Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
"Kein Anschluss mit diesem Abschluss?": DGB-Expertise zu den Chancen von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt: eine Analyse anhand der Zahlen der DIHK-Lehrstellenbörse vom 26. März 2015 (2015)
Anbuhl, Matthias;Zitatform
Anbuhl, Matthias (2015): "Kein Anschluss mit diesem Abschluss?": DGB-Expertise zu den Chancen von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt. Eine Analyse anhand der Zahlen der DIHK-Lehrstellenbörse vom 26. März 2015. Berlin, 14 S.
Abstract
"Die vorliegende Expertise analysiert die Chancen der Jugendlichen mit maximal einem Hauptschulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt. Wie viele Ausbildungsplätze bleiben diesen Jugendlichen von vorneherein verschlossen? Welche Chancen haben Jugendliche mit Hauptschulzugang? Welche Chancen haben Jugendliche ohne Schulabschluss? Welche Ausbildungsberufe stehen diesen Jugendlichen offen? Wie zufrieden sind Betriebe, die Jugendliche mit Hauptschulabschluss ausbilden? Diese Fragen sollen anhand folgender Daten untersucht werden:
- Der Quote der Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag nach höchstem allgemeinen Schulabschluss und Zuständigkeitsbereich,
- der bundesweiten IHK-Lehrstellenbörse mit Stand vom 26. März 2015 sowie
- der Zufriedenheit der Betriebe, die Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss ausbilden." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Strengthening skill use and school-to-work transitions in the Czech Republic (2015)
Zitatform
Araújo, Sónia & Petr Malecek (2015): Strengthening skill use and school-to-work transitions in the Czech Republic. (OECD Economics Department working papers 1206), Paris, 43 S. DOI:10.1787/5js1pz2xnm6b-en
Abstract
"The education system has reacted slowly to changes in labour market needs, leading to an increasing number of school leavers without sufficient qualification. In addition, declining PISA scores and a rising share of low achievers are raising concerns about the quality of the future labour force. These factors play a role in the stalled income convergence process. Indeed, practices such as early tracking, streaming and low transferability between academic tracks hamper employability, human capital accumulation and social mobility. In the vocational education and training system, resources continue to be allocated on a historical basis. A more endogenous adjustment of the system to better align students' qualifications with labour market needs requires active participation of social partners, students and education institutions. The rapid expansion of tertiary education without a corresponding increase in resources has led to fears about declining quality. Quality in tertiary education can be fostered by modifying the accreditation system, introducing student fees, strengthening the links with the private sector and foreign research networks and publicising information on labour market outcomes by field of study and higher education institution. Measures to better balance family and work lives can improve career options for women and therefore reduce the current tensions between having children and full time labour market participation of younger women. This could also ease the coming labour shortages associated with population ageing. This Working Paper relates to the 2014 OECD Economic Review of the Czech Republic (www.oecd.org/eco/surveys/economic-survey-czech-republic.htm)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Maßnahmen zur Verhinderung von Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz: Good-Practice-Beispiele an der Schnittstelle "Schule - Beruf" (2015)
Bachinger, Karin; Heckl, Eva; Dorr, Andrea;Zitatform
Bachinger, Karin, Andrea Dorr & Eva Heckl (2015): Maßnahmen zur Verhinderung von Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz. Good-Practice-Beispiele an der Schnittstelle "Schule - Beruf". (AMS report 110), Wien, 72 S.
Abstract
"Die Erfahrungen anderer Länder sind von Bedeutung, um das Förderinstrumentarium des Arbeitsmarktservice in Österreich laufend zu optimieren und den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen. Dabei kommt in erster Linie jenen Ländern eine besondere Bedeutung zu, die ähnliche Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt aufweisen. Während meistens der Blick auf Deutschland fällt, wird in dieser Studie die Schweiz genauer unter die Lupe genommen. Dieses Nachbarland zeichnet sich durch eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit und ein umfangreiches Angebot an Maßnahmen für verschiedene arbeitsmarktpolitisch relevante Zielgruppen aus. Im Fokus dieser von der KMU Forschung Austria im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich im Jahr 2014 erstellten Untersuchung stehen Maßnahmen für Jugendliche mit sozialen Benachteiligungen (z. B. Jugendliche mit Migrationshintergrund, ohne Pflichtschulabschluss) am Übergang 'Schule und Beruf'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Ländermonitor berufliche Bildung 2015: Zusammenfassung der Ergebnisse (2015)
Baethge, Martin; Kühne, Stefan; Seeber, Susan; Wieck, Markus; Lenz, Beatrice; Michaelis, Christian ; Jäger, Daniela Julia; Wurster, Sebastian; Maaz, Kai ;Zitatform
Baethge, Martin, Markus Wieck, Susan Seeber, Beatrice Lenz, Christian Michaelis, Kai Maaz, Daniela Julia Jäger, Stefan Kühne & Sebastian Wurster (2015): Ländermonitor berufliche Bildung 2015. Zusammenfassung der Ergebnisse. Gütersloh, 34 S.
Abstract
"Wie leistungsfähig und chancengerecht ist die berufliche Bildung in Deutschland? Unter dieser Fragestellung untersucht der Ländermonitor berufliche Bildung die Ausbildungssysteme der 16 Bundesländer im Vergleich. Das Ergebnis: die duale Ausbildung ist unter Druck. In allen Bundesländern sinkt sowohl das Angebot an Ausbildungsplätzen als auch die Anzahl der Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Jugendliche mit maximal einem Hauptschulabschluss und Jugendliche ohne deutsche Staatsbürgerschaft haben es dabei besonders schwer einen Ausbildungsplatz zu finden. Allerdings unterscheiden sich ihre Chancen zwischen den Bundesländern erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungschancen junger Migranten und Migrantinnen unterschiedlicher Herkunftsregionen: aktuelle Situation 2014 und Entwicklung seit 2010. Ergebnisse der BA/BIBB-Bewerberbefragungen (2015)
Beicht, Ursula; Gei, Julia;Zitatform
Beicht, Ursula & Julia Gei (2015): Ausbildungschancen junger Migranten und Migrantinnen unterschiedlicher Herkunftsregionen. Aktuelle Situation 2014 und Entwicklung seit 2010. Ergebnisse der BA/BIBB-Bewerberbefragungen. (BIBB-Report 2015,03), Bielefeld, 20 S.
Abstract
"Seit Langem ist bekannt, dass die Suche nach einem Ausbildungsplatz für junge Menschen aus Familien mit einer Zuwanderungsgeschichte besonders schwierig ist. Der Personenkreis der jungen Migranten und Migrantinnen ist allerdings sehr heterogen. Sie unterscheiden sich z.B. nach regionaler Herkunft ihrer Familie, Staatsangehörigkeit, Muttersprache, Geburtsland und Aufenthaltsdauer in Deutschland. Im vorliegenden Beitrag wird daher nicht nur untersucht, wie stark sich die Einmündungschancen in eine duale Berufsausbildung zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden, sondern auch, wie groß die Abweichungen zwischen verschiedenen Migrantengruppen sind. Betrachtet wird zum einen, wie sich die Ausbildungschancen im Jahr 2014 dargestellt haben. Zum anderen werden die seit dem Jahr 2010 zu beobachtenden Entwicklungen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unterschiedliche Berufsinteressen als Einflussfaktor für die Einmündungschancen in betriebliche Ausbildung?: ein Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (2015)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2015): Unterschiedliche Berufsinteressen als Einflussfaktor für die Einmündungschancen in betriebliche Ausbildung? Ein Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 4, S. 325-346., 2015-10-28. DOI:10.1007/s12651-015-0193-6
Abstract
"Wie zahlreiche Studien zum Übergang in Berufsausbildung ergaben, sind in Deutschland die Chancen der Einmündung in betriebliche Berufsausbildung für Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich schlechter als für diejenigen ohne Migrationshintergrund. In diesem Beitrag wird untersucht, inwieweit möglicherweise voneinander abweichende Berufsinteressen die Unterschiede in den Einmündungschancen erklären können. Da die beruflichen Präferenzen nach wie vor stark geschlechtsspezifisch geprägt sind, wird bei den Analysen zwischen männlichen und weiblichen Migranten sowie Männern und Frauen ohne Migrationshintergrund unterschieden. Die Datenbasis bilden die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) in den Jahren 2010 und 2012 durchgeführten repräsentativen Befragungen von gemeldeten Ausbildungsstellenbewerbern (BA/BIBB-Bewerberbefragungen 2010 und 2012). Hinsichtlich abweichender beruflicher Interessen ergibt sich, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich stärker Dienstleistungsberufe anstreben als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Dies gilt gleichermaßen für Männer und Frauen. Die Analysen zeigen allerdings, dass schlechtere Einmündungschancen für Migranten in betriebliche Ausbildung auch dann bestehen bleiben, wenn die Unterschiedlichkeit der Berufspräferenzen berücksichtigt wird. Unterschiedliche Einmündungschancen von Männern und Frauen lassen sich dagegen - sowohl bei Migranten als auch bei Nicht-Migranten - klar auf voneinander abweichende berufliche Interessen zurückführen." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium: Wirkt die soziale Herkunft unterschiedlich bei Männern und Frauen? (2015)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2015): Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium: Wirkt die soziale Herkunft unterschiedlich bei Männern und Frauen? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 7, S. 157-167. DOI:10.3790/sfo.64.7.157
Abstract
"In diesem Beitrag wird untersucht, inwieweit sich beim Übergang von der Schule in berufliche Ausbildung und Studium die soziale Herkunft für Frauen und Männer unterschiedlich auswirkt. Ausgangspunkt ist, dass das deutsche Berufsbildungs- und Beschäftigungssystem nach wie vor stark geschlechtsspezifisch geprägt ist: Frauen steht nur ein relativ enges Berufsspektrum zur Verfügung, gleichzeitig unterscheiden sich ihre beruflichen Präferenzen stark von denen der Männer. Es wird von der These ausgegangen, dass sich die soziale Wertigkeit von bestimmten Ausbildungen für Frauen und Männer unterschiedlich darstellt und dass dies nicht nur den Übergang in Ausbildung beeinflusst, sondern sich bereits auch auf den Erwerb allgemeiner Schulabschlüsse ausgewirkt hat, die von zentraler Bedeutung für den Zugang zu Ausbildung sind. Mit Daten der BIBB-Übergangsstudie 2011 werden für Männer und Frauen getrennte Regressionsmodelle zu den Einflüssen der sozialen Herkunft bei verschiedenen Aspekten des Übergangs in Ausbildung geschätzt. Hieraus sind zum Teil deutliche Belege für geschlechtsspezifisch unterschiedliche Wirkungsweisen der sozialen Herkunft ableitbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen: Allheilmittel im Übergang zum Berufsleben? (2015)
Beierling, Birgit;Zitatform
Beierling, Birgit (2015): Jugendberufsagenturen. Allheilmittel im Übergang zum Berufsleben? In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 3, S. 82-85.
Abstract
"Immer mehr junge Menschen benötigen Unterstützung bei der Bewältigung der Übergänge ins Erwachsenen- und Berufsleben. Ist der flächendeckende Ausbau von Jugendberufsagenturen hier eine zukunftsweisende Lösung? Die große Herausforderung für das Zusammenspiel dreier Rechtskreise, deren Zielsetzungen und Förderphilosophien so unterschiedlich sind, liegt darin, die jungen Menschen gemeinsam, ganzheitlich und nachhaltig sowohl in ihrer Persönlichkeitsentwicklung als auch in ihrer beruflichen Orientierung und Qualifizierung zu fördern. Durch intensive fallbezogene Zusammenarbeit kann es in Jugendberufsagenturen gelingen, schnelle, bedarfsgerechte Hilfen auf den Weg zu bringen und sich von 'Konfektionsangeboten' zu verabschieden, die sich bei Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf nicht bewährt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung eines ganzheitlichen Handlungskonzepts zur Steigerung der Mobilität ausbildungssuchender Jugendlicher innerhalb Deutschlands: Schlussbericht. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (2015)
Berger, Florian; Teichler, Thomas; Talmon-Gros, Larissa;Zitatform
Berger, Florian, Larissa Talmon-Gros & Thomas Teichler (2015): Entwicklung eines ganzheitlichen Handlungskonzepts zur Steigerung der Mobilität ausbildungssuchender Jugendlicher innerhalb Deutschlands. Schlussbericht. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Frankfurt am Main, 63 S.
Abstract
"Im Rahmen dieser Studie wurden insbesondere folgende Fragen analysiert: Welche fördernden und hemmenden Faktoren gibt es für die Mobilität und Flexibilität ausbildungssuchender Jugendlicher? Wie bzw. mit welchen Maßnahmen nehmen Akteure bereits heute Einfluss auf Mobilitätsentscheidungen sowie auf die Flexibilität von Ausbildungssuchenden? Welche Akteure sind das? Welche zusätzlichen Maßnahmen sind sinnvoll? Wie muss ein praktikabler, ansprechender und wirksamer Ansatz gestaltet sein? Auf Basis der Antworten auf diese Frage wird ein Handlungskonzept entworfen, das für verschiedene Akteure (Staat, Unternehmen, Regionen) Hinweise gibt, wie die verschiedenen regionalen oder branchenspezifischen Herausforderungen adressiert werden können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender differences at labor market entry: The effect of changing educational pathways and institutional structures (2015)
Blossfeld, Hans-Peter; Dämmrich, Johanna; Vono de Vilhena, Daniela; Kosyakova, Yuliya ; Buchholz, Sandra ; Skopek, Jan ; Triventi, Moris ; Kilpi-Jakonen, Elina ;Zitatform
Blossfeld, Hans-Peter, Sandra Buchholz, Johanna Dämmrich, Elina Kilpi-Jakonen, Yuliya Kosyakova, Jan Skopek, Moris Triventi & Daniela Vono de Vilhena (2015): Gender differences at labor market entry. The effect of changing educational pathways and institutional structures. In: H.- P. Blossfeld, J. Skopek, M. Triventi & S. Buchholz (Hrsg.) (2015): Gender, education and employment : an international comparison of school-to-work transitions, S. 3-38.
Abstract
"This chapter provides the theoretical framework for a cross-national comparative project on gender differences and inequalities at labor market entry. Women's relative gains in educational attainment and the expansion of the service sector would suggest that gender inequalities in occupational returns are diminishing or even reversing. By assessing gender differences at labor market entry, we are able to look at a phase of the life course in which women's family roles are still of minor importance. Distinguishing between horizontal segregation and inequalities in vertical outcomes, we discuss theoretical perspectives on gender differences in the first job. In addition, we include a discussion on how institutional features on the country level may contribute to a gender gap at labor market entry. Finally, we outline the analytical strategy for an international comparison based on 13 in-depth quantitatively oriented case studies contributed by a network of scholars contributing analyses of countries with different institutional, socioeconomic, and cultural settings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The early careers of the second generations: a double ethnic penalty? (2015)
Brinbaum, Yael; Issehnane, Sabina;Zitatform
Brinbaum, Yael & Sabina Issehnane (2015): The early careers of the second generations. A double ethnic penalty? (Training and Employment 119), 4 S.
Abstract
"Young people from North African origin have greater difficulty in finding employment than their counterparts of French origin. And once they do manage to find employment, their jobs tend to be of lower quality. Thus they appear to suffer from a double penalty linked to their origins which, aggravated by the crisis, does not seem to abate over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The effects of vocational education on adult skills and wages: what can we learn from PIAAC? (2015)
Zitatform
Brunello, Giorgio & Lorenzo Rocco (2015): The effects of vocational education on adult skills and wages. What can we learn from PIAAC? (OECD social, employment and migration working papers 168), Paris, 105 S. DOI:10.1787/5jrxfmjvw9bt-en
Abstract
Der Bericht untersucht die Wirkungen der Berufsausbildung auf die Kompetenzen und die Arbeitsmarktergebnisse von Erwachsenen auf Basis der PIAAC, einer Studie der OECD zu den Kompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich. Positiv wird die Vergleichbarkeit der Daten bewertet, die nationale Besonderheiten berücksichtigen und erstmals Informationen über Qualifikationen, Ausbildung und Weiterbildung, Einkommen und Beschäftigung liefern. Weniger positiv ist das Ergebnis darin zu bewerten, dass die beschränkte Datengrundlage die Anwendung einer strengen empirischen Methodologie unmöglich macht, auch weil entscheidende Kontrollvariablen nicht zur Verfügung stehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Qualifikationsnachfrage und Arbeitsmarkteintritt in der Schweiz: Arbeit im erlernten Beruf, Berufswechsel oder Arbeitslosigkeit (2015)
Zitatform
Buchs, Helen, Barbara Müller & Marlis Buchmann (2015): Qualifikationsnachfrage und Arbeitsmarkteintritt in der Schweiz. Arbeit im erlernten Beruf, Berufswechsel oder Arbeitslosigkeit. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 67, H. 4, S. 709-736. DOI:10.1007/s11577-015-0342-5
Abstract
"Berufsorientierte Bildungssysteme sind auf die Vermittlung von spezialisierten beruflichen Qualifikationen ausgelegt. Werden diese nach Abschluss einer beruflichen Grundbildung auf dem Arbeitsmarkt wenig nachgefragt, riskieren die Absolventen, die erworbenen berufsspezifischen Qualifikationen nicht verwerten zu können. Dies trifft nicht nur zu, wenn Arbeitsmarkteinsteiger arbeitslos werden, sondern auch, wenn sie den Beruf wechseln müssen. Für die drei verschiedenen Optionen des Arbeitsmarkteinstiegs - Arbeit im erlernten Beruf, Berufswechsel und Arbeitslosigkeit - wird erstens untersucht, welche Bedeutung das individuell passende und das fachfremde Stellenangebot hat. Zweitens wird analysiert, wie eine unterschiedlich ausgeprägte Nachfrage nach fachspezifischen Qualifikationen die Bedeutung ausbildungsbezogener und individueller Merkmale für den Berufseinstieg verändert. Die Schweiz mit ihrem berufsorientierten Bildungssystem und berufsfachlich segmentieren Arbeitsmarkt dient als empirische Referenz. Die multinominalen logistischen Regressionsmodelle basieren auf den Daten des Schweizer Jugendpanels PISA2000/TREE. Die Individualdaten von Lehrabgänger werden auf Berufsebene, zeitpunkt- und regionsspezifisch mit dem individuell passenden und fachfremden Stellenangebot verknüpft, das auf den Stelleninseratendaten des Stellenmarktmonitors Schweiz (SMM) beruht. Dank dieser Verknüpfung von Angebot und Nachfrage nach beruflichen Qualifikationen auf der Mikroebene kann zum ersten Mal die grundlegende Bedeutung der Personalnachfrage für den Berufseinstieg nachgewiesen werden." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Übergang zwischen Schule und Berufsausbildung: Reforminitiativen zur Förderung von benachteiligten Jugendlichen (2015)
Buck, Gerhard;Zitatform
Buck, Gerhard (2015): Übergang zwischen Schule und Berufsausbildung. Reforminitiativen zur Förderung von benachteiligten Jugendlichen. In: Soziale Arbeit, Jg. 64, H. 10, S. 376-382.
