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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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im Aspekt "Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)"
  • Literaturhinweis

    The polarization of employment in German local labor markets (2012)

    Senftleben, Charlotte; Wielandt, Hanna;

    Zitatform

    Senftleben, Charlotte & Hanna Wielandt (2012): The polarization of employment in German local labor markets. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2012-013), Berlin, 29 S. DOI:10.18452/4388

    Abstract

    "This paper uses the task-based view of technological change to study employment and wage polarization at the level of local labor markets in Germany between 1979 and 2007. In order to directly relate technological change to subsequent employment trends, we exploit variation in the regional task structure which reflects a region's potential of being affected by computerization. We build a measure of regional routine intensity to test whether there has been a reallocation from routine towards non-routine labor conditional on a region's initial computerization potential. We find that routine intensive regions have witnessed a differential reallocation towards non-routine employment and an increase in low- and medium-skilled service occupations. Our results corroborate the predictions of the task-based framework and confirm previous evidence on employment polarization in Germany in the sense that employment growth deteriorates at the middle of the skill distribution relative to the lower and the upper tail of the distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job matching across occupational labour markets (2012)

    Stops, Michael ;

    Zitatform

    Stops, Michael (2012): Job matching across occupational labour markets. (IAB-Discussion Paper 27/2012), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Dieses Papier befasst sich mit der Analyse von makroökonomischen Matchingfunktionen auf beruflichen Teilarbeitsmärkten. Allen bisher hierzu vorliegenden Papieren lag die Annahme zugrunde, dass berufliche Teilarbeitsmärkte abgeschottet voneinander sind und somit berufliche Mobilität nicht vorliegt. Ich präsentiere einige theoretische und empirische Belege gegen diese Annahme. Auf der Grundlage von Informationen darüber, welche Berufsgruppen bezogen auf die Arbeitssuche bzw. die Rekrutierung von Arbeitskräften Alternativen darstellen, konstruiere ich eine 'Berufstopologie'. Mit deren Hilfe teste ich die Hypothese der Durchlässigkeit der beruflichen Teilarbeitsmärkte. Dabei verwende ich Pooled OLS-, Fixed-Effects- und Pooled-Mean-Group-Schätzer und modelliere die Durchlässigkeit als Abhängigkeiten der jeweiligen Neueinstellungen in einer Berufsgruppe vom durchschnittlichen Bestand der Arbeitslosen und Vakanzen in ähnlichen Berufsgruppen. Es ergeben sich signifikant positive Matchingelastizitäten von Arbeitslosen und Vakanzen in ähnlichen Berufsgruppen und damit wird die beschriebene Hypothese auch empirisch gestützt. Des Weiteren bieten die Ergebnisse Indizien dafür, dass die Skalenerträge, die sich aus dem Pooled-Mean-Group-Modell ergeben, konstant sind. Alles in allem zeigen die Ergebnisse deutlich, dass bei der Modellierung und Schätzung von Matchingfunktionen berücksichtigt werden sollte, dass die Prozess der jeweils individuellen Job- bzw. Bewerbersuche häufig nicht nur auf einem sondern über mehrere berufliche Teilarbeitsmärkte ablaufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Die berufliche Strukturierung der frühen Erwerbsphase: Ereignisanalysen zur Beschäftigungsstabilität (2012)

    Stumpf, Felix; Schulz, Florian ; Damelang, Andreas ;

    Zitatform

    Stumpf, Felix, Andreas Damelang & Florian Schulz (2012): Die berufliche Strukturierung der frühen Erwerbsphase. Ereignisanalysen zur Beschäftigungsstabilität. (IAB-Forschungsbericht 12/2012), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht empirisch, wie Berufe individuelle Erwerbsverläufe strukturieren. Berufe werden hier als Institutionen verstanden, die Bildungssystem und Arbeitsmarkt miteinander verknüpfen und nach dem Grad ihrer Institutionalisierung variieren. Den theoretischen Hintergrund bilden Argumente aus der Transaktionskosten-, Humankapital- und Schließungstheorie. Konkret analysiert wird die Beschäftigungsstabilität in verschiedenen Berufen. Diese wird anhand der Dauer von Beschäftigungsverhältnissen von Arbeitsmarkteinsteigern mit den Methoden der Ereignisanalyse untersucht. Die Datengrundlage bilden die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) und eigens erstellte Strukturindikatoren aus Informationen des BERUFENET. Geprüft werden berufliche Unterschiede entlang der Standardisierung der Berufsordnung, Möglichkeiten einer beruflichen Zertifizierung, Interessenvertretung in Berufsverbänden sowie Spezifität der beruflichen Tätigkeiten und Inhalte. Es wird gezeigt, dass die Beschäftigungsstabilität zwischen Berufen erheblich variiert. Zentrales Ergebnis ist, dass der Standardisierungsgrad von Berufen die Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen stark beeinflusst. In Berufen, deren Berufsordnung oder Ausbildungsvorschrift bundes- oder landesrechtlich einheitlich geregelt ist, herrscht höhere Beschäftigungsstabilität als in nicht-standardisierten Berufen. Zusammengenommen unterstreichen die empirischen Befunde dieser Arbeit die Bedeutung des Berufs für die Erwerbsbiografie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien. Regionalfile 1975-2008 (SIAB-R 7508) (2011)

    Dorner, Matthias ; Seth, Stefan; König, Marion;

    Zitatform

    Dorner, Matthias, Marion König & Stefan Seth (2011): Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien. Regionalfile 1975-2008 (SIAB-R 7508). (FDZ-Datenreport 07/2011 (de)), Nürnberg, 74 S.

    Abstract

    "Dieser FDZ-Datenreport beschreibt das 'Regionalfile' der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien 1975-2008 (SIAB-R 7508). Der Datensatz stellt die faktisch anonymisierte Version der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) dar und wird nach Abschluss eines Nutzungsvertrages mit dem IAB an Forschungseinrichtungen übermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sample of Integrated Labour Market Biographies. Regional File 1975-2008 (SIAB-R 7508) (2011)

    Dorner, Matthias ; Seth, Stefan; König, Marion;

    Zitatform

    Dorner, Matthias, Marion König & Stefan Seth (2011): Sample of Integrated Labour Market Biographies. Regional File 1975-2008 (SIAB-R 7508). (FDZ-Datenreport 07/2011 (en)), Nürnberg, 73 S.

