PASS-Literatur
Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
-
Literaturhinweis
Using the datasets (2011)
Zitatform
Gebhardt, Daniel & Mark Trappmann (2011): Using the datasets. In: A. Bethmann & D. Gebhardt (Hrsg.) (2011): User Guide "Panel Study Labour Market and Social Security" (PASS) : Wave 3 (FDZ-Datenreport, 04/2011 (en)), S. 62-107.
Abstract
This chapter gives information about the key variables and their connection to the structure of the scientific use file, the registered data (household and person), spell data (on houshold and individual level), the use of cross-sectional and longitudinal weights, the generated variables (Variables generated due to coding of open-ended survey questions, Variables generated due to harmonisation, Variables generated due to dependent interviewing, Constant characteristics, Simple generated variables, Theory-based construct variables) and constant characteristics (Variables which are assumed not to change over time e.g. gender, half year of birth and migration backround. (IAB)
Weiterführende Informationen
Here you find the report. -
Literaturhinweis
Same but different: work values in Germany (2011)
Hohenleitner, Ingrid; Tolciu, Andreia;Zitatform
Hohenleitner, Ingrid & Andreia Tolciu (2011): Same but different: work values in Germany. In: Hamburg review of social sciences, Jg. 5, H. 3, S. 1-25.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der aktuellen Sozialstaatsdebatte und aufgrund des Mangels an Studien, die neben finanziellen Arbeitsanreizen auch nicht-monetäre Arbeitsmotive einbeziehen, wird in diesem Beitrag untersucht, ob, in welcher Form und mit welcher Ausprägung unterschiedliche Bevölkerungsgruppen Arbeit wertschätzen. In der nach Erwerbsstatus differenzierten Analyse wird ein besonderer Schwerpunkt auf Erwerbslose und ALG-II-Empfänger gelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass es neben erheblichen Unterschieden in den Arbeitseinstellungen verschiedener Erwerbsgruppen, auch immer noch eine signifikante Ost-West Diskrepanz hinsichtlich der Arbeitsmotivation gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Methodenbericht Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS: 4. Erhebungswelle - 2010 (Haupterhebung) (2011)
Jesske, Birgit; Quandt, Sylvia;Zitatform
Jesske, Birgit & Sylvia Quandt (2011): Methodenbericht Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS. 4. Erhebungswelle - 2010 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 08/2011 (de)), Nürnberg, 137 S.
Abstract
"Das IAB hat infas im Herbst 2009 mit der Durchführung der vierten Erhebungswelle im PASS beauftragt. Der vorliegende Methodenbericht beschreibt die Zusammensetzung der Stichprobe aus Bestands- und Auffrischungsadressen (Kapitel 2), die Befragungspersonen der Studie (Kapitel 3) und geht auf die Erhebungsinstrumente ein, die neben den Hauptinstrumenten für Haushalts- und Personen- bzw. Seniorenfragen auch einen Kontaktierungsfragebogen und eine Matrix zur Erfassung der Haushaltszusammensetzung umfassen (Kapitel 4). In Kapitel 5 erfolgt eine ausführliche Beschreibung der Durchführung der Erhebungen (Kapitel 5) sowie eine Dokumentation der Feldergebnisse der vierten Erhebungswelle (Kapitel 6). Kapitel 7 dieses Methodenberichts enthält eine detaillierte Ausführung über den eingesetzten Interviewerstab und die Qualitätssicherung während der Feldphase. Der vorliegende Methodenbericht enthält alle Schritte der Haupterhebung der 4. Welle. Der Haupterhebung vorgeschaltet war die Durchführung eines gesonderten Pretests. Die Arbeiten und Ergebnisse dieses Pretests werden in einem Pretestbericht gesondert dokumentiert. Neben der Durchführung der Felderhebungen hat das IAB infas mit der Datenaufbereitung und der Gewichtung beauftragt. Die weiteren Schritte für Datenaufbereitung und Gewichtung der 4. Welle werden im wellenspezifischen Datenreport ausführlich beschrieben und dokumentiert. Alle verwendeten Erhebungsmaterialien werden im Anhang dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen zum Panel "Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung". -
Literaturhinweis
Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" - Die PASS Campus Files: Datensätze für den Einsatz in der Lehre (2011)
Zitatform
Kirchner, Antje & Lutz Gschwind (2011): Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" - Die PASS Campus Files. Datensätze für den Einsatz in der Lehre. (FDZ-Datenreport 06/2011), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Ausschließlich für die Nutzung in der akademischen Lehre an Hochschulen oder Forschungsinstituten hat das IAB Campus Files (CF), also absolut anonymisierte Daten, des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) erzeugt. Der Datenreport gibt einen kurzen Überblick über die Campus Files und die Einschränkungen im Umgang mit diesen.
