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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Ungelernte"
  • Literaturhinweis

    "Generation abgehängt" - Was verbirgt sich hinter den mehr als 2,2 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss?: DGB-Expertise zur Bildungsbiographie und den prekären Perspektiven der Ausbildungslosen (2012)

    Anbuhl, Matthias;

    Zitatform

    Anbuhl, Matthias (2012): "Generation abgehängt" - Was verbirgt sich hinter den mehr als 2,2 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss? DGB-Expertise zur Bildungsbiographie und den prekären Perspektiven der Ausbildungslosen. Berlin, 9 S.

    Abstract

    "- Trotz des demografischen Wandels und der vermeintlich komfortablen Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist ein signifikantes Abschmelzen der Ungelerntenquote nicht erkennbar. Die Zahl der jungen Ausbildungslosen liegt seit zehn Jahren konstant hoch bei rund 15 Prozent.
    - Ein Großteil der Ausbildungslosen hat eine gute Schulbildung und verfügt damit über alle schulischen Voraussetzungen, sofort eine betriebliche Ausbildung zu beginnen. Von den 2,2 Millionen Ausbildungslosen haben 1,8 Mio. einen Schulabschluss. Gut 800.000 davon verfügen sogar über eine Studienberechtigung (356.000) oder über einen mittleren Abschluss (454.000). Immerhin knapp eine Million (997.000) hat einen Hauptschulabschluss. Interessant ist, dass der Anteil der Studienberechtigten bei den Ausbildungslosen ähnlich hoch ist wie der der Menschen ohne Schulabschluss (400.000).
    - Den jungen Menschen ohne Berufsabschluss droht ein Leben in prekären Verhältnissen. Lediglich 1,2 Millionen von diesen haben Arbeit. Schaffen es die jungen Ungelernten Arbeit zu finden, so leben sie überdurchschnittlich oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen.
    - Das Versprechen des Dresdner Bildungsgipfels vom Oktober 2008 und der Europäischen Union aus der Lissabon-Strategie, die Quote der Ausbildungslosen zu halbieren, zeigt bislang keinerlei Wirkung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary work as an active labor market policy: evaluating an innovative program for disadvantaged youths (2012)

    Ehlert, Christoph; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Ehlert, Christoph, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2012): Temporary work as an active labor market policy. Evaluating an innovative program for disadvantaged youths. In: Economics Bulletin, Jg. 32, H. 2, S. 1765-1773.

    Abstract

    "While high rates of youth unemployment are a severe problem in most European countries, the program evaluation literature shows that disadvantaged youths constitute a group that is particularly difficult to assist effectively. As innovative measures are thus needed, we evaluate a German pilot program that targets low-skilled young unemployed and combines three components: a) individual coaching, b) classroom training and c) temporary work. Using an ex-post quasi-randomization approach, our analysis shows that the program has a positive impact on the post-program employment probability of participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Literalität und Erwerbstätigkeit (2012)

    Grotlüschen, Anke ;

    Zitatform

    Grotlüschen, Anke (2012): Literalität und Erwerbstätigkeit. In: A. Grotlüschen & W. Riekmann (Hrsg.) (2012): Funktionaler Analphabetismus in Deutschland : Ergebnisse der ersten leo. - Level-One Studie (Alphabetisierung und Grundbildung, 10), S. 135-165.

    Abstract

    Im Ergebnis der Adressatenstudie leo. wurde festgestellt, dass 37 Prozent der funktionalen Analphabeten in Deutschland erwerbstätig sind. Die Autorin vergleicht im Beitrag die Ergebnisse dieser Studie mit den Ergebnissen der Studie AlphaPanel (Teilnehmendenforschung). Außerdem werden internationale Studien zum Vergleich herangezogen. Im einzelnen analysiert werden die berufliche Stellung und Tätigkeiten funktionaler Analphabeten. Fazit: 'Die Berufstätigkeit durch die leo.-Studie erfasster funktionaler Analphabet/innen ist insgesamt weniger eingeschränkt als die der im AlphaPanel erfassten Kursteilnehmenden. Im Verhältnis zur Bevölkerung ist ein erwartungskonformer Zusammenhang zwischen Literalität und Berufstätigkeit erkennbar. Prekarität der Betroffenen zeigt sich jedoch nicht unbedingt in der Anstellungsform - die Befristung der Beschäftigungsverhältnisse ist bei den Betroffenen sogar unterdurchschnittlich - sondern in der geringen Entlohnung und in der Ersetzbarkeit einfacher Arbeitstätigkeiten durch Automatisierung.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    An- und Ungelernte werden zu Fachkräften: abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung regional verankern (2012)

    Loebe, Herbert; Severing, Eckart;

    Zitatform

    Loebe, Herbert & Eckart Severing (Hrsg.) (2012): An- und Ungelernte werden zu Fachkräften. Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung regional verankern. (Wirtschaft und Bildung 66), Bielefeld: Bertelsmann, 200 S.

    Abstract

    "Auf dem Arbeitsmarkt fehlen Fachkräfte in allen Branchen. Modulare Nachqualifizierungen für an- und ungelernte Arbeitskräfte sind ein wichtiger Baustein, um diese Lücke zu schließen. Im BMBF-Projekt 'Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung' wurde die Grundlage für eine Umsetzung auf regionaler Basis geschaffen. Die Beiträge des Sammelbandes informieren über die Strategien und Komponenten, die für die Umsetzung von Nachqualifizierungsangeboten auf regionaler Ebene eingesetzt werden müssen: von der Öffentlichkeitsarbeit über die Vernetzung der Bildungsanbieter bis zu Beratungsangeboten sowie Finanzierungs- und Unterstützungsmodellen für benachteiligte Erwachsene. Ein Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung von Migrantenorganisationen. Das 'Anerkennungsgesetz' eröffnet Personen mit Migrationshintergrund neue Chancen auf dem Fachkräftemarkt, die mit der Einbindung in regionale Nachqualifizierungen verbessert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umwege in die Ausbildung: die Rolle von Ungelerntentätigkeit für eine späte Berufsqualifizierung. Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen (2012)

    Mögling, Tanja; Tillmann, Frank; Lex, Tilly;

    Zitatform

    Mögling, Tanja, Frank Tillmann & Tilly Lex (2012): Umwege in die Ausbildung. Die Rolle von Ungelerntentätigkeit für eine späte Berufsqualifizierung. Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen. (Wissenschaftliche Texte), Halle, 72 S.

    Abstract

    "Ergebnisse des DJI-Übergangspanels zeigen auf, dass ein Teil der Jugendlichen ihre Ausbildung erst in einem Alter beginnt, in dem die berufliche Qualifikation normalerweise abgeschlossen und der Übergang in die Erwerbsarbeit bereits bewältigt ist. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel dieser Studie aufzuklären, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen jungen Menschen, die das Bildungs- und Ausbildungssystem schon verlassen haben, der Einstieg in Ausbildung doch noch gelingt. Mit Hilfe eines Samples von Befragten aus dieser Studie wird der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen es diesen jungen Menschen gelingt, eine späte berufliche Ausbildung aufzunehmen bzw. warum andere bis zuletzt ohne Berufsqualifikation bleiben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen (2011)

    Frings, Kerstin; Kuse, Stefan;

    Zitatform

    Frings, Kerstin & Stefan Kuse (2011): Nachqualifizierung An- und Ungelernter in Hessen. (HA Hessen-Agentur. Report 804), Wiesbaden, 142 S.

    Abstract

    "Eine Nachqualifizierung ermöglicht es, einen in Deutschland anerkannten Berufsabschluss nachträglich - das heißt nicht im Rahmen einer 'normalen' Erstausbildung - zu erlangen. Interesse an einer Nachqualifizierung haben vor allem Personen ohne Berufsabschluss sowie Personen, die einen vorhandenen Berufsabschluss auf dem Arbeitsmarkt nicht entsprechend verwerten können. Diese 'An- und Ungelernten' erhoffen sich vom nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses eine Verbesserung der Arbeitsmarktposition sowie der beruflichen und sozialen Entwicklungsmöglichkeiten. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive können Nachqualifizierungen, die die qualifikationsbedingten Unterschiede zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage verringern, zur Fachkräftesicherung beitragen. Daher steht das Thema Nachqualifizierung aktuell stark im Fokus von Wissenschaft und Politik. Ziel der vorliegenden Studie war es, quantitative und qualitative Informationen zur Nachqualifizierungssituation in Hessen bereitzustellen, etwaige Hindernisse für Nachqualifizierungen zu identifizieren und diesbezüglich Handlungsansätze aufzuzeigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualitätsmerkmale und Konstruktionsprinzipien zertifizierter Teilqualifikationen der Bundesagentur für Arbeit (2011)

    Neumann, Florian;

    Zitatform

    Neumann, Florian (2011): Qualitätsmerkmale und Konstruktionsprinzipien zertifizierter Teilqualifikationen der Bundesagentur für Arbeit. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Spezial 5, S. 1-13.

