Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Inequality and poverty re-examined (2007)
Jenkins, Stephen P. ; Bazen, Stephen; Nolan, Brian ; Micklewright, John; Phipps, Shelley; Booth, Alison L. ; Ravallion, Martin ; Bryan, Mark L. ; Sahn, David; Cappellari, Lorenzo ; Schnepf, Sylke V. ; Harding, Ann; Süssmuth, Bernd ; Levy, Horacio; Sutherland, Holly ; Lloyd, Rachel; von Weizsäcker, Robert K.; Micklewright, John; Younger, Stephen D.; Brandolini, Andrea ; Duclos, Jean-Yves; Warren, Neil; Lietz, Christine; Weizsäcker, Robert K. von; Jenkins, Stephen P. ; Whelan, Christopher T. ; Burton, Peter; Woolley, Frances;Zitatform
Jenkins, Stephen P. & John Micklewright (Hrsg.) (2007): Inequality and poverty re-examined. Cambridge u.a.: Oxford University Press, 306 S.
Abstract
"This book seeks to provide a guide to some of the new approaches that have been developed in the light of international initiatives to reduce poverty and the notable increases in income inequality and poverty that have occurred across many western countries in recent years. These new approaches have to some degree been facilitated by the emergence of new techniques and a growing availability of data that enables cross national comparisons not only of income variables but also of measures of welfare such as education achievement, nutritional status in developing countries and wealth and deprivation indicators in the developed world. Including specially commissioned research from a distinguished list of international authors, this volume makes a real contribution to the public debate surrounding inequality and poverty as well as providing new empirical information about them from around the world." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Armut von Erwerbstätigen in europäischen Wohlfahrtsstaaten: Niedriglöhne, staatliche Transfers und die Rolle der Familie (2007)
Lohmann, Henning;Zitatform
Lohmann, Henning (2007): Armut von Erwerbstätigen in europäischen Wohlfahrtsstaaten. Niedriglöhne, staatliche Transfers und die Rolle der Familie. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 276 S.
Abstract
"Im Zuge der wohlfahrtstaatlichen Reformen der letzten Jahre ist Armut von Erwerbstätigen auch in Europa zu einem Problem geworden. Allerdings bestehen deutliche Länderunterschiede im Ausmaß und in der Struktur der Armut von Erwerbstätigen. Der Autor argumentiert, dass dies eine Folge der unterschiedlichen Ausgestaltung institutioneller Rahmenbedingungen (soziales Sicherungssystem, Lohnverhandlungssystem, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie) ist. Weiter wird gefragt, welche Konsequenzen die gegenwärtigen Reformen für die Entwicklung der Armut von Erwerbstätigen haben. In empirischen Analysen wird die Entwicklung in 15 europäischen Ländern im Zeitraum von 1994 bis 2004 betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mindestlöhne 2007: Beträge zwischen 92 EUR und 1570 EUR brutto pro Monat (2007)
Regnard, Pierre;Zitatform
Regnard, Pierre (2007): Mindestlöhne 2007. Beträge zwischen 92 EUR und 1570 EUR brutto pro Monat. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 71/2007), Brüssel, 6 S.
Abstract
"Im Januar 2007 variierten die gesetzlichen Mindestlöhne von 92 bis 1570 Euro brutto pro Monat. Im Januar 2007, gab es in 20 der 27 Mitgliedstaaten der EU sowie in einem Kandidatenland gesetzliche Mindestlöhne. Bei der Höhe der Mindestlöhne waren große Unterschiede zu verzeichnen: Die Spanne reichte von 92 Euro pro Monat in Bulgarien bis zu 1 570 Euro pro Monat in Luxemburg. Auf der Basis von Kaufkraftparitäten werden die Unterschiede jedoch deutlich geringer. In den Mitgliedstaaten sind die Mindestlöhne in EUR jährlich um durchschnittlich 1 % bis 18 % gestiegen. Der Anteil der Vollzeitarbeitnehmer mit Mindestlohn variiert stark zwischen den einzelnen Ländern und ist bei Frauen im Allgemeinen sehr viel höher als bei Männern. Der Mindestlohn liegt zwischen 33 % und 52 % der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste in der Industrie und im Dienstleistungssektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland (2007)
Rukwid, Ralf;Zitatform
Rukwid, Ralf (2007): Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. (Schriftenreihe des Promotionsschwerpunkts Globalisierung und Beschäftigung 24), Hohenheim, 52 S.
