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Dossier

Demografischer Wandel und Arbeitskräfteangebot

Mit dem demografischen Wandel sinkt die Zahl der erwerbsfähigen Menschen in Deutschland. Die Infoplattform enthält Analysen und Szenarien, die diese Entwicklung beschreiben und den Einfluss einer weiter steigenden Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren sowie die Migration berücksichtigen.

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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel in Deutschland: Befunde und Reaktionen (2010)

    Heilemann, Ullrich ; Ringel, Johannes; Milbradt, Georg; Wagner, Adolf; Bollacher, Wolfgang; Loeffelholz, Hans Dietrich von; Spitznagel, Eugen; Häuser, Franz; Steinmann, Gunter;

    Zitatform

    Heilemann, Ullrich (Hrsg.) (2010): Demografischer Wandel in Deutschland. Befunde und Reaktionen. (Volkswirtschaftliche Schriften 559), Berlin: Duncker & Humblot, 186 S.

    Abstract

    "Demografische Probleme waren in Deutschland und in der Welt, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, stets mehr oder weniger aktuell - gegenwärtig aber sind sie es ganz besonders. Wichtige Stichworte sind dabei die Ost-Erweiterung der EU, der brain drain nach den Vereinigten Staaten, aber auch ins übrige Europa, vor allem aber der absehbare drastische Bevölkerungsrückgang in Deutschland und den meisten entwickelten Ländern und umgekehrt der Zuwanderungsdruck aus den traditionellen Abwanderungsländern. Die diagnostizierten demografischen Entwicklungen bezüglich Bevölkerungszahl und ihrer strukturellen Merkmale, wie Durchschnittsalter oder Alterslastkoeffizienten, lassen sich nicht ignorieren. Das gilt leider auch für die regionale Betroffenheit - Ostdeutschland wird, nicht zuletzt aufgrund des Wanderungsverlustes von 1,5 Millionen, meist jungen Menschen zwischen 1990 und 2009, deutlich stärker getroffen als Westdeutschland. Der vorliegende Band liefert ein aktuelles Bild von Umfang, Struktur und Konsequenzen des Demografieproblems in Deutschland und zeigt Lösungs- und Reaktionsmöglichkeiten auf. Die Autoren konzentrieren sich auf die unmittelbar betroffenen Felder Familien-, Arbeitszeit- und Zuwanderungspolitik. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die für die Bewältigung der Probleme letztlich bedeutsamste Frage, die nach den Folgen bzw. Reaktionen von Wachstum und Produktivität, nach wie vor offen bleibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beruf und Qualifikation in der Zukunft: BIBB-IAB-Modellrechnungen zu den Entwicklungen in Berufsfeldern und Qualifikationen bis 2025 (2010)

    Helmrich, Robert; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Helmrich, Robert & Gerd Zika (2010): Beruf und Qualifikation in der Zukunft. BIBB-IAB-Modellrechnungen zu den Entwicklungen in Berufsfeldern und Qualifikationen bis 2025. In: R. Helmrich & G. Zika (Hrsg.) (2010): Beruf und Qualifikation in der Zukunft : BIBB-IAB-Modellrechnungen zu den Entwicklungen in Berufsfeldern und Qualifikationen bis 2025, S. 13-62.

    Abstract

    Gegenstand der Untersuchung ist der zukünftige Bedarf an Arbeitskräften in bestimmten Berufsfeldern sowie eine Projektion des entsprechenden Angebots. Hierzu wird für vier Qualifikationsstufen auf Basis der ISCED-Klassifikation und auf der Ebene von 12 Berufshauptfeldern dem jeweiligen Arbeitskräftebedarf das entsprechende Arbeitskräfteangebot gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass insbesondere bei den Fachkräften auf der mittleren Qualifikationsebene ein wesentlicher Engpass droht, da dem nahezu gleichbleibenden Bedarf an Beschäftigten bis 2025 ein zunächst bis 2015 leicht, danach aber rasanter Rückgang der Erwerbspersonen mit entsprechenden Qualifikationen gegenübersteht. Zudem scheidet ab dem Jahr 2020 eine steigende Zahl von Fachkräften aus dem Erwerbsleben aus. So könnte sich bis zum Jahr 2025 ein Mangel in einer Größenordnung von rund 1,8 Millionen Erwerbspersonen ergeben. Bei den Erwerbstätigen ohne Berufsabschluss wird der Bedarf nach den Projektionen von BIBB und IAB bis zum Jahr 2025 zwar ebenso zurückgehen wie auch das Angebot. Dennoch wird es für diese, insgesamt kleiner werdende Gruppe zunehmend schwieriger werden, eine Beschäftigung zu finden. Noch früher und nachhaltiger werden die Engpässe auf der Ebene von Berufsfeldern erkennbar. Besonders betroffen sind Gesundheits- und Sozialberufe, aber auch Rechts-, Management- und wirtschaftswissenschaftlichen Berufe. Weitere Engpässe werden für MINT-Berufe prognostiziert. Ein Arbeitskräftemangel wird sich laut Projektion beispielsweise auch bei den Verkehrs-, Lager-, Transport-, Sicherheits- und Wachberufen sowie in der Gastronomie zeigen, wobei sich diese Berufsfelder überwiegend aus fachfremden Arbeitskräften rekrutieren. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Beruf und Qualifikation in der Zukunft: BIBB-IAB-Modellrechnungen zu den Entwicklungen in Berufsfeldern und Qualifikationen bis 2025 (2010)