Abstract
"Der Artikel gibt einen Überblick über die aktuelle Diskussion der exemplarischen Konfliktpunkte und Reformanforderungen des Berufsbildungssystems in Deutschland. Besondere Berücksichtigung erfahren hierbei die sogenannten Übergangshilfen für sozial benachteiligte Jugendliche an der ersten Schwelle zwischen Schule und Berufsausbildung einschließlich der sozialpädagogischen Unterstützungsangebote der Jugendberufshilfe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
2. Förderphase des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt": Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung (2015)
Zitatform
Böwing-Schmalenbrock, Melanie, Ralf Kuhnke, Matthias Müller & Birgit Reißig (2015): 2. Förderphase des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt". Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung. München, 148 S.
Abstract
"Das XENOS-Programm 'Integration und Vielfalt' (XENOS II) will die Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und damit auch die Integration in die Gesellschaft verbessern. Es richtet sich nicht nur auf individuelle Beschäftigungsförderung und die Verbesserung des Zugangs zu Ausbildung und Arbeit, sondern auch auf die Stärkung interkultureller Kompetenzen. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist die prozessbegleitende Programmevaluation. In diesem Rahmen wurden sämtliche Projekte und in ausgewählten Stichproben Adressatengruppen einiger Projekte befragt. Mit diesem Forschungsansatz konnten Erkenntnisse zur Projektumsetzung, zu hinderlichen und förderlichen Bedingungen, zu möglichen Problementwicklungen und Bewältigungsstrategien und zur Zielerreichung sowie Projektverstetigung gewonnen werden. In dem hier vorliegenden Abschlussbericht werden die gewonnenen und ausgewerteten Daten aller Erhebungen vorgestellt, zueinander in Beziehung gesetzt und daraus Erkenntnisse abgeleitet. Diese werden an den Programmzielen gemessen und bewertet und zu Handlungsempfehlungen verdichtet, um zukünftigen Programmumsetzungen zu dienen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsbeteiligung im Übergangssegment als berufsbiografische Episode (2015)
Zitatform
Bührmann, Thorsten, Emanuel Hartkopf & Sylvia Rahn (2015): Bildungsbeteiligung im Übergangssegment als berufsbiografische Episode. In: Berufsbildung, Jg. 69, H. 153, S. 7-9.
Abstract
"Bildungsbeteiligung im Übergangssegment stellt für eine Vielzahl Jugendlicher eine wichtige und mehr oder weniger aktiv gestaltete berufsbiografische Episode dar. Welche subjektiven Entscheidungs- und Handlungsmuster liegen zugrunde und wie wird die Situation in dem Bildungsgang wahrgenommen? Zu diesen Fragen liefert der Beitrag einen empirischen Beitrag." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Was erwarten Jugendliche von Beruf und Unternehmen?: eine milieuspezifische Betrachtung (2015)
Calmbach, Marc; Schleer, Christoph; Thomas, Peter Martin;Zitatform
Calmbach, Marc, Christoph Schleer & Peter Martin Thomas (2015): Was erwarten Jugendliche von Beruf und Unternehmen? Eine milieuspezifische Betrachtung. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 1, S. 78-83.
Abstract
"Obwohl rund drei Viertel der Jugendlichen in Baden-Württemberg an die Erfolgsaussichten einer Berufsausbildung glauben, plant nur ein Viertel, eine Ausbildung zu beginnen. Dies belegt die kürzlich veröffentlichte Jugendstudie des SINUSInstituts für die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Um diese Diskrepanz zu überwinden, müssen sich Unternehmen stärker als in der Vergangenheit als attraktiver Ausbildungsbetrieb präsentieren. Entscheidend ist hier die Frage, welche Jugendlichen zum Unternehmen passen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
School-to-work transitions during volatile economic times (2015)
Zitatform
Chesters, Jenny & Bernard Baffour (2015): School-to-work transitions during volatile economic times. In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 18, H. 3, S. 307-327.
Abstract
"School-to-work transitions are increasingly contingent upon having appropriate educational credentials therefore leaving school before completing secondary education may result in young people experiencing prolonged periods of precarious employment. Although the Australian economy weathered the recent Global Financial Crisis (GFC) better than many other advanced economies, in August 2009 the combined unemployment and underemployment rate for young people was double the rate for the working age population. During economic recessions, young people tend to delay entry into the labour market preferring remain in school until the economy rebounds and jobs are easier to secure. This paper presents the results of analyses of the Household Income and Labour Dynamics in Australia data tracking the fortunes of three cohorts of young Australians: those who completed school prior to the GFC; those who completed school during the GFC; and those who completed school after the GFC to examine the effect of the crisis on school-to-work transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Mangelnde Ausbildungsreife": ein Grund für den gescheiterten Übergang in die Ausbildung? (2015)
Dobischat, Rolf; Schurgatz, Robert;Zitatform
Dobischat, Rolf & Robert Schurgatz (2015): "Mangelnde Ausbildungsreife". Ein Grund für den gescheiterten Übergang in die Ausbildung? In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 3, S. 48-58.
Abstract
"Ausgangspunkt nachfolgender Ausführungen ist die häufig kolportierte Behauptung, dass die mangelnde 'Ausbildungsreife vieler Jugendlicher der Grund für deren Misserfolg auf dem Ausbildungsmarkt sei. Demgegenüber wird auf Basis aktueller Forschungsergebnisse argumentiert, dass
(1) das Konstrukt der 'Ausbildungsreife' in seiner derzeitigen Konzeptualisierung als diagnostisches Kriterium unbrauchbar ist und daher auch in der Praxis auf wenig Akzeptanz stößt;
(2) 'Ausbildungsreife' nicht unbedingt notwendig für die Aufnahme einer Berufsausbildung und daher als prognostisches Kriterium kaum tauglich ist;
(3) 'Ausbildungsreife' als politisches Schlagwort zu verstehen ist, welches von der Wirtschaft bzw. ihren Vertretern dazu genutzt wird, sich ihrer Ausbildungsverantwortung zu entziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Passungsprobleme an der ersten Schwelle und Übernahmeverhalten von Betrieben (2015)
Zitatform
Dummert, Sandra & Sabine Mohr (2015): Passungsprobleme an der ersten Schwelle und Übernahmeverhalten von Betrieben. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn (Hrsg.) (2015): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. Vorversion, S. 427-430, 2015-01-21.
Abstract
"Für den Erfolg des dualen Ausbildungssystems ist es von Bedeutung, ob nach Beendigung der Ausbildung der Übergang der Ausbildungsabsolventinnen und Ausbildungsabsolventen in reguläre Beschäftigungsverhältnisse gelingt. Der folgende Beitrag untersucht anhand aktueller Daten des IAB-Betriebspanels und des BIBB-Qualifizierungspanels, welche Entwicklungen sich beim Übernahmegeschehen von Betrieben in Deutschland abzeichnen, und geht der Frage nach, ob das Übernahmeverhalten von Betrieben und die Probleme bei der Suche nach Jugendlichen für die betriebliche Ausbildung zusammenhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Career planning, school grades, and transitions: the last two years in a German lower track secondary school (2015)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Stefanie Licklederer (2015): Career planning, school grades, and transitions. The last two years in a German lower track secondary school. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 235, H. 4/5, S. 432-458. DOI:10.1515/jbnst-2015-4-507
Abstract
"In Germany, students in lower track secondary schools (LTSS) typically receive intensive career guidance. Nevertheless, the majority of LTSS student graduates does not start an apprenticeship immediately after graduation. This paper analyzes career planning, school grades, and the first transition after graduation for LTSS students in Freiburg during the late 2000s. Only about 10% of LTSS students start an apprenticeship immediately after graduation. About half, typically those with better grades, participate in additional general teaching (AGT) and rather continue schooling after graduation, expecting that this will improve their future career options. The majority of students with poor school grades, especially male students with a migration background, continue with pre-vocational training, even though career guidance was effective in terms of the career planning activities reported by students. Our results suggest that a focus of career guidance on the immediate start of an apprenticeship after graduation may be misplaced for those students continuing in further schooling. Furthermore, such a focus potentially raises hopes for an immediate start of an apprenticeship among the other students, which may later on be frustrated when a student continues with pre-vocational training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mobility across firms and occupations among graduates from apprenticeship (2015)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Stefanie Licklederer & Hanna Zwiener (2015): Mobility across firms and occupations among graduates from apprenticeship. In: Labour economics, Jg. 34, H. June, S. 138-151. DOI:10.1016/j.labeco.2015.03.008
Abstract
"Distinguishing carefully between mobility across firms and across occupations, this study provides causal estimates of the wage effects of mobility among graduates from apprenticeship in Germany. Our instrumental variables approach exploits variation in regional labor market characteristics. Pure firm changes and occupation-and-job changes after graduation from apprenticeship result in average wage losses, whereas an occupation change within the training firm results in persistent wage gains. For the majority of cases a change of occupation involves a career progression. In contrast, for job switches the wage loss of firm-specific human capital seems to dominates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Übergänge von der allgemeinbildenden Schule in berufliche Ausbildung und Arbeitsmarkt: Die ökonomische Perspektive (2015)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Stefanie Licklederer & Markus Zimmermann (2015): Übergänge von der allgemeinbildenden Schule in berufliche Ausbildung und Arbeitsmarkt. Die ökonomische Perspektive. In: J. Seifried, S. Seeber & B. Ziegler (Hrsg.) (2015): Jahrbuch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung 2015, Opladen, Budrich S. 87-103.
Abstract
"Aus ökonomischer Sicht sind schulische und berufliche Ausbildung Investitionen in Humankapital. Die steigende Nachfrage nach höher schulisch qualifizierter Arbeit und eine eher fallende Ausbildungsbereitschaft von Betrieben reflektieren sich verändernde Rentabilitätsüberlegungen für den optimalen Mix aus schulischer und beruflicher Ausbildung in Deutschland. Diese Veränderungen gehen mit einem stärkeren Trend zu höheren schulischen Ausbildungsabschlüssen, die im wachsenden Umfang über weiterführende Schulen erreicht werden, und einer Verschiebung des Beginns der Berufsplanung und damit der beruflichen Ausbildung einher. Neben der Bedeutung von höheren kognitiven Fähigkeiten für einen erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt sind auch nicht-kognitive Fähigkeiten für die Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen sehr wichtig. Dies betrifft insbesondere leistungsschwächere Jugendliche in Hauptschulen und vergleichbaren Schulformen. Diese Jugendlichen sehen sich, wie in Abschnitt 3 und 4 gezeigt wird, trotz verbesserter Arbeitsmarktlage weiterhin großen Schwierigkeiten für den Übergang Schule- Beruf gegenüber. In der betrachteten Fallstudie zu Freiburger Hauptschulen in den Jahren 2008 bis 2010 (Fitzenberger & Licklederer 2015) zeigt sich, dass die leistungsstärkeren Schüler direkt nach der Hauptschule meist einen weiterführenden Schulabschluss anstreben und dass die leistungsschwächeren Schüler sehr häufig in das Übergangssystem einmünden. Die umfangreichen Maßnahmen der Berufsorientierung scheinen kaum etwas an dieser Zweiteilung zu ändern, die in dem betrachteten Fall schon Ende der Klasse 7 vorprogrammiert scheint. Der direkte Übergang in die Ausbildung gelingt nur noch einer Minderheit von Hauptschülern. Die Fallstudie belegt außerdem die besonderen Schwierigkeiten für Jungen mit Migrationshintergrund." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehrlingsausbildung: Angebot und Nachfrage: Entwicklung und Prognosen 2014 bis 2019 (2015)
Frick, Georg; Gregoritsch, Petra; Holl, Jürgen; Kernbeiß, Günter;Zitatform
Frick, Georg, Petra Gregoritsch, Jürgen Holl & Günter Kernbeiß (2015): Lehrlingsausbildung: Angebot und Nachfrage. Entwicklung und Prognosen 2014 bis 2019. Wien, 85 S.
Abstract
"Rund vier von zehn Jugendlichen eines Jahrgangs beginnen nach der Pflichtschule eine (betriebliche oder überbetriebliche) Lehrlingsausbildung. Insgesamt können rund 250 Berufe in Österreich auf dualem Weg erlernt werden.
Die ausbildenden Unternehmen tragen durch die Lehrlingsausbildung nicht nur dazu bei, dass die betreffenden Jugendlichen eine Berufsausbildung erhalten, sondern auch, dass der zukünftige Bedarf an Facharbeiterinnen und Facharbeitern gedeckt wird.
Für das Arbeitsmarktservice gilt es, lehrstellensuchende Mädchen und Burschen dabei zu unterstützen, passende Ausbildungsplätze zu finden, und Betrieben mit offenen Lehrstellen geeignete Bewerber/-innen zu vermitteln.
Der vorliegende Bericht stellt das zu erwartende Angebot der Betriebe an Lehrstellen und die zu erwartende Nachfrage der Jugendlichen nach Lehrplätzen im Zeitraum 2014 bis 2019 dar." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufsausbildung oder Allgemeinbildung: soziale Ungleichheiten beim Übergang in die Sekundarstufe II in der Schweiz (2015)
Zitatform
Glauser, David (2015): Berufsausbildung oder Allgemeinbildung. Soziale Ungleichheiten beim Übergang in die Sekundarstufe II in der Schweiz. Wiesbaden: Springer VS, 262 S. DOI:10.1007/978-3-658-09096-8
Abstract
"David Glauser untersucht die Frage nach den Ursachen von Ungleichheiten nach sozialer Herkunft, Geschlecht und Migrationshintergrund in der Bildungsentscheidung beim Übergang von der obligatorischen Schule in berufsspezifische und allgemeinbildende Ausbildungen der Sekundarstufe II in der Schweiz. Der Ergebnisteil beinhaltet einerseits eine Deskription des Entscheidungsverlaufs von Jugendlichen der Schulaustrittskohorte des Jahres 2013. Andererseits werden zentrale Argumente der Wert-Erwartungstheorien und damit der Einfluss von Herkunftseffekten zur Erklärung sozial ungleicher Bildungsentscheidungen empirisch überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderung - Inklusion verwirklichen: Strategien, Instrumente, Erfahrungen (2015)
Goth, Günter G.; Waterloo, Ottmar; Breitsameter, Michael; Galiläer, Lutz; Seyd, Wolfgang; Hagen, Björn; Baur, Margot; Kielhorn, Inka; Severing, Eckart; Krug, Walter; Ufholz, Bernhard; Lentz, Rainer;Zitatform
Goth, Günter G. & Eckart Severing (Hrsg.) (2015): Berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderung - Inklusion verwirklichen. Strategien, Instrumente, Erfahrungen. (Wirtschaft und Bildung 70), Bielefeld: Bertelsmann, 275 S.
Abstract
"Wie können Jugendliche mit Behinderungen den Weg in eine reguläre Ausbildung finden und gemeinsam mit Nichtbehinderten in Betrieben und Berufsschulen lernen? Das war die zentrale Frage des Projekts TrialNet, in dem neue Kompetenzfeststellungsverfahren und berufspädagogische Konzepte für die Ausbildung behinderter Jugendlicher entwickelt und erprobt wurden. 400 Jugendliche und 265 Betriebe haben sich bis 2015 an dem Projekt beteiligt. Der Sammelband informiert über den Status Quo der Inklusion in der beruflichen Bildung, über die Anforderungen an den Lernort Betrieb, präsentiert Projektberichte und stellt Grundlagen zur Implementierung modularer Ausbildungssteine vor. Weitere Beiträge erläutern, welche institutionellen und fachlich-pädagogischen Veränderungen für erfolgreiche Inklusion in der beruflichen Ausbildung notwendig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Prekäre Übergangsverläufe: Entstehungsbedingungen risikobehafteter Übergänge. Bericht einer qualitativen Studie im Rahmen des Münchner Schulabsolventenlängsschnitts (2015)
Großkurth, Heike; Tillmann, Frank; Lex, Tilly; Müller, Sylvia; Lichtwardt, Nina;Zitatform
Großkurth, Heike, Tilly Lex, Nina Lichtwardt, Sylvia Müller & Frank Tillmann (2015): Prekäre Übergangsverläufe. Entstehungsbedingungen risikobehafteter Übergänge. Bericht einer qualitativen Studie im Rahmen des Münchner Schulabsolventenlängsschnitts. München, 104 S.