Abstract
"In den Industriestaaten stehen die weniger qualifizierten Arbeitskräfte derzeit unter einem erheblichen Anpassungsdruck. Die Nachfragestruktur auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten zuungunsten der formal Ungelernten verschoben, wobei als die Hauptursachen dieser Entwicklung die Globalisierung sowie ein qualifikationsverzerrter technischer Fortschritt gelten. Ziel des Diskussionspapiers ist eine detaillierte Analyse der Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. Es wird gezeigt, dass sich die Beschäftigungschancen für Erwerbspersonen ohne abgeschlossene Berufsausbildung seit Mitte der 1970er Jahre systematisch und gegenüber den höher Qualifizierten überproportional verschlechtert haben. Dabei übertrifft die aktuelle gruppenspezifische Arbeitslosenquote der Ungelernten in Deutschland diejenige fast aller anderen OECD-Staaten. Dies wird häufig als Beleg für eine im Ländervergleich außerordentliche Problemlage gewertet und mit inflexiblen Lohnstrukturen in direkten Zusammenhang gebracht. Der Beitrag soll mit Hilfe einer empirischen Analyse von deutschen, amerikanischen und britischen Lohndaten auf Basis des Cross National Equivalent File (CNEF) Aufschlüsse über den tatsächlichen Grad der Flexibilität der deutschen Lohnstruktur geben. Hierbei werden landesspezifische Entwicklungstendenzen bei der Lohnverteilung beschrieben und der jeweilige Umfang an Lohnspreizung geschätzt. Zudem wird mittels Berechnung von Subgruppendisparitäten und der Durchführung von Dekompositionsverfahren der Zusammenhang zwischen Lohnungleichheit und formaler Qualifikation untersucht. Vor dem Hintergrund dieser Analyseergebnisse sowie alternativer Studien erfolgt schließlich eine Einordnung der verschiedenen Politikansätze zur Verbesserung der Beschäftigungssituation gering Qualifizierter. Im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion in Deutschland stehen neben Qualifizierungsstrategien vor allem Vorschläge einer stärkeren Lohndifferenzierung speziell im unteren Einkommensbereich. Eine simple monokausale Beziehung zwischen Lohnspreizung und der Intensität der Beschäftigungsprobleme gering qualifizierter Arbeitskräfte lässt sich anhand der in dem Beitrag präsentierten empirischen Befunde allerdings nicht nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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European minimum wage policy: a concrete project for a social Europe (2007)
Schulten, Thorsten; Watt, Andrew;Zitatform
Schulten, Thorsten & Andrew Watt (2007): European minimum wage policy. A concrete project for a social Europe. (European economic and employment policy brief 02/2007), Brüssel, 10 S.
Abstract
"This Policy Brief starts by briefly describing the national minimum wage systems and levels in the countries of the EU 27. It then reviews the arguments for placing these national systems within a more general European-level framework. Finally, it discusses existing legal and political points of departure for the idea of a European minimum wage and reflects on debates on the subject within the European trade union movement. It aims to stimulate discussion within the policymaking community and trade unions and serve as a springboard for further work in this area." (author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Indicators and policies to make work pay: proceedings of the workshop organised by the European Commission (Economic and Financial Affairs DG) (2006)
Carone, Giuseppe; Salomäki, Aino;Zitatform
Carone, Giuseppe & Aino Salomäki (Hrsg.) (2006): Indicators and policies to make work pay. Proceedings of the workshop organised by the European Commission (Economic and Financial Affairs DG). (European economy. Special report 02/2005), Brüssel, 199 S.
Abstract
"The Commission's Directorate-General for Economic and Financial Affairs hosted a workshop on making-work-pay policies and indicators in March 2005, a particularly opportune moment to discuss these issues since it coincided with the new start for the Lisbon strategy with its increased focus on growth and jobs. The purpose of the workshop was to contribute to the debate on reforms of tax and benefit systems. It took stock of the most recent studies by academic researchers in this area and brought some recently developed indicators on work incentives to the attention of the participants. It also provided an opportunity for discussion between academic researchers and labour market experts in national administrations and EU institutions. The papers presented in the workshop demonstrate that there are tangible benefits in bringing together academic researchers and national policy-makers to exploit research findings, compare experiences and exchange best practices to shape further reforms. This volume brings those contributions together. They shed light on highly topical issues such as indicators on incentives, the role of incentives, eligibility rules and enforcement, the responsiveness of labour supply and the lessons that can be learnt from national labour market reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kombilöhne und Mindestlöhne als Instrumente der Beschäftigungspolitik: Erfahrungen und Handlungsoptionen (2006)
Eichhorst, Werner;Zitatform
Eichhorst, Werner (2006): Kombilöhne und Mindestlöhne als Instrumente der Beschäftigungspolitik. Erfahrungen und Handlungsoptionen. (IZA discussion paper 2120), Bonn, 36 S.
Abstract
"Das Papier vergleicht die Wirkung unterschiedlicher Kombinationen von Mindest- und Kombilöhnen auf die Beschäftigung von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen in ausgewählten Ländern. Bezogen auf die gegenwärtige Diskussion in Deutschland plädiert es für Zurückhaltung bei der Festlegung zusätzlicher Mindestlohnbestimmungen und gegen eine Ausweitung von Kombilöhnen bei gegebenem Sicherungsniveau. Besser wäre eine konsequente Aktivierung nach der Grundkonzeption von Hartz IV." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mindestlohnbestimmungen in ausgewählten EU-Ländern (2006)
Funk, Lothar; Lesch, Hagen;Zitatform
Funk, Lothar & Hagen Lesch (2006): Mindestlohnbestimmungen in ausgewählten EU-Ländern. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 4, S. 83-94.
