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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Das IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassungsgesetz"
  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und betriebliche Mitbestimmung (2009)

    Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2009): Leiharbeit und betriebliche Mitbestimmung. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 16, H. 2, S. 192-194.

    Abstract

    Der Beitrag berichtet über die Ergebnisse eines 2002-2006 mit Förderung der Hans-Böckler-Stiftung und der Bundesagentur für Arbeit am IAB durchgeführten Forschungsprojekts zur betrieblichen Handhabung und zu Einsatzkontexten von Leiharbeit. Für das Projekt wurden rund 16.000 Betriebe im Rahmen des IAB-Betriebspanels mittels standardisierter Interviews zur Leiharbeit befragt. Parallel dazu wurden 2004-2005 rund 100 qualitative Kurzfallstudien in 80 Einsatzbetrieben und 20 Verleihbetrieben durchgeführt. Die Untersuchung zeigt, dass Beschäftigte der Verleihbranche viel seltener in der Lage sind, die ihnen nach dem BetrVG zuständigen Rechte auszuüben als es in gleich großen Betrieben der übrigen Wirtschaft üblich ist. In einer Zusammenfassung der Befunde der Studie stellt der Autor fest, dass die betriebliche Mitbestimmung für Leiharbeiter 'noch nicht recht Fuß gefasst zu haben' scheint; Dies gilt sowohl für die Einsatzbetriebe als auch die Verleihfirmen. 'Offensichtlich gilt die industrielle Demokratie nicht für alle Gruppen von Arbeitnehmern gleichermaßen; formelle Beteiligungsrechte können in Sondersituationen wie der Leiharbeit offensichtlich nicht in faktische Beteiligungsmöglichkeiten umgesetzt werden.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Branchenanalyse Leiharbeit im Organisationsbereich der ver.di (2009)

    Saeed, Sandra; Denzel, Gerd; Gerstenkorn, Petra;

    Zitatform

    Saeed, Sandra (2009): Branchenanalyse Leiharbeit im Organisationsbereich der ver.di. Berlin, 84 S.

    Abstract

    "Eingebettet in die Kampagne 'UNGLEICH KORRIGIEREN' hat ver.di eine 'Branchenanalyse Leiharbeit' für ihren Organisationsbereich in Auftrag gegeben. Sie besteht aus einer Auswertung der einschlägigen Statistiken der von ver.di vertretenen Branchen und betrieblichen Fallstudien in den Branchen Gesundheit und Pflege sowie Abfallwirtschaft. Im Kern lässt sich den statistischen Sonderauswertungen entnehmen, dass sich die Praxis im Dienstleistungssektor in vielerlei Hinsicht von der Gesamtwirtschaft unterscheidet. Sie verläuft etwa weit unabhängiger von konjunkturellen oder saisonalen Einflüssen. Anders ausgedrückt: Sie ersetzt in einem höheren Maße reguläre Beschäftigung. Rein quantitativ betrachtet hat die Leiharbeit im Organisationsbereich der ver.di weit weniger Bedeutung als im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. Werden jedoch weitere atypische Beschäftigungsformen - wie beispielsweise Minijobs oder befristete Arbeitsverhältnisse - hinzugerechnet, ergibt sich, dass Betriebs- und Personalräte im Organisationsbereich der ver.di überdurchschnittlich stark mit der 'Erosion des Normalarbeitsverhältnisses' konfrontiert sind. Wichtig ist daher eine ganzheitliche Betrachtung und Strategieentwicklung beim Umgang mit stetig heterogener werdenden Arbeitsverhältnissen und -bedingungen. Betriebs- und Personalräte stehen vor der Aufgabe, prekäre Beschäftigung in ihren vielen Facetten einzudämmen. Die betrieblichen Fallstudien der 'Branchenanalyse Leiharbeit' zeigen, dass sich Verhandlungsvorteile für die betriebliche Interessenvertretung ergeben können, wenn die Leiharbeit in Zusammenhang mit anderen, für den Betrieb relevanten Themen gestellt wird. In dem Unternehmen der Abfallwirtschaft waren dies Qualität, Sicherheit, Gesundheit und die Implikationen des demographischen Wandels. Die Vielfalt der von ver.di organisierten Branchen fordert die Entwicklung spezifischer Lösungsansätze. Betriebspolitische Strategien können erfolgreich sein, wenn 'branchenspezifische Hebel' gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse eingesetzt werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit: Chancen und Risiken für Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen (2009)

    Schröder, Edgar;

    Zitatform

    Schröder, Edgar (2009): Zeitarbeit. Chancen und Risiken für Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen. (Pocket Business), Berlin: Scriptor, 134 S.

    Abstract

    "Zeitarbeit etabliert sich in Deutschland als fester Bestandteil des ersten Arbeitsmarktes: 2004 waren mehr als 400.000 Menschen als Zeitarbeitnehmer beschäftigt. Das Buch bringt die aktuellen Fakten über diese Beschäftigungsform und erläutert die Chancen und Risiken sowohl für die (potenziellen) Zeitarbeitnehmer als auch für die Entscheidungsträger aufseiten der Kundenunternehmen. Neben den grundsätzlichen Spielregeln werden die komplexen rechtlichen Hintergründe ebenso behandelt wie die Mitbestimmungsrechte und die Gewerkschaftspositionen. Der Leser erhält so einen kompakten und praxisrelevanten Ratgeber für seine Orientierung auf dem Zeitarbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fleißig, billig, schutzlos: Leiharbeiter in Deutschland (2009)

    Schröder, Gerhard;

    Zitatform

    Schröder, Gerhard (2009): Fleißig, billig, schutzlos: Leiharbeiter in Deutschland. Köln: Fackelträger Verlag, 264 S.

    Abstract

    Der Autor zeichnet ein kritisches Bild von Leiharbeit in Deutschland. Er beleuchtet die mit Leiharbeit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, fragt nach Ursachen der Verbreitung von Leiharbeit und zeigt Perspektiven auf. Anhand von Beispielen und menschlichen Schicksalen erläutert er die Arbeits- und Einsatzbedingungen von Leiharbeitnehmern in Deutschland. 'Sie sind flexibel abrufbar - und billig. Autokonzerne greifen ebenso selbstverständlich auf die billigen Arbeitnehmer zurück wie Wohlfahrtsverbände und Kirchen. Die Branche boomt. Für die Beschäftigten sind die Aussichten dagegen weniger hoffnungsfroh. Für die meisten gilt: einmal Leiharbeiter, immer Leiharbeiter.' Ziel der Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Bundesregierung war eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts. 'Für die Unternehmen hat sich dies ohne Zweifel gelohnt.' Der Autor kommt zu der Bewertung, dass bei der Neuordnung die soziale Balance verloren gegangen und das Lohngefüge nachhaltig ins Rutschen geraten ist. 'Der empirische Befund ist hier sehr eindeutig: Die Leihkräfte werden für die gleiche Arbeit viel schlechter bezahlt als die etablierten Kollegen.' Der Autor kritisiert Ausbeutung und die Ausweitung des Niedriglohnsektors, prekäre Beschäftigung und unzureichende Arbeitnehmervertretung von Leiharbeitnehmern sowie Verdrängungseffekte durch Leiharbeit. Die Personalpolitik großer Industrieunternehmen wird ebenso beleuchtet wie die Praxis von Kirchen und Sozialverbänden, Krankenhäusern und Verlagen. Ein Blick auf die Leiharbeit in drei europäischen Nachbarländern dient als Grundlage zur Entwicklung von Alternativen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit: Chancen - Erfahrungen - Herausforderungen (2009)

    Schwaab, Markus-Oliver; Durian, Ariane;

    Zitatform

    Schwaab, Markus-Oliver & Ariane Durian (Hrsg.) (2009): Zeitarbeit. Chancen - Erfahrungen - Herausforderungen. Wiesbaden: Gabler, 332 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeitsbranche ist in Deutschland in den letzten Jahren rasant gewachsen. Zwar gehen die wirtschaftlichen Turbulenzen nicht spurlos an ihr vorüber, doch zweifelt niemand daran, dass flexible Personaldienstleistungen auch zukünftig zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen beitragen werden. Das Buch beschreibt die Zeitarbeit aus verschiedenen Perspektiven. Dabei kommen alle relevanten Interessengruppen zu Wort: Wissenschaftler und Personalmanager aus der betrieblichen Praxis, Personaldienstleister, Volks- und Betriebswirte, Psychologen, Juristen, Journalisten sowie Vertreter von Verbänden, Gewerkschaften und Betriebsräten. Gleichzeitig wird durch die Einbindung internationaler Zeitarbeitsspezialisten ein Blick über Deutschland hinaus ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Career formation and utilization of temporary agency workers (2009)

    Shimizu, Naomi;

    Zitatform

    Shimizu, Naomi (2009): Career formation and utilization of temporary agency workers. In: Japan labor review, Jg. 6, H. 4, S. 72-92.

