Springe zum Inhalt

Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Performance pay for private program providers and impact on participants: A field experiment with employment services in Norway (2025)

    Hernæs, Øystein M. ;

    Zitatform

    Hernæs, Øystein M. (2025): Performance pay for private program providers and impact on participants: A field experiment with employment services in Norway. In: Labour Economics, Jg. 95. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102753

    Abstract

    "This study examines whether performance-based pay for private employment service providers improves employment outcomes for program participants compared to traditional hourly compensation. Finding effective ways to outsource public services to external providers has the potential to improve the quality and efficiency of these services. Using a large-scale randomized controlled trial (RCT) conducted in Norway from April 2018 to December 2021, we evaluate the impact of different payment models on the performance of private firms in delivering labor market programs. A total of 4898 unemployed individuals were randomly assigned to either a treatment group (37 %), where providers received performance-based pay contingent on participants’ employment outcomes, or a control group (63 %), whereproviders were compensated on an hourly basis. Despite the substantial financial incentives involved, our findings reveal no significant differences in employment rates, earnings, or hours worked between the two groups. The results allow us to rule out effects on monthly earnings of ± €5 and employment effects of ± 1 percentage points after 12 months. There were no indications of heterogeneous treatment effects across different participant groups. A cost-benefit analysis suggests a supportive case for performance pay due to lower public costs, although this estimate is subject to uncertainty." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslose mit multiplen Beeinträchtigungen: Wer sie sind. Was sie denken – und was sie beeinflusst. Wie mit ihnen umzugehen ist. (2025)

    Herteux, Andreas;

    Zitatform

    Herteux, Andreas (2025): Langzeitarbeitslose mit multiplen Beeinträchtigungen. Wer sie sind. Was sie denken – und was sie beeinflusst. Wie mit ihnen umzugehen ist. Karbach: Erich von Werner Verlag, 289 S.

    Abstract

    "Langzeitarbeitslosigkeit ist eines der drängendsten sozialen Themen unserer Zeit. Kaum ein Bereich steht so sehr im Fokus politischer Debatten, in kaum ein anderes Feld fließen vergleichbar viele finanzielle Mittel – und doch bleibt der nachhaltige Erfolg seit Jahrzehnten aus. Woran liegt das? Vielleicht daran, dass wir diese Menschen zu kennen glauben – in Wahrheit aber nur ihr Umfeld betrachten: Lebenslagen, Bildungsdaten, Gesundheitszustände. Wir analysieren das Können, aber nicht das Wollen. Doch wer sind sie wirklich? Was bewegt sie? Was beeinflusst ihr Denken und Verhalten? Spielt Arbeit in ihrem Leben noch eine Rolle? Und was ist für sie eigentlich normal? Dieses Buch wagt erstmals einen ganzheitlichen Blick – einen, der auch die innere Welt der Betroffenen und die tiefgreifende Prägung durch digitale Einflüsse mitdenkt. Auf Basis eines der umfassendsten empirischen Zugänge der letzten Jahre entwickelt Andreas Herteux neue Kategorisierungen – und gelangt zu einem überraschenden Befund: Die vermeintlich homogene Gruppe ist in Wirklichkeit ein Mosaik unterschiedlicher Milieus – mit eigenen Denkmustern, eigenen Wegen, eigenen Ressourcen. Herteux entwirft nicht nur eine neue wissenschaftliche Klassifikation, sondern schlägt einen Paradigmenwechsel vor: Weg von der Maßnahme – hin zu einem umfassenden Verständnis. Ein Verständnis, das anerkennt, dass heute viele Normalitätskonzepte gleichberechtigt nebeneinander existieren – und dass ein veraltetes Denken in korrigierbaren Normabweichungen an der Realität scheitern muss: bei der Langzeitarbeitslosigkeit ebenso wie im gesellschaftlichen Denken insgesamt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Berufsberatung im Erwerbsleben (2025)

    Heusler, Anna ; Sprenger, Christian; Stephan, Gesine ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Heusler, Anna, Julia Lang, Christian Sprenger & Gesine Stephan (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben. In: Denk-doch-Mal.de H. 2, S. 1-8.

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2020 bietet die Bundesagentur für Arbeit (BA) bundesweit die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) an. Die zentrale Zielgruppe sind Erwerbstätige vor einer beruflichen Neu- bzw. Umorientierung, die dementsprechend auch die Mehrheit der Beratenen ausmachen. Dieser Beitrag erläutert zunächst die Ziele und Umsetzung der BBiE. Weiterhin beschreibt er, welche Beschäftigten aus welchen Betrieben im Jahr 2021 die Beratung genutzt haben. Hierzu werden die Beratenen mit einer repräsentativen Referenzgruppe von Beschäftigten verglichen, die die BBiE nicht in Anspruch genommen haben. Jüngere Menschen sowie Frauen haben überproportional häufig an einer Beratung teilgenommen. Beratene Beschäftigte verdienten im aktuellen Job weniger als die Referenzgruppe, und sie arbeiteten häufiger in Jobs mit einem geringeren Anforderungsniveau sowie in Teilzeit. Zudem hatten sie seltener einen Hochschulabschluss, aber häufiger eine abgeschlossene Ausbildung." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heusler, Anna ; Stephan, Gesine ; Lang, Julia ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Rolle und Positionierung von Vermittlungsagenturen für die faire Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte (2025)

    Hillmann, Felicitas ; Sommerfeld, Sophie; Senol, Gökce;

    Zitatform

    Hillmann, Felicitas, Gökce Senol & Sophie Sommerfeld (2025): Zur Rolle und Positionierung von Vermittlungsagenturen für die faire Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte. (nups Working paper 4), Berlin, 124 S.

    Abstract

    "Unsere Mikrostudie befasst sich mit der Rolle von Vermittlungsagenturen zur Rekrutierung von internationalen Arbeitskräften im Kontext der Diskussion um Faire Migration – wie diese seit ca. 10 Jahren durch internationale Organisationen gefordert wird. Dazu setzen wir uns zunächst mit den Begrifflichkeiten „Faire Migration“ und „fair recruitment“ auseinander und stellen die existierenden internationalen Handlungsansätze zur Herstellung fairer Migration vor, wir richten den Fokus auf das Employer-pays principle. Wir konzentrieren uns anschließend auf das Fallbeispiel Deutschland. Hier ergibt sich die Komplexität des Themas „Personalvermittlung internationaler Arbeitskräfte“ daraus, dass erstens internationale Konventionen und national unterschiedliche Rechtsprechungen auf die Vertragsgestaltung und die Arbeitsbedingungen vor Ort auswirken und Grauzonen eröffnen. Zweitens wirkt sich die historisch bedingte Verwobenheit des ehemaligen Vermittlungsmonopols der Bundesagentur für Arbeit weiter auf bestehende Regulierungsansätze aus, insbesondere beim Spezialfall Arbeitnehmerüberlassung. Drittens entsteht die Komplexität in der Vermittlungspraxis durch die unterschiedlichen Beschäftigungstraditionen in den verschiedenen Branchen. In unserer empirischen Untersuchung konnten wir sowohl Klarheit über die Zahl der tatsächlich aktiven privaten Vermittlungsagenturen in Deutschland schaffen, außerdem die Gründungsdynamik und die Grundstruktur der Vermittlungsbranche abbilden. Durch die Auswertung von qualitativen Interviews, inklusive der Interviews in einem Sendeland (Indonesien), und der Plattform „PlattformXY“1 mit ihrer Untergruppe „I want out“ konnte ein umfassendes Bild der aktuellen Situation am Vermittlungsmarkt nachgezeichnet werden. Es werden Empfehlungen zur Ausgestaltung von fairer Rekrutierung gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Comparing the Impacts of Czech <scp>ALMP</scp> Training Programmes Implemented During the 2020 <scp>COVID</scp>‐19 Pandemic to Programmes in 2016 and 2019 (2025)

    Hora, Ondrej ; Suchanec, Miroslav ;

    Zitatform

    Hora, Ondrej & Miroslav Suchanec (2025): Comparing the Impacts of Czech ALMP Training Programmes Implemented During the 2020 COVID‐19 Pandemic to Programmes in 2016 and 2019. In: Social Policy and Administration, Jg. 59, H. 7, S. 1143-1157. DOI:10.1111/spol.13115

    Abstract

    "This article focuses on the impacts of training programs on leaving unemployment during the COVID-19 period. The main issue addressed is uncertainty about the effects of ALMP programs during the pandemic. We implemented the matched-pairs quasi-experimental design on administrative data from the 2016, 2019, and 2020 program implementation, counting 21,990 participants and controls. We found lower hazard rates of employment entry in absolute terms in the COVID-19 period than before, but training programs had greater positive impacts due to the economic cycle effect prevailing over implementation difficulties. The main conclusion is that the effects of training programs during the COVID pandemic were sound because the situation among the disadvantaged worsened proportionally; on average, it took them much longer to find work than in the previous periods." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Reskilling and Resilience (2025)

    Humlum, Anders; Plato, Pernille;

    Zitatform

    Humlum, Anders & Pernille Plato (2025): Reskilling and Resilience. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34095), Cambridge, Mass, 42 S. DOI:10.3386/w34095

    Abstract

    "This paper shows that effective reskilling can have profound mental health benefits for workers and their partners. Using institutional variation in access to higher education after work accidents in Denmark, we find that reskilling prevents one case of depression for every three injured workers. Strikingly, the spillover effects on partners are just as large. These mental health gains are accompanied by higher partner employment and increased separation rates, suggesting that reskilling frees partners from costly relationship commitments. Together, the mental health and partner benefits add 83% to the direct labor earnings gains from reskilling." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The Macroeconomic Dynamics of Labor Market Policies (2025)

    Hurst, Erik ; Winberry, Thomas; Pastorino, Elena; Kehoe, Patrick J. ;

    Zitatform

    Hurst, Erik, Patrick J. Kehoe, Elena Pastorino & Thomas Winberry (2025): The Macroeconomic Dynamics of Labor Market Policies. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33614), Cambridge, Mass, 53 S. DOI:10.3386/w33614