    Abstract

    "Dieser FDZ-Datenreport beschreibt das Regionalfile der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien 1975-2008 (SIAB-R 7508). Der Datensatz stellt die faktisch anonymisierte Version der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) dar und wird nach Abschluss eines Nutzungsvertrages mit dem IAB an Forschungseinrichtungen übermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Empirische Untersuchung zu Renteneintrittsentscheidungen (2011)

    Heiß, Silke;

    Zitatform

    Heiß, Silke (2011): Empirische Untersuchung zu Renteneintrittsentscheidungen. München, 112 S.

    Abstract

    "Die Diskussion um das Verrentungsgeschehen in Deutschland taucht kontinuierlich in den Medien auf. Die bevorstehende Verkleinerung der erwerbstätigen Bevölkerung, die mit dem sich in Deutschland vollziehenden demographischen Alterungsprozess einhergeht, könnte die künftigen Entwicklungen des Lebensstandards beeinflussen. Somit muss sich die gesetzliche Rentenversicherung auf neue Herausforderungen einstellen. Eine Möglichkeit, die demographische Belastung der Rentenversicherung zu verringern, ist die, schon teilweise angewandte, Erhöhung der gesetzlichen Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre. Dies würde, so die Akteure der gesetzlichen Rentenversicherung, die Zahl der Erwerbstätigen erhöhen und die Rentenbezieher vermindern. Solange aber Optionen zum vorzeitigen Austritt aus dem Erwerbsleben bestehen, erscheint eine Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters weniger entscheidend zu sein, als Maßnahmen zur Steigerung des tatsächlichen Renteneintrittsalters. In Deutschland liegt das tatsächliche Rentenalter unter dem gesetzlich vorgeschriebenen. Die individuellen Rentenentscheidungen werden von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, die in dieser Arbeit theoretisch herausgearbeitet und empirisch untersucht werden. Sind die Einflüsse auf die Renteneintrittsentscheidung bekannt, so ist es möglich gezielte Maßnahmen für einen längeren Erhalt älterer Arbeitnehmer im Erwerbsleben einzuleiten.
    Im Kapitel zwei wird die demographische Entwicklung mit Schwerpunkt auf den deutschen Arbeitsmarkt dargestellt. Dabei werden Maßnahmen zur Entgegenwirkung des demographischen Wandels, insbesondere die Anhebung des tatsächlichen Renteneintrittsalters, gesondert bewertet. Zur besseren Analyse, werden (Kapitel drei) die Einflussfaktoren, wie Push- und Pull-Faktoren sowie institutionelle Rahmenbedingungen, auf die individuellen Renteneintrittsentscheidungen theoretisch herausgearbeitet. Im Kapitel vier werden für die folgenden empirischen Auswertungen verwendete Charakteristika in den Bereichen Qualifikation der Arbeitnehmer, Familienstand und betriebliche Vorrausetzungen, die mit dem durchschnittlichen Renteneintrittsalter korrelieren, mit Ergebnissen aus schon vorhandener Literatur abgeglichen. Das Kapitel fünf stellt die Datenbasis der Stichprobe der integrierten Arbeitsmarktbiographien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung für die empirische Analyse dar. Die folgende Auswertung ist zweigeteilt: Einerseits werden im sechsten Kapitel die Korrelationen mit den verschiedenen Charakteristika auf die Renteneintrittsentscheidung mittels eines pseudo Querschnittdatensatzes untersucht. Andererseits umfasst das Kapitel sieben eine Untersuchung der Renteneintrittsentscheidung über den Verlauf der Zeit mit Einfluss der Push-Faktoren, 2 institutionellen Rahmenbedingungen und individuellen Qualifikationen. Die Ergebnisse werden im Kapitel acht interpretiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturmerkmale von Berufen: Einfluss auf die berufliche Mobilität von Ausbildungsabsolventen (2011)

    Hoffmann, Jana; Damelang, Andreas ; Schulz, Florian ;

    Zitatform

    Hoffmann, Jana, Andreas Damelang & Florian Schulz (2011): Strukturmerkmale von Berufen: Einfluss auf die berufliche Mobilität von Ausbildungsabsolventen. (IAB-Forschungsbericht 09/2011), Nürnberg, 57 S.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird untersucht, ob Berufe durch ihre strukturellen Merkmale zu einer sozialen Schließung beitragen. Zu diesem Zweck wurden auf Basis der Berufsordnungen der KldB88 die vier Strukturindikatoren berufliche Spezifität, Standardisierung durch eine Ausbildungsvorschrift, freiwillige Zertifizierung durch private Bildungsträger und Repräsentation durch einen Berufsverband gebildet. Konkret wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese vier Strukturmerkmale die berufliche Mobilität von Absolventen einer dualen Ausbildung restringieren. Aus theoretischer Sicht ist zu erwarten, dass bei einer hohen Ausprägung der Indikatoren eine größere soziale Schließung des jeweiligen Berufs herrscht und somit ein Wechsel in einen solchen Beruf schwieriger möglich sein sollte.
    Empirisch zeigt sich, dass drei Strukturindikatoren in die prognostizierte Richtung weisen: Der Zugang zu Berufen, die durch eine Ausbildungsvorschrift standardisiert oder durch private Träger zertifiziert sind, ist schwieriger. Auch bei einer höheren Ausprägung der beruflichen Spezifität sinken die Chancen, in einen solchen Beruf zu wechseln. Entgegen der theoretischen Überlegungen verhält sich jedoch die Variable Berufsverband - sie besitzt einen positiven Einfluss auf berufliche Mobilitätschancen. Die gleichen Wirkungszusammenhänge ergaben sich, bei einer nach Berufsbereichen differenzierten Betrachtung, für Technische und Dienstleistungsberufe. Im Fertigungsbereich allerdings weichen die Effekte der beruflichen Spezifität und der Berufsverbände von den übrigen Ergebnissen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lohndifferenzial Zeitarbeit (2011)

    Lehmer, Florian ; Ziegler, Kerstin ;

