Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Rahmen beruflicher Rehabilitation
Für Personen, die durch Krankheit oder Behinderung mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind, ist berufliche Rehabilitation ein Weg, selbstbestimmt und unterstützt zu nachhaltiger beruflicher Reintegration und gesellschaftlicher Teilhabe zu finden. Zur Arbeitsmarktsituation von Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach einer Rehabilitationsmaßnahme bietet diese Infoplattform einen Überblick zum Forschungsstand und weiterführende Links zu Projekten und Institutionen.
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Literaturhinweis
Rechtsrahmen für Rehabilitation, Beschäftigung und Integration der Behinderten in Polen (2004)
Piotrowski, Wlodzimierz;Zitatform
Piotrowski, Wlodzimierz (2004): Rechtsrahmen für Rehabilitation, Beschäftigung und Integration der Behinderten in Polen. In: Behindertenrecht, Jg. 43, H. 6, S. 161-170.
Abstract
Der Beitrag beschreibt die Rechtslage in Bezug auf Rehabilitation, Beschäftigung und Integration der Behinderten in Polen seit den 1980er Jahren. Die Lage der Behinderten ist schwierig, einerseits wegen der sehr hohen Arbeitslosigkeit (mehr als 18 Prozent) und andererseits wegen eines erheblichen Haushaltsdefizit des Staates, was die Aufwendungen für soziale Leistungen beschränkt. Im Vergleich zu früheren Jahren macht sich eine deutliche Intensivierung der Aktivität der Sozialpolitikträger sichtbar, die für die Aufgaben im Bereich der Rehabilitation und Beschäftigung der Behinderten berufen worden sind, was zu einer offensichtlichen Verbesserung der Lage der Behinderten sowohl in der Stadt als auch auf dem Land geführt hat. Erheblich mehr jugendliche Behinderte nehmen die Möglichkeit der allgemeinen und beruflichen Ausbildung in Anspruch, deutlicher wird auch ihre Beteiligung am sozialen Leben, insbesondere am Sport und am kulturellen Leben im breiteren Sinne. Unzureichend ist die Beteiligung der Behinderten am öffentlichen Leben: es gibt sie weder im Parlament noch in den Organen der lokalen Selbstverwaltung. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sozialpolitik in Bezug auf Behinderte ohne Beteiligung ihrer Vertreter betrieben wird. Diese Beteiligung resultiert nicht aus der Ausübung der gesetzlichen Garantien, sondern aus 'dem guten Willen der Regierungen', die die Probleme der Behinderten in einem immer größeren Ausmaß wahrnehmen. (IAB)
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Literaturhinweis
Rehabilitandenzufriedenheit und Ergebnisse im Bereich der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Projekt-Bericht (2004)
Radoschewski, F. M.; Müller-Fahrnow, W.; Hansmeier, Thomas;Zitatform
Radoschewski, F. M., Thomas Hansmeier & W. Müller-Fahrnow (2004): Rehabilitandenzufriedenheit und Ergebnisse im Bereich der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Projekt-Bericht. Berlin, 68 S.
Abstract
"Entwicklung eines katamnestischen Erhebungsbogens zur Patientenzufriedenheit und zu den Ergebnissen im Bereich der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Das Projekt ist Teil der Entwickelung des Qualitätssicherungssystems der Rentenversicherungsträger bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation). Die wahrgenommene Qualität von Leistungen zur Teilhabe und deren Bewertung aus Sicht der Leistungsberechtigten ist ein wesentliches Merkmal von Qualitätssicherung. Um dies in der Routine kontinuierlich zu ermitteln und zu analysieren, wird ein standardisierter Fragebogen zur katamnestischen Erhebung entwickelt. Unter Nutzung inhaltlicher und instrumenteller Erfahrungen aus thematisch relevanten empirischen Erhebungen wird ein modularer Fragebogen entwickelt und in Pilotstudien (Rehabilitanden der BfA und der LVAen Westfalen und Rheinprovinz) getestet. Nach Prüfung der Messeigenschaften und Praktikabilität wird das Fragebogeninstrument präzisiert. Zu den Aufgaben des Projektes gehören neben der Bereitstellung des entwickelten Instruments auch Vorschläge für die Durchführung der Befragung in der Routine (Zielgruppen, Stichproben, Zeitregime) und inhaltliche Vorschläge zur statistischen Auswertung und Aufbereitung der Befragungsergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selbstkompetenz - Weg und Ziel der Rehabilitation: 13. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 8. bis 10. März 2004 in Düsseldorf (2004)
Zitatform
(2004): Selbstkompetenz - Weg und Ziel der Rehabilitation. 13. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 8. bis 10. März 2004 in Düsseldorf. (DRV-Schriften 52), Frankfurt am Main, 616 S.
Abstract
Der Sammelband zielt darauf, die Qualität der sozialmedizinischen Begutachtung für die gesetzliche Rentenversicherung zu fördern und die Gleichbehandlung der Versicherten durch einheitliche medizinische Beurteilungskriterien zu gewährleisten. Leitbild ist die Förderung der Selbstkompetenz und Befähigung der Patienten. In einem allgemeinen Teil wird der Rahmen der Rehabilitation dargestellt. Die einzelnen Beiträge behandeln Assessmentinstrumente, Qualitätsmanagement, Bedarfsbestimmung, Nachsorge, medizinische und berufliche Rehabilitation, Gesundheitsbildung und Patientenschulung, Reha vor der Rente, sozialmedizinische Begutachtung sowie ökonomische und rechtliche Aspekte. In einem speziellen Teil steht die Rehabilitation bei einzelnen Krankheitsbildern bzw. Zielgruppen im Mittelpunkt (Kardiologie, Neurologie, Orthopädie, Onkologie, chronische Atemwegserkrankungen, Gastroenterologie und Endokrinologie, psychische und psychosomatische Störungen, Kinder und Jugendliche). Besondere Bedeutung wird auf die Herausarbeitung der Begutachtungs- bzw. Beurteilungskriterien gelegt. Hierbei werden auch die neuen diagnostischen und therapeutischen Verfahren berücksichtigt und mit Hilfe des Denkmodells der 'Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit' (ICF) die entscheidenden Parameter für die Beurteilung des Leistungsvermögens beschrieben und bewertet. Der Band richtet sich vorrangig an sozialmedizinische Gutachter im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung, insbesondere an Fortgeschrittene und Experten, berücksichtigt aber auch die Bedürfnisse von Begutachtungseinsteigern. (IAB)
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Literaturhinweis
Individuelle Wege ins Arbeitsleben: Abschlussbericht zum Projekt "Bestandsaufnahme zur Rehabilitation psychisch Kranker" (2004)
Zitatform
(2004): Individuelle Wege ins Arbeitsleben. Abschlussbericht zum Projekt "Bestandsaufnahme zur Rehabilitation psychisch Kranker". (Aktion psychisch Kranke), Bonn: Psychiatrie-Verlag, 432 S.
