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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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im Aspekt "Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik"
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2015: Frauen am Arbeitsmarkt mit einem Sonderkapitel: Alleinerziehende am Arbeitsmarkt (2015)

    Icking, Maria; Czudaj, Katharina;

    Zitatform

    Icking, Maria & Katharina Czudaj (2015): Arbeitsmarktreport NRW 2015. Frauen am Arbeitsmarkt mit einem Sonderkapitel: Alleinerziehende am Arbeitsmarkt. Bottrop, 147 S.

    Abstract

    "Mit den Sonderberichten zum Arbeitsmarkt in NRW werden die regelmäßig vierteljährlich er-scheinenden Quartalsberichte zur Entwicklung des Arbeitsmarktes um ausgewählte Vertiefungsbereiche ergänzt.
    Schwerpunkt des vorliegenden Sonderberichts ist die Analyse der Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, wobei sich diese Situation immer in den geschlechtsspezifischen Unterschieden zwischen Männern und Frauen spiegelt. Betrachtet werden ausgewählte Indikatoren zu Erwerbstätigkeit, Aus- und Weiterbildung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung.
    Bei der Analyse der Arbeitsmarktsituation von Frauen kann die Lebenssituation von Frauen nicht außer Acht gelassen werden. Deswegen werden in diesem Bericht auch Indikatoren aufgenommen, die sich auf Familie, Kinder und Lebensformen beziehen.
    Eine zentrale Rahmenbedingung für die Erwerbstätigkeit ist der Bildungsstand und die Berufsqualifikation. Hier zeigt sich im Zeitverlauf deutlich, dass jüngere Frauen Männer in Bezug auf das Niveau der Bildungsabschlüsse überholt haben, allerdings wird weiterhin eine starke Segmentierung der Berufsbereiche deutlich.
    Die Erwerbstätigkeit der Frauen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, dennoch sind große Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Hinblick auf den Umfang der Erwerbstätigkeit bestehen geblieben. Hintergrund sind hier insbesondere die Familienaufgaben, die traditionell auch weiterhin von Frauen ausgeübt werden und den Umfang der Erwerbstätigkeit bestimmen. Vor diesem Hintergrund wird die Erwerbstätigkeit von Müttern mit minderjährigen Kindern gesondert betrachtet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender unemployment dynamics: evidence from ten advanced economies (2015)

    Koutentakis, Franciscos ;

    Zitatform

    Koutentakis, Franciscos (2015): Gender unemployment dynamics. Evidence from ten advanced economies. In: Labour, Jg. 29, H. 1, S. 15-31. DOI:10.1111/labr.12044

    Abstract

    "The paper investigates gender unemployment dynamics in 10 advances economies applying a recent methodology on widely available Labour Force Surveys data. We calculate the job finding and separation rates for each gender and use them to construct the steady-state unemployment gap as well as two counterfactual gender unemployment gaps: one generated by differences only in job finding rates and the other by differences only in separation rates. We find that in all countries the gender unemployment gap attributed to differences in the job finding rate is lower than the gap attributed to differences in the separation rate, suggesting that gender differences in the separation rate are the major factor behind the gender unemployment gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender Gaps am Arbeitsmarkt (2015)

    Stockhammer, Hilde;

    Zitatform

    Stockhammer, Hilde (2015): Gender Gaps am Arbeitsmarkt. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 38, H. 3, S. 45-59.

    Abstract

    "Im 'Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt' werden 30 Indikatoren aggregiert, die die Positionierung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen. Gender Gaps werden auf einen Blick sichtbar. Der Index ermöglicht eine rasche Überprüfung und Beobachtung von Veränderungen der Gleichstellung am Arbeitsmarkt und an dessen Schnittstellen. Gleichzeitig sollen die wichtigsten Handlungsfelder für Gleichstellungsmaßnahmen identifiziert werden. Der Gesamtwert des Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt liegt bei 71%. Das heißt, auf Basis der verwendeten Indikatoren erreichten Frauen im Jahr 2013 durchschnittlich 71% der Männerwerte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familienreport 2014: Leistungen, Wirkungen, Trends (2015)

    Zitatform

    (2015): Familienreport 2014. Leistungen, Wirkungen, Trends. (Familienreport ... 5), Berlin, 110 S.

    Abstract

    "Der Familienreport 2014 informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien in unserem Land und stellt die Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Er belegt die aktuellen Trends rund um Familie in aktuellen Zahlen und Daten zu den Familienformen, familiären Werten, Kinderwünschen, Geburten, Eheschließungen und Ehescheidungen. Umfassend dargestellt werden Leistungen, Wirkungen und Entwicklungen in der Familienpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    International women's day: PwC women in work index (2015)

    Abstract

    "The third annual update of the PwC Women in Work (WIW) Index shows that the UK rose four places to 14th position in the OECD in 2013.
    The improvement in the UK's performance is largely due to the strengthening economic recovery, which has driven improvements in female labour force participation and the reduction in female unemployment.
    The Nordic countries continue to dominate the Women in Work Index. Norway remains in pole position (a position it has retained for all the years we have analysed: 2000, 2007, 2011, 2012 and 2013), followed by Denmark, Sweden, New Zealand and Finland (who have all retained their 2012 positions).
    The United States and Hungary achieved notable improvements to their position on the Index, due to a narrowing of the wage gap, reduction in female unemployment and an increase in the proportion of women in full-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt im Jahr 2014 (2015)

    Abstract

    "- Die Erwerbsneigung und Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern sind in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen.
    - Zwar haben sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verringert, doch auch 2013 waren deutlich mehr Männer als Frauen erwerbstätig.
    - Nur in wenigen Ländern Europas ist die Erwerbsbeteiligung insgesamt und insbesondere von Frauen so hoch wie in Deutschland.
    - Frauen und Männer sind unterschiedlich in den verschiedenen Formen der Erwerbstätigkeit vertreten: Rund zwei Drittel der Selbstständigen sind Männer. Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind ebenfalls mehrheitlich männlich. Minijobs sind hingegen eine Frauendomäne.
    - Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen ist zuletzt stärker gewachsen als die der Männer.
    - In Ostdeutschland ist der Anteil sozialversicherungspflichtig beschäftigter Frauen an der Bevölkerung höher als in Westdeutschland.
    - Teilzeitbeschäftigung kommt bei Frauen weiterhin deutlich häufiger vor als bei Männern.
    - Frauen sind überproportional im tertiären Sektor, Männer häufiger in der Landwirtschaft und der Industrie beschäftigt.
    - Die Arbeitslosenquoten von Frauen und Männern haben sich in den letzten Jahren angenähert. Die weibliche Arbeitslosenquote liegt momentan etwas unter der Quote der Männer.
    - Männer haben ein höheres Risiko ihre Beschäftigung zu verlieren und arbeitslos zu werden, aber auch bessere Chancen Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung wieder zu überwinden.
    - Der Anteil Langzeitarbeitsloser ist bei Frauen höher als bei Männern.
    - Frauen stehen deutlich häufiger als Männer vor der Herausforderung neben der Arbeitsuche alleine für die Erziehung eines oder mehrerer Kinder verantwortlich zu sein.
    - Frauen sind nicht ganz entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitslosen und ihrer relativen Betroffenheit von Arbeitslosigkeit an der Förderung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beteiligt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fertility and economic instability (2014)

    Del Bono, Emilia ; Weber, Andrea ; Winter-Ebmer, Rudolf ;

    Zitatform

    Del Bono, Emilia, Andrea Weber & Rudolf Winter-Ebmer (2014): Fertility and economic instability. (ISER working paper 2014-06), Colchester, 23 S.

    Abstract

    "In this paper we study the separate effects of unemployment and job displacement on fertility in a sample of white collar women in Austria. Using an instrumental variables approach we show that unemployment incidence as such has no negative effect on fertility decisions, but the very fact of being displaced from a career-oriented job has. Fertility rates for women affected by a firm closure are significantly below those of a control group, even after six years, and this is so irrespective of the incidence or the duration of the associated unemployment spell." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The global gender gap report 2014 (2014)

    Hausmann, Ricardo ; Zahidi, Saadia; Tyson, Laura D.; Bekhouche, Yasmina;

    Zitatform

    Hausmann, Ricardo, Laura D. Tyson, Yasmina Bekhouche & Saadia Zahidi (2014): The global gender gap report 2014. (The global gender gap report), Genf, 385 S.

