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Dossier

Arbeitsvermittlung und Fallmanagement im Prozess des Forderns und Förderns

Die Wirkung des Einsatzes von arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumenten auf die Wiederbeschäftigungschancen von Arbeitslosen wird seit langer Zeit recht intensiv beforscht. Entscheidend für den Erfolg der öffentlichen Arbeitsvermittlung kann auch die Qualität der Betreuung der Arbeitsuchenden durch Arbeitsvermittler*innen bzw. Fallmanager*innen sein. Individuelle Einstellungen und Handlungsweisen der Fachkräfte unterscheiden sich laut Befragungen in den Agenturen für Arbeit deutlich und so stellt sich unter anderem die Frage, welcher Mix von Regeln, Handlungsfreiheit, Einstellungen und Handlungsweisen den größten Erfolg für die Arbeitsvermittlung vor Ort verspricht und wodurch dieser Mix bestimmt wird.
Dieses Themendossier gibt einen Einblick in die Forschungslage und bietet Zugänge zu Hintergründen und wissenschaftlichen Befunden.
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  • Literaturhinweis

    Die Auswirkung der Errichtung von Regionalen Arbeitsvermittlungszentren auf die Effizienz der öffentlichen Arbeitsvermittlung (2000)

    Sheldon, George;

    Zitatform

    Sheldon, George (2000): Die Auswirkung der Errichtung von Regionalen Arbeitsvermittlungszentren auf die Effizienz der öffentlichen Arbeitsvermittlung. In: Die Volkswirtschaft. Das Magazin für Wirtschaftspolitik H. 4, S. 25-29.

    Abstract

    "Die zweite Teilrevision des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG), deren zweite Etappe im Januar 1997 in Kraft trat, brachte eine bedeutende Veränderung in der öffentlichen Arbeitsvermittlung hierzulande: Die über 3000 Gemeindearbeitsämter, welche die öffentliche Arbeitsvermittlung bis dahin vollzogen, wurden zu rund 155 (Stand 1998) sog. Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zusammengefasst. Das Ziel der Reogranisation bestand darin, die öffentliche Arbeitsvermittlung leistungsfähiger zu gestalten. Der nachfolgende Beitrag berichtet über eine Studie, die untersucht, inwiefern die Reform ihr Ziel erreicht hat. Die Untersuchung ist ein Teilprojekt des gesamtschweizerischen Evaluationsprogramms der aktiven Arbeitsmarktpolitik, welches durch die Aufsichtskommission des Angleichsfonds der Arbeitslosenversicherung im Juli 1997 genehmigt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung (2000)

    Thiel, Rainer;

    Zitatform

    Thiel, Rainer (2000): Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung. In: dvb-forum H. 1, S. 22-28.

    Abstract

    Der Autor unternimmt zunächst den Versuch einer Klärung der Begriffe 'Berufsberater' und 'Berufsberatung' und gibt im Folgenden einen Überblick über unterschiedliche Beratungsbedarfe im Lebenslauf eines Menschen. Anschließend differenziert er zwischen der Berufseinstiegsberatung und (Berufs)Laufbahnberatung sowie zwischen staatlichen und privaten Anbietern. Auf der Basis der Qualitätsstandards des Deutschen Verbands für Berufsberatung (dvb) kommt er zu folgendem Schluss: 'Von Beruflicher Beratung im Sinne des dvb sprechen wir dann, wenn der Fokus auf der KlientIn und dem Ziel des gelingenden Lebens liegt, der Berater unparteiisch ist bzw. auf der Seite der/s KlientIn steht oder mindestens seine Abhängigkeiten offenlegt.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation der öffentlichen Arbeitsvermittlung: Erwartungen und Gesprächsbeurteilungen von Arbeitssuchenden und Arbeitsvermittlern (1998)

    Bettels, Ralf;

    Zitatform

    Bettels, Ralf (1998): Zur Situation der öffentlichen Arbeitsvermittlung. Erwartungen und Gesprächsbeurteilungen von Arbeitssuchenden und Arbeitsvermittlern. Hildesheim, 91 S., Anhang.