Abstract
"Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse der Studie 'Prekäre Übergangsverläufe: Biografische Rekonstruktion von Entstehungsbedingungen risikobehafteter Übergänge' vorgestellt. Diese Untersuchung knüpft an die fünfte und letzte Erhebung des Münchner Schulabsolventenlängsschnitts an, in dem die Übergangsverläufe der Münchner Haupt- und Förderschüler(innen) von der Schule in den Beruf untersucht wurden. Sie stellt eine Teilgruppe der Münchner Längsschnittstudie in den Mittelpunkt: Jugendliche bzw. junge Erwachsene mit prekären Übergangsverläufen. Sie wurden vertiefend in einer qualitativ angelegten Erhebung befragt. Die vorliegenden Ergebnisse ermöglichen es herauszuarbeiten, wie pädagogische Interventionen ausgestaltet werden können, damit sie unter Berücksichtigung der Lebensumstände, Voraussetzungen und Orientierungen der jungen Menschen zum Gelingen der Integration in Ausbildung und zu einem erfolgreichen Ausbildungsverlauf beitragen. Der Bericht gliedert sich in sechs Kapitel. In dem in Kapitel 1 dargestellten forschungspraktischen und theoretischen Bezugsrahmen werden Ergebnisse des Münchner Schulabsolventenlängsschnitts und der theoretische Hintergrund der Studie dargestellt, aus dem sich die zentralen Fragestellungen dieser Studie ergeben. Kapitel 2 erläutert das Design und das methodische Vorgehen der Untersuchung. Einen ersten Überblick über die Untersuchungsgruppe bietet anhand der Strukturierung ihrer Übergangsverläufe Kapitel 3. In Kapitel 4 werden zentrale Dimensionen prekärer Übergangsverläufe beschrieben, die mithilfe von Fallbeispielen als biografisch relevant identifiziert wurden. Die hier herausgearbeiteten Einflüsse belastender Lebenslagen und -erfahrungen sowie sozialer Unterstützungen auf den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Erwerbsarbeit werden in Kapitel 5 mit den Übergangserfahrungen und deren Deutung zu einer Typologie zusammengeführt. Diese ordnet die befragten jungen Menschen nach ihren Bewältigungsstrategien im Übergangsprozess Gruppen zu, die durch einzelne Fallbeispiele illustriert werden. Abschließend werden in Kapitel 6 die zentralen Resultate der Untersuchung zusammengefasst und Handlungsempfehlungen für die Unterstützung von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen beim Übergang in Ausbildung und Erwerbsarbeit formuliert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Jugendliche im Übergang von Schule zum Beruf: Berufsorientierung junger Menschen mit Migrationsgeschichte (2015)
Held, Josef; Donat, Dilek; Bröse, Johanna; Rigotti, Claudia;Zitatform
Held, Josef, Johanna Bröse, Claudia Rigotti & Dilek Donat (2015): Jugendliche im Übergang von Schule zum Beruf. Berufsorientierung junger Menschen mit Migrationsgeschichte. Opladen: Budrich UniPress, 139 S.
Abstract
"Berufsorientierung erfolgt auf zwei Wegen: Eigene Wünsche und Neigungen geben die Richtung vor, aber auch pädagogische Maßnahmen helfen bei der Orientierung. Pädagogische Vorschläge und Programme zur Berufsfindung sollten dabei immer an die individuellen Voraussetzungen von Jugendlichen anknüpfen. Das vorliegende Buch zeigt, wie dies gelingen kann - besonders im Hinblick auf die Bedürfnisse junger Migrantinnen und Migranten.
Die Tübinger Forschungsgruppe für Migration - Integration - Jugend - Verbände hat die subjektiven Berufsorientierungen von HauptschülerInnen untersucht, insbesondere die Probleme der Berufsorientierung gegen Ende der Schulzeit sowie die Einflüsse des räumlichen und sozialen Umfelds und der involvierten Einrichtungen. Zusammenfassend werden die Ergebnisse zu Handlungsanleitungen verdichtet und ein Vorschlag für ein Programm zur Unterstützung der Berufsorientierung junger Migranten und Migrantinnen vorgestellt, das in der Praxis - auch in Schulen - umgesetzt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Indicators and data sources to measure patterns of labour market entry across Europe (2015)
Zitatform
Karamessini, Maria, Antonis Papazachariou, Dimitris Parsanoglou & Glykeria Stamatopoulou (2015): Indicators and data sources to measure patterns of labour market entry across Europe. (NEGOTIATE working paper 3.1), Oslo, 18 S.
Abstract
"Job insecurity has been gaining research and policy attention throughout the two last decades. However, its definition and conceptualisation remain open questions within the relevant literature. When it comes to measuring early job insecurity and patterns of school-to-work transition, several methodological approaches have been proposed. Methods and variables largely depend on existing data sources. National databases have been developed in a significantly uneven way hindering comparability between different countries. Despite the existence of internationally comparable datasets that cover the EU and EEA countries, these datasets are characterised by specific limitations and constraints that render the detection of comparable transition patterns a difficult yet extremely challenging task." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Regionale Disparitäten beim Übergang in duale Ausbildung: eine Typologie des IAB (2015)
Zitatform
Kleinert, Corinna (2015): Regionale Disparitäten beim Übergang in duale Ausbildung. Eine Typologie des IAB. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutsches Jugendinstitut, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & Universität Basel (Hrsg.) (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen, S. 63-78, 2014-04-15.
Abstract
"Angebot von und Nachfrage nach dualer Ausbildung sind regional sehr unterschiedlich. Um diese Disparitäten zu beschreiben und die Bundesagentur für Arbeit bei ihren Steuerungsaufgaben zu unterstützen, hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine Typologie regionaler Ausbildungsmärkte entwickelt. Damit lässt sich zeigen, welche regionalen Strukturmerkmale auf Ausbildungsmärkten eine Rolle spielen, welche Bedeutung sie für das Übergangsgeschehen an der ersten Schwelle haben und welche Muster regionaler Ausbildungmärkte sich in Deutschland finden lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Betriebliche Ausbildung in Baden- Württemberg 2014: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2015)
Klempt, Charlotte; Klee, Günther;Zitatform
Klempt, Charlotte & Günther Klee (2015): Betriebliche Ausbildung in Baden- Württemberg 2014. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2015,02), Tübingen, 35 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht stellt auf der Grundlage der Daten des IAB-Betriebspanels 2014 die Ausbildungstätigkeit in baden-württembergischen Betrieben dar. Dabei wird zwischen ausbildungsberechtigten Betrieben sowie solchen Betrieben, die sich trotz Ausbildungsberechtigung nicht an der Ausbildung beteiligen, unterschieden. Die sogenannte 'Ausbildungslücke' bezeichnet dabei den Anteil der Betriebe mit unausgeschöpftem Ausbildungspotenzial, das durch die letztgenannten Betriebe entsteht. Weiterhin wird betrachtet, wie sich das Verhältnis zwischen Auszubildenden und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und zwischen angebotenen und besetzten Ausbildungsplätzen auf betrieblicher Ebene darstellt. Des Weiteren werden das Problem einer vorzeitigen Auflösung der Ausbildungsverträge sowie der Versuch der Nachbesetzung dieser Ausbildungsplätze in den Bick genommen. Dabei wird neben den Gründen für eine vorzeitige Auflösung auch der Erfolg bei der Nachbesetzung der Ausbildungsstellen beleuchtet. Schließlich werden die erfolgreichen Abschlüsse sowie die Übernahmen von Auszubildenden (auch nach Geschlechtern differenziert) betrachtet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Does parental unemployment affect the quality of their children's first job? (2015)
Kleverbeck, Maria; Kind, Michael;Zitatform
Kleverbeck, Maria & Michael Kind (2015): Does parental unemployment affect the quality of their children's first job? (Ruhr economic papers 596), Essen, 23 S. DOI:10.4419/86788692
Abstract
"Dieses Papier analysiert die Bedeutung des Erwerbstatus der Eltern für die Qualität der ersten Beschäftigung von Berufseinsteigern auf Basis der Daten des sozio-ökonomischen Panels. Gegenstand der Untersuchung bilden die elterliche Erwerbslosigkeit zum Zeitpunkt des Arbeitsmarkteintritts und drei verschiedene Qualitätsindikatoren des ersten Jobs (erster Lohn; unbefristeter Vertrag; Vollzeitbeschäftigung). Die empirische Untersuchung zeigt einen negativen Zusammenhang zwischen väterlicher Erwerbslosigkeit und dem ersten Lohn des Kindes. Der negative Zusammenhang ist Hinweis darauf, dass junge Berufseinsteiger im Falle väterlicher Erwerbslosigkeit einen niedrigeren Lohn akzeptieren im Vergleich zu Berufseinsteigern arbeitender Väter. Eine mögliche Begründung dafür ist das Bedürfnis zeitnah in den Arbeitsmarkt einzutreten, um das gesunkene Haushaltseinkommen zu kompensieren. Die Betrachtung der mütterlichen Erwerbslosigkeit scheint keine relevanten Auswirkungen zu haben. Resümierend weisen die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass der dringliche Bedarf besteht, Kinder erwerbsloser Väter in politische Maßnahmen zu integrieren, um den Arbeitsmarkteintritt erfolgreich zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Jugendliche und junge Erwachsene in Angeboten zum Übergang in Ausbildung und Arbeit: Ergebnisse einer Adressaten-Befragung im Rahmen des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt" (2015)
Kuhnke, Ralf;Zitatform
Kuhnke, Ralf (2015): Jugendliche und junge Erwachsene in Angeboten zum Übergang in Ausbildung und Arbeit. Ergebnisse einer Adressaten-Befragung im Rahmen des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt". (Wissenschaftliche Texte), München: Deutsches Jugendinstitut, 39 S.
Abstract
"Das XENOS-Programm 'Integration und Vielfalt' hatte sich zum Ziel gesetzt, die Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und damit auch die Integration in die Gesellschaft zu verbessern. Dies sollte für junge Menschen unabhängig ihrer ethnischen Herkunft sowie ihres Geschlechts erreicht werden. Damit möchte das Programm zum Abbau von Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt beitragen. In vier Lernorten waren über 100 Projekte, darunter Verbundprojekte mit bis zu sechs Teilprojekten, in verschiedenen Handlungsfeldern tätig. Diese reichen von Schule, Berufsschule und außerbetrieblichen Einrichtungen über Jugendstrafvollzugsanstalten bis zu Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen sowie ganzen Regionen. Die zweite Förderperiode von 'XENOS - Integration und Vielfalt' (2012 - 2014) wurde durch das Deutsche Jugendinstitut wissenschaftlich begleitet und evaluiert. In diesem Rahmen erfolgte eine prozessbegleitende Erhebung von Daten zur Projektumsetzung und deren Rahmenbedingungen mittels jährlicher Onlinebefragungen der jeweiligen Projektverantwortlichen sowie eine differenzierte qualitative Betrachtung einzelner Projekte. Außerdem wurden auch Adressatinnen und Adressaten ausgewählter XENOS-Angebote in eigenständige Untersuchungen einbezogen. Dabei richtete sich der Blick sowohl auf die Teilnehmenden am Programm selbst als auch auf die von ihnen absolvierten Angebote sowie deren Bewertung. Im Folgenden wird über die Ergebnisse einer dieser Teilnehmerbefragungen berichtet. Sie betrifft Jugendliche und junge Erwachsene in Förderangeboten zum Übergang in Ausbildung bzw. Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku)
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"In die Arbeitswelt sozusagen geworfen" - der Übergang in den Beruf aus der Sicht von Jugendlichen (2015)
Kölzer, Carolin;Zitatform
Kölzer, Carolin (2015): "In die Arbeitswelt sozusagen geworfen" - der Übergang in den Beruf aus der Sicht von Jugendlichen. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 3, S. 4-16.
Abstract
"Der Übergang von der Schule in den Beruf und Arbeitswelt bedeutet für Jugendliche einen ökologischen Bruch (vgl. Oerster/Dreher 2008, 329). Sie verlassen die ihnen vertraute Institution Schule und stellen sich einer zentralen Entwicklungsaufgabe, deren erfolgreiche Bewältigung die Eingliederung in die Gesellschaft und damit soziale Anerkennung verspricht. Dieser Beitrag stellt die Ergebnisse einer Studie über die arbeitsweltlichen Vorstellungen von Hauptschüler/innen unter besonderer Berücksichtigung ihrer emotionalen Aspekte vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wege in die Arbeitswelt aus der Sicht erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung im dualen System: eine qualitative Studie (2015)
Licht, Bettina;Zitatform
Licht, Bettina (2015): Wege in die Arbeitswelt aus der Sicht erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung im dualen System. Eine qualitative Studie. Frankfurt am Main, 418 S.
Abstract
"Die vorliegende Arbeit vollzieht mithilfe problemzentrierter Interviews Schritte junger Berufsausbildungsabsolventen - hier Teilnehmer eines Zweigs der Benachteiligtenförderung, den ausbildungsbegleitenden Hilfen - von der allgemeinbildenden Schule in Beschäftigung nach. Die Arbeit ist in den Feldern Benachteiligtenforschung und Übergangsforschung angesiedelt. Teil 2 der Arbeit gibt Aufschluss über die durch einen Kurzfragebogen ermittelten beruflichen Wege von 79 ausgewählten Untersuchungsteilnehmern der Prüfungsabschlussjahrgänge 2000 bis 2004 vom Ende der Schule bis zum Stichtag der Befragung.
Fragestellungen sind hier vor allem Wege in die Berufsausbildung, Ausbildungsverläufe, Prüfungsgeschehen, Übernahmeverhalten der Ausbildungsbetriebe, Zeiten von Arbeitslosigkeit, beruflicher Stand zum Befragungsstichtag von als benachteiligt wahrgenommenen Lehrabsolventen. Teil 3 der Arbeit beschreibt das Berufseinstiegsgeschehen nach erfolgreichem Lehrabschluss, wie es sich aus der Sicht der Befragungsteilnehmer darstellt. Von 62 Teilnehmern liegen durch problemzentrierte Interviews Einschätzungen zu förderlichen und hinderlichen Faktoren beim Berufseinstieg vor. Aus diesen Einschätzungen werden in Teil 4 der Arbeit als Ergebnis so genannte Gewinner und Verlierer beim Berufseinstieg identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Übergang von der Schule in die duale Berufsausbildung: eine qualitativ-empirische Studie zu betrieblichen Personalentscheidungsprozessen in ausgewählten Berufsbildern (2015)
Lindacher, Tanja;Zitatform
Lindacher, Tanja (2015): Der Übergang von der Schule in die duale Berufsausbildung. Eine qualitativ-empirische Studie zu betrieblichen Personalentscheidungsprozessen in ausgewählten Berufsbildern. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 397 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund schulpädagogischer Überlegungen thematisiert die qualitativ-empirische Studie berufsbildspezifische Personalentscheidungsprozesse im Kontext der betrieblichen Vergabe von dualen Berufsausbildungsplätzen im Anschluss an die Sekundarstufe I und rekonstruiert die Grenzbeziehungen zwischen dem Ausbildungssystem und dem Erziehungssystem. Angesichts einer zunehmenden Verunsicherung von Ausbildungsbetrieben über die Qualität des Bildungssystems ergibt sich die Frage, wie Ausbildungs- und/oder Personalverantwortliche die Aussagekraft schulischer Leistungs- und Bildungsausweise in ihre Entscheidungsfindung einbinden. Die Verfasserin zeigt mit Hilfe des Konzepts der strukturellen Koppelung Zusammenhänge zwischen schulischen Formalqualifikationen und betrieblichen Entscheidungslogiken auf und arbeitet heraus, wie das Ausbildungssystem mit dieser strukturellen Koppelung umgeht beziehungsweise welche weiteren Kriterien bei der Vergabe eines dualen Ausbildungsplatzes für die Wirtschaft funktionsrelevant sind. Es wird erörtert, inwiefern sich durch die Thematisierung funktionssystemspezifischer Entscheidungslogiken in Unternehmen eine für die Schule bislang unbekannte und unbearbeitete Form von Komplexität ergibt, die im Hinblick auf die Funktionen von Selektion und Allokation im Bildungswesen einer schulpädagogischen Systemreflexion bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen (TEP): eine empirische Untersuchung der Programmumsetzung. Materialien zu Monitoring und Evaluation (2015)
Mahler, Julia; Adelt, Simone;Zitatform
Mahler, Julia & Simone Adelt (2015): Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen (TEP). Eine empirische Untersuchung der Programmumsetzung. Materialien zu Monitoring und Evaluation. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 53), Bottrop, 60 S.
Abstract
"Welche Faktoren sind entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung einer begleiteten Ausbildung in Teilzeit? Dies ist eine der zentralen Fragen, der die empirische Untersuchung der G.I.B. nachgeht. Ausgewertet wurden sowohl die umfangreichen Daten des Programm-Monitorings als auch Befragungen von Bildungsträgern, Teilnehmenden und Ausbildungsbetrieben. Zum einen wird die Umsetzung der Förderlinie TEP empirisch beschrieben, zum anderen werden die Einschätzungen der beteiligten Akteure zum Programm und den Rahmenbedingungen dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2015: mehr Ausbildungsangebote, stabile Nachfrage, aber wachsende Passungsprobleme. BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September (2015)
Matthes, Stephanie; Granath, Ralf-Olaf; Ulrich, Joachim Gerd; Flemming, Simone;Zitatform
Matthes, Stephanie, Joachim Gerd Ulrich, Simone Flemming & Ralf-Olaf Granath (2015): Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2015. Mehr Ausbildungsangebote, stabile Nachfrage, aber wachsende Passungsprobleme. BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September. Bonn, 39 S.