Der Querschnitt-Campus File (QCF) umfasst ausschließlich Querschnittsdaten der Welle 1 des PASS SUF und enthält ein umfangreicheres Merkmalsspektrum als der Längsschnitt-Campus File (LCF). Der Längsschnitt-Campus File beinhaltet auf der einen Seite zwar weni-ger Merkmale, erlaubt jedoch das Arbeiten im Längsschnitt basierend auf den Wellen 1-3 des PASS SUF." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie weitere Informationen zum Datensatz PASS -
Literaturhinweis
Grundsicherung und Einkommensarmut: Bedürftige Kinder und ihre Lebensumstände (2011)
Zitatform
Lietzmann, Torsten, Silke Tophoven & Claudia Wenzig (2011): Grundsicherung und Einkommensarmut: Bedürftige Kinder und ihre Lebensumstände. (IAB-Kurzbericht 06/2011), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Kinder stehen seit längerem im Fokus der Armutsforschung. In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass sie in besonderer Weise von Armut und ihren Folgen betroffen sind. In Deutschland lebt fast jedes vierte Kind in einem Haushalt, der einkommensarm ist und/oder Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) bezieht. In diesem Bericht wird untersucht, wie viele Kinder bedürftig sind und was das für ihre Lebensumstände bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Kinder und Arbeitsmarktintegration der Eltern - und die Rolle der Kinderbetreuung (2011)
Lietzmann, Torsten ; Tagung der Evangelischen Akademie Loccum "Die Schnittstellen von SGB II und SGB VIII Kinderbetreuungund Arbeitsmarktintegration als Win-Win-Situation" vom 14. bis 15. April 2011. Workshop im Rahmen des Dialogprojektes "Bund und Kommunen in der Umsetzung von 'Hartz IV'", ;Zitatform
Lietzmann, Torsten (2011): Kinder und Arbeitsmarktintegration der Eltern - und die Rolle der Kinderbetreuung. In: J. Lange (Hrsg.) (2011): Die Schnittstellen von SGB II und SGB VIII : Kinderbetreuung und Arbeitsmarktintegration als Win-Win-Situation (Loccumer Protokolle, 2011,18), S. 9-29.
Abstract
"In dem Beitrag soll gezeigt werden, welche Relevanz die Erwerbstätigkeit von Müttern für die finanzielle Situation von Familien und Kindern besitzt (Abschnitt 2). Darauf aufbauend wird beschrieben, von welchen Faktoren eine Erwerbstätigkeit der Mutter (Abschnitt 3) abhängt und was die Bedürftigkeit von Müttern laut dem SGB II bestimmt (Abschnitt 4). Dabei wird die Kinderbetreuung in zwei Aspekten berücksichtigt: zum Einen als Kinderbetreuungsaufwand, der im Haushalt zu leisten ist. Dieser setzt sich aus dem Alter des jüngsten Kindes und der Anzahl der Kinder zusammen. Es wird geprüft, wie dieser Betreuungsaufwand die Bedürftigkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mutter erwerbstätig ist, beeinflusst. Zum anderen werden die bisherigen Erkenntnisse erörtert, wie die Verfügbarkeit öffentlicher Kinderbetreuung auf die beiden betrachteten Aspekte (Erwerbstätigkeit und Transferleistungsbezug) wirkt (Abschnitt 5) und wer die noch knappen Betreuungsplätze in Deutschland in Anspruch nehmen kann (Abschnitt 6)." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten (2011)
Lukas, Waldemar;Zitatform
Lukas, Waldemar (2011): Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten. (Forschungsgruppe des Bundesamtes. Working paper 39), Nürnberg, 106 S.