    Abstract

    Image und Praxisprobleme der öffentlichen Arbeitsvermittlung werden erläutert, Kundenorientierung und Untersuchungen zur Kundenzufriedenheit werden einleitend angesprochen, wobei der Erwartungsbegriff mit seinen Komponenten diskutiert wird. Unter Einbeziehung von Untersuchungen aus der Beratungsforschung werden die kontextbezogenen Beschreibungsdimensionen der Erwartungen erarbeitet. Mit Hilfe einer Befragung werden Daten erhoben bei 19 Arbeitsvermittlern sowie 55 Arbeitssuchenden. Die Auswertung konzentriert sich auf die Besuchshäufigkeit und Beurteilungen der Arbeitsverwaltung von Arbeitsuchenden, Beschreibung der Erwartungsinhalte und -intensität von Arbeitssuchenden und Arbeitvermittlern sowie den intraindividuellen und interindividuellen Erwartungsdiskrepanzen. Es wird bilanziert, dass die Unzufriedenheit Arbeitssuchender mit der öffentlichen Arbeitsvermittlung eine intensivere 'Kundenorientierung' erfordert. Eine vertrauensvollere Basis zwischen Arbeitssuchenden und der Arbeitsverwaltung wird als notwendig erachtet, um eine höhere Akzeptanz für die arbeitsmarktpolitischen Zielsetzungen des Arbeitsamtes und damit eine höhere Zufriedenheit zu erreichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Vermittlungsfachkraft der Zukunft (1998)

    Gstall, Hansmichael; Göckler, Rainer;

    Zitatform

    Gstall, Hansmichael & Rainer Göckler (1998): Die Vermittlungsfachkraft der Zukunft. In: Arbeit und Beruf, Jg. 49, H. 2, S. 34-35.

    Abstract

    Der Kurzbeitrag versucht, das Alltagsleben der Vermittlungsfachkraft im Arbeitsamt der Zukunft zu beschreiben. Anregungen dazu lieferten die Diskussion um das Arbeitsamt 2000, das neue Leitbild der Bundesanstalt für Arbeit und das Projekt leistungsorientierte Führung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Theorie und Praxis der Beratung: Beratung in Schule, Familie, Beruf und Betrieb (1996)

    Ertelt, Bernd-Joachim; Hofer, Manfred;

    Zitatform

    Ertelt, Bernd-Joachim & Manfred Hofer (Hrsg.) (1996): Theorie und Praxis der Beratung. Beratung in Schule, Familie, Beruf und Betrieb. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 203), Nürnberg, 284 S.

    Abstract

    Die Beiträge in diesem Sammelband sind überarbeitete und erweiterte Fassungen der Vorträge des ersten beratungswissenschaftlichen Symposiums an der Universität Mannheim im Mai 1995. Symposium und Sammelband verstehen sich als Ausgangspunkt einer Intensivierung der wissenshafltichen Beschäftigung mit Beratung auf den Feldern Schule, Familie, Beruf und Betrieb. Die Gliederung des Bandes reflektiert in Umrissen mögliche Bereiche künftiger Forschung und Studienangebote in Mannheim, auch unter Einbeziehung internationaler Entwicklungen. So werden nach theoretischer und historischer Grundlegung die drei Hauptfelder der Beratung, nämlich "Schule und Familie", "Beruf und Bildungspolitik" sowie "Betrieb" behandelt. Das abschließende Kapitel stellt wichtige Aspekte und mögliche Entwicklungslinien zusammenfassend dar. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur inhaltlichen Orientierung der Beratungsarbeit in der AVuAB (1996)

    Göckler, Rainer;

    Zitatform

    Göckler, Rainer (1996): Zur inhaltlichen Orientierung der Beratungsarbeit in der AVuAB. In: Arbeit und Beruf, Jg. 47, H. 9, S. 257-260.

