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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung"
  • Literaturhinweis

    Quantitative Wirkungsanalysen zur Berliner Joboffensive: Endbericht zum 5. Mai 2015. Vorgelegt von ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, Köln (2015)

    Fertig, Michael ;

    Zitatform

    Fertig, Michael (2015): Quantitative Wirkungsanalysen zur Berliner Joboffensive. Endbericht zum 5. Mai 2015. Vorgelegt von ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, Köln. (IAB-Forschungsbericht 06/2015), Nürnberg, 78 S.

    Abstract

    "Mit dem Modellprojekt 'Berliner Joboffensive' (BJO) sollte die Anzahl der Integrationen von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLb) in den ersten Arbeitsmarkt durch eine intensivere Betreuung erhöht werden. Hierfür war vorgesehen, dass in allen zwölf Berliner Jobcentern insgesamt 650 Integrationsfachkräfte (IFK) die eLb mit einem Markt-, Aktivierungs- oder Förderprofil mit einem Betreuungsschlüssel von 1:100 betreuen. Die marktnahen eLb sollten dadurch eine stärkere individuelle Förderung hin zum ersten Arbeitsmarkt erhalten, die zu einer schnellen und passgenauen Vermittlung führt. Das ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik Köln/Berlin wurde von der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit damit beauftragt, die kausalen Effekte der BJO zu ermitteln. Hierfür wurde ein konditionaler Differenz-von-Differenzen-Ansatz umgesetzt, mit dessen Hilfe die Effektivität und Effizienz der BJO untersucht wurde. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eingliederungsvereinbarungen: Vermittlungsfachkräfte halten mehr Spielraum für sinnvoll (2014)

    Berg, Gerard J. van den ; Hofmann, Barbara ; Uhlendorff, Arne ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Barbara Hofmann, Gesine Stephan & Arne Uhlendorff (2014): Eingliederungsvereinbarungen: Vermittlungsfachkräfte halten mehr Spielraum für sinnvoll. (IAB-Kurzbericht 22/2014), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "Wer sich arbeitsuchend meldet, schließt in der Regel eine Eingliederungsvereinbarung mit seiner Arbeitsagentur ab, um den Vermittlungsprozess transparenter und verbindlicher zu gestalten. Nach den Vorstellungen der Hartz-Kommission aus dem Jahr 2002 sollte dieses Vorgehen dazu beitragen, das Leitprinzip 'Eigenaktivitäten auslösen - Sicherheit einlösen' zu verwirklichen. Das IAB und die Universität Mannheim haben untersucht, was Vermittlungsfachkräfte heutzutage von den Eingliederungsvereinbarungen halten. Im Rahmen eines Modellprojekts in ausgewählten Arbeitsagenturen zeigt sich, dass die Einschätzungen der Fachkräfte je nach Profil der Arbeitsuchenden sehr unterschiedlich ausfallen. Bei besonders marktnahen, aber auch bei besonders marktfernen Arbeitsuchenden sieht knapp die Hälfte der Befragten eine Eingliederungsvereinbarung generell als wenig sinnvoll an. Hingegen wird sie vor allem dann geschätzt, wenn die Arbeitsuchenden einen Aktivierungsbedarf aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Was Vermittlungsfachkräfte von Eingliederungsvereinbarungen halten: Befragungsergebnisse aus einem Modellprojekt (2014)

    Berg, Gerard J. van den ; Hofmann, Barbara ; Uhlendorff, Arne ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Barbara Hofmann, Gesine Stephan & Arne Uhlendorff (2014): Was Vermittlungsfachkräfte von Eingliederungsvereinbarungen halten: Befragungsergebnisse aus einem Modellprojekt. (IAB-Forschungsbericht 11/2014), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Eingliederungsvereinbarungen zwischen Arbeitsagenturen und Arbeitsuchenden dokumentieren die Vermittlungsbemühungen der Agentur wie auch die Eigenbemühungen und Nachweispflichten der Arbeitsuchenden. Im Rahmen eines Modellprojekts haben ausgewählte Arbeitsagenturen den Zeitpunkt für den individuellen Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung mithilfe eines Zufallsmechanismus ausgewählt. Ein Bestandteil der begleitenden Evaluation sind standardisierte Online- Befragungen von Vermittlungsfachkräften. Dieser Bericht fasst zentrale Befunde dieser Befragungen zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Vermittlerstrategien und Arbeitsmarkterfolg: Evidenz aus kombinierten Prozess- und Befragungsdaten (2014)

    Boockmann, Bernhard; Stops, Michael ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard, Christopher Osiander & Michael Stops (2014): Vermittlerstrategien und Arbeitsmarkterfolg. Evidenz aus kombinierten Prozess- und Befragungsdaten. (IAW-Diskussionspapiere 102), Tübingen, 50 S.

    Abstract

    "Trotz eines umfangreichen Regelwerks verbleiben den Agenturen für Arbeit und ihren Vermittlerinnen und Vermittlern erhebliche Gestaltungsspielräume bei der Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik. In dieser Studie untersuchen wir anhand von kombinierten Befragungs- und Prozessdaten, welche Strategien und Ansätze am wirkungsvollsten für die Integration von Arbeitslosen im Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung (SGB III) sind. Die dazu erforderliche Datenverknüpfung wird erstmals für Deutschland vorgenommen. Die meisten Effekte sind in der Größenordnung recht gering und nur für Teilzeiträume statistisch signifikant. Es stellt sich heraus, dass Vermittler, die die schnelle Vermittlung als wichtigstes Ziel sehen, tendenziell bessere Integrationsergebnisse erzielen als Vermittler, die andere Zielsetzungen für wichtiger halten. Die Bereitschaft zur Nutzung von Sperrzeiten wirkt sich schwach signifikant positiv auf den Abgang aus Arbeitslosigkeit aus, nicht jedoch auf die Wahrscheinlichkeit, eine Beschäftigung aufzunehmen. Häufigere Kontakte zwischen Vermittlern und Arbeitslosen haben tendenziell eine positive Wirkung auf den Abgang aus der Arbeitslosigkeit. Wird internen Weisungen bei der Vergabe von Maßnahmen innerhalb der Agenturen ein höherer Stellenwert gegenüber anderen Kriterien eingeräumt, verbessern sich die Integrationschancen der Betreuten zu Beginn der Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ; Osiander, Christopher ;
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  • Literaturhinweis

    Assignment mechanisms, selection criteria, and the effectiveness of training programs (2014)

    Doerr, Annabelle ; Strittmatter, Anthony ;

    Zitatform

    Doerr, Annabelle & Anthony Strittmatter (2014): Assignment mechanisms, selection criteria, and the effectiveness of training programs. (Discussion paper / Universität St. Gallen, Volkswirtschaftliches Departement 2014-21), Sankt Gallen, 60 S.

    Abstract

    "We analyze the effectiveness of further training for unemployed under two different regulatory regimes, which are featured by different assignment mechanisms and selection criteria. The first regime is characterized by a strong influence of caseworkers, because they can assign unemployed to training courses directly. Under the new regime a voucher system is implemented. Further, new selection criteria instruct caseworkers to assign training to unemployed with high employment probabilities after training. Our results show that assignment and selection criteria do not alter the effectiveness of further training in the longrun. However, changing compositions of program types and durations under the voucher regime lead to a higher effectiveness of training in the short-run. In the medium-run, training is less effective under the voucher regime. A decomposition of the effects of the stricter selection criteria reveals interesting insights about opposing forces that cancel out each other on average." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Institutionalisierte Beratung von Arbeitsuchenden in der Arbeitsverwaltung unter den Bedingungen des aktivierenden Wohlfahrtsstaats (2014)

    Sowa, Frank ;

    Zitatform

    Sowa, Frank (2014): Institutionalisierte Beratung von Arbeitsuchenden in der Arbeitsverwaltung unter den Bedingungen des aktivierenden Wohlfahrtsstaats. In: Journal für Psychologie, Jg. 22, H. 2, S. 111-136., 2014-07-30.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Frage, in welcher Weise und mit welchen Möglichkeiten und Grenzen in Zwangskontexten wie der öffentlichen Arbeitsverwaltung reflexive Formen von Beratung möglich sind. 'Reflexive Beratung' ist eine Form sozialen Handelns, durch die Subjekte in einer Face-to-Face-Kommunikation einen Beratungsraum herstellen, in dem dialogisch unter bewusstem Rückbezug auf frühere Handlungen Reflexion ermöglicht wird, die dazu führt, dass das zu beratende Subjekt seine Handlungsfähigkeit wieder erlangt bzw. beibehält. Anhand eines beobachteten Beratungsgesprächs werden Bedingungen und Faktoren für eine praktische Realisierung von Reflexivität im Beratungsprozess analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    New register data from the German public employment service on counseling and monitoring the unemployed (2013)

    Hofmann, Barbara ; Köhler, Markus;

    Zitatform

    Hofmann, Barbara & Markus Köhler (2013): New register data from the German public employment service on counseling and monitoring the unemployed. (FDZ-Methodenreport 09/2013 (en)), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    "We present new register data from the German public employment service. The data contain daily information on the timing of three policy tools that aim at reintegration of the unemployed: invitations to individual meetings with the caseworker, vacancy referrals, and integration contracts. The data can be used to study these policy tools directly, or as time-varying control variables when studying other aspects of active labor market policy like training programs. The data can be merged to other administrative data of the German labor market and are available for the research community." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Köhler, Markus;
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  • Literaturhinweis

