Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Hotline für Zeitarbeit-Beschäftigte (18.12.2008)
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-WestfalenBeschreibung
Das Arbeitsministerium und die Gewerkschaften in Nordhrein-Westfalen wollen mit der Hotline Zeitarbeit dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen in der Zeitarbeitsbranche zu verbessern.
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Job-Wunder mit Nebenwirkungen: Entwicklungen in der Leiharbeit (22.10.2008)
Friedrich-Ebert-StiftungBeschreibung
Die Zeitarbeit in Deutschland ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Als Triebkräfte dieser Zunahme wirken nicht nur konjunkturelle Entwicklungen, sondern auch die Lockerung rechtlicher Regelungen zur Arbeitnehmerüberlassung, veränderte betriebliche Einsatzstrategien sowie das Lohngefälle zwischen Leiharbeit und Gesamtwirtschaft (WISO direkt vom Okt. 2008).
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Leiharbeit: Wenige dürfen bleiben (04.09.2008)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 08/2008: Nur ein kleiner Teil der Leiharbeitnehmer wird auf eine feste Stelle übernommen. In einigen Betrieben verdrängt Leiharbeit reguläre Jobs.
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Leiharbeit: Konkurrenz für die Stammbelegschaft (04.09.2008)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 06/2008: Die Zahlen gehen nach oben: Viele Betriebe beschäftigen mehr Leiharbeiter, oft über längere Zeit. Dass Leiharbeit reguläre Beschäftigung ersetzt, ist da keine Ausnahme mehr.
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Gestaltung, Umsetzung und Transfer von Instrumenten zum Ressourcenmanagement und zum Arbeitsschutz im Rahmen eines zielgruppenbezogenen Ansatzes für Leiharbeitnehmer in Entleihunternehmen (GRAziL) (01.08.2008)
prospektiv Gesellschaft für betriebliche Zukunftsgestaltungen mbHKrietsch, InaBeschreibung
Das Projekt GRAziL entwickelt ein Modell zur Verbesserung und Förderung der Arbeits- und Gesundheitsschutzsituation von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern in Entleihunternehmen. Hierzu werden in und mit verschiedenen Entleihunternehmen aus dem Produktions- und Dienstleistungssektor Gestaltungslösungen zur Förderung von Sicherheit und Gesundheit der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer entwickelt und erprobt.>> In dem Projekt wird ein zielgruppenorientiertes Vorgehen am Ort des Arbeitseinsatzes gewählt. Das bedeutet, dass alle relevanten Akteursgruppen in die Entwicklung und Umsetzung des Vorhabens eingebunden werden. Nicht nur>> - die Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, sondern ebenso die mit ihnen>> - kooperierenden Stammarbeitnehmerinnen und Stammarbeitnehmer, >> - die betrieblichen Arbeitsschutzakteure wie auch>> - Führungskräfte und >> - Betriebsräte>> stehen im Fokus des Gestaltungsansatzes.>> Das Projekt ist Teilprojekt des im Rahmen des BMAS-Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen 2008 ausgeschriebenen Förderschwerpunkts "Zeitarbeit - neue Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz". Ziele sind der Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit sowie die Optimierung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes von Zeitarbeitnehmern. Methoden: Das Projekt gliedert sich entsprechend der beiden Sektoren Produktion und Dienstleistung in zwei Teilprojekte. In das Teilprojekt Produktion werden Betriebe der Maschinenbau-, Metallverarbeitungs-, Nahrungs- und Genussmittel- sowie Chemiebranche hinzugezogen. Im Teilprojekt Dienstleistung wird auf drei Bereiche abgezielt: soziale (z. B. Pflege), konsumbezogene (z. B. Warenhaus) und distributive (z. B. Paketdienst) Dienstleistungen.>> In beiden Teilprojekten werden Entwicklungs- und Erprobungsbetriebe einbezogen. Zunächst erfolgt in 14 Entwicklungsbetrieben eine aktuelle Bestandsaufnahme der gängigen Praxis. Auf deren Grundlage werden zahlreich
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Gesunde Zeitarbeit - Arbeits- und Gesundheitsschutz mit System. Entwicklung und Erprobung eines integrierten Gesundheitsmanagements für die Zeitarbeitsbranche (GEZA) (01.08.2008)
Manpower GmbH & Co. KG PersonaldienstleistungenKienert, MichaelBeschreibung
In dem Modellprojekt soll auf der Grundlage einer Effizienzanalyse der bisherigen Arbeits- und Gesundheitsschutzaktivitäten bei Manpower ein innovatives ganzheitliches Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement entwickelt und in der Praxis erprobt werden. Mit dem Projekt sollen die vorhandenen Strategien des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bei Manpower in ein ganzheitliches Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement überführt werden, das integraler Bestandteil der Personalführung unter Einbeziehung der "Schnittstelle" von Zeitarbeitsunternehmen/Kunde wird.>> Perspektivisch sollen die gesamten Aufgaben eines modernen individuellen Gesundheitsmanagements an verantwortliche Mitarbeiter in den einzelnen Niederlassungen übertragen werden, die entsprechend qualifiziert werden sollen. Das Beratungsangebot des Gesundheitsservices bleibt als niederschwelliges Angebot bestehen und wird eng mit den konkreten Präventionsleistungen in den Niederlassungen vernetzt. Somit wird ein Gesamtkonzept entwickelt, das sowohl eine kurzfristige Beratung, als auch ein auf intensive Verhaltens- und Verhältnisprävention ausgerichtetes Angebot sichert.>> In die Pilotphase werden insgesamt 10 Manpower-Niederlassungen in der Rhein-Main-Region und rund 200 Zeitarbeitskräfte einbezogen. In Kooperation mit der AOK-Hessen und dem TZZ-TrainingsZentrumZeitarbeit werden die notwendigen Maßnahmen zum Aufbau eines integriertes Gesundheitsmanagement in der Zeitarbeit realisiert.>> Das Projekt wird von der Technischen Universität Dortmund wissenschaftlich begleitet und evaluiert.>> Das Projekt ist Teilprojekt des im Rahmen des BMAS-Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen 2008 ausgeschriebenen Förderschwerpunkts "Zeitarbeit - neue Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz". Ziele sind der Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit sowie die Optimierung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes von Zeitarbeitnehmern. Methoden: Die Projektumsetzung beinhaltet
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The agency work industry around the world (24.04.2008)
International Confederation of Private Employment AgenciesBeschreibung
Statistiken der International Confederation of Private Employment Agencies (Ausgabe 2007).
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Zeitarbeit: Eine Brücke in den Beruf (24.04.2008)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 17 vom 24. April 2008: Zeitarbeit ist für viele die erste Station, wenn sie nach einer – freiwilligen oder unfreiwilligen – Pause auf den Arbeitsmarkt zurückkehren. Jeder vierte Zeitarbeiter bleibt bei dem Unternehmen "kleben“, das ihn angefordert hat. Das belegt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag des Bundesverbands Zeitarbeit (BZA).
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Temp Work Research Centre (24.04.2008)
Universität Amsterdam, Temp Work Research MonitorBeschreibung
Website der Universität Amsterdam: "The Temp Work Research Centre helps you find research in the field of temporary work, flexible labour, labour contracts, tempwork agencies, labour markets and employment."
