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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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  • Literaturhinweis

    Förderung von Berufsrückkehrerinnen durch die Bundesagentur für Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 16/3733) (2007)

    Zitatform

    (2007): Förderung von Berufsrückkehrerinnen durch die Bundesagentur für Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 16/3733). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/4001 (05.01.2007)), 8 S.

    Abstract

    Bis zum Inkrafttreten des Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz III) hatten Berufsrückkehrerinnen einen Anspruch auf Unterhaltsgeld, ohne die erforderliche Vorversicherungszeit erfüllt haben zu müssen. Damit konnten sie bei Förderung der beruflichen Weiterbildung ihren laufenden Lebensunterhalt sichern. Die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN geht davon aus, dass die Förderung von Berufsrückkehrerinnen durch die Bundesagentur für Arbeit unter den Bedingungen von Hartz III zurückgegangen ist und fragt nach dem aktuellen Stand und den Bedingungen der Förderung. Die Antwort der Bundesregierung betont, dass aus ihrer Sicht der arbeitsmarktpolitischen Förderung von Frauen und Männern, die nach einer Familienphase wieder in das Berufsleben einsteigen wollen, eine hohe Bedeutung sowohl für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt als auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zukommt. Dies kommt auch in Sonderregelungen und dem hohen Stellenwert der Förderung von Berufsrückkehrenden in der Arbeitsförderung, insbesondere im Bereich der Weiterbildungsförderung, zum Ausdruck. In neun Antworten auf Einzelfragen nimmt die Bundesregierung zur Lage von Berufsrückkehrerinnen unter dem Aspekt von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung Stellung. Sie kommt zu dem Schluss, dass der Anteil der Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer an Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung weit über ihrem Anteil an allen Arbeitslosen liegt und zusätzliche Maßnahmen und Instrumente aus Sicht der Bundesregierung insoweit nicht erforderlich sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Tackling the pay gap between women and men: Communication from the Commission to the Council, the European Parliament, the European Economic and Social Committee and the Committee of the Regions (2007)

    Abstract

    Thema der Mitteilung ist das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in der Europäischen Union. Es wird als dauerhaftes und komplexes Phänömen beschrieben, welches durch Unterschiede bei den einzelnen Personen, beim Beschäftigungstyp oder bei den Unternehmen bedingt sein kann, und das zudem auf geschlechtsspezifische Segregation auf dem Arbeitsmarkt, auf institutionelle Faktoren und soziale Normen, Traditionen und Stereotype zurückgeführt werden kann. Die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern sowie Nichtdiskriminierung sind Teil der Grundprinzipien der Europäischen Union. Dem zufolge ist die Bekämpung des Lohngefälles eine politische Priorität für die Europäische Union. Vier Aktionsfelder werden genannt: 1. Die Analyse der Möglichkeiten zur Verbesserung des rechtlichen Rahmens und seiner Umsetzung; 2. Die volle Ausschöpfung der Europäische Strategie für Wachstum und Beschäftigung; 3. Werbung für Gleichheit des Arbeitsentgelts bei den Arbeitgebern; 4. Die Unterstützung des Austauschs bewährter Verfahren auf Gemeinschaftsebene. Zudem wird gefordert, die Analyse dieses Phänomens voranzutreiben, um gezielt Wege zu benennen, um das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen zu verringern. Der Annex dokumentiert die rechtlichen Regelungen, beschreibt den Eurostat-Indikator für das Lohngefälle, gibt einen Überblick über die Statistik und führt für einzelne Mitgliedsländer Beispiele für politische Maßnahmen zur Bekämpfung des Lohngefälles zwischen Männern und Frauen auf. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gleichheit bei der Arbeit: Den Herausforderungen begegnen: Gesamtbericht im Rahmen der Folgemaßnahmen zur Erklärung der IAO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit. Internationale Arbeitskonferenz, 96. Tagung 2007, Bericht I (B) (2007)

