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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    German Pension Simulation: Arbeitspapier zur Methodik eines anwartschaftsbasierten Projektionsmodells der gesetzlichen Rentenversicherung (2020)

    Seuffert, Stefan;

    Zitatform

    Seuffert, Stefan (2020): German Pension Simulation. Arbeitspapier zur Methodik eines anwartschaftsbasierten Projektionsmodells der gesetzlichen Rentenversicherung. (Diskussionsbeiträge / Forschungszentrum Generationenverträge 73), Freiburg, 48 S.

    Abstract

    "Die Debatte um die Rentenpolitik ist ein zentraler Bestandteil des politischen Diskurses in Deutschland und kommt nicht zur Ruhe. Eine Abschätzung der Auswirkungen der in diesem Rahmen vorgeschlagenen Reformen auf die zukünftige Einnahmen- und Ausgabenstruktur der Rentenversicherung kann anhand von Rentensimulationsmodellen geschehen. Die vorliegende Arbeit erläutert das konkrete methodische Vorgehen zur Simulation der Allgemeinen Rentenversicherung im Rahmen des vorgestellten Modells "German Pension Simulation"(GPS). Ziel der Rentensimulation ist insbesondere die Abschätzung der zukünftigen Einnahmen und Ausgaben sowie des zukünftigen Leistungs- und Beitragssatzniveaus der Allgemeinen Rentenversicherung. Die Projektion basiert unter anderem auf einer Bevölkerungs- und Arbeitsmarktprojektion, einer einfachen Lohnprojektion sowie einer Fortschreibung der aktuellen altersspezifischen Rentenansprüche der Versicherten und Rentner." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit von Erwerbsaustritten (2020)

    Stiemke, Philipp ; Heẞ, Moritz ;

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    Stiemke, Philipp & Moritz Heẞ (2020): Der Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit von Erwerbsaustritten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 4, S. 238-246. DOI:10.5771/0342-300X-2020-4-238

    Abstract

    "Die demografische Alterung stellt die (Alters-)Sicherungssysteme langfristig vor große finanzielle Herausforderungen. Daher wurden verschiedene Reformen implementiert, die auf eine Verlängerung des Erwerbslebens abzielen. So wurden unter anderem Frühverrentungsmöglichkeiten eingeschränkt, die Regelaltersgrenze erhöht und aktive Arbeitsmarktpolitiken eingeführt. Fraglich ist jedoch, ob alle älteren Arbeitnehmer*innen die nötigen Ressourcen besitzen, um ihre Erwerbstätigkeit bis zum regulären Renteneintrittsalter auszuüben und ob sie den Erwerbsaustritt als freiwillig empfinden. Der Beitrag untersucht, ob und inwieweit Bildung als sozioökonomische Determinante die Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts beeinflusst. Basierend auf Daten des Deutschen Alterssurveys wird für zwei Renteneintrittskohorten (1999–2006; 2007–2014) dieser Zusammenhang analysiert. Es zeigt sich, dass bei Männern der jüngeren Renteneintrittskohorte ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Bildung und der Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts besteht, nicht jedoch bei Frauen und Männern der älteren Renteneintrittskohorte. Dieser Befund kann darauf hinweisen, dass sozioökonomische Faktoren wie die Bildung künftig, also bei folgenden Kohorten, die Freiwilligkeit des Erwerbsaustritts zunehmend beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment (2019)

    Berg, Gerard J. van den ; Stephan, Gesine ; Homrighausen, Pia ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Christine Dauth, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2019): Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment. (IAB-Discussion Paper 22/2019), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen ein Arbeitsmarktprogramm, das Weiterbildung für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen fördert. Im Rahmen des Programms übernimmt die Bundesagentur für Arbeit einen substanziellen Anteil der Weiterbildungskosten. Die Zugangszahlen in das Weiterbildungsprogramm sind dennoch gering. Im Rahmen eines experimentellen Ansatzes verschickten wir 10 000 Broschüren an potenziell förderberechtigte Beschäftigte und informierten diese über die Bedeutung von Weiterbildung allgemein sowie über das Förderprogramm im Besonderen. Mithilfe verknüpfter Befragungs- und Registerdaten analysieren wir den Einfluss der Info-Broschüre auf die Bekanntheit des Förderprogramms unter Beschäftigten, auf die Aufnahme einer geförderten oder ungeförderten Weiterbildung und auf Merkmale der Beschäftigung. Die Befragungsdaten zeigen, dass die Broschüre die Bekanntheit des Programms unter den Beschäftigten mehr als verdoppelte. Wir finden weder Effekte auf die Wahrscheinlichkeit eine geförderte Weiterbildung aufzunehmen noch auf kurzfristige Arbeitsmarkterfolgsindikatoren aus den Registerdaten. Das Info-Treatment beeinflusste jedoch die Teilnahme an ungeförderten Weiterbildungen bei Beschäftigten unter 45 Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Dauth, Christine ;
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  • Literaturhinweis

    New modes, new challenges? The influence of extended working lives on the late employment phase in Germany (2019)

    Fechter, Charlotte ;

    Zitatform

    Fechter, Charlotte (2019): New modes, new challenges? The influence of extended working lives on the late employment phase in Germany. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 4, S. 313-338. DOI:10.3790/sfo.68.4.313

    Abstract

    "Alterssicherungspolitik der letzten Dekade fokussierte im Rahmen von Active Ageing Maßnahmen vor allem die Verlängerung von Erwerbsleben und die Verminderung der Anreize für Frühverrentungsoptionen. Forschung im Bereich der Alterssicherung zeigt, dass spätere Renteneintritte durch verlängerte Erwerbsarbeitszeit sichtbar sind. Der vorliegende Aufsatz reflektiert die strukturellen Bedingungen in der Organisation von Arbeit in der späten Erwerbsphase. Unter Anwendung von Regressionsmodellen mit fixen Effekten werden die SOEP v33 Daten genutzt, um absolute Veränderungen in Arbeitsstunden auf Individualebene zu messen. In Übereinstimmung mit den theoretischen Vorüberlegungen zeigt sich, dass sich Arbeitsstunden in der späten Erwerbsphase auf Individualebene reduziert haben. Die späte Erwerbsphase wird zunehmend über flexible Arbeitszeitmodelle organisiert. Darüber hinaus zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Zwar steigt die Erwerbsquote älterer Frauen deutlich, jedoch ist die weibliche Arbeitsmarktbeteiligung in einem höheren Maß an flexible Arbeitsformen gebunden. Aus den Ergebnissen wird auf einen sich verändernden institutionellen Kontext des deutschen konservativen Wohlfahrtsstaats geschlossen, die auf ein höheres Maß an Individualisierung als sozialpolitischen Ausgleichsmechanismus hindeuten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Anstieg der Altersarmut in Deutschland: Wie wirken verschiedene Rentenreformen? (2019)

    Geyer, Johannes ; Buslei, Hermann; Haan, Peter; Gallego-Granados, Patricia;

    Zitatform

    Geyer, Johannes, Hermann Buslei, Patricia Gallego-Granados & Peter Haan (2019): Anstieg der Altersarmut in Deutschland. Wie wirken verschiedene Rentenreformen? Gütersloh, 146 S. DOI:10.11586/2019050

    Abstract

    "Wie wird sich die Altersarmut bis 2050 entwickeln? Welche Gruppen werden besonders stark betroffen sein? Wie könnten aktuell diskutierte Reformkonzepte wie die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige, eine längerfristige Untergrenze für das Rentenniveau in Höhe von 48 Prozent bis 2050, das Reformkonzept zur Grundrente aus dem Koalitionsvertrag von 2018 oder in der Fassung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und eine erweiterte Grundsicherung diese Entwicklung beeinflussen? Welche zukünftige Kosten verursachen diese Reformmaßnahmen? Diese Fragen hat ein Forscherteam um Dr. Johannes Geyer vom DIW Berlin anhand von Simulationsrechnungen auf Basis repräsentativer Haushaltsdaten des Sozio-oekonomischen Panels im Auftrag der Bertelsmann Stiftung näher untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gewinner und Verlierer eines staatlichen Vorruhestands für Braunkohlebeschäftigte (2019)

    Haywood, Luke; Koch, Nicolas ; Plinke, Charlotte; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Haywood, Luke, Markus Janser, Nicolas Koch & Charlotte Plinke (2019): Gewinner und Verlierer eines staatlichen Vorruhestands für Braunkohlebeschäftigte. (MCC working paper 01/2019), Berlin, 11 S.