    The effectiveness of active labor market policies: Evidence from a social experiment using non-parametric bounds (2013)

    Vikström, Johan; Svarer, Michael ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Vikström, Johan, Michael Rosholm & Michael Svarer (2013): The effectiveness of active labor market policies. Evidence from a social experiment using non-parametric bounds. In: Labour economics, Jg. 24, H. October, S. 58-67. DOI:10.1016/j.labeco.2013.06.002

    Abstract

    "We re-analyze the effects of a Danish active labor market programme social experiment, which included a range of sub-treatments, including meetings with caseworkers, job search assistance courses, and activation programmes. We use newly developed non-parametric methods to examine how the effects of the experimental treatment vary during the unemployment spell. Non-parametric techniques are important from a methodological point of view, since parametric/distributional assumptions are in conflict with the concept of experimental evidence. We find that the effects of the experiment vary substantially during the unemployment spell." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Optimal use of labor market policies: the role of job search assistance (2013)

    Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Wunsch, Conny (2013): Optimal use of labor market policies. The role of job search assistance. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 95, H. 3, S. 1030-1045. DOI:10.1162/REST_a_00371

    Abstract

    "This paper demonstrates how economic theory can be combined with state-of-the-art empirics to make quantitative statements about optimal policy. Using a large administrative data set for West Germany as well as nonparametric and semiparametric estimation techniques, I parameterize the model proposed by Pavoni and Violante (2005, 2007) for the optimal choice of different financial and activation measures for unemployed workers. The parameterized model is used to study the role of job search assistance in optimal welfare-to-work programs and assess the optimality of the West German policy in the period 2000 to 2002." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Monitoring job search effort: an evaluation based on a regression discontinuity design (2012)

    Cockx, Bart ; Dejemeppe, Muriel;

    Zitatform

    Cockx, Bart & Muriel Dejemeppe (2012): Monitoring job search effort. An evaluation based on a regression discontinuity design. In: Labour economics, Jg. 19, H. 5, S. 729-737. DOI:10.1016/j.labeco.2012.05.017

    Abstract

    "Since July 2004, the job search effort of long-term unemployed benefit claimants has been monitored in Belgium. We exploit the discontinuity in the treatment assignment at the age of 30 present in the first year of the reform to evaluate the effect of a notification sent at least eight months before job search is verified. Eight months after this notification and prior to the first monitoring interview, transitions to employment have increased by nearly nine percentage points compared to the counterfactual of no reform. Participation in training is raised, but not significantly, while withdrawals from the labor force are not affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktbezogene Diagnostik und Wirkungsorientierung (2012)

    Hausegger, Trude;

    Zitatform

    Hausegger, Trude (Hrsg.) (2012): Arbeitsmarktbezogene Diagnostik und Wirkungsorientierung. (Böhlau Studienbücher), Wien: Böhlau, 199 S.

    Abstract

    "Die Folgen von langdauernder Erwerbslosigkeit sind ebenso wie deren Hintergründe individuell verschieden. Sie reichen von gesundheitlichen Problemen über Verschuldungen bis zu mangelnden Deutschkenntnissen. Die Reintegrationschancen sinken mit jeder zusätzlichen Integrationsbarriere. Dieses Buch begründet mit Blick auf eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik unter Bedingungen des New Public Managements die Notwendigkeit einer arbeitsmarktorientierten Diagnostik. Es werden Diagnoseinstrumente vorgestellt, die eine starke Individualisierung arbeitsmarktpolitischer Hilfestellungen und aussagekräftige Wirkungsanalysen unterstützen. Weiter wird ein Blick auf die Relevanz persönlicher Ressourcen geworfen. Mit diesem neuen Instrumentarium kann einer weiteren Marginalisierung 'arbeitsmarktferner' Menschen entgegengewirkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis
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  • Literaturhinweis

    Die kommunalen Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II: Kooperation, Organisation und Wirkungen (2012)

    Ludwig, Monika;

    Zitatform

    Ludwig, Monika (2012): Die kommunalen Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II. Kooperation, Organisation und Wirkungen. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 92, H. 6, S. 292-297.

    Abstract

    "Die kommunalen Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II sind in der Praxis der Jobcenter zwar von hoher Relevanz, aber sie werden in der öffentlichen Debatte um die Grundsicherung für Arbeitsuchende selten besprochen, ja geradezu vernachlässigt. Im Folgenden werden einige Hauptergebnisse der Forschung dargestellt. Ich beginne mit der Einordnung der kommunalen Eingliederungsleistungen in das sozialpolitische Programm des SGB II. Danach wird das Kooperationssystem an beiden Standorten skizziert. Weiter wird beschrieben, wie sich die organisatorische Struktur des Jobcenters auf die Chancen zur Kooperation auswirkt. Schließlich werden Wirkungen betrachtet, hier festgemacht am zahlenmäßigen Fallzugang zu Beratungseinrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Use of profiling for resource allocation, action planning and matching (2011)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2011): Use of profiling for resource allocation, action planning and matching. (Profiling systems for effective labour market integration), Brüssel, 21 S.

    Abstract

    "Profiling is in many European countries part of a customized 'expert system'. These service delivery systems are characterized by 1) profiling as a quantitative (statistical forecasts) or qualitative (structured interviews, capability tests) diagnostic tool to identify clients' risks 2) customer differentiation for giving different customers different access to employment services according to their needs with the aim to target resources. The idea behind customized or personalized services is that individuals differ in their employability and that such employability declines as the duration of non-employment increases. However, in all European Public Employment Services (PES), it's the caseworker who makes the final decision on the services to be provided. This stands in contrast to the US profiling system where 'hard' (statistical) profiling is compulsory for caseworkers and where the results of statistical profiling are the only factor that determines whether a client has to be transferred to further re-employment support.
    A review of experiences with profiling in seven countries (Australia, Germany, Denmark, France, the Netherlands, Sweden and the US) show no clear trend, but rather diverging developments in relation to the intensity of using profiling and early intervention strategies. The degree of customer differentiation, as well as the degree of coordination between customer segments and integration measures is very dissimilar across countries. Only few PES (e.g. the German BA and the French Pole d'Emploi) follow a coherent and integrated strategy based on profiling, client segmentation and targeted resource allocation.
    Compared to the situation in the mid-2000s, dynamic profiling, i.e. the regular follow-up of the labour market prospects of clients is nowadays mainstream in most countries. Beyond the aim of predicting client needs, there are additional goals linked to profiling and streaming employment services. In countries like Denmark or Germany where UI and non-insured welfare clients are administered now by a single organisation, the aim of providing a common framework for different customer groups has a high priority.
    Although there is widespread agreement among researchers and policy makers that prevention and early intervention is the best way of reducing the negative psychological, social and labour market effects of unemployment, only few impact studies have tried to quantify the possible efficiency gains of profiling and early intervention so far. Moreover, there is a general evidence gap in all countries with respect to the impact of different service delivery systems on on/off-flow rates from unemployment or benefit receipt.
    Based on the country review, a number of lessons for implementation, i.e. implications for caseworkers and PES managers to further develop profiling and targeting systems can be highlighted. How to balance intensive support with a self-help strategy is a crucial challenge for the years to come. The need for differentiation depends very much on the diversity of client groups the PES is in charge of. However, against the background of stretched budgets, the proof of the cost-effectiveness of labour market programmes and early intervention strategies will be a critical factor." (author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    How important are caseworkers - and why?: new evidence from Swedish employment offices (2011)

    Lagerström, Jonas;

    Zitatform

    Lagerström, Jonas (2011): How important are caseworkers - and why? New evidence from Swedish employment offices. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2011,10), Uppsala, 25 S.

    Abstract

    "Caseworkers at the Swedish Public Employment Office (PES) have an important role in helping the unemployed to find a job. In this study, I estimate the effect of caseworkers on jobseekers' future employment rates, earnings, and wages. To take into account that the average characteristics of the unemployed can vary between caseworkers, I only use information from local employment offices that randomly allocate caseworkers to clients. The results indicate that caseworkers have an effect on the jobseekers' future employment and earnings. For example, the probability of being employed within a year is about 13 percent higher if the caseworker is one standard deviation higher in the distribution of caseworkers. Distinctive of a successful caseworker is that they assist in job search rather than assigning their jobseekers to various training programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Eingliederungsvereinbarungen in der Praxis: Reformziele noch nicht erreicht (2011)

    Schütz, Holger ; Kaltenborn, Bruno; Kupka, Peter ; Koch, Susanne ;

    Zitatform

    Schütz, Holger, Peter Kupka, Susanne Koch & Bruno Kaltenborn (2011): Eingliederungsvereinbarungen in der Praxis: Reformziele noch nicht erreicht. (IAB-Kurzbericht 18/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Mit den Hartz-Reformen wurden die aktivierenden Komponenten in der Arbeitsmarktpolitik verstärkt. Kern dieses Ansatzes ist die Betonung der Eigenverantwortung der Arbeitslosen für ihre Wiedereingliederung in Beschäftigung. Dazu gehört, dass sie nicht mehr allein als passive Leistungsempfänger verstanden werden, sondern gemeinsam mit ihrem Ansprechpartner in der Arbeitsagentur oder Grundsicherungsstelle ihren Eingliederungsprozess gestalten. Der Kurzbericht analysiert, ob und wie das Instrument der Eingliederungsvereinbarung die Aktivierungs- und Integrationsprozesse von Arbeitsuchenden unterstützt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A reappraisal of the virtues of private sector employment programmes (2010)