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Verbesserung der Arbeitsbedingungen für 1 Million entsandte Arbeitnehmer: EU fordert rasches Handeln (03.04.2008)
Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und ChancengleichheitBeschreibung
Bericht über eine Empfehlung der EU vom 03.04.2008
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Zeitarbeit: Barometer für den Arbeitsmarkt (03.04.2008)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
Die Entwicklung der Zeitarbeit spiegelt den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft unmittelbar wider. Die Bundesagentur für Arbeit berichtet über den Personalbestand der Zeitarbeitsfirmen jedoch mit großer Verzögerung. Eine regelmäßige Unternehmensbefragung des IW Köln schließt diese statistische Lücke (iwd Nr. 14 vom 03.04.2008).
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Arbeit für Alle – Zeitarbeit stärken (31.03.2008)
Christlich Demokratische Union DeutschlandsBeschreibung
Positionspapier des CDU-Generalsekretärs Ronald Pofalla vom 12. März 2008
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Zeitarbeit: Ergebnisse des Mikrozensus 2006 (18.03.2008)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Der Beitrag von Katharina Puch im STATmagazin des Statistischen Bundesamtes vom 18.03.2008 liefert Zahlen zur Zeitarbeit, die 2006 erstmals in der im Mikrozensus integrierten Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union (EU) mittels einer eigenen Frage erfasst wurde.
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Leiharbeit: Intensivnutzung nimmt zu (05.03.2008)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 20/2007: Die Leiharbeit boomt und verändert ihren Charakter. Eine wachsende Zahl von Betrieben nutzt sie intensiv und macht sie zu einem festen Bestandteil der Personalstrategie - auch wenn kurzfristigen Vorteilen längerfristig Risiken gegenüberstehen. Aussicht auf eine stabile Beschäftigung haben nur wenige Leihkräfte.
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Leiharbeit/Zeitarbeit (27.02.2008)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Informationen des DGB
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Funktionswandel von Zeitarbeit. Neue Einsatzkonzepte von Zeitarbeit und ihre Folgen für die betrieblichen Sozial- und Arbeitsbeziehungen (01.02.2008)
Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und WirtschaftssoziologieDörre, Klaus, Prof. Dr.Beschreibung
Zeit- oder Leiharbeit ist gegenwärtig einem Funktionswandel unterworfen. Immer mehr Betriebe gehen dazu über, Leiharbeiter nicht nur kurzfristig einzusetzen, um Auftragsspitzen abzudecken, sondern dauerhaft und in allen Unternehmensbereichen. Dadurch verändert Leiharbeit seinen Charakter als betriebliches Flexibilisierungsinstrument. Bislang sind weder die betrieblichen Voraussetzungen der neuen Einsatzstrategien untersucht worden noch ihre Auswirkungen auf die Arbeits- und Sozialbeziehungen in den Einsatzbetrieben. Hier setzt das Forschungsprojekt an. An welche arbeitsorganisatorischen Voraussetzungen sind die neuen Einsatzkonzepte gekoppelt? Welche Auswirkungen hat das dauerhafte Nebeneinander von Stammkräften und Leiharbeitern auf die soziale Integration der Belegschaft? Und welche Herausforderungen entstehen für die betriebliche und überbetriebliche Interessenvertretung? Diesen Fragen wird mit Hilfe von Intensivbetriebsfallstudien in Einsatzbetrieben und Experteninterviews mit Interessenvertretern nachgegangen. Methoden: Betriebsfallstudien; Experteninterviews
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Zeitarbeit in Bremen - Subjektives Erleben von Zeitarbeit (01.01.2008)
Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität BremenHoltrup, AndréQuelle: Projektbeschreibung beim iawBeschreibung
Die Zahl der Menschen, die in Zeitarbeit beschäftigt sind, hat sich allein von 2003 bis 2007 mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung ist mit ihren sozial- und arbeitspolitischen Folgen höchst umstritten. Die eine Seite sieht in ihr einen erfolgreichen Jobmotor, der erforderliche Flexibilität für Unternehmen bereitstelle und ökonomische Wettbewerbsfähigkeit fördere. Die andere Seite betont hingegen, dass es sich um eine prekäre Beschäftigungsform handele, die durch Unsicherheit und Schlechterstellung gegenüber Normalbeschäftigung charakterisiert sei. In der teilweise hitzig geführten öffentlichen Debatte um das Für und Wider der Beschäftigungsform Zeitarbeit bleiben jedoch die Menschen, die in ihr beschäftigt sind, zumeist im Hintergrund. Sie werden allenfalls gelegentlich mit ihren Einzelschicksalen als Kronzeugen für die eine oder andere Position ins Feld geführt. Die Fragen aber, wie Zeitarbeitnehmer selbst ihre Situation erleben, deuten und bewerten, welche Erfahrungen sie machen, welche Perspektiven sie entwickeln, wo "der Schuh drückt", aber auch welche positiven Aspekte sie sehen, bleiben in der Regel unterbelichtet.>> Ziel dieses Projekts ist es, Zeitarbeitnehmer mit ihrem subjektiven Erleben in den Mittelpunkt zu rücken und sie auch selbst zu Wort kommen zu lassen. Ihre Erfahrungen, die sie in der Zeitarbeit sammeln konnten, stehen hier ebenso im Fokus wie die Deutungen und Bewertungen ihrer Arbeitssituation und Beschäftigungsbedingungen. Hieraus sollen Rückschlüsse und Gestaltungshinweise für eine Weiterentwicklung der Beschäftigungsform Zeitarbeit abgeleitet werden, in der die Ansprüche und Interessen der Menschen, die in Zeitarbeit beschäftigt sind, stärker akzentuiert werden.
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Zeitarbeit: Volle Kraft zurück (01.11.2007)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
Der iwd-Beitrag in Nr. 44 vom 01.11.2007 zeigt, dass die Liberalisierung der Zeitarbeit im Rahmen der Hartz-Reform die Branche beflügelt. Allein in den vergangenen drei Jahren hat sie 400.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Jetzt möchte die SPD zurückrudern und die Zügel auf verschiedenen Gebieten wieder anziehen.
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Studie Zeitarbeit in NRW (01.05.2007)
Soziale Innovation GmbHSczesny, Cordula, Dr.Quelle: Projektinformation der Soziale Innovation GmbHBeschreibung
Die Zeitarbeit ist eine boomende Branche und hat damit ein wachsendes Gewicht in der nordrhein-westfälischen und in der deutschen Wirtschaft insgesamt. Über die Struktur und vor allem die Effekte der Zeitarbeit gibt es eine rege und kontrovers geführte Diskussion, nicht nur in NRW. Für eine arbeitsmarktpolitische Bewertung der Zeitarbeit im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW mit seiner spezifischen Wirtschaft- und Beschäftigtenstruktur bedarf es einer soliden Datenbasis.>> Im Rahmen der Studie sollen vor dem Hintergrund der gesetzlichen Änderungen zur Arbeitnehmerüberlassung folgende Punkte analysiert werden:>> - Struktur der Zeitarbeitsunternehmen: Neben der Anzahl und Größe der in Nordrhein-Westfalen tätigen Zeitarbeitsunternehmen sollen Spezifika ihrer Verleihtätigkeit herausgearbeitet werden.>> - Struktur der Zeitarbeitnehmer/innen: Im Mittelpunkt stehen die Qualifikation der Zeitarbeitnehmer/innen, ihr Alter sowie Zugang und Beschäftigungsdauer.>> - Struktur der Entleihunternehmen: An dieser Stelle geht es um Anzahl, Größe und Branche der entleihenden Unternehmen sowie um die Nutzungsintensität von Zeitarbeit.>> - Innerbetriebliche und arbeitsmarktpolitische Effekte der Zeitarbeit: Handelt es sich bei der Zeitarbeit um ein Instrument zur Flexibilisierung des betrieblichen Personaleinsatzes oder zur Substitution von Stammbelegschaften? Darüber hinaus stehen Fragen zur Entgeltgestaltung im Mittelpunkt des Interesses sowie eine Bewertung, inwieweit die Zeitarbeitnehmer/innen qualifikationsgerecht eingesetzt werden und welche berufsbiografischen Folgen sich aus ihrer Tätigkeit in der Zeitarbeit ergeben. Methoden: Der methodische Ansatz beinhaltet einen Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung und schließt mit einem Expertenworkshop zur Ergebnisbewertung ab. Folgende Datenquellen / -sätze werden im Rahmen einer Sekundäranalyse ausgewertet: die Statistik der Arbeitnehmerüberlassung der Bundesagentur für Arbeit,
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Zeitarbeit - BDA kompakt (24.04.2007)
Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbändeBeschreibung
Laut BDA wächst die Bedeutung der Zeitarbeit als Beschäftigungsmotor. Sie eröffnet die Chance zur Qualifizierung durch Beschäftigung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung und Überwindung von Arbeitslosigkeit.