    Abstract

    "Es herrscht weithin Einigkeit, dass beim Kohleausstieg eine besondere Verantwortung gegenüber den Beschäftigten besteht. Betroffen sind nach dem bereits erfolgten Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau vor allem die Beschäftigten im Braunkohlenbergbau und in den Stein- und Braunkohlenkraftwerken. Für die Beschäftigten des Braunkohlenbergbaus schlägt die sogenannte Kohlekommission eine staatlich geförderte Frühverrentung im Rahmen eines Anpassungsgeldes (APG) vor. Dieses soll einen für die Beschäftigten möglichst sozialen Beschäftigungsabbau unterstützen. Wir zeigen anhand von Daten des Sozialversicherungssystems, dass eine solche Regelung vor allem den Braunkohleunternehmen zugutekäme, während für den Staat erhebliche Kosten entstünden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janser, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Reference points for retirement behavior: Evidence from German pension discontinuities (2019)

    Seibold, Arthur ;

    Zitatform

    Seibold, Arthur (2019): Reference points for retirement behavior. Evidence from German pension discontinuities. (CESifo working paper 7799), München, 88 S.

    Abstract

    "This paper documents and analyzes an important and puzzling stylized fact about retirement behavior: the large concentration of job exits at specific ages. In Germany, almost 30% of workers retire precisely in the month when they reach one of three statutory retirement ages, although there is often no incentive or even a disincentive to retire at these thresholds. To study what can explain the concentration of retirements around statutory ages, I use novel administrative data covering the universe of German retirees, and I exploit unique variation in financial retirement incentives as well as statutory ages across individuals in the German pension system. Measuring retirement bunching responses to 644 different discontinuities in pension benefit profiles, I first document that financial incentives alone fail to explain retirement patterns in the data. Second, I show that there is a large direct effect of 'presenting' a threshold as a statutory retirement age. Further evidence on mechanisms suggests the framing of statutory ages as reference points for retirement as a potential explanation. A number of alternative channels including firm responses are also discussed but they do not seem to drive the results. Finally, structural bunching estimation is employed to estimate reference point effects. Counterfactual simulations highlight that shifting statutory ages via pension reforms can be an effective policy to increase actual retirement ages with a positive fiscal impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment (2018)

    Berg, Gerard J. van den ; Dauth, Christine ; Stephan, Gesine ; Homrighausen, Pia ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Christine Dauth, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2018): Informing employees in small and medium sized firms about training. Results of a randomized field experiment. (IZA discussion paper 11963), Bonn, 28 S., Anhang.

    Abstract

    "We analyze a German labor market program that subsidizes skill-upgrading occupational training for workers employed in small and medium sized enterprises. This WeGebAU program reimburses training costs but take-up has been low. In an experimental setup, we mailed 10,000 brochures to potentially eligible workers, informing them about the importance of skill-upgrading occupational training in general and about WeGebAU in particular. Using combined survey and register data, we analyze the impact of receiving the brochure on workers' awareness of the program, on take-up of WeGebAU and other training, and on job characteristics. The survey data reveal that the brochure more than doubled workers' awareness of the program. We do not find effects on WeGebAU program take-up or short-run labor market outcomes in the register data. However, the information treatment positively affected participation in other (unsubsidized) training among employees under 45 years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Nachhaltige Beschäftigungssicherung für ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte im Handwerk: von der Sorge zur guten Lösung? (2018)

    Blasczyk, Sascha Alexander;

    Zitatform

    Blasczyk, Sascha Alexander (2018): Nachhaltige Beschäftigungssicherung für ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte im Handwerk. Von der Sorge zur guten Lösung? (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 103), Düsseldorf, 48 S.

    Abstract

    "Anhand qualitativer Interviews mit beeinträchtigten Beschäftigten und Arbeitgebern wird beleuchtet, wie in der Arbeitskultur 'Handwerk' mit gesundheitlichen Einschränkungen umgegangen wird. Dem liegt die Frage zugrunde: Wie kann in Klein- und Mittelbetrieben der Branche eine nachhaltige Beschäftigungssicherung realisiert werden? Das Ergebnis verweist auf eine Latenz des Themas. Ausfallzeiten oder eingeschränkte Arbeitsfähigkeit sind von einer Dynamik zwischen Verantwortung und Pragmatismus geprägt. Die Arbeitskultur zeigt sich als heterogen und hält eine Vielzahl individueller Lösungen bereit. Zugleich wird ein erheblicher externer Unterstützungsbedarf für pragmatische Lösungen sichtbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wann und Wie in den Ruhestand? Altersübergänge im Umbruch (2018)

    Bäcker, Gerhard;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard (2018): Wann und Wie in den Ruhestand? Altersübergänge im Umbruch. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 67, H. 11/12, S. 997-1015. DOI:10.3790/sfo.67.11-12.997

    Abstract

    "Der Beitrag skizziert die zukünftig zu erwartenden Umbrüche bei den Altersübergängen. Im Mittelpunkt der Analyse steht dabei die Debatte um eine weitere Heraufsetzung der Regelaltersgrenze in den Jahren nach 2030, die vor dem Hintergrund der demografisch bedingten Finanzierungsbelastungen der Alterssicherungssysteme geführt wird. Fraglich ist, ob eine pauschale, undifferenzierte Verschiebung der Altersgrenzen sozial verantwortbar ist. Wenn davon auszugehen ist, dass der Anstieg der Lebenserwartung sozial selektiv ausfällt und dass es keinen Gleichschritt mit der Entwicklung der gesundheitlichen und beruflichen Leistungsfähigkeit gibt, dann wird ein relevanter Teil der Beschäftigten nicht bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze erwerbstätig sein können. Diskutiert wird, ob andere rentenrechtliche Regelungen wie die Bewilligung von Erwerbsminderungsrenten, flexible und gleitende Altersübergänge zu einer Problemlösung führen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effectiveness of early retirement disincentives: individual welfare, distributional and fiscal implications (2018)

    Bönke, Timm; Lüthen, Holger; Kemptner, Daniel ;

    Zitatform

    Bönke, Timm, Daniel Kemptner & Holger Lüthen (2018): Effectiveness of early retirement disincentives. Individual welfare, distributional and fiscal implications. In: Labour economics, Jg. 51, H. April, S. 25-37. DOI:10.1016/j.labeco.2017.11.004

    Abstract

    "In aging societies, information on how to reform pension systems is essential to policy makers. This study scrutinizes effects of early retirement disincentives on retirement behavior, individual welfare, pensions and public budget. We employ administrative pension data and a detailed model of the German tax and social security system to estimate a structural dynamic retirement model. We find that retirement behavior is strongly influenced by the level of disincentives. Further, disincentives come at the cost of increasing inequality and individual welfare losses. Still, net public returns are about three times as high as monetarized individual welfare losses. Our estimates also suggest that similar levels of net public returns, if achieved by indiscriminating pension cuts, are associated with individual welfare losses that are more than twice as high." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gradual retirement, financial incentives, and labour supply of older workers: evidence from a stated preference analysis (2018)

    Elsayed, Ahmed ; Grip, Andries de ; Montizaan, Raymond ; Fouarge, Didier ;

    Zitatform

    Elsayed, Ahmed, Andries de Grip, Didier Fouarge & Raymond Montizaan (2018): Gradual retirement, financial incentives, and labour supply of older workers. Evidence from a stated preference analysis. In: Journal of economic behavior & organization, Jg. 150, H. June, S. 277-294. DOI:10.1016/j.jebo.2018.01.012

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  • Literaturhinweis

    Gewünschtes und erwartetes Renteneintrittsalter in Deutschland und Europa (2018)

    Hess, Moritz ;

    Zitatform

    Hess, Moritz (2018): Gewünschtes und erwartetes Renteneintrittsalter in Deutschland und Europa. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 73, H. 3, S. 228-242.

