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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "negative Einkommensteuer, Lohnsteuerentlastung"
  • Literaturhinweis

    Two cheers for the Earned Income Tax Credit (2007)

    Beckmann, Klaus B.; Werding, Martin ;

    Zitatform

    Beckmann, Klaus B. & Martin Werding (2007): Two cheers for the Earned Income Tax Credit. In: Hamburg review of social sciences, Jg. 2, H. 3, S. 1-17.

    Abstract

    Die negative Einkommensteuer gilt als mögliches Modell einer europäischen Politik. Während sich die meisten Beiträge auf die unmittelbaren Beschäftigungs- und Wohlfahrtseffekte für Erwerbstätige mit Niedrigeinkommen konzentrieren, widmet sich die Studie der Korrektur von Marktversagen durch negative Einkommensteuer. Zwei Argumente werden angeführt: 1. Bei unsicherer Produktivitäts- und Lohnentwicklung kann negative Einkommensteuer zu einer statistisch dominanten Verteilung der Nettolöhne (zweiter Ordnung) führen. Risikoaversive Arbeitnehmer wären damit besser gestellt und möglicherweise wäre es für sie - angesichts eines garantierten Mindesteinkommens und gesunkener Markteintrittskosten - sogar unumgänglich, eine Arbeit aufzunehmen. 2. Arbeitgeber können im Allgemeinen ihre Investitionen in das allgemeine Humankapital ihrer Beschäftigten durch Lohnsenkungen nicht wieder ausgleichen, da die Beschäftigten jederzeit eine andere Arbeit finden können, deren Lohn dem Grenzprodukt entspricht. Wenn Niedrigqualifizierte durch Kapitalmarktunvollkommenheiten davon abgehalten werden, ihre Aufwendungen zur Humankapitalbildung selbst zu finanzieren und wenn eine Outside Option, wie z.B. Sozialversicherungsbeiträge, dazu führt, dass Niedrigqualifizierte keine Beschäftigung mit einer sehr geringen Entlohnung akzeptieren, kann die negative Einkommensteuer positive Wohlfahrtseffekte mit sich bringen, indem sie die Lohnkosten für die unqualifizierten Einsteiger senkt und gleichzeitig qualifizierte Arbeitskräfte dazu zwingt, den anfänglichen Rabatt zu finanzieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Optimal in-work support and employment in ageing societies: Britain and Germany compared (2007)

    Blundell, Richard ; Brewer, Mike ; Haan, Peter; Browne, James ; Myck, Michal; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Blundell, Richard, Mike Brewer, James Browne, Peter Haan, Michal Myck & Viktor Steiner (2007): Optimal in-work support and employment in ageing societies. Britain and Germany compared. London, 57 S.

    Abstract

    "How would the current tax-benefit systems in Britain and Germany have to be reconstructed in order to allow the labour market to cope with ageing societies in these two countries? How could tax-benefit systems help to raise the level of employment by alleviating long-term unemployment, discouraging early retirement and raising the labour market participation of women? These vital policy questions are analysed by the authors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen des Bofinger/Walwei-Konzepts zur Neuordnung des Niedriglohnbereichs (2007)

    Bonin, Holger ; Rinne, Ulf ; Zinsmeister, Florian; Slacalek, Jiri; Dreger, Christian ; Schneider, Hilmar; Klär, Erik;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Ulf Rinne, Hilmar Schneider, Christian Dreger, Erik Klär, Jiri Slacalek & Florian Zinsmeister (2007): Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen des Bofinger/Walwei-Konzepts zur Neuordnung des Niedriglohnbereichs. (IZA research report 11), Bonn u.a., 109 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht untersucht die möglichen Beschäftigungseffekte und fiskalischen Effekte des von Peter Bofinger und Ulrich Walwei vorgeschlagenen Konzepts zur Förderung Existenz sichernder Beschäftigung. Das Konzept zielt im Kern darauf ab, die bisherige staatliche Förderung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse aufzugeben. Stattdessen sollen über ein neuartiges System von Einkommensteuergutschriften Anreize geschaffen werden, auch Teil- und Vollzeitarbeitsplätze anzunehmen, die nur ein geringes Markteinkommen bieten. Indem der Staat niedrige, aber Existenz sichernde Einkommen bezuschusst, soll der Tendenz, Arbeitslosengeld II durch Hinzuverdienst in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen aufzustocken, begegnet werden.
    Das Konzept von Bofinger und Walwei lässt sich durch vier Elemente charakterisieren: (i) die Abschaffung abgabenbegünstigter geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse (Mini- und Midi-Jobs), (ii) die Verschlechterung der Hinzuverdienstmöglichkeiten für erwerbstätige erwerbsfähige Hilfeempfänger, (iii) die Einführung einer Steuergutschrift zur teilweisen oder vollständigen Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bei niedrigen Einkommen, sowie (iv) die Einführung einer Steuergutschrift zur Gewährung eines bedarfsgerechten erhöhten Kindergelds im unteren und mittleren Einkommensbereich.
    Das Gutachten analysiert die Wirkungen dieser vier Elemente auf Grundlage eines mikroökonomischen Simulationsmodells. Betrachtet man alle vier Elemente des Konzepts von Bofinger- und Walwei zusammen, erhöht das Konzept das Arbeitsangebot gegenüber dem Status quo um 46 Tsd. Personen. In Vollzeitäquivalenten gerechnet, steigt das Arbeitsangebot sogar um 146 Tsd. Der Grund für diesen stärkeren Effekt ist, dass das Modell viele in der Ausgangslage bereits Beschäftigte anregt, ihre Arbeitszeit auszuweiten und statt einer geringfügigen Tätigkeit eine Vollzeittätigkeit im Umfang über 30 Stunden wöchentlich zu suchen. Das Konzept von Bofinger und Walwei wirkt also in die intendierte Richtung. Im Vergleich mit anderen vorliegenden Konzepten zur Belebung des Arbeitsmarkts im Niedriglohnbereich - etwa dem vom Sachverständigenrat vorgeschlagenen Maßnahmenbündel, dem ifo-Modell oder dem Workfare-Konzept - ist die erwartete Belebung des Arbeitsangebots durch das Bofinger-Walwei-Modell allerdings klein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kombilöhne in den USA und in Großbritannien: der gleiche Ansatz, aber verschiedene Effekte (2007)

    Brücker, Herbert ; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert & Regina Konle-Seidl (2007): Kombilöhne in den USA und in Großbritannien: der gleiche Ansatz, aber verschiedene Effekte. In: IAB-Forum H. 1, S. 62-67.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht Praxis und Auswirkungen von Kombilöhnen in den USA und Großbritannien unter besonderer Berücksichtigung der Übertragbarkeit der Erfahrungen auf die aktuelle bundesdeutsche Diskussion. Sowohl die Clinton- als auch die Blair-Regierung wollten mit Einkommenssubventionen in Form von Steuergutschriften Arbeit für Transferempfänger attraktiver machen. Ein verändertes System der Leistungsgewährung und schärfere Auflagen für nichterwerbstätige Leistungsempfänger flankierten die Einkommenssubvention. Die Auswirkungen waren in beiden Ländern unterschiedlich. Während in den USA die Erwerbsbeteiligung seit Mitte der 1990er Jahre stark anstieg und die Armut unter Arbeitenden insbesondere in Haushalten mit Kindern deutlich zurückgegangen ist, führten in Großbritannien die Einkommenssubventionen zu deutlich geringeren Effekten. Die Autoren führen dies auf ein 'grundlegendes Dilemma' zurück, dem die europäischen Sozialstaaten ausgesetzt sind. Orientiert man sich am Prinzip einer bedarfsdeckenden Grundsicherung, fallen die Erwerbsanreize aufgrund eines geringen Lohnabstandes deutlich schwächer aus als in einem System ohne garantiertes Existenzminimum wie in den USA. Auch für Deutschland gilt danach, dass Kombilohnmodelle, die dem Grundprinzip einer negativen Einkommensteuer folgen, nur relativ geringe Beschäftigungseffekte haben werden, wenn die Belastung für die öffentlichen Haushalte in Grenzen gehalten werden soll. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Offen für Steuergutschriften für Niedrigverdiener: aber: Geplante Grenzen für Subvention und Mindestlohn erhöhen (2007)

    Buntenbach, Annelie;

    Zitatform

    Buntenbach, Annelie (2007): Offen für Steuergutschriften für Niedrigverdiener. Aber: Geplante Grenzen für Subvention und Mindestlohn erhöhen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 56, H. 2, S. 54-57.