    Abstract

    "There is a possibility that white-collar temporary agency workers have been core workforce recently due to relaxation of the Worker Dispatching Act, lowering of dispatching fees, increase in the number of highly-educated temporary agency workers, etc. Therefore, this paper analyzed (i) the extent to which utilization of temporary agency workers has progressed and (ii) whether or not skills are developed and utilization progresses by developing career as temporary agency work. Regarding (i), it became clear that temporary agency workers have been core workforce to a large extent at white-collar workplaces. Regarding (ii), the longer the experience as temporary agency workers becomes, the more their skills are developed regardless of 'fixed-type' workers who work for one company only or 'transverse-type' workers who work from company to company in the short term. However, fixed-type workers show a higher degree of this tendency than transverse-type ones due to the difference of business formation between them. Therefore, it is necessary for developing skills of transverse-type temporary agency workers to select user firms so that a wide range of skills can be developed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Bremen (2009)

    Strüßmann, Bernd; Duhnenkamp, Joachim; Holtrup, André; Syben, Gerhard;

    Zitatform

    Strüßmann, Bernd, Joachim Duhnenkamp, Gerhard Syben & André Holtrup (2009): Zeitarbeit in Bremen. Bremen, 228 S.

    Abstract

    "Die Beiträge dieser Broschüre beleuchten den Zeitarbeitssektor unter ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: Eine Bestandsaufnahme liefert Daten und Analysen zu regionalen Beschäftigungsstrukturen der Zeitarbeit, erörtert davon ausgehend aber ebenso die für die Zeitarbeit gegenwärtig charakteristischen Arbeitsbedingungen. Gefragt wird nach den betrieblichen Motiven des zunehmenden Einsatzes von Zeitarbeit wie nach den beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen dieser Veränderungen. Die statistisch herausragenden, zentralen Problematiken prekärer Beschäftigung im Zeitarbeitssektor - Niedriglohnarbeit und Unsicherheit des Arbeitsplatzes - ergeben sich nicht zuletzt in der Auswertung von Daten aus unserer arbeitsrechtlichen Beratungsarbeit. Die Grundproblematiken spiegeln sich aber auch in den Beiträgen, in denen die subjektive Perspektive der Zeitarbeitnehmer aufgenommen wird und diese in systematisch geführten Interviews selbst zu Wort kommen. Welche Vor- und Nachteile sehen sie in ihrem 'atypischen' Beschäftigungsverhältnis? Worin werden die Grundprobleme der Tätigkeit gesehen - im Hinblick auf Einkommen, Beschäftigungssicherheit und den betrieblichen Status? Welche Erfahrungen und Einschätzungen schildern sie zu den möglichen 'Klebeeffekten' der Tätigkeit im Einsatzbetrieb. Bietet Zeitarbeit, wie in Branchenpublikationen meist betont, für Arbeitnehmer effektive Möglichkeiten zur Qualifizierung im Rahmen informeller Lernprozesse? Alles in allem ergibt sich so ein profunder Überblick über die Zeitarbeitsbranche in Bremen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Sachsen: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Sujata, Uwe & Antje Weyh (2009): Zeitarbeit in Sachsen. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2009), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "In letzter Zeit ist die Leiharbeit stärker in das öffentliche Interesse getreten. Viele neue Arbeitsplätze sind in den vergangenen Jahren in der Branche geschaffen worden. Sie hat sich deutlich dynamischer entwickelt als die Gesamtbeschäftigung. Vor diesem Hintergrund wurde die Entwicklung im Zeitraum von 1999 bis 2007 für Sachsen analysiert und mit Ostdeutschland verglichen. Ziel ist es, für die Branche Strukturen auf regionaler Ebene aufzuzeigen. Die Schwerpunkte der Auswertungen liegen in der Gesamtentwicklung, der regionalen Verteilung, der Qualifikation, der Geschlechts- und Altersstruktur. Dabei sind deutliche Unterschiede zwischen der Zeitarbeitsbranche und der Gesamtbeschäftigung zu erkennen. Die Unterschiede zwischen Sachsen und Ostdeutschland sind dagegen relativ gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Help or hindrance: Temporary help agencies and the United States transitory workforce (2009)

    Summerfield, Fraser ;

    Zitatform

    Summerfield, Fraser (2009): Help or hindrance: Temporary help agencies and the United States transitory workforce. (University of Guelph. Economics discussion paper 2009-11), Guelph, Ontario, 29 S.

    Abstract

    "The impact of a Temporary Help Agency (THA) job placement on an employee's future employment status and labour market income is examined using NLSY79 data for the late 1990s. Several matching estimators provide gender-specific estimates of the effects of temporary agency employment on future employment outcomes. Compared to direct-hire temps, women's earnings increase two years after THA employment, while men's do not. Four years after THA employment, women continue to benefit from THA jobs, while men experience lower earnings and probability of employment. We find THA work does not help men with future income or employability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entfesseln oder einhegen? Zeitarbeit in der Krise (2009)

    Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Vanselow, Achim (2009): Entfesseln oder einhegen? Zeitarbeit in der Krise. (IAQ-Report 2009-06), Duisburg, 12 S. DOI:10.17185/duepublico/45635

    Abstract

    "Die Beschäftigung im Wirtschaftsbereich Arbeitnehmerüberlassung ist im Zuge der Krise bislang um rund ein Drittel zurückgegangen. Die optimistische Annahme einer weitgehenden Normalisierung dieser Beschäftigungsform, die noch der Deregulierung 2003 zugrunde lag, ist nicht eingetroffen. Leiharbeit weicht in zentralen Dimensionen der Arbeitsqualität wie Lohn, Beschäftigungssicherheit oder Interessenvertretung nach wie vor von der Gesamtwirtschaft ab. Der massive Beschäftigungsrückgang bietet jetzt die Chance, Gestaltungsdefizite zu korrigieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in europäischen Ländern - Lehren für Deutschland? (2009)

    Vanselow, Achim; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Vanselow, Achim & Claudia Weinkopf (2009): Zeitarbeit in europäischen Ländern - Lehren für Deutschland? (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 182), Düsseldorf, 68 S.

    Abstract

    "Die Porträts der Zeitarbeit in Frankreich, Niederlande, Großbritannien, Dänemark. Schweden, Schweiz und Österreich zeigen, dass große Unterschiede in der Regulierung. Sie liefern auch eine Reihe von Anregungen für die deutsche Debatte über eine Re-Regulierung der Leiharbeit. Besonders interessant erscheinen drei Elemente der Regulierung in Frankreich: die auch faktisch wirksame Durchsetzung des Equal Pay-Grundsatzes (ohne die Möglichkeit einer Abweichung durch Tarifvertrag), der Lohnzuschlag in Form einer 'Prekaritätsprämie' und der branchenbezogene Weiterbildungsfonds, aus dem Qualifizierungsmaßnahmen für Zeitarbeitskräfte finanziert werden können. In den Niederlanden haben Zeitarbeitskräfte bei längeren betrieblichen Einsätzen (mehr als sechs Monate) Anspruch auf Equal Pay, was Dauereinsätze für Kundenbetriebe teurer macht und damit die Anreize zur Übernahme in feste Beschäftigung erhöht. In Österreich gibt es tarifliche Mindestlöhne für die Leiharbeit und Zuschläge bei Einsätzen in Hochlohnbranchen. In der Schweiz soll der 2008 abgeschlossene Branchen-Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary employment and strategic staffing in the manufacturing sector (2009)

    Vidal, Matt ; Tigges, Leann M.;

    Zitatform

    Vidal, Matt & Leann M. Tigges (2009): Temporary employment and strategic staffing in the manufacturing sector. In: Industrial relations, Jg. 48, H. 1, S. 55-72. DOI:10.1111/j.1468-232X.2008.00545.x

    Abstract

    "While prior research has identified different ways of using temporary workers to achieve numerical flexibility, quantitative analysis of temporary employment has been limited to a few key empirical indicators of demand variability that may confound important differences. Our analysis provides evidence that many manufacturers use temporary workers to achieve what we call planned and systematic numerical flexibility rather than simply in a reactive manner to deal with unexpected problems. Although temporary work may provide many benefits for employers, a key function appears to be the provision of numerical flexibility not to buffer core workers but to externalize certain jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Less than adequate: regulating temporary agency work in the EU in the face of an internal market in services (2009)

    Vosko, Leah F. ;

    Zitatform

    Vosko, Leah F. (2009): Less than adequate: regulating temporary agency work in the EU in the face of an internal market in services. In: Cambridge Journal of Regions, Economy and Society, Jg. 2, H. 3, S. 395-411. DOI:10.1093/cjres/rsp007

    Abstract

    "This article analyzes the Directive on Temporary Agency Work (2008) in the face of a new internal market in services in the European Union. I argue that the adoption of this Directive is paradoxical: on the one hand, it breaks the lengthy stalemate characterizing workers' and employers' efforts to craft a framework agreement. On the other hand, the compromise reached marks a setback for workers' protection because the Directive qualifies equal treatment and its adoption fuels pressure to include services provided by temporary work agencies within the Services Directive (2006)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit aus der Perspektive der Wissenschaft: Ulrich Walwei vom IAB und Klaus Dörre von der Uni Jena erörtern das Für und Wider der Zeitarbeit (2009)

    Walwei, Ulrich ; Dörre, Klaus;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich & Klaus Dörre (2009): Zeitarbeit aus der Perspektive der Wissenschaft. Ulrich Walwei vom IAB und Klaus Dörre von der Uni Jena erörtern das Für und Wider der Zeitarbeit. In: BRANDaktuell - Arbeitsmarktpolitischer Service der Landesagentur für Struktur und Arbeit H. 4, S. 13.