    Abstract

    "Mit standardisierten Teilqualifikationen möchte die Bundesagentur für Arbeit ein bundeseinheitliches und qualitätsgesichertes Qualifizierungsmodell für gering qualifizierte Arbeitslose und für Personen, die ohne abgeschlossene Berufsausbildung beschäftigt sind, etablieren. Ziel ist es, die Beschäftigungs-fähigkeit der Zielgruppe zu stärken, indem es Teilnehmern an beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen in höherem Umfang als bisher ermöglicht wird, individuell zertifizierte Qualifikationen zu erwerben, die besser und über einen möglichst langen Zeitraum hinweg am Arbeitsmarkt einsetzbar sind. Gleichzeitig soll mit dem Konzept ein systematischer Weg hin zu anerkannten Berufsabschlüssen geebnet werden. Im Rahmen des Entwicklungs- und Erprobungsprojektes 'Optimierung der Qualifizierungsangebote für gering qualifizierte Arbeitslose' wurden hierzu in fünf Berufen und einem nicht beruflich geordneten Tätigkeitsfeld Qualifizierungskonzepte entwickelt, die erstmalig Rahmenbedingungen für Maß-nahmen der beruflichen Weiterbildung zentral definieren. Durch festgelegte Curricula sowie zentralen Vorgaben für eine individuelle Kompetenzfeststellung wird die Qualität der Weiterbildung einerseits gesichert - Teilnehmer an Maßnahmen erwerben praxisrelevante Qualifikationen, die für den potenziellen Einsatzbereich von Nutzen sind. Andererseits werden die vorhandenen beruflichen Kompetenzen transparent dokumentiert. Unternehmen werden dadurch in die Lage versetzt, sich bereits vor Einstellung des Bewerbers oder der Bewerberin ein Bild über die vorhandenen Kompetenzen zu verschaffen. Die Teilqualifikationen wurden unter Berücksichtigung mehrerer Qualitätskriterien konzipiert. Ein leitendes Prinzip bei der Entwicklung stellte das Berufskonzept mit dem Ziel beruflicher Handlungs-kompetenz dar. So gelten für jede Teilqualifikation die Bezugspunkte betriebliche Praxis und berufliche Ordnungsarbeit in gleicher Weise. Ziel war ihre Verknüpfung zu arbeitsmarktverwertbaren Einheiten. Um diesen Anspruch zu unterstreichen, wurden die Entwicklungsergebnisse kontinuierlich mit betrieblichen Fachleuten und Experten der Berufsbildung abgestimmt. Es sollte sichergestellt werden, dass die angestrebten Kompetenzen tatsächlich der Nachfrage am Arbeitsmarkt entsprechen. Zusätzlich zur Entwicklung der Teilqualifikationen wurde ein eigenes, bundeseinheitliches Zertifizierungs-system für den individuellen Kompetenznachweis der Maßnahmeteilnehmer aufgebaut. Darüber sollen die erzielten Lernleistungen nach einheitlichen Qualitätskriterien geprüft und dokumentiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen: eine empirische Analyse (2011)

    Steiner, Mario ;

    Zitatform

    Steiner, Mario (2011): Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen. Eine empirische Analyse. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 34, H. 2, S. 65-76.

    Abstract

    "Bildungsarmut stellt aufgrund der voranschreitenden Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft ein zunehmendes Problem für die Betroffenen dar. Das Ausmaß von Bildungsarmut unter Jugendlichen (definiert mit höchstens Pflichtschulabschluss und aktuell nicht mehr in Ausbildung) ist dabei im europäischen Vergleich stark unterschiedlich ausgeprägt (5% bis 35% der 18 bis 24-Jährigen). Ursachen für diese Unterschiede liegen u. a. in der unterschiedlichen Bedeutung von Berufsbildungssystemen sowie den unterschiedlichen Beschäftigungschancen für Geringqualifizierte in den einzelnen Ländern. Mit dem vorzeitigen Bildungsabbruch sind starke Einschränkungen der Beschäftigungschancen verbunden. Early School Leavers haben deutlich längere Übergangszeiten von Ausbildung in Beschäftigung, sind mit deutlich höheren Arbeitslosigkeitsquoten sowie deutlich niedrigeren Beschäftigungsquoten konfrontiert, und wenn sie schließlich eine Beschäftigung erlangen, dann ist ihr Risiko, über Hilfsarbeit nicht hinauszukommen, vierfach erhöht. Diesem gesellschaftlichen Problembereich wird in Österreich vornehmlich mit beschäftigungsbezogenen - auf das duale System hin gerichteten - Maßnahmen begegnet. Diese konjunkturabhängige Strategie beinhaltet angesichts von Lehrstellenlücken und des Lehrlingsüberhangs in den beliebtesten Lehrberufen das Risiko eines nicht dauerhaften Interventionserfolges, das durch verstärktes Präventivengagement, wie es v. a. eine ressourcen- und neigungsbasierte Orientierung darstellt, abgefedert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour-market polarisation and elementary occupations in Europe: blip or long-term trend? (2011)

    Zitatform

    (2011): Labour-market polarisation and elementary occupations in Europe. Blip or long-term trend? (CEDEFOP research paper 09), Thessaloniki, 62 S. DOI:10.2801/42045

    Abstract

    "European countries continue to experience significant changes in their economic and occupational structures, exposing workers and firms to rapidly evolving knowledge, skills and competence needs. From 1998 to 2008, an occupational polarisation emerged for the first time in Europe, with a concomitant rising demand at the upper and lower ends of the occupational skill distribution. In this paper, particular attention is given to elementary occupations. Much of the phenomenon can be traced back to macroeconomic trends and structural changes between sectors. The increasing labour supply of non-national workers, and some institutional characteristics, are also likely to be significant explanatory factors. In contrast, technological progress and/or work content changes seem to play a minor role., A more qualitative and institutionally oriented approach would contribute to better understanding of the phenomenon and to assessing whether a relative increase in elementary occupations will persist in the near future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit junger Erwachsener ohne abgeschlossene Berufsausbildung (2010)

    Braun, Uta; Bremser, Felix; Schöngen, Klaus; Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Braun, Uta, Felix Bremser, Klaus Schöngen & Sabrina Inez Weller (2010): Erwerbstätigkeit junger Erwachsener ohne abgeschlossene Berufsausbildung. In: M. Friedrich (Red.) (2010): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung.

    Abstract

    "Ungelernte Erwerbstätige stellen nach den bisherigen Ergebnissen des Mikrozensus keine homogene Gruppe dar. Sie lassen sich damit auch nicht in ihrer Gesamtheit als eine Gruppe definieren, in der einheitliche Problemlagen angetroffen werden. Eine Unterscheidung nach Schulabschlüssen zeigt erhebliche Differenzen in der beruflichen Einmündung: Bei jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss überwiegen Tätigkeiten in Hilfsarbeiterberufen und in geringfügiger Beschäftigung - Letzteres v. a. bei jungen Frauen. Bei Ungelernten mit Studienberechtigung hingegen reicht das Erwerbsspektrum nicht selten bis in Selbstständigkeit sowie in qualifizierte kaufmännische und IT-Berufe hinein. Bei Ungelernten ohne schulischen Abschluss finden sich letztere Erwerbsmöglichkeiten so gut wie gar nicht. Bei Ungelernten ergibt sich damit angesichts steigender Anforderungen in der Erwerbsarbeit und des damit einhergehenden Abbaus von Arbeitsplätzen, auf denen sie beschäftigt werden könnten, eine sehr labile Erwerbssituation. Diese hat sich in den vergangenen Jahren noch weiter zugespitzt, weil ihnen die Teilnahme an Qualifizierung durch betriebliche Weiterbildung versagt blieb bzw. weil sie diese nicht wahrnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Keine Perspektive ohne Ausbildung: Eine Analyse junger Erwachsener ohne Berufsabschluss in Westdeutschland (2010)

    Funcke, Antje; Giesecke, Johannes ; Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Funcke, Antje, Dirk Oberschachtsiek & Johannes Giesecke (2010): Keine Perspektive ohne Ausbildung: Eine Analyse junger Erwachsener ohne Berufsabschluss in Westdeutschland. Gütersloh, 36 S.

    Abstract

    "Die der Studie zugrunde liegenden empirischen Analysen nehmen die Gruppe der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss im Alter von 25 bis 34 Jahren in Westdeutschland näher in den Blick. Damit wird zum einen von der in der Bildungsberichterstattung üblichen Altersabgrenzung der 20- bis 29-Jährigen abgewichen, da sich erst ab einem Alter von 25 Jahren bei niedriger qualifizierten Personen keine gravierenden Veränderungen bei den Qualifikationen beobachten lassen. Zum anderen wird aufgrund der deutlichen strukturellen Unterschiede zwischen dem ost- und dem westdeutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nur eine auf Westdeutschland beschränkte Untersuchung vorgenommen. Die Analysen zeigen, dass die Gruppe der Hauptschulabsolventen zunehmend von jungen Erwachsenen mit höheren Bildungsabschlüssen im Berufsbildungssystem verdrängt wird. Dementsprechend verfügen rund zwei Drittel der 25- bis 34-Jährigen ohne Ausbildungsabschluss höchstens über einen Hauptschulabschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Responding to the 'needs' of young people in jobs without training (JWT): some policy suggestions and recommendations (2010)

    Lawy, Robert; Diment, Kim; Quinn, Jocey ;

    Zitatform

    Lawy, Robert, Jocey Quinn & Kim Diment (2010): Responding to the 'needs' of young people in jobs without training (JWT). Some policy suggestions and recommendations. In: Journal of Youth Studies, Jg. 13, H. 3, S. 335-352. DOI:10.1080/13676260903447544

    Abstract

    "In this paper we draw upon our findings from a project in the South West region of England. The research involved a collaboration between a group of university researchers and Connexions service personal advisers and mainly comprised interviews with young people, who were in 'jobs without training' (JWT). A key aim of the research was to explore the experiences of this group of marginalised and socially disadvantaged young people over a period of 1 year, as they moved into and out of work. In this paper we address the main findings and questions raised by the research. We challenge some commonly held assumptions about young people in JWT and their perceived needs. We end with a number of policy and practice-related suggestions and recommendations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Made simple in Germany? Entwicklungsverläufe industrieller Einfacharbeit (2009)

    Abel, Jörg; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Ittermann, Peter ;

