Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Berufsorientierung und regionales Übergangsmanagement in der internationalen Bodenseeregion: Chancen, Kompetenzen, Entwicklungspotenziale. Beiträge zur Fachtagung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten 2012 (2013)
Rottmann, Joachim; Böheim-Galehr, Gabriele; Gonon, Philipp; Brühwiler, Christian;Zitatform
Rottmann, Joachim, Gabriele Böheim-Galehr, Christian Brühwiler & Philipp Gonon (Hrsg.) (2013): Berufsorientierung und regionales Übergangsmanagement in der internationalen Bodenseeregion. Chancen, Kompetenzen, Entwicklungspotenziale. Beiträge zur Fachtagung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten 2012. (Studien zur beruflichen Kompetenzentwicklung 02), Frankfurt am Main: Lang, 244 S. DOI:10.3726/978-3-653-03486-8
Abstract
"Das international vergleichend angelegte Forschungsprojekt BRÜCKE untersucht die Bedingungen des Übergangs Heranwachsender vom allgemeinbildenden Schulsystem in die berufliche Ausbildung. Erstmals werden hierzu die besonderen Übergangsbedingungen in der Internationalen Bodenseeregion in den Blick genommen. Es gilt dabei ein hoch differenziertes Gesamtbild ordnungspolitischer, organisationaler und personaler Rahmenbedingungen für individuelle Übergänge aufzudecken. Auf der Grundlage eines umfassenden Lagebilds sollen sich, so die Erwartung, Hinweise zur Optimierung der (individuellen) Übergangsvorbereitung wie -gestaltung in der Region finden lassen. Der Band stellt erste Ergebnisse des Projekts dar und entwickelt Perspektiven für die Optimierung des regionalen Übergangsmanagements." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Handbuch Übergänge (2013)
Zitatform
Schröer, Wolfgang, Barbara Stauber, Andreas Walther, Lothar Böhnisch & Karl Lenz (Hrsg.) (2013): Handbuch Übergänge. Weinheim: Beltz Juventa, 1118 S.
Abstract
"In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die Forschung zu Übergängen in den Sozialwissenschaften intensiviert. Übergänge bezeichnen soziale Zustandswechsel in Lebenslauf und Biographie. Sie sind Kristallisationspunkte sozialer Integration und individueller Lebensbewältigung. Mit diesem Handbuch wird nicht nur die Forschung zu Übergängen zusammengefasst, sondern es werden auch die damit einhergehenden konzeptionellen sozialisations- und bildungstheoretischen Ausrichtungen dargestellt. Das Handbuch Übergänge gibt einen Überblick und eröffnet gleichzeitig Perspektiven für die Diskussion in Bildungseinrichtungen und sozialen Diensten sowie in der Bildungs- und Politikberatung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Transitions in vocational education (2013)
Seifried, Jürgen ; Zoyke, Andrea; Gegenfurtner, Andreas ; Heinrichs, Karin; Wuttke, Eveline ; Jordan, Marine; Apera, Carmela; Kayser, Hans; Beutner, Marc; Kremer, H.-Hugo; Bimrose, Jenny ; Lamamra, Nadia ; Bonica, Laura; Lilienthal, Jonas; Bustino, Susanna; Linares, Lucia; Dilger, Bernadette; Marhuenda, Fernando; Elffers, Louise; Navas, Almudena; Ziegler, Birgit; Russello, Elisa; Bausch, Luca; Sappa, Viviana; Boldrini, Elena; Schmitz, Sarah; Cordoba, Ana I.; Searle, Jean; Fasching, Helga ; Seifried, Jürgen ; Billett, Stephen ; Steinritz, Gaby; Duc, Barbara; Wuttke, Eveline ; Brown, Alan ; Wyss, Corinne ; Alves, Mariana Gaio; Zacares, Juan Jose;Zitatform
Seifried, Jürgen & Eveline Wuttke (Hrsg.) (2013): Transitions in vocational education. (Research in Vocational Education 02), Opladen: Budrich, Barbara, 330 S.
Abstract
"This volume focuses on the different passages and transitions in Vocational Education and professional work life. Exploring the personal experiences of coping with the transition from school to vocational education, vocational education to work, and - finally - from work life to retirement, the book takes account of the rapidly changing conditions under which these processes take place." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Zugang zur Ausbildung: wie integrationsfähig ist das deutsche Berufsbildungssystem? (2013)
Zitatform
Solga, Heike & Laura Menze (2013): Der Zugang zur Ausbildung. Wie integrationsfähig ist das deutsche Berufsbildungssystem? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 1, S. 5-14. DOI:10.5771/0342-300X-2013-1-5
Abstract
"Das berufliche Bildungssystem spielt in Deutschland weiterhin eine sehr wichtige Rolle für die Vorbereitung auf das Berufsleben. Bei allen Erfolgen - so die zentrale These des Beitrags - besteht im deutschen Berufsbildungssystem jedoch ein Insider-Outsider-Problem für diejenigen, die die 'Eintrittskarte' zum beruflich strukturierten Arbeitsmarkt nicht erworben haben. Ursache dieses Problems sind unterschiedliche Ausschlussmechanismen, die der derzeitigen Organisation des deutschen Berufsbildungssystems immanent sind. Von daher kann die Benachteiligung bestimmter Personengruppen ohne Veränderungen des Systems nicht verringert oder beseitigt werden. Vor dem Hintergrund dieses Integrationsproblems lauten die beiden zentralen Fragen des Beitrags: (1) Inwieweit gelingt möglichst vielen der Zugang zur Ausbildung? Und (2) wie werden die Zugangschancen strukturiert, d.h. welche sozialen Ungleichheiten bestehen hier hinsichtlich Schulbiografie, sozialer Herkunft, Geschlecht oder Migrationshintergrund? Darüber hinaus werden beispielhaft institutionelle Veränderungen diskutiert, die zu einer erhöhten Integrationskraft des deutschen Berufsbildungssystems beitragen könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How low-achieving German youth beat the odds and gain access to vocational training: insights from within-group variation (2013)
Zitatform
Solga, Heike & Bettina Kohlrausch (2013): How low-achieving German youth beat the odds and gain access to vocational training. Insights from within-group variation. In: European Sociological Review, Jg. 29, H. 5, S. 1068-1082. DOI:10.1093/esr/jcs083
Abstract
"In this article, we study differences within the group of low-achieving school leavers, asking who among these disadvantaged youth is successful in entering vocational training in Germany, and why. We pay particular attention to the displacement mechanism by investigating under which conditions non-cognitive skills and personality traits are important for finding apprenticeships. Second, we specify how the mechanism of statistical discrimination works with regard to low-achieving youth. We use a unique set of German longitudinal data on school leavers who attended a lower secondary school (Hauptschule). Our main findings are non-cognitive skills, if observable before hiring, have a stronger impact on the training opportunities of less-educated youth than their grades in mathematics and German. Furthermore, extended internships completed while in school -- and thus, employers' first-hand experiences with less-educated young persons -- increase these youth's training opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Soziale Arbeitsgelegenheiten: Zukunftschancen für am Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche (2013)
Steinberger, Tanja;Zitatform
Steinberger, Tanja (2013): Soziale Arbeitsgelegenheiten. Zukunftschancen für am Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche. München: Akademische Verlagsgemeinschaft, 501 S.
Abstract
"Für arbeitslose und arbeitsmarktferne junge Menschen stehen Arbeitsgelegenheiten als eine Form der öffentlich geförderten Beschäftigung zur Verfügung. Offen ist, ob Soziale Arbeitsgelegenheiten geeignet sind, um eine berufliche Integration von am Arbeitsmarkt benachteiligten jungen Menschen zu fördern. Interviews mit jungen Arbeitslosen zeigen, wo sich die Brüche in den Lebens- und Berufsbiografien befinden und welche Merkmale sich für eine nachhaltige berufliche Integration als hinderlich erweisen. Den Abschluss bilden Überlegungen zu einer bedarfsgerechten Gestaltung von Unterstützungsangeboten für sozial benachteiligte Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Unterschiede in der Integrationsfähigkeit des dualen Berufsausbildungssystems (2013)
Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Ulrich, Joachim Gerd (2013): Regionale Unterschiede in der Integrationsfähigkeit des dualen Berufsausbildungssystems. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 1, S. 23-32. DOI:10.5771/0342-300X-2013-1-23
Abstract
"Als Folge der demografischen Entwicklung ist die Ausbildungsmarktlage nicht mehr so angespannt wie vor einigen Jahren. Die bundesweite Zahl unversorgter Bewerber fiel 2011 so niedrig aus wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Es bestehen aber weiterhin große regionale Disparitäten in der Integrationsfähigkeit des Berufsausbildungssystems. Zudem sind die Versorgungsengpässe mit Lehrstellen größer, als es sich in den Indikatoren der offiziellen Ausbildungsmarktbilanzierung widerspiegelt. Der Beitrag geht den Gründen für die regionalen Unterschiede in der Aufnahmefähigkeit des Ausbildungssystems nach und stellt alternative Indikatoren vor, um das Ausmaß regionaler Disparitäten abzubilden und seine Folgen für die Chancen ausbildungsinteressierter Jugendlicher zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Begleitforschung "Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte": Abschlussbericht (2013)
Zitatform
(2013): Begleitforschung "Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte". Abschlussbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 438), Berlin, 176 S.
Abstract
"Mit dem Fünften Gesetz zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen - vom 26. August 2008 wurde der Ausbildungsbonus befristet bis Ende 2010 eingeführt, um einen Anreiz für Arbeitgeber zu schaffen, zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze für förderungsbedürftige Ausbildungssuchende aus früheren Schulentlassjahren allgemeinbildender Schulen anzubieten. Es sollte eine unkomplizierte und unbürokratische Förderung durch einen pauschalen Zuschuss erfolgen, dessen Höhe sich an der Ausbildungsvergütung orientiert. Der Gesetzgeber hat mit dem Ausbildungsbonus auf die damals hohe Zahl an Altbewerbern reagiert.
Das Forschungskonsortium bestehend aus dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Rambøll Management Consulting und TNS Emnid hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die 'Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte' untersucht und den Abschlussbericht 2013 vorgelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2013: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2013)
Zitatform
(2013): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2013. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 5), Bonn, 468 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2013 wird zum fünften Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr 'Digitale Medien - Entgrenzung von Lernen und Arbeiten'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch online verfügbar als: Datenreport zum Berufsbildungsbericht, 5 -
Literaturhinweis
In der Warteschleife - Die Probleme von fast 300.000 Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung: DGB-Expertise zur Struktur und Entwicklung des Übergangsbereichs (2012)
Anbuhl, Matthias;Zitatform
Anbuhl, Matthias (2012): In der Warteschleife - Die Probleme von fast 300.000 Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung. DGB-Expertise zur Struktur und Entwicklung des Übergangsbereichs. Berlin, 11 S.
Abstract
"Um den Jugendlichen einen Einstieg in eine betriebliche Ausbildung zu ermöglichen und die Warteschleifen des Übergangsbereichs abzubauen, sind gezielte politische Reformen im Übergang von der Schule in die Ausbildung notwendig. Wenn aber politische Maßnahmen greifen und eine Bildungsstrategie zum Abbau bzw. zur Gestaltung des Übergangsbereichs nicht scheitern soll, ist ein genauer Blick auf die Gruppe der jungen Menschen in diesem Teilsystem der beruflichen Bildung notwendig. Dies will die hier vorgelegte Kurzexpertise leisten. Messgrößen hierfür sind:
- Die Entwicklung des Übergangsbereichs seit 2009,
- die differenzierte Ausprägung des Übergangsbereich nach regionalen Unterschieden,
- die Zusammensetzung der Gruppe der jungen Menschen nach Schulabschluss,
- die Effektivität des Übergangsbereichs sowie
- Maßnahmen für einen Abbau bzw. für die Gestaltung des Übergangsbereichs." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
"Kleben bleiben?" - Der Übergang von Hauptschüler/innen in eine berufliche Ausbildung: eine gemeinsame Analyse von "Praxisklassen" in Bayern und "Berufsstarterklassen" in Niedersachsen (2012)
Baas, Meike; Eulenberger, Jörg; Lex, Tilly; Richter, Maria; Kohlrausch, Bettina; Geier, Boris;Zitatform
Baas, Meike, Jörg Eulenberger, Boris Geier, Bettina Kohlrausch, Tilly Lex & Maria Richter (2012): "Kleben bleiben?" - Der Übergang von Hauptschüler/innen in eine berufliche Ausbildung. Eine gemeinsame Analyse von "Praxisklassen" in Bayern und "Berufsstarterklassen" in Niedersachsen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 61, H. 10, S. 247-257. DOI:10.3790/sfo.61.10.247
Abstract
"In einer Reihe von Bundesländern wurden in den letzten Jahren Modellprogramme an Schulen eingeführt, in denen abschlussgefährdete Jugendliche mehrere Praxistage in der Woche im Betrieb statt im Unterricht verbringen. Der vorliegende Beitrag nimmt eine gemeinsame Analyse der Modellprogramme 'Berufsstarterklassen' in Niedersachsen und 'Praxisklassen' in Bayern, welche beispielhaft für diesen neuen Förderansatz stehen, vor. Mit Mehrebenen-Modellen wird untersucht, ob die höheren Ausbildungschancen von Schüler/innen, die an den beiden Modellprogrammen teilgenommen haben, darauf zurückzuführen sind, dass durch das 'Kleben bleiben' im Praktikumsbetrieb Marktmechanismen umgangen werden. Im Ergebnis ist nicht nachzuweisen, dass die Programme die Rolle von Bildungsmerkmalen und regionaler Ausbildungsmarktlagen und somit Verdrängungs- wie auch Diskreditierungsprozesse aushebeln. Zudem wurde deutlich, dass vom Hauptschulabschluss eine hohe Signalwirkung für den Arbeitgeber ausgeht. Im Vergleich beider Projekte zeigte sich, dass Berufsstarterschüler/innen, die fast alle einen Hauptschulabschluss erreichten bessere Übergangsquoten aufwiesen als Praxisschüler/innen, bei denen die Vermittlung des Hauptschulabschlusses explizit nicht das Ziel war. Demnach sollte das Erreichen dieses Abschlusses integraler Bestandteil solcher Projekte sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zu Situation und Perspektiven der Ausbildungsvorbereitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in NRW: eine explorative Studie an ausgewählten Berufskollegs (2012)
Baethge, Martin; Baethge-Kinsky, Volker;Zitatform
Baethge, Martin & Volker Baethge-Kinsky (2012): Zu Situation und Perspektiven der Ausbildungsvorbereitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in NRW. Eine explorative Studie an ausgewählten Berufskollegs. Düsseldorf, 94 S.
Abstract
"Das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) NRW hat eines der wichtigsten und zugleich schwierigsten Probleme der gegenwärtigen Bildungs- und Berufsbildungspolitik aufgegriffen: die Verbesserung der Übergangschancen von bildungsbenachteiligten Jugendlichen in eine voll qualifizierende Berufsausbildung durch eine neue Form der Ausbildungsvorbereitung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf in den Berufskollegs. Es geht dabei nicht um den Gesamtkomplex des Übergangssystems, das sich im letzten Jahrzehnt bisweilen auf 40 Prozent der Neuzugänge zur beruflichen Bildung ausgeweitet hatte und aktuell (2011) immer noch etwa 30 Prozent bundesweit wie auch in NRW umfasst. Es geht um den schwer definierbaren Anteil aus dieser Gesamtheit, der begrenzte kognitive Kompetenzen aufweist, oft keinen Schulabschluss hat und häufig auch sozial wenig integriert ist. Diesen Jugendlichen eine Ausbildungschance zu geben, erwies sich im letzten Jahrzehnt als extrem schwierig, so dass sie oft Jahre lang in schulischen oder anderen Maßnahmen des Übergangssektors verweilten, ohne damit die Sicherheit einer Berufsausbildung zu gewinnen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergangssysteme: institutionelle Heterogentität als Effektivitätsbarriere in der Berufsbildung (2012)
Baethge, Martin;Zitatform
Baethge, Martin (2012): Übergangssysteme. Institutionelle Heterogentität als Effektivitätsbarriere in der Berufsbildung. In: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Jg. 60, H. 3, S. 327-339.
Abstract
Der Autor beschreibt die Entwicklung des sog. Übergangssystems als 'institutionell heterogener und in seinen Zielsetzungen diffuser Bildungsbereich (...), in den jährlich zeitweise doppelt so viele Jugendliche einmünden wie in das Schulberufssystem (...) und darin mit unklarer Berufsperspektive unbestimmte Zeit verweilen'. Anhand von statistischen Daten legt er dar, dass es sich bei den Teilnehmern des Übergangssystems vor allem um Jugendliche mit und ohne Hauptschulabschluss handelt. Viele dieser Jugendlichen münden nach dem Absolvieren einer berufsvorbereitenden Maßnahme nicht in eine vollqualifizierende Ausbildung sondern gehen in eine weitere Maßnahme über. Der Autor zeigt abschließend Perspektiven für eine Re-Institutionalisierung des Übergangssystems auf. Hierzu zählen die Professionalisierung des Lehr- und Ausbildungspersonals, kleine Gruppengrößen, eine klare und transparente Normierung der Ausbildungsziele bei gleichzeitiger Flexibilität des Lerntempos sowie eine Kooperation zwischen den beteiligten Lernorten. (IAB)
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Literaturhinweis
Übergangssysteme - Abstellgleis oder Chancenverbesserung?: rechtliche Regelungen der berufsvorbereitenden Maßnahmen am Beispiel der Berufsausbildungsvorbereitung (2012)
Benecke, Martina; Groß, Nadja Fee Viola; Gseller, Peter;Zitatform
Benecke, Martina, Nadja Fee Viola Groß & Peter Gseller (2012): Übergangssysteme - Abstellgleis oder Chancenverbesserung? Rechtliche Regelungen der berufsvorbereitenden Maßnahmen am Beispiel der Berufsausbildungsvorbereitung. In: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Jg. 60, H. 3, S. 375-388.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der bisher nur in geringem Maße anzutreffenden Auseinandersetzungen in der juristischen Literatur mit den, das Übergangssystem formenden, gesetzlichen Bestimmungen soll im Folgenden eine rechtliche Würdigung auf Basis der Rechtsvorschriften des BBiG erfolgen. Ziel dieses Artikels soll es dabei sein, das systematische Zusammenspiel der einzelnen Regelungen zu erfassen und bestehende Unsicherheiten auszuräumen. Besonders wird dabei auf die rechtlichen Regelungen der Berufsausbildungsvorbereitung eingegangen, welche im BBiG (Berufsbildungsgesetz) anzutreffen sind. Andere Maßnahmen des Übergangssystems, wie beispielsweise die Einstiegsqualifizierung, werden nur erläuternd dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Bildung - Arbeit - Erwachsenwerden: ein interdisziplinärer Blick auf die Transition im Jugend- und jungen Erwachsenenalter (2012)
Bergman, Manfred Max ; Kriesi, Irene ; Meyer, Thomas ; Kronig, Winfried; Bayard, Sybille; Levy, René; Buchmann, Marlis ; Neuenschwander, Markus P. ; Fend, Helmut; Ruding, Melania; Hüsler, Gebhard; Salvisberg, Alexander; Jurt, Joseph; Schmid, Evi; Krekel, Elisabeth M.; Stalder, Barbara E.; Becker, Rolf ; Keller, Anita C. ; Samuel, Robin ; Imdorf, Christian ; Falter, Jean-Marc; Hupka-Brunner, Sandra ; Gonon, Philipp;Zitatform
(2012): Bildung - Arbeit - Erwachsenwerden. Ein interdisziplinärer Blick auf die Transition im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 351 S. DOI:10.1007/978-3-531-19071-6
Abstract
"Der Übergang von der Schule ins Erwachsenen- und Erwerbsleben ist eine entscheidende und kritische Lebensphase. Vieles deutet darauf hin, dass diese Transitionen in modernen wissensbasierten Gesellschaften länger, anforderungsreicher, unübersichtlicher und risikoreicher geworden sind. Der vorliegende Band hat zum Ziel, diese Phänomene aus Sicht der Ökonomie, Pädagogik, Psychologie und Soziologie zu beleuchten. Dazu werden disziplinäre und interdisziplinäre Beiträge sowie aktuelle empirische Zugänge präsentiert, die den Zeitraum von der Grundbildung bis ins Erwerbsleben abdecken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsgänge des "Übergangssystems": Genese, Rechtsgrundlagen, Profile und Anschlüsse (2012)
Braun, Frank; Geier, Boris;Zitatform
Braun, Frank & Boris Geier (2012): Bildungsgänge des "Übergangssystems". Genese, Rechtsgrundlagen, Profile und Anschlüsse. In: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Jg. 60, H. 3, S. 361-374.
