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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Unterstützung bei der Arbeitsuche"
  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt VIII: Aktivierung als Prävention vor Langzeitarbeitslosigkeit. Evaluierung des Programmes Jobcoaching 2000 des AMS Wien (2002)

    Adam, Ursula; Stix, Gertrude; Schernhammer, Bruno; Kuschej, Hermann;

    Zitatform

    Adam, Ursula, Hermann Kuschej, Bruno Schernhammer & Gertrude Stix (2002): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt VIII. Aktivierung als Prävention vor Langzeitarbeitslosigkeit. Evaluierung des Programmes Jobcoaching 2000 des AMS Wien. (AMS report 31), Wien, 86 S.

    Abstract

    "Mit Jahresbeginn 2000 wurde seitens des Arbeitsmarktservice (ASM) Wien eine neue Form der Regelbetreuung für Kurzzeitarbeitslose implementiert. Als zentrale Ziele wurden eine frühzeitige Aktivierung von 'neu' arbeitslos gewordenen Personen und in der Folge eine Verringerung der Übertritte in die Langzeitarbeitslosigkeit angepeilt. Um diese Ziele zu erreichen, setzte das Programm, Jobcoaching 2000 auf drei neue Aktivierungsmomente: Erstens sollte die Betreuung und Aktivierung der arbeitslosen Personen ab dem ersten Tag der Arbeitsmeldung einsetzen (Early Intervention). Zweitens sollte ein ständiger Wechsel zwischen AMS-internen (Beratungstermine bei den BeraterInnen des Service für Arbeitsuchende) und AMS-externen Betreuungsmaßnahmen (Aktivierungsmaßnahmen) stattfinden. Drittens sollte mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit die Intensität der eingesetzten Bet6reuungsmaßnahmen ansteigen. Bei den externen Maßnahmen handelte es sich um zum Teil erprobte und für das Programm Jobcoaching 2000 adaptierte Maßnahmen (Kurs Jobcoaching, Ressourcenpool) bzw. um eine neue Maßnahme (Impulstag). Der vorliegende AMS Report beinhaltet alle Ergebnisse der vom Institut für Arbeitsmarktbetreuung und -forschung (IFA) Wien durchgeführten Evaluierung dieses Programmes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The long-run effects of unemployment monitoring and work-search programs: experimental evidence from the United Kingdom (2002)

    Dolton, Peter ; O'Neill, Donal;

    Zitatform

    Dolton, Peter & Donal O'Neill (2002): The long-run effects of unemployment monitoring and work-search programs. Experimental evidence from the United Kingdom. In: Journal of labor economics, Jg. 20, H. 2, S. 381-403.

    Abstract

    "This article examines the long-run effects of the Restart unemployment program in the United Kingdom. The program, aimed at the long-term unemployed, involved a combination of tighter monitoring of benefit eligibility rules and increased job search assistance. We compare the employment behaviour of a treatment group who participated in the scheme with that of a randomly chosen control group for whom participation was delayed. While there is little evidence of a long-term benefit for women the unemployment rate among males in the treatment group was six percentage pints lower than that of the control group 5 years after the initial experiment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene: "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht (2002)

    Eisentraut, Roswitha; Wagner, Gerald;

    Zitatform

    Eisentraut, Roswitha (2002): Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene. "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 293), Bonn, 131 S.

    Abstract

    Das Bundesarbeitsministerium hat 1998 bis 2001 bundesweit 10 "Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene" gefördert, durch die insbesondere Erkenntnisse darüber gewonnen werden sollten, ob durch kommunale Agenturen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für schwer vermittelbare Arbeitslose ermittelt werden können und ob schwer vermittelbare Arbeitslose auf zusätzlich aquirierte Stellen des ersten Arbeitsmarktes vermittelt werden können, wenn durch einen günstigen Personalschlüssel eine intensivere und individuellere Betreuung des Personenkreises ermöglicht wird. Die in diesem Forschungsbericht resümierte Evaluation der Vermittlungsagenturen untersucht
    - den durch Förderziele und -bedingungen bestimmten Handlungsspielraum der Agenturen,
    - Umfang und Zusammensetzung der Klienten-Pools,
    - die Zusammenarbeit der Agenturen mit wichtigen regionalen Akteuren (insbesondere Arbeits- und Sozialämter),
    - die Situation auf den regionalen Arbeitsmärkten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV: Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz (2002)

    Holst, Elke; Parsch-Haertel, Ingrid; Peters, Anke; Mirtschin, Ilona; Knapp, Ulla; Wenner, Ulrike; Tischer, Ute; Minks, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Holst, Elke, Ulla Knapp, Karl-Heinz Minks, Anke Peters, Ulrike Wenner, Ute Tischer, Ingrid Parsch-Haertel & Ilona Mirtschin (2002): Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV. Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 13, S. 1103-1230.