    Zitatform

    Lehmer, Florian & Kerstin Ziegler (2011): Lohndifferenzial Zeitarbeit. Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    "Bereits veröffentlichte Untersuchungen für Deutschland zeigen, dass die Löhne von Leiharbeitnehmern im Schnitt deutlich geringer sind als die von anderen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Stellt man nun in einem ersten Schritt die durchschnittlichen Löhne von Leiharbeitnehmern und sonstigen Beschäftigten gegenüber, ergibt sich ein Rohlohndifferenzial in Höhe von 59 Prozent. Dieses Rohlohndifferenzial berücksichtigt allerdings nicht bestehende Merkmals-Unterschiede zwischen Leiharbeitnehmern und sonstigen Beschäftigten. So sind Leiharbeitnehmer im Schnitt beispielsweise jünger als die Vergleichsgruppe, sie sind niedriger qualifiziert und arbeiten in anderen Berufen. Als Folge davon vermindert sich das Lohndifferenzial deutlich und beträgt nur mehr 38 Prozent. Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen beiden Gruppen betrifft die Erwerbshistorie. So waren beispielsweise Leiharbeitnehmer im Vorfeld ihrer Leiharbeitstätigkeit häufig arbeitslos. Allgemein sind die Erwerbsverläufe von Leiharbeitnehmern im Schnitt unsteter als von anderen regulär Beschäftigten. Deshalb beziehen wir die bisherige Erwerbsbiografie in unsere Analyse mit ein. Damit ergibt sich letztlich ein Lohndifferenzial in Höhe von 22%." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    The effects of age, skill and sector composition on the wage inequality in Germany (2011)

    Möller, Joachim; Hutter, Christian ;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Christian Hutter (2011): The effects of age, skill and sector composition on the wage inequality in Germany. In: B. Genser, H. J. Ramser & M. Stadler (Hrsg.) (2011): Umverteilung und soziale Gerechtigkeit (Wirtschaftswissenschaftliches Seminar Ottobeuren, 40), S. 9-32.

    Abstract

    "This paper aims at analyzing the development of wage inequality for the German labor market from 1984 to 2008. Using the S-IAB, a large administrative data set based on social security data, we have access to very reliable earnings information for a 2 percent random sample of the German workforce. We find that between 1984 and 2008, average earnings of full-time male workers aged 25 to 55 increased by 13 percent in real terms. However, the development of earnings was very different in different parts of the distribution. At the first decile real wages have fallen by about 10 percent, whereas at the ninth decile they have increased by more than 30 percent. Moreover, we show that between 1984 and 2008 earnings inequality rose both between and within age and education subgroups. A substantial part of the increase in inequality is due to changes below the median. Following the decomposition method based on Juhn, Murphy, Pierce (1993), we can disentangle the different sources for the increased wage inequality, namely the price effect, the effect of characteristics and the effect of unobserved residuals which account for 12, 25 and 63 percent respectively in 2008. But also here there are substantial differences between the different subgroups, and the composition shows remarkable changes over time as well. We show that controlling for sector information partly reduces the otherwise clearly dominating residual effect. However, the main explanation (78%) for the increase in the raw variation of male earnings is that wage dispersion within the different sectors increased whereas composition effects seem to be only of minor importance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Hutter, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen (2011)

    Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Rhein, Thomas (2011): Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen. In: B. Stolz-Willig & J. Christoforidis (Hrsg.) (2011): Hauptsache billig? : Prekarisierung der Arbeit in den Sozialen Berufen, S. 12-23.

    Abstract

    "In den letzten eineinhalb Jahren ist der Niedriglohnsektor in Deutschland deutlich expandiert. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die Angehörigen der sozialen Berufe davon betroffen sind. Es geht dabei um eine empirische Bestandsaufnahme und das Aufzeigen von Entwicklungstrends seit Ende der 1990er Jahre, genauer zwischen den Jahren 1998 und 2008. Zunächst wird die allgemeine Entwicklung des Niedriglohnsektors in Deutschland skizziert. Die folgenden Abschnitte stellen dann die verwendeten Daten und die Abgrenzung des Niedriglohnsektors und der sozialen Berufe dar. Danach werden die Ergebnisse für den Personenkreis der Vollzeitbeschäftigten präsentiert. Da natürlich auch das Ausmaß der finanziellen Bedürftigkeit von Erwerbstätigen interessiert, befasst sich das folgende Kapitel mit sogenannten 'Aufstockern' unter den Berufsangehörigen (einschließlich Teilzeitbeschäftigte und 'Mini-Jobber'). Abschließend werden die wichtigsten Befunde kurz resümiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wage mobility in East and West Germany (2011)

    Riphahn, Regina T. ; Schnitzlein, Daniel D. ;

    Zitatform

    Riphahn, Regina T. & Daniel D. Schnitzlein (2011): Wage mobility in East and West Germany. (IZA discussion paper 6246), Bonn, 67 S.

    Abstract

    "This article studies the long run patterns and explanations of wage mobility as a characteristic of regional labor markets. Using German administrative data we describe wage mobility since 1975 in West and since 1992 in East Germany. Wage mobility declined substantially in East Germany in the 1990s and moderately in East and West Germany since the late 1990s. Therefore, wage mobility does not balance recent increases in cross-sectional wage inequality. We apply RIF (recentered influence function) regression based decompositions to measure the role of potential explanatory factors behind these mobility changes. Increasing job stability is an important factor associated with the East German mobility decline." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sample of Integrated Labour Market Biographies (SIAB) 1975-2008 (2010)

    Dorner, Matthias ; Jacobebbinghaus, Peter; Heining, Jörg; Seth, Stefan;

    Zitatform

    Dorner, Matthias, Jörg Heining, Peter Jacobebbinghaus & Stefan Seth (2010): Sample of Integrated Labour Market Biographies (SIAB) 1975-2008. (FDZ-Methodenreport 09/2010 (en)), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    "Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fungiert als zentraler Anbieter von Mikrodaten für die Erforschung des deutschen Arbeitsmarktes. Die Stichprobe Integrierter Arbeitsmarktbiografien (SIAB) ermöglicht die empirische Untersuchung individueller Erwerbsverläufe. Im Vergleich zu ihren Vorgängerprodukten, wie beispielsweise den IAB Beschäftigtenstichproben (IABS), zeichnet sich die SIAB sowohl durch einen erweiterten Untersuchungszeitraum, als auch durch die Implementierung zusätzlicher Informationen zum Erwerbsstatus von Einzelpersonen aus. Somit repräsentiert die SIAB den bislang umfassendsten Datensatz zu individuellen Erwerbsbiographien der in Deutschland auf Basis von Informationen aus administrativen Quellen angeboten werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) 1975-2008 (2010)

    Dorner, Matthias ; Jacobebbinghaus, Peter; Seth, Stefan; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Dorner, Matthias, Jörg Heining, Peter Jacobebbinghaus & Stefan Seth (2010): Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) 1975-2008. (FDZ-Datenreport 01/2010 (de)), Nürnberg, 63 S.

