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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Frankreich"
  • Literaturhinweis

    The impact of basic income on the propensity to work: theoretical issues and micro-econometric results (2006)

    Gamel, Claude; Balsan, Didier; Vero, Josiane;

    Zitatform

    Gamel, Claude, Didier Balsan & Josiane Vero (2006): The impact of basic income on the propensity to work. Theoretical issues and micro-econometric results. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 35, H. 3, S. 476-497. DOI:10.1016/j.socec.2005.11.025

    Abstract

    "In France, there is much debate about 'minimum social benefits', and basic income is still perceived as too daring a proposal, in particular because it is believed to encourage idleness. How can we predict how individuals would use this unconditional income? As regards low wage earners, we look first at the uncertainties surrounding the economic theory as to the behavioural changes that this could induce. This is followed by an econometric study of answers given in 2000 by a panel of poorly qualified young adults who had recently become employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich - ein ausgewählter internationaler Vergleich. Gutachten (2006)

    Kaltenborn, Bruno; Böttcher, Carina; Knerr, Petra; Heller, Dominik; Gabrielli, Bianca; Maier, Anne;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno & Petra Knerr (2006): Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich - ein ausgewählter internationaler Vergleich. Gutachten. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 30), Berlin, 232 S.

    Abstract

    "In Deutschland werden ebenso wie in anderen westlichen Industrieländern Strategien zur Ausweitung der als unzureichend erachteten Beschäftigung von Personen mit geringem Verdienstpotenzial diskutiert. Eine Beschäftigung setzt insbesondere ein entsprechendes Arbeitsangebot eines Arbeitnehmers, eine dazu passende Arbeitsnachfrage eines Unternehmens und die Kenntnis beider voneinander voraus. Entsprechend gibt es mehrere Ansatzpunkte für Strategien zur Ausweitung der Beschäftigung. Derartige Strategien werden unter anderem für den Niedriglohnbereich diskutiert und auch bereits verfolgt. Die Strategien lassen sich einerseits nach ihrem Ansatzpunkt (Arbeitsangebot von Arbeitnehmern, Arbeitsnachfrage von Unternehmen sowie Matching von Arbeitsangebot und -nachfrage) und andererseits nach der Leistungsart (Geldleistungen, Sach- und Dienstleistungen, Rahmenbedingungen) klassifizieren.
    Die nähere Betrachtung erfolgt unter zwei Gesichtspunkten:
    - Einerseits erfolgt eine detaillierte Betrachtung einzelner ausländischer Steuer-Transfer- Systeme, um Gestaltungsoptionen aufzuzeigen (Kapitel 2). Dies ist angesichts des Aufwandes nur für einzelne Länder möglich. Für die notwendigen Details der jeweiligen Steuer-Transfer-Systeme am aktuellen Rand ist in der Regel eine Auswertung nationaler Quellen in der jeweiligen Landessprache erforderlich. Insgesamt wurden hierfür fünf Staaten ausgewählt (Italien, Frankreich, Großbritannien, Irland und die USA).
    - Andererseits ist das Resultat des komplexen Zusammenspiels der Steuer-Transfer- Systeme unterschiedlicher Länder hinsichtlich der Anreize im Niedriglohnbereich von Interesse (Kapitel 3). Für eine derartige Betrachtung ist ebenfalls eine detaillierte Auswertung der jeweiligen Steuer-Transfer-Systeme erforderlich. Da hier auf Vorarbeiten der OECD zurückgegriffen werden kann, können über die fünf bereits in Kapitel 2 betrachteten Staaten hinaus weitere in die Analyse einbezogen werden. Insgesamt werden 15 westliche Industrieländer berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich: ein internationaler empirischer Überblick. Expertise (2006)

    Kaltenborn, Bruno; Schiwarov, Juliana; Wielage, Nina;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Juliana Schiwarov & Nina Wielage (2006): Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich. Ein internationaler empirischer Überblick. Expertise. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 31), Berlin, 40 S.