    Zitatform

    Abel, Jörg, Hartmut Hirsch-Kreinsen & Peter Ittermann (2009): Made simple in Germany? Entwicklungsverläufe industrieller Einfacharbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 62, H. 11, S. 579-585. DOI:10.5771/0342-300X-2009-11-579

    Abstract

    "Der Beitrag betrachtet die Entwicklungsdynamik industrieller Einfacharbeit und vertritt die These, dass diese - anders als vielfach vermutet - kein Auslaufmodell in der Wirtschaft ist. Gezeigt wird zum einen, dass trotz einer unbestrittenen Erosion gering qualifizierter Tätigkeiten in der Industrie in den letzten Jahrzehnten von einem empirisch belegbaren Sockel industrieller Einfacharbeit auszugehen ist. Zum zweiten werden die industriellen Hochburgen der Einfacharbeit identifiziert. Zum dritten wird belegt, dass industrielle Einfacharbeit keine Referenzfolie prekärer Beschäftigung ist. Viertens wird auf verschiedene arbeitsorganisatorische Muster von Einfacharbeit hingewiesen: Diese erschöpfen sich nicht in klassisch-tayloristischen Tätigkeiten, sondern umfassen weitere Typen (extra)funktional mehr oder weniger angereicherter Einfacharbeit. Der Artikel basiert auf den ersten Ergebnissen eines laufenden DFG-Projektes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche und berufliche Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen: Projektbericht (2009)

    Beckmann, Nils; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Beckmann, Nils & Alfons Schmid (2009): Betriebliche und berufliche Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen. Projektbericht. Frankfurt am Main, 90 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage einer quantitativen Betriebsbefragung und basierend auf Interviews mit Experten und mit 'bildungsfernen' Beschäftigten wird der Frage nach den hemmenden und förderlichen Faktoren für die betriebliche Weiterbildung Niedrigqualifizieter in Hessen nachgegangen. Die Ergebnisse der repräsentativen Befragung verdeutlicht, dass hessischer Betriebe verschiedener Branchen und Betriebsgrößen unterschiedliche Hemmnisse sehen, ältere oder geringqualifizierte Beschäftigte in einem größeren Umfang als bisher in die betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten einzubeziehen. Um 'bildungsferne' Beschäftigte für Qualifizierungsangebote zu motivieren, ist es neben dem unmittelbaren betrieblichen Kontext der Weiterbildungsinhalte für die Beschäftigten wichtig, Transparenz in Bezug auf die innerbetrieblichen Abläufe zu erhalten und ihren Beitrag für das Unternehmen zu erkennen. Zur Schaffung günstigerer Rahmenbedingungen für die Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung von Angelernten, Ungelernten und älteren Arbeitnehmern wird die Bedeutung der betriebsseitig zu setzenden Anreize betont. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Do subsidized adult apprenticeships increase the vocational attendance rate? (2009)

    Dohlmann Weatherall, Cecilie;

    Zitatform

    Dohlmann Weatherall, Cecilie (2009): Do subsidized adult apprenticeships increase the vocational attendance rate? In: Applied economics quarterly, Jg. 55, H. 1, S. 61-81.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der Globalisierung und des gestiegenen Qualifikationsbedarfs führte Dänemark 1997 eine großzügige Subvention von Ausbildungsplätzen für Erwachsene im Alter von 25 Jahren und darüber ein. Ziel der Ausbildungssubvention für Erwachsene (AAS) war die Qualifikationsentwicklung von Geringqualifizierten, um offene Stellen besetzen zu können. Die Autoren untersuchen die Auswirkungen dieser Subvention, welche das Einkommen der Auszubildenden im Durchschnitt um 30 Prozent erhöht, auf die Ausbildungsbeteiligung. Umfangreiche Paneldaten und die Einführung der AAS 1997 ermöglichen die empirische Untersuchung der Auswirkungen der Ausbildungssubvention auf Geringqualifizierte unter Anwendung des Differenz-in-Differenzen-Schätzers. Die Ergebnisse belegen, dass die Ausbildungssubvention nur im ersten Jahr nach ihrer Einführung einen positiven Einfluss auf die Ausbildungsbeteiligung geringqualifizierter 25jähriger Männer hatte, später jedoch nicht mehr. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung An- und Ungelernter - Ergebnisse einer explorativen Analyse zum aktuellen betrieblichen Bedarf, zukünftigen Qualifikationsanforderungen und Präventionsansätzen der Bundesagentur für Arbeit (2009)

    Jäger, Armin; Kohl, Matthias;

    Zitatform

    Jäger, Armin & Matthias Kohl (2009): Qualifizierung An- und Ungelernter - Ergebnisse einer explorativen Analyse zum aktuellen betrieblichen Bedarf, zukünftigen Qualifikationsanforderungen und Präventionsansätzen der Bundesagentur für Arbeit. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Profil 2, S. 1-19.

    Abstract

    "An- und Ungelernte sind nach wie vor eine Problemgruppe des Arbeitsmarkts. Es ist zu erwarten, dass sich ihre Lage in den nächsten Jahren noch verschlechtern wird, da viele einfache Arbeitsplätze wegfallen und die Anforderungen auch im Bereich der Einfachen Arbeit steigen. Zudem konkurrieren An- und Ungelernte auch im Bereich einfacher Tätigkeiten in den letzten Jahren zunehmend mit formal Qualifizierten - einerseits aufgrund des Mangels an Arbeitsplätzen im mittleren Qualifikationssegment, andererseits aufgrund der von betrieblicher Seite mit einem Berufsabschluss verbundenen Signalwirkung (vgl. HIEMING et al. 2005 ). Daher ist gerade für die Gruppe der An- und Ungelernten eine bedarfsgerechte Qualifizierung arbeitsmarktpolitisch von zentraler Bedeutung. Entsprechende Qualifizierungskonzepte müssen betriebsorientiert und passgenau sein. Mit dem Sonderprogramm ' Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen' (WeGebAU) der Bundesagentur für Arbeit (BA) existiert auch ein Förderinstrumentarium, das zum Ziel hat Arbeitslosigkeit zu verhindern und auf die besonders gefährdete Gruppe der geringqualifizierten und älteren Arbeitnehmer fokussiert. Im vorliegenden Beitrag wird die aktuelle Entwicklung zum WeGebAU-Programm der BA als bundesweiter Ansatz den Ergebnissen einer explorativen Analyse zu aktuellen betrieblichen Bedarfen und zukünftigen Qualifikationsanforderungen an An- und Ungelernte in der Metropolregion Nürnberg gegenübergestellt. So können Hinweise gewonnen werden im Hinblick auf weiteren gesamtwirtschaftlichen als auch regionalen Handlungsbedarf, um zu einer wirksamen Prävention vor Arbeitslosigkeit beitragen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierungsreserven An- und Ungelernter erschließen (2009)

    Knoll, Natascha; Schweigard, Eva;

    Zitatform

    Knoll, Natascha & Eva Schweigard (2009): Qualifizierungsreserven An- und Ungelernter erschließen. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 2, S. 25-29.

    Abstract

    "Auf den ersten Blick erscheint die Qualifizierung von An- und Ungelernten bei der gegenwärtigen Wirtschaftssituation als ein Zielkonflikt. Denn der sich abzeichnende Konjunkturabschwung aufgrund der weltweiten Finanzkrise führt bereits zu ersten Entlassungen in der Automobilbranche und ihren Zuliefererbetrieben, insbesondere bei dem Leiharbeitpersonal. Andere Branchen hingegen klagen nach wie vor über einen Fachkräftemangel. In einigen Regionen bleibt die Situation auf dem Bewerbermarkt aufgrund der sinkenden Absolventen allgemeinbildender Schulen und des demographischen Wandels auch weiterhin angespannt. Aber in jeder Krise stecken auch immer versteckte Chancen! Bevor betriebsbedingte Entlassungen aufgrund schlechter Auftragslagen ausgesprochen werden, bietet sich z.B. Kurzarbeit an, die auch für (Nach)-Qualifizierungsmaßnahmen genutzt werden könnten. Besonders für An- und Ungelernte, die bereits über Arbeits- und Berufserfahrung verfügen und betriebsinternes Wissen besitzen, eröffnen sich über Nachqualifizierung die Chance auf den nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses. Dadurch kann es Betrieben gelingen, Beschäftigung zu sichern und mit einer Weiterbildung zu verknüpfen, um nach der Krise über mehr ausgebildete Fachkräfte zu verfügen, welches ansonsten wieder aufwendig auf dem externen Stellenmarkt rekrutiert werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachqualifizierung An- und Ungelernter in der Praxis: Situationsanalyse (2009)

    Krings, Ursula;

    Zitatform

    Krings, Ursula (2009): Nachqualifizierung An- und Ungelernter in der Praxis. Situationsanalyse. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 1, S. 11-15.