Abstract
Der Abschlussbericht des Projektes 'Bestandsaufnahme zur Rehabilitation psychisch Kranker' enthält eine zusammenfassende Übersicht zu zentralen Strukturproblemen des bestehenden Systems und grundsätzliche Überlegungen zur Teilhabe von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen am Arbeitsleben. Die Teilhabe am Arbeitsleben wird als vorrangiges Ziel bestimmt. Aus den identifizierten Strukturproblemen werden Anforderungen an die Weiterentwicklung zu einer personenzentrierten Organisation und Ausgestaltung von Hilfen abgeleitet. Die Überwindung strukturbedingter Verschwendung und die Einhaltung definierter Qualitätskriterien werden gefordert. Empfehlungen für legislative Änderungen beziehen sich unter anderem auf die Verbesserung der Koordinierung der Leistungen, auf die Absicherung einer leistungsträgerübergreifenden Beratung und Betreuung, auf die Umstellung von Leistungen an den Arbeitgeber auf Leistungen an den behinderten Menschen selbst und auf Alternativen zu Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft. Der Anhang präsentiert Übersichten zu Formen, Verbreitung und Verlauf psychischer Störungen, zu rechtlichen Rahmenbedingungen, zu bestehenden Einrichtungen und Diensten sowie zur Lebenslage von chronisch psychisch kranken Menschen. Außerdem enthält der Anhang Regionalberichte der Regionen Halle, Kassel und Oberbergischer Kreis sowie ein Rechtsgutachten. (IAB)
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Literaturhinweis
Eine kurze Skala zur Messung der subjektiven Prognose der Erwerbstätigkeit: Ergebnisse einer Untersuchung an 4279 Mitgliedern der gesetzlichen Arbeiterrentenversicherung zu Reliabilität (Guttman-Skalierung) und Validität der Skala (2003)
Zitatform
Mittag, Oskar & Heiner Raspe (2003): Eine kurze Skala zur Messung der subjektiven Prognose der Erwerbstätigkeit. Ergebnisse einer Untersuchung an 4279 Mitgliedern der gesetzlichen Arbeiterrentenversicherung zu Reliabilität (Guttman-Skalierung) und Validität der Skala. In: Die Rehabilitation, Jg. 42, H. 3, S. 169-174.
Abstract
"Eine aus drei Items bestehende Skala zur Messung der subjektiven Prognose der Erwerbstätigkeit wurde an einer Stichprobe von 4279 LVA-Versicherten auf Reliabilität und Validität überprüft. Die interne Konsistenz der Skala wurde mittels Guttman-Skalierung bestätigt. Zusammenhänge mit anderen Maßen der beruflichen Leistungsfähigkeit, körperlichen Funktionskapazität, Begleit- und Vorerkrankungen, psychischem Status sowie ausgewählten sozialmedizinischen Indikatoren bestätigen die (Konstrukt-)Validität des Instruments. Insgesamt kann die Skala für den Einsatz in der Rehaforschung empfohlen werden. Weitere Untersuchungen werden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Empirical models of employees' disabilities due to injury: return-to-work outcome and claim duration under private long-term disability insurance (2003)
Salkever, D. S.; Purushothaman, M.; Singogle, J. A.;Zitatform
Salkever, D. S., J. A. Singogle & M. Purushothaman (2003): Empirical models of employees' disabilities due to injury. Return-to-work outcome and claim duration under private long-term disability insurance. In: D. S. Salkever & A. Sorkin (Hrsg.) (2003): The economics of disability (Research in human capital and development, 13), S. 109-132.
Abstract
Die Verfasser legen eine empirische Analyse der beruflichen Reintegration und der Dauer von Versicherungsansprüchen bei längerfristig Arbeitsunfähigen vor. Es zeigt sich eine deutliche positive Korrelation zwischen Lohnhöhe und beruflicher Reintegration und eine negative zwischen beruflicher Reintegration und Anspruchsdauer. Auch Gewerkschaftsmitgliedschaft begünstigt berufliche Reintegration, während geschlechtsspezifische Faktoren keine Rolle spielen. Darüber hinaus werden auch Interaktionen zwischen verschiedenen Wohlfahrtsprogrammen behandelt. Hier zeigt sich, dass die Existenz von Betriebsrenten und das Fehlen einer zeitlichen Begrenzung von Entschädigungszahlungen die Rückkehr in Arbeit vermindern und die zeitliche Dauer der Ansprüche erhöhen. (IAB)
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Berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken und Ergebnisse der Berufsförderungswerk Heidelberg gGmbH (2003)
Tews, Hans Peter; Schott, J.; Schreiber, W.K.;Zitatform
Tews, Hans Peter, W.K. Schreiber & J. Schott (2003): Berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken und Ergebnisse der Berufsförderungswerk Heidelberg gGmbH. In: Die Rehabilitation, Jg. 42, H. 1, S. 36-44.
Abstract
"Eingliederungsergebnisse der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke (ADB) und des Berufsförderungswerks Heidelberg liegen für etwa zwei Jahrzehnte vor. Indikatoren der Prozessqualität sind z. B. die Abbruchquoten, die bei den Berufsförderungswerken (BFW) niedriger sind als bei eingeschränkt vergleichbaren beruflichen Bildungseinrichtungen. Im BFW Heidelberg ist das Durchschnittsalter im letzten Jahrzehnt um 3 Jahre gestiegen, der Anteil der Frauen liegt inzwischen bei 30 %, der Anteil der psychisch Behinderten hat sich erhöht. In zunehmendem Maße prägen auch 'Selbstzahler' das Bild. Die Prozessqualität hat sich verbessert, wenn die Absolventen des BFW Heidelberg signifikant häufiger angeben, sie könnten viel oder sehr viel aus der Ausbildung im neuen Beruf verwerten. Auch die Anteile der sich beruflich richtig eingesetzt Fühlenden haben sich erhöht. Im Vergleich zu den Ergebnissen der BFW allgemein hatte das BFW Heidelberg über die letzten 20 Jahre hinweg im Durchschnitt immer bessere Eingliederungsquoten (Ergebnisqualität), z. T. bedingt durch die Angebote auf drei Ausbildungsniveaus bis hin zur Fachhochschule. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst die Eingliederungsquoten: Höhere Arbeitslosigkeit ist mit einer durchschnittlichen Verlängerung der Zeit bis zur beruflichen Eingliederung verbunden. Auch langfristig sind die Eingliederungsquoten der BFW allgemein erstaunlich hoch. Zentrale Einflussvariablen hierbei sind Schwerbehinderung, Geschlecht, Alter und Familienstand, Alleinstehende haben niedrigere Eingliederungsquoten. Deutliche Einflüsse zeigen sich nach Ausbildungsniveaus: Im Durchschnitt liegen die Absolventen der Fachschulen um 10 % über den Eingliederungsquoten der Kammerebene, die Fachhochschulabsolventen um weitere 10 % darüber. Generell finden sich hohe Werte bei der Beurteilung der beruflichen Rehabilitation als im Nachhinein richtig. Eingliederungsquoten sind jeweils differenziert zu beurteilen. Die Schwerbehinderten z. B. weisen ein ambivalentes Bild auf: Ihr Anteil ist gesunken, die Eingliederungsquoten sind vergleichsweise niedrig - aber es gibt kompensatorische Effekte, wenn die Schwere der Behinderung einen umso geringeren Einfluss auf die Eingliederung hat, je höher das Ausbildungsniveau ist. Mehrere Indikatoren legen die Schlussfolgerung nahe, dass die berufliche Rehabilitation im BFW Heidelberg im letzten Jahrzehnt erfolgreicher geworden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrationsfachdienste zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Deutschland: Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur Arbeit der Modellprojekte des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung in 16 Bundesländern (2002)
Kastl, Jörg Michael; Trost, Rainer;Zitatform
Kastl, Jörg Michael & Rainer Trost (2002): Integrationsfachdienste zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Deutschland. Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur Arbeit der Modellprojekte des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung in 16 Bundesländern. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 295), Bonn, 324 S.