    Abstract

    Der Effekt von Steuer-Transfer-Systemen auf das Arbeitsangebot lässt sich weder aus Beschreibungen des Steuer-Transfer-Systems noch aus theoretischen Überlegungen eindeutig ableiten. "Hierfür sind vielmehr empirische Untersuchungen erforderlich. Die Kenntnis der tatsächlichen Effekte ist essenziell für den Erfolg von Strategien zur Ausweitung des Arbeitsangebots von Personen mit geringem Verdienstpotenzial. Entsprechende empirische Studien sind nicht nur aufwändig, sondern kommen teilweise zu uneinheitlichen Ergebnissen. Daher liegt es nahe, die Ergebnisse vorliegender Untersuchungen vergleichend auszuwerten. Derartige Studien liegen vor allem für die USA, in eingeschränktem Maße aber auch für Großbritannien und Frankreich vor. Für Italien und Irland können keine empirischen Untersuchungen zu den Wirkungen einzelner Elemente des Steuer-Transfer-Systems ermittelt werden. Deshalb werden hilfsweise Ergebnisse von Studien zu den Reaktionen des Arbeitsangebots auf Lohnvariationen referiert. Diese können als Indiz für die Sensitivität des Arbeitsangebots gegenüber Änderungen des Steuer-Transfer-Systems herangezogen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mindestlöhne in Europa (2006)

    Schulten, Thorsten; Kohl, Heribert; Lismoen, Havard; Hermann, Christoph; Schmid, Bernard; Schäfer, Claus; Bispinck, Reinhard; Burgess, Pete; Oesch, Daniel ; Erne, Roland ; Platzer, Hans-Wolfgang; Bispinck, Reinhard; Recio, Albert; Schulten, Thorsten; Rieger, Andreas; Burmeister, Kai; Schäfer, Claus;

    Zitatform

    Schulten, Thorsten, Reinhard Bispinck & Claus Schäfer (Hrsg.) (2006): Mindestlöhne in Europa. Hamburg: VSA-Verlag, 306 S.

    Abstract

    "Was kann man hierzulande (wo kein gesetzlicher Mindestlohn, stattdessen eine sinkende Tarifbindung aufgrund der Blockadepolitik von Arbeitgeberverbänden existiert) von der Mindestlohnpolitik in den europäischen Nachbarländern lernen? Wie werden Mindestlöhne festgelegt, auf welchen Niveaus verglichen mit den Durchschnittseinkommen? Gibt es einen - wie die herrschende Wirtschaftsdoktrin immer wieder behauptet - negativen Zusammenhang zwischen Mindestlohnhöhe und Beschäftigung oder gar Hinweise auf eine positive Korrelation? Das sind nur einige Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Making work pay in Continental Europe: the example of the French tax credit (2005)

    Cazenave, Marie-Cecile;

    Zitatform

    Cazenave, Marie-Cecile (2005): Making work pay in Continental Europe. The example of the French tax credit. (TLM.NET working paper 2005-22), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    Im Jahre 2001 hat Frankreich ein neues System von negativer Einkommensteuer, das sog. 'Prime pour l'emploi' (PPE) eingeführt. PPE soll den Weg aus der Arbeitslosigkeit und der Inaktivität heraus in ein Arbeitsverhältnis unterstützen, indem es zur Erhöhung der Einkommen im Niedriglohnsektor beiträgt. Damit wurde erstmals in Frankreich ein Instrument, das sich an die Angebotsseite des Arbeitsmarktes und nicht an die Arbeitgeber richtet, angewendet. Die Implementierung dieses Systems ist im europäischen Kontext des von der OECD entwickelten Mottos 'Making work pay' zu sehen, das eine Strategie beschreibt, nach der es attraktiver ist zu arbeiten, als arbeitslos oder inaktiv zu sein. Derartige Strategien sind bisher in den angelsächsischen Ländern und in Europa vor allem in Großbritannien angewendet worden und der Beitrag untersucht, ob sich PPE auf dem französischen Arbeitsmarkt bewährt hat und ob die Strategie des 'Making work pay' noch ausgebaut werden sollte. Im Vergleich mit steuerlichen Maßnahmen, die charakteristisch für das angelsächsische System sind, wird gezeigt, dass PPE durchaus in den Bezugsrahmen Strategie des 'Making work pay' passt. Abschließend wird die Frage behandelt, ob angesichts der Erfahrungen, die andere kontinentale bzw. korporatistische europäische Länder mit ähnlichen politischen Instrumenten gemacht haben, die Strategie des 'Making work pay' für Frankreich das beste Instrument zur Lösung der sozialen Probleme und der Probleme auf dem Arbeitsmarkt darstellt. Insgesamt wird die arbeitsmarktpolitische Strategie für Frankreich unter anderem aufgrund der institutionellen Rahmenbedingungen als wenig erfolgreich eingeschätzt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich (2005)