Abstract
"Unser Beitrag ist wie folgt gegliedert:
- In einem ersten Abschnitt skizzieren wir die in den Nationalen Bildungsberichten 2006 bis 2012 formulierten Aussagen zur Beschaffenheit, Funktion und Wirksamkeit des 'Übergangssystems'.
- Gegenstand des zweiten Abschnitts sind Genese, Profile und Rechtsgrundlagen für die verschiedenen dem 'Übergangssystem' zugeordneten Bildungsgänge.
- Im dritten Abschnitt behandeln wir Wege durch das 'Übergangssystem' auf der Basis von Längsschnittdaten." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Das Übergangssystem: Irrweg oder Erfolgsgeschichte? (2012)
Zitatform
Brändle, Tobias (2012): Das Übergangssystem. Irrweg oder Erfolgsgeschichte? Opladen: Budrich, 245 S.
Abstract
"SchülerInnen ohne Ausbildungsplatz oder Schulabschluss soll durch ihre Teilnahme an einjährigen schulischen Bildungsangeboten zur Ausbildungsreife verholfen werden. Der Autor thematisiert und systematisiert die entsprechenden, als Übergangssystem bezeichneten, Bildungsangebote und diskutiert Chancen und Probleme der verschiedenen berufsvorbereitenden und -grundbildenden Angebote." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schulbezogene Unterstützungsnetzwerke: Gestaltungsansätze der Jugendhilfe zur Bildungsförderung armer Jugendlicher im Übergang Schule - Beruf (2012)
Brülle, Heiner; Christe, Gerhard; Wende, Lutz; Melzer, Ragna;Zitatform
Brülle, Heiner, Gerhard Christe, Ragna Melzer & Lutz Wende (2012): Schulbezogene Unterstützungsnetzwerke. Gestaltungsansätze der Jugendhilfe zur Bildungsförderung armer Jugendlicher im Übergang Schule - Beruf. Frankfurt, M., 46 S.
Abstract
"In der im Rahmen der AWO-ISS-Langzeitstudie 'Kinder- und Jugendarmut' erstellten Expertise wird betrachtet, wie der Übergang Schule - Beruf zu gestalten ist, damit vor allem arme bzw. sozial benachteiligte Jugendliche profitieren. Es wird ein Ansatz 'schulbezogenes Unterstützungsnetzwerk' auf der Basis von 'Produktionsnetzwerken' entwickelt, in dem der Jugendhilfe eine zentrale Rolle zukommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung: ein ressourcentheoretisches Modell zur Erklärung der Übergangschancen von Ausbildungsstellenbewerbern (2012)
Eberhard, Verena;Zitatform
Eberhard, Verena (2012): Der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Ein ressourcentheoretisches Modell zur Erklärung der Übergangschancen von Ausbildungsstellenbewerbern. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 271 S.
Abstract
"Welche Ressourcen sind notwendig, damit Jugendliche den Übergang in eine Berufsausbildung erfolgreich meistern? Um diese Frage zu beantworten erarbeitet die Autorin in ihrer Dissertation ein ressourcentheoretisches Modell des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung, welches die gesamte Komplexität des Übergangsgeschehens abbildet. Anhand der Daten einer repräsentativen Befragung von ausbildungsreifen Jugendlichen, die 2008 bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsstellenbewerber gemeldet waren, wird aufgezeigt, dass übergangsrelevante Ressourcen letztlich von den institutionellen Rahmenbedingungen bestimmt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Modularisierung in der beruflichen Bildung - ein Ansatz zur sozialen Inklusion gefährdeter Jugendlicher? (2012)
Zitatform
Euler, Dieter (2012): Modularisierung in der beruflichen Bildung - ein Ansatz zur sozialen Inklusion gefährdeter Jugendlicher? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 61, H. 10, S. 265-272. DOI:10.3790/sfo.61.10.265
Abstract
"Seit vielen Jahren gelingt es einer großen Zahl von Jugendlichen nicht, oder nur mit zeitlicher Verzögerung, nach der Pflichtschulzeit eine Berufsausbildung aufzunehmen. Viele bleiben im Status des Ungelernten zurück - aktuell sind dies ca. 1,44 Mio. Personen in der Altersgruppe der 20-29-Jährigen. Der Beitrag diskutiert, inwieweit über eine modulare Strukturierung der Berufsausbildung Wege geschaffen werden können, die den Einstieg in eine Berufsausbildung erleichtern und so der verstärkten sozialen Exklusion von Ausbildungslosen bzw. Ungelernten entgegenwirken. Mit dem Konzept der Ausbildungsbausteine wird eine konkrete Variante der Modularisierung skizziert und durch die Diskussion aktueller Erprobungsbeispiele empirisch untermauert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chancen bildungsbenachteiligter junger Erwachsener in der Schweiz und in Deutschland: die (Nicht-)Bewältigung der zweiten Schwelle (2012)
Zitatform
Gaupp, Nora, Boris Geier & Sandra Hupka-Brunner (2012): Chancen bildungsbenachteiligter junger Erwachsener in der Schweiz und in Deutschland. Die (Nicht-)Bewältigung der zweiten Schwelle. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 32, H. 3, S. 299-318.
Abstract
"Für bildungsbenachteiligte Jugendliche ist der Abschluss einer beruflichen Ausbildung zentral. Zum einen ist dies der für sie institutionell vorgesehene Weg in den Arbeitsmarkt, zum anderen stellt für sie das Fehlen einer abgeschlossenen Berufsausbildung eine massive Hürde für eine gelingende Arbeitsmarktintegration dar. Der Beitrag untersucht anhand der Schweizer Jugendlängsschnittstudie TREE und des Übergangspanels des Deutschen Jugendinstitutes im Ländervergleich die Übergangswege von Jugendlichen aus Schulen mit Grundanforderungen über einen Zeitraum von knapp sechs Jahren. Die Übergangsbiographien werden mittels Verlaufsmusteranalysen (Optimal Matching) und Regressionsmodellen analysiert. In beiden Ländern erreicht nur ein Teil der Jugendlichen überhaupt die zweite Schwelle. Dabei sind in der Schweiz die Wege hin zur zweiten Schwelle klarer strukturiert, in Deutschland hingegen vielfältiger und zugleich chancen- und risikoreicher. Mit den Merkmalen Geschlecht, Migrationshintergrund, Sozialstatus der Eltern, Schulleistungen und Situation auf dem Arbeitsmarkt wirken individuelle, soziale und strukturelle Faktoren auf die Übergangswege der Jugendlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturwandel des Übergangs in eine berufliche Ausbildung (2012)
Zitatform
Kleinert, Corinna & Marita Jacob (2012): Strukturwandel des Übergangs in eine berufliche Ausbildung. In: R. Becker & H. Solga (Hrsg.) (2012): Soziologische Bildungsforschung (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft, 52), S. 211-233, 2011-09-20. DOI:10.1007/978-3-658-00120-9_9
Abstract
"Es gibt nur wenige Untersuchungen, die eine umfassende Analyse zur historischen Entwicklung der Einmündung in die verschiedenen Bereiche der beruflichen Bildung liefern. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob sich die Chancen auf eine voll qualifizierende Ausbildung in den letzten 30 Jahren für die unterschiedlichen Bildungsniveaus verändert haben. Hierbei interessiert einerseits, inwiefern demographische Veränderungen und konjunkturelle Schwankungen den Übergang beeinflussen, und andererseits die Veränderung der Zugangschancen von Schulabgängern mit unterschiedlichen Abschlüssen. Datenbasis ist die IAB-Studie 'Arbeiten und Lernen im Wandel' (ALWA), in der rund 10.000 Erwachsene zu ihren Lebensverläufen befragt wurden. Unsere Analysen zeigen, dass sich die Übergangschancen in Ausbildung zwischen den Bildungsgruppen im Zeitverlauf auseinander entwickelt haben. Hauptschüler und Realschüler haben vor allem dann niedrigere Übergangschancen, wenn die Arbeitslosigkeit hoch oder die Abgängerkohorte groß ist. Aber auch jenseits von konjunkturell und demographisch bedingten Engpässen und unter Kontrolle ihrer Zusammensetzung hat die Dauer des Übergangs in Ausbildung bei diesen beiden Gruppen im Zeitverlauf zugenommen. Die Übergänge von Abiturienten sind dagegen unbeeinflusst von Marktschwankungen und dem langfristigen Strukturwandel im Verlauf der hier analysierten drei Jahrzehnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kommunale Koordinierung des Übergangs von der Schule in den Beruf: eine Zwischensichtung (2012)
Kruse, Wilfried; Paul-Kohlhoff, Angela;Zitatform
Kruse, Wilfried & Angela Paul-Kohlhoff (2012): Kommunale Koordinierung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Eine Zwischensichtung. In: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Jg. 60, H. 3, S. 340-360.
Abstract
"Als leitende Fragestellung dieses Beitrags war formuliert worden, ob sich mit der 'Kommunalen Koordinierung' eine Weise der kooperativen Steuerung der gestaltenden Aktivitäten im Übergang Schule-Arbeitswelt herausbildet oder jedenfalls unter bestimmten Bedingungen erwartbar herausbilden kann, die in Hinblick auf das Ziel gelingender Übergänge für alle Jugendlichen leistungsfähig ist. Außerdem sollte der Frage nachgegangen werden, ob unter den gegenüber dem Entstehungszeitpunkt von 'Kommunaler Koordinierung' veränderten Vorzeichen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt lokale Übergangsgestaltung allmählich überflüssig wird, oder ob es sich um eine strukturell bedingte Daueraufgabe handelt, 'Kommunale Koordinierung' also Zukunft haben kann." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugend und Arbeit: empirische Bestandsaufnahmen und Analysen (2012)
Mansel, Jürgen; Hurrelmann, Klaus ; Jossin, Ariane; Weißmann, Marliese; Jung, Matthias ; Albert, Mathias; Karl, Ute ; Behrmann, Laura; Keller, Carsten; Böhringer, Daniela; Leven, Ingo; Franzmann, Manuel ; Majerek, Bozena; Götz, Susanne; Müller, Sylvia; Hollstein, Betina ; Neuber, Anke; Speck, Carsten; Nierling, Linda; Bereswill, Mechthild ; Quenzel, Gurdun; Glauser, David ; Sammet, Kornelia ; Zahradnik, Franz ; Scherr, Albert; Buchmann, Marlis ; Schreyer, Franziska; Bayard, Sybille; Staffelbach, Monika; Groh-Samberg, Olaf ; Tucci, Ingrid ;Zitatform
Mansel, Jürgen & Carsten Speck (Hrsg.) (2012): Jugend und Arbeit. Empirische Bestandsaufnahmen und Analysen. (Jugendforschung), Weinheim: Beltz, 306 S.
Abstract
"Arbeit ist ein zentraler Aspekt der Identitätsentwicklung. Erst mit dem Eintritt in das Erwerbsleben gilt die für die Jugendphase zentrale Entwicklungsaufgabe als erfolgreich bewältigt. Es stellt sich daher die Frage, in welchen Lebenssituationen Jugendliche in unterschiedlichen Statuspassagen und sozialen Milieus aufwachsen und wie sie ihre beruflichen Lebenssituationen und biografischen Perspektiven wahrnehmen und gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf bei jugendlichen Migrantinnen und Migranten: Herausforderung und Chancen (2012)
Scharrer, Katharina; Lex, Tilly; Kimmelmann, Nicole; Wojciechowicz, Anna; Kohlmeyer, Klaus; Stein, Margit; Triebel, Claas; Boos-Nünning, Ursula; Pascher, Ute; Gergerli, Mahmut; Regin, Gabriele; Bauer, Hans G.; Reiter, Sabine; Schneider, Sibylle; Steenkamp, Daniela; Corleis, Carmen; Stummbaum, Martin;Zitatform
Scharrer, Katharina, Sibylle Schneider & Margit Stein (Hrsg.) (2012): Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf bei jugendlichen Migrantinnen und Migranten. Herausforderung und Chancen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 256 S.
Abstract
"Der Übergang in Ausbildung und Beruf stellt insbesondere junge Menschen mit Migrationshintergrund vor besondere Herausforderungen. In diesem Buch werden zunächst in einem ersten Teil Grundlagen des Übergangs junger Menschen mit Migrationshintergrund in die Ausbildung geschildert. Basierend auf aktuelle Studien und die Berichterstattung von Bund, Ländern und Kommunen werden aktuelle Daten zum Übergang von Menschen mit Migrationshintergrund dargelegt. Die Schulleistungen und Sprachkompetenzen junger Menschen mit Migrationshintergrund werden neben anderen individuellen und strukturellen Ursachenbündel für eine erfolgreiche oder misslingende Einmündung in Ausbildung und Beruf thematisiert. Daneben werden die Ansätze und Hilfemöglichkeiten der Gestaltung des Übergangs von jungen Migrantinnen und Migranten in die Ausbildung und den Beruf systematisiert. Als Hilfestellungen werden im zweiten Teil des Buches die Zusammenarbeit mit Migranteneltern, insbesondere die Elternberatung, die Förderung interkultureller Kommunikation, Interkulturalität und Konfliktfähigkeit, die interethnische Schulung von Lehrkräften, die Sprachförderung sowie unterschiedliche Coachingprogramme vorgestellt. Auch alternative Wege zum Schulabschluss werden aufgezeigt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2012: Studie (2012)
Sehrbrock, Ingrid; Bennewitz, Heiko; Krautschat, Benjamin; Dick, Oliver;Zitatform
Sehrbrock, Ingrid (2012): Ausbildungsreport 2012. Studie. Berlin, 79 S.
Abstract
"Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen, viele junge Menschen haben vor kurzem ihre Ausbildung und damit einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Der DGB hat wie jedes Jahr die Ausbildungsbedingungen in Deutschland untersucht und stellt die Ergebnisse im Ausbildungsreport 2012 vor. Ein Schwerpunkt ist die Qualität der Berufsschulen. Ergebnisse: Nicht einmal jedes vierte Unternehmen bildet aus, vielen Betrieben mangelt es an der nötigen Ausbildungsreife, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und auch die Qualität der Berufsschulen kann noch erheblich verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Orientierung zwischen Anspruch und Realität: Evaluation ausgewählter Orientierungsmaßnahmen und ihrer Wirkung (2012)
Voigt, Jana;Zitatform
Voigt, Jana (2012): Berufliche Orientierung zwischen Anspruch und Realität. Evaluation ausgewählter Orientierungsmaßnahmen und ihrer Wirkung. Chemnitz: Universitätsverlag Chemnitz, 444 S.
Abstract
"An der großen Zahl an populärwissenschaftlicher und wissenschaftlicher Literatur, den kontinuierlich geführten Debatten und der enormen Vielfalt an Akteuren und Unterstützungsangeboten im Feld der Berufsorientierung ist festzustellen, dass die Übergangsthematik zunehmend an Stellenwert gewinnt. Doch die Schwierigkeiten, die Jugendliche an der Schwelle zwischen Schule und Arbeitswelt haben sowie die Initiierung immer neuer Maßnahmen suggerieren, dass Unterstützungsoptionen bislang unzureichend greifen. Innerhalb der Dissertation wird die Wirksamkeit ausgewählter Interventionen der beruflichen Orientierung evaluiert. Ausgehend vom definitorisch festgeschriebenen Anspruch und darin implizierten Zielsetzungen werden mittels primärstatistischer Datenerhebungen Erkenntnisse zu ihren Effekten gewonnen. Aus den Antworten auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit von berufsorientierenden Aktivitäten werden Schlussfolgerungen für didaktisches Handeln und den zugehörigen Handlungsrahmen gezogen. Diese Bilanzierung ist im Fokus maßnahmebezogen und nicht für alle Orientierungsangebote generalisierbar, integriert aber dennoch Impulse zur grundsätzlichen Optimierung von Interventionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How acid are lemons?: adverse selection and signalling for skilled labour market entrants (2012)
Zitatform
Wagner, Robert & Thomas Zwick (2012): How acid are lemons? Adverse selection and signalling for skilled labour market entrants. (ZEW discussion paper 2012-014), Mannheim, 33 S.
