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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Europäische Union"
  • Literaturhinweis

    Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation (2008)

    Ant, Marc; Stamm, Margrit; Knuth, Matthias ; thi Hong Van, Phan; Löwenbein, Oded; Heister, Michael; Hammer, Andreas; Widmer, Thomas; Wirth-Bauer, Barbara; Fohgrub, Thomas; Krone, Sirkit; Weiland, Martin; Lob, Stefan; Happel-Tominski, Sabine; Lorenzen, Hans-Peter; Blien, Uwe ; Schröter, Daniela C.;

    Zitatform

    Ant, Marc, Andreas Hammer & Oded Löwenbein (Hrsg.) (2008): Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation. Bielefeld: Bertelsmann, 271 S.

    Abstract

    "Dieser Sammelband untersucht am Beispiel der Evaluation der Arbeitsmarktprogramme 'EQUAL' und 'Perspektive 50plus', inwieweit die Evaluation einen Beitrag zur Nachhaltigkeit von politischen Programmen leisten kann. Zu Wort kommen Projektleiter, Politiker sowie Mitarbeiter der DeGEval (Deutsche Gesellschaft für Evaluation), aus Hochschulen und evaluierenden Institutionen. Dargestellt wird eine Momentaufnahme unterschiedlicher Erfahrungen und Argumente, die eine Basis für die Diskussion über die weitere Entwicklung und Professionalisierung von Evaluationen bildet." (Textauszug, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Vorwort: (11-13);
    Michael Heister: Aktuelle Erfahrungen mit der Evaluation von EQUAL-Projekten in Deutschland (15-26);
    Martin Weiland: Arbeitsförderung für Ältere - Perspektive 50plus (27-53);
    Marc Ant: A framework for implementing evaluation and assessment strategies in social policy (55-71);
    Hans-Peter Lorenzen: Evaluationsstandards und ihre Umsetzung (73-82);
    Thomas Widmer: Qualitätsförderung und Qualitätssicherung mit Evaluationsstandards (83-100);
    Thomas Fohgrub: Hält Evaluation was sie verspricht? - Erfahrungen aus EQUAL I (101-112);
    Sabine Happel-Tominski: Die Erwartungen der Projektträger an die Evaluation (13-119);
    Andreas Hammer: Perspektiven für die Evaluation in den Entwicklungspartnerschaften und Netzwerken (121-130);
    Oded Löwenbein: Evaluation und Unternehmensberatung - Gemeinsamkeiten und Unterschiede (131-143);
    Margrit Stamm: Evaluation - wirksame Wege zur Nutzung - Wege zur wirksamen Nutzung (145-158);
    Marc Ant: Die Dimensionen der Evaluation im Nachhaltigkeitsmanagement (159-169);
    Barbara Wirth-Bauer: Gedanken der EQUAL-Programmevaluation zur Nachhaltigkeit (171-177);
    Matthias Knuth: Erste Erfahrungen mit der Nachhaltigkeit bei Perspektive 50plus aus der Sicht der Programmevaluation (179-192);
    Stefan Lob: Qualitätmanagement und Nachhaltigkeit am Beispiel von "Best Ager" (193-205);
    Uwe Blien, Phan Thi Hong Van: Die regionale Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (207-216);
    Daniele C. Schröter: The logic and methodology of sustainability evaluation - a checklist approach (217-236);
    Oded Löwenbein: Erfolge der Projektevaluation bei der Förderung der Nachhaltigkeit bei PFIFF und SilverStarS (237-246);
    Sirkit Krone: Ansätze zur Förderung der Nachhaltigkeit bei "Best Ager" durch die Projektevaluation (247-256);
    Andreas Hammer: Bedeutung der Netzwerkbildung bei EQUAL und Perspektive 50plus (257-267).

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  • Literaturhinweis

    Zur Wirksamkeit von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik (2007)

    Bohlinger, Sandra ;

    Zitatform

    Bohlinger, Sandra (2007): Zur Wirksamkeit von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 16, H. 2, S. 132-147. DOI:10.1515/arbeit-2007-0206

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach der Wirksamkeit der Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik (ALMP - activc labour market policies) nach, die seit mittlerweile rund 20 Jahren als politische Strategie zur Reduktion von Arbeitslosigkeit eingesetzt werden. Im Zentrum steht dabei die, Förderung beruflicher Bildung zur Erhöhung der Arbeitsmarktteilhabe. Ausgangspunkt bildet die Ausgabenentwicklung und -verteilung von ALMP in Deutschland und Europa. Daran anschließend werden die Probleme der Erfassung und des Nachweises der Wirksamkeit von ALMP skizziert und Befunde über die Impacts unterschiedlicher ALMP-Typen im deutschen und internationalen Kontext vorgestellt. Daraus lässt sich eine Reihe von Erkenntnissen ableiten, die als Voraussetzung für die Konzeption erfolgreicher ALMP gelten und Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung aktiver Arbeitsmarktpolitik zulassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation von Arbeitsmarktpolitik (2006)

    Bangel, Bettina; Deeke, Axel; Brinkmann, Christian;

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    Bangel, Bettina, Christian Brinkmann & Axel Deeke (2006): Evaluation von Arbeitsmarktpolitik. In: R. Stockmann (Hrsg.) (2006): Evaluationsforschung : Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (3. Aufl.) (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 01), S. 311-344.

