FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Die Entwicklung der qualifikatorischen Lohn- und Beschäftigungsstruktur in Deutschland: eine empirische Bestandsaufnahme (1999)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (1999): Die Entwicklung der qualifikatorischen Lohn- und Beschäftigungsstruktur in Deutschland. Eine empirische Bestandsaufnahme. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 219, H. 1/2, S. 8-31. DOI:10.1515/jbnst-1999-1-219
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Entwicklung der qualifikatorischen Lohn- und Beschäftigungsstruktur vollerwerbstätiger männlicher Arbeitnehmer auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe im Zeitraum 1975 bis 1995. Die Analyse führt zu drei Hauptergebnissen. Erstens wird anhand von zwei alternativen Indikatoren ein für die Hauptsektoren der Wirtschaft parallel verlaufender Trend zur Höherqualifizierung nachgewiesen. Zweitens haben im Unterschied insbesondere zu der US-amerikanischen Entwicklung auch Arbeitnehmer in den unteren Rängen der Lohnverteilung deutliche Reallohnerhöhungen zu verzeichnen gehabt. Drittens ist in der Entwicklung der deutschen Lohnsstruktur eine den weltweiten Trends entsprechende verstärkte Differenzierung beobachtbar, auch wenn die Veränderungen nicht dramatisch sind. So hat sich bei den Ungelernten die für die späten siebziger und frühen achtziger Jahre im unteren Bereich nachweisbare Kompressionstendenz danach wieder umgekehrt. Generell nimmt insbesondere rechts vom Median die Lohnspreizung erkennbar zu. Im Bereich der höheren Dezile ist diese Entwicklung bei den Facharbeitern noch ausgeprägter als bei den Ungelernten. Dies impliziert, daß das qualifikatorische Lohndifferential der Facharbeiter gegenüber den Ungelernten im oberen Bereich der Lohnverteilung ansteigt. Berechnungen auf der Grundlage von Lohnfunktionsschätzungen, die eine Dekomposition in einen Struktur-, Bewertungs- und Varianzeffekt erlauben, führen zu weiteren Erkenntnissen. Beispielsweise zeigt sich, daß das qualifikatorische Lohndifferential für die Fachhochschul- und Universitätsabsolventen unter Berücksichtigung des Struktureffekts nicht gesunken ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Der Übergang von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in den Rentenbezug zwischen sozialpolitischer Steuerung und betrieblichen Interessen: eine Untersuchung der Ursachen des Frühverrentungstrends in Westdeutschland für den Zeitraum von 1975 bis 1990 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1999)
Wübbeke, Christina;Zitatform
Wübbeke, Christina (1999): Der Übergang von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in den Rentenbezug zwischen sozialpolitischer Steuerung und betrieblichen Interessen. Eine Untersuchung der Ursachen des Frühverrentungstrends in Westdeutschland für den Zeitraum von 1975 bis 1990 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 32, H. 1, S. 102-117.
Abstract
"In dem Beitrag wird vor allem der Einfluß der Arbeitgeberseite auf die westdeutsche Erwerbsaustrittsentwicklung zwischen 1975 und 1990 untersucht. Datengrundlage bildet die IAB-Beschäftigtenstichprobe, die für die sozialversicherungspflichtig beschäftigten Angehörigen der Jahrgänge 1920 bis 1925 nach Geschlecht und Geburtsjahrgang getrennt ausgewertet wird. Dabei belegen die deskriptiven Auswertungsbefunde zwar für die Männer den erwarteten Trend zum frühzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben, nicht aber für die Frauen. Was die Art des Erwerbsaustritts betrifft, so zeigt sich, daß bei den Frauen wie bei den Männern ein beträchtlicher und im Beobachtungszeitraum tendenziell wachsender Anteil der bereits vor Vollendung des 60. Lebensjahres ausgeschiedenen Versicherten nach Ende der Beschäftigung vorübergehend arbeitslos gewesen ist. Wie die Resultate eines multivariaten Schätzmodells zum individuellen Übergang in den Ruhestand für die männlichen Angehörigen der sechs Jahrgänge dokumentieren, nahm die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Beschäftigungsendes und anschließender Arbeitslosigkeit mit der relativen Höhe der Arbeitslosenquote in einer Branche (bezogen auf die Arbeitslosenquote in den anderen Branchen) zu. Außerdem ergaben die Schätzungen erwartungsgemäß, daß ältere Arbeitnehmer in sehr kleinen und in sehr großen Betrieben einem besonders hohen Risiko gegenüberstehen, frühzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden.
Da die Auswertungsergebnisse insgesamt darauf hinweisen, daß der deutliche Trend zum frühzeitigen Erwerbsaustritt bei den Männern der Jahrgänge 1920 bis 1925 in erheblichem Maße auf die Einflußnahme der Arbeitgeberseite zurückzuführen ist, läßt sich mit Blick auf die Frage nach den vermutlichen Auswirkungen einer isolierten Altersgrenzenanhebung das Fazit ziehen, daß zumindest für die nähere Zukunft eine Umkehr des Frühverrentungstrends nicht zu erwarten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The German wage curve: evidence from the IAB employment sample (1998)
Zitatform
Baltagi, Badi H. & Uwe Blien (1998): The German wage curve. Evidence from the IAB employment sample. In: Economics Letters, Jg. 61, H. 2, S. 135-142. DOI:10.1016/S0165-1765(98)00166-9
Abstract
In dem Beitrag wird mit Hilfe der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den Zeitraum 1981-1990 untersucht, ob die Existenz einer Lohnkurve nachgewiesen werden kann. (IAB)
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Literaturhinweis
Portuguese migrants in the German labor market: performance and self-selection (1998)
Zitatform
Bauer, Thomas K., Pedro T. Pereira, Michael Vogler & Klaus F. Zimmermann (1998): Portuguese migrants in the German labor market. Performance and self-selection. (IZA discussion paper 20), Bonn, 32 S.
Abstract
Auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe untersucht der Beitrag die Arbeitsmarktchancen portugiesischer Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (IAB)
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Literaturhinweis
Wage flexibility and employment performance: a microdata analysis of different age-education groups in German industries (1998)
Zitatform
Beissinger, Thomas & Joachim Möller (1998): Wage flexibility and employment performance. A microdata analysis of different age-education groups in German industries. (Regensburger Diskussionsbeiträge 307), Regensburg, 38 S.