    Abstract

    "90 Prozent aller Mitgliedsstaaten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben inzwischen die Kernarbeitsnormen gegen Diskriminierung ratifiziert und sich damit zur Verabschiedung entsprechender Gesetze verpflichtet. Doch Gesetze allein reichen nicht aus, um Diskriminierung wirksam zu bekämpfen. Der Bericht lenkt die Aufmerksamkeit von Regierungen und Sozialpartnern auch auf neue Formen der Diskriminierung, die noch zu wenig Beachtung finden - beispielsweise aufgrund von Alter, HIV/AIDS, eines ungesunden Lebensstils oder der Wahrscheinlichkeit bestimmter genetischer Krankheiten. Die meisten Fälle von Diskriminierung aber betreffen nach wie vor Frauen. Die ILO betont in ihrem Bericht daher die herausragende Bedeutung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So sollten familienfreundliche Maßnahmen nicht nur Frauen, sondern auch Männern offen stehen. In einigen Ländern, wie Island und Dänemark, wurden bestimmte Maßnahmen gezielt für Männer vorgesehen, beispielsweise ein besonderer Kinderbetreuungsurlaub nur für Männer. Nur wenn deutlich gemacht werde, dass die Wahrnehmung von Familienpflichten durch Männer sozial gewollt und akzeptiert wird, könne ein notwendiger Umdenkprozess stattfinden. Auch die Sozialpartner könnten durch entsprechende Ausgestaltung von Tarifverträgen einen Beitrag leisten, etwa indem Erziehungspausen nicht zu einer niedrigeren Einstufung führen. In Deutschland werden Frauen immer noch weniger eingestellt, rücken seltener in Führungspositionen und verdienen deutlich weniger als Männer. So beträgt das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern laut dem Gleichstellungsbericht der EU-Kommission 22 Prozent, womit Deutschland in der EU auf dem viertletzten Platz landet. Auch die EU nennt die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf als zentrales Hindernis auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung.
    Weitere Empfehlungen der ILO zur Bekämpfung der Diskriminierung weltweit:
    - Gesetzgebung, die nicht nur Diskriminierung verbietet, sondern aktiv Ziele zur Förderung der Gleichberechtigung setzt;
    - Unterstützung der Sozialpartner, um Gleichstellungsfragen in der Tarifpolitik zu verankern;
    - gezielte Arbeitsmarktpolitik zur Förderung und Einbindung benachteiligter Gruppen;
    - Bindung der öffentlichen Auftragsvergabe an die Einhaltung des Diskriminierungsverbots;
    - Einrichtung von Antidiskriminierungskommissionen beziehungsweise Kommissionen für Lohngleichheit;
    - Förderung der Lohngerechtigkeit auf betrieblicher Ebene durch 'Kartierung' der Lohnstruktur, um Lohndiskrepanzen sichtbar zu machen und abzubauen;
    - Einbindung von Gleichstellungsmaßnahmen in die Länderprogramme der ILO für menschenwürdige Arbeit ebenso wie in die Entwicklungszusammenarbeit, die staatliche Kreditvergabe und Investitionsförderpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating alternative representations of the choice sets in models of labour supply (2006)

    Aaberge, Rolf; Colombino, Ugo ; Wennemo, Tom;