    Abstract

    "Der DGB ist offen für Pläne der SPD zur Einführung von Steuergutschriften für Niedrigverdiener. Die Überlegung, niedrige Einkommen durch eine arbeitnehmerseitige Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen Existenz sichernd zu machen, sollte nach Auffassung der Arbeitsmarktexperten beim DGB ernsthaft geprüft werden. Allerdings hält man beim DGB das SPD-Modell 'Bonus für Arbeit', das federführend vom Würzburger Volkswirtschaftler Prof. Peter Bofinger entwickelt wurde, nur für akzeptabel, wenn es modifiziert wird. Insbesondere müssten die Subventionsobergrenze und der Mindestlohn erhöht werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Neuordnung des Niedriglohnsektors in Deutschland (2007)

    Dauderstädt, Michael;

    Zitatform

    Dauderstädt, Michael (2007): Die Neuordnung des Niedriglohnsektors in Deutschland. (WISO direkt), Bonn, 4 S.

    Abstract

    Aufgrund der zunehmenden Langzeitarbeitslosigkeit vor allem der gering Qualifizierten und des Anstiegs der Niedriglohnbeschäftigung fordert der Autor "eine Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik, die eine sinnvolle Nutzung des Beschäftigungspotenzials mit einer menschenwürdigen Entlohnung verbindet". Er verweist darauf, dass der Anteil der niedrig Entlohnten unter den Vollzeitbeschäftigten derzeit bei 19 Prozent liegt. "Die Expansion des Niedriglohnsektors und die damit verbundene steigende Lohnspreizung in Deutschland hat aber keineswegs zur erhofften Senkung der Arbeitslosigkeit geführt." Im folgenden werden aktuelle Kombilohn- und Mindestlohnkonzepte bewertet. Der Autor plädiert bei einer Neuordnung des Niedriglohnsektors dafür, folgende gesellschafts- und wirtschaftspolitische Ziele zu berücksichtigen: 1. soziale Gerechtigkeit, d.h. existenzsichernde Löhne; 2. Abbau der Hemmnisse für eine Beschäftigung gering Qualifizierter, z. B. durch Absenken der Arbeitskosten sowie 3. die Vermeidung von Mitnahmeeffekten, wie z.B. die Subvention der Arbeitsverhältnisse von nicht Bedürftigen. "Unabhängig davon bestünde der wichtigste Beitrag zur Neuordnung des Niedriglohnsektors in einer erfolgreicheren Bildungspolitik, die den Nachwuchs an gering qualifizierten Jugendlichen eindämmt, die derzeit jährlich etwa 20 Prozent jedes Jahrgangs ausmachen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich (2007)

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 61, H. 5/6, S. 10-18.

    Abstract

    "Die Beschäftigungssituation wettbewerbsschwacher Arbeitnehmer ist hierzulande nach wie vor ungünstig. Deutschland weist im internationalen Vergleich einen relativ hohen Anteil von Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen auf und Geringqualifizierte sind in besonders starkem Maße von Erwerbslosigkeit betroffen. Daher ist zu diskutieren, wie die Chancen wettbewerbsschwacher Arbeitnehmer zum Einstieg in den Arbeitsmarkt und zum Verbleib in Beschäftigung durch stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich nachhaltig verbessert werden können. Der Beitrag analysiert zunächst das zu lösende Problem und zeigt dann die Möglichkeiten und Grenzen von Lösungswegen auf, die zuletzt auch politisch vermehrt in den Fokus gekommen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    The socioeconomic consequences of "in-work" benefit reform for British lone mothers (2007)

    Francesconi, Marco ; Klaauw, Wilbert van der;

    Zitatform

    Francesconi, Marco & Wilbert van der Klaauw (2007): The socioeconomic consequences of "in-work" benefit reform for British lone mothers. In: The Journal of Human Resources, Jg. 42, H. 1, S. 1-31.

    Abstract

    "In October 1999, the British government enacted the Working Families' Tax Credit, which aimed at encouraging work among low-income families with children. This paper uses panel data collected between 1991 and 2001 to evaluate the effect of this reform on single mothers. We find that the reform led to a substantial increase in their employment rate of about five percentage points, which was driven by both a higher rate at which lone mothers remained in the labor force and a higher rate at which they entered it. Women's responses were highly heterogeneous, with effects double this size for mothers with one preschool-aged child, and virtually no effect for mothers with multiple older children. The employment increase was accompanied by significant increases in paid childcare utilization and our analysis in fact suggests that the generous childcare credit component of the reform played a key role in explaining the estimated employment and childcare usage responses. We also find that the increase in labor market participation was accompanied by reductions in single mothers' subsequent fertility and in the rate at which they married, behavioral responses, which in turn are likely to influence the reform's overall impact on child poverty and welfare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effects of in-work benefit reform in Britain on couples: theory and evidence (2007)

    Francesconi, Marco ; Klaauw, Wilbert van der; Rainer, Helmut ;

    Zitatform

    Francesconi, Marco, Helmut Rainer & Wilbert van der Klaauw (2007): The effects of in-work benefit reform in Britain on couples. Theory and evidence. (IZA discussion paper 2980), München, 75 S.

    Abstract

    "This paper examines the effects of the Working Families' Tax Credit (WFTC) on couples in Britain. We develop a simple model of household decisions which explicitly accounts for the role played by the tax and benefit system. Its main implications are then tested using panel data from the British Household Panel Survey collected between 1991 and 2002. Overall, the financial incentives of the reform had negligible effects on a wide range of married mothers' decisions, such as eligible (working at least 16 hours per week) and full-time employment (working at least 30 hours per week), employment transitions, childcare use, and divorce rates. Women's responses, however, were highly heterogeneous, depending on their partners' labour supply and earnings. Mothers married to low-income men showed larger responses in employment, especially if they had younger children. They were more likely to remain in the labour force and had higher rates at which they entered it. While more likely to receive the tax credit, they also experienced a greater risk of divorce. We find virtually no effect for women with higher-income husbands. Likewise, there are no statistically significant responses among married men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Kölner Kombilohn für den Niedriglohnsektor (2007)

    Fuest, Clemens; Schaefer, Thilo; Peichl, Andreas ; Mitschke, Joachim;

    Zitatform

    Fuest, Clemens, Joachim Mitschke, Andreas Peichl & Thilo Schaefer (2007): Der Kölner Kombilohn für den Niedriglohnsektor. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 60, H. 11, S. 25-29.

