Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Stepping Stone or Trap? Contextualising Precarity as a Sector and Age Phenomenon in the Greek Labour Market (2023)
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Parsanoglou, Dimitris, Glykeria Stamatopoulou & Maria Symeonaki (2023): Stepping Stone or Trap? Contextualising Precarity as a Sector and Age Phenomenon in the Greek Labour Market. In: Young, Jg. 31, H. 2, S. 161-184. DOI:10.1177/11033088221139391
Abstract
"Precarity has been consolidated as a central concept in theoretical and political discussions around labour market(s) and labour relations and conditions. Moreover, it has strongly been linked with specific sociodemographic groups, prominently with youth. Both theory and empirical evidence have suggested that precarity functions as a necessary step towards integration in the labour market, as a kind of indispensable rite of passage to labour adulthood. Nevertheless, despite its resonance, precarity remains a fuzzy buzzword that needs to be further problematized and evidenced. Focusing on a specific case study, that of Greece, we try to unfold a two-fold approach: to define and measure precarious forms of labour at the level/scale of the labour market as a whole and to detect and disentangle the role of age in specific sectors of economic activity where precarious labour is more prominent than in others." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How do Bureaucratic Budget Competition and Collective Bargaining Affect the Share of Temporary Employment? (2023)
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Santoni, Michele (2023): How do Bureaucratic Budget Competition and Collective Bargaining Affect the Share of Temporary Employment? In: Journal of institutional and theoretical economics, Jg. 179, H. 2, S. 381-411. DOI:10.1628/jite-2023-0025
Abstract
"This paper will present a two-period model in which two bureau-union units, due to the presence of a tenured labour constraint, negotiate sequentially over employment and wages, under the hypotheses that the bureaus maximise output and the sponsor can commit itself to an overall budget. The paper will show that, when both tenured and temporary workers are essential in production, the extent and strength of collective bargaining power of unionised permanent workers, jointly with bureaucratic strategic incentives in budget competition, will determine a suboptimal allocation of inputs. As a result, strategic over-hiring of permanent workers may emerge in symmetric equilibrium." (Author's abstract, IAB-Doku, © Mohr Siebeck) ((en))
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Jobunsicherheit: Frauen fühlen sich durch Befristungen deutlich stärker belastet als Männer (2023)
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Teichler, Nils & Brigitte Schels (2023): Jobunsicherheit: Frauen fühlen sich durch Befristungen deutlich stärker belastet als Männer. In: IAB-Forum H. 25.09.2023. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230925.01
Abstract
"Jobunsicherheit und befristete Beschäftigung im Speziellen gehen für Erwerbstätige mit spürbaren Sorgen um den Arbeitsplatz einher und mindern die Lebenszufriedenheit. Allerdings machen sich weibliche Beschäftigte deutlich größere Sorgen um den Arbeitsplatz als männliche, wenn sie befristet beschäftigt sind. Der berufliche Status macht demgegenüber kaum einen Unterschied für die Lebenszufriedenheit, wenn der eigene Arbeitsplatz als unsicher erlebt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wandel der Erwerbsformenstruktur - Alte und neue Trends (2023)
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Walwei, Ulrich & Marie Lena Muschik (2023): Wandel der Erwerbsformenstruktur - Alte und neue Trends. (IAB-Forschungsbericht 01/2023), Nürnberg, 28 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2301
Abstract
"Der Beitrag geht auf Basis von Daten des Mikrozensus des Statistischen Bundesamts den jüngeren Entwicklungstrends bei verschiedenen Erwerbsformen (z. B. Selbständigkeit, Beschäftigung in Vollzeit, Teilzeitbeschäftigung oder befristete Beschäftigung) nach und zeigt auf, ob und inwieweit sich frühere Trends fortgesetzt haben, ob und inwieweit sich sektorale oder soziodemografische Strukturmerkmale der Erwerbsformen über die Zeit verändert haben und welche darüber hinaus gehenden neueren Entwicklungen zu beobachten sind. Flexible oder atypische Erwerbsformen erfüllen viele Funktionen. Sie dienen auf betrieblicher Seite der Anpassungsflexibilität des Personaleinsatzes und können auf der Beschäftigtenseite Erwerbs- und Lebenspräferenzen, etwa der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Rechnung tragen. Der Anteil der sogenannten Normalarbeitsverhältnisse an der Erwerbsbevölkerung, also unbefristeter Beschäftigungen in Vollzeit bzw. nahe der Vollzeit außerhalb der Zeitarbeitsbranche, veränderte sich mit Werten etwa um die 45 Prozent zwischen 1991 und 2019 quantitativ kaum. Nach einem Rückgang in den 1990er Jahren und den 2000er Jahren gewann das Normalarbeitsverhältnis in den 2010er Jahren wieder leicht an Bedeutung. Betrachtet man dagegen die davon abweichenden Erwerbs- und Beschäftigungsformen, so verzeichnen diese seit 1991 einen klaren Aufwärtstrend. Ihr Aufwuchs speiste sich rein rechnerisch überwiegend aus einem Rückgang der Nichterwerbstätigkeit. Vergleicht man die Entwicklung der Vollzeitbeschäftigung bzw. vollzeitnaher Beschäftigung mit derjenigen der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung und der geringfügigen Beschäftigung, so zeigt sich in den letzten drei Dekaden ein eindeutiges Bild. Die Beschäftigungsformen mit kürzerer Arbeitszeit haben deutlich an Bedeutung gewonnen. Betrachtet man die letzten zehn Jahre, ist die Tendenz nicht mehr ganz so klar. Vollzeitbeschäftigung bzw. vollzeitnahe Beschäftigung blieb zwischen 2009 und 2019 relativ stabil, die sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung legte weiter zu und die geringfügige Beschäftigung ging zurück. Dabei fällt auf, dass letztere vor allem seit 2015 an Boden verlor – also mit und nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Längerfristig betrachtet haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit zugenommen. Jedoch verlor die befristete Beschäftigung im Zuge des Arbeitsmarktaufschwungs in den Zehnerjahren wieder etwas an Bedeutung, während es bei der Leiharbeit zwar tendenziell weiter aufwärts ging, dies aber mit einem markanten Auf und Ab je nach konjunktureller Lage. Beiden Beschäftigungsformen ist gemein, dass sie während der Corona-Krise unter Druck geraten sind. Abgesehen von der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung gilt dies auch für die anderen vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungs- und Erwerbsformen, insbesondere im ersten Jahr der Pandemie. Die Zahl der Selbständigen (ohne mithelfende Familienangehörige) legte in den letzten drei Dekaden tendenziell zu. Ihr Erwerbstätigenanteil stieg von 8,0 auf 9,1 Prozent. Der Anstieg entfiel aber vor allem auf den Zeitraum bis 2009. Seitdem ist die Selbständigenquote tendenziell rückläufig. Während der Erwerbstätigenanteil der „Selbständigen mit Beschäftigten“ in der längeren Frist relativ stabil war und zwischen 1991 und 2019 lediglich um 0,2 Prozentpunkte von 4,4 auf 4,2 Prozent abnahm, legte der Anteil der Solo-Selbständigen in diesem Zeitraum um 1,3 Prozentpunkte von 3,6 auf 4,9 Prozent vergleichsweise kräftig zu. Die künftige Entwicklung dürfte durch eine ganze Reihe von teils gegenläufig wirkenden Faktoren geprägt sein. Sie reichen von wirtschaftsstrukturellen Veränderungen über Verschiebungen von individuellen Präferenzen und personalpolitischen Dispositionen, einer sich verändernden Marktmacht zwischen Betrieben und Beschäftigten bis hin zu möglichen institutionellen Reformen. Fakt ist, dass die Zusammensetzung der Erwerbsformen bis Mitte der Nullerjahre immer heterogener wurde. Seitdem hat sich dieser Trend aber nicht in gleichem Maße fortgesetzt. Im Gegenteil, zuletzt zeigte sich eine gewisse Stabilität und sogar ein leichter Anstieg dessen, was lange als Standard oder als „normal“ galt. Ein hohes Maß an Heterogenität in der strukturellen Zusammensetzung der Erwerbsformen dürfte auch in absehbarer Zukunft fortbestehen. Zugleich könnten individuelle Erwerbsbiografien künftig stärker als bisher durch Wechsel zwischen Erwerbsformen geprägt sein. Für bestimmte Phasen des Erwerbslebens könnten sich mehr als bisher verschiedene Beschäftigungs- und Erwerbsformen herauskristallisieren, auch da immer mehr Menschen mit gefragten Qualifikationen ein hohes Maß an Marktmacht erlangen und hierdurch ihre Wünsche und Bedarfe leichter realisieren können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Pläne der Bundesregierung zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/6164) (2023)
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(2023): Pläne der Bundesregierung zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/6164). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/6561 (23.04.2023)), 11 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU zu den Plänen der Bundesregierung zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Insbesondere die Eckpunkte, Positionierungen und Ziele der Bundesregierung der avisierten Novellierung des WissZeitVG waren den Fragestellenden wichtig." (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befristungen bei Neueinstellungen 2021: Stand: 12. Mai 2022 (2022)