    Zitatform

    Aaberge, Rolf, Ugo Colombino & Tom Wennemo (2006): Evaluating alternative representations of the choice sets in models of labour supply. (IZA discussion paper 1986), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "During the last two decades, the discrete-choice modelling of labour supply decisions has become increasingly popular, starting with Aaberge et al. (1995) and van Soest (1995). Within the literature adopting this approach there are however two potentially important issues that are worthwhile analyzing in their implications and that so far have not been given the attention they might deserve. A first issue concerns the procedure by which the discrete alternatives are selected to enter the choice set. For example van Soest (1995) chooses (non-probabilistically) a set of fixed points identical for every individual. This is by far the most widely adopted method. By contrast, Aaberge et al. (1995) adopt a sampling procedure suggested by McFadden (1978) and also assume that the choice set may differ across the households. A second issue concerns the availability of the alternatives. Most authors assume all the values of hours-of-work within some range [0, H] are equally available.! At the other extreme, some authors assume only two or three alternatives (e.g. non-participation, part-time and full-time) are available for everyone. Aaberge et al. (1995) assume instead that not all the hour opportunities are equally available to everyone; they specify a probability density function of opportunities for each individual and the discrete choice set used in the estimation is built by sampling from that individual-specific density function. In this paper we explore by simulation the implications of the procedure used to build the choice set (fixed alternatives vs. sampled alternatives) and of accounting or not accounting for a different availability of alternatives. The way the choice set is represented seems to have little impact on the fitting of observed values, but a more significant and important impact on the out-of-sample prediction performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The recent decline in the labor force participation rate and ist implications for potential labor supply (2006)

    Aaronson, Stephanie; Wascher, William ; Figura, Andrew; Pingle, Jonathan; Fallick, Bruce ;

    Zitatform

    Aaronson, Stephanie, Bruce Fallick, Andrew Figura, Jonathan Pingle & William Wascher (2006): The recent decline in the labor force participation rate and ist implications for potential labor supply. In: Brookings Papers on Economic Activity H. 1, S. 69-154.

    Abstract

    "This paper undertakes a comprehensive review of recent developments in labor force participation and attempts to parse the recent decline into its cyclical and structural components. After a brief overview of the data, we examine the effects of changing demographics an the aggregate participation rate and review the facts and past research on a number of other potential influences, including trends in human capital accumulation, relative wages, family structure, and income support programs. We then use a cohort-based model of the participation rate that attempts to account for these factors to estimate and project forward the underlying trend in the participation rate. Next we supplement the model-based results with analyses of recent changes in labor force participation using state-level data, gross labor force flows, and information on the incidence and duration of labor force attachment. Finally, we report briefly on two other components of the aggregate supply of labor: the size of the working-age population and the length of the average workweek." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Home production, market production and the gender wage gap: incentives and expectations (2006)

    Albanesi, Stefania ; Olivetti, Claudia;

    Zitatform

    Albanesi, Stefania & Claudia Olivetti (2006): Home production, market production and the gender wage gap. Incentives and expectations. (NBER working paper 12212), Cambridge, Mass., 44 S., Anhang. DOI:10.3386/w12212

    Abstract

    "The purpose of this paper is to study the joint determination of gender differentials in labor market outcomes and in the household division of labor. Specifically, we explore the hypothesis that incentive problems in the labor market amplify differences in earnings due to gender differentials in home hours. In turn, earnings differentials across genders reinforce the division of labor within the household. This gives rise to a potentially self-fulfilling feedback mechanism. As a consequence, gender differentials in earnings will be larger than any initial difference in relative productivity across genders. Even if productivity in home and market work is the same for female and male workers, both gendered and ungendered equilibria are possible and equally likely. If womens' comparative advantage in home production is large enough, there exists a unique equilibrium in which they have higher home hours and lower earnings than men. Our model delivers predictions on the relation between earnings ratios, incentive pay and home hours. First, gender earnings differentials should be higher for married workers in occupations in which the incentive problem is more severe. This effect should be stronger when the gender difference in home hours is greater. Moreover, the difference in the fraction of incentive pay across genders should be smaller for higher values of the female/male earnings ratio. Second, the husband/wife ratio of home hours should be negatively related with both the husband/wife earnings ratio and the difference in the fraction of incentive pay. We use the Census and the PSID to study these predictions and find that they are amply supported by the data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zum Verhältnis von Demografie, Qualifikation und Frauenerwerbstätigkeit (2006)

    Allmendinger, Jutta; Ebner, Christian ; Dressel, Kathrin;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta, Kathrin Dressel & Christian Ebner (2006): Zum Verhältnis von Demografie, Qualifikation und Frauenerwerbstätigkeit. In: Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2006): Demografischer Wandel : die Stadt, die Frauen und die Zukunft, S. 161-172.

