, Lutz & Peter Heller (1996): Jugend im Transformationsprozeß. Untersuchungen zum Sozialisationsprozeß Jugendlicher in der strukturschwachen Region Neubrandenburg. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graune Reihe 96-01), Halle, 175 S.
Abstract
Der Forschungsbericht "behandelt Problemfelder zur gegenwärtigen Lebensweise Jugendlicher und junger Erwachsener in der Region Neubrandenburg". Nach einem einleitenden Kapitel werden im zweiten Kapitel die familiale Lebenslage und die sozialen Ressourcen der Lebensbewältigung beschrieben. "Im Kapitel 3 interessieren darauf aufbauend die Ausprägungen von Persönlichkeitsmerkmalen wie Kontrollüberzeugungen, Lebenszufriedenheit und Zukunftsoptionen. Die Betrachtung des Bewältigungsverhaltens schließt sich an. Im Kapitel 5 wird unter Bezugnahme auf die beschriebenen sozialen und personalen Ressourcen und Kompetenzen der Verflechtung von Wertorientierungen und Handlungsbereitschaften nachgegangen. Hierbei geht es zum einen um ein präziseres Bild der Zukunftsoptionen bzw. Lebensplanungen (Berufsbild, Familienwunsch. Migrationsbereitschaft) und zum anderen um die Ausprägung problematischer Verhaltensformen unter den Jugendlichen (Rechtsorientierung, Gewaltakzeptanz). Der Anlagenteil enthält die statistischen Nachweise, auf die im Text Bezug genommen wird." (IAB2)
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Literaturhinweis
Ungleichheit und Sozialpolitik (1996)
Hauser, Richard; Knoke, Wolfgang; Hradil, Stefan; Below, Susanne; Ritter, Joachim; Pankoke, Eckart; Glatzer, Wolfgang; Olk, Thomas; Kollmorgen, Raj; Kleinhenz, Gerhard;Zitatform
Hauser, Richard, Wolfgang Glatzer, Stefan Hradil, Gerhard Kleinhenz, Thomas Olk & Eckart Pankoke (1996): Ungleichheit und Sozialpolitik. (Berichte zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland 02), Opladen: Leske und Budrich, 553 S.
Abstract
"Der Anspruch der Kommission, ein möglichst differenziertes Bild von der Entwicklung der Transformation in den neuen Bundesländern zu gewinnen und zugleich die darin vorhandenen Wissensstände zu systematisieren, hat zu einer Berichtsstruktur mit insgesamt sechs Berichten zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland geführt." Der Bericht Nr.2 ist in sechs Kapitel gegliedert. Nach einer Einführung in das Thema wird im 2. Kapitel der Transformationsprozeß in Ostdeutschland im Überblick dargestellt. Diese Darstellung bereitet das dritte Kapitel des Berichts vor, "das sich an dem theoretischen Hintergrund der Sozialberichterstattung orientiert. Hier wurden die durchschnittliche Entwicklung und die Verteilung von Lebenslagen in den neuen Bundesländern analysiert." Durch eine detailierte Analyse der Lebenslagen ausgewählter Personengruppen wird im vierten Kapitel der Überblick über die Entwicklung und die Unterschiede in den Lebenslagen der gesamten Bevölkerung der neuen Bundesländer vertieft. Diese Sichtweise wird im fünften Kapitel durch eine Analyse ausgewählter Dimensionen des Transformationsprozesses ergänzt." An erster Stelle steht dabei eine Analyse der Arbeitsbeziehung in dem geänderten institutionellen Rahmen der neuen Arbeitsmarktordnung. Das abschließende sechste Kapitel beschäftigt sich mit Zukunftsperspektiven. Es werden wichtige Trends der gesellschaftlichen Entwicklung herausgearbeitet und sich daraus möglicherweise ergebende gesellschafts- und sozialpolitische Probleme und Aufgaben diskutiert sowie darauf bezogene Perspektiven sozialwissenschaftlicher Forschung benannt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Sozialer Wandel und Akteure in Ostdeutschland: empirische Befunde und theoretische Ansätze (1996)
Kollmorgen, Raj; Reißig, Rolf; Weiß, Johannes;Zitatform
(1996): Sozialer Wandel und Akteure in Ostdeutschland. Empirische Befunde und theoretische Ansätze. (Transformationsprozesse 08), Opladen: Leske und Budrich, 375 S.