    Abstract

    Das Sonderheft der ibv über "Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt" enthält Dokumente und kürzere und längere Beiträge zu den Themen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Arbeitsförderung, Beschäftigungspolitik unter dem Gesichtspunkt der Situation von Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter. Aus dem Inhalt:
    -Beschäftigungspolitische Leitlinien der Europäischen Union 2002. Beschluss des Rates vom 18. Februar 2002.
    -Beschäftigungspolitik in Deutschland - Chance zur Verbesserung. Auszug aus den Empfehlungen des Rates der EU zur Durchführung der Beschäftigungspolitik der Mitgliedstaaten vom 18. Februar 2002.
    -"Frauenförderung in den Wechseljahren - vom kreativen Lippenbekenntnis zum klaren Leistungsnachweis im Sinne des Gender Mainstreaming" (Ulrike Wenner)
    -Ziel: Gleichstellung von Frauen und Männern am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Aktuelle gesetzliche und geschäftspolitische Vorgaben und deren Bedeutung für die Umsetzung in den Arbeitsämtern (Ute Tischer)
    -Auswirkungen der neuen Förderquote Frauen. Auswertung des Job-AQTIV-Gesetzes in Bezug auf die Änderung des § 8 Abs. 2 SGB III (Ingrid Parsch-Haertel)
    -Frauen - Arbeitslosigkeit und aktive Arbeitsförderung im Jahr 2001. Ein erster Kurzbericht (Ilona Mirtschin, Ute Tischler)
    -Junge Frauen auf dem Ausbildungsmarkt. Situation - Maßnahmen - Forderungen
    -"Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie" - Stand und Perspektiven (Elke Holst)
    -Arbeitslosigkeit und (Frauen-)Erwerbsangebot - Eine andere Sicht des Beschäftigungsproblems (Ulla Knapp)
    -Auf der Suche nach zusätzlicher Beschäftigung. Institut Arbeit und Technik rät zur Förderung von Pools und Agenturen im Bereich haushaltsbezogener Dienstleistungen
    -Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen - neue Chancen zwischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zur beruflichen Integration von Frauen aus technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen (Karl-Heinz Minks)
    -Frauenerwerbstätigkeit. Auszüge aus der IAB-Literaturdatenbank (Anke Peters). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Förderung von Existenzgründungen: Das ESF-BA-Programm im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III (2002)

    Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Kurtz, Beate (2002): Förderung von Existenzgründungen: Das ESF-BA-Programm im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III. (IAB-Werkstattbericht 08/2002), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit (BA). Einer der Programmschwerpunkte ist die Förderung des "Unternehmergeistes". Der Bericht präsentiert erste Ergebnisse der Begleitforschung dieses Teilprojekts. Es wird untersucht, welche Personengruppen im Zeitraum zwischen Juli 2000 und Juni 2001 mit den Förderinstrumenten zur Existenzgründung erreicht wurden. Dazu werden zunächst die untersuchten Förderinstrumente beschrieben und Informationen über Anzahl und Struktur der geförderten Fälle gegeben. Begonnen wird dabei mit den Förderinstrumenten des SGB III, also Überbrückungsgeld und Existenzgründungshilfe im Rahmen der Freien Förderung, bevor auf die ergänzenden Fördermöglichkeiten für arbeitslose Existenzgründer im Rahmen des ESF-BA-Programms - Existenzgründungsseminar und Coaching - eingegangen wird. In einem weiteren Schritt erfolgt der Übergang von der fallbezogenen zur teilnehmerbezogenen Ebene, indem die verschiedenen Datenquellen miteinander verknüpft werden. Dadurch kann man die ESF-spezifische Förderung der BA in ihrem Zusammenspiel mit der Regelförderung betrachten und analysieren, wie sich die "reinen" Überbrückungsgeldbezieher und die Empfänger aus der Freien Förderung von den Personen unterscheiden, die sowohl diese Leistungen als auch ESF-BA-Leistungen erhalten haben. Abschließend wird der Frage nachgegangen, wie viele der Teilnehmer, die ein ESF-gefördertes Existenzgründungsseminar besucht haben, zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich gegründet haben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Social capital and the uncertainty reduction of self-employment (2001)

    Blumberg, Boris F.; Pfann, Gerard A. ;

    Zitatform

    Blumberg, Boris F. & Gerard A. Pfann (2001): Social capital and the uncertainty reduction of self-employment. (IZA discussion paper 303), Bonn, 25 S., Anhang.

    Abstract

    "We study the self-employed decision and its relation to human and social capital. Human capital is necessary to acquire skills. Social capital dampens the effects of uncertainty about future income. Our data set consists of 1339 respondents from the same age group, who were interviewed three times in life in 1957, 1983 and 1993. The self-employment probability equals 155 and peaks between ages 24 and 26. Duration analysis shows that social capital is the most important resource for self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    What works and for whom: a review of OECD countries' experiences with active labour market policies (2001)

    Martin, John P.; Grubb, David;

    Zitatform

    Martin, John P. & David Grubb (2001): What works and for whom. A review of OECD countries' experiences with active labour market policies. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/14), Uppsala, 53 S.

    Abstract

    Die Autoren analysieren Finanzierung, Struktur und Erfolge aktiver Arbeitsmarktpolitik in OECD-Ländern in den Jahren 1985 bis 2000. Ihre Untersuchung basiert sowohl auf aktuellen Veröffentlichungen zur Effizienz aktiver Arbeitsmarktpolitik, als auch auf Länderstudien und OECD-Studien zur Wechselwirkung zwischen aktiver und passiver Arbeitsmarktpolitik und der Rolle staatlicher Arbeitsvermittlung. Sie kommen zu dem Schluss, dass trotz entmutigender Bilanzen einige Erfolge erzielt werden konnten. Ein Schwerpunkt liegt auf aktivierender Arbeitsmarktpolitik: Aktivierende Strategien in Kombination mit individueller Hilfestellung bei der Stellensuche bei gleichzeitigem Druck auf Arbeitslose, Stellenangebote anzunehmen, zeigen Erfolg in Hinblick auf die Dauer der Arbeitslosigkeit, auch wenn dies oft mit Lohneinbußen einhergeht. Außerdem werden mögliche Verdrängungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik diskutiert. Der Rückgang struktureller Arbeitslosigkeit in vielen OECD-Ländern zeigt, dass diese Effekte mittelfristig keine Rolle spielen. (IAB)

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