Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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IAB-Infoplattform Mobiles Arbeiten
IAB-Infoplattform Kurzarbeit
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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IAB-Projekt
Social Distance in Occupations (01.05.2020 - 30.04.2022)
Matthes, Britta; Bauer, Anja; Grienberger, Katharina;Projektbeschreibung
Das Ziel des Projektes ist es, einen Index zu erstellen, der misst, wie stark ein bestimmter Beruf mit körperlich Interaktion in Verbindung steht. In einem ersten Schritt soll überprüft werden, ob es möglich ist, aus dem Berufenet die Arbeitsanforderungen im Hinblick auf die Spezifik des körperlichen Kontakts, der bei der Ausübung eines Berufes erforderlich ist, zu erstellen. In einem zweiten Schritt sollen die Daten (falls vorliegend) zu einem Index verdichtet werden, der zwei Dimensionen misst: 1. Den Anteil der Arbeitsbedingungen mit physischem Kontakt an allen Arbeitsbedingungen. 2. Die Intensität des Kontakts. Basierend auf diesen Indices soll die Wechselwirkung mit den Infektionszahlen bzw. Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemessen werden.
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IAB-Projekt
Grundsicherung in Zeiten der Corona-Pandemie (27.04.2020 - 31.12.2022)
Stegmaier, Jens;Projektbeschreibung
Mithilfe von Daten der Panelstudie „Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung“ (PASS) zeigen wir zunächst auf, wie vulnerable Bevölkerungsgruppen mit in Zeiten von Kontaktbeschränkungen wichtigen Ressourcen ausgestattet sind. In weiteren Schritten wird auf Basis von PASS berichtet, ob und wie sich diese ungleiche Ressourcenausstattung während der Corona-Pandemie auf diese Gruppen in besonderem Maße auswirkt. Dazu werden wir untersuchen, wie Indikatoren für Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit, Sorgen oder soziale Teilhabe in unterschiedlichen Gruppen durch die Krise beeinflusst wurden.
Beteiligte aus dem IAB
Stegmaier, Jens; Trappmann, Mark; Bähr, Sebastian; Frodermann, Corinna; Gundert, Stefanie; -
IAB-Projekt
Hochfrequentes Online-Personen-Panel (HOPP) "Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona" (17.04.2020 - 31.12.2021)
Haas, Georg-Christoph; Osiander, Christopher;Projektbeschreibung
Auf Basis einer proportional geschichteten Zufallsstichprobe der Integrierten Erwerbsbiographien (IEB) lädt das IAB Menschen wiederholt dazu ein, an der Online-Befragung zum Thema „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ teilzunehmen. Die Befragung wurde konzipiert, um Veränderungen im Sozial- und Arbeitsleben der Menschen im Zuge der Covid19-Pandemie abzubilden, beispielsweise hinsichtlich der folgenden Aspekte: Entwicklung von Beschäftigungsverhältnissen (reguläre, Selbständigkeit, Minijobs), Kurzarbeit (Ausmaß, Aufstockung des Entgelts durch den Arbeitgeber, Aufnahme von Nebentätigkeiten), soziale und finanzielle Absicherung, Arbeitszeiten, Home-Office und Kinderbetreuung.