    Graversen, Brian Krogh ; Jensen, Peter ;

    Zitatform

    Graversen, Brian Krogh & Peter Jensen (2010): A reappraisal of the virtues of private sector employment programmes. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 112, H. 3, S. 546-569. DOI:10.1111/j.1467-9442.2010.01611.x

    Abstract

    "This paper evaluates the employment effects of active labour market programmes for Danish welfare benefit recipients, focusing on private sector employment (PSE) programmes. Using a latent variable model that allows for heterogeneous treatment effects among observationally identical persons, we estimate commonly defined mean treatment effects and the distribution of treatment effects. We find no significant mean treatment effect of PSE programme participation as compared to participation in other programmes for PSE programme participants. However, we find substantial heterogeneity in the treatment effects, and those most likely to participate in PSE programmes are those who benefit the least from such programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung des steirischen Programms "Integration arbeitsmarktferner Personen": ESF-Schwerpunkt 3b 2008-2009 (2010)

    Paierl, Silvia; Stoppacher, Peter;

    Zitatform

    Paierl, Silvia & Peter Stoppacher (2010): Evaluierung des steirischen Programms "Integration arbeitsmarktferner Personen". ESF-Schwerpunkt 3b 2008-2009. (AMS-Info 156), S. 1-4.

    Abstract

    "Im Rahmen des steirischen Schwerpunktprogramms ESF 3b mit den strategisch, operativ und budgetär leitenden Institutionen AMS Steiermark, Land Steiermark und Stadt Graz wurden in den drei Regionen Graz, Hartberg, Bruck an der Mur Projekte erprobt, die das Ziel hatten, arbeitsmarktferne Personen (Langzeitbeschäftigungslose, SozialhilfebezieherInnen, Arbeitslose ohne Arbeitslosenversicherungs- oder Sozialhilfebezug) an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Vor dem Hintergrund der Einführung der bundesweiten Mindestsicherung war es zudem ein wichtiges Programmziel, mit der Umsetzung der Modellprojekte die bestehenden Kooperationen zwischen zentralen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Akteuren - AMS, Land Steiermark, Sozialhilfebehörden, Kommunen und unterschiedliche Trägervereine - weiter zu verstärken. Ziel der begleitenden Evaluierung dieses Programmes war es, vertiefende Kenntnisse über arbeitsmarktferne Personen zu gewinnen sowie die Prozesse und die Wirksamkeit der gewählten Maßnahmenansätze zu analysieren." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    TIPping the scales towards greater employment chances?: evaluation of a Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants based on random program assignment (2009)

    Andersson Joona, Pernilla ; Nekby, Lena;

    Zitatform

    Andersson Joona, Pernilla & Lena Nekby (2009): TIPping the scales towards greater employment chances? Evaluation of a Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants based on random program assignment. (IZA discussion paper 4072), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "A Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants to Sweden was implemented from October 2006 to June 2008 in order to meet the main criticisms directed at existing introduction programs. Two primary innovations were introduced, flexible language instruction parallel with other labor market activities at the Public Employment Service (PES) and intensive counseling and coaching by PES caseworkers with considerably reduced caseloads. Within participating municipalities, newly-arrived immigrants were randomly assigned into TIP (treatment) or regular introduction programs (control). Results indicate significant treatment effects on the probability of attaining regular employment as well as the probability of entering intermediate PES training programs. Hazard rates into PES training programs were also significantly higher for participants in TIP in comparison to participants in regular introduction programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of access to work: core evaluation (2009)

    Dewson, Sara; Hill, Darcy; Meager, Nigel; Willison, Rebecca;

    Zitatform

    Dewson, Sara, Darcy Hill, Nigel Meager & Rebecca Willison (2009): Evaluation of access to work. Core evaluation. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 619), London, 98 S.

    Abstract

    "The Department for Work and Pensions (DWP) commissioned the Institute for Employment Studies (IES) to undertake a qualitative evaluation of Access to Work (AtW) provision. AtW is designed for people with long-term health conditions or impairments who need extra practical support to gain or remain in work. The types of support provided by AtW includes: special aids and equipment; adaptations to premises and equipment; travel to work grants; support workers; and, communicator support at interview. Any help received from AtW is in addition to the reasonable adjustments made by employers in accordance with the Disability Discrimination Act (DDA)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effectiveness of public employment service workers in the Netherlands (2009)

    Koning, Pierre ;

    Zitatform

    Koning, Pierre (2009): The effectiveness of public employment service workers in the Netherlands. In: Empirical economics, Jg. 37, H. 2, S. 393-409.

    Abstract

    "In this paper, we measure the effectiveness of the Dutch Public Employment Service (PES) workers for various performance indicators. Using unique administrative monthly data from local PES offices during 2004, we exploit the fact that the number of PES workers per job seeker varies substantially between offices and over time. We find additional PES workers to significantly increase outflow rates for short term unemployed (i.e. the first half year of unemployment), whereas no effects are obtained for the outflow rates of long term unemployed. PES workers are also found to reduce the inflow into the schemes and to increase the number of vacancies that are registered by offices. Although the effectiveness of PES workers is limited, we conclude that changes in the number of PES workers per client are cost-effective -- that is, the extra costs are compensated for by the resulting reduction in benefit expenses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+: final report of the quantitative evaluation (2008)

    Dorsett, Richard ; Smeaton, Deborah;

    Zitatform

    Dorsett, Richard & Deborah Smeaton (2008): Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+. Final report of the quantitative evaluation. (Department for Work and Pensions. Research report 500), London, 150 S.

    Abstract

    "This report contains findings from a quantitative evaluation of the effect of mandating the over-50s to participate in the Intensive Activity Period (IAP) phase of the New Deal 25 plus (ND25+). The results are based on a pilot study in 14 Jobcentre Plus districts. IAP provides focused assistance such as training opportunities and work placements to people entering ND25+. Prior to the pilot study, participation had been voluntary for customers aged 50+, in contrast to younger customers, for whom IAP participation had always been mandatory. Overall, customers experienced real gains from being mandated to participate in IAP. They were more likely to secure employment and this impact gradually increased over time. Mandated customers were also more likely to leave unemployment and while initially this was accompanied by a raised probability of transferring to other benefits such as Incapacity Benefit and Income Support, over the longer term this effect disappeared. Mandatory IAP was more effective for some groups than others. The impact was greatest for men, customers aged 50-55, those previously employed in manual jobs, the low qualified, customers without a partner and among those who had not previously contributed to a pension scheme. To some extent, therefore, the more disadvantaged customers gained the most from compulsory participation in the programme. As customers age, however, their ability, or willingness, to take advantage of the training or work experiences on offer declines." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Experimental evidence on the nature of the Danish employment miracle (2008)

    Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Rosholm, Michael (2008): Experimental evidence on the nature of the Danish employment miracle. (IZA discussion paper 3620), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "This paper uses a social experiment in labour market policy - providing early and intensive monitoring and programme participation in unemployment spells - to assess the nature of labour market policy effectiveness. The experiment was conducted in two counties in Denmark during the winter of 2005-6. The treatment consisted of a dramatic intensification of labour market policies. The results show that the intensification of labour market policies is highly effective, leading to increases in the exit rate from unemployment ranging from 20 to 40%. When introducing time-varying indicators for the various specific treatments actually prescribed to the unemployed workers, none of those treatments have a positive effect on the exit rate from unemployment, neither during the week in which the activity takes place, nor after the activity is completed. However, when the estimated risk of participating in an activity is included as an explanatory variable, it removes the difference in job-finding rates between treatment and control groups completely in one of the counties, and reduces it dramatically and renders it insignificant in the other county. The interpretation we attach to these results is the following; since individual treatments do not appear to be effective per se, but the risk of treatment is, it must be that the intensification of the policy regime increases the job-finding rate of unemployed workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation des Eingliederungsprogramms "Programm 18 des Kinder- und Jugendplans: Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund": Abschlussbericht 2008 (2008)

    Sommer, Jörn; Will, Anne-Kathrin;

    Zitatform

    Sommer, Jörn & Anne-Kathrin Will (2008): Evaluation des Eingliederungsprogramms "Programm 18 des Kinder- und Jugendplans: Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund". Abschlussbericht 2008. Berlin, 157 S.