Abstract
"Der Beitrag vergleicht die unterschiedlichen Mindestlohnregelungen von 21 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Unberücksichtigt bleiben einige kleinere Länder (Luxemburg, Malta, Portugal und Zypern). Von den 21 untersuchten Ländern haben insgesamt 15 einen gesetzlichen Mindestlohn. Hierzu gehören sieben der 'alten' 15er-Gemeinschaft und die acht neuen EU-Mitgliedstaaten aus Mittel- und Osteuropa. Während die Benelux-Staaten, Frankreich, Griechenland oder Spanien schon lange gesetzliche Mindestlöhne nutzen, um Niedrigeinkommen zu stützen, wurden gesetzliche Mindestlöhne in Irland und im Vereinigten Königreich erst Ende der neunziger Jahre eingeführt. In den übrigen Ländern der 15er- Gemeinschaft - Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Österreich und Schweden - gibt es keine gesetzlichen, sondern kollektiv zwischen den Tarifparteien ausgehandelte Mindestlöhne (tarifliche Mindestlöhne). Aus älteren Studien ist bekannt, dass es manche Übereinstimmung, aber auch viele Unterschiede in den gesetzlichen oder tarifvertraglichen Regelungen gibt. Ziel dieses Beitrags ist es, diese Studien zu ergänzen und verschiedene neuere Entwicklungen darzustellen. Der Aufsatz basiert dabei vor allem auf einem strukturierten Fragebogen der Autoren in Zusammenarbeit mit dem European Industrial Relations Observatory (EIRO), den die nationalen EIRO-Zentren beantwortet haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mindestlöhne 2006: Beträge zwischen 82 EUR und 1503 EUR brutto pro Monat (2006)
Regnard, Pierre;Zitatform
Regnard, Pierre (2006): Mindestlöhne 2006. Beträge zwischen 82 EUR und 1503 EUR brutto pro Monat. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 09/2006), Brüssel, 8 S.
Abstract
"In 18 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien, Spanien, Estland, Griechenland, Frankreich, Ungarn, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Vereinigtes Königreich) sowie in zwei Beitrittsländern (Bulgarien, Rumänien) und einem Kandidatenland (Türkei) beruhen die Tarifverhandlungen auf einem nationalen gesetzlichen Mindestlohn. In den übrigen Mitgliedstaaten gibt es keinen nationalen gesetzlichen Mindestlohn. Im Januar 2006 lag der Mindestlohn in den einzelnen Ländern zwischen 82 EUR und 1503 EUR brutto pro Monat. Auf der Basis von Kaufkraftparitäten werden die Unterschiede zwischen den nationalen Mindestlöhnen um die Hälfte geringer. In den Mitgliedstaaten sind die Mindestlöhne in EUR jährlich um durchschnittlich 1 % bis 12 % gestiegen. Der Anteil der Vollzeitarbeitnehmer, die den Mindestlohn beziehen, ist bei Frauen sehr viel höher als bei Männern. Der Mindestlohn liegt zwischen 34 % und 50 % der durchschnittlichen Bruttomonatsverdientse in der Industrie und im Dienstleistungssektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Heft in der englischen Fassung. -
Literaturhinweis
Mindestlöhne in Europa (2006)
Schulten, Thorsten; Kohl, Heribert; Lismoen, Havard; Hermann, Christoph; Schmid, Bernard; Schäfer, Claus; Bispinck, Reinhard; Burgess, Pete; Oesch, Daniel ; Erne, Roland ; Platzer, Hans-Wolfgang; Bispinck, Reinhard; Recio, Albert; Schulten, Thorsten; Rieger, Andreas; Burmeister, Kai; Schäfer, Claus;Zitatform
Schulten, Thorsten, Reinhard Bispinck & Claus Schäfer (Hrsg.) (2006): Mindestlöhne in Europa. Hamburg: VSA-Verlag, 306 S.