    Abstract

    "Dieser Datenreport dokumentiert die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) 1975-2008. Er beschreibt die Variablen der schwach anonymisierten Version der SIAB, welche weitgehend die Originaldaten, d.h. nicht anonymisierte Daten, beinhaltet. Lediglich die direkten Identifikatoren, wie die Sozialversicherungs- und die Betriebsnummer, wurden durch systemfreie Nummern ersetzt. Zum Schutz der Anonymität der Betroffenen werden einige Merkmale als besonders sensibel eingestuft und nur auf gesonderten Antrag weitergegeben.
    Der Datenreport zur SIAB gliedert sich wie folgt: Neben der Einleitung enthält Kapitel 1 unter anderem Informationen zum Datenzugang sowie eine Kurzbeschreibung der Daten, das Mengengerüst und eine Merkmalsliste. Eine Beschreibung der einzelnen Datenquellen findet sich in Kapitel 2. Die Datenaufbereitung sowie die Datenqualität werden in den Kapitel 3 und 4 diskutiert, während die einzelnen Merkmale in Kapitel 5 dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Sample of Integrated Labour Market Biographies (SIAB) 1975-2008 (2010)

    Dorner, Matthias ; Jacobebbinghaus, Peter; Seth, Stefan; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Dorner, Matthias, Jörg Heining, Peter Jacobebbinghaus & Stefan Seth (2010): Sample of Integrated Labour Market Biographies (SIAB) 1975-2008. (FDZ-Datenreport 01/2010 (en)), Nürnberg, 64 S.

    Abstract

    "Dieser Datenreport dokumentiert die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) 1975-2008. Er beschreibt die Variablen der schwach anonymisierten Version der SIAB, welche weitgehend die Originaldaten, d.h. nicht anonymisierte Daten, beinhaltet. Lediglich die direkten Identifikatoren, wie die Sozialversicherungs- und die Betriebsnummer, wurden durch systemfreie Nummern ersetzt. Zum Schutz der Anonymität der Betroffenen werden einige Merkmale als besonders sensibel eingestuft und nur auf gesonderten Antrag weitergegeben.
    Der Datenreport zur SIAB gliedert sich wie folgt: Neben der Einleitung enthält Kapitel 1 unter anderem Informationen zum Datenzugang sowie eine Kurzbeschreibung der Daten, das Mengengerüst und eine Merkmalsliste. Eine Beschreibung der einzelnen Datenquellen findet sich in Kapitel 2. Die Datenaufbereitung sowie die Datenqualität werden in den Kapitel 3 und 4 diskutiert, während die einzelnen Merkmale in Kapitel 5 dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    The Sample of Integrated Labour Market Biographies (2010)

    Dorner, Matthias ; Seth, Stefan; Jacobebbinghaus, Peter; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Dorner, Matthias, Jörg Heining, Peter Jacobebbinghaus & Stefan Seth (2010): The Sample of Integrated Labour Market Biographies. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 130, H. 4, S. 599-608., 2010-12-31. DOI:10.3790/schm.130.4.599

    Abstract

    In dem Beitrag wird die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarkt-Biographien (SIAB) des Forschungsdatenzentrums der Bundesagentur für Arbeit im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vorgestellt. Es handelt sich um eine 2%-Stichprobe aus allen Personen, welche im Zeitraum von 1975 bis 2008 in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, Leistungen aus den Rechtskreisen SGB III und SGB II bezogen, bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet waren oder an arbeitspolitischen Maßnahmen teilgenommen haben. Die SIAB ersetzt die IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) und die Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiographien (IEBS). Durch die Zusammenführung der Datenquellen von IABS und IEBS kann nun ein Datensatz angeboten werden, der die Vorteile der IABS (langer Beobachtungszeitraum) mit den Vorteilen der IEBS (vollständige Erwerbsbiographien) verbindet. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;

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  • Literaturhinweis

    Gewappnet und gerüstet: Die Datens(ch)ätze des IAB sind eine Fundgrube für die Migrations- und Integrationsforschung (2010)

    Hochfellner, Daniela;

    Zitatform

    Hochfellner, Daniela (2010): Gewappnet und gerüstet: Die Datens(ch)ätze des IAB sind eine Fundgrube für die Migrations- und Integrationsforschung. In: IAB-Forum H. 2, S. 28-31. DOI:10.3278/IFO1002W028

    Abstract

    "Auf dem Forschungsfeld 'Migration und Integration' kann das IAB auf eine Vielzahl an Datensätzen zurückgreifen. Über das Forschungsdatenzentrum stehen diese auch externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verfügung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job matching on non separated occupational labour markets (2010)

    Stops, Michael ;

    Zitatform

    Stops, Michael (2010): Job matching on non separated occupational labour markets. Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    Untersucht wird der matching-Prozess zwischen Arbeitsuchenden und offenen Stellen für berufliche Teilarbeitsmärkte. Es wird aufgezeigt, dass diese sowohl aus empirischer als auch aus theoretischer Sicht nicht separiert sind. Der Autor wendet hierzu Spatial Error Modelle, Spatial Autoregressive Modelle und ein Spatial Durbin Modell an. Weiterhin analysiert er einen Paneldatensatz für 81 Berufsgruppen und den Zeitraum 1982 bis 2007. Außerdem zieht er Daten aus den Integrierten Erwerbsbiografien heran. Hieraus werden Arbeitsplatzwechsel mit Wechsel der Berufsgruppe analysiert und Übergangsquoten berechnet. Es zeigt sich, dass zwischen benachbarten Berufsgruppen beachtliche Abhängigkeiten im matching-Prozess bestehen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien IEBS: Handbuch für die IEBS in der Fassung 2008 (2009)

    Oberschachtsiek, Dirk ; Seysen, Christian; Heining, Jörg; Scioch, Patrycja;