Abstract
"Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich aus unterschiedlichen diziplinären Perspektiven mit den Wandlungsprozessen in Ostdeutschland. In drei Teilen werden u.a. folgende Problemkonstellationen behandelt:
1. Östlicher Wandel, westlicher Wandel? - Modernitäten im Osten?
2. Akteure und Institutionen der Transformation: Über Transfers und Eigensinnigkeiten
3. Theoretische und methodische Herausforderungen Theorielosigkeit oder undurchsichtige Gemengelage?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Krise der Arbeit - Krise der Identität? Institutionelle Umbrüche der Erwerbsarbeit und subjektive Erfahrungsprozesse in den neuen Bundesländern (1996)
Krömmelbein, Silvia;Zitatform
Krömmelbein, Silvia (1996): Krise der Arbeit - Krise der Identität? Institutionelle Umbrüche der Erwerbsarbeit und subjektive Erfahrungsprozesse in den neuen Bundesländern. Berlin: Edition Sigma, 230 S.
Abstract
"Der institutionelle Umbruch des politischen und ökonomischen Systems in den neuen Bundesländern hat auch den Charakter der Erwerbsarbeit grundlegend verändert. Inwieweit wird dadurch - auch vor dem Hintergrund der allgemeinen 'Krise der Arbeitsgesellschaft' - die Identität der Menschen berührt? Die Autorin wendet sich dieser Frage in einer qualitativen Untersuchung subjektiver Erfahrungsprozesse in unterschiedlichen Kontexten von Erwerbsarbeit zu (Arbeitsmarkt, Einkommen und Lebensstil, Betrieb, Kommunikation). Sie belegt, daß der Umbruch in Abhängigkeit von bisherigen Selbst- und Lebensentwürfen erfahren wird, in denen sich ein je spezifisches Verhältnis zu gesellschaftlichen Insitutionen im allgemeinen manifestiert. Diese institutionellen Verortungsmuster - die Autorin typisiert gesellschaftspolitische, subkulturelle und alltagszentrierte Muster - erweisen sich als über den Umbruch hinaus stabil. Sie gewährleisten trotz zahlreicher Veränderungen von Interpretations- und Handlungskontexten eine biographische Kontinuität in der institutionellen Selbstverortung, die vielfach vor Identitätskrisen bewahrt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sozialreport 1995: Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1996)
Winkler, Gunnar;Zitatform
(1996): Sozialreport 1995. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. Berlin, 382 S.
Abstract
Auf der Grundlage zugänglicher Materialien der statistischen Landesämter, Einzeluntersuchungen der Mitarbeiter des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg e.V. und wissenschaftlicher Einrichtungen, die sich mit vergleichbaren Themen beschäftigen, informiert der Sozialreport 1995 über die Entwicklung sozialer Lagen und Befindlichkeiten in den neuen Bundesländern. Der Report umfaßt die Bereiche:
- Bevölkerung und Bevölkerungsentwicklung,
- Einkommen,
- Verbrauch,
- Gesundheit,
- Familie und
- gesellschaftliche Mitwirkung.
(IAB) -
Literaturhinweis
Wohlfahrtsentwicklung im vereinten Deutschland: Sozialstruktur, sozialer Wandel und Lebensqualität (1996)
Zapf, Wolfgang; Habich, Roland;Zitatform
(1996): Wohlfahrtsentwicklung im vereinten Deutschland. Sozialstruktur, sozialer Wandel und Lebensqualität. Berlin: Edition Sigma, 382 S.
