Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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Literaturhinweis
Entwicklung und Entwicklungsprobleme eines Samples mittelständischer Industriebetriebe aus Ost- und Westdeutschland (1994)
Zitatform
Fritsch, Michael & Jörn Mallok (1994): Entwicklung und Entwicklungsprobleme eines Samples mittelständischer Industriebetriebe aus Ost- und Westdeutschland. (Freiberger Arbeitspapiere 1994/04), Freiberg, 21 S.
Abstract
"In dem Aufsatz werden Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zu Entwicklungsproblemen kleiner und mittelständischer Industriebetriebe aus Ost- und Westdeutschland dargestellt. Dabei geht es insbesondere um den Produktivitätsrückstand der ostdeutschen Betriebe und die damit zusammenhängenden Folgen einer raschen Lohnangleichung auf "Westniveau". Dabei kann gezeigt werden, daß bei einem schnellen Anstieg der Löhne in Ostdeutschland ein erheblicher Teil der dort vorhandenen Unternehmen akut in ihrer Existenz bedroht ist. Offenbar sind die Potentiale der vorhandenen mittelständischen Betriebe hinsichtlich der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze in den nächsten Jahren recht begrenzt, so daß von dieser Seite her kein wesentlicher Beitrag zur Lösung der Arbeitslosigkeitsprobleme erwartet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Transformation des Unternehmensbestandes in Ostdeutschland (1994)
Zitatform
Fritsch, Michael & Claudia Werker (1994): Die Transformation des Unternehmensbestandes in Ostdeutschland. (Freiberger Arbeitspapiere 1994/14), Freiberg, 20 S.
Abstract
"Die Transformation der ostdeutschen Wirtschaft seit der "Wende" ist mit einer dramatischen Umwälzung des dort vorhandenen Unternehmensbestandes verbunden. War die Produktion in der ehemaligen DDR vorwiegend in einer relativ geringen Zahl von Großunternehmen organisiert, so hat sich die Zahl der Unternehmen seitdem vervielfacht. Sehr schnell begann sich der faßt vollständig eliminierte wirtschaftliche Mittelstand neu herauszubilden. Diesen Anpassungsprozeß kann man im wesentlichen in zwei Teilprozesse unterteilen. Einerseits wurden durch die Transformation "von oben" durch Provatisierung eine große Anzahl an Arbeitsplätzen vernichtet, andererseits entstanden als Transformation "von unten" viele Arbeitsplätze durch die Gründung völlig neuer Betriebe. Der Gründungsboom in den neuen Bundesländern konzentrierte sich bisher allerdings auf solche Branchen, die kaum als Basis für einen anhaltenden und dabei selbsttragenden Aufschwung angesehen werden können. Die zunehmende Anzahl der Stillegungen von neugegründeten Betrieben ist vorwiegend als Kennzeichen eines 'natürlichen' Ausleseprozesses anzusehen. Trotz der Anstrengungen, die sowohl von Seiten der Unternehmen als auch der wirtschaftlichen Akteure unternommen werden, dürfte es noch eine Reihe von Jahren dauern bis sich in den neuen Bundesländern ein einigermaßen stabiles wirtschaftliches Gefüge herausgebildet hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ostdeutscher Mittelstand: zwischen Hoffnung und Existenzkrise? (1994)
Heimpold, Gerhard;Zitatform
Heimpold, Gerhard (1994): Ostdeutscher Mittelstand. Zwischen Hoffnung und Existenzkrise? In: Beiträge zu den Wirtschaftsreformen H. 3, S. 63-67.
