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Dossier

PASS-Literatur

Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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  • Literaturhinweis

    Anspruchslöhne bei Empfängern des Arbeitslosengeldes II (2010)

    Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher (2010): Anspruchslöhne bei Empfängern des Arbeitslosengeldes II. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 90, H. 4, S. 235-239.

    Abstract

    "Fünf Jahre nach Einführung des SGB II sind die Reservations- bzw. Anspruchslöhne von Empfängern des Arbeitslosengeldes II nach wie vor Gegenstand kontroverser Debatten in Medien, Politik und Wissenschaft. Werden die Empfänger des Arbeitslosengeldes II tatsächlich dazu veranlasst, auch niedrigste Lohnofferten zu akzeptieren? Oder führen die Regelungen des SGB II dazu, dass viele Empfänger des Arbeitslosengeldes II relativ hohe und oft unrealisierbare Anspruchslöhne fordern?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher ;
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  • Literaturhinweis

    Datengrundlagen zur Erwerbsbeteiligung von Menschen mit Behinderung in der Bundesrepublik (2010)

    Schnell, Rainer ; Stubbra, Volker;

    Zitatform

    Schnell, Rainer & Volker Stubbra (2010): Datengrundlagen zur Erwerbsbeteiligung von Menschen mit Behinderung in der Bundesrepublik. (RatSWD working paper 148), Berlin, 82 S.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen Überblick über die verfügbaren Datenquellen zur Erwerbsbeteiligung behinderter Menschen in der Bundesrepublik Deutschland. Neben bisher in der Literatur verwendeten Erhebungen werden andere Datenquellen sowie zahlreiche mögliche Auswahlgrundlagen diskutiert. Dazu gehört auch eine Beschreibung und Kritik bevorstehender Datenerhebungen wie z.B. der Labor Force Survey 2011, EDSIM sowie die sogenannte Helmholtz-Kohorte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    PASS: a household panel survey for research on unemployment and poverty (2010)

    Trappmann, Mark ; Wenzig, Claudia; Gundert, Stefanie ; Gebhardt, Daniel;

    Zitatform

    Trappmann, Mark, Stefanie Gundert, Claudia Wenzig & Daniel Gebhardt (2010): PASS: a household panel survey for research on unemployment and poverty. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 130, H. 4, S. 609-622., 2010-07-15. DOI:10.3790/schm.130.4.609

    Abstract

    In dem Beitrag wird eine groß angelegte IAB-Panel-Studie (PASS: Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung) zur Erforschung von Arbeitslosigkeit und Armut vorgestellt, die eine Stichprobe von Leistungsempfänger-Haushalten mit einer gleich großen Bevölkerungsstichprobe kombiniert. Ziel des Projekts ist die Schaffung einer Längsschnitt-Datenbasis auf Personen- und Haushaltsebene für die ökonomische und soziologische SGB II-Forschung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    A practical technique for improving the accuracy of interviewer observations: evidence from the National Survey of Family Growth (2010)

    West, Brady T. ;

    Zitatform

    West, Brady T. (2010): A practical technique for improving the accuracy of interviewer observations. Evidence from the National Survey of Family Growth. (NSFG Survey methodology working papers 10-013), Michigan, 17 S.

    Abstract

    "Ideal auxiliary variables for use in post-survey nonresponse adjustments are associated with both survey variables of interest and response propensity. Auxiliary variables having these properties will generally reduce the bias and variance in survey estimates. Unfortunately, auxiliary variables available for both respondents and nonrespondents to a survey request seldom have strong associations with key survey variables in practice. As a result, large face-to-face household surveys have started to request that field interviewers record estimates and judgments about selected characteristics of all sampled housing units. Although these auxiliary variables may be associated with survey variables of interest in theory, they will be prone to measurement error. Large amounts of measurement error in these observations may have negative implications for survey estimators in terms of the bias and variance introduced by the nonresponse adjustments. Practical techniques for reducing the error in these observations are therefore needed in the field. This article presents results from an analysis of an intervention that was implemented prior to the 15th quarter of the recently completed Continuous National Survey of Family Growth (NSFG). The intervention was designed to provide field interviewers with observable predictors of a key auxiliary variable for which they were recording observations. Analysis of the intervention shows evidence of a significant improvement in the quality of the observations. The article concludes with a discussion of directions for future work in this area." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Netzwerke und soziale Unterstützung: der Vorschlag eines Moduls für die Panelerhebung "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" des IAB (2010)

