Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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Literaturhinweis
Short-term training variety for welfare recipients: the effects of different training types (2009)
Kopf, Eva;Zitatform
Kopf, Eva (2009): Short-term training variety for welfare recipients: the effects of different training types. (IAB-Discussion Paper 17/2009), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Seit 2005 müssen arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Aktivierungsmaßnahmen sollen sie hierbei unterstützen. Zahlenmäßig bedeutsam sind die kurzen Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen, die verschiedene Qualifikationen vermitteln oder beim Bewerbungsprozess unterstützen sollen. Es ist jedoch nur wenig über die Wirksamkeit solch kurzer Maßnahmen für Arbeitslosengeld II-Empfänger bekannt. Diese Arbeit evaluiert die Effekte von sieben Trainingsmaßnahmearten in der Einführungsperiode einschneidender Arbeitsmarktreformen Anfang 2005 auf die individuelle Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmer. Es werden dazu administrative Daten und Propensity Score Matching verwendet. Die Ergebnisse zeigen, dass betriebliche Trainingsmaßnahmen starke positive Effekte haben. Außerdem ist Kenntnisvermittlung wirksamer als andere Arten von Training. Dennoch können die direkten Vergleiche von Kenntnisvermittlung mit anderen Maßnahmetypen nicht konsistente positive Effekte zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsgutscheine in der aktiven Arbeitsmarktpolitik (2009)
Zitatform
Kruppe, Thomas (2009): Bildungsgutscheine in der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 1, S. 9-19. DOI:10.3790/sfo.58.1.9
Abstract
"Seit dem Jahr 2003 wird der Zugang in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung durch die Arbeitsagenturen über die Vergabe von Bildungsgutscheinen gesteuert. Diese Studie diskutiert zunächst aus theoretischer Sicht die Prozesse bei der Vergabe und Einlösung. Sie legt zudem erste Befunde vor, welche Arbeitslosen die erhaltenen Bildungsgutscheine tatsächlich eingelöst haben. Grundlage der Untersuchung ist eine - hier erstmalig durchgeführte - Verknüpfung der originären Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit zu Bildungsgutscheinen mit Forschungsdaten des IAB, den Integrierten Erwerbsbiographien (IEB). Probit-Schätzungen zeigen, dass insbesondere Gruppen mit schlechten Arbeitsmarktchancen - z.B. Arbeitslose mit geringer Qualifikation - den Bildungsgutschein mit vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit einlösen. Ursachen hierfür können auf Seiten der Anbieter von Bildungsmaßnahmen als auch auf Seiten der Arbeitnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Jugendliche. Expertise (2009)
Lippegaus-Grünau, Petra;Zitatform
Lippegaus-Grünau, Petra (2009): Neue Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Jugendliche. Expertise. Berlin, 120 S.
Abstract
Der Bundesgesetzgeber hat speziell für junge Menschen neue und zusätzliche Instrumente eingeführt, mit dem erklärten Ziel Jugendlichen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt zusätzliche Unterstützung zu bieten. So wurden im Jahr 2007 mit dem Vierten Gesetzes zur Änderung des Dritten Sozialgesetzbuches u. a. neue Kombilöhne für junge Menschen geschaffen, Veränderungen bei der Einstiegsqualifizierung vorgenommen und erweiterte Möglichkeiten zur Berufsorientierung gegeben. Für den Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat der paritätische Gesamtverband im Rahmen einer Expertise untersuchen lassen, wie diese neuen Instrumente bislang umgesetzt wurden und welchen Nutzen sie für benachteiligte Jugendliche entfalten. Die Expertise zeigt, dass die neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente für Jugendliche bislang kaum umgesetzt werden; die Förderzahlen sind bei den meisten Instrumenten minimal. Zum einen richtet sich nur ein Teil dieser neuen Instrumente gezielt an benachteiligte Jugendliche. Zum anderen passen für die schwächeren Jugendlichen häufig die Förderbedingungen nicht. Die Expertise formuliert eine Reihe von Empfehlungen, wie die einzelnen Instrumente sinnvoll weiterentwickelt und auch passgenauer für benachteiligte Jugendliche ausgebaut werden können. Dazu gehören insbesondere Qualitätsempfehlungen zur Umsetzung der vertieften Berufsorientierung und Hinweise zur Ausgestaltung trialer Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche. (IAB)
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Literaturhinweis
How well has the New Deal for Young People worked in the UK regions? (2009)
Zitatform
McVicar, Duncan & Jan M. Podivinsky (2009): How well has the New Deal for Young People worked in the UK regions? In: Scottish Journal of Political Economy, Jg. 56, H. 2, S. 167-195. DOI:10.1111/j.1467-9485.2009.00479.x
Abstract
"The UK New Deal for Young People (NDYP) is a mandatory active labour market programme aimed at helping unemployed young people into jobs. This paper examines how the programme affected hazard rates for unemployment exits across the UK regions in its first few years. The regional focus is motivated by the belief that differences between regional labour markets, between claimants, and differences in implementation may have led to differences in programme outcomes. The paper shows that NDYP increased outflows from unemployment in all regions but that its impact was larger in some regions than in others. The paper also shows differential NDYP impacts across the regions on destination-specific hazard rates from unemployment to employment, to education/training, to inactivity and to 'other'. Possible explanations for these results are then discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Can employment subsidies and greater labour market flexibility increase job opportunities for youth?: revisiting the Italian on-the-job training programme (2009)
Zitatform
Tattara, Giuseppe & Marco Valentini (2009): Can employment subsidies and greater labour market flexibility increase job opportunities for youth? Revisiting the Italian on-the-job training programme. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 3, S. 197-212. DOI:10.1007/s12651-009-0016-8
Abstract
"Das CFL-Programm (Betriebsausbildungsprogramm) wurde 1985 mit dem Ziel, die Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren, in Italien eingeführt. Das neue Programm bot Arbeitgebern zwei große Vorteile: es befreite sie fast gänzlich von Lohnsteuerzahlungen und bot ihnen praktisch die einzige Möglichkeit, Arbeitnehmer auf Basis befristeter Verträge einzustellen. Die Abhandlung beleuchtet die Auswirkungen des Programms auf das Beschäftigungsverhältnis anhand einer Untergruppe geeigneter Arbeiter in den norditalienischen Provinzen Treviso und Vicenza und stellte fest, dass an dem Programm teilnehmende Firmen die Anzahl der Arbeitsplätze um fast 5 % erhöhten im Vergleich zu Firmen, die nicht daran teilnahmen. Die Arbeitgeber zeigten eine stark positive Reaktion auf den Lohnkostenzuschuss und die Lockerung der streng reglementierten Einstellungsgesetze. Der Auswirkung des Programms auf die Jugendarbeit in Treviso und Vicenza war im Allgemeinen jedoch begrenzt. Die Anzahl der Einstellungen stieg nur um 1 %, vor allem, weil etwa 80 % der Firmen nicht am Programm teilnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation (2008)
Ant, Marc; Stamm, Margrit; Knuth, Matthias ; thi Hong Van, Phan; Löwenbein, Oded; Heister, Michael; Hammer, Andreas; Widmer, Thomas; Wirth-Bauer, Barbara; Fohgrub, Thomas; Krone, Sirkit; Weiland, Martin; Lob, Stefan; Happel-Tominski, Sabine; Lorenzen, Hans-Peter; Blien, Uwe ; Schröter, Daniela C.;Zitatform
Ant, Marc, Andreas Hammer & Oded Löwenbein (Hrsg.) (2008): Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation. Bielefeld: Bertelsmann, 271 S.
Abstract
"Dieser Sammelband untersucht am Beispiel der Evaluation der Arbeitsmarktprogramme 'EQUAL' und 'Perspektive 50plus', inwieweit die Evaluation einen Beitrag zur Nachhaltigkeit von politischen Programmen leisten kann. Zu Wort kommen Projektleiter, Politiker sowie Mitarbeiter der DeGEval (Deutsche Gesellschaft für Evaluation), aus Hochschulen und evaluierenden Institutionen. Dargestellt wird eine Momentaufnahme unterschiedlicher Erfahrungen und Argumente, die eine Basis für die Diskussion über die weitere Entwicklung und Professionalisierung von Evaluationen bildet." (Textauszug, IAB-Doku)
Inhalt:
Vorwort: (11-13);
Michael Heister: Aktuelle Erfahrungen mit der Evaluation von EQUAL-Projekten in Deutschland (15-26);
Martin Weiland: Arbeitsförderung für Ältere - Perspektive 50plus (27-53);
Marc Ant: A framework for implementing evaluation and assessment strategies in social policy (55-71);
Hans-Peter Lorenzen: Evaluationsstandards und ihre Umsetzung (73-82);
Thomas Widmer: Qualitätsförderung und Qualitätssicherung mit Evaluationsstandards (83-100);
Thomas Fohgrub: Hält Evaluation was sie verspricht? - Erfahrungen aus EQUAL I (101-112);
Sabine Happel-Tominski: Die Erwartungen der Projektträger an die Evaluation (13-119);
Andreas Hammer: Perspektiven für die Evaluation in den Entwicklungspartnerschaften und Netzwerken (121-130);
Oded Löwenbein: Evaluation und Unternehmensberatung - Gemeinsamkeiten und Unterschiede (131-143);
Margrit Stamm: Evaluation - wirksame Wege zur Nutzung - Wege zur wirksamen Nutzung (145-158);
Marc Ant: Die Dimensionen der Evaluation im Nachhaltigkeitsmanagement (159-169);
Barbara Wirth-Bauer: Gedanken der EQUAL-Programmevaluation zur Nachhaltigkeit (171-177);
Matthias Knuth: Erste Erfahrungen mit der Nachhaltigkeit bei Perspektive 50plus aus der Sicht der Programmevaluation (179-192);
Stefan Lob: Qualitätmanagement und Nachhaltigkeit am Beispiel von "Best Ager" (193-205);
Uwe Blien, Phan Thi Hong Van: Die regionale Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (207-216);
Daniele C. Schröter: The logic and methodology of sustainability evaluation - a checklist approach (217-236);
Oded Löwenbein: Erfolge der Projektevaluation bei der Förderung der Nachhaltigkeit bei PFIFF und SilverStarS (237-246);
Sirkit Krone: Ansätze zur Förderung der Nachhaltigkeit bei "Best Ager" durch die Projektevaluation (247-256);
Andreas Hammer: Bedeutung der Netzwerkbildung bei EQUAL und Perspektive 50plus (257-267). -
Literaturhinweis
The longer-term impact of the New Deal for Young People (2008)
Beale, Ian; Bloss, Claire; Thomas, Andrew;Zitatform
Beale, Ian, Claire Bloss & Andrew Thomas (2008): The longer-term impact of the New Deal for Young People. (Department for Work and Pensions. Working paper 23), London, 118 S.
