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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen"
  • Literaturhinweis

    With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2022)

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2022): With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 06.04.2022 Nürnberg, 2022-04-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220406.02

    Abstract

    "The Covid-19 crisis has led to a dramatic increase in the demand for information both in politics and practice. This poses an enormous challenge to the research and counselling activities at the IAB. To meet this demand, the IAB has expanded the existing surveys and, at the same time, introduced new ones on an unprecedented scale and in record time. And it has been worth the effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Corona-Soforthilfe wirksamer bei Selbstständigen mit hohem Digitalisierungsgrad (2022)

    Kritikos, Alexander S. ; Stiel, Caroline ; Bertschek, Irene ; Block, Joern ;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander S., Irene Bertschek, Joern Block & Caroline Stiel (2022): Corona-Soforthilfe wirksamer bei Selbstständigen mit hohem Digitalisierungsgrad. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 44, S. 567-574. DOI:10.18723/diw_wb:2022-44-1

    Abstract

    "Selbstständige haben während der Covid-19-Pandemie im Vergleich zu abhängig Beschäftigten besonders starke Einkommensverluste erlitten. Zu ihrer Unterstützung hat die Bundesregierung daher verschiedene Programme mit Liquiditätshilfen aufgelegt. Im Frühjahr 2020 startete der Bund die Soforthilfe, die für von Umsatzrückgängen betroffene Selbstständige Einmalzahlungen von bis zu 15000 Euro vorsah. Für die Hilfen gab es rund 2,2 Millionen Anträge – rund die Hälfte aller Selbstständigen wollte diese somit in Anspruch nehmen. Analysen zur Wirkung des Programms auf Grundlage von Online-Umfragedaten mit 27000 Selbstständigen zeigen: Unter den Selbstständigen, die die Soforthilfe bezogen haben, hat sich die Einschätzung, dass ihre Unternehmung die Krise überstehen würde, im Durchschnitt nur moderat erhöht. Allerdings wirken die staatlichen Hilfen bei Selbstständigen mit stark digitalisierten Unternehmungen deutlich stärker als bei Selbstständigen mit weniger digitalisierten Unternehmungen. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Selbstständigen bereits vor der Krise mit den Digitalisierungsprozessen begonnen haben. Die Ergebnisse machen damit wichtige Zusammenhänge zwischen staatlichen Förderprogrammen und dem Digitalisierungsgrad von Unternehmungen deutlich. Die Studie hilft somit der Politik, die Wirkung krisenbezogener Politikinstrumente zu verbessern. Dazu gehören nicht nur kurzfristige Politikinstrumente wie die Soforthilfe, sondern auch Instrumente, die die Digitalisierung unternehmerischer Tätigkeit langfristig erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsverläufe und Branchenwechsel im Gastgewerbe vor und in der Corona-Krise in Berlin (2022)

    Lüdeke, Britta; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Lüdeke, Britta, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2022): Beschäftigungsverläufe und Branchenwechsel im Gastgewerbe vor und in der Corona-Krise in Berlin. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2022), Nürnberg, 28 S. DOI:10.48720/IAB.REBB.2202

    Abstract

    "Branchenwechsel von Beschäftigten sind meist in jenen Wirtschaftszweigen hoch, in denen auch „Quereinstiege“ ohne fachspezifische Kenntnisse möglich sind und zudem eine saisonbedingt schwankende Arbeitskräftenachfrage besteht. Das Gastgewerbe (Gastronomie und Beherbergung) ist eine Branche, in der die Personalfluktuation schon vor der Pandemie deutlich höher lag als in anderen Branchen. Während der Corona-Krise übersteigt die Zahl der Abgänge aus dieser Branche die der Zugänge jedoch nennenswert. Als pandemiebedingte Ausweichbranchen für ehemalige Beschäftigte in der Gastronomie und der Beherbergung erweisen sich insbesondere der Einzelhandel und mit einigem Abstand auch Post- und Kurierdienste. Wie zuvor wechseln auch während der Pandemie noch viele Beschäftigte aus der Beherbergung in die Gastronomie. Auffällig ist, dass in der Gruppe der Minijobber der coronabedingte Beschäftigungsrückgang deutlich höher ausfällt als bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und dies insbesondere in der Gastronomie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Zwei Jahre Pandemie: Wer sind die Gewinner und Verlierer? (2022)

    Obst, Thomas; Schläger, Dan;

    Zitatform

    Obst, Thomas & Dan Schläger (2022): Zwei Jahre Pandemie: Wer sind die Gewinner und Verlierer? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,16), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die weltweite Konjunkturerholung setzt sich trotz des Wiederauflebens der Pandemie weiter fort. Doch dahinter verbergen sich große Unterschiede. Die Corona-Krise hat Gewinner und Verlierer hervorgebracht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Armut und Ungleichheit in Deutschland: Empörungsdebatten führen in die Irre (2022)

    Raddatz, Guido;

    Zitatform

    Raddatz, Guido (2022): Armut und Ungleichheit in Deutschland: Empörungsdebatten führen in die Irre. (Argumente zu Marktwirtschaft und Politik 162), Berlin, 32 S.

    Abstract

    "Die Diskussion über Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland hat in den zurückliegenden Jahren markant an Intensität gewonnen. Ungeachtet der bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie guten wirtschaftlichen Rahmendaten, einer zunehmenden Beschäftigung und steigender Einkommen hat sich in weiten Teilen der Öffentlichkeit das einseitige Narrativ verfestigt, dass die Armut in Deutschland stetig zunehme, immer mehr Menschen von Wohlstandsgewinnen ausgeschlossen würden und der Staat diese Entwicklung mit seiner Politik mindestens verstärkt, wenn nicht gar mit ausgelöst habe. Die Publikation diskutiert vor diesem Hintergrund einige zentrale Probleme und Fallstricke der empirischen Armutsmessung und wirft einen umfassenderen Blick auf die Armuts- und Ungleichheitsentwicklung in Deutschland. Dabei zeigt sich ein Bild, das nur wenig mit dem vielfach postulierten massiven Auseinanderdriften der Gesellschaft und wachsender Armut zu tun hat. Statt diskretionär durch höhere Steuern zusätzliche sozialpolitische Verteilungsspielräume zu schaffen und das Umverteilungsvolumen insgesamt weiter zu erhöhen, sollte der Fokus darauf liegen, den Sozialstaat effizienter zu machen, staatliche Hilfen wirkungsvoller und zielgerichteter auszugestalten und vor allem schädliche Nebenwirkungen und Fehlanreize, gerade auch im Hinblick auf die immer wieder mit hohen Transferentzugsraten einhergehende Schwächung von Arbeitsanreizen, abzumildern. Neben einem gut funktionierenden Arbeitsmarkt - Arbeitslosigkeit ist mit das größte Armutsrisiko - kommt dem Bildungssystem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Armut zu. Gute Bildung ist die Eintrittskarte in ein erfolgreiches Erwerbsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Krankheits- und quarantänebedingte Arbeitsausfälle legen in der vierten und fünften Welle der Pandemie deutlich zu (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2022)

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne & Enzo Weber (2022): Krankheits- und quarantänebedingte Arbeitsausfälle legen in der vierten und fünften Welle der Pandemie deutlich zu (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 21.03.2022 Nürnberg, 2022-03-14. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220321.01

    Abstract

    "Bereits die ersten Wellen der Covid-19-Pandemie führten nicht nur zu erheblichen nachfragebedingten Arbeitsausfällen aufgrund von Kurzarbeit, sondern auch zu Arbeitsausfällen bei den Beschäftigten durch Schul- und Kitaschließungen, einen erhöhten Krankenstand und Quarantänemaßnahmen. Auch die vierte und fünfte Welle der Pandemie hat mit immer neuen Höchstständen an Inzidenzen beträchtliche Arbeitsausfälle zur Folge. Hauptgrund sind Quarantäneanordnungen und ein erhöhter Krankenstand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Wirtschaft, Arbeit und Leben mit und nach der Corona-Krise (2022)