    Wolf, Christof ;

    Zitatform

    Wolf, Christof (2010): Netzwerke und soziale Unterstützung. Der Vorschlag eines Moduls für die Panelerhebung "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" des IAB. (GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Working paper 2009/09), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "Dieser Beitrag dokumentiert die Entwicklung des Fragebogenmodul 'Netzwerke und soziale Unterstützung' für das Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) des IAB. PASS dient dem Vergleich von Menschen, die Transferleistungen nach SGB-II erhalten, mit einem Bevölkerungsquerschnitt. Mit Hilfe des zu entwickelnden Moduls sollen drei Fragen beantwortet werden können: Welche Effekte haben soziale Ressourcen auf die Bewältigung der mit dem Leistungsbezug in Verbindung stehenden Situation? Wie verändern sich soziale Ressourcen im Leistungsbezug? Und schließlich, welche Bedeutung haben soziale Ressourcen für die Beendigung der Arbeitslosigkeit? Um ein optimales Modul für die Beantwortung dieser Frage zu entwickeln, werden zunächst sehr knapp verschiedene Möglichkeiten zur Erfassung sozialer Netzwerke und sozialer Unterstützung dargestellt und am Beispiel von drei bekannten Ansätzen gezeigt, wie die interessierenden Konzepte in Mehrthemenumfragen operationalisiert werden können. Auf Basis dieser Erfahrungen wird anschließend ein Modul entwickelt, das aus zwei Teilen besteht: a) ein Teil zur Erhebung egozentrierter Netzwerkdaten; b) ein Teil zur Erhebung von Angaben zu ausgewählten sozialen Ressourcen. Um auf empirischer Grundlage zu einer optimalen Fassung des Netzwerkmoduls zu gelangen, wurde eine erste Fassung in einem Pretest überprüft (N=98). Auf Basis dieser Ergebnisse wurde das Modul überarbeitet. Diese neue Version wurde dem IAB präsentiert und zur Integration in die 3. Welle von PASS empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Befragung von Arbeitslosengeld-II-Beziehern: Wege aus der Grundsicherung (2009)

    Achatz, Juliane; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane & Mark Trappmann (2009): Befragung von Arbeitslosengeld-II-Beziehern: Wege aus der Grundsicherung. (IAB-Kurzbericht 28/2009), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Mit dem Arbeitslosengeld II werden erwerbsfähige Hilfebedürftige unterstützt, die ihren Lebensunterhalt nicht mit eigenen Mitteln bestreiten können. Ziel bleibt dabei immer der rasche und nachhaltige Ausstieg aus dem Leistungsbezug. In diesem Kurzbericht werden unterschiedliche Ausstiegswege untersucht - insbesondere der in Erwerbstätigkeit - sowie die Arbeits- und Einkommenssituation von Abgängern aus der Grundsicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Der Zugang von Arbeitnehmern in den Bezug von Arbeitslosengeld II (2009)