Abstract
"Ein wichtiger Anreizmechanismus für Humankapitalinvestitionen ist die Möglichkeit, die dabei erworbene Produktivitätserhöhung nicht nur bei dem eigenen Arbeitgeber sondern auch im externen Arbeitsmarkt zu signalisieren. Bisher gibt es allerdings nur wenige empirische Untersuchungen zur Wirkung von Signalen beruflicher Bildung sowie Weiterbildung. Der bedeutendste Grund für diese offensichtliche Literaturlücke ist, dass die Qualität der Humankapitalbildung sowie die individuelle Produktivität nicht leicht messbar sind. Konkret haben vorherige Betriebszugehörigkeit, unbeobachtete Fähigkeiten und der Wirtschaftszyklus üblicherweise einen unbeobachtbaren Effekt auf den Marktwert von Stellenbewerbern nach deren Humankapitalerwerb. In diesem Beitrag werden zum ersten Mal gezeigt, dass ausbildende Betriebe die besten Auszubildenden an sich binden und somit Betriebswechsler nach der dualen Ausbildung eine geringere durchschnittliche Produktivität aufweisen. Betriebswechsler können individuell ihre Produktivität aber mit Hilfe von Signalen vermitteln und damit ihren Einstiegslohn positiv beeinflussen. Das deutsche duale Berufsbildungssystem erlaubt es als Institution, den Wert von Signalen nach der Ausbildung zu messen. Lehrlinge haben keine vorherige Berufserfahrung und sie sind relativ homogen in Bezug auf ihren Schulhintergrund. Überdies besuchen sie ein standardisiertes Ausbildungsprogramm, das mit drei Zertifikaten abgeschlossen wird, die ihnen helfen, praktische, theoretische und soziale Fähigkeiten zu signalisieren. Außerdem beginnen und beenden die meisten Auszubildenden ihre Ausbildung im gleichen Zeitraum und somit sind zyklische Arbeitsnachfrage und - angebotseffekte zum Zeitpunkt der Wahl des Ausbildungsberufs und bei der Beendigung der Ausbildung gleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Optimierung des Übergangsbereichs in Hessen (2012)
Weishaupt, Horst; Schwarz, Alexandra; Krätschmer-Hahn, Rabea; Tillmann, Kristina;Zitatform
Weishaupt, Horst, Rabea Krätschmer-Hahn, Alexandra Schwarz & Kristina Tillmann (2012): Optimierung des Übergangsbereichs in Hessen. Frankfurt, Main, 93 S.
Abstract
"Bundesweit zeichnet sich auf dem Arbeitsmarkt schon seit Längerem ein Strukturwandel ab. Dieser ist gekennzeichnet durch die Entwicklung hin zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft einerseits und die abnehmende Bedeutung des produzierenden Sektors andererseits. Gleichzeitig führen der technische Fortschritt und die Internationalisierung der Märkte zu steigenden Ansprüchen an die Qualifizierung sowohl der Erwerbspersonen und als auch der Auszubildenden. Wie auch in anderen Bundesländern lässt sich in Hessen ein deutlicher Trend zur schulischen Höherqualifizierung ausmachen: Ein zunehmender Anteil je Alterskohorte strebt die (Fach-) Hochschulreife an, und in den letzten Jahren sind entsprechend höhere Studienanfängerquoten zu verzeichnen. Auch im dualen Berufsbildungssystem hat das gestiegene Schulabschlussniveau zur Anhebung des Qualifikationsniveaus der Auszubildenden geführt, so dass Ausbildungsstellen in vielen Berufen zunehmend mit Abiturientinnen und Abiturienten anstatt mit Absolventinnen und Absolventen der Haupt- und Realschulen besetzt werden. Gleichzeitig münden in Hessen jährlich mehr als 20.000 Abgängerinnen und Abgänger von allgemeinbildenden Schulen in Maßnahmen des sogenannten Übergangsbereichs ein, der ihnen den Übergang in eine berufliche Ausbildung erleichtern oder erst ermöglichen soll. Das Ziel des Projektes besteht darin, die verschiedenen Bildungsmaßnahmen, die unter dem Begriff 'Übergangsbereich' subsumiert werden, auf die Struktur der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die verfolgten Ziele und ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. In den nächsten Jahren wird die Zahl der Schulabsolventinnen und Schulabsolventen, die dem hessischen Ausbildungsmarkt insgesamt zur Verfügung stehen, demografiebedingt um mehr als 25% zurückgehen. Die vorliegende Studie untersucht, welche Möglichkeiten diese Entwicklung für einen Rückbau des Übergangsbereichs in Hessen bietet und welche finanziellen Spielräume sich hieraus zur Förderung erfolgreicher Übergänge in schulische und duale Ausbildung ergeben würden. Hierzu werden Hinweise für die zukünftige Gestaltung dieses Bildungsbereichs in Hessen formuliert und konkrete Handlungsempfehlungen zu den einzelnen Bildungsgängen des Übergangsbereichs gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Große Probleme vieler Jugendlicher beim Übergang von Schule in Beruf: BA-Beitragszahler kompensieren Defizite mit über drei Milliarden Euro jährlich (2011)
Adamy, Wilhelm;Zitatform
Adamy, Wilhelm (2011): Große Probleme vieler Jugendlicher beim Übergang von Schule in Beruf. BA-Beitragszahler kompensieren Defizite mit über drei Milliarden Euro jährlich. In: Soziale Sicherheit, Jg. 60, H. 1, S. 14-23.
Abstract
"Seit Anfang der 1990er Jahre haben die Schwierigkeiten beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung drastisch zugenommen und ein erheblicher Teil der Jugendlichen hat unmittelbar nach Verlassen der Schule keine Ausbildung beginnen können. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass der Anteil der jüngeren Erwachsenen ohne Berufsabschluss heute höher ist als zu früheren Zeiten. Nach wie vor müssen aus öffentlichen Mitteln Milliarden aufgewendet werden, um die Defizite beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf zu verringern. Den Löwenanteil bringen dabei - wie der folgende Beitrag zeigt - die Beitragszahler zur Arbeitslosenversicherung auf, obwohl doch die berufliche Ausbildung und Integration Jugendlicher in die Arbeitswelt eine betriebliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Kleben bleiben?": Der Übergang von Hauptschüler/innen in eine berufliche Ausbildung: eine vergleichende Analyse von "Praxisklassen" in Bayern und "Berufsstarterklassen" in Niedersachsen (2011)
Baas, Meike; Eulenberger, Jörg; Richter, Maria; Lex, Tilly; Geier, Boris; Kohlrausch, Bettina;Zitatform
Baas, Meike, Jörg Eulenberger, Boris Geier, Bettina Kohlrausch, Tilly Lex & Maria Richter (2011): "Kleben bleiben?": Der Übergang von Hauptschüler/innen in eine berufliche Ausbildung. Eine vergleichende Analyse von "Praxisklassen" in Bayern und "Berufsstarterklassen" in Niedersachsen. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge im Jugendalter" am Deutschen Jugendinstitut e.V. Wissenschaftliche Texte), München, 43 S.
Abstract
"Im vorliegenden Arbeitspapier werden bayerische Praxisklassen mit niedersächsischen Berufsstarterklassen vergleichend analysiert, um der Frage nachzugehen, inwieweit und unter welchen Bedingungen Klebeeffekte dazu führen, Jugendliche 'außerhalb' der Marktmechanismen des Ausbildungsmarktes in eine berufliche Ausbildung zu vermitteln. Ein solcher Vergleich bietet sich an, weil sich beide Projekte auf eine ähnliche Zielgruppe beziehen, ähnliche Projektziele und -inhalte verfolgen und zudem bei Untersuchungen ein ähnliches Design angewandt wurde. Zudem erlaubt ein Vergleich zweier so unterschiedlicher Bundesländer wie Bayern und Niedersachen umfassendere Aussagen über die Bedeutung von Standortbedingungen - vor allem der Ausbildungsplatzsituation - als das bisher der Fall war." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der 3. Weg in der Berufsausbildung: Evaluationsergebnisse zum Pilotprojekt in NRW (2011)
Becker, Carsten; Gehrke, Jürgen; Bleikertz, Torben;Zitatform
Becker, Carsten, Torben Bleikertz & Jürgen Gehrke (2011): Der 3. Weg in der Berufsausbildung. Evaluationsergebnisse zum Pilotprojekt in NRW. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 40, H. 2, S. 47-51.
Abstract
"Das Pilotprojekt '3. Weg in der Berufsausbildung in NRW' ermöglicht durch die Kombination verschiedener Förderinstrumente aus der Benachteiligtenförderung auch jenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Berufsausbildung, die zum Eintrittszeitpunkt zwar ausbildungswillig sind, aber aufgrund ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit als nicht ausbildungsfähig gelten. Die Ergebnisse des Pilotprojekts zeigen, dass ein hoher Anteil dieser Jugendlichen im '3. Weg' eine Ausbildung erfolgreich beenden konnte. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag Konzept und zentrale Förderinstrumente des '3. Wegs' beschrieben, um dann ausgewählte Evaluationsergebnisse vorzustellen und Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung des '3. Wegs' abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geschlechterungleichheiten beim Übergang von der allgemein bildenden Schule in die berufliche Ausbildung - Eine unendliche Geschichte? (2011)
Beeskow, Lynn;Zitatform
Beeskow, Lynn (2011): Geschlechterungleichheiten beim Übergang von der allgemein bildenden Schule in die berufliche Ausbildung - Eine unendliche Geschichte? Mannheim, 61 S.
Abstract
"Die Arbeit beschäftigt sich unter Berücksichtigung von Strukturveränderungen mit Geschlechterungleichheiten beim Übergang von der Schule in die berufliche Erstausbildung in Vergangenheit und Gegenwart. Der Untersuchung liegt folgende Forschungsfrage zugrunde: Gestaltet sich der Übergang in der Berufsbildung gemessen an seiner Dauer für junge Frauen und Männer unterschiedlich schwierig und wie haben sich etwaige Disparitäten über den Zeitverlauf entwickelt?
Zur objektiveren Bewertung der Ausbildungschancen junger Männer und Frauen wird daher in einer zweiten Forschungsfrage überprüft: Relativiert sich der zeitliche Vorsprung eines Geschlechts beim Eintritt in eine vollqualifizierende Berufsausbildung im weiteren Ausbildungsverlauf durch häufigere Ausbildungsabbrüche oder Ausbildungswechsel?
Das nächste Kapitel liefert die theoretische Grundlage für die Basisannahme, dass sich Geschlechterunterschiede beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung über den Zeitverlauf zugunsten der Frauen verändert haben könnten. Die Argumentation stützt sich vor allem auf die Bildungsexpansion seit den 1960er Jahren, die Verschiebung der Wirtschaftssektoren und den berufsstrukturellen Wandel, sowie auf die Diversifizierungstendenzen innerhalb des Berufsbildungssystems. Ebenso wird auf die Auswahlkriterien der Ausbildungseinrichtungen eingegangen. Da sich, wie zuvor erwähnt, die Bereitschaft zu Kompromissen positiv auf den zeitnahen Eintritt in eine Berufsausbildung auswirken sollte, behandelt der dritte Abschnitt des Theorieteils verschiedene individuelle Anpassungsstrategien während der Ausbildungsplatzsuche, für die ein Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht hergestellt wird. Der anschließende Literaturüberblick verdeutlicht noch einmal, dass Geschlechterungleichheiten an der ersten Schwelle ein komplexes Phänomen darstellen, das nicht monokausal erklärt werden kann. Die Überprüfung der Hypothesen erfolgt mit dem am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erhobenen Datensatz 'Arbeiten und Lernen im Wandel' (ALWA), mit dem das Ausbildungsverhalten der Geburtsjahrgänge 1956 bis 1988 analysiert werden kann. Nach der Beschreibung der Daten und methodischer Aspekte werden die Forschungsfragen anhand entsprechender empirischer Analysen zu beantworten versucht. Zum Schluss werden die wichtigsten Ergebnisse noch einmal zusammengefasst und mögliche Beschränkungen der vorliegenden Untersuchung diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Reform des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung: aktuelle Vorschläge im Urteil von Berufsbildungsexperten und Jugendlichen. Expertenmonitor (2011)
Beicht, Ursula; Eberhard, Verena; Ulrich, Joachim Gerd; Gei, Julia; Gouverneur, Christine; Granato, Mona ; Wieland, Clemens; Krewerth, Andreas;Zitatform
Beicht, Ursula, Verena Eberhard, Julia Gei, Mona Granato, Andreas Krewerth, Joachim Gerd Ulrich, Christine Gouverneur & Clemens Wieland (2011): Reform des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung. Aktuelle Vorschläge im Urteil von Berufsbildungsexperten und Jugendlichen. Expertenmonitor. Bonn u.a., 38 S.
Abstract
"Trotz der einsetzenden Entspannung am Ausbildungsstellenmarkt gestaltet sich der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung für viele Jugendliche weiterhin schwierig. Teilweise verweilen sie lange in Maßnahmen des so genannten 'Übergangssystems', teilweise fallen sie aber auch ganz aus dem Bildungssystem heraus. Über neue Instrumente und Wege zur Verbesserung des Übergangsgeschehens wird zurzeit intensiv diskutiert. Die Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bertelsmann Stiftung zeigt, wie unterschiedliche Reformansätze von Berufsbildungsexperten und Jugendlichen bewertet werden. Das Ergebnis: Während einige der 18 Reformansätze in allen Akteursgruppen auf breite Zustimmung stoßen, fallen die Einschätzungen bei anderen äußerst kontrovers aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reform des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung: aktuelle Vorschläge im Urteil von Berufsbildungsexperten und Jugendlichen. Expertenmonitor (2011)
Beicht, Ursula; Granato, Mona ; Ulrich, Joachim Gerd; Gouverneur, Christine; Krewerth, Andreas; Eberhard, Verena; Wieland, Clemens; Gei, Julia;Zitatform
Beicht, Ursula, Verena Eberhard, Julia Gei, Mona Granato, Andreas Krewerth, Joachim Gerd Ulrich, Christine Gouverneur & Clemens Wieland (2011): Reform des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung. Aktuelle Vorschläge im Urteil von Berufsbildungsexperten und Jugendlichen. Expertenmonitor. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 122), Bonn, 39 S.
Abstract
"Trotz der einsetzenden Entspannung am Ausbildungsstellenmarkt gestaltet sich der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung für viele Jugendliche weiterhin schwierig. Teilweise verweilen sie lange in Maßnahmen des so genannten 'Übergangssystems', teilweise fallen sie aber auch ganz aus dem Bildungssystem heraus. Über neue Instrumente und Wege zur Verbesserung des Übergangsgeschehens wird zurzeit intensiv diskutiert. Die Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bertelsmann Stiftung zeigt, wie unterschiedliche Reformansätze von Berufsbildungsexperten und Jugendlichen bewertet werden. Das Ergebnis: Während einige der 18 Reformansätze in allen Akteursgruppen auf breite Zustimmung stoßen, fallen die Einschätzungen bei anderen äußerst kontrovers aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prekäre Übergänge vermeiden - Potenziale nutzen: junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund an der Schwelle von der Schule zur Ausbildung (2011)
Zitatform
Beicht, Ursula & Mona Granato (2011): Prekäre Übergänge vermeiden - Potenziale nutzen. Junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund an der Schwelle von der Schule zur Ausbildung. (WISO Diskurs), Bonn, 72 S.
Abstract
"Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist in unserer Gesellschaft eine der wesentlichen Voraussetzungen, einen anerkannten Beruf auszuüben, der Identifikationsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven eröffnet und den Lebensunterhalt sichert. Die krisenhafte Entwicklung des Ausbildungs- und des Arbeitsmarktes im vergangenen Jahrzehnt hatte zur Folge, dass die Statuspassage von der Schule in die Ausbildung für viele Jugendliche problematisch wurde. Vor allem für Jugendliche mit Migrationshintergrund gestaltete sich der Übergang ins Erwerbsleben häufig problematisch. Die Kategorie 'Jugendliche mit Migrationshintergrund' ist allerdings zu pauschal, um die vielfältigen sozialen und familiären Verhältnisse und die sehr unterschiedlichen Lebenswelten dieser Jugendlichen zu beschreiben. Auch die geschlechtsspezifischen Unterschiede werden häufig vernachlässigt. Dieses Gutachten liefert hingegen eine detaillierte Analyse der Übergangsprozesse von der Schule in die Ausbildung. Es untersucht die vielfältigen individuellen, aber auch gesellschaftlichen Faktoren, die die Einmündung in die Ausbildung beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Bildung - Markt oder Staat?: eine kommentierte Literaturübersicht zu Humankapitalansätzen und Institutionentheorien (2011)
Zitatform
Biehler, Hermann & Christoph Köhler (2011): Berufliche Bildung - Markt oder Staat? Eine kommentierte Literaturübersicht zu Humankapitalansätzen und Institutionentheorien. (Mitteilungen des Sonderforschungsbereichs Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch - Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung 38), Jena, 64 S.
Abstract
"Für Deutschland gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen wissenschaftlichen Befunden und politischen Aussagen über Qualifikationsbedarfe und Schwachstellen der beruflichen Bildung. Einigkeit besteht darüber, dass Qualifikationsdefizite bestehen und dass Aus- und Weiterbildung von hoher Relevanz sind. Erwartungsgemäß gehen aber die politischen Konzepte zur Behebung des Problems weit auseinander. Auf der einen Seite werden marktnahe Lösungen und Deregulierung favorisiert, auf der anderen Seite wird ein Ausbau des deutschen Aus- und Weiterbildungssystems gefordert. Hinter diesen politischen Positionen stehen wissenschaftliche Denkrichtungen und Analysen. Ziel dieses Aufsatzes ist es, diese im Sinne einer Literaturübersicht darzustellen. Wir beginnen mit einer Zusammenfassung der Befunde zur Relevanz von Humankapitalinvestitionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Übergang Schule - Hochschule: zur Bedeutung sozialer, persönlicher und institutioneller Faktoren am Ende der Sekundarstufe II (2011)
Bornkessel, Philipp; Asdonk, Jupp;Zitatform
Bornkessel, Philipp & Jupp Asdonk (Hrsg.) (2011): Der Übergang Schule - Hochschule. Zur Bedeutung sozialer, persönlicher und institutioneller Faktoren am Ende der Sekundarstufe II. (Schule und Gesellschaft 54), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 350 S.