Abstract
"Mehr Ausbildungsplatzangebote der Betriebe, eine weitgehend stabile Ausbildungsplatznachfrage der Jugendlichen, aber weiter wachsende Schwierigkeiten, die Ausbildungsangebote der Betriebe und die Ausbildungswünsche der Jugendlichen in Einklang zu bringen, so dass letztlich dennoch nicht mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen werden konnten - so lässt sich in aller Kürze die Ausbildungsmarktentwicklung 2015 charakterisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehrbuch Integration von Jugendlichen in die Arbeitswelt: Grundlagen für die Soziale Arbeit (2015)
Müller, B.; Zöller, Ulrike; Schmid, Alexander; Diezinger, Angelika;Zitatform
Müller, B., Ulrike Zöller, Angelika Diezinger & Alexander Schmid (2015): Lehrbuch Integration von Jugendlichen in die Arbeitswelt. Grundlagen für die Soziale Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa, 278 S.
Abstract
"Durch die krisenhafte Entwicklung des Arbeitsmarktes für benachteiligte Jugendliche hat sich Soziale Arbeit im Übergangssystem etabliert. Jedoch gibt es wenig pädagogische Konzepte und Gestaltungsansätze, die maßgebliche Inhalte der Benachteiligtenförderung im Rahmen Sozialer Arbeit aufgreifen. Das Lehrbuch gibt eine interdisziplinäre Einführung in das Arbeitsfeld, greift spezifische Kenntnisse in einem ausgewogenen Theorie-Praxis-Verhältnis auf und reflektiert diese kritisch.
Die langfristigen krisenhaften Entwicklungen im schulischen Bildungs-, beruflichen Ausbildungs- und Beschäftigungswesen in der Bundesrepublik wirken auf Soziale Arbeit ein. In den letzten Jahren haben sich vielfältige Handlungsfelder im Rahmen der Integration benachteiligter Jugendlicher in die Arbeitswelt entwickelt. Die Förderung von benachteiligten Jugendlichen bietet für viele Absolventinnen und Absolventen des Hochschulstudiums der Sozialen Arbeit einen beruflichen Einstieg. Jedoch gibt es wenig pädagogische Konzepte und Gestaltungsansätze, die maßgebliche Inhalte der Benachteiligtenförderung im Rahmen Sozialer Arbeit thematisieren. Dies gilt auch im Zusammenhang mit den unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen für sogenannte Übergangssysteme. Das Lehrbuch gibt eine interdisziplinäre Einführung in das Arbeitsfeld, greift spezifische Kenntnisse in einem ausgewogenen Theorie-Praxis-Verhältnis auf und reflektiert diese kritisch." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Mehr Chancen auf Teilhabe - Assistierte Ausbildung als Instrument zur Förderung einer inklusiven Berufsbildung (2015)
Nuglisch, Ralf;Zitatform
Nuglisch, Ralf (2015): Mehr Chancen auf Teilhabe - Assistierte Ausbildung als Instrument zur Förderung einer inklusiven Berufsbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 24-25.
Abstract
"Bei der Assistierten Ausbildung wird eine reguläre betriebliche Berufsausbildung durch umfassende Vorbereitungs- und Unterstützungsangebote seitens der Jugendberufshilfe flankiert. Dadurch gelingt es, auch chancenarmen jungen Menschen eine normale betriebliche Berufsausbildung zu ermöglichen. Im Beitrag werden Chancen der Assistierten Ausbildung vorgestellt und Umsetzungserfahrungen in Baden-Württemberg skizziert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Beschäftigung und betriebliches Verhalten in Hessen 2014: Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2014 (2015)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa; Demireva, Lora;Zitatform
Nüchter, Oliver, Christa Larsen & Lora Demireva (2015): Beschäftigung und betriebliches Verhalten in Hessen 2014. Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2014. (IAB-Betriebspanel Hessen 2015,05), Frankfurt am Main, 96 S.
Abstract
"Der Bericht enthält die Ergebnisse der Betriebsbefragung 2014 des IAB-Betriebspanels für Hessen. Angesichts der herrschenden Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Entwicklung am Arbeitsmarkt ist es umso wichtiger, fundierte Informationsgrundlagen zur Beschäftigung und zum betrieblichen Verhalten zu liefern. Diese sollten zudem die vergangene Entwicklung und die aktuelle Situation ebenso abbilden wie die hierbei vorhandenen strukturellen Unterschiede, um Schlussfolgerungen über kommende Veränderungen zu erlauben und mögliche Handlungsfelder frühzeitig identifizieren zu können.
Hierzu werden unterschiedliche Felder von Beschäftigung und betrieblichen Handelns eingehender betrachtet. Im Einzelnen befassen wir uns mit der Beschäftigung und Beschäftigungsformen in hessischen Betrieben generell, mit Personalbewegungen, mit aktuellen Personalbedarfen und Fachkräfteengpässen, mit der betrieblichen Ausbildung, bei neben der allgemeinen Situation und Entwicklung ein besonderes Augenmerk erstmals auf die vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen gelegt wird, sowie mit der Frage, ob und in welchem Ausmaß Frauen in den verschiedenen Beschäftigungsgruppen und insbesondere auf der betrieblichen Führungsebene repräsentiert sind.
In diesem Abschlussbericht werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den genannten Bereichen dargestellt, deren zeitliche Entwicklung nachgezeichnet und, wo immer dies möglich und sinnvoll ist, strukturelle Differenzen herausgearbeitet. Ziel ist es, auf Basis der Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Hessen 2014 eine Informationsgrundlage für die weiteren Entwicklungen zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Hessen 2014: Vertragslösungen und Übernahmen: IAB-Betriebspanel-Report Hessen (2015)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2015): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2014: Vertragslösungen und Übernahmen. IAB-Betriebspanel-Report Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2015,02), Frankfurt am Main, 14 S.
Abstract
"Der erste Report zum IAB-Betriebspanel Hessen 2014 schloss mit dem Fazit, dass das Bemühen der hessischen Betriebe, eigene Fachkräfte auszubilden, überaus groß ist, die hierbei auftretenden Schwierigkeiten derzeit offenkundig auch. Festmachen lässt sich dies an zwei Zahlen: Die hessischen Betriebe boten 2014 hochgerechnet fast 60.000 Ausbildungsstellen an. Besonders große Probleme, Jugendliche für die angebotenen Stellen zu finden, hatten hierbei kleinere Betriebe und Betriebe aus dem Produzierenden Gewerbe.
In den Fokus rücken .... nicht nur die Wahl des Ausbildungsberufs, sondern die tatsächliche Aufnahme der Ausbildung und der Verbleib im Betrieb, die als Indikatoren für eine gelungene Wahl des Ausbildungsplatzes herangezogen werden können. Im IAB-Betriebspanel wurde daher 2014 erstmals erfasst, ob die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge noch vor Beginn der Ausbildung oder in der ersten Phase der Ausbildung aufgelöst wurden, sei es auf Wunsch des Betriebes oder des Auszubildenden. Die Darstellung dieser vorzeitigen Vertragslösungen und der Gründe hierfür bilden folgerichtig den Schwerpunkt des vorliegenden Reports. Des Weiteren gehen wir auf die Frage ein, ob und in welchem Umfang die Betriebe die vakanten Stellen neu besetzen konnten. Abschließend widmen wir uns der Frage, ob die Betriebe die Auszubildenden nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss auch in ihre Belegschaft übernehmen, es also tatsächlich zu einer nachhaltigen Bindung an den Betrieb kommt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigung und betriebliches Verhalten in Hessen 2014: Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2014. Kurzfassung (2015)
Nüchter, Oliver; Demireva, Lora; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver, Christa Larsen & Lora Demireva (2015): Beschäftigung und betriebliches Verhalten in Hessen 2014. Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2014. Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Hessen 2015,05), Frankfurt am Main, 9 S.
Abstract
"Die Kurzfassung des Abschlussberichtes dokumentiert die zentralen Ergebnisse der Befragungswelle des IAB-Betriebspanels des Jahres 2014 zur Beschäftigungssituation im Land Hessen sowie zu ausgewählten betrieblichen Aktivitäten.
Im Einzelnen umfasst der Kurzbericht Angaben - zur allgemeinen Beschäftigungssituation und -entwicklung,
- zum betrieblichen Fachkräftebedarf,
- zum generellen betrieblichen Ausbildungsverhalten,
- zur vorzeitigen Lösung von Ausbildungsverträgen,
- zur Beschäftigungssituation von Frauen und Frauen in Führungspositionen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Hessen 2014: Stand und Entwicklung: IAB-Betriebspanel-Report Hessen (2015)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2015): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2014: Stand und Entwicklung. IAB-Betriebspanel-Report Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2015,01), Frankfurt am Main, 16 S.
Abstract
"Das diesjährige IAB-Betriebspanel widmet sich ... dem Thema Ausbildung und bildet die Grundlage für zwei aufeinander folgende Kurzreports. Der vorliegende Report gibt zunächst einen Überblick über Stand und Entwicklung der betrieblichen Ausbildung in Hessen, der daran anschließende Report liefert erstmals Informationen zu vorzeitigen Vertragslösungen, Nachbesetzungen und Übernahmen von Ausbildungsabsolventen.
Zentrale Frage des vorliegenden Reports ist somit, wie sich die wesentlichen Indikatoren auf dem Ausbildungsmarkt in Hessen langfristig verändern, und ob sich hierbei strukturelle Differenzen ausmachen lassen. Im Einzelnen betrachten wir hierfür Stand und Entwicklung: der Ausbildungsbeteiligung und der Ausbildungsintensität der Betriebe, der angebotenen und besetzten Ausbildungsstellen sowie der erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Facing trajectories from school to work: towards a capability-friendly youth policy in Europe (2015)
Otto, Hans-Uwe; Düker, Jan; Ekbrand, Hans ; Bergström, Gunilla; Dif-Pradalier, Mael; Atzmüller, Roland; Sztandar-Sztanderska, Karolina ; Bifulco, Lavinia; Simon, Veronique; Chiappero, Enrica; Haidinger, Bettina; Halleroed, Björn; Hollywood, Emma; Kwiek, Marek ; Kasper, Ruth; Vero, Josiane; Lambert, Marion; Ziegler, Holger; Ley, Thomas; Bonvin, Jean-Michel ; McQuaid, Ronald ; Kjeldsen, C.C.; Michel-Schertges, Dirk; Zielenska, Marianna; Monteleone, Raffaele; Egdell, Valerie ; Mozzana, Carlotta ; Berthet, Thierry; Rosendal Jense, Niels; Schröer, Regine; Rosenstein, Emilie;Zitatform
Otto, Hans-Uwe, Roland Atzmüller, Thierry Berthet, Lavinia Bifulco, Jean-Michel Bonvin, Enrica Chiappero, Valerie Egdell, Björn Halleroed, C.C. Kjeldsen, Marek Kwiek, Regine Schröer, Josiane Vero & Marianna Zielenska (Hrsg.) (2015): Facing trajectories from school to work. Towards a capability-friendly youth policy in Europe. (Technical and Vocational Education and Training: Issues, Concerns and Prospects 20), Cham: Springer London, 394 S. DOI:10.1007/978-3-319-11436-1
Abstract
"This book promotes a radical alternative impact on youth policy in Europe to overcome the situation of vulnerability and discrimination of a growing number of youngsters in their transition from school to work. It follows a Human Development perspective in using the Capability Approach (CA) as analytical and methodological guiding tool to improve the social conditions of the most socially vulnerable young people in European societies. The mission of the interdisciplinary authors is to expand the actual chances of the young to actively shape their lives in a way they have reason to choose and value. This book is based on the research of the EU Collaborative Project 'Making Capabilities Work' (WorkAble), funded by the EU within the Seventh Framework Programme. It is the first empirical project to pursue a justice theory perspective on a European level. It also contributes to a fundamental change in the currently mostly insufficient attempts within the human capital approach to use the labour market to ensure desired lifestyle forms and a secure income for vulnerable youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Konstruktion von "Ethnizität" und "Benachteiligung": eine international vergleichende Untersuchung von Unterstützungssystemen im Übergang Schule - Beruf (2015)
Pohl, Axel;Zitatform
Pohl, Axel (2015): Konstruktion von "Ethnizität" und "Benachteiligung". Eine international vergleichende Untersuchung von Unterstützungssystemen im Übergang Schule - Beruf. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim: Beltz Juventa, 286 S.
Abstract
"Natio-ethno-kulturelle Differenzen und 'Benachteiligung' sind im deutschen Übergangssystem eng verwoben. Wie sind diese Zusammenhänge in anderen Ländern? Der Autor rekonstruiert mit Hilfe einer qualitativen Mehrebenenanalyse Unterstützungspraxen in Frankreich und England im Zusammenhang mit Ungleichheitsstrukturen, institutionellen Arrangements und kulturell-ideologischen Rahmungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Working and learning: a diversity of patterns (2015)
Quintini, Glenda;Zitatform
Quintini, Glenda (2015): Working and learning. A diversity of patterns. (OECD social, employment and migration working papers 169), Paris, 30 S. DOI:10.1787/5jrw4bz6hl43-en
Abstract
"The combination of work and study has been hailed as crucial to ensure that youth develop the skills required on the labour market so that transitions from school to work are shorter and smoother. This paper fills an important gap in availability of internationally-comparable data. Using the 2012 Survey of Adult Skills (PIAAC), it draws a comprehensive picture of work and study in 23 countries/regions. Crucially, it decomposes the total share of working students by the context in which they work (VET, apprenticeships or private arrangements) and assesses the link between field of study and students' work. The paper also assesses how the skills of students are used in the workplace compared to other workers and identifies the socio-demographic factors and the labour market institutions that increase the likelihood of work and study. Finally, while it is not possible to examine the relationship between work and study and future labour market outcomes at the individual level, some aggregate correlations are unveiled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Timingprobleme beim Einstieg in die Berufsbiografie: berufliche Orientierung Jugendlicher in der Sekundarstufe I (2015)
Zitatform
Rahn, Sylvia, Tim Brüggemann & Emanuel Hartkopf (2015): Timingprobleme beim Einstieg in die Berufsbiografie. Berufliche Orientierung Jugendlicher in der Sekundarstufe I. In: Berufsbildung, Jg. 69, H. 153, S. 10-12.
Abstract
"Der Artikel skizziert anhand von Daten einer regionalen Längsschnittstudie das Berufsorientierungsverhalten von Schülerinnen und Schülern am Übergang Schule-Beruf und zeigt auf, dass ein hoher Anteil junger Menschen erst recht spät mit Bewerbungsaktivitäten beginnt. Es werden Gründe für dieses Verhalten analysiert und mögliche pädagogische Konsequenzen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausgebildet - und dann?: Eine Untersuchung zum Verbleib von Absolventinnen und Absolventen beruflicher Schulen in Berlin (2015)
Richter, Patrick;Zitatform
Richter, Patrick (2015): Ausgebildet - und dann? Eine Untersuchung zum Verbleib von Absolventinnen und Absolventen beruflicher Schulen in Berlin. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 29, S. 1-25.
Abstract
"Der Übergang von der allgemeinbildenden Schule in Ausbildung, die sogenannte erste Schwelle, steht schon allein aufgrund der demografischen Entwicklung und des daraus resultierenden Fachkräftemangels im Fokus der bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Diskussion. Weniger untersucht ist hingegen im Vergleich der Übertritt von der Berufsausbildung ins Erwerbsleben, der sogenannten zweiten Schwelle. Hier ist zu fragen: Welche Bildungs- und Berufswege nehmen junge Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung? Wie bewerten sie retrospektiv ihre Ausbildungszeit im Hinblick auf die Berufsanforderungen? Und arbeiten die Ehemaligen überhaupt im erlernten Beruf? Wie sich die Übergangsprozesse junger Menschen in Berlin gestalten, wird auf Basis einer quantitativen Untersuchung an zehn Berliner beruflichen Schulen einerseits zum Ausbildungsende und anderseits sechs bis zwölf Monate danach exploriert. Die Befragung zum Ausbildungsende im Jahr 2014 generierte Angaben von 1.633 Schülerinnen sowie Auszubildenden aus 46 Bildungsgängen. An der Ehemaligenbefragung beteiligten sich bis zum Berichtszeitpunkt 253 Personen. Mithilfe der vorliegenden Daten werden u. a. inter- und intrabildungsgangbezogen Aussagen zur aktuellen Situation junger Menschen gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Apprenticeship, vocational training and early labor market outcomes: in East and West Germany (2015)
Zitatform
Riphahn, Regina T. & Michael Zibrowius (2015): Apprenticeship, vocational training and early labor market outcomes. In East and West Germany. (CESifo working paper 5254), München, 36 S.