Abstract
"The New Deal for Young People (NDYP) was introduced in 12 Pathfinder areas during early 1998 and rolled out nationally from April 1998. The programme is mandatory and provides support for 18 to 24 year olds who have been unemployed and claiming Jobseeker's Allowance (JSA) for six months. The NDYP is the largest government labour market programme with nearly 960,000 clients having started the programme by March 2005. There has been extensive evaluation of the immediate impact of the NDYP on individuals and the level of unemployment but relatively little research into its longer-term effect and the longer-term outcomes of participants. This paper seeks to fill this gap by addressing the following questions: What is the impact of the NDYP? Which of the NDYP's options is the best? Who performs best on the NDYP? To analyse these questions administrative databases have been used, including the Work and Pensions Longitudinal Study (WPLS) which brings together administrative benefit databases and employment databases from Her Majesty's Revenue and Customs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose (2008)
Zitatform
Büttner, Renate, Matthias Knuth, Oliver Schweer & Tim Stegmann (2008): Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose. (IAQ-Report 2008-03), Duisburg u.a., 16 S. DOI:10.17185/duepublico/45627
Abstract
"Ältere Langzeitarbeitslose haben Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, wenn sie gezielt gefördert werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kombination von individueller Betreuung und Förderung von Langzeitarbeitslosen sowie in gezielter Ansprache und Beratung von Unternehmen. Insbesondere Kleinst- und Kleinbetriebe sind gegenüber diesem Ansatz einer dienstleistungsorientierten Arbeitsvermittlung aufgeschlossen. Die Mehrzahl der bewirkten Integrationen erfolgte ohne finanzielle Förderung oder Lohnkostenzuschüsse an die jeweiligen Arbeitgeber. Hinsichtlich der Steuerung und Implementation von Arbeitsmarktprogrammen stellt 'Perspektive 50plus' eine interessante Innovation dar, weil die Fördermittel nicht flächendeckend, sondern im freiwilligen Konzeptionswettbewerb zwischen den Grundsicherungsstellen vergeben wurden. Entgegen dem Anspruch des Programms, über die unmittelbar Geförderten hinaus einen Bewusstseinswandel zur Verbesserung der Beschäftigungschancen Älterer herbeizuführen, konnte ein solcher Effekt in den beteiligten Regionen - im Vergleich zu nicht beteiligten - nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The matching method for treatment evaluation with selective participation and ineligibles (2008)
Zitatform
Costa Dias, Monica, Hidehiko Ichimura & Gerard J. van den Berg (2008): The matching method for treatment evaluation with selective participation and ineligibles. (IZA discussion paper 3280), Bonn, 36 S.
Abstract
"S
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Literaturhinweis
Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+: final report of the quantitative evaluation (2008)
Zitatform
Dorsett, Richard & Deborah Smeaton (2008): Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+. Final report of the quantitative evaluation. (Department for Work and Pensions. Research report 500), London, 150 S.
Abstract
"This report contains findings from a quantitative evaluation of the effect of mandating the over-50s to participate in the Intensive Activity Period (IAP) phase of the New Deal 25 plus (ND25+). The results are based on a pilot study in 14 Jobcentre Plus districts. IAP provides focused assistance such as training opportunities and work placements to people entering ND25+. Prior to the pilot study, participation had been voluntary for customers aged 50+, in contrast to younger customers, for whom IAP participation had always been mandatory. Overall, customers experienced real gains from being mandated to participate in IAP. They were more likely to secure employment and this impact gradually increased over time. Mandated customers were also more likely to leave unemployment and while initially this was accompanied by a raised probability of transferring to other benefits such as Incapacity Benefit and Income Support, over the longer term this effect disappeared. Mandatory IAP was more effective for some groups than others. The impact was greatest for men, customers aged 50-55, those previously employed in manual jobs, the low qualified, customers without a partner and among those who had not previously contributed to a pension scheme. To some extent, therefore, the more disadvantaged customers gained the most from compulsory participation in the programme. As customers age, however, their ability, or willingness, to take advantage of the training or work experiences on offer declines." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Making work pay for the elderly unemployed: evaluating alternative policy reforms for Germany (2008)
Haan, Peter; Steiner, Viktor;Zitatform
Haan, Peter & Viktor Steiner (2008): Making work pay for the elderly unemployed. Evaluating alternative policy reforms for Germany. In: Finanzarchiv, Jg. 64, H. 3, S. 380-402. DOI:10.1628/001522108X374197
Abstract
Drei Ansätze arbeitsmarktpolitischer Reformen mit älteren Arbeitnehmern als Zielgruppe werden in dem Beitrag evaluiert: (i) Lohnsubventionen, (ii) negative Einkommenssteuer und (iii) eine Subventionierung der Sozialabgaben bei Niedriglöhnen. Für diese drei hypothetischen Reformen werden die Auswirkungen hinsichtlich Arbeitsanreiz, Erwerbsbeteiligung und Wohlfahrt analysiert. Die Grundlage hierfür ist ein detailliertes Mikro-Simulationsmodell für Deutschland, das ein strukturelles Modell der Erwerbsbeteiligung von Haushalten beeinhaltet. Die Ergebnisse zeigen, dass die simulierten Auswirkungen hinsichtlich Erwerbsbeteiligung für alle drei arbeitsmarktpolitischen Reformen ähnlich und mäßig ausfallen, nämlich in der Größenordnung zwischen 20.000 und 30.000 weiblichen Arbeitnehmern sowie zwischen 10.000 und 20.000 männlichen Arbeitnehmern. Außerdem weisen die Ergebnisse darauf hin, dass die Wohlfahrtseffekte für Lohnsubventionen am höchsten ausfallen. (IAB)
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Literaturhinweis
Trainingsmaßnahmen: Für welche unter 25-jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhöhen sie die Beschäftigungschancen? (2008)
Zitatform
Hartig, Martina, Eva Jozwiak & Joachim Wolff (2008): Trainingsmaßnahmen: Für welche unter 25-jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfänger erhöhen sie die Beschäftigungschancen? (IAB-Forschungsbericht 06/2008), Nürnberg, 74 S.
Abstract
"Bedürftige Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren sind eine besondere Zielgruppe der Arbeitsmarktpolitik. Das Sozialgesetzbuch (SGB) II sieht vor, dass sie möglichst schnell in Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheiten vermittelt werden. Ein Instrument zur Aktivierung sind Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen, mit denen junge Erwachsene in besonderem Maße gefördert werden und durch die eine Eingliederung in Erwerbsarbeit beschleunigt werden könnte. Diese Studie untersucht mit Hilfe von Propensity Score Matching, inwieweit Trainingsmaßnahmen dies für unterschiedliche Gruppen von Jugendlichen bewirken. Dabei wird zwischen den Wirkungen betrieblicher und nicht-betrieblicher Maßnahmen unterschieden. Wir betrachten Teilnehmer, die kurz nach der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende, von Februar bis April 2005 eine Trainingsmaßnahme begonnen haben, und eine adäquate Vergleichsgruppe von bedürftigen Personen, die in diesem Zeitraum nicht daran teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass eher betriebliche Trainingsmaßnahmen dazu beitragen, dass junge Erwachsene eine reguläre Beschäftigung aufnehmen. Dabei profitieren Teilnehmer, die bereits vorher Berufserfahrung gesammelt haben etwas mehr von der Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effect of extending the duration of eligibility in an Italian labour market programme for dismissed workers (2008)
Zitatform
Paggiaro, Adriano, Enrico Rettore & Ugo Trivellato (2008): The effect of extending the duration of eligibility in an Italian labour market programme for dismissed workers. (IZA discussion paper 3633), Bonn, 34 S.
Abstract
"Liste di mobilità (LM) is an Italian labour market programme targeted to dismissed workers. There is a 'passive' component granting monetary benefits to employees dismissed by firms larger than 15 employees, and an 'active' component providing an employment subsidy to any firm hiring workers from the LM. Eligibility duration varies with the worker's age at dismissal. We exploit the variability of these provisions to evaluate the impact of extending the duration of eligibility on re-employment probabilities and wages over the 36 months subsequent to enrolment in the programme. The average treatment effect is identified via a Regression Discontinuity Design. A major negative impact emerges for workers aged 50 or more granted the monetary benefit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: Ifo working paper , 2340 -
Literaturhinweis
Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm: 5. Zwischenbericht (2007)
Becker, Carsten; Ekert, Stefan; Kirbach, Matthias;Zitatform
Becker, Carsten, Stefan Ekert & Matthias Kirbach (2007): Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm. 5. Zwischenbericht. Berlin, 33 S.
Abstract
Der 5. Zwischenbericht der Begleitforschung zur Einstiegsqualifizierung beinhaltet die Erhebungs- und Analyseergebnisse, die aus einer Befragung von bundesweit 750 Jugendlichen, 295 Berufsschulen sowie 135 Handwerks- bzw. Industrie- und Handelskammern gewonnen wurden. Die Quote der parallel zur Einstiegsqualifizierung beschulten Jugendlichen stieg gegenüber dem ersten Programmjahr von 42,2 Prozent auf 48,9 Prozent. Die Befragung von Berufsschullehrern zeigt, dass sich diese Jugendlichen im Hinblick auf den vorhandenen Schulabschluss von Auszubildenden unterscheiden: vor allem Jugendliche ohne Schulabschluss sowie mit Sonder- und Hauptschulabschluss sind besonders stark im EQJ-Programm repräsentiert. Einige Kompetenzen wie Motivation, Lernfähigkeit und theoretisches Denkvermögen sind bei den EQJ-Teilnehmern weniger stark ausgeprägt. Die Beschulung von Jugendlichen während der Einstiegsqualifizierung erfolgt fast durchweg in Fachklassen von Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres. Damit sind für die Berufsschulen, aber auch für die Jugendlichen Probleme verbunden, die aus einem späteren Einstieg in die Klassen aufgrund des Beginntermins von EQJ und aus der unterdurchschnittlichen Lernfähigkeit der Teilnehmer an EQJ und der Ausbildung resultieren. Die befragten Berufsschullehrer sind jedoch zuversichtlich, dass die meisten Teilnehmer an EQJ, insbesondere aufgrund ihrer oftmals hoch ausgeprägten praktischen Kompetenz, eine spätere Ausbildung erfolgreich absolvieren können. Die Kammerbefragung bestätigt, dass sich das Ausbildungsverhalten der zuletzt am EQJ-Programm beteiligten Unternehmen im Durchschnitt erhöht hat, es also in der Summe über alle Betriebe zu keiner Verdrängung von Ausbildung kam. Jedoch sank der Anteil von Unternehmen, die ihre EQJ-Praktikanten unmittelbar in Ausbildung übernahmen. Doch dies ging nicht zulasten der Jugendlichen, denn deren Übergangsquote in Ausbildung lag im zweiten Programmjahr noch höher als im Vorjahr. Werden die Jugendlichen vom Praktikumsbetrieb in Ausbildung übernommen, dann hat das daraus resultierende Ausbildungsverhältnis nach Erfahrungen der Kammern eine höhere Stabilität als Ausbildungsverhältnisse, die ohne Einstiegsqualifizierung zustande kamen. (IAB)
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Literaturhinweis
Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm: 6. Zwischenbericht (2007)
Becker, Carsten; Kirbach, Matthias; Ekert, Stefan; Asmus, Jürgen;Zitatform
Becker, Carsten, Stefan Ekert, Jürgen Asmus & Matthias Kirbach (2007): Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm. 6. Zwischenbericht. Berlin, 82 S.