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Arbeitnehmerüberlassung - Zeitreihen (05.03.2007)
Bundesagentur für ArbeitBeschreibung
Website mit Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zu Leiharbeitnehmern und Verleihbetrieben in Deutschland.
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Zeitarbeit: Belebende Tarifkonkurrenz (05.03.2007)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd - Nr. 26 vom 29. Juni 2006: Ein neuer Mindestlohn-Tarifvertrag soll möglicherweise bald für alle inländischen wie ausländischen Zeitarbeitsfirmen gelten. Für viele kleine und mittlere Personaldienstleister würde der damit verbundene Kostenanstieg wohl das Aus bedeuten.
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Zeitarbeit: Rücksichtsloses Unterbieten - Ausweg Entsendegesetz (27.02.2007)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 20/2006: In den untersten Lohngruppen ist Leiharbeit häufig nicht existenzsichernd. Abhilfe schaffen könnte eine Ausweitung des Arbeitnehmerentsendegesetzes auf die Zeitarbeitsbranche, so das Ergebnis eines Gutachtens von Professor Thomas Dieterich.
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Leiharbeit: Image verbessert, trotzdem Arbeitnehmer zweiter Klasse (27.02.2007)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 14/2006: Die Leiharbeitsbranche wächst schnell. Bei Bezahlung, Arbeitsplatzsicherheit, Mitbestimmungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten hinkt sie der übrigen Wirtschaft jedoch hinterher.
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Info-Zeitarbeit (22.02.2007)
Info-ZeitarbeitBeschreibung
Seit 1996 bestehendes Internetportal, das vor allem der Leiharbeitsbranche Gesetze und Verordnungen im Volltext, Urteile und Kommentare des BAG, Sammlung von Presseveröffentlichungen über das Thema Zeitarbeit zur Verfügung stellt.
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Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit (22.02.2007)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Tarifvertrag zwischen BZA, IGZ und Mitgliedsgewerkschaften des DGB vom 30. Mai 2006.
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Zeitarbeit - neu geregelt (22.02.2007)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Informationen der Hans-Böckler-Stiftung im Magazin Mitbestimmung 10/2003.
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Ausbildungspotentiale von Zeitarbeitsunternehmen (01.02.2007)
Soziale Innovation GmbHSczesny, Cordula, Dr.Quelle: Projektinformation der Soziale Innovation GmbHBeschreibung
Zunehmend federn Unternehmen Auftrags- und Marktschwankungen durch die temporäre Einstellung von Beschäftigten aus Zeitarbeitsunternehmen ab. Da nicht allein nur niedrigqualifizierte Aufgaben durch Mitarbeiter/innen von Zeitarbeitsunternehmen übernommen werden, ist die Fachkräftequalifizierung in der Zeitarbeitsbranche ein wichtiges Thema. Bislang beteiligen sich die Zeitarbeitsunternehmen jedoch nicht - im Verhältnis zur ihrem Marktvolumen - an der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. Allerdings gibt es erste Modelle der Verbundausbildung zwischen Zeitarbeitsunternehmen und Einsatzbetrieben.>> Ziel der Untersuchung ist es zu erkunden, welche Potentiale die Branche der Zeitarbeit bietet, um zusätzliche Ausbildungsplätze in den Ausbildungsberufen bereit zu stellen, die von Zeitarbeitsunternehmen aus fachlichen Gründen nicht bzw. nicht vollständig ausgebildet werden können. Zu prüfen ist, welche Formen der Verbundausbildung für die Branche der Zeitarbeitsunternehmen geeignet sind mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für die Entwicklung von ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für eine Ausbildung im Zeitarbeitsbereich herauszuarbeiten und die Erprobung eines tragfähigen Verbundmodells zu initiieren.>> Dabei werden folgende Teilziele verfolgt:>> - Ermittlung von Ausbildungspotentialen in Zeitarbeitsunternehmen>> - Eignung der Verbundausbildung für das Erschließen von Ausbildungspotentialen in der Zeitarbeit>> - Bestimmung der Grundzüge für ein Modellprojekt zur Ausbildung in Zeitarbeitsunternehmen und Einsatzbetrieben>> - Analyse der förderlichen und hinderlichen betrieblichen und ordnungspolitischen Bedingungen für eine Verbundausbildung im Zeitarbeitsbereich>> - Und Erarbeiten von Handlungsempfehlungen für die Entwicklung von ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für eine Ausbildung in der Zeitarbeit: Methoden: - Qualitative Untersuchung zur Operationalisierung des Forschungsgegenstandes und zur Konzipierung der Fragebögen in Form von Expertenges
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Zeitarbeit: Retter in der Not (08.11.2006)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd-Beitrag in Nr. 20 vom 18. Mai 2006 zur Entwicklung der Leiharbeitsbranche.
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Arbeitnehmerüberlassungsgesetz - Wirkung der unbegrenzten Entleihdauer (22.06.2006)
Deutscher BundestagBeschreibung
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Dr. 16/1926 vom 22. 06. 2006)
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Evaluation "Haushaltsnahe Dienstleistungen" (Die Alltagsengel) (01.02.2006)
Ifo-Institut für WirtschaftsforschungWerding, Martin, Dr.Quelle: Projektinformation des Ifo-InstitutsBeschreibung
Innerhalb des Projekts "Haushaltsnahe Dienstleistungen“, welches die Randstad GmbH & Co. KG im Auftrag der Stadt Wiesbaden in den Jahren 2006 und 2007 durchführt, werden von der Kommunalen Arbeitsverwaltung der Stadt Wiesbaden (KommAV) und der Randstad GmbH & Co. KG ausgewählte Langzeitarbeitslose nach Durchlauf eines zweiwöchigen Berufsorientierungstrainings über einen Zeitraum von vier Wochen durch einen externen Bildungsträger für eine Beschäftigung in privaten Haushalten geschult. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Schulung bekommen die Langzeitarbeitslosen einen auf 12 Monate befristeten Arbeitsvertrag bei der Randstad GmbH & Co. KG und werden dann von dieser - mit finanzieller Förderung durch die Stadt Wiesbaden - zu marktgerechten Stundenverrechnungssätzen in diverse haushaltsnahe Dienstleistungen überlassen. Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung hat sich in diesem Zusammenhang vertraglich dazu verpflichtet, in Zusammenarbeit mit den oben genannten Parteien für die Randstadstiftung eine wirtschaftswissenschaftliche Evaluierung des beschriebenen Projekts "Die Alltagsengel“ durchzuführen. Methoden: Die Evaluation der Fördermaßnahme soll auf einem Kontrollgruppen-Ansatz basieren, wobei die Kontrollgruppe, bestehend aus nicht in ähnlicher Weise geförderten Langzeitarbeitslosen, mit Hilfe geeigneter ökonometrischer Verfahren, die dem Stand der einschlägigen Forschung entsprechen, rekonstruiert werden muss. Im Rahmen datenschutzrechtlicher Bestimmungen sollen vorhandene Daten zu sozioökonomischen Charakteristika der Projekt-Teilnehmer und anderer, durch die Stadt Wiesbaden betreuter Langzeitarbeitsloser, genutzt werden.
