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Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

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im Aspekt "Übergänge in Beschäftigung"
  • Literaturhinweis

    Labour market outcomes after vocational training in Germany: equal opportunities for migrants and natives? (2007)

    Burkert, Carola ; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Burkert, Carola & Holger Seibert (2007): Labour market outcomes after vocational training in Germany. Equal opportunities for migrants and natives? (IAB-Discussion Paper 31/2007), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "German in-firm vocational training combines training on the job and learning in vocational schools. The so called 'dual system' absorbs roughly two thirds of German school leavers every year. After between two and four years of standardized training, it provides them with a generally accepted qualification in a wide range of occupations. Using Spence's Signaling Theory, hypotheses are derived concerning different labour market outcomes of foreigners who successfully completed an in-firm vocational training course and their German counterparts. The integration potential of the dual system is tested empirically according to its risk factors unemployment, occupational mismatch and skill mismatch using longitudinal registration data (1977-2004). Different nationalities are compared with Germans with respect to their first employment after leaving the dual system. Today, most of the young migrants who go through the dual system are as successful on the labour market as Germans. In-firm vocational training apparently provides migrant youth with the skills and techniques necessary for a successful transition to the labour market. However, they have restricted transition chances due to having higher unemployment rates, occupational mismatch and skill mismatch. But even if we control for relevant variables that determine transition chances, restrictions at labour market entry still remain for individual nationalities: compared to Germans, migrant men and especially migrant women have a higher risk of unemployment and occupational mismatch." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ; Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Moderne Dienstleistungen und Integrationsangebote für Jugendliche oder neue Unübersichtlichkeit, Doppelstrukturen und Warteschleifen?: ein Überblick über die Situation von Jugendlichen im SGB II (2007)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2007): Moderne Dienstleistungen und Integrationsangebote für Jugendliche oder neue Unübersichtlichkeit, Doppelstrukturen und Warteschleifen? Ein Überblick über die Situation von Jugendlichen im SGB II. In: I. Kolf (Red.) & S. Gensler (Mitarb.) (2007): Jugendarbeitslosigkeit : Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern?, S. 7-9, 32-41.

    Abstract

    Dargestellt wird die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von SGB II-Jugendlichen im Zusammenhang mit der Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Jugendlicher insgesamt. Diese ist gekennzeichnet durch eine Stagnation der Bildungsexpansion seit Mitte der 1980er Jahre, einen Anteil von 9 Prozent aller Jugendlichen, die das Schulsystem ohne Abschluss verlassen sowie von 20 Prozent "kompetenzarmen" Jugendlichen mit elementaren Lese-, Rechtschreib- und Rechenmängeln (PISA-Studie). Die Schüler sind unzureichend über Arbeitsmarkt und Beruf informiert, und es fehlt eine systematische Debatte über geringer qualifizierte Jugendliche. Es folgen Befunde zur Struktur arbeitsloser Jugendlicher nach SGB II: Zurzeit sind ca. 1 Mio. Jugendliche im SGB II-Rechtskreis. Davon sind zwei Drittel nicht arbeitslos gemeldet. Diese Jugendlichen haben häufig keinen Schulabschluss, keine Berufsausbildung, sind Migranten und haben keine Berufserfahrung. Fazit: "Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung gestaltet sich insbesondere für leistungsschwächere Jugendliche zunehmend schwieriger. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit berufliche Abschlüsse zu erwerben, auch wenn berufliche Abschlüsse immer weniger hinreichend sind, um den Übergang in Beschäftigung zu garantieren. In hohem Umfang wird versucht, kritische Übergänge maßnahmebasiert abzufedern; vielfach wird dabei der Weg in Ausbildung oder Beschäftigung verlängert. Daraus ergeben sich mehrere Perspektiven: den Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss bzw. mit unzureichenden Kompetenzen deutlich reduzieren; für Jugendliche ausreichend Ausbildungsangebote bereitstellen; dazu ist auch über Alternativen zum dualen System nachzudenken; das Beschäftigungsangebot für Jugendliche erhöhen; das Maßnahmeangebot auf seine Wirksamkeit überprüfen und Maßnahmen gezielt einsetzen." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Analyse der KundInnengruppe Jugendliche mit Migrationshintergrund am Wiener AMS Jugendliche (2007)

    Dörflinger, Celine; Dorr, Andrea; Heckl, Eva;

    Zitatform

    Dörflinger, Celine, Andrea Dorr & Eva Heckl (2007): Analyse der KundInnengruppe Jugendliche mit Migrationshintergrund am Wiener AMS Jugendliche. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 64 S.

    Abstract

    "Auf Grund der besonders prekären Arbeitsmarktsituation von jugendlichen MigrantInnen und ihrer spezifischen Problemlagen, die in der wachsenden Bedeutung der Zielgruppe als KundInnen des AMS resultiert, wurde in der Wiener regionalen Geschäftsstelle Jugendliche das Projekt 'Managing Diversity im AMS Jugendliche' initiiert. Im Rahmen des Teilprojekts 'Analyse der KundInnengruppe Jugendliche mit Migrationshintergrund am Wiener AMS Jugendliche' wurde die KMU FORSCHUNG AUSTRIA beauftragt, die Beratungspraxis mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund, ihre Erwartungen und Wünsche an die Beratung sowie die Charakteristika und arbeitsmarktrelevante Parameter der Zielgruppe zu untersuchen. Operativ wurde ein Mix aus qualitativen (Dokumentenanalyse, teilnehmende Beobachtung, Befragung von BeraterInnen und ExpertInnen) und quantitativen Methoden (Sekundärstatistische Analyse, Primärerhebung) gewählt, wobei im Zentrum der Untersuchung die Befragung der Jugendlichen selbst stand. Ziel der Studie ist es, auf Grundlage der gewonnen Erkenntnisse und der formulierten Empfehlungen die Beratungs- und Betreuungsleistungen für die Zielgruppe zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergänge im Bildungswesen (2007)

    Eckert, Thomas ; Affeldt, Harald; Martinuzzi, Susanne; Neuenschwander, Markus ; Kuwan, Helmut; Abel, Jürgen; Bergmann, Pamela; Bayard, Sybille; Brüsemeister, Thomas; Niedlich, Sebastian; Eckert, Thomas ; Pfuhl, Nadja; Gnahs, Dieter; Reißig, Birgit; Henninger, Michael; Reupold, Andrea; Imdorf, Christian ; Schaffert, Sandra; Tippelt, Rudolf; Scherrer, Regina; Buchmann, Marlis ; Schmidt, Bernhard; Heinrich, Martin ; Schönfeld, Peter; Kussau, Jürgen; Schumann, Stephan; Gaupp, Nora; Skrobanek, Jan ; Brödel, Rainer; Strobel, Claudia; Hörmann, Christine; Tarnai, Christian;

    Zitatform

    Affeldt, Harald, Susanne Martinuzzi, Markus Neuenschwander, Helmut Kuwan, Jürgen Abel, Pamela Bergmann, Sybille Bayard, Thomas Brüsemeister, Sebastian Niedlich, Thomas Eckert, Nadja Pfuhl, Dieter Gnahs, Birgit Reißig, Michael Henninger, Andrea Reupold, Christian Imdorf, Sandra Schaffert, Rudolf Tippelt, Regina Scherrer, Marlis Buchmann, Bernhard Schmidt, Martin Heinrich, Peter Schönfeld, Jürgen Kussau, Stephan Schumann, Nora Gaupp, Jan Skrobanek, Rainer Brödel, Claudia Strobel, Christine Hörmann & Christian Tarnai (2007): Übergänge im Bildungswesen. Münster: Waxmann, 314 S.

    Abstract

    "Die in diesem Band zusammengestellten Beiträge sind aus Vorträgen entstanden, die auf der Münchener Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) im Herbst 2006 gehalten wurden. Sie eröffnen jeweils einen empirischen Zugang zu einem spezifischen Aspekt des Themas 'Übergänge im Bildungswesen' und setzen sich dabei mit aktuellen Projekten und Reformvorhaben auseinander." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswählen und ausgewählt werden: Integration und Ausschluss von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schule und Beruf (2007)

    Grunder, Hans-Ulrich; Mandach, Laura von;

    Zitatform

    Grunder, Hans-Ulrich & Laura von Mandach (Hrsg.) (2007): Auswählen und ausgewählt werden: Integration und Ausschluss von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schule und Beruf. Zürich: Seismo Verlag, 142 S.

    Abstract

    "Jede Gesellschaft ist gekennzeichnet von Prozessen der Integration und der Ausgrenzung. Die Unterscheidung, wer zur Gesellschaft und zu einer bestimmten Gruppe gehört und wer nicht, ist grundlegend für das gesellschaftliche Selbstverständnis. Das Nationale Forschungsprogramm 'Integration und Ausschluss' stellte für die Schweiz die Frage nach Entstehung, Durchsetzung und Aufrechterhaltung von Integrations- und Ausschlussmechanismen und beantwortete sie exemplarisch für mehrere gesellschaftliche Bereiche. In dieser Publikation präsentieren wir Studienergebnisse zu Mechanismen und Dynamiken, die während der Schulzeit, des Übergangs von der Schule zur Berufsausbildung und bei den ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt integrierend und ausschliessend wirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kulturelle Vielfalt unterstützt den Berufseinstieg junger Migranten (2007)

    Haas, Anette; Damelang, Andreas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Andreas Damelang (2007): Kulturelle Vielfalt unterstützt den Berufseinstieg junger Migranten. In: HWWI Update H. 7, S. 3.

    Abstract

    "Eine Ausbildung im dualen System galt viele Jahre als 'Jobgarantie'. Seit einiger Zeit ist in den meisten Regionen der Berufseinstieg deutlich schwieriger geworden. Für Ausländer ist das Arbeitslosigkeitsrisiko deutlich höher. In diesem Kontext untersucht eine neue Studie die Beschäftigungschancen im Anschluss an eine berufliche Ausbildung für verschiedene Migrantengruppen im Vergleich zu Deutschen. Besonderes Interesse gilt dem Einfluss 'kultureller Vielfalt' in einer Region auf den Berufseinstiegsprozess. (...) Zusammenfassend belegt die Analyse, dass eine hohe kulturelle Vielfalt der Arbeitskräfte den Berufseinstieg ausländischer Jugendlicher unterstützt. Generell sind die Integrationschancen in Süddeutschland besser, gleichwohl zeigt sich ein regional stark differenziertes Bild. Allgemein gilt, dass familiäre Kontakte bei der Jobsuche sehr hilfreich sind. Für ausländische Jugendliche belegt die Studie, dass interethnische Netzwerke, v .a. der Kontakt zu Einheimischen, von besonderer Bedeutung für den Arbeitsmarkteinstieg sind. Zudem erleichtert ein offenes Klima für Migranten in der Region die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Labour market entry of migrants in Germany: does cultural diversity matter? (2007)

    Haas, Anette; Damelang, Andreas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Andreas Damelang (2007): Labour market entry of migrants in Germany. Does cultural diversity matter? (IAB-Discussion Paper 18/2007), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    Der Beitrag analysiert den Arbeitsmarktzugang von jugendlichen Migranten in Deutschland nach Abschluss ihrer Lehrzeit. Dabei gilt das besondere Interesse der Auswirkung lokaler kultureller Verschiedenheit auf den erfolgreichen Start einer beruflichen Karriere. Der Fokus liegt auf einer Bevölkerungskohorte, die im Jahre 2000 ihre Lehre abgeschlossen hat; dabei wird zwischen Türken, Bürgern des früheren Jugoslawien, Migranten aus Ländern der EU15 und anderen Migranten unterschieden. Diese werden mit einer aus Deutschen bestehenden Referenzgruppe verglichen. Ein multinominales Probitmodell zeigt, dass für türkische Lehrlinge und für Lehrlinge der anderen Migrantengruppen eine signifikant niedrigere Wahrscheinlichkeit des Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt besteht, wohingegen sich Migranten aus den EU15 Ländern in dieser Hinsicht nicht von Deutschen unterscheiden. Um zusätzlich den Einfluss individueller, unternehmensbezogener und auch beruflicher Merkmale zu überprüfen, werden explizit regionale Faktoren in die Analyse einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Migranten umso leichter eine Anstellung finden, je höher der Level der kulturellen Verschiedenheit ist. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen, die die Bedeutung freundschaftlicher und familiärer Verbindungen betonen, kommt die Analyse zu dem Schluss, dass Netzwerke und Informationsflüsse, die nicht auf die jeweils eigene ethnische Gruppe beschränkt sind, die Wahrscheinlichkeit einen Job zu finden verbessern. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Labour market entry of migrants in Germany: does cultural diversity matter? (2007)

    Haas, Anette; Damelang, Andreas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Andreas Damelang (2007): Labour market entry of migrants in Germany. Does cultural diversity matter? (HWWI research paper 03-10), Hamburg, 40 S.

    Abstract

    Der Beitrag analysiert den Arbeitsmarktzugang von jugendlichen Migranten in Deutschland nach Abschluss ihrer Lehrzeit. Dabei gilt das besondere Interesse der Auswirkung lokaler kultureller Verschiedenheit auf den erfolgreichen Start einer beruflichen Karriere. Der Fokus liegt auf einer Bevölkerungskohorte, die im Jahre 2000 ihre Lehre abgeschlossen hat; dabei wird zwischen Türken, Bürgern des früheren Jugoslawien, Migranten aus Ländern der EU15 und anderen Migranten unterschieden. Diese werden mit einer aus Deutschen bestehenden Referenzgruppe verglichen. Ein multinominales Probitmodell zeigt, dass für türkische Lehrlinge und für Lehrlinge der anderen Migrantengruppen eine signifikant niedrigere Wahrscheinlichkeit des Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt besteht, wohingegen sich Migranten aus den EU15 Ländern in dieser Hinsicht nicht von Deutschen unterscheiden. Um zusätzlich den Einfluss individueller, unternehmensbezogener und auch beruflicher Merkmale zu überprüfen, werden explizit regionale Faktoren in die Analyse einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Migranten umso leichter eine Anstellung finden, je höher der Level der kulturellen Verschiedenheit ist. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen, die die Bedeutung freundschaftlicher und familiärer Verbindungen betonen, kommt die Analyse zu dem Schluss, dass Netzwerke und Informationsflüsse, die nicht auf die jeweils eigene ethnische Gruppe beschränkt sind, die Wahrscheinlichkeit einen Job zu finden verbessern. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Behinderungen beim Übergang von der Schule ins Erwerbsleben: Expertenbericht aus drei deutschsprachigen Ländern (2007)

    Hollenweger, Judith; Fasching, Helga ; Hübner, Peter; Hasemann, Klaus; Lischer, Emil; Felkendorff, Kai;

    Zitatform

    Hollenweger, Judith, Peter Hübner & Klaus Hasemann (Hrsg.) (2007): Behinderungen beim Übergang von der Schule ins Erwerbsleben. Expertenbericht aus drei deutschsprachigen Ländern. Zürich: Verlag Pestalozzianum, 155 S.

    Abstract

    "Das Buch untersucht in einem systematischen Vergleich die Praxis der drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz im Hinblick auf die Förderung Jugendlicher mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten. Erforscht werden dabei die Bereiche Arbeitsmarkt, Bildung und soziale Sicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Brandenburg und seine Jugend: Integrationspfade Brandenburger Jugendlicher in Beschäftigung (2007)

    Ketzmerick, Thomas; Wiener, Bettina; Meier, Heike;

    Zitatform

    Ketzmerick, Thomas, Heike Meier & Bettina Wiener (2007): Brandenburg und seine Jugend: Integrationspfade Brandenburger Jugendlicher in Beschäftigung. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2007-02), Halle, 82 S.

    Abstract

    Schon seit Jahren ist die Erwerbssituation von Jugendlichen in den neuen Bundesländern problematisch. Zur Ermittlung von Faktoren, die die Einmündung Jugendlicher in den ersten Arbeitsmarkt erschweren und behindern bzw. erleichtern und befördern, sowie zur Beobachtung ihrer erwerbsbiografischen Erfahrungen, wurde am Zentrum für Sozialforschung ein Jugend-Panel aufgebaut. Im Rahmen des Schwerpunkts 'Erfolgreiche Integrationspfade Brandenburger Jugendlicher in Beschäftigung' wurden u. a. folgende Fragestellungen untersucht: Welche Muster lassen sich beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf erkennen? Welche regionalen Faktoren spielen eine Rolle bei erfolgreichen Einstiegen ins Erwerbsleben? Welche individuellen Zukunftsperspektiven haben junge Leute, die den beruflichen Einstieg in Brandenburg geschafft haben? Wie steht es mit ihrer Mobilitätsbereitschaft? Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Gruppe der erfolgreichen Jugendlichen Brandenburgs, die bereits relativ stabile Erwerbsbiografien aufweisen, in der Mehrheit ihre Zukunftsaussichten recht optimistisch einschätzt und ihre Erwerbsaussichten für zukunftsträchtig und entwicklungsfähig hält. Es bleibt allerdings eine große Gruppe von Jugendlichen, der es schon über einen längeren Zeitraum nicht gelingt, die zweite Schwelle zu meistern. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass trotz eines relativ geringen Beschäftigungsangebotes in Brandenburg noch nicht so viele Jugendliche, wie beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern, ihren Heimatort verlassen haben, obwohl junge Brandenburger einer Abwanderung gegenüber überdurchschnittlich positiv eingestellt sind. Ausgehend von der hohen Heimatverbundenheit und dem ausgeprägten Rückkehrwunsch vieler Brandenburger Jugendlicher sind zielführende wirtschaftspolitische Anstrengungen, in deren Folge neue Arbeitsgelegenheiten entstehen und den Jugendlichen neue Perspektiven im Heimatbundesland eröffnet werden können, wünschenswert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Brandenburg und seine Jugend: Regionale Mobilität (2007)

    Ketzmerick, Thomas; Gotter, Christa; Meier, Heike; Wiener, Bettina;

    Zitatform

    Ketzmerick, Thomas, Heike Meier & Bettina Wiener (2007): Brandenburg und seine Jugend: Regionale Mobilität. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2007-01), Halle, 142 S.