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Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Alexander Kubis, Benjamin Küfner & Martin Popp (2022): Befristungen bei Neueinstellungen 2021. Stand: 12. Mai 2022. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Diskrepanz zwischen dem Anteil befristeter Neueinstellungen und dem Befristungsanteil aller Beschäftigter zeigt, dass befristete Beschäftigungsverhältnisse in nennenswertem Ausmaß in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt werden (Müller et al. 2017: 55). Bedingt durch die COVID19-Pandemie sank 2020 der Anteil an Umwandlungen in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse (Hohendanner 2021). Auch der Anteil befristeter Neueinstellungen stieg gegenüber dem Vorjahr 2019 leicht auf 34 Prozent. Aktuell liegt der Anteil mit 32 Prozent im Jahr 2021 nun jedoch wieder fast auf dem Vorkrisen-Niveau. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich der vor der COVID-19-Pandemie beobachtete Trend eines Rückgangs befristeter Neueinstellungen fortsetzt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Are temporary jobs stepping stones or dead ends? A systematic review of the literature (2022)
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Filomena, Mattia & Matteo Picchio (2022): Are temporary jobs stepping stones or dead ends? A systematic review of the literature. In: International Journal of Manpower, Jg. 43, H. 9, S. 60-74. DOI:10.1108/IJM-02-2022-0064
Abstract
"Purpose: This study aims to investigate the heterogeneous results about the impact of temporary jobs on subsequent labour market performances and to provide policymakers with further information on the effects of temporary contracts under particular circumstances. Design/methodology/approach: The authors present a quantitative systematic review on the debate about the “stepping stone vs dead end” hypothesis related to the causal effect of temporary jobs on future labour market performances. Findings: Among 78 observations from 64 articles, 32% support the hypothesis according to which temporary contracts are a port of entry into stable employment positions, 23% report ambiguous or mixed findings and the remaining 45% provide evidence in favour of the dead end hypothesis. The results from meta-regressions suggest that the stepping stone effect is more likely to emerge when self-selectivity issues are dealt with. The studies focussing on temporary work agency jobs and casual/seasonal jobs support more easily the dead end hypothesis. Finally, in more recent years and when the unemployment rate is larger, the dead end hypothesis is more likely to prevail. Originality/value: Although many studies have been published on this issue, to the best of the authors' knowledge, there are no recent analytic economic surveys on the “stepping stone vs dead end” debate. The main contribution of this article is to fill this gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))
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See you soon: fixed-term contracts, unemployment and recalls in Germany - a linked employer–employee Analysis (2022)
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Jost, Oskar (2022): See you soon: fixed-term contracts, unemployment and recalls in Germany - a linked employer–employee Analysis. In: Empirica, Jg. 49, H. 3, S. 601-626., 2022-03-18. DOI:10.1007/s10663-022-09540-1
Abstract
"Almost 20% of all male employees in Germany who become unemployed return to their previous employers. Such temporary layoffs and the subsequent recalls are often used by firms to shift their labor costs onto society and the unemployment benefit system, which has led to various legislation aimed at prohibiting or reducing this undesired instrument in Germany. I analyze the interplay between fixed-term contracts, which can be used to undermine legal regulations, and temporary layoffs for men. For this purpose, I use comprehensive administrative data at individual level, complemented by various firm characteristics. My results show that unemployed workers who had previously worked on fixed-term contracts are more often recalled by their previous firms than workers who had permanent contracts. Moreover, older and low-skilled employees as well as migrants are particularly affected by the interplay between fixed-term contracts and temporary layoffs. This is also confirmed for women in an additional robustness analysis." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Temporary employment in Europe: stagnating rates and rising risks (2022)
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Latner, Jonathan P. (2022): Temporary employment in Europe: stagnating rates and rising risks. In: European Societies, Jg. 24, H. 4, S. 383-408., 2022-04-29. DOI:10.1080/14616696.2022.2072930
Abstract
"There is a perception that temporary employment is rising in Europe but there is little evidence to support this. If one takes the position that temporary employment should be rising due to large structural changes in European labor markets, then stagnating trends represents something of a puzzle. I examine the puzzle by applying a life-course approach to understand the distribution and trends in temporary employment among prime-age workers in 31 European countries. I compare and contrast changes in the temporary employment rate in a single period of time using cross-sectional data from the European Labour Force Survey (LFS), with changes in the risk of experiencing temporary employment in multiple periods of time using longitudinal data from the European Survey of Income and Living Conditions (SILC). Results from cross-sectional data suggest that between 1996 and 2007, the temporary employment rate increased in Europe by 28%, but between 2007 and 2019, there was little change. By contrast, results from panel data suggest that between 2013 and 2019, the risk of experiencing at least one temporary employment contract rose 36%. Over time, the temporary employment rate stagnated, but the temporary employment risk rose. The contribution provides insight into the nature of employment experiences associated with insecurity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Begging thy coworker – Labor market dualization and the slow-down of wage growth in Europe (2022)
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Lehner, Lukas, Paul Ramskogler & Aleksandra Riedl (2022): Begging thy coworker – Labor market dualization and the slow-down of wage growth in Europe. (INET Oxford working paper 2022-04), Oxford, 50 S.
Abstract
"Does the structure of labor markets – and the possibility to employ temporary workers – affect aggregate wage growth? After the global financial crisis (GFC) a rich debate had ensued about the reasons for the delayed pick up of wage growth. However, structural labor market aspects remained strangely absent from this discussion. We contribute by incorporating labor market dualization into the standard Phillips curve model to explain wage growth in 30 European countries in the period 2004-2017. We find that the presence of workers with temporary contracts in Europe's labor markets slows down aggregate wage growth due to the competition that temporary workers exert on permanent workers. This competition effect is most pronounced in countries, where trade union density is low. Moreover, we establish that labor market dualization has been at least as important in slowing wage growth since the GFC as unemployment, i.e. the observed flattening of the Phillips curve." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Are men or women more unsettled by fixed-term contracts? Gender differences in affective job insecurity and the role of household context and labour market position (2022)
Zitatform
Morgenroth, Nicolas, Brigitte Schels & Nils Teichler (2022): Are men or women more unsettled by fixed-term contracts? Gender differences in affective job insecurity and the role of household context and labour market position. In: European Sociological Review, Jg. 38, H. 4, S. 560-574., 2021-11-15. DOI:10.1093/esr/jcab060
Abstract
"This study investigates differences in the causal effect of fixed-term contracts on affective job insecurity by gender and household context in Germany. Research shows that workers in fixed-term employment are more unsettled about their job security than are permanent employees. We contribute to the literature on subjective job insecurity by explicitly modelling the causal effect of fixed-term employment and by examining how women and men differ in this effect. We argue that gender differences in the labour market positions and a gendered division of labour in the household account for gender differences in the subjective vulnerability to fixed-term employment. We apply linear fixed effect probability models based on the German Socio-Economic Panel (SOEP) with a sample of employees aged between 20 and 45 years. Results show that a fixed-term contract doubles the probability of big job worries compared to a permanent contract. Women are substantially more unsettled by fixed-term contracts than men across all household types. These gender differences cannot be explained by unfavourable labour market positions of women. Fixed-term employment thus seems to add to existing gender inequalities on the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Temporary employment and poverty persistence: The case of U.K. and Germany (2022)
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Simon, Agathe (2022): Temporary employment and poverty persistence. The case of U.K. and Germany. (French Stata Users' Group Meetings 2022 07), Marseille, 19 S.