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Die Flexibilisierung europäischer Arbeitsmärkte: Verbreitung und Konsequenzen atypischer Beschäftigung (01.01.2006)
Universität Mannheim, Mannheimer Zentrum für Europäische SozialforschungGiesecke, Johannes, Dr.Quelle: Projektinformation des MZESBeschreibung
Im Rahmen dieses Projekts soll ein möglichst umfassender Blick auf den Verbreitungsgrad sowie die Folgen so genannter "atypischer" oder "flexibler" Beschäftigungsverhältnisse in europäischen Arbeitsmärkten geworfen werden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die drei quantitativ bedeutsamsten Formen atypischer Beschäftigung in Europa: die Teilzeitbeschäftigung, die Zeitarbeit sowie die befristete Beschäftigung. Für diese Beschäftigungsformen soll untersucht werden, welche Auswirkungen sie auf Ausmaß und Struktur sozialer Ungleichheit haben können. Dazu sind sekundäranalytische Auswertungen bereits existierender Datenbestände geplant, die es erlauben, neben einem zeitlichen Vergleich des Anteils atypischer Beschäftigung am gesamten Beschäftigungsvolumen auch deren Effekte auf wichtige Indikatoren sozialer Ungleichheit wie z.B. das Arbeitseinkommen oder die Stabilität der Erwerbskarriere zu untersuchen. Die komparative Perspektive des Projekts ermöglicht es dabei, die spezifische Wirkung unterschiedlicher institutioneller sowie struktureller Rahmenbedingungen von Arbeitsmärkten zu berücksichtigen, wodurch ein breiterer Blickwinkel auf die Relation zwischen Arbeitsmarktflexibilisierung und Veränderungen im System sozialer Ungleichheit eröffnet wird. Geographischer Raum: Westeuropa Methoden: Datenart: European Labour Force Survey, European Community Household Panel Veröffentlichungen: Michael Gebel, und Johannes Giesecke (2008): Labour Market Flexibility and Inequality: The Changing Risk Patterns of Temporary Employment in Germany. Arbeitspapier des Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung Nr. 112, Mannheim, http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/wp/wp-112.pdf
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Möglichkeiten und Risiken der tarifvertraglichen Unterstützung kollegialer Arbeitnehmerüberlassung (01.01.2006)
Universität Bochum, Lehrstuhl Organisationssoziologie und MitbestimmungsforschungHertwig, MarkusBeschreibung
Einige Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände haben Tarifverträge zur kollegialen, nicht gewerbsmäßigen Überlassung von Arbeitnehmern abgeschlossen. Ein wichtiges Ziel dieser Instrumente ist es, die Personalkapazitäten eines Unternehmens an die Auftragslage anzupassen. Während manche Unternehmen über einen erhöhten Personalbedarf verfügen, der durch Überstunden, Leiharbeit oder (befristete) Neueinstellungen bewältigt werden muss, können andere einen Nachfragerückgang nur über Kurzarbeit oder im Extremfall Entlassungen bewältigen. Die Arbeitnehmerüberlassung stellt dabei ein Instrument dar, welches den Flexibilisierungsbedarf sowohl von Unternehmen mit hoher als auch von solchen mit geringer Auslastung zeitweise abdecken kann.>> Das Forschungsprojekt hat die Frage nach den Chancen und Risiken der kollegialen Arbeitnehmerüberlassung auf Basis tarifvertraglicher Regelungen untersucht. Ein Ziel bestand darin, Probleme der praktischen Umsetzung sowie den möglichen Verbesserungsbedarf zu eruieren.>> - Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Betriebe mit dem Instrument gemacht? Wie wird es von den betroffenen Beschäftigten eingeschätzt?>> - Welche Chancen und welche Risiken und Probleme birgt das Instrument? Welche tarifvertraglichen Elemente sind hinderlich, welche förderlich?>> - Trägt die Arbeitnehmerüberlassung zu einer ökonomischen Stabilisierung der Betriebe bei?>> - Wird der tarifvertraglich regulierte Beschäftigtenaustausch als praktikable Alternative zu anderen Konzepten zur Verbesserung der Personaleinsatzflexibilität, z.B. zu innerbetrieblicher Flexibilisierung und herkömmlicher Leiharbeit, angesehen? Methoden: Die Nutzungsweisen, betriebs- und personalspezifischen Problemlagen wurden mit Hilfe problemzentrierter Experteninterviews mit Betriebspraktikern untersucht. Dabei wurde sowohl die Sichtweise des Unternehmens bzw. der Geschäftsleitung als auch die der Beschäftigten und berücksichtigt. Es wurden Betriebe in drei Regionen (Chemnitz,
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Studie zur Arbeitskräfteüberlassung in Österreich (01.01.2006)
L&R SozialforschungRiesenfelder, AndreasQuelle: Projektinformation der L&R SozialforschungBeschreibung
Grundlagenstudie zur Erforschung der Arbeitskräfteüberlassung bzw. Zeitarbeit in Österreich. Forschungsschwerpunkte: Erwerbskarrieren von ZeitarbeiterInnen auf Basis von Längsschnittdatenauswertungen für die Jahre 1995 bis 2006; Arbeitszufriedenheit mit Zeitarbeitsverhältnissen; Zeitarbeit als Übergangserwerb; Zeitarbeit als Einstiegsphänomen; Vor- und Nachteile der Zeitarbeit aus Sicht der betroffenen ArbeitnehmerInnen; Zeitarbeit aus Sicht der Beschäftigerbetriebe; Zeitarbeit aus Sicht des Arbeitsmarktservice Österreich (Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit, Stellenwert der gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung); Vergleichende Längsschnittanalysen zur Gegenüberstellung von Vermittlungseffekten von einerseits Personen, welche in Zeitarbeit vermittelt werden und andererseits Personen, welche in Standardbeschäftigung vermittelt werden; Analyse der Saisonarbeitslosigkeit von ZeitarbeiterInnen
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Arbeiten, Lernen und Weiterbildung in der Zeitarbeit - eine Befragung von Zeitarbeitnehmern in Deutschland (01.06.2005)
Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Psychologie, insb. Wirtschafts- und SozialpsychologieMoser, Klaus, Prof. Dr.Beschreibung