    Abstract

    Die Abwanderung vieler Jugendlicher und Jungerwachsener stellt für die wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs ein gravierendes Problem dar. Gleiches gilt für die Einmündung Jugendlicher in das Ausbildungs- und Erwerbssystem. Dabei haben nicht nur die Jugendlichen ohne Schul- bzw. Berufsabschluss Integrationsschwierigkeiten. Im Rahmen des Projektes 'Zeitnahe und differenzierte Erfassung und Beschreibung von Mobilitätsprozessen und -verläufen am ostdeutschen Arbeitsmarkt' (ostmobil) wurde Jugendlichen ein eigenständiger Arbeitsschwerpunkt gewidmet und ein Jugendpanel aufgebaut mit dem Ziel, eine Datenbasis zu schaffen, mit deren Hilfe die Hindernisse und Probleme beim Berufseinstieg von Jugendlichen beschrieben und Ursachen und Folgen identifiziert werden können und die im Interesse der schnellen Nutzbarkeit der Daten für die Landespolitik ein hohes Maß an Flexibilität gewährleisten sollte. Die im Bericht vorgelegten Forschungsergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: Viele Brandenburger Jugendliche, die ihr Heimatbundesland verlassen haben, haben bessere Beschäftigungschancen. Dabei steigt der Anteil der Abgewanderten mit dem Qualifikationsabschluss. Die Mehrheit der Jugendlichen bleibt allerdings in Brandenburg. Auch unter ihnen sind die Abiturientenanteile weiterhin hoch. Betrachtet man die nach Brandenburg rückkehrenden Jugendlichen, so sind unter den Frauen anteilig weniger Abiturientinnen. Der Anteil der Abiturienten ist unter den rückkehrenden Männern genau so hoch wie unter den wegbleibenden. Die Beschäftigungsquoten der Rückkehrer sind nicht schlechter als die der Jugendlichen, die ihr Land nicht verlassen haben. Das bedeutet zum einen, dass viele schulisch gut qualifizierte Jugendliche in Brandenburg bleiben und ist zum anderen ein deutliches Indiz dafür, dass sich nicht nur die erfolglosen Jugendlichen zur Rückkehr in ihr Heimatbundesland entscheiden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit: Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern? (2007)

    Kolf, Ingo; Gensler, Stefanie;

    Zitatform

    (2007): Jugendarbeitslosigkeit. Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern? Berlin, 88 S.

    Abstract

    "Der Reader dokumentiert einen gemeinsam von Friedrich-Ebert-Stiftung und DGB Bundesvorstand durchgeführten Expertenworkshop am 20. November 2006 in Berlin.
    Der Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf gestaltet sich insbesondere für leistungsschwächere Jugendliche zunehmend schwieriger. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit von schulischen und beruflichen Abschlüssen, obwohl sie in zunehmendem Maße keine hinreichende Bedingung mehr dafür darstellen, Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Der Großteil gerade der sozial benachteiligten Jugendlichen befindet sich seit Einführung von Hartz IV im Januar 2005 im SGB II-Rechtskreis. Dort werden sie in einer der Organisationsformen (ARGE, Optionskommune als alleiniger SGB II-Träger oder getrennte Aufgabenwahrnehmung zwischen BA und Kommune) betreut. Gerade bei Jugendlichen gibt es durch vielfache Schnittstellen zwischen den für verschiedene Leistungen zuständigen Behörden (z. B. auch zur Jugendberufshilfe und zur Jugendsozialarbeit) große örtliche Unterschiede in der Betreuung und Eingliederung arbeitsloser Jugendlicher. Vor diesem Hintergrund stellte der Workshop 'Jugendliche und Hartz IV: Was macht das Fördern?' die Fragen, wie die praktische Arbeit mit Jugendlichen unter 25 im SGB II vor Ort aussieht und welche Verbesserungen sowohl auf der Ebene des Verwaltungshandelns als auch im Gesetz notwendig sein könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrantenjugendliche auf dem Weg von der Schule ins Arbeitsleben: AussiedlerInnen, Jugendliche türkischer sowie Jugendliche deutscher Herkunft im Vergleich (2007)

    Lex, Tilly;

    Zitatform

    Lex, Tilly (2007): Migrantenjugendliche auf dem Weg von der Schule ins Arbeitsleben. AussiedlerInnen, Jugendliche türkischer sowie Jugendliche deutscher Herkunft im Vergleich. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 1, S. 30-40.

    Abstract

    Der Beitrag erläutert Untersuchungsdesign und erste Ergebnisse einer vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführten und auf sechs Jahre (Beginn 2004) angelegten Längsschnittuntersuchung (DJI-Übergangspanel) zum Übergang von Jugendlichen aus der Schule ins Arbeitsleben, deren leitende Fragstellungen lauteten: Wie verlaufen die Wege von Jugendlichen mit Migrationshintergrund von der Schule in die Arbeitswelt? Können diese Jugendlichen die Förderangebote des Übergangssystems nutzen? Welche dieser Wege sind unter welchen Rahmenbedingungen für welche Jugendlichen mit Risiken einer beruflichen und sozialen Ausgrenzung verbunden? Die Ergebnisse der ersten zwei Übergangsjahre von 2004 bis 2006 zeigen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund, stärker noch als Jugendliche deutscher Herkunft, zwischen allgemein bildender Schule und regulärer Berufsausbildung auf Angebote des Übergangssystems verwiesen werden. Jugendliche mit Hauptschulbildung versuchen mehrheitlich, angesichts ungünstiger Rahmenbedingungen im Übergangssystem Chancen zu optimieren und über Bildung und Qualifizierung den Weg ins Erwerbssystem zu finden. Allerdings bildet sich auch eine zunächst nur kleine Gruppe von Jugendlichen heraus, die aus dem Bildungs- und Ausbildungssystem herausfallen. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob sich die Strategie des 'Chancen Optimierens' bewährt und für welche Jugendlichen an welchen 'Kreuzungen' oder 'Weichen' des Bildungs- und Ausbildungssystems eine besondere Unterstützung notwendig ist, um die Risiken des Rückzugs und der Ausgrenzung zu verringern. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jung, dynamisch, arbeitslos?: Beiträge zur Fachtagung "Neue Ansätze in der Berufsorientierung und -ausbildung benachteiligter junger Menschen" vom 18. Juni 2006 in Wien (2007)

    Mosberger, Brigitte; Thienel, Andreas; Dominkovits, Peter; Sturm, René; Gregoritsch, Petra; Kreiml, Thomas; Dornmayr, Helmut;

    Zitatform

    Mosberger, Brigitte & René Sturm (Hrsg.) Thienel, Andreas, Peter Dominkovits, Petra Gregoritsch, Thomas Kreiml & Helmut Dornmayr (sonst. bet. Pers.) (2007): Jung, dynamisch, arbeitslos? Beiträge zur Fachtagung "Neue Ansätze in der Berufsorientierung und -ausbildung benachteiligter junger Menschen" vom 18. Juni 2006 in Wien. (AMS report 59), Wien, 44 S.

    Abstract

    "Der AMS report beinhaltet verschiedene Beiträge anläßlich der von der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich, der Caritas Österreich und dem Institut abif -Analyse, Beratung und interdisziplinäre Forschung veranstalteten Fachtagung 'Neue Ansätze in der Berufsorientierung und -ausbildung benachteiligter junger Menschen' vom 18. Juni 2006 in Wien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie Schule und Familie die Berufswahl beeinflussen: ausgewählte Ergebnisse des FASE-B-Projekts (2007)

    Neuenschwander, Markus P. ;

    Zitatform

    Neuenschwander, Markus P. (2007): Wie Schule und Familie die Berufswahl beeinflussen. Ausgewählte Ergebnisse des FASE-B-Projekts. In: Panorama. Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt, Jg. 21, H. 4, S. 29-31.

    Abstract

    Der Beitrag berichtet über das Forschungsprojekt Familie-Schule-Beruf (FASE B), das am Jacobs Center for Productive Youth Development an der Universität Zürich durchgeführt wird und Bedingungen und Wirkungen des Übergangs von der Schule ins Erwerbsleben untersucht. Es fragt unter anderem: Wie können Eltern zu guten Kompetenzen und Leistungen ihrer Kinder beitragen? Welche schulischen und familiären Bedingungen sind für die Bewältigung des Übergangs in die Berufsbildung und in das Erwerbsleben wichtig und welche Wechselwirkungen haben schulische und familiäre Situation. Die Analysen der Studie zeigen, dass der erfolgreiche Übergang in die Berufsbildung zwar in erster Linie von aktiven Jugendlichen, deren Einstellungen, Interessen und Leistungen abhängt, dass aber auch die Signalwirkung von Schultyp und Noten sowie die familiäre Unterstützung den Verlauf und den Erfolg des Berufswahlprozesses wesentlich beeinflussen. Dabei spielen Eltern im Hintergrund eine vielfältige Rolle, indem sie ihre Kinder im Berufswahlprozess emotional unterstützen, ihnen sachlich helfen und Vorbild sind. Voraussetzung eines erfolgreichen Übergangs in die Berufsbildung ist demnach eine Kombination verschiedener Faktoren: früh entwickelte klare berufliche Fähigkeitseinschätzungen und Interessen, positive Attribute mit hoher Signalwirkung (Schulabschluss, Name, Nationalität, Geschlecht, Kleidung, Bewerbungsschreiben, soziale Kompetenz) sowie ein wohlwollendes, förderndes familiäres Umfeld. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Übergänge in Arbeit: Kompetenzentwicklung, Aneignung und Bewältigung in der entgrenzten Arbeitsgesellschaft (2007)

    Oehme, Andreas;

    Zitatform

    Oehme, Andreas (2007): Übergänge in Arbeit. Kompetenzentwicklung, Aneignung und Bewältigung in der entgrenzten Arbeitsgesellschaft. (Soziale Arbeit Aktuell 8), Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 183 S.

    Abstract

    "Übergänge in Arbeit vollziehen sich nach unserer Vorstellung entlang der institutionell vorgezeichneten Bildungswege, die das Bildungs- und Ausbildungssystem bereitstellt. Mit dem Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft und einem verschärften Kapitalismus verändert sich jedoch die gesamte Bildungs- und Arbeitswelt grundlegend. Die institutionellen Schienenstränge führen heute nur noch bedingt in Arbeit, die Übergänge werden vielfach brüchig und prekär. Wie bewältigen aber unter diesen Bedingungen junge Erwachsene Übergänge, wo lernen sie, was für ihren Übergang in Arbeit bedeutsam ist? Welcher Logik folgen ihre Lernprozesse, wenn es nicht die der institutionellen Schienenstränge ist? Welche Rahmenbedingungen fördern Kompetenzentwicklungsprozesse? Und wie lassen sich die Strukturen beschreiben, in denen sich Übergänge vollziehen, wenn diese Strukturen nicht mehr ohne weiteres mit dem institutionellen Bildungs- und Beschäftigungssystem gleichzusetzen sind? Die Studie ging diesen Fragen nach, indem sie mit Hilfe qualitativer Methoden die Lern- und Tätigkeitsverläufe von jungen Erwachsenen aus ihrer subjektiven Perspektive rekonstruierte. Sie wirft nicht nur einen umfassenden Blick auf die heutige Übergangsproblematik, sondern kann auch als Beispiel für Studierende zum Verfassen einer qualitativ-empirischen Arbeit gelesen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chance auf Zukunft? Berufliche Selbständigkeit als Option für Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit in der BRD (2007)

    Pahle-Franzen, Ulrike;

    Zitatform

    Pahle-Franzen, Ulrike (2007): Chance auf Zukunft? Berufliche Selbständigkeit als Option für Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit in der BRD. Göttingen: Cuvillier, 118 S.

    Abstract

    "Trotz einer immer stärkeren Bedeutung des Berufes für die gesellschaftliche Teilhabe nehmen vor allem Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund immer weniger an der traditionellen Berufsausbildung im Dualen System in der BRD teil. Auf dem Ausbildungsstellenmarkt selbst haben sie eine Sonderstellung: Ihre Kompetenzen werden vielfach als defizitär wahrgenommen, wobei sich die Frage stellt, ob diese eindimensionale Sicht gerechtfertigt ist. Genau an diesem Punkt setzt die Forschung der Autorin ein: Sie betrachtet das Handeln und Verhalten der postmodernen Jugendlichen, die zwischen zwei Kulturen heranwachsen, unter dem Blickwinkel des pädagogischen Konzepts des sozialen Raums. Von der sozioökonomischen Situation in der Türkei seit den 1960er Jahren ausgehend zeigt sie auf, wie sich im Heimatland die soziale Lage bis heute entwickelt hat und sucht nach möglichen Erklärungen für den vor allem in den letzten Jahren auffallend häufigen Schritt in die Selbstständigkeit. Zuletzt stellt sie verschiedene institutionelle Unterstützungsprogramme und Förderleistungen vor, die den Existenzgründern angeboten werden, und bietet Handlungsempfehlungen an, die vor allem für interessiertes Fachpublikum, betriebliche und außerbetriebliche pädagogische Fachleute, interkulturell involvierte Institutionen sowie kommunale Trägerschaften einen hohen Grad an Innovation darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Activating the disadvantaged: Variations in addressing youth transitions across Europe (2007)

    Pohl, Axel; Walther, Andreas ;

    Zitatform

    Pohl, Axel & Andreas Walther (2007): Activating the disadvantaged: Variations in addressing youth transitions across Europe. In: International Journal of Lifelong Education, Jg. 26, H. 5, S. 533-553. DOI:10.1080/02601370701559631

    Abstract

    "The term activation refers to a shift in social policies, through which individuals are given more responsibility for their own social inclusion. This article provides a comparative analysis of the different ways in which EU member states interpret and implement the concept of activation by addressing the transitions of disadvantaged young people from school to work. It draws on the findings of an EU-funded 'Thematic Study on Policy Measures for Disadvantaged Youth', which was carried out in 13 EU member states and accession countries. The methodology of the study consisted of literature reviews, secondary analysis of harmonized European and national surveys and statistics and focus group discussions with national and European experts. The analysis does not only distinguish between different models of activation but also discusses the different objectives and outcomes of these models. Differences are discussed against the background of a model of transition regimes, which provides insights into the relationship between path dependency and policy change. Through the analysis it is also possible to specify whether activation implies adaptation to mechanisms of selection in education, training and the labour market, or whether it increases young people's potential to take action in shaping their own biographies (i.e. through participation and lifelong learning)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The changing nature of the school-to-work transition process in OECD countries (2007)

    Quintini, Glenda; Martin, Sebastien; Martin, John P.;

    Zitatform

    Quintini, Glenda, John P. Martin & Sebastien Martin (2007): The changing nature of the school-to-work transition process in OECD countries. (IZA discussion paper 2582), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "Despite the fact that today's young cohorts are smaller in number and better educated than their older counterparts, high youth unemployment remains a serious problem in many OECD countries. This reflects a variety of factors, including the relatively high proportion of young people leaving school without a basic education qualification, the fact that skills acquired in initial education are not always well adapted to labour market requirements, as well as general labour market conditions and problems in the functioning of labour markets. The paper highlights the contrasting trends in youth labour market performance over the past decade using a wide range of indicators. It also presents new evidence on i) the length of transitions from school to work; and ii) the degree to which temporary jobs serve as either traps for young people or stepping-stones to good careers. In addition, the paper reviews some recent policy innovations to improve youth employment prospects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt: eine Analyse von Beständen und Bewegungen (2007)

    Rothe, Thomas ; Tinter, Stefanie;

    Zitatform

    Rothe, Thomas & Stefanie Tinter (2007): Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt. Eine Analyse von Beständen und Bewegungen. (IAB-Forschungsbericht 04/2007), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Jugendliche sind auf dem Weg ins Erwerbsleben mit einer Reihe von Arbeitsmarktübergängen konfrontiert. Der Arbeitsmarkt für Jugendliche ist durch zahlreiche Arbeitslosigkeitsphasen mit vergleichsweise kurzen Dauern und einer Vielzahl arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geprägt. Um die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit für die betroffenen Jugendlichen sowie für die gesamte Gesellschaft möglichst gering zu halten, lässt sich an den Arbeitsmarktübergängen ansetzen. Wie hohe und tendenziell steigende Arbeitslosenquoten und Maßzahlen zur Betroffenheit belegen, bereiten diese Übergänge vielen Jugendlichen Schwierigkeiten. Andererseits bieten Arbeitsmarktübergänge nicht nur Risiken, sondern auch Chancen, die es zu nutzen gilt. Eine vergleichende Analyse der Bestände und Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt zeigt für Jugendliche eine wesentlich höhere Arbeitslosendynamik und eine bedeutend geringere Beschäftigungsstabilität als unter den übrigen Erwerbspersonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Erwachsene zwischen Sozialhilfe und Arbeitsmarkt: biografische Bewältigung von diskontinuierlichen Bildungs- und Erwerbsverläufen (2007)

    Schaffner, Dorothee;

    Zitatform

    Schaffner, Dorothee (2007): Junge Erwachsene zwischen Sozialhilfe und Arbeitsmarkt. Biografische Bewältigung von diskontinuierlichen Bildungs- und Erwerbsverläufen. Bern: Hep, 372 S.

    Abstract

    "Arbeitslose Jugendliche, Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Anschlusslösung und eine wachsende Zahl von jungen Erwachsenen, die Sozialhilfe beziehen: Auch in der Schweiz haben Jugendliche heute zunehmend Schwierigkeiten bei der beruflichen Integration. Was führt dazu, dass Jugendliche die berufliche Ausbildung und Arbeitsmarktintegration verpassen? Wie gelingt es ihnen, die Herausforderungen zu bewältigen, und was lernen sie dabei? Das sind die Fragen, die in dieser Studie anhand der Bildungs- und Erwerbsbiografien von zwanzig jungen Sozialhilfebeziehenden untersucht werden. Das Buch liefert wichtige Hinweise zu den Bewältigungsproblemen und -leistungen der jungen Erwachsenen. Die Autorin zeigt, wie die mangelnde Passung zwischen objektiven Strukturen und subjektivem Handeln diskontinuierliche Verläufe begünstigt und zum 'Verweilen' der jungen Erwachsenen in der Sozialhilfe beträgt. Nicht zuletzt liefert ihre Studie auch Erkenntnisse zu biografischem Lernen und Wandlungsprozessen und zu den Bedingungen der Nachqualifikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verbesserung der Qualifizierungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch lokale Netzwerke: Auswertung von zehn Fallstudien (2007)

    Schaub, Günther;

    Zitatform

    Schaub, Günther (2007): Verbesserung der Qualifizierungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch lokale Netzwerke. Auswertung von zehn Fallstudien. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge in Arbeit" am Deutschen Jugendinstitut e.V. Wissenschaftliche Texte 2007,03), 112 S.