Abstract
"Was kann man hierzulande (wo kein gesetzlicher Mindestlohn, stattdessen eine sinkende Tarifbindung aufgrund der Blockadepolitik von Arbeitgeberverbänden existiert) von der Mindestlohnpolitik in den europäischen Nachbarländern lernen? Wie werden Mindestlöhne festgelegt, auf welchen Niveaus verglichen mit den Durchschnittseinkommen? Gibt es einen - wie die herrschende Wirtschaftsdoktrin immer wieder behauptet - negativen Zusammenhang zwischen Mindestlohnhöhe und Beschäftigung oder gar Hinweise auf eine positive Korrelation? Das sind nur einige Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum wages in Europe (2006)
Schulten, Thorsten; Lismoen, Havard; Kohl, Heribert; Schulten, Thorsten; Bispinck, Reinhard; Bispinck, Reinhard; Oesch, Daniel ; Burmeister, Kai; Platzer, Hans-Wolfgang; Hermann, Christoph; Recio, Albert; Burgess, Pete; Rieger, Andreas; Schäfer, Claus; Schäfer, Claus; Erne, Roland ; Schmid, Bernard;Zitatform
Schulten, Thorsten, Reinhard Bispinck & Claus Schäfer (Hrsg.) (2006): Minimum wages in Europe. Brüssel: ETUI-REHS, 375 S.
Abstract
"This volume presents, for the first time, a comprehensive analysis of national minimum wage systems in Europe and the USA. The study, coordinated by the Economic and Social Sciences Institute (WSI) in the Hans Böckler Foundation, contains studies of countries such as Great Britain, Ireland, the Benelux countries, France, Spain, the states of central and eastern Europe and the USA, all of which have minimum wage provisions. In other countries covered by the study - the Scandinavian countries, Denmark, Sweden and Norway as well as Germany, Austria and Switzerland - the provision of a minimum wage is achieved by and large by means of collective agreements. The volume concludes with a paper entitled 'Theses for a European minimum wage policy' which sets out concrete proposals for a European coordination of minimum wage policy." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Making work pay debates from a gender perspective: a comparative review of some recent policy reforms in thirty European countries (2006)
Abstract
"Dieser Bericht hat zum Ziel, die Debatte über das Arbeitskräfteangebot auf zweierlei Weise aus der Geschlechterperspektive zu beleuchten. Erstens durch Rückblick auf einige wichtige, auf nationalstaatlicher Ebene vorgenommene politische Reformen der Systeme der sozialen Sicherung und der damit verbundenen Arbeitsmarktprogramme, die darauf abzielen, niedrige Einkommensgruppen in Beschäftigung zu bringen, und bei welchen es, soweit sich die politischen Ziele auf das Thema 'Arbeit lohnend machen' beziehen, hauptsächlich darum geht, Beschäftigung finanziell attraktiver zu machen als den Bezug von Sozialleistungen. In dieser Diskussion prüfen wir, ob die Politik die Geschlechtergleichstellung allgemein berücksichtigt (Gender Mainstreaming), und welche geschlechtsbezogenen Auswirkungen diese Reformen voraussichtlich haben werden. Zweitens wenden wir uns den allgemeineren Anreizen und Barrieren zu, mit welchen diejenigen - nach wie vor zumeist Frauen - konfrontiert sind, die in Haushalten mit kleinen Kindern hauptsächlich für die Betreuung zuständig sind. Dabei gilt unser besonderes Augenmerk der Situation von Müttern in Haushalten mit niedrigem Einkommen (Steuern und Sozialleistungen, aktive Arbeitsmarktpolitik, Kinderbetreuung, etc.). In Abschnitt 2 prüfen wir die Regelungen für Mutterschafts- und Elternurlaub im Hinblick auf die berufliche Integration von Müttern und Vätern. Abschnitt 3 hat die Auswirkungen von Elternurlaub oder längerer Arbeitsmarktabwesenheit zur Kinderbetreuung auf die Teilnahmevoraussetzungen für aktive Arbeitsmarktmaßnahmen und anderen Schulungsregelungen zum Gegenstand. Der Ausbau der Kinderbetreuung als entscheidende soziale Infrastruktur zur Beschäftigungsförderung der Eltern wird in Abschnitt 4 untersucht. Die Schlussfolgerungen daraus werden im Abschnitt 5 gezogen. Dabei kommen auch für die Nachfrageseite relevante Punkte hinsichtlich der Arbeitsplatzqualität zur Sprache, von denen abhängt, ob diejenigen, die in Niedrigeinkommenshaushalten hauptsächlich für die Betreuung zuständig sind (in der Regel die Mütter), ihr Beschäftigungsverhältnis langfristig aufrecht erhalten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Care as a new social risk: Focusing on low skilled women (2005)
Debacker, Maja;Zitatform
Debacker, Maja (2005): Care as a new social risk: Focusing on low skilled women. (TLM.NET working paper 2005-27), Amsterdam, 25 S.