Abstract
"Wie wirken sich institutionelle Lernbedingungen und Lernstrukturen auf den Übergang von der Schule zur Hochschule aus? Welchen Einfluss haben sozioökonomische und soziokulturelle Lebensbedingungen auf die Selbsteinschätzung von Kompetenzen und die Entscheidungsprozesse am Ende der Schullaufbahn? Inwieweit gehen individuelle Ressourcen und Persönlichkeitsmerkmale in die Gestaltung des Übergangs ein? Auf der Grundlage empirischer Daten aus Befragungen von AbiturientInnen liefert der Band Antworten auf diese Fragen der Übergangsforschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionales Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung: Handlungsfelder und Erfolgsfaktoren (2011)
Braun, Frank; Reißig, Birgit;Zitatform
(2011): Regionales Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung. Handlungsfelder und Erfolgsfaktoren. (Regionales Übergangsmanagement 03), München, 81 S.
Abstract
"Um dem Problem der Ausbildungslosigkeit von Jugendlichen zu begegnen, hat das BMBF 2008 im Programm Perspektive Berufsabschluss die Förderinitiative Regionales Übergangsmanagement gestartet. Durch regionales Übergangsmanagement soll das Handeln der Akteure des Übergangssystems so abgestimmt werden, dass die Übergänge Jugendlicher in Ausbildung gelingen und Ausbildungslosigkeit verhindert wird. Die Förderinitiative wird vom DJI wissenschaftlich begleitet. Die Broschüre enthält eine Zwischenbilanz der Förderinitiative nach zwei Jahren Laufzeit. Die empirische Basis für diese Zwischenbilanz bilden vom DJI jährlich an 27 Standorten der Förderinitiative durchgeführte Fallstudien. Diese Fallstudien basieren auf Interviews, die mit den Leiterinnen und Leitern der Vorhaben und anderen Akteuren im Übergangssystem der Standorte geführt wurden. Die Fallstudien richten einen umfassenden Blick auf die Entwicklung des Übergangsmanagements in den Regionen und erfassen auch Entwicklungen, die außerhalb des regionalen Übergangsmanagements ablaufen, dieses befördern aber gegebenenfalls auch behindern. Der Bericht behandelt auf dieser Basis die Strategien und Erfahrungen der 27 Vorhaben in den folgenden Handlungsfeldern: - dem Aufbau von Strukturen und Prozessen des regionalen Übergangsmanagements, - der Herstellung von Transparenz zum Übergangsgeschehen und zur Angebotsstruktur des regionalen Übergangssystems, - Interventionen zur Verbesserung der Angebotsstruktur des regionalen Übergangssystems. In einem abschließenden Kapitel werden in typische Entwicklungsverläufe von Vorhaben in fünf Fallstudien dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prävention von Ausbildungslosigkeit: Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung als Gegenstand kommunaler Politik (2011)
Braun, Frank; Reißig, Birgit;Zitatform
Braun, Frank & Birgit Reißig (2011): Prävention von Ausbildungslosigkeit. Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung als Gegenstand kommunaler Politik. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 107, H. 3, S. 424-436.
Abstract
"Jugendliche mit Hauptschulbildung tragen ein erhöhtes Risiko, ins Erwerbsleben einzutreten, ohne einen Ausbildungsabschluss erworben zu haben. Dabei gibt es große regionale bzw. lokale Unterschiede in den Wegen Jugendlicher in die Ausbildungslosigkeit. Das wirft die Frage auf: Kann durch regionale bzw. kommunale Politik den Risiken der Ausbildungslosigkeit präventiv begegnet werden? Auf der Basis erster Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung der Förderinitiative Regionales Übergangsmanagement beschreibt der Beitrag die Strukturen und Verfahren, die an den bundesweit 27 Standorten der Förderinitiative für eine kommunale Politik der Prävention von Ausbildungslosigkeit implementiert wurden und benennt die Voraussetzungen für eine gelingende kommunale Übergangspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt?: die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt (2011)
Brinkmann, Ulrich; Scherschel, Karin; Eversberg, Dennis ; Kupka, Peter ; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen; Ehlert, Christoph;Zitatform
Brinkmann, Ulrich, Christoph Ehlert, Dennis Eversberg, Jochen Kluve, Peter Kupka, Sandra Schaffner & Karin Scherschel (2011): Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt? Die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt. (IAB-Bibliothek 328), Bielefeld: Bertelsmann, 207 S. DOI:10.3278/300743w
Abstract
"Der Band dokumentiert die Umsetzung und die Wirkungen eines Modellprojekts, dessen Ziel es war, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen durch eine Kombination von Leiharbeitseinsätzen, Qualifikationsphasen und individuellem Coaching in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt wurde in mehreren SGB-II-ARGEn in Kooperation mit einem überregionalen Leiharbeitsunternehmen durchgeführt. Einführend geben Standortanalysen einen Überblick über Situation und Entwicklung der lokalen Arbeitsmärkte in den Untersuchungsregionen. Die folgenden Implementationsstudien beschreiben das Zusammenwirken der Elemente Zeitarbeit, Qualifizierung und Coaching in der Praxis, außerdem werden Überlegungen zum Funktionieren dieser Form einer Public Private Partnership angestellt. Des Weiteren untersuchen die Autoren den Einfluss der Maßnahme auf Motivation und Kompetenzen der teilnehmenden Jugendlichen. Es wird eine Typologie entwickelt, die den Umgang von Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Herkunft mit den Anforderungen und Angeboten der Maßnahme reflektiert. Schließlich wird die Wirkung des Projekts im Hinblick auf Übergänge in den Arbeitsmarkt insgesamt und an den einzelnen Standorten analysiert. Bilanzierend ergibt sich das Bild, dass die Umsetzung von den unterschiedlichen teils konfligierenden Interessen der Kooperationspartner sehr stark geprägt war. Dies führte dazu, dass die eigentliche Zielgruppe nur zum Teil erreicht wurde, dass die Qualifizierungsanteile nicht so funktionierten wie geplant und dass auch das Coaching teilweise problematisch war. Dennoch gab es durchaus Erfolge der Maßnahme, nämlich dort, wo diese komplett durchlaufen wurde und ein relativ hohes Maß an Kontinuität sowohl bei den Arbeitseinsätzen als auch bei den Qualifizierungsmodulen gegeben war. Hohe Fluktuation und kurze Teilnahmedauern führten dagegen nicht zum gewünschten Ergebnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
E-Book Open Access -
Literaturhinweis
Stigma Hauptschulabschluss?: der Einfluss der Schulbildung auf das Arbeitslosigkeitsrisiko an der zweiten Schwelle (2011)
Zitatform
Buch, Tanja, Gabriele Wydra-Somaggio & Stefan Hell (2011): Stigma Hauptschulabschluss? Der Einfluss der Schulbildung auf das Arbeitslosigkeitsrisiko an der zweiten Schwelle. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 14, H. 3, S. 421-443., 2011-04-27. DOI:10.1007/s11618-011-0214-3
Abstract
"Ausbildungsabsolventen, die keinen Schulabschluss oder einen Hauptschulabschluss haben, sind an der zweiten Schwelle überdurchschnittlich häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Mithilfe eines Datensatzes, in dem neben dem Schulabschluss auch die Noten der Berufsabschlussprüfungen von Ausbildungsabsolventen enthalten sind, zeigen wir, dass das erhöhte Arbeitslosigkeitsrisiko von Absolventen mit maximal einem Hauptschulabschluss zum einen durch das nachhaltig stigmatisierende Signal eines niedrigen Schulabschlusses, zum anderen aber auch durch schwächere Leistungen in den Berufsabschlussprüfungen zu erklären ist. So kommt es zu einer additiven Verschlechterung der Chancen an der zweiten Schwelle. Der Erwerb eines Berufsbildungszertifikats ist also keine hinreichende Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in das Erwerbsleben. Zu einem Zeitpunkt, da ihre Integration in den Arbeitsmarkt - trotz erschwerter Voraussetzungen - vermeintlich bereits geglückt schien, unterliegen diese Jugendlichen erneut einem erhöhten Risiko, über eine Arbeitslosigkeitsphase an der zweiten Schwelle in einen prekären Erwerbsverlauf einzumünden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsvorbereitung aus entwicklungspsychologischer Perspektive: Theorie, Empirie und Praxis (2011)
Casper-Kroll, Thomas;Zitatform
Casper-Kroll, Thomas (2011): Berufsvorbereitung aus entwicklungspsychologischer Perspektive. Theorie, Empirie und Praxis. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 111 S.
Abstract
"Beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Berufsausbildung stellen sich für Jugendliche entscheidende Weichen für das spätere Leben. Thomas Casper-Kroll stellt ein Lern- und Entwicklungsmodell vor, das die individuellen Entwicklungs- und Interventionserfordernisse, die eine erfolgreiche Ausbildungseinmündung ermöglichen, praxisnah und konkret beschreibt. Dabei nimmt er insbesondere die subjektive Sicht der Jugendlichen in den Blick. Ein Fragebogen macht die Ergebnisse der empirischen Prüfung direkt für die Beratungsarbeit nutzbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einmündungen im Übergangsbereich rückläufig: Berufsbildung in Zahlen (2011)
Dionisius, Regina; Lissek, Nicole; Schier, Friedel;Zitatform
Dionisius, Regina, Nicole Lissek & Friedel Schier (2011): Einmündungen im Übergangsbereich rückläufig. Berufsbildung in Zahlen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 40, H. 4, S. 4-5.
Abstract
"Mit der integrierten Ausbildungsberichterstattung (iABE) gelingt es, Wege junger Menschen nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule systematisch zu erfassen. Demnach sind die Einmündungen in den Übergangsbereich bundesweit von 417.647 (2005) auf 323.687 (2010) und damit um 22,5 Prozent gesunken. Die Bildungsgänge im Übergangsbereich werden unterschiedlich genutzt. Zudem zeigen sich große Unterschiede zwischen den Bundesländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wissenschaftliche Fundierung der Berufsorientierung: Perspektiven auf den Qualifizierungsbedarf der Akteure in der Berufsorientierung und am Übergang Schule-Beruf (2011)
Zitatform
Dreer, Benjamin & Bärbel Kracke (2011): Wissenschaftliche Fundierung der Berufsorientierung. Perspektiven auf den Qualifizierungsbedarf der Akteure in der Berufsorientierung und am Übergang Schule-Beruf. In: Berufsbildung, Jg. 65, H. 131, S. 37-39.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag zeigt neue Perspektiven auf die Debatte um die Professionalisierung des in der Berufsorientierung und am Übergang Schule-Beruf beschäftigten Bildungspersonals. Dabei werden aktuelle Entwicklungen der Best-Practice-Forschung vor einem entwicklungspsychologischen Hintergrund reflektiert sowie im Anschluss daran zwei wissenschaftlich fundierte Modelle zur Berufsorientierung vorgestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Training + temp work = stepping stone?: evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths (2011)
Zitatform
Ehlert, Christoph, Jochen Kluve & Sandra Schaffner (2011): Training + temp work = stepping stone? Evaluating an innovative activation program for disadvantaged youths. (Ruhr economic papers 249), Essen, 15 S.
Abstract
"Jugendarbeitslosigkeit ist ein großes Problem in vielen europäischen Ländern. Da die Evaluationsliteratur zeigt, dass Arbeitsmarktprogramme für benachteiligte junge Erwachsene häufig keine effektive Unterstützung leisten können, werden innovative Maßnahmen für diese Problemgruppe benötigt. In dieser Studie evaluieren wir eine solche innovative Pilotmaßnahme, die in drei deutschen Städten umgesetzt wurde und die folgenden Programmkomponenten kombiniert: i) Individuelles Coaching, ii) Weiterbildung, iii) Beschäftigung in Zeitarbeit. Auf Basis eines Vergleichsgruppenansatzes (ex-post Quasi-Randomisierung) zeigen unsere empirischen Ergebnisse einen nachhaltig positiven Effekt der Maßnahme auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt für diejenigen Teilnehmer, die die Maßnahme komplett durchlaufen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
School-to-work transitions in Europe: Paths towards a permanent contract (2011)
Garrouste, Christelle; Loi, Massimo;Zitatform
Garrouste, Christelle & Massimo Loi (2011): School-to-work transitions in Europe. Paths towards a permanent contract. (JRC scientific and technical reports hal-03245376), Luxembourg: Publications Office of the European Union, 48 S.
Abstract
"In a context of intensive and global economic competition, European countries are growingly concerned with the consequences of increasing numbers of young people temporarily or permanently prevented from entering the job market and the difficulties faced by college and university graduates to find adequate employment. This study is concerned with analyzing the speed of transition of students to permanent employment as a proxy of professional stability, and by identifying possible discriminatory effects in selected countries. The research questions are addressed with a Cox survival model and a continuous-time Markov chain model where each individual can transit non-sequentially between the following Markov states: (1) education; (2) inactivity; (3)unemployment; (4) fixed-term/temporary employment; and (5) permanent employment (the 5th state being a non-absorbing steady state). The model is tested using the longitudinal ECHP data in thirteen EU member countries, over the period 1994-2001, controlling for individual and household characteristics and labour market characteristics (e.g., youth employment rate and share of temporary contracts). Overall, we find that the Mediterranean countries are the ones where the transition is the most hazardous both in terms of length and number of steps, but that in other countries, the speed of convergence is not necessarily correlated to the number of spells at intermediate states. Moreover, we find that the gender discrimination that affected most of the countries at the beginning of the 1990s, faded away by the end of the decade, replaced by a positive discrimination in favour of the graduates from vocationally oriented programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Weg von der Schule in Ausbildung (2011)
Gaupp, Nora; Lex, Tilly; Reißig, Birgit;Zitatform
Gaupp, Nora, Tilly Lex & Birgit Reißig (2011): Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Weg von der Schule in Ausbildung. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge im Jugendalter". Newsletter), Halle, S. 1-7.
Abstract
"Das Deutsche Jugendinstitut hat von 2004 bis 2009 in einer bundesweiten Längsschnitt-Studie (DJI-Übergangspanel), die Wege von Hauptschülerinnen und Hauptschülern von der Schule in Ausbildung und Erwerbsarbeit untersucht. 53 Prozent der Befragten stammen aus Zuwandererfamilien. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist: Generell haben Hauptschüler/innen mit Migrationshintergrund auf dem Weg in Ausbildung höhere Hürden zu überwinden. Abhängig vom Herkunftsland, dem Zeitpunkt der Zuwanderung und dem Geschlecht gibt es zwischen Teilgruppen der 'Jugenlichen mit Migrationshintergrund' große Unterschiede in den Übergangsverläufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Reformvorschläge zum Übergang Schule-Berufsausbildung nur bedingt konsensfähig: Ergebnisse einer Expertenbefragung (2011)
Gei, Julia; Krewerth, Andreas; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Gei, Julia, Andreas Krewerth & Joachim Gerd Ulrich (2011): Reformvorschläge zum Übergang Schule-Berufsausbildung nur bedingt konsensfähig. Ergebnisse einer Expertenbefragung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 40, H. 2, S. 9-13.
Abstract
"Angesichts der Probleme vieler Jugendlicher beim Übergang Schule - Berufsausbildung wird diskutiert, wie sich das Ausbildungssystem gegenüber den Jugendlichen stärker öffnen kann. Im Rahmen eines Expertenmonitors nahmen Ende 2010 rund 500 Fachleute zu verschiedenen Reformvorschlägen Stellung. Ihre Einschätzungen werden in diesem Beitrag vorgestellt. Demnach sind in Deutschland nur jene Konzepte konsensfähig, welche die bestehenden Zugangsregeln in die Berufsausbildung unberührt lassen. Reformen, die die betriebliche Entscheidungsautonomie bei der Lehrstellenbesetzung einschränken, haben somit kaum eine Realisierungschance. Breite Zustimmung finden dagegen Neuerungen des Übergangssystems und intensivierte Unterstützungsmaßnahmen für Betriebe und Jugendliche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge in beruflichen Laufbahnen in der Hotellerie (2011)
Hesse, Thomas;Zitatform
Hesse, Thomas (2011): Übergänge in beruflichen Laufbahnen in der Hotellerie. In: Berufsbildung, Jg. 65, H. 129, S. 14-17.
Abstract
"Der Beitrag stellt signifikante Übergänge in beruflichen Laufbahnen in der Hotellerie und Gastronomie dar Diese werden von der allgemeinbildenden Schule in die berufliche Ausbildung, von der Berufsausbildung in die Berufstätigkeit, von akademischen Ausbildungen in ein Unternehmen mit dem Ziel einer höheren Karrierestation sowie auf internationaler Ebene vorgestellt. Die Hotellerie und Gastronomie weist zudem einen leichten Trend eines akademischen Anspruches auf. Dennoch ist die Zahl der Fachkräfte mit einer Berufsausbildung um ein Vielfaches höher. Hierfür wird, auch auf der Grundlage empirischer Daten, nach Gründen gesucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Biografische Übergänge von der Schule in den Beruf: Verbleibsuntersuchung von Kölner Berufskollegabsolventen (2011)
Heuer, Christoph; Schubert, Herbert; Spieckermann, Holger;Zitatform
Heuer, Christoph, Herbert Schubert & Holger Spieckermann (2011): Biografische Übergänge von der Schule in den Beruf. Verbleibsuntersuchung von Kölner Berufskollegabsolventen. (Sozial, Raum, Management 07), Köln: Verlag Sozial-Raum-Management, 177 S.
Abstract
"Im Blickpunkt dieser Studie steht die Befragung von Absolvent/-innen Kölner Berufskollegs zu ihrer Situation im Übergang Schule-Beruf samt dem Prozess der beruflichen Orientierung im Rahmen eines quantitativen und qualitativen Untersuchungsdesigns. Dabei konnten aus den quantitativen Daten fünf Typen mit differenzierten Übergangsverläufen ermittelt werden (Bildungsorientierte im Aufstieg, Bildungsorientierte in Seitdrift, Personen in beruflicher Etablierung, Personen in beruflicher Suchbewegung und Personen mit prekärer Beschäftigung). Die Ergebnisse bestätigen die Vermutung, dass der Übergang Schule-Beruf nicht für alle Absolvent/-innen gleichermaßen problemlos verläuft. Vor allem Migranten oder Personen mit einem Migrationshintergrund haben größere Probleme im Übergang Schule-Beruf als autochthone Deutsche. Sie sind in den Clustern mit eher problembehafteten Übergängen überrepräsentiert. Aber auch gute Schulnoten, ein hoher Schulabschluss und ein bildungsnahes Herkunftsmilieu begünstigen den Übergang-Schule Beruf. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Untersuchungen der Berufseinmündungsphase in Köln nicht losgelöst vom Problem der Chancengleichheit im lokalen Bildungssystem diskutiert werden dürfen. Der elterliche Haushalt besitzt dabei aber nicht nur hinsichtlich der Übertragung von Bildungskapital eine herausragende Bedeutung. Denn die Eltern sind auch die primäre Beratungsinstanz bei berufsbezogenen Orientierungsfragen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Bedeutung der Schulen oder der Agentur für Arbeit ist dagegen sowohl im Übergang Schule-Beruf als auch im Prozess der weiteren beruflichen Orientierung von geringerer Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderschüler/innen im Übergang von der Schule ins Arbeitsleben: beruflich-soziale Integration durch gesonderte Förderung? (2011)
Hofmann-Lun, Irene;Zitatform
Hofmann-Lun, Irene (2011): Förderschüler/innen im Übergang von der Schule ins Arbeitsleben. Beruflich-soziale Integration durch gesonderte Förderung? München: Deutsches Jugendinstitut, 151 S.
