Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Experimente in der Arbeitsmarktpolitik?: über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design (2002)
Trube, Achim; Luschei, Frank;Zitatform
Trube, Achim & Frank Luschei (2002): Experimente in der Arbeitsmarktpolitik? Über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 21-57.
Abstract
"Im ersten Teil geht es um das Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Überlegungen zu diesem Punkt, beziehen sich im Wesentlichen darauf, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsaspekten stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnispraktisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen auf die Praxis. Hier wird ein Modellprojekt (gem. § 10 SGB HI) vorgestellt, mit dem Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungs-Assistenz (EVA) ausprobierten, um auch bei diesem Personenkreis neue Perspektiven zu eröffnen. Die Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, zeigen: Die Teilnehmerauswahl gemäss des Konzeptes entsprach dem Benachteiligten-Ansatz. Die Kooperation zwischen den Partnern wurde als konstruktiv bewertet. Die psycho-sozialen Stabilisierungseffekte blieben hinter der Erwartungen zurück. Der Einsatz neu entwickelter Instrumentarien zur Umsetzung des Konzeptes war verbesserungswürdig. Die Arbeitsmarkteinmündungen in der Gruppe der Teilnehmer lag erst nach einem halben Jahr nach dem Maßnahmeende über der Einmündungsquote einer Vergleichsgruppe ohne Intervention. Die Sozialverwaltung konnte beträchtliche Einsparungen durch die Teilnahme am Modellprojekt erzielen. Ein wesentlicher Ertrag des Forschungsprojektes liegt darin, dass neue Erkenntnisse über polyvalente Evaluationen unter Verwendung eines Experimental-/Kontrollgruppen-Designs für die aktive Arbeitsmarktpolitik gewonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Misserfolg des Mainzer Modells (2002)
Ziegler, Frank;Zitatform
Ziegler, Frank (2002): Der Misserfolg des Mainzer Modells. In: ZFSH/SGB. Sozialrecht in Deutschland und Europa, Jg. 41, H. 9, S. 527-532.
Abstract
Der Autor untersucht die Ursachen des geringen Erfolgs, der sich beim 'Mainzer Modell' der finanziellen Förderung der Arbeitsaufnahme im Niedriglohnbereich abzeichnet. Am Misserfolg dieses Versuchs und anderer Bezuschussungsmodelle erweise sich die Fragwürdigkeit der zugrundeliegenden Prämissen: mangelnder Lohnabstand zwischen Transfereinkommen und Niedriglöhnen ('Sozialstaatsfalle'), hohes Arbeitsplatzpotenzial im Niedriglohnsektor, mangelnde Motivation von Arbeitslosen zur Arbeitsaufnahme. (IAB)
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Literaturhinweis
Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001) (2001)
Bröker, Andreas H.;Zitatform
Bröker, Andreas H. (2001): Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001). Pforzheim, 57 S., Anhang.
Abstract
"Seit März 2000 ist die Stadt Pforzheim in die Kommunale Beschäftigungsförderung eingestiegen. Damit engagiert sich die Kommune über ihr erfolgreiches Projekt 'Arbeit statt Sozialhilfe' hinaus auch für die Förderung der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, die im vollen Bezug von Lohnersatzleistungen des Arbeitsamtes stehen. Im Rahmen einer regionalen 'Allianz für Beschäftigung' soll die Arbeitslosigkeit gemeinsam weiter abgebaut werden. Mit dem Konzept der Kommunalen Beschäftigungsförderung kann dafür auf der regional-dezentralen Ebene ein Brückenschlag zwischen Bundessozialhilfegesetz (BSHG) und Sozialgesetzbuch (SGB) III gelingen, wie er seit Jahren und nun wieder aktuell vom Gesetzgeber gefordert wird. Doppelstrukturen und Zugangsbarrieren sollen abgebaut, die Ausgrenzung von Teilnehmerkreisen und Adressatengruppen nach Durchführungsbestimmungen und Gesetzestexten soll damit aufgeweicht werden. Nach einem Jahr kommunaler Beschäftigungsförderung sind die notwendigen Basis-Strukturen im Hinblick auf Konzepte, Gremien und Informationsstränge gelegt. Hinzu kommen bereits einige Projekte und konkrete sichtbare Erfolge. Trotz der üblichen Anlauf- und Umstellungsprobleme ist die Umsetzung der Maßnahmeformen schon ansehnlich fortgeschritten, was z.B. durch den Rückgriff auf die vorhandenen Ressourcen der GBE mbH Pforzheim sicherlich erleichtert wurde. Etwa 65 neue Beschäftigungsmöglichkeiten wurden geschaffen: gut 30 für erwachsene Langzeitarbeitslose, etwa 25 für arbeitslose Jugendliche sowie etwa knapp 10 für SozialhilfeempfängerInnen über ein zweites gefördertes Beschäftigungsjahr hinaus. In jedem Einzelfall war und ist es wohl besser, gemeinsam Beschäftigung aktiv zu fördern als Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfebezug nur zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das arbeitsmarktpolitische Sonderprogramm CAST vor und nach der Richtlinienänderung (2001)
Zitatform
Hollederer, Alfons, Helmut Rudolph & Bruno Kaltenborn (2001): Das arbeitsmarktpolitische Sonderprogramm CAST vor und nach der Richtlinienänderung. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 04), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Das Sonderprogramm CAST wurde von dem Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit initiiert und wird seit dem 1. Juli 2000 auf Grundlage von Richtlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung umgesetzt. Im Rahmen von CAST ('Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten') werden das 'Mainzer Modell für Beschäftigung und Familienförderung' im Norden von Rheinland-Pfalz und Teilen Brandenburgs und das von der Saar-Gemeinschaftsinitiative entwickelte SGI-Modell im Saarland und Teilen Sachsens erprobt; ab 1. Januar 2002 wird das Mainzer Modell in Rheinland-Pfalz landesweit ausgedehnt.