    Abstract

    Mit der Zeitarbeit sind Chancen und Risiken für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbunden. Beide Aspekte werden auch in der arbeitsmarktpolitischen Forschung kontrovers diskutiert. Das zeigen auch die Stellungnahmen von Dr. Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) "Zeitarbeit erleichtert den Einstieg in den Arbeitsmarkt", und Professor Klaus Dörre, Friedrich-Schiller-Universität Jena "Leiharbeit ist eine prekäre Beschäftigungsform".

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit aus der Perspektive der Wissenschaft: Ulrich Walwei vom IAB und Klaus Dörre von der Uni Jena erörtern das Für und Wider der Zeitarbeit (2009)

    Walwei, Ulrich ; Dörre, Klaus;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich & Klaus Dörre (2009): Zeitarbeit aus der Perspektive der Wissenschaft. Ulrich Walwei vom IAB und Klaus Dörre von der Uni Jena erörtern das Für und Wider der Zeitarbeit. In: Brandaktuell : arbeitsmarktpolitischer Service der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg, Jg. 16, H. 4, S. 13.

    Abstract

    "Mit der Zeitarbeit sind Chancen und Risiken für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbunden. Beide Aspekte werden auch in der arbeitsmarktpolitischen Forschung kontrovers diskutiert. Das zeigen auch die Stellungnahmen von Dr. Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), und Professor Klaus Dörre, Friedrich-Schiller-Universität Jena." (Autorenreferat, © LASA Brandenburg GmbH)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und befristete Beschäftigung: Betriebs- und Dienstvereinbarungen. Analyse und Handlungsempfehlungen (2009)

    Zumbeck, Christine;

    Zitatform

    Zumbeck, Christine (2009): Leiharbeit und befristete Beschäftigung. Betriebs- und Dienstvereinbarungen. Analyse und Handlungsempfehlungen. Frankfurt am Main: Bund-Verl., 153 S., CD-ROM.

    Abstract

    "Zunehmend verlassen sich Unternehmen auf Beschäftigungsformen wie Leiharbeit oder befristete Beschäftigung. So können sie kurzfristig Spitzen im Arbeitsaufkommen abfangen, ohne 'eigene' Personalreserven einzusetzen. Seit der Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes 2001 stehen Betriebsräte verstärkt in der Pflicht, diese 'Randbelegschaft' in den Betriebsalltag zu integrieren. Für die erste Analyse wurden rund 50 Betriebsvereinbarungen verwendet, die sich mit Regelungen für Leiharbeitnehmer/innen und befristet Beschäftigte befassen. Aufgegriffen wurden besonders Regelungen, die die Einstellung und Integration der prekär Beschäftigten im Betrieb in den Mittelpunkt stellen, sowie Vereinbarungen, die sich in Krisenzeiten der Sicherung der Stammbelegschaft widmen. Die vorliegende Auswertung ist eine um rund 20 Vereinbarungen aktualisierte und erweiterte Auflage der Auswertung aus dem Jahr 2005. Originalzitate geben wertvolle Hinweise und Formulierungshilfen für die Gestaltung eigener Vereinbarungen. Die erste Auflage erschien unter dem Titel 'Zeitarbeit und befristete Beschäftigung'." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transnational labour regulation: A case study of temporary agency work (2008)

    Ahlberg, Kerstin; Bercusson, Brian; Bruun, Niklas; Zappala, Loredana; Vigneau, Christophe; Kountouros, Haris;

    Zitatform

    Ahlberg, Kerstin, Brian Bercusson, Niklas Bruun, Haris Kountouros, Christophe Vigneau & Loredana Zappala (2008): Transnational labour regulation: A case study of temporary agency work. (Work and society 60), Brüssel u.a.: Lang, 376 S.

    Abstract

    "The book illuminates the process and substance of transnational regulation of labour in a global economy. Transnational labour regulation, a central feature of the European social model, engages the 27 Member States of the European Union, and is of potential importance to the rest of the world. The book analyses the attempts at transnational regulation of temporary agency work through the social dialogue between trade unions and employers' organisations at European level and the subsequent - and so far fruitless - EU legislative process. These two processes of transnational labour regulation, and their interaction, until now have been largely invisible. The book also highlights distinctive features of Member States' national regulation as they interacted with the debates on EU transnational labour regulation. It further explores the overlap between regulation of temporary agency work and the EU's regulation of transnational trade in services, the subject of the Directive on services in the internal market. Finally, it draws lessons from the experience of regulation of temporary agency work at national and European levels for transnational labour regulation in general." (Author's abstract, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The role of temporary help agency employment on temp-to-perm transitions (2008)

    Amuedo-Dorantes, Catalina; Munoz-Bullon, Fernando; Malo, Miguel Ángel ;

    Zitatform

    Amuedo-Dorantes, Catalina, Miguel Ángel Malo & Fernando Munoz-Bullon (2008): The role of temporary help agency employment on temp-to-perm transitions. In: Journal of labor research, Jg. 29, H. 2, S. 138-161. DOI:10.1007/s12122-007-9041-y

    Abstract

    "This paper evaluates the impact of agency work on temporary workers' posterior likelihood of being hired on a permanent basis. We use administrative data on two groups of temporary workers for whom we have complete work histories since they are first observed in 1998 until the year 2004. One group consists of workers employed through a temporary help agency (THA) at some point during the 7 year period under examination (treated group). The other group is composed of individuals employed as direct-hire temps at some point between 1998 and the year 2004, but never via a THA (control group). Using propensity score matching methods, we find that agency workers endure a lower likelihood of being hired on a permanent basis following their temporary assignment than their direct-hire counterparts. However, there are relevant differences for some groups of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Temporary agency work and collective bargaining in the EU (2008)

    Arrowsmith, James ;

    Zitatform

    Arrowsmith, James (2008): Temporary agency work and collective bargaining in the EU. Dublin, 48 S.

    Abstract

    "This report reviews the present situation regarding the use of temporary agency work (TAW) in European Union Member States. It looks at arrangements for social dialogue and collective bargaining at national level across the EU. It examines the role of collective bargaining in determining such matters as length of assignment, the use of TAW in strikes, and the proportion of agency workers allowed; it also looks at the role of collective bargaining in determining equality of treatment in pay, training and other conditions of employment. In addition, the report reviews other forms of regulation, and national variations, including the composition of companies in the field of TAW, its sectoral and occupational distribution, and the duration of temporary assignments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und Befristungen international: Vorfahrt für ungebremstes Wachstum? (2008)

    Bellmann, Lutz ; Hohendanner, Christian ; Kühl, Alexander;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Christian Hohendanner & Alexander Kühl (2008): Leiharbeit und Befristungen international: Vorfahrt für ungebremstes Wachstum? In: IAB-Forum H. 1, S. 32-37.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht die Verbreitung der Erwerbsformen Leiharbeit und Befristungen in Europa im internationalen Vergleich und analysiert die Zusammenhänge zwischen dem Ausmaß von Leiharbeit und Befristungen und dem länderspezifischen Kündigungsschutz für Festangestellte. Das Fazit der Autoren lautet, dass Befristungen und Leiharbeit in Europa unterschiedlich verbreitet, definiert sowie durch Gesetze und Tarifverträge reguliert sind. Im internationalen Vergleich zeigen sich Hinweise für einen Zusammenhang zwischen dem Kündigungsschutz für Festangestellte und der Verbreitung befristeter Arbeitsverträge: Je strikter die Regeln gestaltet sind, umso höher ist tendenziell der Anteil an befristeten Arbeitsverhältnissen. Zwischen Leiharbeit und dem gesetzlichen Kündigungsschutz besteht hingegen aus Sicht der Autoren keine klare Beziehung. Entscheidend sind vielmehr die traditionelle Etablierung des Leiharbeitssektor und die allgemeine Akzeptanz dieser Beschäftigungsform. Die im internationalen Vergleich 'relativ liberal' gestalteten Regeln für den Leiharbeitssektor in Deutschland legen nach Meinung der Autoren nahe, dass Leiharbeit auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der betrieblichen Personalpolitik spielen wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Expansion der Leiharbeit?: eine Bestandsaufnahme auf Basis des IAB-Betriebspanels (2008)

    Bellmann, Lutz ; Kühl, Alexander;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Alexander Kühl (2008): Expansion der Leiharbeit? Eine Bestandsaufnahme auf Basis des IAB-Betriebspanels. In: Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.) (2008): Edition der Hans-Böckler-Stiftung, Arbeit und Soziales : 224, S. 7-75.