    Eichhorst, Werner; Rhein, Thomas; Wiedemann, Eberhard; Gartner, Hermann ; Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Hermann Gartner, Gerhard Krug, Thomas Rhein & Eberhard Wiedemann (2005): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 107-142.

    Abstract

    "Die Förderung von Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot im Niedriglohnsektor wird in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion häufig als eine Möglichkeit angesehen, wettbewerbsschwächere, insbesondere formal gering qualifizierte Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Kapitel untersucht zunächst Größe, Struktur und Dynamik des Niedriglohnsektors in Deutschland und im internationalen Vergleich, arbeitet dann wesentliche Bestimmungsgründe für Niedriglohnbeschäftigung heraus und untersucht anschließend in- und ausländische Reformerfahrungen im Hinblick auf ihren Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungschancen von wettbewerbsschwächeren Erwerbspersonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    Workfare: Towards a new entitlement or a cost-cutting device targeted at those most distant from the labour market? (2005)

    Lodemel, Ivar;

    Zitatform

    Lodemel, Ivar (2005): Workfare: Towards a new entitlement or a cost-cutting device targeted at those most distant from the labour market? In: CESifo DICE report, Jg. 3, H. 2, S. 13-17.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über die politischen Programme und Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, die unter der Kurzbezeichnung 'Workfare' zusammengefasst werden, für sechs europäische Länder (Dänemark, Frankreich, Deutschland, Norwegen, die Niederlande, Großbritannien) und die Vereinigten Staaten (Kalifornien, Wisconsin und New York City). Als 'Workfare' bezeichnet man das Bündel unterschiedlicher Regelungen und Praxen, die die Inanspruchnahme von Sozialhilfe oder Arbeitslosenunterstützung an bestimmte Auflagen knüpfen. Der internationale Vergleich zeigt, dass sich die Programme in den einzelnen Ländern je nach sozialem Hintergrund sowohl im Entwurf als auch in der Implementierung unterscheiden, und dass die idealtypische Definition von 'workfare' nur auf einige der beschriebenen Programme zutrifft. Sowohl in Europa als auch in den USA gilt die Zielsetzung, Sozialhilfe als ein Mittel zur Integration und Inklusion in den Arbeitsmarkt einzusetzen, allerdings unterscheiden sich die eingeschlagenen Wege. In Europa zeichnet sich ein Trend ab, der von einem Leistungsanspruch, der an keine Bedingungen geknüpft ist, wegführt und sich hin zum Erwerb neuartiger und besser an die gesellschaftlichen Risiken angepasster Ansprüche entwickelt. In den USA hingegen wird die grundsätzliche Abschaffung der Sozialhilfe als eine perspektivische Lösung gesehen. Dass das 'Weniger' an Leistung im herkömmlichen Sinne von einem 'Mehr' an neuen Möglichkeiten kompensiert wird, wird als Maßstab für den Erfolg von 'Workfare'-Politik betrachtet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    La precarite de l'emploi au service de la prosperite du fast-food (2005)

    Nkuitchou Nkouatchet, Raoul;

    Zitatform

    Nkuitchou Nkouatchet, Raoul (2005): La precarite de l'emploi au service de la prosperite du fast-food. In: Sociologie du travail, Jg. 47, H. 4, S. 470-484.