    Abstract

    "Through the Global Gender Gap Report 2014, the World Economic Forum quantifies the magnitude of gender-based disparities and tracks their progress over time. While no single measure can capture the complete situation, the Global Gender Gap Index presented in this Report seeks to measure one important aspect of gender equality: the relative gaps between women and men across four key areas: health, education, economy and politics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bei der Erwerbstätigkeit der Frauen liegt Ostdeutschland vorn (2014)

    Holst, Elke; Wieber, Anna;

    Zitatform

    Holst, Elke & Anna Wieber (2014): Bei der Erwerbstätigkeit der Frauen liegt Ostdeutschland vorn. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 40, S. 967-975.

    Abstract

    "Auch fast ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall liegt die Erwerbstätigkeit von Frauen in Ostdeutschland immer noch höher als in Westdeutschland. Der Abstand ist heute allerdings gering. Gestartet sind die beiden Regionen von höchst unterschiedlichen Niveaus. Im Westen lag die Erwerbstätigenquote von Frauen kurz nach der Wende (1991) bei 54,6 Prozent und ist seitdem von Jahr zu Jahr auf 67,5 Prozent (2012) gestiegen. In Ostdeutschland ging sie nach der Wende zunächst massiv zurück, stieg dann aber wieder deutlich an und lag 2012 mit 69,1 Prozent leicht höher als im Westen. In beiden Teilen Deutschlands arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit als früher, im Osten lag der tatsächliche Arbeitsumfang mit 27,8 Wochenstunden 2013 aber deutlich höher als im Westen (21,7 Stunden). Viele von ihnen, das zeigt die Studie des DIW Berlin auf Grundlage des SOEP, würden gern mehr Wochenstunden leisten. Vergleicht man die gewünschte, vereinbarte und tatsächliche Wochenarbeitszeit von Frauen in Ost und West, so liegen in der Durchschnittsbetrachtung die ostdeutschen Frauen in allen drei Kategorien über dem höchsten Wert aller Arbeitszeitgrößen im Westen. Die meisten erwerbstätigen Männer in Ost und West wollten 2013 hingegen 40 Wochenstunden arbeiten, tatsächlich tun dies aber im Westen nur 22,6 Prozent und im Osten 29,2 Prozent. Die meisten sind länger erwerbstätig; obwohl lange Arbeitszeiten auch bei den Männern unbeliebt sind. Die Veränderungen nach der Wende hatten erhebliche Auswirkungen auf die Lebensformen in Paarhaushalten mit Kindern: Das modernisierte Ernährermodell (Vater Vollzeit / Mutter Teilzeit) hat in beiden Teilen Deutschlands an Gewicht hinzugewonnen - in Westdeutschland auf Kosten des Alleinernährermodells (Vater Alleinverdiener), im Osten auf Kosten des Egalitätsmodells mit zwei Vollzeitbeschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unemployment and fatherhood: gender, culture and national context (2014)

    Strier, Roni ;

    Zitatform

    Strier, Roni (2014): Unemployment and fatherhood: gender, culture and national context. In: Gender, Work and Organization, Jg. 21, H. 5, S. 395-410. DOI:10.1111/gwao.12044

    Abstract

    "Hegemonic representations of masculinity and dominant images of fatherhood have usually been linked to the domain of work. This article explores the experiences of men under the hardship of unemployment and the impact of these experiences on the construction of their gender identities, specifically on the construction of their fatherhood identity. In addition, the article examines how culture and national context affect the interrelationship between unemployment and fatherhood. Drawing on a post-structural constructivist theoretical perspective, the article describes a qualitative study of low-income unemployed Palestinian fathers in Israel. The study examines three areas of interest: perceptions of fatherhood, the experience of unemployment and the impact of unemployment on the construction of fatherhood. On the theoretical level, the article proposes a conceptualization of the relationship between unemployment and fatherhood. It argues that in order to generalize the impact of unemployment on fatherhood, we must first examine the context in which gendered and cultural perceptions of fatherhood are embedded. On a policy level, the article offers some recommendations for developing more contextualized, gender- and culturalsensitive policies for unemployed fathers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Steigende Erwerbstätigkeit von Frauen und ihre anhaltende Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/525) (2014)

    Zitatform

    (2014): Steigende Erwerbstätigkeit von Frauen und ihre anhaltende Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/525). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/734 (07.03.2014)), 41 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung berichtet über ihre gleichstellungspolitischen Ziele bezüglich der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern am Erwerbsleben. Die wichtigsten politischen Handlungsfelder in dieser Legislaturperiode sieht sie 'in den umfassenden Maßnahmen zur Verringerung der Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern sowie zur signifikanten Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen der Wirtschaft wie auch im Bereich der Wissenschaft und der öffentlichen Verwaltung. Nicht zuletzt gilt es im Sinne einer lebensverlaufsorientierten Zeitpolitik für Frauen und Männer, bessere Anreize für die Beteiligung am Arbeitsmarkt unter Stärkung einer vollzeitnahen Beschäftigung zu setzen.' Weiterhin soll das Elterngeld flexibler gestaltet werden und mit dem so genannten ElterngeldPlus die Inanspruchnahme des Elterngeldes in Kombination mit einer nicht geringfügigen Teilzeitarbeit ermöglicht und damit der Wiedereinstieg für Mütter erleichtert werden. Der Bericht enthält weiterhin statistische Daten zur Entwicklung der Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern für die letzten zehn Jahre mit Angaben zur Arbeitszeit, Entlohnung und Beschäftigungsform. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Couples' labour supply responses to job loss: boom and recession compared (2013)

    Bryan, Mark ; Longhi, Simonetta ;

    Zitatform

    Bryan, Mark & Simonetta Longhi (2013): Couples' labour supply responses to job loss. Boom and recession compared. (IZA discussion paper 7775), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "We examine how couples' labour supply behaviour in the UK responds to a job loss by one partner, using the Labour Force Survey to compare the period of growth of 1995-2007 to the Great Recession and its aftermath of 2008-11. In single earner couples during the recession, both men and women substantially increased their job search activity following a partner's job loss, while the increase in search during the boom was smaller (and non-existent for men). However, the increase in job search during recession did not appear to translate into more success in finding work for either men or women. Among dual earner couples, we find little evidence that individuals searched for alternative jobs or tried to increase their hours if their partner lost their job, except that women working part-time were more likely to start looking for another job. Both men and women were more likely to quit their job voluntarily if their partner lost their job, but the recession seems to have made people more cautious about voluntarily quitting their job. We find little evidence that people react in advance of job losses, suggesting that unemployment typically comes as a surprise." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beruflicher Wiedereinstieg von Frauen nach familienbedingter Erwerbsunterbrechung: Befunde der Evaluation des ESF-Programms "Perspektive Wiedereinstieg" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2013)

    Diener, Katharina; Schreyer, Franziska; Penning, Sarah; Lenhart, Julia; Stephan, Gesine ; Götz, Susanne; Büschel, Ulrike; Lowien-Bolenz, Elke; Fausel, Gudrun;

    Zitatform

    Diener, Katharina, Susanne Götz, Franziska Schreyer & Gesine Stephan (2013): Beruflicher Wiedereinstieg von Frauen nach familienbedingter Erwerbsunterbrechung: Befunde der Evaluation des ESF-Programms "Perspektive Wiedereinstieg" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (IAB-Forschungsbericht 09/2013), Nürnberg, 109 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht präsentiert Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Evaluation des ESF-Modellprogramms 'Perspektive Wiedereinstieg' (PWE) durch das IAB. Ziel des Programms ist es, den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einer mehr als dreijährigen familienbedingten Erwerbsunterbrechung zu unterstützen. Federführend ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das dabei mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) kooperiert. Umgesetzt wurde das Programm in der ersten Förderperiode durch 17 Modellprojekte bzw. -verbünde. Dahinter standen 28 Träger, die deutschlandweit an 20 Standorten arbeiteten. Der Bericht bezieht sich auf die erste Förderperiode des Programms, die den Zeitraum von März 2009 bis Februar 2012 umfasst. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Women and austerity: the economic crisis and the future for gender equality (2013)

    Karamessini, Maria ; Rubery, Jill ;

    Zitatform

    Karamessini, Maria & Jill Rubery (Hrsg.) (2013): Women and austerity. The economic crisis and the future for gender equality. (Routledge IAFFE Advances in feminist economics 11), Abingdon: Routledge, 358 S.