    Abstract

    Der Beitrag befaßt sich mit den beruflichen Anforderungen an die Beratungs- und Vermittlungsfachkräfte der Bundesanstalt für Arbeit. Insbesondere wird auf die Auswirkungen gesamtgesellschaftlicher Veränderungen (i.S. von Individualisierungstendenzen) auf die Berufsbiographie und die Beratungsarbeit eingegangen. Daneben werden zielgruppenspezifische und organisatorisch-personelle Probleme erörtert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Meßziffern der Arbeitsvermittlung: eine Kritik des Beitrags "offiziöser" Kenngrößen zur Diskussion des Alleinvermittlungsrechts der Bundesanstalt für Arbeit (1993)

    Heidinger, Michael;

    Zitatform

    Heidinger, Michael (1993): Meßziffern der Arbeitsvermittlung. Eine Kritik des Beitrags "offiziöser" Kenngrößen zur Diskussion des Alleinvermittlungsrechts der Bundesanstalt für Arbeit. In: Arbeit und Beruf H. 3, S. 69-71.

    Abstract

    In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob die Meßziffern der Arbeitsvermittlung dem Anspruch gerecht werden, deren Marktbedeutung und Effizienz zu bestimmen. Hierzu werden zunächst in einem theoretischen Bezugsrahmen die Grundzüge der Arbeitsvermittlung behandelt. Anschließend werden die drei Indikatoren Marktanteile, Ausschöpfungsgrad und Einschaltungsgrad dargestellt und bewertet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zweckmässigkeit staatlicher Regelungen der Arbeitsvermittlung (1993)

    Klein, Thomas ;

    Zitatform

    Klein, Thomas (1993): Zweckmässigkeit staatlicher Regelungen der Arbeitsvermittlung. (Archiv der deutschen Hochschulwissenschaften 1), Baden-Baden: Löw & Vorderwülbecke, 306 S.

    Abstract

    "Eine leistungsfähige gesamtgesellschaftliche Arbeitsvermittlung hat hohen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Stellenwert. Theoretische Überlegungen und empirische Befunde haben gezeigt, daß eine privatwirtschaftlich organisierte Arbeitsvermittlung maximale allokative Effizienz erwarten läßt und für die überwiegende Zahl der Arbeitsmarktteilnehmer auch unter sozialpolitischen Gesichtspunkten unproblematischen Konditionen tätig wird. Ein öffentliches Alleinvermittlungsrecht hat sich vor diesem Hintergrund weder unter arbeitsmarkt- noch unter sozialpolitischen Gesichtspunkten als zweickmäßig erwiesen. Es läßt in arbeitsmarktpolitischer Hinsicht beträchtliche Effizienzverluste gegenüber einer privatwirtschatlich organisierten Arbeitsvermittlung erwarten, was aufgrund der hohen sozialen Bedeutung einer quantitativ und qualitativ hohen Matchingleistung auch unter sozialpolitischen Gesichtspunkten als wenig erwünscht einzustufen ist. Die bei völlig ungeregelter privater Arbeitsvermittlung zu erwartenden Schädigungspotentiale lassen sich durch subjektive Zulassungsvoraussetzungen und geeignete Berufsausübungsregelungen im Rahmen einer Lizenzpflicht für private Arbeitsvermittler deutlich begrenzen, jedoch nicht völlig beseitigen. Betroffen von diesem "Restrisiko" sind vor allem weniger wettbewerbsfähige Arbeitsmarktteilnehmer, die durch eigene Anstrengungen keinen geeigneten Kontraktpartner finden können. Der Staat ist daher aufgerufen, seiner Pflicht zur subsidiären Daseinsvorsorge nachzukommen und eine Informationsversorgung dieser Marktteilnehmer zu für sie annehmbaren Konditionen sicherzustellen. Eine öffentliche Bereitstellung von Vermittlungsdienstleistungen hat sich zu diesem Zweck als einziger wirksamer und praktikabler Weg erwiesen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Contextual issues for vocational placement coordinators: some preliminary findings (1992)

    Flett, Ross; Biggs, Herbert;

    Zitatform

    Flett, Ross & Herbert Biggs (1992): Contextual issues for vocational placement coordinators. Some preliminary findings. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 15, H. 3, S. 187-197.