    Wannöffel, Manfred ; Gensterblum, Yves;

    Zitatform

    Wannöffel, Manfred & Yves Gensterblum (Hrsg.) (2022): Wirtschaft, Arbeit und Leben mit und nach der Corona-Krise. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 182 S. DOI:10.5771/9783748927730

    Abstract

    "Der Sammelband beinhaltet eine interdisziplinäre Analyse von Krisenphänomenen und gesellschaftlichen Herausforderungen durch historische Vergleiche und interdisziplinäre Reflexion, um die tieferliegenden Dynamiken von sozialen und politischen Prozessen infolge der Corona-Pandemie ursächlich zu verstehen. Aus wissenschaftlicher Perspektive ergeben sich vielfältige Fragen zu strukturellen Herausforderungen in der Wirtschafts-, Arbeits- und Lebenswelt, die im Rahmen eines inter- und transdisziplinären Dialoges zwischen Historiker:innen, Ökonom:innen, Psycholog:innen und Soziolog:innen erörtert werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Krise, Ukraine-Krieg und Stagflationsgefahr: Warum wir eine neue Angebotspolitik brauchen (2022)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2022): Corona-Krise, Ukraine-Krieg und Stagflationsgefahr: Warum wir eine neue Angebotspolitik brauchen. In: IAB-Forum H. 11.04.2022 Nürnberg, 2022-04-08. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220411.01

    Abstract

    "Die Inflation liegt auf Rekordniveau und wird infolge des Ukraine-Kriegs und der Sanktionen gegen Russland weiter steigen. Angesichts der Engpässe im Wirtschaftsgeschehen droht eine Stagflation, der durch eine reine Nachfragepolitik nicht beizukommen ist. Um aus der Krise herauszuwachsen, müssen wirtschaftliche Potenziale erweitert werden. Am Arbeitsmarkt gilt es, Umfang und Qualität des Arbeitskräfteangebots sowie dessen Produktivität zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Setting Europe on course for a human digital transition: New evidence from Cedefop’s second European skills and jobs survey (2022)

    Zitatform

    (2022): Setting Europe on course for a human digital transition. New evidence from Cedefop’s second European skills and jobs survey. (CEDEFOP reference series 123), Luxembourg, 116 S. DOI:10.2801/253954

    Abstract

    "Achieving a just digital and green transition is at the heart of the European Union’s policy ambitions. The COVID-19 pandemic accelerated the digital transformation, abruptly transforming the way we live, work and learn. The digital transition is all around us, but not all workers benefit equally. Many are not exposed to digital technology or are employed in low-skilled, routine and non-complex jobs. This report presents valuable evidence from Cedefop’s second European skills and jobs survey (ESJS2), covering over 46 000 adult workers in 29 European countries. It illustrates the impact of the pandemic, maps the use of different types of digital technology and reflects on their implications for changing tasks, skills needs and skill mismatches. The wealth of new evidence supports the EU’s digital and skills agendas and their ambitious targets. In this report Cedefop makes the case for placing worker wellbeing and quality jobs at the core of Europe’s digital transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)

    Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Wirtschaft im Herbst 2021 - Delle im Aufholprozess (2021)

    Ademmer, Martin; Meuchelböck, Saskia ; Groll, Dominik; Kooths, Stefan; Boysen-Hogrefe, Jens; Stolzenburg, Ulrich; Jannsen, Nils;

    Zitatform

    Ademmer, Martin, Jens Boysen-Hogrefe, Dominik Groll, Nils Jannsen, Stefan Kooths, Saskia Meuchelböck & Ulrich Stolzenburg (2021): Deutsche Wirtschaft im Herbst 2021 - Delle im Aufholprozess. (Kieler Konjunkturberichte 83), Kiel, 42 S.

    Abstract

    "Die Erholung der deutschen Wirtschaft verzögert sich. Die Vorsichtsmaßnamen zum Infektionsschutz sowie die anhaltenden Lieferengpässe dürften im Winterhalbjahr zu einer Delle im Aufholprozess führen. So wird sich dann wohl vor allem bei den besonders von der Pandemie belasteten Dienstleistungsbranchen die Erholung verlangsamen. Die Produktionshemmnisse in der Industrie durch die Lieferengpässe haben zuletzt sogar noch einmal spürbar zugenommen und werden sich voraussichtlich erst allmählich mildern. Wenn im kommenden Frühjahr die wirtschaftlichen Belastungen durch die Pandemie größtenteils ausgestanden sind und die Lieferengpässe nachgelassen haben, wird die Erholung wieder an Kraft gewinnen und das Wirtschaftsgeschehen rasch wieder zur Normalität zurückkehren. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr nach dem Rückgang um 4,6 Prozent im Krisenjahr 2020 mit einem Anstieg von 2,6 Prozent nur einen Teil Einbußen wettmachen. Vollständig sichtbar wird die Erholung im Jahresergebnis 2022 mit einer Zuwachsrate von 5,1 Prozent. Auch im Jahr 2023 wird die Wirtschaftsleistung mit 2,3 Prozent voraussichtlich recht deutlich zunehmen, weil dann noch ein Teil der zuvor entfallenden wirtschaftlichen Aktivität nachgeholt werden wird. Die hohe Inflationsrate von 2,9 Prozent im laufenden Jahr geht größtenteils auf temporäre Faktoren zurück. Sie werden jedoch vorrausichtlich auch in das kommende Jahr hineinreichen und nochmals zu einem kräftigen Anstieg der Verbraucherpreise führen, bevor die Inflation im Jahr 2023 wieder moderater ausfällt. Auf dem Arbeitsmarkt wird die Corona-Krise wohl rasch überwunden werden und die Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent im Jahr 2020 auf 5,1 Prozent im Jahr 2023 zurückgehen. Auch im Staatshaushalt wird sich die Erholung von der Corona-Krise deutlich widerspiegeln. Nach einem Anstieg des Defizits auf knapp 5 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr, dürfte es aufgrund der auslaufenden pandemiebedingten Hilfsgelder und Subventionen sowie der höheren Wirtschaftsleistung auf 0,7 Prozent im Jahr 2023 sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Recoveries After Pandemics: The Role of Policies and Structural Features (2021)

    Aguirre, Juan Pablo Cuesta; Hannan, Swarnali A.;

    Zitatform

    Aguirre, Juan Pablo Cuesta & Swarnali A. Hannan (2021): Recoveries After Pandemics: The Role of Policies and Structural Features. (IMF working paper 2021,181), Washington, DC, 40 S.

    Abstract

    "To shed light on the possible scarring effects from Covid-19, this paper studies the economic effects of five past pandemics using local projections on a sample of fifty-five countries over 1990-2019. The findings reveal that pandemics have detrimental medium-term effects on output, unemployment, poverty, and inequality. However, policies can go a long way toward alleviating suffering and fostering an inclusive recovery. The adverse output effects are limited for countries that provided relatively greater fiscal support. The increases in unemployment, poverty, and inequality are likewise lower for countries with relatively greater fiscal support and relatively stronger initial conditions (as defined by higher formality, family benefits, and health spending per capita)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    CoronaNet meets DICE: Sammlung, Systematisierung und Visualisierung von Daten zu staatlichen Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie (2021)

    Albrecht, Clara; Cheng, Cindy; Hainz, Christa; Stitteneder, Tanja; Messerschmidt, Luca;

    Zitatform

    Albrecht, Clara, Cindy Cheng, Christa Hainz, Luca Messerschmidt & Tanja Stitteneder (2021): CoronaNet meets DICE: Sammlung, Systematisierung und Visualisierung von Daten zu staatlichen Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 9, S. 56-59.