    Aldashev, Alisher ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Aldashev, Alisher & Bernd Fitzenberger (2009): Der Zugang von Arbeitnehmern in den Bezug von Arbeitslosengeld II. (ZEW discussion paper 2009-063), Mannheim, 47 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit untersucht die erwerbsfähig eingestuften Bezieher von Arbeitslosengeld II, die mindestens einmal Arbeitslosengeld II im dritten Quartal 2006 bezogen haben. Unsere Ergebnisse zeigen, dass 16% der Bezieher von Arbeitslosengeld II im dritten Quartal 2006 während des Zeitraums 2000 bis 2005 keine Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II bezogen. Weiterhin wird untersucht, inwieweit sich der Bezug von Arbeitslosengeld II für Personen, die vorher noch nie Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II bezogen haben, aus den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit prognostizieren lässt. Unsere Schätzungen ergeben, dass mit den Prozessdaten die höchste prognostizierte Wahrscheinlichkeit neu in den Bezug von Arbeitslosengeld II Personengruppen überzugehen bei 49% liegt. Für den überwiegenden Teil der Stichprobe ergeben sich jedoch weit geringere prognostizierte Übergangswahrscheinlichkeiten. Gleichwohl identifiziert die Analyse wichtige Prädiktoren für den Zugang in Arbeitslosengeld II und damit werden deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Personengruppen im Hinblick auf die Herkunft der Zugänge erkennbar. Beispielsweise kann eine Teilstichprobe von 12% aller Personen ohne bisherigen Arbeitslosenhilfe- oder Arbeitslosengeld-II-Bezug innerhalb des Zeitraums 2000 bis 2005 in administrativen Daten identifiziert werden, aus der ca. zwei Drittel aller Arbeitslosengeld-II-Zugänge von Männern und ca. 55% aller Arbeitslosengeld-II-Zugänge von Frauen entstammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Labor Market I: Data from the German Federal Employment Services (2009)

    Bender, Stefan; Möller, Joachim;

    Zitatform

    Bender, Stefan & Joachim Möller (2009): Labor Market I: Data from the German Federal Employment Services. (RatSWD working paper 96), Berlin, 13 S.

    Abstract

    "This contribution shows the increasing supply on German micro data over the last years for labor market research. We focus on the research data centre movement, the development of new anonymisation techniques for establishment data, the new challenges of the social code II and the fundamental change to evaluate labor market programmes actively with administrative data. Although a lot of ongoing developments like combining different data sets are happening, we make three recommendations for future developments in this area: (1) Demand to have an influence an the data production. (2) The need to combine data sets (especially across national borders) (3) Importance to establish an international infrastructure for data access." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Studie zu den Ursachen eines erhöhten Armutsrisikos bei Alleinerziehenden (2009)

    Bieräugel, Roland; Schmid, Alfons; Heid, Sabine; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Bieräugel, Roland, Sabine Heid, Christa Larsen & Alfons Schmid (2009): Studie zu den Ursachen eines erhöhten Armutsrisikos bei Alleinerziehenden. Mainz, 64 S.