Abstract
"The paper analyses the hypothesis that structural unemployment in Germany has risen because rigid relative wages hindered the necessary adjustments in the face of a substantial shift in demand against the unskilled. Observing that the descriptive evidence is inconclusive, we develop a theoretical framework with imperfect competition on the labor market that enables us to investigate the wage and employment dynamics for narrowly de¿ned age-by-educationby- industry cells. Using a large micro data set, we present SUR cross-section estimates of the employment and wage equations derived from this model. Our results indicate that wages of male workers did respond to relative labor demand shifts, and this reaction was strong enough to prevent corresponding changes in the employment structure. For female workers, however, the evidence is more supportive to a rigidity explanation of their poor labor market performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Verteilungseffekte der Arbeitslosenversicherung in Deutschland in den 80er Jahren (1998)
Mavromaras, Kostas G.; Rudolph, Helmut;Zitatform
Mavromaras, Kostas G. & Helmut Rudolph (1998): Verteilungseffekte der Arbeitslosenversicherung in Deutschland in den 80er Jahren. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 1, S. 93-107.
Abstract
"In dem Aufsatz werden die AFG-Beiträge und Ausgaben für Lohnersatzleistungen aus den Mikrodaten der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den Zeitraum 1980-1989 geschätzt und nach Alter der Leistungsempfänger sowie nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweig ihres Herkunftsbetriebs aufgeteilt. Damit können Bereiche der Arbeitslosenversicherung identifiziert werden, in denen die Beiträge nicht die Ausgaben für ausgewählte Leistungen decken und damit absolute Defizite entstehen. Durch Vergleich der Struktur von Beiträgen und Leistungen werden auch relative Defizitbereiche ermittelt, in denen der Deckungsbeitrag ungenügend ist. Mit Hilfe des Mismatch-Indikators werden globale Tendenzen der Verteilungseffekte aufgezeigt.
-Das Defizit aus den Leistungen an ältere Arbeitslose hat sich Ende der 80er Jahre verstärkt.
-Das Defizit bei jüngeren Arbeitnehmern hat sich im Untersuchungszeitraum abgeschwächt, dennoch reichte der Deckungsbeitrag zum BA-Haushalt noch nicht aus.
-Ein hoher Anteil der Leistungen wird an Arbeitslose gezahlt, die den Arbeitsmarkt danach dauerhaft verlassen. Auf diese Gruppe entfiel mehr als ein Drittel der Leistungen.
-Mit der Größe der Betriebe nimmt der Anteil der Leistungen zu, die an Arbeitslose vor dem Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt gezahlt wurden. Die Tendenz hat sich im Laufe der 80er Jahre verstärkt.
-Saisonabhängige Wirtschaftszweige mit vielen Rückrufen belasten die Arbeitslosenversicherung. Etwa 10% der Leistungen entfallen auf Leistungsempfänger, die in ihrem alten Betrieb wieder eingestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Temporary separations and firm size in the German labour market (1998)
Mavromaras, Kostas G.; Rudolph, Helmut;Zitatform
Mavromaras, Kostas G. & Helmut Rudolph (1998): Temporary separations and firm size in the German labour market. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 60, H. 2, S. 215-225. DOI:10.1111/1468-0084.00095
Abstract
Die Autoren untersuchen auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe den Einfluß der Firmengröße auf vorübergehende Entlassungen am deutschen Arbeitsmarkt. (IAB)
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Literaturhinweis
Lohneffekte der Zuwanderung: eine empirische Untersuchung für Deutschland (1997)
Zitatform
Bauer, Thomas K. (1997): Lohneffekte der Zuwanderung. Eine empirische Untersuchung für Deutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 652-656.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht die Effekte der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte auf die Löhne einheimischer Beschäftigter. Unter Verwendung einer Querschnittsstichprobe der Beschäftigtenstatistik für das Jahr 1990 wird eine Translog-Produktionsfunktion geschätzt, wobei ausländische und einheimische Beschäftigte nach ihrer Stellung im Beruf unterschieden werden. Die Schätzergebnisse implizieren vernachlässigbar geringe Lohneffekte der Zuwanderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Analyse der Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen bei Berufsanfängern (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Stefan Bender (1997): Die Analyse der Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen bei Berufsanfängern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 681-687.
Abstract
"Mit den Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe wurde die zwischenbetriebliche Arbeitskräftemobilität für die Berufsanfängerkohorten 1979 und 1985 analysiert. Betrachtet werden die Verteilung der Dauer der Betriebszugehörigkeit im ersten und zweiten Betrieb ebenso wie Überlebensfunktionen für die Dauer der Unterbrechungszeit im Anschluß an das erste und zweite Beschäftigungsverhältnis sowie die Dauer der Betriebzugehörigkeit im ersten Betrieb (Kaplan-Meier-Schätzung). Für die beiden Berufsanfängerkohorten zeigten sich ähnliche Mobilitätsmuster: Die meisten beendigten Beschäftigungsverhältnisse waren kürzer als 6 Monate. Dieses Ergebnis bestätigt die Hypothesen der Job-Shopping- und Job-Matching-Modelle, daß erst nach einer 'Probezeit' festgestellt werden kann, ob Arbeitskräfte und Arbeitsplätze zusammenpassen. Die Zahl der Wechsler war für die Beschäftigtenkohorte des Boomjahres 1979 allerdings deutlich höher als für die des Jahres 1985." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Interfirm job mobility of two cohorts of young German men 1979-1990: an analysis of the (West-)German employment statistic register sample concerning multivariate failure times and unobserved heterogeneity (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Stefan Bender & Ulrich Hornsteiner (1997): Interfirm job mobility of two cohorts of young German men 1979-1990. An analysis of the (West-)German employment statistic register sample concerning multivariate failure times and unobserved heterogeneity. (Sonderforschungsbereich Statistische Analyse Diskreter Strukturen, München. Discussion paper 94), München, 20 S.
Abstract
"Microeconomic theories provide some interesting arguments about the determinants of the duration of employment spells. The authors tested some of them on the basis of a large micro data set using information from the German employment statistic register. The data contain personal characteristics and labor demand variables (establishment size and industry affiliation) and proxy variables for the heterogeneity within the two cohorts we consider. The effects are estimated by a distribution-free method which combines the generalized estimating equations approach for longitutional data with the replacement of censored cases by imputed values. The most important results are that employees stay longer in larger establishments and in production industries. Older individuals, those with completed apprenticeship training and those coming directly from apprenticeship training have longer job durations. In contrast, the larger the number of unemployment and employment spells, the shorter is the job attachment expected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Nationalitäten- und geschlechtsspezifische Arbeitsmarktchancen von Absolventen der dualen Ausbildung (1997)
Zitatform
Bender, Stefan & Wolfgang Seifert; Andreas Pischel & Thomas Platz (sonst. bet. Pers.) (1997): Nationalitäten- und geschlechtsspezifische Arbeitsmarktchancen von Absolventen der dualen Ausbildung. In: K.- S. Rehberg (Hrsg.) (1997): Differenz und Integration : die Zukunft moderner Gesellschaften. Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden, Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung, S. 303-308.