    Helmrich, Robert; Bott, Peter; Weller, Sabrine-Inez; Kalinowski, Michael; Weiß, Reinhold; Drosdowski, Thomas; Walwei, Ulrich ; Hummel, Markus; Thein, Angela; Wolter, Ingo Marc; Schandock, Manuel; Helmrich, Robert; Schade, Hans-Joachim; Zika, Gerd ; Quinke, Hermann; Zopf, Susanne; Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Helmrich, Robert & Gerd Zika (Hrsg.) (2010): Beruf und Qualifikation in der Zukunft. BIBB-IAB-Modellrechnungen zu den Entwicklungen in Berufsfeldern und Qualifikationen bis 2025. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 192 S., Anhang.

    Abstract

    "Die demografische Entwicklung führt zu einer Trendwende am deutschen Arbeitsmarkt. In Zukunft muss die Wirtschaft das Problem eines Mangels an Fachkräften bewältigen. Um das Arbeitsmarktungleichgewicht analysieren zu können, stellen die Herausgeber neue methodische Grundlagen, wissenschaftliche Vorarbeiten und Modelle vor. Eine Besonderheit liegt in der Verwendung von Flexibilitätsmatrizen: Diese errechnen aus dem Arbeitskräfteangebot nach erlerntem Beruf das Arbeitskräfteangebot nach ausgeübtem Beruf. Dies erlaubt eine aussagekräftige Gegenüberstellung mit den Arbeitskräftebedarfsprojektionen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Hummel, Markus; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitskräftebedarf nach Wirtschaftszweigen, Berufen und Qualifikationen bis 2025: Modellrechnungen des IAB (2010)

    Hummel, Markus; Thein, Angela; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Hummel, Markus, Angela Thein & Gerd Zika (2010): Der Arbeitskräftebedarf nach Wirtschaftszweigen, Berufen und Qualifikationen bis 2025. Modellrechnungen des IAB. In: R. Helmrich & G. Zika (Hrsg.) (2010): Beruf und Qualifikation in der Zukunft : BIBB-IAB-Modellrechnungen zu den Entwicklungen in Berufsfeldern und Qualifikationen bis 2025, S. 81-102.

    Abstract

    "Mithilfe einer Trendfortschreibung von Mikrozensus-Strukturen für den Zeitraum von 1996 bis 2007 können die im IAB bereits vorhandenen Projektionen des Arbeitskräftebedarfs nach Wirtschaftszweigen in einen Bedarf nach Berufsfeldern und im Anschluss nach Qualifikationsstufen bis 2025 überführt werden. Dabei bestätigen sich die schon länger konstatierten Befunde. Produktionsbezogene Berufe verlieren an Bedeutung, wohingegen vor allem in den sekundären Dienstleistungsberufen mit weiteren Beschäftigungsgewinnen zu rechnen ist. Dementsprechend steigt der Bedarf an Personen mit Fachhochschul- bzw. Hochschulausbildung weiter an, während für Ungelernte die Arbeitsmarktchancen weiter schwinden. Die dominante Ausbildungsform in Deutschland bleibt aber nach wie vor die betriebliche Lehre bzw. ihre schulischen Alternativen. Hier ist mit einer konstanten Beschäftigungsentwicklung zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Einwanderung nach Ostdeutschland: Neue Chance 2011 (2010)

    Kubis, Alexander; Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2010): Einwanderung nach Ostdeutschland: Neue Chance 2011. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 16, H. 4, S. 198-204.