    Abstract

    "Die zunehmende Bedeutung von Evaluation hat die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen in Wissenschaft und Praxis neu belebt und seitens der politikberatenden Arbeitsmarktforschung eine Reflexion über die Rolle und Weiterentwicklung von Evaluationskonzepten angeregt. In dem Beitrag werden zunächst die zentralen Diskussionslinien der Debatte anhand des Spannungsfeldes zwischen traditionellen Evaluationskonzepten einerseits und dem Ansatz der zielorientierten Evaluation andererseits nachgezeichnet (Kapitel 1.2). Konzepte zur Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen, ihre konkreten Zielvorgaben, Fragestellungen und Verfahrensweisen lassen sich ferner nicht altgemeingültig bestimmen. Sie müssen vielmehr auf die Kontextbedingungen und die Erfordernisse der verschiedenen Nutzergruppen rückbezogen werden. Auch wenn es durchaus Fragestellungen von allgemeiner Relevanz gibt, werden Konzepte zur Erfolgsbewertung von Programmen je nach Adressatenkreis sei es etwa die Europäische Union, der Bund, ein einzelnes Bundesland oder aber ein Projektträger der Arbeitsförderung unterschiedlich akzentuiert sein. Dies wird bei der Entwicklung und Diskussion von Evaluationskonzepten und ihrer methodisch-empirischen Herangehensweise oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag fragt daher aus verschiedenen Perspektiven der Bundesebene (Kapitel 2), der Landesebene (Kapitel 3) sowie aus europäischer Sicht (Kapitel 4) nach den Konzepten, Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven der Evaluation von Arbeitsmarktprogrammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy effects for women in Europe: a survey (2006)

    Bergemann, Annette; Berg, Gerard J. van den ;

    Zitatform

    Bergemann, Annette & Gerard J. van den Berg (2006): Active labor market policy effects for women in Europe. A survey. (IZA discussion paper 2365), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "We survey the recent literature on the effects of active labor market policies on individual labor market outcomes like employment and income, for adult female individuals without work in European countries. We consider skill-training programs, monitoring and sanctions, job search assistance, and employment subsidies. The results are remarkably uniform across studies. We relate the results to the relevant level of female labor force participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Wirksamkeit aktiver Arbeitsmarktpolitik in Europa (2006)

    Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Kluve, Jochen (2006): Die Wirksamkeit aktiver Arbeitsmarktpolitik in Europa. (RWI-Materialien 28), Essen, 17 S.

    Abstract

    "Die meisten europäischen Staaten setzen Maßnahmen der Aktiven Arbeitsmarktpolitik - z.B. Fortbildungsprogramme oder Lohnsubventionen - zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ein, oftmals mit erheblichem finanziellen Aufwand. Es gibt jedoch kaum länderübergreifende empirische Erkenntnisse, welche Maßnahme unter welchen Bedingungen für welche Teilnehmergruppe tatsächlich wirksam ist. Eine Meta-Analyse auf Basis von Evaluationsstudien aus einzelnen europäischen Ländern kann diese Frage beantworten - mit überraschend deutlichen Ergebnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effectiveness of European active labor market policy (2006)

    Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Kluve, Jochen (2006): The effectiveness of European active labor market policy. (IZA discussion paper 2018), Bonn, 47 S.

    Abstract

    "Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik sind in europäischen Ländern weit verbreitet. Aber trotz vieler ökonometrischer Evaluationsstudien existiert keine beweiskräftige länderübergreifende Antwort auf die Kernfrage 'Welches Programm funktioniert für welche Zielgruppe unter welchen (ökonomischen und institutionellen) Bedingungen?' Die Arbeit ist das Ergebnis eines umfangreichen Forschungsprojekts für die Europäische Kommission, das darauf abzielte, diese Kernfrage anhand einer Meta-Analyse zu beantworten. Die empirischen Ergebnisse der Studie sind überraschend eindeutig: Anstelle von Kontextfaktoren - z.B. Arbeitsmarktinstitutionen oder Konjunkturzyklus - ist fast ausschließlich die Art der aktiven Politikmaßnahme ausschlaggebend für ihre Effektivität. Während Beschäftigungsprogramme im öffentlichen Sektor schädlich erscheinen, können Lohnzuschüsse und 'Vermittlungsdienstleistungen und Sanktionen (Services and Sanctions)' die Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmer erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lokale Beschäftigungsbündnisse: europäische Perspektiven in Forschung und Praxis (2005)

    Kodre, Petra; Scheffelt, Elke; Roggenkamp, Martin; Roth, Christian;

    Zitatform

    Kodre, Petra, Martin Roggenkamp, Christian Roth & Elke Scheffelt (Hrsg.) (2005): Lokale Beschäftigungsbündnisse. Europäische Perspektiven in Forschung und Praxis. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 58), Berlin: Edition Sigma, 206 S.