Abstract
Der sechste Zwischenbericht der Begleitforschung zur Einstiegsqualifizierung fasst zentrale Ergebnisse der Befragungen von folgenden Gruppen und verschiedene Analysen dieser Daten zusammen: 1. Jugendlichen, die in eine Einstiegsqualifizierung mündeten, und von anders bzw. nicht geförderten Jugendlichen einer Kontrollgruppe; 2. Unternehmen, die einen Praktikumsplatz für eine Einstiegsqualifizierung anboten, und 3. Agenturen für Arbeit, die Jugendliche auf angebotene Stellen zur Einstiegsqualifizierung vermittelten. Weiterhin beinhaltet er Ergebnisse zu früheren Jahrgängen des EQJ-Programms, die ein bzw. zwei Jahre nach Abschluss ihrer Einstiegsqualifizierung noch mal von der Begleitforschung befragt wurden. Deren Entwicklung wird der einer Kontrollgruppe gegenübergestellt und im Längsschnitt analysiert. Es wird dargestellt, dass das EQJ-Programm auch im dritten Jahr sehr hohe Übergangsquoten hat. Drei Viertel der EQJ-Praktikantinnen und - Praktikanten mündeten nach - meist erfolgreicher - Beendigung ihres Praktikums in eine Ausbildung ein. Ursächlich hierfür sind, neben der berufsvorbereitenden Qualifizierung durch das EQJ-Praktikum, das Kennenlernen von Unternehmen und Jugendlichen sowie der Erwerb praktischer Erfahrung im konkreten Betrieb und in einem bestimmten Beruf. Die befragten Unternehmen zeigen sich sehr zufrieden mit dem Förderangebot der Einstiegsqualifizierung. Die Wirkungen der Förderung bzw. der Einstiegsqualifizierung auf das Ausbildungsverhalten der am Programm teilnehmenden Unternehmen, dies sind zumeist Handwerks- oder Handelsunternehmen mit bis zu 25 Mitarbeitern, sind positiv zu bewerten. Verdrängungseffekte von Ausbildungsplätzen durch EQJ-Stellen sind für das dritte Programmjahr, genau wie für die beiden vorherigen Jahre, nicht auszumachen. Die Entwicklung der durch EQJ-geförderten Jugendlichen im Längsschnitt zeigt, dass die Quote der in Ausbildung befindlichen Jugendlichen ein bzw. zwei Jahre nach der Einstiegsqualifizierung noch größer ist, als unmittelbar nach der Einstiegsqualifizierung. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirksamkeit staatlich finanzierter Ausbildung: Ausbildungsplatzprogramm Ost - Evaluation, Ergebnisse und Empfehlungen (2007)
Zitatform
Berger, Klaus, Uta Braun, Vera Drinkhut & Klaus Schöngen (2007): Wirksamkeit staatlich finanzierter Ausbildung. Ausbildungsplatzprogramm Ost - Evaluation, Ergebnisse und Empfehlungen. Bielefeld: Bertelsmann, 253 S.
Abstract
"Jeder zehnte Auszubildende der neuen Bundesländer einschließlich Berlin wird über das Ausbildungsplatzprogramm Ost gefördert. Bis zum Jahr 2010 rechnen Bund und neue Länder weiterhin mit einer angespannten Lage am ostdeutschen Ausbildungsmarkt. Das Sonderprogramm wird daher unter Berücksichtigung des demografisch bedingten Nachfragerückgangs bis Ende des Jahrzehnts weitergeführt. Allein zur Finanzierung des Ausbildungsplatzprogramms Ost 2007 wird ein Mittelvolumen von 135 Mio. Euro veranschlagt. Zur Überprüfung des Programmerfolgs und zur Sicherung des effizienten Einsatzes dieser staatlichen Fördermittel hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Ausbildungsplatzprogramme Ost der Jahre 2002 bis 2004 für das Bundesministerium für Bildung und Forschung evaluiert. Die Studie stellt die Evaluationsergebnisse vor und gibt Empfehlungen für die Weiterführung und Feinabstimmung der Folgeprogramme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Which program for whom?: evidence on the comparative effectiveness of public sponsored training programs in Germany (2007)
Zitatform
Biewen, Martin, Bernd Fitzenberger, Aderonke Osikominu & Marie Waller (2007): Which program for whom? Evidence on the comparative effectiveness of public sponsored training programs in Germany. (IZA discussion paper 2885), Bonn, 67 S.
Abstract
"We use a new and exceptionally rich administrative data set for Germany to evaluate the employment effects of a variety of public sponsored training programs in the early 2000s. Building on the work of Sianesi (2003, 2004), we employ propensity score matching methods in a dynamic, multiple treatment framework in order to address program heterogeneity and dynamic selection into programs. Our results suggest that in West Germany both short-term and medium-term programs show considerable employment effects for certain population subgroups but in some cases the effects are zero in the medium run. Short-term programs are surprisingly effective when compared to the traditional and more expensive longer-term programs. With a few exceptions, we find little evidence for significant positive treatment effects in East Germany. There is some evidence that the employment effects decline for older workers and for low-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Wirksamkeit von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik (2007)
Zitatform
Bohlinger, Sandra (2007): Zur Wirksamkeit von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 16, H. 2, S. 132-147. DOI:10.1515/arbeit-2007-0206
Abstract
"Der Beitrag geht der Frage nach der Wirksamkeit der Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik (ALMP - activc labour market policies) nach, die seit mittlerweile rund 20 Jahren als politische Strategie zur Reduktion von Arbeitslosigkeit eingesetzt werden. Im Zentrum steht dabei die, Förderung beruflicher Bildung zur Erhöhung der Arbeitsmarktteilhabe. Ausgangspunkt bildet die Ausgabenentwicklung und -verteilung von ALMP in Deutschland und Europa. Daran anschließend werden die Probleme der Erfassung und des Nachweises der Wirksamkeit von ALMP skizziert und Befunde über die Impacts unterschiedlicher ALMP-Typen im deutschen und internationalen Kontext vorgestellt. Daraus lässt sich eine Reihe von Erkenntnissen ableiten, die als Voraussetzung für die Konzeption erfolgreicher ALMP gelten und Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung aktiver Arbeitsmarktpolitik zulassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Do hiring subsidies reduce unemployment among the elderly?: evidence from two natural experiments (2007)
Zitatform
Boockmann, Bernhard, Thomas Zwick, Andreas Ammermüller & Michael Maier (2007): Do hiring subsidies reduce unemployment among the elderly? Evidence from two natural experiments. (ZEW discussion paper 2007-001), Mannheim, 36 S.
Abstract
"We estimate the effects of hiring subsidies for older workers on transitions from unemployment to employment in Germany. Using a natural experiment, our first set of estimates is based on a legal change extending the group of eligible unemployed persons. A subsequent legal change in the opposite direction is used to validate these results. Our data cover the population of unemployed jobseekers in Germany and was specifically made available for our purposes from administrative data. Consistent support for an employment effect of hiring subsidies can only be found for women in East Germany. Concerning other population groups, firms' hiring behavior is hardly influenced by the program and hiring subsidies mainly lead to deadweight effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation regionaler Arbeitsmarktförderung für Ältere: Erfolgsfaktoren - Methoden - Instrumente. Die Evaluationsrunde des Bundesprogramms "Perspektive 50plus". 27 Beiträge aus 22 Regionalpakten und von der Bundesevaluation (2007)
Zitatform
Brauer, Kai & Gabriele Korge (Hrsg.) (2007): Evaluation regionaler Arbeitsmarktförderung für Ältere. Erfolgsfaktoren - Methoden - Instrumente. Die Evaluationsrunde des Bundesprogramms "Perspektive 50plus". 27 Beiträge aus 22 Regionalpakten und von der Bundesevaluation. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 373 S.
Abstract
"Im Rahmen der 'Initiative 50plus' fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen' 62 Regionalpakte zur beruflichen Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser. Die Begleitforschungen aus 22 regionalen Netzwerken sowie der Bundesevaluation stellen ihre Arbeiten vor: Welche Evaluationsaufgaben wurden mit Hilfe welcher Instrumente angegangen? Welche Erfahrungen wurden damit gemacht, welche Empfehlungen können gegeben werden? In 27 Artikeln werden Methoden und Instrumente der summativen und der formativen Evaluation, zur qualitativen und zur quantitativen Begleitforschung vorgestellt und diskutiert. Offene, explorative Herangehensweisen ergänzen standardisierte Untersuchungen. Die Begleitforschung tritt in Form der Fremd-, der Selbstevaluation und als Teil des zu evaluierenden Netzwerkes auf. Die Forscher greifen bei ihren Konzepten auf Ansätze der unterschiedlichsten Disziplinen zurück, neben den sozialwissenschaftlichen Konzepten zur Arbeitsmarktforschung sind dies etwa die Betriebswirtschaftslehre, die Organisationsforschung oder die Psychologie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Die Erprobung der neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur beruflichen Integration von Jugendlichen: erste Erfahrungen in Sachsen-Anhalt (AA-Bezirk Magdeburg) (2007)
Dahme, Heinz-Jürgen; Kühnlein, Gertrud;Zitatform
Dahme, Heinz-Jürgen & Gertrud Kühnlein (2007): Die Erprobung der neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur beruflichen Integration von Jugendlichen. Erste Erfahrungen in Sachsen-Anhalt (AA-Bezirk Magdeburg). (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 146), Düsseldorf, 73 S.