Mit dem Projektbrief Nr. 4 gibt der Forschungsverbund CAST erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der geänderten Förderbedingungen mit Stand Ende November 2001. Zunächst wird in Kapitel 2 auf das Mainzer Modell und anschließend in Kapitel 3 auf das SGI-Modell eingegangen. Nach einer kurzen Darstellung der modellspezifischen Änderungen der Förderkriterien werden Inanspruchnahme, Förderstrukturen und Förderdauer vor und nach der Richtlinienänderung miteinander verglichen. Kapitel 4 schließt mit einem kurzen Resümee. Der Anhang stellt wichtige Merkmale der geförderten Personen nach Zugängen, Beständen und Abgängen in Tabellenform zusammen und gibt Hinweise auf weitere Informationsquellen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erste Ergebnisse zur Teilnehmerstruktur des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST (2001)
Zitatform
Hollederer, Alfons, Helmut Rudolph & Bruno Kaltenborn (2001): Erste Ergebnisse zur Teilnehmerstruktur des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 03), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Dieser Projektbrief informiert über die Förderungen im Rahmen des Sonderprogramms CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) seit dessen Start am 1.7.2000. Der vorliegende Projektbrief Nr. 3 hat die ersten Auswertungen der Förderstatistik mit Stand Ende Juli 2001 zum Inhalt. Die Kapitel 2 und 3 geben einen Überblick über die Teilnehmerstrukturen des CAST-Förderprogramms nach dem Mainzer Modell und dem Modell der Saar-Gemeinschaftsinitiative. Daran schließt sich Kapitel 4 mit einem kurzen Vergleich der beiden Modellansätze an. Der Anhang stellt wichtige Merkmale nach Zugängen, Beständen und Abgängen in Tabellenform zusammen und informiert über den Hintergrund der Förderstatistik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)
Zitatform
Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 567-576.
Abstract
"In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)
Zitatform
Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. (IZA discussion paper 285), Bonn, 27 S.
Abstract
"In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen: eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme (2001)
Pohnke, Christian;Zitatform
Pohnke, Christian (2001): Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen. Eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 2790), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 231 S.
Abstract
"Die Finanzlage zahlreicher deutscher Kommunen ist seit Jahren stark angespannt. Ein Weg der Entlastung stellt die Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger in Beschäftigung oder spezielle Maßnahmen der Beschäftigungsförderung dar. Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird jedoch vielfach angezweifelt. Die Arbeit stellt die Methoden vor, mit welchen die Wirksamkeit dieser Vermittlungsbemühungen gemessen und bewertet werden kann. Eine theoretische Abhandlung der in diesem Bereich verwendeten Verfahren bildet den Einstieg in die Thematik. Anhand zweier Fallstudien wird der Erfolg von unterschiedlichen Konzepten der Arbeitsvermittlung dargestellt und untersucht.
Inhalt: Einführung - Allgemeines Umfeld kommunaler Sozialhilfe- und Beschäftigungspolitik: Entwicklung Sozialhilfequoten und -ausgaben, rechtliche Rahmenbedingungen, Kooperation Arbeitsamt und Sozialamt - Theoretische Grundlagen: mikroökonometrische Evaluationsstudien, monetäre Kosten-Nutzen Analysen - Fallstudien: Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur MAVA, Kommunale Leitstelle für Arbeit KOLA, Freiburg i. Br. - Zusammenfassung und Ausblick." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm: Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III (2001)
Rebenstorf, Jan;Zitatform
Rebenstorf, Jan (2001): Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm. Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III. Nürnberg, 130 S.
