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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Arbeitsbedingungen, Tätigkeitsinhalte"
  • Literaturhinweis

    Normative Regulierung von Arbeit: zum Wandel betrieblicher Arbeitsbeziehungen in Unternehmen der ehemaligen DDR (1993)

    Gut, Peter; Rudolph, Joachim; Heering, Walter; Schroeder, Klaus;

    Zitatform

    Gut, Peter, Walter Heering, Joachim Rudolph & Klaus Schroeder (1993): Normative Regulierung von Arbeit. Zum Wandel betrieblicher Arbeitsbeziehungen in Unternehmen der ehemaligen DDR. (Arbeitsstelle Politik und Technik. Apt-papers 01/93), Berlin, 63 S.

    Abstract

    "Die Kernfragen dieser Studie lauten: Was passiert mit den informellen Beziehungen in ostdeutschen Unternehmen, nachdem die alten rechtlichen Normen durch neue ersetzt worden sind? Verschwinden diese ebenfalls oder bilden sie möglicherweise den Kern für eine Neuorientierung der Arbeitsbeziehungen, die maßgeblich von denen im Westen verschieden sind? Welche Rolle spielt dabei das bundesdeutsche Arbeitsrechtssystem? Gibt es Hinweise darauf, wie diese 'neuen Arbeitsbeziehungen' gegebenenfalls aussehen könnten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutsche Arbeitsbeziehungen zwischen ökonomischer Transformationskrise, neuer arbeitsrechtlicher Normierung und alten Sozialbeziehungen (1993)

    Heering, Walter; Schroeder, Klaus;

    Zitatform

    Heering, Walter & Klaus Schroeder (1993): Ostdeutsche Arbeitsbeziehungen zwischen ökonomischer Transformationskrise, neuer arbeitsrechtlicher Normierung und alten Sozialbeziehungen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 2, H. 4, S. 357-374. DOI:10.1515/arbeit-1993-0404

    Abstract

    "Die sozialen und politischen Probleme des ökonomischen Transformationsprozesses in Ostdeutschland spiegeln sich auf der betrieblichen Ebene in besonderer Schärfe wider. Die bruchlose Übertragung des westdeutschen Arbeitsrechts ohne Berücksichtigung ostdeutscher Erfahrungen droht derzeitig die betrieblichen Akteure zu überfordern. Empirische Studien belegen die Gefahr einer Aushöhlung formeller Regelungen durch informelle Beziehungen, die den Betriebsalltag in der DDR prägten. Damit einher geht eine Stärkung betriebszentrierter Interessenpolitik, die auch für den Westen seit längerem gefordert wird; diese Diskussion erhält insoweit neue Impulse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Lebenssituation in ländlichen Räumen des Landes Brandenburg (1993)

    Löser, Heike; Schuldt, Karsten; Warich, Bert;

    Zitatform

    Löser, Heike, Karsten Schuldt & Bert Warich (1993): Arbeits- und Lebenssituation in ländlichen Räumen des Landes Brandenburg. Bremen u.a., 42 S., Anlage.

    Abstract

    "Die Befragung zur Arbeits- und Lebenssituation der brandenburgischen Bevölkerung wurde zwischen dem 10.6. und 13.7.1992 durchgeführt. Entsprechend der Fragestellung sollten Frauen und Männer aus (ehemals) agrarisch strukturierten Regionen des Landes Brandenburg erfaßt werden, die in Kommunen mit maximal 2.500 Einwohnern leben. Das Alter der Befragungsteilnehmer/innen sollte zwischen 20 und 60 Jahren liegen. Insgesamt konnten 304 Personen aus allen Arbeitsamtbezirken des Landes Brandenburg in die Befragung einbezogen werden. Obwohl eine statistische Repräsentativität im strengen Sinne nicht vorliegt, ermutigen der Stichprobenumfang und die breite, gleichmäßige regionale Schichtung des befragten Personenkreises dazu, die Ergebnisse durchaus als reales Abbild des Arbeits- und Lebenssituation im Sommer 1992 in den ländlichen Regionen Brandenburgs anzuerkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Mythos vom faulen Ossi: deutsch-deutsche Vorurteile und die Erfahrungen mit der Marktwirtschaft in drei Ostberliner Betrieben (1993)

    Müller, Birgit;

    Zitatform

    Müller, Birgit (1993): Der Mythos vom faulen Ossi. Deutsch-deutsche Vorurteile und die Erfahrungen mit der Marktwirtschaft in drei Ostberliner Betrieben. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 23, H. 2, S. 251-268.