Abstract
"Ausländische Beschäftigte, die in Westdeutschland das duale Ausbildungssystem durchlaufen haben, werden differenziert nach Geschlecht analysiert. Um vergleichbare Gruppen bilden zu können, werden nur Personen betrachtet, die am Anfang ihrer Erwerbstätigkeit stehen und 1975 höchstens 15 Jahre alt waren (Geburtsjahrgang: 1960). 1989 hatten 77% aller deutschen Berufsanfänger eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem durchlaufen. Der Datensatz, auf dem die Analysen basieren, ist die anonymisierte IAB-Beschäftigtenstichprobe. Mit dem Datensatz können erwerbsbiographische Verläufe nachgebildet werden, soweit eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit vorliegt. Es sind jedoch keine Informationen über Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit oder Beschäftigungsverhältnisse außerhalb der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vorhanden (z.B. Erwerbsunterbrechung). Für die Analyse wird, das Piecewise Constant Exponential Model verwendet. Dabei wird die Zeitachse in einzelne Zeitperioden eingeteilt und angenommen, daß die Übergangsrate innerhalb einer Periode konstant ist, zwischen den Zeitperioden dagegen variiert. Als abhängige Variable wird die Dauer in einem Beruf (in Tagen) bis zu einem Zustandswechsel verwendet. Weiterhin wird ein competing risk model mit Episodensplitting berechnet, das drei bzw. fünf Zielzustände besitzt. Neben der Nationalität werden noch eine Reihe anderer Merkmale (z.B. Schulbildung, Wirtschaftszweig, erwerbsbiographische Vorgeschichte) in den Analysen berücksichtigt. Insgesamt werden drei Statusübergänge betrachtet. Die erste Übergangsform stellt ein Berufswechsel ohne Unterbrechung (nicht länger als 30 Tage) der Erwerbstätigkeit dar. Die beiden anderen Übergangsformen - aus einem Beruf in Leistungsbezug (Arbeitslosigkeit) oder in eine Unterbrechung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - werden getrennt betrachtet. Zusätzlich wird noch in einem weiteren Modell (fünf Statusübergänge) unterschieden, welcher Folgestatus nach einer Unterbrechung angenommen wird. Jede Neuaufnahme einer sozialversicherungs-pflichtigen Beschäftigung nach einem o.g. Übergang wird als neue Episode im Erwerbsverlauf einer Person gewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wages in the first job after apprenticeship: movers versus stayers (1997)
Zitatform
Dustmann, Christian, Rob Euwals & Arthur van Soest (1997): Wages in the first job after apprenticeship. Movers versus stayers. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 671-674.
Abstract
"In dem Beitrag werden auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe die Lohneffekte der beruflichen Mobilität von Absolventen einer betrieblichen Berufsausbildung untersucht. Etwa 70% verbleiben in ihrem Ausbildungsbetrieb, 30% wechseln in einen anderen Betrieb. Die Durchschnittslöhne zwischen jenen, die in ihrem Ausbildungsbetrieb verbleiben und den Wechslern unterscheiden sich kaum, allerdings streuen die Löhne bei letzteren erheblich stärker. Die Ergebnisse der Analysen zeigen, daß der Lohneffekt eines Wechsels zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen variiert. Eindeutige Aussagen darüber, ob ein Betriebswechsel nach Abschluß der Ausbildung mit einem positiven oder negativen Lohneffekt verbunden ist, können aus den empirischen Befunden nicht abgeleitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Außenhandel, technischer Fortschritt und Arbeitsmarkt in Westdeutschland von 1975 bis 1990 (1997)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (1997): Außenhandel, technischer Fortschritt und Arbeitsmarkt in Westdeutschland von 1975 bis 1990. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 642-651.
Abstract
"Diese Arbeit untersucht empirisch den Einfluß von Außenhandel und technischem Fortschritt auf die qualifikationsspezifische Arbeitsmarktentwicklung in Westdeutschland von 1975 bis 1990. Es zeigt sich, daß einerseits die Entlohnung sowohl für niedrig- und hochqualifizierte Arbeit stärker anstieg als für die mittlere Qualifikationsstufe, und daß andererseits die Beschäftigungsentwicklung positiv mit dem Qualifikationsniveau korreliert ist. Basierend auf relativen Preisveränderungen als Transmissionsmechanismus zwischen Außenhandel und Faktorpreisen stieg die Importkonkurrenz vergleichsweise stark in den Industrien, die niedrig- oder hochqualifizierte Arbeitnehmer intensiv beschäftigten. Umgekehrt entwickelte sich die totale Faktorproduktivität vergleichsweise günstig in den Industrien, die niedrig- oder hochqualifizierte Arbeitnehmer intensiv beschäftigten. Wenn man Lohnrigiditäten und daraus resultierende Arbeitslosigkeit berücksichtigt, sind die Ergebnisse damit konsistent, daß die Arbeitsmarktentwicklung für niedrigqualifizierte Arbeitnehmer durch den Außenhandel und für mittlere und hochqualifizierte Arbeitnehmer durch den technischen Forstschritt bestimmt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexibilität der qualifikatorischen Lohnstruktur und Lastverteilung der Arbeitslosigkeit: eine ökonometrische Analyse für Westdeutschland (1997)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Wolfgang Franz (1997): Flexibilität der qualifikatorischen Lohnstruktur und Lastverteilung der Arbeitslosigkeit. Eine ökonometrische Analyse für Westdeutschland. (ZEW discussion paper 1997-32), Mannheim, 32 S.