Abstract
Seit Mitte 1998 werden im Arbeitsamtsbezirk Hamburg zwei Programme zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, Arbeitslosen mit mehreren vermittlungshemmenden Merkmalen und Sozialhilfeempfängern umgesetzt. Beide Programme sehen Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber vor, die Personen aus den genannten Zielgruppen einstellen, und werden im Rahmen der Freien Förderung nach dem SGB III finanziert. Um herauszufinden, ob und wie effektiv das Ziel der beruflichen Reintegration von Problemgruppen des Arbeitsmarkts erreicht wird, wurden seit März 1999 Fragebogenaktionen, Interviews sowie Daten- und Aktenauswertungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die individuellen, auf einen konkreten Arbeitsplatz bezogenen Qualifizierungsmöglichkeiten beider Programme die Schaffung dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse im Anschluss an die Förderung wahrscheinlicher und die Beschäftigungsverhältnisse selbst nachhaltiger und sicherer wurden. Nicht nur das auf Frauen beschränkte Frauentransferprogramm, sondern auch HAPI hat sich als eine Instrument zur wirksamen Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt erwiesen. Bei beiden Programmen zeigten sich die Arbeitgeber mit der Einfachheit des Antragsverfahrens und der unbürokratischen Abwicklung zufrieden. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeit statt Sozialhilfe 1999: Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes (2001)
Zitatform
(2001): Arbeit statt Sozialhilfe 1999. Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes. (Berichte aus der Arbeitsmarktforschung 11), Mainz, 16 S.
Abstract
Ein Schwerpunkt der kommunalen Arbeitsmarktpolitik des Bundeslandes Rheinland-Pfalz ist die Offensive "Arbeit statt Sozialhilfe", die seit 1992 mit Mitteln des Landes und der Europäischen Sozialfonds unterstützt wird. Die geförderten Maßnahmen reichen dabei von Beratung und Qualifizierung über Orientierungsmaßnahmen bis zur Vermittlung in reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Sie werden ergänzt durch begleitende Forschungen, zu denen auch Umfragen bei den Kommunen gehören. Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse des Jahres 1999, teilweise im Vergleich mit den Vorjahren. (IAB)
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Literaturhinweis
Kooperation statt Konkurrenz: Studie über die Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern (2001)
Abstract
"Gemeinsame Jobbörsen, Billiglohnjobs für Langzeitarbeitslose, Sachbearbeiter als Fallmanager, Prämien statt Zuwendungen für beauftragte Dritte: Die Kooperationsformen bundesdeutscher Arbeits- und Sozialämter zur verbesserten Integration und Stabilisierung von Langzeitarbeitslosen sind kreativ und vielfältig. Ursache ihrer gemeinsamen Anstrengungen ist die zunehmende Zahl langzeitarbeitsloser Sozial- und Arbeitslosenhilfeempfänger, für die sie gemeinsam zuständig sind: Um Doppelarbeit zu vermeiden, die Effizienz ihrer Maßnahmen zu steigern und die Kosten zu senken, setzen zunehmend mehr Arbeits- und Sozialämter auf Austausch, Vernetzung und Synergie. Die vorliegende Studie gibt einen empirisch-statistischen und beispielhaft-darstellenden Überblick über die derzeitige Praxis der Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern bundesweit. Sie zeigt Probleme, Lösungen und Perspektiven auf. Daten von insgesamt 167 Arbeits- und 340 Sozialämtern wurden ausgewertet sowie sieben Städte und Gemeinden vor Ort besucht. Die Studie soll als Grundlage für die Erarbeitung von Reformvorschlägen für die künftige Gestaltung der Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern dienen und dabei den Denk-, Diskussions- und Entscheidungsprozess erkenntnisleitend unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt eröffnen (2000)
Adamy, Wilhelm;Zitatform
Adamy, Wilhelm (2000): Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt eröffnen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 49, H. 8/9, S. 270-275.