    Zitatform

    Oberschachtsiek, Dirk, Patrycja Scioch, Christian Seysen & Jörg Heining (2009): Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien IEBS. Handbuch für die IEBS in der Fassung 2008. (FDZ-Datenreport 03/2009 (de)), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    "Bei der IEBS handelt es sich um eine Zufallsstichprobe aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB. Die IEB sind nicht als geschlossener Datensatz zu verstehen, sondern als Verfahren der Zusammenspielung von Daten aus vier unterschiedlichen Quellen zur Prüfung der Datenqualität, sowie zur Ziehung von Stichproben wie der IEBS. Bei den vier Datenquellen handelt es sich um
    - die Beschäftigten-Historik (BeH) mit Spells zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung aus dem Meldeverfahren,
    - die Leistungsempfänger-Historik (LeH) mit Spells zum Empfang von Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe und Unterhaltsgeld,
    - die Maßnahme-Teilnehmer-Historiken (MTH) mit Spells zu Maßnahmeteilnahmen und
    - Arbeitsuchenden und Bewerberangebotsdaten (BewA) mit Spells zur Arbeitsuche.
    Die Datenlage hat sich seit dem Ladestand der IEBS 2005 erheblich geändert. Grundsätzlich sind alle Meldungen aktuell nachgeladen worden. Zudem sind neue Ausprägungen beim Erwerbsstatus (insbesondere durch neue Maßnahmeteilnahmen) und im Status nach Abgang, sowie im Abgangsgrund entstanden. In einigen Fällen konnten die bisherigen Ausprägungen nicht vollständig beibehalten werden. Der vorliegende Datensatz beinhaltet keine SGB II-Meldungen. Die IEBS 2008 basiert auf der IEBVersion 7.02." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Integrated employment biographies sample IEBS: handbook for the IEBS in the 2008 version (2009)

    Oberschachtsiek, Dirk ; Scioch, Patrycja; Seysen, Christian; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Oberschachtsiek, Dirk, Patrycja Scioch, Christian Seysen & Jörg Heining (2009): Integrated employment biographies sample IEBS. Handbook for the IEBS in the 2008 version. (FDZ-Datenreport 03/2009 (en)), Nürnberg, 64 S.

    Abstract

    "The IEBS is a random sample drawn from the Integrated Employment Biographies (IEB) of the IAB. The IEB are not to be understood as a self-contained dataset but as a procedure for merging data from four different sources for the purpose of data quality control and for drawing samples such as the IEBS. The four data sources are
    - the IAB Employee History (BeH) with observations of employment subject to social security taken from the social security notification procedure,
    - the Benefit Recipient History (LeH) with observations of receipt of unemployment benefit, unemployment assistance and maintenance allowance,
    - the Participants-in-Measures History File (MTH) with observations of participation in employment and training measures and
    - the Applicant Pool Data (BewA) with job-search observations.
    The most important changes compared with the 2005 version of the IEBS are:
    Updating of the loading status and inclusion of new variables; the variable 'grund' is recoded in the variable spectrum; the missing values are recoded uniformly to the value -7; reforms of district territories in Saxony-Anhalt and Thuringia result in new district numbers from 2007." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;

    Weiterführende Informationen

    Here you can find the German version.
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  • Literaturhinweis

    Neue Möglichkeiten zur Nutzung vertraulicher amtlicher Personen- und Firmendaten (2008)

    Kaiser, Ulrich ; Wagner, Joachim ;

    Zitatform

    Kaiser, Ulrich & Joachim Wagner (2008): Neue Möglichkeiten zur Nutzung vertraulicher amtlicher Personen- und Firmendaten. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 9, H. 3, S. 329-349. DOI:10.1111/j.1468-2516.2008.00283.x

    Abstract

    "Die Arbeit mit Mikrodaten - Daten über einzelne Personen oder Firmen - gehört seit langer Zeit zum Alltagsgeschäft empirisch arbeitender Ökonomen und vieler anderer Sozialwissenschaftler. Hierfür werden vor allem Daten aus Stichproben verwendet, bei denen die Teilnahme freiwillig ist. Hierbei beeinträchtigen oft fehlende Teilnahmebereitschaft und Verweigerung von Auskünften bei als sensibel eingeschätzten Fragen das Analysepotenzial des Datenmaterials. Darüber hinaus sind die Fallzahlen dieser Datensätze aus Kostengründen in der Regel so klein, dass differenzierte Analysen für spezifische Gruppen wie etwa Hochschulabsolventen einer bestimmten Fachrichtung oder Firmen aus einer bestimmten Industrie nicht möglich sind. Prominente Beispiele für solche Stichprobendaten aus Deutschland sind die Personen- und Haushaltsdaten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften ALLBUS (Terwey 2000) und des Sozio-ökonomischen Panels SOEP (Wagner, Frick und Schupp 2007) sowie die Betriebsdaten aus dem IAB Betriebspanel (Kölling 2000). Neben diesen in verschiedener Hinsicht eingeschränkten Stichproben gibt es eine Vielzahl von Datensätzen, die sich durch eine sehr große Anzahl von Merkmalsträgern (oft in Form der Grundgesamtheit) auszeichnen und die auf der Grundlage gesetzlicher Regelungen erstellt werden, in denen eine Auskunftspflicht der Personen oder Firmen vorgeschrieben ist. Diese Daten, die aus Erhebungen der amtlichen Statistik stammen (wie z.B. aus regelmäßigen Befragungen von Betrieben) oder die als 'prozessproduzierte' Daten Ergebnis von Verwaltungshandlungen sind (wie die Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten), sind für umfassende und methodisch angemessene wissenschaftliche Untersuchung zahlreicher Fragestellungen die einzig verlässliche Datenbasis. Ein Zugang zu diesen Mikrodaten ist für Wissenschaftler, die nicht Mitarbeiter der datenproduzierenden Institutionen sind, nicht ohne weiteres möglich. Hierfür gibt es neben den gesetzlichen Regelungen auch weitere gut nach-vollziehbare Gründe - kein Unternehmer will z. B. Geschäftsgeheimnisse, die er den statistischen Ämtern mitteilen muss, seiner Konkurrenz zugänglich machen, und niemand will seinen neugierigen Nachbarn Einblick in seine Steuererklärung geben. Eine Nutzung der vertraulichen Mikrodaten aus der amtlichen Statistik ist aber für externe Wissenschaftler in vielen Fällen durchaus möglich - wenn auch nicht immer ohne eine vorherige Anonymisierung, die eine Reidentifikation von Merkmalsträgern verhindert, und oft verbunden mit einigem (wenn auch geringem) bürokratischen Aufwand. Gegenüber der Situation am Anfang dieses Jahrhunderts, die ausführlich im Gutachten der Kommission zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik (KVI) aus dem Jahr 2001dokumentiert ist, haben sich die Zugangsmöglichkeiten zu diesen Daten in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Heute kann jeder Wissenschaftler, der in einer Einrichtung mit der Aufgabe der unabhängigen wissenschaftlichen Forschung arbeitet, mit geringem Aufwand einen umfangreichen und ständig wachsenden Bestand an Mikrodaten aus Erhebungen der amtlichen Statistik und an prozessproduzierten Mikrodaten für Untersuchungen nutzen. Wie dies möglich ist und welches Potential für empirische Untersuchungen damit erschlossen wird, darüber informiert unser Beitrag." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On the definition of unemployment and its implementation in register data: the case of Germany (2008)