Abstract
"Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Situation der Migranten im Niedriglohnsektor des Arbeitsmarktes, wobei sich der Blick sowohl auf Ausländer als auch auf weitere Personen mit Migrationshintergrund, wie (Spät-)Aussiedler und Kinder von Zuwanderern, richtet. Zudem werden die Beschäftigungsmöglichkeiten für Geduldete und Bleibeberechtigte im Niedriglohnsektor untersucht. Die verwendeten Daten sind dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) entnommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wechsel des Erhebungsinstituts und Adressweitergabe mit Widerspruchsverfahren im IAB-Haushaltspanel PASS: ein Praxisbericht (2011)
Müller, Gerrit;Zitatform
Müller, Gerrit (2011): Wechsel des Erhebungsinstituts und Adressweitergabe mit Widerspruchsverfahren im IAB-Haushaltspanel PASS. Ein Praxisbericht. In: Methoden, Daten, Analysen, Jg. 5, H. 2, S. 207-226., 2011-04-18.
Abstract
"Wechsel des Erhebungsinstituts zwischen den Erhebungswellen einer wissenschaftlichen Panelstudie sind selten. Die möglichen Effekte eines solchen Institutswechsels sind im Vorhinein schwer abzuschätzen und methodisch kaum untersucht. Zudem erschweren in der Praxis datenschutzrechtliche Anforderungen einen Institutswechsel. So wurde, wie bei den meisten akademischen Studien in der Bundesrepublik üblich, auch den in PASS (Panel 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung') zu befragenden Haushalten in einem vorab versandten Merkblatt zum Datenschutz zugesagt, dass Name und Anschrift der Befragten nicht an Dritte weitergegeben werden. Um nicht gegen diese Zusage zu verstoßen, war es geboten, alle teilnehmenden Haushalte über den anstehenden Institutswechsel zu informieren und diesen eine explizite, für sie kostenlose, Widerspruchsmöglichkeit gegen die Weitergabe ihrer Daten an das neue Erhebungsinstitut einzuräumen. Diesbezüglich werden im Folgenden Vorgehensweise und Erfahrungen beschrieben, die unter Umständen auch für andere Panelstudien bei zukünftigen Institutswechseln von Relevanz sein könnten. Dabei werden insbesondere Ausmaß und Struktur der Panelausfälle durch Widerspruch gegen eine Adressweitergabe näher untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Müller, Gerrit; -
Literaturhinweis
Design of the study (2011)
Zitatform
Trappmann, Mark, Gerrit Müller & Arne Bethmann (2011): Design of the study. In: A. Bethmann & D. Gebhardt (Hrsg.) (2011): User Guide "Panel Study Labour Market and Social Security" (PASS) : Wave 3 (FDZ-Datenreport, 04/2011 (en)), S. 12-19.
Abstract
"By establishing the panel study 'Labour Market and Social Security' (PASS), the Institute for Employment Research (IAB) is setting up a new database that creates a new empirical basis for research into the labour market, the welfare state and poverty in Germany. The survey pays particular attention to the dynamics of households in receipt of benefits in accordance with the Social Code Book II (SGB II). An adequate survey design has to be tailored to the research demands and the population to be surveyed. The most important decisions that were taken in PASS are those for a prospective longitudinal design and for conducting it as a household survey. The main research questions require longitudinal data: They ask for determinants of inflows into and outflows from benefit receipt or for changes in attitudes, action taken or the material situation before and after the beginning of benefit receipt. The only adequate design to answer such questions is the panel design where the same units of observation are asked to answer the same questions in repeated waves. In PASS the period of time between two consecutive waves was - based on expectations on how quickly important target variables change - devised to be one year. In chapter 3, the design, sampling procedure and several special characteristics of the survey design will be described. In section 3.3 the reader will find information on the sampling design, while section 3.3 contains other design aspects like mode, interview languages, interviewer trainings etc." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Here you find the report. -
Literaturhinweis
Weighting (2011)
Zitatform
Trappmann, Mark (2011): Weighting. In: A. Bethmann & D. Gebhardt (Hrsg.) (2011): User Guide "Panel Study Labour Market and Social Security" (PASS) : Wave 3 (FDZ-Datenreport, 04/2011 (en)), S. 51-61.