    Abstract

    "Der Artikel setzt sich zum Ziel, einige empirische Fakten über den Zusammenhang zwischen Demografie, Qualifikation und Erwerbstätigkeit von Frauen aufzuzeigen und hieraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Zu Beginn des Beitrags werden einige zentrale Wandlungsprozesse auf dem deutschen Arbeitsmarkt thematisiert. Einerseits kommt es aufgrund der demografischen Effekte zu einer quantitativen Veränderung des Arbeitskräfteangebots (Punkt 2). Zum anderen verändern sich Wirtschaftssektoren und Anforderungen an die Qualifikationen von Erwerbstätigen (Punkt 3). Frauen stellen aufgrund ihres Humankapitals eine wertvolle Ressource für den Arbeitsmarkt dar. Jedoch ist deren Partizipation sowie Erfolg auf dem Arbeitsmarkt noch immer vergleichsweise gering (Punkt 4). Der Aufsatz schließt mit einer kurzen Zusammenfassung der geschilderten Befunde und zeigt Handlungsoptionen auf (Punkt 5)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie den gesamten Bericht.
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  • Literaturhinweis

    Gender gaps in unemployment rates in OECD countries (2006)

    Azmat, Ghazala ; Güell, Maia ; Manning, Alan ;

    Zitatform

    Azmat, Ghazala, Maia Güell & Alan Manning (2006): Gender gaps in unemployment rates in OECD countries. In: Journal of labor economics, Jg. 24, H. 1, S. 1-37.

    Abstract

    "In some OECD countries the male and female unemployment rates are very similar but in others (notably the Mediterranean countries) the female unemployment rate is much higher than the male. Explaining these cross-country differences is the subject of this article. We show that, in countries where there is a large gender gap in unemployment rates, there is a gender gap in both flows from employment into unemployment and from unemployment into employment. We conclude that differences in human capital accumulation between men and women interacted with labor market institutions is an important part of the explanation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy effects for women in Europe: a survey (2006)

    Bergemann, Annette; Berg, Gerard J. van den ;

    Zitatform

    Bergemann, Annette & Gerard J. van den Berg (2006): Active labor market policy effects for women in Europe. A survey. (IZA discussion paper 2365), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "We survey the recent literature on the effects of active labor market policies on individual labor market outcomes like employment and income, for adult female individuals without work in European countries. We consider skill-training programs, monitoring and sanctions, job search assistance, and employment subsidies. The results are remarkably uniform across studies. We relate the results to the relevant level of female labor force participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geschlechterdifferenzen in den Gesundheitsfolgen von Arbeitslosigkeit: Ergebnisse der Sächsischen Längsschnittstudie (2006)

    Berth, Hendrik ; Petrowski, Katja; Förster, Peter; Balck, Friedrich; Stöbel-Richter, Yve;

    Zitatform

    Berth, Hendrik, Peter Förster, Katja Petrowski, Yve Stöbel-Richter & Friedrich Balck (2006): Geschlechterdifferenzen in den Gesundheitsfolgen von Arbeitslosigkeit. Ergebnisse der Sächsischen Längsschnittstudie. In: A. Hinz & O. Decker (Hrsg.) (2006): Gesundheit im gesellschaftlichen Wandel : Altersspezifik und Geschlechterrollen. Festschrift zum 60. Geburtstag von Elmar Brähler, S. 78-92.