    Abstract

    "Um die Angebote von Regelinstitutionen (z. B. Schulen, Jugendhilfe, Sozialberatungen) für Migrantinnen und Migranten zugänglicher zu machen, sie zu öffnen oder Lücken in der Beratung zu schließen, ist eine Vielzahl spezialisierter Institutionen entstanden, die teils auf jahrzehntelange Erfahrungen zurückblicken können. Zu diesen zählen die inzwischen ca. 395 (Juli 2008) aus den Jugendgemeinschaftswerken hervorgegangenen Jugendmigrationsdienste (nachfolgend JMD). Ihre Zielgruppe sind 12- bis 27-Jährige mit Migrationshintergrund, im Untersuchungszeitraum insbesondere neu zugewanderte im nicht mehr schulpflichtigen Alter. Das BMFSFJ fördert die JMD im Rahmen des Programms 'Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund' und hat die GIB Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH, Berlin im September 2006 mit der Evaluation des Programms beauftragt. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei die Wirksamkeit des Instruments des 'Integrationsförderplans'. In den folgenden Kapiteln werden wir zunächst den Kontext der Untersuchung inklusive des Untersuchungsdesigns (Kapitel I) und die Datenbasis der Analysen (Kapitel II) darlegen. Die Dokumentation der inhaltlichen Ergebnisse gliedert sich sodann in eine Beschreibung, wie individuelle Integrationsförderplanung in den JMD umgesetzt wird (Kapitel III) und welchen Einfluss diese Integrationsförderplanung auf die Integrationsverläufe von jungen Menschen mit Migrationshintergrund nimmt (Kapitel IV). Vertiefende Analysen umfassen anschließend eine Gegenüberstellung von begleiteten und nicht begleiteten jungen Menschen und ihren Integrationsverläufen (Kapitel V) und Gender-Differenzierungen (Kapitel VI). Auf spezifische Fragestellungen zur Zielgruppenerreichung geht Kapitel VII ein, während Kapitel VIII qualitative Ergebnisse aus verschiedenen Workshops zusammenfasst. Eine Zusammenfassung und resultierende Empfehlungen gibt schließlich Kapitel IX." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten (2008)

    Stephan, Gesine ; Schewe, Torben; Rässler, Susanne;

    Zitatform

    Stephan, Gesine, Susanne Rässler & Torben Schewe (2008): Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 3, S. 59-66. DOI:10.3790/sfo.57.3.59

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich mit der Effektivität arbeitsmarktpolitischer Instrumente auf der Mikroebene. Zunächst werden die einzelnen Maßnahmen sowie ausgewählte Aspekte der Wirkungsanalyse erläutert. Vorgestellt wird dann das TrEffeRProjekt (Treatment Effects and Prediction) der Bundesagentur für Arbeit, welches umfassende Auswertungen für die einzelnen Arbeitsagenturen durchführt. Auf Basis des neuen TrEffeRDatensatzes wird beispielhaft die Wirkung ausgewählter Maßnahmen auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit bei den Geförderten geschätzt. Die Ergebnisse bestätigen die positiven Effekte beschäftigungsbegleitender Maßnahmen auf den Verbleib der Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Neue soziale Dienstleistungen nach SGB II (2007)

    Baethge-Kinsky, Volker; Wolf, Andreas; Willisch, Andreas; Land, Rainer; Kupka, Peter ; Henke, Jutta; Bartelheimer, Peter;

    Zitatform

    Baethge-Kinsky, Volker, Peter Bartelheimer, Jutta Henke, Rainer Land, Andreas Willisch, Andreas Wolf & Peter Kupka (2007): Neue soziale Dienstleistungen nach SGB II. (IAB-Forschungsbericht 15/2007), Nürnberg, 84 S.

    Abstract

    "Das besondere Profil der Dienstleistung, die im Rahmen von 'Hartz IV' Gestalt annimmt, blieb bislang unklar - nach wie vor bilden Leistungsprozesse für die Arbeitsmarktforschung weitgehend eine 'black box'. In einer Konzeptstudie im Auftrag des IAB beobachtete ein Team des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen in 20 Fällen bei drei Grundsicherungsträgern über sechs Monate hinweg Interaktionen zwischen Fachkräften und erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Der IAB-Forschungsbericht fasst die wesentlichen Ergebnisse eines ausführlichen Abschlussberichts zusammen. Die Konzeptstudie ging von der Annahme aus, dass im neuen Leistungssystem der Grundsicherung auch eine neuartige Dienstleistung entsteht, die hier als Fallbearbeitung bezeichnet wird. Wie viel Beratung, Vermittlung und Fallmanagement sie enthält, wurde nicht normativ vorausgesetzt, sondern sollte empirisch geklärt werden. Im beobachteten Gesprächsmaterial wurden wiederkehrende Interaktionsmuster identifiziert, die als 'Standardsequenzen' beschrieben und vier Gesprächsfunktionen zugeordnet wurden: Das Gespräch, die Dienstleistungsbeziehung, die Inhalte der Fallbearbeitung und das Verwaltungsverfahren zu organisieren. Der Aktivierungsauftrag der Grundsicherungsträger passte unterschiedlich gut auf die beobachteten Fälle: Der Bericht unterscheidet vermittlungsorientierte Arbeitsuchende, solche mit Vermittlungshemmnissen und resignierte Arbeitslose. Der Bericht macht sieben zentrale Probleme der Dienstleistungsqualität in der Grundsicherung für Arbeitsuchende aus: die zeitliche Verfügbarkeit der Fachkräfte, den Konflikt zwischen standardisierten Abläufen und Einzelfallgrundsatz, den Aktivierungsauftrag als hierarchische Beziehung, die Aushandlung der zu bearbeitenden Themen, die Arbeitsteilung zwischen Ansprechpartnern, Sachbearbeitung und fallbeteiligten Dritten, die Rechtsunsicherheit in der Fallbearbeitung und die Unsicherheit über die Berücksichtigung der Bedarfsgemeinschaft. Der Bericht empfiehlt, Aushandlungsprozessen zwischen Fachkräften und Arbeitsuchenden mehr Spielraum zu geben. Er schließt mit der Empfehlung, die verlaufsorientierte Beobachtung von Leistungsprozessen stärker für die Arbeitsmarktforschung und für die Qualitätssicherung zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unemployed and their caseworkers: should they be friends or foes? (2007)

    Behncke, Stefanie ; Lechner, Michael ; Frölich, Markus;

    Zitatform

    Behncke, Stefanie, Markus Frölich & Michael Lechner (2007): Unemployed and their caseworkers. Should they be friends or foes? (IZA discussion paper 3149), Bonn, 51 S.

    Abstract

    In vielen Ländern haben Fallmanager in der öffentlichen Arbeitsverwaltung die doppelte Aufgabe der Beratung und Überwachung der Arbeitslosen. Diese Aufgaben stehen oft im Konflikt miteinander und führen zu einer beachtlichen Heterogenität der Fallmanager: Einige betrachten die Dienstleistung und Befriedigung der Bedürfnisse ihrer Klienten als ihre Hauptaufgabe. Andere setzen dagegen ihre Strategien auch gegen den Willen der Arbeitslosen durch und weisen diesen Arbeitsplätze und Arbeitsmarktprogramme ohne deren Genehmigung zu. Auf der Grundlage eines detaillierten Datensatzes zu Arbeitsuchenden und Fallmanagern in der Schweiz werden die Auswirkungen der Kooperationsbereitschaft des Fallmanagers auf die Beschäftigungschancen ihrer Klienten untersucht. Modifizierte statistische Matchingmethoden zeigen auf, dass Fallmanager, die wenig Augenmerk auf eine kooperative und harmonische Beziehung zu ihren Klienten legen, deren Beschäftigungschancen kurz- und mittelfristig erhöhen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Hartz IV - Zwischenbilanz und Perspektiven (2007)

    Rudolph, Clarissa; Roth, Hugo L.; Auth, Diana ; Jäckle, Gerlind; Baethge-Kinsky, Volker; Knuth, Matthias ; Niekant, Renate; Langfeldt, Bettina ; Aust, Judtih; Lenhart, Karin; Bothfeld, Silke ; Müller-Schoell, Till; Tießler-Marenda, Elke; Reis, Claus; Ames, Anne; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Rudolph, Clarissa & Renate Niekant (Hrsg.) (2007): Hartz IV - Zwischenbilanz und Perspektiven. (Arbeit - Demokratie - Geschlecht 5), Düsseldorf: Verlag Westfälisches Dampfboot, 237 S.

    Abstract

    Der Band bilanziert die bisherigen Ergebnisse der Hartz-Reformen. Es wird insbesondere das Spannungsfeld zwischen offiziell formulierten Erwartungen und Leitbildern und der tatsächlichen Umsetzung beleuchtet. Der erste Teil des Bandes widmet sich grundlegenden Analysen der Bedeutung von Hartz IV für den Sozialstaat und möglichen Entwicklungslinien. Der zweite Teil einhält Studien zur Umsetzung von Hartz IV aus Genderperspektiven. Schwerpunkt des dritten Teils ist die Umsetzung des SGB II im Hinblick auf die Einhaltung der Gesetzestexte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vermittlung in den Arbeitsmarkt - Sind nur die Besten gut genug? (2006)

    Aust, Judith;

    Zitatform

    Aust, Judith (2006): Vermittlung in den Arbeitsmarkt - Sind nur die Besten gut genug? (MonApoli Monitor Arbeitsmarktpolitik), Düsseldorf u.a., 15 S.