Abstract
"Dieser Beitrag nimmt aus theoretischer und ökonometrischer Sicht zu der Kontroverse über die Bedeutung der qualifikatorischen Lohnstruktur zur Erklärung der Beschäftigungsstruktur Stellung. Ein erster deskriptiver Teil der empirischen Analyse beschreibt die aggregierten Trends in der Qualifikationsstruktur von Löhnen und Beschäftigung in Westdeutschland von 1975 bis 1990. Im Hauptteil der Arbeit erfolgt eine ökonometrische Analyse der Qualifikationsstruktur der Arbeitsnachfrage. Als empirische Basis für diese Arbeit wird ein Datensatz für 49 Wirtschaftssektoren erstellt, in dem die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung des Statistischen Bundesamtes mit der Beschäftigtenstichprobe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verknüpft ist. Basierend auf einer Einteilung in drei Qualifikationsgruppen zeigt sich im ersten deskriptiven Teil der Arbeit, daß sowohl die Entlohnung der unteren als auch der oberen Gruppe relativ zur mittleren Gruppe ansteigt. Gleichzeitig nimmt das Verhältnis von höher qualifizierten Beschäftigten relativ zu niedrig qualifizierten kontinuierlich zu. Innerhalb der Qualifikationsgruppen erhöht sich für mittlere und höhere Qualifikationsniveaus die Intragruppen-Lohndispersion. Insgesamt sind die Lohn- und Beschäftigungstrends kompatibel mit einer Verschiebung der relativen Arbeitsnachfrage zugunsten von Arbeitnehmern mit höheren Qualifikationen. Im Hauptteil der Arbeit werden ökonometrische Schätzungen vorgenommen, um den Einfluß der Lohnstruktur auf die Beschäftigungsstruktur zu erfassen. Neben der Lohnstruktur zwischen den Qualifikationsgruppen wird die Analyse um die Effekte der Lohndispersion innerhalb der Qualifikationsgruppen erweitert. Die Analyse wird getrennt für das Verarbeitende und das Nichtverarbeitende Gewerbe durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrielle und berufliche Mobilität: eine Untersuchung auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1997)
Zitatform
Mertens, Antje (1997): Industrielle und berufliche Mobilität. Eine Untersuchung auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 663-670.
Abstract
"Bekanntlich können Wechsel der Industrie oder des Berufes sowohl freiwillig sein, wenn Arbeitnehmer nach besseren Beschäftigungsmöglichkeiten suchen, als auch unfreiwillig, wenn sie nach einer Entlassung eine neue Arbeitsstelle annehmen. Da sich die Determinanten und Kosten beider Arten von Mobilität unterscheiden, werden auch die Auswirkungen auf den Lohnsatz verschieden sein. Auf Basis der Humankapitaltheorie werden mögliche Einflußfaktoren und Kostenarten diskutiert und im Rahmen eines 'Switching Regression Modells' für das Jahr 1989 untersucht. Auf stark aggregiertem Niveau lassen sich berufliche Mobilitätsraten von rund 7,2% und industrielle Mobilitätsraten von rund 6,6% in der IAB-Beschäftigtenstichprobe feststellen. Die Schätzungen zeigen, daß die Wechselwahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter und steigender Arbeits-, Berufs- und Industrieerfahrung sinkt. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, den Beruf oder die Industrie zu wechseln, für Arbeitnehmer in großen Betrieben geringer als in kleinen Betrieben. Ungelernte Arbeiter haben häufiger Wechsel zu verzeichnen als gelernte Arbeiter und Angestellte. Die Ergebnisse der Schätzungen zeigen deutlich, daß Industrie- und Berufswechsler im Durchschnitt geringere Stundenverdienste haben als Nichtwechsler, auch wenn sich ihre persönlichen Charakteristika nicht voneinander unterscheiden. Schätzt man das Modell für potentiell freiwillige Wechsler, nämlich für Arbeitnehmer mit maximal vierwöchiger Erwerbsunterbrechung, bleibt die Lohndifferenz im Durchschnitt weiterhin negativ. Dies deutet darauf hin, daß berufliche und industrielle Mobilität größtenteils unfreiwillig ist. Es läßt sich darüber hinaus kein eindeutiger Einfluß der geschätzten Lohndifferenz auf die Mobilitätsentscheidung feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Einfluß von Verrentungsprozessen und Mobilitätsprozessen auf die Arbeitsmarktrisiken von Berufseinsteigern (1997)
Sackmann, Reinhold;Zitatform
Sackmann, Reinhold (1997): Der Einfluß von Verrentungsprozessen und Mobilitätsprozessen auf die Arbeitsmarktrisiken von Berufseinsteigern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 675-680.
Abstract
"Anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe wird geprüft, welchen Einfluß die Vorverlagerung des Ruhestandes und die Mobilitätsraten von Beschäftigten mittleren Alters auf die Arbeitsmarktchancen von Berufseinsteigern ausüben. Dazu wird eine Ereignisdatenanalyse der Erwerbsverläufe in sechs Berufen durchgeführt. Es zeigt sich bei dieser explorativen Analyse, daß Frühverrentungen keinerlei Bedeutung bei der Verringerung von Arbeitslosigkeit bei Berufseinsteigern besitzen. Eine Zunahme der berufichen Mobilität von Beschäftigten mittleren Alters verringert dagegen das Risiko für Berufseinsteiger, arbeitslos zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analysen auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe: eine Einführung zu den Workshop-Beiträgen (1997)
Steiner, Viktor;Zitatform
Steiner, Viktor (1997): Analysen auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. Eine Einführung zu den Workshop-Beiträgen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 635-637.
Abstract
"Der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gemeinsam organisierte 1. IABS-Nutzerworkshop fand vom 7.-8.Februar 1997 in Mannheim statt. Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, die Nutzer der seit 1996 für Forschungszwecke frei verfügbaren Beschäftigtenstichprobe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IABS) zusammenzubringen, um zum einen in diesem Kreis erste Forschungsergebnisse zu diskutieren, zum anderen neue Forschung auf der Basis der IABS anzustoßen. In dem Artikel werden die Ergebnisse ausgewählter Beiträge zu Lohn- und Mobilitätsanalysen, die in diesem Heft zu einem Themenschwerpunkt zusammengefaßt worden sind, referiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung der Ungleichheit der Erwerbseinkommen in Westdeutschland: woher kommen die Unterschiede in der IAB-Beschäftigtenstichprobe und dem Sozio-ökonomischen Panel? (1997)
Steiner, Viktor; Wagner, Kersten;Zitatform
Steiner, Viktor & Kersten Wagner (1997): Entwicklung der Ungleichheit der Erwerbseinkommen in Westdeutschland. Woher kommen die Unterschiede in der IAB-Beschäftigtenstichprobe und dem Sozio-ökonomischen Panel? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 638-641.
Abstract
"Die Entwicklung der westdeutschen Lohnstruktur in den 1980er Jahren ist auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) analysiert worden. Es zeigt sich, daß der von früheren Studien auf Basis der IABS festgestellte starke Anstieg der Ungleichheit auf einen Strukturbruch in den Daten im Jahr 1984 zurückzuführen ist. Im Zeitraum 1984 bis 1990 ist die Ungleichheit der Erwerbseinkommen in der IABS geringfügig gestiegen, im SOEP konstant geblieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Europäische Arbeitsmärkte im Zeitalter der Globalisierung (1997)
Straubhaar, Thomas; Wolter, Achim;Zitatform
Straubhaar, Thomas & Achim Wolter (1997): Europäische Arbeitsmärkte im Zeitalter der Globalisierung. In: Hamburger Jahrbuch für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 42, S. 101-124.