Abstract
"This paper addresses the issue of work and care for low skilled women. In all European countries the gender gap in employment is much larger for low skilled women. In order to increase employment rates among low skilled women, not only the work-care transition needs to be taken into account, but also the specific barriers to formal employment faced by low skilled women. We have therefore explored the various barriers encountered by low skilled women on the labour market. Existing data indicate that there is less demand for low skilled labour. Moreover, low skilled women appear to be trapped in the secondary labour segment: they only have access to precarious jobs, often with a working schedule that is less compatible with family life and has limited employee flexibility to reconcile work and family. Due to their low earnings potential, financial incentives to work tend to be very low for low skilled women. Looking at work-care strategies that are used by mothers, results from longitudinal research indicate that low skilled mothers are more likely to make a transition to unemployment or inactivity, whereas high skilled mothers are more likely to respond to the presence of children by reducing the number of working hours. Among women who remain at the labour market after childbirth, low skilled women are more likely to work in part-time jobs, which are often small and precarious jobs. Low skilled women are also less likely to make use of the other care strategies available to women, which are childcare and leave schemes, because they cannot afford either of them. Moreover, women who do take up care leave, appear to be using it as an exit route. One can conclude from this that the labour force participation of low skilled women is the result of a complex process in which several factors that discourage the labour market participation of low skilled women come into play and mutually reinforce each other. Social policies aimed at increasing the employment of low skilled women need to take both work-care issues and the low skills issue into account and develop a more integrated approach, aimed at reducing barriers in both fields. From the angle of the TLM-perspective, this also means that when considering work-care transitions, the different experience of the work-life balance among high and low skilled women needs to be explicitly addressed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Low pay, higher pay and job satisfaction within the European Union: empirical evidence from fourteen countries (2005)
Zitatform
Diaz-Serrano, Luis & Jose A. Cabral Vieira (2005): Low pay, higher pay and job satisfaction within the European Union. Empirical evidence from fourteen countries. (IZA discussion paper 1558), Bonn, 28 S.
Abstract
"We examine differences in job satisfaction between low- and higher-paid workers within the European Union (EU). To do so The European Community Household Panel Data covering the period 1994-2001 is used. Our results indicate that low paid workers report a lower level of job satisfaction when compared with their higher paid counterparts in most countries, except in the UK. This supports the idea that low-wage employment in these countries mainly comprises low quality. The results also indicate that gap in average job satisfaction between low- and higher-paid workers is markedly wider in the Southern European countries than in the rest of EU. Finally, there are significant differences in the determinants of job satisfaction across countries. It seems then that a homogeneous policy may be inappropriate to increase satisfaction, and hence labour productivity, in the EU as a whole. Hence, an improvement of the quality of the jobs in the EU may require different policies. In parti! cular, in some countries such as the United Kingdom removing low employment, namely through regulation, may worsen the workers' well-being, although in other cases such a policy may lead to a totally different outcome." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The working poor: a comparative analysis (2005)
Gundogan, Naci; Bicerli, M. Kemal; Aydin, Ufuk;Zitatform
Gundogan, Naci, M. Kemal Bicerli & Ufuk Aydin (2005): The working poor. A comparative analysis. (MPRA paper / University Library of Munich 5096), München, 24 S.
Abstract
"Recently, there is growing debate in developed countries on the issue of the working poor. Poverty is a phenomenon traditionally associated with economically inactive persons such as the homeless, the unemployed or the handicapped. The changing of work patterns and a growing polarisation in the labour market between low or unskilled work and high-skilled work have created new poverty risks amongst the employed population. As a result of this trend, the concept of the 'working poor', which gained ground in the United States in the 1970s, has become increasingly applicable to labour market realities in the world. Today, there are around 550 million person who can be classified as the working poor in the world. In other words, one in every five persons in labour force belongs to a poor household. While the problem of working poverty is broadly discussed in the USA, a limited number of studies exist on this issue in the EU and in Turkey. In this paper, this reality will be emphasized and the situation in the USA, in the EU and in Turkey will be compared." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Low-wage employment in Europe: a review of the evidence (2005)
Zitatform
Lucifora, Claudio, Abigail MacKnight & Wiemer Salverda (2005): Low-wage employment in Europe. A review of the evidence. In: Socio-economic review, Jg. 3, H. 2, S. 259-292. DOI:10.1093/SER/mwi011
Abstract
"In this study, we review the patterns of low pay in Europe. We first describe the evolution of aggregate low-wage employment and the incidence of low pay among several groups of workers, then we look at the compositional changes that occurred in recent decades. Given the prevalence of wage regulation and collective bargaining in most European countries, we also analyse the role of labour market institutions on low pay. We show that minimum wages and union presence do play a relevant role in reducing wage inequalities. Finally, we investigate low pay in the long run and the evolution of earnings over the life-cycle. We show that earnings mobility has an equalizing effect over the long-run but its impact is small over 6/7 years. Empirical evidence from a number of OECD countries confirms that earnings inequality between individuals is lower when earnings are pooled over a number of years but, for Britain at least, the extent to which mobility reduces inequality has fallen over time suggesting a fall in mobility and an increase in long run inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Low-wage employment in Europe: perspectives for improvement (2005)
Zitatform
Marx, Ive & Wiemer Salverda (Hrsg.) (2005): Low-wage employment in Europe. Perspectives for improvement. Antwerpen: Acco, 190 S.