Abstract
"Der Beitrag befaßt sich in knapper Form mit Entwicklungsaspekten der mittelständischen Wirtschaft in den neuen Bundesländern. Nach einer kurzen Darstellung des Standes der Herausbildung mittelständischer Unternehmensstrukturen in Ostdeutschland werden am Beispiel der derzeit angespannten Liquiditätssituation einige aktuelle Entwicklungsprobleme kleiner und mittlerer Unternehmen angesprochen. Abschließend werden ausgewählte Möglichkeiten diskutiert, die Entwicklung und Festigung der mittelständischen Unternehmensbasis in den neuen Ländern durch Fördermaßnahmen zu flankieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Finanzierungsprobleme kleiner und mittlerer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in den neuen Bundesländern (1994)
Hummel, Marlies; Ludwig, Udo; Wilhelm, Markus ; Rahneberg, Helmut; Heimpold, Gerhard; Saul, Christoph; Loose, Brigitte;Zitatform
Hummel, Marlies, Udo Ludwig & Gerhard Heimpold (1994): Finanzierungsprobleme kleiner und mittlerer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in den neuen Bundesländern. (Ifo-Studien zur Strukturforschung 18), München, 141 S.
Abstract
Die Transformation Ostdeutschlands in neuen marktwirtschaftlich geteuerten Wirtschaftsraum schließt die Herausbildung starker und wettbewerbsfähiger industrieller Unternehmen ein. In dieser Transformationsphase werden die Unternehmen mit Finanzproblemen konfrontiert. Die Expertise setzt sich mit diesen Finanzproblemen von kleinen und mittleren Unternehmen im industriellen Bereich der neuen Bundesländer auseinander. (IAB2)
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Literaturhinweis
Ganzheitliche Weiterbildung: eine Untersuchung in kleinen und mittleren Betrieben Mecklenburg-Vorpommerns (1994)
Michel, Herbert;Zitatform
Michel, Herbert (1994): Ganzheitliche Weiterbildung. Eine Untersuchung in kleinen und mittleren Betrieben Mecklenburg-Vorpommerns. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 17), Schwerin, 46 S.
Abstract
Die Studie "befaßt sich mit inhaltlichen didaktisch-methodischen und organisatorischen Lösungsansätzen aus dem Blickwinkel des ganzheitlichen Ansatzes für Aus- und Weiterbildung". Sie stützt sich auf eine Anfang 1993 bei Klein- und Mittelbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführte Befragung; dabei sollte vor allem ein "Überblick über die subjektiven Einschätzungen von ArbeitnehmerInnen zur beruflichen Weiterbildung" gewonnen werden. (IAB2)
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Literaturhinweis
Industrieller Mittelstand in Ostdeutschland (1993)
Brenke, Karl; Eickelpasch, Alexander;Zitatform
Brenke, Karl & Alexander Eickelpasch (1993): Industrieller Mittelstand in Ostdeutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 60, H. 11, S. 103-109.
Abstract
Der Bericht über Bedeutung, Struktur und wirtschaftliche Lage des Mittelstandes im ostdeutschen verarbeitenden Gewerbe stützt sich auf eine schriftliche Befragung vom Sommer 1992, an der sich knapp 3200 Unternehmen mit 60 000 Beschäftigten beteiligt haben. Alles in allem hat in den letzten drei Jahren der mittelständische Teil des ostdeutschen verarbeitenden Gewerbes in durchaus beachtlichem Umfang an Terrain gewonnen. Insgesamt herrschte zur Zeit der Umfrage eine recht optimistische Stimmung hinsichtlich der weiteren Entwicklung; es gab aber nicht wenige Unternehmen, die schwer ums Überleben kämpfen mußten. Ob allerdings die recht hochgesteckten Erwartungen der mittelständischen Unternehmen über ihre Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung Realität werden, ist zweifelhaft; denn die Rezession im Westen schränkt die Möglichkeiten, Umsatz- und Beschäftigungswachstum durch Erschließung neuer Märkte zu erzielen, stark ein. Zu schaffen macht vielen Unternehmen ferner der Teufelskreis von Kapitalmangel und wachsenden Kosten infolge der Lohnsteigerungen. Nicht zuletzt wird der Neuaufbau des ostdeutschen Mittelstandes durch eine ganze Reihe rechtlicher und administrativer Hemmnisse sowie durch ein unzureichendes Angebot an qualifizierten Arbeitskräften erschwert. (IAB2)
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Literaturhinweis
Der Mittelstand schafft Arbeitsplätze (1993)
Dittkrist, Otto;Zitatform
Dittkrist, Otto (1993): Der Mittelstand schafft Arbeitsplätze. Berlin, 67 S., Anhang.