    Abstract

    Die Studie widmet sich den negativen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit und wahrgenommener Arbeitsplatzunsicherheit auf die Gesundheit ostdeutscher Männer und Frauen. Die Auswertung von drei Wellen der Sächsischen Längsschnittstudie zeigt, dass Arbeitslose im Vergleich mit Nichtarbeitslosen stärker psychisch belastet sind. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf den geschlechtsspezifischen Unterschieden im Erleben der Arbeitslosigkeitserfahrung. Arbeitslose Frauen geben stets mehr globalen psychischen Distress und vereinzelt mehr Körperbeschwerden an als arbeitslose Männer. Die Lebenszufriedenheit von Frauen mit Arbeitslosigkeitserfahrungen ist in den Bereichen Freunde und Gesundheit etwas geringer als bei Männern. Keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern finden sich jedoch bei Angst und Depressivität. Nicht nur tatsächlich erlebte Arbeitslosigkeit, sondern auch bereits die Angst vor Arbeitslosigkeit bzw. ein als unsicher wahrgenommener Arbeitsplatz kann bei nichtarbeitslosen Personen zu psychischen Beeinträchtigungen führen. Hier deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die nichtarbeitslosen Männer stärker unter einem unsicheren Arbeitsplatz leiden. Sie geben - wenn ihnen ihr Arbeitsplatz unsicher erscheint - mehr Angst, Depressivität und Distress an als die Frauen mit unsicher empfundenen Arbeitsstellen. Die gefühlte Arbeitsplatzunsicherheit ist jedoch bei den Frauen mit über dreißig Prozent wesentlich größer als bei den Männern (13 Prozent). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Patterns of Transition: Female Native Dutch and Ethnic Minority Employment Patterns in the Dutch Labour Market, 1991 and 2002 (2006)

    Bevelander, Pieter ; Groeneveld, Sandra ;

    Zitatform

    Bevelander, Pieter & Sandra Groeneveld (2006): Patterns of Transition. Female Native Dutch and Ethnic Minority Employment Patterns in the Dutch Labour Market, 1991 and 2002. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 32, H. 5, S. 785-807. DOI:10.1080/13691830600704198

    Abstract

    "This study analyses female native Dutch and ethnic minority employment patterns in the Dutch labour market. Focusing on life-course employment patterns, it aims to find out if native Dutch and ethnic minority women in the Netherlands have undergone a transition towards more labour market participation between 1991 and 2002. Three patterns of change in employment integration by age can be discerned. First, increasing employment levels for native Dutch women of almost all age groups, but in particular for those age groups that have to combine employment with rearing children. Second, a high employment level for Surinamese and Antillean women, revealing strong employment integration of all age groups, so that combining market work and rearing children does not hamper labour market integration. Third, a more traditional pattern for Turkish and Moroccan women, yet indicating an increased employment rate for almost all age groups, in particular 20-24 years. We find that critical life events such as motherhood have different effects on employment for Mediterranean, Caribbean and native Dutch women. In addition, the analysis shows that the attachment of both native Dutch and ethnic minority women to the labour market becomes stronger, and the influence of motherhood becomes smaller, over time. All in all, Caribbean women are the most attached to the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mehr Jobs und bessere Einkommenschancen für Frauen: eine gesellschaftspolitische Herausforderung für Österreich (2006)

    Biffl, Gudrun;

    Zitatform

    Biffl, Gudrun (2006): Mehr Jobs und bessere Einkommenschancen für Frauen. Eine gesellschaftspolitische Herausforderung für Österreich. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 29, H. 2, S. 89-108.