    Abstract

    "In den letzten 25 Jahren hat es in Deutschland und Europa Bemühungen auf institutioneller und betrieblicher Ebene gegeben, ältere Arbeitnehmer länger im Berufsleben zu halten und so deren Beschäftigungsquote zu erhöhen. Der vorliegende Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser Reformen auf das gewünschte Renteneintrittsalter, das Alter, zu dem Ältere in Rente gehen wollen, und auf das erwartete Renteneintrittsalter, das Alter, zu dem sie realistisch glauben, dies zu tun. Die Ergebnisse, basierend auf mehreren Datensätzen (European Social Survey, Eurobarometer, Sozio-oekonomisches Panel, Deutsche Altersstudie), zeigen, dass sowohl das gewünschte als auch das erwartete zukünftige Renteneintrittsalter von älteren Arbeitnehmern in den letzten zehn Jahren gestiegen sind. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen sozialen Gruppen. Während Hochqualifizierte eher glauben, ihr gewünschtes und erwartetes Renteneintrittsalter synchronisieren zu können, erwarten solche mit niedriger Bildung und geringem Einkommen, dass sie aus finanziellen Gründen länger arbeiten müssen, als sie wollen. Die Ergebnisse stützen somit Befürchtungen, dass die renten- und arbeitsmarktpolitischen Reformen zu neuer sozialer Ungleichheit beim Rentenübergang führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    auch erschienen u.d.T.:
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  • Literaturhinweis

    Zu den rentenpolitischen Plänen im Koalitionsvertrag 2018 von CDU, CSU und SPD: Konsequenzen, Finanzierungsoptionen und Reformbedarf (2018)

    Holtemöller, Oliver ; Zeddies, Götz; Schult, Christoph;

    Zitatform

    Holtemöller, Oliver, Christoph Schult & Götz Zeddies (2018): Zu den rentenpolitischen Plänen im Koalitionsvertrag 2018 von CDU, CSU und SPD. Konsequenzen, Finanzierungsoptionen und Reformbedarf. (IWH-Diskussionspapiere 2018,05), Halle, 15 S.

    Abstract

    "Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018 formuliert die neue Bundesregierung ihre rentenpolitischen Ziele. Diese sind vor dem Hintergrund der Bevölkerungsdynamik in Deutschland zu sehen. Ab dem Jahr 2020 wird sich die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung deutlich verändern. In diesem Beitrag werden Simulationsrechnungen zu den Konsequenzen der rentenpolitischen Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag für die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung mit Hilfe eines Simulationsmodells dargestellt. Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Leistungsausweitungen verursachen langfristig Kosten in Höhe von etwa 2 1/2 Prozentpunkten beim Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung. Es werden ferner Maßnahmen - auch im Vergleich zu den Rentensystemen anderer Länder - diskutiert, mit denen der Anstieg des Beitragssatzes begrenzt werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen (2018)

    Homrighausen, Pia ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia & Katja Wolf (2018): Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen. (IAB-Kurzbericht 11/2018), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Bei einer alternden Bevölkerung und hohem Fachkräftebedarf ist es besonders wichtig, die Beschäftigungschancen älterer Menschen zu verbessern. Deutschlandweit waren im Jahresdurchschnitt 2016 gut 550.000 Personen im Alter von über 54 Jahren arbeitslos gemeldet. Bei einer Befragung von Vermittlungsfachkräften in den Agenturen für Arbeit zum Vermittlungsprozess arbeitsloser Personen ab 55 Jahren geben die Befragten fast ausnahmslos an, ältere Arbeitsuchende würden oft spezifische Probleme aufweisen, die den Weg in eine neue Beschäftigung erschweren. Als größte Hürden gelten gesundheitliche Einschränkungen, aber auch Vorbehalte der Unternehmen gegenüber Älteren. Die Experten aus der Praxis wurden auch gefragt, ob es aus ihrer Sicht einen Bedarf an speziellen Angeboten für Ältere gibt. In diesem Kontext stützt sich der Kurzbericht auch auf Befunde einer Studie zur früheren 'Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Opportunity or threat? How trade union power and preferences shape occupational pensions (2018)

    Keune, Maarten ;

    Zitatform

    Keune, Maarten (2018): Opportunity or threat? How trade union power and preferences shape occupational pensions. In: Social policy and administration, Jg. 52, H. 2, S. 463-476. DOI:10.1111/spol.12377

    Abstract

    "In this article, we discuss the role of trade unions in the evolution of occupational pensions in four countries: Austria, Belgium, Germany, and the Netherlands. In all four cases, important reforms have been made to the pension systems, including the consolidation of exten- sive occupational pensions in the Netherlands, substantial expan- sion of occupational pensions in Germany, and a continued marginal position of occupational pensions in Austria and Belgium. We show that the distinct developments in occupational pensions in the four cases since the 1990s can, to an important extent, be understood by the differences in the power resources and prefer- ences of trade unions. The influence of unions on the development of occupational pension systems depends, on the one hand, on the extent to which they see them as an opportunity or a threat, and, on the other hand, on the extent to which they have the power resources to consolidate, oppose or shape these systems." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    Retention and reintegration of older workers into the labour market: What works best? (2018)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2018): Retention and reintegration of older workers into the labour market. What works best? In: E. M. Hohnerlein, S. Hennion & O. Kaufmann (Hrsg.) (2018): Erwerbsverlauf und sozialer Schutz in Europa, S. 371-389. DOI:10.1007/978-3-662-56033-4_35

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer hat sich im Lauf der Jahre signifikant verbessert. Die Beschäftigungschancen im höheren Alter sind jedoch EU-weit noch immer sehr unterschiedlich. Ein Vergleich der Länder Deutschland, Frankreich, Niederlande, Norwegen und Österreich zeigt, dass der Anstieg der Erwerbsquoten für ältere Arbeitnehmer (55 - 64) stark durch Rentenreformen und die Abschaffung von Vorruhestandsregelungen beeinflusst wird. Die Wiedereingliederung nach einem Verlust des Arbeitsplatzes und das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit bleibt dennoch ein spezifisches Problem älterer Arbeitnehmer. Staatliche Programme zur Unterstützung der Wiedereingliederung dieses Personenkreises zeigen eher gemischte Ergebnisse." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen für die Alterssicherung in Deutschland (2018)

    Kress-del Bondio, Josef;

    Zitatform

    Kress-del Bondio, Josef (2018): Herausforderungen für die Alterssicherung in Deutschland. In: E. M. Hohnerlein, S. Hennion & O. Kaufmann (Hrsg.) (2018): Erwerbsverlauf und sozialer Schutz in Europa, S. 589-600. DOI:10.1007/978-3-662-56033-4_56

    Abstract

    "Die sozialpolitische Diskussion zur Anpassung der Alterssicherung in Deutschland betrifft auch die Entwicklung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung und die Entwicklung des Rentenniveaus. Die Ziele zum Beitragssatz (maximal 20 Prozent bis 2020 und 22 Prozent bis 2030) und zum Rentenniveau (nicht unter 46 Prozent bis 2020 und 43 Prozent bis 2030) können erreicht werden. Festlegungen für die Zeit nach 2030 fehlen bisher. In einem Gesamtkonzept zur Alterssicherung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom November 2016 wurden hierzu Haltelinien für die Zeit bis 2045 vorgeschlagen.
    Zur Sicherung des Lebensstandards auch im Alter ist zum Ausgleich des sinkenden Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung eine möglichst flächendeckende Verbreitung der betrieblichen und privaten Vorsorge erforderlich. Noch sind aber Defizite beim Verbreitungsgrad und bei der Absicherung des Invaliditätsrisikos feststellbar. Weitere Sicherungsdefizite gibt es bei den Beziehern einer Erwerbsminderungsrente und den Selbständigen. Auch insoweit sind Anpassungen des Rentensystems erforderlich." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Anreize für die Beschäftigung Älterer (2018)

    Meyer, Volker; Endl-Geyer, Victoria;

    Zitatform

    Meyer, Volker & Victoria Endl-Geyer (2018): Anreize für die Beschäftigung Älterer. (Impulse für die Wirtschaft), München, III, 30 S.