Abstract
"Kleine und mittlere Betriebe spielen im marktwirtschaftlichen Geschehen seit jeher eine bedeutende Rolle. Ihnen obliegt die bedarfsgerechte Versorgung der regionalen Märkte mit vielen Warenarten und vor allem Dienstleistungen. Oftmals sind sie für viele Kooperationsleistungen Partner der öffentlichen Hand und der Großbetriebe. Ihre eigenständige Bedeutung für das Wirtschaftsgeschehen war infolge Einbindung und Leitung im Rahmen der zentralen Planwirtschaft stark verloren gegangen. Sie ist im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft wieder hergestellt. Ihren Platz müssen sich die kleinen und mittleren Betriebe im Wirtschaftsleben der neuen Bundesländer entsprechend den ihnen zukommenden Aufgaben erst behaupten. So ist die mittelständische Wirtschaft zum gegebenen Zeitpunkt selbst Gegenstand der Förderung und zugleich Förderer wichtiger Prozesse des wirtschaftlichen Ablaufs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrieller Mittelstand in den neuen Bundesländern (1993)
Kayser, Gunter; Kokalj, Ljuba; Schmidt, Axel; Hax, Herbert;Zitatform
Kayser, Gunter, Ljuba Kokalj, Axel Schmidt & Herbert Hax (1993): Industrieller Mittelstand in den neuen Bundesländern. (IfM-Materialien 98), Bonn, 11 S.
Abstract
"Die Auseinandersetzung um den Um- und Aufbau der mittelständischen Industrie im Beitrittsgebiet leidet gegenwärtig an einer Überbetonung der quantitativen Sichtweise. Wirtschaftspolitischer Erfolg läßt sich nicht allein an der bloßen Zahl von Industriegründungen bemessen, sondern hängt wesentlich von den Bestands- und Wachstumsperspektiven ab, die vor allem industrielle Gründungen in den neuen Bundesländern vorfinden. Zweifellos kam der Gründungsförderung auch beim Entstehen des aktuellen Industriebesatzes in Ostdeutschland eine Schlüsselrolle zu, doch Gründungsförderung im traditionellen Sinn setzt ein Potential im Sinne von geeignetem Humankapital voraus, das die Autoren als erschöpft betrachten. Deshalb plädieren sie für eine stärkere Betonung langfristig ausgerichteter potentialschaffender Maßnahmen bei gleichzeitiger kurzfristig wirkender Intensivierung von Maßnahmen, die geeignet sind, den bereits vorhandenen industriellen Bestand auf einen Wachstumskurs zu bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Voraussetzungen, Engpässe und Probleme bei der Entstehung neuer Arbeitsplätze in Klein- und Mittelbetrieben: ein kooperatives Entwicklungskonzept für die Mansfelder Region (1993)
Rachel, Gabriele; Gallinge, Irene; Rössel, Gottfried; Hanke, Horst; Semlinger, Klaus;Zitatform
Rachel, Gabriele & Klaus Semlinger (1993): Voraussetzungen, Engpässe und Probleme bei der Entstehung neuer Arbeitsplätze in Klein- und Mittelbetrieben. Ein kooperatives Entwicklungskonzept für die Mansfelder Region. (SÖSTRA. Berichte und Informationen 10/93), Berlin, 177 S., Anhang.