    Abstract

    "Seit Jahren steigt die Zahl der Alleinerziehenden in Deutschland stetig an. Während deutschlandweit in den 1970er Jahren der Anteil an Alleinerziehenden-Haushalten bezogen auf alle Haushalte mit Kindern noch weniger als 10% betrug, waren es im Jahr 2007 in Gesamtdeutschland bereits 18,3%. In Rheinland-Pfalz lag der Anteil mit 19,8% noch etwas höher. Diesen Trend einer relativen Zunahme der Alleinerziehenden-Haushalte bestätigen auch die neusten Zahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz. Dort wird für das Jahr 2008 ein Anteil der Alleinerziehenden von 21,1% ausgewiesen. Vor dem Hintergrund eines kontinuierlich gemessenen und signifikant höheren Armutsrisikos von Alleinerziehenden-Haushalten gegenüber Zwei-Eltern-Haushalten stellt der hohe und ansteigende Anteil von Alleinerziehenden eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft dar. Auch am häufigen Bezug von Leistungen des SGB-II sowie einer im Vergleich zu Zwei- Eltern-Haushalten deutlich längeren Bezugsdauer der staatlichen Transferleistungen zeigt sich die schwierige Versorgungslage dieses Haushaltstyps. Um Kenntnisse darüber zu gewinnen, worin die besonderen Schwierigkeiten dieser Gruppe liegen, wurden in den letzten Jahren verschiedene Studien und Projekte zur Thematik der Alleinerziehenden durchgeführt. Forschung und Literatur zum erhöhten Armutsrisiko kommen dabei immer wieder zum Ergebnis, dass die Sicherung des Erwerbsstatus einen zentralen Faktor zur Verringerung des Armutsrisikos von Alleinerziehenden darstellt. Welche Ursachen jedoch die tatsächliche Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bei Alleinerziehenden bedingen, ist bisher anhand von repräsentativen Datenbeständen nicht systematisch untersucht worden. An dieser Stelle setzt die vorliegende Studie an. Auf der Basis sekundärstatistischer Auswertungen von Mikrozensus (MZ), Sozioökonomischem Panel (SOEP), dem Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) sowie von Daten aus dem Rechtsbereich SGB II und XII werden die objektive und subjektive Lage von allein erziehenden Frauen sowie das Zusammenwirken unterschiedlicher Ursachen, die in ihrer Gesamtheit das erhöhte Armutsrisiko bedingen, analysiert. Hierdurch können statistisch belastbare und damit verallgemeinerbare Erkenntnisse gewonnen werden, die eine Grundvoraussetzung für zielorientierte Handlungsansätze sind. Zum einen wird aufgezeigt, wie sich die Situation von Alleinerziehenden, gemessen an Kategorien wie Einkommen, Arbeitsmarktstatus, Bildungsgrad, Kinderbetreuungsmöglichkeiten und individueller Motivation in Rheinland-Pfalz im Zeitverlauf entwickelt hat. Über einen Vergleich mit den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sowie Westdeutschland kann dabei die Situation in Rheinland-Pfalz spezifiziert werden. Zum anderen wird das in der Literatur angenommene Ursachenbündel für ein erhöhtes Armutsrisiko von Alleinerziehenden einer empirisch-wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen. Dadurch kann beantwortet werden, welche Faktoren einen statistisch messbaren Einfluss aufweisen, welche Stärke dieser besitzt und welche Wechselwirkungen sich zwischen den einzelnen Faktoren ergeben. Im vorliegenden Endbericht der Untersuchung werden zunächst das Konzept (Kapitel 2) und die Methode (Kapitel 3) der Studie erörtert. Hieran schließen sich die Analyse der strukturellen Lage der Alleinerziehenden (Kapitel 4) sowie die Analyse der Ursachen für ein erhöhtes Armutsrisiko (Kapitel 5) an. Aus den Kernergebnissen der Struktur- und Ursachenanalysen werden die wesentlichen Handlungsbereiche für eine Verbesserung der Lage von Alleinerziehenden abgeleitet (Kapitel 6)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Haushaltspanel im Niedrigeinkommensbereich Welle 2 (2007/08): Methoden- und Feldbericht (2009)

    Büngeler, Kathrin; Hartmann, Josef; Tschersich, Nikolai; Gensicke, Miriam; Jäckle, Robert ;

    Zitatform

    Büngeler, Kathrin, Miriam Gensicke, Josef Hartmann, Robert Jäckle & Nikolai Tschersich (2009): IAB-Haushaltspanel im Niedrigeinkommensbereich Welle 2 (2007/08). Methoden- und Feldbericht. (FDZ-Methodenreport 08/2009 (de)), Nürnberg, 102 S.

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat im September 2006 TNS Infratest Sozialforschung mit der Durchführung des 'Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) beauftragt. Die Erhebung soll eine neue Datengrundlage schaffen, die es ermöglicht, Funktionsweise und Folgen des Sozialleistungssystems SGB II auf der Ebene der betroffenen Haushalte zu untersuchen. Dazu müssen die Lebens- und Problemlagen von Leistungsempfängern und Personen einer Kontrollgruppe über einen längeren Zeitraum hinweg erfasst werden. Konkretes Ziel der Studie ist es, die Wege in und aus dem Bezug von SGB II-Leistungen sowie die damit verbundenen Konsequenzen im Zeitverlauf zu beschreiben und zu erklären.
    Die zweite Welle des Panels startete im Herbst 2007. Hierfür wurde die Stichprobe der Leistungsbeziehenden um Bedarfsgemeinschaften ergänzt, die nach dem Zeitpunkt der Stichprobenziehung für die erste Welle neu in den Leistungsbezug eingetreten sind.
    In dem Bericht dokumentieren wir die verschiedenen Schritte der Feldarbeit und die Ergebnisse. Das zweite Kapitel geht kurz auf den Pretest ein. Das dritte Kapitel stellt die Feldarbeit während der Hauptuntersuchung dar und gibt sowohl einen Überblick über den Ablauf und die Organisation als auch über den Rücklauf und die Ausschöpfung. Im Anschluss daran wird im vierten Kapitel die Datenaufbereitung erläutert. Dazu gehört auf der einen Seite die Erstellung einheitlicher Datensätze, auf der anderen Seite die Datenprüfung. Daneben wird kurz die Vercodung der offenen Angaben zur beruflichen Tätigkeit und zum Wirtschaftszweig beschrieben. Im abschließenden fünften Kapitel wird die Gewichtung behandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund: Projekt IIa1 - 04/06. Abschlussbericht, Hauptband (2009)