Abstract
"Mit der Durchführung des Modellprojekts 'Integrationsfachdienste zur Eingliederung Schwerbehinderter in das Arbeitsleben' in allen 16 Bundesländern in der Zeit vom Herbst 1998 bis Ende 2001 verfolgte das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung das Ziel, Impulse und Erkenntnisse für die Erarbeitung einer Gesetzesgrundlage und für eine künftige flächendeckende Regelförderung von Integrationsfachdiensten zu gewinnen. Vor allem aber sollte die Frage danach beantwortet werden, wie die Integrationsfachdienste in das bestehende Gesamtsystem der beruflichen Rehabilitation eingebaut werden können und welche Form der Anbindung an die Bundesanstalt für Arbeit angemessen ist. Die vom BMA erarbeiteten 'Vorläufigen Grundsätze' und 'Förderrichtlinien' sowie die zwischen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Hauptfürsorgestellen und der Bundesanstalt für Arbeit abgestimmten Förderrichtlinien für die Arbeit der Integrationsfachdienste legen weitreichende Anhaltspunkte für die Umsetzung des Konzeptes 'Integrationsfachdienst' fest. Dennoch, so zeigte sich in der Praxis, beinhalten sie auch so weitreichende Interpretationsspielräume, dass unter Bezug auf dieselben Grundsätze in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedliche, zum Teil nur schwer mit den Intentionen der vorgegebenen Regelungen in Übereinstimmung zu bringende Verfahrensweisen realisiert wurden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Vernetzung medizinischer und beruflicher Rehabilitation: Das Bad Krozinger Modell (2002)
Kinne, G.; Jost, S.; Elsässer, D.; Zschache, R.; Best, S.;Zitatform
Kinne, G., D. Elsässer, S. Best, S. Jost & R. Zschache (2002): Regionale Vernetzung medizinischer und beruflicher Rehabilitation: Das Bad Krozinger Modell. In: Die Rehabilitation, Jg. 41, H. 5, S. 336-342.
Abstract
"Eine regionale Vernetzung ermöglicht eine flexible und individuelle Integration berufsorientierter Maßnahmen innerhalb medizinischer Rehabilitation. In diesem Beitrag wird ein Modellprojekt im Rahmen einer Kooperation der Theresienklinik II und dem Bildungszentrum Beruf und Gesundheit in Bad Krozingen vorgestellt. Orthopädische und kardiologische Patienten, deren Erwerbsfähigkeit gefährdet ist, nehmen während der entsprechend verlängerten medizinischen Maßnahme an einer integrierten berufsorientierten Maßnahme teil. Das Ziel des Modellprojektes ist eine frühzeitige Abklärung der Motivation, beruflichen Belastbarkeit, Eignung und Neigung, um den Beginn beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen und die berufliche Wiedereingliederung zu beschleunigen. Innerhalb eines Jahres nahmen 30 Patienten an dem Angebot teil. Es werden Inhalte und Ablauf des Modellprojektes vorgestellt. Eine Zwischenauswertung zeigt eine hohe Patientenzufriedenheit mit dem Angebot." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ebenen der Erfolgsfeststellung beruflicher Rehabilitation (2002)
Plath, Hans-Eberhard; Blaschke, Dieter;Zitatform
Plath, Hans-Eberhard & Dieter Blaschke (2002): Ebenen der Erfolgsfeststellung beruflicher Rehabilitation. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 447-460.
Abstract
"Die Erfolgsfeststellung beruflicher Rehabilitation ist sowohl unter theoretischen als auch unter methodischen Gesichtspunkten nach wie vor problematisch. Einige der dabei zu bedenkenden Zusammenhänge und Einflussfaktoren werden erörtert. Da weiterhin für die Dignität der Erfolgsfeststellung offensichtlich auch die erreichbare Analysetiefe von Einfluss ist, sollte dies bei der Evaluation beruflicher Rehabilitation, insbesondere bei der wertenden Erfolgsbeurteilung, berücksichtigt werden. Daher wird unter Einzug empirischer Befunde dargestellt, welche Aussagen mit welcher Differenziertheit auf den jeweiligen methodischen Ebenen möglich sind und inwieweit eventuell Restriktionen geltend gemacht werden müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Langfristige Wiedereingliederung nach der beruflichen Rehabilitation: Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke (2001)
Beiderwieden, Kay;Zitatform
Beiderwieden, Kay (2001): Langfristige Wiedereingliederung nach der beruflichen Rehabilitation. Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 182-206.
Abstract
"In Deutschland hat sich ein differenziertes System der Rehabilitation herausgebildet, in dem den Berufsförderungswerken die berufliche Rehabilitation der 'schweren Fälle' zugewiesen ist. Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Rehabilitanden nach Beendigung der Qualifizierungsmaßnahme eine Erwerbstätigkeit finden, führen die Berufsförderungswerke seit Mitte der 60er Jahre sogenannte 'Nachbefragungen' durch. Neben kurz- und mittelfristigen Nachbefragungen (ein halbes und ein Jahr nach Reha-Ende) wurde es infolge der allgemeinen Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt und der damit verbundenen Verlängerung des Wiedereingliederungs-Prozesses notwendig, auch langfristig Nachbefragungen (drei und mehr Jahre nach Reha-Ende) zu organisieren. Anhand der Langzeituntersuchung 1998 wird aufgezeigt, dass langfristige Nachbefragungen das letztendliche Wiedereingliederungs-Ergebnis richtiger wiedergeben. Mithilfe logistischer Regressionen werden die wesentlichen Einflussvariablen auf das Wiedereingliederungs-Ergebnis herausgearbeitet und weitere Aufgaben für die Forschung diskutiert. Neben der Wiedereingliederung i.e.S. wird auch auf die Stabilität und Qualität der Wiedereingliederung (Beschäftigungsdauer, Behinderungs- und Ausbildungsadäquatheit der Beschäftigung etc.) eingegangen. Zum Schluss werden Möglichkeiten der Evaluation der beruflichen Rehabilitation in Berufsförderungswerken erörtert und ein 3. Weg jenseits des experimentellen und nichtexperimentellen Ansatzes aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who returns to work and why?: a six-country study on work incapacity and reintegration (2001)
Bloch, Frank S.; Prins, Rienk;Zitatform
Bloch, Frank S. & Rienk Prins (Hrsg.) (2001): Who returns to work and why? A six-country study on work incapacity and reintegration. (International social security series 05), New Brunswick u.a.: Transaction Publ., 306 S.
Abstract
"The book examines a wide range of interventions directed at work incapacity and reintegration that are used by social security institutions, health care providers and employers. Drawing on data compiled in six longitudinal studies of day-to-day practices and experiences in Denmark, Germany, Israel, the Netherlands, Sweden, and the United States through the International Social Security Association's Project on work incapacity and reintegration (WIR project), this volume addresses two key questions: do the various interventions (by social security and health care systems) found in different countries make a difference as to work resumption patterns: and if so, what are the best interventions?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Developing relationships between vocational rehabilitation agencies and employers (2001)
Buys, Nicholas J.; Rennie, Jocelyn;Zitatform
Buys, Nicholas J. & Jocelyn Rennie (2001): Developing relationships between vocational rehabilitation agencies and employers. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 44, H. 2, S. 95-103.
Abstract
"New models of job placement have emerged over the last few years that focus on creating demand among employers for people with disabilities. Partnerships between employers and vocational rehabilitation agencies represent one of these approaches. This study investigated the factors that underpin the establishment, development, and maintenance of such partnerships. Using a qualitative approach, semi-structured interviews were conducted with employers and vocational rehabilitation agencies currently involved in partnerships. The identified factors underpinning partnerships were similar to those obtained from previous research. However, it was also found that these characteristics may differ according to the stage of development of partnerships. Implications of these findings for rehabilitation counselor practice are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Integrative Berufsvorbereitung: unterstütztes Arbeitstraining für Menschen mit Behinderung (2001)
Hinz, Andreas; Boban, Ines;Zitatform
Hinz, Andreas & Ines Boban (2001): Integrative Berufsvorbereitung. Unterstütztes Arbeitstraining für Menschen mit Behinderung. (Beiträge zur Integration), Neuwied: Luchterhand, 451 S.