    Abstract

    "We develop a dynamic macroeconomic framework with worker heterogeneity, putty-clay adjustment frictions, and firm monopsony power to study the distributional impact of labor market policies over time. Our framework reconciles the well-known tension between low short-run and high long-run elasticities of substitution across inputs of production, especially among workers with different skills within a same education group. We use this framework to evaluate the effects of redistributive policies such as the minimum wage and the Earned Income Tax Credit. We argue that since these policies generate slow transition dynamics that can differ greatly in the short and long run, a serious assessment of their overall impact must take account of the entire time path of the responses they induce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    From rules to forests: rule-based versus statistical models for jobseeker profiling (2025)

    Junquera, Álvaro F. ; Kern, Christoph ;

    Zitatform

    Junquera, Álvaro F. & Christoph Kern (2025): From rules to forests: rule-based versus statistical models for jobseeker profiling. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-025-00399-w

    Abstract

    "Public employment services (PES) commonly apply profiling models to target labor market programs to jobseekers at risk of becoming long-term unemployed. Such allocation systems often codify institutional experiences in a set of profiling rules, whose predictive ability, however, is seldomly tested. We systematically compare the predictive performance of a rule-based profiling procedure currently used by the PES in Catalonia, Spain, with the performance of statistical models in predicting future long-term unemployment (LTU) spells. Using comprehensive administrative data, we develop logit and machine learning models and evaluate their performance with respect to both model discrimination and calibration. Compared to the rule-based model used in Catalonia, our machine learning models achieve greater discrimination ability and remarkable improvements in calibration. Particularly, our random forest model is able to accurately forecast LTU spells and outperforms the rule-based model by offering robust predictions that perform well under stress tests. This paper presents the first performance comparison between a complex, currently implemented, rule-based approach and complex statistical profiling models. Our work illustrates the importance of assessing the calibration of profiling models and the potential of statistical tools to assist public employment services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rehabilitation neu denken – Zugänge vereinfachen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Fachkräfte sichern (2025)

    Kalckreuth, Annette von;

    Zitatform

    Kalckreuth, Annette von (2025): Rehabilitation neu denken – Zugänge vereinfachen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Fachkräfte sichern. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 3, S. 124-127. DOI:10.1055/a-2596-7376

    Abstract

    "Sinkende Beitragsleistungen, steigende Antragszahlen – der demographische Wandel und der Fachkräfteengpass stellen das deutsche Reha-System vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wachsen die Erwartungen an Effizienz und Bürgerfreundlichkeit. Um dem gerecht zu werden, muss die Zusammenarbeit zwischen den Rehabilitationsträgern besser werden. Besonders bei komplexen Beeinträchtigungen und bei psychischen Erkrankungen sind schnelle und passgenaue Lösungen gefragt. Der Beitrag zeigt auf, warum und wie sich das System weiterentwickeln muss, um eine bedarfsgerechte, kosteneffiziente und zukunftsfähige Rehabilitation zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "Die Berufsberatung im Erwerbsleben wird als sehr offen und kundenorientiert wahrgenommen" (Interview) (2025)

    Keitel, Christiane; Heuer, Linda; Schludi, Martin; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Keitel, Christiane & Martin Schludi; Linda Heuer & Julia Lang (interviewte Person) (2025): "Die Berufsberatung im Erwerbsleben wird als sehr offen und kundenorientiert wahrgenommen" (Interview). In: IAB-Forum H. 14.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251114.01

    Abstract

    "Wer sich mitten im Arbeitsleben neue Ziele steckt, bekommt seit 2020 Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit. Mit der Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) betrat die BA in gewisser Weise Neuland. Welche Erfahrungen sammelte die BA bisher mit dem neuen Angebot? Und wie wird die Arbeit der Beratungsfachkräfte von den regionalen Akteuren in diesem Themenfeld wahrgenommen? Das IAB hat dazu in einer qualitativen Studie zahlreiche Einzelinterviews mit Beratungsfachkräften und weiteren Beteiligten geführt, die als IAB-Forschungsbericht 22/2025 erschienen ist. Zu den Ergebnissen stehen Julia Lang und Linda Heuer der Redaktion des IAB-Forum Rede und Antwort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Displacement effects of the Finnish hiring subsidy - Evidence from a funding discontinuity (2025)

    Korpela, Heikki;

    Zitatform

    Korpela, Heikki (2025): Displacement effects of the Finnish hiring subsidy - Evidence from a funding discontinuity. (VATT working papers / Valtion Taloudellinen Tutkimuskeskus (Helsinki) 179), Helsinki, 45 S.

    Abstract

    "Finland offers a subsidy to employers for hiring individuals with low employment prospects. In 2015, changes to the subsidy’s funding caused some regions to unexpectedly suspend new subsidy grants. I examine wages and employment in these regions using a differences-in-differences setting, with regions where the subsidy remained available serving as control areas. Among the population with low employment prospects, the temporary halt reduced the wage sum from subsidized employment by 37.2 million euros (âˆ'32%) over the following year and relative to the control areas. The similarly measured net decline in the total wage sum in this group was 32.7 million euros (âˆ'7.3%). Because the reductions in subsidized and total wage sums are very similar, the suspension of new subsidy grants appears to have been largely uncompensated by increases in unsubsidized employment. This suggests that any displacement effects from the subsidy, where the subsidized jobs would be replacing unsubsidized ones, are likely to be small." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Performative agency among street-level bureaucrats: its implications for citizen encounters with the welfare state (2025)

    Kovács, Borbála ; Morris, Jeremy ; Grauslund, Anne Sophie ;

    Zitatform

    Kovács, Borbála, Jeremy Morris & Anne Sophie Grauslund (2025): Performative agency among street-level bureaucrats: its implications for citizen encounters with the welfare state. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 45, H. 5/6, S. 529-545. DOI:10.1108/ijssp-10-2024-0520

    Abstract

    "Purpose: The purpose of this study is to use ethnographic immersion in low-discretion bureaucratic contexts to explore how performative communication affects welfare bureaucracy outcomes in two European contexts. Design/methodology/approach Comparative ethnographic study of face-to-face welfare bureaucratic encounters between frontline workers and new parents claiming and/or receiving universal family entitlements in Denmark and Romania, using a most-different comparative design. Findings Irrespective of discretion, “successful” bureaucratic interactions are judged based on demeanour (performative agency). This judgement carries over to general dispositions towards the welfare state. Originality/value A performative taxonomy of welfare bureaucrats involved in the delivery of universal and contributory family services and benefits helps explain perceived outcomes of face-to-face frontline welfare encounters. The paper also argues for moving beyond logocentrism in ethnographic studies of street-level welfare work towards a more encompassing understanding of language." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Access Through Peer Support: Implications of an Innovative Counselling Approach in German Jobcentres (2025)

    Lammers, Klara ;

    Zitatform

    Lammers, Klara (2025): Access Through Peer Support: Implications of an Innovative Counselling Approach in German Jobcentres. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.10366

    Abstract

    "This research approaches the theoretical discourse on accessibility from an empirical perspective using a qualitative study in a specific field of social services. In Germany, jobcenters are institutions responsible for promoting employment, providing benefits, and offering counselling to unemployed people. Due to their hierarchical structures, standardized processes, and orientation towards the paradigms of an activating labor market policy, jobcenters can be described as organizations that are difficult to access for clients, especially for people with mental disorders. Based on a qualitative analysis, this article examines an innovative model project that implements a peer support approach in this context. Peer support volunteers have experienced mental disorders themselves and support users on this basis. The analysis comprises 38 individual interviews and seven group discussions with peer support volunteers and users, addressing the research question of how the introduction of peer support has changed the perception of accessibility within the jobcenter institution. The empirical results show that changes are taking place both at a structural level and concerning the relationships and organization of support. However, certain barriers within the organization remain and restrict accessibility. With reference to Clarke’s access theory, the majority of the identified changes can be understood as conservative active-outreach strategies aligned with the existing system and its normative orientations. Additionally, the involvement of the previously little-heard and potentially stigmatised perspective of people who have experienced mental disorders themselves reveals a transformative potential at certain points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Nur wenige Betriebe kennen die „Assistierte Ausbildung flexibel“ (2025)

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Leber, Ute & Barbara Schwengler (2025): Nur wenige Betriebe kennen die „Assistierte Ausbildung flexibel“. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 15.01.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250115.01

    Abstract

    "Mit der „Assistierten Ausbildung flexibel“ (AsA flex) bieten die Arbeitsagenturen sowohl Betrieben als auch Jugendlichen Unterstützung bei der Ausbildung an – beginnend bei der Suche nach Stellen bzw. Bewerber*innen, über die Begleitung während der Ausbildung selbst, bis hin zum erfolgreichen Berufsabschluss der Auszubildenden. AsA flex fungiert dabei als Brücke zwischen jungen Menschen und ihren Ausbildungsbetrieben, vor allem, wenn die Anforderungen der Betriebe nicht optimal zum Potenzial passen, das der junge Mensch mitbringt. Allerdings wird AsA flex bislang vergleichsweise selten genutzt. Dies hat möglicherweise damit zu tun, dass das Unterstützungsinstrument nur wenigen Betrieben bekannt ist." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Welche Betriebe nehmen die Weiterbildungsförderung der BA in Anspruch? (2025)

    Leber, Ute;

    Zitatform

    Leber, Ute (2025): Welche Betriebe nehmen die Weiterbildungsförderung der BA in Anspruch? In: Denk-doch-Mal.de H. 1, 2025-01-15.

