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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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im Aspekt "Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)"
  • Literaturhinweis

    The Geographic Mobility of Heterogeneous Labour in Germany (2007)

    Arntz, Melanie ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie (2007): The Geographic Mobility of Heterogeneous Labour in Germany. 239 S.

    Abstract

    "Die im internationalen Vergleich niedrige räumliche Mobilität in Deutschland wird häufig als Ursache für einen unzureichenden Ausgleich regionaler Ungleichgewichte genannt und mit einer hohen regionalen Mismatch-Arbeitslosigkeit in Verbindung gebracht. Hinsichtlich des wünschenswerten Ziels eines Wachstums- und Beschäftigungszuwachses sowie der Reduktion interregionaler Disparitäten rückt die Mobilitätsbereitschaft von Arbeitslosen unmittelbar in den Mittelpunkt des Interesses. Entscheidend für die Nutzung oder Nichtnutzung von Wachstums- und Beschäftigungspotenzialen durch räumliche Mobilität sind jedoch die individuellen Anreizstrukturen dieser Erwerbspersonen, die keineswegs homogen sein müssen. Ein wesentliches Ziel der vorliegenden empirischen und mikroökonometrischen Arbeit besteht daher darin, die Determinanten individueller Mobilitätsentscheidungen von Arbeitslosen zu analysieren. So soll zunächst der Frage nachgegangen werden, in welchem Maße heterogene Gruppen von Arbeitslosen (z.B. Qualifikationsgruppen) ihre Suchstrategien auf regionale Arbeitsmarktbedingungen abstimmen. Eine solche Anpassung an regionale Arbeitsmarktbedingungen ist vor allem für den Ausgleich regionaler Ungleichgewichte wünschenswert. Die empirischen Ergebnisse zeigen jedoch, dass nur gut ausgebildete und besser verdienende Arbeitslose auf eine verschlechterte regionale Arbeitsnachfrage mit einer erhöhten Abwanderung reagieren. In einem weiteren Schritt untersucht die Arbeit daher, in welchem Maße institutionelle Faktoren für die räumliche Immobilität einiger Arbeitsmarktsegmente verantwortlich gemacht werden können. Während die empirischen Analysen darauf hinweisen, dass der mobilitätshemmende Einfluss eines erhöhten regionalen Angebots an aktiven Arbeitsmarktprogrammen als begrenzt einzuschätzen ist, zeigt sich in verschiedenen Analysen wiederholt der mobilitätshemmende Einfluss einer verlängerten Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld und einer höheren Lohnersatzquote. Da geringqualifizierte Arbeitslose häufig sehr hohe Lohnersatzquoten erhalten, könnte dies somit eine Ursache für deren geringe Mobilitätsneigung und schwache Reaktion auf regionale Arbeitsmarktbedingungen sein. Die vorliegende Arbeit identifiziert somit institutionelle Faktoren, die die Mobilität von Arbeitslosen reduzieren und zeigt damit Möglichkeiten auf, wie bestehende Wachstums- und Beschäftigungspotenziale durch räumliche Mobilität konsequenter genutzt werden können. Den potenziellen Vorteilen einer erhöhten Mobilität stehen jedoch auch eine Reihe von Nachteilen gegenüber. Neben einem potenziellen Verlust an sozialem Kapital durch die Un-terbrechung sozialer Netzwerke entstehen Kosten für die Gesellschaft beispielsweise durch die Notwendigkeit, die öffentliche Infrastruktur (z.B. Schulen, Krankenhäuser) sowohl in den Zuzugs- als auch in den Wegzugsgebieten einer veränderten Zahl und Struktur der ortansässigen Bevölkerung anzugleichen. Darüber hinaus führt die negative Selektion der Dagebliebenen in den Wegzugsgebieten zu einer ungünstigen Qualifikations- und Altersstruktur der Bevölkerung, welche das langfristige Entwicklungspotenzial der Region gefährdet. Neue Investitionstätigkeiten finden in der Abwanderungsregion kaum noch statt, so dass der ursprüngliche Abwanderungsschub einen weiteren Niedergang im Sinne eines kumulativen Prozesses bewirkt. Anstelle einer räumlichen Konvergenz kann eine erhöhte interregionale Mobilität daher auch zu einer räumlichen Divergenz beitragen. Ein Politikansatz zur Nutzung der Beschäftigungs- und Wachstumspotenziale durch eine Erhöhung räumlicher Mobilität sollte daher durch eine ausgleichende Sozial- und Wirtschaftspolitik flankiert werden, die versucht die Kehrseiten der Flexibilisierung aufzufangen. Als ein Beitrag zu diesem Vorhaben, besteht ein weiteres Anliegen der vorliegenden Arbeit daher darin, Möglichkeiten zu identifizieren, einer divergenten Wirkung der räumlichen Mobilität auf das regionale System entgegenzuwirken. Dies ist insbesondere vor dem Hinter-grund der Abwanderung Hochqualifizierter von Ost- nach Westdeutschland und der Gefahr einer Verfestigung des West-Ost-Gefälles von hoher Relevanz. Ziel der empirischen Analyse ist es daher, die Determinanten der qualifikatorischen Zusammensetzung von Migrationsströmen in Deutschland zu bestimmen und somit Wege aufzuzeigen, dem Wegzug von Hochqualifizierten aus Ostdeutschland entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck werden Zielregionenentscheidungen von hochqualifizierten und weniger qualifizierten Arbeitskräften analysiert. Dabei zeigt sich, dass Hochqualifizierte vor allem Zielregionen mit einem hohen Lohniveau bevorzugen, während für weniger Qualifizierte eine geringe regionale Arbeitslosigkeit von größerer Bedeutung ist. Die Wirtschaftspolitik könnte somit einen Beitrag dazu leisten, den Wegzug von Hochqualifizierten zu stoppen ohne den Wegzug von weniger Qualifizierten zu erhöhen, indem sie die Voraussetzungen für einen Anstieg von Löhnen für hochqualifizierte Arbeitskräfte in Ostdeutschland schafft, der nicht zugleich auch zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führt. Neben Maßnahmen zur Steigerung der ostdeutschen Produktivität könnten auch regional flexiblere Lohnabschlüsse, die beispielsweise ein regional höheres Maß an Lohnspreizung zulassen, hierfür Zielführend sein. Die Dissertation leistet somit einen Beitrag zur Gestaltung einer Wirtschaftspolitik, die die Anreizwirkungen auf die räumliche Mobilität heterogener Arbeitsmarktsegmente stärker berücksichtigt und damit zur Nutzung möglicher Flexibililisierungspotenziale beiträgt, aber gleichzeitig auch die möglichen negativen Auswirkungen einer räumlichen Flexibilisierung auf die Zu- und Abwanderungsregionen abzumildern vermag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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  • Literaturhinweis