    Abstract

    Bei 16 Arbeitsvermittlern der Accident Compensation Corporation Neuseelands wurden der berufliche Streß und die allgemeine Lebenszufriedenheit mit Hilfe zuvor entwickelter und validierter Meßinstrumente erhoben. Die Versuchspersonen nahmen auch Stellung zu zwei offenen Fragestellungen, durch welche wesentliche Streßfaktoren in ihrer Arbeit und Strategien zur Reduzierung von Streß erfaßt werden sollten. Es ergaben sich hohe negative Korrelationen zwischen beruflichem Streß und Lebenszufriedenheit; auf ein besonders hohes Ausmaß von Rollenkonflikten bei der Arbeit wurde hingewiesen. Folgende Streßfaktoren wurden identifiziert: Probleme des Zeitdrucks/der Arbeitsbelastung, Schwierigkeiten mit negativen Einstellungen gegenüber Behinderung in der Gesellschaft und bei Arbeitgebern, Probleme mit Klienten und Probleme persönlicher Motivation. Die meisten Strategien, die zur Streßreduktion genannt wurden, bezogen sich auf die Herstellung effektiver Prozesse der Kommunikation und der Entscheidungsfindung in der organisatorischen Umgebung. Auf Probleme und Grenzen der Untersuchung wird hingewiesen. Hinweise für zukünftige Forschung werden gegeben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Informelle Beziehungen auf dem Arbeitsmarkt: Marktregulierung und Chancenverteilung durch Arbeitsvermittlung (1991)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (1991): Informelle Beziehungen auf dem Arbeitsmarkt. Marktregulierung und Chancenverteilung durch Arbeitsvermittlung. (Forschungsberichte aus dem Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund), Frankfurt u.a.: Campus-Verl., 395 S.

    Abstract

    Ausgangsthese der Arbeit ist, daß der Arbeitsmarkt (in der Bundesrepublik) gegenwärtig kein offener Markt in dem Sinne ist, daß jeder Marktteilnehmer sich gemäß seiner Interessen über alle Marktgelegenheiten informieren kann und im Wettbewerb darum allein sein Angebot bzw. seine Nachfrage, nicht aber informelle Beziehungen und Kontakte zählen. Angenommen wird, daß ein erheblicher Anteil, wenn nicht sogar die Mehrzahl aller Mobilitätsvorgänge über informelle Wege erfolgt. Im ersten Teil (A) wird der arbeitsmarktpolitische und der arbeitsmarkttheoretische Problemgehalt der Ausgangsthese von einem hohen Marktanteil der Vermittlung und sozial ungleichen Chancenzuweisung über informelle Beziehungen näher ausgeführt.
    Im zweiten Teil (B) wird die Ausgangsthese eines hohen bzw. nicht-marginalen Marktanteils der Allozierung von Arbeitskraft auf dem externen Arbeitsmarkt über 'Beziehungen' geprüft. Im Vordergrund steht also das quantitative Gewicht nicht-öffentlicher Vermittlung von Informationen über und Selektion zwischen Marktgelegenheiten.
    Im dritten Teil (C) wird gefragt, in welcher Weise mit welchen Ergebnissen in den für die Entwicklung empirischer Forschung zur Funktionsweise des Arbeitsmarktes bzw. zu Arbeitsmarktspaltung relevanten Untersuchungen im deutschen, vor allem aber auch angelsächsischem Sprachraum Fragen formeller und informeller Informations- und Selektionsvermittlung untersucht worden sind. Dabei wird erkennbar, daß trotz einer durchaus traditionellen empirischen Befassung mit diesen Fragen erhebliche Forschungsdefizite bestehen.
    Im letzten Teil der Arbeit (D) wird versucht, aus den erarbeiteten empirischen Befunden zur Verbreitung, Nutzung und Wirkung informeller Beziehungen und betriebsnaher Arbeitsmärkte zunächst ein neues und durch weitere empirische Forschung erst noch aufzufüllendes Bild zu zeichnen. Neben diesem empirischen Ergebnis steht abschließend die Frage nach theoretisch-analytischen Schlußfolgerungen im Vordergrund. Dabei wird zum einen eine Erklärung dafür angeboten, daß im bisherigen mainstream von Arbeitsforschung und auch soziologischer Mobilitätsforschung das Konstrukt des "offenen Arbeitsmarktes" trotz aller empirischen Widerlegungen dominiert und warum auch in marktkritischen Ansätzen die ungleiche Chancenverteilung über lebensweltliche Beziehungsgeflechte bisher nicht adäquat erklärt werden konnte. Zum anderen wird unter Nutzung neuerer theoretisch-analytischer Ansätze nach Ansatzpunkten gesucht für einen Zugang zur Erklärung der Funktionsweise des Arbeitsmarktes, der vielleicht verständlich und zugleich kritisierbar machen kann, warum Arbeitsmarktchancen nach "Beziehungen" sozial ungleich verteilt werden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Krise des Arbeitsmarktes: Krise der öffentlichen Arbeitsvermittlung? (1990)