    Abstract

    "Die Beschäftigung der Frauen in Österreich ist geprägt von ihrer Doppelrolle als Berufstätige und Hausfrauen. Frauen stehen aufgrund ihrer Verpflichtungen im Haushalt nur bedingt dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Dieses Verhalten hat Auswirkungen auf die Bildungslaufbahnen. In Österreich ist es im Laufe der Zeit nicht zu einer Auflockerung der geschlechtsspezifischen Bildungsmuster gekommen. Männer sind auf gut vermarktbare technisch-naturwissenschaftliche Ausbildungszweige konzentriert und Frauen auf kaufmännische und personenbezogene Dienste. Die geringe Verlagerung der Haushaltsproduktion auf den Markt hat zur Folge, dass Frauen in Österreich stärker als im Schnitt der EU auf bestimmte Branchen und Berufe konzentriert sind. Obendrein arbeiten Frauen in Österreich häufiger Teilzeit, was zur Folge hat, dass sie seltener in Leitenden Positionen aufrücken können. Dieser Effekt wird dadurch noch verstärkt, dass Frauen aufgrund von Betreuungspflichten in ihrer regionalen Mobilität eingeschränkt sind, was sie stärker an den lokalen Arbeitsmarkt bindet. In der Folge arbeiten sie häufiger als Männer in Klein- und Mittelbetrieben, die nicht nur geringere Karrieremöglichkeiten anbieten können, sondern auch keine hohen Löhne." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The economics of women, men, and work (2006)

    Blau, Francine D. ; Ferber, Marianne A.; Winkler, Anne E.;

    Zitatform

    Blau, Francine D., Marianne A. Ferber & Anne E. Winkler (2006): The economics of women, men, and work. Upper Saddle River u.a.: Pearson Prentice Hall, 444 S.

    Abstract

    Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Stellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt und in der Familie. Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung und den aktuellen Trends und auf den institutionellen und politischen Rahmenbedingungen des Geschlechterverhältnisses in den USA, sowie auf Theorien zur Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Kapitel 2 behandelt die historische Entwicklung der Geschlechterrollen, Kapitel 3 widmet sich der Familie als ökonomischer Einheit sowie der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in Familien, der Verteilung von Hausarbeit zwischen den Geschlechtern und alternativen Ansätzen der Entscheidungsfindung in Familien. Kapitel 4 analysiert die Entscheidung von Individuen, wieviel Zeit für Haushalt und Erwerbsarbeit eingesetzt wird, und arbeitet die Bestimmungsfaktoren der Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen heraus. Kapitel 5 bietet einen Überblick über die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Hinblick auf Beschäftigung und Löhne, in Kapitel 6 werden diese Unterschiede aus der Perspektive des Humankapitalansatzes erklärt, in Kapitel 7 dient die Diskrimierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt als Erklärungsansatz. In Kapitel 8 wird auf aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt eingegangen, insbesondere auf die Verringerung des geschlechtsspezifischen Lohnunterschieds, die Zunahme selbstständiger und atypischer Beschäftigung sowie auf den abnehmenden Einfluss der Gewerkschaften. Im Mittelpunkt von Kapitel 9 stehen die ökonomischen Ursachen des Wandels der Familienstrukturen, zum Beispiel des Wachsen des Anteils an Doppelverdienern und Alleinerziehenden. In Kapitel 10 werden politische Maßnahmen thematisiert, die Erwerbsarbeit und Familie betreffen, insbesondere Maßnahmen zur Armutsbekämpfung sowie steuer- und familienpolitische Maßnahmen zur Vereinbarung von Beruf und Familie. Kapitel 11 vergleicht die Situation in den USA mit der in anderen Ländern, vor allem in Industrieländern. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The U.S. gender pay gap in the 1990s: slowing convergence (2006)

    Blau, Francine D. ; Kahn, Lawrence M. ;

    Zitatform

    Blau, Francine D. & Lawrence M. Kahn (2006): The U.S. gender pay gap in the 1990s. Slowing convergence. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 60, H. 1, S. 45-66. DOI:10.1177/001979390606000103

    Abstract

    "Using Michigan Panel Study of Income Dynamics (PSID) data, the authors study the slowdown in the convergence of female and male wages in the 1990s compared to the 1980s. They find that changes in human capital did not contribute to the slowdown, since women's relative human capital improved comparably in the two decades. Occupational upgrading and deunionization had a larger positive effect on women's relative wages in the 1980s than in the 1990s, explaining part of the slower 1990s convergence. However, the largest factor was a much faster reduction of the 'unexplained' gender wage gap in the 1980s than in the 1990s. The evidence suggests that changes in labor force selectivity, changes in gender differences in unmeasured characteristics and in labor market discrimination, and changes in the favorableness of demand shifts each may have contributed to the slowing convergence of the unexplained gender pay gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The U.S. gender pay gap in the 1990s: slowing convergence (2006)