    Abstract

    "Im Kampf gegen die Covid-19-Pandmie haben Regierungen und staatliche Stellen weltweit mit einer Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und alternativen Maßnahmen reagiert. Um diese besser zu verstehen, werden im Rahmen des Forschungsprojekts CoronaNet Daten über diese staatlichen Maßnahmen gesammelt, systematisiert und auf der DICE-Website visualisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie geht es den deutschen KMU in der zweiten Welle? (2021)

    Aminian, Armin; Roth, Duncan ; Gleiser, Patrick ; Kagerl, Christian ; Pohlan, Laura ; Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ; Schierholz, Malte ; Stegmaier, Jens ; Kleifgen, Eva ; König, Corinna ;

    Zitatform

    Aminian, Armin, Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz & Jens Stegmaier (2021): Wie geht es den deutschen KMU in der zweiten Welle? In: Ökonomenstimme H. 15.03.2021, o. Sz., 2021-03-08.

    Abstract

    "Kleinere Unternehmen können ökonomischen Schocks häufig nur wenig entgegensetzen. Trotz der leichten Lockerungen im März 2021 bestehen aktuell noch immer große Unsicherheiten. Anhand von Daten einer hochfrequenten Betriebserhebung zeigen wir, dass der Lockdown kleine und mittelgroße Unternehmen in Deutschland besonders bedroht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kein schnelles Ende der Corona-Krise: Mittelfristige Produktions-, Beschäftigungs- und Investitionslücken der deutschen Industrie (2021)

    Bardt, Hubertus ; Grömling, Michael;

    Zitatform

    Bardt, Hubertus & Michael Grömling (2021): Kein schnelles Ende der Corona-Krise: Mittelfristige Produktions-, Beschäftigungs- und Investitionslücken der deutschen Industrie. In: IW-Trends, Jg. 48, H. 1, S. 23-39. DOI:10.2373/1864-810X.21-01-02

    Abstract

    "Obwohl eine Reihe von Wirtschaftsindikatoren zum Jahresende 2020 eine kräftige Erholung nach den Einbrüchen im Frühjahr signalisiert, wird sich der Weg zu einer Normalkonjunktur in Deutschland noch strecken. Bei der Bestimmung und Interpretation von Produktionslücken ist zu beachten, dass sich die deutsche Industrie bereits seit Ende 2017 im Rückwärtsgang befindet, seit Mitte 2018 in der Rezession. Im vierten Quartal 2020 lag die Industrieproduktion noch um rund 9 Prozent unter dem Jahresdurchschnitt 2018. Im Rahmen der IW-Konjunkturumfrage wurden die von den Unternehmen erwarteten Produktions-, Beschäftigungs- und Investitionslücken abgefragt. Die Firmen haben bereits im November 2020 eine Zunahme ihrer Produktionslücken für das erste Halbjahr 2021 gesehen. Dies gilt für die Dienstleister, aber auch für die Industrie. Bis zum Jahr 2022 gehen die Produktions-, Beschäftigungs- und Investitionslücken in der Industrie deutlich zurück. Rund die Hälfte der Industriefirmen rechnet auch ab 2022 mit Produktionsausfällen. In denjenigen Industriefirmen, die für das Jahr 2022 von Beeinträchtigungen sprechen, liegt das Ausmaß der Produktionslücke bei rund 5 Prozent. Die größte Lücke wird mit gut 6 Prozent bei den Investitionen zu verzeichnen sein. Die industrielle Beschäftigungslücke dürfte sich auf 4 Prozent belaufen - sofern die Erholung nicht durch eine Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit gefährdet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    After-Effects of the COVID-19 Pandemic: Prospects for Medium-Term Economic Damage (2021)

    Barrett, Philip; Wingender, Philippe; Magistretti, Giacomo; Das, Sonali; Pugacheva, Evgenia;

    Zitatform

    Barrett, Philip, Sonali Das, Giacomo Magistretti, Evgenia Pugacheva & Philippe Wingender (2021): After-Effects of the COVID-19 Pandemic: Prospects for Medium-Term Economic Damage. (IMF working paper 2021,203), Washington, DC, 23 S.

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has led to a severe global recession with differential impacts within and across countries. This paper examines the possible persistent effects (scarring) of the pandemic on the economy and the channels through which they may occur. History suggests that deep recessions often leave long-lived scars, particularly to productivity. Importantly, financial instabilities—typically associated with worse scarring—have been largely avoided in the current crisis so far. While medium-term output losses are anticipated to be lower than after the global financial crisis, they are still expected to be substantial. The degree of expected scarring varies across countries, depending on the structure of economies and the size of the policy response. Emerging market and developing economies are expected to suffer more scarring than advanced economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Prognose 2021: Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise (2021)

    Bauer, Anja ; Wanger, Susanne ; Hutter, Christian ; Fuchs, Johann ; Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Bauer, Anja, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2021): IAB-Prognose 2021: Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise. In: IAB-Forum H. 09.04.2021, o. Sz., 2021-04-07.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft wird sich im Jahr 2021 erholen: Nach einem Rückgang im ersten Quartal erwartet das IAB im Jahresverlauf einen deutlichen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes, sodass mit einem Gesamtwachstum von 3,4 Prozent zu rechnen ist. Die Arbeitsmarktentwicklung zeigt sich im zweiten Lockdown sehr robust und verbessert sich im Zuge der wirtschaftlichen Erholung. Die Zahl der Arbeitslosen geht im Jahresdurchschnitt um 110.000 Personen zurück. Die Erwerbstätigkeit nimmt spürbar zu, liegt aber im Jahresdurchschnitt um 80.000 Personen niedriger als 2020. Die wichtigsten Befunde der Prognose, deren Langfassung im IAB-Kurzbericht 6/2021 publiziert wurde, werden im Folgenden zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Januar 2021 (2021)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2021): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Januar 2021. In: IAB-Forum H. 29.01.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-01-28.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hinterließ 2020 starke Spuren in der deutschen Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im vergangenen Jahr preis- und kalenderbereinigt um 5,3 Prozent. Im ersten Halbjahr ging die Wirtschaftsleistung massiv zurück. Im Sommer gab es eine kräftige Gegenbewegung, die aber seit Herbst durch einen starken Anstieg der Infektionszahlen und die damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen gestoppt wurde. Der aktuelle Lockdown führt pro Woche zu Verlusten von 0,4 Prozent der in einem Quartal erbrachten Wirtschaftsleistung. Die Wirkungen sind aber deutlich begrenzter als im ersten Lockdown. Angesichts der weltweit angelaufenen Impfungen dürfte die Wirtschaftsleistung im Anschluss wieder kräftig anziehen. Auch wenn sich der Arbeitsmarkt bisher relativ robust zeigt, beeinträchtigt die weltweite zweite Corona-Welle aktuell auch hier die Erholung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Datenlage zur Pandemie: Stellungnahme des IAB für das Fachgespräch des Parlamentarischen Begleitgremiums Covid-19-Pandemie des Landtags Nordrhein-Westfalen am 16. November 2021 (2021)

    Bauer, Frank; Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Bauer, Frank & Georg Sieglen (2021): Datenlage zur Pandemie. Stellungnahme des IAB für das Fachgespräch des Parlamentarischen Begleitgremiums Covid-19-Pandemie des Landtags Nordrhein-Westfalen am 16. November 2021. (IAB-Stellungnahme 10/2021), Nürnberg, 21 S.