    Eberwein, Wilhelm; Tholen, Jochen;

    Zitatform

    Eberwein, Wilhelm & Jochen Tholen (1990): Krise des Arbeitsmarktes. Krise der öffentlichen Arbeitsvermittlung? In: Soziale Welt, Jg. 41, H. 3, S. 346-364.

    Abstract

    In dem Beitrag werden zunächst zentrale Ergebnisse von empirischen Studien zur öffentlichen Arbeitsvermittlung zusammenfassend diskutiert. Die Autoren fragen nach "- der Einschaltung der Arbeitsämter durch die Betriebe und die Arbeitsuchenden, also dem "Marktanteil" der öffentlichen Arbeitsvermittlung und seiner Veränderung in der Krise sowie
    - der "Qualität" der durch die öffentliche Arbeitsvermittlung vermittelten Arbeitsplätze und Arbeitskräfte.
    Die Krise des Arbeitsmarktes hat - wie dann zu zeigen sein wird - zu einer Verschiebung der Schwerpunkte und zu einer erheblichen Selektivität der öffentlichen Arbeitsvermittlung geführt. Ausgehend von diesen Befunden werden abschließend anhand einer Analyse des Rollenverhaltens der Arbeitsvermittler einige Überlegungen zu den Handlungsmöglichkeiten und -grenzen präsentiert, welche ihnen in einer Situation hoher Arbeitslosigkeit und weniger verfügbarer offener Stellen gegeben sind." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsvermittler im Spannungsfeld zwischen betrieblicher Nachfrageübermacht und den Arbeitsplatzansprüchen der Arbeitslosen (1988)

    Eberwein, Wilhelm; Tholen, Jochen;

    Zitatform

    Eberwein, Wilhelm & Jochen Tholen (1988): Der Arbeitsvermittler im Spannungsfeld zwischen betrieblicher Nachfrageübermacht und den Arbeitsplatzansprüchen der Arbeitslosen. In: Arbeit und Beruf, Jg. 39, H. 7, S. 209-211.