    Abstract

    "Die Autoren stellen in diesem Beitrag das von ihnen entwickelte Kombilohnmodell, den 'Kölner-Kombilohn', vor und berechnen Beschäftigungs- sowie Aufkommenswirkungen ihres Vorschlags, bei dem gering entlohnte, beschäftigte und ungekündigte Arbeitnehmer Anspruch auf eine steuerliche Lohngutschrift haben. Diese wird vom Finanzamt auf der Lohnsteuerkarte vermerkt und vom Arbeitgeber mit dem Lohn ausbezahlt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wider die Arbeitslosigkeit der beruflich Geringqualifizierten: Entwurf eines Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor (2007)

    Fuest, Clemens; Mitschke, Joachim; Peichl, Andreas ; Schaefer, Thilo;

    Zitatform

    Fuest, Clemens, Joachim Mitschke, Andreas Peichl & Thilo Schaefer (2007): Wider die Arbeitslosigkeit der beruflich Geringqualifizierten. Entwurf eines Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor. (FiFo-CPE discussion papers 07-01), Köln, 26 S.

    Abstract

    "Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gehört zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Von dieser Arbeitslosigkeit sind gering qualifizierte Arbeitnehmer in besonderer Weise betroffen. Ziel des von uns entwickelnden Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor ist es, beruflich geringqualifizierten Arbeitnehmern den Arbeitsplatz zu erhalten und denjenigen, die bereits arbeitslos sind oder am Anfang ihres Berufslebens keine Arbeit finden, zu einem Arbeitsplatz im ersten, regulären Arbeitsmarkt zu verhelfen. Auf der Basis von Mikrosimulationsrechnungen quantifizieren wir die Effekte unterschiedlicher Ausgestaltungsmöglichkeiten unseres Reformvorschlags im Hinblick auf die Kosten-, Arbeitsangebots- und Verteilungswirkungen und zeigen, dass beschäftigungssteigernde Varianten unter bestimmten Bedingungen aufkommensneutral zu finanzieren sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen von Kombilohnmodellen (2007)

    Fuest, Clemens; Schaefer, Thilo; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Fuest, Clemens, Andreas Peichl & Thilo Schaefer (2007): Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen von Kombilohnmodellen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 87, H. 4, S. 226-231.

    Abstract

    Derzeit werden verschiedene Kombilohnmodelle zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit von Niedrigqualifizierten diskutiert. Der Beitrag untersucht die Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen der Kombilohn-Vorschläge von P. Bofinger, M. Dietz, S. Genders und U. Walwei einerseits und von C. Fuest, J. Mitschke, A. Peichl und T. Schaefer (FiFo-Modell) andererseits, sowie einer schlichten Variation der Hinzuverdienstmöglichkeiten beim Arbeitslosengeld II. Der Vorschlag von P. Bofinger et al. sieht im wesentlichen einen Zuschuss zu den Sozialversicherungsbeiträgen in Form einer negativen Einkommenssteuer für Arbeitnehmer vor. Der Vorschlag von C. Fuest et al. kombiniert Elemente einer auf die Arbeitnehmer beschränkten Grundeinkommenssicherung für den Niedriglohnbereich mit einer Workfare-Option. Die Berechnungen der Beschäftigungswirkungen konzentrieren sich auf die Auswirkungen eines Kombilohnes auf das Arbeitsangebot. Im Ergebnis zeigt sich, "dass Kombilohnmodelle einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Niedriglohnsektor leisten können, wenn sie mit einer Pflicht der arbeitslosen Transferempfänger zu gemeinnütziger Arbeit verbunden werden. Wenn darauf verzichtet wird, sind die Beschäftigungswirkungen geringer und die fiskalischen Risiken erheblich." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ausgewählte Möglichkeiten zum Abbau der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der "Hartz"-Gesetze und der subjektiven Wahrnehmung von Betroffenen (2007)

    Hinz, Silke K. B.;

    Zitatform

    Hinz, Silke K. B. (2007): Ausgewählte Möglichkeiten zum Abbau der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der "Hartz"-Gesetze und der subjektiven Wahrnehmung von Betroffenen. Tönning u.a.: Der Andere Verlag, 400 S.

    Abstract

    Die Autorin geht davon aus, dass es vordringliches Ziel deutscher Arbeitsmarktpolitik sein muss, die Sockelarbeitslosigkeit und die Verfestigung von Arbeitslosigkeit zu durchbrechen. Entsprechend dieser Hauptproblematik untersucht die Arbeit Ansatzmöglichkeiten zur Verringerung der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften. Dabei wird von der These ausgegangen, dass die subjektive Wahrnehmung von Arbeitslosigkeit eine wichtige Voraussetzung für eine den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes angepasste Handlungsweise zur Verringerung der Arbeitslosigkeit ist. Unter dieser Zielsetzung werden das subjektive Empfinden der Arbeitslosigkeit, die Höhe des Arbeitslosengelds II, die Gründe der Arbeitslosigkeit sowie die Art und Weise der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz thematisiert. Am Schluss der Arbeit stehen aus der wissenschaftlichen Analyse der bisherigen Erfahrungen herausgearbeitete Handlungsempfehlungen. Diese umfassen: 1. Änderung der bestehenden Regelungen der Minijobs (Verringerung der Aufspaltung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungen in Minijobs; nicht im Nebenerwerb; Beschränkung auf einen festgelegten Prozentsatz pro Arbeitgeber); 2. Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 1.400 bis 1.500 Euro brutto pro Monat für alle in Deutschland tätigen Arbeitnehmer; 3. Arbeitszeitverkürzung und Abbau von Überstunden; 4. Einführung eines 'Arbeitsanteile-Siegels'; 5. stärkere Berücksichtigung der Arbeitsnachfrageseite zum Abbau des Defizits an Beschäftigungsmöglichkeiten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Subvention von Sozialbeiträgen für Geringverdiener?: die Grundlagen des SPD-Modells "Bonus für Arbeit" (2007)

    Nakielski, Hans;

    Zitatform

    Nakielski, Hans (2007): Subvention von Sozialbeiträgen für Geringverdiener? Die Grundlagen des SPD-Modells "Bonus für Arbeit". In: Soziale Sicherheit, Jg. 56, H. 2, S. 45-48.

    Abstract

    "Zur 'Neuordnung des Niedriglohnsektors' sucht derzeit eine Arbeitsgruppe der Regierungskoalition unter Leitung von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering nach Lösungen. Der SPD-Parteivorstand will laut 'Bremer Erklärung' vom 6. Januar 'die Möglichkeit prüfen, einfache Arbeiten besser zu fördern'. Basis hierfür ist ein Konzept, das u.a. Prof. Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, sowie Ulrich Walwei, Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ausgearbeitet haben. Danach sollen die Sozialbeiträge von Geringverdienern subventioniert werden. Hier werden die Kernelemente des 'Konzepts für Existenz sichernde Beschäftigung im Niedriglohnbereich' von Bofinger und Walwei vorgestellt ." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and employment: evidence from the post-welfare reform era (2007)

    Neumark, David ; Wascher, William ;

    Zitatform

    Neumark, David & William Wascher (2007): Minimum wages, the Earned Income Tax Credit, and employment. Evidence from the post-welfare reform era. (IZA discussion paper 2610), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "We study the effects of minimum wages and the EITC in the post-welfare reform era. For the minimum wage, the evidence points to disemployment effects that are concentrated among young minority men. For young women, there is little evidence that minimum wages reduce employment, with the exception of high school dropouts. In contrast, evidence strongly suggests that the EITC boosts employment of young women (although not teenagers). We also explore how minimum wages and the EITC interact, and the evidence reveals policy effects that vary substantially across different groups. For example, higher minimum wages appear to reduce earnings of minority men, and more so when the EITC is high. In contrast, our results indicate that the EITC boosts employment and earnings for minority women, and coupling the EITC with a higher minimum wage appears to enhance this positive effect. Thus, whether or not the policy combination of a high EITC and a high minimum wage is viewed as favorable or unfavorable depends in part on whose incomes policymakers are trying to increase." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Förderoptionen (2007)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2007): Niedriglohn und Förderoptionen. In: Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie (Hrsg.) (2007): Durch Niedriglohn zu mehr Beschäftigung? : ostdeutsche Erfahrungen oder Wie kann eine Gesamtstrategie für mehr Beschäftigung aussehen? Dokumentation der Tagung des Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V. und der Hans-Böckler-Stiftung am 1.12.2006, S. 59-72.