    Abstract

    "Selon l'approche traditionnelle de l'analyse du travail, la stabilite de l'emploi et la qualification de la main-d'┐uvre sont necessaires a la prosperite d'une branche d'activite. Le fast-food offre un contre-exemple a cette regle. Ici, les principales enseignes proposent depuis l'origine de cette industrie aux etats-Unis, dans les annees 1950, des emplois sans aucune qualification. Ces jobs sont tres bien servis par une main-d'oeuvre jeune et devouee, mais seulement en transit dans les etablissements du fast-food : d'ou un chasse-croise perpetuel entre les entrants et les sortants. Meme si cela entraine quelques soucis operationnels, le fort turn-over arrange les affaires des firmes. Son principe productif et commercial - le flux tendu - requiert un niveau exceptionnel de mobilisation des salaries, et seuls les nouveaux et jeunes equipiers correspondent au profil defini dans les restaurants." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))
    "The fast food industry offers an exception to the traditional rule that steady employment and employee qualifications are necessary for business to thrive. Since this industry sprang up in the United States during the 1950s, its major firms have offered unskilled jobs to a young, devoted labor force in transit between fast-food establishments. As a consequence, the itineraries of incoming new hires and outgoing employees crisscross. Though causing a few operational problems, this high turnover rate among wage-earners is good for business. The major (just-in-time) principle of sales and production requires an exceptionally high commitment. Only new, young team-members correspond to the profile defined in these eateries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kombilöhne im internationalen Vergleich: eine Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (2002)

    Kaltenborn, Bruno; Pilz, Lars;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno & Lars Pilz (2002): Kombilöhne im internationalen Vergleich. Eine Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. (IAB-Werkstattbericht 10/2002), Nürnberg, 63 S.

    Abstract

    Mit Kombilöhnen - an die Aufnahme oder die Ausübung einer abhängigen Erwerbstätigkeit gekoppelte staatliche Transfers an Beschäftigte - sollen speziell Personen mit geringem Verdienstpotenzial zur Aufnahme oder Ausübung einer Beschäftigung motiviert werden. In der Expertise wird die Ausgestaltung verschiedener befristeter und dauerhafter Kombilohn-Konzepte beschrieben und verglichen. Insgesamt wird deutlich, dass in den USA, Großbritannien und Irland bereits seit langem eine flächendeckende Bezuschussung von Geringverdienern mit unbefristeten Kombilöhnen vorherrscht. Damit werden oftmals neben arbeitsmarktpolitischen auch verteilungspolitische Ziele verfolgt. Demgegenüber überwiegen bei den kontinentaleuropäischen Staaten befristete Kombilöhne zur Förderung spezifischer Problemgruppen des jeweiligen Arbeitsmarktes. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Une nouvelle évaluation des effets des allégements de charges sociales sur les bas salaires (2001)

    Crépon, Bruno ; Desplatz, Rozenn;

    Zitatform

    Crépon, Bruno & Rozenn Desplatz (2001): Une nouvelle évaluation des effets des allégements de charges sociales sur les bas salaires. In: Economie et Statistique H. 348, S. 3-24.

    Abstract

    "Die 1993 getroffenen Maßnahmen zur Absenkung der Sozialabgaben auf Niedriglöhne wurden in den Jahren 1995 und 1996 derart weiterentwickelt, dass sie heute ein zentrales Instrument der Beschäftigungspolitik darstellen. Anhand von Unternehmensdaten wird erstmals eine Ex-post-Bewertung des Effekts der Absenkung der Sozialabgaben auf die Beschäftigung vorgeschlagen, insbesondere der bedeutenden Ausweitung der anfänglichen Maßnahmen in den Jahren 1995 und 1996. Mit den Informationen über die Verteilung der Löhne innerhalb der Unternehmen im Jahre 1994 lässt sich für jedes Unternehmen die Ex-ante-Senkung der Arbeitskosten im Zusammenhang mit dieser Ausweitung errechnen. Danach erfolgt eine Bewertung durch Vergleich der Entwicklung in den Jahren 1994 und 1997 der Beschäftigung und der anderen Leistungen je nach Unternehmen, die diese Maßnahmen ex ante unterschiedlich in Anspruch nahmen. Zwischen 1994 und 1997 konnten durch die Absenkungen der Sozialabgaben zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Beschäftigtenzahl wuchs dadurch in der Industrie um 2.6% und im tertiären Sektor um 3,4%; demnach konnten dank diesen Maßnahmen in der Wirtschaft zwischen 1994 und 1997 460 000 Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten werden. Bei der Hälfte dieser Stellen würde es sich um nicht qualifizierte Arbeitsplätze handeln. Erklären lässt sich diese Schaffung von Arbeitsplätzen durch die erheblichen Substitutionen von qualifizierten Arbeitnehmern durch nicht qualifizierte Arbeitnehmer sowie in geringerem Maße von Kapital durch Arbeit. Dies bestätigt auch die oftmals vertretene Auffassung, dass die in diesem Zeitraum beobachtete Zunahme der Beschäftigungsintensität des Wachstums auf die Absenkungen der Sozialabgaben auf Niedriglöhne zurückzuführen sei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Activité réduite: le dispositif d'incitation de l'Unedic est-il incitatif? (2001)