Abstract
"Der Beitrag diskutiert die Wechselwirkungen zwischen dem Globalisierungsprozeß und der Entwicklung der nationalen Arbeitsmärkte in Europa. Dazu wird in Abschnitt 2 zunächst ein Überblick über die makroökonomischen Ursachen und Konsequenzen des Globalisierungsprozesses gegeben. Abschnitt 3 behandelt anschließend die Auswirkungen dieses Prozesses auf die nationalen Arbeitsmärkte in Europa. Die aus Abschnitt 3 resultierenden Hypothesen über globalisierungsbedingte Arbeitsmarkttrends in Europa werden in Abschnitt 4 auf der Basis deutscher Arbeitsmarktdaten empirisch überprüft. In Abschnitt 5 werden schließlich die wesentlichen Ergebnisse des Artikels zusammengefaßt und deren Konsequenzen für die nationale Wirtschaftspolitik erörtert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Instabile Beschäftigung: neue Ergebnisse zu einer alten Kontroverse (1997)
Zitatform
Struck, Olaf, Michael Grotheer, Tom Schröder & Christoph Köhler (1997): Instabile Beschäftigung. Neue Ergebnisse zu einer alten Kontroverse. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 59, H. 2, S. 294-317.
Abstract
"Viele theoretische und empirische Arbeiten der Soziologie und Ökonomie heben die Bedeutung betrieblicher Beschäftigungsstabilität für Arbeitsmarktakteure und Sozialstaat hervor. Dabei wird intensiv und kontrovers die Frage nach der Entwicklung stabiler und instabiler Beschäftigung diskutiert. Auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-2001 (Regionalfile) und der zweiten Welle des SEB 580-Betriebspanel untersucht der Beitrag die Entwicklung und die Ursachen betrieblicher Beschäftigungsstabilität. Es wird verdeutlicht, dass die Beschäftigung instabiler wird. Dabei erweisen sich zentrale arbeitsmarkttheoretische 'Barrieren' gegen eine Ausweitung offener Arbeitsmärkte, wie etwa die Generierung betriebsspezifischen Wissens oder die Sicherstellung von Leistungsbereitschaft, als wenig standfest." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikationsspezifische Determinanten der Migration nach Deutschland (1997)
Wolter, Achim;Zitatform
Wolter, Achim (1997): Qualifikationsspezifische Determinanten der Migration nach Deutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 657-662.
Abstract
"Die IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) bietet nicht nur für die empirische Arbeitsmarkt-, sondern auch für die Migrationsforschung neue Perspektiven. Dadurch, daß die IABS eine Darstellung der Arbeitsmigration nach Deutschland nach sozio-ökonomischen Merkmalen zuläßt, können mit ihr Untersuchungen für Migrantenteilgruppen durchgeführt werden, die bisher nur für die Gesamtheit aller Migranten möglich war. In dem Beitrag wird die IABS exemplarisch als Quelle qualifikationsspezifischer Zuwanderungszahlen nach Deutschland genutzt. Diese werden anschließend einer bislang nicht zu realisierenden Untersuchung der qualifikationsabhängigen Determinanten der Migration nach Deutschland zugrunde gelegt. Die Untersuchung verdeutlicht, daß sich die Determinanten höher- und niedrigqualifizierter Migration nach Deutschland beträchtlich unterscheiden: Erstens üben die Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Herkunfts- und Zielland einen erheblich größeren Einfluß auf die Migration Niedrigqualifizierter aus als auf die Wanderung Höherqualifizierter. Zweitens bildet die Höhe der ausländischen Direktinvestitionsbestände einen wichtigen Einflußfaktor für die Wanderung Höherqualifizierter, nicht aber die Migration Niedrigqualifizierter. Beide Unterschiede lassen sich daraus erklären, daß multinationale Unternehmen einen der wichtigsten Kanäle der Wanderung Höherqualifizierter, nicht aber der Migration Niedrigqualifizierter darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Übergang aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand: deskriptive Untersuchung der Entwicklungen im Zeitraum 1975 bis 1990 anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1997)
Wübbeke, Christina;Zitatform
Wübbeke, Christina (1997): Der Übergang aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand. Deskriptive Untersuchung der Entwicklungen im Zeitraum 1975 bis 1990 anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe. (IAB-Werkstattbericht 06/1997), Nürnberg, 34 S.
Abstract
Ziel des Beitrags ist es nachzuvollziehen, wie sich der Übergang aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand im Hinblick auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus der Erwerbstätigkeit zwischen 1975 und 1990 entwickelt hat, und zu klären, welche Einflußgrößen hierbei eine Rolle gespielt haben. Hierzu werden Daten deutscher sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter der Geburtsjahrgänge 1920 bis 1925 untersucht und die Ergebnisse getrennt für Männer und Frauen ausgewiesen. (IAB)
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Literaturhinweis
Zuwanderer auf dem Arbeitsmarkt: nationalitäten- und geschlechtsspezifische Unterschiede (1996)
Bender, Stefan; Seifert, Wolfgang;Zitatform
Bender, Stefan & Wolfgang Seifert (1996): Zuwanderer auf dem Arbeitsmarkt. Nationalitäten- und geschlechtsspezifische Unterschiede. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 25, H. 6, S. 473-495. DOI:10.1515/zfsoz-1996-0604
Abstract
"Mittels der anonymisierten IAB-Beschäftigtenstichprobe werden die Arbeitsmarktchancen von Arbeitsmigranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Spanien, Portugal, Italien, Griechenland und der Türkei untersucht. In den Analysen konnten nationalitäten- und geschlechtsspezifische Unterschiede in den Arbeitsmarktchancen festgestellt werden. Türkische Arbeitnehmer übten auch 1989 noch in weit stärkerem Maße als andere Nationalitäten un- und angelernte Tätigkeiten aus. Beschäftigte aus dem ehemaligen Jugoslawien und auch aus Spanien näherten sich dagegen der Struktur der deutschen Beschäftigten an. Ausländische Frauen waren auf dem Arbeitsmarkt, sowohl im Vergleich zu ausländischen Männern als auch deutschen Frauen, deutlich schlechter gestellt. Die ausländischen Beschäftigten unterscheiden sich in ihrer Struktur und ihren Berufsverläufen erheblich von den deutschen Beschäftigten. Sie sind überwiegend als un- und angelernte Arbeiter im produzierenden Gewerbe tätig. Allerdings zeigt sich im Längsschnitt eine gewisse Aufwärtsmobilität hin zu günstigeren Arbeitsmarktpositionen zu finden. Mit Hilfe einer Ereignisanalyse (Piecewise Constant Exponential Model) konnte gezeigt werden, daß bei Absolventen der dualen Ausbildung keine gravierenden Unterschiede in den direkten Berufswechseln und den Übergängen zur Arbeitslosigkeit bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Lohnkurve in den achtziger Jahren: eine Mehrebenenanalyse mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1996)
Zitatform
Blien, Uwe (1996): Die Lohnkurve in den achtziger Jahren. Eine Mehrebenenanalyse mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 471-474.