    Abstract

    "Deutschland - insbesondere Ostdeutschland - erfährt mit der Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung eine demographische Konstellation, welche Gesellschaft und Ökonomie vor erhebliche Herausforderungen stellen wird. Eine Option, den demographiebedingten Problemdruck zu senken, stellt die Stimulation von Zu- bzw. Einwanderung dar. Der Beitrag beleuchtet in historischer Betrachtung zunächst die Geschichte der Außenwanderung Deutschlands im 20. Jahrhundert und kommt zu dem Schluss, dass von echter Einwanderung erst seit den 1950er Jahren mit Blick auf die Zuwanderung von 'Gastarbeitern', welche in der Folge zu Immigranten wurden, in die BRD gesprochen werden kann. Die ostdeutschen Regionen hingegen weisen einen sehr geringen Anteil von Einwanderern auf, da die DDR Zuwanderung in deutlich geringerem Umfang und in der Regel mit nur temporärem Aufenthaltsstatus zuließ. In der gegenwärtigen Situation, da die Zuwanderung nach (Gesamt-)Deutschland ohnehin eher rückläufig ist, spricht die vergleichsweise geringe Einwanderungserfahrung und die damit verbundene geringe Netzwerkdichte ausländischer Bevölkerungsgruppen in den ostdeutschen Ländern für eher beschränkte Erfolgsaussichten hinsichtlich einer Stimulation zusätzlicher Zuwanderungspotenziale. Das einzig greifbare Mittel zur Erhöhung der Zuwanderung in die Neuen Länder stellt die Migration aus Mittelosteuropa dar. Die räumliche Nähe zum Herkunftsgebiet könnte bestehende Attraktivitätshemmnisse der östlichen Bundesländer kompensieren helfen und einen signifikanten Zuwanderungsstrom über die Grenzregionen hinaus in Gang setzen. Indes ist vor zu hohen Erwartungen mit Blick auf die Größenordnung des Zuwanderungsstromes zu warnen. Ein Großteil der migrationsaffinen Bevölkerung Mittelosteuropas ist im Zuge der rascheren Implementation der Arbeitnehmerfreizügigkeit in anderen EU-Staaten bereits ausgewandert. Die Anstrengungen müssen nun darauf gerichtet sein, die ab Mai 2011 in den Arbeitsmarkt drängenden Zu- und Einwanderer aus den östlichen Nachbarländern nicht durch neuerliche Restriktionen abzuschrecken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Soziodemographische Muster der Qualifikationsstruktur von Erwerbstätigkeit und Unterbeschäftigung (2010)

    Lott, Margit;

    Zitatform

    Lott, Margit (2010): Soziodemographische Muster der Qualifikationsstruktur von Erwerbstätigkeit und Unterbeschäftigung. (IAB-Forschungsbericht 02/2010), Nürnberg, 77 S.

    Abstract

    "Der formale Berufsabschluss spielt in Deutschland für die aktive Teilhabe am Erwerbsleben eine entscheidende Rolle. Personen ohne Berufsaubildung tragen ein deutlich größeres Risiko arbeitslos zu werden, ihre Chancen am Arbeitsmarkt erfolgreich Fuß zu fassen sind schlecht. Dagegen zeichnen sich am oberen Ende der Qualifikationsskala in einigen Bereichen erste Angebotsengpässe ab. So klagten Unternehmen im Zuge des letzten wirtschaftlichen Aufschwungs über Schwierigkeiten, Stellen für hochqualifizierte Fachkräfte adäquat zu besetzen.
    Die Beziehungen zwischen beruflicher Qualifikation und Arbeitsmarkt sind vielfältig und komplex. So gibt es eine Fülle von Untersuchungen und Forschungsarbeiten, die sich zumeist mit einzelnen Aspekten dieser Zusammenhänge beschäftigen. Der Forschungsbericht behandelt keine detaillierten Fragestellungen, sondern betrachtet die berufliche Qualifikation aus einer übergreifenden Perspektive. Dazu wird eine Bestandsaufnahme der der beruflichen Bildung des Arbeitskräfteangebots in Deutschland erstellt.
    Für alle Komponenten des Erwerbspersonenpotenzials, das heißt für Erwerbstätige, registrierte Arbeitslose und auch für die Stille Reserve wird die Qualifikationsstruktur ermittelt. Die Strukturen der einzelnen Komponenten werden gegenübergestellt und verglichen. Dabei wird nach West- und Ostdeutschland sowie nach soziodemographischen Merkmalen wie Alter und Geschlecht differenziert. Die Erwerbstätigen werden zudem getrennt nach ihrer Stellung im Beruf und der geleisteten Arbeitszeit betrachtet.
    Die vergleichende Analyse zeigt den engen Zusammenhang zwischen Erwerbsbeteiligung und Höhe des Berufsabschlusses deutlich auf. Dieser Zusammenhang ist jedoch nicht das zentrale Thema des Forschungsberichts. Die Bestandsanalyse soll vielmehr einen Überblick aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive geben und damit eine quantitative Grundlage für die Diskussion von arbeitszeit- und bildungspolitischen Maßnahmen bieten, die zu einer Verbesserung der Qualifikationsstruktur des gesamten Erwerbspersonenpotenzials beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftspolitische Herausforderungen des demographischen Wandels (2010)