Abstract
"Dieser Band verfolgt zwei Ziele. Zum einen will er die Projekte der Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung am WZB darstellen und die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen. Zum anderen will er die Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland untersuchen und bewerten - das zentrale Thema, auf das alle Projekte in den letzten Jahren ausgerichtet waren. Im Einführungskapitel werden die theoretischen Bezüge, Forschungsbezüge und Datenbasen dieser Untersuchungen erläutert. Gegliedert ist das Buch in fünf größere Abschnitte; sie zeigen die Themenschwerpunkte an, denen die Beiträge zugeordnet sind. Der erste Abschnitt, Sozialstruktureller Wandel und Lebensqualität, bietet zwei Überblicksdarstellungen und ein theoretisches Modell an. Kapitel 2 behandelt den Wandel der sozialen Schichtung und die damit verbundenen Mobilitätsprozesse in Ost- und Westdeutschland seit 1990, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Angleichung von Ost und West und der Veränderung der sozialen Ungleichheit. In Kapitel 3 wird die Entwicklung der objektiven Lebensbedingungen und des subjektiven Wohlbefindens in Ost- und Westdeutschland untersucht, und zwar die materiellen, die persönlichen und die öffentlichen Lebensbereiche, Lebenszufriedenheit und Zukunftserwartungen sowie Probleme der "inneren Einheit" und wechselseitigen Wahrnehmung. In Kapitel 4 werden unterschiedliche Erklärungen des subjektiven Wohlbefindens (Lebenszufriedenheit, Sorgen usw.) diskutiert. Es wird ein Modell vorgestellt, in dem die objektiven Lebensbedingungen über die "Filter" Vergleichsprozesse und Wichtigkeiten auf das subjektive Wohlbefinden einwirken. Im zweiten Abschnitt, Soziale Gruppen, Problemgruppen, wechselt die Perspektive von der Gesamtbevölkerung auf ausgewählte Sozialkategorien bzw. soziale Gruppen. In Kapitel 5 über die Lage von Frauen zwischen Familie und Beruf zeigen sich besonders deutliche Ost-West-Unterschiede und erhebliche Veränderungen zwischen älteren und jüngeren Altersgruppen. In Kapitel 6 werden die objektiven Lebensbedingungen und das subjektive Wohlbefinden der älteren Bevölkerung im Ost-West-Vergleich und im Vergleich aufeinanderfolgender Altersgruppen untersucht und bewertet. Kapitel 7 untersucht die Wohlfahrtsentwicklung der ausländischen Bevölkerung am Beispiel der Arbeitsmigranten, und zwar im Zeitverlauf 1984-1993. Zusätzlich werden erste Ergebnisse über die Lage von Aussiedlern mitgeteilt. Kapitel 8 greift eine gesellschaftspolitische Polemik auf - die These von der Zwei-Drittel-Gesellschaft - und weist sie zurück mit Analysen der Kumulation und Stabilität von Problemlagen, insbesondere des Verlaufs von Armut. Es ergibt sich ein "dynamischeres Bild" prekärer sozialer Lagen. Im dritten Abschnitt, Lebensformen und Lebensstile, werden zwei innovative Betrachtungsweisen der Sozialstruktur vorgestellt und auf die Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland bezogen. Kapitel 9 untersucht Zeitverlauf und Ost-West-Differenzen unterschiedlicher "Lebensformen", d.h. unterschiedlicher haushalts- und lebensphasenspezifischer Formen des Zusammenlebens und der Erwerbsbeteiligung, auch anhand der Frage nach steigender Individualisierung und Pluralisierung. In Kapitel 10 werden die quantitativ wichtigsten Lebensstiltypen für Ost- und Westdeutschland mittels Indikatoren des interaktiven, expressiven und evaluativen Verhaltens konstruiert, gemessen und verglichen. Der