    Abstract

    "Die Dominanz der auf wirtschaftliche Aspekte reduzierten, segmentierenden Vermittlungspolitik der Bundesagentur geht eindeutig zu Lasten ihres sozialen Auftrages, den sie im Wesentlichen an die Politik rückdelegiert.
    Der schwerpunktmäßige Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente entlang sozialrechtlich konstruierter Regelkreise wird dem Anspruch eines passgenauen Einsatzes der vorhandenen Mittel und einer zügigen Vermittlung in den Arbeitsmarkt nicht gerecht.
    Die Vermittlungsaktivitäten insbesondere der Grundsicherungsträger weisen in vielen Fällen noch erhebliche Mängel auf: Eingliederungsvereinbarungen werden nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung geschlossen. Arbeitsgelegenheiten entsprechen häufig nicht dem Kriterium der Zusätzlichkeit.
    Eine vom Ombudsrat vorgeschlagene parallel zur Bundesagentur gestaltete Struktur der Arbeitsgemeinschaften und Kommunen mit eigenem Controlling, eigener Infrastruktur und eigener Steuerung wird die Trennung in zwei Regelkreise dann weiter verstärken, wenn keine klaren Kriterien der Leistungsgewährung und des Controllings entwickelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The latin model of welfare: do 'insertion contracts' reduce long-term dependence? (2006)

    Ayala, Luis ; Rodriguez, Magdalena;

    Zitatform

    Ayala, Luis & Magdalena Rodriguez (2006): The latin model of welfare. Do 'insertion contracts' reduce long-term dependence? In: Labour economics, Jg. 13, H. 6, S. 799-822. DOI:10.1016/j.labeco.2005.10.008

    Abstract

    "This paper aims to present an assessment of the welfare policies implemented in most South European countries. Welfare programs in these countries try to combine a basic level of economic protection and measures favoring life and labor skills ('insertion benefits') of low-income households. We focus on a specific program set up with the twofold strategy of cash and 'insertion benefits' (Madrid's IMI) and, more precisely, on the so-called 'insertion projects', consisting in a gradual mix of job search assistance, training and subsidized jobs. We evaluate the effects of these 'insertion projects' on welfare recidivism and the duration of off-welfare spells using propensity score-matching methods. Our results suggest that propensity score estimators appear to reduce selectivity due to non-random participation. Both recidivism rates as well as the duration of off-welfare spells suggest potentially successful interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Statistical assistance for programme selection: for a better targeting of active labour market policies in Switzerland (2006)

    Behncke, Stefanie ; Fröhlich, Markus; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Behncke, Stefanie, Markus Fröhlich & Michael Lechner (2006): Statistical assistance for programme selection. For a better targeting of active labour market policies in Switzerland. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2006-09), Sankt Gallen, 21 S.

    Abstract

    "In this paper the motivation and various concepts of statistical systems for assisting case workers in assigning unemployed persons to active labour market programmes (ALMP) are examined and the particular implementation of such a statistical system in Switzerland, which was introduced in the form of a randomized pilot study, is discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Counseling and monitoring of unemployed workers: theory and evidence from a controlled social experiment (2006)

    Berg, Gerard J. van den ; Klaauw, Bas van der ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den & Bas van der Klaauw (2006): Counseling and monitoring of unemployed workers. Theory and evidence from a controlled social experiment. In: International Economic Review, Jg. 47, H. 3, S. 895-936. DOI:10.1111/j.1468-2354.2006.00399.x

    Abstract

    "We investigate the effect of counseling and monitoring on the individual transition rate to employment. We theoretically analyze these policies in a job search model with two search channels and endogenous search effort. In the empirical analysis we use unique administrative and survey data concerning a social experiment with full randomization and compliance. The results do not provide evidence that counseling and monitoring affect the exit rate to work. Monitoring causes a shift from informal to formal job search. We combine our empirical results with the results from our theoretical analysis and the existing empirical literature, to establish a comprehensive analysis of the effectiveness of these policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Statistical treatment choice: an application to active labour market programmes (2006)

    Fröhlich, Markus;

    Zitatform

    Fröhlich, Markus (2006): Statistical treatment choice. An application to active labour market programmes. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2006-14), Sankt Gallen, 47 S.

    Abstract

    "Choosing among a number of available treatments the most suitable for a given subject is an issue of everyday concern. A physician has to choose an appropriate drug treatment or medical treatment for a given patient, based on a number of observed covariates X and prior experience. A case worker in an unemployment office has to choose among a variety of available active labour market programmes for unemployed job seekers. In this paper, two methodological advancements are developed: First, this methodology permits to combine a data set on previously treated individuals with a data set on new clients when the regressors available in these two data sets do not coincide. It thereby incorporates additional regressors on previously treated that are not available for the current clients. Such a situation often arises due to cost considerations, data confidentiality reasons or time delays in data availability. Second, statistical inference on the recommended treatment choice is analyzed and conveyed to the agent, physician or case worker in a comprehensible and transparent way. The implementation of this methodology in a pilot study in Switzerland for choosing among active labour market programmes (ALMP) for unemployed job seekers is described." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How to help unemployed find jobs quickly: experimental evidence from a mandatory activation program (2006)

    Graversen, Brian Krogh ; Ours, Jan C. van;

    Zitatform

    Graversen, Brian Krogh & Jan C. van Ours (2006): How to help unemployed find jobs quickly. Experimental evidence from a mandatory activation program. (IZA discussion paper 2504), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "This paper investigates how a mandatory activation program in Denmark affects the job finding rate of unemployed workers. The activation program was introduced in an experimental setting where about half of the workers who became unemployed in the period from November 2005 to March 2006 were randomly assigned to the program while the other half was not. It appears that the activation program is very effective. The median unemployment duration of the control group is 14 weeks, while it is 11.5 weeks for the treatment group. The analysis shows that the job finding rate in the treatment group is 30% higher than in the control group. This result is mainly driven by the more intensive contacts between the unemployed and the public employment service." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A reappraisal of the virtues of private sector employment programmes (2006)

    Graversen, Brian Krogh ; Jensen, Peter ;

    Zitatform

    Graversen, Brian Krogh & Peter Jensen (2006): A reappraisal of the virtues of private sector employment programmes. (IZA discussion paper 2230), Bonn, 48 S.

    Abstract

    "In this paper, we evaluate the employment effects of Danish active labour market programmes aimed at welfare benefit recipients. We estimate an econometric model with treatment effects and discrete outcomes and we allow the responses to treatment to vary among observationally identical persons. The empirical analysis is based on a register-based dataset that gives information on participation in labour market programmes and subsequent employment. Using a latent variable model, we estimate commonly defined treatment effects, and in particular, the distribution of treatment effects. We do not find any significant mean effects of participation in private sector employment programmes compared to participation in other programmes, but we find evidence of heterogeneity in the treatment effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Casework job design and client outcomes in welfare-to-work offices (2006)

    Hill, Carolyn J. ;

    Zitatform

    Hill, Carolyn J. (2006): Casework job design and client outcomes in welfare-to-work offices. In: Journal of Public Administration Research and Theory, Jg. 16, H. 2, S. 263-288. DOI:10.1093/jopart/mui043

    Abstract

    "Differences in performance across different locations of a human service program may be driven by client, managerial, organizational, policy, or environmental characteristics. While many of these factors are outside the control of local managers, other factors may be open to influence by local discretion and may have independent effects on performance. One issue facing local managers is how to divide job tasks among frontline staff, but little evidence is available regarding whether job design is related to performance. In this article, I examine the relationships between different casework task configurations and welfare-to-work office performance. Controlling for a number of client and office characteristics, I find that clients' average earnings are higher over a two-year period in offices that primarily use unified case management and in offices with a specialist who develops job opportunities. I find no effects on earnings in offices that use other kinds of specialists and no effects of unified case management or specialists on welfare benefit receipt in the two-year period. Overall, the findings suggest that local managerial decisions regarding job design help explain the variation in performance across offices and suggest a possible lever through which performance can be improved." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy in Austria: practice and evaluation results (2006)

    Hofer, Helmut; Weber, Andrea ;

    Zitatform

    Hofer, Helmut & Andrea Weber (2006): Active labor market policy in Austria. Practice and evaluation results. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 155-167.