Abstract
"This presentation aims at providing more insight on the relationship between atypical employment and poverty, with a focus on temporary contract workers. I want to assess to what extent temporary contract workers face higher risk of poverty than standard workers and how factors such as the family structure and the welfare states influence this risk. I study the implication of being under temporary contract on the risk of poverty in a longitudinal perspective in order to investigate further the association between atypical work and poverty not only by contract type and individual characteristics as done in two previous dynamic analyses—Debels (2008) and Amuedo-Dorantes and Serrano-Padial (2010)—but also by the households’ financial situation, the role of the partners’ earnings and benefits, while controlling for feedback effects of contract type and state dependency of poverty as done by Amuedo-Dorantes and Serrano-Padial (2010). In order to do that, I use two large panels for Germany (SOEP) and the U.K. (BHPS-UKHLS). Those panels allow me to cover extended periods: SOEP goes from 1984 to 2017 and the U.K. from 1991 to 2019." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Earnings instability and non-standard employment: cohort-based evidence from the Italian labour market (2022)
Zitatform
Tomelleri, Alessio (2022): Earnings instability and non-standard employment: cohort-based evidence from the Italian labour market. (FBK-IRVAPP working paper / Fondazione Bruno Kessler, Research Institute for the Evaluation of Public Policies 2022-02), Trient, 31 S.
Abstract
"This paper estimates trends in the transitory and permanent variance of male earnings in Italy using social security data from 1990 to 2016. Cohort-specific earnings variability is compared by the number of non-standard contracts to test the extent to which the increase in income instability is related to labour market deregulation for fixed-term contracts. Results show a relationship between the reforms that liberalised temporary contracts and increasing income instability, mainly affecting younger cohorts. In addition, younger workers exhibit an increase in the variance of permanent earnings as the number of atypical contracts increases. This is related to a decline in long-term mobility and an increase in long-term inequality. Results show that the reforms that liberalised temporary arrangements led to a short-run increase in earnings instability and a long-term increase in inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Befristung und partnerschaftliche Zukunftsplanungen junger deutscher Erwachsener in Partnerschaften (2021)
Zitatform
Baron, Daniel (2021): Befristung und partnerschaftliche Zukunftsplanungen junger deutscher Erwachsener in Partnerschaften. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 2, S. 139-171. DOI:10.5771/0038-6073-2021-2-139
Abstract
"Eine Vielzahl an Studien untersucht die Auswirkungen befristeter Beschäftigungsverhältnisse auf subjektive Unsicherheiten und Entscheidungen zur Verfestigung von Partnerschaften unter jungen Erwachsenen. Hingegen gibt es für die Bundesrepublik kaum umfassende Befunde zu möglichen Zusammenhängen zwischen der Einbindung in befristete Beschäftigung und Einschätzungen junger erwerbstätiger Erwachsener mit Blick auf die Planbarkeit ihrer partnerschaftlichen Zukunft. Die vorliegende Studie widmet sich dieser Frage auf Basis einer 897 Personen umfassenden Stichprobe bestehend aus jungen abhängig Beschäftigten und in Partnerschaft befindlichen Erwachsenen. Die Befunde weisen auf umso pessimistischere Einschätzungen der partnerschaftlichen Zukunftsplanung hin, je geringer die subjektive Erwerbs- und die subjektive Einkommenssicherheit junger verpartnerter Erwachsener ausfallen. Außerdem zeigen sich signifikant pessimistischere Einschätzungen bei jungen einkommensschwachen Männern als bei jungen einkommensschwachen Frauen. Diese Befunde weisen auf die analytische Relevanz sozialpsychologischer und geschlechtersoziologischer Erklärungsansätze hin, die über familienökonomisch argumentierte Perspektive hinausgehen. Ausgehend von diesen Befunden dürften Ergänzungen arbeitspolitischer Maßnahmen um Strategien zur Befähigung junger Erwachsener im Umgang mit den Konsequenzen befristeter Beschäftigungsverhältnisse aussichtsreicher sein mit Blick auf die Unterstützung ihrer partnerschaftlichen Zukunftsplanungen als vorwiegend auf Re-Regulierung abzielende Strategien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Befristungen bei Neueinstellungen 2020: Stand: 26. Mai 2020 (2021)
Zitatform
Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Alexander Kubis, Benjamin Küfner & Martin Popp (2021): Befristungen bei Neueinstellungen 2020. Stand: 26. Mai 2020. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Im Rahmen der IAB-Stellenerhebung gaben die Betriebe an, im Jahr 2020 in Deutschland rund 3,9 Mio. sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne Mini-Jobs) vorgenommen zu haben. Hiervon waren mind. 34 Prozent, also rd. 1,3 Mio. Stellen (zunächst) befristet (Tabelle 1). Die Befristung von Neueinstellungen ermöglicht den Betrieben die Überprüfung der Fähigkeiten von Bewerbern, bevor ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. „Durch die Verwendung von befristeten Arbeitsverträgen kann ein Betrieb ohne langfristige Mittelbindung häufig einen Arbeitsplatz anbieten, der sonst vielleicht nicht bereitgestellt worden wäre. Für die Betriebe haben Befristungen zudem den Vorteil, dass sie (Entlassungs-)Kosten vermeiden können, die im Rahmen des allgemeinen oder tarifvertraglich erweiterten Kündigungsschutzes entstehen könnten“ (Bossler et al. 2017). Zu beachten ist, dass die Befristungsquoten bei Neueinstellungen deutlich oberhalb des Anteils befristeter Beschäftigung an der Gesamtbeschäftigung liegen. Rund 2,4 Millionen Beschäftigte in Deutschland hatten laut IAB-Betriebspanel im Jahr 2020 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das entspricht einem Anteil an allen Beschäftigten (ohne Auszubildende) von 6,3 Prozent (Hohendanner 2021). Der Anteil der befristeten Beschäftigung liegt damit wieder auf dem Niveau von 2005." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Social protection of atypical workers during the Covid-19 crisis (2021)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Diego d'Andria & Regina Konle-Seidl (2021): Social protection of atypical workers during the Covid-19 crisis. In: IAB-Forum H. 28.05.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-05-27.
Abstract
"The Covid-19 crisis acts like a magnifying glass under which already existing problems within countries’ social protection systems become more visible than before. It puts the spotlight on weaknesses, especially the social protection of the atypically employed and the (solo) self-employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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For the rest of our lives: Flexibility and innovation in Italy (2021)
Zitatform
Dughera, Stefano, Francesco Quatraro, Andrea Ricci & Claudia Vittori (2021): For the rest of our lives: Flexibility and innovation in Italy. (Working paper series / Dipartimento economia e statistica "Cognetti de Martiis" 2021,15), Torino, 38 S.
Abstract
"We study the effect of temporary workers on innovation both theoretically and empirically. First, we develop a model where a representative firm chooses between different types of projects (routine vs innovative) and different types of labor contracts (temporary vs permanent). In doing so, it considers the effect of these different strategies on the workers' incentives to invest in firm-specific skills. Our key finding is that firms offering temporary contracts are less likely to invest in innovative projects, and that this is effect is stronger in industries characterized by a “garage-business” innovation regime. Second, we test our hypotheses using firm-level data on employment composition and patent filing. Consistently with our theoretical predictions, we find that temporary workers are detrimental to innovation, and that this effect is mitigated by the concentration of patent-filing at the industry-level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Are temporary jobs stepping stones or dead ends?: A meta-analytical review of the literature (2021)
Zitatform
Filomena, Mattia & Matteo Picchio (2021): Are temporary jobs stepping stones or dead ends? A meta-analytical review of the literature. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 841), Maastricht, 39 S.
Abstract
"We present a meta-analysis on the debate about the "stepping stone vs. dead end" hypothesis related to the causal effect of temporary jobs on future labour market performances. We select academic papers published on international peer-reviewed journals from 1990 until 2021. Among 78 observations from 64 articles, 32% support the hypothesis according to which temporary contracts are a port of entry into stable employment positions, 23% report ambiguous or mixed findings, and the remaining 45% provide evidence in favour of the dead end hypothesis. The results from meta-regressions suggest that the stepping stone effect is more likely to emerge when self-selectivity issues are dealt with, especially when using the timing-of-events approach. The studies focusing on temporary work agency jobs and casual/seasonal jobs detect more easily results in favour of the dead end hypothesis. Finally, in more recent years and when the unemployment rate is larger, the dead end hypothesis is more likely to prevail." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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(In)efficient Separations, Firing Costs and Temporary Contracts (2021)
Zitatform
Gerali, Andrea, Elisa Guglielminetti & Danilo Liberati (2021): (In)efficient Separations, Firing Costs and Temporary Contracts. (Temi di discussione / Banca d'Italia 1330), Rom, 49 S.