vierte Abschnitt, Ostdeutsche Veränderungen, behandelt ausgewählte Probleme der Wohlfahrtsentwicklung in Ostdeutschland im Vergleich zur Situation in der DDR; dazu werden die DDR-Verhältnisse nachgezeichnet. In Kapitel 11 geht es um die soziale Lage der Privathaushalte und ihre Möglichkeiten zu einer aktiven Gestaltung der Wohlfahrtsentwicklung. In Kapitel 12 und 13 werden die Wohnungsversorgung und die politische und soziale Beteiligung untersucht, wobei im Wohnungsbereich eher Kontinuitäten, im Partizipationsbereich massive Einbrüche und Veränderungen zu erklären sind. Der fünfte Abschnitt, Die deutsche Transformation im Vergleich, versucht eine zusammenfassende Bewertung der deutsch-deutschen Transformation: im Kapitel 14 durch einen Vergleich mit zehn osteuropäischen Gesellschaften und im Schlußkapitel mit einer Bilanz von Belastungen und Verbesserungen sowie ebenfalls einem kurzen internationalen Vergleich. Die deutsche Transformation erscheint hierbei als ein besonders günstiger und sich stabilisierender Sonderfall. In einem Postskriptum werden jüngste Daten zur Wohlfahrtsentwicklung in Ost- und Westdeutschland vom Dezember 1995 vorgestellt. Dabei zeigt sich eine steigende Diskrepanz zwischen der überwiegend positiven Bewertung der persönlichen Lebensumstände und den sich verschlechternden generellen Zufriedenheiten und Zukunftseinschätzungen. Dieser Befund kann als Übergang in eine Phase offener Probleme der "weitergehenden Modernisierung" gedeutet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklungsperspektiven von Arbeit im Transformationsprozeß (1995)
Lutz, Burkart; Schröder, Harry;Zitatform
Lutz, Burkart & Harry Schröder (Hrsg.) (1995): Entwicklungsperspektiven von Arbeit im Transformationsprozeß. München u.a.: Hampp, 379 S.
Abstract
"Der Sonderforschungsbereich 333 der Universität München fragt nach neuen Entwicklungen im Feld gesellschaftlicher Arbeit, die er in der doppelten und komplementären Perspektive des arbeitenden Subjekts und institutionell-organisatorischer Strukturen untersucht. Da der tiefgreifende soziale Wandel im Gefolge der deutschen Einigung zentrale Bedeutung für sein Forschungsthema zu gewinnen versprach, bezog der Sonderforschungsbereich bereits 1990/91 in enger Kooperation mit ostdeutschen Wissenschaftlern die Veränderungen in den Neuen Bundesländern in sein Untersuchungsprogramm ein. Hierbei erwiesen sich die seit den späten 80er Jahren von den 'Münchnern' entwickelten Konzepte als sehr gutes Instrument zur Beschreibung und Analyse der Transformationsprozesse. Der Band eröffentlicht Beiträge der ostdeutschen Partner aus dieser gemeinsamen Forschungsarbeit. Stichworte sind: Milieuspezifische Muster alltäglicher Lebensführung; Identitätsentwicklung als Selbstorganisationsprozeß; innovatives Handeln von Pflegepersonal; das Berufsschicksal der Fachschulingenieure; Berufsintegration von Hochschulabgängern; Rationalisierungspfade ostdeutscher Betriebe und die Restrukturierung der industriellen Automobilzulieferer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chancen und Risiken im Lebenslauf: Beiträge zum gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland (1995)
Sydow, Hubert; Schlegel, Uta; Helmke, Andreas;Zitatform
Sydow, Hubert, Uta Schlegel & Andreas Helmke (Hrsg.) (1995): Chancen und Risiken im Lebenslauf: Beiträge zum gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland. (Transformationsprozesse), Berlin: Akademie Verlag, 282 S.