    Abstract

    "Die Bedeutung der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat in Österreich in den letzten 10 Jahren zugenommen. Deren Ausgaben machen aktuell 0,6% des BIP aus. Dieser Beitrag bietet einen kompakten Überblick über diese Maßnahmen. Untersucht werden die Politikstrategien im Hinblick auf die Zusammensetzung der Programme und deren Kosten im Zeitablauf. Die Wirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik werden anhand der wesentlichen Evaluierungsstudien für Österreich diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt: Bericht 2005 der Bundesregierung zur Wirkung der Umsetzung der Vorschläge der Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Ohne Grundsicherung für Arbeitsuchende). Umsetzung der Entschließung des Deutschen Bundestages vom 14. November 2002 (BT-Drs. 15/98) (2006)

    Abstract

    "Der Zwischenbericht evaluiert die ersten drei Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz I-III'). Untersucht wurden die Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die Effekte der Reform der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen sowie der Umbau und die Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit. Es ist zu beachten, dass die Ergebnisse und Bewertungen einen Zustand abbilden, der zum Teil bis zu zwei Jahre zurückliegt. Seit dem Erhebungszeitpunkt wurden eine Reihe von Weiterentwicklungen und Änderungen, insbesondere bei der Umgestaltung der Bundesagentur für Arbeit, vorgenommen. Einige Regelungen, die sich frühzeitig als nicht wirksam erwiesen, wurden zudem bereits modifiziert.
    Die Ergebnisse im Einzelnen:
    Die wichtigste Nachricht ist, dass der organisatorische Umbau der alten Bundesanstalt für Arbeit zur neuen, dienstleistungsorientierten Bundesagentur für Arbeit in die richtige Richtung verläuft. Erstmals wird eine systematische Steuerung und eine Kontrolle der Leistungserbringung mit dem Ziel erhöhter Transparenz, Effektivität und Effizienz eingeführt.
    Als erfolgreich haben sich auch die Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen, die Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung, die Eingliederungszuschüsse, das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) erwiesen.
    Teilweise erfolgreich sind dem Zwischenbericht zufolge die Regelungen zu den Mini- und Midi-Jobs und die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes in diesen Bereichen war notwendig und wird von den Akteuren überwiegend positiv bewertet. Es zeigt sich ein Zuwachs bei der Zahl der Erwerbstätigen bei den Mini- und Midi-Jobs. Allerdings bilden die Mini-Jobs offenbar keine Brücke in voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
    Keine oder eine negative Integrationswirkung hatten bisher die Instrumente Vermittlungsgutschein, Beauftragung Dritter mit Vermittlung, Personal Service Agentur und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.
    Unterschiedliche Reformelemente zielen auf eine verbesserte Arbeitsmarktintegration älterer Arbeitnehmer/innen. Bisher blieben hier Erfolge jedoch aus. Die Evaluation zeigte allerdings, dass diese Instrumente bislang in der Öffentlichkeit und damit auch bei der eigentlichen Zielgruppe, den Betrieben, noch wenig bekannt sind. Es wäre wünschenswert, wenn die neuen Möglichkeiten, die den Unternehmen zusätzliche Anreize zur Einstellung Älterer verschaffen sollen, auch seitens der Bundesagentur noch offensiver kommuniziert würden. Die Regelungen wurden deshalb über das Jahr 2005 hinaus verlängert.
    Bei einigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ist eine Neuorientierung bereits geschehen. So ist die Verpflichtung, im Bezirk jeder Agentur für Arbeit eine Personal-Service-Agentur einzurichten, abgeschafft worden. Und in diesem Jahr wird die Zusammenführung von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) zu einem einheitlichen Instrument erfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die 24-seitige Kurzfassung.
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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Modul 1a: Neuausrichtung der Vermittlungsprozesse. Bericht 2006 für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2006)

    Abstract

    Das Evaluationsmodul 1a - durchgeführt vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft - untersucht die Umsetzung der Reformelemente der Vorschläge der Hartz-Kommission im Rahmen von Implementationsanalysen und ökonometrischen Wirkungsanalysen. Ziele des Vorhabens sind: a) den Stand der Umsetzung der veränderten Vermittlungsprozesse systematisch in seiner Unterschiedlichkeit über die Agenturen für Arbeit zu erfassen und b) die Auswirkungen veränderter Vermittlungsprozesse auf die Vermittlungsqualität und die Arbeitsmarktwirkung zu evaluieren. Die Untersuchung der Neuausrichtung der Vermittlung beinhaltet folgende Elemente: Einführung der Reorganisation der Vermittlung im neuen Kundenzentrum; Neugestaltung der Vermittlungsdienstleistungen an Arbeitnehmer im Organisationsmodell; Bewerberaktivierung; Neugestaltung der arbeitgeberorientierten Vermittlung; Einsatz und Wirkung der vermittlungsnahen Dienstleistungen; Einschaltung Dritter, Eingliederungsmaßnahmen, Personal-Service-Agenturen und Vermittlungsgutscheine; Vermittlungsprozesse der Arbeitsgemeinschaften. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Work Works final evaluation report (2006)

    Zitatform

    (2006): Work Works final evaluation report. (Department for Work and Pensions. Working paper 35), London, 52 S.

    Abstract

    "The Government has set an ambitious objective of raising the proportion of lone parents in work to 70 per cent by 2010. The Government has come a long way since 1997 but still has a long way to go in order to meet the target. The Government also has a target to halve child poverty by 2010 and totally eradicate it by 2020. A large proportion of children in poverty are in lone parent households. In September 2003, Gordon Brown, Chancellor of the Exchequer, and Andrew Smith, Secretary of State for Work and Pensions at the time, asked the National Employment Panel (NEP) to convene a Steering Group of business leaders to examine what more might be done, particularly by employers, to increase the numbers of lone parents who get, stay and progress in work. The NEP made a range of proposals and this report highlights the evidence from analysis of administrative data, management information and feedback from the key initiatives. Key findings: The recommendations covered several broad areas, underpinned by specific, detailed activities to be undertaken by stakeholders, including lone parents themselves. The areas of activity were:
    - the need to significantly increase the number of lone parents who perceive work as a viable option and the pivotal role that Jobcentre Plus Personal Advisers (PAs) play in helping them to move from benefit into employment;
    - providing affordable, quality, accessible childcare;
    - employers adopting family friendly, flexible working practices;
    - developing a lone parent communication strategy. NEP and employers' coalitions were invited to work with Jobcentre Plus to implement the activities.
    Work Works was set up in the six metropolitan areas where the largest numbers of lone parents live (London, Glasgow, Birmingham, Manchester, Liverpool and Leeds/Bradford). The final evaluation focused on the following Work Works initiatives:
    - Discovery Weeks - found to be very popular with lone parents, but costly in terms of getting lone parents into work.
    - Childcare tasters - these have had a mixed response and take up has been poor. National figures for childcare tasters remain unconvincing. However, Childcare Chats proved popular, and appeared to be successful in addressing parents' knowledge and confidence about childcare. Chats could be followed by accompanied visits to providers.
    - In Work Emergency Fund (IWEF) PAs felt that the IWEF has too many restrictions placed on it. Acting on this feedback, the guidance for the usage of the fund was later relaxed and take up of the scheme had increased significantly. Early evaluation1 of the initiative stated: 'When it had been accessed, the IWEF had played a crucial role in sustaining lone parents in work.' In most cases it had been used to cover transport or childcare emergencies.
    - NVQ Level 3 - there was evidence of employer and lone parent demand for Level 3 training, although there was limited provision and low numbers of participants.
    - The lone parent marketing video - this was popular and has since been renamed 'Is Work for Me' and reissued in both video and DVD format.
    Work Works has highlighted the importance of joint working between key stakeholders (Jobcentre Plus, employers and local authorities) in helping lone parents enter or move towards work. The lessons learned about the various initiatives, and how they have been marketed have been taken forward as key parts of the NDLP Plus pilots which will continue to move the lone parent agenda forward. The Work Works initiatives have proved very valuable in many ways. Specifically they have enhanced the way Jobcentre Plus works with employers to achieve outcomes for lone parents, and have created a greater diversity of support for, and engagement with, lone parents as customers. Overall, Work Works principles are considered easily transferable to some other customer groups, specifically Incapacity Benefit (IB) customers, younger people and older people." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale: Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit (2005)

    Bröker, Andreas H.; Schönig, Werner;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. & Werner Schönig (2005): Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale. Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 112 S.

    Abstract

    "Die Vergleichsgruppenanalyse zu Kosten und Nutzen, ein Modellprojekt im Rahmen des bundesweiten Netzwerks BIK - Beschäftigungsförderung in Kommunen, hatte exemplarisch nachgewiesen, dass sich bei Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen eine gemeinsame Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit erfolgreich und lohnenswert für beide Seiten gestalten kann. Diese Nachfolgeuntersuchung wertet die vorhandene Datenbasis in vertiefter Form aus und geht der Frage nach, inwieweit einzelne vermittlungshemmende Merkmale wie z.B. Langzeitarbeitslosigkeit, Alter, gesundheitliche Einschränkungen, Verschuldung oder geringe Qualifikation den Marktzugang von Arbeitslosen erschweren. Zu den überraschenden Untersuchungsergebnissen gehört, dass sich bei einem adäquaten Qualitätsniveau der Beschäftigungsförderungen keines der Vermittlungshemmnisse als grundsätzlich unüberwindbar darstellt. Mit adressatenspezifischen Maßnahmen können selbst für Personen, die nach Aktenlage als kaum noch re-integrierbar gelten, Marktzugänge und Verbesserungen der Arbeitsmarktnähe erzielt werden. Gleichzeitig bringt die Studie exemplarische Nachweise, dass durch diese Art des Förderns und Forderns sowohl Teilnehmerzufriedenheit als auch positive fiskalische Effekte erreichbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lokale Beschäftigungsbündnisse: europäische Perspektiven in Forschung und Praxis (2005)

    Kodre, Petra; Scheffelt, Elke; Roggenkamp, Martin; Roth, Christian;

    Zitatform

    Kodre, Petra, Martin Roggenkamp, Christian Roth & Elke Scheffelt (Hrsg.) (2005): Lokale Beschäftigungsbündnisse. Europäische Perspektiven in Forschung und Praxis. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 58), Berlin: Edition Sigma, 206 S.