    Blau, Francine D. ; Kahn, Lawrence M. ;

    Zitatform

    Blau, Francine D. & Lawrence M. Kahn (2006): The U.S. gender pay gap in the 1990s. Slowing convergence. (IZA discussion paper 2176), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "Using Michigan Panel Study of Income Dynamics (PSID) data, we study the slowdown in the convergence of female and male wages in the 1990s compared to the 1980s. We find that changes in human capital did not contribute to the slowdown, since women's relative human capital improved comparably in the two decades. Occupational upgrading and deunionization had a larger positive effect on women's relative wages in the 1980s, explaining a portion of the slower 1990s convergence. However, the largest factor was that the 'unexplained' gender wage gap fell much faster in the 1980s than the 1990s. Our evidence suggests that changes in labor force selectivity, changes in gender differences in unmeasured characteristics and in labor market discrimination, as well as changes in the favorableness of demand shifts each may have contributed to the slowing convergence of the unexplained gender pay gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The declining significance of gender? (2006)

    Blau, Francine D. ; Brinton, Mary C. ; Grusky, David B. ;

    Zitatform

    Blau, Francine D., Mary C. Brinton & David B. Grusky (Hrsg.) (2006): The declining significance of gender? New York: Russell Sage Foundation, 296 S.

    Abstract

    "The last half-century has witnessed substantial change in the opportunities and rewards available to men and women in the workplace. While the gender pay gap narrowed and female labor force participation rose dramatically in recent decades, some dimensions of gender inequality-most notably the division of labor in the family-have been more resistant to change, or have changed more slowly in recent years than in the past. These trends suggest that one of two possible futures could lie ahead: an optimistic scenario in which gender inequalities continue to erode, or a pessimistic scenario where contemporary institutional arrangements persevere and the gender revolution stalls. In The Declining Significance of Gender? editors Francine Blau, Mary Brinton, and David Grusky bring together top gender scholars in sociology and economics to make sense of the recent changes in gender inequality, and to judge whether the optimistic or pessimistic view better depicts the prospects and bottlenecks that lie ahead. It examines the economic, organizational, political, and cultural forces that have changed the status of women and men in the labor market. The contributors examine the economic assumption that discrimination in hiring is economically inefficient and will be weeded out eventually by market competition. They explore the effect that family-family organizational policies have had in drawing women into the workplace and giving them even footing in the organizational hierarchy. Several chapters ask whether political interventions might reduce or increase gender inequality, and others discuss whether a social ethos favoring egalitarianism is working to overcome generations of discriminatory treatment against women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Work-life balance, management practices and productivity (2006)

    Bloom, Nick ; Kretschmer, Tobias; Reenen, John Van ;

    Zitatform

    Bloom, Nick, Tobias Kretschmer & John Van Reenen (2006): Work-life balance, management practices and productivity. London, 53 S.