Abstract
Vor dem Hintergrund aktueller arbeitsmarkt-, sozial- und bildungspolitischer Reorganisationsprozesse zur Verbesserung der Situation von Jugendlichen beim Übergang in den Beruf wurde im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung eine explorativ angelegte Studie durchgeführt, um zu überprüfen, welche (Integrations- resp. Exklusions-)Effekte sich aus diesen Umstrukturierungsmaßnahmen für die Jugendlichen in Ostdeutschland ergeben. Am Beispiel des Arbeitsagenturbezirks Magdeburg wurden folgende Fragestellungen behandelt: Gelingt es tatsächlich, mit Hilfe des neuen Förderinstrumentariums die mittlerweile im Durchschnitt mehrjährige 'Übergangszeit' für Jugendliche so zu gestalten, dass sich diese Statuspassage für sie als produktive Lernzeit erweist? Gelingen die versprochene Systematisierung des Übergangssystems und eine Verbesserung der beruflichen Eingliederungschancen für 'Jugendliche mit Berufsstartschwierigkeiten' oder ergeben sich angesichts neuer Schnittstellenprobleme wieder neue politische Verschiebebahnhöfe? Welche neuen Erfahrungen ergeben sich aus der zunehmenden Regionalisierung und Kommunalisierung der Arbeitsmarkt-, Jugend- und Bildungspolitik und wo liegen die Grenzen der lokalen politischen Intervention? Im Rahmen des Projektes wurde eine Sekundäranalyse der vorliegenden statistischen Daten zur Situation am Ausbildungsmarkt in Magdeburg und Sachsen-Anhalt erstellt und insgesamt elf mündliche, teil-standardisierte Interviews mit Expertinnen und Experten in Magdeburg durchgeführt. Da der Prozess der Umstrukturierung noch nicht abgeschlossen ist, spiegeln die Untersuchungsergebnisse nur einen aktuellen Zwischenstand wieder. Dieser zeigt, das der angestrebte Effekt einer Verkürzung der Warte- und Ausbildungszeiten bisher nicht erreicht wurde. (IAB)
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt X: Evaluierung der Wiener JASG-Lehrgänge (2007)
Dörflinger, Celine; Heckl, Eva; Dorr, Andrea;Zitatform
Dörflinger, Celine, Andrea Dorr & Eva Heckl (2007): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt X. Evaluierung der Wiener JASG-Lehrgänge. (AMS report 55), Wien: Communicatio Kommunikations- und PublikationsgmbH, 93 S.
Abstract
"Die Lehrausbildung genießt einen hohen Stellenwert in Österreich, rund 40 Prozent aller SchülerInnen eines Altersjahrganges entscheiden sich nach der Pflichtschule für eine Lehre. In den letzten Jahren ist allerdings der Lehrstellenmarkt zunehmend durch eine Lehrstellenlücke gekennzeichnet, d.h., die Zahl der Lehrstellensuchenden übersteigt regelmäßig das Lehrstellenangebot der Betriebe. Das Jugendausbildungssicherungsgesetz (JASG) versucht durch die Bereitstellung von Lehrstellen in Ausbildungseinrichtungen dem Mangel an betrieblichen Lehrstellen entgegenzuwirken. Aufgrund der besonderen Situation auf dem Wiener Lehrstellenmarkt, der durch die höchste Lehrstellenandrangsziffer im Bundesländervergleich gekennzeichnet ist, sowie auf dem Wiener Arbeitsmarkt, auf dem der Anteil der PflichtschulabsolventInnen an der Gesamtarbeitslosigkeit mehr als die Hälfte beträgt und damit noch höher ist als in Gesamtösterreich, sind die JASG-Lehrgänge von besonderer Relevanz. Zielgruppe der JASG-Lehrgänge sind Lehrstellensuchende mit positivem Abschluß der 8. oder 9. Schulstufe, behinderte Jugendliche mit abgeschlossener Schulpflicht, Jugendliche mit besonderen Vermittlungshemmnissen oder TeilnehmerInnen früherer JASG-Lehrgänge, die keine zumutbare Lehrstelle gefunden haben. Die vom AMS Wien beauftragte Evaluierung analysiert die JASG-Lehrgänge V bis VIIa, die im Zeitraum Oktober 2002 bis Februar 2005 begonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungsanalyse: Kurz und bündig - Trainingsmaßnahmen im SGB II (2007)
Zitatform
Jozwiak, Eva & Joachim Wolff (2007): Wirkungsanalyse: Kurz und bündig - Trainingsmaßnahmen im SGB II. (IAB-Kurzbericht 24/2007), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre zielen auf eine stärkere Aktivierung von Arbeitslosen. Ein Instrument hierbei sind kurze Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen im Rechtskreis des SGB II. Aktuelle Wirkungsanalysen zeigen, dass insbesondere betriebliche Trainingsmaßnahmen zur Eingliederung in Beschäftigung beitragen. Die Wirkung nichtbetrieblicher Trainingsmaßnahmen ist ebenfalls positiv, aber weit schwächer. Bereits im Jahr 2005, als das SGB II in Kraft trat, begannen über 400.000 Arbeitslosengeld-II-Bezieher eine Trainingsmaßnahme. Etwa 40 Prozent der Maßnahmen fanden in Betrieben statt. Dort nehmen eher Personen mit größerer Arbeitsmarktnähe teil. Die Maßnahmedauer beträgt sehr oft weniger als einen Monat, so dass es danach rasch zu Eingliederungswirkungen kommen kann. Für Teilnehmer an Trainingsmaßnahmen zeigen sich im Vergleich zur Kontrollgruppe Eingliederungswirkungen. Bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen treten sie sehr rasch auf und sind bei weitem stärker als bei den nichtbetrieblichen. Für unter 25-Jährige sind die Eingliederungswirkungen niedriger als für ältere Teilnehmer. Teilnehmer, deren letzte reguläre Beschäftigung zwei bis vier Jahre vor der Teilnahme endete, werden effektiver in den Arbeitsmarkt eingegliedert als andere Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reduction in the long-term unemployment of the elderly: a success story from Finland (2007)
Zitatform
Kyyrä, Tomi & Ralf A. Wilke (2007): Reduction in the long-term unemployment of the elderly. A success story from Finland. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 5, H. 1, S. 154-182. DOI:10.1162/JEEA.2007.5.1.154
Abstract
"In several European countries the elderly unemployed are allowed to collect unemployment benefits up to a certain age limit, after which they can retire via some early retirement scheme. In Finland the eligibility age of persons benefiting from this kind of scheme was raised from 53 to 55 in 1997. We consider layoff risks, unemployment durations, and the exit states before and after the reform. Since the reform the group aged 53-54 has had a lower risk of unemployment, shorter unemployment durations, and higher exit rates to employment, and it is almost indistinguishable from the group aged 50-52. We estimate that the amount of unemployment benefits saved due to the reform is close to EURO 100 million for each age cohort turning 53." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitik: Wenig Betrieb auf neuen Wegen der beruflichen Weiterbildung (2007)
Lott, Margit; Spitznagel, Eugen;Zitatform
Lott, Margit & Eugen Spitznagel (2007): Arbeitsmarktpolitik: Wenig Betrieb auf neuen Wegen der beruflichen Weiterbildung. (IAB-Kurzbericht 23/2007), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit fördert seit dem Jahr 2002 die berufliche Weiterbildung von älteren und geringqualifizierten Beschäftigten. Mit dem neuen WeGebAU-Programm sollten diese präventiven Instrumente gestärkt werden. Die Fördermöglichkeiten haben bisher aber wenig Anklang gefunden. Nur knapp die Hälfte aller Betriebe weiß davon, und nur ein Viertel von diesen hat die Möglichkeiten genutzt. Über drei Viertel der Betriebe haben die ihnen bekannten Instrumente nicht in Anspruch genommen, weil sie dafür keinen betrieblichen Bedarf sehen. Nur ein knappes Fünftel gibt an, es sei schwierig, die Mitarbeiter für die Zeit der Weiterbildung freizustellen. Relativ wenige nennen die Kosten, den Verwaltungsaufwand, die Organisationsprobleme der Förderung oder das fehlende Weiterbildungsinteresse der Arbeitnehmer als Hinderungsgründe. Gut die Hälfte der Betriebe, die Erfahrungen mit geförderter Weiterbildung haben, beurteilen deren Ergebnisse positiv. Etwa ein Drittel urteilt neutral und nur wenige eindeutig negativ. Die Arbeitgeberservices in den Agenturen für Arbeit könnten die Nutzung dieser Instrumente durch mehr Information und Werbung befördern, insbesondere bei kleineren Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkt die Arbeitsmarktförderung in Österreich?: Überblick über Ergebnisse einer Evaluierung der Instrumente der Arbeitsmarktförderung in Österreich (2007)
Lutz, Hedwig; Mahringer, Helmut;Zitatform
Lutz, Hedwig & Helmut Mahringer (2007): Wirkt die Arbeitsmarktförderung in Österreich? Überblick über Ergebnisse einer Evaluierung der Instrumente der Arbeitsmarktförderung in Österreich. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 80, H. 3, S. 199-218.
Abstract
"Das WIFO hat wichtige Instrumente der Arbeitsmarktförderung mit mikroökonometrischen Methoden auf ihre Wirkung auf die weitere Erwerbslaufbahn der Geförderten untersucht. Alle analysierten Maßnahmen wirken sich demnach positiv auf die Erwerbsbeteiligung aus. Nicht immer wird aber auch die Integration ins Beschäftigungssystem positiv beeinflusst: Während die Teilnahme an Maßnahmen zur Vermittlungsunterstützung und an Qualifizierungsmaßnahmen die nachfolgenden Beschäftigungszeiten von Frauen zwischen 25 und 44 Jahren durchwegs erhöht, sind für Frauen im höheren Erwerbsalter und für Männer kaum signifikant positive Effekte festzustellen. Beschäftigungsmaßnahmen haben hingegen einen positiven Einfluss auf die (ungeförderte) Beschäftigung älterer Arbeitsloser." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does short-term training activate means-tested unemployment benefit recipients in Germany? (2007)
Zitatform
Wolff, Joachim & Eva Jozwiak (2007): Does short-term training activate means-tested unemployment benefit recipients in Germany? (IAB-Discussion Paper 29/2007), Nürnberg, 64 S.