    Abstract

    "Der beruflichen Weiterbildung kommt in der modernen Arbeitswelt eine hohe Bedeutung zu. Dies gilt für Beschäftigte, für die Weiterbildung ein wichtiges Mittel zur Sicherung ihrer Arbeitsmarktchancen ist, ebenso wie für Betriebe, die auf diesem Wege ihren Qualifikationsbedarf decken und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können. Wie vorliegende Studien zeigen, ist die Weiterbildungsbeteiligung jedoch ungleich verteilt. So nehmen insbesondere Geringqualifizierte, aber auch Ältere sowie Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen nur vergleichsweise wenig an Weiterbildung teil (vgl. zum Beispiel Bundesministerium für Bildung und Forschung 2024). Fragt man nach den Gründen für die unterdurchschnittliche Weiterbildungsbeteiligung mancher Personengruppen, so deuten empirische Untersuchungen auf die Bedeutung einer Vielzahl an Faktoren hin. Neben mangelnden Informationen über die Bedeutung von Weiterbildung und Weiterbildungsangebote spielen dabei auch finanzielle und zeitliche Restriktionen eine Rolle. Mit der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit (BA) steht ein Instrument zur Verfügung, das Betriebe beziehungsweise Beschäftigte bei einer Weiterbildungsteilnahme finanziell unterstützt. Zentrale Ansprechpartner für die Weiterbildungsförderung sind dabei die Betriebe; die Agenturen für Arbeit erstatten diesen die Kosten für Lehrgänge und leisten Zuschüsse zum Arbeitsentgelt der Beschäftigten. War die Weiterbildungsförderung bei ihrer Einführung im Jahr 2006 noch auf bestimmte Beschäftigtengruppen beziehungsweise Betriebe beschränkt, steht sie mittlerweile allen offen. Nach einem Ausbau der Fördermöglichkeiten in den Jahren 2019 und 2020 wurde die Weiterbildungsförderung zuletzt im Rahmen des Aus- und Weiterbildungsgesetzes im Jahr 2024 reformiert mit dem Ziel, die Transparenz der Förderung zu erhöhen und den Zugang zu Weiterbildungsangeboten zu erleichtern." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Closing the Mismatch: Encouraging Jobseekers to Reskill for Shortage Occupations (2025)

    Leduc, Elisabeth ; Tojerow, Ilan ;

    Zitatform

    Leduc, Elisabeth & Ilan Tojerow (2025): Closing the Mismatch: Encouraging Jobseekers to Reskill for Shortage Occupations. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17731), Bonn, 56 S.

    Abstract

    "We partner with a Public Employment Service to examine whether jobseekers can be encouraged to reskill for shortage occupations. In a large-scale field experiment involving 100,000 recently unemployed individuals, we provide information on shortage occupations and related training opportunities. The intervention increased participation in transversal training courses by 6%, but did not boost enrolment in occupational training for shortage jobs. Jobseekers also shifted their search towards high-demand occupations, yet employment remained unchanged. These findings suggest that while low-cost informational interventions can influence job search and training behaviour, different approaches are likely needed to drive substantial reskilling among jobseekers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die prädiktive Rolle von Selbstwirksamkeitserwartung für die Wiedereingliederung nach stationärer psychosomatischer Rehabilitation bei Erwerbstätigen mit psychischen Störungen (2025)

    Lidolt, Gianni ; Kobelt-Pönicke, Axel ; Hansmann, Marieke; Kröger, Christoph ; Beller, Johannes ;

    Zitatform

    Lidolt, Gianni, Johannes Beller, Marieke Hansmann, Axel Kobelt-Pönicke & Christoph Kröger (2025): Die prädiktive Rolle von Selbstwirksamkeitserwartung für die Wiedereingliederung nach stationärer psychosomatischer Rehabilitation bei Erwerbstätigen mit psychischen Störungen. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 5, S. 291-297. DOI:10.1055/a-2654-4661

    Abstract

    "Die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben ist eines der wichtigsten Ziele der psychosomatischen Rehabilitation. Internationale Studien zeigten, dass eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung die Zeit bis zur Rückkehr zur Arbeit positiv beeinflussen kann. In dieser Studie wurde der Einfluss von Selbstwirksamkeitserwartung auf die Rückkehr zur Arbeit nach einer stationären psychosomatischen Rehabilitationseinrichtung für Erwerbstätige mit psychischen Störungen untersucht. In einer retrospektiven Längsschnittstudie wurden die Teilnehmenden (N=180) einer Rehabilitation zu ihrer arbeitsplatzbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung, zur Depressivität, zur Dauer der Beschäftigung vor der Rehabilitation und zu anderen demografischen Variablen befragt. Die Versicherungsdaten wurden zur Berechnung der Zeit bis zur Rückkehr zur Arbeit nach 12 Monaten herangezogen. Mit Hilfe von Cox-Regressionsanalysen wurden relevante Prädiktoren ermittelt. Weiterführend wurden korrelative Zusammenhänge und Prä-Post-Analysen hinsichtlich der Selbstwirksamkeit und Depressivität durchgeführt. Eine höhere arbeitsplatzbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung und eine längere Beschäftigungsdauer vor der Rehabilitation erhöhten die Chance auf eine schnellere Rückkehr zur Arbeit. Die Behandlung zeigte Veränderungen in der Depressivität (d=0,97) und der arbeitsplatzbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung (d=|0,36|). Im Verlauf der psychosomatischen Rehabilitation könnte die arbeitsplatzbezogene Selbstwirksamkeitserwartung für den Prozess der Wiedereingliederung bei Beschäftigten mit psychischen Störungen ein relevanter Faktor sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Iterations of work inclusion beyond the standard service: Personalized welfare services in the era of activation and innovation (2025)

    Lundberg, Kjetil G.; Sundsbø, Astrid O. ; Skjold, Suzan M.; Melve, Arnhild;

    Zitatform

    Lundberg, Kjetil G., Suzan M. Skjold, Arnhild Melve & Astrid O. Sundsbø (2025): Iterations of work inclusion beyond the standard service. Personalized welfare services in the era of activation and innovation. In: Journal of Comparative Social Work, Jg. 19, H. 2, S. 63-88. DOI:10.31265/jcsw.v19i2.663

    Abstract

    "Employment services are repeatedly criticised for building barriers to service user participation and decent employment due to combinations of conditionality, bureaucratic logics, high caseloads and scarce resources. However, a range of newer service approaches recognise some of these shortcomings, and aim for personalization, service coordination, and/or increased connection to employers. In this article, we compare four programmes and their key worker roles, implemented in Norwegian postreform welfare and employment services (NAV) in the 2010s, as iterations of work inclusion beyond the standard follow-up service. These approaches are sensitive to gaps in the current service system, and they invest in the relationship between the professional worker and the service user, working both within and beyond social work approaches. Situated in the broader research literature on activation, personalisation and street-level organizations, we provide an analysis of how these approaches go beyond “business as usual” through strengthened key worker roles. We argue that the relational work approach adopted in these measures has the potential to foster the participation of service users, and to smoothen and sometimes tone down the conditional aspects of services, but that different organisational demands and accountability mechanisms produce a different space of action for key workers and users to shape the path towards labour and social inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Social Return on Investment Analysis: A case study of a job and skills training program administered by the French Labor Ministry (2025)

    Murtada, Dima ; Hutchinson, Claire ;

    Zitatform

    Murtada, Dima & Claire Hutchinson (2025): Social Return on Investment Analysis: A case study of a job and skills training program administered by the French Labor Ministry. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 63, H. 2, S. 207-224. DOI:10.1177/10522263251357443

    Abstract

    "Background: The program “Réalise Tes Rêves” (Make your dreams come true; RtR) was a program of action research aimed at trialing new approaches to address the job seeking needs of people not in employment, education or training (NEETs), and unemployed women in disadvantaged neighborhoods. Objective: This study examines the use of social return on investment (SROI), a social valuation methodology, to examine and capture the broad socio-economic value of the employment program RtR. Methods: Qualitative data was collected from 54 program participants and 21 program staff. The analysis was also informed by program data such as program components engaged in by participants, retention and exit outcomes. Results: Positive outcomes were identified for the program participants, program staff, and the community. The most important direct outcomes were the increase in personal assets, enhanced career prospects, and health improvements. The SROI ratio was €16.62 for every €1 invested. Conclusions: This study illustrates the program's tangible and intangible program outcomes by applying SROI methodology and demonstrates the social impact of supporting employment and self-employment for disadvantaged job seekers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Von der Schule in den Beruf: Erfolgsfaktoren einer zukunftsfähigen Studien- und Berufswahlorientierung: Wie Vernetzung, digitale Angebote und der Blick auf Good Practices den Übergang von der Schule in den Beruf optimieren können (2025)

    Ney, Michael E. W.; Bachtenkirch, Claudia;

    Zitatform

    Ney, Michael E. W. & Claudia Bachtenkirch (2025): Von der Schule in den Beruf: Erfolgsfaktoren einer zukunftsfähigen Studien- und Berufswahlorientierung. Wie Vernetzung, digitale Angebote und der Blick auf Good Practices den Übergang von der Schule in den Beruf optimieren können. In: nfb kurzgefasst H. 2.

    Abstract

    "Die Analyse zeigt, dass die Berufsberatung in den vergangenen zehn Jahren deutliche Fortschritte gemacht hat. Dennoch erfordern gesellschaftliche, strukturelle und digitale Veränderungen eine kontinuierliche Weiterentwicklung, um den individuellen Bedürfnissen junger Menschen gerecht zu werden. Um Jugendliche zukunftsfähig auf den Berufsweg vorzubereiten, müssen digitale Beratungsformate weiter ausgebaut und barrierefreie Angebote geschaffen werden, um der Lebenswirklichkeit und damit der Erreichbarkeit junger Menschen gerecht zu werden und ihnen einen niederschwelligen Zugang zu ermöglichen. Die Digitalisierung bietet hier große Potenziale, muss jedoch sowohl technologisch als auch mit Blick auf digitale Beratungskompetenz gezielt entwickelt und gefördert werden, um nicht nur effizient, sondern auch barrierefrei zu sein. Die Orientierung an der Lebenswirklichkeit junger Menschen beinhaltet damit auch einen an den individuellen Bedarfen junger Menschen ausgerichteten Beratungsansatz. Darüber hinaus müssen Nachhaltigkeit und Resilienzförderung stärker in die Beratung integriert werden, um Jugendliche auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten. Schließlich sollten innovative Ansätze wie mobile Beratungseinheiten, inklusive der aufsuchenden Informationsarbeit in Sozialen Medien, verstärkt gefördert werden, um auch schwer erreichbare Zielgruppen besser zu unterstützen. Außerdem sollte ein flächendeckendes Monitoring der Angebote und ihrer Netzwerkstrukturen etabliert werden, um die Wirksamkeit von Beratungsangeboten objektiv zu bewerten und kontinuierlich durch gegenseitige Lerneffekte zu verbessern. Denn nur durch eine enge Vernetzung und Zusammenarbeit aller Beteiligten kann sichergestellt werden, dass die Zielgruppen im Übergang Schule – Ausbildung/Beruf erreicht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Knockin’ on Employment’s Door: The Power of Caseworker Beliefs on Job and Health Outcomes for the Long-Term Unemployed (2025)

    Nielsen, Søren Albeck ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Nielsen, Søren Albeck & Michael Rosholm (2025): Knockin’ on Employment’s Door: The Power of Caseworker Beliefs on Job and Health Outcomes for the Long-Term Unemployed. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17970), Bonn, 52 S.