    Abstract

    "In der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik hat sich in den neunziger Jahren insbesondere durch die Implementation lokaler Beschäftigungsbündnisse in der Europäischen Union eine neue Handlungsebene etabliert. Aufgrund ihres dezentralen Handlungskontextes und ihres partnerschaftlichen Ansatzes erschließen diese Bündnisse neue Potenziale für mehr Beschäftigung. Das Erkenntnisinteresse dieses Bandes richtet sich auf die Handlungsbedingungen, Erfolgsfaktoren und möglichen Fehlentwicklungen dezentraler Kooperation, wobei die Funktionsweise regionaler Selbstorganisation und Fragen der Effizienz lokaler Beschäftigungsbündnisse von besonderer Bedeutung sind. Die Autor/inn/en stellen nicht nur einzelne Fallbeispiele vor und präsentieren übergreifende Synthesen aus empirischen Einzelergebnissen, sondern diskutieren auch unterschiedliche theoretische Zugänge zur Thematik insbesondere aus der Netzwerk- und Governanceforschung. Ihr Ziel ist es dabei, aus einer europäischen und regionalen sowie international vergleichenden Perspektive den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis voranzutreiben und den Blick für die Erfolgsbedingungen und die mögliche Übertragbarkeit derartiger Bündnisse zu schärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Equilibrium Evaluation of Active Labor Market Programmes Enhancing Matching Effectiveness (2005)

    Linden, Bruno Van der ;

    Zitatform

    Linden, Bruno Van der (2005): Equilibrium Evaluation of Active Labor Market Programmes Enhancing Matching Effectiveness. (IZA discussion paper 1526), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "This paper evaluates counselling programmes in an equilibrium matching model where workers are heterogeneous in skill levels. Job search effort, labour demand and wages are endogenous. When wages are bargained over, raising the effectiveness of or the access to counselling programmes pushes wages upwards and leads to lower search effort among nonparticipants. The effects of increasing the access of the low-skilled are evaluated numerically by enlarging successively the set of endogenous behaviours. Induced effects outweigh substantial positive micro effects on low-skilled employment when all 'margins' are taken into account. The inter-temporal utility of the low-skilled nevertheless increases because search effort declines. On the contrary, when the net wage of the low-skilled is a fixed proportion of the one bargained by the high-skilled, raising the access to counselling programmes has small positive effects on all criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation von Arbeitsmarktpolitik (2004)

    Bangel, Bettina; Deeke, Axel; Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Bangel, Bettina, Christian Brinkmann & Axel Deeke (2004): Evaluation von Arbeitsmarktpolitik. In: R. Stockmann (Hrsg.) (2004): Evaluationsforschung : Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2., überarb. u. aktual. Aufl.) (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 01), S. 309-341.

    Abstract

    "Die zunehmende Bedeutung von Evaluation hat die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen in Wissenschaft und Praxis neu belebt und seitens der politikberatenden Arbeitsmarktforschung eine Reflexion über die Rolle und Weiterentwicklung von Evaluationskonzepten angeregt. In dem Beitrag werden zunächst die zentralen Diskussionslinien der Debatte anhand des Spannungsfeldes zwischen traditionellen Evaluationskonzepten einerseits und dem Ansatz der zielorientierten Evaluation andererseits nachgezeichnet (Kapitel 1.2). Konzepte zur Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen, ihre konkreten Zielvorgaben, Fragestellungen und Verfahrensweisen lassen sich ferner nicht allgemeingültig bestimmen. Sie müssen vielmehr auf die Kontextbedingungen und die Erfordernisse der verschiedenen Nutzergruppen rückbezogen werden. Auch wenn es durchaus Fragestellungen von allgemeiner Relevanz gibt, werden Konzepte zur Erfolgsbewertung von Programmen je nach Adressatenkreis sei es etwa die Europäische Union, der Bund, ein einzelnes Bundesland oder aber ein Projektträger der Arbeitsförderung unterschiedlich akzentuiert sein. Dies wird bei der Entwicklung und Diskussion von Evaluationskonzepten und ihrer methodisch-empirischen Herangehensweise oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag fragt daher aus verschiedenen Perspektiven der Bundesebene (Kapitel 2), der Landesebene (Kapitel 3) sowie aus europäischer Sicht (Kapitel 4) nach den Konzepten, Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven der Evaluation von Arbeitsmarktprogrammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Müller, Petra; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz & Petra Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006". (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 283), Nürnberg, 336 S.