Abstract
Die Untersuchung bewertet für eine Stichprobe von Arbeitslosengeld II-Empfängern die Auswirkungen ihrer Beteiligung an kurzzeitigen Trainingsmaßnahmen in Deutschland. Die Autoren verwenden die Methode des Propensity Score Matching und amtliche Daten über Maßnahmeteilnehmer und für eine Kontrollgruppe, die im Gegensatz zu anderen Evaluationsstudien auch Informationen über die Haushaltsmitglieder enthalten. Betrachtet wird der Zeitraum nach der Einführung der Hartz IV-Reform zu Beginn des Jahres 2005, deren Ziel die Aktivierung erwerbsfähiger Arbeitsloser aus bedürftigen Haushalten war. Kurzzeitige Trainingsmaßnahmen waren vor allem auf diese Zielgruppe gerichtet. Die Autoren untersuchen, ob diese Programme einen Einfluss auf die Erwerbsquote der Teilnehmer haben. Weiterhin wird analysiert, ob die Quote der Arbeitssuchenden und der Arbeitslosengeld II-Empfänger durch die Maßnahmen reduziert wird. Dabei wird zwischen schulischen und betrieblichen Trainingsmaßnahmen unterschieden. Im Ergebnis erweisen sich die betrieblichen Maßnahmen als erfolgreicher, da der Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern einen großen Einfluss auf die Beschäftigungschancen der Teilnehmer hat. Die Auswirkungen auf andere Ergebnisvariablen war geringer. Die Analyse betrachtet die Heterogenität der Auswirkungen, wobei zwischen Männern und Frauen in Ost- und Westdeutschland unterschieden wird. Andere Unterscheidungsfaktoren sind das Lebensalter, Migrationshintergrund, Qualifikation, Arbeitslosenquote, Familienstand/Kinder und der Zeitraum seit der letzten Beschäftigung. Beide Programme sind weniger effektiv für junge Menschen unter 25 Jahren. Dies kann bedeuten, dass diese Programme auch verhindern, dass junge Erwachsene länger als drei Monate als Arbeitslose registriert werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1d: Eingliederungszuschüsse und Entgeltsicherung. Endbericht durch den Forschungsverbund (2006)
Ammermüller, Andreas; Zwick, Thomas ; Jaenichen, Ursula; Stephan, Gesine ; Knuth, Matthias ; Bernhard, Sarah ; Maier, Michael ; Boockmann, Bernhard; Schäffer, Matthias; Brussig, Martin ; Schweer, Oliver;Zitatform
Ammermüller, Andreas, Sarah Bernhard, Bernhard Boockmann, Martin Brussig, Ursula Jaenichen, Matthias Knuth, Michael Maier, Matthias Schäffer, Oliver Schweer & Gesine Stephan (2006): Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission. Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1d: Eingliederungszuschüsse und Entgeltsicherung. Endbericht durch den Forschungsverbund. Mannheim, 329 S.
Abstract
Gegenstand des Berichts ist die Evaluation der Wirksamkeit der drei arbeitsmarktpolitischen Instrumente Eingliederungszuschuss, Entgeltsicherung und Beitragsbonus, die darauf gerichtet sind, den Matching-Prozess am Arbeitsmarkt einerseits im Hinblick auf die Kompensation von Benachteiligungen, andererseits im Sinne seiner Beschleunigung und damit der Verkürzung der individuellen Arbeitslosigkeitsdauer zu beeinflussen. Eingliederungszuschüsse sollen die Arbeitgeber dazu bewegen, Personen einzustellen, die sie ohne Aussicht auf Förderung nicht eingestellt hätten. Der Beitragsbonus für Arbeitnehmer ab dem 55. Lebensjahr verringert im Falle der Einstellung eines zuvor arbeitslosen älteren Arbeitnehmers die für die Beschäftigung dieser Person zu veranschlagenden Lohnkosten dauerhaft um den Beitrag des Arbeitgebers zur Arbeitslosenversicherung. Die Entgeltsicherung für ältere Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer mit Anspruch auf Arbeitslosengeld soll diesen die Anpassung an eine Nachfragesituation auf dem Arbeitsmarkt erleichtern, in der sie das früher einmal bezogene Entgelt nicht mehr realisieren können. Der Endbericht stellt die Förder- und Beschäftigungsstrukturen dar und präsentiert die Ergebnisse der Implementationsanalyse, die Effekte der Reformen auf die Wiederbeschäftigungschancen förderungsberechtigter Personen, die Ergebnisse der Stabilitäts- und Verbleibsanalyse nach Zugang in die Förderung sowie die Ergebnisse der Effizienzanalyse. Aus den Befunden werden Empfehlungen abgeleitet. Die Fortführung des Eingliederungszuschusses wird empfohlen. Hinsichtlich der Entgeltsicherung wird empfohlen, das Instrument stärker bekannt zu machen und die Geltungsdauer zu entfristen. Um den Beitragsbonus zu einem Bestandteil einer arbeitsmarktpolitischen Strategie zu machen und seine Steuerungswirkung zu erhöhen, müsste er in den Instrumentenkasten der Arbeitsagenturen überführt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Eingliederungszuschüsse und Entgeltsicherung für Ältere: Analysen auf Basis natürlicher Experimente (2006)
Zitatform
Ammermüller, Andreas, Bernhard Boockmann, Michael Maier & Thomas Zwick (2006): Eingliederungszuschüsse und Entgeltsicherung für Ältere. Analysen auf Basis natürlicher Experimente. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 49-66.
Abstract
"Das Papier beschreibt Ergebnisse einer Evaluation von Eingliederungszuschüssen (EGZ) und Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer. Es wird untersucht, ob förderberechtigte Personen im Vergleich zur Situation ohne diese Instrumente früher aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung wechseln. Die Ergebnisse der Evaluation wurden auf Basis natürlicher Experimente und unter Verwendung der reichhaltigsten Datenquelle in Deutschland, den Integrierten Erwerbsbiographien (IEB), bestimmt. Die Schätzungen weisen nicht auf Mitnahmeeffekte hin und zeigen, dass durch die Förderung durch EGZ zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Für die Entgeltsicherung ergeben sich keine signifikanten Effekte" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vermittlung in den Arbeitsmarkt - Sind nur die Besten gut genug? (2006)
Aust, Judith;Zitatform
Aust, Judith (2006): Vermittlung in den Arbeitsmarkt - Sind nur die Besten gut genug? (MonApoli Monitor Arbeitsmarktpolitik), Düsseldorf u.a., 15 S.
Abstract
"Die Dominanz der auf wirtschaftliche Aspekte reduzierten, segmentierenden Vermittlungspolitik der Bundesagentur geht eindeutig zu Lasten ihres sozialen Auftrages, den sie im Wesentlichen an die Politik rückdelegiert.
Der schwerpunktmäßige Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente entlang sozialrechtlich konstruierter Regelkreise wird dem Anspruch eines passgenauen Einsatzes der vorhandenen Mittel und einer zügigen Vermittlung in den Arbeitsmarkt nicht gerecht.
Die Vermittlungsaktivitäten insbesondere der Grundsicherungsträger weisen in vielen Fällen noch erhebliche Mängel auf: Eingliederungsvereinbarungen werden nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung geschlossen. Arbeitsgelegenheiten entsprechen häufig nicht dem Kriterium der Zusätzlichkeit.
Eine vom Ombudsrat vorgeschlagene parallel zur Bundesagentur gestaltete Struktur der Arbeitsgemeinschaften und Kommunen mit eigenem Controlling, eigener Infrastruktur und eigener Steuerung wird die Trennung in zwei Regelkreise dann weiter verstärken, wenn keine klaren Kriterien der Leistungsgewährung und des Controllings entwickelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm: 3. Zwischenbericht (2006)
Becker, Carsten; Ekert, Stefan;Zitatform
Becker, Carsten & Stefan Ekert (2006): Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm. 3. Zwischenbericht. Berlin, 86 S.
Abstract
"Für die Ermittlung der Wirkungen der EQJ-Förderung wurde eine Kontrollgruppe von Jugendlichen gebildet, befragt und deren Verbleib im Vergleich zu den in eine Einstiegsqualifizierung eingemündeten Jugendlichen analysiert. Die Kontrollgruppe wurde - anders als die Teilnehmer - Anfang 2005 nicht gefördert bzw. ist in eine BvB-Maßnahme eingemündet. Die Verbleibsanalyse beider Gruppen zeigt, dass nach etwa einem Jahr 61,1% (56,5%) der Programmteilnehmer, jedoch nur 22,1% (18,0%) der Kontrollgruppe in eine (betriebliche) Ausbildung eingemündet sind.
Die Befragung von Arbeitsagenturen und deren Analyse zeigt, dass etwa drei Viertel der Programmteilnehmer der erstgenannten Zielgruppe des Programms ('Bewerber mit aus individuellen Gründen eingeschränkten Vermittlungsperspektiven') zuzurechnen sind. Die Vermittlungs- und Empfehlungspraxis der Agenturen zeigt, dass nicht vermittelten Bewerbern mit schlechteren Startvoraussetzungen eher eine BvB-Maßnahme als eine Einstiegsqualifizierung empfohlen wird. Aus der Unternehmensbefragung geht hervor, dass (auch) die am Programm teilnehmenden Unternehmen nicht alle gemeldeten Plätze besetzen konnten bzw. besetzt haben. Als Begründung hierfür werden häufig - aber nicht allein - unterschiedlichste Defizite der Jugendlichen genannt. Dies zeigt zum einen, dass Unternehmen trotz der Förderung Plätze eher unbesetzt lassen, als sie mit ungeeignet eingestuften Bewerbern zu besetzen und zum anderen, dass die Zusammensetzung der faktisch in eine Einstiegsqualifizierung eingemündeten Jugendlichen auch durch das (selektive) Einstellungsverhalten der Unternehmen beeinflusst wird.
Von den Unternehmen, in denen Einstiegsqualifizierungen regulär zu Ende geführt wurden, haben 45,4% Jugendliche in Ausbildung übernommen. 36,3% dieser Unternehmen bekunden die Absicht, die Einstiegsqualifizierung anteilig auf die Ausbildungszeit anrechnen zu wollen. Die bisherigen Befunde geben keinen Anlass zu der Vermutung, dass sich das EQJ-Programm negativ auf das Ausbildungsverhalten der Unternehmen auswirkt: 29,5% der zuvor nicht ausbildenden Unternehmen sind zu Ausbildungsbetrieben geworden und die durchschnittliche Ausbildungsquote der bereits zuvor ausbildenden Unternehmen lag im November 2005 um fast ein Prozentpunkt über der des Vorjahres." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Neue arbeitsmarktpolitische Instrumente für Ältere: Lehren aus der Hartz-Evaluation (2006)
Zitatform
Brussig, Martin & Oliver Schweer (2006): Neue arbeitsmarktpolitische Instrumente für Ältere: Lehren aus der Hartz-Evaluation. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2006): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2006, S. 41-54.