    Abstract

    "Austerity has become the new principle for public policy in Europe and the US as the financial crisis of 2008 has been converted into a public debt crisis. However, current austerity measures risk losing past progress towards gender equality by undermining important employment and social welfare protections and putting gender equality policy onto the back burner. This volume constitutes the first attempt to identify how the economic crisis and the subsequent austerity policies are affecting women in Europe and the US, tracing the consequences for gender equality in employment and welfare systems in nine case studies from countries facing the most severe adjustment problems.
    The contributions adopt a common framework to analyse women in recession, which takes into account changes in women's position and current austerity conditions. The findings demonstrate that in the immediate aftermath of the financial crisis, employment gaps between women and men declined - but due only to a deterioration in men's employment position rather than any improvements for women. Tables are set to be turned by the austerity policies which are already having a more negative impact on demand for female labour and on access to services which support working mothers. Women are nevertheless reinforcing their commitment to paid work, even at this time of increasing demands on their unpaid domestic labour." (Publisher's text, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis im GBV
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  • Literaturhinweis

    Frauenbeschäftigung und Chancengleichheit in Hessen: IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2012 (2013)

    Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2013): Frauenbeschäftigung und Chancengleichheit in Hessen. IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2012. (IAB-Betriebspanel Hessen 2013,02), Frankfurt am Main, 21 S.

    Abstract

    "Die Ausweitung der Beschäftigung von Frauen, die Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen sowie eine größere Gleichverteilung von Beschäftigungschancen und -risiken zwischen den Geschlechtern zählen zu den dauerhaften Aufgaben betrieblicher Beschäftigungs- und Personalpolitik, für deren Umsetzung eine Vielzahl von Möglichkeiten existieren. Wie die aktuellen Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, werden diese jedoch noch immer nicht hinreichend genutzt, auch wenn es einige positive Entwicklungen zu verzeichnen gibt. Im Einzelnen zeigen sich folgende Befunde für die Beschäftigung von Frauen, Frauen in Führungspositionen und Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit in hessischen Betrieben.
    Zahl der beschäftigten Frauen erreicht Höchststand - Anteil bleibt konstant. Dienstleistungsbranche und Öffentliche Verwaltung: Frauen in der Mehrheit. Mittel- und Großbetriebe holen bei Frauenbeschäftigung auf. Höhere Frauenanteile bei einfachen Tätigkeiten. Vor allem bei akademischen Tätigkeiten legen Frauen zu. Die Teilzeitquote bei den Frauen nochmals angestiegen. Immer mehr befristet Beschäftigte - nicht nur bei den Frauen. In jedem siebten Betrieb ist keine Frau beschäftigt. Auf erster Führungsebene sind nur 26 Prozent Frauen. Klarer Zuwachs an weiblichen Führungskräften in Mittel- und Großbetrieben. In zwei Drittel aller Betriebe ist keine Führungskraft weiblich. Wenig weibliche Führungskräfte im Produzierenden Gewerbe. In Branchen mit hohem Frauenanteil: mehr weibliche Führungskräfte. Auf zweiter Führungsebene steigt der Frauenanteil. Nur drei von zehn Betrieben machen Angebote zur Förderung der Chancengleichheit. Betriebe mit weiblichen Führungskräften machen häufiger Angebote. Betriebe mit vielen beschäftigten Frauen bieten häufiger Maßnahmen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trick or treat? Maternal involuntary job loss and children's non-cognitive skills (2013)

    Peter, Frauke H.;

    Zitatform

    Peter, Frauke H. (2013): Trick or treat? Maternal involuntary job loss and children's non-cognitive skills. (DIW-Diskussionspapiere 1297), Berlin, 35 S.

    Abstract

    "Negative effects of job loss on adults such as considerable fall in income have long been examined. If job loss has negative consequences for adults, these may be transferred to their children. But potential effects on children's non-cognitive skills and the related mechanisms have been less examined. This paper uses propensity score matching to analyze maternal involuntary job loss and its potential causal effect on children's non-cognitive skills. Job loss is defined as end of employment either due to plant closure or due to dismissals by employer. Using a rich and representative data set, the German Socio-Economic Panel Study (SOEP), I estimate associations of maternal job loss on child outcomes for preschool children aged five/six and for adolescents aged seventeen. The paper analyses influences on children's socio-emotional behavior and on adolescents' locus of control. The obtained results show that children whose mothers experience an involuntary job loss are more likely to have behavioral problems and are less likely to believe in self-determination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender equality index: country profiles (2013)

    Abstract

    "The Country Profiles is a complementary publication to the main Gender Equality Index report. It provides the Gender Equality Index scores and gives supplemental comparable information on each Member State and the EU-27 overall. The Country Profiles offers a snapshot of national contexts, enhancing the usefulness of the Index scores and supporting their interpretation, to give policymakers and other users an update on the development of each Member State in the area of gender equality since 2005. It presents relevant variables to measure gender equality that are not included in the Index for methodological reasons." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fünfte Bilanz Chancengleichheit - Chancengleichheit auf einem guten Weg: fünfte Bilanz der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft (2013)

    Abstract

    "Die 5. Bilanz der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft dokumentiert die Entwicklung, die die Politik und Wirtschaft insbesondere in den Bereichen Bildung und Ausbildung, Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frauen in Führungspositionen und der Förderung fairer Einkommensperspektiven von Männern und Frauen gemacht haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Five challenges, one solution: women: Global Agenda Council on Women's Empowerment 2011-2012 (2013)

    Abstract

    "From unprecedented population ageing to increasing unemployment, from global leadership imbalances to persisting conflicts, from resource scarcity to volatile global food supplies, the world faces a series of interconnected challenges. The Global Agenda Council on Women's Empowerment aims to highlight how women's empowerment is a part of the solutions to these challenges.
    This compendium outlines how women's advancement may impact and provide solutions to five specific global challenges:
    - Demography
    - Leadership
    - Food Security and Agriculture
    - Sustainability and Resource Scarcity
    - Conflict
    This report consists of five concise issue descriptions and links each challenge to women's empowerment and gender parity, with an emphasis on action items and recommendations. By shedding light on the link between women's empowerment and a specific challenge, this compendium aims to provide non-experts with a stronger elementary understanding of the impact that empowering women and girls can have on their area of interest." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Third European quality of life survey: quality of life in Europe: Impacts of the crisis (2012)

    Anderson, Robert; Dubois, Hans; Leončikas, Tadas; Sandor, Eszter;

    Zitatform

    Anderson, Robert, Hans Dubois, Tadas Leončikas & Eszter Sandor (2012): Third European quality of life survey. Quality of life in Europe: Impacts of the crisis. Dublin, 163 S. DOI:10.2806/42471

    Abstract

    "What determines life satisfaction and happiness? How do we value our social situation and immediate surroundings? How has this changed with the economic crisis? For the third wave of the European Quality of Life survey, 35,500 Europeans in all EU Member States were interviewed, in an effort to gain insights to these questions. This overview report presents findings and trends and shows that the impacts of the recession are indeed noticeable and measurable in some areas, while in others there are more long-term developments to be observed. While overall life satisfaction levels have not changed much, optimism about the future and trust in institutions have declined markedly in those countries most affected by the downturn. And groups that were already vulnerable - the long-term unemployed, older people in central and eastern Europe and single parents - report the highest levels of material deprivation and dissatisfaction with their life situation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Executive Summary
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  • Literaturhinweis

    Bericht an die Regierung des Saarlandes 2012 zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Schwerpunktthema: Gleichstellung und Arbeitsbedingungen von Frauen im Saarland (2012)

    Bechtel, Doris; Ohnesorg, Sabine; Remus, Kurt; Müller, Werner; Schmidt, Gertrud; Müller, Werner; Guthörl, Volker; Dincher, Wolfgang; Lehberger, Carolin; Schmidt, Gertrud; Lutz, Roman; Simon, Franz-Josef; Kumpmann, Ingmar; Thimmel, Rainer; Ecker, Christoph; Guthörl, Volker; Leinenbach, Manfred; Jacob, Peter;

    Zitatform

    Bechtel, Doris, Wolfgang Dincher, Christoph Ecker, Volker Guthörl, Ingmar Kumpmann, Carolin Lehberger, Manfred Leinenbach, Roman Lutz, Werner Müller, Sabine Ohnesorg, Kurt Remus, Gertrud Schmidt, Franz-Josef Simon & Rainer Thimmel (2012): Bericht an die Regierung des Saarlandes 2012 zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Schwerpunktthema: Gleichstellung und Arbeitsbedingungen von Frauen im Saarland. (Bericht an die Regierung des Saarlandes zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer), Saarbrücken, 315 S.