Abstract
Der Band faßt Ergebnisse der ersten Projektförderphase der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern e.V. (KSPW) zusammen. Die Beiträge befassen sich in drei Kapiteln u.a.:
1. mit den Lebenslagen, Lebensentwürfen und Wertorientierungen von Jugendlichen
2. mit den Lebenslagen von Frauen, insbesondere mit der Bewältigung von Arbeitslosigkeit und der Anpassung an veränderte soziale Strukturen
3. mit Vermittlungen zwischen gesellschaftlichen Veränderungen und individuellen Reaktionen, z.B. bei den sogenannten "jungen Alten" und im Hinblick auf psychosoziale Gesundheitsrisiken. (IAB2) -
Literaturhinweis
Wirtschaftliche und soziale Lebensverhältnisse in Ostdeutschland: Indikatorensammlung, erstellt im Auftrag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL (1995)
Zitatform
(1995): Wirtschaftliche und soziale Lebensverhältnisse in Ostdeutschland. Indikatorensammlung, erstellt im Auftrag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 1995,02), Halle, 136 S.
Abstract
"Im Auftrag des Nachrichtenmagazins Der Spiegel hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen (111) Indikatoren zusammengestellt und ausgewertet, die den nach der deutschen Einheit einsetzenden Prozeß der Anpassung der Lebensumstände beschreiben. Die einzelnen Indikatoren sind in 19 Kapiteln zusammengefaßt, die den allgemeinen Bereichen 'Bevölkerung und Arbeitsmarkt', 'Einkommen und Verbrauch', 'Materielle und soziale Infrastruktur' und 'Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen' zugeordnet werden können. In allen Bereichen sind deutliche Veränderungen gegenüber der Situation des Jahres 1990 festzustellen, die in aller Regel auf eine Annäherung an westdeutsche Muster zielen. In vielem gibt es fünf Jahre nach der Einheit jedoch noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West, die über das Ausmaß ähnlicher Differenzen zwischen westdeutschen Regionen hinausgehen. Dies zeigt, daß der Transformationsprozeß in Wirtschaft und Gesellschaft noch nicht als abgeschlossen gelten kann. Vorgesehen ist deshalb, die relevanten Entwicklungen auch künftig zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wir sind auf den ganzen Menschen aus und können ihn nicht finden: Bedingungen von Lebensentwürfen bei Frauen in den neuen Bundesländern (1994)
Bertram, Barbara; Bütow, Birgit;Zitatform
Bertram, Barbara & Birgit Bütow (1994): Wir sind auf den ganzen Menschen aus und können ihn nicht finden. Bedingungen von Lebensentwürfen bei Frauen in den neuen Bundesländern. In: P. Beckmann & G. Engelbrech (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarkt für Frauen 2000 - Ein Schritt vor oder ein Schritt zurück? Kompendium zur Erwerbstätigkeit von Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 179), S. 646-669.
Abstract
Im ersten Teil des Aufsatzes thematisieren die Autorinnen zum einen die ihres Erachtens mangelhafte Auseinandersetzung mit den methodologischen und theoretischen Konzepten zur Analyse des sozialen Wandels in den neuen Bundesländern. Zum anderen fordern sie eine kritische Überprüfung der westlichen feministischen Forschung im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf ostdeutsche "Frauenwirklichkeiten". Der zweite Teil enthält eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenskonzepte von Frauen in den neuen Bundesländern. Abschließend wird gefragt, an welchen Problemlagen frauenpolitisch angeknüpft werden kann. (IAB2)
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Literaturhinweis
Transformation und Identität: Aspekte, Erfahrungen, Tendenzen (1994)
Haenschke, Barbara;Zitatform
Haenschke, Barbara (1994): Transformation und Identität. Aspekte, Erfahrungen, Tendenzen. (QUEM-report 24), Berlin, 88 S.
Abstract
Der Bericht widmet sich dem Anliegen, den Begriff Identität neu zu hinterfragen und auf seine Brauchbarkeit zur Beschreibung der ablaufenden Transformationsprozesse in Ostdeutschland hin zu überprüfen. "Er untersucht in erster Näherung die Auswirkungen der Transformation in Deutschland auf Identität und auf Arbeit. Dabei sind Identität und Arbeit eingebunden in die Rahmenbedingungen der politischen, ökonomischen und sozioökologischen Transformation." (IAB2)
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Literaturhinweis
Sozialreport 1994: Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1994)
Kurz-Scherf, Ingrid; Winkler, Gunnar;Zitatform
Kurz-Scherf, Ingrid & Gunnar Winkler (Hrsg.) (1994): Sozialreport 1994. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. Berlin, 367 S.