Abstract
Anliegen der Untersuchung war es, am Beispiel der im Land Sachsen-Anhalt gelegenen Region mit den Kreisen Eisleben, Hettstedt und Sangerhausen die Chancen und Risiken einer beschäftigungswirksamen, kleinbetrieblichen Regionalentwicklung durch kooperative Vernetzung zu analysieren sowie Handlungsempfehlungen für regionale Unternehmensvernetzungen zu erarbeiten. Die Studie fußt auf Erfahrungen der internationalen Kooperationsforschung, insbesondere hinsichtlich der Kenntnisse über erfolgreiche "industrial districts" in westlichen Industrieländern sowie Ergebnissen der Mittelstandsforschung in den neuen Bundesländern." Neben umfangreichen Aktenanalysen wurden mündliche und schriftliche Befragungen durchgeführt. Der Bezugszeitraum konzentriert sich auf die Jahre 1989/90 bis 1992. (IAB2)
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Literaturhinweis
Analyse des Bildungsbedarfs von Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen Ostdeutschlands vor dem Hintergrund der Einführung moderner Unternehmenskonzepte und Organisationsformen der Arbeit (1993)
Stahn, Gudrun; Quaas, Wolfgang; Abicht, Lothar;Zitatform
Stahn, Gudrun & Wolfgang Quaas (1993): Analyse des Bildungsbedarfs von Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen Ostdeutschlands vor dem Hintergrund der Einführung moderner Unternehmenskonzepte und Organisationsformen der Arbeit. Halle, 38 S.
Abstract
Die Kurzstudie leitet "aus konkreten Beispielen der Einführung moderner Organisationsformen der Arbeit in Unternehmen der neuen Bundesländer erste Schlußfolgerungen für die Gestaltung der Qualifikationsprozesse" ab. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Entstehung kleiner und mittlerer Unternehmen aus der Privatisierung von Großbetrieben: Fallstudie anhand der Beispiele BASF Schwarzheide GmbH, AEG Hennigsdorf GmbH und DKFL Deutsche Kugellager Fabriken GmbH Leipzig (1992)
Freund, Werner;Zitatform
Freund, Werner (1992): Die Entstehung kleiner und mittlerer Unternehmen aus der Privatisierung von Großbetrieben. Fallstudie anhand der Beispiele BASF Schwarzheide GmbH, AEG Hennigsdorf GmbH und DKFL Deutsche Kugellager Fabriken GmbH Leipzig. (IfM-Materialien 90), Bonn, 47 S.
Abstract
"Es wird anhand von drei Fallbeispielen (BASF Schwarzheide GmbH, AEG Hennigsdorf GmbH und DKFL Deutsche Kugellager Fabriken GmbH Leipzig) aufgezeigt, wie aus früheren Großkombinaten nach der Privatisierung im Umfeld des Kernbetriebes neue kleine und mittlere Unternehmen entstehen. Es wird ferner dargelegt, daß die Anpassung an wettbewerbsfähige Strukturen unter der Führung eigenverantwortlicher mittelständischer Unternehmer besonders schnell erfolgt und daß hieraus positive Rückwirkungen auf die Großbetriebe, die mit leistungsfähigen Partnern und Zulieferern ihre eigene Wettbewerbsposition weiter festigen können, entstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mittelstand im Aufbau: Selbständige in den neuen Bundesländern: Existenzgründungen und Privatisierungen nach zwei Jahren Marktwirtschaft (1992)
Hauer, Annegret; Schuttenbach, Liliane von; Kleinhenz, Thomas;Zitatform
Hauer, Annegret, Thomas Kleinhenz & Liliane von Schuttenbach (1992): Mittelstand im Aufbau: Selbständige in den neuen Bundesländern. Existenzgründungen und Privatisierungen nach zwei Jahren Marktwirtschaft. (Institut für Mittelstandsforschung. Grüne Reihe 12), Mannheim, 30 S.