Abstract
Ältere zwischen 50 und 60 weisen trotz geringerer Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, die höchsten Arbeitslosenquoten auf, was eine Folge ihrer erheblich höheren Arbeitslosigkeitsdauern ist. Das altersspezifische Risiko besteht also darin, arbeitslos zu bleiben. Zur Steigerung der Beschäftigtenquote Älterer ist neben der Stabilisierung bestehender Beschäftigungsverhältnisse auch erforderlich, für Arbeitgeber und ältere Arbeitnehmer Anreize für Wiedereintritte in Beschäftigung zu setzen. In dem Beitrag stehen mit der 'Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer' und dem 'Beitragsbonus' zwei Instrumente für Ältere im Mittelpunkt, die auf Vorschlag der Hartz-Kommission erstmals in die deutsche Arbeitsmarktpolitik eingeführt wurden. Ausgewählte Evaluierungsergebnisse für die Entgeltsicherung und den Beitragsbonus werden vorgestellt. Aufgrund der schwachen Inanspruchnahme beider Instrumente wird nur eine eingeschränkte Wirkung festgestellt. Die Häufigkeit der Inanspruchnahme hängt in erster Linie davon ab, wie die Instrumente von den Agenturen 'verkauft' werden. Die Implementationsanalyse ergab, dass diese von der Bundesagentur für Arbeit nur sehr defensiv angewendet wurden. Zudem konnten beide Instrumente ökonometrisch nicht befriedigend evaluiert werden, weil sie nicht oft genug beansprucht wurden. Als Fazit wird auch kritisch angemerkt, dass die Zeit, bis Wirkungen eingetreten sind oder hätten eintreten können, bei der Evaluierung nicht ausreichend berücksichtigt wurde. (IAB)
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Literaturhinweis
Zielstellung, Förderstrukturen und Effekte der "Entgeltsicherung": Erfahrungen mit einem Kombilohn für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (2006)
Zitatform
Brussig, Martin, Sarah Bernhard, Ursula Jaenichen & Thomas Zwick (2006): Zielstellung, Förderstrukturen und Effekte der "Entgeltsicherung". Erfahrungen mit einem Kombilohn für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 491-504.
Abstract
"Mit dem 'Ersten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' ('Hartz I') wurde ab 01.01.2003 eine Entgeltsicherung für Arbeitnehmer ab 50 Jahren eingeführt: Wer zur Beendigung oder Vermeidung von Arbeitslosigkeit eine Arbeit annimmt, die schlechter bezahlt wird als die letzte Arbeit, erhält einen Teil der Entgeltdifferenz von der Bundesagentur für Arbeit für den Zeitraum erstattet, in dem sonst Arbeitslosengeld I gezahlt worden wäre, wenn der Verdienstrückgang mindestens 50 Euro und der Restanspruch auf Arbeitslosengeld I mindestens 180 Tage beträgt. Die Entgeltsicherung ist Teil einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik für Ältere, weil ein Anreiz zur raschen Aufnahme einer Beschäftigung trotz Lohneinbußen besteht. Der Aufsatz beruht auf einer Evaluation der Entgeltsicherung und behandelt die bisher vorliegenden Erfahrungen mit der Entgeltsicherung. Insbesondere werden die Inanspruchnahme der Entgeltsicherung dargestellt sowie die Auswirkungen auf die Wiederbeschäftigungschancen Älterer untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Entgeltsicherung nur relativ selten genutzt wurde. Auch deshalb fällt der Nachweis, dass die Existenz der Entgeltsicherung die Wiederbeschäftigungschancen Älterer verbessert hat, negativ aus. Wesentliche Ursachen für die geringe Nutzung und ausbleibende Wirkung der Entgeltsicherung sind ihre geringe Bekanntheit, die unter anderem auf den zurückhaltenden Einsatz durch die Vermittler zurückzuführen ist, unklare und widersprüchliche Förderbestimmungen sowie die Tatsache, dass die Entgeltsicherung bestehende Akzeptanzprobleme für die Aufnahme der neuen Beschäftigung bei potenziellen Nutzer/innen mehrheitlich nur teilweise beseitigt. Jedoch scheint die Anreizwirkung bei starken Verdienstrückgängen höher zu sein als bei schwachen Einkommenseinbußen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP (2006)
Zitatform
Dornette, Johanna & Marita Jacob (2006): Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP. (IAB-Forschungsbericht 16/2006), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Im Jahr 1999 wurde das Jugendsofortprogramm der damaligen rot-grünen Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit initiiert und mehrere Jahre fortgeführt. Im Rahmen des Sofortprogramms 'Jugend mit Perspektive' wurden bis zum Jahr 2003 zahlreiche Maßnahmen angeboten, die danach zum Teil in den Katalog der Regelförderung übernommen wurden. Der Bericht präsentiert Ergebnisse aus der JUMP-Begleitforschung zu dem Umfang unterschiedlicher Förderangebote während der fünfjährigen Programmlaufzeit sowie deren regionalen und maßnahmebezogenen Schwerpunkten und der Struktur der Teilnehmer. Darüber hinaus diskutieren wir die Ergebnisse zahlreicher Analysen zu Zuweisungsmustern und deren Veränderungen zwischen 1999 und 2003 sowie zur Erreichung der Zielgruppen des Programms. Die meisten Eintritte in das Jugendsofortprogramm konnten 1999 im ersten Jahr der Laufzeit beobachtet werden. Sowohl der quantitative Umfang als auch der Einsatz unterschiedlicher Maßnahmen veränderten sich im Förderzeitraum: Während 1999 relativ häufiger ausbildungs- und qualifizierungsbezogene Maßnahmen eingesetzt wurden, stand seit 2000 die Förderung arbeitsloser Jugendlicher mit Lohnkostenzuschüssen und Qualifizierungs-ABM im Vordergrund. Etwa 40 Prozent aller JUMP-Maßnahmen wurden in Ostdeutschland durchgeführt. Hier beobachten wir vergleichsweise viele beschäftigungsschaffende Maßnahmen, während in Westdeutschland berufliche Fort- und Weiterbildung sowie Berufsvorbereitung und Erstausbildung Schwerpunkte bildeten. Die Zuweisung von Jugendlichen zu den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms erfolgte i. d. R. gemäß den Vorgaben durch die Richtlinien zum Jugendsofortprogramm und mit einer Ausnahme wurden die in den Richtlinien definierten Zielgruppen entsprechend ihren Anteilen an allen arbeitslosen Jugendlichen erreicht. Jugendliche mit Migrationshintergrund wurden in geringerem Umfang als beabsichtigt gefördert. Es traten auch über die Zeit relativ konstante Zuweisungsmuster zu den JUMP-Maßnahmen auf. Behinderte nahmen im gesamten Förderzeitraum mit hoher Wahrscheinlichkeit an AQJ-Maßnahmen und Qualifizierungs-ABM teil; Benachteiligte wiesen ebenfalls eine erhöhte Förderwahrscheinlichkeit in Qualifizierungs-ABM auf. Migranten nahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit an beschäftigungsbegleitenden Hilfen teil, in deren Rahmen auch Sprachunterricht angeboten wurde und sie wurden häufig sozialpädagogisch betreut." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Swedish youth labour market policies revisited (2006)
Zitatform
Forslund, Anders & Oskar Nordström Skans (2006): Swedish youth labour market policies revisited. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2006,06), Uppsala, 28 S.
Abstract
"The paper studies the efficiency of Swedish labour market policies for young workers. Using age discontinuities which define which policy regime an individual is covered by we present quasi-experimental evidence on the relative efficiency of different policy regimes currently in use. Results suggest that youth policies are more effective than the policies covering adult unemployed. The effects mainly appear early in the unemployment spell; we find no evidence of positive long run effects. To uncover which part of the policies that accounts for the positive effect, we use matching techniques to study the relative efficiency of youth programmes and general adult programmes which are available also for the young. The results indicate that youth programmes are significantly less effective than adult oriented programmes. Overall, the evidence thus suggest that youth policies speed up the transition from unemployment to jobs either due to pre-programme deterrence effects or because of more intense job search support from the public employment services before the programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Swedish youth labour market policies revisited (2006)
Zitatform
Forslund, Anders & Oskar Nordström Skans (2006): Swedish youth labour market policies revisited. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 168-185.
Abstract
"Dieser Beitrag behandelt die Effektivität der Arbeitsmarktpolitik für junge Erwachsene in Schweden. Durch Nutzung von Altersunterschieden beim Eintritt in die verschiedenen Programme lässt sich die relative Wirksamkeit der Maßnahmen als quasinatürliches Experiment bestimmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Maßnahmen für junge Erwachsene effektiver sind als Maßnahmen für andere Arbeitslose. Dieser Effekt tritt vor allem bei kurzer Arbeitslosigkeit ein. Um die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen zu testen, verwenden wir Matching-Verfahren. Dabei werden auch die allgemeinen Arbeitsmarktprogramme einbezogen, die ebenfalls von jungen Erwachsenen wahrgenommen werden. Dabei zeigt sich, dass die Programme selbst für junge Erwachsene weniger effektiv sind als die für andere Erwachsene. Insgesamt zeigt sich, dass Programme für junge Erwachsene den Übergang aus der Arbeitslosigkeit in die Beschäftigung beschleunigen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Umsetzung und Ergebnisse der öffentlich geförderten Arbeitsgelegenheiten nach § 16 (3) SGB II im Jahr 2005 (2006)
Gallenstein, Jürgen; Fischer, Elodie; Gerhardt, Michael;Zitatform
Gallenstein, Jürgen & Michael Gerhardt (2006): Umsetzung und Ergebnisse der öffentlich geförderten Arbeitsgelegenheiten nach § 16 (3) SGB II im Jahr 2005. Hamburg, 55 S.
Abstract
Arbeitsgelegenheiten gem. § 16 Abs. 3 SGB II. dienen vorrangig dazu, den Arbeitslosen, die trotz Beratung, Qualifizierung und Förderung der Vermittlung keinen Arbeitsplatz im allgemeinen Arbeitsmarkt finden, eine Beschäftigungsgelegenheit zu verschaffen, die ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern soll. Gleichzeitig werden Arbeitsgelegenheiten aber auch als 'Gegenleistung' für erhaltene Hilfeleistungen verstanden und sollen zur Überprüfung der Arbeitsbereitschaft beitragen. Nach einem Jahr Erfahrung in der Umsetzung von Arbeitsgelegenheiten wurde für Hamburg untersucht, inwieweit das Instrument die Erwartungen erfüllt hat und der Funktion als Instrument zur Eingliederung von Arbeitslosen in den allgemeinen Arbeitsmarkt gerecht geworden ist. In diesem Zusammenhang stellt sich zwingend die Frage nach der Effektivität (den erreichten Wirkungen) und der Effizienz (dem erforderlichen Aufwand) von Arbeitsgelegenheiten als Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Die vorliegende Untersuchung der Arbeitsgelegenheiten nach § 16 (3) SGB II ist bundesweit die erste ihrer Art. Sie ist als 'Patchwork-Analyse' konzipiert. Das bedeutet, für jede Stufe im Umsetzungsprozess der Arbeitsgelegenheiten wurden Daten aus unterschiedlichen Quellen herangezogen und ausgewertet. Öffentlich geförderte Arbeitsgelegenheiten sind in Hamburg gegenwärtig das quantitativ bedeutendste Instrument unter den Eingliederungsleistungen der Arge. Bezogen auf die Zahl der im Rechtskreis des SGB II registrierten Arbeitslosen hat jeder dritte Arbeitslose im Jahresverlauf 2005 schon einmal an einer Arbeitsgelegenheit teilgenommen. Die neue Vorgehensweise, Aufträge zur Durchführung von Arbeitsgelegenheiten im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens an die Träger zu vergeben, hat zur Verbesserung der Transparenz sowie zur Qualitätssteigerung geführt. Die eingereichten Projektvorschläge waren preisgünstiger als in der Programmplanung angesetzt. Gleichwohl haben neue Marktanbieter gute Integrationsergebnisse erzielt. Für das Jahr 2005 ist eine Integrationsquote von 20,3 % für das Gesamtprogramm feststellbar. (IAB2)
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Literaturhinweis
Making work pay for the elderly unemployed: evaluating alternative policy reforms for Germany (2006)
Haan, Peter; Steiner, Viktor;Zitatform
Haan, Peter & Viktor Steiner (2006): Making work pay for the elderly unemployed. Evaluating alternative policy reforms for Germany. (IZA discussion paper 2424), Bonn, 29 S.