Abstract
"This chapter contains information on the concept and process of constructing and calculating the weights (creation of the design weights, the weighting datasets and the variables included) in PASS." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Here you find the report. -
Literaturhinweis
Subjektive Auswirkungen aktivierender Arbeitsmarktpolitik: Ein-Euro-Jobs als sozialintegrative Maßnahme? (2011)
Zitatform
Wulfgramm, Melike (2011): Subjektive Auswirkungen aktivierender Arbeitsmarktpolitik. Ein-Euro-Jobs als sozialintegrative Maßnahme? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 57, H. 2, S. 175-197. DOI:10.1515/zsr-2011-0204
Abstract
"Neben den objektiv messbaren Folgen für die finanzielle Situation der Betroffenen geht Arbeitslosigkeit mit gravierenden psychosozialen Auswirkungen einher. So sinken die Lebenszufriedenheit sowie der soziale Status, und gesellschaftliche Ausgrenzungsprozesse finden statt. Diese Studie geht der Frage nach, inwiefern arbeitsmarktpolitische Aktivierungsprogramme diesen Prozessen entgegenwirken und sozialintegrative und psychosoziale Funktionen von Arbeit erfüllen können. Während die untersuchten Ein-Euro-Jobs das gesellschaftliche Teilhabegefühl der Teilnehmer erhöhen, ändern sie nichts an der niedrigen sozialen Stellung der befragten Hartz-IV-Empfänger. Der Lebenszufriedenheitseffekt der Maßnahmeteilnahme ist zwar positiv, bleibt aber deutlich hinter dem Effekt regulärer Beschäftigung zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Can activating labour market policy offset the detrimental life satisfaction effect of unemployment? (2011)
Zitatform
Wulfgramm, Melike (2011): Can activating labour market policy offset the detrimental life satisfaction effect of unemployment? In: Socio-economic review, Jg. 9, H. 3, S. 477-501. DOI:10.1093/ser/mwr006
Abstract
"Unemployment has persistently been found to severely decrease the life satisfaction of individuals. Even after income and other socioeconomic characteristics are controlled for, the employment status remains an important determinant of happiness, pointing to non-pecuniary functions of work. But what effect does labour market policy have? Can the psychosocial functions of work be fulfilled by activation measures, offsetting the detrimental life satisfaction effect of unemployment? Analysing panel data, this paper shows that the biggest German activation programme 'One-Euro-Job' is connected to a level of life satisfaction that is significantly higher than the one of respective unemployed welfare benefit recipients. This effect is especially strong if participants perceive the measure to match their personal skills and to increase their future employment chances, but vanishes if participants perceive it as degrading. In total, satisfaction scores of participants do not match the level of the regularly employed. In contrast to these pronounced differences in cross-sectional analyses, longitudinal models show similar effects but are less statistically robust, pointing to certain selection biases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Data from the Federal Employment Agency (2010)
Bender, Stefan; Möller, Joachim;Zitatform
Bender, Stefan & Joachim Möller (2010): Data from the Federal Employment Agency. In: German Data Forum & Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (Hrsg.) (2010): Building on progress : expanding the research infrastructure for the social, economic, and behavioral sciences. Vol. 2, S. 943-958.
Abstract
Das Angebot an deutschen Mikrodaten für die Arbeitsmarktforschung ist in den letzten Jahren rasch gewachsen. In dem Beitrag wird diese Entwicklung dargestellt. Drei Aspekte stehen dabei im Mittelpunkt: die Etablierung von Forschungsdatenzentren, die Entwicklung neuer Anonymisierungstechniken für Betriebsdaten sowie die Fülle wissenschaftlicher Forschungsvorhaben und Evaluationsstudien von Arbeitsmarktprogrammen auf der Grundlage prozessproduzierter Daten infolge der Reformen des Arbeitsmarktes, insbesondere nach der Reform des SGB II. In allen drei Bereichen sind deutliche Fortschritte zu verzeichnen - hinsichtlich der Verfügbarkeit geeigneter Daten, beispielsweise durch die Kombination unterschiedlicher Datensätze. Dennoch lässt sich noch manches verbessern. Für zukünftige Entwicklungen werden drei Schwerpunkte empfohlen: (1) der Einfluss von Wissenschaftlern auf die Produktion der Daten; (2) kombinierbare Datensätze (auch auf internationaler Ebene), und (3) die Schaffung einer internationalen Infrastruktur für den Datenzugang. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim;Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation des 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Welle 3 (2008/2009) (2010)
Berg, Marco; Marwinski, Karen; Cramer, Ralph; Jesske, Birgit; Gebhardt, Daniel; Wetzel, Martin ; Dickmann, Christian; Wenzig, Claudia; Gilberg, Reiner;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Karen Marwinski, Daniel Gebhardt, Claudia Wenzig & Martin Wetzel (2010): Codebuch und Dokumentation des 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Welle 3 (2008/2009). (FDZ-Datenreport 06/2010 (de)), Nürnberg, 197 S.