    Abstract

    "Ausgangslage: Deutschland ist aufgrund der demografischen Entwicklung mit einem sich verschärfenden Fachkräftemangel konfrontiert. Gleichzeitig besteht die Herausforderung, die Alterssicherungssysteme bei einem angemessen hohen Leistungsniveau für alle zu stabilisieren.
    Hauptergebnisse der Studie: Bei der Erwerbstätigkeit Älterer zeigt sich ein steigender Trend. Besonders die Altersgruppe der 60- 64-Jährigen weist einen hohen Beschäftigungsanstieg im Zeitraum 2000-2017 (2016 für Bayern) auf. Mit der Einführung der Rente mit 63 wird diese positive Entwicklung unterbrochen. Im Jahr 2016 nehmen in Deutschland (Bayern) 222.700 (33.338) Personen die abschlagsfreie Rente mit 63 in Anspruch. Seit 2014 gehen somit erheblich mehr ältere Erwerbstätige vor der Regelaltersgrenze in Rente als in den vorangegangenen Jahren. Der Trend der insgesamt steigenden Erwerbsraten älterer Arbeitnehmer geht vermutlich auf die Reformen der Agenda 2010 zurück, insbesondere auf die Verkürzung der maximalen Bezugsdauer für Arbeitslosengeld, die Abschaffung weiterer Kanäle der Frühverrentung und die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Die gegenwärtige Rechtslage gibt aufgrund zu geringer Abschläge einen Anreiz zur Frühverrentung zum Schaden der Beitragszahler." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Comparing occupational welfare in Europe: The case of occupational pensions (2018)

    Pavolini, Emmanuele ; Seeleib-Kaiser, Martin;

    Zitatform

    Pavolini, Emmanuele & Martin Seeleib-Kaiser (2018): Comparing occupational welfare in Europe: The case of occupational pensions. In: Social policy and administration, Jg. 52, H. 2, S. 477-490. DOI:10.1111/spol.12378

    Abstract

    "The article provides an assessment to what extent reforms of occupational pensions (OP) have fostered a 'risk shift' or increased social protection dualism across countries. The essay focuses on workers, whilst previous research primarily analyzed provision for current pensioners. The empirical analysis confirms that in countries such as the Netherlands and Sweden, increased private pension or (OP) provision does not necessarily lead towards social protection dualism and comprehensive risk shifts. Britain continues to be characterized by strong social protection dualism and entrenched social divides, creating 'social policy enclaves'. Divisions of welfare are also very likely to be a feature of the German pension system in the future. The latter two countries have witnessed clear risk shifts and processes of dualization. The pension systems in Austria, Italy, and Spain have not witnessed paradigmatic changes, and continue to be primarily based on public/statutory pension schemes. The idea that multi-pillarization in itself fosters major risk shifts and dualization has to be reconsidered. Under specific conditions, encompassing OPs can be functionally equivalent to public pension schemes. However, countries relying on voluntarism with regard to OPs coverage tend to witness processes of dualization." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Institutional reforms and an incredible rise in old age employment (2018)

    Riphahn, Regina T. ; Schrader, Rebecca;

    Zitatform

    Riphahn, Regina T. & Rebecca Schrader (2018): Institutional reforms and an incredible rise in old age employment. (LASER discussion papers 111), Erlangen, 52 S.

    Abstract

    "We investigate whether a cut in unemployment benefit payout periods affected older workers' labor market transitions. We apply rich administrative data and exploit a difference-in-differences approach. We compare the reference group of 40-44 year olds with constant benefit payout periods to older treatment groups with reduced payout durations. For the latter job exit rates declined, job finding rates increased, the propensity to remain employed increased, and the propensity to remain unemployed declined after the reform. These patterns suggest that the reform of unemployment benefits may be one of the reasons behind the recent incredible rise in old age employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung älterer Beschäftigter: eine Anwendung der Theorie des geplanten Verhaltens auf individueller, angebotsbezogener und organisationaler Ebene (2018)

    Schmid, Linda; Pfetsch, Jan ;

    Zitatform

    Schmid, Linda & Jan Pfetsch (2018): Berufliche Weiterbildung älterer Beschäftigter. Eine Anwendung der Theorie des geplanten Verhaltens auf individueller, angebotsbezogener und organisationaler Ebene. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 62, H. 2, S. 68-81. DOI:10.1026/0932-4089/a000266

    Abstract

    "Die berufliche Weiterbildungsaktivität sichert und erweitert berufliche Kenntnisse und Kompetenzen, allerdings sinkt die Teilnahmequote an beruflichen Weiterbildungen mit zunehmendem Lebensalter. Angesichts des demographischen Wandels und der alternden Erwerbsbevölkerung analysiert die vorliegende Studie daher - in Anlehnung an die Theorie des geplanten Verhaltens - individuelle (Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle), angebotsbezogene (Weiterbildungsdidaktik) und organisationale Faktoren (lernförderliche Unternehmenskultur) der Weiterbildungsintention von älteren Erwerbstätigen. An einer schriftlichen Befragung nahmen N = 161 Beschäftigte eines deutschen Energieunternehmens teil, die älter als 45 Jahre waren. Die Ergebnisse zeigten, dass neben der persönlichen Einstellung gegenüber beruflicher Weiterbildung als stärkstem Prädiktor, das soziale Arbeitsumfeld, die wahrgenommene Verhaltenskontrolle und eine lernförderliche Unternehmenskultur bedeutend für die Weiterbildungsintention älterer Lernender sind. Während eine spezifische Didaktik von Weiterbildungsangeboten für ältere Erwerbstätige unbedeutend erscheint, haben besonders die persönliche Einstellung sowie eine lernförderliche Unternehmenskultur ein großes Potential für die Förderung von Weiterbildungsaktivitäten von älteren Beschäftigten." (Autorenreferat, © 2018 Hogrefe Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland und Frankreich: Akteurskonstellationen zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden (2018)

    Steinmüller, Florian;

    Zitatform

    Steinmüller, Florian (2018): Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland und Frankreich. Akteurskonstellationen zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Wiesbaden: Springer VS, 412 S. DOI:10.1007/978-3-658-22767-8

    Abstract

    "Weitreichende Reformen der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik wurden in Deutschland bereits ab Mitte der 1990er Jahre umgesetzt, in Frankreich hingegen erst ab Ende der 2000er Jahre.
    Dabei wird deutlich, dass die französischen Arbeitsmarkt- und Rentenreformen der letzten Jahre wichtige Parallelen zu Deutschland aufweisen. Florian Steinmüller zeigt auf, dass die unterschiedliche Entwicklung beider Wohlfahrtsstaaten und die Annäherung Frankreichs an das deutsche Reformmodell auf die landesspezifischen Beziehungsmuster zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden und auf deren Veränderungsdynamik zurückzuführen sind." (Verlagsangaben, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Targeted wage support for older unemployed workers: An evaluation combining survey and register data from a randomized controlled field experiment (2017)

    Berg, Gerard J. van den ; Homrighausen, Pia ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2017): Targeted wage support for older unemployed workers. An evaluation combining survey and register data from a randomized controlled field experiment. (LASER discussion papers 100), Erlangen, 35 S.

    Abstract

    "Older displaced workers may use their previous wage as a marker of their current productivity, which may result in rather high reservation wages. This paper examines a targeted wage support program in which older unemployed workers who take up a job paying less than their previous job qualify for monetary compensation covering part of the wage loss. We sent out information brochures about the program to 2,600 randomly selected older unemployed men. We use survey and register data to investigate the effect of the information treatment on awareness of the program and on individual labor market outcomes, and we estimate effects of awareness on the take-up and on labor market outcomes, taking into account that the program may have ex ante effects on search behavior. We develop a job search model to derive theoretical implications. As awareness is only observed in the survey, the program effects are estimated using 2-Sample Instrumental Variables (2SIV) combining the survey and register data. The paper thus provides a novel and feasible framework for the use of RCTs with information treatments, combined survey and register data and 2SIV to study dynamic outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Employment trajectories beyond retirement (2017)

    Burkert, Carola ; Hochfellner, Daniela;

    Zitatform

    Burkert, Carola & Daniela Hochfellner (2017): Employment trajectories beyond retirement. In: Journal of Aging and Social Policy, Jg. 29, H. 2, S. 143-167., 2016-06-03. DOI:10.1080/08959420.2016.1213092

    Abstract

    "Within the political and academic debate on working longer, post-retirement employment is discussed as an alternative to maintain older workers in the labor market. Our paper enhances this discussion by studying determinants of transitions into post-retirement jobs within differing work environments of birth cohorts 1940 - 1942. We estimate proportional sub-hazard models accounting for competing risks using unique German social security data linked to pension accounts. Our findings suggest that individuals' preferences to take up post-retirement jobs are not mutually exclusive. Our study provides evidence that taking up post-retirement jobs is related to seeking financial security, continuity and work ability, suggesting that public policy has to develop target-oriented support through a public policy mix of different measures aligned to the different peer-groups in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Wohlverdienter Ruhestand für alle - eine Illusion? (2017)

    Czepek, Judith Anna;

    Zitatform

    Czepek, Judith Anna (2017): Wohlverdienter Ruhestand für alle - eine Illusion? (Sozialpolitische Schriften 95), Berlin: Duncker & Humblot, 324 S.