    Abstract

    "Nahezu jeder vierte Betrieb in Deutschland zwischen 100 und 199 Beschäftigten schaltet zur Deckung seines Arbeitskräfteeinsatzes Verleihfirmen ein. In den verschiedenen Größenklassen von 200 bis 4.999 Beschäftigten schwankt der Anteil der Nutzerbetriebe um die 40 Prozent. Über die Hälfte der Großbetriebe ist bereits Entleiher. Demnach lassen sich die Zuwachspotenziale für die Beschäftigungsdynamik der Verleihbranche ausmachen, denn neben Nachahmungseffekten von Nichtnutzern und passgenaueren Angeboten der Entleiher, sind Ausweitungseffekte bisheriger Nutzer denkbar. Anhand der Daten des IAB-Betriebspanel wurde neben dem quantitativen Geschehen untersucht, welche betrieblichen Rahmenbedingungen mit dem Einsatz von Leiharbeit einhergehen. Zudem wird herausgearbeitet inwieweit andere Beschäftigungsformen von der Leiharbeitsnutzung tangiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen: Stillgelegt (2008)

    Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah (2008): Personal-Service-Agenturen: Stillgelegt. In: IAB-Forum H. 1, S. 66-69.

    Abstract

    Die 2003 ins Leben gerufenen Personal-Service-Agenturen (PSA) sollten Arbeitslosen über Leiharbeit bessere Chancen auf eine reguläre Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeitsbranche verschaffen. Der Beitrag gibt einen Überblick über vorliegende Evaluationsergebnisse zur Wirksamkeit dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments. Die Ergebnisse zeigen, dass die Personal-Service-Agenturen die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnten. Eine Implementationsanalyse bescheinigte den Arbeitsagenturen Mängel bei der Umsetzung des Förderinstruments, sowohl bei der Ausgestaltung von Verträgen und Vergütungen als auch bei der Auswahl der Betreiber. So wurde die überwiegende Zahl der PSA von gewerblichen Zeitarbeitsunternehmen betrieben, die eine deutlich geringere Integrationsquote als von gemeinnützigen Bildungsträgern geführte PSA erreichten. Die Verbreitung des Instruments und die Ausgaben dafür sind in der Folge stark zurückgegangen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern in Baden-Württemberg: Ausmaß, Entwicklung, Determinanten: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2008)

    Bohachova, Olga; Einsele, Dominik;

    Zitatform

    Bohachova, Olga & Dominik Einsele (2008): Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern in Baden-Württemberg: Ausmaß, Entwicklung, Determinanten. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzbericht 2008,06), Tübingen, 40 S.

    Abstract

    "Der Kurzbericht untersucht das Ausmaß und die potentiellen Determinanten des Einsatzes von Zeitarbeitnehmern in baden-württembergischen Betrieben auf Grundlage des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen repräsentativen Befragung von rund 1.200 südwestdeutschen Arbeitgebern. Im Gegensatz zur Arbeitnehmerüberlassungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, die sich auf die zu verleihenden Beschäftigten der Zeitarbeitsfirmen bezieht, wird im IAB-Betriebspanel jeweils zum 30. Juni eines Befragungsjahres die Zahl der in Kundenbetrieben (Entleihbetrieben) eingesetzten Zeitarbeitskräfte erfasst. Diese Datengrundlage erlaubt Rückschlüsse auf den tatsächlichen Einsatz von Zeitarbeit durch baden-württembergische Betriebe sowie eine Analyse der Bestimmungsgründe anhand weiterer betriebsbezogener Daten, die im IAB-Betriebspanel erhoben werden. Der Bericht ist wie folgt aufgebaut. In Kapitel 2 werden das Ausmaß und die Entwicklung der Zeitarbeit in Baden-Württemberg seit 2002 beleuchtet. Unter anderem werden Unterschiede nach Betriebsgröße, Branche, Nutzung der Zeitarbeit in Relation zur regulären Beschäftigung sowie Qualifikationsstruktur aufgezeigt. Kapitel 3 widmet sich einer vergleichenden Darstellung der Personalbewegungen, der Personalsuche sowie des Einschaltungsgrades der Arbeitsagentur im 1. Halbjahr 2007 in Betrieben mit und ohne Zeitarbeitskräfte. In Kapitel 4 erfolgen eine theoretische Erläuterung sowie eine statistisch-ökonometrische Überprüfung von potentiellen Bestimmungsfaktoren des Einsatzes von Zeitarbeit in baden-württembergischen Betrieben. Kapitel 5 fasst die wichtigsten Ergebnisse der Analyse zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit breitet sich rasant aus (2008)

    Brenke, Karl; Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Brenke, Karl & Werner Eichhorst (2008): Leiharbeit breitet sich rasant aus. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 19, S. 242-252.

    Abstract

    "Nach der Deregulierung der Arbeitnehmerüberlassung im Rahmen der Hartz-Reformen stieg die Zahl der Leiharbeitnehmer sprunghaft an; seit 2004 hat sie sich fast verdoppelt. Reichlich zwei Prozent aller Arbeitnehmer sind inzwischen in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt. Das ist zwar kein großer Anteil, aber derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich das Wachstum abschwächt. Und wie bei den Mini-Jobs handelt es sich auch bei Zeitarbeit um eine Ausbreitung flexiblerer Beschäftigungsverhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die meisten Leiharbeitnehmer werden für einfache Tätigkeiten eingesetzt. Der Anteil der Hilfskräfte hat im Laufe der Zeit noch zugenommen. Aber auch immer mehr Facharbeiter - insbesondere in Metall- und Elektroberufen - sind auf dem Zeitarbeitsmarkt zu finden. Bei den ausgeübten Tätigkeiten handelt es sich meist um solche, die im Allgemeinen von Männern ausgeübt werden. Frauen sind stark unterrepräsentiert. Keine Belege gibt es dafür, dass Zeitarbeit in Gebieten mit überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit besonders stark ausgeprägt ist. Für die Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche ist eine extrem hohe Fluktuation der Mitarbeiter kennzeichnend. Nur zum Teil liegt das an starken saisonalen Schwankungen der Arbeitsnachfrage. Etwa 60 Prozent der ausgeschiedenen Mitarbeiter waren nicht länger als drei Monate bei einem Verleiher beschäftigt; dieser Anteil ist seit mehr als zehn Jahren konstant geblieben. Offensichtlich wechselt ein großer Teil der Leiharbeitnehmer in recht kurzen Zeitabständen von der Beschäftigung in eine Phase ohne Erwerbstätigkeit und wieder zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit regional: Überraschend dynamisch in Hamburg und Ulm (2008)

    Buch, Tanja ; Groll, Frank; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Frank Groll & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit regional: Überraschend dynamisch in Hamburg und Ulm. In: IAB-Forum H. 1, S. 52-57.

    Abstract

    "Die Bedeutung und Struktur der Zeitarbeit variiert aus regionaler Perspektive beträchtlich. Dabei tragen verschiedene Faktoren zur dynamischen Entwicklung und zur räumlichen Verteilung der Zeitarbeit bei. Eine wichtige Rolle kommt zunächst der Größe des jeweiligen Absatz- und Arbeitsmarktes zu. Hiervon profitieren vor allem Ballungsräume wie beispielsweise Hamburg. Die Stadt bietet den Zeitarbeitsfirmen einen großen lokalen Absatz- und Arbeitsmarkt, also die Nähe zu vielen potenziellen Entleihfirmen und zu einem großen Pool an möglichen Zeitarbeitkräften. Darüber hinaus spiegelt sich die regionale Wirtschaftsstruktur in der Bedeutung der Zeitarbeit wider. So begünstigt die Spezialisierung auf das Verarbeitende Gewerbe in den Umlandregionen von Hamburg, aber auch in der Region Ulm, das Wachstum der Arbeitnehmerüberlassung. Gleichwohl werden gerade in der Dienstleistungsmetropole Hamburg Leiharbeitnehmer zunehmend auch im Dienstleistungsbereich eingesetzt. Für Ulm scheint dagegen die sehr gute Verkehrsanbindung ein wichtiger Faktor zu sein. Denn sie führt zu einer verstärkten Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern im Bereich Lager- und Logistiktätigkeiten. Auch einzelne große Arbeitgeber, für die der Einsatz von Zeitarbeitskräften fester Bestandteil der Personalplanung ist, beeinflussen die regionale Nachfragestruktur. Nicht zuletzt profitiert die Zeitarbeitsbranche auch von der insgesamt hohen wirtschaftlichen Dynamik in den beiden betrachteten Regionen. Hierbei sind für Ulm auch die umliegenden Räume von Bedeutung, die in zunehmendem Maße auf das Personal der Verleihfirmen aus dem Agenturbezirk Ulm zurückgreifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Mecklenburg-Vorpommern: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 07/2008), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Die Untersuchung der Zeitarbeitsbranche in Mecklenburg-Vorpommern ist wie folgt gegliedert: Zunächst wird in Kapitel 2 die Datenlage für Untersuchungen der Zeitarbeit mit regionalem Fokus diskutiert und die Wahl der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit als Hauptdatenquelle begründet. In Kapitel 3 erfolgt dann die Untersuchung der Zeitarbeitsbranche in Mecklenburg-Vorpommern. Abschnitt 3.1 widmet sich der Entwicklung und der Bedeutung der Branche im Bundesgebiet und in anderen Bundesländern. In Abschnitt 3.2 erfolgt eine kleinräumige Betrachtung der Leiharbeit in Mecklenburg-Vorpommern auf Kreisebene. Zur Einordnung der Ergebnisse werden als Referenz die räumlichen Strukturen im benachbarten Schleswig-Holstein und in der Metropolregion Hamburg ebenfalls dargestellt. Auch hier kann durch einen zeitlichen Vergleich Aufschluss darüber gewonnen werden, ob bestimmte Regionen innerhalb des Landes einen besonders hohen Bedeutungszuwachs der Leiharbeit erleben. In Abschnitt 3.3 werden die Haupteinsatzfelder der in der Zeitarbeit beschäftigten Erwerbspersonen analysiert, um Aufschluss über den branchen- und berufsspezifischen Bedarf am Einsatz von Zeitarbeitskräften zu erhalten. Anschließend erfolgt in Abschnitt 3.4 eine umfassende Untersuchung der Gruppe der Leiharbeitskräfte. Sie werden im Hinblick auf ihre Qualifikation, ihre Geschlechts- und ihre Altersstruktur untersucht. Aufgrund der geringen Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte in Ostdeutschland wird auf eine Betrachtung des Merkmals Nationalität verzichtet. Ein Fazit, in dem die Ergebnisse der Studie zusammenfassend diskutiert werden, beschließt die Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Schleswig-Holstein: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja ; Janzen, Niels; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Niels Janzen & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Schleswig-Holstein. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 05/2008), Kiel, 50 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für das Land Schleswig-Holstein einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Schleswig-Holsteins herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Hamburg: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Hamburg. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 06/2008), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für die Hansestadt Hamburg einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Hamburgs herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Flexibility in action: The temporary staffing industry in the Czech Republic and Poland (2008)