    Abstract

    Durch neue Formen der Arbeitsorganisation und neue Technologien steigen in vielen Unternehmen die Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter, gerade auch im Bereich der so genannten einfachen Arbeit. Vielen Unternehmen fehlen jedoch das Know-how und die personellen Ressourcen für die Umsetzung innovativer Personalentwicklungsmodelle. Der Beitrag untersucht, wie sich die Qualifizierungsbedarfe in den Betrieben bezogen auf einfache Arbeit und auf Facharbeit entwickeln und welche Modelle und Zugangswege für eine berufliche Nachqualifizierung zur Verfügung stehen. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es um Nachqualifizierung nachhaltig als selbstverständlichen Bestandteil betrieblicher Personalentwicklung zu verankern, verstärkt der Bildung regionaler Unterstützungsstrukturen durch Einbindung betrieblicher Entscheidungsträger und Akteure wie ARGEn und Arbeitsagenturen bedarf. Zu den Aufgaben dieser Strukturen gehören: Aufbau regionaler Netzwerke zur Nachqualifizierung, Austauschforum für Netzwerkpartner und betriebliche Experten, Bestandsaufnahme des Angebots an Nachqualifizierung, systematische branchenbezogene und regionalspezifische Bildungsbedarfsanalysen, Durchführung von Multiplikatorenschulungen, Angebot spezifischer Informations- und Beratungsleistungen, Schaffung neuer Zugänge zu kleinen und mittleren Unternehmen sowie Planung und Umsetzung konzertierter Öffentlichkeitsaktionen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsorientierte Weiterbildung für an- und ungelernte Beschäftigte: ein Beispiel aus der Metall- und Elektroindustrie (2008)

    Bauer, Waldemar; Koring, Claudia;

    Zitatform

    Bauer, Waldemar & Claudia Koring (2008): Arbeitsorientierte Weiterbildung für an- und ungelernte Beschäftigte. Ein Beispiel aus der Metall- und Elektroindustrie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 37, H. 2, S. 21-25.

    Abstract

    "This paper presents a work oriented continuing training concept for unskilled and semi-skilled employees which was developed and successfully piloted over the course of a three-year project with companies from the metal and electrical industry. The concept facilitates systemisation and promotion of selfdirected learning at the workplace and is capable of relatively rapid autonomous use by companies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose Hartz IV-Empfänger: oftmals gering qualifiziert, aber nicht weniger arbeitswillig (2008)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2008): Arbeitslose Hartz IV-Empfänger: oftmals gering qualifiziert, aber nicht weniger arbeitswillig. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 43, S. 678-684.

    Abstract

    "Trotz der günstigen Beschäftigungsentwicklung ist die Zahl der Hartz IV-Empfänger in den letzten zweieinhalb Jahren nur wenig gesunken. Die Zahl der erwerbsfähigen und nicht arbeitslosen Leistungsempfänger ist sogar gewachsen. Die Arbeitslosigkeit unter den Hilfeempfängern hat zwar abgenommen, der Rückgang war aber schwächer als bei den übrigen Arbeitslosen. Inzwischen sind 70 Prozent aller Arbeitslosen Hartz IV-Empfänger. Die vergleichsweise ungünstige Entwicklung ist nicht darauf zurückzuführen, dass Hartz IV-Arbeitslose weniger leistungsbereit wären als die anderen Erwerbslosen. Ihnen mangelt es vielmehr häufig an der Qualifikation. Jeder Fünfte hat keinen Hauptschulabschluss und jeder Dritte kann keine Berufsausbildung vorweisen. Besonders krasse Unterschiede hinsichtlich der Qualifikationsstruktur bestehen zwischen den arbeitslosen Hartz IV-Beziehern und den übrigen Erwerbslosen in Westdeutschland. In Ostdeutschland sind dagegen die Arbeitslosen - jedenfalls formal - besser ausgebildet. Die hohe Erwerbslosigkeit dort resultiert daher weniger als im Westen aus qualifikatorischen Defiziten, entscheidend ist vielmehr das insgesamt unzureichende Angebot an Arbeitsplätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeiten und Lernen für An- und Ungelernte: aktuelle arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Notwendigkeit in berufspädagogischer Tradition (2008)

    Bröker, Andreas H.;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. (2008): Arbeiten und Lernen für An- und Ungelernte. Aktuelle arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Notwendigkeit in berufspädagogischer Tradition. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 9, S. 225-231. DOI:10.3790/sfo.57.9.225

    Abstract

    "Arbeiten und Lernen ermöglicht, sofern es in lernförderlichen Arbeitssystemen stattfindet, ganzheitliches Lernen und fördert sowohl die berufliche Handlungskompetenz als auch die Persönlichkeitsentwicklung. Bereits bei den Klassikern der Berufsbildungstheorie war es eine zentrale Forderung, dass Berufsbildung einerseits Arbeitsbildung und andererseits Menschenbildung zu sein habe. Auch im strukturellen Wandel postmoderner Gesellschaften erhalten neben - immer schneller anzupassenden - fachlich-methodischen Qualifikationen Sozial- und Individualkompetenzen eine wachsende Bedeutung. Das führt zu einer Renaissance von mit Arbeit verbundenem Lernen, das nicht zuletzt aufgrund der beruflichen Ernstsituation einen geeigneten Rahmen zum Erwerb überfachlicher Kompetenzen bietet, insbes. für bislang an- bzw. ungelernt verbliebene Personengruppen. Angesichts anhaltender struktureller Benachteiligungen von Geringqualifizierten sind als gesellschaftlich notwendiger Ausgleich, auch zur Vermeidung weiterer sozialer Brennpunkte (u. a. Jugendkriminalität), zusätzliche Angebote von mit Qualifizierung gekoppelter Beschäftigung zu fordern, zumal die sogenannten Hartz-Reformen zu Destruktionen bei entsprechenden, meist kommunalen Kapazitäten geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt (2008)

    Dornmayr, Helmut; Lachmayr, Norbert; Rothmüller, Barbara;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut, Norbert Lachmayr & Barbara Rothmüller (2008): Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt. (AMS report 64), Wien, 81 S.

    Abstract

    "Die von den Forschungsinstituten ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) im Auftrag des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich in den Jahren 2007/2008 durchgeführte Studie untersucht Möglichkeiten zur verstärkten Integration von formal Geringqualifizierten - d. h. von Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' - in den Arbeitsmarkt. Dieses Thema ist vor allem deswegen von hoher Brisanz, weil diese Personengruppe am Arbeitsmarkt mit besonderen Schwierigkeiten und Benachteiligungen konfrontiert ist: Ihre Arbeitslosenquote ist mindestens zwei- bis dreimal so hoch wie jene von Personen mit weiterführenden Bildungsabschlüssen (Lehre, Mittlere und Höhere Schulen, Hochschulen). Zudem ist fast jeder / jede zweite (48 Prozent) unselbständig Beschäftigte (bzw. Arbeitslose) mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' zumindest einmal im Jahr von Arbeitslosigkeit betroffen, bei Personen mit weiterführenden Ausbildungsabschlüssen betrifft dies nicht einmal jede fünfte Person." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Chancen für Jugendliche ohne Berufsausbildung: Problemanalyse - Beschäftigungsfelder - Förderstrategien (2008)

    Goltz, Marianne; Christe, Gerhard; Bohlen, Elise;

    Zitatform

    Goltz, Marianne, Gerhard Christe & Elise Bohlen (2008): Chancen für Jugendliche ohne Berufsausbildung. Problemanalyse - Beschäftigungsfelder - Förderstrategien. Freiburg: Lambertus, 271 S.

    Abstract

    Im Jahre 2006 waren in Deutschland 1,3 Millionen junge Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ziel der vom Deutschen Caritasverband e.V. und IN VIA, katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e.V. in Auftrag gegebenen Studie ist es, Wege aufzuzeigen, wie benachteiligte Jugendliche beim Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt besser unterstützt werden können. 38 Unternehmen unterschiedlicher Branchen wurden dazu befragt, welche Erfahrungen sie mit benachteiligten Jugendlichen gemacht haben und welche Maßnahmen sie für notwendig halten, um die Chancen dieser Jugendlichen zu verbessern. Die Erfahrungen zeigen, dass der gute Wille der Unternehmen häufig scheitert, wenn nach einem durchgestandenen Praktikum die anschließende Ausbildung von den Jugendlichen abgebrochen wird. Die Studie zieht das Fazit, dass Betriebe, die bereit sind, benachteiligten Jugendlichen Praktika und Arbeitsplätze bereitzustellen, eine verlässliche Unterstützung brauchen. 'Nachhaltige Erfolge der Integration sind sonst nicht zu erwarten.' Die Eckpunkte einer in diesem Sinne verbesserten Integration werden in sechs Handlungsempfehlungen zusammengefasst. (IAB)

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    Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte steigern (2008)

    Känel, Natalie; Wetli, Angelo;

    Zitatform

    Känel, Natalie & Angelo Wetli (2008): Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte steigern. In: Panorama. Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt, Jg. 22, H. 6, S. 19-21.

    Abstract

    "Personen ohne Ausbildung sind überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Ihre Reintegration in den Arbeitsmarkt ist schwierig, da es für sie immer weniger Arbeitsplätze gibt. Ein grenzüberschreitendes Projekt unter der Leitung der Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau und Zug (AMOSA) zeigt Chancen und Risiken für Geringqualifizierte im Bodenseeraum auf und formuliert konkrete Verbesserungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Who needs up-skilling? Low-skilled and low-qualified workers in the European Union (2008)

    Lyly-Yrjänäinen, Maija;

    Zitatform

    Lyly-Yrjänäinen, Maija (2008): Who needs up-skilling? Low-skilled and low-qualified workers in the European Union. Dublin, 36 S.