Abstract
"Dieser Datenreport gibt einen Überblick über die dritte Befragungswelle des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS), für die zwischen Dezember 2008 und August 2009 13.439 Personen in 9.535 Haushalten befragt wurden. Mit dem vorliegenden Datenreport der 3. Welle wurde erstmalig der Report in zwei Bestandteile aufgeteilt: 1. der wellenspezifische Datenreport (inkl. Codebuch) und 2. der wellenübergreifende User Guide.
Der vorliegende Datenreport soll die wellenbezogenen Aspekte der Studie dokumentieren. Nach einem Kurzüberblick zu den Neuerungen und Besonderheiten der 3. Welle (Kapitel 1.3) werden die zentralen Kennzahlen zu Stichprobe und Ausschöpfungsquoten der 3. Welle berichtet (Kapitel 2). Weiterhin werden die Schritte der Datenaufbereitung und die dabei getroffenen Entscheidungen erläutert (Kapitel 5) sowie ein Überblick über die generierten Variablen gegeben (Kapitel 4). Zusätzlich wird das Gewichtungsverfahren vorgestellt (Kapitel 6). In den gesonderten Tabellenbänden werden die Häufigkeiten aller im Scientific Use File enthaltenen Variablen, unterteilt nach den jeweiligen Datensätzen, aufgelistet, die in Welle 3 erhoben wurden (Band II bis Band V)." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Wenzig, Claudia; -
Literaturhinweis
Codebook and documentation of the panel study 'Labour Market and Social Security' (PASS): Datenreport wave 3 (2010)
Berg, Marco; Wetzel, Martin ; Dickmann, Christian; Gebhardt, Daniel; Cramer, Ralph; Wenzig, Claudia; Gilberg, Reiner; Jesske, Birgit; Marwinski, Karen;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Karen Marwinski, Daniel Gebhardt, Claudia Wenzig & Martin Wetzel (2010): Codebook and documentation of the panel study 'Labour Market and Social Security' (PASS). Datenreport wave 3. (FDZ-Datenreport 06/2010 (en)), Nürnberg, 200 S.
Abstract
"This wave-specific Datenreport aims to document the wave-related aspects of the study4. Following a short overview of the innovations and characteristics of the third wave (Chapter 1.3.), the key figures on samples and response rates of the third wave are reported (Chapter 2). Moreover, the steps of data preparation and the decisions made as part of this process are described (Chapter 5) and an overview of the variables generated is presented (Chapter 4). Additionally, the weighing procedure is presented (Chapter 6). The separate table reports list the frequencies of all variables included in the scientific use file that were recorded in wave 3, divided into their respective datasets (Volume II to Volume V)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Wenzig, Claudia; -
Literaturhinweis
Hartz IV-Empfänger/innen mit Migrationshintergrund: Definition und Struktur (2010)
Zitatform
Brussig, Martin, Bruno Kaltenborn & Nina Wielage (2010): Hartz IV-Empfänger/innen mit Migrationshintergrund. Definition und Struktur. In: M. Knuth (Hrsg.) (2010): Arbeitsmarktintegration und Integrationspolitik - zur notwendigen Verknüpfung zweier Politikfelder : eine Untersuchung über SGB II-Leistungsbeziehende mit Migrationshintergrund, S. 43-59.