    Abstract

    "Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes und der Länder wird, wie schon bis 1999, auch in der neuen Phase der Europäischen Strukturfonds von 2000 bis 2006 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Das Programm soll die gesetzliche Arbeitsförderung qualitativ ergänzen und ist mit ihr über die Mischfinanzierung aus ESF-Mitteln und SGB III-Mitteln verknüpft. Im Kern handelt es sich um ein zielgruppenorientiertes Programm zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen. Nach dem vom ESF vorgegebenen System der Begleitung und Bewertung der Kofianzierung der nationalen Arbeitsförderung sollen die Umsetzung und Ergebnisse des Programms in den Jahren 2000 bis 2002 im Rahmen einer sog. Halbzeitbewertung untersucht werden. Das IAB hat seinen Bericht zur Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms im Jahr 2003 vorgelegt. Er wird nun an dieser Stelle veröffentlicht. Nach einer einleitenden Vorstellung des konzeptionellen Ansatzes der Begleitforschung wird zunächst die bisherige Umsetzung des Programms im Zusammenspiel mit der gesetzlichen Regelförderung und im Kontext des Zielsystems des ESF in Deutschland vor dem Hintergrund der Entwicklung des Arbeitsmarktes untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass das Programm - anders als das Vorläuferprogramm 'AFG-Plus' von 1995 bis 1999 - wie geplant umgesetzt wurde. Allerdings bestehen erhebliche Steuerungsprobleme, die vor allem aus der spezifischen Konstruktion der Mischfinanzierung aus dem ESF und der Regelförderung resultieren. Daraus und aufgrund der Änderungen der ergänzten gesetzlichen Arbeitsförderung ab 2003 ergeben sich Anforderungen an eine Neuschneidung des Programms für die restliche Laufzeit bis Ende 2006. Implementationsfragen und mikroanalytische Fragen zur ESF-Förderung beruflicher Weiterbildung und Trainingsmaßnahmen sowie Qualifizierung bei Kurzarbeit sind Gegenstand weiterer Berichtsteile. Zielgruppenerreichung, Maßnahmemerkmale und Förderergebnisse einschließlich Verbleib werden soweit möglich im Vergleich mit der gesetzlichen Förderung ohne ESF-Ergänzung untersucht. Abgeschlossen wird der Bericht mit einer Analyse der Zielgruppenerreichung und Förderergebnisse unter dem Aspekt der Chancengleichheit von Frauen und Männern beim Zugang und im Ergebnis der ESF-BA-Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002 (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 21-149.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird ein vorläufiges Fazit der Umsetzung für den Förderzeitraum 2000 bis Ende 2002 gezogen. Im Vordergrund des Berichtes steht die Umsetzung der Inputziele des Programms, insbesondere die Frage nach der Förderentwicklung in Abhängigkeit von den Zielen des Programms. Es wird ausgeführt, dass die bisherige Umsetzung relativ passgenau erfolgt ist und der Programmplanung entspricht. Für den weiteren Projektablauf sind die zwischenzeitlich eingetretenen Veränderungen des SGB III zu berücksichtigen. Die neuen Richtlinien sehen vor, dass künftig ausdrücklich Jugendliche und erwachsene Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund zu den Zielgruppen der beruflichen Qualifizierung gehören. Gefördert werden demnach das ESF-Unterhaltsgeld für die so genannten Nichtleistungsbezieher/innen, die Finanzierung von Überbrückungsgeldbezieher/innen und neu auch bei Gründung einer 'Ich-AG', die Qualifizierung während des Bezugs von Kurzarbeitergeld bei der so genannten strukturellen Kurzarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005: vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe & Beate Kurtz (2004): Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005. Vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 50 S.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Erhebung des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der vierte Zwischenbericht beschreibt zunächst die Ziele der Begleitforschung für die 'Aktualisierung der Halbzeitbewertung' (final evaluation) im Jahr 2005. Im folgenden werden Schwerpunkte der laufenden Arbeiten vorgestellt. Dabei handelt es sich insbesondere um die Umsetzung des Programms vor dem Hintergrund der 'Hartz-Gesetze' und Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Instrumente des ESF-BA-Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Hilfen zur Existenzgründung und Qualifizierung während Kurzarbeit). Abschließend wird die Zukunft des Programms ab 2005 eingeschätzt. Schwerpunkt werden die Beobachtung und Analyse der Folgen der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe auf den Umfang und die Struktur der Zielgruppenerreichung in der weiteren Programmdurchführung sein. Erste Ergebnisse werden frühestens 2006 erwartet. Ein Tabellenanhang enthält Ergebnisse der Individualdatenbank der Begleitforschung zur Förderentwicklung 2000 bis 2003. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gegenstand, Auftrag und Konzept der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Gegenstand, Auftrag und Konzept der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 1-20.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesagentur für Arbeit. In dem Beitrag werden die Vorgehensweisen und das Konzept der durch das IAB durchgeführten Begleitforschung dargestellt. Im einzelnen werden behandelt: Ziele und Gegenstand des Förderungsprogramms; das Evaluationskonzept; die Begleitforschung als prozess- und kontextorientierte Wirkungsanalyse sowie der Stand der Begleitforschung nach Ablauf der ersten Projektphase. Die Begleitforschung ist in verschiedenen Teilprojekten organisiert, die u.a. umfassen: Aufbau und Fortschreibung einer Individualdatenbank über geförderte Personen und Vergleichsgruppen; Erhebungen und Analysen; Analysen zur Zielgruppenerreichung; Wirkungsanalysen; Aggregierte Verbleibsanalysen und Wirkungsabschätzungen im regionalen Vergleich. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The effectiveness of qualification measures for employed workers: an evaluation study for Saxony (2004)