    Kruppe, Thomas ; Wichert, Laura; Müller, Eva; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas, Eva Müller, Laura Wichert & Ralf A. Wilke (2008): On the definition of unemployment and its implementation in register data. The case of Germany. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 128, H. 3, S. 461-488. DOI:10.3790/schm.128.3.461

    Abstract

    "Der Beitrag stellt unterschiedliche Implementationen geläufiger internationaler und deutscher Definitionen von Arbeitslosigkeit in den Datensatz 'Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien' (IEBS) vor. Die IEBS gehört zu einer neuen Generation von zusammen geführten Registerdaten, die umfassender sind als bisherige Datenquellen. Die vorgelegten deskriptiven Analysen zeigen beträchtliche Unterschiede hinsichtlich der Anzahl der Arbeitslosigkeitsepisoden und der Arbeitslosigkeitsdauer. Hieraus wird geschlossen, dass empirische Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung in hohem Maße von der zugrundeliegenden Definition von Arbeitslosigkeit und ihrer Implementation abhängig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On the importance of correcting reported end dates of labor market programs (2008)

    Waller, Marie;

    Zitatform

    Waller, Marie (2008): On the importance of correcting reported end dates of labor market programs. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 128, H. 2, S. 213-236.

    Abstract

    "Die Qualität wichtiger Variablen aus prozessgenerierten Datensätzen ist für die Wissenschaft von zunehmendem Interesse, da sich empirische Studien verstärkt auf Verwaltungsdaten stützen. Die vorliegende Studie untersucht das berichtete Enddatum von Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiographien (IEBS). Ziel ist es erstens herauszufinden, wie in zukünftigen Studien mit diesem fehleranfälligen Teil der IEBS umgegangen werden sollte und zweitens wie Messfehler in Maßnahmenenddaten Evaluationsergebnisse beeinflussen. Zunächst wird die Fehleranfälligkeit der Maßnahmenenddaten diskutiert, dann werden Korrekturmechanismen eingeführt und schließlich wird ihr Einfluss auf Evaluationsergebnisse bei Verwendung verschiedener Analyserahmen untersucht. Obwohl der korrigierbare Messfehler erheblich ist, hat er nur einen geringfügigen Einfluss auf die Evaluationsergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Geographic Mobility of Heterogeneous Labour in Germany (2007)

    Arntz, Melanie ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie (2007): The Geographic Mobility of Heterogeneous Labour in Germany. 239 S.

    Abstract

    "Die im internationalen Vergleich niedrige räumliche Mobilität in Deutschland wird häufig als Ursache für einen unzureichenden Ausgleich regionaler Ungleichgewichte genannt und mit einer hohen regionalen Mismatch-Arbeitslosigkeit in Verbindung gebracht. Hinsichtlich des wünschenswerten Ziels eines Wachstums- und Beschäftigungszuwachses sowie der Reduktion interregionaler Disparitäten rückt die Mobilitätsbereitschaft von Arbeitslosen unmittelbar in den Mittelpunkt des Interesses. Entscheidend für die Nutzung oder Nichtnutzung von Wachstums- und Beschäftigungspotenzialen durch räumliche Mobilität sind jedoch die individuellen Anreizstrukturen dieser Erwerbspersonen, die keineswegs homogen sein müssen. Ein wesentliches Ziel der vorliegenden empirischen und mikroökonometrischen Arbeit besteht daher darin, die Determinanten individueller Mobilitätsentscheidungen von Arbeitslosen zu analysieren. So soll zunächst der Frage nachgegangen werden, in welchem Maße heterogene Gruppen von Arbeitslosen (z.B. Qualifikationsgruppen) ihre Suchstrategien auf regionale Arbeitsmarktbedingungen abstimmen. Eine solche Anpassung an regionale Arbeitsmarktbedingungen ist vor allem für den Ausgleich regionaler Ungleichgewichte wünschenswert. Die empirischen Ergebnisse zeigen jedoch, dass nur gut ausgebildete und besser verdienende Arbeitslose auf eine verschlechterte regionale Arbeitsnachfrage mit einer erhöhten Abwanderung reagieren. In einem weiteren Schritt untersucht die Arbeit daher, in welchem Maße institutionelle Faktoren für die räumliche Immobilität einiger Arbeitsmarktsegmente verantwortlich gemacht werden können. Während die empirischen Analysen darauf hinweisen, dass der mobilitätshemmende Einfluss eines erhöhten regionalen Angebots an aktiven Arbeitsmarktprogrammen als begrenzt einzuschätzen ist, zeigt sich in verschiedenen Analysen wiederholt der mobilitätshemmende Einfluss einer verlängerten Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld und einer höheren Lohnersatzquote. Da geringqualifizierte Arbeitslose häufig sehr hohe Lohnersatzquoten erhalten, könnte dies somit eine Ursache für deren geringe Mobilitätsneigung und schwache Reaktion auf regionale Arbeitsmarktbedingungen sein. Die vorliegende Arbeit identifiziert somit institutionelle Faktoren, die die Mobilität von Arbeitslosen reduzieren und zeigt damit Möglichkeiten auf, wie bestehende Wachstums- und Beschäftigungspotenziale durch räumliche Mobilität konsequenter genutzt werden können. Den potenziellen Vorteilen einer erhöhten Mobilität stehen jedoch auch eine Reihe von Nachteilen gegenüber. Neben einem potenziellen Verlust an sozialem Kapital durch die Un-terbrechung sozialer Netzwerke entstehen Kosten für die Gesellschaft beispielsweise durch die Notwendigkeit, die öffentliche Infrastruktur (z.B. Schulen, Krankenhäuser) sowohl in den Zuzugs- als auch in den Wegzugsgebieten einer veränderten Zahl und Struktur der ortansässigen Bevölkerung anzugleichen. Darüber hinaus führt die negative Selektion der Dagebliebenen in den Wegzugsgebieten zu einer ungünstigen Qualifikations- und Altersstruktur der Bevölkerung, welche das langfristige Entwicklungspotenzial der Region gefährdet. Neue Investitionstätigkeiten finden in der Abwanderungsregion kaum noch statt, so dass der ursprüngliche Abwanderungsschub einen weiteren Niedergang im Sinne eines kumulativen Prozesses bewirkt. Anstelle einer räumlichen Konvergenz kann eine erhöhte interregionale Mobilität daher auch zu einer räumlichen Divergenz beitragen. Ein Politikansatz zur Nutzung der Beschäftigungs- und Wachstumspotenziale durch eine Erhöhung räumlicher Mobilität sollte daher durch eine ausgleichende Sozial- und Wirtschaftspolitik flankiert werden, die versucht die Kehrseiten der Flexibilisierung aufzufangen. Als ein Beitrag zu diesem Vorhaben, besteht ein weiteres Anliegen der vorliegenden Arbeit daher darin, Möglichkeiten zu identifizieren, einer divergenten Wirkung der räumlichen Mobilität auf das regionale System entgegenzuwirken. Dies ist insbesondere vor dem Hinter-grund der Abwanderung Hochqualifizierter von Ost- nach Westdeutschland und der Gefahr einer Verfestigung des West-Ost-Gefälles von hoher Relevanz. Ziel der empirischen Analyse ist es daher, die Determinanten der qualifikatorischen Zusammensetzung von Migrationsströmen in Deutschland zu bestimmen und somit Wege aufzuzeigen, dem Wegzug von Hochqualifizierten aus Ostdeutschland entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck werden Zielregionenentscheidungen von hochqualifizierten und weniger qualifizierten Arbeitskräften analysiert. Dabei zeigt sich, dass Hochqualifizierte vor allem Zielregionen mit einem hohen Lohniveau bevorzugen, während für weniger Qualifizierte eine geringe regionale Arbeitslosigkeit von größerer Bedeutung ist. Die Wirtschaftspolitik könnte somit einen Beitrag dazu leisten, den Wegzug von Hochqualifizierten zu stoppen ohne den Wegzug von weniger Qualifizierten zu erhöhen, indem sie die Voraussetzungen für einen Anstieg von Löhnen für hochqualifizierte Arbeitskräfte in Ostdeutschland schafft, der nicht zugleich auch zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führt. Neben Maßnahmen zur Steigerung der ostdeutschen Produktivität könnten auch regional flexiblere Lohnabschlüsse, die beispielsweise ein regional höheres Maß an Lohnspreizung zulassen, hierfür Zielführend sein. Die Dissertation leistet somit einen Beitrag zur Gestaltung einer Wirtschaftspolitik, die die Anreizwirkungen auf die räumliche Mobilität heterogener Arbeitsmarktsegmente stärker berücksichtigt und damit zur Nutzung möglicher Flexibililisierungspotenziale beiträgt, aber gleichzeitig auch die möglichen negativen Auswirkungen einer räumlichen Flexibilisierung auf die Zu- und Abwanderungsregionen abzumildern vermag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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  • Literaturhinweis