    Salzmann, Thomas; Kranzusch, Peter; Hüther, Michael ; Zika, Gerd ; Koschmieder, Kurz-Dieter; Skirbekk, Vegard ; Wallau, Frank; Brunborg, Helge; Lieberum, Uta; Dittrich, Dennis; Loichinger, Elke ; Groß, Alexander; Mertens, Antje ; Hummel, Markus; Müller, Klaus; Weiberg, Mirjam; Nymoen, Erik; Fuchs, Johann ; Romeu Gordo, Laura ; Wanger, Susanne ; Schneider, Lutz ; Hülskamp, Nicola; Suprinovič, Olga; Büsch, Victoria; Telle, Kjetil ;

    Zitatform

    Salzmann, Thomas, Vegard Skirbekk & Mirjam Weiberg (Hrsg.) (2010): Wirtschaftspolitische Herausforderungen des demographischen Wandels. (Demografischer Wandel - Hintergründe und Herausforderungen), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 300 S.

    Abstract

    "Bevölkerungsrückgang und Veränderungen der Altersstruktur stellen die Gesellschaft vor neuartige Herausforderungen. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des demografischen Wandels werfen gerade für die Wirtschaftspolitik eine Vielzahl von Fragen auf. Unsicherheiten bestehen im Hinblick auf die Innovationsfähigkeit einer Volkswirtschaft, die Arbeitsnachfrage, die Arbeitsproduktivität und die strukturellen Veränderungen von Konsumbedürfnissen. Das Buch beinhaltet Beiträge zu Projektionen des zukünftigen Erwerbspersonenpotenzials, diskutiert für ältere Arbeitnehmer deren Chancen, Motivation, Mobilität sowie Entlohnung auf dem Arbeitsmarkt, und fragt nach den gesundheitlichen Auswirkungen des Ruhestands. Darüber hinaus werden insbesondere für die mittelständische Wirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit unter den Bedingungen des demografischen Wandels evaluiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Hummel, Markus; Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    The effects of unemployment insurance on labor supply and search outcomes: regression discontinuity estimates from Germany (2010)

    Schmieder, Johannes F.; Bender, Stefan; Wachter, Till von ;

    Zitatform

    Schmieder, Johannes F., Till von Wachter & Stefan Bender (2010): The effects of unemployment insurance on labor supply and search outcomes. Regression discontinuity estimates from Germany. (IAB-Discussion Paper 04/2010), Nürnberg, 58 S.

    Abstract

    "Dieses Papier wertet den Einfluss von weitreichenden Veränderungen in der Bezugsdauer der Arbeitslosenversicherung in verschiedenen ökonomischen Umgebungen auf Arbeitsangebot, Qualität der Arbeitsstelle und Suchverhalten aus. Wir zeigen, dass Altersbegrenzungen in der Anspruchsberechtigung ein gültiges Regression-Discontinuity-Design erlauben, welches wir mit administrativen Daten auf Basis der Grundgesamtheit der Arbeitslosengeldbezieher in Deutschland über 20 Jahre umsetzen. Wir beobachten, dass Anstiege in der Arbeitslosenversicherung (UI) kleine bis mäßige Effekte auf die Nichtbeschäftigungsrate haben, ein Ergebnis, das robust über den Konjunkturzyklus und verschiedene demografische Gruppen ist. Demzufolge führen große Ausweitungen in der Arbeitslosenversicherung während Rezessionen weder zu andauernden Anstiegen der Arbeitslosigkeitsdauer, noch können sie Unterschiede in der Arbeitslosigkeitsdauer verschiedener Länder erklären. Wir können keinen Effekt von höherer UI Bezugsdauer auf die durchschnittliche Arbeitsplatzqualität finden, aber zeigen, dass der Durchschnitt möglicherweise unterschiedliche Effekte auf die Jobsuche über die Verteilung der UI Bezugsdauer miteinander vermengt. Es scheint jedoch, dass für eine Mehrheit der UI Empfänger eine ansteigende UI Bezugsdauer zu kleinen Abstrichen bei den Gehältern führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ist die Demografie unser Schicksal? Expansive Arbeitszeitpolitik - eine übersehene Option (2010)

    Spitznagel, Eugen;

    Zitatform

    Spitznagel, Eugen (2010): Ist die Demografie unser Schicksal? Expansive Arbeitszeitpolitik - eine übersehene Option. In: U. Heilemann (Hrsg.) (2010): Demografischer Wandel in Deutschland : Befunde und Reaktionen (Volkswirtschaftliche Schriften, 559), S. 55-75.

