Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Interview: "Ein deftiges Risiko" (22.02.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Arbeitsrechtler Peter Schüren über die Abgrenzung zwischen Leiharbeit und Werkverträgen - und woran sich Missbrauch erkennen lässt. (Magazin Mitbestimmung 12/2012)
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vbm Gutachten: Stärkere Regulierung von Werkverträgen weder möglich noch sinnvoll (22.02.2013)
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.Beschreibung
Werkverträge sind in Deutschland klar geregelt. Der Rechtsrahmen deckt das Thema angemessen und umfassend ab. Weitergehende Regelungen stoßen rechtlich an sehr enge Grenzen. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. zum Thema Werkverträge, das von Prof. Dr. Martin Franzen von der LMU München erstellt wurde.
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Arbeitsmarkt und Wohlstand stärken - Werk- und Dienstverträge erhalten (22.02.2013)
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.Beschreibung
Das Positionspapier der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft spricht sich gegen weitergehende Regulierung von Werk- und Dienstverträgen aus. Die bestehende Sanktionierung von Missbrauch durch Scheinwerkverträge sei ausreichend. (Stand 12/2012)
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Freie Industriedienstleistung als Alternative zur regulierten Zeitarbeit (22.02.2013)
Zentrum für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht, MünchenBeschreibung
Aus dem Handout zur Tagung des Zentrums für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht München (ZAAR) am 09.09.2011: "Zeitarbeit erfährt durch die Neufassung des AÜG intensivere Regulierung. (…) Der Umstieg von der Arbeitnehmerüberlassung zur Industriedienstleistung ist durchaus möglich. (…) Die Industriedienstleistung hat bislang nur geringe arbeitsrechtliche Aufmerksamkeit erfahren. Die Tagung will den arbeitsrechtlichen Fragen nachgehen."
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Arbeiten im Herz der Wirtschaft: Werkverträge (22.02.2013)
Gesamtmetall - Die Arbeitgeberverbände der Metall- und ElektroindustrieBeschreibung
Die Position der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie - Gesamtmetall zu Werk- und Dienstverträgen.
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BDA: Werk- und Dienstverträge (22.02.2013)
Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbändeBeschreibung
Arbeitgeber aktuell 01/2013: Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tritt den aktuell zunehmenden Angriffen auf Werk- und Dienstverträge entgegen. Der verantwortungsvolle Umgang mit solchen Vertragsformen dürfe gesetzlich nicht eingeschränkt werden.
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Missbrauch von Werkverträgen stoppen (22.02.2013)
Sozialdemokratische Partei DeutschlandsBeschreibung
In ihrem Antrag fordert die SPD-Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der klare Kriterien zur Abgrenzung zwischen Leiharbeit und Werkverträgen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) beinhaltet, die Mitbestimmung der Betriebs- und Personalräte für Fremdpersonal in den Unternehmen ausweitet und Sanktionen bei Missbrauch festschreibt.
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Minijobs: Verdrängungseffekte in kleinen Firmen (07.02.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 02/2013: Eine aktuelle Studie ergibt Hinweise, dass Minijobs reguläre Beschäftigung verdrängen. Das gilt insbesondere in Kleinbetrieben.
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27 % der geringfügig Beschäftigten suchten umfangreichere Tätigkeit (07.02.2013)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Pressemitteilung Nr. 048 des Statistischen Bundesamtes vom 07.02.2013: Rund 5 Millionen Personen waren im Jahr 2010 ausschließlich geringfügig beschäftigt. Davon waren insgesamt 27 % auf der Suche nach einer umfangreicheren Tätigkeit, haben aber keine passende finden können.
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Akademiker: Im ersten Job häufig ohne Sicherheit (28.01.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 01/2013: Jeder dritte Hochschulabsolvent findet als ersten Job nur eine befristete Stelle. Besonders groß ist der Anteil an Hochschulen, in Krankenhäusern und der öffentlichen Verwaltung.
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Prekäre Beschäftigung: Ständiger Kampf gegen den Abstieg (28.01.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 01/2013: Zwischen den beiden Polen stabile Beschäftigung und Langzeitarbeitslosigkeit hat sich eine "Zwischenzone" des Arbeitsmarkts etabliert. Für viele Betroffene ist sie keine Durchgangsstation, sondern bedeutet ein dauerhaftes, aufreibendes Leben mit Hartz IV und wechselnden Niedriglohnjobs.