    Abstract

    Der Beitrag stützt sich auf Feldstudien, die zwischen 1989 und 1992 in drei Ostberliner Betrieben durchgeführt wurden. In der Auswertung der Beobachtungen und Interviews wird zunächst rückblickend die Arbeitssituation in der DDR-Planwirtschaft dargestellt. Desweiteren wird auf die vorgefundenen ost-westdeutschen Vorurteile eingegangen. So wird der Einstellungswandel zu der ehemals als 'fair' eingeschätzten Marktwirtschaft dargestellt. Daneben wird der Umgang der ostdeuts chen Arbeiter mit dem westdeutschen Vorurteil der mangelnden Arbeitsdisziplin untersucht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit, Organisation und Arbeitsbeziehungen in Ostdeutschland (1993)

    Sorge, Arndt;

    Zitatform

    Sorge, Arndt (1993): Arbeit, Organisation und Arbeitsbeziehungen in Ostdeutschland. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 3, H. 4, S. 549-567.

    Abstract

    "Arbeitssysteme, interorganisatorische Beziehungen und Arbeitsbeziehungen in Ostdeutschland werden geschichtlich, aktuell und zukunftsbezogen diskutiert. Alle drei Komponenten sind durch eher klassische Rationalisierung, Überwiegen herrschaftlicher Verhaltenskoordination und neuerdings marktförmiger Koordination gekennzeichnet. Die letztere hat zudem Tendenzen klassischer Rationalisierung zunächst verstärkt. Assoziative Verhaltenskoordination ist demgegenüber zurückgeblieben, obwohl sie gerade in der Umstellung der DDR-Wirtschaft auf die Verwertungsbedingungen innerhalb des DM-Gebiets gefordert ist. Assoziative Elemente kommen hingegen in den Arbeitsbeziehungen stärker zur Geltung und erzeugen einen Zwang zur Ausrichtung der Arbeitssysteme und vor allem der interorganisatorischen Beziehungen auf differenzierte Qualitätsproduktion. Vom Grade dieser Umorientierung hängt es ab, ob die neuen Länder hinsichtlich Beschäftigung in der Industrie und Wirtschaftserfolg befriedigende Aussichten entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen der betrieblichen Personalstrukturen im Transformationsprozeß (1993)

    Steinhöfel, Michael; Tügel, Annegret; Stieler, Brigitte;

    Zitatform

    Steinhöfel, Michael, Brigitte Stieler & Annegret Tügel (1993): Veränderungen der betrieblichen Personalstrukturen im Transformationsprozeß. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 101), Halle, 59 S.

    Abstract

    "In der Studie werden Rahmenbedingungen und Regulierungsmechanismen in der ehehmaligen DDR für die Herausbildung der volkswirtschaftlichen Beschäftigtenstruktur und ihre Widerspiegelung in betrieblichen Personalstrukturen diskutiert. Im Ergebnis dessen erfolgt eine Darstellung betrieblicher Personalstrukturen zu Beginn des Transformationsprozesses. Ein solches Herangehen ist nach Auffassung der Autoren unerläßlich, weil die spezifischen Merkmale der betrieblichen Personalstrukturen in der DDR die Prozesse des Personalabbaus der Unternehmen im Transformationsprozeß wesentlich präg(t)en. Im zweiten Teil der Studie werden die Veränderungen betrieblicher Personalstrukturen im Transformationsprozeß anhand von Fallbeispielen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Lebenssituation von Frauen im Einzelhandel der neuen Bundesländer im Prozeß des sozialen und politischen Wandels (1992)

    Kaluza, Jens; Rieger, Kathrin; Molnar, Doreen; Richter, Jenny;

    Zitatform

    Kaluza, Jens, Doreen Molnar, Jenny Richter & Kathrin Rieger (1992): Arbeits- und Lebenssituation von Frauen im Einzelhandel der neuen Bundesländer im Prozeß des sozialen und politischen Wandels. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 120), Halle, 33 S.

    Abstract

    Im Mittelpunkt der Befragung von ausgewählten Verkäuferinnen, Betriebsrätinnen und Personalleitern im Frühjahr 1991 standen folgende Fragen:
    - Welche Veränderungen ergeben sich mit der Einführung marktwirtschaftlicher Bedingungen in den Einzelhandelsbetrieben der neuen Bundesländer für die weiblichen Beschäftigten bezüglich: Beschäftigungsverhältnis, Arbeitsaufgaben, Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen, Qualifikation, Arbeitsklima, Perspektiven?
    - Wie beurteilen, erleben und bewältigen die Frauen diesen Veränderungsprozeß?
    Der auf der Grundlage der 1991 und weiterer 1992 erhobenen Daten erstellte Situationsbericht kommt zu folgenden (ausgewählten) Ergebnissen: Steigende Betriebs- und Lohnkosten und instabile bzw. sinkende Umsätze durch den Bau immer neuer Märkte, veranlaßten Ost- wie Westunternehmen durch permanenten Personalabbau, die Personalkosten schrittweise zu reduzieren. Damit hat der Handel seine Stellung als Schwerpunktbereich der Arbeitslosenzugänge beibehalten. Durch den hohen Anteil der weiblichen Beschäftigten im Handel sind natürlich Frauen am meisten von dieser Entwicklung betroffen. Maßnahmen zur Reduktion der Personalkosten sind: Entlassungen, Aufhebungsverträge und Abfindungen, Vorruhestandsregelung, Abbau von Verwaltungs- und Technikkräften, Teilzeitarbeit, Änderungen im Personaleinsatz sowie der Firmenservice. Neben der ständigen Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes verbinden sich für die Frauen mit dem permanenten Personalabbau auch folgende Belastungsfaktoren:
    - die Reduzierung der Arbeitszeit auf Teilzeit,
    - ein vielfach erhöhtes Arbeitspensum,
    - Überstunden,
    - Defizite in der sozialen Kommunikation, - Defizite in der sozialen Komunikation, - Kompetenzverluste. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung von Gruppenstrukturen und der sozialen Bindung in der brigadeförmig organisierten Produktionsbelegschaft der alten DDR-Industrie und ihre Veränderungen im Transformationsprozeß: Abschlußbericht (1992)

    Nawroth, Kerstin; Kullmann, Gerd;

    Zitatform

    Nawroth, Kerstin & Gerd Kullmann (1992): Die Bedeutung von Gruppenstrukturen und der sozialen Bindung in der brigadeförmig organisierten Produktionsbelegschaft der alten DDR-Industrie und ihre Veränderungen im Transformationsprozeß. Abschlußbericht. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 119), Halle, 59 S., Anhang.

    Abstract

    "In der Kurzstudie werden unterschiedliche Facetten der Gruppenstrukturen und Sozialbeziehungen in DDR-Betrieben näher herausgearbeitet, und es wird - gestützt auf betriebliche Fallstudien - analysiert, welche Veränderungen sich im Zuge des gegenwärtigen Transformationsprozesses erkennen lassen und wie sie aus Sicht der Beschäftigten wahrgenommen werden. Weiterhin wird überprüft, inwieweit sich soziale Bindungen und kooperative Ressourcen bei der mit der technischen Modernisierung einhergehenden organisatorischen Modernisierung in den neuen Ländern, speziell für die Einführung teilautonomer Gruppenarbeit, nutzen lassen. Dabei wird es sich im Rahmen dieser Kurzstudie - vor allem aufgrund der Tatsache, daß die Transformationsprozesse in den Betrieben noch lange nicht abgeschlossen sind - nur um eine erste Annäherung handeln. Ziel der Kurzstudie ist es deshalb auch, auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse wichtige Fragestellungen für weiterführende Analysen aufzuzeigen und eine anschließende vertiefende Untersuchung vorzubereiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    DDR-Gesellschaft von innen: Arbeit und Technik im Transformationsprozess (1992)

    Senghaas-Knobloch, Eva; Lange, Hellmuth;

    Zitatform

    Senghaas-Knobloch, Eva & Hellmuth Lange (Hrsg.) (1992): DDR-Gesellschaft von innen: Arbeit und Technik im Transformationsprozess. (Forum Humane Technikgestaltung 05), Bonn, 122 S.