    On the definition of unemployment and its implementation in register data: the case of Germany (2007)

    Kruppe, Thomas ; Wilke, Ralf A. ; Müller, Eva; Wichert, Laura;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas, Eva Müller, Laura Wichert & Ralf A. Wilke (2007): On the definition of unemployment and its implementation in register data. The case of Germany. (FDZ-Methodenreport 03/2007 (en)), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    Informationen zur Arbeitslosigkeit in personenbezogenen amtlichen Daten hängen von institutionellen Rahmenbedingungen, Verwaltungsabläufen und der Art und Weise ab, wie Daten aus verschiedenen Registern zusammen geführt werden. In dem Beitrag werden unterschiedliche Implementationen geläufiger internationaler und deutscher Definitionen von Arbeitslosigkeit in den Datensatz 'Stichprobe Integrierter Erwerbsbiografien' (IEBS) vorgestellt. Die IEBS gehört zu einer neuen Generation von zusammen geführten Registerdaten, die reichhaltiger sind als bisherige Datenquellen. Die vorgelegten deskriptiven Ergebnisse zeigen beträchtliche Unterschiede hinsichtlich der Anzahl der Arbeitslosigkeitsepisoden und der Arbeitslosigkeitsdauer. Hieraus wird geschlossen, dass empirische Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung in hohem Maße von der zugrundeliegenden Definition von Arbeitslosigkeit und ihrer Implementation abhängig sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Do reported end dates of treatments matter for evaluation results?: an investigation based on the German integrated employment biographies sample (2007)

    Waller, Marie;

    Zitatform

    Waller, Marie (2007): Do reported end dates of treatments matter for evaluation results? An investigation based on the German integrated employment biographies sample. (FDZ-Methodenreport 01/2007 (en)), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "The paper investigates the measurement error in end dates of further training programs in the German Integrated Employment Biographies Sample (IEBS) to gain insights on how measurement error in end dates of treatments affects evaluation results and on how to deal with this problem in future studies using the IEBS. Error-proneness of end dates in the IEBS is discussed, correction procedures are introduced and their influence on estimated employment effects is analyzed using basic descriptive analysis, propensity score snatching and a descriptive duration model. Though there is considerable measurement error in the end dates that can be corrected, the effect on evaluation results is modest, because for evaluation end dates are relevant only through indirect channels. The impact on causal effects based on matching is highest during the lock-in period and for long programs. The advice for future users of the IEBS is to decide depending on their evaluation design and goal if an explicit correction of end dates is necessary. In case an explicit correction is dispensable, it seems still important to take care that program spells are not given priority to employment spells in case of conflict." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dokumentation des "Scientific Use Files der Integrierten Erwerbsbiographien" (IEBS-SUF V1) Version 1.0 (2007)