    Abstract

    Der Forschungsschwerpunkt 'Übergänge in Arbeit' des Deutschen Jugendinstituts hat im Jahr 2006 im Auftrag der Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (IBQM) beim Bundesinstitut für Berufbildung in zehn Fallstudien den Beitrag Beruflicher Qualifizierungsnetzwerke (BQN) zur Verbesserung der Qualifizierungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Veröffentlichung legt die Auswertung dieser Fallstudien vor. Ziele der zehn lokalen und regionalen Beruflichen Qualifizierungs-Netzwerke (BQN) waren: a) die Förderung der Selbstkompetenz der Jugendlichen und ihrer Angehörigen (Individualisierung, Bildungswege, Empowerment); b) die Sensibilisierung/Weiterbildung der Akteure des Handlungsfeldes im Hinblick auf die Berücksichtigung der Potenziale/ Kompetenzen der Jugendlichen; c) Strukturelle Veränderung durch Stiftung von Kooperationsbeziehungen zwischen unterschiedlichen Institutionen. Die zehn BQN verteilten sich auf sieben Bundesländer (Baden-Württemberg: Ulm, Stuttgart; Bayern: Nürnberg; Rheinland-Pfalz: Mainz / Ludwigshafen; NRW: Essen, Emscher-Lippe / Gelsenkirchen, Ostwestfalen-Lippe / Bielefeld; Berlin; Mecklenburg-Vorpommern: Rostock; Sachsen: Sächsische Schweiz / Pirna) mit sehr unterschiedlichen ökonomischen und historischen Rahmenbedingungen und Bevölkerungsstrukturen. In den BQN wurden in operativen Teilnetzwerken Projekte in fünf Handlungsfeldern durchgeführt:: 1. Übergang Schule - Ausbildung - Beruf; 2. Akquisition von Ausbildungsplätzen; 3. Berufsbildungsförderungspolitik für Migrantinnen und Migranten auf lokaler und regionaler Ebene; 4. Bildungs-, Hochschul-, Weiterbildungs- und Forschungspolitik; 5. Öffentlichkeitsarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Frühe Flexibilisierung? Regionale Mobilität nach der Lehrausbildung in Deutschland zwischen 1977 und 2004 (2007)

    Seibert, Holger;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2007): Frühe Flexibilisierung? Regionale Mobilität nach der Lehrausbildung in Deutschland zwischen 1977 und 2004. (IAB-Discussion Paper 09/2007), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird untersucht, ob und inwieweit regionale Mobilität nach der Lehrausbildung im Zeitverlauf (1977-2004) zugenommen hat. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Bedeutung regionale Mobilität für die berufliche Kontinuität am Übergang von der Ausbildung in die Beschäftigung hat. Kann sie dazu beitragen, Berufswechsel und damit eine Entwertung der erworbenen Qualifikationen zu verhindern? Hat regionale Mobilität in diesem Sinne als Strategie zur Sicherung der Berufseinstiegschancen von Ausbildungsabsolventen über die Zeit an Bedeutung gewonnen? Die Berufseinstiegsanalysen, die in dieser Untersuchung mit Hilfe der Beschäftigten- und Leistungsempfängerhistorik des IAB durchgeführt werden, zeigen, dass regionale Mobilität durchaus strategisch eingesetzt werden kann, wenn es darum geht, eine Tätigkeit im erlernten Beruf zu erlangen. Zwar ist im Zeitverlauf keine Zunahme der Bedeutung der regionalen Mobilität für Ausbildungsabsolventen zu beobachten. Auch senkt regionale Mobilität die Berufwechselwahrscheinlichkeit nur in begrenztem Umfang. Dennoch führt sie insgesamt zu einem erkennbar besseren Fit zwischen erlerntem und ausgeübten Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Schlechte Chancen in schlechten Zeiten?: ethnische Unterschiede bei den Berufseinstiegschancen von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland zwischen 1977 und 2004 (2007)

    Seibert, Holger;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2007): Schlechte Chancen in schlechten Zeiten? Ethnische Unterschiede bei den Berufseinstiegschancen von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland zwischen 1977 und 2004. In: J. Mansel & H. Kahlert (Hrsg.) (2007): Arbeit und Identität im Jugendalter : die Auswirkungen der gesellschaftlichen Strukturkrise auf Sozialisation, S. 113-132.

    Abstract

    Neben Jugendlichen, die in sozial unterprivilegierten Familien aufwachsen, gehören insbesondere Migrantenjugendliche zu den traditionell beim Eintritt in das Erwerbsleben benachteiligten Jugendlichen. Ein Grund ist, dass auch die Herkunftsfamilien dieser Jugendlichen meist am unteren sozialen Rand innerhalb der Hierarchie der Gesellschaft angesiedelt sind. Der Beitrag arbeitet aber heraus, dass bei den Nachkommen von Zuwanderern weitere Faktoren zum Tragen kommen. Die Berufseinstiege von ausländischen und deutschen Ausbildungsabsolventen, die zwischen 1977 und 2004 nach einer betrieblichen Ausbildung die zweite Schwelle überwunden haben, wurden unter der Fragestellung analysiert, inwieweit ausländische Absolventen vergleichbare Arbeitsmarktchancen wie deutsche Absolventen besitzen. Es zeigt sich, dass auch jene Migrantenjugendlichen, die eine berufliche Ausbildungsmaßnahme erfolgreich abschließen konnten und sich damit auf dem Arbeitsmarkt bewährt haben, nicht nur in Krisenzeiten damit rechnen müssen, dass sie im Anschluss an die Berufsausbildung im Vergleich zu den deutschen Jugendlichen überproportional häufig nicht im erlernten Beruf tätig sein können und/oder unterqualifiziert beschäftigt werden. Der Autor erhebt die Forderung, dieser Entwicklung entschieden gegenzusteuern, damit sich das duale System für ausländische Jugendliche nicht weiter schließt und damit einer der zielführenden Integrationswege zunehmend verbaut wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Youth and work: the case of Germany (2007)

    Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Stettes, Oliver (2007): Youth and work. The case of Germany. (EIRO-comparative studies 01/2007), Köln, 16 S.

    Abstract

    Die Rolle, die junge Leute in Zukunft in Europa spielen werden und insbesondere die Beschäftigung und Qualifizierung Jugendlicher sind wichtige Themen sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene. Europäische Statistiken zeigen, dass der Übergang in den Arbeitsmarkt für junge Leute überall schwierig ist. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen liegt bei 18 Prozent, die der über 25-Jährigen bei 7,7 Prozent. Die Studie gibt einen Überblick über die Situation für Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland und beschreibt die rechtlichen Rahmenbedingungen, nationale Programme zur Beschäftigung Jugendlicher, das duale System der beruflichen Bildung als Weg in Beschäftigung, öffentliche Beschäftigungsförderungsmaßnahmen, den Ausbildungspakt und die Rolle und Haltungen der Sozialpartner zum Problem der Jugendarbeitslosigkeit. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere niedrig qualifizierte Jugendliche schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, und dass daher der beruflichen Bildung eine zentrale Bedeutung zukommt. Bislang hat das duale System verhindert, dass in der Bundesrepublik Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit auf das europäische Niveau stieg. Um dies weiterhin sicherzustellen, werden mehr betriebliche Ausbildungsplätze gefordert, was die Zustimmung der Sozialpartner zu flexiblen Ausbildungsvergütungen voraussetzt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung als neues Paradigma der Lebenslaufpolitik in Europa: Varianten aktiver Arbeitsmarktpolitik und ihre biographische Relevanz für junge Erwachsene (2007)

    Walther, Andreas ;

    Zitatform

    Walther, Andreas (2007): Aktivierung als neues Paradigma der Lebenslaufpolitik in Europa. Varianten aktiver Arbeitsmarktpolitik und ihre biographische Relevanz für junge Erwachsene. In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, Jg. 2, H. 4, S. 391-404.

    Abstract

    "Unter dem Stichwort 'Jugend als Ressource' hat europäische Jugendpolitik in den letzten Jahren die Entstandardisierung und Individualisierung der Übergänge Jugendlicher zum Erwachsensein zur Kenntnis genommen. Zwei zentrale jugendpolitische Prinzipien sind Partizipation und Aktivierung. Auf der Grundlage zweier europäisch-vergleichender empirischer Studien untersucht der Beitrag zum einen, wie das Verhältnis von Aktivierung und Partizipation in unterschiedlichen europäischen Kontexten interpretiert und konkret umgesetzt wird. Zum anderen wird anhand dreier deutscher Fallbeispiele illustriert, welche biographischen Konsequenzen unterschiedliche Interpretationen des Aktivierungsdiskurses für junge Frauen und Männer im Übergang haben können. In Bezug auf die Jugend- und Übergangsforschung unterstützt die international vergleichende Perspektive eine subjektorientierte Forschungsperspektive, indem sie institutionelle Maßstäbe des Gelingens oder Scheiterns von Übergängen relativiert. Für die Übergangspolitik lassen sich dagegen Faktoren benennen, die ein aktives Übergangshandeln der Subjekte ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Von der Ausbildung in die Arbeitswelt: können wir den (schwierigen) Übergang für Europas Jugend erleichtern? (2007)

    Zitatform

    (2007): Von der Ausbildung in die Arbeitswelt. Können wir den (schwierigen) Übergang für Europas Jugend erleichtern? (Adecco Institute white paper 02), London, 25 S.

    Abstract

    "Dieses Weissbuch untersucht die Herausforderungen der Europäischen Union bei der Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Eine um das doppelte höhere Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zur Gesamtarbeitslosigkeit stellt für Europa ein ernstzunehmendes Problem dar. Selbst in Ländern, in denen die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen insgesamt gesenkt werden konnte, bestehen regionale Unterschiede, und die Integration von Migranten der 2. Generation ist ein ebenso dringliches Problem wie die Integration von Greencard-Besitzern. Wie die Studie zeigt, besteht kein Zusammenhang zwischen den Arbeitsmöglichkeiten für ältere und junge Arbeitskräfte. Argumente für und gegen einen Mindestlohn spielen eine nur untergeordnete Rolle. Um einen möglichst reibungslosen und raschen Übergang der jungen Generation in die Arbeitswelt zu gewährleisten, muss eine beträchtliche Anzahl von neuen Arbeitsplätzen geschaffen werden. Gelingt dies nicht, wird der Mangel an Arbeitserfahrung den Übergang weiterhin erschweren. Wirtschaftliches Wachstum hat einen wesentlich grösseren Einfluss auf die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen als auf die Arbeitslosigkeit insgesamt. Während die Schaffung von Netto-Arbeitsplätzen für eine erfolgreiche Integration von zentraler Bedeutung ist, spielt besonders die Ausbildung eine wesentliche Rolle. Ein Bildungswesen mit niedrigem Bildungsanspruch ist nicht in der Lage, eine ausreichende Anzahl an Fachkräften für unsere wissensbasierte Gesellschaft zu schaffen. Länder, die sich ausschliesslich auf das Erreichen von Mindest-Bildungsstandards konzentrieren, laufen Gefahr, nicht genügend Arbeitsplätze für ihre Akademiker bereitstellen zu können. Ausbildungssysteme mit Schwerpunkt auf Lehrberufen sind nur für diejenigen von Vorteil, die erfolgreich eine Lehre abschliessen. Mit dem Ende des Arbeitsplatzes auf Lebenszeit sind junge Menschen gefordert, ihren eigene Beschäftigungsfähigkeit laufend zu steigern und sich Fähigkeiten anzueignen, die es ihnen ermöglichen, unter unterschiedlichen Arbeitsvoraussetzungen in Europa erfolgreich konkurrieren zu können. Auf den Einzelnen bezogen sind die ständige Verbesserung von Fähigkeiten und die laufende Steigerung des Wissen die besten Garanten für einen erfolgreichen Übergang in die Arbeitswelt und für ein (zunehmend) längeres Arbeitsleben. Dagegen kann Arbeitslosigkeit direkt nach Verlassen der Schule oder Abschluss der Ausbildung die Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen dauerhaft schädigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transferkonzept (2007)

    Zitatform

    (2007): Transferkonzept. (BQF-newsletter 11/2007), 20 S.

    Abstract

    Aufbauend auf den Ergebnissen des Programms 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf' (BQF-Programm), der Arbeit der Entwicklungsplattformen und den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung/Evaluation rundet eine Transferphase das Programm ab. Durch gezielte Transfermaßnahmen werden die Verbreitung und strukturelle Verankerung transferfähiger und transferwürdiger Programmergebnisse unterstützt. Die Aktivitäten im Rahmen der Transferphase sind ein Zwischenschritt hin zu einer Gesamtstrategie von angestrebten Strukturverbesserungen der beruflichen Benachteiligtenförderung. Die Aktivitäten des Transfers definieren sich durch die Aufgaben an der Schnittstelle zwischen den Programmergebnissen und dem Bedarf im Handlungsfeld. Sie können differenziert werden in: Sammlung von Produkten; Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen aus den Erfahrungen und Ergebnissen des Programms; Sichtung und Verdichtung von Themen mit zentraler Bedeutung; Identifizierung von Good-Practice; adressatengerechte, nutzerorientierte Aufbereitung von Ergebnissen; Präsentation von Ergebnissen, Dokumentation; Lieferung von Beiträgen für die Weiterentwicklung der Benachteiligtenförderung. Es wurden vier Transferplattformen entwickelt: 1. 'Ausbildungs- und Qualifizierungspotenziale von Betrieben stärker integrieren!'; 2. 'Berufsorientierung frühzeitig beginnen, schulische Berufsvorbereitung arbeitsweltbezogen gestalten!'; 3. 'Individuelle Wege durch spezifische Förderangebote eröffnen!'; 4. 'Regionales Übergangsmanagement mit neuen Instrumenten stärken!'. Aufgabe der vier Transferplattformen ist es, als 'Ideengeber der Transferphase' zu fungieren. Die vier Bereiche werden anhand ausgewählter Vorhaben vorgestellt. Eine zentrale Transferstelle zur Koordination der Transferaktivitäten wurde beim Good-Practice-Center (GPC) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eingerichtet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Schule und Arbeitswelt - Regionale Konzepte zur Unterstützung der beruflichen Integration junger Menschen: Dokumentation der Fachtagung am 12./13. Juni 2007 im AWO-Tagungszentrum Haus Humboldtstein (2007)

    Abstract

    "Der erfolgreiche Übergang von der Schule in den Beruf ist ein wichtiger Schritt für junge Menschen auf ihrem Weg ins Arbeitsleben. Jugendliche mit schlechteren Startchancen benötigen dabei besondere Unterstützung. Hier liegt eine Chance für die regionale bzw. lokale Ebene, die im Interesse der betroffenen jungen Menschen genutzt werden sollte. Dazu bedarf es einer engen Abstimmung und Kooperation der beteiligten Akteure vor Ort, v. a. der Schulen, der öffentlichen und freien Jugendhilfe, der Betriebe, der Agenturen für Arbeit und der Träger der Grundsicherung. Gemeinsam sind bedarfsgerechte Angebote und Strukturen zur beruflichen Integration junger Menschen zu entwickeln und umzusetzen." Auf der AWO-Fachtagung in Rolandseck im Juni 2007 wurden ausgewählte Konzepte für den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt vorgestellt, ihre Wirksamkeit und Übertragbarkeit wurde diskutiert, die künftige Rolle der Träger der Jugendsozialarbeit in einem regional bzw. lokal verantwortetem Übergangsmanagement wurde beschrieben, und die damit verbundenen Möglichkeiten und Grenzen wurden kritisch bewertet. Die Dokumentation fasst die einführenden Beiträge, die Diskussion in den Arbeitsgruppen sowie wesentliche Ergebnisse der Tagung zusammen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Förderbedarf durch die Weiterentwicklung der Lernorte und Stärkung des Lernortes Betrieb: Ergebnisse der Entwicklungsplattform 1 "Gewinnung des Lernortes Betrieb" (2006)

    Ackermann, Petra; Lemme, Anges; Hüttl, Harry; Wondrak, Joachim; Klitzing, Jörn; Schweers, Christoph; Kramer, Beate; Biermann, Hartmut; Schneider, Susanne; Brücken, Michael; Lewerenz, Jürgen; Eichhorn, Jutta; Mahrin, Bernd; Henschel, Jürgen; Malecha, Robert; Hutter, Jörg; Mörking, Harald; Albert, Hans-Peter; Müller, Rita; Dworschak, Eckard; Petzold, Hans-Joachim; Horstkotte-Pausch, Angelika; Pless, Carolin; Boldt, Corinna; Poloski, Gerd; Seibel, Peter; Poste, Burkhard; Ganz, Kerstin; Rotthowe, Lisa;

    Zitatform

    Ackermann, Petra, Hans-Peter Albert, Hartmut Biermann, Corinna Boldt, Michael Brücken, Eckard Dworschak, Jutta Eichhorn, Kerstin Ganz, Jürgen Henschel, Angelika Horstkotte-Pausch, Jörg Hutter, Harry Hüttl, Jörn Klitzing, Beate Kramer, Anges Lemme, Jürgen Lewerenz, Bernd Mahrin, Robert Malecha, Harald Mörking, Rita Müller, Hans-Joachim Petzold, Carolin Pless, Gerd Poloski, Burkhard Poste, Lisa Rotthowe, Joachim Wondrak, Christoph Schweers, Susanne Schneider & Peter Seibel (2006): Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Förderbedarf durch die Weiterentwicklung der Lernorte und Stärkung des Lernortes Betrieb. Ergebnisse der Entwicklungsplattform 1 "Gewinnung des Lernortes Betrieb". (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 2a), Bonn, 144 S.