Abstract
"In this paper we study the allocative (in)efficiency of employment protection in relation to firing costs, in a general equilibrium model with labor market frictions. The optimal firing costs depend on the level of unemployment benefits and the degree of centralized wage bargaining, two features of the labor market that induce downward wage rigidity and trigger inefficient employment separations. When restrictions on firing employees with permanent contracts are inefficiently high, the introduction of temporary contracts improves welfare but does not fully restore efficiency. A quantitative analysis for the Italian economy shows that the firing costs before the recent labor market reforms were 30% higher than the optimal level, implying a consumption loss of almost 2% in the steady state. The introduction of fixed-term jobs in the early 2000's closed one fourth of the gap between inefficient and efficient allocation, although it led to higher unemployment rates and turnover." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Befristungen im zweiten Jahr in Folge rückläufig (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2021): Befristungen im zweiten Jahr in Folge rückläufig (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 26.04.2021, o. Sz., 2021-04-22.
Abstract
"Die Zahl der befristet Beschäftigten sank zwischen 2018 und 2020 von 3,2 auf 2,4 Millionen. Dahinter stehen zwei unterschiedliche Entwicklungen: Im Jahr 2019 wurden noch viele befristet Beschäftigte in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnisübernommen. Im Corona-Jahr 2020 hingegen sackte vor allem die Zahl der Neueinstellungen, auch der befristeten, deutlich ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Commercial airline pilots' declining professional standing and increasing precarious employment (2021)
Zitatform
Maxwell, G. A. & K. Grant (2021): Commercial airline pilots' declining professional standing and increasing precarious employment. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 32, H. 7, S. 1486-1508. DOI:10.1080/09585192.2018.1528473
Abstract
"With the advent of low-cost employment systems for pilots in commercial airlines, we address two questions: What are experienced UK-based, commercial airline pilots’ perspectives on their current professional standing? What are their perspectives on current precarious employment in commercial airline piloting? Analysis of qualitative data from 28 pilots in commercial, passenger carrying airlines reveals declining professional standing and increasing precarious employment, alongside enduring aspects of professionalism. The corollary is that precarious professional employment is an emerging, pervasive type of low-cost employment system in the studied context. In terms of theoretical implications, our study highlights the need for exactness in understanding the complexities of declining professional standing and increasingly precarious employment. Our analysis offers an exact term, pilot-cariat, to encapsulate contemporary, UK-based and experienced commercial airline pilot employment. Further research may reveal more of what we call cariats in other occupations with responsibility for lives in similarly cost constrained and management agency contexts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Failing young and temporary workers: The impact of Covid-19 on a dual labour market (2021)
Zitatform
Nunes, Carolina, Bruno P. Carvalho, João Pereira dos Santos, Susana Peralta & Jose Tavares (2021): Failing young and temporary workers: The impact of Covid-19 on a dual labour market. In: Covid economics H. 77, S. 100-144.
Abstract
"This paper analyses the impact of the pandemic crisis in a dual labour market, using monthly data covering the universe of individuals registered as unemployed in 278 Portuguese municipalities, between March and August 2020. Our event studies document a large causal impact of the pandemic of up to 40 percentage points increases in year-on-year growth rates of the monthly stock of unemployed. We document the asymmetric impact of the crisis by employing triple difference-in-differences. Younger workers, below the age of 35, are between 20% and 25% more likely to be unemployed, vis-à-vis the older than 55. Middle educated individuals are at least 15% more likely to be unemployed when compared to the highly educated ones. There are no differences across genders for transitions into unemployment, but women have lower job placements than men. The effects are exacerbated by the duality of the labour market: an increase of one standard deviation in the municipal share of temporary contracts causes a rise of 11.6% in the number of unemployment registries and magnifies the socio-demographic asymmetries. Our results can be interpreted as a lower bound of the impact of the crisis on the labour market, given the furlough scheme implemented in Portugal." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Measuring precarious employment in the European Working Conditions Survey: psychometric properties and construct validity in Spain (2021)
Zitatform
Padrosa, Eva, Francesc Belvis, Joan Benach & Mireia Julià (2021): Measuring precarious employment in the European Working Conditions Survey: psychometric properties and construct validity in Spain. In: Quality & quantity, Jg. 55, H. 2, S. 543-562. DOI:10.1007/s11135-020-01017-2
Abstract
"Monitoring precarious employment (PE) is crucial to design and evaluate policies tailored to enhance the quality of employment and to achieve more decent and sustainable labour markets. In that regard, the construction of theory-based multidimensional measurement instruments with data derived from well-established and periodically-conducted surveys stands out as an insightful opportunity to acquire so. Accordingly, this study aims to adapt the Employment Precariousness Scale (EPRES) to the available information in the European Working Conditions Survey VI (EWCS-2015), and to explore the psychometric properties and construct validity of the ensuing instrument, namely EPRES-E, in Spain. 13 items sorted in six dimensions (temporariness, disempowerment, vulnerability, exercise of rights, uncertain working times and wages) shaped the EPRES-E. In a sample of 2442 formal employees residing in Spain, item- and scale-level analyses were performed alongside omega reliability coefficients and confirmatory factor analyses (CFA). The scale exhibited good psychometric properties and reliability (ω = 0.80 for the EPRES-E score and near or above 0.70 for all subscales excepting “exercise of rights”). The factor structure was confirmed by CFA [χ2 (df) = 530.432 (58), p < 0.0001; CFI = 0.964; TLI = 0.951; RMSEA (95% CI) = 0.067 (0.062–0.073); all paths statistically significant]. Acceptability, however, was hampered by the large amount of non-response in the “earnings” variables (20.97%). In sum, the EPRES-E constitutes a promising instrument for the measurement of PE over time in Spain. Further studies should explore its comparability in the rest of the countries included in the EWCS as a first step towards the achievement of a European-wide monitoring system of the phenomenon." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Employers' Willingness to Invest in the Training of Temporary Workers: A Discrete Choice Experiment (2021)
Zitatform
Poulissen, Davey, Andries de Grip, Didier Fouarge & Annemarie Künn-Nelen (2021): Employers' Willingness to Invest in the Training of Temporary Workers: A Discrete Choice Experiment. (IZA discussion paper 14395), Bonn, 36 S.
Abstract
"Various studies have shown that temporary workers participate less in training than those on permanent contracts. Human resources practices are considered to be an important explanation for this difference. We develop a theoretical framework for employers' provision of training that explicitly incorporates the costs and benefits associated with training investments in employees with different types of employment contracts. Our framework not only predicts employers to be less willing to invest in temporary workers due to the shorter time horizon associated with such an investment, but it also provides insights into how this willingness depends on characteristics of the training that are related to the expected costs and benefits of the training investment. A discrete choice experiment is used to empirically test the predictions from our theoretical framework. In line with our theoretical framework, we find that employers are less likely to invest in the training of temporary workers. This particularly holds when temporary workers do not have the prospect of a permanent contract with their current employer. Furthermore, we show that employers' likelihood of investing in temporary workers indeed depends on aspects related to the costs and benefits of training, that is, a financial contribution to the training costs made by employees, a repayment agreement that applies when workers leave the organisation prematurely, and the transferability of the skills being trained. Our findings can be used to increase employers' willingness to invest in temporary workers. However, similar effects are observed when looking at employers' willingness to invest in permanent workers, suggesting that it will be difficult to decrease the gap in employers' willingness to invest between temporary and permanent workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Non-Standard Work and Innovation: Evidence from European industries (2021)
Zitatform
Reljic, Jelena, Armanda Cetrulo, Valeria Cirillo & Andrea Coveri (2021): Non-Standard Work and Innovation: Evidence from European industries. (LEM working paper series / Laboratory of Economics and Management 2021,6), Pisa, 36 S.