Abstract
"Diese Studie wurde in Auftrag gegeben und durchgeführt vor dem Hintergrund internationaler Forderungen und Entwicklungen, die nicht nur das deutsche Sonder- bzw. Förderschulwesen, sondern das gesamte Bildungssystem nachhaltig beeinflussen werden. Anders als in den meisten Ländern hat sich in Deutschland zusätzlich zu den als Regelschulen bezeichneten Schulformen flächendeckend ein Förderschulsystem etabliert, in dem Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und entwicklungsbezogenen Behinderungen und Beeinträchtigungen beschult werden. Vielfach führen diese Schularten eine Art 'Schattendasein' in der öffentlichen Wahrnehmung: Auf der einen Seite wird Grund- und Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien eine hohe Aufmerksamkeit zuteil: Untersuchungen zu Kompetenzentwicklung, Schulabschlüssen und Anschlussperspektiven der Schülerschaft werden durchgeführt (z.B. PISA, IGLU). Problematiken, die innerhalb der Regelschule auftreten, wie etwa Schulabsentismus oder die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund werden öffentlich diskutiert. Auf der anderen Seite werden Schüler/innen aus Förderschulen in solchen Untersuchungen und Diskussionen häufig nicht oder nur am Rande berücksichtigt. Lediglich vereinzelte Untersuchungen, etwa zur Stigmatisierung von Förderschülerinnen und Förderschülern und deren Folgen, zur Kompetenzentwicklung von Förderschülerinnen und Förderschülern oder zur Wirksamkeit von Förderschulen wurden in den letzten Jahren durchgeführt (vgl. Klemm 2009, Schumann 2007, Wocken 2006). Auf bundesweiter Ebene bezieht die NEPS-Studie (National Educational Panel Study) (vgl. www.uni-bamberg.de/ neps/), also das Nationale Bildungspanel, erstmals die Gruppe der Förderschülerinnen und Förderschüler in eine bundesweite quantitative und qualitative Längsschnittstudie mit ein (vgl. Leutze 2009). Das Deutsche Jugendinstitut hat in verschiedenen regionalen quantitativen Längsschnittuntersuchungen (vgl. Gaupp/Geier 2008, Gaupp/Großkurth/Lex 2008) ebenfalls Förderschulabsolventinnen und -absolventen einbezogen. An diese Studien knüpft die vorliegende Untersuchung an." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Berufseinsteiger aus Mecklenburg-Vorpommern: Bleiben, Gehen und Rückkehr (2011)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2011): Junge Berufseinsteiger aus Mecklenburg-Vorpommern. Bleiben, Gehen und Rückkehr. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 107, H. 1, S. 93-108., 2010-11-10.
Abstract
"Die Frage nach der Abwanderung aus Ostdeutschland wird in Politik und Forschung kontrovers diskutiert. In diesem Beitrag wird anhand eines Individualdatensatzes die landesübergreifende Mobilität der 2000er Ausbildungskohorte im dualen System aus Mecklenburg-Vorpommern analysiert. Im Mittelpunkt steht die Frage wer in den ersten sieben Jahren nach Ausbildungsbeginn in Mecklenburg-Vorpommern bleibt, das Land verlässt, abwandert oder zurückkehrt. Ausgehend vom Ausbildungsbeginn wird der Ausbildungsverlauf und Berufseinstieg betrachtet. Dabei werden Beschäftigungszeiten, die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit und das erreichte Einkommen in Abhängigkeit vom Mobilitätsverhalten näher untersucht. Die Ergebnisse sind für Mecklenburg-Vorpommern problematisch. Zum einen verliert das das Land besonders gut qualifizierte Schulabgänger. Zum anderen haben fast 40 Prozent der Kohorte mindestens einmal Mecklenburg-Vorpommern für eine Beschäftigung verlassen. Die hohe Mobilitätsbereitschaft deckt sich mit den Befunden aus Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Einkommen. Der Berufseinstieg beim Verbleib in Mecklenburg-Vorpommern gestaltet sich um ein vielfaches schwieriger als beim Verlassen des Landes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
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Vom Maßnahme-Dschungel zu mehr Transparenz: Systematisierung der Initiativen, Programme und Bildungsgänge im Übergang von der Schule in den Beruf in NRW (2011)
Leisering, Benedikt; Rolff, Katharina;Zitatform
Leisering, Benedikt & Katharina Rolff (2011): Vom Maßnahme-Dschungel zu mehr Transparenz. Systematisierung der Initiativen, Programme und Bildungsgänge im Übergang von der Schule in den Beruf in NRW. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2011-04), Gelsenkirchen, 14 S.
Abstract
"Insgesamt 126 Initiativen, Programme und Bildungsgänge konnten in NRW identifiziert werden.
Die vom Bund initiierten Programme in NRW legen den Schwerpunkt auf die strukturelle Ebene mit dem Ziel, das Übergangssystem zu verbessern und effizienter zu gestalten.
In den NRW-spezifischen Programmen liegt der Schwerpunkt auf der Einzelfallebene. Hier stehen Schulen, Schülerinnen und Schüler und Berufsorientierung und -vorbereitung im Vordergrund - insbesondere für benachteiligte Jugendliche.
Die Bundesagentur für Arbeit bzw. die BA Regionaldirektion NRW nimmt als fördernde und initiierende Institution eine besondere Stellung im Übergangsgeschehen in NRW ein. Von besonderer Bedeutung sind zudem die Landesministerien." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Von der Schule in die Arbeitswelt - funktioniert der deutsche Bildungsföderalismus?: Probleme an der Schnittstelle von Schule und Beruf (2011)
Zitatform
Neumann, Michael (2011): Von der Schule in die Arbeitswelt - funktioniert der deutsche Bildungsföderalismus? Probleme an der Schnittstelle von Schule und Beruf. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 40, H. 6, S. 317-322.
Abstract
"Längst nicht jeder Jugendliche schafft nach der Schule ohne Probleme den Weg in die Ausbildung. Viele brauchen staatliche Hilfe. Mitursächlich hierfür sind die unzureichenden Bildungsanstrengungen der Bundesländer. Die Zeche zahlen der Bund - und die Jugendlichen, denen der Übergang nicht gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang Schule - Berufsausbildung: Arbeitshilfen für regionales Übergangsmanagement (2011)
Reißig, Birgit; Müller, Stefan ; Huber, Khadija; Lex, Tilly; Bednarz-Braun, Iris; Lotzkat, Petra; Eich, Gottfried; Schreiber, Elke; Gaupp, Nora; Nahawandi, Doris; Bischoff, Ursula; Panesar, Rita; Süss, Ulrike; Schanz, Claudia; Felger, Susanne; Seemann, Regine;Zitatform
(2011): Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang Schule - Berufsausbildung. Arbeitshilfen für regionales Übergangsmanagement. (Regionales Übergangsmanagement 04), München, 57 S.
Abstract
"Die Broschüre greift Erfahrungen und Ergebnisse aus der Förderinitiative Regionales Übergangsmanagement auf und präsentiert auch Einsichten, die außerhalb der Förderinitiative gewonnen wurden. Auf der Basis der Daten des DJI-Übergangspanels stellen Nora Gaupp, Tilly Lex und Birgit Reißig die Situation von jungen Migrantinnen und Migranten mit Hauptschulbildung am Übergang Schule - Beruf dar. Im Besonderen werden die Pläne und Wege für die zwei zahlenmäßig größten Migrantengruppen - Jugendliche türkischer Herkunft und Aussiedler/innen - dargestellt. Die Gestaltung der Strukturen des Übergangssystems muss in der Schule beginnen. In ihrem Beitrag zur interkulturellen Schulentwicklung muss Schule, so Claudia Schanz in ihrem Beitrag, Entwicklungsprozesse für die gesamte Organisation anstoßen. Es geht nicht darum, die Herstellung von Homogenität anzustreben, sondern sprachliche, kulturelle und soziale Heterogenität als Potenzial zu begreifen, das Schulen für die Qualitätsentwicklung nutzen können. Ulrike Süss, Susanne Felger und Khadija Huber gehen behandeln in ihrem Beitrag, wie Eltern mit Migrationshintergrund systematisch in ihrer Rolle als Lern- und Berufsbegleiter unterstützt werden können. Das Praxisbeispiel einer Hamburger Schule zur Gestaltung interkultureller Kommunikation, vorgestellt von Regine Seemann, schließt das Kapitel zum Thema Cultural Mainstreaming in der Schulentwicklung ab. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in der betrieblichen Berufsausbildung unterrepräsentiert. Petra Lotzkat und Stefan Müller zeigen am Beispiel der Initiative Wir sind Hamburg. Bist Du dabei? welche Hindernisse dabei zu überwinden, welche Verfahren dabei erfolgreich sind und wie der Anspruch einer leistungsfähigen Verwaltung mit dem Ziel der Beseitigung von Diskriminierungen verbinden lässt. Im abschließenden Beitrag dieser Broschüre berichten Iris Bednarz-Braun und Ursula Bischoff über Ergebnisse einer Befragung von Auszubildenden zu den interethischen Beziehungen in Ausbildungsbetrieben. Erfolgreiche Beispiele für solche betrieblichen Initiativen zur Gestaltung dieser Beziehungen werden dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Statt Ersatzmaßnahmen und Warteschleifen: Recht auf Ausbildung und Förderung: Anforderungen an eine Reform des "beruflichen Übergangssystems" (2011)
Räder, Evelyn; Ahrens, Frank;Zitatform
Räder, Evelyn & Frank Ahrens (2011): Statt Ersatzmaßnahmen und Warteschleifen: Recht auf Ausbildung und Förderung. Anforderungen an eine Reform des "beruflichen Übergangssystems". In: Soziale Sicherheit, Jg. 60, H. 1, S. 14-23.
Abstract
"Allein im letzten Jahr haben geschätzte 66.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen und 106.000 keinen Ausbildungsplatz gefunden. Viel zu viele Schulabgänger/innen befinden sich mangels Ausbildungsplatz in einem so genannten beruflichen Übergangssystem zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Sie nehmen an Maßnahmen teil, die ihnen weder einen qualifizierten Abschluss bringen noch bei einer ggf. nachfolgenden Berufsausbildung angerechnet werden. Oft erschwert die Teilnahme an solchen Maßnahmen sogar den Zugang zum dualen Bildungssystem und zum ersten Arbeitsmarkt. Dabei soll doch eigentlich kein Jugendlicher von der Schule in die Ausbildungs- oder Arbeitslosigkeit gehen und kostbare Lebenszeit in sinnlosen Warteschleifen verbringen. Im Folgenden wird zunächst ein Überblick über das verworrene und kaum noch überschaubare Übergangssystem gegeben. Es werden die Defizite, aber auch einige positive Initiativen beschrieben und schließlich werden Vorschläge für eine notwendige Reform der Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf gemacht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Eintritt junger Menschen in das Erwerbsleben: eine bildungsstatistische Perspektive (2011)
Zitatform
Schneider, Christoph (2011): Der Eintritt junger Menschen in das Erwerbsleben. Eine bildungsstatistische Perspektive. In: Wirtschaft und Statistik H. 11, S. 1097-1103.
Abstract
"Die Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union (EU) enthielt im Jahr 2009 zusätzliche Fragen, die sich mit dem Eintritt junger Menschen in den Arbeitsmarkt nach dem Abschluss des letzten Bildungsgangs befassten (Ad-hoc-Modul 2009). Da die Erhebung in Deutschland in den Mikrozensus integriert ist, liegen für die Befragten auch Informationen zum jeweiligen Bildungsstand vor. Damit kann untersucht werden, inwieweit ein höherer Bildungs- und Berufsabschluss tatsächlich mit einem 'besseren' oder 'gelungeneren' Übergang ins Erwerbsleben einhergeht. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass die Daten des Ad-hoc-Moduls wegen methodischer Probleme nur eingeschränkt verwendet werden können und die Aussagefähigkeit der Ergebnisse entsprechend begrenzt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Successful placement or displacement in the transition from school to vocational training: the case of lower secondary school pupils (2011)
Zitatform
Skrobanek, Jan, Birgit Reißig & Matthias Müller (2011): Successful placement or displacement in the transition from school to vocational training. The case of lower secondary school pupils. In: Journal of Youth Studies, Jg. 14, H. 7, S. 811-836. DOI:10.1080/13676261.2011.605439
Abstract
"A system of qualification options has evolved that is complementary to company-based and school-based vocational training. Thus far, these alternatives have been largely disregarded by vocational education research. Yet with respect to the number of annual entries, those alternatives are currently nearly as significant as conventional vocational training. However, the question remains still unanswered if those alternatives are to be regarded as opportunities or rather as risk factors in respect of the vocational training or occupational integration of youth entering it. Based on a longitudinal study, the German Youth Institute's so-called 'transition panel' about the causes and effects of educational and vocational training-related pathways upon the occupational integration of young people leaving Hauptschule, the article aims at further investigation of the functions of those alternatives with regard to the integration into vocational training over the course of time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Übergangschancen benachteiligter Hauptschülerinnen und Hauptschüler: Evaluation der Projekte "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern 2" und "Vertiefte Berufsorientierung und Praxisbegleitung" (2011)
Zitatform
Solga, Heike, Meike Baas & Bettina Kohlrausch (2011): Übergangschancen benachteiligter Hauptschülerinnen und Hauptschüler. Evaluation der Projekte "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern 2" und "Vertiefte Berufsorientierung und Praxisbegleitung". (IAB-Forschungsbericht 06/2011), Nürnberg, 158 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht basiert auf der Evaluation der Projekte 'Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern 2' (AQB2) und 'Vertiefte Berufsorientierung und Praxisbegleitung' (VBOP). Die Modellprojekte stellen einen Versuch dar, die Übergangschancen benachteiligter Hauptschüler/innen zu verbessern. In so genannten Berufsstarter- und Praxisklassen, in denen die Jugendlichen gesondert unterrichtet wurden, sollten durch Praxistage sowie durch den Einsatz von so genannten Berufsstart- bzw. Praxisbegleiter/innen ab der 8. Klasse die Praxisbezüge, Berufsorientierung und Lernmotivation erhöht werden. In Bezug auf die beiden Hauptziele der Projekte - das Erreichen des Hauptschulabschlusses und ein erfolgreicher Übergang in eine Ausbildung - waren die Projekte grundsätzlich erfolgreich: 90% bzw. 95% der Schüler/innen, die am Projekt AQB2 bzw. am Projekt VBOP bis zum Ende teilgenommen haben, haben einen Schulabschluss erworben. Werden nur jene Jugendlichen betrachtet, die nach der 9. Klasse also nach Ende der Projektlaufzeit die Schule verlassen haben, so haben 45% der AQB2-Teilnehmer/innen, 55% der VBOP-Teilnehmer/innen und 34% der Schulabgänger/innen aus den Kontrollklassen (Parallelklassen ohne Praxistage und Berufsstart bzw. Praxisbegleiter/innen) eine Ausbildung begonnen. Dies ist ein großer Erfolg. Die berichteten Erfolgszahlen werden allerdings durch die sehr hohe Fluktuation aus den beiden Projekten gemindert. Darüber hinaus waren die beiden Projekte nicht für alle Teilnehmer/innen erfolgreich. Schüler/innen mit guten Abschlussleistungen des Projekts AQB2 hatten eine geringere Chance, einen Ausbildungsplatz zu erlangen, als vergleichbare Schüler/innen der Kontrollklassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergangscoaching mit Jugendlichen: Wirkfaktoren aus Sicht der Coachingnehmer beim Übergang von der Schule in die Ausbildung (2011)
Wiethoff, Christoph;Zitatform
Wiethoff, Christoph (2011): Übergangscoaching mit Jugendlichen. Wirkfaktoren aus Sicht der Coachingnehmer beim Übergang von der Schule in die Ausbildung. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 194 S.
Abstract
"Die individuelle Begleitung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Übergangscoaching ist eine Möglichkeit dieser individuellen Begleitung, die bislang wenig empirisch erforscht wurde. Hier setzt der Autor an und untersucht die Wirkfaktoren des Übergangscoachings aus Sicht der jugendlichen Coachingnehmer. Zudem werden die erhobenen Wirkfaktoren anhand eines Übergangsmodells interpretiert und konkrete Konsequenzen für die pädagogische Praxis wie beispielsweise die Kompetenzentwicklung der Übergangscoachs als auch der jugendlichen Übergänger gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Eintritt junger Menschen in das Erwerbsleben: Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung 2009 (2011)
Wingerter, Christian;Zitatform
Wingerter, Christian (2011): Der Eintritt junger Menschen in das Erwerbsleben. Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung 2009. In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 98-117.
Abstract
"Im Jahr 2009 enthielt die Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union - die in Deutschland integriert in den Mikrozensus erhoben wird - Zusatzfragen zum Eintritt junger Menschen in den Arbeitsmarkt. Befragt wurden junge Menschen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren hauptsächlich zu der Übergangszeit zwischen dem Abschluss des letzten Bildungsganges und der Aufnahme einer ersten Tätigkeit und zu Merkmalen dieser ersten Tätigkeit. Das Standardfrageprogramm der Arbeitskräfteerhebung liefert zudem detaillierte Informationen zur Bildungs- und Erwerbsbeteiligung junger Menschen einschließlich der Häufigkeit atypischer Beschäftigung.
Dieser Beitrag beleuchtet, wie junge Menschen vom Bildungssystem in den Arbeitsmarkt eintreten, dabei werden Daten beider Erhebungsteile verwendet. Die Betrachtung erfolgt differenziert nach Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Region. Außerdem werden die Ergebnisse für 2009 mit der Situation von 1999 verglichen. Die Ergebnisse der Ergänzungsbefragung (Ad-hoc-Modul) können nur eingeschränkt genutzt werden, da eine Reihe methodischer Probleme bei ihrer Umsetzung zu deutlichen Qualitätseinbußen geführt hat. Die zutage getretenen Probleme verdeutlichen die Notwendigkeit, neue Fragen in der Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise im Mikrozensus sowohl in ihrer Formulierung, als auch in der Anordnung und Filterführung ausnahmslos Pretests zu unterziehen.