    Abstract

    Das Programm 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)' beinhaltete zur Programmhalbzeit 2004 vier Entwicklungsplattformen. Zur Entwicklungsplattform 1 'Gewinnung des Lernortes Betrieb' wurden drei Arbeitsgruppen gebildet: Arbeitsgruppe 1 behandelte das Thema 'Entwicklung und Erprobung von Qualifizierungsbausteinen', Arbeitsgruppe 2 diskutierte Fragen 'beruflicher Verbundausbildung' und in Arbeitsgruppe 3 wurden Strategien zur 'Verbesserung der Ausbildungschancen durch Begleitangebote für Betriebe, Jugendliche und Schulen' erörtert. Der Band fasst die Ergebnisse der in den Beratungen der Arbeitsgruppen gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen zusammen und formuliert Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Lernortes Betrieb. 'Sie unterstreichen die Bedeutung des Lernortes Betrieb für die berufliche Förderung benachteiligter Jugendlicher und sind als praxisbasierter bildungspolitischer Beitrag zu verstehen.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Ersteinstieg am österreichischen Arbeitsmarkt: Befunde zu den Arbeitsmarkterfahrungen von Personen des Geburtsjahrganges 1980 (2006)

    Alteneder, Wolfgang; Kernbeiß, Günter; Lehner, Ursula; Wagner-Pinter, Michael; Löffler, Roland; Gregoritsch, Petra;

    Zitatform

    Alteneder, Wolfgang, Petra Gregoritsch, Günter Kernbeiß, Roland Löffler, Ursula Lehner & Michael Wagner-Pinter (2006): Der Ersteinstieg am österreichischen Arbeitsmarkt. Befunde zu den Arbeitsmarkterfahrungen von Personen des Geburtsjahrganges 1980. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 60 S.

    Abstract

    "Der Ersteinstieg in den Arbeitsmarkt ist ein wichtiger Meilenstein für das weitere Berufsleben. Das Arbeitsmarktservice schenkt dieser kritischen Phase in seinen Programmen und Dienstleistungen für junge Frauen und Männer große Aufmerksamkeit. Der Einsatz von personellen und finanziellen Ressourcen ist in diesem Bereich beträchtlich. Gegen den skizzierten Hintergrund legt Synthesis Forschung im Auftrag des Arbeitsmarktservice Österreich quantitative Befunde zum Ersteinstieg junger Frauen und Männer vor. Diese Befunde sind aus 'Längsschnittanalysen' gewonnen, bei denen alle Erwerbstätigen eines Geburtsjahrganges in ihrer Erwerbslaufbahn verfolgt werden. Die Grundgesamtheit bilden alle jungen Frauen und Männer, die im vergangenen Jahr 2005 ihr 25. Lebensjahr erreicht haben. In diesen Erwerbslaufbahnen sind auch Ferialbeschäftigungen ('vor dem Ersteinstritt'), die Tätigkeit als Hilfskräfte, das Durchlaufen einer Lehre oder der Abschluss eines Studiums aufgenommen. Dies kann nur einen Ausschnitt aller vielfältigen individuellen Wege in das Berufsleben erfassen. Allerdings sind diese 'Ersteinstiege' von besonderer Bedeutung für das Arbeitsmarktservice. Die auf der Grundgesamtheit aufbauenden Analysen werden durch die Darstellung des 'Einstiegsverlaufes' einzelner Personen ergänzt. Diese Einzelverläufe besitzen keinerlei statistische Signifikanz, geben aber ein 'runderes' Bild davon, wie ein solcher Einstieg erfolgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auch mit rezenter Lehrausbildung stark von Arbeitslosigkeit betroffen?: Karriereanalyse von Personen des Geburtsjahrgangs 1980. Fokusbericht im Rahmen des Ersteinstiegs am österreichischen Arbeitsmarkt (2006)

    Alteneder, Wolfgang; Gregoritsch, Petra; Löffler, Roland; Städtner, Karin; Wagner-Pinter, Michael;

    Zitatform

    Alteneder, Wolfgang, Petra Gregoritsch, Roland Löffler, Karin Städtner & Michael Wagner-Pinter (2006): Auch mit rezenter Lehrausbildung stark von Arbeitslosigkeit betroffen? Karriereanalyse von Personen des Geburtsjahrgangs 1980. Fokusbericht im Rahmen des Ersteinstiegs am österreichischen Arbeitsmarkt. (AMS-Arbeitsmarktkurzberichte), Wien, 25 S.

    Abstract

    "Eine solide Fachausbildung soll die Grundlage eines erfolgreichen Ersteinstiegs in das Berufsleben bilden. In diesem Fokusbericht werden die Arbeitsmarktchancen junger Leute mit einem Lehrabschluss geklärt. Dabei ist insbesondere von Interesse, in welchem Ausmaß diese jungen Leute ihr Beschäftigungspotenzial nutzen können und mit welchem Arbeitslosigkeitsrisiko sie konfrontiert sind. Vor diesem Hintergrund legt Synthesis quantitative Befunde zum Ersteinstieg vor, die aus 'Längsschnittanalysen' gewonnen sind, bei denen alle Erwerbstätigen des Geburtsjahrganges 1980 in ihrer Erwerbslaufbahn verfolgt werden. Im Zuge der Analysen wurden die ersten Erwerbsjahre aller jungen Leute dieses Geburtsjahrgangs beobachtet, die spätestens im Jahr 2000 ihre Lehrausbildung beendet hatten. Die zentralen Befunde sind in dem Bericht zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Modelle und Strategien zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Ergebnisse der Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (IBQM) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) (2006)

    Baumgratz-Gangl, Gisela; Schaub, Günther; Kaschuba, Gerrit; Hauf, Jürgen; Petran, Wolfgang; Waterkemper, Ulla; Zaschel, Martin; Rech, Jörg; Stein, Gebhard; Priore, Roberto; Caspari, Alexandra; Krapp, Stefanie; Kruse, Wilfried; Kreft, Ursula; Dellbrück, Joachim; Neumann, Susanne; Balzer, Geert; Kreutzer, Michael ;

    Zitatform

    Baumgratz-Gangl, Gisela, Martin Zaschel, Jürgen Hauf, Wilfried Kruse, Wolfgang Petran, Gebhard Stein, Geert Balzer, Alexandra Caspari, Joachim Dellbrück, Gerrit Kaschuba, Stefanie Krapp, Ursula Kreft, Michael Kreutzer, Susanne Neumann, Roberto Priore, Jörg Rech, Günther Schaub & Ulla Waterkemper (2006): Modelle und Strategien zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Ergebnisse der Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (IBQM) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 3), Bonn, 248 S.

    Abstract

    Das BMBF-Programm 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF Programm)' hat die Weiterentwicklung der Förderung von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungssituation von Migrantinnen und Migranten zum Ziel. Dazu werden neben Einzelvorhaben auch lokale bzw. regionale 'Berufliche QualifizierungsNetzwerke' (BQN) für Migrantinnen und Migranten gefördert. Diese werden von der 'Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten' (IBQM) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wissenschaftlich begleitet. Ziel dieser Netzwerke ist es, relevante Akteure (z.B. Kammern, Agenturen für Arbeit und Migrantenselbstorganisationen) für die Ausbildungssituation der Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu sensibilisieren und verantwortlich in Netzwerkstrukturen einzubinden, um die lokalen bzw. regionalen Förderangebote gemeinsam besser abstimmen zu können und damit effektiver zu gestalten. Arbeit und Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch die Initiativstelle werden in dem Band erläutert und vorgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Übernahme von Ausbildungsabsolventen im Ausbildungsbetrieb (2006)

    Bellmann, Lutz ; Wahse, Jürgen;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Jürgen Wahse (2006): Übernahme von Ausbildungsabsolventen im Ausbildungsbetrieb. In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 3, S. 73-74.

    Abstract

    Im Rahmen der 13. Erhebungswelle des IAB-Betriebspanels in Westdeutschland und der 10. Erhebungswelle in Ostdeutschland wurden im Sommer 2005 über 16.000 Betriebe in persönlich-mündlichen Interviews von TNS-Infratest Sozialforschung danach gefragt, ob und in welchem Umfang sie die in ihrem Betrieb Ausgebildeten nach erfolgreichem Bestehen ihrer Abschlussprüfung übernommen haben. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Hälfte der Ausbildungsabsolventen vom Ausbildungsbetrieb übernommen wurde, wobei deutliche Unterschiede zwischen Ost und West sichtbar wurden. In Westdeutschland beträgt der Anteil der übernommenen Ausbildungsabsolventen für 2005 55 Prozent (2004 = 54 Prozent), für Ostdeutschland 37 Prozent (2004 = 41 Prozent). Die Übernahmequoten werden nach Branchen aufgeschlüsselt. Danach bestehen die besten Chancen für eine Übernahme im Kredit- und Versicherungsgewerbe sowie in der Branche Bergbau/Energie/Wasser und die schlechtesten im Wirtschaftsbereich sonstige Dienstleistungen, auf den der größte Anteil der Auszubildenden entfällt. Als Hauptgrund für die Nichtübernahme wird von den befragten Betrieben angegeben, dass die Ausbildung von vornherein über Bedarf erfolgte. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung der beruflichen Ausbildung für die soziale Integration von Migranten und ihren Nachkommen: Abschlussbericht (2006)

    Bommes, Michael; Kolb, Holger; Guter, Jochen; Wilmes, Maren;

    Zitatform

    Bommes, Michael, Jochen Guter, Holger Kolb & Maren Wilmes (2006): Die Bedeutung der beruflichen Ausbildung für die soziale Integration von Migranten und ihren Nachkommen. Abschlussbericht. Osnabrück, 59 S.

    Abstract

    Die Studie baut auf den in dem Bericht 'Die Bedeutung der beruflichen Ausbildung für die soziale Integration von Migranten und ihren Nachkommen - Forschungsstand und Ausblick' im Jahre 2005 formulierten Thesen zum Wert der beruflichen Ausbildung für die soziale Integration von Migrantenjugendlichen im Ruhrgebiet auf und macht diese zum Gegenstand einer empirischen Untersuchung in Form einer Befragung von türkischen Migrantenjugendlichen. Kernthema ist die Bedeutung der dualen beruflichen Ausbildung und ihrer Verfasstheit für die erfolgreiche Bewältigung der Anforderungen der Statuspassagenübergänge 'Schule-Ausbildung' und 'Ausbildung-(erster) Arbeitsmarkt' durch Migrantenjugendliche. Befragt wurden 15 türkische Migrantenjugendliche in beruflicher Ausbildung und 16 ohne berufliche Ausbildung. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich aus dem Vergleich der beiden Gruppen ein kausaler Nexus des Erfolges bzw. Misserfolges beim Zugang zu einem betrieblichen Ausbildungsplatz nicht eindeutig identifizieren lässt. Empirisch deutlich wird aber, dass Migrantenjugendliche, denen weder durch ihr Elternhaus noch durch das Schulsystem ein ausreichendes Vertrauen in die eigene Lern- und Gestaltungsfähigkeit vermittelt wurde, durch die Einnahme einer Leistungsrolle im Rahmen der beruflichen Ausbildung der Aufbau eines solchen Vertrauens und davon ausgehend die Entwicklung strukturierter und realistischer Zukunftserwartungen ermöglicht wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Netzwerkbildung: Ergebnisse der Entwicklungsplattform 4 "Netzwerkbildung" (2006)

    Burmeister, Ines; Kumru, Sinan; Lettmann, Gabriela; Krauß, Kilian; Wörner, Gerhard; Kreft, Ursula; Bayer, Manfred; Wende, Lutz; Bredow, Antje; Wehebrink, Uta; Wolbeck, Ina; Musy, Helmut; Eckhardt, Christoph; Oberth, Christa; Fesenko, Tatjana; Oeder, Kathrin; Frühauf, Hans-Peter; Özer, Cemalettin; Hammelstein-Eroglu, Gülten; Paule, Wiltraud; Hilbert, Beate; Paul-Kohlhoff, Angela; Jung, Ulrike; Petersen, Ralf; Boos-Nünning, Ursula; Petran, Wolfgang; Bylinski, Ursula; Portwich, Rene; Friese, Marianne; Rüb, Herbert; Hartmann-Graham, Urusla; Schreier, Claudia; Anslinger, Eva; Schulz-Hertlein, Georg; Eulenberger, Jörg; Schwardt-Christen, Günter; Hübner, Norbert; Sievert, Jürgen; Germershausen, Andreas; Stannius, Meike; Brock, Ursula; Stühler-Lenhard, Gerold;

    Zitatform

    Burmeister, Ines, Sinan Kumru, Gabriela Lettmann, Kilian Krauß, Gerhard Wörner, Ursula Kreft, Manfred Bayer, Lutz Wende, Antje Bredow, Uta Wehebrink, Ina Wolbeck, Helmut Musy, Christoph Eckhardt, Christa Oberth, Tatjana Fesenko, Kathrin Oeder, Hans-Peter Frühauf, Cemalettin Özer, Gülten Hammelstein-Eroglu, Wiltraud Paule, Beate Hilbert, Angela Paul-Kohlhoff, Ulrike Jung, Ralf Petersen, Ursula Boos-Nünning, Wolfgang Petran, Ursula Bylinski, Rene Portwich, Marianne Friese, Herbert Rüb, Urusla Hartmann-Graham, Claudia Schreier, Eva Anslinger, Georg Schulz-Hertlein, Jörg Eulenberger, Günter Schwardt-Christen, Norbert Hübner, Jürgen Sievert, Andreas Germershausen, Meike Stannius, Ursula Brock & Gerold Stühler-Lenhard (2006): Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Netzwerkbildung. Ergebnisse der Entwicklungsplattform 4 "Netzwerkbildung". (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 2d), Bonn, 284 S.

    Abstract

    Das Programm 'Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)' beinhaltete vier Entwicklungsplattformen. Zur Entwicklungsplattform 4 (,Netzwerkbildung') wurden fünf Arbeitsgruppen gebildet: 'Personenzentrierte Netzwerkbildung', 'Bildung regionaler / lokaler Netzwerke', 'Überregionale Netzwerkbildung', 'Aufbau von Unterstützungsstrukturen für Netzwerkarbeit' und 'Berufliche Qualifizierungsnetzwerke für Migrantinnen und Migranten'. Der Band enthält die Beiträge der Entwicklungsplattform, die als fachliche Inputs in Arbeitstreffen eingebracht worden waren, die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen sowie bildungspolitische Handlungsempfehlungen zur Entwicklungsplattform. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkteinstieg nach dualer Berufsausbildung: Migranten und Deutsche im Vergleich (2006)

    Damelang, Andreas ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Damelang, Andreas & Anette Haas (2006): Arbeitsmarkteinstieg nach dualer Berufsausbildung. Migranten und Deutsche im Vergleich. (IAB-Forschungsbericht 17/2006), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "In der Debatte über Integrationspolitik für Personen mit Migrationshintergrund kommt der Teilnahme am Arbeitsmarkt eine Schlüsselrolle zu. Der Einstieg über die duale Berufsausbildung stellt für Jugendliche allgemein - aber insbesondere für Migranten, die in den höheren Bildungsabschlüssen unterrepräsentiert sind - eine wichtige Zugangsvoraussetzung dar. In dem Beitrag wird der Berufseinstieg von Migranten und Deutschen untersucht, die eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem in Deutschland erfolgreich abgeschlossen haben. Diese Erwerbsphase ist deshalb von besonderer Relevanz, da sie für den weiteren Berufsverlauf stark prägend ist. Auf Basis der Abschlusskohorte 2002 wird sowohl der erfolgreiche Einstieg nach der Ausbildung untersucht, als auch die Nachhaltigkeit mittels der Dauer der ersten Beschäftigungsphase analysiert. Dazu werden theoretische Erklärungsmuster erläutert, die Bildungs- und Arbeitsmarktbeteiligung von Ausländern in den letzten Jahren thematisiert und nach Ausbildungsberufen unterschieden. Die Ergebnisse zeigen für Türken ein deutlich erhöhtes Arbeitslosigkeitsrisiko beim Einstieg, während für sonstige Migranten der Arbeitsmarkteintritt zwar häufiger mit einer Teilzeitbeschäftigung erfolgt, aber im Vergleich zu Deutschen nur ein leicht höheres Arbeitslosigkeitsrisiko vorliegt. Für die Nachhaltigkeit der ersten Beschäftigungsphase für diejenigen Absolventen, die direkt im Anschluss an ihre Ausbildung eine Beschäftigung gefunden haben, zeigen sich keine nationenspezifischen Unterschiede." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Berufseinstieg: Schwieriger Start für junge Türken: beim Übergang aus der dualen Berufsausbildung in Beschäftigung haben Türken schlechtere Chancen als Deutsche oder andere Migranten (2006)

    Damelang, Andreas ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Damelang, Andreas & Anette Haas (2006): Berufseinstieg: Schwieriger Start für junge Türken. Beim Übergang aus der dualen Berufsausbildung in Beschäftigung haben Türken schlechtere Chancen als Deutsche oder andere Migranten. (IAB-Kurzbericht 19/2006), Nürnberg, 4 S.