    Abstract

    "Der saarländische Arbeitsmarkt hat sich zuletzt erfreulich positiv entwickelt. Die Beschäftigung ist deutlich gestiegen, die Zahl der Arbeitslosen ist auf den niedrigsten Stand seit 30 Jahren gefallen. Die Zukunft birgt allerdings erhebliche Risiken. Denn die Finanzkrise ist bei weitem nicht ausgestanden. Wegen der starken Exportabhängigkeit der saarländischen Industrie lässt sich die mittelfristige Entwicklung nur schwer prognostizieren. Im wichtigen Euroraum hat sich die Konjunktur bereits spürbar eingetrübt. Ein Weiteres kommt hinzu: Die Qualität der Arbeitsplätze hat in den letzten Jahren erheblich gelitten, die Arbeitsbedingungen haben sich in vielen Betrieben verschlechtert. Von 'Guter Arbeit' für die Beschäftigten sind wir ein beträchtliches Stück entfernt. Dies gilt gerade auch für die saarländischen Arbeitnehmerinnen. Sie stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Berichts an die Regierung des Saarlandes. Die Themen Gleichstellung am Arbeitsmarkt, Arbeitsbedingungen sowie die Erwerbstätigkeit von Frauen im Saarland bilden in diesem Jahr das Schwerpunktthema. In den Analysen haben wir festgestellt, dass das Thema Gleichstellung am Arbeitsmarkt in den letzten zehn Jahren kaum vorangekommen ist. Die Diskussion und die Maßnahmen des letzten Jahrzehnts waren in sehr starkem Maße von dem Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf geprägt: ein notwendiges und wichtiges Thema, aber keines, das die Gleichstellungspolitik ersetzen kann. Auch die aktuelle Diskussion fokussiert auf das Thema Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit im Hinblick auf den sich längerfristig abzeichnenden Fachkräftebedarf. Die Verwertbarkeit am Arbeitsmarkt bestimmt, wie häufig, die gesellschaftliche Debatte. Die Arbeitsbedingungen und die Gleichstellungspolitik werden dabei zumeist ausgeblendet. Dabei bilden sie sowohl gesellschafts- wie arbeitsmarktpolitisch den Schlüssel auf dem Weg zur Gleichberechtigung in der Arbeitswelt. Nach wie vor sind die Arbeitsbedingungen der Frauen durch hohe psychische Belastungen, Doppelbelastungen in Beruf und Familie, erheblichen Einkommensrückstand und überdurchschnittlich viele prekäre Arbeitsverhältnisse gekennzeichnet. Das Jahr 2012 markiert aber auch eine tiefe Zäsur für unser Bundesland. Der die saarländische Gesellschaft und die Sozialkultur sowie den Arbeitsmarkt prägende Bergbau wird eingestellt. Damit geht eine 250 Jahre unsere Region bestimmende Periode zu Ende." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The European Gender Equality Index: conceptual and analytical issues (2012)

    Bericat, Eduardo;

    Zitatform

    Bericat, Eduardo (2012): The European Gender Equality Index. Conceptual and analytical issues. In: Social indicators research, Jg. 108, H. 1, S. 1-28. DOI:10.1007/s11205-011-9872-z

    Abstract

    "This article presents a composite indicator designed to measure and compare existing structural gender equality in the countries of the European Union. The construction of an index is always a complex task which requires making a great many important conceptual, analytical and empirical decisions. This complexity explains the wide variety of gender equality indices created during the last 25 years. All the proposed indices attempt to measure the same thing, gender (in)equality, but none of them define the concept they want to measure in exactly the same way, nor do they operationalize measurement in the same manner. Taking into account the methodology of these preceding approaches, this article explains the basis for the most important analytical and conceptual decisions made in constructing the European Gender Equality Index. The article also includes the overall scores obtained by the 27 European countries on this index, on its three basic dimensions (education, work and power), and on the eighteen indicators that make up its structure. With this data, corresponding to 2009, an adequate analysis of gender equality in Europe can be established." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The impact of the economic crisis on the situation of women and men and on gender equality policies: synthesis report (2012)

    Bettio, Francesca ; Corsi, Marcella ; D'Ippoliti, Carlo; Lodovici, Manuela Samek; Verashchagina, Alina ; Lyberaki, Antigone ;

    Zitatform

    Bettio, Francesca, Marcella Corsi, Carlo D'Ippoliti, Antigone Lyberaki, Manuela Samek Lodovici & Alina Verashchagina (2012): The impact of the economic crisis on the situation of women and men and on gender equality policies. Synthesis report. Brüssel, 174 S.

    Abstract

    "The report examines the impact of the global economic crisis on the situation of women and men in Europe and on gender equality policies. Il suggests that there has been a levelling down of gender gaps in employment, unemployment, wages, and poverty. Finds that the labour market behaviour of women has been similar to that of men. Argues that although there is evidence of contained but uneven retrenchment in welfare provision in the first years of the crisis, there is a threat that fiscal consolidation might ultimately reduce both welfare provision and related employment - with associated gender equality impacts. Finds that in the vast majority of countries gender mainstreaming has not been implemented in policy design and policy implementation over the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender unemployment gaps in the EU: blame the family (2012)

    Bičáková, Alena ;

    Zitatform

    Bičáková, Alena (2012): Gender unemployment gaps in the EU. Blame the family. (CERGE-EI working paper 475), Prag, 44 S.

    Abstract

    "We provide a parsimonious explanation for 80% of the extensive variation in gender unemployment gaps across the EU. We do so by dividing the EU countries into two groups and applying a single explanatory factor within each group. Specifically, we suggest that gender unemployment gaps arise through a mechanism that involves the effect of childbirth on women's labor force participation. We account for most of the cross-country differences in the said gaps by the prevalence of gender discrimination within the group of countries where many women permanently leave the labor force after childbirth and by the length of statutory family leaves within the remaining group of EU countries. In addition, gender unemployment gaps among individuals with children younger than five result, to a great extent, from the drop in female labor force participation after childbirth, which implies a negative selection of women into the labor force at that stage of life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Clash of career and family: fertility decisions after job displacement (2012)

    Del Bono, Emilia ; Weber, Andrea ; Winter-Ebmer, Rudolf ;

    Zitatform

    Del Bono, Emilia, Andrea Weber & Rudolf Winter-Ebmer (2012): Clash of career and family: fertility decisions after job displacement. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 10, H. 4, S. 659-683. DOI:10.1111/j.1542-4774.2012.01074.x

    Abstract

    "In this paper we investigate how career considerations may affect fertility decisions in the presence of a temporary employment shock. We compare the birth rates of women displaced by a plant closure with those of women unaffected by job loss after establishing the pre-displacement comparability of these groups. Our results reveal that job displacement reduces average fertility by 5% - 10%, and that these effects are largely explained by the response of women in more skilled occupations. We offer an explanation of our results based on career interruptions of women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The global gender gap report 2012 (2012)

    Hausmann, Ricardo ; Tyson, Laura D.; Zahidi, Saadia;

    Zitatform

    Hausmann, Ricardo, Laura D. Tyson & Saadia Zahidi (2012): The global gender gap report 2012. (The global gender gap report), Genf, 371 S.

    Abstract

    "The Global Gender Gap Report 2012 benchmarks national gender gaps of 135 countries on economic, political, education- and health-based criteria. The Global Gender Gap Index was developed in 2006, partially to address the need for a consistent and comprehensive measure of gender equality that can track a country's progress over time. The index points to potential role models by revealing those countries that - within their region or income group - are leaders in dividing resources more equitably between women and men than other countries, regardless of the overall level of resources available.
    The Global Gender Gap Report 2012 emphasizes persisting gender gap divides across and within regions. Based on the seven years of data available for the 111 countries that have been part of the report since its inception, it finds that the majority of countries covered have made slow progress on closing gender gaps.
    This year's findings show that Iceland tops the overall rankings in The Global Gender Gap Index for the fourth consecutive year. Finland ranks in second position, overtaking Norway (third). Sweden remains in fourth position. Northern European countries dominate the top 10 with Ireland in the fifth position, Denmark (seventh) and Switzerland (10th). New Zealand (sixth), Philippines (eighth) and Nicaragua (ninth) complete the top 10.
    The index continues to track the strong correlation between a country's gender gap and its national competitiveness. Because women account for one-half of a country's potential talent base, a nation's competitiveness in the long term depends significantly on whether and how it educates and utilizes its women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt: Deutschland und Europa (2012)

    Mischke, Johanna; Wingerter, Christian;

    Zitatform

    Mischke, Johanna & Christian Wingerter (2012): Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt. Deutschland und Europa. (DeStatis : wissen, nutzen.), Wiesbaden, 59 S.