Abstract
"Der Sozialreport 1994 informiert über die Entwicklung sozialer Lagen und Befindlichkeiten in den neuen Bundesländern. Statistische Daten und jährliche empirische Untersuchungen seit 1990 machen den Sozialreport zu einem unverzichtbaren Instrument der Information über die neuen Bundesländer. Das Spektrum umfaßt Einkommensentwicklung und Verbrauchsstrukturen, Arbeitsmarktprobleme, Wohnen, Gesundheit, Bevölkerungsentwicklung, Aspekte der demokratischen Mitwirkung u.a. Der Sozialreport richtet sich an sozial und politisch Engagierte, an Sozialwissenschaftler, Politiker, an Parteien, Verbände und Verwaltungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Armut durch Arbeitslosigkeit: Sozialer Wandel und Verarmungsrisiken in den neuen Bundesländern (1994)
Priller, Eckhard;Zitatform
Priller, Eckhard (1994): Armut durch Arbeitslosigkeit: Sozialer Wandel und Verarmungsrisiken in den neuen Bundesländern. In: Beschäftigungsobservatorium Ostdeutschland H. 12, S. 3-6.
Abstract
"Der Umbau der ostdeutschen Wirtschaft geht mit sozialen Differenzierungsprozessen und zunehmender Armutsgefährdung für einen Teil der ostdeutschen Bevölkerung einher. Die Annäherung der Durchschnittseinkommen an das westdeutsche Niveau und das westdeutsche Sozialstaatssystem haben allerdings verhindert, daß Armut zu einem ähnlich gravierenden Problem geworden ist wie in anderen postsozialistischen Ländern. Langzeitarbeitslosigkeit und Einschränkungen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen lassen jedoch befürchten, daß sich in den neuen Bundesländern eine insbesondere durch Arbeitslosigkeit geprägte Armutspopulation analog zum westdeutschen Muster herausbildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychologische Aspekte des sozio-politischen Wandels in Ostdeutschland (1994)
Trommsdorff, Gisela;Zitatform
Trommsdorff, Gisela (Hrsg.) (1994): Psychologische Aspekte des sozio-politischen Wandels in Ostdeutschland. (Gesellschaften im Wandel 02), Berlin u.a.: De Gruyter, 252 S.
Abstract
Die Beiträge des auf Anregung der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern entstandenen Bandes gehen auf Vorträge des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie 1992 zurück. Sie gruppieren sich um folgende Themen: Theoretische Ansätze zu Analysen psychologischer Aspekte von Transformationsprozessen; Entwicklungs- und sozialpsychologische Aspekte der Transformationprozesse: Lebensspannenperspektive (Werthaltung und Erziehungsziele, Kontroll- und Zukunftsorientierungen, Aspekte sozialer Interaktion); Einstellungen, Verhalten und berufsrelevante Eigenschaften im wirtschaftlichen Umbruch. (IAB2)
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Literaturhinweis
Sozialstrukturelle Umbruchsdynamiken: Anpassungen und dynamische Differenzierungen in Ostdeutschland (1993)
Berger, Peter A.;Zitatform
Berger, Peter A. (1993): Sozialstrukturelle Umbruchsdynamiken. Anpassungen und dynamische Differenzierungen in Ostdeutschland. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 23, H. 2, S. 205-230.