Abstract
"We study the returns to apprenticeship and vocational training for three early labor market outcomes all measured at age 25 for East and West German youths: non-employment (i.e., unemployment or out of the labor force), permanent fulltime employment, and wages. We find strong positive effects of apprenticeship and vocational training. There are no significant differences for different types of vocational training, minor differences between East and West Germany and males and females, and no significant changes in the returns over time. Instrumental variable estimations confirm the regression results. The positive returns hold up even in poor labor market situations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Reformen zur Berufsorientierung auf Bundes- und Landesebene 2004-2015 (2015)
Schröder, Rudolf; Stabbert, Rebecca; Grüner, Jonas; Faulborn, Beate; Gerjets, Insa; Witthoeft, Jonas;Zitatform
Schröder, Rudolf (2015): Reformen zur Berufsorientierung auf Bundes- und Landesebene 2004-2015. (Chance Ausbildung), Gütersloh, 90 S. DOI:10.11586/2017004
Abstract
"Der Ruf nach mehr schulischer Berufsorientierung ist alles andere als neu. Auf der einen Seite fordern sowohl Bildungspolitiker als auch Wirtschaftsvertreter seit Jahren eine bessere Orientierung junger Menschen beim Übergang in das Berufsleben. Auf der anderen Seite zeigt ein Blick in die Schulpraxis eine wachsende und bunte Vielfalt an berufsorientierenden Maßnahmen. Ob Girls' Day, Praktika, Schülerfirma oder Schnuppertage - es mangelt offenbar nicht an Konzepten und Projekten. Gibt es nun zu viel oder zu wenig Berufsorientierung an deutschen Schulen? Stringente Vorbereitung oder heilloses Durcheinander? Diese Fragen können selbst Fachleute häufig nur mit anekdotischer Evidenz beantworten. Die Frage, wo wir in Deutschland in Sachen Berufsorientierung tatsächlich stehen, ist nicht leicht zu beantworten.
Aus diesem Grund hat die Bertelsmann Stiftung das vorliegende Gutachten in Auftrag gegeben. Die Autoren haben mit viel Mühe und Sorgfalt die zahllosen in den Ländern existierenden Programme, Projekte und Initiativen zur schulischen Berufsorientierung erfasst und systematisiert. Herausgekommen ist dabei eine bislang einmalige Synopse über die berufsorientierenden Aktivitäten auf Bundes- und Länderebene. Darüber hinaus leiten die Autoren mit kritischem Blick Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung schulischer Berufsorientierung ab. Denn: Das Problem in Deutschland ist nicht, dass es an guten Konzepten fehlt, sondern wie unterschiedlich Schulen mit dem Thema umgehen und wie wenig koordiniert sich die zahlreichen beteiligten Akteure verhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2015: Studie (2015)
Schönewolf, André; Dick, Oliver; Herzog, Esther;Zitatform
(2015): Ausbildungsreport 2015. Studie. Berlin, 75 S.
Abstract
"Der Abschluss einer dualen Berufsausbildung gilt in der Bundesrepublik Deutschland als wirksamer Schutz gegen Arbeitslosigkeit und somit als wichtige Voraussetzung für Teilhabe, Wohlstand und ein gutes Leben. Seit einigen Jahren wird der dualen betrieblichen Ausbildung auch europaweit viel Beachtung geschenkt. Bei allem Lob für das 'Erfolgsmodell duale Ausbildung' darf aber nicht vergessen werden, dass seit Jahren in manchen Bereichen erhebliche Mängel in der Umsetzung bestehen. Seit einem Jahrzehnt macht die DGB-Jugend mit dem Ausbildungsreport auf diese bestehenden Mängel aufmerksam und leistet ihrerseits damit einen wichtigen Beitrag in der Debatte um die Qualität der Berufsausbildung. In 2015 liefert der Ausbildungsreport mit 18.627 von der DGB-Jugend schriftlich befragten Auszubildenden in den 25 am häufigsten frequentierten Ausbildungsberufen (laut Bundesinstitut für Berufsbildung) eine fundierte Datengrundlage. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist seit vielen Jahren angespannt. Trotz sinkender Zahlen von Schulabgänger_ innen und einer wachsenden Anzahl von jungen Menschen, die ein Studium einer beruflichen Erstausbildung vorziehen, gelingt es nicht, die Lücke zwischen Bewerber_innen und den zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätzen zu schließen: So sind in 2014 erneut ca. 256.000 junge Menschen im Übergangssystem gelandet, über 288.000 der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Bewerber_innen für einen Ausbildungsplatz gingen leer aus. Nur noch etwas mehr als ein Fünftel der Betriebe bilden überhaupt aus - im vergangenen Jahr wurde damit ein neuer Tiefstand erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Ethnisierung von Ungleichheiten: Disparitäten, Benachteiligungswahrnehmung und Selbstethnisierungsprozesse im Übergang Schule - Ausbildung (2015)
Zitatform
Skrobanek, Jan (2015): Ethnisierung von Ungleichheiten. Disparitäten, Benachteiligungswahrnehmung und Selbstethnisierungsprozesse im Übergang Schule - Ausbildung. (Jugendforschung), Weinheim: Beltz Juventa, 326 S.
Abstract
"In der bisherigen Diskussion zur Frage der Ursachen von wahrgenommener Diskriminierung und Ethnisierung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte eine Hypothese besonders prominent. Es wird vermutet, dass faktische Disparitäten bzw. Ungleichheiten im Prozess der sozialen, kulturellen und ökonomischen Integration Benachteiligungs- bzw. Diskriminierungswahrnehmung und diese wiederum ethnische Differenzierung bzw. Selbstethnisierungsprozesse bei betroffenen Jugendlichen befördern. Dieser Frage wird im vorliegenden Buch unter Bezug auf eine bundesweite Untersuchung unter Hauptschülerinnen und Hauptschülern nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"A fault confessed is half redressed" - Review essay on low-achieving school leavers' access to apprenticeships and their returns to participation in prevocational training measures (2015)
Zitatform
Solga, Heike (2015): "A fault confessed is half redressed" - Review essay on low-achieving school leavers' access to apprenticeships and their returns to participation in prevocational training measures. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2015-501), Berlin, 13 S.
Abstract
"This review focusses on the transition of low-achieving school leavers -- that is, those who left regular schools or special schools for students with learning disabilities without or with only a lower secondary school degree -- into the vocational education and training (VET) system. Most of them do not enter regular VET programs after finishing school but participate in prevocational measures. Some of them are able to eventually enter regular VET programs while others are never able to do so. The review summarizes what we know about how participation in prevocational measures influences the probability of subsequently entering regular VET programs and if so, why. The review shows the little knowledge we have about for whom these measures generate new opportunities, and for whom they reinforce disadvantages. The review includes research on access to regular VET programs because selection processes at this stage result in a selective - not random - group of participants in prevocational measures and research on prevocational programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wirkung von Fördermaßnahmen im Übergangssystem: Forschungsstand, Kritik, Desiderata (2015)
Solga, Heike ; Görg, Nadine; Kunert, Carolin; Peschner, Jens; Wéber, Júlia; Barkholz, Sylvia; Sommer, Jörn; Hochleitner, Thomas; Schütte, Marc; Illiger, Amelie; Schulz, Rainer; Klöver, Barbara; Schlausch, Reiner; Bröker, Andreas; Schier, Friedel; Fischer, Martin; Sarigöz, Satiye; Dionisius, Regina; Ratschinski, Günter; Weiß, Reinhold; Petersen, Wiebke;Zitatform
Solga, Heike & Reinhold Weiß (Hrsg.) (2015): Wirkung von Fördermaßnahmen im Übergangssystem. Forschungsstand, Kritik, Desiderata. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 168 S.
Abstract
"Das Übergangssystem zwischen Schule und Berufsausbildung steht im Ruf eine kostspielige Warteschleife für die Jugendlichen zu sein. Trotzdem scheint sich dieser Bereich dauerhaft im Bildungssystem zu etablieren. Der Band sichtet das vorhandene Wissen zum Übergangssystem, liefert Analysen zum Forschungsstand anhand exemplarischer Beispiele und verdichtet die Ergebnisse zu einer Zwischenbilanz. Die Beiträge zeigen, dass eine begleitende evidenzbasierte Forschung zu den vielschichtigen Maßnahmen des Übergangssystems notwendig ist und stellen die Forderung nach Indikatoren für gute und erfolgreiche Bildungsmaßnahmen auf.
Die referierten Beiträge des Sammelbandes basieren auf Vorträgen einer Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Reinhold Weiß: Viel hilft nicht immer viel: Wirkung von Fördermaßnahmen im Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung - Einführung und Überblick (7-23);
Wiebke Petersen, Martin Fischer, Andreas Bröker, Sylvia Barkholz, Rainer Schulz, Nadine Görg: Berufsorientierung in der Realschule. Empirische Untersuchung zur Perspektive von Lernenden und Lehrenden in Baden-Württemberg ( 25-42);
Barbara Klöver, Thomas Hochleitner: Schulversuch "Berufsorientierungsklassen (B-Klasse)" - Kooperationsmodelle von Mittel- und Berufsschulen in Bayern ( 43-61);
Marc Schütte, Reiner Schlausch: Berufseinstiegsbegleitung, Ausbildungslotsen, vertiefte Berufsorientierung, Berufsberatung etc. - Wie nutzen Schülerl-innen an Haupt- und Realschulen diese Angebote? ( 63-81);
Günter Ratschinski, Jörn Sommer, Carolin Kunert: Die Evaluation des Berufsorientierungsprogramms des BMBF: Entstehung, Konzept und erste Ergebnisse ( 83-100);
Jens Peschner, Satiye Sarigöz: Berufseinstiegsbegleitung: zentrales Strukturelement der Initiative Bildungsketten (101-116);
Regina Dionisius, Amelie Illiger, Friedel Schier: Allgemeinbildende Höherqualifizierung im Übergangsbereich. Ein Erfolgsindikator aus der integrierten Ausbildungsberichterstattung (iABE) ( 117-137);
Júlia Wéber: Vom Zwischenmenschlichen zum Politischen? Betreuungsbeziehungen im Übergang aus Adressatinnen-Perspektive (139-161). -
Literaturhinweis
Gender inequalities at labor market entry: a comparative view from eduLIFE project (2015)
Zitatform
Triventi, Moris, Jan Skopek, Yuliya Kosyakova, Sandra Buchholz & Hans-Peter Blossfeld (2015): Gender inequalities at labor market entry. A comparative view from eduLIFE project. In: C. Imdorf, K. Hegna & L. Reisel (Hrsg.) (2015): Gender segregation in vocational education (Comparative social research, 31), S. 25-51, 2015-05-20. DOI:10.1108/S0195-631020150000031001
Abstract
"This chapter provides an overview of the results from a cross-nationally comparative project analysing gender differences and inequalities at labour market entry. Women's relative gains in educational attainment and the expansion of the service sector suggest that gender inequalities in occupational returns are diminishing or even reversing. In assessing gender differences at labour market entry, we look at a phase of the life course when women's family roles are still of minor importance. Conceptually, we distinguish between horizontal segregation and inequalities in vertical outcomes. The project was based on 13 in-depth case studies contributed by a network of scholars analysing countries with different institutional, socio-economic and cultural settings. The findings demonstrate that occupational gender segregation is still relatively marked among recent cohorts, though it is slightly decreasing over time in several countries. In terms of vertical inequalities, the case studies consistently revealed that while women enter more prestigious jobs than men in most countries, there is a female disadvantage in economic returns among recent labour market entrants. In addition, we found mixed evidence on the variations of gender equality at labour market entry across countries with different institutional characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Persönliche Ansprache als Kompass im Übergangsprozess: Übergangslots/innen im Kreis Segeberg (2015)
Wenzel, Torben;Zitatform
Wenzel, Torben (2015): Persönliche Ansprache als Kompass im Übergangsprozess. Übergangslots/innen im Kreis Segeberg. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 3, S. 86-92.
Abstract
"Die Unübersichtlichkeit des Übergangssystems und die Komm-Struktur des Hilfesystems sind Gründe, weshalb - insbesondere benachteiligte - Jugendliche beim Eintritt ins Arbeitsleben scheitern. Der Kreis Segeberg hat deshalb an zwei Berufsbildungszentren Stellen für Übergangslots/innen geschaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Glaube an dich, dann schaffst du es auch?!" - die Rolle der allgemeinen Selbstwirksamkeitsüberzeugung im Ausbildungsübergang (2015)
Zitatform
Zimmermann, Eva & Jan Skrobanek (2015): "Glaube an dich, dann schaffst du es auch?!" - die Rolle der allgemeinen Selbstwirksamkeitsüberzeugung im Ausbildungsübergang. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 18, H. 2, S. 351-374. DOI:10.1007/s11618-015-0616-8
Abstract
"In der Übergangsforschung gibt es kontroverse Debatten über Ursachen für gelingende bzw. misslingende Übergänge von Schule in Ausbildung. (Sozial-)psychologische Aspekte der Jugendlichen werden dabei selten berücksichtigt, obwohl diesen im ausbildungs- und arbeitsmarktpolitischen Diskurs ein zentraler Stellenwert zukommt. Die vorliegende Studie setzt an dieser Lücke an und untersucht unter Kontrolle gängiger Erklärungsansätze für gelingende oder nicht gelingende Übergänge den Einfluss der allgemeinen Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Der zentralen Frage, ob es Jugendlichen mit hoher Selbstwirksamkeit besser gelingt, ihren Plan, eine Ausbildung zu beginnen, umzusetzen als Jugendlichen mit geringer Selbstwirksamkeit, wird anhand des DJI-Übergangspanels mittels multivariater Analysen nachgegangen. Dabei erweist sich Selbstwirksamkeit - auch unter Kontrolle anderer Einflussfaktoren - als bedeutsam für die Planrealisierung. Deutlich wird zudem, dass weitere Variablen, insbesondere Bildungsvoraussetzungen und Herkunft, ebenfalls zentral für die Planrealisierung sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (5. SGB IV-ÄndG): Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 18/3699) (2015)
Zitatform
(2015): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (5. SGB IV-ÄndG). Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 18/3699). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4114 (25.02.2015)), 36 S.
Abstract
"Mit dem Änderungsgesetz werden u.a. die Vorschläge zur Verbesserung der technischen und organisatorischen Abläufe in den Meldeverfahren der sozialen Sicherung umgesetzt. Darüber hinaus wird die Fortführung des summarischen Lohnnachweises in der Unfallversicherung bis 2019 ermöglicht. Ferner wird eine Rechtsgrundlage zum Betrieb einer Stellenbörse durch die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See auch für versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten geschaffen.
Außerdem werden zwei Zusagen der Bundesregierung aus der Allianz für Aus- und Weiterbildung mit dem Ziel umgesetzt, künftig Menschen weiter verbesserte Chancen auf eine betriebliche Ausbildung zu eröffnen. Bausteine dafür sind der Ausbau der ausbildungsbegleitenden Hilfen und die Schaffung eines gesetzlichen Instruments der Assistierten Ausbildung. Ferner wird die Versicherungsfreiheit des Bundesprogramms 'Soziale Teilhabe' in der Arbeitsförderung klargestellt." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Bildung auf einen Blick 2015: OECD-Indikatoren (2015)
Zitatform
(2015): Bildung auf einen Blick 2015. OECD-Indikatoren. (Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren), Paris, 726 S. DOI:10.1787/eag-2015-de
Abstract
"Bildung auf einen Blick 2015 - OECD-Indikatoren ist die maßgebliche Quelle für Informationen zum Stand der Bildung weltweit. Bildung auf einen Blick bietet Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der 34 OECD-Länder sowie einer Reihe von Partnerländern.
Mit mehr als 100 Abbildungen und 150 Tabellen und Links zu weiteren 150 Tabellen im Internet bietet Bildung auf einen Blick 2015 wesentliche Informationen zum Output der Bildungseinrichtungen, den Auswirkungen des Lernens in den einzelnen Ländern, zu den in Bildung investierten Finanz- und Humanressourcen, zu Bildungszugang, Bildungsbeteiligung und Bildungsverlauf sowie zum Lernumfeld und der Organisation von Schulen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Ähnliche Treffer
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2015 (2015)
Zitatform
(2015): Berufsbildungsbericht 2015. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Berlin, 160 S.
Abstract
"Der Berufsbildungsbericht 2015 zeigt: Das duale System der beruflichen Bildung ist nach wie vor die wesentliche Säule für die Deckung des künftigen Fachkräftebedarfs der Wirtschaft. Für mehr als 500.000 junge Menschen ist es der Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit. Mit 7,4 Prozent hat Deutschland die mit Abstand niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union.
Zudem geht aus dem Berufsbildungsbericht 2015 hervor, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt für die Jugendlichen leicht verbessert hat. Im Ausbildungsjahr 2013/2014 wurden 522.200 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Dies entspricht zwar einem leichten Rückgang um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, der Rückgang hat sich aber im Vergleich zum Berufsbildungsbericht 2014 verringert. Damals betrug er minus 3,7 Prozent.
Der Rückgang bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen hat mehrere Ursachen. Er ist zurückzuführen auf die demografische Entwicklung, eine gestiegene Studierneigung, aber auch auf die zunehmenden Schwierigkeiten der Unternehmen, offene Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Zahl der gemeldeten unbesetzten betrieblichen Ausbildungsstellen erreichte mit 37.100 im langjährigen Vergleich einen neuen Höchststand. Dem standen 20.900 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber gegenüber. Das liegt auch daran, dass Jugendliche nicht immer die richtigen Vorstellungen über bestimmte Berufe haben und dass Betriebe neu über die Attraktivität ihrer Ausbildung nachdenken müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2015)
Zitatform
(2015): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 7), Bonn, 542 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 wird zum siebten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 2. Februar 2015 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (5. SGB IV-ÄndG) (Drucksache 18/3699): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2015)
Zitatform
(2015): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 2. Februar 2015 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (5. SGB IV-ÄndG) (Drucksache 18/3699). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 18(11)298 v. 30.01.2015), 39 S.