Beteiligte aus dem IAB
Stephan, Gesine; Haas, Georg-Christoph; Osiander, Christopher; Heusler, Anna; Volkert, Marieke; Schmidtke, Julia; Zins, Stefan; Trappmann, Mark; Osiander, Christopher; Ludsteck, Johann; -
IAB-Projekt
Welche Auswirkungen hat Corona auf die berufliche Rehabilitation und die Arbeitsmarktchancen beruflicher Rehabilitand*innen? (01.04.2020 - 31.12.2024)
Reims, Nancy; Rauch, Angela;Projektbeschreibung
Der Arbeitsmarkt in Deutschland war bisher sehr aufnahmefähig. Dies kam auch Teilnehmenden an beruflicher Rehabilitation zugute. Personen mit Rehabilitationsstatus sind nicht per se von chronischen Erkrankungen betroffen ebenso wie eine Behinderung nichts über die Erwerbsfähigkeit des Einzelnen aussagt. Dennoch dürfte der Anteil der Rehabilitand*innen, der der Risikogruppe von Covid-19 zugerechnet werden kann, größer sein als bei der Gesamtbevölkerung. So kann es sein, dass diejenigen Rehabilitand*innen mit chronischen Erkrankungen länger als die restliche Bevölkerung von möglichen Ausgangseinschränkungen betroffen sind - und damit auch von Qualifizierungsbeschränkungen. Aus diesem Grund werden sie sehr wahrscheinlich auch stärker und länger von den Auswirkungen der vermutlich auf Covid-19 folgenden Arbeitsmarktkrise betroffen sein. Auch die Leistungserbringer rehabilitationsspezifischer Maßnahmen wird dies betreffen. Dies kann sich auf die Durchführung der beruflichen Rehabilitation auswirken (Maßnahmezuweisung in Qualifizierungsmaßnahmen, Wiedereinstieg in die Qualifizierung, Durchführung von betrieblichen Praktika etc.) sowie auf die Integration in den Arbeitsmarkt nach Abschluss der Maßnahme, aber auch auf den Verbleib im Arbeitsmarkt nach erfolgreicher Integration. In einem ersten Schritt sind kontrastive Experteninterviews (telefonisch, qualitativ, Leitfadengestützt) bei Leistungserbringern und anderen relevanten Akteuren (z.B. Jobcenter/Agenturen; BAR; BMAS u.a.) geplant, die zum Ziel haben, die aktuelle Lage in der beruflichen Rehabilitation abzubilden. In einem zweiten Schritt sind Auswertungen mithilfe des LTA-Reha-Prozessdatenpanels geplant, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitsmarktchancen von Rehabilitand*innen zu untersuchen sowie auf den Rehabilitationsprozess.
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IAB-Projekt
Rekrutierungssituation in den systemrelevanten Bereichen vor und während der Corona-Krise (01.04.2020 - 31.12.2027)
Warning, Anja;Projektbeschreibung
In Teilen der systemrelevanten Branchen und Berufe, insbesondere in den Erziehungs- und Pflegeberufen, bestanden bereits vor der Corona-Krise Fachkräfteengpässe und die Betriebe und Verwaltungen hatten über teils beträchtliche Rekrutierungsprobleme berichtet. Auf Basis repräsentativer Daten der IAB-Stellenerhebung wird nun untersucht, wie sich der Personalbestand in den systemrelevanten Bereichen während der Corona-Krise weiterentwickelt hat und inwiefern es weitere Verschärfungen von Engpässen bei der Rekrutierung von neuem Personal gab. Dabei wird auch die Entwicklung der Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in den Fokus genommen. Die Analysen sollen die Notwendigkeit von Strategien für eine langfristige Fachkräftesicherung in den systemrelevanten Bereichen unterstreichen, wofür sowohl Arbeitgeber als auch Politik Verantwortung tragen.
Beteiligte aus dem IAB
Warning, Anja; -
IAB-Projekt
Arbeitslosigkeit und Wohlbefinden: Auswirkungen der Corona-Krise (01.04.2020 - 31.12.2024)
Stephan, Gesine;Projektbeschreibung
Das Projekt setzt auf einem Befragungsprojekt zum subjektiven Wohlbefinden von Arbeitssuchenden auf. Die Befragung soll um Zugangskohorten von Arbeitssuchenden während bzw. nach der Corona-Krise ergänzt werden, um die Effekte des Corona-Virus auf das Wohlbefinden dieser neuen Gruppe im Vergleich zu früheren Zugängen in die Arbeitssuche ermitteln zu können. Zudem sollen Fragen zur Betroffenheit durch den Corona-Virus aufgenommen werden.
Beteiligte aus dem IAB
Stephan, Gesine; -
IAB-Projekt
LPP-Zusatzbefragung von Beschäftigten zum Arbeiten während der Corona-Pandemie (23.03.2020 - 31.07.2020)
Grunau, Philipp;Projektbeschreibung
In Reaktion auf die aktuelle Corona-Pandemie findet eine ad-hoc-Zusatzbefragung eines Teils der Befragten aus der letztjährigen LPP-Beschäftigtenbefragung statt. Diese Befragung richtet sich an etwa 2.000 Personen, findet ausschließlich online statt und nimmt ungefähr 10 Minuten in Anspruch. Thematisch liegen die Schwerpunkte auf Arbeitszeit, mobilem Arbeiten und Kommunikation. Das Einverständnis der Teilnehmenden vorausgesetzt erfolgt etwa 4-6 Wochen nach Feldstart ein weiterer Durchlauf.