Abstract
"Nach den Jahren der Leistungskürzungen in Arbeitsförderung und Arbeitslosenversicherung rückt die Eingliederung von Sozialhilfeempfängern nunmehr verstärkt ins öffentliche und politische Interesse. Intensiv wird diskutiert, wie die Bruchstellen zwischen Sozial- und Arbeitsämtern besser überbrückt werden können. Die dabei verfolgten Konzepte unterscheiden sich grundsätzlich danach, ob längerfristig ausschließlich die Kommunen für die Langzeitarbeitslosen zuständig sein sollen und damit die Arbeitslosenhilfe nach unten an die Sozialhilfe 'angepasst' wird oder ob die arbeitsmarktpolitischen Instrumente weitgehend für alle Erwerbslosen bei den Arbeitsämtern zusammengeführt und ausgebaut werden sollen. Überraschenderweise gibt es aber kaum aussagefähige Untersuchungen zu Umfang, Effektivität und Effizienz der Eingliederungsinstrumente sowohl der Arbeits- als auch der Sozialämter für Sozialhilfeempfänger. Im Beitrag werden Quantität und Qualität der jeweiligen Eingliederungsbemühungen und Kriterien für eine auf verbesserte berufliche Eingliederung orientierte Reform aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungseffekte und fiskalische Kosten von Lohnsubventionen im Niedriglohnbereich (2000)
Buslei, Hermann; Steiner, Viktor;Zitatform
Buslei, Hermann & Viktor Steiner (2000): Beschäftigungseffekte und fiskalische Kosten von Lohnsubventionen im Niedriglohnbereich. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 1, S. 54-67.
Abstract
"In dem Beitrag werden die grundlegenden Erscheinungsformen und Effekte von Lohnsubventionen skizziert und die wahrscheinlichen Beschäftigungseffekte der bestehenden Subventionen aufgezeigt. Darüber hinaus wird analysiert, welche Beschäftigungseffekte und fiskalischen Kosten aus vorgeschlagenen Veränderungen der bestehenden Subventionsformen resultieren würden. Es werden sowohl Lohnsubventionen an Unternehmen als auch lohnbezogene Transfers an Arbeitnehmer in Form verbesserter Hinzuverdienstmöglichkeiten in der Sozial- und Arbeitslosenhilfe betrachtet. Lohnsubventionen an Unternehmen durch Bezuschussung der Sozialversicherungsbeiträge oder eine degressiv gestaffelte Stundenlohnsubvention im gesamten Niedriglohnbereich erscheinen angesichts des erheblichen Finanzierungsbedarfs je zusätzlich Beschäftigten allein mit dem Ziel der Erhöhung der Beschäftigung nicht gründbar. Von verbesserten Hinzuverdienstmöglichkeiten in der Sozial- und Arbeitslosenhilfe sind ebenfalls keine größeren Beschäftigungszuwächse zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik: einige systematische Vorüberlegungen und praktische Ansätze zur lokalen Umsetzung (2000)
Luschei, Frank; Trube, Achim;Zitatform
Luschei, Frank & Achim Trube (2000): Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Einige systematische Vorüberlegungen und praktische Ansätze zur lokalen Umsetzung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 533-549.
Abstract
Der Beitrag befasst sich zunächst grundsätzlich mit dem Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Autoren zeigen hier, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsbilanzen stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnistheoretisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen dann auf die Praxis. Es wird ein Modellprojekt vorgestellt, wo Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungsassistenz (EVA) ausprobierten. Aus der Fülle der verschiedenen Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, werden zwei ausgewählt: Zum einen wird (konventionell) auf die Produktqualität geschaut, d.h. auf die Eingliederungsbilanz. Die von der ursprünglichen Untersuchungshypothese abweichenden Erhebungsresultate - d.h. die relativ schlechten Einmündungsergebnisse bei dem Modellprojekt - sind dann Anlass, einer zusätzlichen Vermutung nachzugehen, nämlich der, dass der vergleichsweise geringe Arbeitsmarkterfolg in einer suboptimalen Procederequalität begründet sein könnte. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass in der Methodik der Arbeit mit schwervermittelbaren Dauerarbeitslosen noch ganz erhebliche Optimierungsmöglichkeiten stecken. (IAB2)
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Literaturhinweis
Welfare bureaus as moral tutors: what do clients learn from paternalistic welfare reforms? (1999)
Wilson, Laura A.; Stoker, Robert P.; McGrath, Dennis;Zitatform
Wilson, Laura A., Robert P. Stoker & Dennis McGrath (1999): Welfare bureaus as moral tutors. What do clients learn from paternalistic welfare reforms? In: Social Science Quarterly, Jg. 80, H. 3, S. 473-486.