    Frings, Dorothee;

    Zitatform

    (2009): Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund. Projekt IIa1 - 04/06. Abschlussbericht, Hauptband. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 395), Duisburg, 215 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht gibt erstmals Auskunft über den Anteil von Personen mit Migrationshintergrund im Bezug von Arbeitslosengeld II sowie über das relative Gewicht einzelner Herkunftsgruppen von Migrant/innen im Rechtskreis des SGB II. Er untersucht, ob und in welcher Hinsicht sich die soziale Lage von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund von der Lage der ALG II-Bezieher/innen ohne Migrationshintergrund unterscheidet und ob Migrant/innen von der Einführung des SGB II in anderer Weise betroffen waren als Personen ohne Migrationshintergrund. Weiterhin wird danach gefragt, wie die mit der Erbringungen der Leistungen nach dem SGB II befassten Stellen auf den Umgang mit Migrant/innen vorbereitet sind und welche Potenziale und Hemmnisse im Hinblick auf ihre Integration in Erwerbsarbeit bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund festzustellen sind. Dieses führt zur Analyse der Aktivierung und Maßnahmeförderung von Migrant/innen im Vergleich zu erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ohne Migrationshintergrund: Werden Migrant/innen im gleichen Ausmaß und in gleicher Weise gefördert, und hat dieses bei ihnen die gleichen Wirkungen? Soweit datentechnisch möglich und inhaltlich sinnvoll, werden alle diese Analysen mit Unterscheidung nach Geschlecht und Herkunftsgruppe durchgeführt. Dieses führt zu einem sehr differenzierten Bild, das in aller Regel nicht in einer bloßen Kontrastierung von 'Deutschen ohne Migrationshintergrund' und 'Migrant/innen' angemessen darstellbar ist. In Kapitel 9 erfolgt eine zusammenfassende Betrachtung in der gender-Perspektive, differenziert nach Herkunftsgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Codebook and documentation of the panel study 'Labour Market and Social Security' (PASS): Volume I: Introduction and overview. Wave 2 (2007/2008) (2009)

    Gebhardt, Daniel; Graf, Tobias; Müller, Bettina ; Christoph, Bernhard ; Tisch, Anita ; Gayer, Christine; Müller, Gerrit; Wenzig, Claudia; Rudolph, Helmut; Trappmann, Mark ; Bethmann, Arne ; Achatz, Juliane; Biedermann, Anika; Kiesl, Hans; Huyer-May, Bernadette; Siflinger, Bettina;

    Zitatform

    Gebhardt, Daniel, Gerrit Müller, Arne Bethmann, Mark Trappmann, Bernhard Christoph, Christine Gayer, Bettina Müller, Anita Tisch, Bettina Siflinger, Hans Kiesl, Bernadette Huyer-May, Juliane Achatz, Claudia Wenzig, Helmut Rudolph, Tobias Graf & Anika Biedermann (2009): Codebook and documentation of the panel study 'Labour Market and Social Security' (PASS). Volume I: Introduction and overview. Wave 2 (2007/2008). (FDZ-Datenreport 06/2009 (en)), Nürnberg, 229 S.