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IAB-Projekt
Effekte der Eindämmungsmaßnahmen auf den deutschen Arbeitsmarkt (13.03.2020 - 31.12.2022)
Bauer, Anja; Weber, Enzo;Projektbeschreibung
Das Projekt evaluiert den Einfluss verschiedener Eindämmungsmaßnahmen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei die Effekte auf Zu- und Abflüsse aus und in das Beschäftigungssystem zu ermitteln. Dazu wird nicht nur die regionale und sektorale Variation in den Eindämmungsmaßnahmen zur Identifikation verwendet, sondern auch auf verschiedene Wirkungskanäle eingegangen.
Beteiligte aus dem IAB
Weber, Enzo; -
IAB-Projekt
Akzeptanz sozial- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Regelungen (01.04.2019 - 31.12.2023)
Stephan, Gesine; Osiander, Christopher;Projektbeschreibung
Wie der Wohlfahrtsstaat ausgestaltet ist, beeinflusst das Leben vieler Menschen – sowohl derjenigen, die Leistungen erhalten als auch derjenigen, die durch Beiträge und Steuern zur Finanzierung beitragen. Die empirische Gerechtigkeitsforschung untersucht unter anderem die politische Akzeptanz und damit die Legitimität der Ausgestaltung von wohlfahrtsstaatlichen Institutionen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Einstellungen von Bürgerinnen und Bürgern zur gerechten Verteilung knapper Güter, aber auch ihre Einstellungen zur angemessenen Sanktionierung nicht regelkonformen Verhaltens. Im Projekt werden Einstellungen zu konkreten und aktuell debattierten arbeitsmarktpolitischen Institutionen und Instrumenten sowie zu sozialstaatlichen Prinzipien untersucht. Zudem wird untersucht, ob sich die Beurteilung sozialstaatlicher Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise verändert. Hierzu werden faktorielle Surveys (Vignettenexperimente) genutzt. Mögliche Fragestellungen sind: Inwieweit akzeptieren Arbeitslose und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte das Äquivalenzprinzip in der Arbeitslosenversicherung? Wird die Höhe von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II von unterschiedlichen Personengruppen als gerecht und angemessen empfunden? Wie werden Sanktionierungen nicht regelkonformen Verhaltens - z.B. Sperrzeiten im SGB III oder Sanktionen im SGB II - wahrgenommen? Was halten Arbeitslose und Beschäftigte von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, und besonders auch von jenen der aktuell diskutierten Qualifizierungsoffensive des BMAS, die zu einer Integration in den Arbeitsmarkt beitragen sollen? Welche „Schwellenwerte“, wie Mindestversicherungszeiten, Einkommensgrenzen, Bezugsdauern u. a. werden hierbei als gerecht empfunden? Inwiefern hängt das Legitimitätsempfinden von der Wahrscheinlichkeit ab, direkt oder indirekt selbst von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu partizipieren? Ein übergreifendes Thema ist: Gibt es Ankereffekte, wenn vorab Ausgestaltungsmerkmale der untersuchten Institutionen erläutert werden? Bei den Analysen wird auf Stichproben zurückgegriffen, die aus den BA-Prozessdaten gezogen werden. Teils kann hier bereits auf Vorarbeiten der beteiligten Bereiche zurückgegriffen werden. Diese erfolgten allerdings nicht auf Basis repräsentativ gezogener Stichproben. Damit hätten Befragungen, die auf prozessdatenbasierten Stichproben beruhen, einen hohen Mehrwert. Denkbar wäre zudem, ergänzend auch spezielle Gruppen wie Vermittlungsfachkräfte in Jobcentern und Arbeitsagenturen zu befragen, die besondere Kenntnisse über die untersuchten Institutionen haben bzw. direkt in diese eingebunden sind.
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