    Abstract

    "In der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik hat sich in den neunziger Jahren insbesondere durch die Implementation lokaler Beschäftigungsbündnisse in der Europäischen Union eine neue Handlungsebene etabliert. Aufgrund ihres dezentralen Handlungskontextes und ihres partnerschaftlichen Ansatzes erschließen diese Bündnisse neue Potenziale für mehr Beschäftigung. Das Erkenntnisinteresse dieses Bandes richtet sich auf die Handlungsbedingungen, Erfolgsfaktoren und möglichen Fehlentwicklungen dezentraler Kooperation, wobei die Funktionsweise regionaler Selbstorganisation und Fragen der Effizienz lokaler Beschäftigungsbündnisse von besonderer Bedeutung sind. Die Autor/inn/en stellen nicht nur einzelne Fallbeispiele vor und präsentieren übergreifende Synthesen aus empirischen Einzelergebnissen, sondern diskutieren auch unterschiedliche theoretische Zugänge zur Thematik insbesondere aus der Netzwerk- und Governanceforschung. Ihr Ziel ist es dabei, aus einer europäischen und regionalen sowie international vergleichenden Perspektive den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis voranzutreiben und den Blick für die Erfolgsbedingungen und die mögliche Übertragbarkeit derartiger Bündnisse zu schärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Equilibrium Evaluation of Active Labor Market Programmes Enhancing Matching Effectiveness (2005)

    Linden, Bruno Van der ;

    Zitatform

    Linden, Bruno Van der (2005): Equilibrium Evaluation of Active Labor Market Programmes Enhancing Matching Effectiveness. (IZA discussion paper 1526), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "This paper evaluates counselling programmes in an equilibrium matching model where workers are heterogeneous in skill levels. Job search effort, labour demand and wages are endogenous. When wages are bargained over, raising the effectiveness of or the access to counselling programmes pushes wages upwards and leads to lower search effort among nonparticipants. The effects of increasing the access of the low-skilled are evaluated numerically by enlarging successively the set of endogenous behaviours. Induced effects outweigh substantial positive micro effects on low-skilled employment when all 'margins' are taken into account. The inter-temporal utility of the low-skilled nevertheless increases because search effort declines. On the contrary, when the net wage of the low-skilled is a fixed proportion of the one bargained by the high-skilled, raising the access to counselling programmes has small positive effects on all criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Arbeit - Neues Leben: Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004 (2005)

    Lohmann, Bettina;

    Zitatform

    Lohmann, Bettina (2005): Neue Arbeit - Neues Leben. Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004. Bielefeld, 33 S.

    Abstract

    "Das Projekt 'Neue Arbeit - neues Leben' war eines von mehreren arbeitsmarktpolitischen Projekten der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft IN.OWL (Innovationsnetzwerk für Beschäftigung in Ostwestfalen-Lippe). Die aus dem europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheit von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Eine dieser von Diskriminierung und Ungleichheit bedrohten Gruppe sind die über 45-jährigen Arbeitslosen, deren Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt im Verhältnis zu anderen Altersgruppen besonders problematisch ist. Zielsetzung des Projektes 'Neue Arbeit - neues Leben' war, 600 über 45-jährige Arbeitslose intensiv zu beraten, 240 dieser Personen (40 %) adäquate Maßnahmen anzubieten und letztlich 180 Personen (30 %) in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Hierzu gab es Beraterinnen an drei Standorten, jeweils eine/r für den Kreis Gütersloh, die Stadt Bielefeld und den Kreis Lippe. Ziel war, ein speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittenes Coaching zu entwickeln, adäquate Maßnahmen zu finden oder zu konzipieren und die Aufnahmebereitschaft des Arbeitsmarktes für die Zielgruppe zu verbessern. Eine weitere Aufgabe der Projektleitung war, die Daten der 600 Teilnehmenden zu erfassen, statistisch auszuwerten und aufgrund dieser Erkenntnisse Empfehlungen zur besseren Vermittelbarkeit von über 45-jährigen Arbeitslosen zu geben. Hierzu dient der vorliegende Bericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Profiling for better services: report on the European Profiling-Seminar, Nuremberg, January 12-14, 2005 (2005)

    Rudolph, Helmut; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut & Regina Konle-Seidl (2005): Profiling for better services. Report on the European Profiling-Seminar, Nuremberg, January 12-14, 2005. Nürnberg, 24 S., Beitrag auf CD-ROM.

    Abstract

    Im Januar 2005 kamen auf Einladung der Bundesagentur für Arbeit und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über 80 Gäste aus 25 europäischen öffentlichen Arbeitsverwaltungen und aus Australien zu dem von der EU-Kommission initiierten Profiling-Seminar nach Nürnberg. In vier Arbeitsgruppen wurden Profiling-Ansätze aus 12 Ländern diskutiert, mit eigenen Erfahrungen verglichen und auf ihre Übertragbarkeit für die Verbesserung von Dienstleistungen hin überprüft. Idealtypisch lassen sich drei Typen von Profiling mit unterschiedlichen Funktionen, Instrumenten und Methoden unterscheiden, die in der Praxis der nationalen Arbeitsagenturen auf unterschiedliche Weise kombiniert werden: 1. Profiling als Diagnoseinstrument; 2. Profiling als Instrument zur Kundensegmentierung und Bestimmung einer individuellen Kundenstrategie; 3. Profiling als Instrument zur Ressourcenallokation. Als Ergebnisse der Konferenz werden folgende Verbesserungsvorschläge festgehalten: Der Profiling-Begriff sollte präzisiert und differenziert werden. Profiling sollte zur Optimierung von Geschäftsprozessen genutzt werden, in Fachkonzepte einbettet und dynamisch einsetzt werden. Eine Abstimmung der Profiling-Instrumente auf Kundengruppen ist notwendig. Die Akzeptanz von Profiling-Instrumenten kann durch Transparenz gefördert werden. Sinnvoll ist eine Konzentration auf die Stärken des Bewerbers, nicht auf seine Schwächen. Bewerber-Profile können für ein verbessertes Job-Matching eingesetzt werden. Wichtig ist die Evaluation von Profiling-Instrumenten und -konzepten und der Austausch posititver Praxiserfahrung. Zur Frage, welchen Beitrag Profiling-Ansätze zur Reduktion von Langzeitarbeitslosigkeit leisten können, wurde festgestellt, dass es sich dabei weniger um ein flächendeckend einzusetzendes Instrument handelt, es aber wohl geeignet ist, die Vermittlungschancen einer eng abgegrenzten Gruppe wie die der Langzeitarbeitslosen zu erhöhen, indem durch eine qualitative Verbesserung der Vermittlungsprozesse indirekt ein Beitrag zur Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit geleistet wird. Auf der CD-ROM befinden sich der deutsche und der englische Bericht und verschiedene Präsentationen und Fotos. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    The impact of early case management on long term unemployment in Germany: paper presented at the EU-Profiling Seminar Nuremberg, 13/01/2005 (2005)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2005): The impact of early case management on long term unemployment in Germany. Paper presented at the EU-Profiling Seminar Nuremberg, 13/01/2005. Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    Im Zuge der Europäischen Beschäftigungsstrategie erfolgte eine Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland weg von reaktiven Maßnahmen hin zu mehr Prävention. Die Prävention von Arbeitslosigkeit und die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit wurden zu den Hauptaufgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde ein Modellprojekt initiiert, um Arbeitslose mit einem hohen Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit frühzeitig zu identifizieren. Diesen Arbeitslosen wurde ein Fallmanager zur Seite gestellt. Drei lokale Arbeitsagenturen beteiligten sich an dem Projekt und erstellten eine Profiling-Checkliste für neu registrierte Arbeitslose. Das Modellprojekt verfolgte drei Hauptziele: 1. Test eines statistischen Modells zur Vorhersage des Langzeitarbeitslosigkeits-Risikos und Evaluation seiner Zuverlässigkeit; 2. Test der Aussagekraft intuitiver Bewertungen des individuellen Risikos durch Mitarbeiter der Arbeitsagenturen und Evaluation der Zuverlässigkeit; 3. Anwendung beider Instrumente zur Vorhersage des Risikos der Langzeitarbeitslosigkeit und Überprüfung der Präventionsmöglichkeiten von Fallmanagern. Nach einem und nach zwei Jahren wurde der Erwerbsstatus der Risikogruppe untersucht. Im Ergebnis ergab sich kein messbarer präventiver Effekt des Modellprojekts. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004 (2005)

    Schiel, Stefan; Schröder, Helmut ; Cramer, Ralph; Hess, Doris; Gilberg, Reiner;

    Zitatform

    Schiel, Stefan, Ralph Cramer, Reiner Gilberg, Doris Hess & Helmut Schröder (2005): Das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR. Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. (IAB-Forschungsbericht 19/2005), Nürnberg, 104 S.