    Abstract

    "Der Anteil ausländischer Auszubildenden ist seit Mitte der 90er Jahre stetig gesunken: Während er 1996 noch 12 Prozent betrug, lag er 2004 nur noch bei 8 Prozent. Junge Türken stehen nicht nur im Vergleich zu Deutschen schlechter da, sondern auch gegenüber anderen Migranten. Insbesondere bei türkischen Frauen erschwert ein enges Berufsspektrum die Situation: 80 Prozent der Auszubildenden verteilen sich auf nur acht Berufsklassen. Fast zwei Drittel aller Deutschen finden direkt nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz. Dagegen gelingt dies nur gut der Hälfte der jungen Türken. Damit liegt ihr Arbeitslosigkeitsrisiko mit 40 Prozent rund 10 Prozentpunkte höher als das der Deutschen. Jungen Türken gelingt also der Berufseinstieg deutlich seltener. Ist aber der Übergang in eine Beschäftigung geschafft, gibt es kaum noch Unterschiede: In den ersten 15 Monaten nach der Ausbildung ist die Beschäftigungsstabilität der erfolgreichen Absolventen vergleichbar - unabhängig von der Nationalität. Ein gezieltes Beratungsangebot und frühzeitige Sprachförderung könnten die Arbeitsmarktchancen junger Türken verbessern. Auch Betriebe sollten motiviert werden, die interkulturellen Kompetenzen von Migranten stärker zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Von der Schule in das Erwerbsleben (2006)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2006): Von der Schule in das Erwerbsleben. In: Jugendpolitik. Zeitschrift des Deutschen Bundesjugendring, Jg. 32, H. 2, S. 27-29.

    Abstract

    Der Übergang Jugendlicher in Deutschland von der allgemein bildenden Schulphase bis zur möglichen dauerhaften Integration in das Erwerbsleben ist als Sukzession zeitlich befristeter Statuszustände zu beschreiben. Der Beitrag untersucht die Perspektiven des Arbeitsmarkteintritts in Abhängigkeit vom jeweils erreichten beruflichen Qualifikationsniveau. Dabei werden Übergangsbefunde für drei zentrale Qualifikationsgruppen differenziert aufgezeigt: a) Befunde zum Arbeitsmarkteintritt von Personen ohne beruflichen Abschluss; b) Übergangsmuster von Jugendlichen, die einen qualifizierten Berufsabschluss im Rahmen des dualen Ausbildungssystems (Lehre) bzw. einer schulischen Berufsausbildung erworben haben und c) der Erwerbseintritt von Hochschulabgängern. In einem zweiten Schritt werden die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Zeitraum von 1991 und 2005 erläutert und die bisherigen Gegenmaßnahmen (Beschäftigungspolitik, Maßnahmen der BA nach SGB III und Sonderprogrammen) bewertet. Der Beitrag stellt zusammenfassend fest, dass der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung sich insbesondere für leistungsschwächere Jugendliche zunehmend schwieriger gestaltet bei gleichzeitig wachsender Notwendigkeit, hochwertige allgemeinbildende und berufliche Abschlüsse zu erwerben, auch wenn diese keine Garantie für den Übergang in Beschäftigung darstellen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher (2006)

    Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Corinna Kleinert (2006): Der lange Arm der sozialen Herkunft: Bildungsentscheidungen arbeitsloser Jugendlicher. In: C. J. Tully (Hrsg.) (2006): Lernen in flexibilisierten Welten : wie sich das Lernen der Jugend verändert, S. 111-130.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche arbeitslosen Jugendlichen, die bereits eine berufliche Ausbildung erworben haben, eine erneute Ausbildung aufnehmen und auf diesem Wege - zumindest vorläufig - aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden. Als theoretische Zugänge, die individuelle Bildungsentscheidungen beeinflussen, werden zum einen die Humankapitaltheorie, zum anderen die Theorie der schichtspezifischen Bildungsentscheidung herangezogen. Die empirische Untersuchung basiert auf einer Befragung des IAB zu Übergängen Jugendlicher aus der Arbeitslosigkeit. Zielgruppe waren junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren, die zwischen 1998 und 1999 arbeitslos waren. Diese wurden bis 2001 mehrfach telefonisch befragt. Es zeigt sich, dass der Übergang in eine erneute Ausbildung für jugendliche Arbeitslose einen quantitativ bedeutsamen Weg aus der Arbeitslosigkeit darstellt. "Bildungsentscheidungen werden in einem zeitlichen Prozess von differenzierten Abfolgen getroffen, die von bereits vollzogenen Entscheidungen und Bildungsergebnissen abhängen." Ein wesentlicher Einfluss geht auch von institutionellen Regelungen aus, die die Aufnahme einer erneuten Ausbildung oftmals von vorhandenen Zertifikaten, Noten und Altersnormen abhängig machen. "Auch die soziale Herkunft beeinflußt, welche Ausstiegsoption aus Arbeitslosigkeit Jugendliche wählen und für welche Form von Qualifizierung sie sich entscheiden." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Gebündelte Kompetenzen für berufliche Integration: aus der Praxis des Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit -Modellphase: Kompetenzagenturen". Werkstattbericht 2006 (2006)

    Djafari, Nader;

    Zitatform

    (2006): Gebündelte Kompetenzen für berufliche Integration. Aus der Praxis des Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit -Modellphase: Kompetenzagenturen". Werkstattbericht 2006. Offenbach am Main: INBAS-Verlag, 137 S.

    Abstract

    "Der INBAS-Werkstattbericht 2006 vermittelt umfassende Einblicke in die tägliche Praxis der im Rahmen des Modellprogramms 'Kompetenzagenturen' agierenden Case Manager/innen. Was mit 'besonders benachteiligt' gemeint ist und welche Schwierigkeiten die Kompetenzagenturen bei der Unterstützung und Begleitung der Jugendlichen überwinden müssen, wird durch einige exemplarisch aufgeführte Lebensläufe veranschaulicht. Das Instrument Case Management wird in verschiedenen Artikeln detailliert dargestellt, eindrucksvoll beschreiben die Autor/inn/en die Lotsentätigkeit der Kompetenzagenturen und deren Bildungs- und Arbeitsangebote. Besonders betont wird die Notwendigkeit der Vernetzung und Abstimmung mit den Kommunen, den Trägern der Grundsicherung (SGB II) und den Agenturen für Arbeit. Viele Kompetenzagenturen werden präventiv in Schulen tätig, um Maßnahmekarrieren zu verhindern und den jungen Menschen einen direkten Übergang in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu erleichtern. Es entstehen Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben, und gemeinsam werden Konzepte und Angebote entwickelt mit dem Ziel einer frühzeitigen Qualifikation für den ständig höhere Ansprüche stellenden Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erfolg der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt als Maßstab für die Qualität der Ausbildung (2006)

    Dorau, Ralf; Höhns, Gabriela;

    Zitatform

    Dorau, Ralf & Gabriela Höhns (2006): Erfolg der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt als Maßstab für die Qualität der Ausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 35, H. 6, S. 24-27.

    Abstract

    "Ein Kriterium für die Qualität der Ausbildung ist der Erfolg der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt. Zur Beurteilung der beruflichen Integration reicht es allerdings nicht aus, den Zeitpunkt des Ausbildungsabschlusses allein oder die Einmündung in eine wie auch immer geartete Erwerbstätigkeit zu betrachten. Entscheidend ist die Entwicklung in den ersten (Berufs-)Jahren. In einem BIBB-Vorhaben wurden Berufsverläufe von Absolventen aus dualer Ausbildung über drei Jahre verfolgt und anhand einer Sequenzmusteranalyse miteinander verglichen. Berücksichtigung fanden auch Erwerbsformen mit prekärem Potenzial. Dieser Artikel stellt ausgewählte Ergebnisse vor und zeigt Forschungsdesiderate auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Benachteiligte Jugendliche: Jugendliche ohne Berufsausbildung (2006)

    Dornmayr, Helmut; Schneeberger, Arthur; Schlögl, Peter; Wieser, Regine;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut, Peter Schlögl, Arthur Schneeberger & Regine Wieser (2006): Benachteiligte Jugendliche. Jugendliche ohne Berufsausbildung. (AMS-Info 84), S. 1-4.

    Abstract

    Rund 17 Prozent der 20- bis 24jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Österreich, davon viele mit Migrationshintergrund, verfügen über keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss, das heißt sie bleiben ohne Sekundarabschluss II und ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Die Lebensbedingungen, Ausbildungs- und Berufsverläufe sowie Berufsaussichten dieser benachteiligten Personengruppe werden zusammengefasst. Die Grundlage hierfür bilden empirische Erhebungen des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und des Österreichischen Instituts für Berufsbildungsforschung (öibf) an 261 Personen. Hieraus werden Empfehlungen zur besseren Integration in Arbeitsmarkt, Bildungssystem und Gesellschaft abgeleitet. Hierzu zählen: Ausbau und Weiterentwicklung innovativer und alternativer Ausbildungsmodelle und Lernformen, eine Fokussierung auf die Förderung von Kompetenzen und Stärken, der Ausbau der Bildungs- und Berufsberatung, die Anerkennung und Weiterentwicklung informell erworbener Kompetenzen und Teilqualifikationen, die Förderung der nachhaltigen Akteursvernetzung, Case Management sowie spezielle Angebote für Migranten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Benachteiligte Jugendliche - Jugendliche ohne Berufsbildung: qualitative und quantitative Erhebungen. Arbeitsmarkt- und bildungspolitische Schlussfolgerungen. Forschungsprojekt, Endbericht (2006)

    Dornmayr, Helmut; Henkel, Susanna-Maria; Schneeberger, Arthur; Schlögl, Peter; Wieser, Regine;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut, Susanna-Maria Henkel, Peter Schlögl, Arthur Schneeberger & Regine Wieser (2006): Benachteiligte Jugendliche - Jugendliche ohne Berufsbildung. Qualitative und quantitative Erhebungen. Arbeitsmarkt- und bildungspolitische Schlussfolgerungen. Forschungsprojekt, Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 143 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht mittels verschiedener quantitativer und qualitativer Erhebungsinstrumente (Auswertung sekundärstatistischer Daten und Befragungen von Angehörigen der Zielgruppe) die Lebensbedingungen, Ausbildungs- und Berufsverläufe sowie die beruflichen Perspektiven von Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, d.h. mit keinem über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss. Es wird empirisch evident, dass es einen Migrationshintergrund der Ausbildungsprobleme gibt. Bildung und Erwerbstätigkeit haben bei allen interviewten Jugendlichen einen durchaus hohen Stellenwert. Generell ist darauf zu verweisen, dass auch die 20- bis 24-Jährigen ohne Sekundarabschluss II eine Reihe von formalen Qualifikationen erworben haben und über formelle und informelle Kompetenzen in unterschiedlichster Form verfügen. Gemeinsam ist ihnen jedoch allen, dass formale 'Erfolgskriterien' wie ein positiver Schulabschluss oder eine nachhaltige Integration ins Beschäftigungssystem bislang nicht erreicht wurden. Die Studie entwickelt Empfehlungen, die von bildungspolitischen Aktivitäten bis in das Feld der aktiven Arbeitsmarktpolitik und in die effektive und effiziente Verwaltung von Beratungs- und Vermittlungsdiensten, die einer Benachteiligung entgegenwirken, bzw. versuchen diese nicht entstehen zu lassen, reichen: Ausbau/Weiterentwicklung innovativer und alternativer Ausbildungsmodelle und Lernformen; Positive Beispiele von gelungenen Biografien als Unterstützung nützen; (Aus)Bildungsfähigkeit als Maßnahmenziel erkennen, zulassen und geeignete Methoden entwickeln; Fokussierung der Förderung von Kompetenzen und Stärken; Anerkennung und Weiterentwicklung von informell erworbenen Kompetenzen und Teilqualifikationen (,Drop-Outs'); Nachhaltige Vernetzung von AkteurInnen fördern; Case Management forcieren; Ausbau der Bildungs- und Berufsberatung; MigrantInnen als besondere Zielgruppe. (IAB)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Global employment trends for youth (2006)

    Elder, Sara; Schmidt, Dorothea ;

    Zitatform

    Elder, Sara & Dorothea Schmidt (2006): Global employment trends for youth. (Global employment trends for youth ...), Genf, 58 S.

    Abstract

    Die Welt steht vor einer wachsenden Beschäftigungskrise junger Menschen. Sowohl die entwickelten Industriegesellschaften als auch die Entwicklungsländer stehen vor der Herausforderung, die große Kohorte junger Frauen und Männer, die jährlich auf den Arbeitsmarkt drängen, mit angemessenen und dauerhaften Arbeitsverhältnissen zu versorgen. Der Bericht liefert eine weltweite Bestandsaufnahme der Situation, die dadurch gekennzeichnet ist, dass junge Menschen mit wachsenden Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert werden. Eines der Hauptergebnisse ist, dass der globale Mangel an angemessenen Beschäftigungsmöglichkeiten dazu geführt hat, dass ein Drittel der jugendlichen Arbeitnehmer auf der Welt entweder vergeblich nach einem Job sucht, die Suche aufgegeben hat oder für ein Einkommen arbeitet, das unterhalb der Armutsgrenze liegt. Der Bericht wendet sich an die UN mit der Forderung, Strategien zu entwickeln, die darauf abzielen, jungen Menschen die Chance zu geben, mit Hilfe von Beschäftigung das beste aus ihren produktiven Potenzialen zu machen. Der Bericht liefert sowohl Ergebnisse empirischer Forschungsarbeiten als auch statistische Basisdaten. Eine der Schwierigkeiten bei der Umsetzung der vorliegenden Daten in jugendspezifische Beschäftigungsprogramme liegt darin, dass die meisten Länder ihre Arbeitsmarktdaten nicht nach der Kategorie Alter generieren. Die ILO verstärkt daher ihre Anstrengungen, die Daten nach Altergruppen zu erheben. Dies soll dazu führen, die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Arbeitsmarktanalysen unter einer lebenszeitlichen Perspektive zu verbessern. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Bildung von Frauen (2006)

    Granato, Mona ; Paulini-Schlottau, Hannelore; Granato, Mona ; Moraal, Dick; Degen, Ulrich; Schönfeld, Gudrun; Dorau, Ralf; Pravda, Gisela; Dorsch-Schweizer, Marlies; Puhlmann, Angelika; Beitz, Britta; Rettke, Ursula; Ulrich, Joachim Gerd; Schemme, Dorothea; Dorn, Charlotte; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Granato, Mona & Ulrich Degen (Hrsg.) (2006): Berufliche Bildung von Frauen. (Berichte zur beruflichen Bildung 278), Bielefeld: Bertelsmann, 269 S.

    Abstract

    "Der Sammelband gibt einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Forschungsperspektiven und Forschungsergebnisse zur beruflichen Bildung von Frauen. Die Beiträge spannen einen Bogen von der Politik des Gender Mainstreaming, die auch die EU als Initiative zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der beruflichen Aus- und Weiterbildung aufgegriffen hat, bis zu den Ungleichgewichten bei den Aus-, Weiterbildungs- und den Berufschancen von Männern und Frauen in Ost- und Westdeutschland. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Möglichkeiten der Eröffnung neuer Beschäftigungsfelder für Frauen durch berufliche Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergang aus der dualen Berufsausbildung - Schlechtere Chancen für junge Türken (2006)

    Haas, Anette; Damelang, Andreas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Andreas Damelang (2006): Übergang aus der dualen Berufsausbildung - Schlechtere Chancen für junge Türken. In: Bundesarbeitsblatt H. 12, S. 10-15.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktteilhabe von Migranten wird als wichtiger Schritt für den Integrationserfolg gewertet. Der Einstieg ins Erwerbsleben gelingt jedoch vielen jungen Menschen schon lange nicht mehr reibungslos. Welche Unterschiede zeigen sich, wenn man den Berufsstart von Deutschen, Türken und anderen Migranten nach einer dualen Berufsausbildung vergleicht?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Frauen in der betrieblichen Berufsausbildung: Seltener am Start, genauso oft am Ziel (2006)

    Hartung, Silke; Janik, Florian;

    Zitatform

    Hartung, Silke & Florian Janik (2006): Frauen in der betrieblichen Berufsausbildung: Seltener am Start, genauso oft am Ziel. (IAB-Kurzbericht 15/2006), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Daten des IAB-Betriebspanels 2005 zeigen, dass Frauen seltener als Männer eine betriebliche Ausbildung durchlaufen. Im Westen sind 44 Prozent, im Osten sogar nur 40 Prozent der Auszubildenden weiblich. Betriebe bilden Frauen vor allem in den Bereichen aus, in denen auch viele Frauen beschäftigt sind. Dies sind insbesondere die Dienstleistungs- und Serviceberufe sowie der Verwaltungsbereich. Im Verarbeitenden Gewerbe und im IT-Bereich sind sie stark unterrepräsentiert. Frauen schließen die Ausbildung häufiger ab als Männer. In Westdeutschland stellen sie fast die Hälfte der Absolventen. Auch im Osten holen Frauen auf: Ihr Anteil an allen Absolventen liegt dort aber nur bei 43 Prozent. Beim Übergang in Beschäftigung streuen die Übernahmequoten nach Beruf, Branche und Betriebsgröße relativ stark. Auch regionale Unterschiede sind zu beobachten: Im Osten werden nur 46 Prozent, im Westen dagegen 56 Prozent aller Auszubildenden übernommen. In der Summe betrachtet haben Männer und Frauen annähernd gleiche Übernahmechancen nach einer betrieblichen Ausbildung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Begeisterungsfähigkeit junger Menschen - ungenutztes Potenzial: Projekt "10.000 neue Jobs für junge Erwachsene" als neuer Weg aus der Jugendarbeitslosigkeit (2006)

    Hertrich, Markus; Fuhrmann, Claudia;

    Zitatform

    Hertrich, Markus & Claudia Fuhrmann (2006): Die Begeisterungsfähigkeit junger Menschen - ungenutztes Potenzial. Projekt "10.000 neue Jobs für junge Erwachsene" als neuer Weg aus der Jugendarbeitslosigkeit. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 58, H. 2, S. 14-18.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über die Arbeitslosensituation in Deutschland mit besonderer Berücksichtigung von Jugendlichen unter 25 Jahren und stellt dieser den Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt gegenüber. Danach gibt es ca. 400.000 junge Menschen unter 25 Jahren, die zwar einen Schulabschluss erreicht haben, aber bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz scheitern. Diesen Jugendlichen muss aufgrund ihrer sprachlichen, mathematischen und verhaltensmäßigen Defizite gezielte Förderung zu Teil werden. Das Projekt '10.000 neue Jobs für junge Erwachsene' will erreichen, dass Jugendliche in der kurzen Zeit von maximal 12 Monaten die Ausbildungseignung erreichen und durch praktische Tätigkeit und online vermittelte fachliche Kenntnisse in ein Ausbildungsverhältnis gelangen. Die Projektarbeit erfolgt in vier Schritten, deren Ablauf und Zielsetzungen erläutert und jeweils an einem konkreten Beispiel verdeutlicht werden: 1) Eine neue Perspektive wird erarbeitet; 2) Berufliche Praxis wird erschlossen; 3) Onlinelernen als neue Lernform - nichtschulisch aber systematisch und abschlussorientiert; 4) Vermittlung von Kulturtechniken und Schlüsselqualifikationen. Das Konzept des Projektes ist angelehnt an das duale Ausbildungssystem und vereint Theorie und Praxis in flexiblen Lernformen. Abschließend werden Schwierigkeiten bei der Umsetzung und Durchführung erläutert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der betrieblichen Ausbildungssituation in Rheinland-Pfalz 1999 bis 2005: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005 (2006)