    Abstract

    "Das Begleitgremium Covid-19-Pandemie, ein Unterausschuss des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landestags Nordrhein-Westfalens, hat den Auftrag, aktuelle sowie künftige gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Folgen der Bewältigung und der Eindämmung der Covid-19-Pandemie zu behandeln. Im Rahmen eines Fachgesprächs am 16. November 2021 wurde das IAB unter dem Titel „Datenlage – Bereich Arbeit – Wirtschaft“ um eine Stellungnahme gebeten. Für Fragen aus dem umfangreichen Fragenkatalog, zu denen relevante Erkenntnisse insbesondere auf der Grundlage von Umfragen und Analysen aus dem IAB vorliegen, geben die folgenden Antworten einen zusammenfassenden Überblick über relevante Studienergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank; Sieglen, Georg ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Prognose: Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise (2021)

    Bauer, Anja ; Fuchs, Johann ; Gartner, Hermann ; Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Bauer, Anja, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2021): IAB-Prognose: Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise. (IAB-Kurzbericht 06/2021), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Corona-Lage verschärft sich, aber die Konjunktur befindet sich insgesamt wieder auf Erholungskurs. Nach einem Rückgang im ersten Quartal 2021 wird im Jahresverlauf ein deutlicher Anstieg des Bruttoinlandsprodukts erwartet, sodass das Autorenteam mit einem Gesamtwachstum von 3,4 Prozent rechnet. Die Arbeitsmarktentwicklung zeigt sich im zweiten Lockdown sehr robust und verbessert sich im Zuge der wirtschaftlichen Erholung. Für den Jahresdurchschnitt 2021 wird ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 110.000 Personen erwartet. Die Erwerbstätigkeit nimmt im Jahresverlauf 2021 spürbar zu, liegt aber im Jahresdurchschnitt um 80.000 Personen niedriger als im Vorjahr. Dies liegt vor allem an Rückgängen bei Minijobbern und Selbstständigen. Im Prognosejahr 2021 nimmt die Arbeitszeit insbesondere durch den Rückgang der Kurzarbeit um 1,8 Prozent zu, das Arbeitsvolumen steigt um 1,7 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2021 (2021)

    Bauer, Anja ; Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja, Hermann Gartner & Enzo Weber (2021): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2021. In: IAB-Forum H. 29.07.2021 Nürnberg, 2021-07-27.

    Abstract

    "Im Zuge weitgehender Lockerungen der Corona-Einschränkungen befindet sich die Wirtschaft auf einem Erholungspfad. Für das zweite Quartal 2021 ist daher mit einem deutlich höheren Bruttoinlandsprodukt als im ersten Quartal zu rechnen. Insbesondere in den zuvor von den Eindämmungsmaßnahmen betroffenen Dienstleistungssektoren erholt sich die Lage merklich. Da die Risiken einer vierten Corona-Welle zunehmen und Lieferengpässe in der Industrie bestehen, trüben sich die Konjunkturaussichten jedoch etwas ein. Der Arbeitsmarkt sendet positive Signale." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Lockdown length and strength: labour-market effects in Germany during the COVID-19 pandemic (2021)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2021): Lockdown length and strength: labour-market effects in Germany during the COVID-19 pandemic. (IAB-Discussion Paper 10/2021), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Dieses Papier evaluiert die kurzfristigen Arbeitsmarkteffekte der COVID-19-Eindämmungsmaßnahmen in Deutschland. Wir untersuchen zwei verschiedene Dimensionen des ersten Lockdowns in Deutschland, nämlich die Länge und die Stärke des Lockdowns. Während die Länge über die regionale und zeitliche Variation der Schließungstage und Ausgangssperren erfolgt, wird für die Stärke der Grad der Schließung in verschiedenen Branchen herangezogen. Für die Länge des Lockdowns finden wir, dass ein zusätzlicher Tag zu einem Anstieg der Entlassungsrate um 2,7 Prozent und einem Rückgang der Einstellungsrate um 1,8 Prozent führt. Für die Stärke der Schließung zeigen die Ergebnisse, dass ein höherer Grad der Schließung die Entlassungen erhöht und die Einstellungen in ähnlichem Ausmaß senkt. In beiden Dimensionen stellen wir fest, dass die Effekte im Zeitverlauf nicht linear sind. Mit diesem Ansatz finden wir, dass 31 Prozent der deutlich erhöhten Zuflüsse aus Beschäftigung in Arbeitslosigkeit und 33 Prozent der verringerten Abflüsse aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung in der ersten Welle auf die Schließungsmaßnahmen zurückzuführen sind. In Summe erhöhten die Eindämmungsmaßnahmen die Arbeitslosigkeit in der kurzen Frist um 80.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)

    Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;

    Zitatform

    Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 20 S.

    Abstract

    "Die vier Reporte zum IAB-Betriebspanel 2020 nehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die hessischen Betriebe in den Blick. Der erste Report richtete seinen Fokus auf Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung. Der zweite Report beschäftigte sich mit den Pandemiefolgen auf Aus- und Weiterbildung. Im dritten Report lag der Fokus auf Veränderungen in der Personalpolitik und den Personalbewegungen in hessischen Betrieben. Im vorliegenden vierten Report geht es um die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen infolge der Pandemie. Stand der Erhebungen ist der Zeitraum Juli bis November 2020. Auf Grundlage der Betriebsbefragung können die Verbreitung atypischer Beschäftigungsformen und Formen der zeitlichen und örtlichen Flexibilisierung von Arbeit untersucht werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird dabei nach Wirtschaftszweigen, Betriebsgröße und der – nach eigenen Angaben der Betriebe – wirtschaftlichen Betroffenheit durch die Pandemie differenziert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Infografik
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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung und Ausbildungsmarkt - Entwicklungen im Zug der Corona-Krise und Umsetzung von Programmen der Bundesregierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ; Umkehrer, Matthias ; Dietrich, Hans ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Lang, Julia ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Julia Lang, Ute Leber, Duncan Roth & Matthias Umkehrer (2021): Weiterbildung und Ausbildungsmarkt - Entwicklungen im Zug der Corona-Krise und Umsetzung von Programmen der Bundesregierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 09/2021), Nürnberg, 16 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung von Weiterbildung gering Qualifizierter, von Weiterbildung bei Kurzarbeit (in Zusammenhang mit der Corona-Krise) und der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) der Bundesregierung sowie der Situation am Ausbildungsmarkt (Matching-Probleme) und des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of the Covid-19 pandemic: evidence from a new establishment survey (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2021)

    Bellmann, Lutz ; Gleiser, Patrick ; König, Corinna ; Leber, Ute ; Kagerl, Christian ; Pohlan, Laura ; Koch, Theresa; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; Schierholz, Malte ; Aminian, Armin; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): The impact of the Covid-19 pandemic: evidence from a new establishment survey (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 26.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-25.

    Abstract

    "The Covid-19 pandemic has so far had a sizeable impact on the German economy: gross national product fell by 5.3 percentage points in 2020 and by December, the number of unemployed had risen by approximately 480,000 compared to 2019. A new high-frequency survey conducted by the IAB since August 2020 sheds light on how establishments have adapted to the pandemic. Results show that the share of establishments that laid off workers has been limited. However, short-term work schemes are being used extensively as well as other personnel measures. Despite initial concerns, the vocational training system has remained robust." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trotz Covid-19 positive Signale für Wirtschaft und Arbeitsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Koch, Theresa; Pohlan, Laura ; König, Corinna ; Gleiser, Patrick ; Leber, Ute ; Kleifgen, Eva ; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; Schierholz, Malte ; Braun, Wolfgang; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Wolfgang Braun, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz & Jens Stegmaier (2021): Trotz Covid-19 positive Signale für Wirtschaft und Arbeitsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 15.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-04-12.

    Abstract

    "Trotz andauernder Lockdown-Maßnahmen schätzten die Betriebe ihre wirtschaftliche Situation und ihre Betroffenheit von der Covid-19-Pandemie in der ersten Märzhälfte 2021 insgesamt etwas günstiger ein als noch in den Vormonaten. Sie stellen tendenziell wieder mehr ein und entlassen seltener. Dennoch war zuletzt noch fast jeder zweite Betrieb negativ von der Krise betroffen. Dabei unterscheiden sich wirtschaftliche Lage und Entwicklung sowohl von Branche zu Branche als auch zwischen Betrieben derselben Branchen erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Covid-19-Krise treibt Entwicklungen voran, die bereits vorher begonnen haben (2021)

    Bellmann, Lutz ; Popp, Martin ; Segert-Hess, Nadine; Kaltwasser, Lena; Kubis, Alexander; Koch, Theresa;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Lena Kaltwasser, Theresa Koch, Alexander Kubis, Martin Popp & Nadine Segert-Hess (2021): Die Covid-19-Krise treibt Entwicklungen voran, die bereits vorher begonnen haben. In: IAB-Forum H. 01.10.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-09-30.