    Abstract

    Der demografische Wandel stellt eine Bedrohung für Wirtschaftswachstum und Wohlstand in Deutschland dar. Um die negativen Effekte des demografischen Wandels zu mildern, und dem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials entgegenzuwirken gibt es neben den klassischen Optionen - Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Einwanderern, Frauen und älteren Arbeitnehmern - auch arbeitszeitpolitische Optionen. In dem Beitrag wird die Option einer expansiven Arbeitszeitpolitik vorgestellt, die auf die Potenzialeffekte längerer Arbeitszeiten von Teilzeitbeschäftigten, vor allem teilzeitbeschäftigter Frauen, setzt. 'Hierin liegt ein Potenzial, das insgesamt rd. 0,9 Mio. Vollzeitarbeitskräften entspricht.' Voraussetzung für die Aktivierung dieses Potenzials ist jedoch, 'dass im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutliche und dauerhafte Fortschritte gemacht werden'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Demographischer Wandel und Beschäftigung: Plädoyer für neue Unternehmensstrategien (2005)

    Sedlatschek, Christa; Thiehoff, Rainer;

    Zitatform

    Sedlatschek, Christa & Rainer Thiehoff (2005): Demographischer Wandel und Beschäftigung. Plädoyer für neue Unternehmensstrategien. In: Bundesarbeitsblatt H. 4, S. 4-18.

    Abstract

    Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ist ein Zusammenschluss von Bund, Ländern, Sozialpartnern, Sozialversicherungsträgern, Stiftungen und Unternehmen, mit dem Ziel, die Interessen der Menschen an positiven Gesundheits- und persönlichkeitsfördernden Arbeitsbedingungen mit der Notwendigkeit wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze zu verbinden. Der Beitrag enthält ein gekürztes Memorandum der von INQA durchgeführten Kampagne '30, 40, 50 plus - Gesund arbeiten bis ins Alter'. In Wirtschaft und Gesellschaft soll ein konstruktiveres, realistisches Bild von den Fähigkeiten und Kompetenzen Älterer geförder werden. Für die betriebliche Gesundheitspolitik ergibt sich aus dem demographischen Wandel die Aufgabe, die Beschäftigungsfähigkeit der heute noch jungen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen langfristig zu sichern. Unabdingbar sind lebenslanges Lernen sowie eine altersgerechte Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Führung. Das produktive Miteinander von Jüngeren und Älteren soll zu einem Erfolgsfaktor der Unternehmen entwickelt werden. Der Beitrag stellt Lösungsmöglichkeiten und Beispiele guter Praxis zu diesen Schwerpunkten vor, wie z.B. das Instrument der Altersstrukturanalyse. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Social protection and the over-75s: report of a round table meeting (Paris, 28.-30.June 1978) (1979)

    Hugonot, Robert; Beattie, Roger; Cockburn, Christine; Thomas, Robert Glyn; Laroque, Pierre;

    Zitatform

    Hugonot, Robert, Roger Beattie, Christine Cockburn, Robert Glyn Thomas & Pierre Laroque (sonst. bet. Pers.) (1979): Social protection and the over-75s. Report of a round table meeting (Paris, 28.-30.June 1978). (International Social Security Association. Studies and research 12), Geneva, 71 S.

    Abstract

    "Whereas the old have been a major preoccupation in social security policy and in social policy generally in the 1960s and 1970s, the problem of the very old - identified for purposes of the meeting as those over the age of 75 - have been relatively little studied. In many countries their numbers are increasing rapidly and in the next few decades the age group 75+ will grow much faster than the age group 60-74. While the percentage of the very old in the population is higher in the industrialised countries, the increase in absolute numbers is also very significant in the developing countries.
    In the light of the demographic picture and with growing awareness of the 'two generations' of old people, attention is likely to be increasingly focussed on the very old. It was therefore to make an all-round survey of the situation and of the particular needs of existing social security, health and social welfare programmes that this research meeting was organised." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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