Abstract
"Die Hamburger Arbeitsassistenz bietet auf der Grundlage des Ansatzes der Unterstützten Beschäftigung seit 1996 das 'Ambulante Arbeitstraining' und seit 1998 das 'Integrationspraktikum' an mit einem wegweisenden Konzept für den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt und für den Wechsel von Sonderinstitutionen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierbei wird ein betriebliches Arbeitstraining auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht, das durch Arbeitsassistentinnen mittels Beratung und Qualifizierung am Arbeitsplatz unterstützt wird und auf tariflich entlohnte, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zielt. Der vorliegende Band beleuchtet die Einschätzung aller an diesem Projekt Beteiligten: der Teilnehmerinnen, von Eltern, ArbeitsassistentInnen, Vorgesetzten in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes, zuweisende BerufsberaterInnen und begleitende BerufsschullehrerInnen. Mit Hilfe einer Vergleichsgruppe von behinderten Mitarbeiterinnen und Gruppenleiterinnen aus Werkstätten für Behinderte wird darüber hinaus erstmalig der innovative Weg des Übergangs von der Schule in das Arbeitsleben mit dem traditionellen neuen Weg durch spezielle Institutionen verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Die Bedeutung betrieblicher Interessen bei der Gestaltung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation: empirische Ergebnisse aus der betrieblichen Umschulung (2001)
Zitatform
Niehaus, Mathilde, Sylvia Kurth-Laatsch & W. Hündling (2001): Die Bedeutung betrieblicher Interessen bei der Gestaltung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation. Empirische Ergebnisse aus der betrieblichen Umschulung. In: Die Rehabilitation, Jg. 40, H. 4, S. 235-240.
Abstract
"Aus der wissenschaftlichen Begleitforschung zu dem Modellprojekt 'Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen' werden empirische Ergebnisse zu den Interessen und Erfahrungen von Betrieben hinsichtlich der Bereitstellung von Umschulungsplätzen vorgestellt. Die Ergebnisse basieren auf qualitativen Interviews mit 13 Vertretern aus unterschiedlichen Betrieben in den alten und neuen Bundesländern. Von der Bereitschaft der Betriebe zur Beteiligung an Rehabilitationsmaßnahmen können weder die Rehabilitations- noch die Bildungsträger selbstverständlich ausgehen. Die Entscheidungsträger in den Betrieben sind vorrangig an einem reibungslosen Arbeits- und Ausbildungsablauf interessiert. Sie wollen als kompetente Partner, die ihrerseits eine Leistung für den Rehabilitationserfolg erbringen und deren Sichtweise in die Gestaltung der Maßnahme einbezogen wird, angesprochen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen": Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen" (2001)
Zitatform
Niehaus, Mathilde & Sylvia Kurth-Laatsch (2001): Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Frankfurt am Main, 47 S.
Abstract
Das Heft berichtet über ein zwischen 1996 und 1999 durchgeführtes Modellvorhaben, dessen Ziel es war, der Unterrepräsentation von behinderten Frauen an beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen entgegen zu wirken. Die Konzeption sieht vor, dass die Umschulung örtlich nicht mehr an ein Berufsförderungswerk gebunden und somit keine internatsmäßige Unterbringung nötig ist. Die berufspraktische Umschulung findet in wohnortnahen Betrieben und die berufstheoretische Ausbildung in den regionalen Berufsschulen statt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der einzelnen Umsetzungsschritte der Modellmaßnahme wurde im Sinne einer Prozessevaluation die Sicht der beteiligten Akteure über Experteninterviews und schriftliche Befragungen nachgezeichnet. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen abgeleitet. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Auswirkungen des Konzeptes der "Unterstützten Beschäftigung" auf das System der beruflichen Rehabilitation am Beispiel der Werkstätten für Behinderte (2001)
Zitatform
Schüller, Simone (2001): Die Auswirkungen des Konzeptes der "Unterstützten Beschäftigung" auf das System der beruflichen Rehabilitation am Beispiel der Werkstätten für Behinderte. In: J. Barlsen, J. Hohmeier (Hrsg.) (2001): Neue berufliche Chancen für Menschen mit Behinderung, Düsseldorf, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. S. 287-310.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Einfluss unterstützter Beschäftigung auf die Rehabilitationspolitik der Werkstätten. Dazu werden die Determinanten beruflicher Bildung in diesen Institutionen beleuchtet, die einen wichtigen Ausgangspunkt für Reformen darstellen. Der zweite Abschnitt gibt einen Eindruck des hieraus entstandenen Spektrums werkstattbezogener Integrationsprojekte. Auf der Basis ausgewählter Forschungsergebnisse werden die Effekte der eingeleiteten Maßnahmen beschrieben und Schlussfolgerungen für künftige Vermittlungsbemühungen gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Berufsförderungswerk Michaelshoven: die berufliche Rehabilitation - Qualifizierung durch individuellen Förderplan (2001)
Zitatform
(2001): Das Berufsförderungswerk Michaelshoven. Die berufliche Rehabilitation - Qualifizierung durch individuellen Förderplan. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 42, S. 3227-3235.
Abstract
Der Beitrag bechreibt das Modell eines Qualifizierungssystems für die berufliche Aus- und Weiterbildung, das im Berufsförderungswerk Köln im Rahmen der beruflichen Rehabiliation entwickelt wurde. Es stellt eine Weiterentwicklung der handlungsorientierten und teilnehmerzentrierten Ausbildung dar, in dem auch die konkrete Vermittlungsarbeit institutionell verankert ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle (2000)
Albrecht, Hans-Joachim;Zitatform
Albrecht, Hans-Joachim (2000): Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 3, S. 152-161.
Abstract
"Seit 1983 führt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke Nachbefragungen durch. Sie hat in einem kontinuierlichen Prozess ein Instrument entwickelt, das heute ein lückenloses Datenmaterial über die angebotenen und besetzten Ausbildungsplätze sowie über den Verbleib der Rehabilitanden ein Jahr nach Berufsausbildungsabschluss im Berufsbildugnswerk anbietet. In dem Beitrag werden vor allen Dingen Entwicklungen, Probleme und Vergleiche aufgezeigt, wie sie sich für junge Behinderte, die in den Berufbildungswerken ausgebildet wurden, beim Übergang in das Berufsleben (2. Schwelle) zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Zahlen zur jährlichen Statistik der BAG BBW und ihre Interpretation (2000)
Eichhorn, Wilhelm;Zitatform
Eichhorn, Wilhelm (2000): Aktuelle Zahlen zur jährlichen Statistik der BAG BBW und ihre Interpretation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 3, S. 162-171.
Abstract
"Die Statistik der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke ist die zahlenmäßige Darstellung der Leistungen der beruflichen Rehabilitation, hier bezogen auf die Integration der Rehabilitanden in den vom Wettbewerb bestimmten ersten Arbeitsmarkt und die Strukturdaten der Berufsbildungswerke. Die Reflexion der aktuellen Zahlen zur Statistik zeigt positive Aspekte auf, wie die wieder steigende Vermittlung von jungen Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mikroökonometrische Evaluierung berufsbezogener Rehabilitation in Schweden (2000)
Zitatform
Frölich, Markus, Almas Heshmati & Michael Lechner (2000): Mikroökonometrische Evaluierung berufsbezogener Rehabilitation in Schweden. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 136, H. 3, S. 433-461.
Abstract
"In dieser Evaluierungsstudie werden simultan die kausalen Effekte verschiedener Rehabilitationsmassnahmen auf die Wiedereingliederungsschancen in den Arbeitsmarkt geschätzt. Verwendet wird ein nichtparametrisches Matching-Verfahren zur Evaluierung multipler Programme. Die Untersuchung basiert auf einer Stichprobe von 6287 Langzeiterkrankten in Westschweden in den Jahren 1991 bis 1994. Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass die Teilnahme an Rehabilitationsmassnahmen die registrierte Krankheitsdauer verlängert. Andererseits konnten keine positiven Wiedereingliederungseffekte rehabilitierender Massnahmen im Vergleich zur Nichtteilnahme gefunden werden. Unter den Rehabilitationsmassnahmen erscheint die berufsbezogene Arbeitsplatzrehabilitation am erfolgreichsten, während berufsbezogene Bildungsmassnahmen die Wiedereingliederungschancen in den Arbeitsmarkt deutlich reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beratungs- und Vermittlungsservice zur beruflichen Integration arbeitsloser Rehabilitanden: ein neues Angebot im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin (2000)
Gmelin, Albrecht;Zitatform
Gmelin, Albrecht (2000): Beratungs- und Vermittlungsservice zur beruflichen Integration arbeitsloser Rehabilitanden. Ein neues Angebot im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 1, S. 17-29.