    Abstract

    "Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit gilt als 'Zauberformel' für die Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels. Entgegen dieser Win-Win-Win-Situation für den Sozialstaat, die Betriebe und die Versicherten befasst sich diese Studie mit der These, dass das Ziel der Verlängerung der Lebensarbeitszeit und die Absicherung des Lebensstandards im Alter nicht für alle Versicherten realistisch sind. Die empirische Studie zeigt, wie die rentenrechtlichen Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte und die Arbeitsmarktreformen zu Lasten der Versicherten gehen. Die steigende soziale Ungleichheit wird durch staatliche Vorschriften verursacht und gleichzeitig überlässt der Staat die Verteilung der Chancen auf einen 'wohlverdienten Ruhestand' zunehmend den Tarifpartnern und dem Markt. Die aktuellen Reformpläne bergen dennoch die Aussicht, gleichermaßen eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit und eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung Älterer zu erreichen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Generationengerechte Rentenpolitik?: Gewinner und Verlierer aktueller Reformvorschläge. Studie (2017)

    Ehrentraut, Oliver; Moog, Stefan;

    Zitatform

    Ehrentraut, Oliver & Stefan Moog (2017): Generationengerechte Rentenpolitik? Gewinner und Verlierer aktueller Reformvorschläge. Studie. Freiburg, 19 S.

    Abstract

    "Eine Stabilisierung des Rentenniveaus würde zukünftige Generationen finanziell stark benachteiligen. Für einen heute Neugeborenen ergibt sich eine Mehrbelastung zwischen 6.000 und 15.000 Euro - abhängig davon, welcher Ansatz zur Stabilisierung des Rentenniveaus umgesetzt würde. Die noch ungeborenen Generationen müssten zusätzlich etwa 1,1 Milliarden Euro aufbringen, da die höheren Rentenversprechen für die kommenden Rentnergenerationen im 'Generationenvertrag Rentenversicherung' von künftigen Beitragszahlern finanziert werden müssen. So lautet das Ergebnis einer Kurzstudie der Prognos AG für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.<< Die Studie untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen von drei Vorschlägen zur Reform der Rente: a) die von der CSU in die Diskussion gebrachte 'Mütterrente II', b) die im Rentenkonzept der SPD vorgeschlagene 'Doppelte Haltelinie' mit einem Rentenniveau von 48 Prozent einer Beitragssatzobergrenze von 22 Prozent, c) die Auswirkungen einer Haltelinie beim Rentenniveau in Höhe von 46 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Closing routes to retirement: how do people respond? (2017)

    Geyer, Johannes ; Welteke, Clara;

    Zitatform

    Geyer, Johannes & Clara Welteke (2017): Closing routes to retirement. How do people respond? (DIW-Diskussionspapiere 1653), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "We present quasi-experimental evidence on the employment effects of an unprecedented large increase in the early retirement age (ERA). Raising the ERA has the potential to extend contribution periods and to reduce the number of pension beneficiaries at the same time, if employment exits are successfully delayed. However, workers may not be able to work longer or may choose other social support programs as exit routes from employment. We study the effects of the ERA increase on employment and potential program substitution in a regression-discontinuity framework. Germany abolished an important early retirement program for women born after 1951, effectively raising the ERA for women by three years. We analyze the effects of this huge increase on employment, unemployment, disability pensions, and inactivity rates. Our results suggest that the reform increased both employment and unemployment rates of women age 60 and over. However, we do not find evidence for active program substitution from employment into alternative social support programs. Instead employed women remained employed and unemployed women remained unemployed. The results suggest an increase in inequality within the affected cohorts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitrente: Ihre Auswirkungen auf Beschäftigung und öffentliche Haushalte (2017)

    Haan, Peter; Tolan, Songül;

    Zitatform

    Haan, Peter & Songül Tolan (2017): Teilzeitrente: Ihre Auswirkungen auf Beschäftigung und öffentliche Haushalte. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 84, H. 48, S. 1081-1088.

    Abstract

    "Angesichts der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung ist es ein zentrales wirtschaftspolitisches Ziel, die Zahl der Beschäftigten und damit der Beitragszahlenden auf möglichst hohem Niveau zu halten. Dies könnte erreicht werden, wenn Menschen später aus ihrem Erwerbsleben ausscheiden. Eine Teilzeitrente, also die Möglichkeit, vor der Regelaltersgrenze Teilzeitbeschäftigung und Rentenbezug zu kombinieren, könnte die nötigen Voraussetzungen dafür schaffen. Welche Folgen eine Teilzeitrente auf die Beschäftigung hat, wird im Folgenden simuliert. Die Ergebnisse zeigen, dass ein uneingeschränkter Zugang zu einer Teilzeitrente zu einem erhöhten Beschäftigungsvolumen und zu positiven fiskalischen Effekten führen kann. Die Beschäftigungseffekte fallen insbesondere dann positiv aus, wenn das Eintrittsalter zur Teilzeitrente mit dem Frühverrentungsalter von 63 Jahren zusammenfällt. Die 2017 in Kraft getretene Flexirente ermöglicht wie die simulierte Teilzeitrente einen Teilrentenbezug bei gleichzeitiger Erwerbstätigkeit vor der Regelaltersgrenze. Allerdings könnte die Komplexität sowie die Höhe der Anrechnungsrate des Hinzuverdienstes die Attraktivität der Flexirente reduzieren. Hinzu kommt, dass die Reduzierung der Arbeitszeit für eine Flexirente nur nach Zustimmung von der Arbeitgeberseite erfolgen kann. Wenn sich bei einer Evaluation der Flexirente zeigt, dass nur wenige Menschen von ihr Gebrauch machen, müsste die Politik die Hinzuverdienstregelungen vereinfachen und über ein gesetzlich verankertes Recht auf Teilzeitrenten vor der Regelaltersgrenze - mit möglichen Ausnahmen insbesondere für kleine Unternehmen - nachdenken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Agenda 2010 - zur Diskussion über weitere Reformen der Reform (2017)

    Haller, Peter; Jahn, Elke ; Trenkle, Simon ; Weber, Enzo ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Haller, Peter, Elke Jahn, Gesine Stephan, Simon Trenkle & Enzo Weber (2017): Agenda 2010 - zur Diskussion über weitere Reformen der Reform. (IAB-Stellungnahme 05/2017), Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2017/18 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Diskussion über weitere Korrekturen der Agenda 2010 gebeten. Das IAB äußerte sich im Herbst 2017 zu den Effekten der Hartz-Reformen und zu möglichen weiteren politischen Maßnahmen am Arbeitsmarkt, betrachtete die Effekte mit dem Alter steigender Anspruchsdauern des Arbeitslosengeldes und die Auswirkungen der Reform der Bezugsdauer für ältere Arbeitslose ab 45 Jahren von 2006 und ging auf die am 1. April 2017 in Kraft getretenen gesetzlichen Änderungen zu Zeitarbeit und Werkverträgen ein. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hindernisse abbauen, Anreize stärken: Weiterbildungsstrategie für die Zukunft (2017)

    Jakob, Johannes;

    Zitatform

    Jakob, Johannes (2017): Hindernisse abbauen, Anreize stärken: Weiterbildungsstrategie für die Zukunft. In: Soziale Sicherheit, Jg. 66, H. 7/8, S. 268-273.