Abstract
"Mit der Transformation der ostdeutschen Wirtschaft ändert sich zwangsläufig auch die Unternehmensstruktur. Wo vorher staatliche Großunternehmen dominierten, sollen jetzt private und vor allem mittelständische Unternehmen entstehen. Der Aufbau mittelständischer Unternehmensstrukturen ist dabei von zwei Seiten zu betrachten. Auf der einen Seite ergreifen Existenzgründer die Chance, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Auf der anderen Seite splitten sich die alten Kombinate und volkseigenen Betriebe in kleinere selbständige Einheiten auf. Die Untersuchung über die kleinen und mittleren Unternehmen in den fünf neuen Bundesländern ist Teil einer umfangreichen Studie über den Mittelstand in Ostdeutschland und Osteuropa, die von der Volkswagen-Stiftung finanziert wurde. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von Anfang 1990 bis Ende Juni 1992. Trotz eines kontinuierlichen Anstiegs der Selbständigenzahlen in Ostdeutschland haben sich die Hoffnungen auf eine rasche Angleichung der Unternehmensstrukturen und auf eine damit einhergehende Überwindung der Wirtschaftskrise in den vergangenen beiden Jahren nicht erfüllt. Während vor allem Kleinstunternehmen des Dienstleistungsbereichs in dieser Periode bereits eine erste Boomphase erlebten, verläuft die Entwicklung für den industriellen Mittelstand wesentlich zurückhaltender. Insgesamt muß man mit einem Anpassungszeitraum von mindestens zehn Jahren rechnen." (Autorenrerferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufbau mittelständischer Unternehmen in den neuen Bundesländern durch Investitionsförderung: Förderarten und Förderwirkungen (1992)
Haus, Matthias;Zitatform
Haus, Matthias (1992): Aufbau mittelständischer Unternehmen in den neuen Bundesländern durch Investitionsförderung. Förderarten und Förderwirkungen. (IfM-Materialien 95), Bonn, 40 S.
Abstract
Die Studie geht der Frage nach, "inwieweit es hilfreich war, angesichts der speziellen Problemlage der ehemaligen DDR, in Westdeutschland im großen und ganzen erprobte struktur- und konjunkturpolitische Fördermaßnahmen auf das Beitrittsgebiet zu übertragen und - vor allem - wie zweckmäßig deren Einsatz auch weiterhin ist. Kapitel I und II bilden den deskriptiven Teil der Untersuchung. Nach den einführenden Bemerkungen in Kapitel I werden in Kapitel II die fünf Investitionsförderinstrumente dargestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und um eine schnelle Orientierung zu gewährleisten, ist Kapitel II nach den einzelnen Fördermaßnahmen gegliedert. Die rechtliche Grundlage und die formelle Ausgestaltung jeder einzelnen Fördermaßnahme wird aufgezeigt. Es folgen die Erläuterung des Förderziels und eine Übersicht über die Höhe der bereitgestellten Fördermittel. Der analytische Teil der Untersuchung beginnt mit der Wirkungsanalyse der Förderinstrumente in Kapitel III. Die Wirkungsanalyse ist die Grundlage für die abschließende Bewertung der einzelnen Fördermaßnahmen in Kapitel IV." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mittelstand und Mittelstandspolitik in den neuen Bundesländern: Unternehmensgründungen (1992)
Hüfner, Peter; May-Strobl, Eva; Paulini, Monika;Zitatform
Hüfner, Peter, Eva May-Strobl & Monika Paulini (1992): Mittelstand und Mittelstandspolitik in den neuen Bundesländern: Unternehmensgründungen. (Schriften zur Mittelstandsforschung. N.F. 45), Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 206 S.