Abstract
Drei Ansätze arbeitsmarktpolitischer Refomen mit älteren Arbeitnehmern als Zielgruppe werden in dem Beitrag evaluiert: (i) Lohnsubventionen, (ii) negative Einkommenssteuer und (iii) eine Subventionierung der Sozialabgaben bei Niedriglöhnen. Für diese drei hypothetischen Reformen werden die Auswirkungen hinsichtlich Arbeitsanreiz, Erwerbsbeteiligung und Wohlfahrt analysiert. Die Grundlage hierfür ist ein detailliertes Mikro-Simulationsmodell für Deutschland, das ein strukturelles Modell der Erwerbsbeteiligung von Haushalten beeinhaltet. Die Ergebnisse zeigen, dass die simulierten Auswirkungen hinsichtlich Erwerbsbeteiligung für alle drei arbeitsmarktpolitischen Reformen ähnlich und mäßig ausfallen, nämlich in der Größenordnung zwischen 20.000 und 30.000 weiblichen Arbeitnehmern sowie zwischen 10.000 und 20.000 männlichen Arbeitnehmern. Außerdem weisen die Ergebnisse darauf hin, dass die Wohlfahrtseffekte für Lohnsubventionen am höchsten ausfallen. (IAB)
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Literaturhinweis
Macroeconomic effects of short-term training measures on the matching process in Western Germany (2006)
Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher;Zitatform
Hujer, Reinhard & Christopher Zeiss (2006): Macroeconomic effects of short-term training measures on the matching process in Western Germany. (IZA discussion paper 2489), Bonn, 20 S.
Abstract
"This paper investigates the macroeconomic effects of short term training measures on the matching processes in West Germany. The empirical analysis is based on regional data for local employment office districts for the period from January 2003 to December 2004. The empirical model relies on a dynamic version of a matching function augmented by short term training measures. In order to obtain consistent estimates in the presence of a dynamic panel data model and endogenous regressors, GMM estimation methods are applied." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The effects of short-term training measures on the individual unemployment duration in West Germany (2006)
Zitatform
Hujer, Reinhard, Stephan L. Thomsen & Christopher Zeiss (2006): The effects of short-term training measures on the individual unemployment duration in West Germany. (ZEW discussion paper 2006-065), Mannheim, 31 S.
Abstract
Gemessen an der Zahl der Teilnehmer sind Maßnahmen der Eignungsfeststellung und Trainingsmaßnahmen die wichtigsten Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Dennoch fehlen bisher Belege für ihre Wirkung. Der Beitrag analysiert, wie sich diese Maßnahmen auf die individuelle Arbeitslosigkeitsdauer auswirken. Durch Anwendung eines multivariaten Mixed Proportional Hazard-Modells ist es möglich, den Zeitpunkt der Teilnahme an den Maßnahmen zu berücksichtigen und für die Selektivität beobachteter und unbeobachtete Faktoren zu kontrollieren. Darüberhinaus werden unterschiedliche Behandlungseffekte im Zeitverlauf berücksichtigt sowie heterogene Effekte aufgrund individueller Unterschiede. Die Ergebnisse der Analyse belegen die Effizienz der Maßnahmen: Die Arbeitslosigkeitsdauer der Teilnehmer wird deutlich reduziert und die Beschäftigungschancen werden verbessert. (IAB)
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Literaturhinweis
Hartz: Förderstrukturen (2006)
Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Schiwarov, Juliana;Zitatform
Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Juliana Schiwarov (2006): Hartz: Förderstrukturen. (Blickpunkt Arbeit und Wirtschaft 2006/02), Berlin, 6 S.
Abstract
Im Auftrag der Bundesregierung wird die Umsetzung des Ersten, Zweiten und Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (sog. Hartz- Gesetze) eingehend evaluiert. Acht Forschungskonsortien untersuchen die Wirkungen der arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Instrumente sowie den Umbau und die Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit. Die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik im Zusammenhang mit den Hartz-Gesetzen hat den Zugang zu arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Maßnahmen verändert. In dem Beitrag wird ein Überblick über den Umfang und die Struktur des Einsatzes der arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Instrumente gegeben. (IAB2)
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Literaturhinweis
The effectiveness of European active labor market policy (2006)
Kluve, Jochen;Zitatform
Kluve, Jochen (2006): The effectiveness of European active labor market policy. (IZA discussion paper 2018), Bonn, 47 S.
Abstract
"Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik sind in europäischen Ländern weit verbreitet. Aber trotz vieler ökonometrischer Evaluationsstudien existiert keine beweiskräftige länderübergreifende Antwort auf die Kernfrage 'Welches Programm funktioniert für welche Zielgruppe unter welchen (ökonomischen und institutionellen) Bedingungen?' Die Arbeit ist das Ergebnis eines umfangreichen Forschungsprojekts für die Europäische Kommission, das darauf abzielte, diese Kernfrage anhand einer Meta-Analyse zu beantworten. Die empirischen Ergebnisse der Studie sind überraschend eindeutig: Anstelle von Kontextfaktoren - z.B. Arbeitsmarktinstitutionen oder Konjunkturzyklus - ist fast ausschließlich die Art der aktiven Politikmaßnahme ausschlaggebend für ihre Effektivität. Während Beschäftigungsprogramme im öffentlichen Sektor schädlich erscheinen, können Lohnzuschüsse und 'Vermittlungsdienstleistungen und Sanktionen (Services and Sanctions)' die Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmer erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: RWI-discussion papers , 37 -
Literaturhinweis
Einstiegsqualifizierung für Jugendliche: erste Erfahrungen in der Region Westfälisches Ruhrgebiet. Ergebnisse der Kurzstudie "Erprobung neuer arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Umsetzung von "Hartz IV" - Wo bleiben die Jugendlichen?" (2006)
Kühnlein, Gertrud; Klein, Birgit;Zitatform
Kühnlein, Gertrud & Birgit Klein (2006): Einstiegsqualifizierung für Jugendliche. Erste Erfahrungen in der Region Westfälisches Ruhrgebiet. Ergebnisse der Kurzstudie "Erprobung neuer arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Umsetzung von "Hartz IV" - Wo bleiben die Jugendlichen?". (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 175), Düsseldorf, 72 S.
Abstract
"Um Jugendlichen mit 'individuellen Vermittlungshemmnissen' den Einstieg in Ausbildung und Beruf zu erleichtern, steht seit dem Ausbildungsjahr 2004/2005 das neue Instrument Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ-Maßnahmen) zur Verfügung. Die Partner des Nationalen Ausbildungspaktes streben durch diese sechs- bis zwölfmonatigen betrieblichen Praktika einen 'Brückenschlag' in die reguläre betriebliche Ausbildung an. Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung wurden die Erfahrungen des ersten Durchgangs für die Region Dortmund/'Westfälisches Ruhrgebiet' untersucht. Die Expertenbefragungen im Rahmen der Kurzstudie haben ergeben, dass von den knapp 300 Jugendlichen, die im Jahr 2004/2005 ein solches Praktikum absolvierten, etwa jede/r zweite anschließend in eine betriebliche Ausbildung übernommen wurde. Im Vergleich zu anderen ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen und angesichts der anhaltend hohen Jugendarbeitslosigkeit im Raum Dortmund wird dies als großer Erfolg gewertet. In der Untersuchung wird allerdings auch auf diverse Konstruktionsmängel dieses neuen Instruments hingewiesen: So verfügen die teilnehmenden Jugendlichen über relativ hohe Schulabschlüsse, Schüler/innen ohne Schulabschluss haben bei den EQJ-Maßnahmen kaum eine Chance. Als äußerst schwierig erweist sich auch die Anerkennung der Qualifizierungsbausteine auf die Ausbildungsdauer, weil die Teilnahme am Berufsschulunterricht nicht geregelt ist. Einstiegsqualifizierungen erweisen sich insofern allenfalls als Einstieg in eine verlängerte Ausbildung. Ob das Instrument EQJ dazu beiträgt, neue Ausbildungsplätze zu schaffen oder ob damit Ausbildungsplätze durch Langzeitpraktika tendenziell ersetzt werden, muss sich erst im Langzeitvergleich herausstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How do extended benefits affect unemployment duration?: a regression discontinuity approach (2006)
Zitatform
Lalive, Rafael (2006): How do extended benefits affect unemployment duration? A regression discontinuity approach. (IZA discussion paper 2200), Bonn, 33 S.
Abstract
"This paper studies a program that extends the maximum duration of unemployment benefits from 30 weeks to 209 weeks. Interestingly, this program is targeted to individuals aged 50 years or older, living in certain eligible regions in Austria. In the evaluation, I use sharp discontinuities in treatment assignment at age 50 and at the border between eligible regions and control regions to identify the effect of extended benefits on unemployment duration. Results indicate that the duration of job search is prolonged by at least .09 weeks per additional week of benefits among men, whereas unemployment duration increases by at least .32 weeks per additional week of benefits among women. The salient differences between men and women are consistent with the lower minimum age for early retirement applying to women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Maßnahmen für ostdeutsche Jugendliche und Jungerwachsene an der zweiten Schwelle: Inventarisierung und Ermittlung von Erfolgsfaktoren. Abschlussbericht (2006)
Wiener, Bettina; Meier, Heike; Teichert, Holger; Wagemann, Stefanie; Gotter, Christa; Rulofs, Christin; Schwertfeger, Katja;Zitatform
Wiener, Bettina & Heike Meier (2006): Maßnahmen für ostdeutsche Jugendliche und Jungerwachsene an der zweiten Schwelle. Inventarisierung und Ermittlung von Erfolgsfaktoren. Abschlussbericht. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2006-01), Halle, 219 S.