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Jeder für sich: Wie Werkverträge und Leiharbeit die Mitbestimmung aushöhlen (28.01.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Magazin Mitbestimmung 12/2012: Unternehmen lagern fleißig Kernaufgaben aus. Nachdem die Gewerkschaften den Missbrauch der Leiharbeit zunehmend eindämmen, droht jetzt die Verlagerung in Werkverträge. Betriebsräte verlieren so immer mehr Rechte: Eine Gefahr für die Mitbestimmung.
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Zeitarbeit in Deutschland (17.01.2013)
Bundesarbeitgeberverband der PersonaldienstleisterBeschreibung
Aktuelle Zahlen des Bundesarbeitgeberverbands Personaldienstleistungen zur Zeitarbeit in Deutschland
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IW-Zeitarbeitsindex (17.01.2013)
Bundesarbeitgeberverband der PersonaldienstleisterBeschreibung
Ergebnisse des Zeitarbeitsindex, den das IW im Auftrag des Bundesarbeitgeberverbands Personaldienstleistungen durchführt.
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Minijobs: Im Interesse der Beschäftigten (20.12.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 51 vom 20.12.2012: Gewerkschaften und Teile der Politik wollen die geringfügige Beschäftigung am liebsten abschaffen. Den Beschäftigten würden sie damit aber keinen Gefallen tun.
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Minijobs: Schritt in die falsche Richtung (18.12.2012)
WirtschaftsdienstBeschreibung
Kommentar von Holger Bonin im Wirtschaftsdienst, 92. Jg. (2012), H. 12, S. 792
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Die Vorteile der Rentenversicherung nutzen: Fragen und Antworten zu Minijobs (12.12.2012)
Deutsche Rentenversicherung BundBeschreibung
Die Geringfügigkeitsgrenze für Minijobber steigt ab 1. Januar 2013 von 400 auf 450 Euro. Gleichzeitig genießen Minijobber künftig mit vergleichsweise niedrigen eigenen Beiträgen den vollen Schutz der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Deutsche Rentenversicherung beantwortet wichtige Fragen zu den Neuregelungen bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen.
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Atypische Beschäftigung - Zwei Jahrzehnte Flexibilisierung: Ein Drittel arbeitet atypisch (05.12.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 17/2012: Mehr als ein Drittel aller Arbeitnehmer muss mit Leiharbeit, Mini- und Midijobs, Teilzeit oder befristeten Arbeitsverträgen über die Runden kommen. Die wenigsten entscheiden sich freiwillig dafür, ein erheblicher Teil erhält einen Niedriglohn.
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Zahl der Minijobber geht erneut leicht zurück (30.11.2012)
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-SeeBeschreibung
Information der Minijob-Zentrale vom 30.11.2012
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Befristungen: Gesetzliche Neuregelung nötig (29.11.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 48 vom 29.11.2012: Die rot-grüne Bundesregierung ist vor gut zehn Jahren bei der Regulierung der befristeten Beschäftigung weit über das Ziel hinausgeschossen. Das Bundesarbeitsgericht hat 2011 eine zentrale Regelung gekippt. Seitdem ist eine gesetzliche Neuregelung überfällig.
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Werkverträge: Löhne und Arbeitsbedingungen schützen (30.10.2012)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Positionspapier des DGB Bundesvorstandes gegen die missbräuchliche Nutzung von Werkverträgen vom 30.10.2012
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Fairer Umgang mit Zeitarbeitern in entleihenden Unternehmen (25.10.2012)
Deutsche Gesellschaft für PersonalführungBeschreibung
PraxisPapier 2/2012 der Deutschen Gesellschaft für Personalführung
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Arbeitnehmerüberlassung - Recht (24.10.2012)
Bundesagentur für ArbeitBeschreibung
Website der Bundesagentur für Arbeit mit Informationen und Vordrucken zum Gesetz zur Regelung der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung (Stand 24.10.2012).
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Atypische Beschäftigung: Teilzeit und Befristung werden normal (08.10.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls Ausgabe 15/2012: In Deutschland ist die atypische Beschäftigung im europäischen Vergleich besonders stark gewachsen - vor allem bei Frauen, jungen Beschäftigten und Geringqualifizierten. Das relativiert die gute Entwicklung bei der Arbeitslosigkeit.