    Coe, Neil M. ; Johns, Jennifer ; Ward, Kevin ;

    Zitatform

    Coe, Neil M., Jennifer Johns & Kevin Ward (2008): Flexibility in action: The temporary staffing industry in the Czech Republic and Poland. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 40, H. 6, S. 1391-1415. DOI:10.1068/a39165

    Abstract

    "Since the 1990s the largest transnational temporary staffing agencies have progressively expanded the geographical extent of their operations. Moving beyond the established Dutch, French, UK, and US markets in which the majority are headquartered, and encouraged by supportive supranational and national reregulation, they have entered a number of countries in Southeast Asia, Southern Europe, and Latin America. Moreover, in the run-up to, and since, the accession of ten new member states to the EU on 1 May 2004, the leading transnational agencies have turned their attentions to establishing and expanding operations in Central and Eastern Europe. This paper offers an initial assessment of the state of temporary staffing and its regulation in two leading markets in the region, the Czech Republic and Poland. It explores how temporary staffing markets are being forged through the interactions between regulators, transnational agencies, local agencies, trade bodies, and inward investors. Both countries legalized temporary staffing in 2004, having begun the legalization process prior to accession. Rather than these developments heralding the start of a period of sustained growth, however, our research suggests that there are still significant constraints on expansion in markets where the pressure to neoliberalize labour markets intersects with postsocialist expectations, norms, and economic structures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit in Thüringen: eine Bestandsaufnahme (2008)

    Dörre, Klaus; Holst, Hajo; Thieme, Christoph;

    Zitatform

    Dörre, Klaus, Hajo Holst & Christoph Thieme (2008): Leiharbeit in Thüringen. Eine Bestandsaufnahme. (Working papers: economic sociology Jena 05), Jena, 32 S.

    Abstract

    "Nach mehreren Jahren der Expansion der Leiharbeitsbranche ist es an der Zeit eine erste Bilanz der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes 2003 zu ziehen. Flexibilitätspolitisch scheint das Gesetz ein voller Erfolg zu sein: Einsatzbetriebe aus nahezu allen Branchen haben ihre Nutzung des Flexibilisierungsinstruments Leiharbeit intensiviert. Die arbeitsmarktpolitische Bilanz fällt weniger eindeutig aus: Den vielen in der Leiharbeitsbranche geschaffenen Arbeitsplätzen steht ein hohes Armuts- und Prekaritätsrisiko gegenüber. In Thüringen deutet der überdurchschnittlich hohe Anteil der Hilfstätigkeiten in Verbindung mit dem Anstieg des Anteils dieser Gruppe an der Gesamtbeschäftigung darauf hin, dass Betriebe nicht nur reguläre Beschäftigung mit Leiharbeit ersetzen, sondern zugleich Facharbeitsplätze missbräuchlich als Hilfstätigkeiten klassifizieren. Die erhofften Klebe- und Brückeneffekte lassen sich bislang nicht nachweisen. Gerade in den intensiv nutzenden Betrieben ist Leiharbeit immer häufiger ein dauerhafter Bestandteil der Betriebsorganisation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Bayern: Entwicklung und Strukturen (2008)

    Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz (2008): Zeitarbeit in Bayern. Entwicklung und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2008), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des starken Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Der Bericht untersucht die Entwicklung und Struktur der Zeitarbeit im Bundesland Bayern und seinen Regionen. Im Fokus stehen das Wachstum und das Niveau der Leiharbeit sowie die Strukturmerkmale Qualifikation, Tätigkeiten, Geschlecht, Nationalität und Alter der Zeitarbeitnehmerschaft. Mit dieser Analyse soll die Studie einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Temporary employment and social inequality in Canada: exploring intersections of gender, race and immigration status (2008)

    Fuller, Sylvia ; Vosko, Leah F. ;

    Zitatform

    Fuller, Sylvia & Leah F. Vosko (2008): Temporary employment and social inequality in Canada. Exploring intersections of gender, race and immigration status. In: Social indicators research, Jg. 88, H. 1, S. 31-50. DOI:10.1007/s11205-007-9201-8

    Abstract

    "Using data from the 2002-2004 waves of Survey of Labour and Income Dynamics, this article investigates the consequences of different types of temporary employment - fixed-term or contract, casual, agency and seasonal employment - for differently situated workers in Canada. Attention to intersecting social locations of gender, race and immigrant status helps capture the complex implications of temporary work for inequality. In particular, it highlights the salience of gender relations in shaping workers' experience of insecurity in different types of temporary employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pourquoi et pour quoi devient-on intérimaire? (2008)

    Glaymann, Dominique;

    Zitatform

    Glaymann, Dominique (2008): Pourquoi et pour quoi devient-on intérimaire? In: Travail et emploi H. 114, S. 33-42.

    Abstract

    "Every year, in France, two millions of temporary workers are in charge of the equivalent of about 600 000 occupations at full time being in missions of temporary labour. Its intrinsic precariousness and its frequent characteristic of under employment make this kind of job an origin of many difficulties and a great fragility for the workers who are using it. If the duration of a large unemployment and the new management of human resources of the enterprises largely supported the growth of the temporary labour, they can't totally explain its success and its attractivity. Why some workers have recourse to this type of job in spite of its manifest disadvantages? Is it a choice or a constraint? What is the level of autonomy in the decision to contract with an agency? Which purposes the different types of temporary workers are following up during their career despite the impediments they are subjected about their social integration and their socialization?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Boombranche Zeitarbeit: neue Herausforderungen für betriebliche Akteure (2008)

    Hayen, Ralf-Peter; Kobus, Amadore; Hexel, Dietmar; Wassermann, Wolfram; Maschke, Manuela; Hayen, Ralf-Peter; Posner, Dieter; Birch, Ulf; Ulber, Jürgen;

    Zitatform

    Hayen, Ralf-Peter & Manuela Maschke (Hrsg.) (2008): Boombranche Zeitarbeit. Neue Herausforderungen für betriebliche Akteure. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 220), Düsseldorf, 66 S.