    Abstract

    "Wirkt Corona wie ein Brennglas, das negative Entwicklungen der Wirtschaft beschleunigt? Diese Frage stand im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung „Wissenschaft trifft Praxis“. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Sozialpartnern und der Öffentlichkeit über betriebliche Herausforderungen vor, während und nach der Covid-19-Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Folgen der Covid-19-Pandemie für die regionalen Arbeitsmärkte: Die Unterschiede nehmen im Zeitverlauf ab (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Bellmann, Lutz ; Schierholz, Malte ; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute ; Aminian, Armin; Koch, Theresa; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Roth, Duncan ; Gleiser, Patrick ; Kleifgen, Eva ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Folgen der Covid-19-Pandemie für die regionalen Arbeitsmärkte: Die Unterschiede nehmen im Zeitverlauf ab (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.04.2021, o. Sz., 2021-04-19.

    Abstract

    "Die Corona-Krise trifft keineswegs alle Regionen gleich stark. Das zeigt eine aktuelle Betriebsbefragung des IAB. So war der Anteil der Betriebe, die negativ von der Corona-Krise betroffen waren, im Oktober 2020 in Baden-Württemberg fast viermal höher als etwa in Sachsen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Viele Betriebe unterstützen die Impfungen gegen Covid-19 (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Leber, Ute ; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Pohlan, Laura ; Gleiser, Patrick ; Umkehrer, Matthias ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; Schierholz, Malte ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Viele Betriebe unterstützen die Impfungen gegen Covid-19 (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.09.2021 Nürnberg, 2021-08-30.

    Abstract

    "Um das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz zu verringern, setzen Betriebe in Deutschland verschiedene Maßnahmen ein. Seit dem 7. Juni 2021 können sie ihren Beschäftigten auch betriebsärztliche Impfungen anbieten. Die IAB-Befragung „Betriebe in der Covid-19 Krise“ zeigt, dass sich die Betriebe durchaus rege an der Impfkampagne beteiligt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Generationencheck 2021: Aktualisierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie: Daten, Methodik und zentrale Annahmen (2021)

    Berger, Johannes; Kochskämper, Susanna; Strohner, Ludwig;

    Zitatform

    Berger, Johannes, Susanna Kochskämper & Ludwig Strohner (2021): Generationencheck 2021: Aktualisierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Daten, Methodik und zentrale Annahmen. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,20), Köln, 12 S.

    Abstract

    "Das Modell „Generationencheck“ basiert auf der Methodik von Generationenkontenmodellen. Es dient der Analyse langfristiger Auswirkungen der Gesetzgebung und der politischen Rahmenbedingungen, um so gegebenenfalls Handlungsbedarf zu erkennen und abzuleiten. Generationenkontenmodelle sind in der Regel nicht Prognosemodellen gleichzusetzen. Auch der Generationencheck basiert auf Annahmen über zukünftige Trends." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vor den Landtagswahlen im Südwesten: Wie Unternehmen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die Corona-Krise bewerten: Ergebnisbericht 3/2021 : German Business Panel (2021)

    Bischof, Jannis; Eble, Fabian; Karlsson, Clemens; Dörrenberg, Philipp; Rostam-Afschar, Davud ; Voget, Johannes; Simons, Dirk;

    Zitatform

    Bischof, Jannis, Philipp Dörrenberg, Fabian Eble, Clemens Karlsson, Davud Rostam-Afschar, Dirk Simons & Johannes Voget (2021): Vor den Landtagswahlen im Südwesten: Wie Unternehmen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die Corona-Krise bewerten. Ergebnisbericht 3/2021 : German Business Panel. Paderborn ; Berlin ; Mannheim, 17 S.

    Abstract

    "Die Ergebnisse der German Business Panel (GBP) Corona-Befragung geben Aufschluss darüber, wie zielgerichtet und wie wirksam die staatlichen Hilfsmaßnahmen für Unternehmen waren. Die wirtschaftliche Situation und die Einschätzung der Unternehmen im bisherigen Verlauf der Pandemie stellen sich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ähnlich dar. Unterschiede gibt es unter Krisenverlierern und Krisengewinnern. Gerade die Krisenverlierer zeigen sich in Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich zufrieden mit den staatlichen Hilfsmaßnahmen, in Baden-Württemberg hingegen besonders stark unzufrieden. Der Anteil an Unternehmen, die zu den Krisengewinnern zählen, ist demgegenüber in Baden-Württemberg weit überdurchschnittlich hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    COVID-19 Shifted Patent Applications toward Technologies That Support Working from Home (2021)

    Bloom, Nicholas ; Zhestkova, Yulia; Davis, Steven J. ;

    Zitatform

    Bloom, Nicholas, Steven J. Davis & Yulia Zhestkova (2021): COVID-19 Shifted Patent Applications toward Technologies That Support Working from Home. In: AEA papers and proceedings, Jg. 111, S. 263-266. DOI:10.1257/pandp.20211057

    Abstract

    "We examine the text content of US patent applications, identifying those that advance technologies in support of video conferencing, telecommuting, remote interactivity, and working from home (collectively, WFH). The share of new patent applications that advance WFH technologies more than doubles from January to September of 2020, greatly surpassing its previous peak and following an upward trajectory since the onset of the pandemic. This evidence suggests that (re)directed technical change in reaction to COVID-19 will raise the quality and efficiency of remote work, thereby reinforcing a shift to working from home even after the pandemic ends." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona-Pandemie: Stresstest für das System der sozialen Sicherung: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Eichhorst, Werner; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Corona-Pandemie: Stresstest für das System der sozialen Sicherung. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 109), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung eingesetzten Maßnahmen haben die schwerste Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst. Bestimmte Gruppen von Erwerbstätigen werden besser vom Regelsystem zur Einkommens- und Beschäftigungssicherung sowie den zusätzlich implementierten ad hoc-Maßnahmen aufgefangen als etwa Selbständige oder geringfügig Beschäftigte. Vor diesem Hintergrund befasst sich diese Kurzexpertise mit der übergeordneten Frage, welche Anpassungen sinnvoll sein könnten, damit künftig das System der sozialen Sicherung in Deutschland bei fundamentalen wirtschaftlichen Störungen, die nur selten und mit nicht bestimmbarer Wahrscheinlichkeit auftreten, eine bedarfsgerechtere und den sozialen Ausgleich besser bewahrende Stabilisierung der Erwerbseinkommen gewährleisten kann. Zu diesem Zweck wird analysiert, wie gut Deutschland diese Ziele im bisherigen Verlauf der COVID-19-Pandemie mit dem vorhandenen Regelsystem der sozialen Sicherung, den in dessen Rahmen vorgenommen Anpassungen an die Krise sowie weiteren ad hoc-Maßnahmen erreicht hat, und ob andere Länder über soziale Sicherungssysteme und -instrumente verfügen oder diesbezügliche Anpassungen vorgenommen haben, die als zielführend bewertet werden können. Darüber hinaus werden Ansatzpunkte skizziert, wie die Einkommens- und Beschäftigungssicherung in Zukunft widerstandsfähiger gestaltet werden könnte, wenn ein gravierender globaler Schock die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt trifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wirksamkeitsanalyse der Corona-Maßnahmen: Kurzexpertise (2021)

    Bonin, Holger ; Jungnickel, Vincent; Eichhorst, Werner; Rinne, Ulf ; Krause-Pilatus, Annabelle;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Wirksamkeitsanalyse der Corona-Maßnahmen. Kurzexpertise. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 573), Berlin, 50 S.