    Abstract

    "Skills, skills, skills! This is the mantra of modern labour and social policies. Up-skilling is seen as a win-win solution and it is commonly agreed that up-skilling lies in the interests of individual employees, as well as employers and, indeed, society at large. In the fast-changing world of today and in economies that rely on knowledge and complex skills, workers with low skills are in danger of finding themselves outside the mainstream. Increasingly, a polarisation is seen between high-skilled jobs and low-skilled jobs and the divide between knowledge workers and service workers is growing, with consequences in the working conditions of both. Low-skilled workers are at high risk of becoming 'poor' as this reports shows, with low skills being related to low pay and also to some extent to precarious employment. This paper will address the situation of low-skilled workers in the EU27 Member States by analysing cross-sectional data showing the distribution of such workers in these countries and analysing their working conditions compared to those of other groups of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Transatlantic differences in labour markets: changes in wage and non-employment structures in the 1980s and the 1990s (2008)

    Puhani, Patrick A. ;

    Zitatform

    Puhani, Patrick A. (2008): Transatlantic differences in labour markets. Changes in wage and non-employment structures in the 1980s and the 1990s. In: German economic review, Jg. 9, H. 3, S. 312-338. DOI:10.1111/j.1468-0475.2008.00435.x

    Abstract

    "Rising wage inequality in the United States and Britain and rising continental European unemployment have led to a popular view in the economics profession that these two phenomena are related to negative relative demand shocks against the unskilled, combined with flexible wages in the Anglo-Saxon countries, but wage rigidities in continental Europe ('Krugman hypothesis'). This paper tests this hypothesis based on seven large person-level data sets for the 1980s and the 1990s. I use a more sophisticated categorization of low-skilled workers than previous studies, which exhibits differences between German workers with and without apprenticeship training, particularly in the 1980s. I find evidence for the Krugman hypothesis when Germany is compared with the United States. However, supply changes differ considerably between countries, with Britain experiencing enormous increases in skill supply explaining the relatively constant British skill premium in the 1990s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Labour market programmes and labour market outcomes: a study of the Swedish active labour market interventions (2007)

    Adda, Jerome; Costa Dias, Monica ; Meghir, Costas ; Sianesi, Barbara ;

    Zitatform

    Adda, Jerome, Monica Costa Dias, Costas Meghir & Barbara Sianesi (2007): Labour market programmes and labour market outcomes. A study of the Swedish active labour market interventions. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2007,27), Uppsala, 71 S.

    Abstract

    "This paper assesses the impact of Swedish welfare-to-work programmes on labour market performance including wages, labour market status, unemployment duration and future welfare-to-work participation. We develop a structural dynamic model of labour supply which incorporates detailed institutional features of these policies and allows for selection on observables and unobservables. We estimate the model from a rich administrative panel data set and show that training programmes - which account for a large proportion of programmes - have little effect on future outcomes, whereas job experience programmes have a beneficial effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Einfache Arbeit in Deutschland: Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? (2007)

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2007): Einfache Arbeit in Deutschland. Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland : Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 10-24.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit den Daten des IAB-Betriebspanels untersucht, wie es um den Umfang, aber auch um die Entwicklung der einfachen Arbeit in deutschen Betrieben bestellt ist. "Dabei wird der Frage nachgegangen, ob einfache Arbeit derzeit tatsächlich eher eine Restgröße ist oder ob es sich dabei (noch) um einen beschäftigungsrelevanten Bereich des Arbeitsmarkts handelt. Der Aufbau des Beitrags ist wie folgt: Zunächst werden einführend einige definitorische Anmerkungen gemacht und das zugrunde liegende Erhebungskonzept erläutert, um danach die Struktur und Bedeutung einfacher Arbeit in der gegenwärtigen Betriebslandschaft eingehend anhand empirischer Befunde zu betrachten. Ausführlich werden dann Ergebnisse mit den aktuellsten Daten aus der Welle 2005 des IAB-Betriebspanels vorgestellt: Wie verteilt sich gegenwärtig einfache Arbeit über die Branchen und Größenklassen? Wo werden Beschäftigte mit einfachem Tätigkeitsprofil gesucht und wo finden die Einstellungen statt? Werden Stellen einfacher Arbeit aufgebaut oder findet überwiegend ein Abbau statt?" (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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    Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland: Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung (2007)

    Brandherm, Ruth; Bellmann, Lutz ; Dörre, Klaus; Weinkopf, Claudia ; Stegmaier, Jens ; Clement, Ute ;

    Zitatform

    Brandherm, Ruth, Lutz Bellmann, Jens Stegmaier, Claudia Weinkopf, Ute Clement & Klaus Dörre (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland. Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "In dem Tagungsband sind die Beiträge einer Veranstaltung zum Thema einfache Arbeit in Deutschland dokumentiert. Er enthält darüber hinaus eine Filmreihe, die die vielfältigen Facetten einfacher Arbeit aufzeigt und auch die Menschen zu Wort kommen lässt, die diese Arbeiten leisten. Dies eröffnet einen besonderen Zugang zum Thema und zur Arbeitswirklichkeit einfacher Arbeit, mit der jede/r von uns tagtäglich durch zahlreiche Dienstleistungen und Produkte in Berührung kommt. Zu angrenzenden Themen liegen bereits Veröffentlichungen des Gesprächskreises Arbeit und Qualifizierung vor. Sie behandeln die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktsituation von gering Qualifizierten, greifen die Debatte um den Niedriglohnsektor auf, setzen sich mit den Themen Mindestlohn und Kombilöhne auseinander und fragen nach den Perspektiven öffentlich geförderter Beschäftigung für leistungsgeminderte Langzeitarbeitslose in Deutschland. Wir möchten mit diesen Materialien Informationen und Hintergründe zu zentralen und aktuellen Fragen der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zur Verfügung stellen und die Debatte zu diesen Themen anregen und vertiefen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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    Qualifizierung An- und Ungelernter: am Bedarf der Unternehmen ansetzen (2007)

    Dause, Dominique; Hilger, Annelies;

    Zitatform

    Dause, Dominique & Annelies Hilger (2007): Qualifizierung An- und Ungelernter. Am Bedarf der Unternehmen ansetzen. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 2, S. 162-170.

    Abstract

    In den letzten Jahren wurden im Rahmen einer vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) betreuten Modellversuchsreihe zusammen mit Unternehmen, Bildungsdienstleistern und weiteren Akteuren beruflicher Bildung verschiedene Ansätze zur 'Berufsbegleitenden Nachqualifizierung von jungen Erwachsenen' entwickelt und erprobt. Der Beitrag beschreibt die Bedarfe und Anforderungen an Qualifizierungsmodelle der Unternehmen, stellt erfolgserprobte Konzepte vor und zeigt auf, wie strategische Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit Unternehmen bei der Planung und Umsetzung des Kompetenzerwerbs ihrer An- und Ungelernten unterstützen kann, um Betrieben einen leichten Einstieg in eine bedarfsgerechte Qualifizierung auch für ihre gering qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen. Als positives Beispiel wird die betriebsnahe Nachqualifizierung eines mittelständischen Unternehmens, das Motoren produziert, vorgestellt. (IAB)

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    Statt Abqualifizierung: Kompetenzentwicklung: Konzepte und betriebliche Erfahrungen bei geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2007)

    Dworschak, Bernd; Fritsch, Andreas; Zehrt, Peter; Witzgall, Elmar;

    Zitatform

    Dworschak, Bernd, Andreas Fritsch, Elmar Witzgall & Peter Zehrt (2007): Statt Abqualifizierung: Kompetenzentwicklung. Konzepte und betriebliche Erfahrungen bei geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (QUEM-Materialien 78), Berlin, 129 S.

    Abstract

    In den Jahren 2005 und 2006 beteiligten sich fünf Industriebetriebe und zwei Dienstleistungsunternehmen am Projekt 'Betriebliche Kompetenzentwicklung für Geringqualifizierte'. Diese Betriebe wurden in zwei Samples, je eines für die alten und die neuen Bundesländer aufgeteilt. Der Bericht umfasst die Ergebnisse der Begleitforschung und wurde von den wissenschaftlichen Begleitern gemeinsam und sampleübergreifend erstellt. Das Projekt stand unter der Zielsetzung, Betriebe (insbesondere deren Personalabteilungen) darin zu unterstützen, für besondere Problemstellungen bzw. Zielgruppen neue Formen der Kompetenzentwicklung zu erproben und, nach Bewertung ihrer Potentiale, diese nachhaltig weiter zu praktizieren. Im Falle der Zielgruppe Geringqualifizierte sollte die betriebliche Kompetenz- und Lernkulturentwicklung vor allem der Weiterbeschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter, aber auch der Sicherung von sozialer Innovationsfähigkeit im Betrieb zu Gute kommen. Mit dem aus der Arbeitsmarktforschung übernommenen Adjektiv 'geringqualifiziert' werden alle Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und ohne Hochschulabschluss charakterisiert. Der Bericht stellt fest, dass wegen der großen Heterogenität der Zielgruppe, bei der die Faktoren Lebens- und Erwerbsalter sowie Muttersprache ebenfalls eine Rolle spielen dürften, pauschale Angaben zu Lern- und Leistungsvoraussetzungen nicht getroffen werden können. In einzelnen Kapiteln werden die Thematik und das Aktionsfeld der Projekte aus teilweise unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und aufgearbeitet. Der vorangestellte Versuch eines gemeinsamen Resümees fasst die Ergebnisse unter folgenden Leitthemen zusammen: a) Kompetenz und Kompetenzentwicklung, b) Lernen und Kompetenzentwicklung, c) Individuelle und kollektive Kompetenzentwicklung und d) Kompetenzentwicklung und Lernkultur. (IAB)

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    Les sept premières années de vie active des jeunes non diplômés: la place des mesures publiques pour l'emploi (2007)

    Gasquet, Céline; Roux, Valérie;

    Zitatform

    Gasquet, Céline & Valérie Roux (2007): Les sept premières années de vie active des jeunes non diplômés. La place des mesures publiques pour l'emploi. In: Economie et Statistique H. 400, S. 17-43.