    Abstract

    "This study examines the impact of caseworker beliefs on employment and health outcomes among long-term unemployed social assistance recipients in Denmark. Exploiting as-if random caseworker assignment, an instrumental variables approach, and a novel measure of “Caseworker Job Orientation”, we estimate the effects of caseworkers’ job beliefs regarding their clients. Results indicate that clients assigned to caseworkers with stronger innate job beliefs experience substantial improvements in employment rates, earnings, and educational enrollment. Additionally, positive effects on health are observed, particularly among clients with pre-existing health conditions. These findings underscore the role of caseworker attitudes in shaping client trajectories, offering policy insights into enhancing labor market re-entry strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment and Consumption Responses to the Withdrawal of Unemployment Benefits (2025)

    Parolin, Zachary ; Pignatti, Clemente ;

    Zitatform

    Parolin, Zachary & Clemente Pignatti (2025): Employment and Consumption Responses to the Withdrawal of Unemployment Benefits. In: ILR review, Jg. 78, H. 3, S. 543-570. DOI:10.1177/00197939251322173

    Abstract

    "The authors study the responses to the withdrawal of two generous unemployment benefit (UB) schemes introduced in the United States during the COVID-19 pandemic, exploiting variations across states in the timing of the policy change. Using data from the Current Population Survey, they find that the expiration of UBs increased unemployment-to-employment transitions. However, approximately half of this effect was driven by job recalls. Evidence also shows that unemployed individuals transitioned into lower quality jobs, compared to their previous occupations, and that young job seekers not eligible for UBs were displaced by increased job-search competition. Using both survey and transaction data, the authors also provide complementary evidence on the consumption effects of the policy change. They document a small reduction in consumption after the withdrawal of pandemic UBs for some non-necessary spending categories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "I feel good here": A qualitative study on subsidised employment in a Swedish municipal labour market programme (2025)

    Parsland, Ellen; Scaramuzzino, Gabriella ;

    Zitatform

    Parsland, Ellen & Gabriella Scaramuzzino (2025): "I feel good here". A qualitative study on subsidised employment in a Swedish municipal labour market programme. In: Journal of Comparative Social Work, Jg. 19, H. 2, S. 38-62. DOI:10.31265/jcsw.v19i2.657

    Abstract

    "The aim of this article is to understand how a group of subsidized employees constructed a collective identity and symbolic community, and the role the municipal labor market programme played in that process. Further, it explores whether and how a shared collective identity and symbolic community may provide an explanation for how the ‘successful intervention/lock-in effect paradox’ occurs when using subsidized employment as an activation intervention. The article is based on a qualitative interview study with eight social workers and 11 subsidized employees from a Swedish municipal labour market program that offered subsidised employment as its main intervention. The interviews were analysed using the concepts of social identity and symbolic community. The article shows that subsidized employment plays a crucial role in subsidised employees constructing their identity as ‘persons with a job’, as distinct from the activation interventions usually associated with social assistance. The labor market programme serves as a transformative space where receiving a salary becomes a symbol of distinction, marking a significant departure from past experiences of receiving social assistance. The article also highlights the role of social workers in subsidised employees’ identity processes. The social workers perceived the subsidised employees as participants with special needs, and subsidiszd employment as an intervention which could influence the planning and support provided during the subsidized employment. The collective identity developed by the participants fostered a sense of community, but also led to reluctance to leave the program, driven by the fear of reverting to social assistance, and once again being excluded from the labor market. The article concludes that the subsidized employees risked getting stuck in a borderland between work exclusion and work inclusion and, therefore, that subsidised employment can potentially place participants in a state of ‘marginalised inclusion’ in the labor market, instead of supporting participants into regular employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Opportunities of AI within PES processes and services: PES Network Report exploring PES experiences, best practices and emerging business value (2025)

    Pieterson, Willem;

    Zitatform

    Pieterson, Willem (2025): Opportunities of AI within PES processes and services. PES Network Report exploring PES experiences, best practices and emerging business value. Luxemburg: Publications Office of the European Union, 67 S. DOI:10.2767/84293

    Abstract

    "Artificial intelligence (AI), as a branch of advanced data analytics, is a rapidly evolving field. The release of Chat Generative Pretrained Transformer (ChatGPT) in 2022 and the many tools and applications using Generative AI (GenAI) highlight new possibilities. Many governments and public sector agencies are interested in how AI can transform their processes and client services – Public Employment Services (PES) are no exception. An Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) study in 2022 suggests that most PES are now showing concrete interest in adopting AI: nearly 40% of PES are looking into AI tools or tools using other types of advanced analytics (AA) to support jobseeker profiling, while more than 40% see the potential of AI for job matching or career services, such as identifying skill gaps. (…) This report compiles a more complete overview of existing and planned AI practices across European PES. It analyses their outcomes, the challenges PES face, and the context in which these developments take place." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Supported Employment: Arbeitsintegration für Personen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt (2025)

    Schaufelberger, Daniel;

    Zitatform

    Schaufelberger, Daniel (2025): Supported Employment. Arbeitsintegration für Personen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt. Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag, 149 S. DOI:10.5281/zenodo.10259182

    Abstract

    "Bei Supported Employment werden Personen mit Benachteiligungen dabei unterstützt, dauerhaft eine bezahlte Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. Es gilt als besonders wirksamer Ansatz der Arbeitsintegration. Die aktualisierte Auflage gibt einen Überblick zu Supported Employment und zeigt, was die Umsetzung - unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen in der Schweiz - bedeutet. Job Coaches, Fach- und Führungskräfte sowie Verwaltungsverantwortliche im Bereich Arbeitsmarktintegration sowie Studierende der Sozialen Arbeit erhalten damit eine kompakte und praxisnahe Orientierung zum Konzept und zur Umsetzung von Supported Employment und Supported Education." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Citizen among Institutions. Fragmentation and Trust in Social Assistance (2025)

    Schneider, Stephanie ; Theiss, Maria ; Gędek, Wojciech; Zschache, Ulrike ;

    Zitatform

    Schneider, Stephanie, Maria Theiss, Wojciech Gędek & Ulrike Zschache (2025): Citizen among Institutions. Fragmentation and Trust in Social Assistance. In: Social Policy and Society, Jg. 24, H. 4, S. 684-700. DOI:10.1017/s147474642510078x

    Abstract

    "Citizen trust in public institutions has become a major concern for policy makers, but how institutional design affects institutional trust is not entirely clear. Existing research has mainly focused on the macro-level of welfare regimes or on the micro-level of citizens’ or frontline workers’ attributes. Our knowledge about interrelations between organisational aspects of welfare delivery and (dis)trust-formation at the meso-level of institutional design remains scarce. In the article, we investigate how users experience institutional fragmentation and how this impacts their trust in the welfare system. Based on forty-three interviews with social assistance users in Germany and Poland, we demonstrate that fragmentation is indeed relevant as an experiential context for (dis)trust-formation. However, we found that low institutional fragmentation is not, per se, trust-promoting and that higher fragmentation can be a driver for developing trust in individual caseworkers. Citizens’ perceptions of procedural justice and experienced administrative burdens are discussed as possible mediators." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Assessing the impact of labour market spendings on unemployment dynamics across demographics in OECD countries (2025)

    Shaikh, Osama; Ozturk, Selcen;

    Zitatform

    Shaikh, Osama & Selcen Ozturk (2025): Assessing the impact of labour market spendings on unemployment dynamics across demographics in OECD countries. In: Public sector economics, Jg. 49, H. 4, S. 527-562. DOI:10.3326/pse.49.4.2

    Abstract

    "This study investigates the long-run effects of labour market policies on unemployment dynamics in 36 OECD countries from 2004 to 2022. Derived from second-generation panel methods that address cross-sectional dependence and heterogeneity, the results indicate that activation policies without providing employment maintenance incentives are associated with higher unemployment. Institutional and public training expenditures mainly reduce youth unemployment, while minimum income benefits and wages contribute to higher adult and total unemployment, reflecting disincentivising effects and wage rigidities. Rising labour force participation increases measured unemployment by re-engaging marginally attached workers. Robustness checks across sub-periods and welfare-regime clusters reveal heterogeneity, showing that policy effects are context-dependent and time-sensitive rather than uniformly stable. Causality tests confirm two-way interactions between unemployment and labour market policies. These findings underscore the need for nuanced, age-specific strategies that integrate activation measures, targeted training, and carefully calibrated income support to promote inclusive and effective labour markets in advanced economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A program evaluation of the new choices workforce development program: An appreciative inquiry approach (2025)

    Whitacre, Denise;

    Zitatform

    Whitacre, Denise (2025): A program evaluation of the new choices workforce development program: An appreciative inquiry approach. In: Evaluation and program planning, Jg. 108. DOI:10.1016/j.evalprogplan.2024.102507