Im Rahmen einer kombinierten Offline- und Online-Fragebogenuntersuchung wurden im August/Sept. 2005 deutschlandweit 433 Zeitarbeitnehmer/innen zu ihren aktuellen Tätigkeiten im Einsatzunternehmen sowie den Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Zeitarbeit befragt. Die Stichprobe der Untersuchung kann hinsichtlich der Tätigkeitsgebiete, des Einsatzstatus, der soziodemographischen Merkmale sowie der regionalen Verbreitung der Zeitarbeitnehmer/innen als eine gute Annäherung an die Grundgesamtheit der Zeitarbeitnehmer in Deutschland gelten. Es zeigen sich deutliche Unterschiede im Lernpotential und der Persönlichkeitsförderlichkeit der Einsatztätigkeiten im Hinblick auf die Variabilität, den Handlungsspielraum, die Komplexität sowie den Arbeitsbelastungen in Abhängigkeit vom Tätigkeitsbereich, dem Einsatzstatus und dem beruflichen Hintergrund der Zeitarbeitnehmer/innen. Allgemein wurde gefunden, dass Zeitarbeitnehmer/innen kaum Zugang zu formalen Weiterbildungsangeboten erhalten, weder durch die Zeitarbeits- noch durch die Einsatzunternehmen. Der informelle Lerngewinn im Rahmen der Beschäftigung als Zeitarbeitnehmer/in wird dagegen als hoch eingeschätzt, wobei die Arbeitnehmer/innen den Lerngewinn vor allem in einem Erfahrungszuwachs sehen und weniger in der Vertiefung von fachlichen Fertigkeiten. Der Lerngewinn wird sowohl durch den Einsatzstatus als auch durch den beruflichen Ausbildungshintergrund der Zeitarbeitnehmer/innen beeinflusst. Zeitarbeitnehmer/innen, die als ungelernte Hilfskräfte eingesetzt werden, erleben den geringsten Lerngewinn. Ähnliche Ergebnisse fanden sich mit Blick auf den beruflichen Ausbildungshintergrund. Diejenigen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen hatten, profitierten am meisten von der Zeitarbeit. Diejenigen mit geringerer Qualifizierung - aber auch jene mit sehr hoher Qualifizierung - profitierten weniger. Neben den Arbeitsplatzmerkmalen hing der subjektive Lerngewinn der Zeitarbeitnehmer/innen entscheidend von ihrer jeweili
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Konsequenzen atypischer Beschäftigung (01.01.2005)
Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Arbeitsmarkttheorie und -politikMühlberger, UlrikeBeschreibung
Dieses Forschungsprojekt untersucht die Dynamik von flexiblen Arbeitsformen (Teilzeit, Geringfügigkeit, Leiharbeit, befristete Beschäftigung) und geht der Frage nach, ob flexible Arbeitsformen ein Instrument darstellen, Individuen langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren bzw. an den Arbeitsmarkt zu binden. Unsere primäre Forschungsfrage zielt auf die Untersuchung ab, ob flexible Arbeitsformen langfristig die Chancen auf eine 'reguläre' Beschäftigung erhöhen.>> Weiters fragen wir, ob Individuen mit flexiblen Arbeitsformen einen geringeren Lohn erhalten, wenn sie auf einen 'regulären' Arbeitsvertrag wechseln als Individuen, die vorher keinen flexiblen Arbeitsvertrag hatten (long-term wage penalties). Anhand von Paneldaten beschäftigen wir uns mit dem Wechsel von Arbeitsverträgen (labour market transitions) - also von flexiblen Arbeitsverträgen zu 'regulären', Arbeitslosigkeit, nicht-Beschäftigung oder zu anderen Arbeitsformen - und mit mittelfristigen Lohnkonsequenzen von Teilzeitarbeitskräften, geringfügig Beschäftigten, LeiharbeitnehmerInnen und befristet Beschäftigten in vier europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Italien und Großbritannien). Im Gegensatz zu üblichem Forschungsoutput in diesem Bereich gehen wir über eine kurzfristige, cross-sectional Analyse hinaus, um einen komparativen und dynamischen Blick der Konsquenzen von atypischer Beschäftigung zu liefern. Veröffentlichungen: Mühlberger, Ulrike. 2007. Dependent Self-Employment: Workers on the Border between Employment and Self-Employment. Basingstoke: Palgrave McMillan ; Mühlberger, Ulrike (2007): Hierarchical Forms of Outsourcing and the Creation of Dependency, in: Organization Studies, Vol. 28, No. 5, S. 709-727 ; Mühlberger, Ulrike ; Pasqua, Silvia (2006): The "Continuous Collaborators" in Italy. Hybrids between Employment and Self-employment. CHILD Working Paper 10/2006, http://www.child-centre.it/papers/child10_2006.pdf ; Mühlberger, Ulrike ; Pasqua, Silvia (2006): Workers
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Atypische Erwerbsverläufe und Arbeitsorganisationsformen und ihr Zusammenhang zu wahrgenommenen Fehlbelastungen (01.01.2005)
Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Psychologie, insb. Wirtschafts- und SozialpsychologieMoser, Klaus, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation der Uni Erlangen-NürnbergBeschreibung
Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht die Analyse der spezifischen Interaktion von atypischen Erwerbsverläufen, Arbeitsorganisationsformen und die wahrgenommene Fehlbelastung. Atypische Erwerbsverläufe im Sinne wechselnder Tätigkeitsbereiche über das Erwerbsleben hinaus werden für die Erwerbsfähigen zunehmend zur Normalität. Neben wechselnden Tätigkeiten und Arbeitsorten ist auch die vertragsrechtliche Absicherungen der Beschäftigten einem erheblichen Wandel unterworfen. Diese Art der Flexibilität stellt besondere Anforderungen im Sinne des Umgangs mit Unsicherheit. Insbesondere Beschäftigte, die in keiner dauerhaften Bindung zum Unternehmen stehen, sind besonders häufig belastenden Arbeitsbedingungen ausgesetzt bzw. nehmen die Arbeitsbedingungen als besonders belastend wahr. Im Rahmen des Projektes wird untersucht, welche spezifischen Belastungen sich aus der Unstetigkeit von Erwerbsverläufen ergeben, wie sich bestehende Unsicherheit im Bereich der Arbeitsorganisationsform, wie z.B. die Zeitarbeit, auswirkt und welcher Zusammenhang zu wahrgenommenen Fehlbelastungen besteht. Ziel ist es, ein Methodeninventar zu erstellen, mit dem eine größere Anzahl Beschäftigter unterschiedlicher Beschäftigungsgruppen trennscharf erfasst werden kann. Methoden: Untersuchungsdesign: Querschnitt Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Qualitatives Interview (Stichprobe: 35). Standardisierte Befragung, schriftlich (Stichprobe: 165). Standardisierte Befragung, online (Stichprobe: 385). Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. Datenbestand: Abgabe nein Veröffentlichungen: Hecker, Dominik ; Galais, Nathalie ; Moser, Klaus (2006): Atypische Erwerbsverläufe und wahrgenommene Fehlbelastungen, Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin FB 1075, Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, 85 S.