Abstract
"Following a market-oriented approach, policies aimed at increasing labour flexibility by weakening employment protection institutions should enable firms to efficiently allocate resources, improve their capability to compete on international markets and adjust to economic cycle. This work documents the rise of non-standard (i.e. temporary and part-time) work in five European countries (Germany, France, Italy, the Netherlands and the United Kingdom) over the period 1994-2016 and investigate the nexus between the use of non-standard work and innovation performance using data for 18 manufacturing and 23 service industries. Contrary to the objectives that market-oriented policy recommendations promised to achieve, we show that there is a significantly negative association between the share of workers employed under non- standard contractual arrangements and the introduction of both product and process innovation. Furthermore, we show that the harmful consequences of the spread of non-standard work on firms' product innovation propensity are more pronounced in high-tech sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Befristete Einstellungen: Die Folgen von Corona (2021)
Seils, Eric; Emmler, Helge;Zitatform
Seils, Eric & Helge Emmler (2021): Befristete Einstellungen. Die Folgen von Corona. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 54), Düsseldorf, 11 S.
Abstract
"Der Anteil befristeter Neuanstellungen ist Anfang der 2000er Jahre deutlich auf gut vierzig Prozent angestiegen. Erst in jüngerer Zeit wurden wieder vermehrt unbefristete Beschäftigungsverhältnisse begonnen. Die Auswirkungen der Corona-Epidemie haben jedoch seit der zweiten Märzhälfte 2020 die Situation am Arbeitsmarkt grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Papier die folgenden Fragen behandelt: Welche Auswirkungen hat die Corona-Epidemie auf (befristete) Neuanstellungen? Wer wird befristet eingestellt? Wo wird befristet eingestellt? Zunächst soll jedoch auf verschiedene amtliche Datenquellen zu befristeten Neuanstellungen eingegangen werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Temporary jobs and increasing inequality for recent cohorts in Italy (2021)
Zitatform
Tomelleri, Alessio (2021): Temporary jobs and increasing inequality for recent cohorts in Italy. In: Labour, Jg. 35, H. 4, S. 500-537. DOI:10.1111/labr.12208
Abstract
"Using tax-based longitudinal microdata from 1985 to 2016, I document how the widening income distribution in Italy is driven by younger cohorts. Entry wages started to decrease around the mid-1990s, at the same time returns to experience of new entrants in the labour market declined. Falling wage growth is linked to the institutional changes that occurred in the Italian labour market in the decade across the 2000s. I examine the impact of Italian labour market reforms on cohort-specific wage inequality by looking at the relationship between the number of temporary job spells and individual earnings. Results confirm that young and high-skilled new entrants show higher wage differential in comparison to older workers and that the increase in temporary jobs is a crucial factor in explaining the cohort wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Insiders under pressure: Flexibilization at the margins and wage inequality (2021)
Zitatform
Weisstanner, David (2021): Insiders under pressure: Flexibilization at the margins and wage inequality. In: Journal of Social Policy, Jg. 50, H. 4, S. 725-744. DOI:10.1017/S0047279420000409
Abstract
"The rise of flexible employment in advanced democracies has been predominantly studied in the insider-outsider framework of the dualization literature. However, against the background of rising income inequality, it seems questionable to assume that all labor market insiders are equally affected by flexibilization. This paper explores whether flexibilization increases wage inequality among labor market insiders. I argue that flexibilization exposes insiders to a set of wage risks that are concentrated among low- and middle-income insiders, creating downward wage pressure on those insiders. The empirical analysis, covering 22 democracies between 1985 and 2016, finds that the deregulation of non-standard employment is associated with declining wage shares of low-income and middle-income earners, while top earners benefit. These major distributional shifts imply an important qualification of the dualization literature: rather than pitting insiders against outsiders, flexibilization ‘at the margins’ seems to exacerbate divides among insiders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Temporary Employment and Family Formation: An Income or Insecurity Effect? (2021)
Zitatform
Wijk, Daniël C. van, Helga A. G. De Valk & Aart C. Liefbroer (2021): Temporary Employment and Family Formation: An Income or Insecurity Effect? In: European Sociological Review, Jg. 37, H. 4, S. 641-658. DOI:10.1093/esr/jcab007
Abstract
"Recent studies show that temporary workers postpone family formation transitions, but it remains unclear whether this effect is due to the lower income or the stronger perceptions of job insecurity that go with a temporary contract. To address this question, we link data from a large-scale survey among Dutch employees to longitudinal population register data on marriage and first births. Logistic regression models estimate the effects of temporary employment on marriage and first birth, and mediation analyses assess to what extent these effects are explained by income and perceptions of job insecurity. Results show that temporarily employed women delay first birth. There is also some evidence that temporarily employed men postpone marriage and first birth. These effects are partly explained by income, which increases marriage and first birth rates among men and women alike. Perceptions of job insecurity generally had little effect on family formation, although higher marriage rates were found among women who experienced affective job insecurity. Overall, this shows that it is their low income rather than their feelings of insecurity about future employment that explains why temporary employees postpone family formation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Befristungen in der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen: Analysen mit Text Mining (2021)
Çelikel, Arsen; Gehricke, Matthias; Hellmann, Marlene; Szameitat, Jörg;Zitatform
Çelikel, Arsen, Matthias Gehricke, Marlene Hellmann & Jörg Szameitat (2021): Befristungen in der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen. Analysen mit Text Mining. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) erprobt erstmals Methoden des Text Mining für die Analyse von Stellenanzeigentexten mit dem Ziel, die vorhandenen statistischen Daten zu prüfen und ggf. anzureichern. Der vorliegende Methodenbericht stellt die angewandte Methodik vor, mit der systematisch die Validität des Merkmals „Befristung“ untersucht wurde, zeigt die erzielten Ergebnisse auf und gibt einen Ausblick, wie die gewonnenen Erkenntnisse in die statistische Verarbeitung miteinbezogen werden können. Das hier beschriebene Vorhaben erprobt Text Mining erstmals anhand einer breiten Basis amtlicher Daten. Verwendet wird dieselbe Datenquelle, aus der auch die Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen erstellt wird, angereichert um die Ausschreibungstexte der Stellenangebote. Diese werden bislang nicht für die statistische Berichterstattung der BA genutzt. Amtliche Statistikdaten als Grundlage für Text Mining heranzuziehen hat mehrere Vorteile gegenüber Web Scraping mit Online-Stellenbörsen. So hat die Statistik der BA bei Text Mining mit gemeldeten Arbeitsstellen zum einen profunde Kenntnis über Struktur und Historizität der Datenquelle und zum anderen sind alle Merkmale verfügbar, die auch in den amtlichen Statistikdaten enthalten sind – und nicht nur Texte. Mit den um Stellenanzeigentexte erweiterten Statistikdaten wurden unterschiedliche Modelle und Algorithmen getestet. Aufgrund der Ergebnisse, ihrer guten Interpretierbarkeit und der hohen Modellgüte fiel die fachliche Entscheidung auf den sog. XGBoost-Klassifikator. Das Modell könnte die statistische Information, ob ein Stellenangebot befristet oder unbefristet ausgeschrieben ist, gegenüber dem jetzigen Stand verbessern. Das Befristungsmodell wird derzeit einem einjährigen, manuellen Testbetrieb unterzogen, um die Integration in die regelmäßige Statistikproduktion vorzubereiten. Sobald die Ergebnisse hierzu vorliegen, ist – neben der Entscheidung über eine statistische Veröffentlichung als Ersatz oder Ergänzung für das operativ erfasste Merkmal – ein Verfahren zu entwickeln, das die Arbeitsweise des Modells künftig regelmäßig überwacht und erneut trainiert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31437) (2021)
Zitatform
(2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31437). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32008 (12.08.2021)), 25 S.