Abstract
"What Europe needs is not just more jobs. The real challenge is to create jobs that offer the prospect of a better life, not only for the scores of Europeans who remain outside of the labour market today but also for those who are trapped in low-paid, dead-end jobs. The need, therefore, is for jobs that offer income security, that are compatible with family life, that bring a degree of life satisfaction and the prospect of upward mobility. This book offers not just insights but also ideas and suggestions. More than 20 authors address a wide range of issues, including the role of training and education, social transfers, minimum wages, care arrangements, the role of consumer demand for services and employer oriented policies. The contributors are members of the EU-funded European Low-wage Employment Research Network (LoWER) which started in 1996 and has since established itself as one of the leading labour market research networks in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mindestlöhne 2005: beträchtliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten der EU (2005)
Regnard, Pierre;Zitatform
Regnard, Pierre (2005): Mindestlöhne 2005. Beträchtliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten der EU. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 07/2005), Brüssel, 7 S.
Abstract
Die Veröffentlichung beschäftigt sich mit den monatlichen Mindestlöhnen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in einigen Kandidatenländern und den Vereinigten Staaten (USA). Der Mindestlohn wird von der Regierung festgesetzt, üblicherweise nach Anhörung der Sozialpartner, und gilt per Gesetz. Einen nationalen Mindestlohn gibt es in 18 der 25 EU-Mitgliedstaaten (in Belgien, Spanien, Estland, Griechenland, Frankreich, Ungarn, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Polen, Portugal, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich) sowie in drei Kandidatenländer (Bulgarien, Rumänien und Türkei) und in den USA. Im Januar 2005 lagen die Mindestlöhne in den einzelnen Ländern zwischen 72 und 1467 Euro pro Monat. Auf der Basis von Kaufkraftparitäten verringern sich die Unterschiede jedoch auf ein Verhältnis von 1:5. Die Mindestlöhne in Euro sind in den Mitgliedstaaten seit 1999 um 13 % bis 44 % gestiegen. Der Anteil der Vollzeitarbeitnehmer, die Mindestlohn beziehen, unterscheidet sich deutlich zwischen den einzelnen Ländern und ist bei Frauen meist höher als bei Männern. Die Höhe des Mindestlohns liegt zwischen 32 % und 55 % der durchscnittlichen Bruttomonatsverdienste in der Industrie und im Dienstleistungsbereich. (IAB2)
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Literaturhinweis
Low pay and wage flexibility in Europe: what does the taskforce offer? (2005)
Zitatform
Salverda, Wiemer (2005): Low pay and wage flexibility in Europe. What does the taskforce offer? In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 35-50.
Abstract
Die Ausweitung des Niedriglohnbereichs und die Förderung der Flexibilität bei der Lohnfindung ist ein Schwerpunkt des Berichts der Europäischen Task-Force Beschäftigung. Der Autor kritisiert den hohen Stellenwert, den Flexibilisierung und der Ausbau des Niedriglohnsektors in der europäischen beschäftigungspolitischen Strategie haben. Kritisiert wird auch die Konzentration auf Arbeitskosten und die Vernachlässigung der Nachfrageseite. Wenn Flexibilität bei der Lohnfindung gefordert wird, sollte nicht nur von Niedriglöhnen die Rede sein, sondern auch von Arbeitsmärkten mit hohen Löhnen. Anders als in den USA sind in Europa gerade Frauen auf schlecht bezahlte Teilzeitstellen konzentriert, was zu einer Überqualifizierung bei Teilzeittätigkeiten führt, und es fehlen gut bezahlte Stellen, vor allem Teilzeitstellen, für Frauen. Flexibilität ist kein Motor für Beschäftigung, und eine Ausweitung des Niedriglohnsektors ist kein angemessenes beschäftigungspolitisches Ziel. (IAB)
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Literaturhinweis
Technology and the decline in demand for unskilled labour: a theoretical analysis of the US and European labour markets (2005)
Zitatform
Sanders, Mark (2005): Technology and the decline in demand for unskilled labour. A theoretical analysis of the US and European labour markets. (New horizons in the economics of innovation), Cheltenham u.a.: Elgar, 264 S.