    Abstract

    "Am Arbeitsmarkt läuft es gut. Allein im letzten Jahr sind 600.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die Arbeitslosigkeit ist in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken. Doch gerade in dieser Situation stellen sich neue Herausforderungen - Stichwort: Fachkräfte. Die gute Lage am Arbeitsmarkt muss genutzt werden, um die Probleme, die sich in den letzten Jahren aufgestaut haben, entschlossen anzugehen. Dabei ist die Weiterbildung - auch für Beschäftigte - ein entscheidender Schlüssel. Was wird hier getan und was kann und muss in Zukunft getan werden?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Retention and re-integration of older workers into the labour market: What works? (2017)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2017): Retention and re-integration of older workers into the labour market: What works? (IAB-Discussion Paper 17/2017), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "Obwohl sich im letzten Jahrzehnt die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in allen EU-Ländern verbessert hat, gibt es erhebliche Länderunterschiede im Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung Älterer. Um unterschiedliche Entwicklungen zu dokumentieren und zu beurteilen, was am besten im Hinblick auf die Verlängerung des Erwerbslebens und bei der Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser funktioniert, wird die Situation in fünf Ländern analysiert: Deutschland, Frankreich, Niederlande, Norwegen und Österreich. Zahlreiche empirische Befunde zeigen, dass finanzielle Anreize bzw. 'finanzielle Sanktionen' durch Rentenreformen und die Abschaffung länderspezifischer Wege in den vorzeitigen Ruhestand mehr Einfluss auf die Verlängerung des Arbeitslebens haben, als alle anderen Maßnahmen. Die Wiedereingliederung nach einem Verlust des Arbeitsplatzes und das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit bleibt über Ländergrenzen hinweg jedoch ein spezifisches Problem älterer Arbeitnehmer. Staatlich geförderte Programme zur Unterstützung der Wiedereingliederung von älteren Arbeitslosen zeigen eher gemischte Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Ältere Beschäftigte: Hoffnungsträger im demografischen Wandel? (2017)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2017): Ältere Beschäftigte. Hoffnungsträger im demografischen Wandel? In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 72, H. 1, S. 38-51.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktpartizipation Älterer hat sich in den letzten beiden Dekaden spürbar erhöht. In OECD-Ländern gehört Deutschland damit zu den Ländern, die in dem Zeitraum beinahe den stärksten Aufwuchs der Beschäftigung älterer Personen aufzuweisen haben. Er resultiert aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dazu zählt der längere Verbleib Älterer am Arbeitsmarkt sowie Kohorteneffekte zugunsten einer stärkeren Erwerbsbeteiligung von Frauen und einem wachsenden Anteil Qualifizierter und Hochqualifizierter in der Bevölkerung. Dennoch bleiben Ältere in Teilen eine Problemgruppe am Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu Jüngeren lässt sich dies an geringeren Neurekrutierungschancen und höheren Risiken der Langzeitarbeitslosigkeit festmachen. Weitere Verbesserungen der Beschäftigungssituation Älterer sind deshalb kein Selbstläufer. Hierzu wird es auf mehr Investitionen in eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit ankommen. Vorrangig sind dabei die Bereiche Bildung, Ausbildung und Gesundheitsprävention." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Job search requirements for older unemployed workers: how do they affect re-employment rates and flows into states of inactivity for older unemployed workers? (2016)

    Bloemen, Hans;

    Zitatform

    Bloemen, Hans (2016): Job search requirements for older unemployed workers. How do they affect re-employment rates and flows into states of inactivity for older unemployed workers? (IZA world of labor 235), Bonn, 10 S. DOI:10.15185/izawol.235

    Abstract

    "Many OECD countries have, or have had, a policy that exempts older unemployed people from the requirement to search for a job. An aging population and low participation by older workers in the labor market increasingly place public finances under strain, and spur calls for policy measures that activate labor force participation by older workers. Introducing job search requirements for the older unemployed aims to increase their re-employment rates. Abolishing the exemption from job search requirements for these workers has been shown to initiate higher outflow rates from unemployment for the older unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    deutsche Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    On government-subsidized training programs for older workers (2016)

    Dauth, Christine ; Toomet, Ott;

    Zitatform

    Dauth, Christine & Ott Toomet (2016): On government-subsidized training programs for older workers. In: Labour, Jg. 30, H. 4, S. 371-392., 2016-07-31. DOI:10.1111/labr.12082

    Abstract

    "We analyze the impact of subsidized training programs for older workers. We apply a dynamic matching approach using German registry data. We find that subsidized training improves the probability to remain in paid employment by approximately 2.5 percentage points in the 2 years following treatment. The impact on benefit claims is small and largely insignificant. Effects are more pronounced for part-time workers, for long-duration program participants, and for workers older than 55 years. The results suggest that the main driver of these outcomes is postponed retirement, potentially because of improved job satisfaction." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosengeld-I-Bezug von Älteren: Zugänge, Bestand und Abgänge 2005 bis 2013 (2016)

    Hochfellner, Daniela; Hofmann, Barbara ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Hochfellner, Daniela, Barbara Hofmann & Katja Wolf (2016): Arbeitslosengeld-I-Bezug von Älteren: Zugänge, Bestand und Abgänge 2005 bis 2013. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 03/2016), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Im Zeitraum 2005 bis 2013 ist der Bestand an ALG-I-Beziehenden ab 50 Jahren gesunken. Dies gilt nicht für die Gruppe der ab 60-Jährigen, wobei bei dieser Gruppe ein steigender Zugang in den ALG-I-Bezug zu beobachten ist. Sowohl die Abgangsrate in Beschäftigung als auch in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich für alle betrachteten Altersgruppen erhöht, für die ab 60-Jährigen allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als für die unter 60-Jährigen. Dieser Bericht stellt rein deskriptiv Zahlen zum ALG-I-Bezug von Personen zwischen 50 und 64 Jahren zwischen 2005 und 2013 dar. Zwar beschreibt er mögliche Effekte von institutionellen Änderungen, er klärt jedoch nicht vollends, wodurch die berichteten Entwicklungen verursacht wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Job search behavior of older workers and labor market outcomes (2016)

    Homrighausen, Pia ; Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia & Gerhard Krug (2016): Job search behavior of older workers and labor market outcomes. (LASER discussion papers 95), Erlangen, 33 S.

    Abstract

    "Using unique survey and register data with detailed information on the channel-specific search intensities of older workers in Germany, we investigate the relationship between job search behavior and job search success focusing on older workers. We find that intensive job search via the public employment service is not linked to an older worker's job search success, but results in a greater wage loss and lower job satisfaction. By contrast, increasing job search by a private provider is positively linked with the probability of finding a new job and results in a lesser wage loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    Turbulence and the employment experience of older workers (2016)

    Lalé, Etienne ;

    Zitatform

    Lalé, Etienne (2016): Turbulence and the employment experience of older workers. (IZA discussion paper 10061), Bonn, 52 S.

    Abstract

    "This paper provides a unified account of the trends in unemployment and labor force participation pertaining to the employment experience of older male workers during the past half-century. We build an equilibrium life-cycle model with labor-market frictions and an operative labor supply margin, wherein economic turbulence à la Ljungqvist and Sargent (1998) interact with institutions in ways that deteriorate employment. The model explains simultaneously: (i) the fall in labor force participation in the United States, (ii) the similar but more pronounced decline in Europe alongside rising unemployment rates and (iii) differences across European countries in the role played respectively by unemployment and labor force participation. The model also shows that policies that fostered early retirement may have exacerbated the deterioration of European labor markets: raising early retirement incentives to reduce unemployment among older workers tends to increase unemployment at younger ages, especially in turbulent economic times and under stringent employment protection legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rates of return and early retirement disincentives: evidence from a German pension reform (2016)

    Lüthen, Holger;

    Zitatform

    Lüthen, Holger (2016): Rates of return and early retirement disincentives. Evidence from a German pension reform. In: German economic review, Jg. 17, H. 2, S. 206-233. DOI:10.1111/geer.12070

    Abstract

    "To counteract the financial pressure emerging in aging societies, statutory pension schemes are undergoing fundamental reforms in many Western countries. Starting with cohort 1937, Germany introduced permanent pension deductions for early retirement. This study examines the profitability of pension contributions against the background of this reform for cohorts 1935 - 1945. Internal rates of return (IRR) are used to measure the profitability. For men, the IRR declines from 2.4% to 1.2% and for women from 5.2% to 3.7%. The results suggest that the majority of the trend, about 75 - 80%, is caused by increased pension contributions and not by the reform." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Disincentive effects of unemployment benefits and the role of caseworkers (2016)

    Schmieder, Johannes F.; Trenkle, Simon ;

    Zitatform

    Schmieder, Johannes F. & Simon Trenkle (2016): Disincentive effects of unemployment benefits and the role of caseworkers. (IZA discussion paper 9868), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "A large literature has documented that the unemployment duration of unemployed individuals increases with the generosity of the unemployment insurance (UI) system, which has been interpreted as the disincentive effect of UI benefits. However, unemployed workers typically also have caseworkers assigned who are monitoring and assisting the job search efforts. These caseworkers may respond to differences in UI eligibility by shifting resources (financial or time) between unemployed individuals in order to counteract the moral hazard effect of UI benefits or to focus resources to where they have the largest effect. Depending on the motivations of the caseworker, the effectiveness of caseworker resources and the complementarity between these resources and UI benefits, the typical estimates of the disincentive effects of UI may be biased upwards or downwards in studies that compare workers within the same UI agency. We estimate whether caseworkers respond to the generosity of UI eligibility using a sharp regression discontinuity (RD) design in Germany, where potential UI durations vary with age. We show that across a wide variety of measures, including training programs, wage subsidies, personal meetings and sanctions, UI caseworkers do not treat unemployed with different eligibility differently. At best we find a very small effect that workers with shorter eligibility close to the exhaustion point are more likely to be assigned to training programs that prolong their UI eligibility. The typical RD estimates of the UI disincentive effects thus seem to be valid estimates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Trenkle, Simon ;
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  • Literaturhinweis

    Stellungnahme zur Kombi-Rente: ein sozialpolitisches Vabanquespiel? (2016)

    Schäfer, Ingo;

    Zitatform

    Schäfer, Ingo (2016): Stellungnahme zur Kombi-Rente. Ein sozialpolitisches Vabanquespiel? Bremen, 13 S.