    Abstract

    "Im ersten Teil dieser Kurzexpertise werden elf zentrale Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie anhand von sechs Zieldimensionen vergleichend bewertet. Die Grundlage hierfür sind die Ergebnisse einer Anfang 2021 durchgeführten Befragung von 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Schwerpunkt in der Arbeitsmarktforschung. Das Instrument der Kurzarbeit wurde im Hinblick auf die volkwirtschaftliche Kosten-Nutzen-Relation am besten bewertet. Es zählt auch bei den anderen abgefragten Zieldimensionen jeweils zu den drei am besten bewerteten Maßnahmen und Leistungen, während der vorübergehenden Absenkung der Mehrwertsteuer die schlechteste Kosten-Nutzen-Relation attestiert wird. Im zweiten Teil der Kurzexpertise werden die krisen­bezogenen Anpassungen der Kurzarbeit in Deutschland im internationalen Vergleich analysiert, um Ansatzpunkte für eine in künftigen schweren Rezessionen noch wirksamere und effizientere Gestaltung zu identifizieren. Dabei werden die Zugangsbedingungen, die Leistungshöhe, die Leistungsdauer, die Einbindung von Weiterbildungsaktivitäten, die Finanzierungsmechanismen sowie die Kostenbeteiligung der Arbeitgeber als Gestaltungs­parameter betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The lockdown effect: A counterfactual for Sweden (2021)

    Born, Benjamin ; Dietrich, Alexander M.; Müller, Gernot J.;

    Zitatform

    Born, Benjamin, Alexander M. Dietrich & Gernot J. Müller (2021): The lockdown effect: A counterfactual for Sweden. In: PLoS ONE, Jg. 16, H. 4. DOI:10.1371/journal.pone.0249732

    Abstract

    "While most countries imposed a lockdown in response to the first wave of COVID-19 infections, Sweden did not. To quantify the lockdown effect, we approximate a counterfactual lockdown scenario for Sweden through the outcome in a synthetic control unit. We find, first, that a 9-week lockdown in the first half of 2020 would have reduced infections and deaths by about 75% and 38%, respectively. Second, the lockdown effect starts to materialize with a delay of 3–4 weeks only. Third, the actual adjustment of mobility patterns in Sweden suggests there has been substantial voluntary social restraint, although the adjustment was less strong than under the lockdown scenario. Lastly, we find that a lockdown would not have caused much additional output loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Niedersachsen und Bremen (2021)

    Brück-Klingberg, Andrea; Althoff, Jörg;

    Zitatform

    Brück-Klingberg, Andrea & Jörg Althoff (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Niedersachsen und Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2021), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Durch die Corona-Pandemie wurden Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens notwendig, die auch zu Einschränkungen des wirtschaftlichen Geschehens führten. Negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt waren die Folge. Der vorliegende Bericht befasst sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt in Niedersachsen und Bremen für den Zeitraum April 2020 bis März 2021. Dafür wird ein sogenannter Corona-Effekt berechnet, der den Teil der Veränderung der Arbeitslosigkeit bezeichnet, der maßgeblich auf die Corona-Krise zurückzuführen ist. Um einer regional sehr unterschiedlichen Betroffenheit durch die Krise gerecht zu werden, erfolgt die Betrachtung nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene. Für die Landkreise und kreisfreien Städte ergeben sich teilweise deutliche Unterschiede hinsichtlich des Corona-Effektes, die unter anderem durch die regionale Branchenstruktur und den Beschäftigtenanteil in Kleinstbetrieben bedingt sind. So ist der Corona-Effekt in den Regionen höher, in denen es einen hohen Beschäftigtenanteil in Wirtschaftszweigen gibt, in denen die ökonomischen Aktivitäten durch die Pandemie stark eingeschränkt wurden. Auch im Hinblick auf die soziodemografischen Faktoren gibt es deutliche Unterschiede in der Betroffenheit durch die coronabedingte Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg: Entwicklung im Zeitraum April bis September 2020 (2021)

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2021): Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Entwicklung im Zeitraum April bis September 2020. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2021), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie werden die Folgen der ersten Corona-Welle auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg diskutiert. Für den Analysezeitraum April bis September 2020 wird ein sogenannter Corona-Effekt berechnet. Damit wird der Teil der Veränderung der Arbeitslosigkeit bezeichnet, der sich durch den Vergleich mit der Vorjahresentwicklung maßgeblich auf die Corona-Krise zurückführen lässt. Um einer regional sehr unterschiedlichen Betroffenheit gerecht zu werden, erfolgt die Betrachtung nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene. Darüber hinaus zeigt eine differenzierte Darstellung für die einzelnen Monate, dass auch im Zeitverlauf, unter anderem bedingt durch die regionale Wirtschaftsstruktur, regionale Unterschiede in Betroffenheit und Erholung zu beobachten sind. Dies zeigt sich in besonderem Maße an Regionen, in denen der Tourismus eine herausragende Rolle spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    COVID-19 and Implications for Automation (2021)

    Chernoff, Alex ; Warman, Casey;

    Zitatform

    Chernoff, Alex & Casey Warman (2021): COVID-19 and Implications for Automation. (Staff working paper / Bank of Canada 2021,25), Ottawa, 29 S.

    Abstract

    "COVID-19 may accelerate the automation of jobs as employers invest in technology to safeguard against pandemics. We identify occupations that have high automation potential and also exhibit a high risk of viral infection. We examine regional variation in terms of which U.S. local labor markets are most at risk. Next, we outline the differential impacts COVID-19 may have on different demographic groups. We find that the highest-risk occupations in the U.S. are those held by females with mid- to low wage and education levels. Using comparable data for 25 other countries, we also find that women in this demographic are at the highest risk internationally. We examine monthly employment data from the U.S. and find that women in high-risk occupations experienced a larger initial decline in employment and a weaker recovery during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsprogramme gegen die Pandemiekrise - Deutschland im internationalen Vergleich (2021)

    Dauderstädt, Michael;

    Zitatform

    Dauderstädt, Michael (2021): Wirtschaftsprogramme gegen die Pandemiekrise - Deutschland im internationalen Vergleich. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 362-368. DOI:10.1007/s10273-021-2917-2

    Abstract

    "Die Wirtschaftsprogramme der 23 OECD-Länder setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Im Mittelpunkt der Programme stehen Geld- und Fiskalpolitik, Einkommensunterstützung und Konjunkturprogramme, Arbeitsmarktpolitik und andere staatliche Programme in Bereichen wie Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und Klimaschutz. Im Vergleich scheint Deutschland beim Schutz von Beschäftigung und Einkommen gut aufgestellt zu sein, wenn auch ohne einen deutlichen Fokus auf die Armutsbekämpfung. Allerdings fehlt eine klare Vision zur Ausgestaltung der Post-Corona-Ökonomie." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Opening-Up Trajectories and Economic Recovery: Lessons after the First Wave of the COVID-19 Pandemic (2021)

    Demirgüc-Kunt, Asli; Lokshin, Michael ; Torre, Iván ;

    Zitatform

    Demirgüc-Kunt, Asli, Michael Lokshin & Iván Torre (2021): Opening-Up Trajectories and Economic Recovery. Lessons after the First Wave of the COVID-19 Pandemic. In: CESIfo Economic Studies, Jg. 67, H. 3, S. 332-369. DOI:10.1093/cesifo/ifab010

    Abstract

    "This article analyses the reopening process of countries in Europe and Central Asia after the first wave of the COVID-19 pandemic and provides evidence on the effects of different reopening trajectories and their timing and speed on economic recovery. The analysis indicates that countries that adopted a gradual, staged reopening experienced stronger economic recovery compared with the countries that rushed into lifting the restrictive measures before the pandemic was under control. Postponing lifting the restrictions until after the pandemic's peak was reached has a positive impact on economic activity. Governance also matters: a higher level of trust in government is associated with increased economic activity among countries that carried out a gradual reopening process. There is also suggestive evidence that providing people objective data on the progress of the pandemic may speed up the recovery process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die deutsche Wirtschaft in der Pandemie (2021)

    Dettmann, Eva; Schwengler, Barbara ; Müller, Steffen ; Mertens, Matthias ; Plümpe, Verena; Leber, Ute ; Diegmann, André ;

    Zitatform

    Dettmann, Eva, André Diegmann, Matthias Mertens, Steffen Müller, Verena Plümpe, Ute Leber & Barbara Schwengler (2021): Die deutsche Wirtschaft in der Pandemie. (IAB-Forschungsbericht 11/2021), Nürnberg, 173 S.