Abstract
In ihrer Vorbemerkung weisen die Fragesteller darauf hin, dass vor allem Geringqualifizierte, Geringverdiener und Minijobber, Soloselbstständige und ausländische Beschäftigte in der Pandemie am stärksten von Entlassungen betroffen sind. Mit der vorliegenden Kleinen Anfrage soll die Situation in Sachsen-Anhalt im Vergleich zum Bundesgebiet abgefragt werden, um einen Überblick darüber zu bekommen, wie sich in den vergangenen dreieinhalb Jahren und insbesondere seit Beginn der Pandemie der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt entwickelt hat. Nach Auswertungen des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes waren im Jahr 2019 von den insgesamt rund 944.000 Kernerwerbstätigen in Sachsen-Anhalt 77,2 Prozent in einem Normalarbeitsverhältnis beschäftigt und 15,7 Prozent atypisch tätig. Im Jahr 2017 standen 75,5 Prozent der Kernerwerbstätigen in Sachsen-Anhalt in einem Normalarbeitsverhältnis, während 17,1 Prozent atypisch beschäftigt waren. Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im Dezember 2020 rund 48.000 Beschäftigte in Sachsen-Anhalt in konjunktureller Kurzarbeit nach 102.000 Beschäftigten im April 2020, dem Berichtsmonat mit dem höchsten Stand im Jahr 2020. Basierend auf Hochrechnungen gab es im März 2021 rund 53.000 Bezieherinnen und Bezieher von konjunkturellem Kurzarbeitergeld. (IAB)
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Befristete Beschäftigungsverhältnisse an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der COVID-19-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINNKE (Drucksache 19/27360) (2021)
Zitatform
(2021): Befristete Beschäftigungsverhältnisse an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der COVID-19-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINNKE (Drucksache 19/27360). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/28064 (29.03.2021)), 5 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der LINKE-Fraktion zu befristeten Beschäftigungsverhältnissen an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der COVID-19-Pandemie. (IAB-Doku)
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Casual work: Characteristics and implications: working conditions (2020)
Biletta, Isabella;Zitatform
Biletta, Isabella (2020): Casual work: Characteristics and implications. Working conditions. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 39 S. DOI:10.2806/63115
Abstract
"Casual work, both intermittent and on-call, contributes to labour market flexibility and is therefore increasingly used across Europe. In some countries, practices go beyond the use of casual employment contracts to include other types of contracts and forms of self-employment. While it offers some advantages for both employers and workers, it is often discussed by policymakers at EU and national levels due to the observed negative consequences it has for some workers. Impacts include economic insecurity and unpredictability of working time, which in turn affect workers’ health, well-being and social security. From a labour market perspective, casual work raises concerns about decent social inclusion of vulnerable groups, labour market segmentation and more general trends towards fragmentation of work and brain drain. Some policy responses have already been implemented to tackle these issues; further policy pointers are flagged in the report." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Befristungen bei Neueinstellungen 2019: Stand: 18. April 2019 (2020)
Zitatform
Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Alexander Kubis & Benjamin Küfner (2020): Befristungen bei Neueinstellungen 2019. Stand: 18. April 2019. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Laut IAB-Stellenerhebung gab es im Jahr 2019 in Deutschland rund 4 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne Mini-Jobs). Hiervon waren mindestens 32 Prozent, also rund 1,3 Mio. Stellen (zunächst) befristet (Tabelle 1). Die Befristung von Neueinstellungen ermöglicht den Betrieben die Überprüfung der Fähigkeiten von Bewerbern, bevor ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. „Durch die Verwendung von befristeten Arbeitsverträgen kann ein Betrieb ohne langfristige Mittelbindung häufig einen Arbeitsplatz anbieten, der sonst vielleicht nicht bereitgestellt worden wäre. Für die Betriebe haben Befristungen zudem den Vorteil, dass sie (Entlassungs-)Kosten vermeiden können, die im Rahmen des allgemeinen oder tarifvertraglich erweiterten Kündigungsschutzes entstehen könnten“ (Bossler et al. 2017). Zu beachten ist, dass die Befristungsquoten bei Neueinstellungen deutlich oberhalb des Anteils befristeter Beschäftigung an der Gesamtbeschäftigung liegen. Knapp 2,8 Millionen Beschäftigte in Deutschland hatten laut IAB-Betriebspanel im Jahr 2019 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das entspricht einem Anteil an allen Beschäftigten (ohne Auszubildende) von 7,2 Prozent (Hohendanner 2020). Der Anteil der befristeten Beschäftigung liegt damit wieder auf dem Niveau von 2007." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Online-Zugang zur aktuellsten Ausgabe Open Access. -
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Aktualisierte Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (2020)
Helmrich, Robert; Wolter, Marc Ingo; Helmrich, Robert; Hummel, Markus; Tiemann, Michael ; Kalinowski, Michael; Wolter, Marc Ingo; Leppelmeier, Ingrid; Heimann, Anja; Mergener, Alexandra ; Hummel, Markus; Mönnig, Anke; Sonneburg, Anja; Schandock, Manuel; Bott, Peter; Söhnlein, Doris ;Zitatform
Helmrich, Robert, Markus Hummel & Marc Ingo Wolter (Hrsg.) (2020): Aktualisierte Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. (Fachbeiträge im Internet), Leverkusen: Budrich, 63 S.
Abstract
"In dieser Veröffentlichung werden Megatrends vorgestellt und im Hinblick auf ihre Relevanz und Umsetzbarkeit als mögliche alternative Szenarien der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) diskutiert. Hierbei handelt es sich um eine Spannbreite von in Politik und Wissenschaft viel diskutierten Trends und politischen Zielsetzungen in den Bereichen Demografie, Ökonomie und Arbeitsmarkt/Partizipation. Da die Basisprojektion des QuBe-Projekts auf einer Fortschreibung bereits jetzt beobachtbarer Trends basiert, kann ein Ergebnisvergleich mit alternativen Entwicklungsmöglichkeiten Aufschluss über die Effekte und Wirkungsweisen dieser Alternativszenarien auf den Arbeitsmarkt geben." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Befristung - Beschäftigungsverhältnis mit Chancen und Risiken (2020)
Zitatform
Hünefeld, Lena & Anke Siefer (2020): Befristung - Beschäftigungsverhältnis mit Chancen und Risiken. In: Sicher ist sicher, Jg. 71, H. 5, S. 238-242.
Abstract
"Mit dem Koalitionsvertrag 2018 hat die große Koalition auf die teilweise prekäre Lage von befristet Beschäftigten hingewiesen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Missverhältnissen bei befristeten Arbeitsverträgen entgegenzuwirken. Auswertungen verschiedener Datensätze zeigen, dass Befristung für die Betroffenen Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit bedeuten kann, aber auch eine Chance für eine langfristige Perspektive auf dem Arbeitsmarkt darstellen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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New forms of employment: 2020 update (2020)
Mandl, Irene;Zitatform
Mandl, Irene (2020): New forms of employment. 2020 update. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 64 S. DOI:10.2806/278670
Abstract
"Although standard employment (generally fulltime and permanent) remains the dominant employment type across the EU, European labour markets are increasingly characterised by a variety of different forms. These new forms of employment involve new formal employment relationships or work patterns (linked to aspects such as place of work, working time or use of ICT) and sometimes both. This report puts the spotlight on nine innovative employment forms across the 27 EU Member States, Norway and the UK. It examines the policy frameworks of each country, as well as mapping the scale and scope of the incidence of these new forms and highlighting the main opportunities and risks associated with each form. The report concludes with some policy recommendations taking into account the future of work that will be shaped by the twin transition to the digital age and a carbon-neutral economy, as well as a new way of working due to COVID-19." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Qualität der Beschäftigung im Saarland (2020)
Zitatform