    Fertig, Michael ;

    Zitatform

    Fertig, Michael (2004): The effectiveness of qualification measures for employed workers. An evaluation study for Saxony. (IZA discussion paper 1205), Bonn, 29 S.

    Abstract

    "This paper investigates whether and to what extent employment policy measures (co-) financed by the European Social Fund in Germany meet their objective. Specifically, it is analyzed whether qualification programs for employed workers in the German state of Saxony were effective in terms of employment protection. To this end, a control function approach is implemented which utilizes a unique firm-level dataset. This model explicitly accounts for unobserved heterogeneity between participating and non-participating companies by modeling the participation decision process. Our results suggest a positive effect of program participation. However, this positive treatment effect varies considerably across different sub-groups of the treatment as well as the comparison group" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms (2004)

    Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas (2004): Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 151-206.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird für die erste Projektphase untersucht, inwieweit die angestrebten Zielgruppen tatsächlich erreicht wurden. Insbesondere bei der Gruppe der Nichtleistungsbezieher/innen wird die Förderung als erfolgreich eingeschätzt. Im einzelnen werden für die verschiedenen Zielgruppen (differenziert nach Ost- und Westdeutschland) die folgenden Werte dargestellt: Anteil der sich in einem ungeförderten Beschäftigungsverhältnis Befindenden jeweils 30 bzw. 182 Tage nach dem Austritt aus der ESF-BA-Förderung; Anteil der arbeitslos oder arbeitssuchend Gemeldeten nach 30 Tagen bzw. sechs Monaten; Anteil der aus der Förderung Ausgetretenen, die eine weitere Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik in Anspruch nehmen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III (2004)

    Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Kurtz, Beate (2004): Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 207-264.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit den bisher weniger bekannten Trainingsmaßnahmen, bei denen es sich um ein Instrument handelt, das mit einer relativ kurzen Maßnahmedauer und vergleichsweise geringen Kosten arbeitet. Seit 1999 wird ein deutlicher Anstieg bei diesen Maßnahmen beobachtet, wobei die Verbleibsquoten bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen mit 68 Prozent deutlich höher als bei Maßnahmen der Träger ausfallen. Da die Abbrecherquote bei dieser Art der Förderung vergleichsweise niedrig ist, wird vorgeschlagen, Teile der beruflichen Weiterbildung durch Trainingsmaßnahmen in Form von modulartigen Qualifizierungsbausteinen zu ersetzen. Insbesondere wäre dies bei berufsbezogenen, berufsübergreifenden oder berufspraktischen Weiterbildungen oder bei Übungseinrichtungen zu empfehlen, weniger bei Abschlüssen für einen anerkannten Ausbildungsberuf. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Interventionen des Europäischen Sozialfonds (2004)

    Rothgang, Michael ; Lageman, Bernhard; Schuldt, Karsten; Dehio, Jochen; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Rothgang, Michael, Jochen Dehio, Bernhard Lageman, Frank Schiemann & Karsten Schuldt (2004): Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Interventionen des Europäischen Sozialfonds. (RWI-Materialien 03), Essen, 54 S.