Abstract
"Die Integrationsberatung und Unterstützung der Teilnehmer bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt, während bzw. nach der Ausbildung, ist inzwischen Standardangebot in Berufsbildungswerken, im Annedore-Leber-BBW wird diese bis zu einem halben Jahr nach der Ausbildung gewährt. Da viele der Rehabilitanden in diesem Zeitraum jedoch noch keinen Arbeitsplatz gefunden haben, wurde ein neues Angebot für diesen Personenkreis zusammen mit dem Maßnahmearbeitsamt entwickelt. In dem Beitrag werden dieses Serviceangebot vorgestellt, der Personenkreis beschrieben und erste Ergebnisse dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ganzheitlich rehabilitieren, Lernsituationen handlungsorientiert gestalten: Universität Hamburg legt Untersuchungsberichte über rehabilitationsdidaktische Konzeption von Berufsförderungswerken vor (2000)
Seyd, Wolfgang;Zitatform
Seyd, Wolfgang (2000): Ganzheitlich rehabilitieren, Lernsituationen handlungsorientiert gestalten. Universität Hamburg legt Untersuchungsberichte über rehabilitationsdidaktische Konzeption von Berufsförderungswerken vor. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 40, S. 4193-4205.
Abstract
In dem Beitrag werden die Ergebnisse eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes zusammengefasst, an dem sich von 1995 bis 1999 23 Berufsförderungswerke beteiligt haben. Kern des Projekts war ein Lehrgang, der nach den Merkmalen ganzheitlicher und handlungsorientierter beruflicher Rehabilitation in jedem der beteiligten Berufsförderungswerke gestaltet und dessen Verlauf wissenschaftlich begleitet wurde. (IAB)
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Literaturhinweis
Wiedereingliederungsmanagement in der beruflichen Rehabilitation (2000)
Wittwer, Ulrich;Zitatform
Wittwer, Ulrich (2000): Wiedereingliederungsmanagement in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 39, H. 6, S. 377-379.
Abstract
Der Autor stellt einen Ansatz zur Optimierung der beruflichen Eingliederung Behinderter vor, der vom Ziel der Verbesserung der Situation der Betroffenen und der Qualität auch unter Kosten-Nutzen-Aspekten ausgeht. Bei dem Prozess des Wiedereingliederungsmanagements unterscheidet er folgende Phasen: Kontaktphase, Clearing- und Entscheidungsphase, Qualifizierungsphase und Integrationsphase. Träger des Managements können die Rehabilitationsträger selbst, kompetente Dienstleister wie die Berufsförderungswerke oder unabhängige Institutionen sein. (IAB)
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Literaturhinweis
Erfolg von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation (1999)
Niehaus, Mathilde ; Siebers, Ruth; Blaschke, Dieter; Plath, Hans-Eberhard; Demmin, Michael; Nolteernsting, Elke; Niehaus, Mathilde ; Hamplewski, Vera;Zitatform
Niehaus, Mathilde (Hrsg.) (1999): Erfolg von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation. (Lambertus Forschung), Freiburg: Lambertus, 72 S.
Abstract
In dem Band gehen Vertreterinnen und Vertreter der Leistungsträger, der Bundesanstalt für Arbeit, der Bildungsträger und der Forschung der Frage nach, wie erfolgreich und qualitativ gut Rehabilitationsmaßnahmen zum beruflichen Wiedereinstieg sind. Im ersten Teil wird der Stand der Diskussion zur Bestimmung von Erfolgskriterien im Bereich der beruflichen Rehabilitation aufgezeigt, im zweiten werden die Erfolgsaspekte am Beispiel der Umschulung von Frauen diskutiert. Beiträge:
1. Plath/Blaschke: Probleme der Erfolgsfeststellung in der beruflichen Rehabilitation
2. Demmin: Entwicklung von Qualitätsgrundsätzen für den Bereich der beruflichen Rehabilitation
3. Siebers: Qualität der Lehr-/Lernrealität in den Umschulungen von Frauen in den neuen Bundesländern
4. Nolteernsting/Niehaus: Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen: Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Haushalt und die Bedeutung der Wohnortnähe
5. Hamplewski: Erfolgskriterien bei der Durchführung der beruflichen Rehabilitation am Beispiel der wohnortnahen beruflichen Rehabilitation von Frauen aus der Sicht der Durchführenden. (IAB2) -
Literaturhinweis
Probleme der Erfolgsfeststellung in der beruflichen Rehabilitation (1999)
Plath, Hans-Eberhard; Blaschke, Dieter;Zitatform
Plath, Hans-Eberhard & Dieter Blaschke (1999): Probleme der Erfolgsfeststellung in der beruflichen Rehabilitation. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 32, H. 1, S. 61-69.
Abstract
"Die Erfolgsfeststellung beruflicher Rehabilitation ist sowohl unter theoretischen als auch unter methodischen Gesichtspunkten problematisch. Einige der dabei zu bedenkenden Zusammenhänge und Einflußfaktoren werden in dem Beitrag erörtert. Da für die Dignität der Erfolgsfeststellung auch die erreichbare Analysetiefe von Einfluß ist, sollte dies bei der Evaluation beruflicher Rehabilitation berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere bei der wertenden Erfolgsbeurteilung. Daher wird unter Einbezug empirischer Befunde in vier Schritten dargestellt, welche Aussagen mit welcher Differenziertheit auf den jeweiligen methodischen Ebenen möglich sind und inwieweit eventuell Restriktionen geltend gemacht werden müßten. Orientierende Analysen verwenden bevorzugt lediglich sozialstatistische Kriterien und Situationsmerkmale, die bei gelungener Vermittlung in Arbeit hauptsächlich Aussagen zum beruflichen Verbleib, differenziert nach Alter, Qualifikation, Geschlecht usw. ermöglichen. Eine Reihe wesentlicher Aussagen zur Erfolgsbeurteilung - wie z.B. zur beruflichen und sozialen Integration - lassen sie nicht zu. Mögliche Auswege könnten in differenzierenden und vertieften inhaltlichen Analysen bestehen, die z.B. das Verhältnis von Anforderungen und Fähigkeiten einbeziehen. Vorläufige Überlegungen hierzu werden ansatzweise vorgestellt. Die Vorteile mehrmethodischer Ansätze, wie sie beispielsweise im Rahmen einer systematischen Kasuistik Anwendung finden, liegen in der bei Fallanalysen möglichen Verknüpfung von aussagekräftigen Daten aus mehreren Kriterienbereichen, z.B. der Belastungserprobung, der sozialpädagogischen Begleitung und der berufspädagogischen Betreuung. Diese Vorteile scheinen vorerst aber hauptsächlich an sog. objektkonkrete Untersuchungen (also in Berufsbildungswerken, Berufsförderungswerken, Rehabilitationskliniken usw.) gebunden zu sein. Dennoch könnte aus der Perspektive eines top-down-Ansatzes, der dem Paradigma eines methodischen Stufenprogramms folgt, an ein Vorgehen gedacht werden, welches über die 'Aggregatebene' hinausgehend weitere Ebenen, sogar auch die 'Fallebene', mit einbezieht. Auf erste Beispiele für dieses Vorgehen, etwa bei der Untersuchung von Abbrüchen bei der Erst- bzw. der Berufsausbildung, wird verwiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zukunft der beruflichen Rehabilitation und Integration in das Arbeitsleben: Arbeitstagung Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter, 23. bis 25. September 1998 in Amberg/Oberpfalz (1999)
Seyd, Wolfgang; Kraus, Rudolf; Blumenthal, Wolfgang; Göbel, Jürgen; Nentwig, Armin; Schenke, Klaus; Stein, Ina; Pfeiffer, Friedhelm ;Zitatform
Seyd, Wolfgang, Armin Nentwig & Wolfgang Blumenthal (Hrsg.) (1999): Zukunft der beruflichen Rehabilitation und Integration in das Arbeitsleben. Arbeitstagung Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter, 23. bis 25. September 1998 in Amberg/Oberpfalz. (Interdisziplinäre Schriften zur Rehabilitation 08), Ulm: Universitätsverlag Ulm, 510 S.