    Abstract

    "Gleiche Chancen und Bedingungen für Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt sind ein wichtiger Aspekt der Gleichberechtigung der Geschlechter. Doch wie sieht die berufliche Realität in Europa aus? Die Broschüre 'Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt - Deutschland und Europa' betrachtet ausgewählte Indikatoren, die für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Arbeitsleben eine besondere Bedeutung haben, wie zum Beispiel die generelle Erwerbsbeteiligung, die Qualifikation, die Arbeitszeiten und die Verdienste. Jeder Indikator beleuchtet dabei die Situation in Deutschland und vergleicht sie mit der in anderen Staaten der Europäischen Union." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Understanding the high rates of employment among low-educated women in Portugal: a comparatively oriented case study (2012)

    Távora, Isabel ;

    Zitatform

    Távora, Isabel (2012): Understanding the high rates of employment among low-educated women in Portugal. A comparatively oriented case study. In: Gender, Work and Organization, Jg. 19, H. 2, S. 93-118. DOI:10.1111/j.1468-0432.2010.00489.x

    Abstract

    "This article addresses the question of why Portugal is an exception among southern European countries in having a high rate of female employment. Cross-national data show an even greater gap between Portugal and its southern European neighbours in the employment rates for low-educated women. This article presents case-based evidence on the work orientations, gender relations and reconciliation strategies of low-educated women working in the clothing industry in Portugal. The analysis reveals that while economic need plays an important role in their attachment to employment, their work decisions are forged by a complex set of attitudes regarding employment and the family. Traditional values regarding the role of women in the family co-exist with more modern values regarding their employment participation. Moreover, the institutional arrangements of childcare and reconciliation also appear to be more supportive than might be expected in a southern Europe welfare state. By focusing on a particular group of low-educated women, the findings suggest that the same welfare policies may have different impacts on the reconciliation strategies of women of different socioeconomic groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Zweiter Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland (2012)

    Abstract

    "Am 24. Januar 2013 wurde der '2. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland' der Öffentlichkeit vorgestellt. Er zeigt die Vielfalt wie auch die Potenziale auf, die bei der Verwirklichung einer tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern in den Ländern und Kommunen zu beobachten sind.
    Der 2. Gleichstellungsatlas liefert auf Landes- und Kreisebene einen umfassenden und anschaulichen Überblick über die regionalen Unterschiede bei der Umsetzung wichtiger gleichstellungspolitischer Ziele und der Schaffung gleichstellungsförderlicher Rahmenbedingungen. So werden zahlreiche Statistiken zu einem ländereinheitlichen Indikatorensystem zusammengeführt und der Stand der Gleichstellung vergleichbar in Karten, Diagrammen und Tabellen abgebildet.
    Mit dem '2. Atlas zur Gleichstellung' wurde der 1. Atlas aus dem Jahr 2009 aktualisiert und erweitert. Er enthält Daten und Statistiken zu Indikatoren wie beispielsweise Mandate in den Länderparlamenten, Hochschul- oder Juniorprofessuren oder Teilzeitbeschäftigung. Die insgesamt 36 erfassten Indikatoren sind dabei den vier Kategorien Partizipation, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Einkommen sowie Lebenswelt zugeordnet.
    Der '2. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland' wurde von der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz der Länder (GFMK) erstellt und vom Bundesfamilienministerium veröffentlicht.
    Ergänzend zum Atlas steht für die Kreis- und für die Länderebene je ein Tabellenband bereit. In diesen beiden Bänden sind die Zahlen und Werte aufgeführt, die dem Atlas zugrunde liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Global employment trends for women 2012 (2012)

    Abstract

    "This report examines the conditions of women's engagement in the labour market, by estimating and analysing five key gaps, or gender differentials, between women and men which disadvantage women: in unemployment, in employment, in labour force participation, in vulnerability, and in sectoral and occupational segregation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt im Jahr 2011 (2012)

    Abstract

    "- Die Erwerbsneigung von Frauen hat in den letzten Jahren stärker zugenommen als die von Männern.
    - Ausschlaggebend für den Anstieg ist für beide Geschlechter eine Zunahme der Erwerbstätigkeit.
    - Frauen und Männer sind unterschiedlich stark in den verschiedenen Konten der Erwerbstätigkeit vertreten.
    - Die Beschäftigung von Männern ist stärker konjunkturabhängig als die von Frauen, da sie häufiger in konjunkturreagiblen Branchen tätig sind. Von Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind Männer daher stärker betroffen als Frauen.
    - Vom aktuellen Beschäftigungsaufbau können Männer wie Frauen profitieren.
    - Mini-Jobs und Teilzeitbeschäftigung werden überwiegend von Frauen ausgeübt.
    - Hinsichtlich der Beschäftigungsquoten zeigt sich bei Männern ein Süd-Nord-, bei Frauen ein Ost-West-Gefälle.
    - Das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt von Frauen ist deutlich niedriger als das der Männer.
    - Die Arbeitslosigkeit von Männern ist stärker saisonabhängig als die von Frauen und reagiert stärker auf konjunkturelle Veränderungen.
    - Die Arbeitslosenquote von Frauen ist etwas niedriger als die der Männer.
    - Grundlegende Unterschiede in der Struktur der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern zeigen sich bei den Merkmalen Berufsrückkehrer und Alleinerziehende.
    - Männer haben ein höheres Risiko, aus Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt in Arbeitslosigkeit zuzugehen, aber auch höhere Abgangschancen.
    - Frauen sind durchschnittlich länger arbeitslos als Männer.
    - Im europäischen Vergleich entwickeln sich sowohl die Erwerbstätigkeit als auch die Erwerbslosigkeit von Männern und Frauen gut.
    - Frauen sehen sich am Arbeitsmarkt spezifischen Problemen gegenüber, die auch im Zusammenhang mit persönlichen oder familiären Verpflichtungen zu sehen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen - wer wird gefördert?: empirische Ergebnisse auf Grundlage eines neuen Surveydatensatzes (2011)

    Boockmann, Bernhard; Thomsen, Stephan; Walter, Thomas ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard, Stephan Thomsen & Thomas Walter (2011): Aktivierung der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen - wer wird gefördert? Empirische Ergebnisse auf Grundlage eines neuen Surveydatensatzes. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv. AStA, Jg. 4, H. 4, S. 269-292. DOI:10.1007/s11943-010-0088-5

    Abstract

    "Bezieher von Arbeitslosengeld II sollen in einem umfassenden Ansatz aus Anreizen, Förderungen und Sanktionen aktiviert werden. Dazu gehören auch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, insbesondere Qualifizierungsmaßnahmen und Beschäftigung schaffende Maßnahmen. Auf Grundlage einer umfangreichen Befragung bei mehr als 25.000 erwerbsfähigen Hilfebedürftigen wird in diesem Papier untersucht, welcher Personenkreis der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen im Besonderen durch diese Maßnahmen gefördert wird. Bei dieser Befragung wurden neben umfangreichen soziodemographischen Charakteristika explizit detaillierte Aspekte des Aktivierungsprozesses der Grundsicherungsempfänger erfasst. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass Frauen deutlich weniger Maßnahmen zugewiesen werden als Männern. Eine zielgruppenorientierte Zuweisung der Maßnahmen lässt sich sowohl für Männer als auch für Frauen nur in geringen Ansätzen beobachten. Bei den Qualifizierungsmaßnahmen werden lediglich die jüngeren Hilfebedürftigen bis zu 25 Jahren verstärkt gefördert. Hinsichtlich der Beschäftigung schaffenden Maßnahmen wird neben der Förderung jüngerer Hilfebedürftiger nur bei den Männern eine leicht erhöhte Förderung Geringqualifizierter sichtbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit in Deutschland: alters- und geschlechtsspezifische Differenzen im Vergleich (2011)

    Strauss, Susanne ; Hillmert, Steffen ;

    Zitatform

    Strauss, Susanne & Steffen Hillmert (2011): Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit in Deutschland. Alters- und geschlechtsspezifische Differenzen im Vergleich. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 63, H. 4, S. 567-594. DOI:10.1007/s11577-011-0151-4

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert die Folgen von Arbeitslosigkeit für das Erwerbseinkommen nach dem Wiedereinstieg in Beschäftigung. Größenordnung und Veränderungen dieser Effekte im Lebensverlauf werden auf Basis vorhandener Untersuchungen und mittels eigener Analysen beschrieben. Letztere basieren auf Daten der Versicherungskontenstichprobe (VSKT) 2006 der Deutschen Rentenversicherung. Da sich bisherige Studien sowohl hinsichtlich der Abgrenzung der Stichprobe als auch bezüglich der verwendeten Verfahren der Kausalanalyse unterscheiden, wird die eigene Analyse altersgruppen- und geschlechterspezifischer Effekte auf Basis eines einheitlichen Datensatzes und mit unterschiedlichen Verfahren durchgeführt. Es zeigt sich, dass die Einkommens- sowie Lohneinbußen durch Arbeitslosigkeit mit dem Alter deutlich zunehmen. Die gesamten finanziellen Einbußen von Frauen sind insbesondere in der jüngsten Altersgruppe deutlich höher als die von Männern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Wege - Gleiche Chancen: Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf: Erster Gleichstellungsbericht. Stellungnahme der Bundesregierung zum Gutachten der Sachverständigenkommission (2011)

    Zitatform

    (2011): Neue Wege - Gleiche Chancen: Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf. Erster Gleichstellungsbericht. Stellungnahme der Bundesregierung zum Gutachten der Sachverständigenkommission. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/6240 (16.06.2011) Erster), 246 S.