Abstract
"In dem Beitrag werden zunächst Tendenzen der Annäherung der ostdeutschen an die westdeutsche Sozialstruktur beschrieben. Dabei wird auch gezeigt, daß eine Ost-West-Annäherung für den Osten gleichzeitig neue Differenzierungen mit sich bringt, die sich vor allem an der Geschlechterlinie festmachen. Dem folgen einige Hinweise auf Ost-West-Differenzen, die mit der Dynamik der Anpassungsprozesse selbst, also mit der unterschiedlichen Intensität von Arbeitsmarktfunktionen einerseits, mit der Häufung von Abstiegsprozessen in Ostdeutschland andererseits verknüpft werden können. Ein weiterer Argumentationsschritt wird dann allerdings davor warnen, schon jetzt, also noch mitten im Umbruchprozeß, die Bevölkerung der Fünf Neuen Länder in 'Gewinner' und 'Verlierer' zu sortieren: Gerade in solchen Phasen rapiden Strukturwandels müssen die ersten 'Opfer' nicht immer auch Opfer bleiben, und keineswegs werden die 'Letzten' durchgängig die 'Ersten' sein. Vor dem Hintergrund der Massenhaftigkeit und Geschwindigkeit von individuellen Bewegungen in sich selbst schnell verändernden Strukturen werden schließlich noch einige Überlegungen zu den subjektiven Konsequenzen, zu den Enttäuschungen und Verunsicherungen, die sich mit dem sozialstrukturellen Umbruch verbinden, angeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Veränderungen der Struktur und der sozialen Lage Ostdeutscher Haushalte nach 1990 (1993)
Berger, Horst; Schultz, Annett; Hinrichs, Wilhelm; Priller, Eckhard;Zitatform
Berger, Horst, Wilhelm Hinrichs, Eckhard Priller & Annett Schultz (1993): Veränderungen der Struktur und der sozialen Lage Ostdeutscher Haushalte nach 1990. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung. Papers 93-105), Berlin, 111 S.
Abstract
"Die Studie befaßt sich mit den Veränderungen der sozialen Lage der ostdeutschen Privathaushalte seit 1990. Auf der Grundlage von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP-Ost) und der amtlichen Statistik werden Wandlungen in der Struktur der Privathaushalte und in den wesentlichen Dimensionen ihrer sozialen Lage - Erwerbssituation, Einkommen/Verbrauch und Wohnsituation analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Bundesrepublik Deutschland 2000-2005-2010: die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und den Bundesländern bis 2010 (1993)
Franzen, Detlef; Schlesinger, Michael; Wolff, Heimfrid; Rommerskirchen, Stefan; Hofer, Peter; Schulz, Birgit; Masuhr, Klaus P.;Zitatform
(1993): Die Bundesrepublik Deutschland 2000-2005-2010. Die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und den Bundesländern bis 2010. (Deutschland Report 01), Basel, 325 S.
Abstract
"Der Prognos Deutschland Report Nr. 1 bietet zum ersten Mal eine Gesamtschau über die langfristige wirtschaftliche, demographische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands. Im Textteil des Reports werden die wichtigsten Problemfelder analysiert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Hervorzuheben sind hier - stichwortartig - die wachsende internationale Konkurrenz, die demographische Entwicklung, die Entwicklung am Arbeitsmarkt, die Sicherung der sozialen Systeme, das Energie- und Umweltproblem, die ungebremste Verkehrsentwicklung und - im Zentrum der Diskussion in Deutschland: die Probleme der deutschen Vereinigung. Die Daten sind u.a. regional und sektoral disaggregiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sozialer Umbruch in Ostdeutschland (1993)
Geißler, Rainer;Zitatform
Geißler, Rainer (Hrsg.) (1993): Sozialer Umbruch in Ostdeutschland. (Sozialstrukturanalyse 02), Opladen: Leske und Budrich, 252 S.
Abstract
Der Band dokumentiert die Beiträge, die auf der Jahrestagung der DSG-Sektion "Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse" Ende Januar 1992 in der Gustav-Heinemann-Akademie in Freudenberg gehalten wurden. Die Beiträge skizzieren allgemeine Entwicklungstendenzen des sozialen Umbruchs, vermitteln Einblicke in Teilbereiche dieses Umbruchs auf der Basis von repräsentativen Daten oder Spezialstudien und analysieren die Veränderungen der Lebensbedingungen bei drei sozioökonomischen Gruppen: den Selbständigen, den Bauern und der Arbeiterschaft. (IAB2)
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Literaturhinweis
Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern (1993)
Hanesch, Walter;Zitatform
(1993): Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in den neuen Bundesländern. (Hans-Böckler-Stiftung. Graue Reihe. N.F. 60), Düsseldorf, 176 S.