    Abstract

    "Leiharbeit ist die Beschäftigungsform mit dem höchsten Wachstum: Aber die erhofften 'Klebeeffekte' von Leiharbeitnehmer/innen in den Einsatzbetrieben sind weitgehend ausgeblieben. Bei steigenden Leiharbeitnehmeranteilen gegenüber 'regulärer Stammbeschäftigung', ist Leiharbeit auch Gegenstand und Aufgabenbereich der Betriebsräte in Entleihbetrieben. Aber mit den bestehenden Mitbestimmungs- und Mitwirkungsregelungen können die Erosionsprozesse in den Einsatzbetrieben oft nur unzureichend zurückgedrängt werden. Wie kann Leiharbeit gestaltet und reguliert werden? Eine Strategie ist der mäßige Einsatz von Leiharbeit als 'Personalpuffer' zur Stabilisierung der Stammbelegschaft. Ein anderer Versuch zielt auf Begrenzung durch die Vereinbarung einer Quote für Leitarbeitnehmer und andere prekäre Beschäftigungsformen. Welchen Problemen stehen Betriebsräte bei konzerninterner Arbeitnehmerüberlassung gegenüber? Welche betriebspolitischen und betriebsverfassungsrechtlichen Handlungsmöglichkeiten, aber auch Forderungen erwachsen aus dem Status quo sowohl zum Schutz der Stammbelegschaften als auch der Leiharbeitnehmer/innen? Die Tagung der Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund widmete sich im November 2007 diesen und weiteren Fragen. In Vorträgen und Diskussionen wurden Bedingungen analysiert, betriebliche Beispiele dargestellt und Handlungswege diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Vorwort: (7);
    Dietmar Hexel: Begrüßung und Einführung Dietmar Hexel: Begrüßung und Einführung (9-15);
    Jürgen Ulber: Neue Anforderungen an die Gestaltung und Regulierung von Leiharbeit in Betrieb und Unternehmen (17-24);
    Wolfram Wassermann: Leiharbeiter in der betrieblichen Mitbestimmung - Wie sieht die Praxis in den Betrieben aus? (25-34);
    Dieter Posner: Konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung am Beispiel der Deutschen Bahn (35-40);
    Ulf Birch, Amadore Kobus: Konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung am Beispiel der Druck- und Verlagsindustrie (41-45);
    Ralf-Peter Hayen: Schutz der Leiharbeitnehmer/innen durch Novellierung der Betriebsverfassung? Beteiligungsrechte von Betriebsräten (47-58);
    Weiterführende Literatur (59).

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  • Literaturhinweis

    Reassessing the wage penalty for temps in Germany (2008)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2008): Reassessing the wage penalty for temps in Germany. (IZA discussion paper 3663), Bonn, 39 S.

    Abstract

    Als Konsequenz des rapiden Anwachsens von Leiharbeit in Deutschland hat die Debatte über die schlechten Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern, insbesondere was ihre Bezahlung angeht, an Intensität zugenommen. Auf der Basis von Verwaltungsdaten zeigt der Beitrag, dass die Einkommenskluft für deutsche Leiharbeiter erheblich ist und nach Berufen und Regionen variiert. Leiharbeiter haben aber auch schon vor Eintritt in den Leiharbeitssektor einen merklichen Lohnverlust hinnehmen müssen. Gleichwohl hinterlässt die Beschäftigung bei einer Leiharbeitsfirma keine dauerhaften Narben. Zwei Jahre nachdem sie diesen Sektor verlassen haben, leiden Leiharbeiter nicht mehr unter Einkommenseinbußen. Aktuelle Gesetzesänderungen bieten den Leiharbeitsunternehmen hohe Anreize, ihre Arbeitsnehmer den sektoralen Tarifverträgen entsprechend zu bezahlen. Überraschenderweise konnte die gewerkschaftliche Organisierung dieses Bereichs die Ausweitung der Einkommenskluft nicht zum Stoppen bringen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit hier und anderswo: viele Regeln lenken den Strom (2008)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2008): Zeitarbeit hier und anderswo. Viele Regeln lenken den Strom. In: IAB-Forum H. 1, S. 20-25.

    Abstract

    Zeitarbeit in Deutschland ist eine boomende Branche, trotz geltender strenger Regularien. Von Teilen der Politik wird eine noch strengere Regulierung zum Schutz der Beschäftigten gefordert. Der Beitrag untersucht Wachstumszahlen und Regulierung dieses Sektors im internationalen Vergleich und gibt einen Überblick über die vielfältigen Charakteristika und Tätigkeiten der Zeitarbeit. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass sich die sozio-ökonomischen Merkmale und die Tätigkeiten der Leiharbeiter trotz schrittweiser Deregulierung und einem enormen Wachstum in den letzten beiden Dekaden kaum geändert haben. Der deutsche Zeitarbeitssektor ist vergleichsweise klein und liegt im internationalen Vergleich im europäischen Mittelfeld. Im Gegensatz zu anderen Ländern hat der Dienstleistungsboom deutsche Zeitarbeitsfirmen nicht erfasst. In keinem anderen Land sind so viele Leiharbeiter in Fertigungsberufen tätig. Dementsprechend gering fällt der Frauenerwerbsanteil in der Zeitarbeitsbranche aus. Nach Meinung der Autorin ist es ungewiss, ob eine verschärfte Regulierung den Beschäftigten nutzen würde, da die Kosten für diese Erwerbsform in der Folge steigen würden. 'Sicher ist nur eines. Eine neue Reform schafft vor allem ein Beschäftigungshoch unter Juristen, die dann über den Gleichbehandlungsgrundsatz und die folgende Frage entscheiden müssen: War der sich beklagende Leiharbeiter mit der Stammbelegschaft im Entleihbetrieb in jeder Hinsicht vergleichbar?' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Die Wiesbadener "Alltags-Engel": Zeitarbeit in haushaltsnahen Dienstleistungen als arbeitsmarktpolitisches Instrument im SGB II (2008)

    Jäckle, Robert ; Müller, Marianne; Werding, Martin ;

    Zitatform

    Jäckle, Robert, Marianne Müller & Martin Werding (2008): Die Wiesbadener "Alltags-Engel": Zeitarbeit in haushaltsnahen Dienstleistungen als arbeitsmarktpolitisches Instrument im SGB II. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 61, H. 21, S. 16-25.

    Abstract

    "Im Zeitraum Januar 2006 bis April 2008 führte die Stadt Wiesbaden das Arbeitsmarktprojekt 'Die 'Alltags-Engel' - Zeitarbeit in haushaltsnahen Dienstleistungen' in Zusammenarbeit mit dem Personaldienstleistungsunternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co. KG durch. Die Teilnehmer/innen - angestrebt wurde ursprünglich eine Zahl von insgesamt 200 im Rahmen einer Laufzeit von zwei Jahren - wurden von der Kommunalen Arbeitsverwaltung der Stadt Wiesbaden und Randstad unter zuvor überwiegend langzeitarbeitslosen, erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ausgewählt, die im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II seit Anfang 2005 von der Stadt als zugelassenem kommunalen Träger betreut werden. Ziel des Projekts war es, die Chancen der Maßnahmeteilnehmer/innen für eine dauerhafte Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen. Wegen der Überlassung der 'Alltags-Engel' an die Kunden zu marktgerechten Stundenverrechnungssätzen sah die Stadt Wiesbaden in diesem Projekt darüber hinaus eine Möglichkeit, Schwarzarbeit zurückzudrängen, die gerade im Bereich haushaltsnaher Dienstleistungen weit verbreitet sein dürfte. Die Stadt Wiesbaden und die Randstad Stiftung hatten sich vor Beginn des Projekts darauf verständigt, dass das ifo Institut eine Evaluierung des 'Alltags-Engel'-Projekts vornimmt. Aufgrund der unzureichenden Datenlage musste aber auf eine kausal zu interpretierende Analyse der Effekte des 'Alltags-Engel'-Projekts für den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmer/innen verzichtet werden. Festhalten lässt sich allerdings, dass die 'Alltags-Engel' eine angesichts der Zielgruppe dieser Maßnahme überraschend hohe Übertrittsquote in anderweitige Erwerbstätigkeit erreicht haben. Hinzu kommt, dass sich die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer/innen - selbst solcher, denen kein sofortiger Übertritt in reguläre Arbeit gelungen ist - durch die Teilnahme erhöht haben dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fallstudien zu Leiharbeit in deutschen Betrieben: Intensivnutzung der Arbeitnehmerüberlassung in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes (2008)

    Klemm, Matthias ; Kraus, Anja; Schmitt, David; Schuberth, Judith; Sandig, Christian;

    Zitatform

    Klemm, Matthias, Christian Sandig & Judith Schuberth; Anja Kraus & David Schmitt (Mitarb.) (2008): Fallstudien zu Leiharbeit in deutschen Betrieben. Intensivnutzung der Arbeitnehmerüberlassung in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes. In: Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.) (2008): Edition der Hans-Böckler-Stiftung, Arbeit und Soziales : 224, S. 77-152.