    Abstract

    In dem Beitrag wird die These formuliert, dass in der Bundesrepublik Deutschland mehr Niedriglohnbeschäftigung gebraucht wird, dass diese jedoch anders 'besetzt' sein soll, um den harten Kern der Arbeitslosen aufzuweichen oder gar aufzulösen. Der Autor betont dabei die Bedeutung existenzsichernder Löhne im Niedriglohnbereich auf dem Niveau des Arbeitslosengeldes II. Nach Auffassung des Autors muss sich die Bewertung aller Förderoptionen im Niedriglohnbereich daran messen lassen, ob diese der Verfestigung der Arbeitslosigkeit entgegenwirken. Nach einem Überblick über die Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquote bis 2004 und der relativen Größe des Niedriglohnsektors werden unterschiedliche Förderoptionen und Studien zum Niedriglohnsektor einer Bewertung unterzogen. Diskutiert werden befristete und unbefristete Kombilohnmodelle, Einstiegsgeld, Zuverdienstmöglichkeiten, Mini-Jobs, Arbeitsgelegenheiten sowie die Magdeburger Alternative. Zusammenfassend plädiert der Autor für das im Gutachten 'Vorrang für das reguläre Arbeitsverhältnis, ein Konzept für Existenz sichernde Beschäftigung im Niedriglohnbereich' vorgestellte Modell, das aus drei Komponenten besteht: der Beibehaltung des Arbeitslosengeld-II-Niveaus, einer Abgabensenkung im Niedriglohnbereich durch Steuergutschriften und einem Mindestlohn von 4,50 Euro (750 Euro Vollzeiteinkommen im Monat), wobei letzterem besondere Wichtigkeit beigemessen wird, 'weil Unternehmen letztlich nicht erwarten dürfen, dass der Staat jeden noch so niedrigen Lohnsatz aufstockt.' Gleichzeitig soll die Begünstigung von Minijobs und Midijobs aufgegeben werden. Langfristig sieht der Autor in einer deutlichen Senkung der Sozialabgaben den 'Königsweg' zur Förderung der Beschäftigung in Deutschland. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    In-work policies in Europe: killing two birds with one stone? (2006)

    Bargain, Olivier ; Orsini, Kristian;

    Zitatform

    Bargain, Olivier & Kristian Orsini (2006): In-work policies in Europe. Killing two birds with one stone? In: Labour economics, Jg. 13, H. 6, S. 667-697. DOI:10.1016/j.labeco.2005.

    Abstract

    "Generous social assistance has been held responsible for inactivity traps and social exclusion in several European countries, hence the recent trend of promoting employment through in-work transfers. Yet, the relative consensus on the need for 'making work pay' policies is muddied by a number of concerns relative to the design of the reforms and the treatment of the family dimension. Relying on EUROMOD, a EU-15 integrated tax-benefit microsimulation software, we simulate two types of in-work benefits. The first one is means-tested on family income, in the fashion of the British Working Family Tax Credit, while the second is a purely individualized policy. Both reforms are built on the same cost basis (after behavioral responses) and simulated in three European countries suspected to experience large poverty traps, namely Finland, France and Germany. The potential labor supply responses to the reforms and the subsequent redistributive impacts are assessed for each country using a structural discrete-choice model. We compare how both reforms achieve poverty reduction and social inclusion (measured as the number of transitions into activity). All three countries present different initial conditions, including existing tax-benefit systems and distribution of incomes and wages. These sources of heterogeneity are exploited together with different labor supply elasticities to explain the cross-country differences in the impact of the reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Earned Income Tax Credit policies: Impact and optimality: the Adam Smith Lecture, 2005 (2006)

    Blundell, Richard ;

    Zitatform

    Blundell, Richard (2006): Earned Income Tax Credit policies: Impact and optimality. The Adam Smith Lecture, 2005. In: Labour economics, Jg. 13, H. 4, S. 423-443. DOI:10.1016/j.labeco.2006.04.001

    Abstract

    "In this lecture the author considers the impact and optimality of Earned Income Tax Policies. The policy issue addressed is the low labour market attachment and high incidence of poverty among certain groups. These policies have taken a central position in EU labour market policy debate and he focusses on reforms over the last decade in the UK." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Did working families' tax credit work?: the impact of in-work support on labour supply in Great Britain (2006)

    Brewer, Mike ; Suarez, Maria Jose; Duncan, Alan ; Shephard, Andrew ;

    Zitatform

    Brewer, Mike, Alan Duncan, Andrew Shephard & Maria Jose Suarez (2006): Did working families' tax credit work? The impact of in-work support on labour supply in Great Britain. In: Labour economics, Jg. 13, H. 6, S. 699-720. DOI:10.1016/j.labeco.2005.11.002

    Abstract

    "In-work benefits are promoted as a way to make low-income families better off without introducing adverse work incentives. In 1999, the structure of in-work benefits in the UK changed, and their generosity almost doubled, through the introduction of Working Families' Tax Credit (WFTC). With micro-data from before and alter its introduction, a structural model of labour supply and programme participation estimates that, by 2002, WFTC had increased labour supply of lone mothers by around 5.1 percentage points, slightly reduced labour supply of mothers in couples by 0.6 percentage points, and increased the labour supply of fathers in couples by 0.8 percentage points, compared with the programme that preceded it. Other tax and benefit reforms contemporaneous with WFTC acted to reduce the labour supply of parents, though. Without any form of in-work benefit in the UK, labour force participation by lone mothers would be around 45 percent, rather than the 55 per cent we now observe. Participating in family credit, the UK's in-work programme before October 1999, conferred a utility loss as well as a utility gain from the extra income, but this utility cost of participation was lower in the final year of WFTC than under previous programmes for lone mothers, and no different for individuals in couples: this in itself induced more lone mothers to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kombilöhne im internationalen Vergleich: Nicht jede Therapie schlägt überall an (2006)