    Abstract

    Der Europäische Sozialfonds (ESF) soll die Tätigkeiten der EU-Mitgliedstaaten zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Humanressourcen unterstützen und ergänzen. Im Mittelpunkt der Halbzeitbewertung des Zeitraums 2000 bis 2006 steht die Frage nach dem Beitrag der ESF-Förderung zur Europäischen Beschäftigungsstrategie. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Halbzeitbewertung sind die Veränderungen der sozioökonomischen Rahmenbedingungen, die (weitere) Kohärenz und Relevanz der Ziele, der Beitrag der ESF-Interventionen zur Umsetzung der Europäischen Beschäftigungsstrategie im Rahmen der Nationalen Beschäftigungspolitischen Aktionspläne, Programmdurchführung, und -vollzug, Ergebnisse und Wirkungen des Einsatzes der Förderinstrumente, Kosten- und Effizienzaspekte der ESF-Förderung, Umsetzung der Querschnittsziele, sowie die leistungsgebundene Reserve. Fazit: Der Beitrag des ESF zur Beschäftigungsstrategie wird als positiv eingeschätzt. Es wird jedoch empfohlen, "dass sich der ESF für die zweite Hälfte der Förderperiode weg von einem präventiven Ansatz und stärker hin zu einer Strategie umorientiert, bei der die Säulen Steigerung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitsproduktivität und Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Eingliederung im Mittelpunkt stehen." Die Gutachter befürworten somit keinen generellen Kurswechsel, sondern einen Kompromiss zwischen Beibehaltung der Grundanlagen des Programms und einer Umorientierung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Raus aus dem Dornröschenschlaf: Qualität und Wirksamkeit von Berufsberatung gewinnen international an Bedeutung (2004)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (2004): Raus aus dem Dornröschenschlaf. Qualität und Wirksamkeit von Berufsberatung gewinnen international an Bedeutung. In: EURO Professional H. 59, S. 8-11.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick Studien aus 36 Ländern, in deren Mittelpunkt die Qualität und Wirksamkeit der Bildungs- und Berufsberatung sowie deren gesetzlich-institutionelle und politische Fundierung stand. Initiiert von der OECD, der EU und der Weltbank sieht die Konzeption dieser Studien Bildungs- und Berufsberatung als eine auf Individuen ausgerichtete Dienstleistung, deren Wirkungen jedoch zugleich hohen gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen stiften. Es werden drei grundlegende Zieldimensionen der Beratungstätigkeit unterschieden: Lernziele, arbeitsmarktpolitische Ziele und Chancengleichheit. Eingebunden in eine Strategie des lebensbegleitenden Lernens fördert und unterstützt die Bildungs-, Berufs- und Laufbahnberatung folgende Faktoren: 1. Entwicklung und Erreichung individueller Lernziele; 2. Erhöhung der Effektivität und Effizienz im Bildungswesen; 3. Entwicklung und Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit; 4. Ellokations- und Matchingprozesse am Arbeitsmarkt; 5. soziale Integration benachteiligter Gruppen. Weltweit gibt es vergleichbare Trends bei den Beratungsangeboten, wie z. B. die Durchführung der Beratung von privaten und gemeinnützigen Anbietern und die Schaffung von Mainstream-Angeboten für alle. Uneinheitlich stellen sich dagegen die Trends zur Professionalisierung bzw. Deprofessionalisierung dar. Die Autorin gibt abschließend Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Beratungsdienstleistungen und für die Berufsberatungspolitik. So plädiert sie dafür, dass der Staat die Verantwortung dafür übernehmen muss, dass es ein für jedermann leicht zugängliches Beratungsangebot gibt, das definierten Qualitätsstandards entspricht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The European reform logjam and the economics of reform (2004)

    Straubhaar, Thomas; Winkelmann, Rainer ;

    Zitatform

    Straubhaar, Thomas & Rainer Winkelmann (Hrsg.) (2004): The European reform logjam and the economics of reform. (Applied economics quarterly supplement 55), Berlin: Duncker & Humblot, 152 S.

    Abstract

    "Im April 2004 fand in Berlin die 67. Wissenschaftliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute (ARGE) in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Forschungsinstituten statt. Im Mittelpunkt standen Gründe für und Auswege aus dem 'Reformstau' in Europa. Europa tut sich schwer mit wirtschaftspolitischen Strukturreformen. Oft widersetzen sich vor allem größere EU-Länder ganz dem Druck zur Veränderung, oder es werden nur partielle Reformen durchgeführt. Doch Verzögerungen von Reformen sind mit hohen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden: Dazu gehören Wachstums- und Beschäftigungsverluste. Druck zum Wandel ergibt sich allein schon aus der demographischen Entwicklung in Europa. Die Alterung der Bevölkerung wird zu weniger Steuereinnahmen für die Staaten und zu geringeren Beiträgen für die Sozialversicherungen führen. Ein Beitrag dieses Heftes widmet sich dem deutschen "Sozialstaatsdilemma".
    Die Beiträge thematisieren u.a. die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Sozialsysteme, Bestimmungsfaktoren des Erfolgs wirtschaftspolitischer Reformen und die Reform des Gesundheitswesens in Europa. Die Referate werden jeweils in einem Koreferat kritisch beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Projekt "Evaluation der ESF-Ergänzung der Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW)": Methodenbericht. Hauptstudie (2004)