    Abstract

    "Der Ausbruch der Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres 2020 beendete die längste Wachstumsphase der Wirtschaft im wiedervereinten Deutschland. Schon die erste Welle der Corona-Krise bedeutet einen großen Einschnitt in die Geschäftstätigkeit vieler Betriebe in Deutschland, etwa zwei Drittel aller Betriebe in West- und Ostdeutschland sind zum Befragungszeitpunkt, d.h. zwischen Juni und Oktober 2020, von negativen Auswirkungen der Pandemie oder den Maßnahmen zu ihrer Eindämmung betroffen. Den Rückgang der Nachfrage bezeichnen 85 Prozent und damit mit Abstand die meisten Betriebe in Deutschland als problematisch. Behördlich angeordnete Schließungen wirkten sich auf die Geschäftstätigkeit etwa eines Drittels der Betriebe negativ aus. Vor allem betroffene kleine (neun Prozent) und Kleinstbetriebe (zwölf Prozent) sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Unter den Betrieben in Beherbergung und Gastronomie und den Übrigen personennahen Dienstleistungen ist der Anteil existenzbedrohter Betriebe besonders hoch. Viele Betriebe passen sich mit Umstellungen in ihrer Geschäftstätigkeit und personalpolitischen Maßnahmen der neuen Situation an. Am häufigsten sind verschiedene Formen der kurzfristigen Arbeitszeitanpassung zu beobachten, neben dem Ausgleich von Arbeitszeitkonten spielt v.a. die Anordnung von Kurzarbeit eine große Rolle. Für viele Betriebe gewinnt auch die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsformen an Bedeutung. So hat insgesamt etwa ein Drittel der befragten Betriebe Möglichkeiten zur Heimarbeit für Ihre Belegschaft eingeführt oder erweitert. In Sektoren, in denen Arbeitsprozesse nicht immer die physische Anwesenheit des Personals erfordern, ist der Anteil mehr als doppelt so hoch. Daneben lässt sich feststellen, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeit insbesondere durch die Nutzung von Teilzeitarbeitsmodellen stattfindet. Ein pandemiebedingter Abbau von Personal ist sowohl in westdeutschen als auch in ostdeutschen Betrieben eher selten zu beobachten. Allerdings hat sich die allgemeine Dynamik auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2020 deutlich abgeschwächt, insbesondere in Kleinstbetrieben ist das Beschäftigungswachstum negativ. Der Fachkräftebedarf ist im Jahr 2020 erstmals rückläufig. Sowohl in westdeutschen als auch in ostdeutschen Betrieben ist ein Rückgang um etwa ein Drittel zu beobachten, was sich auch auf die Nichtbesetzungsquote auswirkt. Sie sinkt auf 32 Prozent in Westdeutschland und 37 Prozent in Ostdeutschland. Auch in der aktuellen Situation spielt die Berufsausbildung für viele Betriebe eine bedeutende Rolle für die Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs, die Ausbildungsbeteiligung liegt bei etwa der Hälfte der berechtigten Betriebe. Die Befunde offenbaren allerdings auch, dass insbesondere kleine Betriebe und Betriebe in Ostdeutschland zunehmend Probleme bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsinteressenten und deren Ausbildung haben. In einer multivariaten Analyse wird der Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg eines Betriebes in der Vergangenheit und der Schwere der Betroffenheit von der Krise untersucht. Die Ergebnisse legen nahe, dass insbesondere die Ertragslage des Vorjahres einen hohen Einfluss auf die Wirkung der Pandemie in den Betrieben hat. Eine gute bis sehr gute Ertragslage in der Vergangenheit scheint demnach wie ein Puffer zu wirken, der die ersten Folgen und damit die negativen Auswirkungen der Pandemie abfedern kann. Die Arbeitsproduktivität und das Beschäftigungswachstum, wenngleich für die Schwere der Liquiditätsengpässe von ökonomischer Bedeutung, haben einen eher geringen Einfluss auf die Stärke der Corona-Effekte für die Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mit Schwung aus der Coronakrise: Prognose-Update: Die konjunkturelle Lage in Deutschland zur Jahresmitte 2021 (2021)

    Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Rietzler, Katja; Tober, Silke; Stephan, Sabine; Hohlfeld, Peter; Herzog-Stein, Alexander ;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Silke Tober & Sebastian Watzka (2021): Mit Schwung aus der Coronakrise. Prognose-Update: Die konjunkturelle Lage in Deutschland zur Jahresmitte 2021. (IMK Report 169), Düsseldorf, 19 S.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft nimmt nach dem rückläufigen ersten Quartal zunehmend Fahrt auf. Neben der kräftigen globalen Erholung wirkt nun auch die Lockerung der Corona-Maßnahmen belebend. Konjunkturlokomotiven sind die dynamische Wirtschaft Chinas und die fiskalpolitisch beflügelte US-Wirtschaft. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2021 um 5,7 % expandieren, 2022 um 4,3 %. Rückenwind erhält die deutsche Wirtschaft von dem anziehenden Konsum, kräftig expandierenden Exporten und steigenden Investitionen. Obwohl Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten und eine merkliche Verteuerung von Rohstoffen zunächst noch bremsen, dürfte das BIP 2021 um 4,5 % zulegen und 2022 um 4,9 %. Die Jahresverlaufsrate ist dabei 2021 mit 5,9 % außergewöhnlich hoch und beruhigt sich 2022 auf 2,3 %. Die Arbeitslosenquote sinkt 2021 leicht auf durchschnittlich 5,8 %, 2022 deutlicher auf 5,3 %. Stark gestiegene Energiepreise und die Rückkehr zu den üblichen Mehrwertsteuersätzen erhöhen die Inflation 2021 auf 2,5 %; 2022 dürfte sie sich aber auf 1,7 % verringern. Das Euroraum-BIP, das im vergangenen Jahr stärker einbrach, legt 2021 um 5,2 % und 2022 um 4,3 % zu. Zwar zieht die Kerninflation im Euroraum etwas an, bleibt aber für ein nachhaltiges Erreichen des Inflationsziels noch zu schwach. Entsprechend benötigt die Wirtschaft im gesamten Prognosezeitraum noch geld- und fiskalpolitische Unterstützung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 Insolvency Gap: First-round Effects of Policy Responses on SMEs (2021)

    Dörr, Julian Oliver ; Murmann, Simona; Licht, Georg;

    Zitatform

    Dörr, Julian Oliver, Simona Murmann & Georg Licht (2021): The COVID-19 Insolvency Gap: First-round Effects of Policy Responses on SMEs. (ZEW discussion paper 21-018), Mannheim, 44 S.