    Brücker, Herbert ; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert & Regina Konle-Seidl (2006): Kombilöhne im internationalen Vergleich: Nicht jede Therapie schlägt überall an. (IAB-Kurzbericht 10/2006), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Ein Blick über die Grenzen kann helfen, weit reichende politische Entscheidungen - wie im Falle des Kombilohns - mit internationalen Erfahrungen zu stützen. Die Erfahrungen in den USA und Großbritannien zeigen, dass großzügige Einkommenssubventionen unter den Bedingungen eines Sozialstaates, der niedrige Leistungen für Nichterwerbstätige mit Auflagen zur Arbeitssuche verbindet, nennenswerte Beschäftigungseffekte haben. Allerdings existiert in den USA keine bedarfsdeckende Mindestsicherung. Zudem wurde dort der Leistungsbezug für Nichterwerbstätige zeitlich befristet. Dies kann auf Deutschland, das eine soziokulturelle Mindestsicherung gesetzlich garantiert, nicht übertragen werden. Aus den angelsächsischen Erfahrungen kann jedoch gelernt werden, dass Kombilöhne nur wirken, wenn das Steuer- und Transfer-System die Arbeitsanreize systematisch stärkt. Kombilöhne müssten deshalb in Deutschland in ein konsistentes Steuer- und Transfersystem eingebunden werden. Gerade in Ländern, die ein hohes Grundsicherungsniveau garantieren, ist eine konsequente Aktivierungspolitik notwendig, die monetäre Erwerbsanreize mit Auflagen für Leistungsempfänger verbindet. In Deutschland können zudem verstärkte Erwerbsanreize nur wirken, wenn dem zusätzlichen Arbeitsangebot auch eine entsprechende Nachfrage im Niedriglohnbereich gegenüber steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Konle-Seidl, Regina ;

    Weiterführende Informationen

    Transfersysteme im Vergleich
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  • Literaturhinweis

    Negative income tax implementation: some lessons from the French Prime pour l'emploi (2006)

    Courtioux, Pierre ;

    Zitatform

    Courtioux, Pierre (2006): Negative income tax implementation. Some lessons from the French Prime pour l'emploi. (TLM.NET working paper 2006-30), Amsterdam, 21 S.

    Abstract

    "The aim of this paper is to analyse the reasons for the institutional success of negative tax systems and to determine why this innovation has been adopted in the French institutional framework. We analyse the implementation of a negative income tax launched in France in 2001. We show that the programme can be viewed as an innovation in the French social protection regime. Based on microsimulations of the French tax and transfer system, we show that this programme is small in scale. However, a local justice analysis, which stresses the various dimensions of justifications for the programme, demonstrates that negative income tax is a focal point for social policy designers. Moreover, the development of the programme, even if it remains small, suggests that negative income tax is now a tool that can be used in the development of French tax policy. This corroborates North (2005), who considers institutional change to be mostly incremental and argues that possibilities for institutional change are determined by pre-existing institutions filters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Optimal tax credits in the context of the German system of apprenticeship training and social security (2006)

    Fleischhauer, Kai-Joseph;

    Zitatform

    Fleischhauer, Kai-Joseph (2006): Optimal tax credits in the context of the German system of apprenticeship training and social security. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2006-21), Sankt Gallen, 40 S.

    Abstract

    "There is an ongoing discussion in Germany about the implementation of tax credits in order to reintegrate low-skilled workers into the labor market. This paper aims at analyzing the policy instrument of tax credits in a theoretical model that systematically compares its costs and benefits in the context of the German system of apprenticeship training and social security. Building on recent training literature, a two-period partial-equilibrium model is developed that allows for worker heterogeneity in ability. In our model, the implementation of tax credits in terms of a negative income tax solves a trade-off with respect to overall welfare. While tax credits reduce the number of unemployed workers at the extensive margin, they increase at the same time the opportunity costs of apprenticeship training, which implies that human capital formation is decreased. Furthermore, the model suggests that the reintegration of those workers at the bottom of the ability-distribution into the labor market is not optimal. The additional implementation of minimum wages is counteractive to the reduction of unemployment because firms would thus be prevented from employing workers with very low productivities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich: ein internationaler empirischer Überblick. Expertise (2006)

    Kaltenborn, Bruno; Schiwarov, Juliana; Wielage, Nina;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Juliana Schiwarov & Nina Wielage (2006): Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich. Ein internationaler empirischer Überblick. Expertise. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 31), Berlin, 40 S.

    Abstract

    Der Effekt von Steuer-Transfer-Systemen auf das Arbeitsangebot lässt sich weder aus Beschreibungen des Steuer-Transfer-Systems noch aus theoretischen Überlegungen eindeutig ableiten. "Hierfür sind vielmehr empirische Untersuchungen erforderlich. Die Kenntnis der tatsächlichen Effekte ist essenziell für den Erfolg von Strategien zur Ausweitung des Arbeitsangebots von Personen mit geringem Verdienstpotenzial. Entsprechende empirische Studien sind nicht nur aufwändig, sondern kommen teilweise zu uneinheitlichen Ergebnissen. Daher liegt es nahe, die Ergebnisse vorliegender Untersuchungen vergleichend auszuwerten. Derartige Studien liegen vor allem für die USA, in eingeschränktem Maße aber auch für Großbritannien und Frankreich vor. Für Italien und Irland können keine empirischen Untersuchungen zu den Wirkungen einzelner Elemente des Steuer-Transfer-Systems ermittelt werden. Deshalb werden hilfsweise Ergebnisse von Studien zu den Reaktionen des Arbeitsangebots auf Lohnvariationen referiert. Diese können als Indiz für die Sensitivität des Arbeitsangebots gegenüber Änderungen des Steuer-Transfer-Systems herangezogen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Negative Einkommenssteuer (2006)

    Kumpmann, Ingmar;

    Zitatform

    Kumpmann, Ingmar (2006): Negative Einkommenssteuer. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 35, H. 1, S. 46-49.

    Abstract

    "Insgesamt weist das Konzept der Negativen Einkommensteuer in die richtige Richtung, weil mit ihr nicht nur die Verwaltung außerordentlich vereinfacht würde und Sozial- und Steuersystem besser aufeinander abgestimmt werden könnten. Vor allem würden durch den niedrigeren (impliziten) Grenzsteuersatz im Niedriglohnbereich Leistungsanreize gesetzt, ohne die Mindestsicherung zu gefährden. Die problematischen staatlichen Kontrollen der Arbeitsfähigkeit und Arbeitsbereitschaft würden für die Erhaltung von Leistungsanreizen entbehrlich. Die hohen Kosten verhindern jedoch eine Verwirklichung des Modells in Reinform, so dass bei der praktischen Umsetzung ein Kompromiss zwischen Leistungsanreizen und der Höhe der garantierten Mindestsicherung gefunden werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der britische Working Tax Credit: Beispiel für eine Strategie gegen Arbeitslosigkeit und Armut (2006)

    Peter, Waltraut;

    Zitatform

    Peter, Waltraut (2006): Der britische Working Tax Credit. Beispiel für eine Strategie gegen Arbeitslosigkeit und Armut. (Konrad-Adenauer-Stiftung. Arbeitspapier 150), Berlin, 28 S.

    Abstract

    "New Labour ist 1997 mit dem Versprechen angetreten, eine neue Balance zwischen Eigenverantwortung und staatlicher Fürsorge, zwischen Rechten und Pflichten zu schaffen. Eine Modernisierung des Steuer- und Transfersystems, ein flexibler Arbeitsmarkt und niedrige Lohnnebenkosten sollten Arbeitsanreize verbessern, Erwerbschancen für jeden in einem sich verändernden Arbeitsmarkt schaffen, Familien unabhängig von ihrem Erwerbsstatus besser unterstützen und langfristig die Kinderarmut beseitigen. Waren die Maßnahmen der ersten Amtsperiode auf erwerbsabhängige Transfers konzentriert, so verschob sich in der zweiten Periode der Schwerpunkt hin zu erwerbsundabhängigen Familienleistungen - von 'work' zu 'welfare' - mit negativen Folgen für die Arbeits- und Leistungsanreize. Im Zuge der Sozialreformen konnten Erfolge beim Abbau der Arbeitslosigkeit, vor allem von Jugendlichen erzielt werden. Alle Erwerbstätigenquoten, besonders die der Alleinerziehenden sind gestiegen, gleichzeitig sank die Anzahl der sozialhilfeabhängigen Alleinerziehenden. Die Kinderarmut konnte reduziert, aber nicht beseitigt werden. Gestiegen ist hingegen die Zahl der Incapacity-Benefit-Empfänger. Die Reformbilanz zeigt, wie schwierig es ist, die Balance zwischen welfare und work, zwischen staatlicher Fürsorge und Arbeitsanreizen zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktivierende Sozialhilfe 2006: das Kombilohn-Modell des ifo Instituts (2006)

    Sinn, Hans-Werner; Meister, Wolfgang; Ochel, Wolfgang; Werding, Martin ; Holzner, Christian ;

    Zitatform

    Sinn, Hans-Werner, Christian Holzner, Wolfgang Meister, Wolfgang Ochel & Martin Werding (2006): Aktivierende Sozialhilfe 2006. Das Kombilohn-Modell des ifo Instituts. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 59, H. 2, S. 6-27.