Abstract
"Eine Untersuchung zu den regionalen Lohneffekten regionaler Arbeitslosigkeit wird vorgelegt. Verwendet werden Daten aus der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den Zeitraum 1981-1990, um ein an Längsschnitte angepaßtes Mehrebenenmodell zu schätzen. Die Ergebnisse bestätigen, daß hohe regionale Arbeitslosigkeit mit eher niedrigen Löhnen verbunden ist. Die dadurch gegebene 'Lohnkurve' ist jedoch flacher als in anderen Ländern, die Elastizität ist -0,06." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikations- und industriespezifische Lohnunterschiede in der Bundesrepublik Deutschland: eine Untersuchung für das Verarbeitende Gewerbe auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1996)
Zitatform
Möller, Joachim & Lutz Bellmann (1996): Qualifikations- und industriespezifische Lohnunterschiede in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Untersuchung für das Verarbeitende Gewerbe auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Ifo-Studien, Jg. 42, H. 2, S. 235-272.
Abstract
"Die Studie basiert auf einer Mikrodaten-Analyse von Lohnfunktionen für 20 Branchen des Verarbeitenden Gewerbes im Zeitraum 1979 bis 1989. Dabei werden für drei Qualifikationsgruppen (Ungelernte, Facharbeiter und Hochqualifizierte) separate Schätzungen durchgeführt. Unsere Ergebnisse weisen die Existenz substantieller interindustrieller Lohndifferentiale innerhalb der Qualifikationsgruppen nach. Obwohl sich diese Differentiale von Jahr zu Jahr nur wenig verändern, nimmt die durch die Standardabweichung der entsprechenden interindustriellen Differentiale gemessene Lohndispersion im Beobachtungszeitraum in allen betrachteten Qualifikationsgruppen deutlich zu. Für die Beurteilung alternativer Hypothesen der Lohnbildung erscheint bedeutsam, daß die qualifikationsspezifischen Industrieeffekte signifikant positiv, jedoch keineswegs perfekt miteinander korrelieren. Weiterhin weisen die interindustriellen Lohndifferentiale der Facharbeiter und Hochqualifizierten einen Zusammenhang mit Indikatoren der Innovationsaktivität in den Branchen auf, ein Effekt, der bei den Ungelerneten nicht auftritt. (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Has earnings inequality in Germany changed in the 1980s? (1996)
Steiner, Viktor; Wagner, Kersten;Zitatform
Steiner, Viktor & Kersten Wagner (1996): Has earnings inequality in Germany changed in the 1980s? (ZEW discussion paper 1996-32), Mannheim, 22 S.
Abstract
"The development of the West German earnings distribution in the 1980's is analysed on the basis of both the German Socio-Economic Panel and micro-data from the Employment Register of the Federal Labour Office. We find that earnings inequality in Germany has increased very little in the 1980's, if at all. It is shown that the marked increase in earnings inequality found in previous studies based on the register data is a statistical artifact related to a change in the coding of the earnings data. Our decomposition analysis based on estimated earnings functions reveals that the relative stability of the German earnings distribution in the1980's has not resulted from large compensating changes in the composition of the labour force on the one hand, and changes in the returns to human capital on the other. While both of these components have changed little in the observation period, the former rather than the latter component has contributed to the small increase in earnings inequality observed in the register data. If anything, the earnings differential between skilled and unskilled workers has become smaller during the 1980's, while within-inequality has contributed very little to changes in inequality. Overall, the empirical results of this study seem compatible with an institutional explanation of the stability of the German earnings distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Determinanten des Qualifikationsanstiegs unter den Ausländern in der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1996)
Wolter, Achim;Zitatform
Wolter, Achim (1996): Determinanten des Qualifikationsanstiegs unter den Ausländern in der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 4, S. 616-629.
Abstract
"In der theoretischen Migrationsliteratur ist die Hypothese verbreitet, daß in den letzten zehn Jahren entgegen eines allgemein rückläufigen Migrationstrends die Wanderungsbewegungen höherqualifizierter Arbeitnehmer zwischen den Industriestaaten angestiegen sind. Die diesbezüglich bisher angestellten empirischen Studien gründen allerdings lediglich auf Bestands- und nicht auf Migrationsdatenquellen. Ein von letzteren festgestellter Qualifikationsanstieg unter der ausländischen Bevölkerung eines Landes muß daher nicht unbedingt mit einer verstärkten Zuwanderung höherqualifizierter Ausländer koinzidieren. Vielmehr kann er auch die Folge des vermehrten Berufseinstiegs von Ausländern der zweiten Generation, von Arbeitsmarktaustritten niederqualifizierter Ausländer oder von Aufwärtsmobilität der beschäftigten Ausländer sein. In dem Artikel wird deshalb eine Untersuchung vorgestellt, die die Beziehung zwischen der Qualifikationsentwicklung unter der ausländischen Arbeitsbevölkerung und der Entwicklung der Zuwanderung Höherqualifizierter für Deutschland im Zeitraum 1975 bis 1990 anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe analysiert. Dabei wird zunächst aufgezeigt, wie sich der Anteil höherqualifizierter unter allen Ausländern im Betrachtungszeitraum entwickelt hat. Anschließend wird dargestellt, in welchem Ausmaß die einzelnen Faktoren zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Als Ergebnis der Untersuchung zeigt sich, daß der zu konstatierende Qualifikationsanstieg unter der ausländischen Arbeitsbevölkerung in Deutschland tatsächlich primär eine direkte oder indirekte Folge der vermehrten Zuwanderung höherqualifizierter Ausländer gewesen ist. Dagegen läßt sich unter den neu in den deutschen Arbeitsmarkt eintretenden Ausländern der zweiten Generation im Betrachtungszeitraum kein Qualifikationsanstieg feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Wanderung Höherqualifizierter als Trend der europäischen Binnenmigration: eine empirische Untersuchung am Beispiel der deutschen IAB-Beschäftigtenstichprobe (1996)
Wolter, Achim; Wolburg, Martin;Zitatform
Wolter, Achim & Martin Wolburg (1996): Die Wanderung Höherqualifizierter als Trend der europäischen Binnenmigration. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der deutschen IAB-Beschäftigtenstichprobe. (Institut für Integrationsforschung Hamburg. Diskussionspapier 02/96), Hamburg, 47 S.