    Abstract

    "Die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung ist eine der Wachstumsbranchen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Zuge der weitgehenden Deregulierung der Einsatzbedingungen steigt insbesondere Zahl der 'Intensivnutzer' von Leiharbeit. Die sog. 'Intensivnutzung' von Leiharbeit. bezeichnet den kontinuierlichen und im Verhältnis zur Stammbelegschaft zahlenmäßig erheblichen Einsatz von Leiharbeitern in den Betrieben. 'Intensivnutzer' sind häufig Mittel- und Großbetriebe des verarbeitenden Gewerbes mit einem hohen Anteil an einfachen Tätigkeiten in der Fertigung. Ziel des Forschungsprojekts war es, anhand von Betriebsfallstudien die Motivlagen, Strategien und Praktiken der Intensivnutzung von Leiharbeit vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Aufschwungs in West- und Ostdeutschland, der politischen Deregulierung des Arbeitmarkts im atypischen Beschäftigungsbereich, einer professionalisierten und ausgebauten Leiharbeitsbranche sowie neuer Managementstrategien herauszuarbeiten. Es zeigt sich, dass positive Erfahrungen mit Leiharbeit, die Art der betrieblichen Arbeitsteilung, das Kosten-Nutzen-Verhältnis und die 'Normalisierung' von Leiharbeit als Aushandlungsgegenstand in der betrieblichen Mitbestimmung es Betrieben nahe legen, Leiharbeit nicht nur in Sondersituationen, sondern auch zum Aufbau flexibler 'Quasi-Stammbelegschaften' zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does temporary help work provide a stepping stone to regular employment? (2008)

    Kvasnicka, Michael ;

    Zitatform

    Kvasnicka, Michael (2008): Does temporary help work provide a stepping stone to regular employment? (NBER working paper 13843), Cambridge, Mass., 39 S. DOI:10.3386/w13843

    Abstract

    In dem Beitrag werden Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe mittels statistischer Matching-Techniken ausgewertet, um die Sprungbrettfunktion von Leiharbeit für arbeitslose Arbeitsuchende zu schätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass registrierte Arbeitslose, die ein Leiharbeitsverhältnis aufnehmen, innerhalb der nächsten vier Jahr keine größeren Beschäftigungschancen jenseits von Leiharbeit haben. Allerdings gilt für sie auch kein höheres Arbeitslosigkeitsrisiko. Die Ergebnisse belegen also weder eine Sprungbrettfunktion von Leiharbeit für Arbeitslose, noch die Existenz negativer Auswirkungen hinsichtlich zukünftiger regulärer Beschäftigung und Arbeitsmarktchancen arbeitsloser Arbeitssuchender. Leiharbeit scheint für Arbeitslose lediglich einen Zugang zu Erwerbstätigkeit darzustellen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassungen: Bestand und Entwicklungen (2008)

    Mai, Christoph-Martin;

    Zitatform

    Mai, Christoph-Martin (2008): Arbeitnehmerüberlassungen. Bestand und Entwicklungen. In: Wirtschaft und Statistik H. 6, S. 469-476.

    Abstract

    "Mit der Arbeitnehmerüberlassung als einem Flexibilisierungsinstrument des Arbeitsmarktes sind zugleich Chancen und Risiken verbunden. Zum einen entstehen durch die Zeitarbeitsbranche neue (Vollzeit-)Arbeitsplätze. Auch trägt Zeitarbeit dazu bei, die Höhe der Arbeitslosigkeit merklich zu verringern. Diese Beschäftigungsform dürfte zudem den Problemgruppen des Arbeitsmarktes, zum Beispiel gering Qualifizierten oder Langzeitarbeitslosen, Zuversicht auf einen (Wieder-)Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt vermitteln. Dabei streben viele Leiharbeitnehmer bei ihrer Tätigkeit einen sogenannten 'Klebeeffekt' an, das heißt eine dauerhafte Anstellung beim Entleihunternehmen. Jedoch wird der Zeitarbeitsbranche nachgesagt, dass von ihr eine Verdrängungsgefahr für reguläre Arbeitsplätze ausgeht. Kritisch werden ebenfalls die Einflüsse auf die Arbeitnehmerrechte und mögliche Formen von Lohndumping hinterfragt. Aufgrund deren zunehmender Bedeutung für die aktuellen Entwicklungen des Arbeitsmarktes muss sich die amtliche Statistik verstärkt Beschäftigungsformen wie der Arbeitnehmerüberlassung annehmen. In dem Beitrag soll diese Abhandlung eine Beschreibung des rechtlichen Hintergrundes zur Leiharbeit geben, einschließlich einer Klärung von Begriffen und einer Beschreibung von Grundsätzen der Zeitarbeit. Anschließend werden empirische Daten bezüglich des Bestandes und der Entwicklung der Arbeitnehmerüberlassungen zusammengestellt. Die Analysen beleuchten weitergehend die Strukturen der Zeitarbeit (Branchenverbreitung, Personengruppen) und vergleichen die Situation in Deutschland mit der in anderen Ländern. Ein zusammenfassendes Fazit beendet den Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job quality and temporary agency work: challenges for human resource management in triangular employment relations in Germany (2008)

    Mitlacher, Lars W.;

    Zitatform

    Mitlacher, Lars W. (2008): Job quality and temporary agency work. Challenges for human resource management in triangular employment relations in Germany. In: The international journal of human resource management, Jg. 19, H. 3, S. 446-460. DOI:10.1080/09585190801895528

    Abstract

    "One of the most notable trends in the past decade has been the growth of temporary agency work. With growth rates significantly higher than standard employment, temporary agency work has attracted both public and academic attention, much of it contradictory. While some authors have argued that the flexibility of triangular employment relations allows employers to reduce labour and hiring and training costs, other researchers see agency jobs associated with low wages, minimal benefits, negligible job security, little training and no job prospects. This article intends to advance the debate on this topic by exploring the question as to whether and to what degree and areas the quality of jobs in the temporary work industry is different from regular positions. The focus is on the situation in Germany. Second, it will analyse what options are available for Human Resource Management to enhance job quality and make agency work a more attractive choice for employees. In the final step propositions for further research will be derived that serve as a basis for the development of a new, comprehensive research agenda on job quality, temporary agency work and HRM." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Personalpolitische Aspekte der Zeitarbeit: Kompetenzentwicklung und Commitment überdenken (2008)

    Moser, Klaus ; Galais, Nathalie;

    Zitatform

    Moser, Klaus & Nathalie Galais (2008): Personalpolitische Aspekte der Zeitarbeit: Kompetenzentwicklung und Commitment überdenken. In: Personalführung, Jg. 41, H. 1, S. 22-30.

    Abstract

    "Kompetenzerwerb und Commitment sind zentrale Aspekte der Zeitarbeit. Anhand von ausgewählten Ergebnissen aus zwei Studien berichten die Autoren über Lernchancen in der Zeitarbeit und über Besonderheiten des Commitments von Zeitarbeitnehmern. Dabei wird deutlich, dass zentrale Konzepte der Personalarbeit für Zeitarbeitnehmer überdacht werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzentwicklung durch Lernen in der Zeitarbeit? (2008)

    Münchhausen, Gesa;

    Zitatform

    Münchhausen, Gesa (2008): Kompetenzentwicklung durch Lernen in der Zeitarbeit? In: European Journal of Vocational Training H. 45, S. 55-76.

    Abstract

    "Die Frage der Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit wurde bisher in Forschung und Praxis vernachlässigt. Die Expansion und die Spezialität dieser Erwerbsform, insbesondere wegen der vielfach wechselnden Anforderungen an verschiedenen Arbeitsplätzen sowie die von der Bildungspolitik favorisierte Strategie lebenslangen Lernens zum Erhalt und zur Verbesserung von Qualifikationen, machen es notwendig, Konzepte zur Kompetenzentwicklung für diese Zielgruppe aufzuzeigen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Chancen für eine Kompetenzentwicklung im Wesentlichen in der Zeitarbeit selber liegen, nämlich durch das Lernen in der Arbeit. Bei dieser Form des Lernprozesses werden bereits erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten kombiniert mit im Prozess der Arbeit sich entwickelnden Potenzialen. Dieser Arbeits- und Lernvorgang zeitigt als Resultat informell erworbene Kompetenzen, die dokumentiert werden konnten und Anhaltspunkte abgeben für eine gezielte Förderung von Kompetenzen in der Zeitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit 2006: Ergebnisse der EU-weiten Arbeitskräfteerhebung (2008)

    Puch, Katharina;

    Zitatform

    Puch, Katharina (2008): Zeitarbeit 2006. Ergebnisse der EU-weiten Arbeitskräfteerhebung. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 298-301.