    Abstract

    "Am 26. Januar 2006 stellte das ifo Institut im Rahmen einer Bundespressekonferenz die aktualisierte Version des ifo Kombilohn-Modells 'Aktivierende Sozialhilfe' vor, das eine Alternative zum heutigen Lohnersatzmodell bietet. Das ifo-Modell eröffnet bei verringerten fiskalischen Kosten langfristig bis zu 3,2 Millionen gering qualifizierten Arbeitslosen neue Beschäftigungschancen. Das bisherige System existentsicherender Sozialleistungen, aktuell das Arbeitslosengeld II, schafft ein anhaltendes Hindernis für mehr Beschäftigung gering Qualifizierter. Grund dafür sind die relativ hohen Leistungen an erwerbsfähige Personen, die weiterhin arbeitslos sind, und die hohen Transferentzugsraten, die die Aufnahme einer regulären Beschäftigung bestrafen. Das ifo-Modell eröffnet einen gangbaren und finanzierbaren Weg, dieses Hindernis durch eine Umstrukturierung der staatlichen Lohnersatzleistungen zu Kombilöhnen zu beseitigen. Es beendet das derzeitige Konkurrenzverhältnis zwischen Sozialstaat und privaten Arbeitgebern und ermöglicht eine sozialpolitisch akzeptable Anpassung der deutschen Lohnstruktur, insbesondere der Löhne für gering Qualifizierte, an die internationale Lohnkonkurrenz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Targeted Negative Income Tax (TNIT) in Germany: evidence from a quasi experiment (2006)

    Spermann, Alexander; Strotmann, Harald ;

    Zitatform

    Spermann, Alexander & Harald Strotmann (2006): The Targeted Negative Income Tax (TNIT) in Germany. Evidence from a quasi experiment. (IZA discussion paper 2067), Bonn, 47 S.

    Abstract

    "We report empirical evidence from the first field experiments to be conducted in Germany with program and control groups between 1999 and 2002. The evaluated program called 'Targeted Negative Income Tax (TNIT)' is a time-restricted employee subsidy for means-tested welfare recipients. We focus on a unique data set on welfare recipients in Mannheim and estimate the treatment effect of TNIT on participation probability. The average treatment effect is significant and lies between 6.6 and 6.8 percentage points. Since January 1st, 2005, TNIT can be offered to all means-tested long-term unemployed people in Germany by public case managers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor supply effects of the Earned Income Tax Credit: evidence from Wisconsin supplemental benefit for families with three children (2005)

    Cancian, Maria ; Levinson, Arik ;

    Zitatform

    Cancian, Maria & Arik Levinson (2005): Labor supply effects of the Earned Income Tax Credit. Evidence from Wisconsin supplemental benefit for families with three children. (NBER working paper 11454), Cambridge, Mass., 35 S. DOI:10.3386/w11454

    Abstract

    "We examine the labor market consequences of the Earned Income Tax Credit (EITC), comparing labor market behavior of eligible parents in Wisconsin, which supplements the federal EITC for families with three children, to that of similar parents in states that do not supplement the federal EITC. Data come from the 2000 Census of Population. Most previous studies have relied on changes in the EITC over time, or EITC eligibility differences for families with and without children, or have extrapolated from measured labor supply responses to other tax and benefit programs, and find significant effects of the EITC on employment. In contrast, our cross-state comparison examines a larger difference in EITC subsidy rates, uses more similar treatment and control groups, relies on a policy that has been in place for 5 years, and finds no effect of the EITC on employment or hours worked." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Making work pay in Continental Europe: the example of the French tax credit (2005)

    Cazenave, Marie-Cecile;

    Zitatform

    Cazenave, Marie-Cecile (2005): Making work pay in Continental Europe. The example of the French tax credit. (TLM.NET working paper 2005-22), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    Im Jahre 2001 hat Frankreich ein neues System von negativer Einkommensteuer, das sog. 'Prime pour l'emploi' (PPE) eingeführt. PPE soll den Weg aus der Arbeitslosigkeit und der Inaktivität heraus in ein Arbeitsverhältnis unterstützen, indem es zur Erhöhung der Einkommen im Niedriglohnsektor beiträgt. Damit wurde erstmals in Frankreich ein Instrument, das sich an die Angebotsseite des Arbeitsmarktes und nicht an die Arbeitgeber richtet, angewendet. Die Implementierung dieses Systems ist im europäischen Kontext des von der OECD entwickelten Mottos 'Making work pay' zu sehen, das eine Strategie beschreibt, nach der es attraktiver ist zu arbeiten, als arbeitslos oder inaktiv zu sein. Derartige Strategien sind bisher in den angelsächsischen Ländern und in Europa vor allem in Großbritannien angewendet worden und der Beitrag untersucht, ob sich PPE auf dem französischen Arbeitsmarkt bewährt hat und ob die Strategie des 'Making work pay' noch ausgebaut werden sollte. Im Vergleich mit steuerlichen Maßnahmen, die charakteristisch für das angelsächsische System sind, wird gezeigt, dass PPE durchaus in den Bezugsrahmen Strategie des 'Making work pay' passt. Abschließend wird die Frage behandelt, ob angesichts der Erfahrungen, die andere kontinentale bzw. korporatistische europäische Länder mit ähnlichen politischen Instrumenten gemacht haben, die Strategie des 'Making work pay' für Frankreich das beste Instrument zur Lösung der sozialen Probleme und der Probleme auf dem Arbeitsmarkt darstellt. Insgesamt wird die arbeitsmarktpolitische Strategie für Frankreich unter anderem aufgrund der institutionellen Rahmenbedingungen als wenig erfolgreich eingeschätzt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und soziale Sicherung (2005)

    Deimer, Klaus;

    Zitatform

    Deimer, Klaus (2005): Niedriglohn und soziale Sicherung. In: Europäische Arbeitspolitik, Jg. 13, H. 47, S. 91-98.

    Abstract

    Die Hartz IV-Reform beschneidet die Unterstützung der Arbeitslosen, um diese zu zwingen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Gleichzeitig soll der Niedriglohnsektor ausgeweitet werden. Sollten diese Maßnahmen Arbeitsplätze schaffen, steht ein nächstes Problem an: Die Renten für diese Gruppe werden an die Armutsgrenze reichen. Um solche Armutsfallen zu vermeiden, gleich ob durch Arbeitslosigkeit, Alter, psychosoziale Lebenskrisen oder durch andere Sozialhilfe konstituierende Mechanismen ausgelöst, wird ein für alle grundsätzlich bereit stehendes und gleichwertiges integriertes Steuer-Transfersystem vorgeschlagen. Kernelement auf der Steuerseite wäre eine radikale Steuerreform; auf der Transferseite kann dann eine negative Einkommensteuer zur Anwendung kommen. Insgesamt nähert man sich damit einer Kombination von Steuer- und Beitragfinanzierung. Zur Steuerfinanzierung werden dabei z.B. Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer oder auch Tobin-Steuer in Betracht gezogen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der amerikanische Earned Income Tax Credit als Beispiel einer "make work pay"-Strategie (2005)

    Peter, Waltraut;

    Zitatform

    Peter, Waltraut (2005): Der amerikanische Earned Income Tax Credit als Beispiel einer "make work pay"-Strategie. In: IW-Trends, Jg. 32, H. 3, S. 3-16.