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Leiharbeit 2012: Zwischen gewerkschaftlichem Erfolg, unternehmerischen Ausweichmanövern und politischer Verantwortung (02.10.2012)
Friedrich-Ebert-StiftungBeschreibung
Beitrag von Kai Burmeister in WISO direkt vom September 2012
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Prekäre Beschäftigung und Neuordnung auf dem Arbeitsmarkt: Jeder Fünfte arbeitet für einen Niedriglohn (01.10.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Pressemitteilung der IG-Metall vom 01.10.2012.
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Minijobs: Fehlentwicklung beenden, Kleinstarbeitsverhältnisse reformieren (01.10.2012)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
7,5 Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten in Minijobs, nur wenigen gelingt der Sprung in sozialversicherte Arbeit. Hunderttausende MinijobberInnen müssen ihr niedriges Einkommen mithilfe von Hartz IV aufstocken. Bezahlt wird dieser staatliche „Kombilohn“ von den SteuerzahlerInnen - eine Fehlentwicklung, die wir uns nicht länger leisten können. (Arbeitsmarktpolitik auf den Punkt gebracht, 1.10.2012)
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Transferprojekt: Familienfreundliche Arbeitszeiten in der Zeitarbeit (01.09.2012)
Soziale Innovation GmbHMetzen, AnkeQuelle: Projektinformation der Soziale Innovation GmbHBeschreibung
Familienfreundliche Arbeitszeiten sind möglich - auch in der Zeitarbeit! Das ist das zentrale Ergebnis des Projektes "Familienfreundliche Arbeitszeiten in der Zeitarbeit", das von der Soziale Innovation in Kooperation mit Partnern aus der Branche vom 01.01.2009 bis 31.12.2010 durchgeführt wurde. Um nun noch weitere Zeitarbeits- und Kundenunternehmen für dieses Thema zu sensibilisieren, wurde das Transferprojekt gestartet.>> Ziele des Transferprojektes sind die Förderung einer breiten Umsetzung familienfreundlicher Arbeitszeiten in der Zeitarbeit, die Eröffnung neuer Beschäftigungschancen und die Gewinnung neuer Mitarbeiter/-innen.>>Das Transferprojekt richtet sich an die drei Partner in der Zeitarbeit:>> - die Zeitarbeitsunternehmen>> - die Kundenunternehmen sowie>> - die (potentiellen) Zeitarbeitnehmer/-innen. Methoden: Um die genannten Ziele zu erreichen, möchten wir zum einen die vorhandenen Transferprodukte aus dem Projekt "Familienfreundliche Arbeitszeiten in der Zeitarbeit" nutzen. Zum anderen möchten wir für die verschiedenen Zielgruppen eine Reihe bedarfsgerechter Transferbausteine entwickeln und umsetzen.
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Studie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse (Minijobs) (01.09.2012)
Rheinisch-Westfälisches Institut für WirtschaftsforschungBachmann, Ronald, Dr.Beschreibung
Das Projekt liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme geringfügiger Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen. Auf Grundlage der Ergebnisse einer Befragung von Arbeitnehmern und einer Befragung von Arbeitgebern werden verschiedene Aspekte der geringfügigen Beschäftigung beleuchtet. Zum einen wird untersucht, welche Personen in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, welche Arbeitsbedingungen dabei vorherrschen und welche Motive für die Aufnahme eines Minijobs eine Rolle spielen. Zum anderen werden durch die Unternehmensbefragung die Beweggründe zur Nachfrage geringfügiger Beschäftigung und die Gewährung von Arbeitnehmerrechten beleuchtet.
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2011: Zahl der unbefristet in Vollzeit Beschäftigten steigt deutlich (30.07.2012)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Pressemitteilung Nr. 263 des Statistischen Bundesamtes vom 30.07.2012: Die Zahl der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis stieg von 2010 auf 2011 um rund 610 000 Personen. Die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt erhöhte sich in diesem Zeitraum um knapp 790 000. Die Normalarbeitsverhältnisse haben somit wesentlich zum Beschäftigungswachstum beigetragen.
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Der schamlose Trick mit den Werkverträgen (24.07.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Werkvertragsarbeitnehmer stehen laut IG Metall schlecht da. Denn für sie gilt weder der Tarifvertrag noch ein Mindestlohn. Die Gewerkschaft will deshalb faire und sichere Arbeitsplätze und fordert, feste Beschäftigte im Betrieb und keine ungesicherten Randbelegschaften.