    Abstract

    "Auf dem Arbeitsmarkt haben sich in den vergangenen Jahren tief greifende Veränderungen vollzogen. Neben dem klassischen 'Normalarbeitsverhältnis' in Form einer abhängigen Beschäftigung von unbefristeter Dauer ist eine Vielzahl anderer Beschäftigungsformen zu beobachten. Insbesondere der Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, auch 'Zeitarbeit' oder 'Leiharbeit' genannt, hat in den letzten Jahren, infolge der deregulierenden Neugestaltung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) ab 2003, an Bedeutung gewonnen. Der Beitrag liefert Zahlen zur Zeitarbeit, die in der im Mikrozensus integrierten Arbeitskräfte-Erhebung der Europäischen Union (EU) 2006 erstmals mittels einer eigenen Frage erfasst wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit in Deutschland: Statistischer Befund und Schlussfolgerungen für die empirische Wirtschaftsforschung (2008)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2008): Leiharbeit in Deutschland: Statistischer Befund und Schlussfolgerungen für die empirische Wirtschaftsforschung. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 15, H. 5, S. 23-31.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit der zunehmenden Verbreitung von Zeitarbeit in Deutschland und davon ausgehenden Implikationen für die empirische Wirtschaftsforschung. Zwar liegen aus Statistiken der Bundesagentur für Arbeit durchaus detaillierte Daten über individuelle Charakteristika der Zeitarbeitnehmer vor; Informationen über deren tatsächliche Tätigkeiten fehlen in der amtlichen Statistik jedoch weitgehend. Unter Rückgriff auf Auswertungen des IAB-Betriebspanels wird gezeigt, dass beinahe zwei Drittel der Zeitarbeitnehmer im verarbeitenden Gewerbe tätig sind und hier auch bereits einen nicht unbeträchtlichen Anteil an allen Beschäftigten stellen (2006: 4 %). In einzelnen Branchen ist Zeitarbeit ganz offenkundig sogar noch weit stärker verbreitet. Für die empirische Wirtschaftsforschung, die auf amtliche Daten angewiesen ist, stellt die Zunahme der Zeitarbeit deswegen ein Problem dar, weil gängige Indikatoren zur Beschreibung des Strukturwandels und zur Prognose der konjunkturellen Entwicklung hierdurch in ihrer Aussagekraft eingeschränkt werden. Da nicht zuletzt die Wirtschaftspolitik auf fundierte wirtschaftswissenschaftliche Analysen angewiesen ist, scheint eine Verbesserung der statistischen Erfassung der Zeitarbeit dringend erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie: die Sicht der Unternehmen (2008)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2008): Zeitarbeit in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie. Die Sicht der Unternehmen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 15, H. 5, S. 32-37.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit ist in jüngerer Zeit in die öffentliche Diskussion geraten. Insbesondere von Gewerkschaftsseite wird Zeitarbeit als eine Form prekärer Beschäftigung angesehen, die mit niedrigen Einkommen und geringer sozialer Absicherung einhergehe. Unternehmensvertreter betonen hingegen vor allem die Flexibilitätsgewinne, die durch den Einsatz von Zeitarbeit im Produktionsprozess erreicht werden könnten. Vor diesem Hintergrund hat das ifo Institut (Niederlassung Dresden) im Sommer 2008 in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberverband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie eine Befragung von sächsischen Unternehmen dieser Branche durchgeführt, bei der unter anderem auch nach dem Einsatz von und den Erfahrungen mit Zeitarbeit gefragt wurde. Erste Ergebnisse dieser Untersuchung werden in dem Beitrag vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Agency working and the degradation of public service employment: the case of nurses and social workers (2008)

    Ruyter, Alex de; Kirkpatrick, Ian ; Lonsdale, Chris ; Hoque, Kim ; Malan, Judi;

    Zitatform

    Ruyter, Alex de, Ian Kirkpatrick, Kim Hoque, Chris Lonsdale & Judi Malan (2008): Agency working and the degradation of public service employment. The case of nurses and social workers. In: The international journal of human resource management, Jg. 19, H. 3, S. 432-445. DOI:10.1080/09585190801895510

    Abstract

    "In the UK and elsewhere government efforts to reform or 'modernize' public services are currently having marked consequences for job quality, due to rising levels of work intensification, stress and declining morale. Such change has been linked to absenteeism, recruitment and retention problems. It is also suggested that deteriorating job quality has much to do with the current trend towards agency working among core public service professionals. In this article our aim is to explore this matter focusing on the experiences of National Health Service (NHS) nurses and local authority social workers. Our analysis suggests that benefits such as higher pay and improved flexibility have generated a strong 'pull' into agency contracts. However, the analysis also points to the deterioration of job quality as a key factor influencing decisions to opt out of permanent employment. The article concludes by suggesting that, in the longer term, public sector managers will only be able to stem the tide of nurses and social workers opting to work through agencies if they are also able to address wider problems associated with declining job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit (2008)

    Schöne, Steffen;

    Zitatform

    Schöne, Steffen (2008): Zeitarbeit. (Düsseldorfer Schriftenreihe), Düsseldorf: Schiefer und Sowka, 79 S.

    Abstract

    "Zeitarbeit ist ein wichtiges Instrument flexibler Personalplanung. Für den - rechtssicheren - Einsatz von Zeitarbeitnehmern sind vielfältige Regelungen des Arbeitsrechts (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz etc.) bis hin zum Sozialversicherungs- und Steuerrecht zu beachten. Aktuell werden die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats immer bedeutsamer. Auf Art und Umfang bestehender Mitbestimmungsrechte wird daher in der Broschüre besonders eingegangen. Das Werk wendet sich an die Praktiker in den Betrieben und stellt kompakt die wesentlichen Rechtsfragen der Zeitarbeit dar. Viele Beispiele und Muster veranschaulichen die jeweiligen Probleme und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf. Die jüngsten europäischen Vorgaben (Text für eine beabsichtigte Zeitarbeitsrichtlinie vom 10. Juni 2008) sind berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Nordrhein-Westfalen: Strukturen, Einsatzstrategien, Entgelte. Studie zur Zeitarbeit in NRW. Endbericht (2008)

    Sczesny, Cordula; Jasper, Gerda; Schmidt, Sophie; Schulte, Helen; Dross, Patrick;

    Zitatform

    Sczesny, Cordula, Sophie Schmidt, Helen Schulte, Patrick Dross & Gerda Jasper (2008): Zeitarbeit in Nordrhein-Westfalen. Strukturen, Einsatzstrategien, Entgelte. Studie zur Zeitarbeit in NRW. Endbericht. Düsseldorf, 122 S.

    Abstract

    "Der Bericht ist der Endbericht im Rahmen der Studie 'Zeitarbeit in Nordrhein-Westfalen' im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. Im Mittelpunkt der Studie steht eine Analyse der Struktur sowie der betrieblichen als auch arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen der Zeitarbeit in NRW. Die Studie basiert insgesamt auf einer Sekundäranalyse von quantitativen Daten aus der Statistik der Arbeitnehmerüberlassung sowie der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, dem Sozio-oekonomischen Panel, dem IAB-Betriebspanel, dem BA-Beschäftigtenpanel sowie einer repräsentativen Befragung von Zeitarbeitsbetrieben (Soziale Innovation GmbH/Unique GmbH im Auftrag des BMBF). Der Bericht ist folgendermaßen aufgebaut:
    - Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse,
    - Kapitel 1: Ziele der Studie,
    - Kapitel 2: Struktur der Branche Zeitarbeit,
    - Kapitel 3: Merkmale der Zeitarbeitnehmer/innen,
    - Kapitel 4: Bild der Entleihbetriebe,
    - Kapitel 5: Einsatzstrategien von Zeitarbeitnehmer/innen in Entleihbetrieben (inklusive Nutzungsintensität und Substitution von Stammbelegschaft durch Zeitarbeit),
    - Kapitel 6: Qualifikationsgerechter Einsatz von Zeitarbeitnehmer/innen,
    - Kapitel 7: Entgeltgestaltung sowie
    - Kapitel 8: Zu den Erwerbsverläufen von Zeitarbeitnehmer/innen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit - Neue Herausforderungen für den Arbeitsschutz: Machbarkeitsstudie (2008)

    Sczesny, Cordula; Bode, Silke; Horn, Judith; Schmidt, Sophie; Jasper, Gerda;

    Zitatform

    Sczesny, Cordula, Gerda Jasper, Sophie Schmidt, Silke Bode & Judith Horn (2008): Zeitarbeit - Neue Herausforderungen für den Arbeitsschutz. Machbarkeitsstudie. (Sinnovation. Neues aus Beratung und Forschung 09), Dortmund, 56 S.

    Abstract

    Zeitarbeit ist eine stark expandierende Branche mit über 500.000 Beschäftigten. Im Rahmen der Studie wurden im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die besonderen Herausforderungen für den Arbeitsschutz sowohl in den Zeitarbeits- als auch in den Entleihunternehmen untersucht. Untersuchungsleitende Fragen waren u.a.: Wie sieht die Praxis des Arbeitsschutzes in der Zeitarbeit aus? Wo sind Ansatzpunkte, Sicherheit und Gesundheit der Zeitarbeitnehmer/-innen zu verbessern? Die Studie liefert Erkenntnisse zur Struktur der Zeitarbeits- und Entleihunternehmen, ihrer Beschäftigten sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz im Rahmen der Verleihtätigkeit. Die Untersuchungsergebnisse geben Hinweise auf zahlreiche Wissenslücken und betriebliche Gestaltungsbedarfe. Es zeigt sich, dass die Kennziffern zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Zeitarbeit, z. B. Daten zu Arbeits- und Wegeunfällen, methodisch uneinheitlich und lückenhaft erhoben werden. Zudem sind die Verantwortlichkeiten für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Entleihbetrieben nicht immer transparent. Es fehlen außerdem gesicherte Erkenntnisse über die Arbeitsschutzorganisation in Zeitarbeitsunternehmen unterschiedlicher Größe und Wirtschaftsaktivität, und für die Beschäftigten in der Zeitarbeit fehlen empirische Erkenntnisse zu ihrer Belastungs- und Beanspruchungssituation. Vor dem Hintergrund dieser Defizite werden Ansatzpunkte für Modellprojekte dargestellt, deren übergeordnetes Ziel die Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der Zeitarbeit ist. (IAB)

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