    Knobel, Claudia; Wagner, Birgit ; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Knobel, Claudia, Birgit Wagner & Alfons Schmid (2006): Entwicklung der betrieblichen Ausbildungssituation in Rheinland-Pfalz 1999 bis 2005. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006,01), Frankfurt, Main, 28 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Report ist der erste aus der Befragungswelle 2005 des IAB-Betriebspanels und beschäftigt sich mit der betrieblichen Ausbildungssituation und -entwicklung in rheinlandpfälzischen Betrieben seit 1999. Gerade mit Blick auf die Arbeitsmarktchancen junger Menschen kommt der Ausbildungssituation eine herausragende Bedeutung zu. Im vorliegenden Report ist von besonderen Interesse, wie sich die Ausbildungssituation im Laufe der Jahre verändert hat. Mit Blick auf die Übernahmequote wird darüber hinaus untersucht, wie sich die Problematik der zweiten Schwelle von der Ausbildung in den Beruf darstellt. Mit Hilfe der Längsschnittanalyse wird die Entwicklung der Ausbildungssituation bei den Betrieben, die durchgehend seit 2000 befragt werden, untersucht. Damit kann analysiert werden, welcher Zusammenhang zwischen dem Ausbildungsverhalten bestimmter Betriebe und ausgewählten Faktoren besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Determinanten der betrieblichen Ausbildung in Rheinland-Pfalz 2005: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005 (2006)

    Knobel, Claudia; Wagner, Birgit ; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Knobel, Claudia, Birgit Wagner & Alfons Schmid (2006): Determinanten der betrieblichen Ausbildung in Rheinland-Pfalz 2005. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006,02), Frankfurt, Main, 17 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Report ist der zweite aus der Befragungswelle 2005 des IAB-Betriebspanels und beschäftigt sich mit Determinanten der betrieblichen Ausbildung in rheinland-pfälzischen Betrieben 2005. Gerade mit Blick auf die Arbeitsmarktchancen junger Menschen kommt der Ausbildungssituation eine besondere Bedeutung zu. Im vorliegenden Report ist auch im Hinblick auf Arbeitsmarktpolitik von besonderen Interesse, welche Determinanten die Ausbildung in den Betrieben beeinflussen. Dazu wird zunächst untersucht, welcher Zusammenhang zwischen verschiedenen Merkmalen und dem Ausbildungsverhalten der Betriebe besteht. Anschließend wird mit Hilfe einer Regressionsanalyse herausgearbeitet, welche Kombination von Indikatoren die betriebliche Ausbildung determiniert. Somit kann festgestellt werden, durch welche Faktoren das Ausbildungsverhalten verschiedener Arten von Betrieben beeinflusst wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für jüngere Arbeitskräfte - Status quo und Ausblick: eine deskriptive Analyse des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern (2006)

    Kotte, Volker; Kropp, Per; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Kotte, Volker, Per Kropp & Annekatrin Niebuhr (2006): Der Arbeitsmarkt für jüngere Arbeitskräfte - Status quo und Ausblick. Eine deskriptive Analyse des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 02/2006), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    Im Rahmen der Studie wird die gegenwärtige Situation am Arbeits- und Ausbildungsmarkt für Jüngere in Norddeutschland vor dem Hintergrund der zu erwartenden demographischen Veränderungen analysiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die langfristigen Implikationen der gegenwärtigen Lage am Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Betrachtet werden die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie die zur Metropolregion Hamburg zählenden Kreise in Niedersachsen. Soweit es die Datenlage zulässt, werden kleinräumige Unterschiede in den norddeutschen Bundesländern berücksichtigt. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass nicht alle Regionen in gleichem Maße vom demographischen Wandel betroffen sein werden. Die Daten stammen überwiegend aus den Geschäftsstatistiken der Bundesagentur für Arbeit. Auf der Grundlage der empirischen Analysen ist festzustellen, dass die Arbeitsmarktsituation der jüngeren Erwerbspersonen in Norddeutschland durch erhebliche regionale Disparitäten gekennzeichnet ist, die sich nicht allein auf einen West-Ost-Gegensatz (Schleswig-Holstein/Hamburg gegenüber Mecklenburg-Vorpommern) reduzieren lassen. Auch innerhalb Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns bestehen deutliche Unterschiede bezüglich der Lage auf den regionalen Arbeits- und Ausbildungsmärkten. Insgesamt ist die gegenwärtige Situation der jüngeren Arbeitskräfte angesichts der anhaltenden Auswirkungen früher Integrationsprobleme und der Arbeitsmarkteffekte der anstehenden demographischen Veränderungen als äußerst problematisch einzuschätzen. Die demographische Entwicklung bis 2020 wird nicht zwangsläufig zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit insgesamt und der Jugendarbeitslosigkeit im Besonderen führen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Benachteiligte Jugendliche erfolgreich in Ausbildung und Arbeit bringen (2006)

    Lex, Tilly;

    Zitatform

    Lex, Tilly (2006): Benachteiligte Jugendliche erfolgreich in Ausbildung und Arbeit bringen. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 57, H. 2, S. 122-128.

    Abstract

    Der Beitrag zieht eine Bilanz des Modellprogramms 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 2002-2006'. In diesem Modellprogramm wurde erprobt, wie Kompetenzagenturen auf lokaler und regionaler Ebene die berufliche und soziale Integration benachteiligter Jugendlicher fördern können. Die Kompetenzagenturen haben eine Mittlerfunktion zwischen den Jugendlichen, deren soziale und berufliche Integration gefährdet ist, und dem vorhandenen Spektrum von Angeboten des Bildungssystems, des Arbeitsmarktes, der Agenturen für Arbeit und der freien Träger mit dem Ziel, die Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit zu 'lotsen'. Die Zusammenfassung der Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung steht unter dem Motto 'Erreichen, Halten, Vermitteln'. Die im Ergebnis positiv beantworteten Hauptfragestellungen lauten: Hat das Modellprogramm die Zielgruppe von besonders benachteiligten Jugendlichen erreicht? Welche Erfahrungen liegen zum Case Management für die Zielgruppe vor? Ist es gelungen, Jugendliche, die sonst Gefahr laufen, aus dem System herauszufallen, sozial und beruflich nachhaltig zu integrieren? Die Daten basieren auf dem Dokumentationssystem LAP Change, das in den Kompetenzagenturen zur Unterstützung im Case Management eingesetzt wird und dokumentieren den Stand der Arbeit für den Zeitraum Januar 2003 bis einschließlich Dezember 2005. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Einführung in das BQF-Programm (2006)

    Martinek, Manuela; Albert, Hans-Peter; Baumgratz-Gangl, Gisela; Grebe, Regina; Bylinski, Ursula; Sommer, Jörn; Fischer, Astrid; Zaschel, Martin;

    Zitatform

    Martinek, Manuela, Ursula Bylinski, Hans-Peter Albert, Astrid Fischer, Gisela Baumgratz-Gangl, Martin Zaschel, Jörn Sommer & Regina Grebe (2006): Einführung in das BQF-Programm. (Schriftenreihe zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)" 1), Bonn, 140 S.

    Abstract

    Benachteiligtenförderung ist im Sinne der bildungspolitischen Zielsetzungen der Arbeitsgruppe 'Aus- und Weiterbildung' des ehemaligen Bündnisses für Arbeit eine Daueraufgabe und ein integraler Bestand der Berufsausbildung. Für eine erfolgreiche Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf und ihre dauerhafte berufliche Integration kommt es darauf an, die vorhandenen vielfältigen Fördermaßnahmen effektiver und effizienter einzusetzen und besser miteinander zu verknüpfen. Ziel des BQF-Programms (,Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf') ist eine strukturelle und qualitativ-inhaltliche Modernisierung der beruflichen Benachteiligtenförderung einschließlich einer Verbesserung der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten. In der Publikation wird das Programm mit seinen Arbeitsschwerpunkten vorgestellt: 1. die Entwicklungsplattformen, 2. die Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (IBQM) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 3. die wissenschaftliche Begleitung/Evaluation des BQF-Programms, 4. das BQF-Programm im Blick der Öffentlichkeit und 5. die Transferphase und das Transferkonzept. Im Anhang werden die Fördervorhaben im Rahmen der vier Entwicklungsplattformen beschrieben und erläutert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schlüsselkompetenzen nach drei verschiedenen Ausbildungswegen im Vergleich (2006)

    Müller, Kirstin;

    Zitatform

    Müller, Kirstin (2006): Schlüsselkompetenzen nach drei verschiedenen Ausbildungswegen im Vergleich. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 80), Bonn, 155 S.

    Abstract

    Im Rahmen der Studie wurden Daten zu ausgewählten Schlüsselkompetenzen beim Übergang an der zweiten Schwelle analysiert. Dabei wurden der Ausbildungsgang, das Geschlecht, der Schulabschluss, die Note beim Abschluss der allgemeinbildenden Schule sowie die berufliche Präferenz berücksichtigt. Verglichen wurden die Schlüsselkompetenzen von Absoventen aus drei Ausbildungsgruppen verschiedener Fachrichtungen mit unterschiedlichen Bildungswegen (duales System oder Berufsfachschulen) in Sachsen: dual ausgebildete Bürokaufleute, an Berufsfachschulen ausgebildete Wirtschaftsassistenten der Fachrichtung Informationsverarbeitung sowie ebenfalls schulisch ausgebildete Physiotherapeuten. Folgende Kompetenzen wurden untersucht: 1. Kommunikation und Kooperation (Kognitive, emotionale und motivationale Aspekte, Werthaltungen); 2. Selbstreguliertes Lernen (Lernstrategien, motivationale Präferenzen, selbstbezogene Kognitionen, Handlungskontrolle, Selbstbericht über soziale Kompetenzen); 3. Leistungsmotivation (Beharrlichkeit, Internalität, Lernbereitschaft, Zielsetzung, Erfolgszuversicht, Furchtlosigkeit, Schwierigkeitspräferenz, Statusorientierung, Leistungsstolz, Wettbewerbsorientierung); 4. Selbstkompetenz (Selbstwirksamkeitserwartung, Selbstkonzept, Selbstwertgefühl). Als Ergebnis wird unter anderem festgehalten: 'Werden die drei Ausbildungsgänge miteinander verglichen, fällt die große Differenz zwischen den Physiotherapeuten und Bürokaufleuten bzw. Wirtschaftsassistenten hinsichtlich der Aspekte der Kooperation und Kommunikation sowie hinsichtlich des selbstregulierten Lernens auf. Wirtschaftsassistenten erreichen hinsichtlich aller Aspekte eine geringere Leistung als Bürokaufleute; die Leistungsunterschiede zwischen beiden Ausbildungsgängen sind hinsichtlich aller vier Aspekte aber relativ gering und variieren in den einzelnen vier Aspekten kaum. Bei den Aspekten der Selbstkompetenz fällt auf, dass die Physiotherapeuten nicht wie bei den Aspekten des selbstregulierten Lernens und der Kooperation und Kommunikation den deutlich größten Wert erreichen; sie erreichen nur einen geringfügig höheren Wert als die Bürokaufleute. Hinsichtlich der Aspekte der Leistungsmotivation erreichen die Physiotherapeuten einen Wert, der nur knapp über dem der Wirtschaftsassistenten liegt. Die Aspekte der Selbstkompetenz sind bei den Wirtschaftsassistenten am geringsten ausgeprägt.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft für junge Fachkräfte in Ostdeutschland: unternehmerische Strategien und regionale Initiativen in Ostdeutschland zum demografischen Wandel. Endbericht (2006)

    Papies, Udo; Frei, Marek; Berteit, Herbert;

    Zitatform

    Berteit, Herbert & Marek Frei (2006): Zukunft für junge Fachkräfte in Ostdeutschland. Unternehmerische Strategien und regionale Initiativen in Ostdeutschland zum demografischen Wandel. Endbericht. Berlin, 144 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund eines schrumpfenden Angebotes verfügbarer Fachkräfte wurden in der Studie Wege und Wirkungen unternehmerischer Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Verbindung mit dem individuellen Streben junger Fachkräfte nach einem Einstieg in das Berufsleben untersucht. Dabei wird deutlich, wie Unternehmen in ihrem Rekrutierungsverhalten gegenüber jungen Fachkräften auf Arbeitsmarktentwicklungen und deren Beeinflussung durch den demografischen Wandel reagieren. In insgesamt 15 Fallstudien wurden Unternehmen der Automobilbranche zu ihrer Personalrekrutierung befragt. Ergänzend wurden Interviews mit ausgewählten Branchenexperten und regionalen Akteuren des Aus- und Weiterbildungssystems geführt und Fachkräftestudien und Daten zur Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland ausgewertet. Die Daten zeigen, dass die Beschäftigungsperspektiven junger Fachkräfte sowohl insgesamt als auch in den einzelnen Unternehmen, Branchen und Regionen vor allem von der durch die Beschäftigungsentwicklung bestimmten Nachfrage nach Fachkräften abhängen. Die konkrete Gestaltung der Personalrekrutierungspolitik der Unternehmen zur Einstellung junger Fachkräfte ist vor allem vom Verhältnis zwischen Fachkräftenachfrage und -angebot auf dem jeweiligen regionalen Arbeitsmarkt abhängig. Es ergibt sich insgesamt ein Bild, nach dem ein genereller, durch die demografische Entwicklung bedingter Mangel an jungen Fachkräften in Ostdeutschland auch in den nächsten Jahren wenig wahrscheinlich ist. Allerdings wird der Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte zunehmen. Es wird die Vielfalt der gegenwärtig praktizierten Wege aufgezeigt, auf denen sich Fachkräfte suchende Betriebe und Arbeitsplätze suchende Fachkräfte begegnen können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Benachteiligte Jugendliche in Europa (2006)

    Pohl, Axel; Walther, Andreas ;

    Zitatform

    Pohl, Axel & Andreas Walther (2006): Benachteiligte Jugendliche in Europa. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 47, S. 26-36.

    Abstract

    "Die Benachteiligung Jugendlicher und damit verbundene Risiken sozialen Ausschlusses beim Übergang von der Schule in die Arbeit ist ein europaweit diskutiertes Thema. Der Beitrag vergleicht die Unterstützungsansätze für benachteiligte Jugendliche in 13 europäischen Ländern und stellt Bezüge zur Situation in Deutschland her." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unterwertige Beschäftigung im Berufsverlauf: eine Längsschnittuntersuchung für Nicht-Akademiker in Westdeutschland (2006)

    Pollmann-Schult, Matthias ;

    Zitatform

    Pollmann-Schult, Matthias (2006): Unterwertige Beschäftigung im Berufsverlauf. Eine Längsschnittuntersuchung für Nicht-Akademiker in Westdeutschland. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 410), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 185 S.

    Abstract

    "Unterwertige Beschäftigung ist ein gewichtiges Arbeitsmarktproblem mit sowohl individuell als auch gesellschaftlich negativen Folgen. Diese Studie untersucht das Eintrittsmuster in unterwertige Beschäftigung, die Verweildauer in diesem Erwerbszustand und die Austrittschancen. Folgende Fragestellungen stehen im Vordergrund: Welches sind die Risikofaktoren einer unterwertigen Beschäftigung? Ist unterwertige Beschäftigung für die betroffenen Personen ein temporärer oder persistenter Erwerbszustand? Nimmt unterwertige Beschäftigung eine Brückenfunktion zwischen Arbeitslosigkeit und ausbildungsadäquater Beschäftigung ein? Wirkt der Bezug von Arbeitslosengeld unterstützend bei der Arbeitssuche und schützt somit vor einem Übergang in unterwertige Beschäftigung? Führt unterwertige Beschäftigung zur Verdrängung von geringqualifizierten Erwerbstätigen aus dem Arbeitsmarkt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Starting well or losing their way? The position of youth in the labour market in OECD countries (2006)

    Quintini, Glenda; Martin, Sebastien;

    Zitatform

    Quintini, Glenda & Sebastien Martin (2006): Starting well or losing their way? The position of youth in the labour market in OECD countries. (OECD social, employment and migration working papers 39), Paris, 71 S. DOI:10.1787/351848125721

    Abstract

    "Despite the fact that today's young cohorts are smaller in number and better educated than their older counterparts, high youth unemployment remains a serious problem in many OECD countries. This reflects a variety of factors, including the relatively high proportion of young people leaving school without a basic educational qualification, the fact that skills acquired in initial education are not always well adapted to labour market requirements, as well as general labour market conditions and problems in the functioning of labour markets. The paper highlights the trends in youth labour market performance over the past decade using a wide range of indicators. It also presents new evidence on i) the length of transitions from school to work; ii) the wages, working conditions and stability of jobs performed by youth; and iii) the degree of so-called 'over-education', i.e. the gap between the skills of young people and the jobs they get." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit (2006)

    Schier, Friedel;

    Zitatform

    Schier, Friedel (2006): Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 58, H. 11, S. 16-21.