Der Übergang vom Bildungssystem in den Arbeitsmarkt fand 2009 im Vergleich zu 1999 im Schnitt in einem etwas höheren Alter statt, was auf eine gestiegene Bildungsbeteiligung zurückzuführen ist. Dabei ist der Übergang mit Blick auf die Erwerbslosigkeit nicht problematischer geworden; allerdings fanden sich 2009 mehr junge Menschen in atypischer Beschäftigung als noch zehn Jahre zuvor. Zudem stellt sich die Übergangsphase für junge Menschen ohne deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit eindeutig schwieriger dar. Deutlich unterschiedliche Muster in der Erwerbsbeteiligung beider Geschlechter zeigten sich auch bei der jungen Generation im Jahr 2009. Familie, Freunde und Bekannte halfen besonders häufig dabei, eine erste Erwerbstätigkeit zu finden. Umgekehrt waren familiäre Verpflichtungen besonders häufig der Grund für eine längere Übergangsphase von der Bildung in den Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Jüngere Menschen ohne Berufsabschluss (2011)
Abstract
"Jüngere Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger arbeitslos, seltener in Vollzeit beschäftigt und geringer entlohnt als Fachkräfte. Von den in Deutschland lebenden Jüngeren hat gut jeder Fünfte keinen Berufsabschluss - aber nur jeder neunte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Fast zwei Drittel der jüngeren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Berufsabschluss sind Männer. Zugleich weisen Beschäftigte ohne Berufsabschluss eine hohe Teilzeitquote auf. Ihre Beschäftigungsverhältnisse unterliegen einer deutlich höheren Fluktuation als die von Fachkräften. Das mittlere Bruttogehalt jüngerer Menschen ohne Berufsabschluss liegt erheblich unter dem mittleren Gehalt von Fachkräften. Für jüngere Menschen ohne Berufsabschluss bleibt das Verarbeitende Gewerbe der zahlenmäßig bedeutsamste Wirtschaftsabschnitt. Allerdings gewinnen die Zeitarbeit und der Bereich hochwertiger Dienstleistungen an Bedeutung. Der Anteil von jüngeren Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung an den Arbeitslosen liegt doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung dieser Altersgruppe. Während die Zahl der jüngeren arbeitslosen Fachkräfte in den vergangenen zehn Jahren erheblich zurückgegangen ist, stieg die Zahl der jüngeren Arbeitslosen ohne Berufsausbildung deutlich an. Arbeitslose Jüngere ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger männlich, Ausländer, im Rechtskreis SGB II und langzeitarbeitslos als arbeitslose jüngere Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Maßnahmen für Jugendliche - 2010 (2011)
Zitatform
(2011): Maßnahmen für Jugendliche - 2010. (Bericht des Europäischen Beschäftigungsobservatoriums), Luxemburg, 32 S.
Abstract
"Im Juli 2010 wurden die 33 SYSDEM-Experten des Europäischen Beschäftigungsobservatoriums (EBO) damit beauftragt, einen Bericht über Maßnahmen für Jugendliche in ihrem Land zu verfassen. Diese Veröffentlichung fasst die wichtigsten Punkte dieser Berichte zusammen und zieht Vergleiche zu den politischen Trends, Studienergebnissen und Datenerhebungen auf europäischer Ebene.
Diese Zusammenfassung ist, wie auch die Länderberichte, in fünf Abschnitte unterteilt: In der Einführung wird die Jugendbeschäftigung in Europa anhand der auf europäischer Ebene gesammelten Daten erörtert und so ein Gesamtbild der Lage geschaffen. Dieses Bild wird dann durch Informationen der Länderberichte ergänzt, um die jeweilige landesspezifische Situation näher zu beschreiben. Im zweiten Abschnitt werden die ab 2008 und anlässlich der Krise eingeführten Strategien im Bereich der Bildungs- und Ausbildungspolitik beschrieben, beispielsweise Maßnahmen zur Verhinderung eines vorzeitigen Schulabgangs und zur Gewährleistung, dass alle Jugendlichen grundlegende Fähigkeiten erwerben und auf das Berufsleben vorbereitet werden. Im dritten Abschnitt werden arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen und der Zugang zu Unterstützungsleistungen behandelt. Dazu gehören Sozialleistungen und aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für Jugendliche, Steuer- und Arbeitsgesetze sowie mobilitätsfördernde Maßnahmen. Im vierten Abschnitt werden die problematischen Aspekte der Jugendbeschäftigung und im fünften Abschnitt die Aufgaben der verschiedenen Arbeitsmarktakteure auf diesem Gebiet beschrieben. Abschließend werden die wichtigsten Punkte der Länderberichte noch einmal zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Finanzierung und Ausgestaltung von Bundesprogrammen in den Bereichen Übergang Schule-Beruf und Weiterbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6886) (2011)
Zitatform
(2011): Finanzierung und Ausgestaltung von Bundesprogrammen in den Bereichen Übergang Schule-Beruf und Weiterbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6886). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/7013 (20.09.2011)), 20 S.
Abstract
Die Bundesregierung kann derzeit noch keine verbindlichen Aussagen über die Finanzierung von Programmen in den Bereichen Übergang Schule-Beruf und Weiterbildung für 2012 machen. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion die Linke hervor. Die Abgeordneten wollten sich darin über die Wirksamkeit und Perspektive von Einzelmaßnahmen und der Integration aller jungen Menschen informieren. Die Regierung betont, dass die Haushaltsberatungen durch das Parlament für die Finanzierung der Programme noch bevorstehen. In ihrer Antwort weist die Bundesregierung darauf hin, dass sie im Rahmen des Berufsbildungsberichtes jährlich über ihre berufsbildungspolitischen Programme informiert. Ergänzend werden im Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung, der parallel zum Berufsbildungsbericht erscheint, im Rahmen einer Gesamtübersicht die Bundes- und Länderprogramme - soweit von den Ländern mitgeteilt - dargestellt. In ihrer Antwort gibt die Bundesregierung außerdem Auskunft über die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus dem Bundeshaushalt 2011 und für 2012 geplanten geförderten Programme bzw. Initiativen und Projekte, auch aufgegliedert nach Landesebene. (IAB)
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Literaturhinweis
Bericht der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe zur besseren Abstimmung der verschiedenen Programme und Förderinstrumente für junge Menschen (2011)
Abstract
"Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat auf der Grundlage eines Kabinettsauftrags Möglichkeiten zur besseren Abstimmung und ggf. Bündelung der verschiedenen Bundesprogramme und Förderinstrumente der Arbeitsförderung für junge Menschen geprüft. Der Abschlussbericht vom 21. Dezember 2011 schafft Transparenz bei den Unterstützungsleistungen am Übergang von der Schule in Ausbildung im Bundesbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der fünfzehnten Welle 2010 (2011)
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2010 zum fünfzehnten Mal durchgeführt. Das Antwortverhalten der Betriebe wurde somit unmittelbar durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise beeinflusst. Zum einen wurden die Betriebe gefragt, ob, in welcher Richtung, in welchem Ausmaß und in welchem Zeitraum die Krise den Betrieb betroffen hat. Daraus abgeleitet wurden die personalpolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise analysiert. Zum anderen wurden die wichtigsten personalpolitischen und wirtschaftlichen Kennziffern, die im Betriebspanel erhoben werden, für die Krisenbetriebe gesondert ausgewertet. Zusätzlich wurden in der 15. Welle Fragen zur Leiharbeit und zur Übernahme von Ausbildungsabsolventen ('zweite Schwelle') gestellt.
In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholenden Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertrag und Gewinn; betriebliche Arbeitszeiten; betriebliche Investitionen und Innovationen; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ursachen und Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/5108) (2011)
Zitatform
(2011): Ursachen und Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/5108). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/5344 (04.04.2011)), 24 S.
Abstract
'In Deutschland leben rund 1,5 Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss. Damit verfügen laut Berufsbildungsbericht 2010 rund 15 Prozent der Menschen dieser Altersgruppe nicht über die notwendige Voraussetzung für eine hinreichende und zukunftssichernde Beteiligung am Erwerbsleben.' Die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD thematisiert die hohe Quote an jungen Erwachsenen ohne Schulabschluss und Ausbildungsabschluss, insbesondere die sozioökonomische Situation der Betroffenen. Thematisiert wird die soziale Dimension, die qualifikatorische Dimension und die Erwerbssituation der Betroffenen. Gefragt wird jeweils nach dem Anteil von Frauen, von Menschen mit Migrationshintergrund, dem Anteil an Behinderten sowie an Eltern und Alleinerziehenden. Bei ihren Antworten stützt sich die Bundesregierung auf Daten des Mikrozensus, der BIBB-Übergangsstudie, des nationalen Bildungsberichts und der Statistik der Bundesagentur für Arbeit; für die Beantwortung etlicher Detailfragen liegen jedoch keine Daten vor. Die Fraktion der SPD spricht zudem Maßnahmen zur Integration der ungelernten jungen Erwachsenen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt an. Die Bundesregierung verweist hier auf die Qualifikationsinitiative: 'Bund und Länder haben sich in der Qualifizierungsinitiative für Deutschland das Ziel gesetzt, bis 2015 die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss auf 4 Prozent und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 8,5 Prozent zu senken.' In diesem Zusammenhang erläutert die Bundesregierung zudem den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs und die neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 'Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss'. (IAB)
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Literaturhinweis
Weiterführung der Begleitforschung zur Einstiegsqualifizierung (EQ): im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). 2. Zwischenbericht (2010)
Zitatform
Becker, Carsten, Tim Grebe, Thorsten Lübbers, Sandra Popp & Hans Dietrich (2010): Weiterführung der Begleitforschung zur Einstiegsqualifizierung (EQ). Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). 2. Zwischenbericht. Berlin, 211 S.
Abstract
Der zweite Zwischenbericht präsentiert Ergebnisse der Akteure im Bereich der Einstiegsqualifizierung (Kammern, Agenturen für Arbeit, Grundsicherungsstellen, Unternehmen) zur Umsetzung. Außerdem werden Jugendliche aus der ersten Befragungswelle zu ihrem weiteren Werdegang befragt. Es hat sich erneut gezeigt, dass Einstiegsqualifizierungen insbesondere von Kleinst- und Kleinunternehmen genutzt werden sowie vermehrt von mittleren Unternehmen als Förderinstrument eingesetzt werden. Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit belegen, dass einige der Betriebe Schwierigkeiten bei der Suche nach Teilnehmenden hatten. Die Zertifizierungsquote soll erhöht werden, da nach wie vor zu wenige Betriebe und Teilnehmende den Nachweis bei den Kammern einfordern. Die Organisation und der Ablauf von Einstiegsqualifizierungen werden aus Sicht der Unternehmen, Kammern und Agenturen für Arbeit bzw. Grundsicherungsstellen als unproblematisch eingeschätzt. Matchinganalysen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit zum Befragungszeitpunkt in Ausbildung zu sein für Teilnehmende an Einstiegsqualifizierungen 12 bis 14 Prozent höher ist als für Teilnehmende an berufsbegleitenden Maßnahmen. (IAB)
Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Übernahmemöglichkeiten im Ausbildungsbetrieb: eine Analyse mit dem IAB-Betriebspanel (2010)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Silke Hartung (2010): Übernahmemöglichkeiten im Ausbildungsbetrieb. Eine Analyse mit dem IAB-Betriebspanel. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 59, H. 6/7, S. 160-167. DOI:10.3790/sfo.59.6-7.160
Abstract
"Der Beitrag behandelt die Probleme der jungen Erwachsenen bei der Übernahme als Ausbildungsabsolventen im Ausbildungsbetrieb. Diese Schwierigkeiten werden auf die betrieblichen Investitionsstrategien, Personalfluktuation, sich wandelnde Qualifikationsanforderungen, zunehmenden Fachkräftebedarf sowie die Gültigkeit von Tarifverträgen und das Vorhandensein einer Vertretung der Arbeitnehmer zurückgeführt. Indikatoren dieser Bestimmungsgründe der betrieblichen Übernahmeentscheidung werden im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Übernahme von Ausbildungsabsolventen mit einem Zero-Inflated-Negative-Binomial Regressionsmodell unter Verwendung der Daten des IAB-Betriebspanels 1998 - 2008 untersucht. Unter anderem wird die Bedeutung des künftigen Fachkräftebedarfs und der tarifvertraglichen Bindung der Betriebe für die Übernahme von Ausbildungsabsolventen bestätigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergang Schule-Beruf in Rheinland-Pfalz (2010)
Berger, Monika;Zitatform
Berger, Monika (2010): Übergang Schule-Beruf in Rheinland-Pfalz. In: Impulse H. 52, S. 14-16.
Abstract
"Das Land Rheinland-Pfalz hat die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel aus Job4000 eingesetzt, um systematisch ein flächendeckendes Angebot 'Übergang Schule-Beruf (ÜSB)' als dritte Säule der Integrationsfachdienste (IFD) aufzubauen. Seit 2009 profitieren nun rund 500 SchülerInnen an Förder- und Schwerpunktschulen des Landes von den Unterstützungsleistungen der IFD. Gemeinsam mit den Jugendlichen sollen frühzeitig berufliche Perspektive entwickelt und realisiert werden. Indem sie die Möglichkeit bekommen, schon während der Schulzeit verschiedene Berufsfelder und Arbeitsbereiche auch außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) kennen zu lernen, sollen die Jugendlichen befähigt werden, selbstbestimmt die bestmögliche Wahl für ihre zukünftige berufliche Teilhabe zu treffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stärkenorientierte Beratung in der beruflichen Bildung: Anforderungen an Lehrkräfte im Übergangssystem (2010)
Beutner, Marc; Gockel, Christof;Zitatform
Beutner, Marc & Christof Gockel (2010): Stärkenorientierte Beratung in der beruflichen Bildung. Anforderungen an Lehrkräfte im Übergangssystem. In: Kölner Zeitschrift für Wirtschaft und Pädagogik, Jg. 25, H. 49, S. 3-98.
Abstract
Nach einer begrifflichen Klärung von Beratung, Mentoring und Coaching wird die Notwendigkeit der Beratung benachteiligter Jugendlicher im Übergangssystem herausgearbeitet und die stärkenorientiere Beratung wird von der problemorientierten Beratung abgegrenzt. Bei der stärkenorientierten Beratung stehen die Kompetenzen, Möglichkeiten und Interessen der Jugendlichen im Zentrum; sie zielt auf die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen und die Stärkung ihres Selbstwertgefühls und ihrer Entscheidungsfähigkeit bei der Berufsfindung. Für die Lehrkräfte im Übergangssystem stellt diese Beratungsform eine komplexe Aufgabe dar, die spezifische Beratungskompetenzen voraussetzt. Der Beitrag stellt beratungstheoretische Grundlagen dar und skizziert elementare Anforderungsbereiche an die Lehrkräfte. Im Mittelpunkt steht dabei die Beziehungsebene, die im Beratungsprozess eine zentrale Rolle spielt. (IAB)
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Literaturhinweis
Perspektiven für benachteiligte Jugendliche: Es gibt viel zu tun, packen wir's an (2010)
Demmer, Christine;Zitatform
Demmer, Christine (2010): Perspektiven für benachteiligte Jugendliche: Es gibt viel zu tun, packen wir's an. In: Personalwirtschaft, Jg. 37, H. 1, S. 22-25.
Abstract
"Jugendliche mit schlechten Schulabschlüssen und insbesondere Migrantenkinder haben es schwer, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund des künftigen Fachkräftemangels gehen Unternehmen nun verstärkt auch auf Hauptschulen zu, um benachteiligte Jugendliche zu unterstützen." Die Autorin gibt einen Überblick über die Initiativen der Wirtschaft für benachteiligte Jugendliche sowie über die Fördermöglichkeiten in der Berufsbildung für diesen Personenkreis. (IAB)
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Literaturhinweis
Duale Berufsausbildungen und berufliche Integration in den ersten drei Jahren nach Ausbildungsabschluss (2010)
Dorau, Ralf;Zitatform
Dorau, Ralf (2010): Duale Berufsausbildungen und berufliche Integration in den ersten drei Jahren nach Ausbildungsabschluss. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 18, S. 1-21.
Abstract
"Ein entscheidender Übergang im Lebensverlauf ist die Passage von der Ausbildung in den Beruf. Segmentationstheoretische Ansätze verorten Absolventen aus dualer Ausbildung auf dem berufsfachspezifischen Arbeitsmarkt, charakterisiert durch sichere Normalarbeitsverhältnisse. Über alle Alterskohorten hinweg ist jedoch in Deutschland ein Anwachsen von prekärer Beschäftigung nachweisbar. Inwieweit trifft dies auch speziell auf junge Fachkräfte zu, die eine duale Ausbildung absolviert haben? Welchen Einfluss haben der Ausbildungsberuf und der Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs? Unterscheiden sich diese Faktoren für junge Frauen und Männer bzw. in Ost- und Westdeutschland? Der vorliegende Beitrag analysiert die Einmündungsprozesse von dualen Ausbildungsabsolventen des Jahres 2001 auf Grundlage der IAB-Beschäftigtenstichprobe 2004. Verglichen werden nicht nur einzelne Zeitpunkte, sondern die Berufsverläufe in einem dreijährigen Beobachtungszeitraum als Ganze. Möglich ist dies mit der Methode der Sequenzmusteranalyse. Entscheidendes Vergleichskriterium ist, ob und zu welchem Zeitpunkt in der Berufseinstiegsphase Zustände wie Arbeitslosigkeit, Niedrigeinkommen oder Leiharbeit anzutreffen sind und wie lange diese andauern. Ähnliche Berufsverläufe werden zusammengefasst und drei über die Integrationspotenziale der Erwerbsarbeit bestimmten Zonen ('integriert', 'prekär' und 'entkoppelt', nach R. Castel) zugeordnet. In einem zweiten Analyseschritt wird mittels logistischer Regression analysiert, welchen Einfluss der Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs und die Ausbildungsberufsgruppe auf die Wahrscheinlichkeit der Zugehörigkeit zu den drei Zonen der Erwerbsarbeit ausüben. Dabei soll zwischen Ost- und Westdeutschland sowie Frauen und Männern differenziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eckpunkte der Initiative "Übergänge mit System": Eckpunkte aus den beteiligten Ländern: Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen (2010)
Zitatform
Euler, Dieter, Eckart Severing & Clemens Wieland (2010): Eckpunkte der Initiative "Übergänge mit System". Eckpunkte aus den beteiligten Ländern: Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen. Gütersloh, 10 S.