    Abstract

    "COVID-19 placed a special role to fiscal policy in rescuing companies short of liquidity from insolvency. In the first months of the crisis, SMEs as the backbone of Europe’s real economy benefited from large and mainly indiscriminate aid measures. Avoiding business failures in a whatever it takes fashion contrasts, however, with the cleansing mechanism of economic crises: a mechanism which forces unviable firms out of the market, thereby reallocating resources efficiently. By focusing on firms’ pre-crisis financial standing, we estimate the extent to which the policy response induced an insolvency gap and analyze whether the gap is characterized by firms which had already struggled before the pandemic. With the policy measures being focused on smaller firms, we also examine whether this insolvency gap differs with respect to firm size. Based on credit rating and insolvency data for the near universe of actively rated German firms, our results suggest that the policy reponse to COVID-19 has triggered a backlog of insolvencies in Germany that is particularly pronounced among financially weak, small firms, having potential long term implications on economic recovery." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: The Second Phase of the Crisis (2021)

    Eichhorst, Werner; Portela, Miguel ; Colussi, Tommaso ; Ramos, Raul ; Marx, Paul ; Hensvik, Lena ; Egbert, Jongen; Böheim, René ; Verstraten, Paul; Tobin, Steven; Ferreira, Priscila ; Sweetman, Arthur ; Cerejeira, Joao; Kahanec, Martin ; Houseman, Susan; Leoni, Thomas ; Machin, Stephen; Cahuc, Pierre ; Costa, Rul; Martiskova, Monika ; Arni, Patrick ; Rinne, Ulf ; Nordström Skans, Oskar ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Paul Marx, Ulf Rinne, René Böheim, Thomas Leoni, Steven Tobin, Arthur Sweetman, Pierre Cahuc, Tommaso Colussi, Jongen Egbert, Paul Verstraten, Priscila Ferreira, Joao Cerejeira, Miguel Portela, Raul Ramos, Martin Kahanec, Monika Martiskova, Lena Hensvik, Oskar Nordström Skans, Patrick Arni, Rul Costa, Stephen Machin & Susan Houseman (2021): IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: The Second Phase of the Crisis. (IZA research report 105), Bonn, 174 S.

    Abstract

    "Country reports for Austria, Canada, France, Germany, Italy, Netherlands, Portugal, Spain, Slovakia, Sweden, Switzerland, United Kingdom, and the United States (174 Seiten)" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Will the Economic Impact of COVID-19 Persist? Prognosis from 21st Century Pandemics (2021)

    Emmerling, Johannes ; Monteiro, Francisco Líbano; Ostry, Jonathan D. ; Furceri, Davide; Pizzuto, Pietro ; Loungani, Prakash ; Tavoni, Massimo;

    Zitatform

    Emmerling, Johannes, Davide Furceri, Francisco Líbano Monteiro, Prakash Loungani, Jonathan D. Ostry, Pietro Pizzuto & Massimo Tavoni (2021): Will the Economic Impact of COVID-19 Persist? Prognosis from 21st Century Pandemics. (IMF working paper 2021,119), Washington, DC, 38 S.

    Abstract

    "COVID-19 has had a disruptive economic impact in 2020, but how long its impact will persist remains unclear. We offer a prognosis based on an analysis of the effects of five previous major epidemics in this century. We find that these pandemics led to significant and persistent reductions in disposable income, along with increases in unemployment, income inequality and public debt-to-GDP ratios. Energy use and CO2 emissions dropped, but mostly because of the persistent decline in the level of economic activity rather than structural changes in the energy sector. Applying our empirical estimates to project the impact of COVID-19, we foresee significant scarring in economic performance and income distribution through 2025, which be associated with an increase in poverty of about 75 million people. Policy responses more effective than those in the past would be required to forestall these outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg (2021)

    Faißt, Christian; Hamann, Silke ; Jahn, Daniel;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann & Daniel Jahn (2021): Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2021), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht befasst sich mit den Auswirkungen der ersten Welle der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg in den Monaten April bis September 2020. Dafür wird ein sogenannter Corona-Effekt berechnet, der den Teil der Veränderung der Arbeitslosigkeit bezeichnet, der sich durch den Vergleich mit der Vorjahresentwicklung maßgeblich auf die Corona-Krise im Frühjahr zurückführen lässt. Es zeigt sich, dass coronabedingt die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg deutlich angestiegen ist - allein in den Monaten April bis Juli um ca. 37.000 Personen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für die 44 Landkreise und kreisfreien Städte ergeben sich teilweise deutliche Unterschiede hinsichtlich des Corona-Effektes, die unter anderem durch die regionale Branchenstruktur bedingt sind. Eine unterschiedliche Betroffenheit lässt sich auch für die verschiedenen Beschäftigtengruppen feststellen. Anhand einer differenzierten Betrachtung der Teilgrößen des Corona-Effekts zeichnen wir exemplarisch für vier Kreise unterschiedliche Krisenverläufe für die Monate April bis September nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: insgesamt kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede (2021)

    Flake, Regina; Malin, Lydia ; Leschnig, Lisa; Seyda, Susanne; Janssen, Simon ;

    Zitatform

    Flake, Regina, Simon Janssen, Lisa Leschnig, Lydia Malin & Susanne Seyda (2021): Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: insgesamt kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede. In: IAB-Forum H. 01.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-29.

    Abstract

    "Trotz der coronabedingten Kontaktbeschränkungen war die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung bis zum Sommer 2020 nicht massiv zurückgegangen. Denn ein Großteil der Maßnahmen konnte dank entsprechender digitaler Angebote dennoch stattfinden. Je nach Beschäftigungsbranche, Qualifikationsniveau, Geschlecht und Zahl der Kinder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Weiterbildung zeigten sich allerdings deutliche Unterschiede." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen: Ergebnisse der Befragung 2020 (2021)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Putzing, Monika; Prick, Simone;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Monika Putzing (2021): IAB-Betriebspanel Bremen. Ergebnisse der Befragung 2020. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 83 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden zunächst Befragungsergebnisse zur Betroffenheit der Bremer Wirtschaft von der Corona-Krise und den betrieblichen Reaktionen zur Bewältigung der mit dieser Krise verbundenen negativen Auswirkungen, zur Verbreitung von Homeoffice sowie zu betrieblichen Einschätzungen bezüglich der Maßnahmen der Politik präsentiert (Kapitel 3). Diese Ausführungen werden ergänzt um aktuelle empirische Befunde zu den regelmäßig abgefragten Kernthemen des IAB-Betriebspanels. Hierzu gehören Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung, zur Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen sowie zu Beschäftigungsaussichten (Kapitel 4) sowie zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 5). Diese werden ergänzt um Darstellungen zur Entwicklung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung (Kapitel 6) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 7). Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt. Die Daten spiegeln somit den Stand in den ersten Monaten nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der 25. Befragungswelle 2020 (2021)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Frei, Marek & Silke Kriwoluzky (2021): IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der 25. Befragungswelle 2020. Berlin, 76 S.

    Abstract

    "Seit 1996 wird das IAB-Betriebspanel in Mecklenburg-Vorpommern als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene der Betriebe durchgeführt. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden darin um Angaben und Einschätzungen zu einer Reihe beschäftigungsrelevanter Aspekte gebeten, von der Personalstruktur über die Rekrutierungsaktivitäten bis hin zu betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit die Situation rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes abgebildet. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit vorhandene, eher angebotsseitig ausgerichtete Statistiken, z.B. die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der Frage nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie von Bedeutung, die in dieser Welle im Mittelpunkt standen: Der vorliegende Bericht enthält hierzu die ersten Erkenntnisse für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Grafiken
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  • Literaturhinweis

    Die Dauer der Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Normalisierung der Geschäftslage: Was erwarten die Unternehmen? (2021)

    Freuding, Julia; Wohlrabe, Klaus ;

    Zitatform

    Freuding, Julia & Klaus Wohlrabe (2021): Die Dauer der Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Normalisierung der Geschäftslage: Was erwarten die Unternehmen? In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 4, S. 1-5.

    Abstract

    "Im Rahmen der ifo Konjunkturumfragen werden die Unternehmen seit April gefragt, wie lange sie mit einer Einschränkung des öffentlichen Lebens rechnen. Seit Mai wird auch erfasst, ab wann die Unternehmen mit einer Normalisierung ihrer Geschäftslage rechnen. Der vorliegende Artikel fasst die Ergebnisse vor dem Hintergrund der verschiedenen politischen Beschlüsse zusammen. Gemäß den aktuellsten Ergebnissen von Januar 2021 lag die durchschnittliche Erwartung bei 7,4 Monaten. Es wird also frühestens ab September mit einer weitgehenden Normalisierung gerechnet. Mit Blick auf die eigene Geschäftslage erwarten die Unternehmen erst zum Ende dieses Jahres eine Normalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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