    Abstract

    Der Band vereint Texte, die teils als Vortragstexte für eine Ringvorlesung (Bremen 1990/1991), teils als Beiträge für Dialogseminare entstanden. Sie sind thematisch in vier Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil geht es um einen Rückblick auf die erklärte Politik der DDR, das "Schöpfertum" der Werktätigen zu fördern und die Restriktionen, die dem praktisch entgegenstanden. Im zweiten Teil steht der Betrieb als Ort der Gestaltung von Arbeit und Technik im Mittelpunkt, während sich die Texte des dritten Teils explizit den betrieblichen Anpassungsproblemen an die Regeln der Marktwirtschaft widmen. Der letzte Teil ist schließlich mit Reflexionen über den "subjektiven Faktor" im Transformationsprozeß befaßt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kurzberichte 1991 (1992)

    Zitatform

    (1992): Kurzberichte 1991. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 42.13), Nürnberg, 247 S.

    Abstract

    Der Band enthält die 1991 vom IAB herausgegebenen Kurzberichte. Diese Berichte sollen zu aktuellen Fragen des Arbeitsmarktes rasch und knapp aus dem wissenschaftlichem Raum Auskünfte geben. Die Auskünfte fallen entweder als spezifische Recherche aus gegebenem Anlaß oder frühes Teilresultat aus laufenden Forschungsprojekten an. Die Kurzberichte 1991 behandeln größtenteils Entwicklungen in den neuen Bundesländern, z.B. den Beschäftigungsabbau in Problembranchen, die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, den Ausbildungsstellenmarkt und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betrieblicher Arbeits- und Umweltschutz in den neuen Bundesländern: Bericht über einen RKW-Workshop in Berlin im Januar 1991 (1991)

    Abstract

    "In Ostdeutschland darf es keinen Arbeitsschutzrabatt für gesundheitsgefährdende Arbeitsplätze geben. Die desolaten Arbeitsbedingungen werden die benötigten Produktivitätszuwächse nachhaltig behindern und können als Hemmschuh mit großen sozialen Folgekosten für die Wirtschaftsreform wirken. Sie bilden bereits jetzt ein latentes Konfliktpotential zwischen Arbeitnehmern und Unternehmern. Gefordert wird deshalb ein Hilfsprogramm der Bundesregierung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den fünf Bundesländern. Nach Berechnungen sind in den nächsten zehn Jahren ca. 30 Md. für ein Programm "Arbeit, Humanisierung und Gesundheit" notwendig, um die "katastrophalen Zustände" in der ostdeutschen Wirtschaft zu beseitigen. Die Sanierung der Wirtschaft in den fünf neuen Ländern ist nur als integrierte Humanisierung und Rationalisierung der Arbeit zu leisten." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Arbeitspolitik im Interesse sicherer und humaner Arbeitsplätze in Ost-Deutschland: Bericht über einen RKW-Workshop (1991)

    Abstract

    "In dem Workshop standen zwei Themenblöcke im Vordergrund:
    - zum einen wurden die Bedingungen und Ursachen für die derzeitigen arbeitspolitischen Probleme in den ostdeutschen Unternehmen diskutiert;
    - zum anderen wurde die Frage nach den Perspektiven und Ansätzen zur Verwirklichung einer sozialverträglichen Arbeitspolitik in den Unternehmen der ehemaligen DDR aufgeworfen.
    Insgesamt ist die Rationalisierung in den Unternehmen der ehem. DDR gegenwärtig durch Kostenreduzierung, nicht durch Innovation gekennzeichnet.
    Mit Sorge wurde von den Teilnehmern unter diesen Bedingungen die bevorstehende dritte Welle der Rationalisierung gesehen. In dieser Phase wird die Effektivität und Innovationsfähigkeit der Unternehmen über den zukünftigen Markterfolg entscheiden. Dabei kommt den verfügbaren Arbeitskräftepotentialen eine erhebliche Bedeutung zu. Die Weichen dafür müssen bereits heute gestellt werden, indem die erforderlichen Fachkräfte aus- und weitergebildet werden und eine weitere Abwanderung qualifizierter Fachkräfte verhindert wird.
    Obwohl dieser Zusammenhang mittlerweile von einigen betrieblichen Entscheidungs- und Handlungsträgern gesehen wird, bestehen dennoch bisher kaum Chancen zur Verwirklichung zukunfts- und arbeitsorientierter Produktionskonzepte." (AUtorenreferat)

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