Abstract
"Für Menschen mit Behinderungen ist Arbeit, mehr noch als für viele nichtbehinderte Mitmenschen, vielfach Lebensinhalt und sichtbare Integration in die Gesellschaft. Im Spannungsfeld zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik haben sich die Rahmenbedingungen für die berufliche Rehabilitation stark verändert. Die Zukunft der beruflichen Rehabilitation und Integration in das Arbeitsleben bleibt jedoch eine gesamtgesellschaftliche Kernfrage, die auch die Zukunft des deutschen Sozialsystems beeinflussen wird. Das Buch veröffentlicht die Vorträge, Diskussionsbeiträge und Poster der Amberger Tagung der DVfR im September 1998, an der über 400 Fachleute aus vielen Bereichen der beruflichen Rehabilitation, der Sozialpolitik, von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, Behindertenverbänden, Selbsthilfegruppen sowie auch aus einigen Wirtschaftsunternehmen teilnahmen. Gemeinsam wurden Konzepte und Erfahrungen zur Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Rehabilitation zusammengetragen sowie Wege aus der gegenwärtigen Perspektivlosigkeit beruflicher Integration von Menschen mit Behinderungen diskutiert. Dabei wurden eine Reihe wesentlicher Erkenntnisse und Reformerfahrungen herausgestellt, die bei den künftigen Entwicklungen von Nutzen sein werden." Verzeichnis der Hauptreferate: Rudolf Kraus: Berufliche Rehabilitation und Integration als Zukunftschance für behinderte Menschen; Jürgen Göbel: Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und Realisierung des Rehabilitationsauftrags durch die Arbeitsverwaltung; Klaus Schenke: Berufliche Rehabilitation durch die Rentenversicherung im Zeichen sich ändernder Rahmenbedingungen; Ina Stein: Anspruch und Wirklichkeit bei der beruflichen Rehabilitation und Integration; Wolfgang Seyd: Das System der beruflichen Rehabilitation - Kritik und Anstöße; Friedhelm Pfeiffer: Warum haben sie eigentlich keinen behinderten Kollegen? (Informationen zur Kampagne "Aktion Grundgesetz"). (IAB2)
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Literaturhinweis
Gelingt die Reintegration in das Erwerbsleben nach Langzeitarbeitsunfähigkeit?: Zusammenfassung der Ergebnisse der ISSA Studie aus Deutschland (1999)
Zitatform
Weber, Andreas & Heiner Raspe (1999): Gelingt die Reintegration in das Erwerbsleben nach Langzeitarbeitsunfähigkeit? Zusammenfassung der Ergebnisse der ISSA Studie aus Deutschland. In: Deutsche Rentenversicherung H. 4, S. 219-234.
Abstract
Das für die Systeme der sozialen Sicherung bedeutsame Problem der Langzeitarbeitsunfähigkeit hat die International Social Security Association (ISSA) in Genf dazu bewegt, eine prospektive, multinationale Kohortenstudie anzuregen. In Deutschland wurden im Rahmen dieser Studie 410 Personen, die wegen Rückenproblemen durchgehend drei Monate krankgeschrieben waren, wiederholt schriftlich befragt, um ein Bild zu bekommen, ob, wann und wodurch eine Wiedereingliederung in den Erwerbsprozeß erfolgt. Die Selbstangaben wurden durch zusätzliche anonymisierte Daten der Krankenkassen ergänzt. In dem Beitrag wird gezeigt, daß gut die Hälfte der Befragten innerhalb von 23 Monaten die Arbeit wieder aufnahmen, 86 % von ihnen im gleichen Beruf und mit gleichen Aufgaben wie vor der Krankschreibung. Entscheidende Faktoren für die Wiederaufnahme der Arbeit sind geringe körperliche Anforderungen am Arbeitsplatz, hohe Funktionskapazität, eine subjektive positive Arbeitsprognose und mit Einschränkungen der sichere Arbeitsplatz. (IAB)
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Literaturhinweis
Probleme der beruflichen Wiedereingliederung von Suchtkranken (1997)
Faßmann, Hendrik;Zitatform
Faßmann, Hendrik (1997): Probleme der beruflichen Wiedereingliederung von Suchtkranken. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 491-501.
Abstract
"Die zur Verfügung stehenden Informationen signalisieren, daß Berufsförderungsmaßnahmen bei Abhängigen verhältnismäßig selten durchgeführt wurden. Zudem wird deutlich, daß weder über die Zahl, noch über die Erfolge der betreffenden Aktivitäten Daten in quantitativ und qualitativ ausreichendem Maße vorhanden sind, um diese adäquat beurteilen zu können. aufgrund der immensen volkswirtschaftlichen Schäden, die sich infolge nicht, zu spät oder unzureichend erfolgter Rehabilitation Suchtkranker ergeben können, erscheint die Kontrolle der Bemühungen um berufliche Rehabilitation aber besonders dringlich, auch wenn dies wegen der Vielfalt potentieller Aktivitäten und Akteure mit erheblichen Schwierigkeiten bei Dokumentation und Evaluation der Maßnahme verbunden sein dürfte. Vor diesem Hintergrund wird dafür plädiert, die wissenschaftlich fundierte Evaluationsforschung auch auf das Gebiet der beruflichen Rehabilitation Suchtkranker auszudehnen. Voraussetzung ist allerdings ein verbesserter Zugang zu Informationen über die verschiedenen Aktivitäten von Leistungsträgern und Leistungserbringern in diesem Bereich. Diese Daten wären dann vorzugsweise von neutralen Dritten - und nicht wie bisher vorwiegend von den Rehabilitationseinrichtungen auszuwerten, um so zu verläßlichen Aussagen Aussagen über die Struktur-, Prozeß- und Ergebnisqualität der Maßnahmen kommen zu können. Ansatzpunkte böten Qualitätssicherungssysteme, wie sie in jüngerer Zeit etwa im Bereich der medizinischen Rehabilitation der Gesetzlichen Rentenversicherung eingeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation in den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Arbeitgeberverbände e.V. (bfz e.V.): Ergebnisse der statistischen Erfolgskontrolle (1997)
Zitatform
Zängle, Michael & Christine Trampusch (1997): Berufliche Rehabilitation in den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Arbeitgeberverbände e.V. (bfz e.V.). Ergebnisse der statistischen Erfolgskontrolle. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 305-318.
Abstract
"Statistische Erfolgsbeobachtung (Monitoring) hat in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen, bei einigen Trägern beruflicher Weiterbildung unter dem Einfluß des Qualitätsmanagements, in der Arbeitsverwaltung wegen der Tendenz zur finalen Programmierung, die künftig durch 'Eingliederungsbilanzen' unterstützt werden soll. Auf der Grundlage eines Datensatzes der Abgangsjahrgänge 1988 bis 1995 ambulanter Maßnahmen beruflicher Rehabilitation in Bayern wird über Methoden und Ergebnisse aus der hausinternen statistischen Erfolgskontrolle der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Arbeitgeberverbände e.V. berichtet. Aggregiert zu Jahreswerten zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Quoten der Anschlußarbeitslosigkeit, Eingliederungsquoten einerseits und Indikatoren der Lage auf dem Arbeitsmarkt andererseits. Das Niveau der Eingliederung entspricht demjenigen für FuU, trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und trotz der ungünstigeren Altersstruktur der Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfolge der Umschulung in der beruflichen Rehabilitation: Die Beteiligung der Frauen (1994)
Blaschke, Dieter;Zitatform
Blaschke, Dieter (1994): Erfolge der Umschulung in der beruflichen Rehabilitation: Die Beteiligung der Frauen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 52, S. 4033-4038.