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Minijobs - Kritik läuft ins Leere (16.07.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
IW-Nachrichten 10.07.12: Der Plan der Bundesregierung, die Minijob-Grenze von 400 auf 450 Euro anzuheben, stößt auf Kritik. Manch einer würde diese Beschäftigungsform am liebsten ganz abschaffen. Das wäre allerdings kaum im Sinne der Arbeitnehmer.
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Zeitarbeit: Atmen mit der Konjunktur (28.06.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 18 vom 3. Mai 2012: Zahlreiche Politiker und Gewerkschafter möchten die Zeitarbeit gerne an die kurze Leine legen. Die Unternehmen aber, die Zeitarbeiter beschäftigen, sind auf diesen Flexibilitätspuffer angewiesen.
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„Mehrwert schaffen“ – Minijobs umwandeln (18.06.2012)
Bundesagentur für ArbeitBeschreibung
Presse Info 025 der Bundesagentur für Arbeit vom 18.06.2012: Jobcenter verstärken Bemühungen, Minijobs von Hartz IV-Empfängern in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umzuwandeln - Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen soll bundesweit Schule machen.
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Statistische Ermittlung des Einsatzes von Werkverträgen und Leiharbeit in Unternehmen (13.06.2012)
Deutscher BundestagBeschreibung
Antrag der Fraktion DIE LINKE. (Bundestags-Drucksache 17/9980 vom 13.06.2012)
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Minijobs: Keine Gefahr für Vollzeitjobs (23.05.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 9 vom 29. Februar 2012: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist trotz des boomenden Arbeitsmarkts seit Jahren weitgehend konstant. Daran dürfte auch die von der Bundesregierung geplante Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze, nach der Minijobber statt 400 Euro 450 Euro im Monat verdienen dürfen, wenig ändern.
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Gesundheit: Krankheitsrisiko unsicherer Job (14.05.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 08/2012: Wer ohne Arbeit oder prekär beschäftigt ist, hat häufiger gesundheitliche Beschwerden als Arbeitnehmer mit sicheren Stellen. Arbeitslose sterben sogar merklich früher.
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Arbeitsrecht: Werkverträge brauchen bessere Regeln (14.05.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 08/2012: Seitdem die Regulierung der Leiharbeit zumindest etwas vorankommt, setzen Unternehmen vermehrt Werkverträge für Billigjobs ein. Einige Nachbarländer tun mehr gegen Missbrauch, zeigt ein Gutachten.
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Prekarisierung berufsfachlich qualifizierter Beschäftigung. Das Beispiel der Medizinischen Fachangestellten/Arzthelferinnen (01.05.2012)
Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität BremenDingeldey, IreneQuelle: Projektbeschreibung beim iawBeschreibung
Im Vordergrund des empirischen Forschungsprojekts steht die Untersuchung der Entwicklung von Beschäftigungsverhältnissen bei medizinischen Fachangestellten. Dabei wird der Frage nachgegangen, in welchem Umfang es in den letzten Jahren zu einer Prekarisierung gekommen ist und was die Ursachen dafür sind. Ziel ist es, neben der Analyse der institutionellen Rahmung auch die subjektiven Verarbeitungsmechanismen in den Blick zu nehmen.>> Forschungsziel ist es, erstens zu analysieren, wie sich die Beschäftigungsverhältnisse der medizinischen Fachangestellten in den letzten Jahren entwickelt haben und welche Rolle prekäre Beschäftigungsformen und Niedriglohnbeschäftigung dabei spielen. Zweitens gilt es, die Ursachen der aufzuzeigenden Entwicklung herauszuarbeiten. Dazu werden sowohl die Strategien und Präferenzen der Arbeitnehmerinnen in Bezug auf die Gestaltung ihrer Berufsbiographie als auch die Strategien der niedergelassenen Ärzte hinsichtlich ihres Personalmanagements und der Praxisorganisation beleuchtet. Drittens wird der Einfluss der Tarifpolitik bzw. der kollektiven Interessenvertretung auf die Beschäftigungsbedingungen in diesem Bereich untersucht. Methoden: Um die Forschungsziele zu realisieren, sollen in einem ersten Schritt Experteninterviews mit Verbandsvertretern durchgeführt werden, um wesentliche Einblicke in die Struktur des Forschungsfeldes zu gewinnen. Auf Grundlage der Auswertungsergebnisse sowie zusätzlicher Dokumenten- und Literaturanalysen sollen dann in einem zweiten Schritt qualitative, semistrukturierte Interviews sowohl mit Arbeitnehmer/innen als auch Arbeitgebern durchgeführt werden. Die Auswertung der Interviews hebt zum einen darauf ab, Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Praxen und Beschäftigtengruppen zu entdecken, die die strukturellen Bedingungen des Bereichs als Ursache für Prekarisierung qualifizierter Arbeitnehmer aufdecken. Zum anderen wird dezidiert nach Strategien gesucht, die die einzelnen Akteure entwickeln, um mit den st