    Abstract

    "A debate is raging all over the developed world about quality of work issues. As unemployment has fallen in the US and UK, attention has focused more on the quality rather than quantity of jobs. This has sharpened as women's participation has risen and issues of work-life balance and family-friendly policies have risen up the political agenda. This paper has tried to shed some empirical light on these debates. We characterized two opposing views of globalization entitled the pessimistic (or trade off) and the optimistic (or win-win) view. The pessimists argue that 'savage neoliberalism' encapsulated by tougher product market competition, globalization and 'Anglo-Saxon' managerial policies are undesirable for workers. Although these forces will raise productivity, they come at the expense of misery for workers in the form of poor work-life balance (long hours, job insecurity, intense and unsatisfying work). The more optimistic Human Resource Management literature argues that better work-life balance will, in fact, improve productivity (and even profitability) and employers are mistakenly failing to treat their workers as assets and implement better work-life balance policies. In short, we find evidence for a hybrid view between these two extremes. Using originally collected data, we show that we have a useful firm specific measure of WLB. The pessimists' argument that 'Anglo-Saxon' management practices are negatively associated with worse WLB is rejected - there is a positive association as suggested by the optimists. Similarly, the pessimists' theory that competition is inevitably bad for workers' WLB is also rejected: there is no significantly negative relationship. Larger firms - which are typically more globalized - also have better WLB practices on average. However, the view that WLB will improve productivity is also rejected: there is no relationship between productivity and WLB once we control for good management. Neither is there support for the pessimists' prediction that WLB is negatively associated with productivity. Finally, looking at US multinationals based in Europe we find an intriguing result that these firms appear to bring over their superior US management practices with them to Europe but then adopt more worker-friendly European work-life balance practices. Why US firms internationalize their management practices but localize their work-life balance practices appears to be due to a combination of regulations and social norms, an area of ongoing research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Globalization, uncertainty and women's careers: an international comparison (2006)

    Blossfeld, Hans-Peter; Hofmeister, Heather;

    Zitatform

    Blossfeld, Hans-Peter & Heather Hofmeister (Hrsg.) (2006): Globalization, uncertainty and women's careers. An international comparison. Cheltenham u.a.: Elgar, 475 S.

    Abstract

    "Globalization, Uncertainty and Women's Careers assesses the effects of globalization on the life courses of women in thirteen countries across Europe and America in the second half of the 20th century. The book represents the first-ever longitudinal analysis of micro-level data from these OECD countries focusing exclusively on women's relationship to the labor market in a globalizing world. The contributors thoroughly examine women's employment entries, exits and job mobility and present evidence of women's increased labor market attachment and reduced employment quality in most of the countries studied. They also systematically consider the life course changes influenced by larger transformations in society and, in doing so, explicitly link the phenomena of globalization to individual women's lives in Europe and North America.

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  • Literaturhinweis

    Earned Income Tax Credit policies: Impact and optimality: the Adam Smith Lecture, 2005 (2006)

    Blundell, Richard ;

    Zitatform

    Blundell, Richard (2006): Earned Income Tax Credit policies: Impact and optimality. The Adam Smith Lecture, 2005. In: Labour economics, Jg. 13, H. 4, S. 423-443. DOI:10.1016/j.labeco.2006.04.001

    Abstract

    "In this lecture the author considers the impact and optimality of Earned Income Tax Policies. The policy issue addressed is the low labour market attachment and high incidence of poverty among certain groups. These policies have taken a central position in EU labour market policy debate and he focusses on reforms over the last decade in the UK." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Familienfreundlicher Betrieb: ein Blick in die Praxis (2006)

    Botsch, Elisabeth; Lindecke, Christiane; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Botsch, Elisabeth, Christiane Lindecke & Alexandra Wagner (2006): Familienfreundlicher Betrieb. Ein Blick in die Praxis. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 9, S. 485-491.

    Abstract

    "Eine wachsende Zahl von Betrieben hat familienfreundliche Maßnahmen eingeführt. Allerdings verfolgen die Betriebe damit unterschiedliche Ziele. Folglich sind auch die Maßnahmen von unterschiedlicher Reichweite und betreffen unterschiedliche Handlungsfelder. Idealtypisch kann man drei Arten der Herangehensweisen von Betrieben an die Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen unterscheiden: Sie werden als Bonus für bestimmte Leistungsträger entwickelt, als Kompensation für die 'doppelbelasteten' Frauen und Mütter konzipiert oder sie sind auf die Überwindung der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung gerichtet. Hinter dieser sehr heterogenen Praxis verbergen sich letztlich differente implizite Leitbilder von Familie. Die Autorinnen plädieren dafür, diese Leitbilder offenzulegen und zu diskutieren und dabei auch betriebliche Interessenkonflikte zu benennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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