    Abstract

    "Im Jahre 1998 verließen 116 000 Jugendliche die Ausbildungsstätten ohne Abschluss. Aufgrund des generellen Anstiegs des Ausbildungsniveaus haben diese Jugendlichen mehr Schwierigkeiten als die anderen, eine Beschäftigung zu finden. Jedem dritten Jugendlichen gelingt es dennoch, sich rasch und dauerhaft ins Erwerbsleben zu integrieren. Bei den anderen dauert die Eingliederung länger: weit über die ersten drei Jahre ab Eintritt in den Arbeitsmarkt hinaus. Diese Jugendlichen, die ein Ausbildungsdefizit haben und mit der Konkurrenz ihrer besser ausgebildeten Altersgenossen oder den Vorbehalten der Arbeitgeber konfrontiert sind, nehmen dann oftmals die für sie bestimmten beschäftigungspolitischen Maßnahmen in Anspruch. Mehr als vier Jugendliche ohne Abschluss von zehn profitierten so in den ersten sieben Jahren ihres Erwerbslebens von einer Ausbildung oder einer ABM-Maßnahme; und für 16% der Jugendlichen ohne Abschluss war diese Erfahrung der ersten Jahre am Arbeitsmarkt sogar sehr strukturierend. Mehr als in der Vergangenheit werden solche öffentlichern Maßnahmen mehrere Jahre lang nach Verlassen der Ausbildungsstätten in Anspruch genommen. Sie decken äußerst unterschiedliche Situationen ab. Insbesondere sind sie nicht unbedingt im Zusammenhang mit einem Prekariat zu sehen, da mehr als jeder vierte Jugendliche, der solche Maßnahmen nutzte, eine relativ stabile Berufslaufbahn kennt. Allerdings gehen solche Maßnahmen in vier von zehn Fällen mit befristeten Arbeitsverträgen oder Arbeitslosigkeit einher; in jedem zehnten Fall betreffen sie die Erwerbslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verdrängt und vergessen? Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt (2007)

    Gauselmann, Andrea; Wiekert, Ingo; Winge, Susanne;

    Zitatform

    Gauselmann, Andrea, Ingo Wiekert & Susanne Winge (2007): Verdrängt und vergessen? Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 13, H. 1, S. 28-33.

    Abstract

    "Der Beitrag soll die aktuelle wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Debatte ergänzen durch den Blick auf einen bisher wenig beachteten Aspekt zur Verbesserung von Beschäftigungschancen - den der nicht formellen Qualifikationsmerkmale, also z. B. Berufserfahrung und personenbezogene Fähigkeiten und Kenntnisse. Betrachtet wird die Gruppe der Un- und Geringqualifizierten, da deren Lage am Arbeitsmarkt besonders prekär ist. Die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe ist seit Jahren hoch, und ihre Beschäftigungschancen sind schlecht. Als theoretischer Erklärungsansatz für die Stellung der Un- und Geringqualifizierten am Arbeitsmarkt wird das sozioökonomische Vacancy-Competition-Modell von Sörensen herangezogen. Vor dem Hintergrund dieses Modells läßt sich die Situation der Un- und Geringqualifizierten am Arbeitsmarkt dadurch erklären, daß sie einem härteren Wettbewerb um Arbeitsplätze ausgesetzt sind und daß bei einem Überangebot an qualifizierten Arbeitskräften ein Verdrängungsmechanismus zu ihren Ungunsten entstehen kann. Eine Verbesserung der Beschäftigungschancen Un- und Geringqualifizierter ergibt sich vor allem dadurch, daß aufgrund des Bedeutungsverlustes des Normalarbeitsverhältnisses auch die formale Ausbildung an Bedeutung verliert - aus Qualifikationsprofilen werden zunehmend Berufsprofile. Mit dieser Erweiterung des Anforderungsprofils ist der Möglichkeitsspielraum bei der Personalrekrutierung auch im unteren Qualifikationssegment erweitert worden. Soft skills wie Berufserfahrung, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Fähigkeiten werden immer wichtigere Auswahlkriterien auf dem Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ausgewählte Möglichkeiten zum Abbau der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der "Hartz"-Gesetze und der subjektiven Wahrnehmung von Betroffenen (2007)

    Hinz, Silke K. B.;

    Zitatform

    Hinz, Silke K. B. (2007): Ausgewählte Möglichkeiten zum Abbau der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der "Hartz"-Gesetze und der subjektiven Wahrnehmung von Betroffenen. Tönning u.a.: Der Andere Verlag, 400 S.

    Abstract

    Die Autorin geht davon aus, dass es vordringliches Ziel deutscher Arbeitsmarktpolitik sein muss, die Sockelarbeitslosigkeit und die Verfestigung von Arbeitslosigkeit zu durchbrechen. Entsprechend dieser Hauptproblematik untersucht die Arbeit Ansatzmöglichkeiten zur Verringerung der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften. Dabei wird von der These ausgegangen, dass die subjektive Wahrnehmung von Arbeitslosigkeit eine wichtige Voraussetzung für eine den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes angepasste Handlungsweise zur Verringerung der Arbeitslosigkeit ist. Unter dieser Zielsetzung werden das subjektive Empfinden der Arbeitslosigkeit, die Höhe des Arbeitslosengelds II, die Gründe der Arbeitslosigkeit sowie die Art und Weise der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz thematisiert. Am Schluss der Arbeit stehen aus der wissenschaftlichen Analyse der bisherigen Erfahrungen herausgearbeitete Handlungsempfehlungen. Diese umfassen: 1. Änderung der bestehenden Regelungen der Minijobs (Verringerung der Aufspaltung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungen in Minijobs; nicht im Nebenerwerb; Beschränkung auf einen festgelegten Prozentsatz pro Arbeitgeber); 2. Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 1.400 bis 1.500 Euro brutto pro Monat für alle in Deutschland tätigen Arbeitnehmer; 3. Arbeitszeitverkürzung und Abbau von Überstunden; 4. Einführung eines 'Arbeitsanteile-Siegels'; 5. stärkere Berücksichtigung der Arbeitsnachfrageseite zum Abbau des Defizits an Beschäftigungsmöglichkeiten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Does the minimum wage cause inefficient rationing? (2007)

    Luttmer, Erzo F.P.;

    Zitatform

    Luttmer, Erzo F.P. (2007): Does the minimum wage cause inefficient rationing? In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 7, H. 1, S. 1-42. DOI:10.2202/1935-1682.1768

    Abstract

    "By not allowing wages to clear the labor market, the minimum wage could cause workers with low reservation wages to be rationed out while equally skilled workers with higher reservation wages are employed. This paper exploits overlapping CPS panels to more precisely identify those most affected by the minimum wage, a group I refer to as the 'unskilled.' I test for inefficient rationing by examining whether the reservation wages of employed unskilled workers in states where the 1990-1991 federal minimum wage increase had the largest impact rose relative to reservation wages of unskilled workers in other states. I find that proxies for reservation wages of unskilled workers in high-impact states did not rise relative to reservation wages in other states, suggesting that the increase in the minimum wage did not cause jobs to be allocated less efficiently. However, even if rationing is efficient, the minimum wage can still entail other efficiency costs (e.g., from employment reductions)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Biographies of exclusion: poor work and poor transitions (2007)

    Schildrick, Tracy; MacDonald, Robert ;

    Zitatform

    Schildrick, Tracy & Robert MacDonald (2007): Biographies of exclusion: poor work and poor transitions. In: International Journal of Lifelong Education, Jg. 26, H. 5, S. 589-604. DOI:10.1080/02601370701559672

    Abstract

    "The usefulness of the concept of transition has been hotly contested in Anglophone youth studies over the past decade. A variety of criticisms have been ranged against it, including that it: presumes the continuing predominance of linear, obvious, mainstream pathways to adulthood; excludes wider youth questions in focusing narrowly on educational and employment encounters; prioritises normative and policy-focused assumptions and de-prioritises the actual lived experiences of young people; and is no longer a tenable concept, given the extension of youth phase and the blurring of it and 'adulthood' as distinct life-phases. Drawing upon qualitative, longitudinal studies with 'socially excluded' young adults, this paper contends with these arguments. The research participants were 186 'hard to reach' young women and men who were growing up in some of England's poorest neighbourhoods, some of whom were followed into their mid to late twenties. The studies confirmed many of the specific criticisms lodged against the idea of transition. Interviewees' lives post-school were marked by unpredictability, flux and insecurity. Engagement with post-16 education and training courses was common, despite wide-spread disaffection from school pre-16. Typically, these later learning encounters were short-lived, negatively assessed and un-related to labour market fortunes. Economic marginality and recurrent unemployment were uniform experiences. 'Hyper-conventional', class cultural orientations to employment drove post-school transitions, even when these motivations resulted only in low paid, low skill, insecure 'poor work'. In conclusion, we re-affirm the value of a broad and long view of youth transitions, situated in a panorama of socio-economic change. We argue that this sort of conceptualisation of transition is crucial to understanding the twists and turns of individual biographies and the coming together of these in socially structured patterns of inclusion, exclusion and inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Les travailleurs non qualifies: une nouvelle classe sociale? (2006)

    Amossé, Thomas; Chardon, Olivier;

    Zitatform

    Amossé, Thomas & Olivier Chardon (2006): Les travailleurs non qualifies: une nouvelle classe sociale? In: Economie et Statistique H. 393/394, S. 203-229.