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Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission sowie des Zweistufenplans der Bundesregierung, Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1f: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen und Makrowirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik (01.09.2004)
Rheinisch-Westfälisches Institut für WirtschaftsforschungBurda, Michael C., Prof. Ph.D.Quelle: RWI-ProjektberichtBeschreibung
Im Rahmen der Evaluierung werden die Wirkungen der Veränderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG), der Reform der Mini- und die der Einführung von Midi-Jobs sowie der erleichterten Befristung von Arbeitsverhältnissen älterer Arbeitnehmer/innen durch die sog. Hartz-Gesetze ermittelt. Dabei wird auch untersucht, ob und inwieweit sich bei Arbeitgebern/innen und Betriebsräten die Akzeptanz von Zeitarbeit erhöht hat. Außerdem sind ein Benchmarking aller 180 Agenturbezirke der Bundesagentur für Arbeit (BA) und makroökonomische Untersuchungen durchzuführen. Bezugszeitraum: A 2003 |99|; E 2006 |99|; Veröffentlichungen: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (Hrsg.) ; Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, Köln (Hrsg.) (2006): Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission - Arbeitspaket 1, Modul 1f: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen und Makrowirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Endbericht 2006. Teil 1: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen, RWI-Projektberichte, 248 S., http://doku.iab.de/externe/2007/k070724p02.pdf ; Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (Hrsg.) ; Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, Köln (Hrsg.) (2006): Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission - Arbeitspaket 1, Modul 1f: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen und Makrowirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Endbericht 2006. Teil 2: Benchmarking und makroökonomische Analysen, RWI-Projektberichte, 166 S., http://doku.iab.de/externe/2007/k070724p03.pdf ; Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (Hrsg.) ; Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, Köln (Hrsg.) (2006): Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission - Arbeitspaket 1, Modul 1f: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen und Makrowirkungen der aktiven Arbeitsmar
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Die Nachfrage nach Personaldienstleistungen im Spannungsfeld von ökonomischen und rechtlichen Determinanten (01.07.2004)
Universität Jena, Fakultät für Sozial- und VerhaltenswissenschaftenAlewell, Dorothea, Prof. Dr.Quelle: ProjektwebsiteBeschreibung
Im Projekt B5 des Sonderforschungsbereichs 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung" wird die Nachfrage nach Personaldienstleistungen durch Unternehmen untersucht. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen damit die Externalisierung bzw. das Outsourcing von Personalfunktionen sowie die diesen Prozess bedingenden, fördernden oder hemmenden Faktoren. Damit ist ein Feld von hoher arbeitsmarktpolitischer Relevanz angesprochen. Von politischer Seite bestehen massive Hoffnungen, dass eine Stärkung des Personaldienstleistungsmarktes wesentlich zu einer Reduzierung der insbesondere im Osten Deutschlands hohen und verfestigten Arbeitslosigkeit beitragen kann, indem die Matching-Funktion des Arbeitsmarktes über die Arbeitsvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung verbessert, arbeitsplatzschaffende Unternehmensgründungen im Personaldienstleistungsbereich erfolgen und eine Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit gerade auch der in Ostdeutschland zahlreich vorhandenen Klein- und Mittelunternehmen über den Einsatz von Personaldienstleistungen erreicht werden kann. Ob solche politischen Hoffnungen auf einen arbeitsmarktentlastenden Beitrag eines funktionierenden Personaldienstleistungsmarktes berechtigt und die derzeit geplanten und teilweise schon implementierten Änderungen in der diesbezüglichen Gesetzeslage zielführend sind, kann derzeit nicht zuverlässig abgeschätzt werden: Einerseits besteht ein Defizit an leistungsfähigen Theorieansätzen, andererseits liegt empirisches Wissen bislang nur in bruchstückhafter Form vor. Hier setzt das Projekt an.>> Aufgrund der starken Arbeitsmarktungleichgewichte, die sich im Osten Deutschlands noch gravierender zeigen als im Westen Deutschlands, aufgrund der im Durchschnitt stärker kleinbetrieblichen Struktur und der besonderen altersstrukturellen und häufig auch wirtschaftlichen Gegebenheiten sowie dem besonderen personalwirtschaftlichen Erfahrungshintergrund der Betriebe im Ost
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Förderung der Kompetenzentwicklung in temporären Erwerbsformen (Zeitarbeit und befristete Beschäftigung) (01.01.2004)
Bundesinstitut für BerufsbildungMünchhausen, Gesa, Dr.Beschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, Erkenntnisse im Hinblick auf die Ausgestaltung der Kompetenzentwicklung für Zeitarbeitnehmer/-innen zu gewinnen. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, wie das Lernpotenzial von Veränderungen gezielt zur Kompetenzentwicklung der Erwerbstätigen genutzt werden kann. Eine Untersuchung an der Universität Bielefeld ergab nämlich, dass viele Zeitarbeiter in dem vermeintlichen Schwachpunkt der Zeitarbeit, nämlich den häufigen Wechseln, durchaus gerade einen Vorteil sehen. Denn Wechsel und Veränderungen eröffneten ihnen neue Optionen (vgl. Münchhausen/Wittwer, 2001). Es soll untersucht werden, inwiefern die Zeitarbeit so ausgestaltet werden kann, dass die Beschäftigten sich in der Arbeit qualifizieren können und diese neuen Qualifikationen dann gezielt genutzt werden (z.B. Entwicklung vom Hilfsarbeiter zur Fachkraft). Ziel ist es daher auch, herauszufinden, wie die erworbenen Kompetenzen transparent gemacht werden können, da dies eine zwingende Voraussetzung für ihre Anerkennung ist. In die Untersuchung einbezogen werden dabei des Weiteren geschlechtsspezifische Aspekte bei der Gestaltung von Kompetenzentwicklung sowie die unterschiedlichen Ausgangsqualifikationen der Zeitarbeitnehmer/-innen, die einen entscheidenden Einfluss auf die Frage der Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit haben. Insgesamt werden die erzielten Ergebnisse Ansatzpunkte liefern für die Ausgestaltung der Kompetenzentwicklung für Zeitarbeitnehmer/-innen. Diese können dann als Grundlage dienen für weitere quantitative empirische Erhebungen. Darüber hinaus werden sich transferierbare Ansatzpunkte bieten für andere Erwerbsformen, die mit beruflichen Wechseln und Veränderungen konfrontiert sind, wie die befristete Beschäftigung, die sogenannte neue Selbstständigkeit bzw. die Arbeit in Projekten.>> Im Einzelnen wird folgenden Forschungsfragen nachgegangen:>> - Welche Ansätze oder Instrumente sind empfehlenswert für die Ausgestaltung der Kompetenzentwicklung in der Zei
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Leiharbeit im Betrieb - Strukturen, Kontexte und Handhabung einer atypischen Beschäftigungsform (01.10.2003)
Universität Erlangen-Nürnberg, Sozialwissenschaftliches ForschungszentrumSchmidt, Gert, Prof. Dr.Quelle: AbschlussberichtBeschreibung