Abstract
"Unter den SGB II-Leistungsempfängerinnen und -empfängern ist der Ausländeranteil mit ca. 18% etwa doppelt so hoch wie in der übrigen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Legt man ein weiter gefasstes Verständnis von 'Migrationshintergrund' zugrunde, dann weisen - abhängig von der Datengrundlage und dem Erhebungszeitpunkt - mehr als ein Viertel der Arbeitslosengeld II-Empfänger/innen einen Migrationshintergrund auf. In Westdeutschland haben drei von acht, in Ostdeutschland hat einer von acht erwerbsfähigen Hilfebedürftigen einen Migrationshintergrund. Zwei Drittel der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund in Deutschland haben keine deutsche Staatsbürgerschaft. Insgesamt stellen erwerbsfähige Hilfebedürftige mit Migrationshintergrund damit vor allem im Westen eine auch quantitativ relevante Herausforderung für die Grundsicherung für Arbeitsuchende dar. Bei der hier verwendeten Aufteilung nach Herkunftsgruppen sind Personen aus den mittel- und osteuropäischen Staaten (einschließlich GUS) unter den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund - noch vor türkischen Zuwanderinnen und Zuwanderern und deren Nachkommen - die zahlenmäßig größte Gruppe. Hierin sind auch (Spät-) Aussiedler/innen eingeschlossen, die sowohl in der amtlichen Statistik als auch in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nicht bzw. nur teilweise identifizierbar sind. In Westdeutschland hat etwa jede/r Siebte SGB-II-Leistungsbezieher/in einen mittel- oder osteuropäischen Migrationshintergrund, aber nur etwa jede/r Zehnte einen türkischen Migrationshintergrund. Die Hilfequote von Migrantinnen und Migranten ist mit 18% bis 19% etwa doppelt so hoch wie die von Deutschen ohne Migrationshintergrund. Sie ist besonders hoch unter Personen und deren Nachkommen aus Mittel- und Osteuropa (einschließlich GUS) (28%) und relativ niedrig unter Personen aus den ehemaligen südeuropäischen Anwerbeländern (ohne Türkei). Die soziodemographische Struktur der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund unterscheidet sich kaum von der Struktur der Migrantenbevölkerung in Deutschland insgesamt und ist im Zeitverlauf relativ konstant." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
IAB-Haushaltspanel im Niedrigeinkommensbereich Welle 3 (2008/09): Methoden- und Feldbericht (2010)
Zitatform
Büngeler, Kathrin, Miriam Gensicke, Josef Hartmann, Robert Jäckle & Nikolai Tschersich (2010): IAB-Haushaltspanel im Niedrigeinkommensbereich Welle 3 (2008/09). Methoden- und Feldbericht. (FDZ-Methodenreport 10/2010 (de)), Nürnberg, 113 S.
Abstract
"PASS soll eine Datengrundlage schaffen, die es ermöglicht, Funktionsweise und Folgen des Sozialleistungssystems SGB II auf der Ebene der betroffenen Haushalte zu untersuchen. Dazu müssen die Lebens- und Problemlagen von Leistungsempfängern und Personen einer Kontrollgruppe über einen längeren Zeitraum hinweg erfasst werden.
Die ersten beiden Wellen des Panels wurden von Herbst 2006 bis Herbst 2008 durchgeführt, die dritte Welle startete im Herbst 2008 und wird mit dieser Berichterstattung Ende 2009 abgeschlossen sein. In der dritten Welle wurde die Stichprobe der Leistungsbeziehenden wiederum um Bedarfsgemeinschaften ergänzt, die nach den Zeitpunkten der Stichprobenziehung für die erste und zweite Welle neu in den Leistungsbezug eingetreten sind. Für die bevölkerungsrepräsentative Stichprobe der Kontrollgruppe wurde dagegen auf eine Auftstockung verzichtet, da anzunehmen ist, dass einerseits Veränderungen in der Grundgesamtheit durch die Stichprobe abgebildet werden und dass andererseits auf Migration basierende Entwicklungen innerhalb des kurzen Zeitraums vernachlässigbar sind.