    Abstract

    "Im Interesse der Beschäftigten sind gleitende und sozial abgesicherte Übergänge vom Erwerbsleben in die Rente dringend geboten. Dass dieses Thema wieder auf der politischen Agenda steht, ist daher zu begrüßen. Die Teilrente ist dabei eins der vorgeschlagenen Instrumente. Auch die Koalition aus CDU/CSU und SPD im Bundestag schlägt dies in Form der 'Kombi-Rente' vor. Dabei soll ein reduziertes Erwerbseinkommen mit einer (Teil-)Altersrente ergänzt werden und so ein gleitender Übergang in die Altersrente ermöglicht werden.
    Die Teilrente ist für gleitende Übergänge jedoch nur bedingt geeignet. So bezahlen die Beschäftigten den Übergang mit lebenslangen Abschlägen auf ihre Rente grundsätzlich selbst. Bei Übergängen, die regelmäßig mehrere Jahre umfassen, kommt außerdem der sozialen Absicherung des Lohneinkommens eine entscheidende Bedeutung zu. Diese ist jedoch aus systematischen Gründen kaum gegeben. Letztlich wird damit auch der Rentenbeginn als gesellschaftlich normiertes Ende der Erwerbsphase weiter aufgelöst. Die Kombi-Rente wird so zum sozialpolitischen Vabanquespiel für die Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    (K)ein Recht auf Ruhestand: zum Abschlussbericht der Koalitionsarbeitsgruppe "Flexible Übergänge" (2016)

    Urban, Hans-Jürgen; Ehlscheid, Christoph; Neumann, Dirk ;

    Zitatform

    Urban, Hans-Jürgen, Christoph Ehlscheid & Dirk Neumann (2016): (K)ein Recht auf Ruhestand. Zum Abschlussbericht der Koalitionsarbeitsgruppe "Flexible Übergänge". In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 2, S. 67-73.

    Abstract

    "Seit Juni 2014 hatte sich eine Arbeitsgruppe der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD mit 'flexiblen Übergängen ' aus der Arbeit in die Rente beschäftigt. Im November 2015 legte die Arbeitsgruppe schließlich - mit einjähriger Verspätung - ihren Abschlussbericht vor. Auf Basis dieser Vorgaben arbeitet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) an einem Referentenentwurf zu einem neuen Gesetz. Worauf laufen die Vorschläge der Koalitionäre zu 'flexiblen Übergängen' hinaus und was ist davon zu halten? Hier erfolgt eine Bewertung aus Sicht der IG Metall." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Further training for older workers: A solution for an ageing labour force? (2016)

    Zboralski-Avidan, Hila;

    Zitatform

    Zboralski-Avidan, Hila (2016): Further training for older workers: A solution for an ageing labour force? Frankfurt am Main: Lang, 267 S.

    Abstract

    "Aufgrund von arbeitsmarktpolitischen Reformen hat sich in Deutschland die Erwerbsbeteiligung älterer Beschäftigter erhöht. Angesichts eines möglichen Erhalts des Qualifikationsniveaus, der Beschäftigungsfähigkeit und des wirtschaftlichen Potentials älterer Arbeitnehmer muss der beruflichen Weiterbildung zunehmend Bedeutung beigemessen werden. Darüber hinaus scheint die Notwendigkeit einer verlängerten Lebensarbeitszeit mit einem Anstieg von jenen älteren Erwerbstätigen einherzugehen, die nur eine geringe Arbeitszufriedenheit aufweisen und infolgedessen wesentlich häufiger dazu neigen, Frühverrentungsoptionen in Anspruch zu nehmen. Da empirischen Studien zufolge ein enger Zusammenhang zwischen der Arbeitszufriedenheit und dem individuellen Arbeitsmarktverhalten besteht, sollten in der Arbeitsmarktforschung die Einflussfaktoren auf die Arbeitszufriedenheit älterer Beschäftigter, wie es beispielsweise die Weiterbildungsbeteiligung sein könnte, stärker berücksichtigt und analysiert werden. Dementsprechend setzt sich die vorliegende Studie mit folgenden Forschungsfragen auseinander. Erstens soll allgemein untersucht werden, ob in den letzten Jahren ein Anstieg der beruflichen Weiterbildungsbeteiligung älterer Beschäftigter festgestellt werden kann. Zweitens wird analysiert, welchen Einfluss die Weiterbildungsbeteiligung auf deren Arbeitszufriedenheit hat und welche Unterschiede hierbei zwischen der beruflichen Stellung älterer Arbeitnehmer ausgemacht werden können. Zur Bearbeitung dieser zwei Forschungsfragen werden die Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) der Jahre 2000, 2004 und 2008 ausgewertet. Zunächst wird in einer Querschnitt-Trendanalyse geprüft und nachgezeichnet, wie sich die Weiterbildungsbeteiligung von Arbeitnehmern im Alter von 55 bis 64 Jahren entwickelt hat. Anschließend wird der Zusammenhang zwischen Weiterbildungsbeteiligung und Arbeitszufriedenheit älterer Beschäftigter im Quer- und Längsschnitt untersucht, wofür sowohl ein gepoolter Datensatz als auch das Paneldesign des SOEP genutzt wird. Zum einen deuten die Ergebnisse der empirischen Analysen darauf hin, dass sich die Weiterbildungsbeteiligung älterer Beschäftigter im Zeitverlauf erhöht hat. Dieser stetige Trend zeigt, dass betriebliche Investitionen in das Humankapital älterer Arbeitnehmer als wachsendes Beschäftigungssegment auf dem Arbeitsmarkt zunehmend wichtiger werden. Zum anderen wurde ein positiver Zusammenhang zwischen der Weiterbildungsbeteiligung und der Arbeitszufriedenheit von älteren Erwerbstätigen und insbesondere von gewerblichen Arbeitern gefunden. Unter Berücksichtigung ökonomischer Implikationen, die mit der durch Weiterbildung erhöhten Arbeitszufriedenheit älterer Beschäftigter verbunden sind, könnten aus diesem Befund entsprechende bildungs- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen abgeleitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Rente ab 63 Jahren nach langjährigen Beitragszeiten auf den Arbeitsmarkt: Berichtsmonat: Dezember 2015. Hintergrundinformation (2016)

    Abstract

    "Zum 1. Juli 2014 trat das Gesetz über Leistungsverbesserung in der Rentenversicherung in Kraft. Das Gesetz ermöglicht langjährig Versicherten, die das 63. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 45 Beitragsjahre vorweisen können, abschlagsfrei in Altersrente zu gehen. Die deutsche Rentenversicherung hat in der zweiten Jahreshälfte 2014 etwa 136.000 entsprechende Rentenzugänge registriert. Diese Hintergrundinformation erlaubt eine erste Einschätzung darüber, in welchem Umfang sich die Möglichkeit, früher aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt.
    Mit Daten aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit kann gezeigt werden, wie sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der betroffenen Altersgruppe ab 63 Lebensjahren entwickelt hat. Angaben zur Beschäftigung liegen bis zum 30. Juni 2015 vor. Die Daten sind noch vorläufig und wurden auf Basis von Ergebnissen mit 2-monatiger Wartezeit hochgerechnet. Detailliertere Ergebnisse auf Basis der endgültigen Werte liegen quartalsweise vor und haben eine Wartezeit von 6 Monaten.
    In den Statistiken zu den Arbeitsuchenden und den Arbeitslosen können Personen in der betroffenen Altersgruppen danach unterschieden werden, ob sie ihre Arbeitslosigkeit oder ihre Arbeitsuche mit dem Abgangsgrund 'Ausscheiden aus dem Erwerbsleben' beendet haben. Es wird unterstellt, dass in dieser Altersgruppe der Abgangsgrund 'Ausscheiden aus dem Erwerbsleben' dem Beginn des Bezugs von Altersruhegeld entspricht. Darüber hinaus können in den Statistiken zu Empfängern von Arbeitslosengeld Abgänge mit dem Beendigungsgrund 'Altersrente' identifiziert werden; Angaben stehen dort nach 2 Monaten Wartezeit zur Verfügung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Blickpunkt Arbeitsmarkt: Situation von Älteren (2016)