Abstract
"Durch den rapiden sozialen Wandel in den neuen Bundesländern ist der Bedarf an einer theoretisch fundierten und methodisch qualifizierten Armuts- und Sozialberichterstattung dringender denn je. Der Band diskutiert den Stand der Lebenslageforschung und Sozialberichterstattung in der Bundesrepublik und präsentiert erste empirische Ergebnisse zu Armut und Unterversorgung in den neuen Bundesländern sowohl auf der Grundlage des Sozioökonomischen Panels als auch mit Hilfe qualitativer Verfahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesellschaftliche Disparitäten und alltägliche Lebensführung (1993)
Kudera, Werner;Zitatform
Kudera, Werner (1993): Gesellschaftliche Disparitäten und alltägliche Lebensführung. In: Mitteilungen. Sonderforschungsbereich 333 H. 5, S. 123-132.
Abstract
Der Autor skizziert zunächst sein Konzept sozialer Lebensführung als ein elementares soziales System. Anschließend illustriert er anhand von zwei empirischen Beispielen, "wie gegenwärtig die sozialstrukturellen Umbrüche in den Neuen Bundesländern im Rahmen individueller Lebensführung verarbeitet werden." (IAB2)
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Literaturhinweis
Soziale Lage, soziale Risiken und ihre Bewältigung in den neuen Bundesländern (1993)
Müller-Hartmann, Irene;Zitatform
Müller-Hartmann, Irene (1993): Soziale Lage, soziale Risiken und ihre Bewältigung in den neuen Bundesländern. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 3, H. 3, S. 303-317.
Abstract
"12 Kurzstudien, die 1992 im Auftrag der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern (KSPW) angefertigt wurden, thematisieren neben zunehmender sozialer Ungleichheit in den Lebenslagen der ostdeutschen Bevölkerung hauptsächlich die individuelle Verarbeitung des gesellschaftlichen Wandels und die Bewältigung sozialer Risiken. Wesentliche Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen hier vorgestellt werden. Die Palette der Themen reicht von den Problemen Arbeitsloser und der Vorruheständler über die soziale Lage der Rentner bis hin zur Situation alleinerziehender Sozialhilfeempfänger, vom bürgerschaftlich-sozialen Engagement im Transformationsprozeß bis zu den Gefährdungen durch Drogen. Im besonderen werden hier drei Phänomene behandelt: die für den Osten Deutschlands neu erfahrene Massenarbeitslosigkeit, die Konstitution einer quantitativ relevanten Gruppe von Vorruheständlern sowie die Situation der Altersrentner". (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die volkseigene Revolution (1993)
Opp, Karl-Dieter; Voß, Peter; Gern, Christiane;Zitatform
Opp, Karl-Dieter & Peter Voß (1993): Die volkseigene Revolution. Stuttgart: Klett, 397 S.
Abstract
"Warum konnte es in der DDR im Jahre 1989 zu einer Revolution kommen?" Diese Frage zu beantworten, ist Ziel des Buches. Die Autoren nutzen dazu theoriegeleitete empirische Untersuchungen (Repräsentativerhebung 1990 in Leipzig, Befragung oppositioneller Gruppen, umstrukturierte Interviews, Dokumentenanalyse). Theoretisch greifen sie den "rational choise" Ansatz auf und verfolgen bei ihrer Erklärung der Revolution einerseits das Ziel, das Verhalten der einzelnen Bürger zu erklären und andererseits herauszufinden, welche Faktoren für die Entstehnung der Revolution von Bedeutung waren. Daneben werden auch die Ereignisse dargestellt, die erklärt werden sollen, sowie über die Erklärung der Revolution in der DDR hinausgehende Fragen der Sozialwissenschaften zur Erklärung von Revolutionen behandelt. (IAB)
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