Leiharbeit war in den letzten Jahren immer wieder Thema in der arbeitmarktpolitischen Diskussion. Die Positionen zu dieser 'atypischen' Beschäftigungsform bewegen sich dabei im Spektrum zwischen vehementer Ablehnung und ihrer Lobpreisung als Rettungsinstrument für viele Arbeitsmarktprobleme. Weiter bestehen Differenzen darüber, wie sich der Leiharbeitssektor künftig quantitativ, aktuell liegt der Anteil der Leiharbeitnehmer bei etwas über 1% aller Beschäftigten, wie auch qualitativ, bisher bilden männliche Hilfs- und Facharbeiter das Gros der Leiharbeitnehmer, entwickeln wird.>> Folgende Fragen stehen für die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung von Leiharbeit u.a. im Vordergrund: Dehnt sich Leiharbeit allmählich auch in höherqualifizierte Bereiche und Angestelltentätigkeiten aus? Wenn ja, tut sie dies in ihren klassischen Einsatzfeldern des verarbeitenden Gewerbes oder auch in anderen? Gibt es ein nennenswertes Wachstum von Leiharbeit in Dienstleistungsbranchen und -betrieben? Welche Funktionen und Rangstelle besitzt Leiharbeit in Strategien der betrieblichen Personalpolitik? Welche Entwicklungsperspektiven dieses Instruments lassen sich daraus begründen? Auch die Bedeutung der 'Brückenfunktion' von Leiharbeit für den Übergang von vorher Erwerbslosen in den ersten Arbeitsmarkt wird unterschiedlich bewertet. Gerade in der momentanen Diskussion um mögliche Reformen der Arbeitsmarktpolitik erhält die Frage der Eingliederungswirkung von Leiharbeit jedoch zusätzliche Aktualität.>> Eine Schlüsselstellung für die Beantwortung dieser Fragen nehmen zum einen Struktur, Handhabung und Entwicklung der Leiharbeit auf der Nachfrageseite ein, die Forschungslage hierzu ist jedoch stark ergänzungsbedürftig. Die 'black box' der Entleihfirmen verdient somit das Augenmerk der Forschung in hohem Maße. Zum anderen liegen keine aktuellen betriebsbezogenen Struktur- und Entwicklungsanalysen der Arbeitskräfteverleiher vor, die ebenfalls eine wichtige Grundlage. Der Arbeitskräf
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Errichtung von Personal-Service-Agenturen (PSA) (26.09.2003)
Deutscher BundestagBeschreibung
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 15/1611 vom 26. 09. 2003)
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Erste Erfahrungen mit Personal-Service-Agenturen (14.07.2003)
Deutscher BundestagBeschreibung
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP (Drucksache 15/1419 vom 14. 07. 2003)
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Bedingungen der Arbeitnehmerüberlassung (01.01.2003)
Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungBoockmann, Bernhard, Dr.Quelle: Projektinformation beim ZEWBeschreibung
Unter den Mitteln zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes spielt die Zeitarbeit eine zunehmend wichtige Rolle. Das vorhandene Wissen über die Struktur der Zeitarbeitsbranche und über die Konditionen, zu denen Arbeitnehmer an Nutzerfirmen überlassen werden, ist jedoch sehr lückenhaft. Im Kern des Projekts steht eine Umfrage unter Betrieben der Zeitarbeitsbranche. Darin soll - neben der Erhebung von betriebsspezifischen Kontrollvariablen - unter anderem ermittelt werden, wie viele Arbeitskräfte und welche Art von Arbeitskräften (nach Qualifikation und Branche) das jeweilige Unternehmen entleiht, welche Verrechnungssätze es hierfür verlangt und wie hoch die durchschnittliche Länge der Entleih- und Beschäftigungsverhältnisse ist. Die so gewonnenen Daten sollen zunächst eine umfassende Darstellung der Struktur der Zeitarbeitsbranche ergeben. In weiteren Arbeitsschritten ist geplant, diese Daten mit Angaben zu den Nutzerunternehmen zu kombinieren, um so die Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern schätzen zu können. Veröffentlichungen: Andreas Ammermüller, Bernhard Boockmann, Alfred Garloff, Anja Kuckulenz und Alexander Spermann (2003): Die ZEW-Erhebung bei Zeitarbeitsbetrieben - Dokumentation der Umfrage und Ergebnisse von Analysen, ZEW Dokumentation Nr. 03-07, Mannheim, ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/docus/dokumentation0307.pdf
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Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Arbeitnehmerüberlassung (13.11.2002)
Deutscher BundestagBeschreibung
Gesetzentwurf der Fraktion der FDP vom 13. 11. 2002
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Controlling-System für die Landesinitiative Zeitarbeit 50plus (01.02.2002)
Institut Arbeit und TechnikKnuth, Matthias, Dr.Quelle: Projektinformation des IAQBeschreibung
Das Ministerium fiir Arbeit, Soziales, Qualifikation und Technologie NRW (MASQT) hat zusammen mit dem Landesarbeitsamt NRW und den 11 in NRW führenden Zeitarbeitsunternehmen für das Jahr 2002 eine Initiative "Zeitarbeit SOplus" verabredet. Im Rahmen dieser Initiative werden alle in NRW registrierten Arbeitslosen zwischen 50 und 55 Jahren, die zum Stichtag 30.11.2001 nicht länger als 12 Monate arbeitslos gemeldet waren, durch die Arbeitsverwaltung zentral angeschrieben und auf die Möglichkeit der Wiederbeschäftigung durch Zeitarbeit hingewiesen. Zielsetzung dabei ist, dass die Angehörigen dieser Zielgruppe mit einem oder mehreren Zeitarbeitsunternehmen ein Bewerbungsgespräch führen, in den Bewerberpool einer Zeitarbeitsfirma aufgenommen werden und im Laufe des Jahres 2002 in Beschäftigung als Zeitarbeiter kommen. In diesem Zusammenhang hat das MASQT das Institut Arbeit und Technik beauftragt, ein Controlling- System zu entwickeln und mit dessen Hilfe den Fortgang und die Wirkungen der Initiative laufend statistisch zu beobachten sowie am Ende der Initiative eine Gesamtbilanz zu ersteller Das möglichst zeitnahe Controlling soll die Beantwortung folgender Fragestellungen ermöglichen: Wie viele der Angeschriebenen reagieren überhaupt auf das Anschreiben, wie viele zeigen sich interessiert, bzw. welche Gründe werden fi.ir fehlendes Interesse angegeben' Wie viele davon erscheinen zu einer Informationsveranstaltung und wie viele nehmen mit einem oder mehreren Zeitarbeitsunternehmen (ZAU) Kontakt auf? Wie viele davon werden in den Bewerberpool eines oder mehrerer ZAU aufgenommen? Was sind die Gründe dafür, das; ein Bewerbungsgespräch nicht mit Aufnahme in den Bewerberpool endet? Wie viele der in Bewerberpools von ZAU registrierten Arbeitslosen werden tatsächlich von einem ZAU für einen Einsatz eingestellt? Welche Gründe gibt es für einen Abgang aus dem Bewerberpool, bevor es zu einem Einsatz kommt (z.B. Einstellung bei einem anderen an der Initiative beteiligten ZAU od
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Zwischen Integration und Ausschluss: Formen, Determinanten und Folgen beruflich-sozialer Gefährdung (01.11.2000)
Soziologisches Forschungsinstitut GöttingenSchumann, Michael, Prof. Dr.Beschreibung
Das Forschungsprojekt richtet sein Hauptaugenmerk auf die Erwerbsbiographien und die Arbeitssituation von Leiharbeitern und befristet Beschäftigten. Die empirische Grundlage der Studie sind Fallstudien in einer ausgewählten Industriebranche. Im Zentrum steht die Frage, ob diese Beschäftigungsformen eine Brückenfunktion in stabile Erwerbsarbeit haben, oder ob sie soziale Abstiegsprozesse fördern.>> Im Mittelpunkt der Studie stehen die Erfahrungen, die Hoffnungen und die Befürchtungen derer, die als Arbeitskräfte entliehen werden, oder befristet tätig sind. Besondere Aufmerksamkeit wird der Dynamik von Auf- und Abstiegsprozessen geschenkt. Wie gestalten sich berufliche und soziale Laufbahnen bzw. Erwerbsgeschichten im Spannungsfeld von Integrationshoffnungen und Ausgrenzungsängsten? Wie bewerten die Befragten ihre aktuelle Arbeitssituation? Welche Erfahrungen machen sie im Betrieb? Werden sie als gleichwertig Beschäftigte akzeptiert oder erleben sie Diskriminierungen, die mit ihrem Beschäftigungsstatus in Verbindung stehen? Gibt es Anzeichen einer zunehmenden Spaltung in Stamm- und Randbelegschaften? Ergebnisse: Die Erfahrungen, Orientierungen und Erwartungen der Leiharbeitnehmer und befristet Beschäftigten unterscheiden sich deutlich. Je nach Lebensphase und je nach erwerbsbiographischen Voraussetzungen werden markante Ungleichheiten zwischen den Befragten sichtbar. Die folgende Typologie bündelt diese Unterschiede und Ungleichheiten. Wir können vier Typen unterscheiden:>> -Beschäftigte, die mit Hilfe der Leiharbeit und der Befristung versuchen, einen betrieblichen und sozialen Aufstieg zu realisieren;>> -Beschäftigte, die in der Leiharbeit und der Befristung einen Weg sehen, nach langen Auszeiten oder Phasen der Arbeitslosigkeit einen Einstieg in Erwerbsarbeit zu finden;>> -Beschäftigte, die ihre aktuelle Erwerbstätigkeit als ein mühevolles und anspannendes Durchhalten in dauerhafter beruflicher und sozialer Gefährdung sehen und bewerten; >> -und Besc