Abstract
"Der wegen seiner Komplexität auch Omnibus-Gesetz genannte Entwurf sieht neben verbesserten Meldeverfahren unter anderem auch Regelungen zur sogenannten Assistierten Ausbildung vor - einer zusätzlichen Förderung während der Ausbildungszeit. Damit sollen sozial benachteiligte Jugendliche, solche mit Lernbeeinträchtigungen, aber auch Jugendliche, die aufgrund bestimmter Lebensumstände nicht in der Lage sind, eine betriebliche Ausbildung zu machen, unterstützt werden. Die Zielgruppe wurde damit gegenüber dem Ursprungsentwurf noch einmal erweitert, was alle Fraktionen ausdrücklich begrüßten."(Textauszug, IAB-Doku)
Hier finden Sie eine Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 2. Februar 2015 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung.
Liste der Sachverständigen:
Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesagentur für Arbeit; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Deutsche Rentenversicherung Bund; Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung; Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen; Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände; Elise Bohlen; Dr. Bernard Braun; Heinz Fritsche; Birgit Beierling.Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313) (2015)
Zitatform
(2015): Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen), 94 S.
Abstract
"Die OECD (OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat aktuell ihren Skills Outlook 2015 veröffentlicht. Der Anteil von befristeten Arbeitsverhältnissen bei jungen Beschäftigten liegt in Deutschland mit knapp 50 Prozent bei der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen so hoch wie in kaum einem anderen der untersuchten Länder.
Dazu schreibt SPIEGEL ONLINE mit Bezug auf den OECD-Bericht: 'Befristete Jobs können zwar sinnvoll sein, indem sie jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Oft sind sie aber auch mit gravierenden Nachteilen verbunden, wie die OECD ausführt: In vielen Fällen können befristet Beschäftigte ihre Fähigkeiten nicht voll in die Arbeit einbringen. Wer einen Zeitvertrag hat, hat auch geringere Chancen, an einer Weiterbildung teilzunehmen. Im schlimmsten Fall können durch die Befristungen daher Kompetenzen verkümmern, warnt die Organisation.'
Vor diesem Hintergrund ist eine genauere Beleuchtung der Arbeitsmarktsituation für junge Beschäftigte notwendig, und es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen die Bundesregierung daraus zieht.
Falls zu den genannten Altersgruppen keine Daten vorliegen, wird gebeten, die vorhandenen Daten zu ähnlichen oder vergleichbaren Altersgruppen anzugeben." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
OECD skills outlook 2015: youth, skills and employability (2015)
Zitatform
(2015): OECD skills outlook 2015. Youth, skills and employability. (OECD skills outlook), Paris, 153 S. DOI:10.1787/9789264234178-en
Abstract
"Im OECD-Raum sind heute mehr als 35 Millionen junge Leute weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung. Der Bericht baut auf der Internationalen Vergleichsstudie über die Kompetenzen Erwachsener (PIAAC) auf und analysiert, wie junge Menschen Kompetenzen erwerben, wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen und welchen Hindernissen sie bei Berufseinstieg und Karriere begegnen. Er gibt Empfehlungen für Politikmaßnahmen, mit denen die Länder die Beschäftigungslage junger Menschen verbessern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Kommunale Koordinierung im Übergang Schule - Beruf (2014)
Braun, Frank; Wieland, Clemens; Burkard, Claudia; Richter, Ulrike;Zitatform
Braun, Frank, Ulrike Richter, Claudia Burkard & Clemens Wieland (2014): Kommunale Koordinierung im Übergang Schule - Beruf. Gütersloh, 27 S.
Abstract
Ein Kennzeichen der Übergänge Jugendlicher von der Schule in Ausbildung und Arbeit ist die große Vielfalt von Zuständigkeiten, Institutionen und Programmen, durch die diese Übergänge gestaltet werden. Eine bessere Abstimmung mit dem Ziel eines insgesamt konsistenteren Übergangssystems ist dringend notwendig. Initiativen der Länder, ihre Übergangssysteme systematischer auszugestalten, schaffen dafür gute Grundlagen. Eine Reihe von Ländern wollen dabei Koordinierungsaufgaben auf der kommunalen Ebene ansiedeln. Aber auch unabhängig davon haben Kommunen in allen Bundesländern begonnen, durch den Aufbau einer kommunalen Koordinierung im Übergang Schule - Beruf die Wege Jugendlicher in Ausbildung und Arbeit zu verbessern. Der Beitrag behandelt folgende Themen: 1. Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene; 2. Aufbau von Strukturen und Verfahren einer kommunalen Koordinierung im Übergang Schule - Beruf; 3. Herstellung von Transparenz zum Übergangsgeschehen bzw. der Angebotsstruktur; 4. Verbesserung der Angebotsstruktur vor und an der ersten Schwelle; 5. Schritte zur Systematisierung der Angebotsstruktur in der Sekundarstufe II. (IAB)
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Literaturhinweis
Sicherung der dualen Ausbildung in Ostdeutschland: Herausforderungen und Handlungsfelder (2014)
Buchwald, Christina; Ketzmerick, Thomas; Wiener, Bettina; Wiekert, Ingo; Heyme, Rebekka;Zitatform
Buchwald, Christina, Rebekka Heyme, Thomas Ketzmerick, Ingo Wiekert & Bettina Wiener (2014): Sicherung der dualen Ausbildung in Ostdeutschland. Herausforderungen und Handlungsfelder. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2014-01), Halle, 68 S.
Abstract
Das erste Kapitel enthält eine Analyse zur Ausbildungssituation in Ostdeutschland. Diese ist gekennzeichnet durch eine wachsende Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen aufgrund des demografisch bedingten Bewerberrückgangs. Trotzdem gibt es eine Zunahme unversorgter Bewerber, die den Anforderungen nicht genügen. Geringe Ausbildungsquoten, insbesondere in kleinen Betrieben, bedrohen in einzelnen Wirtschaftszweigen die Versorgung mit Nachwuchs. Im zweiten Kapitel werden Möglichkeiten und Wege zur Sicherung der Berufsausbildung in Ostdeutschland aufgezeigt. Hierzu wurden mit Experten der Berufsausbildung Fachgespräche geführt. Folgende Problemlagen und Lösungsansätze konnten anhand der Gespräche eruiert werden: 1. Anforderungen an Fach- und Sozialkompetenzen; 2. Berufsorientierung und Ausbildungsmarketing; 3. Maßnahmen für ausgewählte Zielgruppen und 4. Unterstützungsstrukturen für bestimmte Problemlagen. (IAB)
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Literaturhinweis
Übergangsgestaltung als neue Anforderung an die Professionalität der pädagogischen Fachkräfte (2014)
Bylinski, Ursula;Zitatform
Bylinski, Ursula (2014): Übergangsgestaltung als neue Anforderung an die Professionalität der pädagogischen Fachkräfte. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 110, H. 2, S. 235-256.
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit der Gestaltung des Übergangs, der in der allgemein bildenden Schule mit einer Berufsorientierung beginnt und bis in die Berufsausbildung hineinreicht. Bildungsinstitutionen und pädagogische Fachkräfte sind vor große Herausforderungen gestellt: ihre originären Tätigkeiten verändern sich und erweiterte Aufgaben kommen hinzu, die neue Anforderungen bedeuten. Eine qualitative Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ging der Frage nach, welche Kompetenzen die pädagogischen Fachkräfte benötigen, um diesen Anforderungen gerecht werden zu können. Exemplarisch wurden pädagogische Fachkräfte an acht Standorten in Gruppendiskussionen und Einzelinterviews befragt. Die inhaltsanalytische Auswertung gab Aufschluss über die Bedeutung des regionalen Bedingungsgefüges für professionelles Handeln, das berufliche Handlungskonzept und Selbstverständnis der Fachkräfte sowie über Blockaden in ihrer multiprofessionellen Zusammenarbeit. Spannungsfelder und Paradoxien der pädagogischen Praxis im Übergangsbereich wurden sichtbar. Darüber hinaus verdeutlichte sich, dass die Fähigkeit zur Selbstreflexion sowie die Haltung und Einstellung der pädagogischen Fachkräfte zur grundlegenden Basis für professionelles Handeln werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der achtzehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2014)
Dahms, Vera; Putzing, Monika; Bennewitz, Emanuel; Frei, Marek;Zitatform
Dahms, Vera, Marek Frei, Monika Putzing & Emanuel Bennewitz (2014): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der achtzehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Forschungsberichte 38), Potsdam, 100 S., Anhang.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel wurde in Brandenburg als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2013 zum 18. Mal durchgeführt. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg hat durch seine finanzielle Beteiligung im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) einen Auswertungsbericht für das Land Brandenburg ermöglicht. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe Brandenburgs bereitzustellen.
Die Themen 'Fachkräfte' und 'Ausbildung' stehen seit Jahren im Mittelpunkt der Panelauswertungen. Die jährlich vorliegenden Informationen zu Einstellungen, nicht besetzten Stellen sowie zur Suche nach Fachkräften zeigten in der Vergangenheit einen Anstieg des Fachkräftebedarfs bei gleichzeitig steigenden Besetzungsschwierigkeiten in den Betrieben. In der Diskussion um den künftigen Fachkräftebedarf und um die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Besetzung von Fachkräftestellen spielt auch die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe eine wesentliche Rolle. Es werden Angaben der Betriebe sowohl zu ihrer Ausbildungsberechtigung wie auch zur tatsächlichen Ausbildungsbeteiligung erhoben. Vor dem Hintergrund zunehmender Besetzungsschwierigkeiten von Ausbildungsstellen sind die betrieblichen Gründe der Nichtbesetzung von Ausbildungsstellen für politisches Handeln relevant. Darüber hinaus liegen betriebliche Informationen über Voraussetzungen vor, unter denen ein Betrieb bereit ist, auch Jugendliche mit schlechten schulischen Leistungen bzw. Jugendliche ohne Schulabschluss einzustellen. Betriebe gehen sowohl bei der Besetzung von Fachkräftestellen als auch von Ausbildungsplätzen Kompromisse ein. Aussagen zu konkret eingegangenen Kompromissen spiegeln betriebliche Reaktionsmuster wider und liefern Ansatzpunkte für politische Handlungsempfehlungen - bspw. für betriebliche Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der achtzehnten Welle 2013 (2014)
Dahms, Vera; Frei, Marek; Putzing, Monika; Bennewitz, Emanuel;Zitatform
Dahms, Vera, Marek Frei, Monika Putzing & Emanuel Bennewitz (2014): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der achtzehnten Welle 2013. Erfurt, 112 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel wurde im Freistaat Thüringen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2013 zum 18. Mal durchgeführt. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern repräsentativ für alle Betriebe Thüringens bereitzustellen.
Die Themen 'Fachkräfte' und 'Ausbildung' stehen seit Jahren im Mittelpunkt der Panelauswertungen. Vertiefende Erkenntnisse aus den Betriebsbefragungen sind von größtem Interesse. Die jährlich vorliegenden Informationen zu Einstellungen, nicht besetzten Stellen und zur Suche nach Fachkräften zeigten in der Vergangenheit einen Anstieg des Fachkräftebedarfs bei gleichzeitig steigenden Besetzungsschwierigkeiten in den Betrieben. In der Diskussion um den künftigen Fachkräftebedarf und zunehmende Schwierigkeiten bei der Besetzung von Fachkräftestellen spielt auch die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe eine wesentliche Rolle. Es werden Angaben der Betriebe sowohl zu ihrer Ausbildungsberechtigung wie auch zur tatsächlichen Ausbildungsbeteiligung erhoben. Vor dem Hintergrund zunehmender Besetzungsschwierigkeiten von Ausbildungsstellen sind die betrieblichen Gründe der Nichtbesetzung von Ausbildungsstellen für politisches Handeln relevant. Darüber hinaus liegen betriebliche Informationen über Voraussetzungen vor, unter denen ein Betrieb bereit ist, auch Jugendliche mit schlechten schulischen Leistungen bzw. Jugendliche ohne Schulabschluss einzustellen. Betriebe gehen sowohl bei der Besetzung von Fachkräftestellen als auch von Ausbildungsplätzen Kompromisse ein. Aussagen zu konkret eingegangenen Kompromissen spiegeln betriebliche Reaktionsmuster wider und liefern Ansatzpunkte für politische Handlungsempfehlungen - bspw. für betriebliche Weiterbildung.
Es erfolgen standardmäßig Auswertungen zur betrieblichen Weiterbildung und zu den so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Hierbei handelt es sich um Beschäftigungsverhältnisse, die vom Normalarbeitsverhältnis abweichen wie Teilzeitbeschäftigung einschließlich Mini-Jobs, befristete Beschäftigung und Leiharbeit. Neben Informationen zur Beschäftigungsentwicklung erfolgen Analysen ausgewählter wirtschaftlicher Kennziffern, die für die betriebliche Nachfrage nach Arbeitskräften eine hohe Bedeutung haben. Dazu zählen die Investitions- und Innovationsbereitschaft der Betriebe, betriebliche Beteiligung an Forschung und Entwicklung, Umsatz einschließlich des Exports, Löhne und Gehälter, Gewinn- und Kapitalbeteiligung, Tarifbindung sowie Produktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Differences in the labor market entry of second-generation immigrants and ethnic Danes (2014)
Zitatform
Datta Gupta, Nabanita & Lene Kromann (2014): Differences in the labor market entry of second-generation immigrants and ethnic Danes. In: IZA journal of migration, Jg. 3, S. 1-22. DOI:10.1186/s40176-014-0016-5
Abstract
"Our study is one of the first to take search friction and cross-firm differences in factor productivity into account when investigating firm behavior towards second-generation immigrants in Denmark. We ensure sub-sample homogeneity in search models by matching second-generation immigrants to their ethnic Danish twins according to parental characteristics and informal network quality. We find that second-generation immigrants with a high-school or primary school education, in particular females, perform as well or better than their ethnic counterparts. Second generation immigrants with vocational education, in particular males, face lower arrival rates when unemployed and higher layoff rates than those of their twins." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Deutschland: Betriebe und Beschäftigte finden schwerer zusammen, dafür sind Übernahmen häufiger denn je (2014)
Zitatform
Dummert, Sandra, Marek Frei & Ute Leber (2014): Berufsausbildung in Deutschland: Betriebe und Beschäftigte finden schwerer zusammen, dafür sind Übernahmen häufiger denn je. (IAB-Kurzbericht 20/2014), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die betriebliche Berufsausbildung stellt eine wesentliche Säule zur Deckung des Fachkräftebedarfs in den Betrieben dar. Nachdem sich die Situation am deutschen Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren etwas entspannt hatte, zeigen sich seit 2012 wieder zunehmende Probleme. Die Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel geben ein genaueres Bild von der betrieblichen Ausbildungsmarktsituation in Deutschland. Der Kurzbericht geht sowohl auf die Struktur und Entwicklung der Ausbildungsbeteiligung sowie auf Stellenbesetzungsprobleme in verschiedenen Segmenten des Arbeitsmarktes ein, auch die Übernahme von Ausbildungsabsolventen wird thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Ausbildungsbeteiligung deutscher Betriebe 2013, nach Betriebsgröße
- Gründe für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen 2013
- Ausbildungsbeteiligung deutscher Betriebe 2000 bis 2013
- Kompromisse, die Betriebe im Ausbildungsjahr 2012/2013 bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen gemacht haben
- Unbesetzte Ausbildungsplätze in deutschen Betrieben 2004 bis 2013
- Übernahmequoten von Ausbildungsabsolventen in deutschen Betrieben 2000 bis 2013
- Ausbildungsquote sowie Verteilung der Auszubildenden und Beschäftigten in Deutschland 2013, nach Betriebsgröße
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Literaturhinweis
"Momentan ist es noch ganz okay..." Arbeitswelten und Berufsverläufe von jungen Erwerbstätigen mit mittleren Bildungsabschlüssen (2014)
Eichmann, Hubert; Saupe, Bernhard;Zitatform
Eichmann, Hubert & Bernhard Saupe (2014): "Momentan ist es noch ganz okay..." Arbeitswelten und Berufsverläufe von jungen Erwerbstätigen mit mittleren Bildungsabschlüssen. (FORBA-Forschungsbericht 2014,01), Wien, 104 S.
Abstract
"In dieser Studie untersuchen wir Erwerbsarbeitsformen und Berufsbiografien von jungen Erwachsenen unter 35 Jahren in Österreich, mit einem besonderen Fokus auf Personen mit mittleren Bildungsabschlüssen. Anlass für dieses Projektvorhaben war eine eigene Untersuchung zu Praktika bzw. zur 'Generation Praktikum' in Österreich (Eichmann/Saupe 2011). Während schlecht entlohnte Arbeitsverhältnisse bei Studierenden bzw. Graduierten medialer Dauerbrenner sind, ist der Wissensstand über Strukturen von (atypischen) Arbeitsverhältnissen bei der wesentlich größeren Gruppe junger Erwachsener unterhalb des Hochschulniveaus vergleichsweise bescheiden. Diese 'mittleren' Gruppen sind im Vergleich zu einerseits (angehenden) HochschulabsolventInnen und andererseits Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder sonstigen Problemgruppen wenig erforscht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Externe Evaluation von JOBSTARTER CONNECT: Abschlussbericht (2014)
Ekert, Stefan; Grebe, Tim;Zitatform
Ekert, Stefan & Tim Grebe (2014): Externe Evaluation von JOBSTARTER CONNECT. Abschlussbericht. Berlin, IV, 81 S.