    Abstract

    Die Autoren stellen einige ausgewählte Ergebnisse über den Ablauf und die Wirkungsweise der öffentlichen Arbeitsvermittlung dar. Sie stützen sich dabei auf eine empirische Untersuchung der Vermittlungstätigkeit der Arbeitsämter am Beispiel von Bremen und Bremerhaven. "Von Mitte Oktober 1984 bis Januar 1985 wurden 35 überwiegend größere Vermittlungsfälle untersucht. Daran beteiligt waren 30 Betriebe, 28 Hauptvermittler und 278 Arbeitsuchende, die den Betrieben als Bewerber vorgeschlagen wurden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Selektivität der öffentlichen Arbeitsvermittlung und Handlungsspielräume der Arbeitsvermittler (1987)

    Eberwein, Wilhelm; Tholen, Jochen;

    Zitatform

    Eberwein, Wilhelm & Jochen Tholen (1987): Die Selektivität der öffentlichen Arbeitsvermittlung und Handlungsspielräume der Arbeitsvermittler. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 40, H. 5, S. 280-289.

    Abstract

    "Am Beispiel der Vermittlungstätigkeit der Arbeitsämter Bremen und Bremerhaven wird beschrieben, wie die Arbeitsvermittler die Auswahl und Zuteilung von Arbeitsuchenden bzw. Stellenangeboten vornehmen. Ihre Handlungsweisen führen im Resultat zu einer Selektivität der öffentlichen Arbeitsvermittlung in Gestalt einer 'Bestenvermittlung'. Gleichwohl sind die Handlungsmöglichkeiten der Arbeitsvermittler nicht unausweichlich durch die kritische Arbeitsmarktsituation und die betriebliche Nachfrageübermacht determiniert. Vielmehr kann der Arbeitsvermittler seine Rolle und Funktion stärker als 'Makler', als 'Sozialarbeiter', als 'Bürokrat' oder als 'Berater' verstehen und ausfüllen. Im Ergebnis wird für eine weitere Professionalisierung der Arbeitsvermittler in Richtung auf eine zunehmende Verbreitung des 'Beraters' plädiert. Das bedeutet auch, daß eine Erhöhung des Einschaltungsgrades der öffentlichen Arbeitsvermittlung um jeden Preis nicht mehr die absolute Priorität besitzen sollte." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Öffentliche Arbeitsvermittlung als politisch-sozialer Prozeß: Überlegungen zur Tätigkeit der Arbeitsvermittler in den Arbeitsämtern (1984)

    Eberwein, Wilhelm; Tholen, Jochen;

    Zitatform

    Eberwein, Wilhelm & Jochen Tholen (1984): Öffentliche Arbeitsvermittlung als politisch-sozialer Prozeß. Überlegungen zur Tätigkeit der Arbeitsvermittler in den Arbeitsämtern. In: Mitteilungsblatt der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung "Arbeit und Betrieb" H. 10, S. 79-99.

    Abstract

    "Die Bedeutung des staatlichen Einflusses für den Arbeitsmarkt in der Region Bremen bildet den thematischen Schwerpunkt dieses Mitteilungsblattes. ... Der vierte Beitrag behandelt, ausgehend von empirischen Untersuchungen in den Arbeitsämtern Bremen und Bremerhaven, die praktischen Voraussetzungen, Bedingungen und Möglichkeiten der öffentlichen Arbeitsvermittlung 'vor Ort' in der aktuellen dramatischen Arbeitsmarktsituation. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht eine Analyse der Situationsbedingungen und Handlungsorientierungen der Arbeitsvermittler in ihrer Bedeutung für die Wirkungsweise und Wirksamkeit der Arbeitsvermittlung. Dabei zeigt sich, daß in den Arbeitsämtern eine weitgehend professionelle, d.h. sachbezogene und fachkompetente Vermittlungstätigkeit betrieben wird. Gleichzeitig jedoch scheint die öffentliche Arbeitsvermittlung, indem sie sich primär an den Anforderungen der betrieblichen Personaleinsteller ausrichtet, unter den gegebenen Bedingungen immer stärker zu einer "Bestenvermittlung" zu werden. Zwar richtet sie sich nicht in der Intention gegen "Problemarbeitslose", aber faktisch werden hierdurch bestimmte Gruppen von Arbeitslosen aus dem 'normalen Vermittlungsgeschäft' weitgehend ausgegrenzt." (Autorenreferat)

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