    Abstract

    "A significant amount of money ($1.76B annually in the United States) is spent on workforce development programs, while there is limited research on the effectiveness of workforce development programs in meeting their program objectives and assisting program participants in attaining employment. This study evaluated the New Choices Program, a workforce development program offered by PA Women Work, to help its clients obtain employment and overcome personal and professional barriers. The program has historically been offered in a 30-hour in person format but was forced to be modified to a 10-hour virtual program when the COVID-19 pandemic restrictions began. This program evaluation included a comparative analysis of the perceptions of participants in the 30-hour in person program and the 10-hour virtual program. It was found that participants in both the 30-hour in person program and 10-hour virtual program perceived the program positively, experienced an increase in self-confidence and belonging, which led to either obtaining employment or being better prepared for the job search process. The data will help inform the New Choices program stakeholders on programmatic improvements and how best to structure the program in the post-pandemic employment world." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kosten und Nutzen von Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung im Rechtskreis des SGB II (2025)

    Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Wolff, Joachim (2025): Kosten und Nutzen von Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung im Rechtskreis des SGB II. Nürnberg, 18 S. DOI:10.48720/IAB.GP2505.02

    Abstract

    "Dieser Artikel beschäftigt sich mit Kosten und Nutzen der Förderung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten durch Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, wobei zwischen Maßnahmen bei einem Träger und Maßnahmen bei einem Arbeitgeber unterschieden wird. Dabei geht es nicht um eine quantitative Kosten-Nutzen-Analyse, sondern um eine Einordnung. Es wird auf die Ausgestaltung der Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung eingegangen und dabei auf direkte Ausgaben für die Förderung ebenso wie die Anzahl der Geförderten in den letzten Jahren. Ferner werden Befunde von Analysen zu Integrationswirkungen der Förderung durch Maßnahmen bei einem Träger und Maßnahmen bei einem Arbeitgeber vorgestellt und die damit zusammenhängenden Kosten- und Nutzenaspekte diskutiert. Dabei geht es nicht nur um die Wirkungen auf die Geförderten, sondern auch um Wirkungen auf arbeitsuchende erwerbsfähige Leistungsberechtigte insgesamt. Neben Arbeitsmarktwirkungen werden auch andere Wirkungen diskutiert, wie Effekte auf die soziale Teilhabe der Geförderten, was auch für eine Gesellschaft insgesamt von Nutzen sein kann, soweit diese an der Inklusion aller Bürgerinnen und Bürger interessiert ist. In der Diskussion werden auch noch bestehende Forschungslücken angesprochen, die Aussagen über Kosten und Nutzen von Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung erschweren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Which training leads to employment? The effectiveness of varying types of training programmes for unemployed jobseekers in Flanders (2025)

    Wood, Jonas ; Neels, Karel ; Vujić, Sunčica;

    Zitatform

    Wood, Jonas, Karel Neels & Sunčica Vujić (2025): Which training leads to employment? The effectiveness of varying types of training programmes for unemployed jobseekers in Flanders. In: Journal of Social Policy, Jg. 54, H. 2, S. 651-672. DOI:10.1017/S0047279423000648

    Abstract

    "Despite the large body of ALMP evaluations focussing on isolated training programmes for unemployed jobseekers, our understanding of potential reasons for (in)effectiveness remains limited. Specific training programs aim to remediate particular supply- or demand-side barriers to employment experienced by targeted jobseekers. Consequently, this study unpacks training into four different types: (I) general classroom training (GCT) to enhance motivation and job search skills, (II) occupation-specific classroom training (OCT) addressing gaps in human capital, (III) non-contractual workplace training (NCWT) combining human capital acquisition with workplace experience, and (IV) contractual workplace training (CWT) additionally including a temporary wage subsidy to reduce hiring costs for employers. Using large-scale longitudinal register data, dynamic propensity score matching, and hazard models indicate positive effects of OCT participation, and particularly NCWT programs allowing human and social capital accumulation in a workplace setting, on the transition into (stable) regular employment. In contrast, the non-effects for GCT participants highlight the need for more follow-up programs, and the fact that, after controlling for the selective recruitment by employers of unemployed jobseekers with relatively strong profiles, CWT programme participants show moderate, short-lived positive effects which might inspire policymakers to reconsider program assignment in light of cream-skimming by employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Incentive-based active labor market programs: Insights from policy experimentation in Italy (2025)

    Zanella, Giulio ; Salomone, Riccardo;

    Zitatform

    Zanella, Giulio & Riccardo Salomone (2025): Incentive-based active labor market programs: Insights from policy experimentation in Italy. In: Labour Economics, Jg. 93. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102687

    Abstract

    "Two programs providing financial incentives for reemployment of workers at risk of long-term unemployment are evaluated vis-à-vis intensive job-search assistance through policy experimentation involving about 10,000 job seekers in Italy: (i) a reemployment voucher that incentivizes specialized providers; (ii) a reemployment bonus that incentivizes job seekers directly. Results indicate that: the voucher is effective for men while the bonus works for women; each policy is no less effective than job-search assistance, but only the voucher is clearly cost effective; there are no side effects on post-treatment earnings or job duration. A one-sided job search model with endogenous search effort rationalizes these empirical findings." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    How Do Caseworkers Affect Job Search Outcomes? (2025)

    Ziegler, Lennart ;

    Zitatform

    Ziegler, Lennart (2025): How Do Caseworkers Affect Job Search Outcomes? (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18094), Bonn, 29 S.

    Abstract

    "This paper examines how caseworkers influence job finding rates and job quality. To rule out selection effects, I exploit that caseworkers are assigned based on the jobseekers' month of birth in some offices of the Austrian public employment service. Combining administrative data on caseworkers and jobseekers, I compute value-added measures for multiple jobseeker outcomes. A one-standard-deviation increase in caseworker performance corresponds to six additional days of employment in the first year and two percent higher earnings. For older workers and workers of foreign nationality, I observe the largest differences in caseworker performance. Employment and earnings effects are positively correlated, suggesting that faster job finding does not come at the expense of job quality. Analyzing differences in caseworker strategies, I find that caseworkers who refer more vacancies to jobseekers achieve higher employment rates, and those who refer better-paying jobs also achieve higher earnings. In contrast, frequent use of training programs or benefit sanctions is associated with worse job search outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Deemed as ‘Distant’: Categorizing Unemployment in Sweden’s Evolving Welfare Landscape (2025)

    Östling, Maja ;

    Zitatform

    Östling, Maja (2025): Deemed as ‘Distant’: Categorizing Unemployment in Sweden’s Evolving Welfare Landscape. In: Social Sciences, Jg. 14, H. 3. DOI:10.3390/socsci14030129

    Abstract

    "Over the past 30 years, Swedish labor market politics has swayed towards stronger workfare tendencies, emphasizing activation requirements for unemployed individuals to access welfare benefits. This process aligns with broader neoliberal reforms, fostering an individualistic view of unemployment characterized by personal responsibility for employability. In 2023, the Swedish Public Employment Service (PES) published a report addressing the needs of and solutions for long-term unemployed individuals ‘distant from the labor market’ (Sw. personer långt från arbetsmarknaden), marking the first formal use of this term as the main adhesive category in a political document. This paper examines the construction of the subject position ‘distant from the labor market’, investigating how it delineates and differentiates subgroups within the unemployed population, how this subgroup is understood in relation to other actors, and how discursive frameworks imbue this category with various meanings. Lastly, the paper discusses the categorization in relation to the current developments in the Swedish welfare system, arguing that the formalization of this category should be understood in relation to parallel political processes, such as proposals for a duty of activity for the unemployed, suggesting how this points to a way forward defined by neoliberal tendencies and welfare conditionality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Empirische Intersektionalitätsforschung im Spannungsfeld zwischen Rekonstruktion, Dekonstruktion und Reproduktion von sozialen Ausschlüssen (2024)

    Afeworki Abay, Robel ; Cholewa, Julia; Korntheuer, Annette ;

    Zitatform

    Afeworki Abay, Robel, Julia Cholewa & Annette Korntheuer (2024): Empirische Intersektionalitätsforschung im Spannungsfeld zwischen Rekonstruktion, Dekonstruktion und Reproduktion von sozialen Ausschlüssen. In: Gender, Jg. 16, H. 2, S. 26-39. DOI:10.3224/gender.v16i2.03

    Abstract

    "Die Rezeption und Weiterführung des Intersektionalitätskonzepts erfährt gegenwärtig eine erhöhte wissenschaftliche Aufmerksamkeit, u.a. in den Sozialarbeitswissenschaften. Dennoch bleiben viele methodologische und forschungspraktische Fragen weiterhin offen. Eine intersektionale Perspektive weist auf die komplexen Bedingungen der Forschungspraxis hin, die auch im Zusammenhang mit den machtvollen Mechanismen der Reproduktion von einseitigen Zuschreibungen wie z.B. ,be-hindert‘ und ,migriert‘ bzw. ,geflüchtet‘ steht. Die essentialistische Konstruktion von gesellschaftlich marginalisierten Menschen als scheinbar homogene Untersuchungsgruppen rückt so gleich zu Beginn des Forschungsprozesses in den Fokus der notwendigen Reflexionsarbeit der Forschenden. In diesem Beitrag möchten wir Potenziale und zentrale Herausforderungen der Rekonstruktion von sozialen Ausschlüssen und der Dekonstruktion bestehender Kategorisierungspraxen aus unserer intersektionalen Forschungspraxis anhand von zwei aktuell laufenden Promotionsprojekten beleuchten, um zur empirischen Exploration und Weiterentwicklung der deutschsprachigen Intersektionalitätsforschung beizutragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jugendberufsagenturen: Zwischen regionaler Vielfalt und der Notwendigkeit von Mindeststandards (2024)

    Ahrens, Daniela;

    Zitatform

    Ahrens, Daniela (2024): Jugendberufsagenturen: Zwischen regionaler Vielfalt und der Notwendigkeit von Mindeststandards. In: Denk-doch-Mal.de H. 2.