    Abstract

    "Im März 2002 gingen knapp fünf Millionen Personen einer unqualifizierten Beschäftigung nach : 2 760 000 als Angestellte und 2 035 000 als Arbeiter. Die unqualifizierte Beschäftigung, die durch die Entindustrialisierung keineswegs beseitigt wird, hat seit Mitte der 1990er Jahre wieder zugenommen. Heute ist jeder fünfte Arbeitsplatz hiervon betroffen. Die Analyse von Erhebungsdaten bestätigt die 'Verarbeiterung' eines Teils dieser Beschäftigungen, was bislang hauptsächlich durch soziologische Beobachtungen aufgezeigt worden ist. Mit ihren Löhnen und Gehältern, Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen stellen die unqualifizierten Arbeiter und Angestellten ein besonderes Segment der Arbeitnehmer dar. Allerdings bilden sie keine eigen- ständige soziale Schicht ; denn diese Arbeitnehmer, die durch ihre berufliche Integration geschwächt und in ihrer sozialen Wahrnehmung destabilisiert sind, zeichnen sich durch ein geringes Zugehörigkeitsgefühl zu einer sozialen Schicht aus. Die Klassenidentität, die einst in den Arbeiterkreisen recht strukturierend wirkte, ist bei den unqualifizierten Arbeitnehmern schrittweise einer Rückzugshaltung gewichen, die sich durch Ablehnung und Resignation gegenüber den dominierenden Modellen der sozialen Integration auszeichnet. Bei den Arbeitnehmern der untersten Stufe entsprechen die unterschiedlichen Formen der Identitätsbildung bestimmten Untergruppen der Bevölkerung : Jugendliche und Ältere, Männer und Frauen, Immigranten und Nichtimmigranten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Benachteiligte Jugendliche - Jugendliche ohne Berufsbildung: qualitative und quantitative Erhebungen. Arbeitsmarkt- und bildungspolitische Schlussfolgerungen. Forschungsprojekt, Endbericht (2006)

    Dornmayr, Helmut; Henkel, Susanna-Maria; Schneeberger, Arthur; Schlögl, Peter; Wieser, Regine;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut, Susanna-Maria Henkel, Peter Schlögl, Arthur Schneeberger & Regine Wieser (2006): Benachteiligte Jugendliche - Jugendliche ohne Berufsbildung. Qualitative und quantitative Erhebungen. Arbeitsmarkt- und bildungspolitische Schlussfolgerungen. Forschungsprojekt, Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 143 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht mittels verschiedener quantitativer und qualitativer Erhebungsinstrumente (Auswertung sekundärstatistischer Daten und Befragungen von Angehörigen der Zielgruppe) die Lebensbedingungen, Ausbildungs- und Berufsverläufe sowie die beruflichen Perspektiven von Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, d.h. mit keinem über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss. Es wird empirisch evident, dass es einen Migrationshintergrund der Ausbildungsprobleme gibt. Bildung und Erwerbstätigkeit haben bei allen interviewten Jugendlichen einen durchaus hohen Stellenwert. Generell ist darauf zu verweisen, dass auch die 20- bis 24-Jährigen ohne Sekundarabschluss II eine Reihe von formalen Qualifikationen erworben haben und über formelle und informelle Kompetenzen in unterschiedlichster Form verfügen. Gemeinsam ist ihnen jedoch allen, dass formale 'Erfolgskriterien' wie ein positiver Schulabschluss oder eine nachhaltige Integration ins Beschäftigungssystem bislang nicht erreicht wurden. Die Studie entwickelt Empfehlungen, die von bildungspolitischen Aktivitäten bis in das Feld der aktiven Arbeitsmarktpolitik und in die effektive und effiziente Verwaltung von Beratungs- und Vermittlungsdiensten, die einer Benachteiligung entgegenwirken, bzw. versuchen diese nicht entstehen zu lassen, reichen: Ausbau/Weiterentwicklung innovativer und alternativer Ausbildungsmodelle und Lernformen; Positive Beispiele von gelungenen Biografien als Unterstützung nützen; (Aus)Bildungsfähigkeit als Maßnahmenziel erkennen, zulassen und geeignete Methoden entwickeln; Fokussierung der Förderung von Kompetenzen und Stärken; Anerkennung und Weiterentwicklung von informell erworbenen Kompetenzen und Teilqualifikationen (,Drop-Outs'); Nachhaltige Vernetzung von AkteurInnen fördern; Case Management forcieren; Ausbau der Bildungs- und Berufsberatung; MigrantInnen als besondere Zielgruppe. (IAB)

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    Nischenarbeitsplätze für Menschen mit geringer Qualifikation (2006)

    Ellinger, Stephan; Stein, Roland ; Breitenbach, Erwin;

    Zitatform

    Ellinger, Stephan, Roland Stein & Erwin Breitenbach (2006): Nischenarbeitsplätze für Menschen mit geringer Qualifikation. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 57, H. 4, S. 122-132.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt neben einem zusammenfassenden Überblick der verschiedenen bundesweiten (schulischen und nach-schulischen) Initiativen und Projekte zur Integration gering Qualifizierter in Arbeit und Beruf die ersten Ergebnisse einer Untersuchung zu Nischenarbeitsplätzen dar. Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden 98 Betriebe und Unternehmen nach möglichen Nischenarbeitsplätzen für gering Qualifizierte befragt. Die Firmen stammen aus dem Bereich Ernährung und Hauswirtschaft, Agrar, Dienstleistung, Körperpflege, Bautechnik, Farben, Holz und Kfz. Hier findet sich ein recht breites Spektrum von Einsatzfeldern. Sie reichen von stabilen bis hin zu problematischen Arbeits- und Bezahlungsbedingungen. Es werden die Aufgabenbereiche sowie erwartete Kompetenzen im fachlichen, persönlichen und sozialen Bereich dargestellt. Hieraus ergeben sich mögliche Konsequenzen für die Arbeitshinführung in der Schule und danach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Market work, home production, consumer demand and unemployment among the unskilled (2006)

    Lührmann, Melanie; Weiss, Matthias ;

    Zitatform

    Lührmann, Melanie & Matthias Weiss (2006): Market work, home production, consumer demand and unemployment among the unskilled. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 101), Mannheim, 36 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird ein allgemeines Gleichgewichtsmodell vorgeschlagen und getestet, bei dem längere Arbeitszeit und eine höhere Erwerbsbeteiligung zu einem Absinken der Arbeitslosigkeit führt. Längere Arbeitszeiten und höhere Erwerbsbeteiligung haben zwei direkte Auswirkungen: sie führen zu höherem Einkommen und zu weniger Zeit, insbesondere weniger Freizeit. Dies hat Implikationen für die Zusammensetzung der Verbrauchernachfrage, weil die Menschen weniger Zeit auf die häusliche Arbeit verwenden. Stattdessen werden immer mehr Bereiche häuslicher Arbeit an den Markt abgegeben. Die Verbrauchernachfrage richtet sich immer mehr auf Güter, die mittels ungelernter Arbeit hergestellt werden. Die relative Nachfrage nach ungelernter Arbeit steigt und die Arbeitslosigkeit geht zurück. Dieses Modell wird auf zweierlei Art getestet: zunächst wird die Verknüpfung von Partizipation am Arbeitsmarkt, häuslicher Arbeit und der Nachfrage nach haushaltsspezifischen und ähnlichen Dienstleistungen mit Hilfe einer in den Jahren 1991/92 in Deutschland durchgeführten Erhebung zur Nutzung von Zeit untersucht. In einem zweiten Schritt wird anhand von länderübergreifenden Zeitreihendaten der OECD-Länder für den Zeitraum zwischen 1980 und 2003 die direkte Verknüpfung zwischen der Erwerbsbeteiligung und Arbeitslosenquote untersucht. Die empirischen Ergebnisse erhärten die Vorhersagen des theoretischen Modells. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Abschlussbezogene Nachqualifizierung im Spannungsfeld aktueller Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik (2006)

    Rüb, Herbert; Gutschow, Katrin;

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    Rüb, Herbert & Katrin Gutschow (2006): Abschlussbezogene Nachqualifizierung im Spannungsfeld aktueller Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 35, H. 1, S. 39-42.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die berufsbegleitende Nachqualifizierung als besonderes Qualifizierungskonzept für Jugendliche und (junge) Erwachsene zum nachträglichen Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses vor, beschreibt die zahlenmäßige Entwicklung der Gruppe der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss, die veränderten Rahmenbedingungen für ihre Qualifizierung sowie Initiativen zur Förderung An- und Ungelernter. Die abschlussorientierte Förderung dieser Personengruppe ist ein wichtiger Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs, der gegen Ende dieses Jahrzehnts erwartet wird. Daher besteht weiterhin die Notwendigkeit, Qualifizierungskonzepte für diese Zielgruppe umzusetzen und insbesondere entsprechende Finanzierungsinstrumente zu etablieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten (2006)

    Strotmann, Harald ; Weber, Diana;

    Zitatform

    Strotmann, Harald & Diana Weber (2006): Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten. (IAW-Kurzbericht 2006,03), Tübingen, 39 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Basis des IAB-Betriebspanels für Baden-Württemberg das Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten, die keine Berufsausbildung erfordern. Die verwendeten Daten stammen primär aus der Befragung im Sommer 2005, in der das betriebliche Einstellungsverhalten im ersten Halbjahr 2005 sowie die Beschäftigungsstruktur zum 30. Juni 2005 abgefragt wurden. Ergänzend werden zudem Ergebnisse früherer Wellen des IAB-Betriebspanels hinzugezogen. Beantwortet werden sollen unter anderem die folgenden forschungsleitenden Fragen:
    - Wie hat sich die Beschäftigungsstruktur von gering Qualifizierten im Vergleich zu höher Qualifizierten im Zeitablauf von 2000 bis 2005 entwickelt?
    - In welchem Maße wurden in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2005 weiterhin Personen für einfache Tätigkeiten eingestellt?
    - In welchem Maße werden Einfacharbeitsplätze in Baden-Württemberg abgebaut und welches sind die Gründe dafür?
    - Welche Betriebe sind es, die neue Einfacharbeitsplätze schaffen?
    Der Beitrag ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 werden zunächst Strukturergebnisse über die Entwicklung der Beschäftigung im Südwesten nach Qualifikation der Arbeitnehmer/innen präsentiert. Anschließend wird die Untersuchung auf die betriebliche Nachfrage nach Personen für einfache Tätigkeiten fokussiert. Anhand deskriptiver Ergebnisse wird dabei zunächst dargestellt, in welchem Maße Betriebe im Südwesten im ersten Halbjahr 2005 Personen ohne Ausbildung eingestellt haben, und um welche Betriebe es sich dabei handelt. Darüber hinaus wird in Kapitel 3 dann im multivariaten Zusammenhang überprüft, welche betrieblichen Eigenschaften die Einstellung von Personen für einfache Tätigkeiten begünstigen oder behindern können. Kapitel 4 fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ohne Ausbildung ins Berufsleben starten: Ergebnisse einer Längsschnittanalyse zu Jugendlichen, die eine zweite Chance benötigen (2006)

    Wagner, Sandra J.;

    Zitatform

    Wagner, Sandra J. (2006): Ohne Ausbildung ins Berufsleben starten. Ergebnisse einer Längsschnittanalyse zu Jugendlichen, die eine zweite Chance benötigen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 35, H. 3, S. 41-43.