Abstract
Teil I des Buches entwickelt einen grundlegenden theoretischen Bezugsrahmen, der zwei Hypothesen zur Erklärung des Absinkens der relativen Nachfrage liefert. Beide verbinden die Veränderungen der relativen Nachfrage mit den durch den technologischen Wandel veränderten Qualifikationsanforderungen. Die Ergebnisse werden aus den Annahmen abgeleitet, dass ein von exogenen Einflüssen bestimmter unelastischer Arbeitsmarkt existiert, und eine Bereinigung des Arbeitsmarktes über die Löhne erfolgt. Diese Annahmen werden zumindest in der OECD und der USA verletzt. Hierzu werden Daten und Fakten aus der USA präsentiert, die relevant für die Konstruktion und Evaluation der Hypothesen von Teil I sind. In Teil II des Buches wird der theoretische Bezugsrahmen durch die Einführung der Arbeitslosigkeit erweitert. Teil 2 dieses Kapitels fasst daher Daten und Fakten, die sich auf die europäische Situation beziehen, zusammen. Im Gegensatz zu der USA hat Europa Erfahrungen mit einem hohen Arbeitslosigkeitsniveau, hat aber gleichzeitig ein relativ stabiles Lohnniveau. Deshalb wird von der Annahme ausgegangen, dass eine Beziehung zwischen beiden Phänomenen besteht und ein Zielkonflikt existiert. Es wird jedoch erläutert, dass die Einführung der Arbeitslosigkeit nicht zur Erklärung der Fakten ausreicht, und es werden einige zusätzliche Hypothesen innerhalb des allgemeinen theoretischen Bezugsrahmens entwickelt, um die Hauptunterschiede zwischen Europa und der USA zu erklären. Teil III analysiert sowohl die Auswirkungen der Politik auf den resultierenden theoretischen Bezugsrahmen als auch dessen politische Implikationen. Der Arbeitsmarkt oder die Innovation werden innerhalb dieses Bezugsrahmens interagieren, wenn die Politik auf eine Einkommensumverteilung abzielt. Überdies können unterschiedliche Politikansätze helfen, die beobachteten Unterschiede in der Entwicklung der Arbeitsmärkte zu erklären. Um diesen Teil der Analyse bewerten zu können, liefert Teil III einige Fakten zur Einkommens-, Arbeitsmarkt- und Technologiepolitik in Europa und der USA. (IAB)
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Literaturhinweis
Gesetzliche Mindestlöhne in Europa: institutionelle Regelungen und ökonomische Konsequenzen (2005)
Schulten, Thorsten;Zitatform
Schulten, Thorsten (2005): Gesetzliche Mindestlöhne in Europa. Institutionelle Regelungen und ökonomische Konsequenzen. In: E. Hein, A. Heise & A. Truger (Hrsg.) (2005): Löhne, Beschäftigung, Verteilung und Wachstum : makroökonomische Analysen, S. 185-208.
Abstract
Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den wenigen Ländern innerhalb Europas und darüber hinaus in der OECD, in denen kein gesetzlicher Mindestlohn existiert. Als Beitrag zur aktuellen politischen Debatte in Deutschland um gesetzliche Mindestlöhne werden die internationalen Erfahrungen mit diesem Instrument unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgewertet. Die unterschiedlichen theoretischen Positionen zu gesetzlichen Mindestlöhnen und ihre soziale und ökonomischen Bedeutung werden rekapituliert. Verbreitung und Entwicklung gesetzlicher Mindestlöhne in Europa und den USA werden nachgezeichnet, und ihre Auswirkungen auf Beschäftigung und Einkommensverteilung analysiert. Vor dem Hintergrund der internationalen Erfahrungen wird dann der Frage nachgegangen, ob auch in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden soll. Nach einem Vergleich der verschiedenen Modelle zur Einführung einer gesetzlichen Mindestlohnregelung und der Offenlegung der zunehmenden Lücken in der deutschen Mindestlohsicherung, wird abschließend die These entwickelt, dass nur ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn, der im Idealfall mit einer Stärkung des Instruments der Allgemeinverbindlichkeitserklärung kombiniert wird, in der Lage ist, die bestehenden Lücken bei der Mindestlohnsicherung in Deutschland zu schließen. (IAB)
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Literaturhinweis
Economic assessment of the Euro Area: forecasts and policy analysis. Spring report 2005, special policy issue: When jobs disappear and workers do not. International relocation of production and the European economy (2005)
Abstract
"Verlagerungen von Arbeitsplätzen ins Ausland führen kaum zu Beschäftigungsverlusten in Europa. So lautet das Ergebnis des von Euroframe, dem Zusammenschluss zehn führender europäischer Wirtschaftsforschungsinstitute, veröffentlichten Frühjahrsreports 2005. Demnach überwiegen die Vorteile von Jobverlagerungen die Nachteile bei weitem. Outsourcing ist nur zu einem geringen Teil Ursache für die Verschlechterung der Situation auf dem Arbeitsmarkt. Von Jobverlagerungen ins Ausland sind insbesondere niedrig qualifizierte Arbeitskräfte in arbeitsintensiven Sektoren betroffen, die mit denen in Niedriglohnländern konkurrieren. Weil der Lohn in den unteren Lohngruppen bei uns weit über dem Niveau dieser Länder liegt, kann hier zu wettbewerbsfähigen Preisen kaum noch produziert werden. Hinzu kommt, dass ein Teil der Jobverlagerungen nicht durch Niedriglohnkonkurrenz motiviert ist, sondern durch den Wunsch neue Absatzmärkte zu erschließen. Gelingt dies, werden auch hier Arbeitsplätze gesichert und - in wissensintensiven Bereichen - geschaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
European minimum wage survey (2005)
Zitatform
(2005): European minimum wage survey. In: European Industrial Relations Review H. 371, S. 17-28.