    Abstract

    "Der DGB mahnte bereits 2014: „Zu erwarten, dass mit der flächendeckenden Einführung von Jugendberufsagenturen strukturelle bildungs- und sozialpolitische Probleme gelöst werden können, ist unrealistisch und wird ihren Möglichkeiten nicht gerecht“ (DGB 2014, 21). Unstrittig ist die bedeutende Rolle von JBA bei der Unterstützung und Förderung junger Erwachsener beim Übergang in eine berufliche Ausbildung. Mit Blick auf die Ausbildungsgarantie können die JBA eine entscheidende Rolle dabei spielen, junge Menschen in das Ausbildungssystem zu integrieren. Um diesem Anspruch jedoch gerecht zu werden, benötigen JBA auf verschiedenen Ebenen Unterstützung. Die Mehrheit der Bundesländer verfügt nicht über individuelle Verlaufsstatistiken ihrer Schulabgänger*innen. Für die JBA ist es damit bislang kaum möglich, Jugendliche möglichst frühzeitig durch Beratungs- und Bildungsangebote zu unterstützen und / oder eine aufsuchende Beratung sicher zu stellen. So notwendig die regionale Ausgestaltung der JBA ist, darf dies nicht auf Kosten von Mindeststandards gehen. Unter dem Sammelbegriff JBA finden sich sehr unterschiedliche Konzepte, Strukturen und Akteure. Mindeststandards würden nicht nur eine bessere Vergleichbarkeit der JBA ermöglichen, sondern wären auch eine wichtige Voraussetzung für ein einheitliches Professionalisierungskonzept. Die dezentrale Ausgestaltungsvielfalt ermöglicht zwar einerseits das Eingehen auf die jeweiligen lokalen bzw. regionalen Bedingungen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie den Bedarfslagen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Enggruber/Neises 2023), andererseits bleiben JBA damit immer auch abhängig vom freiwilligen Engagement der Partner und vorhandenen lokalen Finanzierungsmöglichkeiten. Da JBA über kein eigenständiges Budget verfügen, besitzen die Partner weiterhin die Hoheit über ihre jeweiligen Ressourcen. Als freiwillige Kooperationsbündnisse verfügen JBA weder über ein eigenständiges Budget noch über einen eigenständigen Verantwortungsbereich. Um den Ansprüchen einer Realisierung der Ausbildungsgarantie gerecht zu werden, ist es notwendig, die finanziellen und personellen Ressourcen der JBA verlässlicher zu gestalten. Verbesserung der Kooperation mit Betrieben: Vorliegende Evaluationen zeigen, dass die Mehrheit der JBA nur wenige Berührungspunkte mit Betrieben haben. Gerade mit Blick auf die Ausbildungsgarantie und den Förder- und Unterstützungsinstrumenten für Betriebe im Rahmen einer Ausbildung wäre es für die JBA wichtig, die Kooperationen mit Betrieben auszubauen. Zusammenfassend ist an dieser Stelle festzuhalten, dass die Stärke der JBA - ihre regionale Ausgestaltung und Anpassung an die jeweiligen Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrukturen gleichzeitig auch ihre Schwäche ist. Es fehlt erstens an einem gemeinsamen Verständnis darüber, wie das Spannungsfeld zwischen einem marktreguliertem Ausbildungssystem und einem auf individuelle Bedarfslagen konzipiertes Fallmanagement zu bewältigen ist: zweitens fehlt es an einem zu entwickelndem Integrationsverständnis, dass die differenten Integrationslogiken der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter und der Jugendhilfe vereint. Drittens würden Mindeststandards etwa in der rechtskreisübergreifenden Fallbearbeitung, der Beratungsstrukturen und -angebote sowie der Integration in eine berufliche Ausbildung das Profil der JBA schärfen, ohne die notwendige regionale Ausgestaltung damit zu verhindern." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Long-term effects of hiring subsidies for low-educated unemployed youths (2024)

    Albanese, Andrea ; Cockx, Bart ; Dejemeppe, Muriel;

    Zitatform

    Albanese, Andrea, Bart Cockx & Muriel Dejemeppe (2024): Long-term effects of hiring subsidies for low-educated unemployed youths. In: Journal of Public Economics, Jg. 235. DOI:10.1016/j.jpubeco.2024.105137

    Abstract

    "We use regression discontinuity design and difference-in-differences methods to estimate the impact of a onetime hiring subsidy for low-educated unemployed youths in Belgium during the recovery from the Great Recession. Within a year of unemployment, the subsidy increases job-finding in the private sector by 10 percentage points. Over six years, high school graduates secure 2.8 more quarters of private employment. However, they transition from public jobs and self-employment, resulting in no net increase in overall employment, albeit with better wages. High school dropouts experience no lasting benefits. Additionally, in tight labor markets near Luxembourg’s employment hub, the subsidy results in a complete deadweight loss." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does Federally Funded Job Training Work?: Nonexperimental Estimates of WIA Training Impacts Using Longitudinal Data on Workers and Firms (2024)

    Andersson, Fredrik ; Smith, Jeffrey ; Lane, Julia I. ; Holzer, Harry J. ; Rosenblum, David;

    Zitatform

    Andersson, Fredrik, Harry J. Holzer, Julia I. Lane, David Rosenblum & Jeffrey Smith (2024): Does Federally Funded Job Training Work? Nonexperimental Estimates of WIA Training Impacts Using Longitudinal Data on Workers and Firms. In: The Journal of Human Resources, Jg. 59, H. 4, S. 1244-1283. DOI:10.3368/jhr.0816-8185r1

    Abstract

    "We study the effect of U.S. Workforce Investment Act (WIA) training in two states using matched employer–employee data. This allows us to estimate the impact of training on firm characteristics and to assess the value of firm characteristics measured prior to training as conditioning variables. We find moderate positive impacts of training on employment and earnings for adults, but not for dislocated workers. We find limited evidence of positive effects on firm characteristics for adults in one state, but clear evidence of effects on industry of employment for most groups. Firm characteristics add little value as conditioning variables." (Author's abstract, IAB-Doku, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung – SGB-III-Modernisierungsgesetz: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 4.11.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Ehab, Maye ; Wolff, Joachim ; Hauptmann, Andreas ; Kupka, Peter ; Jaschke, Philipp ; Bruckmeier, Kerstin ; Wiemers, Jürgen ; Berger, Franziska; Weber, Enzo ; Janssen, Simon; Tübbicke, Stefan ; Falkenhain, Mariella ; Toussaint, Carina ; Kassam, Kamal ; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Sommer, Maximilian ; Globisch, Claudia; Jahn, Elke ; Bernhard, Sarah ; Senghaas, Monika ; Leber, Ute; Schels, Brigitte ; Fuchs, Philipp ; Lerche, Adrian; Sandner, Malte ; Feldens, Stefan; Oberfichtner, Michael ; Röhrer, Stefan ; Kosyakova, Yuliya ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Franziska Berger, Sarah Bernhard, Kerstin Bruckmeier, Maye Ehab, Mariella Falkenhain, Stefan Feldens, Bernd Fitzenberger, Philipp Fuchs, Claudia Globisch, Andreas Hauptmann, Elke Jahn, Philipp Jaschke, Kamal Kassam, Yuliya Kosyakova, Peter Kupka, Simon Janssen, Ute Leber, Adrian Lerche, Michael Oberfichtner, Nancy Reims, Stefan Röhrer, Malte Sandner, Brigitte Schels, Monika Senghaas, Joachim Wolff, Jürgen Wiemers, Enzo Weber, Stefan Tübbicke, Carina Toussaint, Gesine Stephan & Maximilian Sommer (2024): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung – SGB-III-Modernisierungsgesetz. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 4.11.2024. (IAB-Stellungnahme 06/2024), Nürnberg, 40 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2406

    Abstract

    "Die Bundesregierung hat einen umfangreichen Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung (SGB-III-Modernisierungsgesetz) vorgelegt, der am 4.11.2024 im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags in einer öffentlichen Anhörung zum SGB-III-Modernisierungsgesetz behandelt wurde. Darin geht es um die Weiterentwicklung des Vermittlungsprozesses, Vereinfachungen und Entlastungen im Versicherungs-und Leistungsrecht, die Anpassung von Förderinstrumenten und den Ausbau der Förderinstrumente der Bundesagentur für Arbeit. Unter Bezugnahme auf vorhandene Forschungsergebnisse nimmt das IAB Stellung zu den geplanten Änderungen von SGB III und SGB II." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zum Entwurf des SGB-III-Modernisierungsgesetzes: Stellungnahme des IAB zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung am 24.7.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Schels, Brigitte ; Sandner, Malte ; Tübbicke, Stefan ; Bernhard, Sarah ; Reims, Nancy ; Stephan, Gesine ; Oberfichtner, Michael ; Toussaint, Carina ; Janssen, Simon; Lerche, Adrian; Senghaas, Monika ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Anger, Silke, Sarah Bernhard, Simon Janssen, Ute Leber, Adrian Lerche, Michael Oberfichtner, Nancy Reims, Malte Sandner, Brigitte Schels, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Carina Toussaint & Stefan Tübbicke (2024): Zum Entwurf des SGB-III-Modernisierungsgesetzes. Stellungnahme des IAB zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung am 24.7.2024. (IAB-Stellungnahme 01/2024), Nürnberg, 19 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2401

    Abstract

    "Mit dem SGB-III-Modernisierungsgesetz sollen die Arbeitslosenversicherung und die Arbeitsförderung bürgerfreundlicher, transparenter, effizienter und unbürokratischer gestaltet werden. Das IAB nimmt Stellung zu folgenden Aspekten des Referentenentwurfs dieses Gesetzes: Kooperationsplan zur Eingliederung im SGB III, Reform des Gründungszuschusses, rechtskreisübergreifende Kooperationen/Jugendberufsagenturen, Beratung für junge Menschen, Berufsorientierungspraktikum und außerbetriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Long-term employment and health effects of active labor market programs (2024)

    Baekgaard, Martin ; Nielsen, Søren Albeck ; Svarer, Michael ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Baekgaard, Martin, Søren Albeck Nielsen, Michael Rosholm & Michael Svarer (2024): Long-term employment and health effects of active labor market programs. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Jg. 121, H. 50. DOI:10.1073/pnas.2411439121

    Abstract

    "Active labor market programs (ALMPs) are widely used to speed up return to work among the unemployed. We examine their long-run effects on employment- and health-related outcomes for different target groups, arguing that ALMPs are associated with heterogeneous effects for different target groups and may even detrimentally influence the mental health for the most disadvantaged groups. To this end, we use evidence from randomized controlled trials conducted in Denmark in 2005–2008, in which treatment groups were exposed to intensified active labor market policies in the form of more frequent compulsory meetings with case workers and/or early activation and estimate effects over a period of 10 y. In line with expectations, we find that while ALMPs have the potential to increase labor market participation among resourceful clients even 10 after the original intervention, they have long-run negative effects on the mental health for the most disadvantaged groups among the unemployed. The negative effects are entirely driven by clients who already prior to the trial had mental health issues. These findings suggest that the effects of ALMPs are lasting, but at the same time greatly depend on how they fit with the resources of clients." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lebensbegleitende Berufsberatung - auf dem Weg zur künftigen Arbeitsagentur (2024)

    Behrens, Markus; Pfeiffer, Johannes;

    Zitatform

    Behrens, Markus & Johannes Pfeiffer (2024): Lebensbegleitende Berufsberatung - auf dem Weg zur künftigen Arbeitsagentur. In: J. Bullerjahn, T. Kralinski & M. Platzeck (Hrsg.) (2024): Deutschland und sein Sozialstaat, S. 202-213.