    Abstract

    "Trotz Hartz IV verbleiben in Deutschland zu viele potenzielle Arbeitnehmer in der Sozialhilfe, und eine nachhaltige Integration von Geringqualifizierten in sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze kommt nicht genügend voran. Der Earned Income Tax Credit in den USA ist dagegen ein Beispiel für eine Kombination von aktivierender Sozialhilfe und einer Steuergutschrift für Erwerbstätige mit niedrigem Einkommen. Eine solche Steuergutschrift belohnt Arbeit und verhindert Armut. Sie wird deshalb auch als 'make work pay'-Strategie bezeichnet. Die Erfahrungen mit dem EITC hinsichtlich Zielgenauigkeit, Armutsvermeidung und Erwerbsbeteiligung sind insgesamt positiv. Drei Viertel der Auszahlungen gehen an Alleinerziehende, deren Armutsrisiko am höchsten ist. Sie werden durch den Steuerkredit ermutigt, in den Arbeitsmarkt zu gehen, anstatt in der Sozialhilfe zu verharren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market activation policies: A comparison of the use of tax credits in Belgium, the UK and the US (2005)

    Verbist, Gerlinde ; Lathouwer, Lieve de; Roggeman, Annelies;

    Zitatform

    Verbist, Gerlinde, Lieve de Lathouwer & Annelies Roggeman (2005): Labour market activation policies: A comparison of the use of tax credits in Belgium, the UK and the US. (TLM.NET working paper 2005-21), Amsterdam, 30 S.

    Abstract

    "The main focus of this paper is an empirical analysis of the various effects of the Belgian tax credit for low pay incomes, compared to the effects of its counterparts in the UK and the US. These tax credits have been developed to (1) make work more attractive than benefit dependency, and (2) to improve the welfare position of families with a low income from work, the so-called 'working poor'. Using tax-benefit calculations on so-called typical households, we evaluate the Belgian tax credit with regards to its effects on work incentives and on poverty, comparing it with the introduction of the American EITC and the British WTC in a Belgian socio-economic context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und soziale Sicherung (2003)

    Homberg, Stefan;

    Zitatform

    Homberg, Stefan (2003): Arbeitslosigkeit und soziale Sicherung. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 72, H. 1, S. 68-82.

    Abstract

    "Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit hat verstärkt zu Diskussionen geführt, ob das Steuer-Transfer-System hierfür mitverantwortlich sei. Dabei wurde insbesondere auf die sehr hohe implizite Grenzbelastung im untersten Einkommensbereich hingewiesen. Als Alternativen wurden eine negative Einkommensteuer, negative Grenzsteuersätze oder Arbeitsverpflichtungen für Transferempfänger vorgeschlagen. Die Arbeit würdigt diese Instrumente analytisch und zeigt, dass negative Grenzsteuersätze oder Arbeitsverpflichtungen nicht die erhofften Wohlfahrtswirkungen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active labour market policy vs employment tax credits: lessons from recent UK reforms (2002)

    Blundell, Richard ; Meghir, Costas ;

    Zitatform

    Blundell, Richard & Costas Meghir (2002): Active labour market policy vs employment tax credits. Lessons from recent UK reforms. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,01), Uppsala, 27 S.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die Wirkungen zweier Programme für Niedrigqualifizierte in Großbritannien untersucht, nämlich individuelle Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik (New Deal-Programm) und das Konzept der negativen Einkommensteuer. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Lohnsubventionen für Niedrigverdiener?: eine Kritik an neueren Reformvorschlägen zur Sozialhilfe (2002)

    Breyer, Friedrich;

    Zitatform

    Breyer, Friedrich (2002): Lohnsubventionen für Niedrigverdiener? Eine Kritik an neueren Reformvorschlägen zur Sozialhilfe. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 82, H. 4, S. 208-211.

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich ausschließlich mit dem deutschen Sozialhilfesystem und identifiziert Ungereimtheiten in der Argumentation von dessen Kritikern: Zum einen wird gezeigt, dass die Kritik am bestehenden Sozialhilfe-System in wichtigen Punkten nicht als Kritik an der Rechtslage, sondern allenfalls an der mangelnden Konsequenz der Umsetzung zu deuten ist. Zum anderen wird gezeigt, dass der Reformvorschlag des ifo-Instituts auf einer Inkonsistenz bezüglich einer wichtigen Informationsannahme beruht und das zudem die ausdrücklich genannten Ziele mit anderen, schon lange diskutierten Maßnahmen besser erreicht werden könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Earned Income Tax Credit (2002)

    Hotz, V. Joseph ; Scholz, John Karl;

    Zitatform

    Hotz, V. Joseph & John Karl Scholz (2002): The Earned Income Tax Credit. Cambridge, 79 S.

    Abstract

    "Since its inception in 1975, the Earned Income Tax Credit (EITC) has grown into the largest federally funded means-tested cash assistance program in the United States. In this chapter, we review the political history of the EITC, its rules, and its goals, and we provide a broad set of program statistics on its growth and coverage. We summarize conceptual underpinnings of much of the recent economic research on the EITC and discuss participation in the credit and compliance with its provisions, as well as its effects on labor force participation and hours of work, marriage and fertility, skill formation, and consumption. We note that participation rates of the credit are high, as are rates of credit noncompliance, and that there are theoretical reasons to prefer the EITC to other antipoverty programs if the objective is to encourage work among the poor. We also note that the predicted effects of the EITC are not all pro-work, especially with respect to hours and its labor market incentives for two-earner couples. We summarize the existing empirical research on the behavioral effects of the EITC, with particular emphasis on the effects of the 1986, 1990, and 1993 expansions of the credit on labor force participation and hours of work. The literature provides consistent evidence, generated from a variety of empirical approaches, that the EITC positively affects labor force participation. The literature also finds small, negative effects on hours of work for secondary workers. We conclude the chapter with a discussion of ongoing EITC-related policy debates and highlight what, if any, critical economic issues underlie these debates. " (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    L'Earned Income Tax Credit, un crédit d'impôt ciblé sur les foyers de salariés modestes aux États-Unis (2000)

    Bontout, Olivier;

    Zitatform

    Bontout, Olivier (2000): L'Earned Income Tax Credit, un crédit d'impôt ciblé sur les foyers de salariés modestes aux États-Unis. In: Economie et Statistique H. 335, S. 27-46.