    Abstract

    "Mit dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) baut das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) einen neuen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf, der eine neue empirische Grundlage für Wissenschaft und Politikberatung schafft. Dieser englischsprachige Datenreport gibt einen Überblick über die zweite Befragungswelle, für die zwischen Dezember 2007 und Juli 2008 12.487 Personen in 8.429 Haushalten befragt wurden. Mit 10.114 Personen und 7.342 Haushalten wurde bereits zum zweiten Mal ein Interview im Rahmen des PASS geführt.
    Das Fragespektrum und das Design des PASS sind darauf ausgerichtet, Lücken der vorhandenen Datenbestände zu schließen. Gegenüber den Prozessdaten der Bundesagentur sind es vor allem drei Eigenschaften des PASS, die das Analysepotenzial erweitern:
    1. Die Berücksichtigung des Haushaltskontexts - auch vor und nach dem Arbeitslosengeld-II-Bezug.
    2. Die Vollständigkeit im Hinblick auf Personengruppen und Erwerbsverläufe, da nicht nur abhängig Beschäftigte, Arbeitslose und Hilfebedürftige enthalten sind. Der Datensatz gibt damit insbesondere auch Aufschluss über den Status in Phasen der Nichterwerbstätigkeit, Selbständigkeit oder Beschäftigung im Beamtenverhältnis.
    3. Die zusätzliche bzw. wesentlich differenziertere Erfassung relevanter Merkmale wie z. B. Einstellungen, Erwerbspotenzial oder Arbeitssuchverhalten.
    Besonderheiten der 2. PASS-Welle:
    Schwerpunktthema ist in Welle 2 die Erhebung erwerbsbiografischer Informationen. Ab Welle 2 werden im Rahmen der Erwerbsbiografien die Zeiten gemeldeter Arbeitslosigkeit in Episodenform erhoben. Auch die Erhebung der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wurde in der 2. Welle verändert. Das in der 1. Welle noch unvollständige Frageprogramm zum Einkommen wird in der 2. Welle deutlich erweitert und erlaubt nun die Generierung eines Komponenteneinkommens." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Die deutsche Version des Datenreports finden Sie hier:
    http://fdz.iab.de/187/section.aspx/Publikation/k091007a01

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  • Literaturhinweis

    Codebuch und Dokumentation des 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Welle 2 (2007/2008) (2009)

    Gebhardt, Daniel; Graf, Tobias; Kiesl, Hans; Christoph, Bernhard ; Huyer-May, Bernadette; Biedermann, Anika; Müller, Gerrit; Müller, Bettina ; Gayer, Christine; Trappmann, Mark ; Rudolph, Helmut; Tisch, Anita ; Achatz, Juliane; Siflinger, Bettina; Bethmann, Arne ; Wenzig, Claudia;

    Zitatform

    Gebhardt, Daniel, Gerrit Müller, Arne Bethmann, Mark Trappmann, Bernhard Christoph, Christine Gayer, Bettina Müller, Anita Tisch, Bettina Siflinger, Hans Kiesl, Bernadette Huyer-May, Juliane Achatz, Claudia Wenzig, Helmut Rudolph, Tobias Graf & Anika Biedermann (2009): Codebuch und Dokumentation des 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Welle 2 (2007/2008). (FDZ-Datenreport 06/2009 (de)), Nürnberg, 1097 S.

    Abstract

    "Mit dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) baut das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) einen neuen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf, der eine neue empirische Grundlage für Wissenschaft und Politikberatung schafft. Dieser Datenreport gibt einen Überblick über die zweite Befragungswelle, für die zwischen Dezember 2007 und Juli 2008 12.487 Personen in 8.429 Haushalten befragt wurden. Mit 10.114 Personen und 7.342 Haushalten wurde bereits zum zweiten Mal ein Interview im Rahmen des PASS geführt.
    Das Fragespektrum und das Design des PASS sind darauf ausgerichtet, Lücken der vorhandenen Datenbestände zu schließen. Gegenüber den Prozessdaten der Bundesagentur sind es vor allem drei Eigenschaften des PASS, die das Analysepotenzial erweitern:
    1. Die Berücksichtigung des Haushaltskontexts - auch vor und nach dem Arbeitslosengeld-II-Bezug.
    2. Die Vollständigkeit im Hinblick auf Personengruppen und Erwerbsverläufe, da nicht nur abhängig Beschäftigte, Arbeitslose und Hilfebedürftige enthalten sind. Der Datensatz gibt damit insbesondere auch Aufschluss über den Status in Phasen der Nichterwerbstätigkeit, Selbständigkeit oder Beschäftigung im Beamtenverhältnis.
    3. Die zusätzliche bzw. wesentlich differenziertere Erfassung relevanter Merkmale wie z. B. Einstellungen, Erwerbspotenzial oder Arbeitssuchverhalten.
    Besonderheiten der 2. PASS-Welle:
    Schwerpunktthema ist in Welle 2 die Erhebung erwerbsbiografischer Informationen. Ab Welle 2 werden im Rahmen der Erwerbsbiografien die Zeiten gemeldeter Arbeitslosigkeit in Episodenform erhoben. Auch die Erhebung der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wurde in der 2. Welle verändert. Das in der 1. Welle noch unvollständige Frageprogramm zum Einkommen wird in der 2. Welle deutlich erweitert und erlaubt nun die Generierung eines Komponenteneinkommens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Alleinerziehende: Materialien aus dem Kompetenzzentrum für familienbezogene Leistungen im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2009)