    Abstract

    "Die beruflichen Ausbildungschancen und Karrierewege von Jugendlichen in Deutschland werden durch ihr schulisches Wissen und Lernpotential, durch schulische Bildungsgänge sowie durch Struktur und Personaleinsatz der ausbildenden Unternehmen, Verwaltungen oder Vereine bestimmt. Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, wer sich zu verschiedenen historischen Zeiten in der Gruppe der Jugendlichen ohne Berufsausbildung in Westdeutschland befindet und wie maßgeblich sie sich in den letzten 50 Jahren verändert hat. Vorgestellt werden empirische Befunde einer Längsschnittstudie, die es ermöglicht, im Geburtskohortenvergleich einen deutlichen Strukturwandel dieser Bildungsgruppe sichtbar zu machen. Die Ergebnisse eröffnen den Blick für notwendige Veränderungen von Politikinstrumenten zur frühzeitigen Unterstützung dieser 'Problemgruppen'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Development and structure of low-wage work in Germany (2005)

    Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Thorsten Kalina (2005): Development and structure of low-wage work in Germany. Gelsenkirchen, 12 S.

    Abstract

    "The extent of low-wage work in Germany is hotly debated. In international comparisons from the mid-90s, Germany is often classified as a country with a low wage dispersion. Compared to the USA and UK, Germany has a relatively equal income structure and a small proportion of low-paid workers (OECD 1996; OECD 1997). Only in the Scandinavian countries is income inequality even lower. Furthermore, the OECD's international comparative studies show that the chances of low-paid workers obtaining a better-paid job are higher in Germany than in the United States, a country with more income inequality. This is frequently the justification given for political measures and reforms that seek to extend low-wage work. We suppose that one of the driving forces for the increase of low-wage work is the decrease in the coverage of workers by unions and works councils. Therefore we will analyse this aspect in detail in the next section. In section 3 we will analyse the development of low-pay over time and by structural characteristics of low-paid workers and enterprises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale: Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit (2005)

    Bröker, Andreas H.; Schönig, Werner;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. & Werner Schönig (2005): Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale. Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 112 S.

    Abstract

    "Die Vergleichsgruppenanalyse zu Kosten und Nutzen, ein Modellprojekt im Rahmen des bundesweiten Netzwerks BIK - Beschäftigungsförderung in Kommunen, hatte exemplarisch nachgewiesen, dass sich bei Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen eine gemeinsame Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit erfolgreich und lohnenswert für beide Seiten gestalten kann. Diese Nachfolgeuntersuchung wertet die vorhandene Datenbasis in vertiefter Form aus und geht der Frage nach, inwieweit einzelne vermittlungshemmende Merkmale wie z.B. Langzeitarbeitslosigkeit, Alter, gesundheitliche Einschränkungen, Verschuldung oder geringe Qualifikation den Marktzugang von Arbeitslosen erschweren. Zu den überraschenden Untersuchungsergebnissen gehört, dass sich bei einem adäquaten Qualitätsniveau der Beschäftigungsförderungen keines der Vermittlungshemmnisse als grundsätzlich unüberwindbar darstellt. Mit adressatenspezifischen Maßnahmen können selbst für Personen, die nach Aktenlage als kaum noch re-integrierbar gelten, Marktzugänge und Verbesserungen der Arbeitsmarktnähe erzielt werden. Gleichzeitig bringt die Studie exemplarische Nachweise, dass durch diese Art des Förderns und Forderns sowohl Teilnehmerzufriedenheit als auch positive fiskalische Effekte erreichbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low-wage employment in Europe: perspectives for improvement (2005)

    Marx, Ive ; Salverda, Wiemer ;

    Zitatform

    Marx, Ive & Wiemer Salverda (Hrsg.) (2005): Low-wage employment in Europe. Perspectives for improvement. Antwerpen: Acco, 190 S.

    Abstract

    "What Europe needs is not just more jobs. The real challenge is to create jobs that offer the prospect of a better life, not only for the scores of Europeans who remain outside of the labour market today but also for those who are trapped in low-paid, dead-end jobs. The need, therefore, is for jobs that offer income security, that are compatible with family life, that bring a degree of life satisfaction and the prospect of upward mobility. This book offers not just insights but also ideas and suggestions. More than 20 authors address a wide range of issues, including the role of training and education, social transfers, minimum wages, care arrangements, the role of consumer demand for services and employer oriented policies. The contributors are members of the EU-funded European Low-wage Employment Research Network (LoWER) which started in 1996 and has since established itself as one of the leading labour market research networks in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Jugendliche ohne Berufsausbildung: eine Längsschnittstudie zum Einfluss von Schule, Herkunft und Geschlecht auf ihre Bildungschancen (2005)

    Wagner, Sandra J.;

    Zitatform

    Wagner, Sandra J. (2005): Jugendliche ohne Berufsausbildung. Eine Längsschnittstudie zum Einfluss von Schule, Herkunft und Geschlecht auf ihre Bildungschancen. (Soziologische Studien), Aachen: Shaker, 293 S.

    Abstract

    "Die quantitativ-empirisch basierte Längsschnittstudie beschäftigt sich mit einer wichtigen, in der Bildungsforschung lange vernachlässigten Gruppe: den Jugendlichen ohne Berufsausbildung. Im Mittelpunkt der Längsschnittstudie stehen die Veränderungen in der Gruppe Jugendlicher ohne Berufsausbildungsabschluss in Bezug auf die Merkmale Bildungsniveau, soziale Herkunft, ethnische Herkunft und Geschlechterzugehörigkeit. Die Studie liefert damit einen Beitrag zur aktuellen bildungspolitischen Debatte um Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel in Deutschland. Angesichts der schwierigen Datenlage für diese Bildungsgruppe ist es ein großer Verdienst der Studie, dass sie unter Nutzung vielfältiger Datenquellen wichtige empirische Entwicklungen für diese Bildungsgruppe präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    From education to work: A difficult transition for young adults with low levels of education (2005)

    Abstract

    "The book reports on a project directed jointly by the OECD and Canadian Policy Research Networks on young adults with low levels of education in 25 OECD countries and the conditions that hinder or assist their transition from education to work. Social class, ethnicity and gender influence chances for economic and social success: but increasingly, they do so by affecting access to and success in education. The rise of information and communication technologies, the global marketplace, and greater personal responsibility and autonomy in all aspects of life, have made knowledge and skills essential to economic success. Young people with low qualifications run a higher risk of long-term unemployment, or unstable and unfulfilling jobs. From Education to Work calls for early intervention to reduce the risk of young people leaving school early and recommends that policy responses be tailored, among other things, to the characteristics of national labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The impact of office machinery and computer capital on the demand for heterogeneous labour (2003)

    Falk, Martin ; Koebel, Bertrand;

    Zitatform

    Falk, Martin & Bertrand Koebel (2003): The impact of office machinery and computer capital on the demand for heterogeneous labour. (IZA discussion paper 873), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "We study the impact of office and computing machinery (OCM) on the demands for workers with different educational levels. The empirical analysis relies on a system of demand equations that nests the translog, the generalised Leontief and the normalised quadratic specifications. Using panel data on 35 German industries, we find little evidence for a robust substitutability relationship between unskilled workers and OCM capital in manufacturing industries. In the non-manufacturing sector, however, we find some evidence for substitutability between OCM capital and unskilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geringqualifizierte: In der Krise verdrängt, sogar im Boom vergessen: Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten im Konjunkturverlauf bis 2002 (2003)

    Reinberg, Alexander; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander & Markus Hummel (2003): Geringqualifizierte: In der Krise verdrängt, sogar im Boom vergessen. Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten im Konjunkturverlauf bis 2002. (IAB-Kurzbericht 19/2003), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    Wie stark die berufliche Qualifikation die Chancen und Risiken auf dem Arbeitsmarkt bestimmt, kommt unter anderem in den qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten zum Ausdruck. In dem Beitrag wird anhand von Daten der Strukturerhebungen der Bundesanstalt für Arbeit und von Sonderauswertungen des Mikrozensus gezeigt, dass Geringqualifizierte nach wie vor zu den Problemgruppen am Arbeitsmarkt gehören. Ihre Arbeitslosenquoten sind mit Abstand die höchsten und ihr Anteil an allen Arbeitslosen liegt derzeit bei 35 Prozent. Selbst bei hohen Wachstumsraten - wie Ende der 80er oder 90er Jahre - ging ihre Beschäftigung kontinuierlich zurück. Von der aktuellen Wachstumskrise sind praktisch alle Qualifikationsebenen betroffen; die Arbeitsmarktsituation der Geringqualifizierten hat sich diesmal also nicht überproportional verschlechtert. Dies könnte an gesetzlichen Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung liegen. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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