    Abstract

    "Der Earned Income Tax Credit (EITC) ist eine Steuervergütung, die Haushalten gewährt wird, in denen mindestens eine Person arbeitet. Durch die Anhebung der Sätze in den 90er Jahren wurde sie zu einem wichtigen Instrument zur Unterstützung der Familieneinkommen in den Vereinigten Staaten. 1998 konnten 19,5 Millionen Haushalte diese Steuervergütung in Anspruch nehmen; die dadurch entstandenen Kosten von rund 30 Milliarden Dollar machen 1,8% des Bundeshaushaltes aus. Davon profitieren insbesondere Haushalte, die sich aus jungen Menschen zusammensetzen, isoliert wohnen und mindestens ein Kind zu versorgen haben. Auch wenn die Umverteilungseffekte nur partiell gemessen werden, so können sie dennoch mit den einkommensabhängigen Leistungen der sozialen Sicherung verglichen werden. Die unmittelbaren Auswirkungen auf das Arbeitsangebot sind positiv, auf aggregierter Ebene aber bescheiden. Der EITC hat eine wichtige Anreizfunktion, vor allem beim Übergang von der Erwerbslosigkeit zur Beschäftigung; besonders spürbar ist dies bei alleinstehenden Personen mit Kindern. Demnach hätte dieses System allgemein dazu beigetragen, daß die Erwerbsquoten in den letzten Jahren anstiegen, während die negativen Auswirkungen auf die Anzahl der gearbeiteten Stunden nicht so groß gewesen wären. Wie sich der EITC auf die Arbeitsnachfrage auswirkt, ist dagegen noch nicht hinlänglich bekannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Le Working Families Tax Credit, un nouveau crédit d'impôt pour les familles de travailleurs à bas revenus au Royaume-Uni (2000)

    Delarue, Véronique;

    Zitatform

    Delarue, Véronique (2000): Le Working Families Tax Credit, un nouveau crédit d'impôt pour les familles de travailleurs à bas revenus au Royaume-Uni. In: Economie et Statistique H. 335, S. 47-61.

    Abstract

    "Der Working Families Tax Credit (WFTC) ist eine Steuervergütung, die Familien mit Kindern und geringfügiger Beschäftigung gewährt wird. Er ist großzügiger als der Family Credit, den er seit Oktober 1999 ersetzt. Davon betroffen dürften rund 1,5 Millionen Haushalte sein, gegenüber 600 000 im Falle des Family Credit im Jahre 1996. Diese einkommens- und vermögensabhängige Zahlung einer Beihilfe für Familien, von denen ein Mitglied mindestens 16 Wochenstunden arbeitet, soll sicherstellen, daß sich 'Arbeit auszahlt' ('Making work pay'), und soll somit das Arbeitsangebot stimulieren. Der WFTC geht deshalb auch mit einer Beihilfe für die Kinderbetreuung einher. Da hierfür mehr Haushaltsmittel bereitgestellt werden, sind die Umverteilungseffekte des WFTC größer als beim Family Credit. Dagegen scheinen die potentiellen Auswirkungen des WFTC auf die Stimulierung des Arbeitsangebots recht begrenzt zu sein: langfristig dürfte der WFTC lediglich 45 000 Personen dazu veranlassen, in den Arbeitsmarkt einzutreten. Die wichtigsten Neuerung dieses Systems besteht in seiner Verwaltung: die Arbeitgeber 'zahlen' die Steuervergütung direkt an den betroffenen Arbeitnehmer in Form einer zusätzlichen Vergütung oder eine Abgabesenkung (im Falle eines Quellenabzugs). Dadurch wird dieses System gewiß vereinfacht und effizienter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reformkonzepte für die Sozialhilfe und ihre Konsequenzen für Fiskus und Arbeitsangebot: mikroökonometrische Analyse mit dem Sozio-ökonomischen Panel 1986 bis 1996 und dem Simulationsmodell Sim Trans (2000)

    Kaltenborn, Bruno;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno (2000): Reformkonzepte für die Sozialhilfe und ihre Konsequenzen für Fiskus und Arbeitsangebot. Mikroökonometrische Analyse mit dem Sozio-ökonomischen Panel 1986 bis 1996 und dem Simulationsmodell Sim Trans. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 1, S. 68-79.

    Abstract

    "Die quantitative Bedeutung der Sozialhilfe hat vor allem seit Beginn der achtziger Jahre deutlich zugenommen. Dies hat verschiedene politische Akteure zu sehr unterschiedlichen Therapievorschlägen veranlasst. Arbeitgeber und die frühere Bundesregierung verfolg(t)en mit einem Kombilohn-Konzept ebenso wie die Befürworter einer negativen Einkommensteuer arbeitsmarktpolitische Ziele; sie woll(t)en durch eine Reduktion der Anrechnung von Nettoerwerbseinkommen auf die Sozialhilfe die Attraktivität einer Beschäftigung steigern. Die SPD beabsichtigt ein besonderes Leistungssystem für bestimmte Personengruppen zu schaffen, um sie nicht mehr auf die Sozialhilfe zu verweisen. In die gleiche Richtung weisen die Vorstellungen der rotgrünen Bundesregierung und der Gewerkschaften. Grüne, PDS und der Paritätische Wohlfahrtsverband schließlich beabsichtigen die Leistungen zu erhöhen, um die materielle Lage der Sozialhilfeempfänger zu verbessern. In dem Beitrag werden die Wirkungen verschiedener Reformkonzepte auf Fiskus und Arbeitsangebot unter Verwendung des eigenen Modells SimTrans zur Mikrosimulation des deutschen Steuer-Transfer-Systems mit mikroökonometrischen Methoden auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) für West- und Ostdeutschland für 1986 bzw. 1991 bis 1996 prognostiziert. Das Simulationsmodel SimTrans erlaubt u.a. die Kalkulation der Nettoeinkommen beliebiger Haushalte, die mit unterschiedlichen Erwerbsumfängen ihrer Mitglieder vor und nach einer Reform der Sozialhilfe verbunden sind. Dabei werden neben Sozialabgaben und direkten Steuern die wesentlichen staatlichen Sozialleistungen ebenso wie private Unterhaltsleistungen berücksichtigt. Die arbeitsmarktpolitischen Konzepte dürften weitgehend wirkungslos bzw. sogar kontraproduktiv sein. Die anderen Konzepte erweisen sich als kostenträchtig und beschäftigungspolitisch riskant. Dies gilt in besonderem Maße für den PDS-Vorschlag, gefolgt von den Konzepten der Grünen, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und der SPD." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnsektor in den USA: Der "Earned Income Tax Credit" soll Armut bei Arbeit lindern: lässt sich das amerikanische Zuschussmodell zur Beschäftigungsförderung auf Deutschland übertragen? (1999)

    Werner, Heinz;

    Zitatform

    Werner, Heinz (1999): Niedriglohnsektor in den USA: Der "Earned Income Tax Credit" soll Armut bei Arbeit lindern. Lässt sich das amerikanische Zuschussmodell zur Beschäftigungsförderung auf Deutschland übertragen? (IAB-Kurzbericht 12/1999), Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    Mit dem "Earned Income Tax Credit" gibt es seit 1973 in den USA ein Fiskalmodell zur Förderung von Arbeit im Niedriglohnbereich. In dem Beitrag wird untersucht, ob durch einen solchen Steuerzuschuss auch in Deutschland zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Der Autor stellt fest, dass die Übertragung des Modells aus mehreren Gründen keinen Sinn macht: In den USA soll es nicht nur Arbeitsanreize setzen, sondern vor allem Armut bei Arbeit verhindern. In Deutschland aber geht es in erster Linie darum, Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich zu schaffen, von denen es in den USA genug gibt. Da bei uns die Sozialtransfers in der Regel das Existenzminimum sichern, müssten die Zuschüsse erheblich sein, um auf der Angebotsseite einen Anreiz zur Arbeitsaufnahme zu schaffen. Die Nachfrageseite wäre davon - zumindest kurzfristig - kaum tangiert. (IAB2)

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