    Heimer, Andreas; Knittel, Tilmann; Steidle, Hanna;

    Zitatform

    Heimer, Andreas, Tilmann Knittel & Hanna Steidle (2009): Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Alleinerziehende. Materialien aus dem Kompetenzzentrum für familienbezogene Leistungen im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Basel/Berlin, 68 S.

    Abstract

    "Die Zahl der Alleinerziehenden hat sich seit den 70er Jahren nahezu verdoppelt. Gleichzeitig passen die äußeren Rahmenbedingungen nur bedingt zu den besonderen Bedürfnissen Alleinerziehender: Vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt viele Alleinerziehende vor große Herausforderungen. Das vorliegende Dossier erabeitet auf der Grundlage aktueller demoskopischer Befunde und europäischer Vergleiche Reformperspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Research Data Centre of the German Federal Employment Agency: data supply and demand between 2004 and 2009 (2009)

    Heining, Jörg;

    Zitatform

    Heining, Jörg (2009): The Research Data Centre of the German Federal Employment Agency. Data supply and demand between 2004 and 2009. (FDZ-Methodenreport 09/2009 (en)), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde 2004 gegründet. Seine Hauptaufgabe besteht darin, externen Forschern den Zugriff auf die Mikrodaten der BA und des IAB unter Anwendung von standardisierten und transparenten Regeln zu ermöglichen. Fünf Jahre nach seiner Gründung wird das FDZ als Produzent von innovativen Datenprodukten wahrgenommen und hat sich zu einem erkennbaren Bestandteil der Forschungslandschaft entwickelt. Das FDZ ist außerdem zunehmend mit anderen Datenproduzenten vernetzt und treibt die weitere Internationalisierung von Datenprodukten und Datenzugängen voran." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    The Research Data Centre of the German Federal Employment Agency: data supply and demand between 2004 and 2009 (2009)

    Heining, Jörg;

    Zitatform

    Heining, Jörg (2009): The Research Data Centre of the German Federal Employment Agency: data supply and demand between 2004 and 2009. (RatSWD working paper 129), Berlin, 22 S.

    Abstract

    "Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde 2004 gegründet. Seine Hauptaufgabe besteht darin, externen Forschern den Zugriff auf die Mikrodaten der BA und des IAB unter Anwendung von standardisierten und transparenten Regeln zu ermöglichen. Fünf Jahre nach seiner Gründung wird das FDZ als Produzent von innovativen Datenprodukten wahrgenommen und hat sich zu einem erkennbaren Bestandteil der Forschungslandschaft entwickelt. Das FDZ ist außerdem zunehmend mit anderen Datenproduzenten vernetzt und treibt die weitere Internationalisierung von Datenprodukten und Datenzugängen voran." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Kinderbetreuung während Hartz IV-Bezug (2009)

    Kaltenborn, Bruno; Wielage, Nina;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno & Nina Wielage (2009): Kinderbetreuung während Hartz IV-Bezug. (Blickpunkt Arbeit und Wirtschaft 2009/03), Berlin, 5 S.