Abstract
"In der migrationswissenschaftlichen Literatur ist die Aussage verbreitet, daß das durchschnittliche Qualifikationsniveau der Migranten in Europa seit Anfang der 80er Jahre deutlich angestiegen ist. Das vorliegende Diskussionspapier untersucht den empirischen Gehalt dieser Aussage am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland. Auf der Basis der seit Anfang 1996 neu zur Verfügung stehenden IAB-Beschäftigtenstichprobe werden zunächst für 1975 bis 1990 die Entwicklung des Anteils Höherqualifizierter an allen in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländern sowie die spezifischen sozioökonomischen Charakteristika der höherqualifizierten Ausländer in Deutschland herausgearbeitet. Anschließend wird die gleiche Betrachtung für die Teilgruppe der neu in den deutschen Arbeitsmarkt eintretenden Migranten wiederholt. Dabei zeigt sich, daß der Anteil Höherqualifizierter in beiden Grundgesamtheiten über den Betrachtungszeitraum klar angestiegen ist. Im Vergleich lag der Anteil Höherqualifizierter unter den Migranten jedoch permanent höher als unter allen Ausländern. Demgegenüber unterscheiden sich die sozioökonomischen Charakteristika der höherqualifizierten Migranten in Deutschland nicht wesentlich von denen aller höherqualifizierten Ausländer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Lohnkurve von 1989: eine Mehrebenenanalyse zum Zusammenhang von regionalen Durchschnittslöhnen und der regionalen Arbeitslosenquote (1995)
Zitatform
Blien, Uwe (1995): Die Lohnkurve von 1989. Eine Mehrebenenanalyse zum Zusammenhang von regionalen Durchschnittslöhnen und der regionalen Arbeitslosenquote. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 2, S. 155-170.
Abstract
"Im Rahmen des IAB-Projektschwerpunkts 'Regionale Lohnstrukturen' wird der Zusammenhang zwischen Lohn und Arbeitslosigkeit untersucht. Dazu wird der Ansatz von Blanchflower und Oswald zur sogenannten 'Lohnkurve' getestet. Die Lohnkurve ist eine nichtlineare inverse Beziehung zwischen der regionalen Arbeitslosenquote und dem regionalen Lohnniveau: Hohe Arbeitslosigkeit verbindet sich mit niedrigen Löhnen. Die theoretische Fundierung des Zusammenhangs erfolgt über Verhandlungs- und Effizienzlohnmodelle. Der Test der Lohnkurve basiert auf Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe und auf Arbeitslosenquoten für Kreise und Länder der Bundesrepublik Deutschland (West) jeweils für 1989. Die verwendeten neuentwickelten Verfahren der Mehrebenenanalyse sind zur empirischen Mikrofundierung makro- und regionalökonomischer Zusammenhänge besonders gut geeignet. Derartige Methoden basieren auf Modellen mit zufälligen Koeffizienten. Die Ergebnisse bestätigen die Existenz einer Lohnkurve, die allerdings in der Bundesrepublik flacher als in anderen Ländern verläuft. Die Elastizität der Entlohnung im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit beträgt ca. -0.046 auf der Ebene von Ländern (oder -0,049 auf der Ebene von Kreisen). Der mit der Arbeitslosigkeit verbundene Erwartungswert für den Unterschied der Löhne zwischen Bremen und Baden-Württemberg beträgt demnach rund 5%. Der gefundene Zusammenhang ist zunächst rein statistisch, d.h. korrelativ zu interpretieren. Wie sich die regionalen Lohnniveaus bei sich ändernden regionalen Arbeitslosenquoten entwickeln, ist weiteren Untersuchungen vorbehalten, die derzeit vorbereitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede bei der Wiederbeschäftigung (1995)
Zitatform
Mavromaras, Kostas & Helmut Rudolph (1995): Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede bei der Wiederbeschäftigung. In: V. Steiner & L. Bellmann (Hrsg.) (1995): Mikroökonomik des Arbeitsmarktes (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 192), S. 139-169.
Abstract
In dem Beitrag "werden auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe Lohndifferentiale von vollzeitbeschäftigten Männern und Frauen bei ihrer Wiedereinstellung analysiert. Diese werden nach dem Verfahren von Oaxaca-Blinder in einen durch die personen- und arbeitsplatzbezogenen Merkmale erklärten Teil und einen unerklärten Teil, der mit Diskriminierung gleichgesetzt wird, aufgespalten; außerdem wird die Veränderung dieser Komponenten zwischen 1977 und 1987 ermittelt. Für die betrachteten Kohorten wird eine geschlechtsspezifische Lohndifferenz von über 30 Prozent gemessen, die nach den Autoren nur zu einem geringen Teil auf Unterschiede der geschlechtsspezifischen Qualifikation zurückzuführen ist. Die Verringerung der geschlechtsspezifischen Lohndifferenz zwischen 1982 und 1987 beruht nach diesen Schätzungen etwa zur Hälfte auf einer Abnahme der Lohndiskriminierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Recalls - Wiederbeschäftigung im alten Betrieb (1995)
Mavromaras, Kostas G.; Rudolph, Helmut;Zitatform
Mavromaras, Kostas G. & Helmut Rudolph (1995): Recalls - Wiederbeschäftigung im alten Betrieb. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 2, S. 171-194.
Abstract
"In dem Beitrag werden erstmalig Umfang und Verteilung von Recalls in der Bundesrepublik Deutschland untersucht und in Bezug zu den gesamten Einstellungsvorgängen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung gesetzt. Die empirischen Ergebnisse beruhen auf Auswertungen der IAB-Beschäftigungsprobe für die Jahre 1975-1990.
- Von 7,5 Mio. Arbeitsaufnahmen gegen Entgelt waren 1989 6,87 Mio. begonnene Beschäftigungsverhältnisse und 630.000 Fortsetzungen der Beschäftigung nach versicherungsrechtlichen Unterbrechungen, bei denen der Anspruch auf den Arbeitsplatz erhalten blieb;
- 1,2 Mio. Einstellungen entfielen auf die erstmalige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Arbeitnehmern;
- 5,67 Mio. Einstellungen wurden nach vorausgehender Arbeitslosigkeit oder Nicht-Erwerbstätigkeit vorgenommen. Darunter waren 821.000 Recalls in den zuletzt beschäftigenden Betrieb und 4,85 Mio. Betriebswechsel mit z.T. längerfristiger Nichtbeschäftigung.