Abstract
"Die Gründungsaktivitäten in den neuen Ländern tragen zur Bildung neuer wirtschaftlicher Strukturen im Hinblick auf die Unternehmensgrößenschichtung, die Branchenzusammensetzung und den Altersaufbau bei. Nahezu unmittelbar nach der Aufhebung von Reglementierungen der privaten wirtschaftlichen Betätigung zeigte sich eine hohe Gründungsbereitschaft unter der erwerbstätigen Bevölkerung, die vergleichsweise rasch in eine Gründungswelle mündete. Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn geht davon aus, daß bis Ende des ersten Quartals 1992 gut 277.000 Gründungen realisiert wurden. Die Publikation gibt einen Überblick über die qualitativen Aspekte des Gründungsgeschehens, den zeitlichen Ablauf von der Vorbereitungsphase bis zu den ersten Marktergebnissen, die Markteintrittshemmnisse, die Anlaufschwierigkeiten und den Beitrag der Existenzgründungsfördermaßnahmen zur Behebung der Markteintrittsschwierigkeiten und Stabilisierung der neugegründetetn Unternehmen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht nicht das Abbild des gesamten Gründungsgeschehens. Vielmehr werden die ex ante als trag- und überlebensfähig einzuschätzenden Dauerexistenzen in den Vordergrund gerückt, von denen ein nachhaltiger Beitrag zur Schaffung mittelständischer Strukturen in den neuen Bundesländern zu erwarten ist. Grundlage der Ausführungen bildet die Befragung von 1.236 Unternehmensgründern." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Ökologisch-innovative Kleinunternehmen in der Arbeitsmarktregion Leipzig: eine Fallstudie zur Bedeutung kleiner Ökologiebetriebe für den Abbau von Arbeitslosigkeit und zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (1992)
Jäger, Wieland; Schmeling, Dirk;Zitatform
Jäger, Wieland & Dirk Schmeling (1992): Ökologisch-innovative Kleinunternehmen in der Arbeitsmarktregion Leipzig. Eine Fallstudie zur Bedeutung kleiner Ökologiebetriebe für den Abbau von Arbeitslosigkeit und zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Leipzig, 55 S., Anhang.
Abstract
"Die zukünftig wirtschaftliche Entwicklung der Region Leipzig hängt, bei allem Optimismus hinsichtlich der ökonomischen Umgestaltung Sachsens, entscheidend von der Beseitigung beträchtlicher Umweltschäden in der Arbeitsmarktregion Leipzig ab. Die Region Leipzig mit den umliegenden Tagebauen, den Chemie- und Kraftwerksanlagen gilt in Verbindung mit dem angrenzenden Großraum Halle und Bitterfeld als ökologisches Notstandsgebiet schlechthin. Umweltschäden, Altlasten und Rekultivierungsaufgaben prägen in einem besonderen Maße die industrielle Entwicklung dieses Untersuchungsbereiches." Vor diesem Hintergrund hat die Studie das Ziel
1. die Konturen des sich herausbildenden Ökologiemarktes in der Region Leipzig näher zu kennzeichnen;
2. das Profil und den Charakter der ökologisch-innovativen Kleinunternehmen und des Unternehmens zu bestimmen;
3. die Bedeutung kleiner Ökologiebetriebe für den Abbau von Arbeitslosigkeit in der Arbeitsmarktregion Leipzig zu eruieren und
4. ein erstes Handlungswissen für die Unterstützung und Gründung örtlicher Beschäftigungsinitiatoren und kleinerer Betriebe zu bearbeiten.
Das zentrale empirische Instrument der Untersuchung ist die intensive mündliche, teilweise strukturierte Befragung von Unternehmen. Die Befragung fand von Juli 92 bis September 92 statt. (IAB2). -
Literaturhinweis
Mittelstand und Mittelstandspolitik in den neuen Bundesländern: Privatisierung (1992)
Kokalj, Ljuba; Richter, Wolf;Zitatform
Kokalj, Ljuba & Wolf Richter (1992): Mittelstand und Mittelstandspolitik in den neuen Bundesländern: Privatisierung. (Schriften zur Mittelstandsforschung. N.F. 46), Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 169 S.