    Abstract

    "Grundsicherung für Arbeitsuchende ('Hartz IV') nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) erhalten erwerbsfähige Hilfebedürftige und die mit ihnen gemeinsam lebenden nicht erwerbsfähigen Angehörigen (Partner/in und hilfebedürftige unverheiratete Kinder bis 24 Jahre). ... Die zusammen lebenden Familienangehörigen beziehen in der Regel gemeinsam in einer sog. Bedarfsgemeinschaft Leistungen zum Lebensunterhalt der Grundsicherung für Arbeitsuchende. In rund 30% dieser Bedarfsgemeinschaften leben Kinder bis 14 Jahre. Die Sozialisationsbedingungen dieser Kinder in hilfebedürftigen Familien werden vielfach auch entscheidend von der Kinderbetreuung abhängen. Gleichzeitig wird eine verlässliche Kinderbetreuung oftmals wichtig für die Eltern sein, damit sie eine Erwerbstätigkeit aufnehmen und damit die Hilfebedürftigkeit überwinden können. Zur Kinderbetreuungssituation gibt zwar die Statistik der Bundesagentur für Arbeit keine Auskunft, jedoch wurde im Rahmen des Projekts 'Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund' im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales u.a. die 2. Welle des IAB-Haushaltspanels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) diesbezüglich ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hartz IV-Empfänger/innen mit Migrationshintergrund (2009)

    Kaltenborn, Bruno; Wielage, Nina;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno & Nina Wielage (2009): Hartz IV-Empfänger/innen mit Migrationshintergrund. (Blickpunkt Arbeit und Wirtschaft 2009/01), Berlin, 5 S.

    Abstract

    "Seit Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende ('Hartz IV') nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) Anfang 2005 schwankte die Zahl der leistungsbeziehenden erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zwischen 4,5 und 5,5 Millionen. In Westdeutschland (ohne Berlin) hatte davon relativ konstant ein Viertel keinen deutschen Pass, in Ostdeutschland (einschließlich Berlin) waren es jeweils knapp zehn Prozent. Der Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland korrespondiert mit der unterschiedlichen Bevölkerungsstruktur. Daneben haben zahlreiche deutsche erwerbsfähige Hilfebedürftige einen für den Arbeitsmarkt relevanten Migrationshintergrund. Über Ausländer/innen und ggf. (Spät-) Aussiedler/innen hinaus sind Migrantinnen und Migranten jedoch weder den Vermittlungsfachkräften aus den operativen Fachverfahren noch der Öffentlichkeit aus der amtlichen Statistik der Bundesagentur für Arbeit ersichtlich. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Forschungsprojekt 'Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund' in Auftrag gegeben. Dabei wurden zunächst SGB II-Empfänger/innen mit und ohne Migrationshintergrund identifiziert und hinsichtlich ihrer Strukturen u.a. mit der 2. Welle des IAB-Haushaltspanels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) vergleichend ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebensstandard im Hartz IV-Bezug (2009)

    Kaltenborn, Bruno; Wielage, Nina;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno & Nina Wielage (2009): Lebensstandard im Hartz IV-Bezug. (Blickpunkt Arbeit und Wirtschaft 2009/02), Berlin, 6 S.

    Abstract

    " Grundsicherung für Arbeitsuchende ("Hartz IV") nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) erhalten erwerbsfähige Hilfebedürftige und die mit ihnen gemeinsam lebenden nicht erwerbsfähigen Angehörigen (Partner/in und hilfebedürftige unverheiratete Kinder bis 24 Jahre).... Ein erheblicher Teil der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen hat keine deutsche Staatsangehörigkeit. Daneben gibt es hilfebedürftige Deutsche mit Migrationshintergrund, die in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit bislang nicht separat ausgewiesen werden können. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Forschungsprojekt "Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund" in Auftrag gegeben. Dabei wurde auch der Lebensstandard von SGB II-Haushalten mit und ohne Migrationshintergrund u.a. mit der 2. Welle des IAB-Haushaltspanels "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) vergleichend untersucht. ... Im Folgenden wird zunächst auf die Wohnsituation und -kosten, anschließend auf die Mittelverwendung, die materielle Ausstattung, auf finanzielle Rücklagen für Anschaffungen und schließlich auf Schulden eingegangen. Geschlossen wird mit einem kurzen Fazit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)

    Koch, Susanne ; Kupka, Peter ; Steinke, Joß;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w

    Abstract

    "Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
    Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
    Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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