    Kaimer, Steffen; Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Zimmermann, Ralf, Steffen Kaimer & Dirk Oberschachtsiek (2007): Dokumentation des "Scientific Use Files der Integrierten Erwerbsbiographien" (IEBS-SUF V1) Version 1.0. (FDZ-Datenreport 01/2007 (de)), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) sind ein Datenangebot des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) und werden seit 2004 erzeugt. Sie umfassen vier verschiedene Quellen und sind damit die umfangreichste Datenmenge zu erwerbshistorischen Meldungen auf Personenebene, die vom Forschungsdatenzentrum der BA am IAB (FDZ) angeboten werden. Ausgangspunkt der IEB sind Meldungen, die die Rentenversicherungsträger zu Beschäftigtenzeiten erfassen und an die Bundesagentur für Arbeit (BA) weiterleiten sowie Informationen, die im Rahmen der Arbeitsmarktförderung und der Arbeitslosenversicherung durch die Bundesagentur für Arbeit erfasst werden. Alle Meldungen liegen in Kontenform vor und sind tagesgenaue Angaben zu Erwerbszeiten. Ergänzt werden diese Informationen mit Personenmerkmalen als auch mit Leistungs- und Lohnangaben, die für den Zeitraum der jeweiligen Erwerbsmeldung gültig sind. Der vorliegende Datenreport beschreibt eine anonymisierte Stichprobe zu diesen Integrierten Erwerbsbiografien, die der Wissenschaft- und Forschung in Form eines Scientific Use Files (IEBS-SUF) zur Verfügung gestellt wird. Hierzu dokumentiert der Report die Arbeitsschritte, die im Rahmen zur Erstellung des Scientific Use Files umgesetzt worden sind und liefert eine Dokumentation der enthaltenen Variablen. Im Mittelpunkt des Papiers steht die Gegenüberstellung der Informationen aus dem IEBS-SUF V1 und aus der IEBS V1.0 (Stichprobe der IEB). Letzter Datensatz weicht von dem IEBS-SUF V1 durch ein deutlich geringeres Ausmaß an Anonymisierung ab und steht der Forschung lediglich im Rahmen von Gastaufenthalten und Datenfernverarbeitung über das FDZ der Bundesagentur für Arbeit (im IAB) zur Verfügung. Beide Datensätze basieren auf der gleichen Ausgangsversion der Integrierten Erwerbsbiografien (Version 3.01). Im Gegensatz zur IEBS V 1.0 umfasst der IEBS-SUF V1 ein erweitertes Variablenspektrum. Damit möchte das IAB einen für die Forschung attraktiven Datensatz zur Verfügung stellen, auf dessen Grundlage sich vor allem die Untersuchungen im Rahmen der Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission (Hartz-Evaluation I-III) nachvollziehen lassen. Maßgebliches Kriterium für die Erstellung eines Scientific Use Files sind jedoch die durch Gesetzgeber vorgegebenen Bestimmungen zum Datenschutz. Diese stellen sicher, dass Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben und regeln, dass in den zur Verfügung gestellten Daten nicht oder nur sehr schwierig individuelle Fälle identifiziert werden können bzw. dass die Informationen in den Daten 'missbräuchlich' verwendet werden. Dies führt dazu, dass das Ausgangsmaterial vor einer Veröffentlichung 'faktisch anonymisiert' werden muss. Im Kern wird bei der vorliegenden Anonymisierung der IEB von einem bereits vorhandenen Stichprobenauszug zu den Integrierten Erwerbsbiografien - der IEBS - ausgegangen. Diese wird um bestimmte Variablen (insbesondere Regionalidentifikatoren) reduziert. Darüber hinaus werden je nach Quelle der IEB unterschiedliche Anonymisierungen vorgenommen. Das Einhalten der gesetzlichen Vorgaben zur Umsetzung der faktischen Anonymisierung wird dann auf Grundlage von Heuristiken bzgl. der repräsentierten Grundgesamtheit umgesetzt. Konkret bedeutet dies, dass für das Kriterium der faktischen Anonymität eine minimale Fallzahl univariater Häufigkeitsauszählungen verwendet wird. Liegen die Fallzahlen unterhalb bestimmter Werte, dient dies als Entscheidungskriterium für eine Anonymisierung des Datenmaterials. Die nachfolgende Dokumentation beschreibt hierzu zunächst das Ausgangsmaterial für diese Anonymisierung und skizziert die angewandten Anonymisierungskriterien sowie das Vorgehen bei der Datenanonymisierung. Darüber hinaus wird dargestellt, in welchem Umfang Informationen durch die Anonymisierung - gegenüber der IEBS - verloren gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kaimer, Steffen;
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  • Literaturhinweis

    Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien: IEBS 1.0, Handbuch-Version 1.0.0 (2005)

    Hummel, Elisabeth; Kohlmann, Annette; Wübbeke, Christina; Ziegerer, Manfred; Oertel, Martina; Jacobebbinghaus, Peter;

    Zitatform

    Hummel, Elisabeth, Peter Jacobebbinghaus, Annette Kohlmann, Martina Oertel, Christina Wübbeke & Manfred Ziegerer (2005): Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien. IEBS 1.0, Handbuch-Version 1.0.0. (FDZ-Datenreport 06/2005 (de)), Nürnberg, 135 S.

    Abstract

    Bei dem Datensatz handelt es sich um eine Zufallsstichprobe aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB, der für die Fachöffentlichkeit zugänglich ist. Er enthält Angaben zu folgenden Merkmalsgruppen: soziodemografische Merkmale, Beschäftigung, Leistungsbezug, Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktförderung und Arbeitssuche. Die Ziehung der Stichprobe erfolgt über die zufällige Auswahl von acht Geburtstagen, wobei alle Personen mit diesen Geburtstagen gezogen werden, was etwa 2,2 Prozent der Personen der IEB entspricht. Die Variablenbeschreibung des Datensatzes gliedert sich in einen allgemeinen Teil mit einer Merkmalsübersicht und einer Beschreibung der Typisierung der in den Daten vorkommenden fehlenden Werte. Es folgen Beschreibungen der einzelnen Merkmale der Variablen Identifikationsnummer, Spellanfang und -ende, generierte technisch Merkmale, Personenstatus vor, während und nach dem aktuellen Spell, persönliche Merkmale, Angaben zu Beschäftigungsverhältnis und Arbeitssuche sowie Ortsangaben. Die vier Datenquellen der IEB werden vorgestellt, die über die Sozialversicherungsnummern und BA-Kundennummern verknüpft werden: 1. die Beschäftigten-Historik des IAB; 2. die Leistungsempfänger-Historik des IAB; 3. die Maßnahme-Teilnehmer-Gesamtdatenbank und 4. den Arbeitsuchendenstatus aus dem Bewerberangebot. Zudem wird auf Datenqualität, Episodensplitting, Anyoymisierung und Datenauswertung eingegangen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Oertel, Martina;
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