    Abstract

    "Der Erste Gleichstellungsbericht identifiziert politischen Handlungsbedarf gerade an den Übergängen zwischen einzelnen Lebensphasen - etwa bei der ersten beruflichen Orientierung, bei der Familiengründung oder beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Sowohl für die Analyse als auch für die Empfehlungen werden beide Geschlechter in den Blick genommen. Der Bericht besteht aus dem Gutachten einer unabhängigen Sachverständigenkommission sowie einer Stellungnahme der Bundesregierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Wege - gleiche Chancen: Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf: Gutachten der Sachverständigenkommission an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2011)

    Abstract

    "Die Sachverständigenkommission liefert mit ihrem Gutachten zum ersten Mal eine umfassende Bestandsaufnahme der Gleichstellung in Deutschland. Die Analyse umfasst die Schwerpunkte Lebensverläufe, rechtlich verankerte Rollenbilder, Bildung, Erwerbsarbeit, Zeitverwendung und soziale Sicherung von Frauen und Männern im Alter. Die Kommission gibt darüber hinaus zahlreiche konkrete Empfehlungen für eine zukunftsweisende Gleichstellungspolitik.
    Das Bundesministerium hatte 2008 die interdisziplinär zusammengesetzte Kommission beauftragt, Gleichstellung in Deutschland zu analysieren, Zukunftsfelder für eine innovative Gleichstellungspolitik zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zu formulieren. Das nun vorgelegte Gutachten bildet die Grundlage für den ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, der im Frühjahr/Sommer 2011 verabschiedet werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Factsheets
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männern am Arbeitsmarkt im Jahr 2010 (2011)

    Abstract

    "63 Prozent der geringfügig Beschäftigten, 46 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, ein knappes Drittel der Selbständigen und zwei von fünf unter den Beamten, Richtern und Soldaten sind weiblich.
    - Frauen sind von konjunkturellen Schwankungen weniger betroffen als Männer, da sie eher in weniger konjunkturreagiblen Branchen tätig sind.
    - Mehr als jede dritte Frau und 6 Prozent der Männer arbeiten Teilzeit.
    - Zwischen den Arbeitsentgelten bei Männern und Frauen bestehen merkliche Unterschiede.
    - Zum fünften Mal in Folge sinkt die Arbeitslosigkeit der Frauen im Vorjahresvergleich.
    - 2010 gingen weniger Menschen in Arbeitslosigkeit aus vorheriger Beschäftigung zu - vor allem bei Männern.
    - Die deutschen Erwerbstätigenquoten liegen über dem EU-Durchschnitt und erreichen die für 2010 angestrebten Lissabon-Ziele.
    - Die Erwerbsneigung von Frauen und Männern ist deutlich höher als im europäischen Durchschnitt.
    - Die Erwerbslosigkeit in Deutschland sinkt, während in vielen Ländern Europas die Krise noch nachwirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender unemployment gaps: evidence from the new EU member states (2010)

    Bičáková, Alena ;

    Zitatform

    Bičáková, Alena (2010): Gender unemployment gaps. Evidence from the new EU member states. (CERGE-EI working paper 410), Prag, 57 S.

    Abstract

    "Using EU LFS data, we analyze gender unemployment gaps in eight new EU member states - the Czech Republic, Hungary, Slovakia, Poland, the three Baltic states and Slovenia - over the last decade. While there are substantial unemployment gaps in the four central European countries and, more recently, also in Slovenia, there is no statistical difference between female and male unemployment rates in the three Baltic states. The estimated cost of having children, in terms of the higher probability of unemployment and lower unemployment to employment transition rate, is the highest in countries with the longest and most substantial drop in the labor force participation of women after childbirth. We show that country differences in family leave policies can explain much of the cross-country variation in the gender unemployment gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The economics of women, men, and work (2010)

    Blau, Francine D. ; Ferber, Marianne A.; Winkler, Anne E.;

    Zitatform

    Blau, Francine D., Marianne A. Ferber & Anne E. Winkler (2010): The economics of women, men, and work. Prentice Hall 428 S.

    Abstract

    Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Stellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt und in der Familie. Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung und den aktuellen Trends und auf den institutionellen und politischen Rahmenbedingungen des Geschlechterverhältnisses in den USA, sowie auf Theorien zur Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Kapitel 2 behandelt die historische Entwicklung der Geschlechterrollen, Kapitel 3 widmet sich der Familie als ökonomischer Einheit sowie der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in Familien, der Verteilung von Hausarbeit zwischen den Geschlechtern und alternativen Ansätzen der Entscheidungsfindung in Familien. Kapitel 4 analysiert die Entscheidung von Individuen, wieviel Zeit für Haushalt und Erwerbsarbeit eingesetzt wird, und arbeitet die Bestimmungsfaktoren der Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen heraus. Kapitel 5 bietet einen Überblick über die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Hinblick auf Beschäftigung und Löhne, in Kapitel 6 werden diese Unterschiede aus der Perspektive des Humankapitalansatzes erklärt, in Kapitel 7 dient die Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt als Erklärungsansatz. In Kapitel 8 wird auf aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede eingegangen. In Kapitel 9 auf die Trends auf dem Arbeitsmarkt: die Zunahme selbstständiger und atypischer Beschäftigung sowie auf den abnehmenden Einfluss der Gewerkschaften. Im Mittelpunkt von Kapitel 10 stehen die ökonomischen Ursachen des Wandels der Familienstrukturen, zum Beispiel des Wachsen des Anteils an Doppelverdienern und Alleinerziehenden, ökonomische Bestimmungsgründe für Eheschließungen, Scheidungen, Fertilität sowie das Zusammenleben in nicht-ehelichen Partnerschaften und homosexuellen Partnerschaften. In Kapitel 11 werden politische Maßnahmen thematisiert, die Erwerbsarbeit und Familie betreffen, insbesondere Maßnahmen zur Armutsbekämpfung sowie steuer- und familienpolitische Maßnahmen zur Vereinbarung von Beruf und Familie. Kapitel 12 vergleicht die Situation in den USA mit der in anderen Ländern: in Industrieländern, Entwicklungsländern, Ländern der früheren Sowjetunion sowie in Ländern des Mittleren Ostens und Nord Afrika. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Frauen und Männer am Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt (2010)

    Dietrich, Ingrid; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Birgit Fritzsche (2010): Frauen und Männer am Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2010), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Frauen stellen mit der Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein bedeutendes Potenzial der Wirtschaft Sachsen-Anhalts dar. Ihr Qualifikationsniveau unterscheidet sich kaum von dem der Männer. Die Integration von Frauen in den Arbeitsprozess gewinnt vor dem Hintergrund zunehmender Probleme bei der Deckung des Fachkräftebedarfs der Betriebe an Bedeutung. Obgleich die Erwerbstätigenquote der Frauen und der Männer in Sachsen-Anhalt im Jahr 2008 gegenüber den Vorjahren stieg, veränderten sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung nur geringfügig. Frauen sind - im Unterschied zu Männern - hauptsächlich in Branchen und Berufen beschäftigt, die in der derzeitigen Wirtschaftskrise weniger sensibel auf konjunkturelle Veränderungen reagieren. Sie arbeiten mehrheitlich (86 Prozent) im Dienstleistungsbereich, vor allem in Büro- und kaufmännischen Berufen, Gesundheitsdienst- und Pflegeberufen, als Datenverarbeitungsfachfrauen und in Reinigungsberufen. An der Ausübung von Führungsaufgaben partizipieren Frauen in den Betrieben Sachsen-Anhalts nur unterdurchschnittlich. Sehr differenziert fallen die Arbeitszeitmuster von Frauen und Männern aus: Während etwa 32 Prozent der weiblichen Beschäftigten eine Teilzeitarbeit verrichten, sind es bei den Männern mit 6 Prozent erheblich weniger. Frauen haben ein geringeres monatliches Nettoeinkommen als Männer. Nach wie vor sind es überwiegend Männer, die sich für Berufe mit einem Tätigkeitsprofil auf den Gebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entscheiden. Mit 28 Prozent liegt der Frauenanteil an den MINT-Beschäftigten deutlich unter ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung. 3 Prozent der weiblichen Beschäftigten arbeiten in einem MINT-Beruf, vor allem als Technische Sonderfachkräfte und Technikerinnen. Dagegen ist der entsprechende Anteil der männlichen Beschäftigten fast dreimal so hoch (8 Prozent). Mehr junge Frauen für ein Studium in einem der MINT-Studienfächer zu gewinnen, ist eine Voraussetzung, um den künftigen Bedarf an MINT-Akademikern zu decken. Im Wintersemester 2008/2009 war an den sachsen-anhaltischen Hochschulen mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Studienanfänger (1. Fachsemester) in MINT-Disziplinen weiblich. Für Frauen und Männer in MINT-Berufen zeichnen sich im Allgemeinen günstige Arbeitsmarktchancen in Sachsen-Anhalt ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fritzsche, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    Grundsicherung und Geschlecht: gleichstellungspolitische Befunde zu den Wirkungen von Hartz IV (2010)