Abstract
"Im Rahmen der Initiative 'Übergänge mit System' hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit neun Partnerministerien aus fünf Bundesländern Eckpunkte für die Reform des Übergangssystems zwischen Schule und Berufsausbildung verabschiedet. Die Eckpunkte beinhalten Aussagen darüber, wie künftig die Berufsorientierung in der Schule, Maßnahmen zur Herstellung von Ausbildungsreife und subsidiäre, betriebsnahe Formen der Berufsausbildung ausgestaltet werden sollen. In Zukunft soll es für Ausbildungsbewerber nur noch zwei Wege geben: Noch nicht ausbildungsreife Jugendliche sollen in Maßnahmen individuell schnellstmöglich zur Ausbildungsreife geführt werden. Bereits ausbildungsreife Jugendliche sollen nicht in Maßnahmen einmünden, sondern ein Ausbildungsangebot erhalten. Oberste Priorität hat dabei die Einmündung in die duale, betriebliche Ausbildung. Stehen nicht genügend duale Ausbildungsplätze zur Verfügung, so sollen die Jugendlichen vollzeitschulisch oder außerbetrieblich ausgebildet werden.
Die Eckpunkte stellen die Grundlage für ein Rahmenkonzept dar, das im nächsten Schritt gemeinsam mit den Partnerministerien und im Dialog mit der Bundesagentur für Arbeit erarbeitet und im Frühjahr der Öffentlichkeit präsentiert werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Jugend: Von der Schule in die Arbeitswelt: Bildungsmanagement als kommunale Aufgabe (2010)
Kruse, Wilhelm; Kohlmeyer, Klaus; Kühnlein, Gertrud; Bylinski, Ursula; Weigele, Melanie; Paul-Kohlhoff, Angela; Wende, Lutz;Zitatform
Kruse, Wilhelm, Klaus Kohlmeyer, Angela Paul-Kohlhoff, Gertrud Kühnlein, Melanie Weigele & Lutz Wende (2010): Jugend: Von der Schule in die Arbeitswelt. Bildungsmanagement als kommunale Aufgabe. Stuttgart: Kohlhammer, 178 S.
Abstract
"Für viele Jugendliche ist der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt in den letzten Jahren schwieriger geworden, immer mehr scheitern schon beim ersten Schritt ins Berufsleben. Die Ausgrenzung dieser Jugendlichen aus Bildung, Ausbildung und Erwerbstätigkeit zu verhindern und die beruflichen Lebensperspektiven aller Jugendlichen vor Ort zu befördern, ist neuerdings als wichtige Aufgabe kommunaler Politik erkannt worden. Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage, wie die Kommunen im Hinblick auf eine Optimierung der Einstiegswege in Ausbildung und Arbeit verstärkt (Bildungs-)Verantwortung übernehmen können. Das Buch stellt dafür die unterschiedlichen Programme und Handlungsstrategien auf regionaler und kommunaler Ebene vor. Besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang die Ansätze der 'Kommunalen Koordinierung' und der 'Lokalen Verantwortungsgemeinschaft'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Beruf: Strukturen, Einschätzungen und Gestaltungsperspektiven (2010)
Krüger-Charle, Michael;Zitatform
Krüger-Charle, Michael (2010): Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Strukturen, Einschätzungen und Gestaltungsperspektiven. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2010-11), Gelsenkirchen, 23 S.
Abstract
"Drei Fünftel der Jugendlichen mit und ohne Hauptschulabschluss nehmen erst nach zweieinhalb Jahren im Übergangssystem eine qualifizierte Ausbildung auf.
Für sie verzögert sich ihr Eintritt in das Berufsleben über das 20. Lebensjahr hinaus.
Die Risikogruppe der Jugendlichen mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Familien (20 - 30 %) ist auch nach drei Jahren im Übergangssystem nicht in eine Berufsausbildung eingemündet.
Die institutionellen Strukturen des Übergangssystems sind geprägt von Komplexität, fehlender Transparenz und Ineffizienz.
Die im Übergangssystem auf allen Ebenen jährlich anfallenden Kosten dürften realistisch geschätzt bei 7 Mrd. Euro liegen.
Der Forschungsschwerpunkt Wissen und Kompetenz bereitet z. Zt. eine Policy-Analyse der Organisations- und Finanzstrukturen, der Akteurskonstellation und Steuerungsinstrumente sowie der zielgruppenspezifischen Wirksamkeit der Übergangsangebote vor. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der funktionalen, administrativen und betriebswirtschaftlichen Effizienz." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erweiterte vertiefte Berufsorientierung: Überblick, Praxiserfahrungen und Evaluationsperspektiven (2010)
Zitatform
Kupka, Peter & Melanie Wolters (2010): Erweiterte vertiefte Berufsorientierung. Überblick, Praxiserfahrungen und Evaluationsperspektiven. (IAB-Forschungsbericht 10/2010), Nürnberg, 59 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht befasst sich mit den Maßnahmen der vertieften bzw. erweiterten vertieften Berufsorientierung und den Möglichkeiten ihrer Evaluation. Die (erweiterte) vertiefte Berufsorientierung wird vielerorts angeboten, um Jugendlichen den Übergang in Ausbildung zu erleichtern. Die Analyse einer Abfrage innerhalb der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass die Maßnahmen außerordentlich heterogen sind und recht unterschiedliche Ziele verfolgen. Einige dieser Maßnahmen und die Ansätze ihrer wissenschaftlichen Begleitung werden vorgestellt. Es zeigt sich, dass diese Studien als Praxisberichte wertvoll sind, aber den Ansprüchen an eine wissenschaftliche Evaluation nicht genügen. Im weiteren Verlauf werden daher laufende Evaluationsprojekte dargestellt, es wird ein Konzept für weitere Evaluationen entwickelt, das wissenschaftlichen Standards entspricht, und es werden Konzepte für die Evaluation einzelner Maßnahmetypen vorgestellt, die seit Sommer 2010 in Nordrhein-Westfalen und Thüringen in der Umsetzung sind. Der Bericht schließt mit dem Vorschlag, in Zukunft weniger einzelne Maßnahmen oder Maßnahmetypen zu evaluieren, sondern sich darauf zu konzentrieren, was in einzelnen Schulen, Orten oder Regionen an Angeboten vorhanden ist und wie diese zusammenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf: Voraussetzungen und Hilfestellungen (2010)
Köck, Michael; Lödermann, Anne-Marie; Rodarius, Danielle; Stein, Margit; Scharrer, Katharina; Backmann, Astrid; Stummbaum, Marin; Heller, Walter; Thomas, Joachim ; Sailer, Maximilian ; Zoelch, Christof; Birgmeier, Bernd R.;Zitatform
Köck, Michael & Margit Stein (Hrsg.) (2010): Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf. Voraussetzungen und Hilfestellungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 296 S.
Abstract
"Die Entwicklungen im Beschäftigungssystem, die sich im Berufswandel, in neuen Beschäftigungsformen oder auch Veränderungen im Erwerbsverhalten zeigen, zwingen den diesem System vorgelagerten Bildungsbereich dazu, die eigene Anschlussfähigkeit zu verbessern. Vordringlichstes Ziel muss es sein, Schülerinnen und Schülern einen raschen Übergang in aussichtsreiche Bildungsverläufe zu ermöglichen und Zeiten, die sie in Schnupperlehren, Praktika, berufsvorbereitenden und berufsschulischen Bildungsgängen sowie Maßnahmen der Arbeitsagenturen verbringen, möglichst zu minimieren. Berufsorientierung hat dabei die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf eine reflektierte und eigenverantwortlich durchgeführte Ausbildungs- oder Studienwahl vorzubereiten. Ziel des Buches ist es - ausgehend von einer Darstellung der Ziele, Aufgaben und grundsätzlichen Ansatzpunkte schulischer Berufs- und Studienorientierung - einen umfassenden Einblick in die strukturellen und individuellen Voraussetzungen, Bestimmungs- und Einflussgrößen der Übergangsprozesse von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zu geben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Konzepten und erprobten best practice-Ansätzen zur Vorbereitung auf Ausbildung, Studium und Beruf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kommunales Übergangsmanagement: Handlungsbedarf, Reichweite und Grenzen (2010)
Kühnlein, Gertrud; Klein, Birgit;Zitatform
Kühnlein, Gertrud & Birgit Klein (2010): Kommunales Übergangsmanagement. Handlungsbedarf, Reichweite und Grenzen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2/3, S. 155-162.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des anhaltend hohen Anteils von Jugendlichen, denen der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf nicht oder nur nach langwierigen (Um-) Wegen gelingt, hat die Forderung nach einer verlässlichen, lokalen Koordinierung des Übergangsgeschehens an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Kreise und Städte haben in den letzten Jahren Bildung als ihr Handlungsfeld entdeckt und sich auf den Weg gemacht, dieses Feld selbst zu strukturieren und politisch zu gestalten, soweit ihnen dies im Rahmen der föderalen Strukturen möglich ist. Die Kommunalisierung des Übergangsgeschehens stellt allerdings keinen 'Königsweg' für die Lösung der Übergangsproblematik dar. Solange es an einem ausreichenden, das heißt auswahlfähigen Angebot an Ausbildungsplätzen und stabilen Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Frauen und Männer mangelt, können alle Integrationsanstrengungen auf kommunaler Ebene auch nur begrenzte Wirkung entfalten. Die erwartbaren positiven Effekte beziehen sich insbesondere auf eine Verbesserung der individuellen Begleitung der Berufseinmündung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Erwerbseinstieg junger Erwachsener: unsicher, ungleich, ungesund (2010)
Langhoff, Thomas; Starke, Christian; Krietsch, Ina;Zitatform
Langhoff, Thomas, Ina Krietsch & Christian Starke (2010): Der Erwerbseinstieg junger Erwachsener: unsicher, ungleich, ungesund. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 7, S. 343-349. DOI:10.5771/0342-300X-2010-7-343
Abstract
"Der Einstieg junger Erwachsener in die Erwerbsarbeit kann als besorgniserregend und problematisch bezeichnet werden. Jugendliche und junge Erwachsene sehen sich bereits vor Beginn des Erwerbslebens mit zahlreichen Problemlagen konfrontiert: Vergebliche Ausbildungsplatzsuche, Dauerpraktika, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitslosigkeit - kurzum Zukunftsangst sind Themen, welche die junge Generation bewegen und mit denen sie sich auseinandersetzt. Die Folgen dieser schwierigen Ausgangslage für Jugendliche sind weitreichend. Nicht nur die Existenzsicherung, sondern ebenso die psychische Gesundheit werden durch die Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beeinträchtigt. Schließlich stellt Erwerbsarbeit nicht nur die Grundlage für finanzielle Selbstständigkeit dar, sondern nimmt den zentralen Stellenwert für die individuelle Entwicklung und Entfaltung der (jungen) Erwerbstätigen ein. Werden jedoch Stabilität und Kontinuität zugunsten unsicherer und prekärer Beschäftigungsverhältnisse ersetzt, sind damit die Zukunftsplanung und Entwicklungschancen der Betroffenen beeinträchtigt. Insbesondere bei der Leiharbeit kumulieren mehrere Faktoren unsicherer und prekärer Beschäftigung. Vor dem Hintergrund, dass die junge Generation dem Arbeitsmarkt noch einige Jahrzehnte zur Verfügung stehen muss, kann der Verschleiß deren psychischer und physischer Gesundheit nur kritisch betrachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche in Warteschleifen und Übergängen: Verlagerung der Berufsvorbereitung in die Schule als Lösung? (2010)
Lerch, Sebastian;Zitatform
Lerch, Sebastian (2010): Jugendliche in Warteschleifen und Übergängen. Verlagerung der Berufsvorbereitung in die Schule als Lösung? In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 62, H. 4, S. 38-42.
Abstract
Praktisch ausgelegte Orientierungsangebote in der Schule müssen verstärkt werden. Die in der Schule erworbenen Kompetenzen müssen an der betrieblichen Praxis ausgerichtet werden. Schulunterricht soll mehr praktische Elemente beinhalten, eine intensivere Kooperation von Schule und Betrieben ist wünschenswert. Da die Vorstellungen der Jugendlichen von einem Beruf mit den tatsächlichen Anforderungen divergieren, müssen Berufsorientierung und Berufsvorbereitung bereits in der Schule verstärkt werden. Diese Perspektiverweiterung auf Berufsvorbereitung in der Schule stößt aber auf Widerstände, weil häufig eine dichotome Sicht auf Schule und Wirtschaft vorherrscht. Mögliche Lösungen können die Verlagerung von Unterrichtsteilen in eine praktische Umgebung, die Durchführung von Girls/Boys Days, Bewerbungstraining in Firmen, Exkursionen in Betrieben, die Erstellung einer Datenbank mit Erfahrungen aus Betriebspraktika und fächerübergreifende berufliche Ringvorlesungen sein. (IAB)
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Literaturhinweis
Selektivität und Dysfunktionalität der vorberuflichen Bildung: Anmerkungen zum Zusammenhang zwischen dem "Übergangssystem" und der amerikanischen NBA (2010)
Münk, Dieter;Zitatform
Münk, Dieter (2010): Selektivität und Dysfunktionalität der vorberuflichen Bildung. Anmerkungen zum Zusammenhang zwischen dem "Übergangssystem" und der amerikanischen NBA. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 5, S. 40-44.
Abstract
"Der Wunsch, nach Abschluss der Schule eine berufliche Ausbildung zu beginnen, führt rund ein Drittel der Jugendlichen in das sogenannte Übergangssystem, das mittlerweile zu einem festen Bestandteil des bundesdeutschen Berufsbildungssystems geworden ist. Doch statt Übergänge in berufliche Bildungsgänge und damit mittelfristig Voraussetzungen für die gesellschaftliche und soziale Integration junger Menschen zu schaffen, wird im Übergangssystem teilweise das fortgeführt, was in den sozial selektiv wirkenden vorgelagerten Bildungsbereichen begründet wurde. Eine Ursache dieser 'Creaming out'-Effekte ist unter anderem im stark am Berufsprinzip orientierten dualen Ausbildungssystem zu sehen. Der Positionsbeitrag setzt sich auf der Grundlage aktueller Befunde und Zahlen kritisch mit den strukturellen Hintergründen und Zusammenhängen dieser Entwicklung auseinander und beleuchtet mögliche Flexibilisierungsansätze im Kontext europäischer Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schulübergang und Selektion: Forschungsbefunde - Praxisbeispiele - Umsetzungsperspektiven (2010)
Neuenschwander, Markus P. ; Häfeli, Kurt; Weingardt, Martin; Hirschi, Andreas ; Becker, Rolf ; Krüsken, Jan; Gomolla, Mechtild; Kuhnke, Ralf; Grunder, Hans-Ulrich; Schellenberg, Claudia; Grunder, Hand-Ulrich; Signer, Hans Georg; Ditton, Hartmut; Skrobanek, Jan ;Zitatform
(2010): Schulübergang und Selektion. Forschungsbefunde - Praxisbeispiele - Umsetzungsperspektiven. Zürich: Rüegger, 178 S.
Abstract
Der Band dokumentiert die internationale Tagung "Schulalltag und Selektion", die am 23. Oktober 2009 an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz in Solothurn stattfand. Am Anfang stehen die vier Hauptreferate zu den Themen Selektionsprozesse beim Übergang in die Sekundarstufe I und II, Effekte sozialer Herkunft auf die Schulformwahl, schulische Selektion und institutionelle Diskriminierung sowie soziale Ungleichheit im Schweizer Bildungssystem. Auszüge aus den Workshops schließen sich an. Eine Zusammenfassung der Podiumdiskussion sowie zwei Kapitel mit Schlussfolgerungen aus der Perspektive der Forschung und der Bildungsverwaltung schließen den Band ab. (IAB)
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Literaturhinweis
Förderung lernschwacher Auszubildender: Effekte des berufsbezogenen Strategietrainings (BEST) auf die Entwicklung der bautechnischen Fachkompetenz (2010)
Norwig, Kerstin; Petsch, Cordula; Nickolaus, Reinhold;Zitatform
Norwig, Kerstin, Cordula Petsch & Reinhold Nickolaus (2010): Förderung lernschwacher Auszubildender. Effekte des berufsbezogenen Strategietrainings (BEST) auf die Entwicklung der bautechnischen Fachkompetenz. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 106, H. 2, S. 220-239.
Abstract
"Bedingt durch Leistungsdefizite, unzulänglich ausgebildete strategische Fähigkeiten und Motivationsprobleme haben viele Jugendliche in der einjährigen Berufsfachschule Bautechnik große Schwierigkeiten, die Ausbildungsanforderungen zu erfüllen und die berufliche Grundbildung erfolgreich abzuschließen. Das berufsbezogene Strategietraining BEST ist darauf ausgerichtet, die negativen Entwicklungsverläufe und Lernerfahrungen dieser Jugendlichen aufzubrechen und über die ausbildungsbegleitende Förderung in Kleingruppen die fachliche Leistungs- und Motivationsentwicklung der Schüler zu stärken. Die Ergebnisse aus der Interventionsstudie zeigen, dass lernschwache Schüler (Maurer, Stuckateure, Fliesenleger) mit Hilfe des fachgebundenen BEST-Trainings deutlich in ihrer Fachkompetenzentwicklung gefördert werden können und im interventionsnäheren Teil des Fachtests sogar das Leistungsniveau der lernstarken Auszubildenden (Zimmerer/Bauzeichner) erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf (2010)
Pimminger, Irene;Zitatform
Pimminger, Irene (2010): Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf. Berlin, 30 S.