    On the definition of unemployment and its implementation in register data: the case of Germany (2007)

    Kruppe, Thomas ; Wilke, Ralf A. ; Müller, Eva; Wichert, Laura;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas, Eva Müller, Laura Wichert & Ralf A. Wilke (2007): On the definition of unemployment and its implementation in register data. The case of Germany. (FDZ-Methodenreport 03/2007 (en)), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    Informationen zur Arbeitslosigkeit in personenbezogenen amtlichen Daten hängen von institutionellen Rahmenbedingungen, Verwaltungsabläufen und der Art und Weise ab, wie Daten aus verschiedenen Registern zusammen geführt werden. In dem Beitrag werden unterschiedliche Implementationen geläufiger internationaler und deutscher Definitionen von Arbeitslosigkeit in den Datensatz 'Stichprobe Integrierter Erwerbsbiografien' (IEBS) vorgestellt. Die IEBS gehört zu einer neuen Generation von zusammen geführten Registerdaten, die reichhaltiger sind als bisherige Datenquellen. Die vorgelegten deskriptiven Ergebnisse zeigen beträchtliche Unterschiede hinsichtlich der Anzahl der Arbeitslosigkeitsepisoden und der Arbeitslosigkeitsdauer. Hieraus wird geschlossen, dass empirische Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung in hohem Maße von der zugrundeliegenden Definition von Arbeitslosigkeit und ihrer Implementation abhängig sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Do reported end dates of treatments matter for evaluation results?: an investigation based on the German integrated employment biographies sample (2007)