    Abstract

    "Der deutsche Sozialstaat sieht sich im Jahr 2022 mehreren Krisen zeitgleich gegenübergestellt: Coronapandemie, Fachkräftemangel, Ukraine-Konflikt, Inflation und Energiekrise bestimmen die Berichterstattung sowie das Leben und die Probleme der Bevölkerung. Am Beispiel der Arbeitsverwaltung soll im Folgenden beschrieben werden, wie es dem deutschen Sozialstaat in der Vergangenheit gelungen ist, Krisen zu bewältigen, und wie dies in Zukunft mit Blick auf die bereits jetzt absehbaren Herausforderungen infolge der Megatrends Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung auch weiterhin gelingen kann. Hierfür wird zunächst der Umbau vom Arbeitsamt zur modernen Dienstleisterin am Arbeitsmarkt sowie der Beitrag der Bundesagentur für Arbeit zum Krisenmanagement der drei großen Krisen des 21. Jahrhunderts (Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009, Flüchtlingskrise 2015/2016 und Coronapandemie seit 2020) skizziert. Daran anschließend erfolgt die Darstellung der aktuellen strategischen Ausrichtung der Bundesagentur für Arbeit angesichts der zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A journey into the new employment service landscape of responsibilisation: Towards de-personalisation of the caseworker–jobseeker relationship (2024)

    Bengtsson, Mattias ; Wallinder, Ylva; Jacobsson, Kerstin ;

    Zitatform

    Bengtsson, Mattias, Kerstin Jacobsson & Ylva Wallinder (2024): A journey into the new employment service landscape of responsibilisation: Towards de-personalisation of the caseworker–jobseeker relationship. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 33, H. 1, S. 137-150. DOI:10.1111/ijsw.12584

    Abstract

    "The article analyses a new culture of responsibilisation implicated in a recent management reform in the Swedish Public Employment Service. Based on an interview study and organisational documents, it is shown that the reform entails a new form of responsibilisation of jobseekers as well as caseworkers. As jobseekers are expected to ‘carry their own case’ through the administrative job-search process, they are obliged to manage tasks that used to be in the caseworker's area of responsibility. Furthermore, caseworkers are expected to regulate themselves in new ways and change their mind-set according to new organisational values and behavioural norms, requiring a restraining of their availability to clients. It is argued that the employment agency is increasingly turned into the agency of the active and responsible jobseeker, which entails one further shift towards individual responsibility in Swedish labour market policy and one further step towards the breakup of a personal caseworker–jobseeker relationship." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Eingliederungszuschüsse für Arbeitslose wirken als Sprungbrett in den allgemeinen Arbeitsmarkt ( Serie „Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik“) (2024)

    Bernhard, Sarah ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah & Christine Dauth (2024): Eingliederungszuschüsse für Arbeitslose wirken als Sprungbrett in den allgemeinen Arbeitsmarkt ( Serie „Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik“). In: IAB-Forum H. 15.01.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240115.01

    Abstract

    "Der Eingliederungszuschuss soll Arbeitsuchenden den Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ebnen. Tatsächlich deuten viele Studien auf verbesserte Beschäftigungschancen für Geförderte hin. Gleichwohl sollte das Instrument behutsam eingesetzt werden, um unnötige Mitnahmeeffekte zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ; Dauth, Christine ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Voraussetzungen und Nutzung des Angebots von Teilqualifikationen (2024)

    Biebeler, Hendrik; Blum, Thomas;

    Zitatform

    Biebeler, Hendrik & Thomas Blum (2024): Voraussetzungen und Nutzung des Angebots von Teilqualifikationen. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 36 S.

    Abstract

    "Teilqualifikationen stellen für Menschen über 25 Jahren in unterschiedlichen Lebenslagen einen sehr interessanten Weg dar, um erneut auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen oder um von einer Helfertätigkeit in eine Beschäftigung auf dem Niveau einer Fachkraft zu wechseln. Leider verhalten sich potenzielle Teilnehmende und Unternehmen mit ungestilltem Arbeitskräftebedarf diesbezüglich zumeist eher passiv. Damit es zur Nachqualifizierung über Teilqualifikationen kommt, braucht es deshalb Förderer dieses Instruments auf regionaler Ebene, am besten in der Arbeitsverwaltung, und viele vom Instrument Teilqualifizierung überzeugte Mitstreiter/-innen bei Kammern und Bildungsträgern, gegebenenfalls auch bei Personaldienstleistern und eben auch auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite. Sobald die Initialzündung stattgefunden hat, ist Mundpropaganda für die Verbreitung und den Erfolg des Instruments äußerst hilfreich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "Lohnt" sich Arbeit noch? Lohnabstand und Arbeitsanreize im Jahr 2024 (2024)

    Blömer, Maximilian ; Pannier, Manuel; Peichl, Andreas ; Fischer, Lilly;

    Zitatform

    Blömer, Maximilian, Lilly Fischer, Manuel Pannier & Andreas Peichl (2024): "Lohnt" sich Arbeit noch? Lohnabstand und Arbeitsanreize im Jahr 2024. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 77, H. 1, S. 35-38.

    Abstract

    "Auf Basis des ifo Mikrosimulationsmodells untersucht der Beitrag den Lohnabstand und illustriert die Arbeitsanreize für ausgewählte Haushaltskonstellationen nach den für das Jahr 2024 beschlossenen Anpassungen im deutschen Steuer- und Transfersystem. Dazu werden die verfügbaren Einkommen in Abhängigkeit von der Höhe des monatlichen Bruttoeinkommens analysiert. Es wird deutlich, dass trotz der deutlichen Anhebung der Regelsätze im Bürgergeld weiterhin ein spürbarer Lohnabstand besteht. Eine Reform des bestehenden Systems wird aufgrund der teilweise äußerst geringen Anreize zur Ausweitung bestehender Erwerbstätigkeit oder Erhöhung des Bruttoeinkommens für niedrige und mittlere Einkommen trotz des existierenden Lohnabstands für notwendig erachtet." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Cash transfers and fertility: Evidence from Poland’s Family 500+ Policy (2024)

    Bokun, Anna;

    Zitatform

    Bokun, Anna (2024): Cash transfers and fertility: Evidence from Poland’s Family 500+ Policy. In: Demographic Research, Jg. 51, S. 855-910. DOI:10.4054/demres.2024.51.28

    Abstract

    "Background: To increase the lowest fertility rate in the European Union in 2015, combat poverty, and invest in children’s human capital, the Polish government launched a pronatalist cash transfer program in 2016. Objective: What are the short-term fertility effects of the Family 500+ cash transfer? Which groups of women responded to the cash transfer? Methods: Using the Polish Household Budget Survey (2010–2018), I estimate linear probability regression models to identify the effect of the cash transfer on the probability of a birth as a function of a woman’s cash transfer eligibility, including heterogeneous effects by age, income, and education. Results: In the short term, the cash transfer is associated with an increased annual probability of overall births by 1.5 percentage points. Heterogeneity analyses reveal the cash transfer is associated with increased fertility for women aged 31–40 (0.7 to 1.8 percentage points), in contrast to decreased fertility for women aged 21–30 (2.2 to 2.6 percentage points) and women with higher household incomes (1 percentage point). Conclusions: This analysis provides mixed evidence on the short-term efficacy of the cash transfer on fertility. Some demographic groups are more sensitive to the additional income, suggesting that the economic and social barriers to fertility are not equally distributed in the Polish population. Contribution: Descriptive analyses of changing short-term fertility can facilitate timely adjustments to policies, identify emerging trends that may signal long-term patterns, and inform resource allocation." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Eine Einschätzung (2024)

    Bruckmeier, Kerstin ; Stephan, Gesine ; Lehnert, Claudia; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Claudia Lehnert, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2024): Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik: Eine Einschätzung. (IAB-Forschungsbericht 21/2024), Nürnberg, 23 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2421