Abstract
"Ziel der vorliegenden Expertise ist es, den Akteurinnen und Akteuren, die mit der Umsetzung von ESF-geförderten Programmen im Bereich Übergang Schule-Beruf befasst sind, einen Einblick in die Gender-Aspekte zu vermitteln, die in diesem Gebiet relevant sind und bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming berücksichtigt werden müssen. Da in den ESF Programmen wie bspw. Jobstarter insbesondere die duale Berufsausbildung im Vordergrund steht, wird dieser Bereich hier ausführlicher behandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Das neue Fachkonzept berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der BA in der Praxis: Ergebnisse aus der Begleitforschung BvB (2010)
Plicht, Hannelore;Zitatform
Plicht, Hannelore (2010): Das neue Fachkonzept berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der BA in der Praxis. Ergebnisse aus der Begleitforschung BvB. (IAB-Forschungsbericht 07/2010), Nürnberg, 137 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht präsentiert Befunde aus der Begleitforschung zu berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) der Bundesagentur für Arbeit 2006/ 2007. Sie zielen zum einen darauf, der BA empirische Informationen zur konkreten Umsetzung des 2004 neu eingeführten 'Neuen Fachkonzepts BvB' (NFK) zu liefern. Zum zweiten wollen sie den Einfluss von Trägercharakteristika und Maßnahmekomposition auf das Maßnahmeergebnis (insbesondere die Übergänge in betriebliche Ausbildung) sowie den Stellenwert von Kernelementen des NFK wie Qualifizierungsbausteine und Praktika für die Übergänge in Ausbildung analysieren. Neben der Deskription von Strukturmerkmalen der Bildungsträger, der Maßnahmekomposition und der konkreten Umsetzung des Konzepts durch die Bildungsträger werden Befunde zu wesentlichen Einflussgrößen auf das Maßnahmeergebnis präsentiert: Mit steigendem Anteil an Teilnehmern ohne Schulabschluss in der Maßnahme, an Jugendlichen aus dem Rechtskreis SGBII ebenso wie jenem an Abbrechern reduziert sich der Anteil an Übergängen in betriebliche Ausbildung. Einen ebenfalls negativen Effekt haben steigende Teilnehmerzahlen pro Maßnahme. Positive Wirkungen sind hingegen mit einem steigenden Anteil an Teilnehmern mit überdurchschnittlichen Praktikumsdauern sowie an marktbenachteiligten Jugendlichen in der Maßnahme verbunden. Eine hohe Betreuungsqualität sowie die Durchführung der Maßnahme in einer Bietergemeinschaft beeinflussen das Maßnahmeergebnis mittelbar durch eine Verringerung der Abbruchquote. Während betriebliche Praktika bei überdurchschnittlicher Dauer einen positiven Effekt auf den Übergang in betriebliche Ausbildung haben, lässt sich ein solcher für Qualifizierungsbausteine nicht nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Innovative apprenticeships: promoting successful school-to-work transitions (2010)
Rauner, Felix; Hauschildt, Ursel; Smith, Erica; Zelloth, Helmut;Zitatform
Rauner, Felix, Erica Smith, Ursel Hauschildt & Helmut Zelloth (Hrsg.) (2010): Innovative apprenticeships. Promoting successful school-to-work transitions. (Bildung und Arbeitswelt 23), Berlin: LIT, 265 S.
Abstract
"The transition from school to vocational education is of different quality and performance in the diverse national VET systems and heavily determined by the different structures of governance in the national education and VET systems. In September 2009, the International Network on Innovative Apprenticeship (INAP) hosted its third international conference in Turin bringing together leading researchers in the area of international TVET research.
This book summarises all topics discussed within the frame of the Turin conference and overviews current research and analysis in the following fields:
- Managing successful transitions from school to work
- Building vocational identity
- Competence evaluation and development in VET
- Levels of governance and the role of stakeholders in apprenticeships
" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Mediengestützte Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund: Projekte und Angebote (2010)
Zitatform
Schaarschmidt, Nadine, Nina Kahnwald & Thomas Köhler (2010): Mediengestützte Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Projekte und Angebote. Dresden: TUDpress, 63 S.
Abstract
"Die Broschüre wurde im Rahmen der mediendidaktischen Konzeption des Projektes 'aumil' im Sinne eines Statusreports für das Projekt erstellt. In erster Linie geht es um die Erfassung und Betrachtung von verschiedenen Ansätzen zur mediengestützten Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Im Mittelpunkt dieses Praxisberichts stehen folgende Leitfragen: Wie viele (deutschsprachige) Angebote gibt es in diesem Bereich? Wo liegen deren inhaltliche und methodische Schwerpunkte? Welche Inhalte oder methodische Angebote lassen sich für die Entwicklung unserer mediengestützten Anwendung nutzen? Die Broschüre richtet sich an Akteure im Feld der (mediengestützten) Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund wie: Personen und Initiativen, Sozialpädagogisches Fachpersonal, Multiplikator/innen, Lehrkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung zur Förderung benachteiligter Jugendlicher: eine qualitativ empirische Studie unter besonderer Berücksichtigung von zwei Förderprojekten in Baden-Württemberg (2010)
Schröter, Diana;Zitatform
Schröter, Diana (2010): Betriebliche Berufsausbildung zur Förderung benachteiligter Jugendlicher. Eine qualitativ empirische Studie unter besonderer Berücksichtigung von zwei Förderprojekten in Baden-Württemberg. Göttingen: Cuvillier, 273 S.
Abstract
"'Die Studie untersucht zwei betriebliche Förderprojekte in Baden-Württemberg, deren Ziel es ist, benachteiligten Jugendlichen einen Berufsabschluss zu ermöglichen. Zum einen werden die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe und die Zugangskriterien zu Ausbildung, zum anderen auch die Anstrengungen und Einstellungen der Jugendlichen bei der Bewerbung kritisch beleuchtet. Dargestellt werden weiterhin die Anforderungen der Ausbildung und wie diese Ansprüche von den Jugendlichen bewältigt werden; hinterfragt werden die eingesetzten Fördermaßnahmen sowie auch die realistische Möglichkeit eines Einsatzes einer zweijährigen Berufsausbildung in den Förderkonzepten. Zusätzlich setzt sich diese Arbeit mit der Benachteiligtenförderung insgesamt auseinander, die vor allem die Strategie 'Entwicklung der Ausbildungsreife' verfolgt. Um ein neues Verständnis für die Schwierigkeiten bildungspolitischer Interventionen zu gewinnen, werden am Ende gewohnte Denkpfade verlassen und die Benachteiligtenförderung aus systemtheoretischer Perspektive erörtert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge mit System - der neue Hamburger Weg in die berufliche Ausbildung (2010)
Schulz, Rainer; Horsmannn, Katja;Zitatform
Schulz, Rainer & Katja Horsmannn (2010): Übergänge mit System - der neue Hamburger Weg in die berufliche Ausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 5, S. 17-20.
Abstract
"In Hamburg findet derzeit eine Reform des Übergangssystems von der Schule in den Beruf statt, deren vorrangiges Ziel es ist, möglichst viele Jugendliche möglichst direkt, ohne unproduktive Warteschleifen, in die duale Ausbildung und letztlich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Beitrag stellt Kernelemente dieser Umgestaltung des Übergangssystems Schule - Beruf vor. Dazu zählen eine neu gestaltete, praxisnahe und frühzeitigere Berufs- und Studienorientierung in Stadtteilschulen und Gymnasien, nachhaltige Bildungsangebote in der Ausbildungsvorbereitung sowie neue Formen der beruflichen Ausbildung für marktbenachteiligte Jugendliche ('Hamburger Ausbildungsmodell')." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf: Expertenbefragung zu Sozialraumorientierung, Netzwerksteuerung und Resilienzaspekten mit Handlungsempfehlungen für die Praxis Sozialer Arbeit (2010)
Schönig, Werner; Knabe, Judith;Zitatform
Schönig, Werner & Judith Knabe (2010): Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf. Expertenbefragung zu Sozialraumorientierung, Netzwerksteuerung und Resilienzaspekten mit Handlungsempfehlungen für die Praxis Sozialer Arbeit. Opladen: Budrich, 182 S.
Abstract
"Die Studie analysiert die Beschäftigungssituation und das Hilfenetzwerk für Jugendliche unter 25 Jahren im Sozialraum Köln-Chorweiler vor allem auf Grundlage einer Expertenbefragung lokaler Netzwerkakteure. Hauptergebnisse sind zum einen Typologien von Netzwerkakteuren sowie erfolgreichen und gescheiterten Jugendlichen, die einen näheren Einblick in Resilienzaspekte des Übergangs von der Schule in den Beruf geben. Darüber hinaus konnten detailliert die Beziehungen der Netzwerkakteure untereinander ermittelt und konkrete Folgerungen für die zielgruppenorientierte Konzeptentwicklung vor Ort abgeleitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die berufliche Orientierung junger Menschen: Untersuchungen zur Verantwortung von Gesellschaft und Pädagogik (2010)
Walter, Beata;Zitatform
Walter, Beata (2010): Die berufliche Orientierung junger Menschen. Untersuchungen zur Verantwortung von Gesellschaft und Pädagogik. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 11, Pädagogik 1002), Frankfurt am Main: Lang, 331 S.
Abstract
"Das Thema Berufsorientierung wird derzeit nicht nur vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels immer brisanter, sondern hat insbesondere durch die zunehmenden Integrationsschwierigkeiten junger Menschen in eine veränderte Gesellschaft ein breites öffentliches Interesse erfahren. Die Arbeit analysiert das komplexe Unterstützungssystem, das Jugendlichen am Übergang von Schule in Beruf zur Seite steht. Dabei werden die einzelnen Instanzen nicht nur hinsichtlich ihrer Aufgaben und Erfolge untersucht, vielmehr steht eine multiperspektivische Vorgehensweise im Fokus, die alle Beteiligten in Bezug auf die Wahrnehmung und Bewältigung einer kollektiven öffentlichen Verantwortung thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche: hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung (2010)
Zitatform
Wolff, Joachim, Sandra Popp & Cordula Zabel (2010): Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche. Hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 1, S. 11-18. DOI:10.5771/0342-300X-2010-1-11
Abstract
"Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches II im Jahr 2005 haben öffentlich geförderte Zusatzjobs ('Ein-Euro-Jobs') mit teils mehr als 700.000 Förderungen pro Jahr eine herausragende Bedeutung gewonnen. Insbesondere Hilfebedürftige zwischen 15 und 24 Jahren werden überproportional häufig in Zusatzjobs vermittelt. Das Ziel besteht in ihrer Heranführung an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Ob Zusatzjobs die Ausbildungs- und Erwerbschancen von hilfebedürftigen Jugendlichen tatsächlich erhöhen und zu einer Beendigung des Leistungsbezugs führen, wird anhand von administrativen Personendaten geschätzt. Mit 'Prospensity Score Matching' werden dabei Kontrollpersonen bestimmt, die nicht an Zusatzjobs teilnehmen, sich bezüglich persönlicher Eigenschaften von jungen Zusatzjobteilnehmern aber nur wenig unterscheiden. Unser Vergleich zwischen Teilnehmern und Kontrollpersonen weist insgesamt eher keine oder gar negative Teilnahmeeffekte nach. Allerdings erhöht sich für spezifische Personengruppen, wie z. B. ostdeutsche Männer ohne Berufsabschluss, die Chance auf Arbeit oder betriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildung in Deutschland 2010: ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel (2010)
Abstract
Vorgelegt wird ein Bildungsbericht, der aktuelle Entwicklungen und Konstellationen im deutschen Bildungswesen betrachtet und Überlegungen zu den Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel anstellt. Vier Fragestellungen leiten die Analyse: (1) Veränderungen in den Rahmenbedingungen für Bildung wie Bevölkerung, wirtschaftliche Entwicklung und familiäre Bedingungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendliche; (2) Entwicklung der für Bildung zur Verfügung gestellten Ressourcen (Bildungsausgaben, Bildungsbeteiligung, Bildungsangebote, Bildungseinrichtungen, Personal); (3) Entwicklungen auf der Prozessebene von Bildung (Übergänge, Qualitätssicherung, Bildungszeit); (4) Entwicklung von Bildungsabschlüssen, Kompetenzen und Bildungserträgen. Zudem werden Herausforderungen und Chancen des Bildungswesens im demografischen Wandel herausgearbeitet. (IAB)
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Literaturhinweis
Frühzeitige Berufsorientierung: Lässt sich eine Beitragsfinanzierung rechtfertigen? (2009)
Zitatform
Bach, Hans-Uwe, Kathrin Dressel, Corinna Kleinert & Eugen Spitznagel (2009): Frühzeitige Berufsorientierung: Lässt sich eine Beitragsfinanzierung rechtfertigen? In: IAB-Forum H. 1, S. 88-93. DOI:10.3278/IFO0901W088
Abstract
"Der Übergang von der Schule ins Erwerbsleben stellt für Jugendliche mit schwächeren Schulleistungen eine hohe Hürde dar. Sie haben immer häufiger Probleme, eine Ausbildung aufzunehmen. Grundsätzlich gibt es einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass sich der Erfolg der Jugendlichen nur durch das Zusammenwirken aller beteiligten Akteure steigern lässt. Weitaus weniger Einigkeit besteht in der Frage, ob die intensivere, schon in der Schule ansetzende Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit eine Leistung ist, die aus Beitragsmitteln der Arbeitslosenversicherung finanziert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verbesserung der Ausbildungschancen oder sinnlose Warteschleife? Zur Bedeutung und Wirksamkeit von Bildungsgängen am Übergang Schule - Berufsausbildung (2009)
Beicht, Ursula;Zitatform
Beicht, Ursula (2009): Verbesserung der Ausbildungschancen oder sinnlose Warteschleife? Zur Bedeutung und Wirksamkeit von Bildungsgängen am Übergang Schule - Berufsausbildung. (BIBB-Report 2009,11), 16 S.
Abstract
"Im deutschen Berufsbildungssystem haben die Schwierigkeiten beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung in den vergangenen 15 Jahren drastisch zugenommen. Viele Schulabgänger/-innen, vor allem, wenn sie maximal über einen Hauptschulabschluss verfügen, münden inzwischen zunächst in einen Bildungsgang, der lediglich eine berufliche Grundbildung vermittelt. Weitgehend unbekannt ist bisher, wie hoch der Anteil der Jugendlichen ist, die vor Eintritt in eine vollqualifizierende Ausbildung eine oder mehrere solcher Übergangsmaßnahmen besuchen und welchen zeitlichen Umfang diese insgesamt einnehmen. Vor allem fehlen auch Informationen über die Wirksamkeit der betreffenden Bildungsgänge: Wie häufig wird ein Schulabschluss nachgeholt bzw. ein höherwertiger Abschluss erreicht? Wie ist der Verbleib nach der Übergangsmaßnahme? Gelingt die Aufnahme einer vollqualifizierenden Ausbildung und wie lange dauert es bis dahin? Der Beitrag geht diesen Fragen auf der Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsvorbereitung und Berufseinstieg: Schwierigkeiten Jugendlicher beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung (2009)
Beinke, Lothar;Zitatform
Beinke, Lothar (2009): Berufsvorbereitung und Berufseinstieg. Schwierigkeiten Jugendlicher beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 152 S.
Abstract
"Nach der Berufswahl ist mit dem Eintritt in die gewählte Berufsausbildung ein Abschluß erreicht. Die Probleme für die Jugendlichen sind andere, aber auch sie müssen bewältigt werden, soll die Berufsausbildung zu einem erfolgreichen Ende geführt werden. Die hohen Abbrecherquoten sind ein Signal dafür, dass für die Sorgen der Jugendlichen in vielen Fällen Hilfen nötig sind. Da institutionelle Hilfen wie im Prozeß der Berufswahl nicht vorhanden sind, bleiben die betroffenen Individuen (Ausbilder und Auszubildende) in der Regel auf sich alleine gestellt. Darüber hinaus fehlen den Jugendlichen auch Informationen über die Schwierigkeiten des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung. Mit dieser Untersuchung soll eine empirische Basis vorgelegt werden, die eventuell entstehende Konflikte lösen hilft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergangsschwierigkeiten Jugendlicher beim Berufseinstieg (2009)
Beinke, Lothar;Zitatform
Beinke, Lothar (2009): Übergangsschwierigkeiten Jugendlicher beim Berufseinstieg. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 12, S. 22-26.
Abstract
Auf der Grundlage einer Befragung Jugendlicher aus Niedersachen und Hessen wird die Sicht von Jugendlichen auf ihre Erfahrungen beim Berufseinstieg - vor allem auf die Übergangsschwierigkeiten beim Berufsausstieg - rekapituliert. Zum einen wurden die Schüler kurz vor dem Schulabschluss nach ihren Erwartungen, Sorgen und Hoffnungen bezüglich ihrer bevorstehenden Berufsausbildung gefragt. Anschließend wurden sie vor diesem Hintergrund als Auszubildende gefragt, ob ihre Vorstellungen eingetroffen sind, und wie ihr erster Eindruck in der begonnen Ausbildung ist. Zur Verbesserung des Übergangsmanagements wird für eine bessere Vorbereitung der Schulabgänger von Seiten der Schule - vor allem mittels Betriebspraktika - plädiert. (IAB)
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Literaturhinweis
"Wenn ich eine Ausbildung suche, dann weiß ich, was ich machen muss.": Evaluation des Modellprojektes "ENERGON - Mentoring zur Ausbildungsintegration" (2009)
Bestmann, Stefan; Häseler, Sarah;Zitatform
Bestmann, Stefan & Sarah Häseler (2009): "Wenn ich eine Ausbildung suche, dann weiß ich, was ich machen muss.". Evaluation des Modellprojektes "ENERGON - Mentoring zur Ausbildungsintegration". In: Deutsche Jugend, Jg. 57, H. 3, S. 117-123.
Abstract
Der Beitrag erläutert das Modellprojekt 'ENERGON-Mentoring zur Ausbildungsintegration', das an der Schnittstelle der Übergangsphase von der Schule in die Ausbildung von einer Jugendausbildungsstätte umgesetzt wurde. Durch das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt der ver.di-JugendBildungsstätte Berlin-Konradshöhe wurden gemeinsam mit der DGB-Bildungsstätte Flecken-Zechlin vier Berliner Schulen modellhaft beim Aufbau und der Entwicklung eines Mentor(inn)enprogramms für den Übergang der Schülerinnen und Schüler in Ausbildung und Beruf unterstützt. Dabei sollte über den engen persönlichen Kontakt zu einem ehrenamtlichen Mentor bzw. einer Mentorin Schülerinnen und Schülern aus einem sozial schwierigen Umfeld bei der Suche nach einer geeigneten Lehrstelle bis hin zum Abschluss der Lehre geholfen werden. Eine evaluierende Begleitforschung zum Projekt kam zu dem Ergebnis, dass die allgemeine Zufriedenheit der Mentoren, Mentees und Lehrer der beteiligten Schulen mit dem Prozessverlauf und den jeweilig erreichten Zielen sehr hoch war. 'Das konzeptionelle Umgehen mit den vorhandenen Entwicklungspotenzialen der Schüler und der Schulen scheint auf diesem Niveau einen konstruktiven Anregungscharakter zu haben.' (IAB)