    Gurgand, Marc ;

    Zitatform

    Gurgand, Marc (2001): Activité réduite: le dispositif d'incitation de l'Unedic est-il incitatif? (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 12), Paris, 24 S.

    Abstract

    "The unemployed who receive benefits are allowed to perceive both benefits and wage income at the same time if they take low paid or short term jobs. They may have turned down such jobs if they had to choose between either benefits only or wages only. We use administrative data to test for the incentive effect of such a scheme. We do not impose any restriction on demand constraints that may be present and we do not quantify the overall effect of the scheme on observed employment rates. We find that the unemployed are sensitive to the financial incentives considered. Effects are large, statistically significant and robust to specification." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The tail of two countries: Minimum wages and employment in France and the United States (2000)

    Abowd, John M. ; Philippon, Thomas ; Margolis, David N.; Kramarz, Francis;

    Zitatform

    Abowd, John M., Francis Kramarz, David N. Margolis & Thomas Philippon (2000): The tail of two countries: Minimum wages and employment in France and the United States. (IZA discussion paper 203), Bonn, 20 S., Anhang.

    Abstract

    "We use longitudinal individual wage and employment data in France and the United States to investigate the effect of changes in the real minimum wage rate on an individual┐s employment status. We focus on workers employed at wages close enough to the minimum in a reference year as to be illegal in an adjacent comparison year as a result of movements in the real minimum wage. We find that movements in the American real minimum wage are associated with no employment effects, whereas movements in the cost of French minimum wage workers are associated with very strong negative employment effects. Our analysis is based upon identifying the direct effect of the change in the real minimum wage rate on exits from (entry into) employment when the real minimum wage rate increases (respectively, decreases) and identifying the heterogeneity in the behavior of our treatment and control groups using a pseudo-experimental contrast. We relate the difference-in-difference estimator directly to demand and supply elasticities for the two groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The working poor in France: personal and family factors (2000)

    Lagarenne, Christine; Legendre, Nadine;

    Zitatform

    Lagarenne, Christine & Nadine Legendre (2000): The working poor in France. Personal and family factors. Paris, 24 S.

    Abstract

    "The 'working poor' are individuals who spend at least six months in the labour force, working or looking for work, but whose household's standard of living is below the poverty level. In France, nearly three-quarters of the people in this situation have worked at least one month. There are approximately 1,300,000 working poor. In 1996, they made up 6% of the population who worked throughout most of the year. Most of them worked all year as either self-employed (350,000), full-time employees on long-term contracts (270,000), part-time employees on long-term contracts (106,000) or employees in atypical employment (134,000). The others experienced periods of employment and unemployment, or spent some time out of the labour force, over the year. In addition to periods of unemployment, other factors that tend to raise the risk of poverty are temporary and unstable work, part-time work, being unskilled and starting working life. On top of these personal factors are those resulting from the characteristics of the household to which the individual belongs, its size and how many of its members personally contribute to its resources. Three in four working poor earn less than 3,500 French francs per month from their work. Even when their income is higher, it is still not enough to give their family a standard of living above the poverty level since these people are often the only breadwinners in their family. The working poor's low earned income is offset by welfare benefits that make up an average 37% of the household's disposable income per consumer unit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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