Otto, Anne (2020): Qualität der Beschäftigung im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2019), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Die Qualität der Beschäftigung (Arbeitsortprinzip) im Saarland analysiert die vorliegende Studie, indem die Bedeutung und die besonderen Strukturmerkmale der einzelnen atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügige Beschäftigung (agB), Leiharbeit und Niedriglohn herausgearbeitet werden. Die Bedeutung dieser Beschäftigungsformen hat im Saarland in der Vergangenheit erheblich zugenommen, während sich der Stellenwert des Normalarbeitsverhältnis für den regionalen Arbeitsmarkt verringerte. Es ist aber bemerkenswert, dass die Vollzeitbeschäftigung in den letzten Jahren wieder nach langer Zeit einen positiven Zuwachs aufweist. Somit ist der Bedeutungsrückgang des Normalarbeitsverhältnisses zunächst zu einem Stillstand gekommen. Mit Ausnahme der Teilzeitbeschäftigung haben die anderen in dieser Studie betrachteten atypischen Beschäftigungsformen eine überdurchschnittliche Bedeutung für den saarländischen Arbeitsmarkt. Vor allem die Leiharbeitsquote liegt deutlich höher als im Bundesschnitt, weil sich die Saar-Wirtschaft auf für den Weltmarkt produzierende Betriebe besonders stark spezialisiert hat, welche vor allem auf einen flexiblen Personalbestand angewiesen sind. Der überdurchschnittliche Anteil der Geringverdiener kann vermutlich auf der hohen Bedeutung von gering entlohnten Helfertätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe und in der Zeitarbeit beruhen. Die unterdurchschnittliche Niedriglohnquote unter den ausländischen Vollzeitbeschäftigten im Saarland steht in Zusammenhang mit dem hohen Anteil an französischen Arbeitskräften mit einem überdurchschnittlichen Qualifikationsniveau. Als mögliche Ursache für die ungleiche Verbreitung der einzelnen atypischen Erwerbsformen innerhalb des Saarlandes werden der lokale Branchenmix, die Erwerbsbeteiligung, die Siedlungsstruktur sowie die Ausstattung mit Plätzen für die Kinderbetreuung in Betracht gezogen. Gemeinsam ist den atypischen Beschäftigungsformen, dass sich hier verstärkt spezifische Personengruppen wie Jüngere und Ältere, Frauen, Ungelernte und ausländische Arbeitskräfte konzentrieren, deren Übergangschancen in reguläre Beschäftigung geringer sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz (2020)
Zitatform
Otto, Anne (2020): Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2019), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Die Qualität der Beschäftigung (Arbeitsortprinzip) in Rheinland-Pfalz wird in der vorliegenden Studie analysiert, indem die Bedeutung und die besonderen Strukturmerkmale der einzelnen atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügige Beschäftigung (agB), Leiharbeit und Niedriglohn herausgearbeitet werden. Die atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, agB und Leiharbeit haben gegenüber dem Normalarbeitsverhältnis mittlerweile eine beachtliche Bedeutung für den Länderarbeitsmarkt Rheinland-Pfalz erlangt. Abgesehen von den agB verzeichnen alle anderen hier betrachteten atypischen Beschäftigungsformen seit 2013 eine sichtbare Bedeutungszunahme. Gegenüber den nationalen Referenzwerten haben Teilzeit, agB sowie Niedriglohnbeschäftigung jeweils eine überdurchschnittliche Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt, die Leiharbeit hingegen eine leicht unterdurchschnittliche Bedeutung. Die hohe Teilzeitquote beruht nicht nur auf der Spezialisierung des tertiären Sektors auf diese Teilzeittätigkeiten, sondern dies gilt ebenso für das Verarbeitende Gewerbe. Der überdurchschnittliche Anteil der Geringverdiener kann vermutlich auf der hohen Bedeutung von gering entlohnten Helfertätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe beruhen. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Vollzeitbeschäftigten in den letzten Jahren wieder zugenommen hat, wenn auch nicht so dynamisch wie im Bundestrend. Somit ist der Bedeutungsrückgang des Normalarbeitsverhältnisses zunächst zu einem Stillstand gekommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Tätigkeitsbezug als Sachgrund der Befristung des Arbeitsvertrags (2020)
Roth, Christian;Zitatform
Roth, Christian (2020): Tätigkeitsbezug als Sachgrund der Befristung des Arbeitsvertrags. (Studien zum deutschen und europäischen Arbeitsrecht 80), Baden-Baden: Nomos, 497 S. DOI:10.5771/9783748905806
Abstract
"Auf der Grundlage eines neuen, umfassenden Ansatzes stellt das Werk das Recht der Sachgrundbefristung im deutschen Arbeitsrecht intensiv auf den Prüfstand. Unter Einbeziehung der einschlägigen Rechtsprechung des EuGH ergibt sich ein rechtssicheres Beurteilungskriterium für alle potenziellen Sachgründe: der konkrete Tätigkeitsbezug. Gleicht man dieses Kriterium mit der gesetzlichen Regelung in § 14 Abs. 1 TzBfG und der aktuellen Rechtsprechung hierzu ab, offenbart sich an einigen Stellen teils doch erheblicher Modifikationsbedarf. Der Autor zeigt Mittel und Wege auf, wie den notwendigen Modifikationen beizukommen ist, um eine unionsrechtskonforme Fassung und Anwendung der Sachgründe im deutschen Befristungsrecht zu gewährleisten." (Autorenreferat, © Nomos)
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The Effect of Fixed-Term Employment on Well-Being: Disentangling the Micro-Mechanisms and the Moderating Role of Social Cohesion (2020)
Zitatform
Scheuring, Sonja (2020): The Effect of Fixed-Term Employment on Well-Being: Disentangling the Micro-Mechanisms and the Moderating Role of Social Cohesion. In: Social indicators research, Jg. 152, H. 1, S. 91-115. DOI:10.1007/s11205-020-02421-9
Abstract
"This paper examines the impact of fixed-term employment on well-being from a cross-national comparative perspective by testing (1) the effect heterogeneity across European countries, (2) to which extent Jahoda's Latent Deprivation Model provides a sufficient micro-level explanation for the underlying mechanisms and (3) whether the macro-level factor of social cohesion weakens the micro-level impacts. We investigate the effects in both an upwards (permanent employment) and a downwards (unemployment) comparative control group design. Due to the mediating role of social contacts on the micro-level, we assume social cohesion on the country-level to moderate the main effects: A high degree of societal affiliation should substitute the function of social contacts in the work environment of individuals. Using microdata from the European Social Survey (ESS) 2012 for 23 countries and applying multilevel estimation procedures, we find that there is a remarkable variation in the effects across countries. Even though in each country fixed-term employees have a lower subjective well-being compared to permanent ones, the point estimates vary from .17 to 1.19 units. When comparing fixed-term employees to unemployed individuals, the coefficients even range from − .27 to 1.25 units. More specifically, a negative effect indicates that having a fixed-term contract is worse than unemployment in some countries. Moreover, pooled linear regression models reveal that Jahoda's Latent Deprivation Model explains about three-quarters of the micro-level effect sizes for both directions. Eventually, social cohesion on the country-level diminishes the individual-level well-being differences between fixed-term employees and permanent individuals but not between fixed-term employees and the unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Betrieblicher Einsatz flexibler Erwerbsformen (2020)
Schäfer, Holger;Zitatform
Schäfer, Holger (2020): Betrieblicher Einsatz flexibler Erwerbsformen. In: IW-Trends, Jg. 47, H. 1, S. 1-21. DOI:10.2373/1864-810X.20-01-01
Abstract
"Die betriebliche Nutzung flexibler Erwerbsformen wie Befristungen, Zeitarbeit oder Werkverträge steht im Verdacht, auf Kosten der Entwicklung der Kernbelegschaften zu expandieren. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels zeigt indes, dass nur in wenigen Betrieben ein solcher Austauschprozess stattfand. Höher ist die Anzahl der Betriebe, in denen flexible Erwerbsformen weniger genutzt und dafür die Kernbelegschaft ausgeweitet wurde. So reduzierten im Zeitraum 2012 bis 2017 nur 5,4 Prozent der Betriebe die Anzahl der unbefristet Beschäftigten, während sie die Anzahl der befristet Beschäftigten ausweiteten. Umgekehrt weiteten aber 8,3 Prozent der Betriebe die Anzahl der unbefristet Beschäftigten aus und reduzierten zugleich die Anzahl der befristet Beschäftigten. Betriebe, die flexible Erwerbsformen nutzen, stehen überdurchschnittlich häufig einer unsicheren Geschäftsentwicklung gegenüber. Dies ist ein Indiz dafür, dass die betriebliche Einsatzstrategie darauf abzielt, Unsicherheiten über die künftige Arbeitskräftenachfrage zu begegnen. Eine Erschwerung des Einsatzes durch Regulierungen könnte mithin zu einer Reduzierung der Beschäftigung beitragen, wenn die Betriebe das Risiko einer unbefristeten Beschäftigung nicht eingehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Qualität der Beschäftigung in Sachsen (2020)
Zitatform