    Abstract

    Dargestellt wird die Durchführung der schriftlichen Befragung im Rahmen des Teilprojektes 'Evaluation der ESF-Ergänzung der Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) - mikroanalytische Untersuchungen zu Ergebnissen und Wirkungen'. Es handelt sich dabei um eine Panelerhebung, die zu zwei Erhebungszeitpunkten im Zeitraum von Oktober 2003 bis Mai 2004 durchgeführt wurde. Der Hauptstudie wurde ein Pretest als Instrumententest vorgeschaltet. Ziel des Pretests war es, den Fragebogen sowohl im Hinblick auf inhaltliche Akzeptanz, Frageformulierung und Layout zu testen. Die Feldphase der Haupterhebung begann am 30. Oktober 2003 mit dem Erstversand der Befragungsunterlagen. Es folgten zwei Erinnerungsschreiben für alle Einsatzadressen ohne Rücklaufstatus. Im April 2004 wurden die Nonrespondents zweier Zielgruppen zusätzlich telefonisch befragt. Für alle vier Zielgruppen wurde insgesamt ein Rücklaufergebnis von 61,4 Prozent erreicht. Die nach ausgewählten soziostrukturellen Merkmalen differenzierte Ausschöpfung wird getrennt nach den vier Zielgruppen betrachtet und es erfolgt eine detaillierte Betrachtung von sozialgruppenspezifischen Teilnahmewahrscheinlichkeiten. Es wird festgestellt, 'dass eine selektive Teilnahme an der Erhebung beobachtet werden kann, sich die Selektivitätseffekte aber alles in allem in moderaten Größenordnungen bewegen. Insbesondere lässt sich kein vollständiger und auch kein nahezu vollständiger Ausfall einer bestimmten Gruppe feststellen.' Im Anhang befinden sich die Anschreiben, die Datenschutzerklärung, sämtliche Fragebögen, sowie die Konventionen und Übersicht der Datenprüfung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Labor markets and social security: issues and policy options in the U.S. and Europe (2003)

    Addison, John T. ; Welfens, Paul J.J.;

    Zitatform

    Addison, John T. & Paul J.J. Welfens (Hrsg.) (2003): Labor markets and social security. Issues and policy options in the U.S. and Europe. Berlin u.a.: Springer London, 402 S.

    Abstract

    "These continue to be difficult times for the labor markets of the industrialized nations. Shifts in labor demand, deregulatory impulses, and the ongoing process of globalization have each impacted the labor markets of the United States and Europe. In the face of the globalization of economic relations and the challenge of the NICs, employment has stagnated in some member states of the EU - in sharp contrast to the United States. Even though several European countries have introduced seemingly successful labor market reforms, whether Euroland as a whole will be able to cope with heterogeneous labor market dynamics and rising immigration is an open question. This theme provides the backdrop to this book. Its main focus is on labor market rules, unemployment, and aspects of the social security system. Theory and practice receive equal attention. Options for reforming labor markets and the social security system provide the policy content." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment and social exclusion: a comparative study (2003)

    Hammer, Torild;

    Zitatform

    Hammer, Torild (Hrsg.) (2003): Youth unemployment and social exclusion. A comparative study. Bristol: The Policy Press, 233 S.

    Abstract

    "Throughout the European Union rates of unemployment among young people tend to be higher than among the general population and there is a serious risk of marginalisation and exclusion. This book presents the findings of the first comparative study of unemployed youth in Europe using a large and original data set. It addresses some of the key questions around the issue including: -How do young people cope with unemployment? -Does unemployment lead to social exclusion of young people, implying a withdrawal from society, financial deprivation and social isolation? Drawing on a research sample of over 17.000 young unemployed people in 10 European countries, the book examines how different welfare strategies and labour market policies in different countries influence the risk of social exclusion among unemployed youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie: Endbericht (2002)