Abstract
"The majority of EU member states have a statutory minimum wage, while in many other countries, collective bargaining at sectoral level sets binding minimum rates of pay. In this feature, we publish the results of an EIRR survey on European minimum wages. We include a comprehensive table with all the statutory minimum rates in force as EIRR goes to press, and publish examples of minimum rates contained in sectoral collective agreements." (Text excerpt, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Allgemeinverbindlichkeit und Mindestlohnregelungen in Mitgliedsstaaten der EU: ein Überblick (2003)
Burgess, Pete; Usher, Alastair;Zitatform
Burgess, Pete & Alastair Usher (2003): Allgemeinverbindlichkeit und Mindestlohnregelungen in Mitgliedsstaaten der EU. Ein Überblick. Düsseldorf, 104 S.
Abstract
Von den 15 Mitgliedsstaaten der EU haben 12 Länder (alle außer Dänemark, Schweden und Großbritannien) Verfahren zur Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) von Tarifverträgen. In Italien wird die allgemeine Anwendung von Tarifverträgen durch eine Vielzahl von Mechanismen gewahrt, die einer AVE gleichkommen. In Spanien gelten Tarifverträge, die den geltenden Rechtsnormen entsprechen, für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer in ihrem Geltungsbereich. In den meisten Ländern ist die rechtliche Lage seit mehreren Jahren stabil, abgesehen von nötigen Anpassungen, um die Entsenderichtlinie umzusetzen. Länderspezifische Regelungen werden im einzelnen erläutert. Während in den meisten Ländern die AVE ein wichtiger und normaler Bestandteil des Tarifsystems ist, wird sie in anderen Ländern eher als ein Auffangmechanismus angewandt, weil schwache Gewerkschaftsorganisationen bzw. fehlende Tarifparteien dazu führen, dass den betroffenen Arbeitnehmern der Schutz eines Tarifvertrages nicht gewährleistet werden kann. Auch für den Mindestlohn gilt, dass eine Mehrheit von Staaten (neun von 15) über eine derartige Regelung verfügt. Die Minderheit bilden Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Österreich und Schweden. Von den Ländern ohne Mindestlohn haben Italien und Österreich Verfahren (z.B. gesetzliche Interessenvertretung, Rechtssprechung bzw. Verfassungsrecht), die einen sehr hohen Deckungsgrad von Tarifverträgen (über 90%) sicherstellen. Die länderspezifischen Bestimmungen und Verfahren zur Festsetzung der Mindestlöhne werden im einzelnen erläutert. Länderberichte zu Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Italien spezifizieren die unterschiedlichen Modelle von Regelungen zur Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen und zum gesetzlichen Mindestlohn im Detail. (IAB)
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Literaturhinweis
Fighting poverty: The minimum wage: an underrated tool? (2002)
Grumiau, Samuel;Zitatform
Grumiau, Samuel (2002): Fighting poverty: The minimum wage. An underrated tool? In: Labour Education H. 128, S. 94-98.
Abstract
"European experience has shown that the mininmum wage is particulary useful to workers in countries where trade unions do not have major say in wage negotiations at national level. The problem lies in setting the right level: too high and it may hinder employment, too low and it could reinforce the 'unemployment trap'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland: Entwicklung, Ursachen und Maßnahmen. Teil 1: Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland und anderen frühindustrialisierten Ländern (1996)
Miegel, Meinhard; Wahl, Stefanie;Zitatform
Miegel, Meinhard & Stefanie Wahl (1996): Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland. Entwicklung, Ursachen und Maßnahmen. Teil 1: Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland und anderen frühindustrialisierten Ländern. Bonn, 153 S.
Abstract
Der Band befaßt sich mit der Entwicklung und Struktur des Erwerbsfähigen- und Erwerbspersonenanteils und der Erwerbstätigkeit in der OECD, der EU, in West- und Ostdeutschland sowie speziell in Bayern und Sachsen. Auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit wird nach den gleichen regionalen Strukturen untersucht. Die Autoren kommen zu dem folgenden Schluß: "Um das ganze Problem zu erfassen, muß sowohl den tiefgreifenden Veränderungen auf seiten des Arbeitskräfteangebots als auch auf seiten der Arbeitskräftenachfrage Rechnung getragen werden. Auf seiten des Arbeitskräfteangebots sind Sicht- und Verhaltensweisen sowie Befähigungen, Prägungen und Orientierungen der Erwerbsbevölkerung zu berücksichtigen. Entsprechendes gilt für die Arbeitskräftenachfrage. Diese hat durch die teilweise Umgestaltung des Produktionsprozesses, vor allem durch dessen Globalisierung, einen nachhaltigen Wandel erfahren." (IAB2)
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