Abstract
"Mehr Transparenz und Durchlässigkeit in der Berufsbildung mit Ausbildungsbausteinen JOBSTARTER CONNECT, das Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Erprobung der kompetenzorientierten bundeseinheitlichen Ausbildungsbausteine des BIBB, wurde von Anfang 2010 bis Ende 2014 durch INTERVAL begleitend evaluiert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind in acht Zwischenberichte und mehrere Publikationen eingeflossen. Der nun vorliegende Abschlussbericht bündelt die wichtigsten Forschungsergebnisse zur Implementation der Ausbildungsbausteine in bestehenden Maßnahmen und Bildungsgängen, den dabei gemachten Erfahrungen der Projekte und ihren Ergebnissen. Die Effekte auf Qualifizierungsteilnehmende werden ebenso betrachtet wie die auf das Lehr- und Ausbildungspersonal und deren Zusammenarbeit. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche systemischen Wirkungen Ausbildungsbausteine im Hinblick auf die Steigerung der Durchlässigkeit des Berufsbildungssystems schon erzielt haben und zukünftig haben können. Der Abschlussbericht informiert zudem über die abschließenden Bewertungen der Evaluation zum Konzept der Ausbildungsbausteine und zum Programm zu deren Erprobung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BIBB-Übergangsstudie 2011: Version 1.0 (2014)
Zitatform
Friedrich, Anett & Daniela Rohrbach-Schmidt (2014): BIBB-Übergangsstudie 2011. Version 1.0. (BIBB-FDZ Daten- und Methodenbericht 2014,03), Bonn, 47 S.
Abstract
"Der vorliegende Daten- und Methodenbericht beschreibt detailliert die Forschungsdaten der BIBB-Übergangsstudie 2011. Die Daten wurden von GfK Marktforschung (Nürnberg) im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) erhoben. Das Forschungsdatenzentrum des BIBB (BIBB-FDZ) hat weitere Aufbereitungsschritte an den Daten vorgenommen, die im vorliegenden Handbuch dokumentiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hauptschulabsolventinnen und -absolventen im Übergangssystem: Ergebnisse aus einer Längsschnittstudie (2014)
Geier, Boris; Braun, Frank;Zitatform
Geier, Boris & Frank Braun (2014): Hauptschulabsolventinnen und -absolventen im Übergangssystem. Ergebnisse aus einer Längsschnittstudie. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 110, H. 2, S. 168-187.
Abstract
"Die Nationalen Bildungsberichte unterscheiden drei Sektoren des Berufsausbildungssystems: das duale System, das Schulberufssystem und das Übergangssystem, dessen Bildungsgänge nicht zu anerkannten Ausbildungsabschlüssen führen. Weil die Bildungsgänge des Übergangssystems insbesondere Jugendlichen mit Hauptschulbildung auch keinen schnellen Zugang zu einer regulären Ausbildung eröffneten, wird gefordert, diesen Sektor gründlich zu reformieren. Anhand der Daten einer Längsschnittstudie zu den Bildungs- und Ausbildungswegen von Jugendlichen mit Hauptschulbildung wird untersucht, ob die den Reformüberlegungen zugrunde liegenden Diagnosen zutreffen. Zentrales Ergebnis ist, dass die beiden quantitativ wichtigsten Typen von Bildungsgängen des Übergangssystems, die berufsvorbereitenden Bildungsgänge und Bildungsgänge an Berufsfachschulen, welche nicht zum Ausbildungsabschluss führen, unterschiedliche Funktionen erfüllen: Berufsvorbereitung eröffnet Jugendlichen mit ungünstigen Bildungsvoraussetzungen den Zugang zu einer dualen Ausbildung, Berufsfachschulen verbessern für Hauptschulabsolventinnen und -absolventen mit guten Schulleistungen durch den Erwerb eines höherwertigen Bildungsabschlusses die Ausgangslage für weitere Bildung und Ausbildung. Für beide Typen von Bildungsgängen gilt allerdings auch, dass die Teilnahme für einen großen Anteil ihrer Absolventinnen und Absolventen zum Ausgangspunkt für einen Ausstieg aus dem Bildungs- und Ausbildungssystem wird. Um dem zu begegnen, wird für die Absolventinnen und Absolventen berufsvorbereitender Bildungsgänge eine Ausbildungsgarantie gefordert. An Berufsfachschulen muss eine systematische Karriereplanung die Schüler/innen befähigen, den Erwerb eines höherwertigen Abschlusses für den Einstieg in Ausbildung oder in einen anderen weiterführenden Bildungsgang zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ehemalige Schülerinnen und Schüler von Förderschulen und Menschen mit Beeinträchtigung auf dem Arbeitsmarkt: erste Auswertungen und Analysepotenziale der Erwachsenenkohorte des Nationalen Bildungspanels (2014)
Zitatform
Grieb, Annika, Cornelia Gresch & Reinhard Pollak (2014): Ehemalige Schülerinnen und Schüler von Förderschulen und Menschen mit Beeinträchtigung auf dem Arbeitsmarkt. Erste Auswertungen und Analysepotenziale der Erwachsenenkohorte des Nationalen Bildungspanels. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2014-204), Berlin, 28 S.
Abstract
"Mit dem vorliegenden Beitrag zeigen wir, welche Voraussetzungen die 'Startkohorte Erwachsene' des Nationalen Bildungspanels (NEPS) bietet, um die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigung zu untersuchen. Im Mittelpunkt stehen zwei Personengruppen: Zum einen Erwachsene, die im Laufe ihrer Schulzeit eine Förderschule besucht haben, zum anderen Erwachsene mit einer formal anerkannten Behinderung. Der Beitrag stellt jeweils die Datenbasis vor, die in der NEPS-Erwachsenenkohorte zur Verfügung steht, um diese Gruppen zu identifizieren, und welche Fallzahlen für Analysezwecke verwendet werden können. Neben einer Darstellung verschiedener demographischer Merkmale werden zudem erste Befunde zu den Bildungsverläufen dieser Personengruppen vorgestellt. Unser Fazit: Auch bei bislang verhältnismäßig geringen Fallzahlen birgt die Erwachsenenkohorte des NEPS bereits zum jetzigen Zeitpunkt durchaus Untersuchungspotenzial für die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsberechtigung, Ausbildungsaktivität und Übernahmeverhalten von Betrieben (2014)
Hartung, Silke;Zitatform
Hartung, Silke (2014): Ausbildungsberechtigung, Ausbildungsaktivität und Übernahmeverhalten von Betrieben. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn (Hrsg.) (2014): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2014 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung, S. 197-201.
Abstract
"Das betriebliche Bildungsverhalten steht seit 1995 im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), hier insbesondere dem Forschungsbereich 'Betriebe und Beschäftigung'. Anhand gemeinsam erarbeiteter Indikatoren erfolgt die Analyse betrieblicher Bildungsaktivitäten. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels können Aussagen dazu getroffen werden, wie viele Betriebe in Deutschland die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung erfüllen, also ausbildungsberechtigt sind, wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden, und wie viele der Ausbildungsabsolventen vom Ausbildungsbetrieb in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. Grundlage für die hier vorgestellten Ergebnisse ist eine Expertise des IAB, die nicht nur diese Indikatoren, sondern auch weitere Fragen zum Aus- und Weiterbildungsverhalten deutscher Betriebe diskutiert. Die Ergebnisse werden nachstehend nach Regionen (Ost-/Westdeutschland) und Betriebsgröße getrennt dargestellt, die Expertise bietet zusätzlich nach Wirtschaftszweigen getrennte Daten." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die IAB-Expertise von Silke Hartung -
Literaturhinweis
Rationalitäten des Übergangs in Erwerbsarbeit (2014)
Zitatform
(2014): Rationalitäten des Übergangs in Erwerbsarbeit. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim: Beltz Juventa, 252 S.
Abstract
"Übergänge in Erwerbsarbeit stellen ein zentrales Thema der Sozialen Arbeit dar. Der Band geht anhand empirischer Analysen der Frage nach, wie die Bearbeitung von Übergängen in Erwerbsarbeit auf unterschiedlichen Ebenen begründet und legitimiert wird, wie also Rationalität hergestellt wird. Die Beispiele kommen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Chance auf einen Berufsabschluss für junge Hartz-IV-Empfänger: mit angepassten Qualifizierungsbausteinen zum beruflichen Abschluss (2014)
Kempkens, Klaus;Zitatform
Kempkens, Klaus (2014): Chance auf einen Berufsabschluss für junge Hartz-IV-Empfänger. Mit angepassten Qualifizierungsbausteinen zum beruflichen Abschluss. In: Soziale Sicherheit, Jg. 63, H. 6, S. 225-233.
Abstract
"Ein eigener Beruf gilt als Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt. Die meisten Hartz-IV-Empfänger verfügen jedoch über keinen Berufsabschluss. Das SGB II ist somit ein Sammelbecken für Menschen ohne Berufsausbildung. Aussichten auf Arbeit oder nicht prekäre Arbeitsplätze gibt es für sie kaum. Auf der anderen Seite steht ein demografisch bedingter Mangel an Arbeitskräften ins Haus. Die Politik sucht nach Auswegen aus diesem Dilemma. Die Bundesregierung und Bundesagentur für Arbeit (BA) starteten eine dreijährige Kampagne, um junge Erwachsene im Alter zwischen 25 und 35 Jahren zu Fachkräften auszubilden. Insgesamt 100.000 ungelernte Arbeitslose (davon 90 % Hartz-IV-Bezieher) sollen so zu einem Abschluss kommen. Doch dabei dominieren - wie im Folgenden gezeigt wird - die klassischen und meist verkürzten Ausbildungswege. Für Menschen, die durch längere Arbeitslosigkeit oft arbeits- und lernentwöhnt sind, ist das aber kaum der richtige Ansatz. Es gibt bessere auf die 'Kunden' zugeschnittene Alternativen. Diese werden im zweiten Teil dieses Beitrags vorgestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Baden- Württemberg 2013: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2014)
Klempt, Charlotte; Klee, Günther;Zitatform
Klempt, Charlotte & Günther Klee (2014): Betriebliche Ausbildung in Baden- Württemberg 2013. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2014,02), Tübingen, 37 S.
Abstract
"Gegenstand des vorliegenden Beitrags soll ausschließlich die 'berufliche Ausbildung' aus betrieblicher Sicht sein. Dabei werden Ausmaß und Struktur der betrieblichen Ausbildungsaktivitäten in Baden-Württemberg seit dem Jahr 2000 analysiert, wobei der Schwerpunkt der Betrachtung am aktuellen Rand liegt.
Datengrundlage für diesen Beitrag ist das IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg, eine repräsentative Arbeitgeberbefragung in rund 1.200 baden-württembergischen Betrieben aller Branchen und Betriebsgrößenklassen, die seit dem Jahr 2000 alljährlich zum Stichtag 30. Juni durchgeführt wird. Die Stärke dieses Datensatzes besteht dabei zum einen darin, dass das Geschehen auf dem Ausbildungsstellenmarkt aus betrieblicher Sicht dargestellt wird und mit diversen anderen betriebspolitisch relevanten Aspekten verknüpft werden kann. Daneben können aber durch den Panelcharakter der Daten Entwicklungen der beruflichen Ausbildungsaktivitäten auf Betriebsebene sowohl im Quer- als auch im Längsschnitt seit dem Jahr 2000 analysiert werden." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2014: Studie (2014)
Krautschat, Benjamin; Dick, Oliver; Herzog, Esther;Zitatform
Dick, Oliver & Esther Herzog (2014): Ausbildungsreport 2014. Studie. Berlin, 71 S.
Abstract
"Mit dem Ausbildungsreport 2014 erscheint die Studie zum neunten Mal. Damit stehen die Ergebnisse nicht nur für sich selbst, sondern können und müssen auch immer im Vergleich mit den Ergebnissen der letzten Jahre bewertet werden. Erfreulich ist, dass der überwiegende Teil der befragten Auszubildenden mit der Qualität der eigenen Ausbildung noch immer zufrieden ist. Das darf aber nicht davon ablenken, dass es nach wie vor auch gravierende Mängel gibt: eine hohe Zahl an Überstunden - teilweise ohne Ausgleich - das Ausüben von ausbildungsfremden Tätigkeiten oder die fehlende Betreuung durch Ausbilder_innen gehören für viele Auszubildende zum Alltag. Im Rückblick auf die vergangenen Jahre fällt vor allem auf, dass sich das Ausmaß der Probleme kaum verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour market transitions of young people during the economic crisis (2014)
Zitatform
Leitner, Sebastian & Robert Stehrer (2014): Labour market transitions of young people during the economic crisis. (WIIW working paper 109), Wien, 35 S.
Abstract
"This paper analyses the impacts of the crisis on various groups in the labour market, providing a comparison across groups of EU countries and individual Central and East European new EU Member States. In particular, it reports how the crisis affected the transitions of people between different states in the labour market: employment, unemployment, education and inactivity. Based on EU SILC data, a descriptive overview concerning the changes in transition rates is provided by estimating Markov transition probabilities. This is complemented by a set of probit regression results pointing towards significant changes in the various transitions triggered by the crisis. This is particularly the case for the younger age cohorts and low-educated workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Assistierte Ausbildung: Definition & Empfehlungen zur politischen Umsetzung. Duale Ausbildung 2020 (2014)
Lippegaus-Grünau, Petra; Nuglisch, Ralf; Hoffmann, Elisabeth;Zitatform
Lippegaus-Grünau, Petra & Ralf Nuglisch, herausgegeben von E. Hoffmann (Hrsg.) Konrad-Adenauer-Stiftung (2014): Assistierte Ausbildung. Definition & Empfehlungen zur politischen Umsetzung. Duale Ausbildung 2020. Sankt Augustin, 14 S.
Abstract
"Die Assistierte Ausbildung ist bisher nicht klar definiert. Die vorliegende Publikation bietet, ausgehend von erfolgreichen Arbeitsprinzipien für chancenarme Jugendliche, eine Definition des Begriffes der Assistierten Ausbildung als auch daraus abgeleitete Empfehlungen zur politischen Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The transition from school to work for children of immigrants with lower-level educational credentials in the United States and France (2014)
Zitatform
Lutz, Amy, Yaël Brinbaum & Dalia Abdelhady (2014): The transition from school to work for children of immigrants with lower-level educational credentials in the United States and France. In: Comparative Migration Studies, Jg. 2, H. 2, S. 227-254. DOI:10.5117/CMS2014.2.LUTZ
Abstract
"This paper compares the transition from school to work among Mexican-origin youth in the United States and North African-origin youth in France relative to the native-majority youth with similar low-level credentials. The goal is to understand the extent to which these groups experience ethnic penalties in the labor market not explained by social class, low-level credentials, or other characteristics. The patterns of employment for second-generation minorities play out differently in the two contexts. In France, lack of access to jobs is a source of disadvantage for North African children of immigrants, while in the United States, second-generation Mexicans do not suffer from a lack of employment. Indeed, the Mexican second-generation shows a uniquely high level of employment. We argue that high levels of youth unemployment in the society, as it is the case in France, means greater ethnic penalties for second-generation minorities. " (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mapping youth transitions in Europe (2014)
Zitatform
Mascherini, Massimiliano, Anna Ludwinek, Carlos Vacas, Anja Meierkord & Michael Gebel (2014): Mapping youth transitions in Europe. Dublin, 100 S. DOI:10.2806/51024
Abstract
"Young people in Europe continue to experience great difficulties in entering the labour market. Although the youth unemployment rate in a few Member States has started to fall, overall 23% of young European job-seekers aged 15 - 24 could not find a job in January 2014. In 2012, 14.6 million young people across Europe were not in employment, education or training (NEETs), accounting for 15.9% of the entire population of those aged 15 - 29. This report analyses the labour market situation of young people in Europe, focusing in particular on their school-to-work transition, while also monitoring their more general transition to adulthood. The report also investigates the ability of young people to remain in employment against the odds during the crisis and charts their transitions from temporary to permanent contracts. The report concludes with a discussion on the strengths and weaknesses of selected policy measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Executive Summary -
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Wachsende Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt: Analysen und Lösungsansätze. Wenn Angebot und Nachfrage immer seltener zusammenfinden (2014)
Matthes, Stephanie; Ulrich, Joachim Gerd; Walden, Günter; Krekel, Elisabeth M.;Zitatform
Matthes, Stephanie, Joachim Gerd Ulrich, Elisabeth M. Krekel & Günter Walden (2014): Wachsende Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt. Analysen und Lösungsansätze. Wenn Angebot und Nachfrage immer seltener zusammenfinden. Bonn, 12 S.
Abstract
"Ungeachtet einer deutlich besseren Lage als etwa noch zur Mitte des letzten Jahrzehnts stellen zunehmende Passungsprobleme ein zentrales Problem auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland dar: Die Ausbildungsangebote der Betriebe und die Ausbildungswünsche der Jugendlichen driften insbesondere in regionaler und beruflicher Hinsicht auseinander. Eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sieht als Ursachen die demografische Entwicklung und Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Regionen, aber auch das bisherige Informations- und Auswahlverhalten der Jugendlichen wie der Betriebe. Die BIBB-Analyse beleuchtet dies detailliert und systematisiert mögliche Lösungsansätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wissenschaftliche Begleitforschung zum Pilotprojekt M+E-Einstieg: Forschungsbericht (2014)
Zitatform
Mohrenweiser, Jens & Friedhelm Pfeiffer (2014): Wissenschaftliche Begleitforschung zum Pilotprojekt M+E-Einstieg. Forschungsbericht. Mannheim, 102 S.