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Zeitarbeit in Deutschland (01.09.2000)
Universität Bamberg, Lehrstuhl für SoziologieGarhammer, Manfred, Prof.Dr.Beschreibung
Bezugszeitraum: A 1972 |99|; E 2000 |99|; Methoden: It is the aim of this study to draw up a clear picture of TAW in Germany: what are the main trends, what are the main problems, what are the issues necessary for regulation, particularly at a European level? What opportunities and what obstacles exist for regulating TAW in collective agreements? The study is based on an assessment of various reports and empirical studies and on authentic material. Due to the lack of data with respect to many relevant aspects it has been necessary to supplement desk research by a number of expert interviews combined with inquiries for authentic information from current internal reports on TAW. To variety of sources has been consulted to gather all the relevant information: Section 1 deals with the legal definitions under German law (AÜG) excluding a series of exceptions of loan-work not treated as "Arbeitnehmerüberlassung" in the sense of the law, e.g. "illegal loan work" (mainly in construction sector) which is an increasing issue of interest due to globalised labour markets. Legislation on TAW has been examined, recent amendments and bills have been included. Scientific literature from labour law has been analysed; the basic source is the "9th report of the Federal Government on ... TAW" (Deutscher Bundestag 4.10.2000). >> Every four years the Government is obliged to describe recent experiences with the appliance of the Labour Placement Act (hereafter referred to as AÜG) which was passed in 1972; the main statistical souree are the ofcial numbers of the Federal Employment Service (BA) which is responsible for the application of the AÜG and hence has to give agencies allowances for their business as well as count the temps placed by these agencies. Furthermore, results of the interviews with 100 user-companies and agencies by Interconnection Consulting Group 2000 have been used; viewpoints of associations (DIHT, BDA, BZA, DGB, IG Metall) have been examined, sources are mos
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Determinanten der Inanspruchnahme flexibilisierter Beschäftigungsverhältnisse unter besonderer Berücksichtigung befristeter Arbeit, Leiharbeit und freier Mitarbeit (01.07.2000)
Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungBoockmann, Bernhard, Dr.Quelle: Projektinformation beim ZEWBeschreibung
Als Grund für die anhaltenden Beschäftigungsprobleme in Deutschland und Europa wird häufig die mangelnde Anpassungsfähigkeit der Arbeitsmärkte genannt, deren Ursache insbesondere auch in den Regelungen zur Arbeitsplatzsicherheit gesehen wird. Darunter fällt der reguläre Kündigungsschutz sowie die Möglichkeit, kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse abzuschließen. Unter diesen sind wiederum drei Kategorien zu nennen: die befristete Arbeit, die Leiharbeit und die Vereinbarung von freier Mitarbeit und von Werkverträgen mit Arbeitskräften außerhalb des Unternehmens. Das Projekt hat sich mit diesen drei Beschäftigungsformen befasst . Untersucht wurde zunächst, welches die Determinanten der Inanspruchnahme solcher Arbeitsverhältnisse seitens der Firmen sind. Auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels lässt sich feststellen, dass neben der aktuellen Geschäftsentwicklung auch institutionelle Faktoren wie das Vorhandensein eines Betriebsrats eine Rolle spielen. Die empirischen Ergebnisse deuten außerdem auf eine Verbindung zwischen dem Kündigungsschutz für reguläre Arbeitnehmer und der Inanspruchnahme flexibler Arbeitsverhältnisse hin. Weitere Studien betrafen die Wirkung der befristeten Beschäftigung auf die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und das Arbeitsentgelt befristeter Arbeitskräfte im Vergleich zu unbefristet Beschäftigten. Ferner hat das Projekt die Wirkung befristeter Beschäftigungsverhältnisse auf die Fluktuation der Arbeitskräfte untersucht. Dabei zeigte sich zunächst, dass ein vergleichsweise hoher Anteil (knapp 30 Prozent) aller neu beginnenden Arbeitsverhältnisse befristet abgeschlossen wird. Zugleich zeigen die Ergebnisse jedoch, dass keine Tendenz zur Verdrängung regulärer durch befristete Beschäftigung festzustellen ist. Veröffentlichungen: Tobias Hagen (2003): Does Fixed-Term Contract Employment Raise Firms' Adjustment Speed? Evidence from an Establishment Panel for West Germany, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 223, H. 4, S. 4
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Zulässigkeit von Tarifverträgen zum Mindestlohn von Leiharbeitnehmern unter Übernahme eines gesamten Tarifgitters
Universität Hamburg, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche FakultätMayer, Udo, Prof. Dr.Beschreibung
Die Leiharbeitsbranche hat bis jetzt noch keinen gesetzlichen Mindestlohn. Ab 01.05.2011 greift aber die volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus Ost-Europa. Dann könnten osteuropäische Verleihfirmen Leiharbeitskräfte aus den Beitrittsstaaten zu Dumping-Tarifen anbieten. Deshalb müssen Mindestlohnsätze in Form eines tätigkeitsbezogenen Lohngitters festgelegt werden.>> Kontext / Problemlage: Es ist fraglich, ob die Leiharbeitsbranche mit einem einzigen Mindestlohn ausreichend geschützt ist, um Verwerfungen auf dem Leiharbeitsmarkt durch den Einsatz ausländischer Leiharbeitskräfte zu verhindern, wenn am 01.05.2011 die volle Freizügigkeit auch für osteuropäische Arbeitnehmer herrscht. Diese Frage stellt sich um so dringlicher, als die Leiharbeitsbranche durch die Leiharbeits-Richtlinie auf den Grundsatz der Gleichbehandlung zwischen Leiharbeitskräften und Stammkräften der Entleihbetriebe festgelegt wird. Von diesem Grundsatz darf zwar durch spezielle Tarifverträge für Leiharbeitskräfte abgewichen werden. Die Richtlinie setzt dieser tariflichen Abweichungsmöglichkeit jedoch bestimmte Grenzen, auf deren Einhaltung die Mitgliedstaaten achten müssen. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob zum Schutz der Leiharbeitskräfte ein tätigkeitsbezogenes Lohngitter in eine Mindestlohnregelung aufgenommen werden müsste.>> Fragestellung: Die Notwendigkeit eines Lohngitters könnte nach der Leiharbeitsrichtlinie gemeinschaftsrechtlich geboten sein. Sie verlangt eine Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften mit den Stammkräften des entleihenden Unternehmens. Zwar erlaubt die Richtlinie, dass die Arbeitsbedingungen für Leiharbeitskräfte in gesonderten Tarifverträgen festgelegt werden, die andere Standards enthalten dürfen als diejenigen, die für die Stammkräfte der Entleihunternehmen gelten. Diese Tarifverträge für Leiharbeitnehmer müssen sich aber von dem Ziel leiten lassen, ein Gesamtschutzniveau zu wahren, das sich am Schutzniveau der Vergleichsgruppe (Stammkräfte des entl
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
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- geographischer Bezug
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