    Waller, Marie;

    Zitatform

    Waller, Marie (2007): Do reported end dates of treatments matter for evaluation results? An investigation based on the German integrated employment biographies sample. (FDZ-Methodenreport 01/2007 (en)), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "The paper investigates the measurement error in end dates of further training programs in the German Integrated Employment Biographies Sample (IEBS) to gain insights on how measurement error in end dates of treatments affects evaluation results and on how to deal with this problem in future studies using the IEBS. Error-proneness of end dates in the IEBS is discussed, correction procedures are introduced and their influence on estimated employment effects is analyzed using basic descriptive analysis, propensity score snatching and a descriptive duration model. Though there is considerable measurement error in the end dates that can be corrected, the effect on evaluation results is modest, because for evaluation end dates are relevant only through indirect channels. The impact on causal effects based on matching is highest during the lock-in period and for long programs. The advice for future users of the IEBS is to decide depending on their evaluation design and goal if an explicit correction of end dates is necessary. In case an explicit correction is dispensable, it seems still important to take care that program spells are not given priority to employment spells in case of conflict." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dokumentation des "Scientific Use Files der Integrierten Erwerbsbiographien" (IEBS-SUF V1) Version 1.0 (2007)

    Kaimer, Steffen; Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Zimmermann, Ralf, Steffen Kaimer & Dirk Oberschachtsiek (2007): Dokumentation des "Scientific Use Files der Integrierten Erwerbsbiographien" (IEBS-SUF V1) Version 1.0. (FDZ-Datenreport 01/2007 (de)), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) sind ein Datenangebot des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) und werden seit 2004 erzeugt. Sie umfassen vier verschiedene Quellen und sind damit die umfangreichste Datenmenge zu erwerbshistorischen Meldungen auf Personenebene, die vom Forschungsdatenzentrum der BA am IAB (FDZ) angeboten werden. Ausgangspunkt der IEB sind Meldungen, die die Rentenversicherungsträger zu Beschäftigtenzeiten erfassen und an die Bundesagentur für Arbeit (BA) weiterleiten sowie Informationen, die im Rahmen der Arbeitsmarktförderung und der Arbeitslosenversicherung durch die Bundesagentur für Arbeit erfasst werden. Alle Meldungen liegen in Kontenform vor und sind tagesgenaue Angaben zu Erwerbszeiten. Ergänzt werden diese Informationen mit Personenmerkmalen als auch mit Leistungs- und Lohnangaben, die für den Zeitraum der jeweiligen Erwerbsmeldung gültig sind. Der vorliegende Datenreport beschreibt eine anonymisierte Stichprobe zu diesen Integrierten Erwerbsbiografien, die der Wissenschaft- und Forschung in Form eines Scientific Use Files (IEBS-SUF) zur Verfügung gestellt wird. Hierzu dokumentiert der Report die Arbeitsschritte, die im Rahmen zur Erstellung des Scientific Use Files umgesetzt worden sind und liefert eine Dokumentation der enthaltenen Variablen. Im Mittelpunkt des Papiers steht die Gegenüberstellung der Informationen aus dem IEBS-SUF V1 und aus der IEBS V1.0 (Stichprobe der IEB). Letzter Datensatz weicht von dem IEBS-SUF V1 durch ein deutlich geringeres Ausmaß an Anonymisierung ab und steht der Forschung lediglich im Rahmen von Gastaufenthalten und Datenfernverarbeitung über das FDZ der Bundesagentur für Arbeit (im IAB) zur Verfügung. Beide Datensätze basieren auf der gleichen Ausgangsversion der Integrierten Erwerbsbiografien (Version 3.01). Im Gegensatz zur IEBS V 1.0 umfasst der IEBS-SUF V1 ein erweitertes Variablenspektrum. Damit möchte das IAB einen für die Forschung attraktiven Datensatz zur Verfügung stellen, auf dessen Grundlage sich vor allem die Untersuchungen im Rahmen der Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission (Hartz-Evaluation I-III) nachvollziehen lassen. Maßgebliches Kriterium für die Erstellung eines Scientific Use Files sind jedoch die durch Gesetzgeber vorgegebenen Bestimmungen zum Datenschutz. Diese stellen sicher, dass Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben und regeln, dass in den zur Verfügung gestellten Daten nicht oder nur sehr schwierig individuelle Fälle identifiziert werden können bzw. dass die Informationen in den Daten 'missbräuchlich' verwendet werden. Dies führt dazu, dass das Ausgangsmaterial vor einer Veröffentlichung 'faktisch anonymisiert' werden muss. Im Kern wird bei der vorliegenden Anonymisierung der IEB von einem bereits vorhandenen Stichprobenauszug zu den Integrierten Erwerbsbiografien - der IEBS - ausgegangen. Diese wird um bestimmte Variablen (insbesondere Regionalidentifikatoren) reduziert. Darüber hinaus werden je nach Quelle der IEB unterschiedliche Anonymisierungen vorgenommen. Das Einhalten der gesetzlichen Vorgaben zur Umsetzung der faktischen Anonymisierung wird dann auf Grundlage von Heuristiken bzgl. der repräsentierten Grundgesamtheit umgesetzt. Konkret bedeutet dies, dass für das Kriterium der faktischen Anonymität eine minimale Fallzahl univariater Häufigkeitsauszählungen verwendet wird. Liegen die Fallzahlen unterhalb bestimmter Werte, dient dies als Entscheidungskriterium für eine Anonymisierung des Datenmaterials. Die nachfolgende Dokumentation beschreibt hierzu zunächst das Ausgangsmaterial für diese Anonymisierung und skizziert die angewandten Anonymisierungskriterien sowie das Vorgehen bei der Datenanonymisierung. Darüber hinaus wird dargestellt, in welchem Umfang Informationen durch die Anonymisierung - gegenüber der IEBS - verloren gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kaimer, Steffen;
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  • Literaturhinweis

    Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien: IEBS 1.0, Handbuch-Version 1.0.0 (2005)

    Hummel, Elisabeth; Kohlmann, Annette; Wübbeke, Christina; Ziegerer, Manfred; Oertel, Martina; Jacobebbinghaus, Peter;

    Zitatform

    Hummel, Elisabeth, Peter Jacobebbinghaus, Annette Kohlmann, Martina Oertel, Christina Wübbeke & Manfred Ziegerer (2005): Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien. IEBS 1.0, Handbuch-Version 1.0.0. (FDZ-Datenreport 06/2005 (de)), Nürnberg, 135 S.

    Abstract

    Bei dem Datensatz handelt es sich um eine Zufallsstichprobe aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB, der für die Fachöffentlichkeit zugänglich ist. Er enthält Angaben zu folgenden Merkmalsgruppen: soziodemografische Merkmale, Beschäftigung, Leistungsbezug, Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktförderung und Arbeitssuche. Die Ziehung der Stichprobe erfolgt über die zufällige Auswahl von acht Geburtstagen, wobei alle Personen mit diesen Geburtstagen gezogen werden, was etwa 2,2 Prozent der Personen der IEB entspricht. Die Variablenbeschreibung des Datensatzes gliedert sich in einen allgemeinen Teil mit einer Merkmalsübersicht und einer Beschreibung der Typisierung der in den Daten vorkommenden fehlenden Werte. Es folgen Beschreibungen der einzelnen Merkmale der Variablen Identifikationsnummer, Spellanfang und -ende, generierte technisch Merkmale, Personenstatus vor, während und nach dem aktuellen Spell, persönliche Merkmale, Angaben zu Beschäftigungsverhältnis und Arbeitssuche sowie Ortsangaben. Die vier Datenquellen der IEB werden vorgestellt, die über die Sozialversicherungsnummern und BA-Kundennummern verknüpft werden: 1. die Beschäftigten-Historik des IAB; 2. die Leistungsempfänger-Historik des IAB; 3. die Maßnahme-Teilnehmer-Gesamtdatenbank und 4. den Arbeitsuchendenstatus aus dem Bewerberangebot. Zudem wird auf Datenqualität, Episodensplitting, Anyoymisierung und Datenauswertung eingegangen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Oertel, Martina;
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