Abstract
"SÜDWESTMETALL hat im Jahre 2010 das Pilotprojekt M+E-Einstieg initiiert, um angesichts zurückgehender Schülerzahlen auch benachteiligten Jugendlichen eine Ausbildung in anspruchsvollen M+E-Berufen zu ermöglichen und die Unternehmen des Verbandes bei ihren Bemühungen um die Rekrutierung von Fachkräften zu unterstützen. SÜDWESTMETALL hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mit einer wissenschaftlichen Begleitforschung in den Betrieben (Modul 3) beauftragt. Das Pilotprojekt endet im Jahre 2015. Der Forschungsbericht bezieht sich ausschließlich auf den Beobachtungszeitraum bis Mitte des Jahres 2013. Ein erstes Ergebnis der Begleitforschung ist, dass im Zeitraum der Untersuchung angesichts des demografischen Defizits viele Unternehmen ihre Ausbildungs- und Rekrutierungsaktivitäten verstärkt haben. Im Jahre 2013 umwerben deutlich mehr Unternehmen als drei Jahre zuvor bereits während der Schulzeit die zukünftigen Fachkräfte. Die Begleitforschung basiert auf mikroökonometrischen Analysen mit den Daten der Ausbildungsplatzumfrage 2010 bis 2013 und ergänzenden teilstrukturierten Interviews mit Personalverantwortlichen und Sozialpädagogen. Das Pilotprojekt leistet nach unseren Analysen einen Beitrag zur Erreichung einiger, aber nicht aller anvisierten Ziele. Ein Beitrag des Pilotprojektes zur Minderung von betrieblichen Nachwuchsproblemen konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Jedoch haben die Betriebe, die sich neben dem Pilotprojekt an weiteren Maßnahmen beteiligt haben, ihre Nachwuchsprobleme verringern können. Fast alle teilnehmenden Jugendlichen haben ihre Ausbildung abschließen können und wurden übernommen. Die Betriebe werden bei der Ausbildung benachteiligter Jugendlicher entlastet. Aufbauend auf den empirischen Befunden kann die Wirksamkeit des Projektes vermutlich weiter gesteigert werden, wenn die Aktivitäten noch stärker auf Betriebe fokussiert werden, die Nachwuchsprobleme haben, wenn eine breitere Teilnahme der Betriebe angestrebt wird, und wenn die Rolle des Pilotprojektes im Kontext der Maßnahmenvielfalt zur Reduzierung von Nachwuchsproblemen geschärft wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of hard-to-obtain information on ability for the school-to-work transition (2014)
Zitatform
Mueller, Barbara & Stefan C. Wolter (2014): The role of hard-to-obtain information on ability for the school-to-work transition. In: Empirical economics, Jg. 46, H. 4, S. 1447-1471. DOI:10.1007/s00181-013-0709-2
Abstract
"When information about the abilities of job seekers is difficult to obtain, statistical discrimination by employers may be an efficient strategy in the hiring and wage-setting process. In this article, we use a unique, longitudinal survey that follows the PISA 2000 students in their early educational and work - life careers. We find that a deviance in the PISA test scores from what one would have predicted based on easy-to-obtain observable characteristics influences the probability of succeeding in the transition from compulsory schooling to a firm-based apprenticeship significantly but in a non-symmetric way. Only those who had a test result below their predicted result have significantly lower chances of getting an apprenticeship. We also find evidence that the importance of hard-to-obtain information on ability is further revealed in the course of the apprenticeship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildung in Hessen 2013: Betriebliche Reaktionen auf Besetzungsprobleme: IAB-Betriebspanel-Report Hessen (2014)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2014): Ausbildung in Hessen 2013: Betriebliche Reaktionen auf Besetzungsprobleme. IAB-Betriebspanel-Report Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2014,02), Frankfurt am Main, 18 S.
Abstract
"Die demografische Entwicklung gilt als eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft. Erste Leitfrage ist hierbei, ob sich bereits heute anhand unterschiedlicher betrieblicher Kennziffern der Rückgang der Nachwuchskräfte und des Erwerbspersonenpotenzials in Hessen ablesen lässt. Hieran schließt sich unmittelbar die Frage an, inwiefern sich schon aktuell Verhaltensanpassungen bei den Betrieben zeigen, die im Zusammenhang mit einem solchen Rückgang stehen.
Im vorliegenden Report gehen wir der Frage nach, mit welchen Mitteln Betriebe auf den Rückgang des Ausbildungspotenzials reagieren können und inwiefern sie dies in Hessen auch bereits tun. Im Einzelnen betrachten wir hierfür
- die Kompromisse, die die Betriebe bei der Besetzung von Ausbildungsstellen eingingen,
- die Bereitschaft, auch leistungsschwächere Jugendliche bei der Ausbildung zu berücksichtigen,
- die betrieblichen Aktivitäten zur Unterstützung der Berufsorientierung sowie
- die Bereitschaft zur Übernahme erfolgreicher Ausbildungsabsolventen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Hessen 2013: Stand und Entwicklung: IAB-Betriebspanel-Report Hessen (2014)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2014): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2013: Stand und Entwicklung. IAB-Betriebspanel-Report Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2014,01), Frankfurt am Main, 14 S.
Abstract
"Der Report zu Stand und Entwicklung betrieblichen Ausbildungsverhaltens ist der erste aus der Befragungswelle 2013. Die Auswertungen basieren auf der Befragung von 989 Betrieben in Hessen. Die betriebliche Ausbildung ist eine zentrale Strategie zur Generierung eigener Arbeitskräfte; zugleich ist damit zu rechnen, dass die Rekrutierung geeigneter Bewerber in Zukunft für die Betriebe schwieriger wird, da die Zahl der Schulabsolventen zurückgehen und zudem weiterhin ein Trend zur Akademisierung der beruflichen Bildung zu verzeichnen ist.
Zentrale Frage des vorliegenden Reports ist, ob sich diese Verschiebung der Gewichte auf dem Ausbildungsmarkt in Hessen 2013 bereits beobachten ließ. Hierzu zeichnen wir die vergangene Entwicklung von zentralen Ausbildungsindikatoren nach, die sich in den Daten des IAB-Betriebspanels finden, und untersuchen strukturelle Differenzen. Im Einzelnen betrachten wir hierfür Stand und Entwicklung von
- der Ausbildungsbeteiligung und der Ausbildungsintensität der Betriebe,
- den angebotenen und besetzten Ausbildungsstellen,
- sowie den erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Schulabschluss, und jetzt?: Übergänge in Ausbildung und Beruf (2014)
Pfister, Jürgen;Zitatform
Pfister, Jürgen (2014): Schulabschluss, und jetzt? Übergänge in Ausbildung und Beruf. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 3, S. 222-241.
Abstract
"Die aktuelle lnklusionsdebatte in Deutschland ist noch weitgehend auf den allgemein-bildenden Schulbereich beschränkt. Der Autor untersucht, inwieweit die UN-Behindertenrechtskonvention im Bereich der beruflichen Bildung in Deutschland umgesetzt wird, welche Barrieren einer solchen Umsetzung entgegenstehen und welche Strategien zur Überwindung dieser Barrieren verfolgt werden sollten. Dazu werden die komplexen, sehr unterschiedlichen Übergangsformen der jährlich ca. so.000 Schulabgänger mit sonderpädagogischem Förderbedarf in das Berufsausbildungs- und Beschäftigungssystem transparent dargestellt, qualitativ analysiert und auf Basis des vorhandenen fragmentarischen Datenbestandes quantitativ dimensioniert. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass 'überwiegend öffentlich finanzierte' Ausbildungsangebote gegenwärtig unabdingbar sind, um die volle Teilhabe von behinderten Menschen im Berufsausbildungs- und Beschäftigungssystem zu ermöglichen. Er zeigt darüber hinaus auf wie diese Ausbildungsangebote 'inklusiver gestaltet' werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Probleme auf dem Ausbildungsmarkt: warum für Jugendliche mit Hauptschulabschluss der Einstieg so schwer ist (2014)
Zitatform
Protsch, Paula (2014): Probleme auf dem Ausbildungsmarkt. Warum für Jugendliche mit Hauptschulabschluss der Einstieg so schwer ist. (WZBrief Bildung 28), Berlin, 6 S.
Abstract
"Hauptschülerinnen und Hauptschüler finden immer schwerer in Berufe, die gute Erwerbsaussichten bieten. Eine große Hürde bilden die betrieblichen Auswahlverfahren. In der Schule unerkannte Potenziale kommen so auch auf dem Ausbildungsmarkt nicht zum Tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Explaining national differences in education-work transitions: twenty years of research on transition systems (2014)
Raffe, David;Zitatform
Raffe, David (2014): Explaining national differences in education-work transitions. Twenty years of research on transition systems. In: European Societies, Jg. 16, H. 2, S. 175-193. DOI:10.1080/14616696.2013.821619
Abstract
"In the 1980s and 1990s the study of education-work transitions took a comparative turn. Researchers sought to identify national differences in transition processes and outcomes and explain them in terms of institutional characteristics of national 'transition systems'. This was an ambitious aim because it required the study of transitions to develop as a field of 'macro' social-science research, while continuing also to use theories, techniques of analysis and data associated with 'micro' research. This paper reviews the progress of transition-system research over the past 20 years. It describes the development of the research field and how it has been shaped by its theoretical origins, the political context, the availability of data and the organisation of research. The research has made significant if uneven progress towards explaining national differences in transitions; its achievements appear more significant when viewed from a perspective which emphasises the case-oriented rather than variables-oriented aims of comparative research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wege in die berufliche Ausbildung: Ergebnisse der Verbleibsuntersuchung Jugendlicher und junger Erwachsener mit Migrationshintergrund in Sachsen (2014)
Röder, Anne; Hortsch, Hanno; Leidl, Lars;Zitatform
Röder, Anne, Lars Leidl & Hanno Hortsch (2014): Wege in die berufliche Ausbildung. Ergebnisse der Verbleibsuntersuchung Jugendlicher und junger Erwachsener mit Migrationshintergrund in Sachsen. Dresden: TUDpress, 105 S.
Abstract
"Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Übergänge von jungen Migrantinnen und Migranten in Ausbildung insgesamt zahlenmäßig geringer sind und deutlich länger dauern als bei jungen Menschen ohne Migrationshintergrund. Die vorliegende, durch die TU Dresden durchgeführte Verbleibsuntersuchung knüpft an bundesweite Übergangsstudien an und liefert einen Beitrag zur Erfassung der Situation arbeitsmarktbezogener Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Sachsen. Neben der Beschreibung von soziodemografischen, schulischen und sprachlichen Merkmalen der Befragten, gibt die Studie einen Einblick in Motivation und persönliche Einstellungen der Zielgruppe hinsichtlich ihres beruflichen Werdegangs. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen jedoch der Verbleib im Berufsbildungssystem sowie die Analyse einflussgebender Faktoren. Die Verbleibsuntersuchung wurde im Rahmen des XENOS-Projekts 'GE.W.IN.N.'. durch den Lehrstuhl für Didaktik des beruflichen Lernens am Institut für Berufspädagogik und Berufliche Didaktiken der TU Dresden durchgeführt und durch Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Übergänge wohin? Auswirkungen sinkender Schulabgängerzahlen auf die Berufswahl und Akzeptanz von Ausbildungsangeboten (2014)
Schier, Friedel; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Schier, Friedel & Joachim Gerd Ulrich (2014): Übergänge wohin? Auswirkungen sinkender Schulabgängerzahlen auf die Berufswahl und Akzeptanz von Ausbildungsangeboten. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 110, H. 3, S. 358-373.
Abstract
"2012 stieg die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze weiter an - obwohl es insgesamt weniger Lehrstellenangebote gegeben und sich die Marktlage für die Ausbildungsplatzanbieter rechnerisch sogar verbessert hatte. Zugleich gab es ungeachtet einer sinkenden Zahl ausbildungsinteressierter Jugendlicher mehr erfolglose Bewerber. Der Beitrag sucht unter Bezugnahme auf die Berufswahltheorie von Linda Gottfredson und auf die entscheidungstheoretischen Modelle von Hartmut Esser nach Antworten, warum es zu diesen scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen kommen konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Grundauswertung der BIBB/BAuA-Jugenderwerbstätigenbefragung: Forschung Projekt F 2275 (2014)
Zitatform
Schmiederer, Simon, Beate Weikert, Julia Rehling & Uta Wegewitz (2014): Grundauswertung der BIBB/BAuA-Jugenderwerbstätigenbefragung. Forschung Projekt F 2275. Dortmund, 57 S.
Abstract
"Die BIBB/BAuA Jugenderwerbstätigenbefragung (BB-JETB) wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) initiiert und erstmals durchgeführt. Die Querschnittserhebung untersucht Arbeitsbedingungen, Arbeitsanforderungen, Ressourcen und daraus resultierende Belastungen sowie die gesundheitliche Situation von jugendlichen Beschäftigten, Auszubildenden und Praktikanten in Deutschland. Ausschlaggebend für die Studie war, dass für jugendliche Beschäftigte keine zufriedenstellenden Erhebungsdaten bezüglich der angeführten Themenbereiche vorlagen.
Insgesamt wurden 3214 Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren, mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 10 Stunden, befragt. Computerunterstützte Telefon-Interviews (CATI) dienten als Befragungsmethode. Statistisch wurden für die Grundauswertung absolute und relative Häufigkeiten errechnet und ausschließlich gewichtete Daten verwendet.
Die Grundauswertung dient dazu, einen ersten Überblick über die erhobenen Befragungsdaten und -variablen zu geben, sowie Auswertungsmöglichkeiten des Datensatzes aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten: Studienberechtigte 2012 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss (2014)
Zitatform
Schneider, Heidrun & Barbara Franke (2014): Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten. Studienberechtigte 2012 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss. (Forum Hochschule 2014,06), Hannover, 196 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht beschäftigt sich mit dem Entscheidungsprozess über den nächsten nachschulischen Qualifizierungsschritt der Studienberechtigten von 2012. Die Ergebnisse dieses Berichtes basieren auf zwei vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (ehemals HIS-Institut für Hochschulforschung) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten standardisierten Befragungen der Studienberechtigten des Schulabschlussjahrganges 2012. Die Schüler(innen) wurden ein erstes Mal ein halbes Jahr vor dem Erwerb der Hochschulreife über ihre Ausbildungs- und Studienabsichten befragt. Ein halbes Jahr nach Schulabschluss wurden die Studienberechtigten im Dezember 2012 ein zweites Mal gebeten zu ihren Ausbildungs- und Studienentscheidungen Auskunft zu geben. Für den vorliegenden Bericht wurde eine auf Bundes- und Landesebene, sowie nach Geschlecht, Schulart und Art der Hochschulreife repräsentative Stichprobe von Personen befragt, die im Schuljahr 2011/12 zum ersten Befragungszeitpunkt an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, die fach- oder landesgebundene Fachhochschulreife angestrebt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of within country heterogeneity in vocational specificity on initial job matches and job status (2014)
Zitatform
Vogtenhuber, Stefan (2014): The impact of within country heterogeneity in vocational specificity on initial job matches and job status. In: Journal of vocational behavior, Jg. 85, H. 3, S. 374-384. DOI:10.1016/j.jvb.2014.08.012
Abstract
"This paper analyses the impact of vocational specificity on school-to-work transitions in terms of initial job mismatches and socioeconomic status at the individual level. Considering heterogeneity amongst the various qualifications in Austria, the study finds that the positive impact of specificity on initial labour market placement known from cross-country research also holds within the highly stratified Austrian system in which various vocational specialisations are provided at the upper secondary level. Independent of the level and field of the qualification obtained, vocational specificity facilitates initial labour market placement, resulting in a reduced mismatch risk and an increase in initial jobs status. In the course of subsequent labour market adjustments, however, holders of general qualifications attain higher status gains when changing jobs. Likewise, the overqualified can make up for a good part of their initial status penalty on labour market entrance through job changes. Implications for policy and practice are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Und dann bin ich auch noch Hauptschule gekommen...": über die identitären Folgen der Hauptschulzugehörigkeit (2014)
Zitatform
Völcker, Matthias (2014): "Und dann bin ich auch noch Hauptschule gekommen...". Über die identitären Folgen der Hauptschulzugehörigkeit. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 341 S.
Abstract
"Die Hauptschule bzw. die Hauptschulbildung befindet sich noch immer in einer tiefen Krise - und das trotz unzähliger Reformbemühungen vonseiten der Bildungspolitik und bereits erfolgter Nachrufe. In der Forschungsliteratur wird die Hauptschule mittlerweile als ein Ort beschrieben, an dem Chancenungleichheit sukzessive produziert und reproduziert wird. Darüber hinaus finden sich Beschreibungen und Begriffe für diese Schulform, in denen implizit immer eine soziale Abwertung zum Ausdruck gelangt, wenn etwa von 'Restschule', 'Verliererschule' oder gar von 'Verwahranstalten für die Hoffnungslosen' die Rede ist.
Matthias Völcker untersucht diese gesellschaftlich produzierte Verachtung und hinterfragt, wie die Schülerinnen und Schüler an Hauptschulen selbst mit dieser Stigmatisierung umgehen. Er befragte hierfür annähernd 1.300 Schülerinnen und Schüler und führte zahlreiche Gespräche, in denen die Schülerinnen und Schüler von ihren alltäglichen Erfahrungen und über das gesellschaftliche Bild einer entwerteten Schulform berichten. Es eröffnen sich damit Einblicke in einen Bildungsgang, der nicht nur gesellschaftlich weitgehend diskreditiert ist, sondern der gleichwohl diskreditierend wirkt und viele Benachteiligungen institutionell sogar noch verstärkt. Matthias Völcker zeigt sowohl theoretisch als auch empirisch, dass der Status 'Hauptschüler' für die Betroffenen einen deutlichen sozialen Makel darstellt: '[...] dann bin ich auch noch Hauptschule gekommen und dann wars ja ganz vorbei - dann war ich dumm.' (Karina, 16 Jahre)" (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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