Abstract
Anhand von Daten der Bundesanstalt für Arbeit aus den Jahren 1982 bis 1990 wird zunächst gezeigt, wieviele Teilnehmer ihre Umschulungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen haben und ob ihnen die berufliche Wiedereingliederung innerhalb von zwei bzw. vier Jahren gelang. Anschließend wird untersucht, ob Frauen in der beruflichen Rehabilitation angemessen repräsentiert sind. Es wird festgestellt, daß im Beobachtungszeitraum sowohl die Umschulungen insgesamt als auch der Frauenanteil stark angestiegen sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung von Rehabilitanden (1992)
Blaschke, Dieter; König, Paul;Zitatform
Blaschke, Dieter & Paul König (1992): Berufliche Wiedereingliederung von Rehabilitanden. (IAB-Werkstattbericht 03/1992), Nürnberg, 50 S.
Abstract
In dem Beitrag wird der Erfolg der beruflichen Rehabilitation anhand der Daten verschiedener Geschäftsstatistiken der Bundesanstalt für Arbeit untersucht. In die Analyse einbezogen wurden erwachsene Rehabilitanden, die in den Jahren 1982 bis 1985 eine von der Bundesanstalt für Arbeit finanzierte Umschulung beendet haben. Erfaßt wurde dabei, in welchem Umfang die Rehabilitanden ihre berufliche Umschulung mit Erfolg beenden, in welchem Umfang erfolgreiche und nicht erfolgreiche Umschüler(innen) innerhalb von zwei Jahren eine berufliche Wiedereingliederung erreichen, wann die berufliche Wiedereingliederung erreicht wird, von welcher Dauer sie ist und ob sie im Rahmen der in der Umschulung erworbenen Qualifikation erfolgt. (IAB2)
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Literaturhinweis
National trends in vocational rehabilitation: a comparison of individuals with physical disabilities (1991)
Andrews, Howard; LaRocca, Nicholas; Mars, Larry; Struening, Elmar; Pittman, John; Barker, Joan;Zitatform
Andrews, Howard, Joan Barker, John Pittman, Larry Mars, Elmar Struening & Nicholas LaRocca (1991): National trends in vocational rehabilitation. A comparison of individuals with physical disabilities. In: Journal of rehabilitation, Jg. 58, H. 1, S. 7-16.
Abstract
"The Rehabilitation Act of 1973 mandated improved access to services in the state-federal vocational rehabilitation systems for individuals with severe disabilities. Using a 10% national sample of all case closures during the period 1977-1984, we found evidence that this mandate was being implemented: the percentage of all case closures who were severely disabled increased during the study period, both among individuals with physical disabilities and among individuals with psychiatric disabilities. However, on many indicators of change over time, there was a marked disparity between individuals with severe psychiatric disabilities. A key finding is that among individuals with severe physical disabilities there was a 19.9 increase between 1977 and 1984 in the number who obtained employment in the competitive labor market, while among individuals with severe psychiatric disabilities, there was a 3.4% decrease." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsbildung, Arbeitsmarktchancen und betriebliche Integration Behinderter: Überblick über die empirische Forschung der 80er Jahre (1989)
Oyen, Renate;Zitatform
Oyen, Renate (1989): Berufsbildung, Arbeitsmarktchancen und betriebliche Integration Behinderter. Überblick über die empirische Forschung der 80er Jahre. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 22, H. 4, S. 507-522.
Abstract
In dem Beitrag wird zunächst die Entwicklung der Rehabilitations- und Behindertenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland kurz umrissen. Im Hauptteil werden dann in den 80er Jahren veröffentlichte Forschungsarbeiten vorgestellt, die sich einerseits mit der Berufsausbildung und Umschulung jugendlicher und erwachsener Behinderter - also der beruflichen Rehabilitation - befassen und die andererseits die Situation (Schwer-)Behinderter am Arbeitsmarkt und im Betrieb behandeln.
Während die betriebliche Ausbildung Behinderter bisher erst wenig untersucht wurde, ist der Ausbau der überbetrieblichen Ausbildung von Anfang an wissenschaftlich begleitet worden. Die Forschungsergebnisse zeigen hier, dass es zwar noch eine Reihe ungelöster Fragen gibt - wie die Vermeidung von Abbrüchen, die Suche nach weiteren geeigneten Ausbildungs- und Umschulungsberufen oder nach der optimalen Ausbildungsorgenisation -, dass die berufliche Rehabilitation aber dennoch als erfolgreich zu bewerten ist, weil die Mehrheit der Absolventen ausbildungsgemäß beruflich integriert werden kann. Die Studien zur Arbeitsmarkt- und Berufssituation der Behinderten insgesamt zeigen u.a., dass Behinderte in un- und angelernten Tätigkeiten überrepräsentiert sind. Mit ihrer Arbeits(platz)situation sind sie überwiegend zufrieden. Ihre Leistungen werden von den Arbeitgebern ebenfalls überwiegend positiv bewertet. Trotzdem ist die Bereitschaft der Unternehmen, weitere Behinderte einzustellen, sehr gering. Daran konnten auch die finanziellen Anreize und Sanktionen des Schwerbehindertengesetzes von 1974 nichts ändern. Die beschäftigungssichernden Instrumente des Gesetzes sind dagegen wirkungsvoller. Infolge des besonderen Kündigungsschutzes werden Schwerbehinderte seltener arbeitslos als die Gesamtheit der Arbeitnehmer. Tritt eine Arbeitslosigkeit aber doch ein, dauert sie länger und führt häufiger zu einem beruflichen Abstieg oder zur Ausgliederung aus dem Arbeitsmarkt als bei Nichtbehinderten. (IAB) -
Literaturhinweis
Die Wirkungen beruflicher Aus- und Weiterbildung auf die Beschäftigung Behinderter vor dem Hintergrund der technischen Entwicklung (1988)
Hofbauer, Hans;Zitatform
Hofbauer, Hans (1988): Die Wirkungen beruflicher Aus- und Weiterbildung auf die Beschäftigung Behinderter vor dem Hintergrund der technischen Entwicklung. In: Berufliche Rehabilitation H. 2, S. 19-33.
Abstract
Der Autor begründet zunächst die Notwendigkeit von Wirkungsanalysen der beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen und beschreibt dann kurz Methoden für solche Analysen. Anschließend werden anhand ausgewählter Forschungsergebnisse des IAB folgende Thesen belegt:
1. Mit zunehmendem Einsatz neuer Techniken steigen die Anforderungen an die Qualifikation der Erwerbstätigen.
2. Das durchschnittliche Qualifikationsniveau der Personen, die einer beruflichen Rehabilitation bedürfen, liegt unter dem aller Erwerbstätigen.
3. Mit den Bildungsmaßnahmen für Behinderte werden oft sehr ehrgeizige berufspädagogische Ziele verfolgt und von den Behinderten, die die Maßnahmen nicht abbrechen, überwiegend auch erreicht, vor allem dank der begleitenden Hilfen, die in den Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken angeboten werden.
4. Meist führt eine Kombination verschiedener Faktoren, die empirisch nur schwer zu identifizieren sind, zum Abbruch einer Bildungsmaßnahme.
5. Das Ziel beruflicher Bildungsmaßnahmen für Behinderte ist erreicht, wenn durch sie den Behinderten die gleichen Erwerbschancen vermittelt wurden, wie sie Nichtbehinderte nach Abschluß entsprechender Maßnahmen haben.