    Jaehrling, Karen ; Schmidt, Tanja ; Dittmar, Vera; Schwarzkopf, Manuela; Schierhorn, Karen; Graf, Julia; Rudolph, Clarissa; Betzelt, Sigrid; Scheele, Alexandra ; Knuth, Matthias ; Brussig, Martin ; Hieming, Bettina; Booth, Melanie; Jaehrling, Karen ; Worthmann, Georg; Karl, Ute ;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen & Clarissa Rudolph (Hrsg.) (2010): Grundsicherung und Geschlecht. Gleichstellungspolitische Befunde zu den Wirkungen von Hartz IV. (Arbeit - Demokratie - Geschlecht 13), Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 248 S.

    Abstract

    "Die Änderungen, die durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum SGB II erfolgten, sind vielfältig. Nach fünf Jahren 'Hartz IV' und einer Reihe von Studien und Evaluationen zur Umsetzung des SGB II in die Praxis können erste Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Neu-Konzeption der Arbeitsmarktpolitik zusammengeführt werden. Dabei wird sichtbar, dass die Bewertung der Ergebnisse aufgrund von ambivalenten Folgen und Wirkungen insbesondere aus gleichstellungspolitischer Perspektive eine besondere Herausforderung darstellt, der in der vorliegenden Publikation eingehend nachgegangen wird. Fluchtpunkt der Analyse ist die Perspektive einer geschlechtergerechten und geschlechterdemokratischen Gesellschaft, deren Verwirklichung sicherlich mehr als nur einer Integration von Gleichstellungsaspekten bzw. eines Gender Mainstreaming bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Uncertainties in female employment careers and the postponement of parenthood in Germany (2010)

    Kreyenfeld, Michaela ;

    Zitatform

    Kreyenfeld, Michaela (2010): Uncertainties in female employment careers and the postponement of parenthood in Germany. In: European Sociological Review, Jg. 26, H. 3, S. 351-366. DOI:10.1093/esr/jcp026

    Abstract

    "This article investigates whether uncertainties in female employment careers result in a postponement of family formation. Data for this analysis come from the German Socio-Economic Panel, which provides longitudinal information on economic uncertainty and fertility for the period 1984 - 2006. We employ objective measures of uncertainty (unemployment) as well as subjective measures (whether the respondent is worried about her economic situation, whether she is worried about the security of her job). We find little evidence that uncertainties in female employment careers generally lead to a postponement of parenthood. Hence, the relationship between economic uncertainty and first birth varies by level of education. While more highly educated women postpone parenthood when subject to employment uncertainties, those with low levels of education often respond to these situations by becoming mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lebensmuster in der Erwerbslosigkeit: eine empirische Untersuchung weiblicher Karrieren und Lebenswelten. Teil I (2010)

    Kunzl, Christine;

    Zitatform

    Kunzl, Christine (2010): Lebensmuster in der Erwerbslosigkeit. Eine empirische Untersuchung weiblicher Karrieren und Lebenswelten. Teil I. (SOCIALIA 107.1), Hamburg: Kovac, 624 S.; 577 S.

    Abstract

    "Die empirische Untersuchung erhellt die subjektiven Lebenswirklichkeiten von Frauen mit unterschiedlichen (berufs)biografischen Hintergründen und Verweildauern in der Erwerbslosigkeit. Ihre alltägliche Lebensbewältigung - in ökonomischer und sozialer, räumlicher und zeitlicher Hinsicht - steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Veränderungen im Selbstbild, in der Verhaltensausrichtung, in den Einstellungen und Werthaltungen gegenüber Erwerbstätigkeit und Erwerbslosigkeit.
    Als Fazit der Folgestudie zur Lebenswirklichkeit erwerbsloser Frauen ergibt sich, dass es weder die typisch weibliche Karriere in der Erwerbslosigkeit noch das zwangsläufige Bewältigungsverhalten von erwerbslosen Frauen gibt. So wenig wie Frauen eine homogene Gruppe mit identischen Wertausrichtungen, -orientierungen und Lebenslagen bilden, so wenig bilden erwerbslose Frauen eine Gesamtheit mit uniformen Lebenswirklichkeiten und Bewältigungsstrategien.
    Die zu konstatierenden pluralen Lebensausrichtungen erwerbsloser Frauen, welche von alternativlos am arbeitsmarktlichen Wiedereinstieg orientierten über die auf dem schattenwirtschaftlichen oder grauen Arbeitsmarkt anzusiedelnden bis hin zu denjenigen reichen, welche auf die traditionellen weiblichen Rollen oder die resignative (arbeits)weltliche Abwendung abzielen, lassen hingegen Folgendes offenbar werden: erwerbslose Frauen befinden sich in einem strukturellen Spannungsverhältnis, das sowohl durch die individuelle ökonomische Lage, die selbst auferlegten als auch zugewiesenen familiären und sonstigen Aufgabenstellungen, die vorhandene Erwerbsbindung und Arbeitsorientierung wie auch die Arbeitsmarktsituation und die sozial- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen konstituiert wird." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does providing childcare to unemployed affect unemployment duration? (2010)

    Vikman, Ulrika ;

    Zitatform

    Vikman, Ulrika (2010): Does providing childcare to unemployed affect unemployment duration? (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2010,05), Uppsala, 38 S.

    Abstract

    "This paper examines if the probability of leaving unemployed changes for unemployed parents with young children when childcare is available. To investigate this, I use the heterogeneity among Swedish municipalities before the implementation of a 2001 Swedish childcare reform making it mandatory for municipalities to offer childcare to unemployed parents for at least 15 hours per week. In the study difference-in-differences and difference-in-difference-in-differences methods are used. The results indicate a positive effect on the probability of leaving unemployment for mothers when childcare is available, but no effect is found for fathers. For mothers, some heterogeneous effects are also found, with a greater effect on the probability of leaving unemployment for work when childcare is available for mothers with only compulsory schooling or university education and mothers with two children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Chancengleichheit beim Zugang zu Beratung, Vermittlung und Eingliederungsleistungen?: Kommentar zu den Vorträgen von Karen Jaehrling und Manuela Schwarzkopf (2009)

    Achatz, Juliane;

    Zitatform

    Achatz, Juliane (2009): Chancengleichheit beim Zugang zu Beratung, Vermittlung und Eingliederungsleistungen? Kommentar zu den Vorträgen von Karen Jaehrling und Manuela Schwarzkopf. In: S. Betzelt, J. Lange & U. Rust (Hrsg.) (2009): Wer wird "aktiviert" - und warum (nicht)? : erste Erkenntnisse zur Realisierung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II (Loccumer Protokolle, 2008,79), S. 159-164.