Abstract
Die Untersuchung zeichnet ein differenziertes Bild über "das Privatisierungsgeschehen und dessen Beitrag zur Entstehung mittelständischer Wirtschaftsstrukturen aus dem Treuhandunternehmensbestand". Es wird der Frage nachgegangen inwieweit zum einen westdeutsche mittelständische Investoren an der Restrukturierung und dem Aufbau eines leistungsfähigen Mittelstands in den neuen Bundesländern beteiligt sind, zum anderen wird das Angebot an Treuhandunternehmen mittelständischer Größenordnung geprüft. Neben der Strukturanalyse im Hinblick auf quantitative Größen wie Privatisierungsanteil, Beschäftigungseffekte und Investitionstätigkeit mittelständischer Investoren werden die qualitativen Aspekte des Privatisierungsgeschehens untersucht. Die Auswirkungen der Bedingungen auf dem Markt für Beteiligungen an Treuhandunternehmen werden dahingehend analysiert, ob sie kleine und große Investorunternehmen unterschiedlich betreffen und damit verschiedene Problemlagen generieren. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Ermittlung der Umsetzung des Unternehmenskonzepts der neuen Eigentümer der Treuhandunternehmen sowie die bisherige Entwicklung der privatisierten Unternehmen. Anschließend wird im letzten Teil der Untersuchung eine Verknüpfung zwischen dem Gesamtprivatisierungsgeschehen, wie es sich in der Statistik der Treuhandanstalt niederschlägt, und dem empirisch ermittelten Engagement und der Problemlage mittelständischer Investoren hergestellt. Hierbei wird insbesondere auf den potentiellen Beitrag mittelständischer Investoren zum Aufbau eines leistungsfähigen Mittelstands in den neuen Bundesländern aus vorhandenen Strukturen eingegangen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Kleine und mittlere Unternehmen in den neuen Bundesländern als Wirtschaftsfaktor (1992)
Merkel, Fritz; Cehic, Constanze;Zitatform
Merkel, Fritz & Constanze Cehic (1992): Kleine und mittlere Unternehmen in den neuen Bundesländern als Wirtschaftsfaktor. (Die neuen Bundesländer in der europäischen Wirtschaft 06), Berlin, 47 S.
Abstract
"Ausgehend von einigen generellen Bemerkungen zur Stellung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMV) in der europäischen Gemeinschaft - insbesondere in den alten Bundesländern - erfolgt eine problemorientierte Darstellung von Aspekten zur wirtschaftlichen Situation mittelständischer Unternehmen der neuen Bundesländer, an die sich, vor dem Hintergrund der insgesamt notwendigen Einbindung der ostdeutschen Wirtschaft in die internationale Arbeitsteilung, Ausführungen zu Auslandsaktivitäten von KMU der neuen Bundesländer sowie Empfehlungen zur Marktforschung anschließen. Aus rein pragmatischen Gründen werden sich die weiteren Aussagen auf KMU im Bergbau und verarbeitenden Gewerbe beziehen, was nicht bedeutet, daß andere Wirtschaftsbereiche für unbedeutend gehalten werden, wobei jedoch anzumerken ist, daß die Herausbildung trag- und entwicklungsfähiger Wirtschaftsstrukturen in den neuen Bundesländern eine leistungskräftige industrielle Basis erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Innovationsförderung und Technologietransfer in kleinen und mittleren Unternehmen: Vergleich der Entwicklung in den alten und neuen Bundesländern (1992)
Rüsch, Thomas; Thimm, Wedigo; Führer, Renate;Zitatform
Rüsch, Thomas & Wedigo Thimm (1992): Innovationsförderung und Technologietransfer in kleinen und mittleren Unternehmen. Vergleich der Entwicklung in den alten und neuen Bundesländern. (Transformationsprozesse in der Wissenschaft 02), Berlin, 122 S.
Abstract
"Das Ziel der Studie beschränkt sich darauf, Innovationsförderung und Technologietransfer als zwei wichtige Instrumentarien der Wirtschaftsentwicklung im Kontext der Etablierung eines vordem in den neuen Bundesländern nicht existenten technologieorientierten Mittelstandes darzustellen und den Versuch einer partiellen Wertung des erreichten Entwicklungsniveaus zur Diskussion zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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