Abstract
"This research tests the premise of paternalistic welfare reform that clients will alter their behavior in accordance to the application of sanctions or incentives to their welfare case. Over two hundred welfare clients were surveyed about their knowledge of program requirements and sanctions. The survey results were then compared to their actual records of sanction kept by the welfare agency. Chi-square and logit analyses were then conducted to ascertain whether the sanctioning process improved client knowledge of program requirements and the status of their personal case. Most clients do not learn program requirements, even when they experience sanctions. Rather, clients seem to learn to respond to the episodic demands of caseworkers for returning verification information. These findings suggest that welfare agencies confront limitations in their role as moral tutors. Our findings indicate that welfare reforms do not change clients' orientations as much as organize clients' lives to respond to administrative demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialhilfegesetzgebung: Band 1: Zusammenfassung des Abschlussberichts, Band 2: Ergebnisse der Fachkonferenzen, Band 3: Anlagen, Teil 1 und 2 von 4, Band 4: Anlagen, Teil 3 und 4 von 4 (1999)
Zitatform
(1999): Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialhilfegesetzgebung. Band 1: Zusammenfassung des Abschlussberichts, Band 2: Ergebnisse der Fachkonferenzen, Band 3: Anlagen, Teil 1 und 2 von 4, Band 4: Anlagen, Teil 3 und 4 von 4. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 284/1-4), Bonn, Getr. Sz.
Abstract
Das vorgestellte Projekt 'Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialgesetzgebung' in vier Bänden ist ein umfassendes Bundesmodellprogramm, das in drei Phasen von 1996 bis 1999 durchgeführt wurde. Eine Unternehmensberatung als Projektmanager, ein Forschungsinstitut für die Evaluierung des Projektverlaufs und der Ergebnisse sowie eine Gruppe von Organisations- und Personalentwicklern für die Fortbildung haben gemeinsam mit 24 Sozialämtern aus der Bundesrepublik die Aufgabe gehabt, bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen möglichst optimal in die Praxis umzusetzen und die Wirkungen zu überprüfen. Der Stellenwert des Sozialamtes hat sich in der Kommunalverwaltung in vielen Modellstandorten merklich geändert. Ersten konnte vielerorts ein Bewusstsein für die Gestaltbarkeit der Organisation Sozialamt geschaffen werden und zweitens konnte gezeigt werden, dass Umfang und Ausmaß von Hilfeabhängigen auch kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten unterliegt. Drittens hat sich gezeigt, dass Investitionen in Fortbildung eine hohe Wirksamkeit besitzen, wenn die Fortbildungsinhalte unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden können. Das Wissen wird angewandt und entfaltet somit auch fiskalische Wirkung. Viertens hat sich das Image des Sozialamtes in den Kommunen verbessert. Ein gut geführtes Amt bietet attraktive Arbeitsplätze, wenn der Besucherverkehr vernünftig gesteuert wird und die Arbeitsinhalte verstärkt auf die Vermeidung und Überwindung von Hilfeabhängigen ausgerichtet werden. Wird der Erfolg der Arbeit zudem nachvollziehbar durch ein Controlling ermittelt, können alle Beteiligten die Ergebnisse nach innen und außen darstellen. Erst der messbare Erfolg bietet die Möglichkeit, auf seine geleistete Arbeit stolz zu sein oder auch zu erkennen, dass Veränderungen notwendig sind. (IAB)
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Literaturhinweis
The national evaluation of the food stamp employment and training program (1994)
Puma, Michael J.; Burstein, Nancy R.;Zitatform
Puma, Michael J. & Nancy R. Burstein (1994): The national evaluation of the food stamp employment and training program. In: Journal of Policy Analysis and Management, Jg. 13, H. 2, S. 311-330. DOI:10.2307/3325016
Abstract
"This article reports the results of the national evaluation of the Food Stamp Employment and Training (E&T) Program, based on an experimental study involving over 13,000 program participants in 53 separate local food stamp agencies. The story told by these findings begins with the types of individuals who participated in the E&T Program in FY 1988. Nearly 70 percent did not have children (removing this barrier to finding employment), and about half were single, highly mobile adults living alone. Most received no public assistance other than food stamps. For the most part, then, these were individuals who needed to work - food stamp benefits are not intended to meet total subsistence needs. It would, therefore, be expected that most of the E&T participants would be looking for work (whether or not they were successful) in the absence of E&T requirements. Next, it is apparent that large numbers of E&T participants did not engage in employment or training services in FY 1988. As currently structured, beyond imposing the obligation to meet the requirements of E&T, the program failed to provide any actual services to about half of those deemed eligible to participate. For the most part, the services received by E&T participants consisted primarily of referral to individual job search. In the absence of E&T, many of the individuals currently targeted by the program were able to obtain similar referrals on their own. Consequently, it is not surprising, that E&T was found to have no effect on participants' employment and earnings, and only a relatively small effect on average food stamp benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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