Recalls machten also etwa 12% aller begonnenen Beschäftigungsverhältnisse aus. Sie fanden sich überwiegend in saisonabhängigen Wirtschaftszweigen und Außenberufen. Bei den Männern betrafen fast die Hälfte der Fälle Facharbeiter und Meister, bei den Frauen über 40% Teilzeitbeschäftigung. Mit Hilfe von rechtlichen und ökonomischen Kriterien wird eine Typologie der Recalls erstellt, nach der bei den Männern 30% saisonaler Beschäftigung, 30% Aushilfstätigkeiten, 20% konjunkturell bedingten Recalls und 18% Rückrufen nach längerer Nichterwerbstätigkeit ohne Leistungsbezug zugeordnet werden. Bei den Frauen verteilen sich die Rückrufe zu 60% auf Aushilfen, 10% Saisonbeschäftigung und je 15% auf Rückrufe aus konjunkturellen Gründen bzw. nach Nichterwerbstätigkeit. Bei den Männern wurden 2-3% der Recalls nach geförderten Fortbildungsmaßnahmen vorgenommen (Frauen weniger als 1%). Für Männer nimmt die Häufigkeit von Recalls in bezug auf die Einstellungen mit der Betriebsgröße ab, während Frauen in mittleren Betrieben die größte Rückrufchance haben. Die Verbreitung von Recalls nach Wirtschaftzweigen, Berufen und weiteren Merkmalen wird im Tabellenanhang dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufliche Mobilität zur Anpassung struktureller Diskrepanzen am Arbeitsmarkt (1994)
Velling, Johannes; Bender, Stefan;Zitatform
Velling, Johannes & Stefan Bender (1994): Berufliche Mobilität zur Anpassung struktureller Diskrepanzen am Arbeitsmarkt. (ZEW discussion paper 1994-19), Mannheim, 35 S., Anhang.
Abstract
Auf der Basis eines theoretischen Modells zur Bestimmung der wichtigsten Determinanten wurde die berufliche Mobilität am westdeutschen Arbeitsmarkt empirisch untersucht. Die Analyse wurde mit Daten der IAB-Stichprobe der Historikdatei auf der Basis eines eigens konzipierten Konzepts der beruflichen Mobilität für das Jahr 1989, in dem rund 13% der beschäftigten Arbeitnehmer den Beruf (auf 2-Stellen-Ebene) gewechselt haben, durchgeführt. Verschiedene Determinanten der beruflichen Mobilität wurden im Rahmen eines multi-variaten Proportional-Hazard Cox-Modells ermittelt. Demnach nimmt die Wahrscheinlichkeit eines beruflichen Wechsels mit dem Alter, einen besseren beruflichen Status und der Größe des Unternehmens ab. Eine längere Zeit der Erwerbslosigkeit sowie ein höheres Arbeitslosigkeitsrisiko machen einen Wechsel wahrscheinlicher. Der Lohnunterschied zwischen neuem und bisherigem Beruf, der insbesondere für freiwillige Berufswechsel von hoher Bedeutung ist, ist für Männer und junge Arbeitnehmer am größten. Bei außerbetrieblichen Wechseln hat sich darüberhinaus der Wechsel zu einer größeren Firma bezahlt gemacht, während bei betrieblichen Wechslern der Lohnanstieg mit zunehmender Größe der Firma höher ausfiel. (IAB2)
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Literaturhinweis
Berufliche Mobilität zur Anpassung struktureller Diskrepanzen am Arbeitsmarkt (1994)
Velling, Johannes; Bender, Stefan;Zitatform
Velling, Johannes & Stefan Bender (1994): Berufliche Mobilität zur Anpassung struktureller Diskrepanzen am Arbeitsmarkt. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 27, H. 3, S. 212-231.
Abstract
Auf der Basis eines theoretischen Modells zur Bestimmung der wichtigsten Determinanten wurde die berufliche Mobilität am westdeutschen Arbeitsmarkt empirisch untersucht. Die Analyse wurde mit Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe, die aus der Historikdatei der Bundesanstalt für Arbeit gezogen wurde, mit Hilfe eines eigenen Konzepts der beruflichen Mobilität für das Jahr 1989, in dem rund 13% der beschäftigten Arbeitnehmer den Beruf (auf 2-Stellen-Ebene der Berufsklassifikation) gewechselt haben, durchgeführt. Verschiedene Determinanten der beruflichen Mobilität wurden im Rahmen eines multivariaten Proportional Hazard Cox Modells ermittelt. Demnach wechseln ältere Arbeitnehmer mit gehobener Stellung im Beruf, die in einer großen Firma angestellt sind, weniger häufig den Beruf. Arbeitnehmer mit längerer Erwerbsunterbrechung sowie höherem Arbeitslosigkeitsrisiko sind dagegen beruflich mobiler. Die höhere Wechselwahrscheinlichkeit von Arbeitnehmern mit Universitätsabschluß oder zumindest Abitur ist zu einem großen Teil auf die Aufstiegsmobilität dieser Personengruppe zurückzuführen. Die geringe Wechselneigung von Frauen, die bei außerbetrieblichen Berufswechseln besteht, steht vermutlich in Zusammenhang mit Unterschieden zwischen typischen Männer- und Frauenberufen. Eine Unterteilung in außer- und innerbetriebliche Wechsler ergab darüber hinaus Unterschiede beim Einfluß des bisherigen Lohns und der Firmengröße. Arbeitnehmer mit höherem Lohn wechseln häufiger innerbetrieblich, dagegen weniger häufig den Betrieb selbst. Innerhalb einer größeren Firma scheint ein innerbetrieblicher Berufswechsel einfacher zu sein, Betriebswechsel finden dagegen weniger häufig statt. Die relative Häufigkeit vergangener Wechsel besitzt einen äußerst hohen Erklärungsgehalt für die gegenwärtige Wechselwahrscheinlichkeit. Die Berücksichtigung dieser Vielwechslereigenschaft führt sogar dazu, daß der negative Einfluß der Berufszugehörigkeitsdauer auf die Wechselwahrscheinlichkeit bis zur Insignifikanz abgeschwächt wird. Der Lohnunterschied zwischen neuem und bisherigem Beruf, der insbesondere für freiwillige Berufswechsler von hoher Bedeutung ist, ist für Männer und junge Arbeitnehmer am größten. Bei längerer Berufszugehörigkeitsdauer sowie längerer Erwerbsunterbrechung fiel er dagegen geringer aus, auch Vielwechsler konnten eine geringere Lohndifferenz realisieren. Der höchste Lohnanstieg konnte durch den Erwerb einer Zusatzqualifikation in Form eines Hochschulabschlusses oder des Meistertitels sowie durch den Wechsel zu einer größeren Firma realisiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
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- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
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- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
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- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
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- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
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- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