    Abstract

    "Der Untersuchungsauftrag zu einer Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie beinhaltet zwei vorrangige Ziele: 1. Bewertung des Umfanges, in dem die Beschäftigungspolitischen Leitlinien die politische Entscheidungsfindung beeinflusst und zu Reformen geführt haben. 2. Feststellung, in welchem Umfang diese Politiken und Reformen zur Erreichung der Ziele der Beschäftigungsstrategie beigetragen haben. Diese beiden Kernfragen werden jeweils für sieben Schwerpunktthemen untersucht, und zwar:
    - Strategien zur Prävention und Aktivierung bei Arbeitslosigkeit,
    - Beschäftigungsfreundliches Steuer-Transfer-System,
    - Soziale Integration,
    - Vereinfachung des Verwaltungsaufwands und Selbständigkeit,
    - Schaffung von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor auf lokaler Ebene und im Sozialsektor,
    - Modernisierung der Arbeitsorganisation,
    - Chancengleichheit.
    Das Untersuchungskonzept beinhaltet die Bearbeitung dieser sieben Themen in jeweils drei Schritten: Analyseschritt 1 basiert vor allem auf einer Auswertung von seit Ende 1997 vorgenommenen Gesetzesänderungen, Durchführungsbestimmungen aber auch tarifvertraglicher Regelungen und der Bewertung von Sonderprogrammen. Analyseschritt 2 bewertet diese Aktivitäten vor dem Hintergrund der Ziele der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Dabei werden insbesondere quantitative Veränderungen der zentralen statistischen Messgrößen, wie z.B. Arbeitslosenzahlen, Übergang in Langzeitarbeitslosigkeit, Entlastung des Faktors Arbeit durch Änderungen im Steuer-Transfersystem, Veränderungen im Bereich der berufsbezogenen Weiterbildung untersucht. Analyseschritt 3 beinhaltet eine kausale Betrachtung. D.h., die im Schritt 2 ermittelten Veränderungen werden daraufhin untersucht, ob diese im Zusammenhang mit den Anstößen der Europäischen Beschäftigungsstrategie und den daraus resultierenden Veränderungen der nationalen Politiken stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Taxation, welfare and the crisis of unemployment in Europe (2001)

    Buti, Marco; Sestito, Paolo; Fernandez Bayon, Ricardo; Wijkander, Hans; Graafland, Johan; Blundell, Richard ; Martinez Mongay, Carlos; Bovenberg, Lans; Mooij, Ruud de; Eklöf, Matias; Roeger, Werner; Bourguignon, Francois; Salomäki, Aino; Blomquist, Sören ; Ca'Zorzi, Michele;

    Zitatform

    Buti, Marco, Paolo Sestito & Hans Wijkander (Hrsg.) (2001): Taxation, welfare and the crisis of unemployment in Europe. Cheltenham u.a.: Elgar, 300 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Buches analysieren die Auswirkungen der europäischen Steuer- und Wohlfahrtssysteme auf den Anreiz, Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeit aufzunehmen.
    Inhalt:
    Bourguignon: Redistribution and labour-supply incentives;
    Martínez Mongay/ Fernández Bayón: Effective taxation, spending and employement performance;
    Salomäki: Net replacement rates of the unemployed : comparison of various approaches;
    Sestito/ Ca'Zorzi: The retreat of welfare system : myths and reality. A broad comparison of trends of social protection expenditure across EU countries;
    Blundell: Evaluating the labour supply responses to 'in-work' benefit reforms for low income workers;
    Blomquist/ Eklöf: Tax reform and labour supply in Sweden : were low and high skill individuals affected differently?;
    Bovenberg/ Graafland/ de Mooij: The Dutch employment miracle and fiscal challenges of the twenty-first century;
    Wijkander/ Roeger:Skill-biased technical change, sectoral heterogeneity and wage setting: unemployment or wage inequality (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of peer review programme on active labour market policy 2000-2001 (2001)

    Abstract

    Das Peer Review-Programm wurde 1999 von der Europäischen Kommission mit der Zielsetzung gestartet, die Übertragbarkeit von vorbildlichen Verfahren in der aktiven Arbeitsmarktpolitik innerhalb der Europäischen Union zu fördern. Im Rahmen von ExpertInnentreffen ("Reviews") und mit Hilfe von Berichten und Evaluationen werden vorbildliche Verfahren in einzelnen Mitgliedstaaten analysiert und im Hinblick auf seiner Übertragbarkeit auf andere Mitgliedstaaten ("Peer-Länder") diskutiert. Der vorliegende Bericht evaluiert die Ergebnisse des Programms im Zeitraum 2000 bis 2001. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    What's worked for the long-term unemployed?: learning the lessons (1998)

    Crighton, Matthew;

    Zitatform

    Crighton, Matthew (1998): What's worked for the long-term unemployed? Learning the lessons. In: Local Economy, Jg. 12, H. 4, S. 296-308.

    Abstract

    "As the Labour government's New Deal gets under way, many are wondering whether it will succeed where other programmes have not. This is of course not the first UK government which has tried to deal with unemployment through ambitious supply-side programmes for the unemployed. Employment Training was launched with almost as much fanfare and the expectations of it have been made all the more conspicuous in retrospect by its failure to fulfil them. The evolution of Employment Training (ET) and then Training for Work (TfW) has followed the path of increasing effectiveness in superficial terms by limiting programmes to Chose most employable within the client group. This is a questionable objective and abandons the hardest but most essential part of any programme for die unemployed: helping the very long-term unemployed, empowering disadvantaged groups, removing barriers and dealing with social exclusion. It remains to he seen whether the New Deal will be more effective. This article looks at two relevant studies - the ERGO programme, and Models of Integration, which was partfunded by ERGO. It compares their conclusions with other sources and concludes by discussing their implications and some issues for this type of study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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