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Arbeitsqualität in Zeitarbeitsverhältnissen (01.05.2012)
Rheinisch-Westfälisches Institut für WirtschaftsforschungKvasnicka, Michael, Dr.Quelle: Projektinformation beim RWIBeschreibung
Ziel des Projektes ist eine Status-Quo-Messung der Arbeitsqualität (Qualität der Arbeitsbedingungen) von Zeitarbeitsverhältnissen. Hierzu wird eine repräsentative Erhebung durchgeführt, die eine Bestandsaufnahme der individuell erlebten Arbeitsqualität von Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmern erlaubt. Zum anderen wird ergänzend untersucht werden, welche Ansätze und Maßnahmen eines nachhaltigen Personalmanagements in der Zeitarbeitsbranche vorhanden bzw. zusätzlich zu implementieren sind, die der Sicherstellung der erlebten Arbeitszufriedenheit sowie dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit dienen. Zu diesem Zweck wird eine repräsentative Befragung unter Zeitarbeitsbetrieben durchgeführt. Die Ergebnisse des Projekts sollen für systematische Verbesserungen der Arbeitsqualität in der Arbeitnehmerüberlassung genutzt werden.
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Minijobs (11.04.2012)
Bundesagentur für ArbeitBeschreibung
Informationsseite der Bundesagentur für Arbeit (Stand: 11.04.2012)
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Werkverträge: Feste Beschäftigte, keine ungesicherten Randbelegschaften (26.03.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
IG Metall 31.01.2012: Werkverträge sind auf dem Vormarsch. Damit haben die Unternehmen einen neuen Hebel gefunden, um die Löhne zu drücken. Denn anders als bei der Leiharbeit gilt hier kein Mindestlohn. Zudem sind industrielle Dienstleistungen auf Werkvertragsbasis derzeit noch unreguliert.
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Werkvertrag (26.03.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Übersichtsseite zum Themenkomplex Werkvertrag der IG Metall Nordrhein-Westfalen
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Arbeitsmarkt: "Moderne Sklaven" (22.03.2012)
Spiegel-OnlineBeschreibung
Beitrag im SPIEGEL 05/2012 S. 73-74 von Susanne Amann, Markus Dettmer, Catalina Schröder und Janko Tietz: Kaum sind die Auswüchse der Zeitarbeit einigermaßen eingedämmt, weichen viele Unternehmen auf Werkverträge aus. Die Gewerkschaften fürchten eine neue Lohndumping-Welle.
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Werkverträge: Es geht noch billiger (21.03.2012)
Die ZeitBeschreibung
DIE ZEIT, 8.12.2011, Nr. 50: Die Regeln der Leiharbeit sind strenger geworden. Unternehmen aus dem Handel und der Industrie wissen sie zu umgehen.
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Werkverträge: Einfallstor für schlechte Arbeit (21.03.2012)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Beitrag in DGB Einblick 2011 (4), S.5
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Erst Leiharbeit – nun Werkverträge. Stoß ins Herz der Betriebe (21.03.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Zeitschrift Arbeitsrecht im Betrieb AiB H. 3, 2011
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Die Schattenseiten der Teilzeit (19.03.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls Ausgabe 03/2012: In Deutschland hat die Erwerbsbeteiligung von Frauen stark zugenommen. Etwa jede vierte erlebt allerdings längere Phasen prekärer Beschäftigung.
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Jeder zweite neue Job befristet (19.03.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls Ausgabe 05/2012: Die Zahl der befristeten Jobs ist über das vergangene Jahrzehnt deutlich gestiegen. In einigen Branchen bekommen zwei von drei neu Eingestellten nur einen Vertrag auf Zeit.
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Immer mehr Jobs jenseits der Norm – was tun? (05.03.2012)
Beschreibung
Beitrag von Gesine Stephan vom 05.03.2012 auf blockfraktion.de
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