    Abstract

    "Aktive Arbeitsmarktpolitik ist – sofern sie wirksam ist – eine Investition in die Beschäftigungschancen der von Arbeitslosigkeit betroffenen bzw. bedrohten Menschen. Sie kann insbesondere im Bereich der Grundsicherung auch sozialpolitische Ziele erreichen, wie z.B. sehr arbeitsmarktfernen Personen überhaupt einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ziel dieses Beitrags ist eine Einschätzung des Potenzials von Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Er geht ferner auf die Aussagekraft solcher Analysen ein, die aus verschiedenen Gründen eingeschränkt ist. Zu den Wirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitsmarktchancen der Geförderten liegen zahlreiche Studien vor. Auf der individuellen Ebene erweisen sich die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Regel als wirksam. Nicht jede Maßnahme, die wirksam ist, muss jedoch auch (aus einer vereinfachten fiskalischen Sicht) kosteneffizient sein. Gerade bei knappen Haushaltsmitteln gibt es in Politik und Verwaltung daher ein hohes Interesse an Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In der Praxis unterliegen diese jedoch verschiedenen Einschränkungen. Kosten und Nutzen arbeitsmarktpolitischer Instrumente können auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedener Hinsicht anfallen. Die fiskalische Kosten-Nutzen-Analyse bewertet Kosten und Nutzen arbeitsmarktpolitischer Instrumente für die öffentlichen Haushalte in monetären Größen. Bereits bei der Abschätzung direkter fiskalischer Effekte gibt es verschiedene methodische Herausforderungen. Neben direkten fiskalischen Komponenten kann es auch Makro- und Wohlfahrtseffekte der Arbeitsförderung geben, die teils über den Arbeitsmarkt hinausreichen. Bei der sozialen Kosten-Nutzen-Analyse steht aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive die in Nutzeneinheiten gemessene Wohlfahrt der Gesamtheit an Individuen im Vordergrund. Während Wirkungsanalysen vergleichsweise einfach zu interpretieren sind, stellt sich dies bei Kosten-Nutzen-Analysen daher anders dar. Es gibt unterschiedliche Ebenen, an denen Kosten-Nutzen-Analysen ansetzen können. Für gesamtwirtschaftliche Analysen ist es in der Regel kaum möglich, alle erforderlichen Größen abzuschätzen. Bei den bislang vorherrschenden direkten fiskalischen Kosten-Nutzen-Analysen aus Sicht der öffentlichen Hand gibt es hingegen zahlreiche Einschränkungen, die bei einer Interpretation zu beachten sind. Aufgrund der genannten Einschränkungen und Annahmen ist es extrem vereinfachend und unter Umständen sogar irreführend, den Nettonutzen einer Maßnahme in einer einzigen Zahl zusammenzufassen. Denn Kosten und Nutzen der aktiven Arbeitsmarktpolitik lassen sich eben nicht vollständig erfassen und damit nicht exakt beziffern. Die Autor*innen dieses Beitrags plädieren daher dafür, statt klassischer fiskalischer Kosten-Nutzen-Analysen quantitative und qualitative Bewertungen bzw. Einordnungen vorzunehmen. Diese sollten – soweit entsprechende Angaben verfügbar sind – Kosten und Nutzen diskutieren, dabei aber auch nicht monetäre Kosten- und Nutzenkomponenten berücksichtigen und auf weitere Aspekte wie Zielgruppen und Förderziele eingehen. Nur wenn auch die nicht monetären Aspekte berücksichtigt werden, lässt sich beurteilen, ob eine Maßnahme zweckmäßig ist. Zur Einordnung gehört auch, den Grad der Unsicherheit einer Analyse deutlich zu machen, der sich daraus ergibt, dass zu relevanten Aspekten möglicherweise keine empirische Evidenz vorliegt. Daher sollte auch offengelegt werden, welche Aussagen unter Umständen auf mehr oder weniger weitreichenden, aber empirisch nicht oder nur teilweise abgesicherten Annahmen beruhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Did Unemployment Insurance Modernization Provisions Increase Benefit Receipt among Economically Disadvantaged Workers? (2024)

    Chang, Yu-Ling ; Hodges, Leslie ;

    Zitatform

    Chang, Yu-Ling & Leslie Hodges (2024): Did Unemployment Insurance Modernization Provisions Increase Benefit Receipt among Economically Disadvantaged Workers? In: Social Service Review, Jg. 98, H. 1, S. 139-177. DOI:10.1086/728680

    Abstract

    "This study investigates the effects of state expansions of unemployment insurance (UI) eligibility criteria on UI recipiency among unemployed workers. Using a difference-in-differences approach and data from the Current Population Survey (2003-2020), we find evidence largely consistent with the expected overall and differential effects of the expansions. An alternative base period (ABP) increases UI take-up by approximately 5 percentage points. Some evidence suggests compelling family reasons provisions increase take-up among caregivers but not those without caring responsibilities. Part-time provisions increase take-up among previously part-time workers, with no effect on previously full-time workers. The estimated magnitudes are around 6 percentage points. In addition, we observe some evidence of differential impacts by gender. Our findings contribute insights into UI policy conversations, including federal mandates for ABP and part-time provisions in eligibility determinations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hiring subsidies for low-educated unemployed youths are ineffective in a tight labor market (2024)

    Dejemeppe, Muriel; Delpierre, Matthieu; Pourtois, Mathilde;

    Zitatform

    Dejemeppe, Muriel, Matthieu Delpierre & Mathilde Pourtois (2024): Hiring subsidies for low-educated unemployed youths are ineffective in a tight labor market. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1451), Essen, 38 S.

    Abstract

    "We evaluate the impact of hiring subsidies for unemployed jobseekers in Wallonia, the Frenchspeaking region in the south of Belgium. The special feature of these subsidies is that they are more readily available for low-educated youths, who are eligible from registration as a jobseeker or a few months later. In contrast, others must wait 12 months to be eligible. We exploit this difference in a regression discontinuity design and show that earlier access to subsidies does not enhance the jobfinding rate of the target group. We attribute the lack of effect to the pre-pandemic tightening of the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "New Plan", berufliche Weiterentwicklung und die Rolle von Informationen (2024)

    Dohmen, Thomas ; Künn, Steffen; Kleifgen, Eva ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Dohmen, Thomas, Eva Kleifgen, Steffen Künn & Gesine Stephan (2024): "New Plan", berufliche Weiterentwicklung und die Rolle von Informationen. (IAB-Forschungsbericht 01/2024), Nürnberg, 33 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2401

    Abstract

    "In der sich wandelnden Arbeitswelt reicht es in der Regel nicht mehr aus, einmal im Leben einen Beruf zu erlernen. Oft ist im bisherigen Beruf eine Weiterentwicklung sinnvoll oder sogar erforderlich; eventuelle Berufswechsel erfordern dann häufig den Erwerb neuer Kenntnisse und Fähigkeiten. Um die Chancen und Herausforderungen einschätzen zu können, ist eine gute Informationsbasis erforderlich. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Rahmen ihrer Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) das Online-Tool New Plan entwickelt. Dieses soll Menschen dabei helfen im Beruf voranzukommen, die eigenen Stärken zu erkennen und neue Perspektiven zu finden. Das Tool besteht aus drei Bereichen: „Möglichkeiten testen“, „Inspirieren lassen“, „Weiterbildung suchen“. Der Bereich „Inspirieren“ stellt dabei auf Berufsebene umfassende Informationen für eine mögliche berufliche Umorientierung zur Verfügung. Dieser Forschungsbericht stellt Ergebnisse aus einer Online-Befragung von Beschäftigten und Personen, die Arbeitslosengeld bezogen, vor. Die Befragung hat unter anderem erhoben, ob Personen New Plan kannten und nutzten, an beruflicher Weiterentwicklung interessiert waren und sich gut über ihre Verdienst- und Beschäftigungsmöglichkeiten informiert fühlten. Der Bericht geht zudem der Frage nach, ob Personen diese Fragen anders beantworteten, wenn sie zuvor ein Informationsschreiben zu New Plan erhalten hatten. Zu der Befragung wurden im Juni 2022 Personen eingeladen, die im Januar 2022 zu einer der folgenden vier Gruppen gehörten: sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (einschließlich Personen in Helfertätigkeiten), sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte in Helfertätigkeiten, Arbeitslosengeldempfänger*innen (einschließlich Personen ohne Berufsabschluss), Arbeitslosengeldempfänger*innen ohne Berufsabschluss. Insgesamt umfasst das hier ausgewertete Analysesample gut 4.400 Personen. Im Ergebnis zeigt sich, dass New Plan den Vollzeitbeschäftigten im Schnitt deutlich seltener bekannt war als den Personen, die zum damaligen Zeitpunkt bzw. davor Arbeitslosengeld bezogen hatten – ohne vorheriges Informationsschreiben betrugen die Anteile rund 2 bzw. 11 Prozent. Der Bekanntheitsgrad von New Plan stieg deutlich, wenn Personen zuvor ein Informationsschreiben erhalten hatten – bei den Vollzeitbeschäftigten und Arbeitslosengeldempfänger*innen nahm der Bekanntheitsgrad jeweils um 14 Prozentpunkte zu. Vollzeitbeschäftigte hatten New Plan ohne vorheriges Informationsschreiben mit 0,3 Prozent anteilig deutlich seltener angeschaut als Arbeitslosengeldempfänger*innen mit 8 Prozent. Hochgerechnet auf die aktuellen Grundgesamtheiten hätten demnach etwa 63.000 Vollzeitbeschäftigte und 61.000 Arbeitslosengeldempfänger*innen New Plan bereits einmal angeschaut. Auch hier zeigt sich, dass das vorher verschickte Informationsschreiben den Anteil der Befragten, der das Tool bereits angeschaut hatte, um etwa 10 Prozentpunkte erhöhen konnte. Die Befragung zeigt auch: Vollzeitbeschäftigte waren – mit knapp zwei Drittel – in etwas geringerem Ausmaß an beruflicher Weiterentwicklung interessiert als Arbeitslosengeldempfänger*innen. Deren Anteil lag hier bei knapp drei Vierteln – relativ unabhängig davon, ob die Befragten vorher ein Informationsschreiben erhalten hatten oder nicht. Die befragten Vollzeitbeschäftigten fühlten sich schließlich zu deutlich mehr als 50 Prozent (eher) gut über ihre Verdienst- und – in etwas höherem Umfang – über ihre Beschäftigungschancen informiert. Auch bei den Arbeitslosengeldempfänger*innen fühlten sich mehr als 50 Prozent (eher) gut informiert, bei wiederum nur geringen Unterschieden zwischen Personen mit oder ohne vorherigem Informationsschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kleifgen, Eva ; Stephan, Gesine ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen: