Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Wandel der Erwerbsformen in Deutschland und Europa (2009)
Zitatform
Schmid, Günther & Paula Protsch (2009): Wandel der Erwerbsformen in Deutschland und Europa. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion paper SP 1 2009-505), Berlin, 46 S.
Abstract
"Der Beitrag präsentiert mit Hilfe einer neuen Herangehens- und Darstellungsweise den Wandel der Erwerbsverhältnisse in Deutschland seit 1985 und vergleicht diese mit der Entwicklung in 23 Mitgliedstaaten der EU im Zehnjahresabschnitt von 1998 bis 2008. Er konzentriert sich auf die so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnisse auf der Grundlage des deutschen Mikrozensus und der Europäischen Arbeitskräfteerhebung. Neben einer detaillierten statistischen Beschreibung nach Geschlecht, Qualifikation und Sektoren werden auch theoretische Einschätzungen zur Erklärung des Wandels geprüft. Schließlich werden die wichtigsten Ergebnisse noch einmal herausgehoben und als zukünftige Herausforderungen für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik diskutiert. Das zentrale Ergebnis ist weder die Klage über das zerfallende 'Normalarbeitsverhältnis' noch über das tendenzielle 'Prekarität' atypischer Beschäftigungsformen; vielmehr nimmt infolge steigender Erwerbstätigkeit und wirtschaftlichen Wohlstands die Vielfalt der Beschäftigungsverhältnisse zu. Parallel dazu steigen allerdings auch die sozialen Risiken im Lebenslauf, vor allem das Risiko stark schwankender Einkommen durch mehrfache oder lange Perioden der Arbeitslosigkeit, wechselnde Arbeitszeiten, Veralten der Qualifikation oder gesundheitliche Leistungseinschränkungen. Sollen neue soziale Ungleichheiten abgebaut oder vermieden werden, müssen sich künftige Arbeitsmarktreformen auf diese Entwicklung einstellen, sei es durch Schaffung neuer sozialer Sicherheiten oder durch arbeits- und sozialrechtliche Flexibilisierung des Normalarbeitsverhältnisses. Der Beitrag endet mit Anregungen zu solchen Reformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Decent work: indexing European working conditions and imposing workplace tax (2009)
Zitatform
Tangian, Andranik (2009): Decent work. Indexing European working conditions and imposing workplace tax. In: Transfer, Jg. 15. No. 3/4, S. 527-556.
Abstract
"In diesem Beitrag wird auf der Grundlage der Daten der vierten Europäischen Erhebung über Arbeitsbedingungen (2005) eine Reihe von Indizes für Arbeitsbedingungen erstellt, die zu dreierlei Zwecken dienen: Erstens wird ein Benchmarking der Länder und sozialen Gruppen vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass die Qualifizierungs- und beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten gering und die Einkommen bescheiden sind. Für Arbeitnehmer in atypischen Beschäftigungsverhältnissen sind die Arbeitsbedingungen weniger gut als für diejenigen, die eine unbefristete Vollzeitbeschäftigung haben. Dies zeigt, dass Europa noch weit entfernt ist von der Schaffung 'besserer Arbeitsplätze', die von der Lissabon Agenda unterstützt wird. Zweitens wird das von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Flexicurity-Konzept analysiert. Unsere Studie widerlegt die Behauptung, dass die europäischen Arbeitnehmer weniger interessiert seien, bei dem gleichen Arbeitgeber zu bleiben, aber mehr Flexibilität benötigen, die mit einer 'Mobilität nach oben' und lebenslangem Lernen kombiniert werden sollte. Darüber hinaus mangelt es in Europa an Ausbildungsmöglichkeiten, und die Arbeitnehmer sind unterschwellig eher widerwillig, zu lernen. Die Grundlage für die Förderung der Flexicurity, wie sie von der Kommission befürwortet wird, erscheint somit fraglich. Drittens wird eine 'Arbeitsplatzsteuer' für schlechte Arbeitsbedingungen vorgeschlagen. Ebenso wie 'grüne Steuern' würde die Arbeitsplatzsteuer die Arbeitgeber ermutigen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Indexierung individueller Arbeitsbedingungen unter Bezugnahme auf eine Checkliste, wie in diesem Beitrag beschrieben, könnte als Prototyp für die Messung der 'sozialen Belastung' dienen, um den Betrag der Arbeitsplatzsteuer zu bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Less than adequate: regulating temporary agency work in the EU in the face of an internal market in services (2009)
Zitatform
Vosko, Leah F. (2009): Less than adequate: regulating temporary agency work in the EU in the face of an internal market in services. In: Cambridge Journal of Regions, Economy and Society, Jg. 2, H. 3, S. 395-411. DOI:10.1093/cjres/rsp007
Abstract
"This article analyzes the Directive on Temporary Agency Work (2008) in the face of a new internal market in services in the European Union. I argue that the adoption of this Directive is paradoxical: on the one hand, it breaks the lengthy stalemate characterizing workers' and employers' efforts to craft a framework agreement. On the other hand, the compromise reached marks a setback for workers' protection because the Directive qualifies equal treatment and its adoption fuels pressure to include services provided by temporary work agencies within the Services Directive (2006)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Transnational labour regulation: A case study of temporary agency work (2008)
Ahlberg, Kerstin; Bercusson, Brian; Bruun, Niklas; Zappala, Loredana; Vigneau, Christophe; Kountouros, Haris;Zitatform
Ahlberg, Kerstin, Brian Bercusson, Niklas Bruun, Haris Kountouros, Christophe Vigneau & Loredana Zappala (2008): Transnational labour regulation: A case study of temporary agency work. (Work and society 60), Brüssel u.a.: Lang, 376 S.
Abstract
"The book illuminates the process and substance of transnational regulation of labour in a global economy. Transnational labour regulation, a central feature of the European social model, engages the 27 Member States of the European Union, and is of potential importance to the rest of the world. The book analyses the attempts at transnational regulation of temporary agency work through the social dialogue between trade unions and employers' organisations at European level and the subsequent - and so far fruitless - EU legislative process. These two processes of transnational labour regulation, and their interaction, until now have been largely invisible. The book also highlights distinctive features of Member States' national regulation as they interacted with the debates on EU transnational labour regulation. It further explores the overlap between regulation of temporary agency work and the EU's regulation of transnational trade in services, the subject of the Directive on services in the internal market. Finally, it draws lessons from the experience of regulation of temporary agency work at national and European levels for transnational labour regulation in general." (Author's abstract, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporary agency work and collective bargaining in the EU (2008)
Zitatform
Arrowsmith, James (2008): Temporary agency work and collective bargaining in the EU. Dublin, 48 S.
Abstract
"This report reviews the present situation regarding the use of temporary agency work (TAW) in European Union Member States. It looks at arrangements for social dialogue and collective bargaining at national level across the EU. It examines the role of collective bargaining in determining such matters as length of assignment, the use of TAW in strikes, and the proportion of agency workers allowed; it also looks at the role of collective bargaining in determining equality of treatment in pay, training and other conditions of employment. In addition, the report reviews other forms of regulation, and national variations, including the composition of companies in the field of TAW, its sectoral and occupational distribution, and the duration of temporary assignments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zeitarbeit hier und anderswo: viele Regeln lenken den Strom (2008)
Zitatform
Jahn, Elke J. (2008): Zeitarbeit hier und anderswo. Viele Regeln lenken den Strom. In: IAB-Forum H. 1, S. 20-25.
Abstract
Zeitarbeit in Deutschland ist eine boomende Branche, trotz geltender strenger Regularien. Von Teilen der Politik wird eine noch strengere Regulierung zum Schutz der Beschäftigten gefordert. Der Beitrag untersucht Wachstumszahlen und Regulierung dieses Sektors im internationalen Vergleich und gibt einen Überblick über die vielfältigen Charakteristika und Tätigkeiten der Zeitarbeit. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass sich die sozio-ökonomischen Merkmale und die Tätigkeiten der Leiharbeiter trotz schrittweiser Deregulierung und einem enormen Wachstum in den letzten beiden Dekaden kaum geändert haben. Der deutsche Zeitarbeitssektor ist vergleichsweise klein und liegt im internationalen Vergleich im europäischen Mittelfeld. Im Gegensatz zu anderen Ländern hat der Dienstleistungsboom deutsche Zeitarbeitsfirmen nicht erfasst. In keinem anderen Land sind so viele Leiharbeiter in Fertigungsberufen tätig. Dementsprechend gering fällt der Frauenerwerbsanteil in der Zeitarbeitsbranche aus. Nach Meinung der Autorin ist es ungewiss, ob eine verschärfte Regulierung den Beschäftigten nutzen würde, da die Kosten für diese Erwerbsform in der Folge steigen würden. 'Sicher ist nur eines. Eine neue Reform schafft vor allem ein Beschäftigungshoch unter Juristen, die dann über den Gleichbehandlungsgrundsatz und die folgende Frage entscheiden müssen: War der sich beklagende Leiharbeiter mit der Stammbelegschaft im Entleihbetrieb in jeder Hinsicht vergleichbar?' (IAB)
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Literaturhinweis
(A-)typical and (in-)secure?: social protection and "non-standard" forms of employment in Europe (2008)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2008): (A-)typical and (in-)secure? Social protection and "non-standard" forms of employment in Europe. In: International social security review, Jg. 61, H. 4, S. 51-73. DOI:10.1111/j.1468-246X.2008.00323.x
Abstract
"Atypical forms of employment (part-time work, mini-jobs, fixed-term contracts and solo self-employment) have gained in importance overall in recent years in many European countries. They are often part of an irregular career pattern and carry a high risk of unemployment. In a 6-country comparison (Germany, the United Kingdom, the Netherlands, Italy, Denmark and Poland) we consider whether and in what way national social protection laws cover the various forms of non-standard employment and the specific risks these entail. Significant variations were found in coverage standards and practices between countries as well as substantial variability within countries in their responses to different types of non-standard employment. A need for further and improved coordination of both social legislation and tax law is identified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Universal disadvantage? The economic well-being of female part-timers in Europe (2008)
Zitatform
Warren, Tracey (2008): Universal disadvantage? The economic well-being of female part-timers in Europe. In: European Societies, Jg. 10, H. 5, S. 737-762. DOI:10.1080/14616690701757853
Abstract
"Working fewer than full-time hours has been seen as a crucial way in which women workers can balance demands from home and paid work. But working part-time holds a range of negative repercussions for other aspects of worker's lives, in particular their economic well-being. Examining objective and subjective indicators of economic well-being, the paper uses data from the European Community Household Panel Survey to consider the ramifications of working short hours for women in Europe. The paper is concerned with the generalisability of the very weak situation of part-timers in Britain. It asks whether and how the economic problems faced by women at the bottom of the occupational hierarchy differ according to societal context. The papers shows that part-time low level workers had the lowest monthly wages relative to their compatriots in each country examined, though the intensity of wage disadvantage varied substantially across the sample. The research did not uncover a universal positive correlation between women's relative wage positions and individual level measures of economic well-being, however. The most prevalent association between working part-time in a low level occupation and facing a weak economic position occurred at the level of household economies. The paper concludes by asking how we best research economic well-being, including whether it should be approached via an individual or household level analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Quality of jobs at risk!: an overview from the ETUC on the incidence and rise of precarious work in Europe (2008)
Abstract
In Vorbereitung der Sitzung des Europäischen Rats am 13. und 14. März in Lissabon zur Beratung von Richtlinien der Arbeitsmarktpolitik der EU für die nächsten drei Jahre, legt der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) ein Thesenpapier vor, dessen zentrale Forderung lautet, dass die Betonung auf der Qualität neuer Arbeitsplätze und nicht wie bisher auf deren Quantität liegen sollte. In Europa sind in den letzten Jahren Millionen von Arbeitsplätzen entstanden, die wegen der nach Meinung des EGB auf dem europäischen Arbeitsmarkt herrschenden 'exzessiven Flexibilität' als prekär zu bezeichnen sind. Besonders betroffen sind Frauen, junge Menschen, Migranten und ältere Arbeitnehmer. Ein Länderbericht im Anhang gibt eine Bestandsaufnahme prekärer Arbeitsverhältnisse in den einzelnen EU-Ländern. Der EGB stellt fest, dass Arbeitsmarktflexibilität an sich noch keine Arbeitsplätze schafft und dass die positiven Auswirkungen des Abbaus von Arbeitnehmerrechten auf den Arbeitsmarkt überschätzt werden. Eine zukünftige Arbeitsmarktpolitik sollte sich daher an einer Stärkung des im EU-Recht formulierten gemeinschaftlichen sozialen Besitzstands (European Social acquis) orientieren. (IAB)
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der unternehmerischen Tätigkeit (2007)
Franco, Ana;Zitatform
Franco, Ana (2007): Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der unternehmerischen Tätigkeit. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 30/2007), Brüssel, 7 S.
Abstract
"Nach wie vor führen in der EU weitaus mehr Männer als Frauen ihr eigenes Unternehmen. Ebenso sind deutlich mehr Männer als Frauen in der Unternehmensleitung tätig, ungeachtet dessen, ob ihnen das Unternehmen gehört oder nicht. In den letzten Jahren hat es keine Anzeichen für eine Verringerung dieser Diskrepanzen gegeben. Selbständige Frauen in der Industrie und im Dienstleistungssektor machten 2005 in der Europäischen Union insgesamt nur 8,6 % aller erwerbstätigen Frauen aus - bei den Männern war der entsprechende Anteil doppelt so hoch. Weitere Ergebnisse:
- Fast dreimal so viele Männer wie Frauen sind Selbständige mit Arbeitnehmern,
- Wenig Anzeichen für eine Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Unternehmertätigkeit,
- Sektorale Konzentration der Selbständigen mit Arbeitnehmern bei Frauen ausgeprägter,
- Weitaus mehr Männer als Frauen in der Unternehmensleitung,
- Anteile der als Unternehmensleiter tätigen Frauen und Männer seit 2000 kaum verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Selbständigkeit in Europa 1991-2003: empirische Evidenz mit Länderdaten (2007)
Zitatform
Göggel, Kathrin, Johannes Gräb & Friedhelm Pfeiffer (2007): Selbständigkeit in Europa 1991-2003. Empirische Evidenz mit Länderdaten. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 227, H. 2, S. 153-167. DOI:10.1515/jbnst-2007-0203
Abstract
"In der Studie werden ausgewählte makroökonomische Determinanten der Anzahl der Selbständigen in fünfzehn Ländern Europas untersucht. Datenbasis sind die Arbeitskräfteerhebungen der Europäischen Union für die Jahre 1991 - 2003. Ausgangspunkt der Studie ist der Rückgang der Anzahl der Selbständigen in diesem Zeitraum, bei gleichzeitigem Rückgang der Anzahl der Arbeitslosen und einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf. Paneldatenanalysen geben einen Hinweis darauf, dass sowohl die Anzahl der Arbeitslosen wie auch der Arbeitnehmer die Anzahl der Selbständigen erhöht, wohingegen das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf einen negativen Einfluss ausübt, insbesondere auf die Anzahl der Einpersonenunternehmen. Ein höherer Realzins reduziert die Anzahl der Selbständigen, ebenso wie höhere durchschnittliche Steuern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Männer und Frauen in unfreiwillig befristeten Beschäftigungsverhältnissen (2007)
Hardarson, Omar;Zitatform
Hardarson, Omar (2007): Männer und Frauen in unfreiwillig befristeten Beschäftigungsverhältnissen. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 98/2007), Brüssel, 8 S.
Abstract
"2005 hatten fast 15 % der weiblichen und etwa 14 % der männlichen Arbeitnehmer in der EU-25 einen befristeten Arbeitsvertrag. Viele dieser Beschäftigten arbeiteten nicht absichtlich, sondern unfreiwillig in befristeten Arbeitsverhältnissen - weil sie keine Daueranstellung finden konnten. Im Mittelpunkt der Ausgabe stehen diese Frauen und Männer - ihre relative Zahl, ihr Alter, ihre Verteilung auf verschiedene Wirtschaftszweige und Berufe und die typische Laufzeit ihrer Arbeitsverträge.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- 2005 übten 7,5 % aller weiblichen und 6,7 % aller männlichen Beschäftigten unfreiwillig eine befristete Beschäftigung aus.
- Von 2000 bis 2005 stieg der Anteil sowohl der Frauen als auch der Männer in befristeten Arbeitsverhältnissen sowie der Anteil derer, die nicht freiwillig befristet beschäftigt waren.
- Beinahe ein Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter 30 Jahren hatte 2005 einen befristeten Arbeitsvertrag, und rund 40 % davon waren nicht auf eigenen Wunsch befristet angestellt.
- Am höchsten war der Anteil der unfreiwillig befristet Beschäftigten in der Landwirtschaft und in privaten Haushalten.
- Hilfsarbeitskräfte sind in wesentlich größerem Umfang unfreiwillig befristet beschäftigt als Führungskräfte, Wissenschaftler und Techniker.
- Rund 43 % der Frauen und 48 % der Männer, die einer unfreiwillig befristeten Tätigkeit nachgehen, haben Arbeitsverträge mit weniger als sechs Monaten Laufzeit." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Are unemployment insurance systems in Europe adapting to news risks arising from nonstandard employment? (2007)
Zitatform
Leschke, Janine (2007): Are unemployment insurance systems in Europe adapting to news risks arising from nonstandard employment? (Universite Libre, Bruxelles, Departement d'Economie Appliquee. Working paper RS 07-05), Brüssel, 48 S.
Abstract
"This paper addresses the question to what extent social protection systems in different European countries do succeed in coping with the risks arising from non-standard forms of employment. Focusing on the examples of part-time and temporary employment, the paper will examine exclusionary transitions and the access to unemployment insurance benefits of workers concerned by these forms of employment. The European Community Household Panel Data (ECHP) will be used. The general hypothesis is that the adaptability of unemployment insurance systems varies between welfare regimes. Therefore, four countries will be compared: Denmark, Germany, Spain and the United Kingdom." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neue Selbstständige und soziale Sicherheit: ein europäischer Vergleich (2007)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige und soziale Sicherheit. Ein europäischer Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 7, S. 387-393. DOI:10.5771/0342-300X-2007-7-387
Abstract
"In den meisten europäischen Ländern hat die selbstständige Erwerbsarbeit in den letzten Dekaden an Bedeutung gewonnen, so auch in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Italien und Schweden. Vor allem der Anteil der Solo-Selbstständigen ist stetig gestiegen. Diese Entwicklung ist mit neuen Herausforderungen an die Sozialpolitik verbunden und wirft die Frage auf, ob und in welcher Form die staatlichen Systeme diese Herausforderungen meistern. Um diese Frage zu beantworten, wird die Absicherung der Selbstständigen in zentralen Zweigen der nationalen Sozialversicherungssysteme umrissen. Weiterhin wird beschrieben, welche Politik die Europäische Kommission hinsichtlich der Absicherung der Selbstständigen verfolgt. Schließlich wird auf die kollektive Interessenvertretung Selbstständiger, z.B. durch die Gewerkschaften, eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Selbstständige im europäischen Vergleich: Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit (2007)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2007): Neue Selbstständige im europäischen Vergleich. Struktur, Dynamik und soziale Sicherheit. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 201), Düsseldorf, 170 S.
Abstract
"In den 1970er Jahren setzte europaweit eine Zunahme an selbstständiger Erwerbsarbeit ein, die so genannte 'Renaissance der Selbstständigkeit'. In dem Band wird dieser Trend nach verschiedenen wirtschaftlichen, strukturellen und sozialen Kriterien im Ländervergleich (Deutschland, Niederlande, Italien, Schweden und Vereinigtes Königreich) beleuchtet. Ein Ergebnis des Ländervergleichs ist, dass der Boom der Selbstständigkeit eine große Anzahl von Personen einbezogen hat, die nicht das Profil des traditionellen Selbstständigen (Kleingewerbetreibende, Professionen, Mittelstandsbetriebe und verkammerte Berufe) haben. Die 'neuen Selbstständigen' gründen häufig im Dienstleistungsbereich Klein-, Kleinst- oder Solo-Unternehmen, oftmals ohne oder nur mit geringen Vermögenswerten. Insbesondere die Solo-Selbstständigkeit zeichnet sich durch eine hohe Mobilität und häufige Statuswechsel aus. Diese Entwicklungen sind mit neuen Anforderungen an die soziale Sicherung für die zuständigen Akteure und Institutionen verbunden. Der Band zeigt am Beispiel zentraler Versicherungszweige, ob und in welcher Form die nationalen staatlichen Sicherungssysteme auf diese Herausforderungen eingestellt sind. Beschrieben wird weiterhin, in welcher Form die Gewerkschaften sich der Entwicklung stellen und die Organisierung und Interessenvertretung dieser Selbstständigen weiter vorantreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexicurity: Reconciling social security with flexibility: empirical findings for Europe (2007)
Seifert, Hartmut; Tangian, Andranik S.;Zitatform
Seifert, Hartmut & Andranik S. Tangian (2007): Flexicurity: Reconciling social security with flexibility. Empirical findings for Europe. (WSI-Diskussionspapier 154), München, 35 S.
Abstract
"It is empirically shown that the more flexible employment, the more it is precarious. For this purpose, two families of indices, of flexible work and of precarious work, are defined basing on the Fourth European Survey of Working Conditions 2005 by the European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions. Two methodologies of constructing composite indicators are applied, of the Hans Böckler Foundation, and of the OECD. Both methodologies give very similar results. After the indices have been constructed, the dependence between flexibility and precariousness of work is established by regression analysis with statistical certainty. Besides, it is revealed that the institutional regulation of employment does not necessarily imply the adequate factual effect. For instance, Turkey and Greece with a strict employment protection legislation have a high labour market flexibility due to a large fraction of employees who work with no contract. Among other things, it is shown that the employment flexibility has the strongest negative effect on the employability. It implies serious arguments against the recent reconsideration of the function of social security attempted by the European Commission within the flexicurity discourse. The suggested shift from income security towards a high employability cannot be consistently implemented. Our study provides empirical evidence that a high employability can be hardly attained under flexible employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Is flexible work precarious?: a study based on the 4th European Survey of Working Conditions 2005 (2007)
Tangian, Andranik S.;Zitatform
Tangian, Andranik S. (2007): Is flexible work precarious? A study based on the 4th European Survey of Working Conditions 2005. (WSI-Diskussionspapier 153), Düsseldorf, 77 S.
Abstract
"The analysis of interaction of flexibility and precariousness of work shows that the more flexible employment, the more it is precarious. For this purpose, two families of indices, of flexible work and of precarious work, are defined basing on the Fourth European Survey of Working Conditions 2005 by the European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions. Two methodologies of constructing composite indicators are applied, of the Hans Böckler Foundation, and of the OECD. Both methodologies give very similar results. After the indices have been constructed, the dependence between flexibility and precariousness of work is established by regression analysis with statistical certainty. Besides, it is revealed that the institutional regulation of employment does not necessarily imply the adequate factual effect. For instance, Turkey and Greece with a very strict employment protection legislation have a high labour market flexibility due to a large fraction of employees who work with no contract. Among other things, it is shown that the employment flexibility has the strongest negative effect on the employability. It implies serious arguments against the recent reconsideration of the function of social security attempted by the European Commission within the flexicurity discourse. The suggested shift from income security towards a high employability cannot be consistently implemented. Our study provides empirical evidence that a high employability can be hardly attained under flexible employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Flexibility - flexicurity - flexinsurance: response to the European Commission's Green Paper "Modernising labour law to meet the challenges of the 21st century" (2007)
Zitatform
Tangian, Andranik (2007): Flexibility - flexicurity - flexinsurance. Response to the European Commission's Green Paper "Modernising labour law to meet the challenges of the 21st century". (WSI-Diskussionspapier 149), Düsseldorf, 38 S.
Abstract
"The paper contains both critical remarks on and constructive suggestions to Green Paper: Modernising labour law to meet the challenges of the 21st century of the European Commission (2006a) which promotes flexicurity policies, that is, relaxing the employment protection legislation while providing advances in employment and social security for flexible workforces, like fixed-term, part-time and agency workers, or self-employed. The default assumption, that relaxing labour laws can be compensated by these advances, is criticised. These measures are regarded as too vague and insufficient, as also demonstrated in our previous study with empirical evidence. Therefore, some additional measures are proposed to counterbalance the actual flexibilization of employment relations, including (1) flexinsurance, a kind of progressive flexibilization tax, meaning that the employer's contribution to social security should be proportional to the flexibility of the contract/risk of becoming unemployed, (2) elements of the basic minimum income model, (3) constraining financial markets, as well as (4) developing adequate policy monitoring/evaluation instruments. It is argued that all of these meet interests of social partners and solve contradictions between such European policies as flexicurity, make work pay, welfare-state policy, and civil-society policy. Finally, we provide specific thoughts to 14 questions posed by the Green Paper." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zeitarbeit im Spannungsverhältnis von Dienstleistungsfreiheit und Tarifautonomie (2007)
Thüsing, Gregor; Lembke, Mark;Zitatform
Thüsing, Gregor & Mark Lembke (2007): Zeitarbeit im Spannungsverhältnis von Dienstleistungsfreiheit und Tarifautonomie. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 38, H. 1, S. 87-127.
Abstract
Gegenstand der Ausführungen ist eine Initiative zur Einführung eines Mindestlohnes für den Bereich der Zeitarbeit durch Ausdehnung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) auf diese Branche. Hierdurch soll vermieden werden, dass ausländische Verleihunternehmen Billigarbeitskräfte nach Deutschland überlassen und die Arbeitsplätze der deutschen Arbeitnehmer durch 'Sozialdumping' gefährden. Zum anderen soll hierdurch eine Gleichheit der Wettbewerbsbedingungen für inländische und ausländische Verleihunternehmen in Deutschland erreicht werden. Der Autor überprüft im folgenden, ob diese Argumentationsansätze verfassungs- sowie europarechtlich haltbar sind. Er kommt zu dem Ergebnis, dass eine Einbeziehung von Tarifverträgen der Zeitarbeit in das AEntG europarechtlich einen unzulässigen Eingriff in die Dienstleistungsfreiheit darstellt. Es wird dargelegt, dass keine Gefahr des 'Sozialdumpings' besteht. 'Die bestehenden gesetzlichen Regelungen, insbesondere der Grundsatz von Equal Pay/Treatment und die im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) vorgesehene Tariföffnungsklausel, gelten international zwingend und gewährleisten daher ein ausreichendes Schutzniveau.' Der Autor plädiert statt dessen für eine Ergänzung der Tariföffnungsklausel im AÜG, 'wonach Verleiher mit Sitz in einem Mitlgiedsstaat der EU die Anwendung der Regelungen eines deutschen Tarifvertrags vereinbaren können, wenn sie Leiharbeitnehmer in den Geltungsbereich des deutschen Tarifvertrages überlassen.' (IAB)
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Literaturhinweis
Temporary agency work in an enlarged European Union (2006)
Zitatform
Arrowsmith, James (2006): Temporary agency work in an enlarged European Union. Dublin, 58 S.
Abstract
"This report, commissioned by the sectoral social dialogue committee on temporary agency work, is based on an EIRO comparative study of temporary agency work in the enlarged EU. The questionnaire survey gathered responses across 28 countries - the 25 EU Member States, as well as Norway and the acceding countries Bulgaria and Romania. The report explores a range of topics including the definition and extent of TAW, its regulation in the different countries, both by law and collective agreement, and the views of the social partners on developments in the sector. The findings have been supplemented by further data and detailed comments received from the social partners at both national and confederal levels (Eurociett and UNI-Europa), which were closely involved in the production of both the national and the overview reports from the very outset." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Temporary agency work in Europe (2006)
Michon, Francois;Zitatform
Michon, Francois (2006): Temporary agency work in Europe. In: S. E. Gleason (Hrsg.) (2006): The shadow workforce : perspectives on contingent work in the United States, Japan, and Europe, S. 269-304.
Abstract
Der Beitrag gibt eine Überblick über die Rolle atypischer Beschäftigung in Europa und diskutiert die institutionelle Antwort auf dieses Problem in Gestalt von Zeitarbeitsunternehmen. Diese stellten ein Instrument zur Erleichterung der Flexibilität des Arbeitsmarktes dar. Die Vorschriften, nach denen solche Unternehmen tätig werden können, unterscheiden sich innerhalb der EU von Land zu Land, wobei die EU das Ziel verfolgt, die Bestimmungen insoweit zu regulieren und aneinander anzupassen, dass sie zur Integration auf dem europäischen Arbeitsmarkt beitragen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Zeitarbeitsunternehmen in den Mitgliedsstaaten der EU und erläutert die arbeitsmarktspezifischen Unterschiede. Da es an einer gemeinsamen Definition von Zeitarbeitsunternehmen fehlt, ist auch eine länderübergreifende Analyse schwierig. In Deutschland kommen sie in erster Linie im industriellen Sektor und bei der Vermittlung männlicher Arbeitskräfte zum Einsatz, während in Dänemark der Dienstleistungssektor mit gut ausgebildeten weiblichen Arbeitskräften ihr wichtigstes Einsatzfeld ist. Erläutert werden auch die unterschiedlichen nationalen Regulierungsansätze und die unterschiedlichen Haltungen der Sozialpartner (Arbeitgeber und Gewerkschaften). Während z.B. die Arbeitgeber von Zeitarbeitsunternehmen auf nationaler Ebene organisiert sind, fehlt auf gewerkschaftlicher Seite ein entsprechendes Pendant, weil die Gewerkschaften dieser Arbeitsform grundsätzlich skeptisch gegenüber stehen. Nach Meinung des Autors bleibt die EU aufgefordert, einen integrativen Ansatz zur Regulierung von Zeitarbeit zu entwickeln. (IAB)
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Literaturhinweis
Lebens- und Arbeitsqualität von Selbstständigen: objektive Lebens- und Arbeitsbedingungen und subjektives Wohlbefinden einer heterogenen Erwerbsgruppe (2006)
Zitatform
Protsch, Paula (2006): Lebens- und Arbeitsqualität von Selbstständigen. Objektive Lebens- und Arbeitsbedingungen und subjektives Wohlbefinden einer heterogenen Erwerbsgruppe. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2006-106), Berlin, 56 S.
Abstract
"Die berufliche Selbstständigkeit hat in den letzten Jahren einen enormen Anstieg erlebt. Die Ursachen und (gesamt-)wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Bedeutungszuwachses werden jedoch kontrovers diskutiert. In diesem Zusammenhang wird zwar darauf verwiesen, dass das Phänomen nicht einseitig betrachtet werden darf, da die Gruppe der Selbstständigen sehr heterogene soziale Lagen umfasst. Die Untersuchung der tatsächlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Selbstständigen ist jedoch zu großen Teilen ins Hintertreffen geraten. Dies gilt im Besonderen für Aspekte des subjektiven Wohlbefindens, welche neben den objektiven Lebensbedingungen die Lebensqualität von Individuen bestimmen. Die Analyse auf Basis des Eurobarometers 56.1 (2001) stellt sich diese Frage nach der Lebens- und Arbeitssituation von Selbstständigen. Wie unterscheiden sich Selbstständige und abhängig Beschäftigte und wie heterogen sind die Selbstständigen untereinander? Der Schwerpunkt der Studie liegt auf Deutschland, wobei zentrale Ergebnisse auf der Ebene der EU (EU-15) repliziert werden um deren Geltung auch unabhängig vom Länderkontext feststellen zu können. Themen des deskriptiven Teils sind Lebens- und Arbeitszufriedenheit, Zentralität von Arbeit, Einkommen, Zeitwohlstand, soziale Sicherung (vor allem die Altersvorsorge), die Qualität der Arbeitsaufgaben und das Ausmaß des Arbeitsdruckes. Es lässt sich eine oftmals stärkere Heterogenität der Lebens- und Arbeitsbedingungen unter den Selbstständigen feststellen, aber auch eindeutige Tendenzen, die sie als Gruppe von den abhängig Beschäftigten unterscheiden. Besonders auffällig ist, dass Selbstständige einerseits durchschnittlich sehr viel zufriedener mit ihrer Arbeit sind als abhängig Beschäftigte und die Qualität ihrer Arbeitsaufgaben positiver einschätzen. Andererseits stehen sie häufiger unter starkem Arbeitsdruck. Es konnte mittels linearer Regressionsmodelle nachgewiesen werden, dass dieser Zusammenhang auch unter der Kontrolle von persönlichen und berufsspezifischen Merkmalen bestätigt werden kann. Außerdem zeigen die multivariaten Analysen, dass die höhere Arbeitszufriedenheit der Selbstständigen auf die bessere Qualität ihrer Arbeit zurückzuführen ist. Diese Ergebnisse konnten sowohl für Deutschland als auch auf der Ebene der EU-15 bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regulating new forms of employment: local experiments and social innovation in Europe (2006)
Regalia, Ida; Lope, Andreu; Marginson, Paul; Ballarino, Gabriele ; Mcilroy, Rachel; Duclos, Laurent; Meriaux, Olivier; Gibert, Francesc; Regalia, Ida; Bortolotti, Franco; Scherer, Stefani ; Giaccone, Mariao;Zitatform
Regalia, Ida (Hrsg.) (2006): Regulating new forms of employment. Local experiments and social innovation in Europe. London u.a.: Routledge, 289 S.
Abstract
"Using a comparative framework, this new volume focuses on how non-standard employment can be regulated in very different social, political and institutional settings. After surveying these new forms of work and the new demands for labour-market regulation, the authors identify possible solutions among local-level actors and provide a detailed analysis of how firms assess the advantages and disadvantages of flexible forms of employment. The authors provide six detailed case studies to examine the successes and failures of experimental approaches and social innovation in various regions in the UK, France, Germany, Italy and Spain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Globalization and deregulation: does flexicurity protect atypically employed? (2006)
Zitatform
Seifert, Hartmut & Andranik Tangian (2006): Globalization and deregulation. Does flexicurity protect atypically employed? (WSI-Diskussionspapier 143), Düsseldorf, 24 S.
Abstract
"Hitherto, discussion of flexicurity has focused on normal employment (permanent full-time), with atypical work receiving only cursory attention. Nevertheless, the most affected are just atypically employed (= other than normally employed). To monitor effects of flexicurity policies in Europe, flexicurity indices are constructed from: (a) scores of the strictness of employment protection legislation provided by the OECD, (b) qualitative juridical data on social security benefits (unemployment insurance, public pensions, etc.), and (c) data on the dynamics of employment types (permanent, temporary, full-time, part-time, self-employed, etc.). The empirical investigation shows that, contrary to political promises and theoretical opinions, the deregulation of European labour markets absolutely predominates. Its moderate compensation by advantages in social security occurred only twice: in Denmark and Netherlands at the end of the 1990s. The flexibilization reduces the average employment status, i.e. employees are more often employed not permanently but temporarily, not full-time but part-time, and more frequently they involuntary turn to self-employment. On the other hand, the eligibility to social benefits depends on the employment status. Thereby these trends disqualify employees from social benefits. The apparent compensation of the labour market deregulation by social advantages is therefore insufficient." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Grünbuch der Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Ein moderneres Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (2006)
Zitatform
(2006): Grünbuch der Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Ein moderneres Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. (Verhandlungen des Bundesrates. Drucksachen 868/06 (29.11.2006)), 18 S.
Abstract
Die Modernisierung des Arbeitsrechts ist von zentraler Bedeutung für eine bessere Anpassungsfähigkeit von Arbeitnehmern und Unternehmen. In dem Grünbuch wird untersucht, wie durch Weiterentwicklung des Arbeitsrechts insbesondere durch Fortschritte bei der 'Flexicurity'-Agenda positive Wirkungen im Hinblick auf das Ziel der Lissabon-Strategie erzielt werden können, nachhaltiges Wachstum und gleichzeitig mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen. Das Grünbuch soll dazu dienen, (1) die zentralen Herausforderungen zu ermitteln, die sich aus der klaren Diskrepanz zwischen dem derzeitigen Rechtsrahmen und der Arbeitsvertragssituation einerseits und den Gegebenheiten der Arbeitswelt andererseits ergeben; (2) die Regierungen der Mitgliedstaaten, die Sozialpartner und andere relevante Akteure in eine ergebnisoffene Debatte darüber einzubinden, wie das Arbeitsrecht zur Förderung der Flexibilität beitragen kann; (3) die Diskussion darüber anzuregen, wie durch unterschiedliche Arten vertraglicher Beziehungen bei gleichen Arbeitsrechten für alle Arbeitnehmer die Schaffung von Arbeitsplätzen erleichtert werden kann und (4) einen Beitrag zur Agenda für bessere Rechtsetzung zu leisten durch Förderung der Modernisierung des Arbeitsrechts unter Berücksichtigung der Gesamtvorteile und Gesamtkosten, sodass die einzelnen Arbeitnehmer und die Unternehmen klarer ihre Rechte und Pflichten erkennen können. (IAB)
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Part-time work in EU countries: labour market mobility, entry and exit (2005)
Buddelmeyer, Hielke; Mourre, Gilles; Ward, Melanie;Zitatform
Buddelmeyer, Hielke, Gilles Mourre & Melanie Ward (2005): Part-time work in EU countries. Labour market mobility, entry and exit. (IZA discussion paper 1550), Bonn, 47 S.
Abstract
"This paper looks at the role of part-time work in labour mobility for 11 European countries. We find some evidence of part-time work being used as a stepping stone into full-time employment, but for a small proportion of individuals (less than 5%). Part-time jobs are also found to be more frequently taken up as a means to enter the labour market than to leave it. Multinomial logit regression of the determinants of part-time work reveals household composition, past labour market history and country of residence as very important for both men and women in their decision to work part time. Random effects regression controlling for individual heterogeneity, and the comparison of results for Europe and the US, reveals that a significantly higher proportion of female workers in Europe prefer inactivity and a significantly lower percentage prefer full-time, over part-time employment, than in the US, with considerable variation across EU countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Exits from temporary jobs in Europe: a competing risks analysis (2005)
Zitatform
D'Addio, Anna Cristina & Michael Rosholm (2005): Exits from temporary jobs in Europe. A competing risks analysis. In: Labour economics, Jg. 12, H. 4, S. 449-468. DOI:10.1016/j.labeco.2005.05.002
Abstract
"We study transitions out of temporary jobs using the waves 1994-1999 of the European Community Household Panel applying a discrete time duration model. Specifically, we use a multinomial logit model distinguishing between exits into permanent employment and non-employment. Two different specifications are presented, one does not account for unobserved heterogeneity while the other does. Unobserved heterogeneity is assumed to follow a discrete distribution. The competing risks model is estimated jointly for all EU Member States. The duration dependence parameters suggest that in general for EU as a whole, very short contracts provide higher chances of labour market exclusion especially for men. We discuss potential implications of our findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Befristete Arbeitsverträge älterer Arbeitnehmer im Einklang mit Gemeinschaftsrecht (2005)
Koberski, Wolfgang;Zitatform
Koberski, Wolfgang (2005): Befristete Arbeitsverträge älterer Arbeitnehmer im Einklang mit Gemeinschaftsrecht. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 22, H. 2, S. 79-84.
Abstract
Vor dem Hintergrund noch ausstehender Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs untersucht der Aufsatz die Vereinbarkeit von § 14 III TzBfG - befristete Arbeitsverträge älterer Arbeitnehmer - mit dem europäischen Gemeinschaftsrecht. Zunächst wird die Entwicklung der gesetzlichen Grundlagen für die Befristung von Arbeitsverhältnissen älterer Arbeitnehmer dargestellt und ein Überblick zum Regelungsinhalt des § 14 III TzBfG gegeben. Es wird dann der Frage der Vereinbarkeit der fraglichen Regelung mit dem Gemeinschaftsrecht, im einzelnen mit der Richtlinie 1999/70/EG zu der EGB-UNICE-CEEP-Rahmenvereinbahrung über befristete Arbeitsverträge sowie mit der Richtlinie 2000/78/EG zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf, nachgegangen. Festzuhalten bleibt, dass § 14 III TzBfG mit den hier behandelten Richtlinien vereinbar ist. Er steht sowohl im Einklang mit den Maßnahmevarianten des § 5 I lit. a und b RV-B sowie dem Verschlechterungsverbot nach § 8 III RV-B. Auch ein Verstoß gegen die Antidiskriminierungsrichtlinie 2000/78/EG kann nicht festgestellt werden, da die Ungleichbehandlung wegen des Alters über Art. 6 gerechtfertigt ist. Die auf Grund der kontroversen Diskussion geschürte Verunsicherung auf Arbeitgeberseite kann nur behoben werden, wenn Rechtssicherheit herrscht. 'Die Anwendung dieser Befristungsvariante trägt gemäß ihrem beschäftigungspolitischen Ziel zu einer Verbesserung der Einstellungschancen der älteren Arbeitnehmer bei und sollte damit auch in Zukunft verstärkt genutzt werden.' (IAB)
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The part-time pay penalty (2005)
Zitatform
Manning, Alan & Barbara Petrongolo (2005): The part-time pay penalty. (CEP discussion paper 679), London, 97 S.
Abstract
"In 2003, women working part-time in the UK earned, on average, 22% less than women working full-time. Compared to women who work FT, PT women are more likely to have low levels of education, to be in a couple, to have young and numerous children, to work in small establishments in distribution, hotels and restaurants and in low-level occupations. Taking account of these differences, the PT penalty for identical women doing the same job is estimated to be about 10% if one does not take account of differences in the occupations of FT and PT women and 3% if one does. The occupational segregation of PT and FT women can explain most of the aggregate PT pay penalty. In particular, women who move from FT to PT work are much more likely to change employer and/or occupation than those who maintain their hours status. And, when making this transition, they tend to make a downward occupational move, evidence that many women working PT are not making full use of their skills and experience. Women working PT in the other EU countries have similar problems to the UK but the UK has the highest PT pay penalty and one of the worst problems in enabling women to move between FT and PT work without occupational demotions. At the same time, PT work in the UK carries a higher job satisfaction premium (or a lower job satisfaction penalty) than in most other countries. Policy initiatives in recent years like the National Minimum Wage, the Part-Time Workers Regulations and the Right to Request Flexible Working appear to have had little impact on the PT pay penalty as yet although it is too early to make a definitive assessment of the full impact of some of these regulations. The most effective way to reduce the PT pay penalty would be to strengthen rights for women to move between FT and PT work without losing their current job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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European welfare state under the policy "make work pay": analysis with composite indicators (2005)
Tangian, Andranik S.;Zitatform
Tangian, Andranik S. (2005): European welfare state under the policy "make work pay". Analysis with composite indicators. (WSI-Diskussionspapier 141), Düsseldorf, 38 S.
Abstract
"Die soziale Sicherheit in 22 europäischen Ländern wird mit einem Indikator evaluiert. Er basiert auf ein census-simulierenden Modell, das institutionelle und empirische Ansätze kombiniert. Die individuellen Antworten der Arbeitslosen über die zustehenden sozialen Leistungen werden entsprechend der persönlichen Situationen mittels der OECD Steuer- Sozialleistungsmodelle regel-basiert berechnet. Die empirischen Daten über die persönlichen Situationen stellt EuroStat zur Verfügung. Das Ziel ist, die nationalen Durchschnitte der Nettoersatzquoten (NEQ) für Arbeitslose einzuschätzen. Solch ein Indikator zeigt den durchschnittlichen Prozentanteil, mit dem die sozialen Leistungen den Verlust der vorherigen Verdienste kompensieren. Das Papier schlägt vor:
-(Methodologie) ein Modell der Zensus-Simulation, das statistische Bevölkerungsdaten mit individuellen Antworten kombiniert, die von einem regel-basierenden Modell berechnet werden,
-(Indikator) eine quantitative Evaluierung der europäischen sozialen Sicherheit, die trotz institutioneller Verbesserungen ihren totalen Rückgang im Jahr 2004 erlebt,
-(Analyse) eine Erklärung des Rückgangs durch eine strukturelle Änderung des europäischen Arbeitsmarktes mit wachsenden atypischen Beschäftigungsgruppen (Teilzeitbeschäftigte, Befristete, Selbstständige usw.), die geringere Sozialleistungen als die Dauervollzeitbeschäftigten beziehen,
-(Politische Implikationen) eine mögliche Auflösung der Widersprüche zwischen europäischen Politiken mittels Grundsicherungsmodell zusammen mit einer Flexinsurance (Flexibilisierungsversicherung)." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Temporary employment and health: a review (2005)
Virtanen, Marianna ; Kivimäki, Mika ; Joensuu, Matti ; Elovainio, Marko ; Virtanen, Pekka ; Vahtera, Jussi ;Zitatform
Virtanen, Marianna, Mika Kivimäki, Matti Joensuu, Pekka Virtanen, Marko Elovainio & Jussi Vahtera (2005): Temporary employment and health. A review. In: International Journal of Epidemiology, Jg. 34, H. 3, S. 610-622. DOI:10.1093/ije/dyi024
Abstract
"We aimed to review evidence on the relationship between temporary employment and health, and to see whether the association is dependent on outcome measure, instability of employment, and contextual factors. We systematically searched for studies of temporary employment and various health outcomes and critically appraised 27 studies. The review suggests higher psychological morbidity among temporary workers compared with permanent employees. According to some studies, temporary workers also have a higher risk of occupational injuries but their sickness absence is lower. Morbidity may be higher in temporary jobs with high employment instability and in countries with a lower number of temporary workers and unemployed workers. The evidence indicates an association between temporary employment and psychological morbidity. The health risk may depend on instability of temporary employment and the context. Confounding by occupation may have biased some of the studies. Additional research to clarify the role of employment instability, hazard accumulation, and selection is recommended." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The determinants of part-time work in EU countries: empirical investigations with macro-panel data (2004)
Buddelmeyer, Hielke; Ward, Melanie; Mourre, Gilles;Zitatform
Buddelmeyer, Hielke, Gilles Mourre & Melanie Ward (2004): The determinants of part-time work in EU countries. Empirical investigations with macro-panel data. (IZA discussion paper 1361), Bonn, 39 S.
Abstract
Ausgewertet wurden Daten der letzten zwei Jahrzehnte für die 15 EU-Länder, um strukturelle Faktoren für die Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung festzustellen. Dabei zeigt sich, dass der Konjunkturverlauf eher einen negativen Einfluss auf die Teilzeitbeschäftigung ausübt. Korrespondierend zeigt sich, das Teilzeitbeschäftigung konjunkturdämpfend wirkt und daher auch stärker in konjunkturschwachen Phasen auftritt. Die konjunkturellen Wirkungen sind bei jüngeren und männlichen Teilzeitbeschäftigten signifikant, aber bei Frauen und älteren Arbeitnehmern nur schwach. Strukturelle Faktoren wie die entsprechende Gesetzgebung für den Arbeitsmarkt spielen ebenfalls eine Rolle, wobei in streng reglementierten Arbeitsmärkten die Teilzeitarbeit für eine gewisse Flexibilisierung sorgt. Ländervergleiche zeigen, dass niedrigere Arbeitskosten einen großen positiven Einfluss auf die Quote der Teilzeitbeschäftigten hat. (IAB)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: European economy. Economic papers , 213 -
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Recent development in part-time work in EU-15 countries: trends and policy (2004)
Buddelmeyer, Hielke; Ward, Melanie; Mourre, Gilles;Zitatform
Buddelmeyer, Hielke, Gilles Mourre & Melanie Ward (2004): Recent development in part-time work in EU-15 countries. Trends and policy. (IZA discussion paper 1415), Bonn, 36 S.
Abstract
"A growing part-time employment share has been a main feature of a number of industrialized countries over the past two decades. A considerable variation in the rate of part-time work is evident by gender, age group, industrial sector and occupation. The stylized facts support the view that part-time employment represents an important opportunity particularly for young, older and female workers to enter the labour markets of the European Union. For the majority of workers in these groups, the decision to work part-time has been a voluntary one, which is all the more satisfactory in terms of welfare maximization. Our results indicate that the development of the part-time employment rate over time and the strong variation in the PTR across countries are significantly affected by policy and institutions. In particular policy measures geared toward encouraging part-time work are found to be positively related to actual part-time developments. These measures include both the legal framework directly affecting part-time positions and the creation of financial incentives (subsidies and improvement of social protection) to take up a part-time job. Moreover, other labour market institutions, including benefit systems and the stringency of employment protection legislation for regular contracts, are found to significantly but indirectly influence the growth in part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Understanding the development of temporary agency work in Europe (2004)
Zitatform
Koene, Bas, Jaap Paauwe & John Groenewegen (2004): Understanding the development of temporary agency work in Europe. (ERIM report series research in management), Rotterdam, 35 S.
Abstract
"This article develops an explanatory framework for understanding the growth and development of temporary agency work (TAW) and the related industry. The analysis shows that explanations based on economic logic are helpful in understanding the choice of TAW in general. These explanations, however, fall short when trying to explain the growth of agency work over time or the variation in its use among European countries. To cope with these shortcomings, we extend our explanatory base to include a variety of sociocultural dynamics. Our analysis shows how deep-seated national work-related values ('deep embeddedness') affect the way TAW is regulated nationally. It also demonstrates how differences in more changeable norms, attitudes and practices ('dynamic embeddedness') affect the process of embedding agency work as a societally acceptable phenomenon, providing a basis for its subsequent proliferation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Neue Selbstständigkeit und wachsender Grenzbereich zwischen selbstständiger und abhängiger Erwerbsarbeit: europäische Trends vor dem Hintergrund sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Entwicklungen (2004)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2004): Neue Selbstständigkeit und wachsender Grenzbereich zwischen selbstständiger und abhängiger Erwerbsarbeit. Europäische Trends vor dem Hintergrund sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Entwicklungen. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2004-108), Berlin, 52 S.
Abstract
"Das duale System der Erwerbstätigkeit mit der klaren Unterscheidung zwischen abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit ist historisch gewachsen. In Bezug auf das Arbeitsrecht zeigen sich deutliche Übereinstimmungen in den betrachteten Ländern Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Italien und Schweden: Arbeitsrechtliche Bestimmungen beziehen sich bislang in der Regel ausschließlich auf die abhängig Beschäftigten, während das Zivil- und Handelsrecht für die Selbstständigen eher Markt- als soziale Schutzrechte regelt. Während diese grundlegende Übereinstimmung im Arbeitsrecht augenfällig ist, gibt es, je nach wohlfahrtsstaatlicher Tradition, deutliche Unterschiede in der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung von Selbstständigen und abhängig Beschäftigten in den einzelnen Ländern. Aufgezeigt wird, dass sowohl im Arbeitsrecht als auch im Sozialversicherungsrecht die Grenzen zwischen Selbstständigkeit und abhängiger Beschäftigung tendenziell fließender werden. In der Praxis nehmen in diesem Grenzbereich Beschäftigungsformen wie die wirtschaftlich abhängige Selbstständigkeit bzw. die Scheinselbstständigkeit auch infolge geänderter Unternehmensstrategien in Form von Outsourcing und Franchising zu. Ebenso gewinnen Formen 'neuer Selbstständigkeit' an Bedeutung. Während der Zugang zur Selbstständigkeit sich in den ersten Dekaden nach dem zweiten Weltkrieg noch deutlicher durch Voraussetzungen wie Human- und Finanzkapital begrenzt wurde, wird das Bild der Selbstständigkeit in den letzten Jahrzehnten insgesamt bunter. In einigen Ländern steigt der Zugang von Alleinselbstständigen, Frauen und Personen mit geringer Kapitalausstattung, die direkt aus der Arbeitslosigkeit kommen. Spezielle Arbeitsmarktprogramme tragen in manchen Ländern dazu bei, dass sich die Erwerbsform Selbstständigkeit diesen neuen Gruppen öffnet. Trotz dieser europaweiten Trends gibt es deutliche Unterschiede in der Art und dem Umfang der Selbstständigkeit. Insbesondere bei der Entwicklung der Sozialversicherung für Selbstständige ist in den einzelnen Ländern eine starke Pfadabhängigkeit bedingt durch wohlfahrtsstaatliche Traditionen zu beobachten. Im Ländervergleich wird vor allem der deutsche konservative Wohlfahrtsstaat, der Selbstständige traditionellerweise nicht in die Systeme der sozialen Sicherung integriert, der neuen Vielfalt und der zunehmenden Schutzbedürftigkeit Selbstständiger nicht gerecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Defining the flexicurity index in application to European countries (2004)
Tangian, Andranik S.;Zitatform
Tangian, Andranik S. (2004): Defining the flexicurity index in application to European countries. (WSI-Diskussionspapier 122), Düsseldorf, 73 S.
Abstract
"The notion of flexicurity was introduced in the 1990s to promote a better job security and social security of atypically employed (other than permanent full-time). The given paper suggests an operational definition of flexicurity which implies the corresponding flexicurity index. For analytical purposes two other indices, the norm-security of 'normally', i.e. permanent full-time, employed and the All-security of all, i.e. both 'normally' and atypically employed, are defined. The indices are derived from qualitative juridical data. For this purpose, employment groups in different countries are ranked with respect to five partial criteria: the eligibility to public pensions, to unemployment insurance, etc. Due to the specificity of criteria, the ranking is generally possible and is not that confusing as the task of numerical evaluation. A dedicated mathematical proposition estimates the error in the index which results from 'ordinal rounding' of the input variables comparing to using the 'exact' variable values. Thus even if the 'exact' (latent) variables are not known then the rank-scaled input is sufficient to approximate the index which otherwise could not be obtained at all. The index is calculated for 16 European countries for the years 1990-2003." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die institutionelle Repräsentativität der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen im Leiharbeitssektor: Zusammenfassung (2004)
Abstract
Dargestellt wird die institutionelle Repräsentativität der Sozialpartner in der Europäischen Union vor dem 1. Mai 2004 im Leiharbeitssektor. Die in diesem Bericht enthaltenen nationalen zusammenfassenden Berichte schildern die Situation in den 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unter folgenden Rubriken: 1. Abgrenzung des Tätigkeitsspektrums, das unter den Leiharbeitssektor fällt; 2. Beschreibung der allgemeinen Merkmale des Sektors (Beschäftigung, Unternehmen); 3. Übersicht über den sozialen Dialog auf Sektorebene: Strukturen, Tarifverträge, wichtigste Verhandlungsgegenstände und Akteure; 4. Beschreibung der Gewerkschafts- und Arbeitgeberorganisationen, die am sozialen Dialog im Leiharbeitssektor beteiligt sind: Repräsentativität und Anerkennung der Organisation, Beteiligung an Tarifverhandlungen, Verbindungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Der Stand des sozialen Dialogs in diesem Sektor variiert von Land zu Land beträchtlich, ebenso die wichtigsten Themen der Gespräche und Verhandlung. Diese betreffen u.a. die Berechnung der Berufsjahre, die Diskriminierung von Arbeitnehmervertretern sowie das Ausmaß der gesetzlichen Auflagen für Leiharbeit. 'Obwohl das soziale Klima insgesamt relativ friedlich ist, steht der Ausbau des sozialen Dialogs in manchen Ländern vor recht hohen Hindernissen.' In Deutschland befürchten z.B. die Arbeitnehmer, dass es durch Tarifverträge und gesetzliche Regelungen zum Verlust der Wettbewerbsfähigkeit des Leiharbeitssektors kommt. Auf europäischer Ebene bildet das Euro-CIETT (Internationaler Verband der Zeitarbeitunternehmen) zusammen mit UNI-Europa (Union Network International Europa) den Ausschuss für den soziale Dialog im Leiharbeitsektor. Ein Hauptziel ist die Herstellung eines größeren Bewusstseins für den Beitrag, den die Leiharbeit für den Arbeitsmarkt leistet. (IAB)
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Contingent employment in Europe and the United States (2003)
Bergström, Ola ; Paauwe, Jaap; Perez Perez, Manuel; Bergström, Ola ; Peuntner, Thomas; Ellis, Rebecca; Pot, Ferrie; Koene, Bas ; Purcell, John; Storrie, Donald; Storrie, Donald; Glasgow, Doug; Tailby, Stephanie; Cam, Surhan; McGlashan, Kay;Zitatform
Bergström, Ola & Donald Storrie (Hrsg.) (2003): Contingent employment in Europe and the United States. Cheltenham u.a.: Elgar, 256 S.
Abstract
"The book examines the developments in labour markets in advanced economies in the 21st century, as regards contingent employment. This is defined as employment relationships that can be terminated with minimal costs within a predetermined period of time. This includes fixed-term contracts, temporary agency work and self-employment. Contingent employment has been the subject of much legislative activity in the last decade, at both the national and European level. Temporary agency work, in particular, has recently been extensively deregulated in most European countries and currently we await the fate of a proposed EU directive on agency work. Using evidence from Germany, Spain, Sweden, the Netherlands, the UK and the US, the authors assess the increasing use of contingent employment against the legislative and institutional background in these countries. The European countries represent a wide range of regulatory regimes within the European Union, and comparison with the United States, where contingent employment is least regulated, is a useful feature of the book. Some emphasis is placed on the role of temporary work agencies. This is not only due to recent spate of legislation but also because agency work is the type of contingent employment that grew most rapidly in the last decade, it is a relatively novel form of employment, and has several interesting theoretical features." (Author's abstract, IAB-Doku)
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Grenzüberschreitende Arbeitnehmerentsendung in der EU: die Umsetzung der europäischen Entsenderichtlinien in deutsches Recht (2003)
Görres, Steffen;Zitatform
Görres, Steffen (2003): Grenzüberschreitende Arbeitnehmerentsendung in der EU. Die Umsetzung der europäischen Entsenderichtlinien in deutsches Recht. (Schriften für das gesamte Arbeits- und Sozialrecht 02), Berlin u.a.: BWV Berliner Wissenschafts-Verlag u.a., 418 S.
Abstract
"Das Buch behandelt die grenzüberschreitende Entsendung von Arbeitnehmern innerhalb der Europäischen Union. Dabei steht die Baubranche im Zentrum der Betrachtung, denn in diesem Wirtschaftssektor traten und treten die mit der grenzüberschreitende Arbeitnehmerentsendung verbundenen Probleme am stärksten zu Tage. Im ersten Teil erfolgt eine Aufarbeitung des rechtlichen Umfeldes der Arbeitnehmerentsendung in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen. Im zweiten Teil wird die europäische Entsenderichtlinie vorgestellt und insbesondere auf ihre Vereinbarkeit mit europäischem Primärrecht hin geprüft. Der dritte Teil behandelt das deutsche Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Hier wird neben der Frage der Europarechtskonformität auch der Vereinbarkeit mit nationalem deutschen Recht nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Der "Gleichheitsgrundsatz" bei Leiharbeit: Entlohnung und Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern im europäischen Vergleich (2003)
Zitatform
Nienhüser, Werner & Wenzel Matiaske (2003): Der "Gleichheitsgrundsatz" bei Leiharbeit. Entlohnung und Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern im europäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 8, S. 466-473.
Abstract
"Auf Basis der Daten des 'Third European Survey on Working Conditions' (ESWC) (eine Befragung von über 21 Tsd. Arbeitnehmer und Selbständige aus 15 EU-Ländern, darunter 345 Leiharbeitern) untersuchen die Autoren, ob Leiharbeiter - im Vergleich zu Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis - ungünstigere Arbeits- und Entlohnungsbedingungen haben und ob diese Unterschiede auf die Leiharbeit 'an sich' oder auf Merkmale wie Qualifikation, Berufserfahrung etc. zurückzuführen sind. Darüber hinaus analysieren sie, ob in europäischen Ländern, in denen für Leiharbeiter der Gleichbehandlungsgrundsatz gilt, dieselben Unterschiede wie in Ländern bestehen, in denen dieser Grundsatz nicht gilt. Die Befunde zeigen erstens, dass die als Diskriminierung zu wertenden Unterschiede zwischen Leiharbeitern und Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis auch nach statistischer Kontrolle anderer Einflussgrößen bestehen bleiben. Zweitens reduziert die Geltung des Gleichbehandlungsgrundsatzes die Schlechterstellung hinsichtlich des Einkommens, erhöht sie aber bei der Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Armut trotz Erwerbstätigkeit: Analysen und sozialpolitische Konsequenzen (2003)
Strengmann-Kuhn, Wolfgang;Zitatform
Strengmann-Kuhn, Wolfgang (2003): Armut trotz Erwerbstätigkeit. Analysen und sozialpolitische Konsequenzen. (Frankfurter Beiträge zu Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 08), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 278 S.
Abstract
Der Autor untersucht das unter dem Stichwort "working poor" vor allem in den USA diskutierte Phänomen materieller Armut trotz Erwerbstätigkeit für Deutschland und die übrigen Länder der EU. Zunächst führt der Autor in die Problematik der Definition und Messung von Armut ein. Anschließend werden - jeweils getrennt für Deutschland und die übrige EU - das empirische Ausmaß von Armut trotz Erwerbstätigkeit, die Zusammensetzung der Gruppe der Betroffenen sowie empirische Befunde über die Ursachen von Armut trotz Erwerbstätigkeit erläutert. Vertiefend untersucht der Autor den Zusammenhang zwischen Niedriglohn ("Armutslohn") und Einkommensarmut und die Bedeutung des Haushaltskontextes der Betroffenen. Der Einfluss staatlicher Transfers und von Sozialversicherungsleistungen steht im Mittelpunkt des folgenden Kapitels. Abschließend zieht der Autor sozialpolitische Schlussfolgerungen und diskutiert die einzelnen in diesem Zusammenhang bedeutsamen sozialpolitischen Konzepte (Mindestlöhne, Lohnsubventionen, Erhöhung der Erwerbsbeteiligung, negative Einkommenssteuer, Familienlastenausgleich, Grundsicherung). (IAB)
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Part-time work in Europe (2003)
Abstract
"Part-time work has become increasingly commonplace in the European Union. In 2002, around 18% of the total EU working population worked part-time. However, such work is not equally distributed among gender and age groups, nor among countries, sectors or occupations. From a working conditions perspective, the empirical evidence shows that part-time work is associated with several negative working conditions, such as fewer opportunities for training and career progression, weaker job tenure, lower salary levels, and less access to supplementary payments and social protection benefits. Conversely, part-time workers are less likely to report job-related health problems and are more likely to achieve a positive work-life balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Temporary agency work: national reports: Germany (2002)
Garhammer, Manfred;Zitatform
Garhammer, Manfred (2002): Temporary agency work. National reports: Germany. Dublin, 53 S.
Abstract
"The UK, France, the Netherlands and Germany together account for 90% of TAW in the EU. TAW is rapidly on the increase in Germany. In the course of 2000 about 700,000 temps have been engaged (flow-data). Still, TAW constitutes a small (320,000 = 1.0% of total employment - stock data) but a very dynamic segment of the German labour market (20% annual growth rate). Compared to other countries these numbers are not controversial as TAW in Germany has to be registered according to the AÜG. In Germany TAW is widely regulated by the Labour Placement Act (AÜG) valid since 1972. This legislation reflects the special necessity for protection of temps due to the tri-angular relationship. In Germany agencies bear the full employers' risk. Utilisation of TAW was liberalised considerably in 1997 and 1998. In the view of employers' associations and more and more the unions, TAW provides new opportunities to get out of unemployment. The profit-based agencies - ten years ago carrying a negative image - have gained increasing acceptance for promoting employment: About 50% of the temps had been unemployed before starting TAW, about 30% are said to find a permanent job in the user-company. However, there are no longitudinal data proving the long-term labour market effects. Compared to other European societies only few labour market entrants (10%) are involved, 3% were academics. However, agencies are currently discovering this high-value-segment of the highly skilled, their better image helps them to address academics. Still, 60% of German temps are male manual industrial workers with no or low skills. This reflects the structure of the 'old economy' in Germany which correlates to the structure of unemployed. The perspective of a 'social European Union' makes it necessary to shift the focus from the quantitative labour market effects to the quality of jobs created by TAW. With regards on this issue there is a lack of data particularly in Germany. Hence, only selected findings can be presented:
- There is clear evidence for poor remuneration and working conditions. Wages are by 30% lower compared to permanent workers. This comparison implies problems in defining what comparable workers are.
- There are nearly 10,000 businesses and therefore a strong price competition: Smaller companies in the unskilled segment contribute to rock-bottom-wages (8 DM/h is not rare).
- Main problems for temps are a lack of social security and of benefits connected to the status of a permanent worker. Temps have short missions both in user companies and in agencies: the majority only lasts up to three months. Many agencies do not provide training opportunities for their employees except the GAÜ (section 9) which particularly were sponsored for re-integrating long-term-unemployed as well as agencies in high-value-niches.
- Temps make up a tiny minority of unions' members. They are only marginally included in co-determination acc. to BetrVerfG both in the agencies and in user-companies. With the exception of Randstad there is no nation-wide agreement.
Although TAW is widely regulated by the AÜG (obligations for agencies to be licensed; one year limit) and by agreements at company level temps still lack equal working conditions, pay and employment stability compared to permanent full-time employees. This marginal position of TAW-workers partially results from the German corporatist model established by the Social Partners to protect a long-term employment career of skilled workers in the permanent core workforce of industrial work. During the last decades this model has undergone remarkable changes. New legislation has increased flexibility in labour markets and facilitated TAW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Zeitarbeit - Teil II: völlig frei bis streng geregelt: Variantenvielfalt in Europa (2002)
Zitatform
Jahn, Elke & Helmut Rudolph (2002): Zeitarbeit - Teil II. Völlig frei bis streng geregelt: Variantenvielfalt in Europa. (IAB-Kurzbericht 21/2002), Nürnberg, 8 S.
Abstract
Der Kurzbericht gibt einen Überblick über die Verbreitung und Regulierung von Leiharbeit in der Europäischen Union. In den meisten Ländern gibt es ein mehr oder weniger striktes Regelwerk für diese Beschäftigungsform. Sie hat im letzten Jahrzehnt fast überall kontinuierlich zugenommen und lag 2000/2001 bei durchschnittlich 2,1 % der sozialversicherungspfllichtigen Beschäftigung. Leiharbeit ist überwiegend eine Männerdomäne. In allen Ländern sind die meisten Leiharbeitnehmer jünger als 35 Jahre. Nicht selten müssen sie im Vergleich zu Stammkräften Nachteile - wie niedrigere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten - in Kauf nehmen. In manchen Ländern verhindern Vorschriften, die auf den Schutz regulärer Beschäftigung zielen, dass Leiharbeit ihr Potenzial voll entfalten kann. Den Leiharbeitnehmern wäre oft mehr gedient, wenn die Arbeitsbedingungen verbessert und deren Einhaltung besser kontrolliert würden. (IAB2)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Gender roles and labor use strategies: women's part-time work in the European Union (2002)
Tijdens, Kea G.;Zitatform
Tijdens, Kea G. (2002): Gender roles and labor use strategies. Women's part-time work in the European Union. In: Feminist economics, Jg. 8, H. 1, S. 71-99.
Abstract
"What is the nature of female part-time employment in the European Union? Using data from the Second European Survey on Working Conditions, the author seeks to address this question. The paper examines four regimes of part-time employment. The gender-roles model, which assumes that women work parttime because they are secondary earners or have children at home, ranks first as a predictor of the likelihood that a woman will work part-time. In the responsive firms model, which ranks second in explanatory power, part-time work is primarily seen as the firms' response to workers' demands for fewer working hours. The optimal staffing model assumes that employers will create part-time jobs as a response to the demand for time-related services; it ranks third in explanatory power. Finally, the secondary-labor market model, which assumes job insecurity, poor wages, and poor working conditions, ranks fourth in predicting whether a woman will work part- or full-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unbefristete Vollzeitbeschäftigung nach wie vor dominierende Erwerbsform in Europa (2001)
Kaiser, Lutz C.;Zitatform
Kaiser, Lutz C. (2001): Unbefristete Vollzeitbeschäftigung nach wie vor dominierende Erwerbsform in Europa. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 68, H. 9, S. 145-151.
Abstract
"Auf den Arbeitsmärkten der Europäischen Union (EU) dominieren nach wie vor unbefristete Vollzeitarbeitsverhältnisse. Gleichwohl sind auch andere Erwerbsformen (befristete Tätigkeiten, Teilzeitarbeit, Selbständigkeit) von erheblicher Bedeutung. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Besonders ausgeprägt sind die Differenzen bei der Erwerbstätigkeit von Frauen: Deutschland liegt bei der Erwerbstätigenquote im oberen und in Bezug auf den Anteil unbefristeter Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse im unteren Mittelfeld der EU. Hier weisen die skandinavischen Länder, aber auch Frankreich und Luxemburg, die höchsten Anteile auf. In Dänemark wird dabei gleichzeitig die höchste Erwerbstätigenquote bei Frauen innerhalb der EU erreicht. In Luxemburg, Deutschland, den Niederlanden und Österreich sind die Anteile von Männern in unbefristeten Vollzeitarbeitsverhältnissen besonders hoch. Dabei weisen die Niederlande die höchste Erwerbstätigenquote auf. Dort ist dagegen bei den weiblichen Erwerbstätigen - bei durchschnittlicher Erwerbstätigenquote - der Anteil unbefristeter Vollzeitarbeitsverhältnisse am geringsten. Dem stehen ein entsprechend hohes Gewicht anderer Erwerbsformen gegenüber; geringfügige Beschäftigung ist in den Niederlanden wesentlich stärker verbreitet als in den anderen EU-Ländern. Insgesamt gesehen kann aber von einer 'Erosion des Normalarbeitsverhältnisses' in Europa nicht gesprochen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Survey of legislation on temporary agency work (2000)
Clauwaert, Stefan;Zitatform
Clauwaert, Stefan (2000): Survey of legislation on temporary agency work. Brüssel, 127 S.
Abstract
Temporary work is on the increase throughout the EU. According to a study conducted for the International Confederation of Temporary Work Businesses1, 6.5 million persons gain work experience through temporary work agencies each year. This is a daily average of 1.7 million persons a day. On a country by country basis, the UK leads the EU market followed by France, The Netherlands and Germany. These four countries together account for 90% of all temporary workers assigned through temporary work agencies in the EU.
The present survey endeavours to give an overview of the legislative situation in the EU Member States, Norway and the Czech Republic in relation to temporary agency work (travail intérimaire), which is characterized by the triangular relationship between temporary work agency, temporary worker and user enterprise. A distinction must be made between this employment relationship and other forms of atypical work, which are often dealt with under the broad term of temporary work such as: fixed-term contracts, placement of workers, casual work, sub-contracting, and situations whereby an employer lends out some of his workers to another employer. It also must be mentioned that this survey does not deal with the activities of public employment services (so-called "non-profit agency work"), nor does it cover a description of the working conditions of the workers engaged as fixed-term or permanent staff to work in the agency itself. As far as possible, this survey also contains information on the content of so-called "self-regulation", i.e. codes established by federations organizing the employment agencies in the country concerned.
The present survey has been conducted mainly in the light of the social dialogue on fixed term contracts between ETUC, UNICE and CEEP and will form an essential background paper for any forthcoming negotiations between those partners on this specific issue. The information contained in the survey has been drawn from two major sources. Firstly, relevant literature (for a full list see the bibliography in the annex) and, secondly, the replies to the ETUC questionnaire on temporary work, which was sent to all of the ETUC affiliated organizations and to the ETUC trade union legal experts network, NETLEX in November 1997.2 Thirdly, the author would like to thank the European Metalworkers' Federation of the ETUC for allowing him insight into the results of their own inquiry on this issue amongst their affiliates. -
Literaturhinweis
Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"?: die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken (2000)
Zitatform
Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2000): Strukturwandel der Erwerbsarbeit: Was ist eigentlich noch "normal"? Die Veränderung der Beschäftigungsformen im Spiegel europäischer Arbeitsmarktstatistiken. (IAB-Kurzbericht 14/2000), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"In einer Bestandsaufnahme auf europäischer Ebene werden die Veränderungsprozesse bei den verschiedenen Beschäftigungsformen im Überblick beschrieben. Ähnlich wie in Deutschland ist in den meisten EU-Ländern der Anteil unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse an den Erwerbstätigen in der letzten Dekade weiter zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren von Land zu Land oft unterschiedliche Faktoren - allein oder im Zusammenspiel: So hat Arbeitslosigkeit zum Bedeutungsverlust von Normalarbeit beigetragen, haben der sektorale Strukturwandel zu den Dienstleistungen oder die Erschließung von Personengruppen mit speziellen Erwerbspräferenzen eine Rolle gespielt. Schließlich sind auch institutionelle Rahmenbedingungen wie die Starrheit des Arbeitsrechts oder die Belastung der Arbeit mit Sozialabgaben dafür verantwortlich gewesen, dass Normalarbeit zurückgedrängt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fixed-term work in the EU: a European agreement against discrimination and abuse (1999)
Vigneau, Christophe; Bruun, Niklas; Bercusson, Brian; Ahlberg, Kerstin;Zitatform
Vigneau, Christophe, Kerstin Ahlberg, Brian Bercusson & Niklas Bruun (1999): Fixed-term work in the EU. A European agreement against discrimination and abuse. Stockholm, 231 S.
Abstract
"EU Member States will soon have to implement Council Directive 1999/70/EC concerning the framework agreement on fixed-term work concluded by the large European-level organisations for workers and employers ETUC, UNIDE and CEEP. Fixed-term work in the EU is the first comprehensive contribution to the debate on the national implementation of the Directive.
It gives:
- an initiate report from the negotiations leading to the conclusion of the framework agreement
- a thorough analysis of the agreement, its interpretation and its relation to EC law
- an analysis of the implications of the Directive for national laws, with emphasis on the principles of non-discrimination and non-abuse
- an exposition of the present state of law in the Member States
- comments by representatives of the parties to the framework agreement.
Fixed-term work in the EU is a result of a research project within the SALTSA-programme. SALTSA is the Swedish acronym for the joint research programme on working life in Europe organised by the National Institute for Working Life (Arbeitsinstitut) and the three Swedish trade union confederations LO, TCO and Saco." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Survey of fixed term contracts (1998)
Clauwaert, Stefan;Zitatform
Clauwaert, Stefan (1998): Survey of fixed term contracts. Brüssel, 74 S.
Abstract
In June 1997, the European Social Partners concluded a European Framework Agreement on Part-time Work. Part-Time work was, however, only one of the atypical forms of work mentioned in the consultation documents put out by the Commission within this framework. In the Framework Agreement on Part-Time Work, it is, therefore, stipulated that "it is the intention of the parties to consider the need for similar agreements relating to other forms of flexible work". Recently the Social Partners agreed to start negotiations between ETUC, UNICE and CEEP on the issue.
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