Weyh, Antje, Dustin Hennig & Anne Otto (2020): Qualität der Beschäftigung in Sachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 04/2020), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird die Qualität der Beschäftigung auf Grundlage der sächsischen Erwerbsformenlandschaft sowie der Betrachtung weiterer Aspekte mit Bedeutung für die Qualität von Beschäftigung untersucht. Die Analyse der Erwerbsformenlandschaft umfasst Ausmaß und Entwicklung bei Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen, Selbstständigkeit sowie bei atypischen Erwerbsformen. Hierbei zeigte sich eine stärker ausgeprägte Veränderungsdynamik für atypische Beschäftigungsformen in Sachsen gegenüber den nationalen Referenzwerten sowie den Ergebnissen für Ostdeutschland seit 2013. Ausgehend von einem bereits niedrigeren Anteil atypisch Beschäftigter in Sachsen fiel der Rückgang für atypische Beschäftigungsformen insgesamt und die Erwerbsformen der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung, Teilzeit unter 20 Wochenarbeitsstunden sowie befristeten Beschäftigung im Speziellen deutlich stärker aus als in Deutschland. Der Zuwachs der Leiharbeitsbeschäftigung hingegen fiel in Sachsen gegenüber Gesamtdeutschland stark unterdurchschnittlich aus. In Verbindung mit dem leicht zunehmenden Anteil der Vollzeitbeschäftigten zeigt sich für den sächsischen Arbeitsmarkt eine Tendenz weg von atypischen Beschäftigungsformen. Um den individuellen Bedürfnissen über die Erwerbsform hinaus gerecht zu werden, wurden auch die Lohnentwicklung sowie einzelne weiterführende Aspekte der Beschäftigungsqualität betrachtet. Die Niedriglohninzidenz ist für Sachsen als rückläufig einzustufen. Beschäftigungsverhältnisse sind in Sachsen darüber hinaus gegenüber Deutschland durchschnittlich stabiler und häufiger ausbildungsadäquat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befristete Beschäftigung in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21696) (2020)
Zitatform
(2020): Befristete Beschäftigung in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21696). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22962 (30.09.2020)), 74 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu befristeter Beschäftigung in Deutschland u.a. mit Statistiken zum Anteil an befristeten Beschäftigungsverhältnisse in einzelnen Bundesländern sowie zur Anzahl der Übernahme, Verlängerung und Personalabgängen nach Ende des befristeten Vertrages (Datengrundlage IAB-Betriebspanels (1999-2019)). (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The struggle to reconcile precarious work and parenthood: the case of Italian 'precarious parents' (2019)
Ba', Stefano;Zitatform
Ba', Stefano (2019): The struggle to reconcile precarious work and parenthood. The case of Italian 'precarious parents'. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 5, S. 812-828. DOI:10.1177/0950017019843089
Abstract
"This research is about parents in precarious employment, as the intersection of parental responsibilities and paid work represents a privileged site from which to explore the process of precarisation within a wider social context. Social reproduction is then interrogated in order to conceptually frame parents' everyday struggles for stability. The dyad use-value and exchange-value is mobilised to make sense of parents' activities in the domestic sphere as well as in paid work, so that the outcome of this research marks a conceptual shift from the metaphor work - family balance to the tension between useful activities and the monetary valorisations that these parents need to obtain. The research suggests then that these parents produce social wealth at a number of different levels, but their activities need to meet their exchange-value because monetary valorisation represents the way to get their livelihood. This research aims to conceptualise the antagonism of 'precarious parents' as their 'normal life' is distorted by daily struggles to achieve these means." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Does fixed-term employment delay important partnership events?: Comparing transitions into cohabitation, marriage, parenthood and home ownership among young adults in Germany (2019)
Zitatform
Baron, Daniel & Ingmar Rapp (2019): Does fixed-term employment delay important partnership events? Comparing transitions into cohabitation, marriage, parenthood and home ownership among young adults in Germany. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 31, H. 1, S. 40-57. DOI:10.3224/zff.v31i1.03
Abstract
"In diesem Beitrag wird untersucht, ob befristete Beschäftigungsverhältnisse die Realisierung zentraler Partnerschaftsereignisse beeinflussen. Hierfür untersuchen wir vier Übergänge: Eintritt in die Kohabitation, Eheschließung, Elternschaft und Erwerb von Immobilieneigentum. Die Daten wurden aus einer Zufallsstichprobe mit 1.083 jungen deutschen Erwachsenen auf Basis des AGIPEB-Survey gewonnen. Wir wenden die Kaplan-Meyer-Methode und piecewise-constant exponential models an, um Überlebenskurven und Übergangsraten zu schätzen. Frauen und Männer, die in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis arbeiten, neigen in ähnlicher Weise wie Personen mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag dazu, die Kohabitation zu beginnen, die Ehe zu schließen und Eltern zu werden. Im Gegensatz dazu verzögert das Arbeiten unter befristeten Verträgen ? im Vergleich zum Arbeiten unter unbefristeten Verträgen ? jedoch den Übergang zum Erwerb von Wohnungseigentum." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Wandel der Arbeitswelt stellt die Zeitarbeitsbranche vor Herausforderungen (2019)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2019): Der Wandel der Arbeitswelt stellt die Zeitarbeitsbranche vor Herausforderungen. In: IAB-Forum H. 06.08.2019, o. Sz., 2019-08-01.
Abstract
Bereits zum achten Mal lud das IAB zum interdisziplinären "Forum Zeitarbeit" ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich am 4. Juli 2019 am IAB in Nürnberg, um aktuelle Fragen und Trends der Zeitarbeitsbranche zu diskutieren.
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Literaturhinweis
Staying in or switching between permanent, temporary and self-employment during 2008-2010: associations with changing job characteristics and emotional exhaustion (2019)
Zitatform
Bernhard-Oettel, Claudia, Constanze Leineweber & Hugo Westerlund (2019): Staying in or switching between permanent, temporary and self-employment during 2008-2010. Associations with changing job characteristics and emotional exhaustion. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 40, H. 2, S. 215-237. DOI:10.1177/0143831X18804648
Abstract
"Labour market segmentation theories suggest that permanent and temporary workers are exposed to economic risks to different degrees, and differ in their working life quality and well-being. However, few studies have tested these ideas during times of economic crisis. Also, little is known about how the self-employed compare to permanent and temporary workers and are affected by economic downturns. This study investigated Swedish workers in different labour market segments before and after the financial crisis (2008 and 2010). More specifically, it looked at job characteristics and strain differences between permanent, temporary and self-employed workers. Data (N = 6335) came from SLOSH, a longitudinal representative cohort study of the Swedish workforce. Contradicting segmentation theories, differences between permanent and temporary workers were small. The self-employed stood out with favourable job characteristics, but comparable strain levels. During the crisis, work demands and strain declined for many of the workers studied here." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Befristungen bei Neueinstellungen 2018: Stand: 24. April 2019 (2019)
Zitatform
Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Alexander Kubis & Martina Rebien (2019): Befristungen bei Neueinstellungen 2018. Stand: 24. April 2019. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Laut IAB-Stellenerhebung gab es im Jahr 2018 in Deutschland fast 3,9 Mio. sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne Mini-Jobs). Hiervon waren 38 Prozent, also rd. 1,5 Mio. Stellen (zunächst) befristet (Tabelle 1). Die Befristung von Neueinstellungen ermöglicht den Betrieben die Überprüfung der Fähigkeiten von Bewerbern, bevor ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. „Durch die Verwendung von befristeten Arbeitsverträgen kann ein Betrieb ohne langfristige Mittelbindung häufig einen Arbeitsplatz anbieten, der sonst vielleicht nicht bereitgestellt worden wäre. Für die Betriebe haben Befristungen zudem den Vorteil, dass sie (Entlassungs-)Kosten vermeiden können, die im Rahmen des allgemeinen oder tarifvertraglich erweiterten Kündigungsschutzes entstehen könnten“ (Bossler et al. 2017)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chasing the carrot - actual working hours of fixed-term employees (2019)
Zitatform
Bossler, Mario & Philipp Grunau (2019): Chasing the carrot - actual working hours of fixed-term employees. In: Applied Economics Letters, Jg. 26, H. 14, S. 1148-1152., 2018-06-26. DOI:10.1080/13504851.2018.1540836
Abstract
"Fixed-term contracts can serve as a screening device to reveal the true ability of workers. To achieve promotion to a permanent position, fixed-term employees have an incentive to prove themselves by providing higher effort than competing co-workers by means of longer working hours. Applying fixed effects estimation to the German register data, we find that employees work longer hours on fixed-term contracts. This effect is stronger for labour market entrants and employees that are newly hired. We further show that actual hours of work are particularly large when there is competition among co-workers to receive promotion to a permanent position." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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