    Abstract

    "- Die Bevölkerungsstärke der 55- bis unter 65-Jährigen hat in den vergangenen Jahren zugenommen und wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.
    - Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre erhöht seit 2012 die Bedeutung von Personen über 65 Jahre am Arbeitsmarkt.
    - Ältere nehmen immer häufiger am Erwerbsleben teil: Die Erwerbstätigenquote der Personen zwischen 55 bis unter 65 Jahren ist in den letzten zehn Jahren stärker gestiegen als die der 15- bis unter 65-Jährigen.
    - In Deutschland ist die Erwerbstätigenquote von 55- bis unter 65-Jährigen, verglichen mit anderen europäischen Ländern, überdurchschnittlich hoch.
    - Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Altersklasse 55 bis unter 65 ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Insbesondere die Zahl der weiblichen Beschäftigten hat zugenommen. Das ist nicht nur eine Folge der gewachsenen Bevölkerungsstärke.
    - Die Beschäftigungsquote der 55- bis unter 60-Jährigen ist etwas höher als in allen Altersklassen. 60- bis unter 65-Jährige sind wegen der Übergänge in den Ruhestand seltener beschäftigt.
    - Ältere arbeiten - auch wegen der Nutzung von Altersteilzeitmodellen - häufiger weniger als die tariflich vereinbarte Wochenarbeitszeit.
    - Die Zahl der Älteren in Minijobs ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen.
    - Ältere sind stärker als der Durchschnitt von Arbeitslosigkeit betroffen. Wegen des Wegfalls vorruhestandsähnlicher Re-gelungen ist die registrierte Arbeitslosigkeit gestiegen.
    - Die Arbeitslosenquote Älterer ist rückläufig.
    - Die Unterbeschäftigung Älterer ist in den letzten Jahren gesunken.
    - In den letzten Jahren begannen weniger Menschen eine Maßnahme aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die Förderung Älterer ging im gleichen Maße zurück wie im Durchschnitt über alle Altersklassen.
    - Ältere Arbeitslose sind vergleichsweise häufig langzeitarbeitslos und schwerbehindert. Sie weisen jedoch seltener als Jüngere eine fehlende formale Qualifikation auf.
    - Das Risiko arbeitslos zu werden, ist für Ältere geringer als für Jüngere. Gleichzeitig ist es für Ältere schwieriger Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung zu beenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Opening the blackbox: How does labor market policy affect the job seekers' behavior?: a field experiment (2015)

    Arni, Patrick ;

    Zitatform

    Arni, Patrick (2015): Opening the blackbox: How does labor market policy affect the job seekers' behavior? A field experiment. (IZA discussion paper 9617), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "Empirically, not much is known about the mechanisms how labor market programs like job search assistance and training operate to support finding a job. This paper provides novel evidence to open the 'blackbox': it causally links the program interventions to the dynamics of search behavior, beliefs and non-cognitive skills. The study is based on a unique combination of a randomized field experiment with detailed register data and a panel of repeated surveys. The tested coaching program, focused on older job seekers, turns out to increase the job finding of participants by 9 percentage points (72% vs. 63% in the control group). The treatment effect is driven by a reduction of reservation wages and an increase in search efficiency. Moreover, I find short-run effects on motivation, self-confidence and beliefs. The job seekers overestimate their chances slightly less with respect to job interviews and salaries. Overall, the focus on realistic expectations and on search strategy appears to be important for program success. The experiment shows that evaluation designs which directly assess behavior can provide a fruitful base for targeted policy design." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cumulative (dis)advantage? The impact of labour market policies on late career employment from a life course perspective (2015)

    Bennett, Jenny; Möhring, Katja ;

    Zitatform

    Bennett, Jenny & Katja Möhring (2015): Cumulative (dis)advantage? The impact of labour market policies on late career employment from a life course perspective. In: Journal of social policy, Jg. 44, H. 2, S. 213-233. DOI:10.1017/S0047279414000816

    Abstract

    "We investigate the labour market situation of older individuals in Europe in relation to their previous employment history as well as the regulations relating to employment protection legislation and early retirement. Specifically, we look at the competing risks of early retirement and late career unemployment. The central research question is whether policy effects differ according to the characteristics of an individual's previous work history. We employ data for twelve European countries from the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARELIFE) and estimate multilevel regression models. The results show different mechanisms for the risks of unemployment and early retirement. Late career unemployment results from individual factors related to fragmented careers, marginal employment and short tenures. In the case of early retirement, we find the interplay of individual and policy factors to be crucial. Persons with consistent careers have an increased probability of early retirement, but only in countries with generous early retirement benefits. However, employment protection legislation appears to counteract early retirement for this group of individuals. We conclude that policy factors do not have uniform effects for older individuals, but should rather be viewed against the background of previous developments in individual career paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Liquidity in retirement savings systems: an international comparison (2015)

    Beshears, John ; Madrian, Brigitte C. ; Hurwitz, Joshua ; Choi, James J. ; Laibson, David;

    Zitatform

    Beshears, John, James J. Choi, Joshua Hurwitz, David Laibson & Brigitte C. Madrian (2015): Liquidity in retirement savings systems. An international comparison. In: The American economic review, Jg. 105, H. 5, S. 420-425. DOI:10.1257/aer.p20151004

    Abstract

    "We compare the liquidity that six developed countries have built into their employer-based defined contribution (DC) retirement schemes. In Germany, Singapore, and the UK, withdrawals are essentially banned no matter what kind of transitory income shock the household realizes. By contrast, in Canada and Australia, liquidity is state-contingent. For a middle-income household, DC accounts are completely illiquid unless annual income falls substantially, in which case DC assets become highly liquid. The US stands alone in the universally high liquidity of its DC system: whether or not income falls, the penalties for early withdrawal are low or non-existent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Coaching, counseling, case-working: do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (2015)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2015): Coaching, counseling, case-working. Do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (IAW-Diskussionspapiere 115), Tübingen, 42 S.

    Abstract

    "Job search assistance and intensified counseling have been found to be effective for labor market integration by a large number of studies, but the evidence for older and hard-to-place unemployed individuals more specifically is mixed. In this paper we present key results from the evaluation of 'Perspektive 50plus', a large-scale active labor market program directed at the older unemployed in Germany. To identify the treatment effects, we exploit regional variation in program participation. Based on survey evidence, we argue that participation of regions is not endogenous in the vast majority of cases. We use a combination of different evaluation estimators to check the sensitivity of the results to selection, substitution and local labor market effects. We find large positive effects of the program in the range of five to ten percentage points on integration into unsubsidized employment. However, there are also substantial lock-in effects, such that program participants have a higher probability of remaining on public welfare benefit receipt for up to one year after commencing the program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Coaching, counseling, case-working: do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (2015)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Brändle (2015): Coaching, counseling, case-working. Do they help the older unemployed out of benefit receipt and back into the labor market? (IZA discussion paper 8811), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "Job search assistance and intensified counseling have been found to be effective for labor market integration by a large number of studies, but the evidence for older and hard-to-place unemployed individuals more specifically is mixed. In this paper we present key results from the evaluation of 'Perspektive 50plus', a large-scale active labor market program directed at the older unemployed in Germany. To identify the treatment effects, we exploit regional variation in program participation. Based on survey evidence, we argue that participation of regions is not endogenous in the vast majority of cases. We use a combination of different evaluation estimators to check the sensitivity of the results to selection, substitution and local labor market effects. We find large positive effects of the program in the range of five to ten percentage points on integration into unsubsidized employment. However, there are also substantial lock-in effects, such that program participants have a higher probability of remaining on public welfare benefit receipt for up to one year after commencing the program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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