    Abstract

    "In dem Kommentar möchte ich auf einige ausgewählte Befunde eingehen, die als Aktivierungsdefizite interpretiert wurden, die mit der Geschlechtszugehörigkeit und der familiären Konstellation in Zusammenhang stehen. Insbesondere geht es um die Frage, ob Unterschiede in der Einbeziehung von Frauen und Männern auf Ungleichbehandlungen hinweisen, bzw. ob Eingliederungsangebote geeignet sind, bestehende Arbeitsmarktnachteile von Frauen auszugleichen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlungsangebote in der Grundsicherung: Remis für Mütter (2009)

    Achatz, Juliane;

    Zitatform

    Achatz, Juliane (2009): Vermittlungsangebote in der Grundsicherung: Remis für Mütter. In: IAB-Forum H. 1, S. 64-69. DOI:10.3278/IFO0901W064

    Abstract

    "Erwerbsfähigen Beziehern von Arbeitslosengeld II den Weg in den Arbeitsmarkt zu bahnen, ist das vorrangige Ziel für Vermittlungsfachkräfte in den Grundsicherungsstellen. Auf welche Hilfsangebote sie dabei setzen und welche Richtung sie bei der Beratung einschlagen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Rollenbilder von Frauen und Männern können das beeinflussen. Doch ein zentrales Problem der Vermittlung vermögen Arbeitsvermittler nicht zu lösen: die fehlende Kinderbetreuung für arbeitswillige Mütter. So entsteht oft eine Pattsituation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit: Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung (2009)

    Aulenbacher, Brigitte; Krüger, Helga; Krüger, Petra; Jacobsen, Heike; Völker, Susanne ; Becker-Schmidt, Regina; Wetterer, Angelika; Goldmann, Monika; Kutzner, Edelgard; Henninger, Annette; Lenz, Ilse; Holtgrewe, Ursula ; Nickel, Hildegard Maria; Geissler, Birgit; Riegraf, Birgit; Hofbauer, Johanna ; Rudolph, Clarissa; Gottschall, Karin ; Scholz, Sylka ; Wimbauer, Christine ; Teubner, Ulrike;

    Zitatform

    Aulenbacher, Brigitte & Angelika Wetterer (Hrsg.) (2009): Arbeit: Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung. (Forum Frauen- und Geschlechterforschung 25), Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 309 S.

    Abstract

    "'Doing gender while doing work' - aus dieser Sichtweise heraus wird nicht nur die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern reorganisiert und legitimiert, sondern zugleich die binäre und asymmetrische Struktur der Geschlechterklassifikation selbst hervorgebracht und reproduziert. Gleichzeitig konzentriert sich eine Reihe von Ansätzen im Gender-Kontext mit der Organisation von Arbeit sowie ihrer Bedeutung für die Verfasstheit und Entwicklung vergangener und gegenwärtiger Gesellschaft. Doch die Kategorie Arbeit wurde von der Geschlechterforschung oftmals nur unter dem Primat der Erwerbsarbeit analysiert. Zeit also, nicht nur den bisherigen Stand zu bilanzieren, sondern auch neue Einflüsse und Kategorien einzubeziehen. Klassische Themen wie 'Arbeit und Liebe' oder 'Arbeit und Technik' finden so ebenso Berücksichtigung wie Haushaltsarbeit, bürgerschaftliches Engagement oder auch Prekarisierung und (inter)nationale Verwerfungen in den Arbeitsverhältnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wer wird "aktiviert" - und warum (nicht)?: erste Erkenntnisse zur Realisierung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II (2009)

    Betzelt, Sigrid; Lünnemann, Gisela; Becker, Irene; Oertel, Martina; Jaehrling, Karen ; Lange, Joachim; Brand, Ortrun; Achatz, Juliane; Kaps, Petra; Grimm, Nathalie; Lenhart, Karin; Dörr, Karin; Schwarzkopf, Manuela; Barthelheimer, Peter; Schmidt, Tanja ; Rust, Ursula; Schlote, Kathrin; Hofmann, Bernd; Rudolph, Clarissa;

    Zitatform

    Betzelt, Sigrid, Joachim Lange & Ursula Rust (Hrsg.) (2009): Wer wird "aktiviert" - und warum (nicht)? Erste Erkenntnisse zur Realisierung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II. (Loccumer Protokolle 2008,79), Loccum, 264 S.

    Abstract

    Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts 'Individualisierung von Leistungen des SGB II unter Berücksichtigung von Unterhaltspflichten' fand in der Evangelischen Akademie Loccum im September ein sozialwissenschaftlicher Workshop statt, in dem empirische Ergebnisse aus Forschungsprojekten zur Umsetzung der gleichstellungspolitischen Ziele des SGB II und der gesetzlichen Wirkungsforschung zum Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II 'Grundsicherung für Arbeitssuchende') vorgestellt und diskutiert wurden. Das SGB II mit seiner Aktivierungsstrategie des 'Förderns und Forderns' folgt in seinem programmatischen Anspruch der Norm der universellen Erwerbsbürgerschaft für Frauen und Männer gemäß dem 'adult worker model'. Dabei ist laut Gesetz die Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Prinzip zu verfolgen. Nach diesem Gleichstellungsgebot sind alle Leistungen darauf auszurichten, dass geschlechtsspezifischen Nachteilen entgegen gewirkt und familienspezifische Lebensverhältnisse berücksichtigt werden. Dieser programmatische Anspruch wird überprüft. Dabei werden die widersprüchlichen Leitbilder - Individualisierung vs. Familisierung - im SGB II herausgearbeitet. Eine der zentralen Fragestellungen des Workshops war, wie sich die inkonsistenten Leitbilder und Prinzipien des SGB II in Verbindung mit der unzureichenden Institutionalisierung der gleichstellungspolitischen Ziele in der Praxis auswirken. Erste Evaluationsergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen und Männer, Mütter und Väter, keineswegs gleichermaßen 'aktiviert' und die gleichstellungspolitischen Ziele bisher nur sehr unzureichend realisiert werden. Vor diesem Hintergrund wurden auf dem Workshop rechtliche Vorschläge zur geschlechtergerechteren Ausgestaltung der Arbeitsförderung entwickelt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Oertel, Martina;
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  • Literaturhinweis

    Gender mainstreaming in employment policies in Germany (2009)

    Botsch, Elisabeth; Maier, Friederike;

    Zitatform

    Botsch, Elisabeth & Friederike Maier (2009): Gender mainstreaming in employment policies in Germany. (Discussion papers des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin 12), Berlin, 56 S.

    Abstract

    "Gender mainstreaming as a principle of designing, implementing and evaluating policies according to their impact on men and women and their lives is one of the leading principles of EU policies. All national governments agreed on this principle but only a few countries really developed a gender mainstreaming approach. The paper is an attempt to describe the development of employment policies in Germany since mid 2000 and to analyze its gender impact - as far as possible. It shows that most elements of the far reaching reforms of labour market regulations which came into force since 2005 do have a negative impact on women's employment position, especially regarding the wages and employment conditions. The German government - although committed to the overall principle - did not hesitate to implement its policies although the negative impact could be foreseen. The paper covers the period till 2008, the recent developments since the beginning of the economic crisis are not included." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dauer des Grundsicherungsbezugs: Kein Gleichstand zwischen den Geschlechtern (2009)

    Graf, Tobias;

    Zitatform

    Graf, Tobias (2009): Dauer des Grundsicherungsbezugs: Kein Gleichstand zwischen den Geschlechtern. In: IAB-Forum H. 1, S. 76-77. DOI:10.3278/IFO0901W076

    Abstract

    Will man die Situation in der Grundsicherung bewerten, schaut man zunächst auf die Zahl der Menschen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen. Doch sie allein gibt ein unvollständiges Bild. Die Dauer der Hilfebedürftigkeit liefert wichtige Zusatzinformationen, um die Lage richtig einzuschätzen. Sie zeigt, dass Frauen im Durchschnitt länger im Leistungsbezug verbleiben als Männer, was auch an ihrer geringeren Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt liegt. Wenn ihnen die Überwindung der Bedürftigkeit gelingt, ist diese jedoch nachhaltiger. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Graf, Tobias;
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  • Literaturhinweis

    The politics of women's economic independence (2009)

    Huber, Evelyne; Stephens, John D.; Bradley, David ; Moller, Stephanie; Nielsen, François;

    Zitatform

    Huber, Evelyne, John D. Stephens, David Bradley, Stephanie Moller & François Nielsen (2009): The politics of women's economic independence. In: Social Politics, Jg. 16, H. 1, S. 1-39. DOI:10.1093/sp/jxp005

    Abstract

    "We identify the political conditions that shape the economic position of married/cohabiting women and of the economically most vulnerable group of women-single mothers. Specifically, we examine the determinants of reductions in single mothers' poverty rate due to taxes and transfers, and women's wages relative to spouses'/ partners' wages. The Luxembourg Income Study archive yields an unbalanced panel with 71 observations on 15 countries. The principal determinants of poverty reduction due to taxes and transfers are left government, constitutional veto points, and welfare generosity. The relative wage of women in couples is a function mainly of female labor force participation, part time work among women, and women's mobilization. In explaining the causal pathways to these outcomes, we highlight the interrelationships of welfare state, care, and labor market policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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