    Abstract

    "Im Zentrum der Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Programms 'FAIR - Förderung der Arbeitsaufnahme - integriert und regulär' steht die Frage, ob die Vermittlungs- und Wiedereingliederungschancen von Langzeitarbeitslosen durch einen verbesserten Personalschlüssel in der Vermittlung spürbar erhöht werden können. Gleichfalls interessiert, ob sich die Mehrkosten für Personal und eingesetzte Maßnahmen durch eine schnellere Vermittlung amortisieren. Zwischen Juli 2002 und September 2004 wurden in den vier FAIR-Geschäftsstellen 17.188 Langzeitarbeitslose durch die FAIR-Teams betreut. FAIR wendet sich sowohl an relativ junge Arbeitnehmer als auch an Berufserfahrene und ältere Arbeitnehmer bis zum Eintritt in den Ruhestand. Im Rahmen multifaktorieller Übergangsratenmodelle (Ereignisanalysen) wurde die Wirkung der Einflussfaktoren auf die Übergangswahrscheinlichkeit (Übergang in eine Erwerbstätigkeit am ersten Arbeitsmarkt) geprüft. Ohne Differenzierung zwischen ungeförderter und geförderter Beschäftigung führte die Betreuung in FAIR zu einem statistisch signifikanten Chancenzuwachs von 46 Prozent. Bei Kontrolle der durchgeführten Maßnahmen verringert sich der Chancenzuwachs geringfügig auf 42 Prozent. Betrachtet man lediglich die ungeförderten Beschäftigungen, dann reduziert sich der Effekt um rund die Hälfte. Bei der Nachhaltigkeitsbetrachtung von mindestens sieben Monaten zeigt sich, dass mit FAIR eine höhere Nachhaltigkeit bei der Überleitung in eine Beschäftigung verbunden ist. Für die Effizienzbetrachtung wurde ein Kosten-Nutzen-Modell in vier Varianten berechnet. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, dass sich das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR zu Beginn der Programmlaufzeit aus betriebswirtschaftlicher Perspektive (noch) nicht rechnet. Der finanzielle Mehreinsatz in FAIR führt zwar zu einer schnelleren Integration in Arbeit und entlastet das Budget für den Leistungsbezug spürbar. Zu Beginn des Programms überwiegen allerdings noch die Mehrkosten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005: vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe & Beate Kurtz (2004): Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005. Vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 50 S.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Erhebung des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der vierte Zwischenbericht beschreibt zunächst die Ziele der Begleitforschung für die 'Aktualisierung der Halbzeitbewertung' (final evaluation) im Jahr 2005. Im folgenden werden Schwerpunkte der laufenden Arbeiten vorgestellt. Dabei handelt es sich insbesondere um die Umsetzung des Programms vor dem Hintergrund der 'Hartz-Gesetze' und Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Instrumente des ESF-BA-Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Hilfen zur Existenzgründung und Qualifizierung während Kurzarbeit). Abschließend wird die Zukunft des Programms ab 2005 eingeschätzt. Schwerpunkt werden die Beobachtung und Analyse der Folgen der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe auf den Umfang und die Struktur der Zielgruppenerreichung in der weiteren Programmdurchführung sein. Erste Ergebnisse werden frühestens 2006 erwartet. Ein Tabellenanhang enthält Ergebnisse der Individualdatenbank der Begleitforschung zur Förderentwicklung 2000 bis 2003. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzförderliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen (2004)

    Dostal, Werner; Volkholz, Volker; Dunkel, Torsten; Schat, Hans-Dieter; Gärtner, Stefan ; Woderich, Rudolf; Hartmann, Ernst A.; Rosenstiel, Lutz von; Klich, Mirko; Adenauer, Sibylle; Koch, Thomas ; Sroka, Wendelin; Köchling, Annegret; Pfadenhauer, Michaela ; Langhoff, Thomas; Siegel, Konrad; Le Mouillour, Isabelle; Dostal, Werner; Müller, Angelika;

    Zitatform

    Dostal, Werner; Volker Volkholz, Torsten Dunkel, Hans-Dieter Schat, Stefan Gärtner, Rudolf Woderich, Ernst A. Hartmann, Lutz von Rosenstiel, Mirko Klich, Sibylle Adenauer, Thomas Koch, Wendelin Sroka, Annegret Köchling, Michaela Pfadenhauer, Thomas Langhoff, Konrad Siegel, Isabelle Le Mouillour, Werner Dostal & Angelika Müller (sonst. bet. Pers.) (2004): Kompetenzförderliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. In: Arbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management (Hrsg.) (2004): Kompetenzentwicklung 2004 : lernförderliche Strukturbedingungen (Kompetenzentwicklung, 09), S. 301-370.

    Abstract

    Das Fachgutachten ergänzt und aktualisiert eine Arbeit zur Kompetenzentwicklung als arbeitsmarktpolitisches Instrument aus dem Jahr 2001 und legt seinen Schwergewicht auf Methoden und Ergebnisse der Evaluation der Wirkungen dieser Maßnahmen, wie sie vor allem im und im Umfeld des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) betrieben worden ist. Nach einer theoretischen und begrifflichen Klärung von Kompetenz und Qualifikation wird die Geschichte der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland sowie der aktuelle gesetzliche Rahmen der Hartz-Reformen skizziert und es wird auf den Stand der Wirkungsforschung eingegangen. Bei der Analyse der einzelnen arbeitsmarktpolitischen kompetenzförderlichen Maßnahmen steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Maßnahmen allein oder in ihrem Beziehungsgeflecht Qualifikation und Kompetenz verbessert haben, ob die Teilnehmer bzw. Absolventen arbeitsmarktpolitischer Förderung an Beschäftigungsfähigkeit gewinnen konnten (Employability Effects) oder ob die Marktperformanz dieser Personengruppen (Marketability-Effects) im Vordergrund steht, d.h. die Fähigkeit, sich auf dem Arbeitsmarkt adäquat darzustellen und zu bewegen. Die Analyse der einzelnen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu Kompetenzförderung zeigt, dass diese eindeutig auf die Wiedergewinnung einer Erwerbstätigkeit - möglichst eines sozialversicherungspflichtigen unbefristeten Normalarbeitsverhältnisses - zielen. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung von der Förderung der Employability hin zu einer Förderung der Marketability. Diese Verschiebung sollte bei der Wirkungsforschung von Kompetenzförderung berücksichtig werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The Swedish activity guarantee (2004)

    Forslund, Anders ; Froberg, Daniela; Lindqvist, Linus;

    Zitatform

    Forslund, Anders, Daniela Froberg & Linus Lindqvist (2004): The Swedish activity guarantee. (OECD social, employment and migration working papers 16), Paris, 23 S. DOI:10.1787/631026763167

    Abstract

    "Until recently, an unemployed person in Sweden who participated in an active labour market programme earned entitlement to a further 60 weeks of unemployment insurance (UI) benefits. A 'carousel' effect - cycling between periods of open unemployment and participation in active programmes - increasingly seen came to be seen as a factor making the active programmes less effective in promoting the transition to ordinary work. Following policy reforms in 2000 and 2001, participation in a programme no longer generates new UI entitlements. However, the public employment service (PES) can refer the unemployed to a new programme, the Activity Guarantee. This provides continuing income support, and engages participants in job-search and other activities in principle full-time until they find ordinary work.
    This paper summarises findings from two questionnaire surveys of the implementation of the Activity Guarantee. The first survey was addressed to PES case workers, who have direct personal contact with participants and much of the responsibility for designing programme content. The second survey was addressed to participants, and reports on their personal characteristics and job search activity, and their experience of the programme and views about its effectiveness.
    Many case workers thought that information concerning the content of the Activity Guarantee was not sufficiently clear, and that they had not received sufficient training for this work. Existing guidelines were not always implemented: contrary to quality criteria, case workers on the programme often had other work assignments, and almost one quarter of PES offices did not offer programme participants a full-time activity. A common method of implementing the programme was to first engage participants in job-search activities for groups, and later offer a place on a regular labour market programme.
    Participants in the Activity Guarantee have the usual characteristics of the long-term unemployed: a relatively high mean age, a relatively high share with a disability, and a low level of training. On the whole, survey respondents were content with the programme. However, almost half were critical of the activities offered and more than half said they would not participate if it did not provide them with income. Two-thirds reported that they were activated full-time. However, only slightly more than half met their supervisor as often as once a month. Fewer had applied for a job within the last four weeks, or knew that they had an individual action plan. Since 2001, benefit recipients must widen their geographic and occupational areas of job search after 100 days of unemployment, and supervisors had recommended nearly three-fifths of respondents to widen their occupational search area, and one-fifth to widen their geographic search area. However, there were no clear signs that job-search activity had increased among the participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Statistically assisted programme selection: international experiences and potential benefits for Switzerland (2004)

    Frölich, Markus; Lechner, Michael ; Steiger, Heidi;

    Zitatform

    Frölich, Markus, Michael Lechner & Heidi Steiger (2004): Statistically assisted programme selection. International experiences and potential benefits for Switzerland. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2004,01), Uppsala, 26 S.

    Abstract

    "Ein gezielter Einsatz der aktiven arbeitsmarktlichen Massnahmen erscheint aufgrund der insignifikanten bzw. negativen Resultate vieler Evaluationsstudien notwendig. Ein statistisches System könnte dazu beitragen, aktive arbeitsmarktliche Massnahmen gezielter für jene Personen einzusetzen, die tatsächlich von diesen profitieren können. Ein solches System könnte die Personalberater bei der Auswahl geeigneter Massnahmen für eine bestimmte arbeitslose Person auf individueller Ebene unterstützen. In dem Papier werden die internationalen Erfahrungen mit solchen Systemen beleuchtet und ein potentieller Ansatz wird für die Schweiz entwickelt. Die Simulationsergebnisse deuten an, dass ein solches statistisches System zu einer deutlich höheren Wiederbeschäftigungsquote hätte beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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