In dem folgenden Bericht dokumentieren wir die verschiedenen Schritte der Feldarbeit und deren Ergebnisse. Das zweite Kapitel geht kurz auf den Pretest ein. Das dritte Kapitel stellt die Feldarbeit während der Hauptuntersuchung dar und gibt sowohl einen Überblick über den Ablauf und die Organisation als auch über den Rücklauf und die Ausschöpfung. Im Anschluss daran wird im vierten Kapitel die Datenaufbereitung erläutert. Dazu gehört auf der einen Seite die Erstellung einheitlicher Datensätze und auf der anderen Seite die Datenprüfung. Daneben wird kurz die Vercodung der offenen Angaben zur beruflichen Tätigkeit und zum Wirtschaftszweig beschrieben. Im abschließenden fünften Kapitel wird die Gewichtung behandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The relation between life satisfaction and the material situation: a re-evaluation using alternative measures (2010)
Zitatform
Christoph, Bernhard (2010): The relation between life satisfaction and the material situation. A re-evaluation using alternative measures. In: Social indicators research, Jg. 98, H. 3, S. 475-499. DOI:10.1007/s11205-009-9552-4
Abstract
Eines der überraschendsten Forschungsergebnisse ist der schwache Zusammenhang zwischen der materiellen Situation eines Individuums und seinem subjektiven Wohlbefinden. In jüngster Zeit wurde deshalb verstärkt danach gefragt, ob das Einkommen als Indikator für die materielle Situation ausreichend ist. Vor diesem Hintergrund wird gezeigt, dass unter Einbeziehung alternativer Maße für die materielle Situation der Zusammenhang zwischen der materiellen Situation und subjektiven Wohlbefinden wohl doch stärker ausfällt. Der Autor gibt einen Überblick über verschiedene Ansätze zur Messung der materiellen Situation und schlägt die Anwendung eines sogenannten Deprivations-Ansatzes aus der Armutsforschung vor. Er argumentiert, dass sich dieser besser als Einkommen oder Vermögen zur Analyse des genannten Zusammenhangs eignet. Diese Hypothese wird anhand von drei verschiedenen deutschen Datensätzen überprüft. Es zeigt sich, dass in allen Fällen Deprivations-Maße besser zur Erklärung von Unterschieden im subjektiven Wohlbefinden geeignet sind. Da beide Ansätze unterschiedliche Aspekte der materiellen Situation aufzeigen, wird eine Kombination beider Ansätze als Alternative vorgeschlagen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Panelerhebungen der amtlichen Statistik als Datenquellen für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (2010)
Zitatform
Gramlich, Tobias, Tobias Bachteler, Bernhard Schimpl-Neimanns & Rainer Schnell (2010): Panelerhebungen der amtlichen Statistik als Datenquellen für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv. AStA, Jg. 4, H. 3, S. 153-183. DOI:10.1007/s11943-010-0083-x
Abstract
"Paneldaten haben gegenüber Querschnittsdaten zahlreiche Vorteile. Amtliche Daten sind zudem eine wichtige Quelle für die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Viele amtliche Datenerhebungen sind als Panel konzipiert und durchgeführt oder können zu Panels zusammengefügt werden. Diese Arbeit gibt eine Übersicht über die Panelerhebungen oder zu Panels aufbereiteten Einzeldatensätze von Haushalten oder Personen der deutschen amtlichen Statistik und beschreibt Erhebungsinhalte, Stichprobe sowie Zugangsmöglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The Research Data Centre of the German Federal Employment Agency: data supply and demand between 2004 and 2009 (2010)
Heining, Jörg;Zitatform
Heining, Jörg (2010): The Research Data Centre of the German Federal Employment Agency: data supply and demand between 2004 and 2009. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 4, S. 337-350. DOI:10.1007/s12651-009-0025-7
Abstract
"Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde 2004 gegründet. Seine Hauptaufgabe besteht darin, externen Forschern den Zugriff auf die Mikrodaten der BA und des IAB unter Anwendung von standardisierten und transparenten Regeln zu ermöglichen. Fünf Jahre nach seiner Gründung wird das FDZ als Produzent von innovativen Datenprodukten wahrgenommen und hat sich zu einem erkennbaren Bestandteil der Forschungslandschaft entwickelt. Das FDZ ist außerdem zunehmend mit anderen Datenproduzenten vernetzt und treibt die weitere Internationalisierung von Datenprodukten und Datenzugängen voran." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Heining, Jörg;