    Abstract

    Ausgehend von der Medienberichterstattung über Jugendarbeitslosigkeit bietet der Beitrag eine Beschreibung der Jugendarbeitslosigkeit aus volkswirtschaftlicher Sicht. Definitionen und statische Angaben werden wiedergegeben und ein Modell des Übergangs von der Schulbildung zur Erwerbstätigkeit wird vorgestellt. Auf die Auswirkungen von Jugendarbeitslosigkeit wird eingegangen, vor allem auf die persönlichen Folgen der Arbeitslosigkeitserfahrung und ihre negativen biographischen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen. Die Angebote der Jugendberufshilfe werden als gesellschaftliche Instrumente zur Arbeitslosigkeitsbekämpfung und zur Abmilderung der negativen Folgen von Jugendarbeitslosigkeit skizziert. Aus dem Grundgesetz wird die Verpflichtung des Staates zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und zur Ausbildung und beruflichen Integration aller Jugendlichen abgeleitet. Hierzu wird ein Bündel von Maßnahmen genannt, das von Maßnahmen aktivierender Sozial- und Arbeitsmarktpolitik über bildungspolitische Initiativen zur Verbesserung der Qualifikation bis hin zu wirtschaftspolitischen Anreizen zur Berufsausbildung und Einstellung Jugendlicher reicht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Ausbildungsverläufe bis zum Übergang ins Erwerbsleben: Analysen zur Stichprobenselektivität des Mikrozensuspanels 1996-1999 (2006)

    Schimpl-Neimanns, Bernhard;

    Zitatform

    Schimpl-Neimanns, Bernhard (2006): Berufliche Ausbildungsverläufe bis zum Übergang ins Erwerbsleben. Analysen zur Stichprobenselektivität des Mikrozensuspanels 1996-1999. (ZUMA-Arbeitsbericht 2006, 02), Mannheim, 72 S.

    Abstract

    "Der Mikrozensus ist eine rotierende Panelstichprobe, bei der die Haushalte eines Auswahlbezirkes vier Jahre lang befragt werden und jedes Jahr ein Viertel der Auswahlbezirke ausgetauscht wird. Auf Basis dieser überlappenden Stichproben lassen sich Längsschnitte mit Informationen über bis zu vier Erhebungszeitpunkte erstellen. Es entstehen jedoch Probleme durch Panelausfälle, da nach dem Prinzip der Flächenstichprobe die aus dem Auswahlbezirk wegziehenden Haushalte und Personen nicht weiter befragt werden. Der Bericht beschreibt am Beispiel von Verläufen der Auszubildenden des dualen Systems bis zum Übergang ins Erwerbsleben die Analysemöglichkeiten mit dem Mikrozensuspanel 1996-1999. Zur Validierung der Ergebnisse wird die IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS-R01 Regionalstichprobe) herangezogen, die Verläufe aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer, einschließlich räumlich mobiler Personen, enthält. Zur Aufklärung selektiver Ausfälle werden Pattern-Mixture Modelle geschätzt. Die Ausfallanalysen zeigen, dass Ausbildungsabbrecher häufiger ausfallen als Auszubildende und erfolgreiche Ausbildungsabsolventen. Somit liegen nicht ignorierbare, mit dem Statuswechsel selbst verbundene Ausfälle vor. Die damit verbundenen Verzerrungen können mit Gewichtungsfaktoren für räumlich Immobile nicht wirksam korrigiert werden. Zum Wechsel des Ausbildungsberufes nach dem Ende der Ausbildung sind jedoch für ungewichtete Daten räumlich immobiler Ausbildungsabsolventen im Vergleich zur Beschäftigtenstichprobe keine gravierenden Unterschiede feststellbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nichts wie weg?: Mobilitätsanforderungen und regionale Mobilität ostdeutscher Jugendlicher (2006)

    Steiner, Christine;

    Zitatform

    Steiner, Christine (2006): Nichts wie weg? Mobilitätsanforderungen und regionale Mobilität ostdeutscher Jugendlicher. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 57, H. 3, S. 153-159.

    Abstract

    Die Autorin arbeitet die widersprüchlichen Anforderungen heraus, die an ostdeutsche Jugendliche hinsichtlich ihrer Mobilität gestellt werden: Zum einen werden arbeitsmarktpolitische Anreize zum Bleiben gesetzt, die einem brain drain vorbeugen sollen, zum anderen gibt es zunehmend Anreize zum Gehen, um Jugendarbeitslosigkeit zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund werden die Ergebnisse des Projektes ostmobil des Zentrums für Sozialforschung Halle vorgestellt, in dessen Mittelpunkt die Bildungs- und Erwerbsbiografien ostdeutscher Jugendlicher stehen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Ausbildungseinstieg von Hauptschul- und Realschulabsolventen ostdeutscher Jugendlicher weitgehend problemlos und in der Regel im Heimalbundesland verläuft, und dass nur 9 Prozent eine Ausbildung in Westdeutschland aufgenommen haben. Da jedoch nur rund ein Drittel der Auszubildenden vom Ausbildungsbetrieb übernommen wurden, erweist sich der berufliche Einstieg als ungleich schwieriger; an dieser Schwelle wechseln 17 Prozent in die alten Bundesländer. Obwohl diese Anteile an den beiden Übergängen ins Erwerbsleben für sich genommen moderat ausfallen, wird ein erheblicher summarischer Effekt konstatiert. Aufgrund des demografischen Wandels und der regionalen Mobilität der Jugendlichen sehen sich die ostdeutschen Länder mit einer ernsten Gefährdung ihrer regionalen Reproduktionsfähigkeit konfrontiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Integrationspfade von ostdeutschen Ausbildungsabsolventen in Beschäftigung (2006)

    Steiner, Christine;

    Zitatform

    Steiner, Christine (2006): Integrationspfade von ostdeutschen Ausbildungsabsolventen in Beschäftigung. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2006-06), Halle, 53 S.

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des ostmobil-Jugendpanels, welches Bildungs- und Erwerbsbiografien ostdeutscher Jugendlichen der Geburtsjahrgänge 1980 bis 1985 dokumentiert, wird in dem Bericht der Frage nachgegangen, ob und inwieweit eine weitergehende Bildungsbeteiligung und zusätzliche Arbeitserfahrungen Arbeitsmarktchancen an der ersten, insbesondere jedoch an der zweiten Schwelle eröffnen. Jeder vierte ostdeutsche Ausbildungsabsolvent hat vor oder während seiner Ausbildung einen weiterführenden Bildungsgang absolviert. Bildungsaktivitäten während der Ausbildung dienten dabei vor allem dem Erwerb beruflicher Zusatzqualifikationen. Auch bei betriebsnah geförderten Ausbildungsgängen gab es Angebote zum Erwerb berufsspezifischer Zusatzqualifikationen. Jenseits der notwendigen Pflichtpraktika hatten nur zehn Prozent der Jugendlichen vor oder während der Ausbildung vor allem in Nebenjobs zusätzliche Arbeitserfahrungen gesammelt. Beim Berufseinstieg hatten die Absolventen aus gewerblich-technischen Berufen bessere Chancen als Jugendliche aus den Dienstleistungsberufsbereichen. Für nichtübernommene Jugendliche eröffneten sich vor allem bei Kleinstunternehmen und in den Dienstleistungsbranchen Beschäftigungschancen. Die Mehrheit der Jugendlichen, die ihre Ausbildung in den alten Ländern absolviert hatte, bleiben in den alten Bundesländern, ein Teil kehrte jedoch nach Abschluss der Ausbildung in die neuen Bundesländer zurück. Eine gute Allgemeinbildung spielt sowohl beim Zugang zur Ausbildung als auch beim Erwerbseinstieg eine wesentliche Rolle. An der zweiten Schwelle spielt der Schulabschluss eine wesentliche Rolle bei der Übernahmeentscheidung. Als Chancen steigernd bei der Bewältigung der zweiten Schwelle erwies sich vor allem die Teilnahme an berufsspezifischer Weiterbildung während der Ausbildung. Sie erhöht im Rahmen der regulär-betrieblichen Ausbildung die Chance auf ein Übernahmeangebot seitens des Betriebes und auch für diejenigen, die kein Übernahmeangebot erhalten hatten steigerte sie die Chancen auf Beschäftigung. Frauen und regulär-betrieblich Ausgebildete hatten die besten Chancen in Beschäftigung zu gelangen. Arbeitsmarktmobile Jugendliche sind weitaus häufiger als übernommene Jugendliche nicht im Ausbildungsberuf tätig. Das gilt insbesondere für die Absolventen, die längere Suchphasen zwischen Ausbildungsabschluss und Erwerbseintritt zu verzeichnen hatten. Auch die im Anschluss an die erste Tätigkeit zu verzeichnenden Beschäftigungsverhältnisse führten sehr häufig in berufsfremde Tätigkeiten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsabbruch und Beschäftigungseintritt: Ausmaß und soziale Merkmale jugendlicher Problemgruppen. Projektbericht, Abschlussbericht (2006)

    Steiner, Mario ; Steiner, Peter M.; Gottwald, Regina;

    Zitatform

    Steiner, Mario & Peter M. Steiner (2006): Bildungsabbruch und Beschäftigungseintritt. Ausmaß und soziale Merkmale jugendlicher Problemgruppen. Projektbericht, Abschlussbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 97 S.

    Abstract

    "Der Bericht konzentriert sich auf jugendliche Problemgruppen und ist so aufgebaut, wie von der Chronologie her auch der Übergang vom Ausbildungs- in das Beschäftigungssystem erfolgt. Demzufolge wird im ersten Kapitel der Frage nachgegangen, welcher Anteil an der Kohorte das Bildungssystem frühzeitig verlässt und wie diese frühen BildungsabbrecherInnen nach soziodemographischen Merkmalen charakterisiert werden können. Ergänzt wird diese Betrachtung durch eine Analyse der Frage, wie stark der Ausbildungsmisserfolg differenziert nach Schulformen ausgeprägt ist. Das zweite Kapitel konzentriert sich sodann auf den Beschäftigungseintritt. Dabei wird zunächst der Frage nachgegangen, wer diesen Übergang bisher geschafft hat und wie lange es dauert, bis ein erstes Beschäftigungsverhältnis gefunden werden kann. Wurde nun ein Erstbeschäftigungsverhältnis erreicht, stellt sich die Frage, welche Berufe es sind, die die untersuchten Jugendlichen wählen, ob diese Erstjobs noch andauern und wie lange sie sie aufrechterhalten konnten, wenn dies nicht mehr der Fall ist. Der Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses folgt oftmals eine Phase der Arbeitslosigkeit. Daher wird in Kapitel zwei abschließend der Frage nachgegangen, wer bereits von Arbeitslosigkeit betroffen war und wie lange diese Phase der (längsten) Arbeitslosigkeit andauerte. Bei den Analyseergebnissen zeigen sich gravierende Unterschiede zwischen einzelnen Subgruppen differenziert nach soziodemographischen Merkmalen aber auch zwischen den Personen mit einem Ausbildungsmisserfolg und ohne. Zusammengefasst werden all diese Differenzen und Benachteiligungen im abschließenden Kapitel drei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Segregation im Kontext: Über einige Folgen geschlechtstypischer Berufsentscheidungen in Ost- und Westdeutschland (2006)

    Trappe, Heike ;

    Zitatform

    Trappe, Heike (2006): Berufliche Segregation im Kontext: Über einige Folgen geschlechtstypischer Berufsentscheidungen in Ost- und Westdeutschland. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 58, H. 1, S. 50-78.

    Abstract

    "Sichern 'Männerberufe' tatsächlich einen besseren Erwerbseinstieg als 'Frauenberufe'? In welchem Ausmaß können frauen- bzw. männerdominierte Berufe im Leben junger Menschen erwerbsbiographische Kontinuität stiften? Ausgehend von der Überlegung, dass die Konsequenzen geschlechtstypischer Berufsentscheidungen mit den konkreten wirtschaftsstrukturellen und institutionellen Rahmenbedingungen variieren, wird ein innerdeutscher Vergleich genutzt, um Mechanismen von Benachteiligungen im frühen Erwerbsverlauf herauszuarbeiten. Die empirischen Analysen basieren auf Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie, die durch Angaben des Mikrozensus um berufsbezogene Kontextvariablen ergänzt wurden. Sie beziehen sich auf 1971 geborene Frauen und Männer, deren Erwerbsverläufe bis in die zweite Hälfte der 1990er Jahre analysiert werden. Die Geschlechtstypik der Ausbildung wirkt sich insbesondere auf die Erwerbstätigkeit von Frauen chancendifferenzierend aus. Ausbildungen in frauendominierten Berufen haben in beiden Teilen Deutschlands partiell gegensätzliche Folgen für den frühen Erwerbsverlauf. Dem liegen unterschiedliche Professionalisierungstendenzen und Dynamiken des wirtschaftsstrukturellen Wandels zugrunde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen für ostdeutsche Jugendliche und Jungerwachsene an der zweiten Schwelle: Inventarisierung und Ermittlung von Erfolgsfaktoren. Abschlussbericht (2006)

    Wiener, Bettina; Meier, Heike; Teichert, Holger; Wagemann, Stefanie; Gotter, Christa; Rulofs, Christin; Schwertfeger, Katja;

    Zitatform

    Wiener, Bettina & Heike Meier (2006): Maßnahmen für ostdeutsche Jugendliche und Jungerwachsene an der zweiten Schwelle. Inventarisierung und Ermittlung von Erfolgsfaktoren. Abschlussbericht. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2006-01), Halle, 219 S.

    Abstract

    Zur Untersuchung von Zweite-Schwelle-Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren mit erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung werden verschiedene Datenquellen ausgewertet: eine Telefonbefragung von über 700 ostdeutschen Bildungs- und Maßnahmeträgern an der zweiten Schwelle, die ca. 37.000 Jugendliche betreuten, eine Teilnehmerbefragung in ausgewählten Maßnahmen für Jugendliche an der zweiten Schwelle, sowie 40 Fallstudien, die mit Hilfe von Experteninterviews mit Geschäftsführern und Lehrkräften ausgewählter Zweite-Schwelle-Maßnahmen gewonnen wurden. Aus den Daten der Telefonbefragung und aus den Fallstudien wurden sieben Maßnahmetypen abgeleitet: 1. 'ziellos', 2. 'geförderte Beschäftigung', 3. 'Spezialqualifizierung', 4. 'Hilfe bei der Vermittlung', 5. 'mobile Männer', 6. 'komplette Umorientierung', 7. 'umorientierte Frauen'. Die unterschiedlichen Erfolgsquoten bei der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt nach Abschluss der Maßnahme werden für die einzelnen Maßnahmetypen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitsmarktsituation für Jugendliche nach wie vor problematisch ist, und dass sich die Jugendarbeitslosigkeit in Ostdeutschland in den letzten zehn Jahren weiter erhöht hat. Im Unterschied zu Maßnahmen für Jugendliche an der ersten Schwelle, greifen die Maßnahmen für Jugendliche an der zweiten Schwelle kaum und in zu geringem Maße. Besonders problematisch ist der steigende Anteil von langzeitarbeitslosen Jugendlichen. Der Paradigmenwechsel vom Bildungs-Push zum Beschäftigungs-Pull, der als ein Weg zur Erweiterung von Beschäftigungsmöglichkeiten diskutiert wird, gelingt derzeit nur in Ansätzen. Die Arbeitslosenquoten sind regional sehr unterschiedlich, wobei die Höhe der Jugendarbeitslosenquote nicht unbedingt von der Höhe der Gesamtarbeitslosenquote abhängen muss. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    LänderAKTIV: Aktivitäten der Länder im Übergang Schule-Arbeitswelt: Dokumentation des Fachgesprächs am 26.10.2006 Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn (2006)

    Abstract

    "In diesem Fachgespräch nutzten Vertreter und Vertreterinnen der Länder die Möglichkeit, sich über die Gemeinsamkeiten und Spezifika der Förderung im Übergangsfeld 'Schule-Arbeitswelt' auszutauschen. Die Veranstaltung zog zudem eine erste Zwischenbilanz des Internetangebots 'LänderAKTIV'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Ausbildung: Aussichten an der zweiten Schwelle (2005)

    Bellmann, Lutz ; Hartung, Silke;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Silke Hartung (2005): Berufliche Ausbildung. Aussichten an der zweiten Schwelle. In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 4, S. 106-107.

    Abstract

    Die Übernahme von Ausbildungsabsolventen durch den Ausbildungsbetrieb ist vor allem in Zeiten der Rezession nicht mehr selbstverständlich. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels macht regionale Differenzen sowie Unterschiede hinsichtlich Wirtschaftszweig und Betriebsgröße beim Übernahmeverhalten der Betriebe deutlich. Bei Auszubildenden in westdeutschen Betrieben ist die Wahrscheinlichkeit, im Ausbildungsbetrieb ein Beschäftigungsverhältnis aufzunehmen, höher als in Ostdeutschland. Weiterhin zeigt sich, dass in rund 39 Prozent der westdeutschen Betriebe sowie in der Hälfte der Kleinstbetriebe kein einziger Ausbildungsabsolvent übernommen wurde. Auch in Ostdeutschland steigt mit sinkender Betriebsgröße der Anteil der Betriebe, die keine Absolventen weiter beschäftigen. In der Land- und Forstwirtschaft sind die Übernahmechancen - vor allem in Westdeutschland - am schlechtesten, während sie im Produzierenden Gewerbe sowie im staatlichen Sektor am besten sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Netzwerk "Jugendliche an der 2. Schwelle": Unterstützung Jugendlicher und junger Erwachsener bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt (2005)

    Blickwede, Inga; Kehler, Holger; Böhnisch, Lothar; Thierling, Christiane; Raithelhuber, Eberhard;

    Zitatform

    Blickwede, Inga, Lothar Böhnisch, Holger Kehler, Eberhard Raithelhuber & Christiane Thierling (2005): Netzwerk "Jugendliche an der 2. Schwelle". Unterstützung Jugendlicher und junger Erwachsener bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt. (QUEM-Materialien 65), Berlin, 188 S.