Abstract
Zur Untersuchung von Zweite-Schwelle-Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren mit erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung werden verschiedene Datenquellen ausgewertet: eine Telefonbefragung von über 700 ostdeutschen Bildungs- und Maßnahmeträgern an der zweiten Schwelle, die ca. 37.000 Jugendliche betreuten, eine Teilnehmerbefragung in ausgewählten Maßnahmen für Jugendliche an der zweiten Schwelle, sowie 40 Fallstudien, die mit Hilfe von Experteninterviews mit Geschäftsführern und Lehrkräften ausgewählter Zweite-Schwelle-Maßnahmen gewonnen wurden. Aus den Daten der Telefonbefragung und aus den Fallstudien wurden sieben Maßnahmetypen abgeleitet: 1. 'ziellos', 2. 'geförderte Beschäftigung', 3. 'Spezialqualifizierung', 4. 'Hilfe bei der Vermittlung', 5. 'mobile Männer', 6. 'komplette Umorientierung', 7. 'umorientierte Frauen'. Die unterschiedlichen Erfolgsquoten bei der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt nach Abschluss der Maßnahme werden für die einzelnen Maßnahmetypen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitsmarktsituation für Jugendliche nach wie vor problematisch ist, und dass sich die Jugendarbeitslosigkeit in Ostdeutschland in den letzten zehn Jahren weiter erhöht hat. Im Unterschied zu Maßnahmen für Jugendliche an der ersten Schwelle, greifen die Maßnahmen für Jugendliche an der zweiten Schwelle kaum und in zu geringem Maße. Besonders problematisch ist der steigende Anteil von langzeitarbeitslosen Jugendlichen. Der Paradigmenwechsel vom Bildungs-Push zum Beschäftigungs-Pull, der als ein Weg zur Erweiterung von Beschäftigungsmöglichkeiten diskutiert wird, gelingt derzeit nur in Ansätzen. Die Arbeitslosenquoten sind regional sehr unterschiedlich, wobei die Höhe der Jugendarbeitslosenquote nicht unbedingt von der Höhe der Gesamtarbeitslosenquote abhängen muss. (IAB)
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Literaturhinweis
Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher: EQJ-Programm. 2. Zwischenbericht (2005)
Becker, Carsten; Ekert, Stefan;Zitatform
Becker, Carsten & Stefan Ekert (2005): Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher. EQJ-Programm. 2. Zwischenbericht. Berlin, 30 S.
Abstract
"Im Juni 2004 haben Wirtschaft und Bundesregierung den 'Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland' geschlossen. Die Wirtschaftsvertreter haben sich darin unter anderem zur jährlichen Bereitstellung von 25.000 Plätzen für betrieblich durchgeführte Einstiegsqualifizierungen verpflichtet, um Jugendlichen, die auch nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen ohne Ausbildungsplatz bleiben, eine Qualifizierungsperspektive zu bieten. Die betrieblichen Sach- und Personalkosten der Einstiegsqualifizierung tragen die Unternehmen, die Einstiegsqualifizierungen anbieten, und vom Bund werden im Rahmen des 'Sonderprogramms zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ-Programm)' die Praktikantenvergütung durch einen Zuschuss zum Lebensunterhalt in Höhe von bis zu 192 Euro je Monat und die pauschalierten Gesamtsozialversicherungsbeiträge in Höhe von 102 Euro je Praktikant übernommen. Der 2. Zwischenbericht der Begleitforschung zum EQJProgramm ist als Fortschrittsbericht konzipiert, d.h. er baut auf dem ersten Zwischenbericht auf. Zunächst wird über den gegenwärtigen Stand der Begleitforschung, die laufenden Erhebungen und die Datenbasis dieses Berichts informiert. Anschließend werden in Kapitel 2 die Jugendlichen, die in ein EQJPraktikum eingemündet sind, hinsichtlich ihrer sozioökonomischen und weiteren Merkmale charakterisiert, d.h. die mit dem Programm faktisch erreichte Zielgruppe beschrieben. Darüber hinaus werden in Kapitel 2 auch die Unternehmen, die EQJ-Praktikanten beschäftigten, in ihrer Größen- und Branchenstruktur betrachtet. Das Kapitel 3 informiert sodann über Rahmenbedingungen, Verlauf und Ergebnisse der Praktika zur Einstiegsqualifizierung, bevor in Kapitel 4 die Ergebnisse der Verbleibsanalysen ehemaliger Praktikanten der Einstiegsqualifizierung vorgestellt werden. Den Abschluss dieses Zwischenberichts bildet Kapitel 5, in dem ein Fazit gezogen und Empfehlungen für die Paktpartner formuliert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Präsentation des 2. Zwischenberichts. -
Literaturhinweis
Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale: Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit (2005)
Bröker, Andreas H.; Schönig, Werner;Zitatform
Bröker, Andreas H. & Werner Schönig (2005): Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale. Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 112 S.
Abstract
"Die Vergleichsgruppenanalyse zu Kosten und Nutzen, ein Modellprojekt im Rahmen des bundesweiten Netzwerks BIK - Beschäftigungsförderung in Kommunen, hatte exemplarisch nachgewiesen, dass sich bei Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen eine gemeinsame Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit erfolgreich und lohnenswert für beide Seiten gestalten kann. Diese Nachfolgeuntersuchung wertet die vorhandene Datenbasis in vertiefter Form aus und geht der Frage nach, inwieweit einzelne vermittlungshemmende Merkmale wie z.B. Langzeitarbeitslosigkeit, Alter, gesundheitliche Einschränkungen, Verschuldung oder geringe Qualifikation den Marktzugang von Arbeitslosen erschweren. Zu den überraschenden Untersuchungsergebnissen gehört, dass sich bei einem adäquaten Qualitätsniveau der Beschäftigungsförderungen keines der Vermittlungshemmnisse als grundsätzlich unüberwindbar darstellt. Mit adressatenspezifischen Maßnahmen können selbst für Personen, die nach Aktenlage als kaum noch re-integrierbar gelten, Marktzugänge und Verbesserungen der Arbeitsmarktnähe erzielt werden. Gleichzeitig bringt die Studie exemplarische Nachweise, dass durch diese Art des Förderns und Forderns sowohl Teilnehmerzufriedenheit als auch positive fiskalische Effekte erreichbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nouveaux services: emplois jeunes l'importance du genre (2005)
Devoine, Lucie; Zoyem, Jean-Paul;Zitatform
Devoine, Lucie & Jean-Paul Zoyem (2005): Nouveaux services. Emplois jeunes l'importance du genre. In: Travail et emploi H. 104, S. 43-53.
Abstract
"This contribution aims at analysing three dimensions of worker's relationship to his/her work: skills acquisition, job satisfaction (and dissatisfaction) and attachment to his employer and to his occupation. We use data from a longitudinal survey of the labour market policies beneficiaries made by the statistical service of the Ministry of Labour (DARES). For young people enrolled in the French labour market programme called 'New Services - Jobs for Young People' (in French Nouveaux services - emplois jeunes, abbr. NSEJ), results show positive relationship to the work. However, gender inequalities remain: all other things equal, girls declare more frequently that they put a lot into their work, they also express more proud of well done work than boys, but girls are more prone to estimate that their abilities are not recognized. Some interpretations of these results are provided. To complement this evaluation of the NSEJ, we use more objective indicators to analyse the job situation after the programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Employment effects of the provision of specific professional skills and techniques in Germany (2005)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Stefan Speckesser (2005): Employment effects of the provision of specific professional skills and techniques in Germany. (IAB-Discussion Paper 21/2005), Nürnberg, 75 S.
Abstract
Auf der Basis einzigartiger prozessproduzierter Daten, die erst seit kurzem zur Verfügung stehen, werden die Beschäftigungseffekte öffentlich geförderter Qualifizierungsmaßnahmen zur beruflichen Weiterbildung geschätzt. Die empirische Analyse benutzt die Zugangsdaten zur Arbeitslosigkeit für 1993 und unterzieht sie einem lokalen linearen Propensity Score Matching. Hierdurch werden die durchschnittlichen Effekte für die Teilnehmer an Maßnahmen geschätzt, die nach einer Arbeitslosigkeitsdauer von einem bis sechs, sieben bis zwölf oder dreizehn bis vierundzwanzig Monaten starteten. Die empirischen Ergebnisse zeigen einen negativen Lock-In-Effekt für den Zeitraum direkt nach Programmbeginn und signifikant positive Effekte in Hinblick auf die Beschäftigungsquote in Höhe von etwa 10 Prozentpunkten ein Jahr nach Programmbeginn. Das generelle Muster der geschätzten Effekte ist für alle drei Zeitintervalle der Arbeitslosigkeitsdauer ähnlich. Die positiven Effekte tendieren dazu, nahezu vollständig bis zum Ende des Evaluierungszeitraums anzudauern. Sie sind in Westdeutschland stärker als in Ostdeutschland. (IAB)
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Literaturhinweis
Wem nützt die Privatisierung der Ausbildungsvermittlung?: das Beispiel der Düsseldorfer AusbildungsVermittlungsAgentur AVA (2005)
Frazzetto, Alessandra; Zimmer, Jochen;Zitatform
Frazzetto, Alessandra & Jochen Zimmer (2005): Wem nützt die Privatisierung der Ausbildungsvermittlung? Das Beispiel der Düsseldorfer AusbildungsVermittlungsAgentur AVA. (Reihe Gemeinwesenarbeit. Materialien 182), Neu-Ulm: AG Spak, 155 S.
Abstract
"Im Rahmen der so genannten 'Aktiven Arbeitsmarktpolitik' ist heute die Arbeits- und Ausbildungsvermittlung weitgehend dereguliert und privatisiert. Die vorliegende Untersuchung analysiert exemplarisch für den Zeitraum von 2002 bis 2004 die private Düsseldorfer Ausbildungs-Vermittlungs-Agentur (AVA). Dieses landesweit erste Modell in NRW war ein von der Arbeitsverwaltung qualitätskontrollierter Trägerverbund privater und öffentlicher Vermittlungsdienstleister. Seitdem die Arbeitsverwaltung die öffentlichen Mittel zur Förderung der Ausbildungsvermittlung nur noch landeszentral vergibt und ausschreibt, werden solche erfahrenen und milieunahen Träger nicht mehr berücksichtigt. Mit ihren Ergebnissen bietet die AVA-Studie heute eine Vergleichsmöglichkeit zwischen der bisherigen halbprivatisierten, qualitätskontrollierten Ausbildungsvermittlung und der aktuellen vollständig deregulierten Vermittlungspraxis. Darüber hinaus liefert sie umfangreiches Material über die jugendliche Wahrnehmung der Klassenstrukturen im Übergang von der Schule zur Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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