Im Ausblick werden Vorhaben, die das IAB auf dem Gebiet der Rehabilitationsforschung plant, kurz vorgestellt. (IAB) -
Literaturhinweis
Eingliederungschancen von Behinderten und gesundheitlich Beeinträchtigten: Ergebnisse einer Befragung der Absolventen des Berufsförderungswerks Heidelberg von 1984 und 1985 zwei Jahre nach Abschluß der Ausbildung (1988)
Wöhrl, Hans-Georg;Zitatform
Wöhrl, Hans-Georg (1988): Eingliederungschancen von Behinderten und gesundheitlich Beeinträchtigten. Ergebnisse einer Befragung der Absolventen des Berufsförderungswerks Heidelberg von 1984 und 1985 zwei Jahre nach Abschluß der Ausbildung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 21, H. 2, S. 291-306.
Abstract
"Durch eine schriftliche Befragung mit einer Rücklaufquote von etwa 70% sind die beruflichen Eingliederungschancen von Absolventen des BFW Heidelberg ermittelt worden. Zwei Jahre nach Abschluß waren 81% der Absolventen des Jahres 1984 und 84% der Absolventen des Jahres 1985 berufstätig. Im Vergleich zu den Vorjahren sind damit die Eingliederungsquoten deutlich gestiegen. Der Anteil Berufstätiger korreliert im 10-Jahres-Zeitraum von 1977 bis 1987 deutlich höher mit der Anzahl der Erwerbstätigen als mit der Zahl der Arbeitslosen. Die Beschäftigungsqualität ist bei den meisten ausgesprochen gut. Viele können durch die berufliche Rehabilitation ihren beruflichen Status oder ihr Einkommen verbessern. Die Eingliederungschancen werden sowohl vom Ausbildungsberuf und vom Ausbildungsniveau als auch von persönlichen Merkmalen, vor allem der Art und Schwere der Behinderung, beeinflußt. Es zeigen sich Kumulations- und Kompensationseffekte: in Berufen mit geringeren Arbeitsmarktchancen verstärkt sich der Einfluß von persönlichen Merkmalen, die die Eingliederung erschweren; in Berufen mit besseren Arbeitsmarktchancen wird er weitgehend kompensiert. Insgesamt sprechen die Ergebnisse für die Qualität der BFW-Ausbildung und die Richtigkeit der verstärkten Qualifizierung von Problemgruppen des Arbeitsmarktes." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Zur Arbeitsmarktsituation von Behinderten und Leistungsgeminderten: Arbeitslosigkeit, berufliche Rehabilitation, arbeitsmarktpolitische Perspektiven (1981)
Brinkmann, Christian;Zitatform
Brinkmann, Christian (1981): Zur Arbeitsmarktsituation von Behinderten und Leistungsgeminderten: Arbeitslosigkeit, berufliche Rehabilitation, arbeitsmarktpolitische Perspektiven. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 14, H. 3, S. 301-314.
Abstract
"Auf dem Hintergrund der allgemeinen Arbeitsmarktentwicklung werden verschiedene Aspekte des Arbeitslosigkeitsrisikos von Behinderten und Leistungsgeminderten zusammenfassend dargestellt. Statistische Informationen, Zu- und Abgangsanalysen sowie Verlaufsuntersuchungen bei Arbeitslosen lassen übereinstimmend erkennen, daß gesundheitliche Einschränkungen als ein zentrales Selektionskriterium wirken. .... Die Arbeitsmarktsituation erwachsener Rehabilitanden stellt sich nicht gleichermaßen ungünstig dar, wobei hier offenbar Ausleseprozesse bei der Rehabilitation (günstige Alters- und Qualifikationsstruktur und vergleichsweise kleiner Anteil von Umschülern mit schwerer Erwerbsminderung) eine Rolle spielen. ... Ausgangspunkt aller Bemühungen, die Arbeitsmarktsituation von Behinderten und Leistungsgeminderten grundlegend zu verbessern, muß eine Behebung des globalen Arbeitsmarktungleichgewichts sein, das eine wesentliche Voraussetzung unerwünschter Selektionsprozesse darstellt. Ergänzend ist es notwendig, das volle Spektrum spezieller arbeitsmarktpolitischer Hilfen für diesen Personenkreis anzuwenden und auszubauen."
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Literaturhinweis
Verlauf und Erfolg der beruflichen Umschulung bei Rehabilitanden (1977)
Hofbauer, Hans;Zitatform
Hofbauer, Hans (1977): Verlauf und Erfolg der beruflichen Umschulung bei Rehabilitanden. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 10, H. 1, S. 47-73.
Abstract
"Im Jahre 1975 wurden ca. 10 000 erwachsene Rehabilitanden, die im Jahre 1971 eine berufliche Umschulung begonnen hatten, über den Verlauf der Umschulung sowie über den Berufsweg nach Abschluß der Umschulung befragt. Die Untersuchung ergab, daß 73 % der Rehabilitanden in ihrer ersten Tätigkeit nach Abschluß der Umschulung im Umschulungsberuf beschäftigt waren. Auch ca. 2 Jahre danach waren noch 70 % der Rehabilitanden voll- oder teilweise umschulungsadäquat beschäftigt. Bei 75 % aller Rehabilitanden wurde das Mindestziel der beruflichen Rehabilitation, nämlich der Erhalt des vor Eintritt der Behinderung innegehabten beruflichen Status, erreicht. Unter den Rehabilitanden, für die dieses Ziel nicht erreicht wurde, befinden sich überdurchschnittlich häufig Personen mit schweren gesundheitlichen Schäden und solche, die bei Eintritt der Behinderung den oberen Einkommensgruppen angehörten. Mit der beruflichen Umschulung von Rehabilitanden ist häufig ein beruflicher Aufstieg verbunden: 50 % aller Rehabilitanden hielten ihre berufliche Stellung zum Zeitpunkt der Befragung im Vergleich zu der bei Eintritt der Behinderung für höherwertig. Die betriebliche Umschulung mit anerkanntem Abschluß ist im Durchschnitt unter sonst gleichen Bedingungen erfolgreicher als die außerbetriebliche, vor allem deshalb, weil mehr als die Hälfte der Umschüler in Betrieben nach Abschluß der Umschulung im Umschulungsbetrieb beschäftigt bleibt. Über die Schwierigkeiten während der Umschulung (vor allem: Trennung von der Familie, zeitliche und bildungsmäßige Überforderung) wird detailliertes Material vorgelegt. Die Untersuchung wurde in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und dem Dr.-Richter-Marktforschungsinstitut im IAB durchgeführt."
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Literaturhinweis
Die Umschulung von Rehabilitanden: Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (1976)
Hofbauer, Hans;Zitatform
Hofbauer, Hans (1976): Die Umschulung von Rehabilitanden. Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit. Nürnberg, 149 S., Anhang.
Abstract
Um festzustellen, ob Behinderte nach Abschluß einer Umschulung eine umschulungsadäquate Beschäftigung finden und welche Faktoren den Umschulungserfolg beeinflussen, wurde im Frühjahr/Sommer 1975 eine schriftliche Befragung bei 10302 ehemaligen Rehabilitanden durchgeführt (Rücklauf: 73 %).
Erhoben wurde:
1. Die Vorbereitung der Umschulung (Zusammenwirken von medizinischer und beruflicher Rehabilitation, Anstöße für die berufliche Rehabilitation, Wartezeiten bis zum Beginn der Umschulung etc.)
2. Die Situation während der Umschulung (Betreuung, Schwierigkeiten verschiedenster Art)
3. Die berufliche Situation unmittelbar nach Abschluß der Umschulung (Hilfen bei der Arbeitsuche, Dauer der Arbeitsuche, umschulungsadäquate Beschäftigung)
4. Die berufliche Situation zum Zeitpunkt der Befragung, also im Durchschnitt etwa zwei Jahre nach Abschluß der Umschulung (Beschäftigung im Umschulungsberuf, Vergleich der beruflichen Situation mit der vor Eintritt der Behinderung).
Die Ergebnisse belegen eine hohe Erfolgsquote der beruflichen Rehabilitation Behinderter, zeigen aber auch Probleme während der Umschulung auf. (IAB2)