    Abstract

    Seit Ende der 1990er Jahre wird der Übergang in Arbeit - insbesondere in Bezug auf das Jugend- und junge Erwachsenenalter - in der Fachöffentlichkeit intensiv diskutiert. Der spezifische Schwerpunkt des Forschungs- und Gestaltungsprojekts 'Netzwerk - Jugendliche an der 2. Schwelle' (2001-2004) liegt in der Öffnung und Erweiterung der Kompetenzentwicklung arbeitsloser Jugendlicher und junger Erwachsener in Wechselwirkung mit einer fördernden, regionalen Umwelt. Im Projekt wurden Modelle entwickelt und gestaltet, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Öffnung vielfältiger Optionen einen Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern bzw. ermöglichen. Die individuellen Chancen sollten durch regionale Kooperationsnetze zwischen Ämtern, Kammern, Unternehmen, Vereinen und Initiativen im außerbetrieblichen sozialen Umfeld, Bildungsträgern sowie Wirtschafts- und Arbeitsfördergesellschaften erhöht werden. Dabei wurden die individuellen Bedingungen, die regionalen Gegebenheiten und die Lebens-, Arbeits- und Lernziele der Jugendlichen berücksichtigt. Sechs Modellprojekte in ausgewählten Regionen Ostdeutschlands wurden vom Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften der Technischen Universität Dresden wissenschaftlich begleitet. Die Erkenntnisse, Erfahrungen und Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung aus den empirischen und theoretischen Arbeiten verweisen auf die Notwendigkeit, integrierte Übergangsstrukturen in Beschäftigung für junge Erwachsene zu entwickeln, wobei sich Kompetenzentwicklung nicht nur auf Beschäftigungsfähigkeit, sondern auf Identitätsentwicklung zielen sollte. Eine Orientierung am Lebensalter wird empfohlen, eine beschäftigungsbezogene und unterschiedliche Lebensbereiche berücksichtigende Beratung, Kompetenzentwicklung über Tätigwerden, die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte sowie die strukturelle und regionale Einbettung der Angebote. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    L'insertion professionnelle des débutants en Europe: des situations contrastées (2005)

    Couppié, Thomas; Mansuy, Michele;

    Zitatform

    Couppié, Thomas & Michele Mansuy (2005): L'insertion professionnelle des débutants en Europe. Des situations contrastées. In: Economie et Statistique H. 378/379, S. 147-165.

    Abstract

    "Die Formen der beruflichen Eingliederung der Berufsanfänger unterscheidet sich erheblich von Land zu Land, auch innerhalb Europas. Mithin ist der Übergang von der Schule zur Berufswelt nicht überall auf gleiche Weise geregelt: Während er in Frankreich ein komplexer, aber kontinuierlicher Prozess ist, umfasst er in Deutschland zwei unterschiedliche Etappen, den Zugang zur alternierenden Berufsausbildung und anschließend den Zugang zur Beschäftigung. Die Lage der jungen Erwerbstätigen in Europa ist zwar weniger günstig als diejenige ihrer älteren Kollegen; diese Benachteiligung unterscheidet sich jedoch stark je nach Land. In den 12 untersuchten Ländern scheinen häufige Arbeitserfahrungen vor Ausbildungsende den Unterschied hinsichtlich des Arbeitslosigkeitsrisikos zwischen Berufsanfängern und erfahrenen Erwerbstätigen zu verringern. Die gleiche Wirkung hätte der Zugang der Berufsanfänger zu einer größeren Anzahl von Wirtschaftszweigen. In Österreich, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland sind bei beiden Gruppen - d. h. jungen und erfahrenen Erwerbstätigen - die Risiken der Arbeitslosigkeit und der Herabstufung sowie die Beschäftigungsmobilität in etwa gleich groß. Dagegen sind die Jugendlichen in Griechenland und Italien selbst bei einem Berufsabschluss im Vergleich zu den Älteren sehr benachteiligt. Frankreich belegt zwischen diesen beiden Gruppen eine Mittelstellung. In diesem Land begünstigt insbesondere das Diplom den Zugang zur Beschäftigung. Allerdings besetzen die jungen Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss in Frankreich wie auch in Spanien und im Vereinigten Königreich nicht so häufig eine leitende oder mittlere Führungsposition." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Excluded youth or young citizens?: ethnicity, young people and the labour market in three EU countries (2005)

    Craig, Gary; Gautie, Jerome; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Craig, Gary, Hans Dietrich & Jerome Gautie (2005): Excluded youth or young citizens? Ethnicity, young people and the labour market in three EU countries. In: H. Bradley & J. van Hoof (Hrsg.) (2005): Young people in Europe : labour markets and citizenship, S. 137-159.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht den Prozess der Berufseinmündung von jugendlichen Angehörigen ethnischer Minderheiten in Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Dabei geht es vor allem um die Auswirkung rassistischer Diskriminierung auf die Bildungs- und Arbeitsmarktchancen dieser jungen Menschen. Im ersten Abschnitt werden die verschiedenen Konzepte von Staatsbürgerschaft in den untersuchten Ländern vorgestellt. Es folgen drei Länderfallstudien zum Zusammenhang von Beschäftigungsfähigkeit, Ethnizität und Staatsbürgerschaft. Es zeigt sich, dass es in jedem dieser Länder eine ausgeprägte Einschränkung der Arbeitsmarkt- und Bildungschancen jugendlicher Minderheiten gibt, dem die Politik nur wenig entgegenzusetzen hat. Angesichts zunehmender Wanderungsbewegungen in Folge der Globalisierung fordern die Autoren ein Umlenken in der Ausländerpolitik, deren Ziel die Anerkennung kultureller Differenzen bei gleichzeitiger Wahrung der Menschenrechte ethnischer Minderheiten sein soll. Nur so kann ein gleichberechtigter Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Bildungseinrichtungen gewährleistet werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Rheinland-Pfalz 2004: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2004 (2005)

    Dera, Susanne; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Dera, Susanne & Alfons Schmid (2005): Betriebliche Ausbildung in Rheinland-Pfalz 2004. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2004. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2005,02), Frankfurt, Main, 16 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Report ist der zweite aus der Befragungswelle 2004 des IAB-Betriebspanels und beschäftigt sich mit dem Ausbildungsverhalten der rheinland-pfälzischen Betriebe. Gerade mit Blick auf die Arbeitsmarktchancen junger Menschen kommt der Ausbildungssituation eine besondere Bedeutung zu. In diesem Report wird dabei zum einen auf die Entwicklungen am Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren eingegangen. Zum anderen wird beleuchtet, wieso trotz einer bestehenden Ausbildungslücke etliche Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Mit Blick auf die Übernahmequote wird darüber hinaus untersucht, wie sich die Problematik der zweiten Schwelle in den Beruf darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik in europäischen Staaten (2005)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2005): Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik in europäischen Staaten. In: J. U. Prager & C. Wieland (Hrsg.) (2005): Von der Schule in die Arbeitswelt : Bildungspfade im europäischen Vergleich, S. 31-47.

    Abstract

    Jugendarbeitslosigkeit ist seit Jahren ein zentrales Thema in der EU. Die amtlichen Zahlen belegen, dass unter den Mitgliedsländern im Hinblick auf die Jugendarbeitslosigkeit erhebliche Unterschiede bestehen. Auf der Basis der Eurostat-Daten gibt der Beitrag einen vergleichenden Überblick über die Entwicklung der Arbeitslosenquoten für Jugendliche im Zeitraum von 1990 bis 2003 und die Entwicklung der Erwerbsquoten für Jugendliche von 1990 bis 2000 in Dänemark, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Finnland, Schweden, Großbritannien, Island und Norwegen. Der Übergang von der allgemeinbildenden Schulphase bis zur Integration in das Erwerbssystem ist als Abfolge von in der Regel befristeten Statuszuständen zu begreifen, die sich länderspezifisch unterscheiden und auch länderspezifische Übergangshilfen und andere staatliche Maßnahmen zur Folge haben. Es wird ein Überblick über die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Jugendliche und die nach Ländern sehr unterschiedliche Teilnahme an solchen Maßnahmen gegeben. Die Übergangswahrscheinlichkeit ist länderspezifisch eng mit spezifischen Bildungsabschlüssen verknüpft. Unter Einbeziehung des Ländereffekts sowie der individuellen Merkmale von länger arbeitslosen Jugendlichen lässt sich folgendes Fazit ziehen: Je länger die jungen Menschen insgesamt arbeitslos waren, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie in Erwerbstätigkeit kommen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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    Reemployment - but what kind of job?: job prospects of young unemployed (2005)

    Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Corinna Kleinert (2005): Reemployment - but what kind of job? Job prospects of young unemployed. In: L. Bellmann & D. Sadowski (Hrsg.) (2005): Bildungsökonomische Analysen mit Mikrodaten (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 295), S. 185-203.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich aus einer Lebensverlaufsperspektive mit den Übergangschancen junger Arbeitsloser, die bereits vor der beobachteten Arbeitslosigkeitsphase eine berufliche Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, in den Arbeitsmarkt. In einem ersten Schritt werden - basierend auf einer Cox-Regression - die Determinanten des Übergangs in Beschäftigung bzw. in erneute Ausbildung identifiziert. Neben regionalen und personenspezifischen Merkmalen kommt beim Übergang in Beschäftigung insbesondere spezifisches Humankapital in Form von Erwerbserfahrung zum Tragen, während für allgemeines Humankapital (Schulabschluss und erreichte Abschlussnoten) kein eigenständiger Erklärungsbeitrag identifiziert werden kann. In einem zweiten Schritt wird der Typ der Beschäftigung nach Arbeitslosigkeit genauer betrachtet, wobei neben regulären Beschäftigungsverhältnissen befristete Beschäftigungsverhältnisse, Niedrigeinkommensjobs sowie maßnahmebasierte Beschäftigung im zweiten Arbeitsmarkt unterschieden wird. Neben regionalen Effekten erhöht hier insbesondere fehlende Erwerbserfahrung sowie Arbeitslosigkeitsdauer die Wahrscheinlichkeit, Niedrigeinkommensjobs oder Beschäftigungsmaßnahmen aufzunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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    Eintritt in den Arbeitsmarkt (2005)

    Dietrich, Hans ; Abraham, Martin ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Martin Abraham (2005): Eintritt in den Arbeitsmarkt. In: M. Abraham & T. Hinz (Hrsg.) (2005): Arbeitsmarktsoziologie : Probleme, Theorien, empirische Befunde, S. 69-98.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden die Determinanten der Erstplatzierung auf dem Arbeitsmarkt beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die dem Arbeitsmarkt vorgelagerten Faktoren - insbesondere (Bildungs-)Institutionen und sozialstrukturelle Unterschiede - zu Ungleichheiten bei der beruflichen Erstplatzierung führen. Grundsätzlich lassen sich unterschiedliche Dimensionen des Platzierungserfolgs unterscheiden: das erzielte Einkommen, das Berufsprestige, die Inhalte der Tätigkeit, die Arbeitsplatzsicherheit oder die Dauer bis zum Antritt des ersten Jobs. Der Beitrag konzentriert sich aufgrund der besonderen Bedeutung dieser Faktoren vor allem auf die Frage der Erwerbstätigkeit an sich. Dies umfasst sowohl die Frage, ob und wann eine Arbeit angetreten werden kann als auch die Frage, wie stabil diese Beschäftigungsverhältnisse am Beginn der Berufskarrieren sind. Zunächst werden die dafür einsetzbaren theoretischen Konzepte diskutiert, um die darauf basierenden Erklärungsversuche anschließend mit den vorliegenden empirischen Befunden zu kontrastieren. Der Beitrag schließt mit einer Übersicht über die existierenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sowie einem Fazit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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    Barrierefreie Übergänge?: Jugendliche mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten zwischen Schule und Berufsleben (2005)

    Felkendorff, Kai; Häfeli, Kurt; Fasching, Helga ; Wagner, Sandra J.; Lischer, Emil; Böhringer, Klaus-Peter; Menschenmoser, Helmut; Biermann, Horst; Niedermair, Claudia; Duismann, Gerhard J.; Schulz, Jörg;

    Zitatform

    (2005): Barrierefreie Übergänge? Jugendliche mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten zwischen Schule und Berufsleben. Zürich: Pestalozzianum, 154 S.

    Abstract

    "Die uneingeschränkte Teilhabe an Bildung und Arbeit ist in den deutschsprachigen Ländern zentrales Leitziel der Behindertenpolitik. Gleichwohl werden Jugendliche mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten auf ihrem Weg von der Schule ins Berufsleben mit einer Vielzahl von Barrieren konfrontiert. Beiträge aus Österreich, Deutschland und der Schweiz nehmen einzelne Hindernisse in den Blick und erörtern Möglichkeiten, wie diese überwunden oder wenigstens abgebaut werden können." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Berufseinmündung junger Frauen und Männer im Ost-West-Vergleich (2005)

    Granato, Mona ; Dorau, Ralf;

    Zitatform

    Granato, Mona & Ralf Dorau (2005): Berufseinmündung junger Frauen und Männer im Ost-West-Vergleich. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 57, H. 8, S. 20-23.

    Abstract

    "2003 wird jeder dritte Ausbildungsabsolvent in Deutschland im Anschluss an die Ausbildung arbeitslos. Für einen Teil der Absolventen bedeutet dies eine mehr oder minder schnell überwundene Phase von Sucharbeitslosigkeit, für andere der Beginn einer langen Phase beruflicher Instabilität. Auch die, denen der Übergang dank eines Übernahmeangebots anscheinend ohne weiteres gelingt, sind damit zum Teil nur vorerst in eine (ausbildungsadäquate) Beschäftigung gemündet. Dies gilt insbesondere für Absolventen in Ostdeutschland. Trotz sichtbarer Risiken und Instabilitäten hat die Berufseinmündung dualer Absolventen in den letzten Jahren - im Vergleich zum Übergang von Schulabgängern an der ersten Schwelle - zu wenig Beachtung gefunden. Der folgende Beitrag analysiert daher den Übergang dualer Absolventinnen und Absolventen in den Beruf und berücksichtigt hierbei Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Ost-West-Vergleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Welche Ausbildung schützt besser vor Erwerbslosigkeit?: der erste Blick kann täuschen! Duale Berufsausbildung und Berufsfachschulen im Vergleich (2005)

    Hall, Anja ; Schade, Hans-Joachim;

    Zitatform

    Hall, Anja & Hans-Joachim Schade (2005): Welche Ausbildung schützt besser vor Erwerbslosigkeit? Der erste Blick kann täuschen! Duale Berufsausbildung und Berufsfachschulen im Vergleich. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 34, H. 2, S. 23-27.

    Abstract

    Voll qualifizierende Berufsfachschulen, die zu einem Berufsabschluss führen, sind im deutschen Berufsbildungssystem Alternativen zum dualen System der Berufsausbildung. Laut OECD-Bericht 'Education at a Glance', weisen Erwerbspersonen mit dualer Berufsbildung in allen Altersgruppen höhere Erwerbslosenraten auf als solche mit einem Berufsfachschulabschluss. Der Beitrag geht den Fragen nach, wie diese Unterschiede zu erklären sind, ob sie auf die unterschiedlichen Ausbildungssysteme zurückzuführen sind oder ob hier Personen verglichen werden, die sich systematisch in arbeitsmarktrelevanten Merkmalen unterscheiden. Auf der Basis des Mikrozensus 2003 wird aufgezeigt, wie sich Absolventen hinsichtlich ihrer Erwerbschancen unterscheiden, wenn vergleichende Bedingungen geschaffen werden. Die Analysen geben keine Hinweise darauf, dass es systematische Unterschiede im Erwerbslosenrisiko zwischen Absolventen des dualen Systems und von voll qualifizierenden Berufsfachschulen gibt, die auf die spezifische Form der Ausbildung (Schule vs. Betrieb) zurückzuführen sind. Das Erwerbslosenrisiko von Absolventen schulischer vs. dualer Ausbildungsgänge wird maßgeblich von unterschiedlichen Bildungsniveaus und unterschiedlichen Berufsbereichen, in denen die Ausbildung erfolgte, sowie von Ost/West-Unterschieden beeinflusst . (IAB)

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    Transition from the world of education to the world of work: Comenius 3 network school and business - making transition work (2005)

    Härtel, Peter; Noworol, Czeslaw; Kremser, Renate; Banka, Augustyn;

    Zitatform

    Härtel, Peter, Czeslaw Noworol, Augustyn Banka & Renate Kremser (2005): Transition from the world of education to the world of work. Comenius 3 network school and business - making transition work. Krakow, 189 S.

    Abstract

    Der Sammelband, der im Rahmes des COMENIUS 3 Netzwerkes 'School and business - Making transition work' entstanden ist, befasst sich mit den Übergangsproblemen von der Schule und Ausbildung in die Arbeitswelt aus praktischer, theoretischer und metatheoretischer Perspektive sowie aus regionaler und globaler Sicht. Teil 1 enthält Aufsätze zu Theorie und Praxis. Teil 2 enthält Beiträge aus verschiedenen EU-Ländern. Der dritte Teil des Bandes dokumentiert die Programme und Protokolle der ersten Thematischen Konferenz des COMENIUS 3 Netzwerkes 'School and business - Making transition work' im September 2002 in Polen zum Thema 'Europäische Arbeitswelt im Wandel - Wie bereitet die Schule darauf vor?'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    A bad start? Fixed-term contracts and the transition from education to work in West Germany (2005)

    McGinnity, Frances ; Mertens, Antje ; Gundert, Stefanie ;

    Zitatform

    McGinnity, Frances, Antje Mertens & Stefanie Gundert (2005): A bad start? Fixed-term contracts and the transition from education to work in West Germany. In: European Sociological Review, Jg. 21, H. 4, S. 359-374., 2004-12-23. DOI:10.1093/esr/jci025

    Abstract

    "Fixed-term contracts in Europe have recently become the subject of both policy and research interest, seen as particularly relevant in the transition from school to work. Some commentators argue that fixed-term contracts have an integrative function in the transition from school to work, providing a 'bridge' to the labour market. A contrasting perspective is that they hinder successful integration into the labour market by leading to a repeating cycle of fixed-term jobs and unemployment. We investigate this issue in Germany, a country with a regulated labour market and a 'co-ordinated' transition from education to work. Using life history data we consider who gets a fixed-term contract at the beginning of working life in Germany and how this affects their subsequent labour market career. Our first key finding is that fixed-term contracts are found among those for whom the school-to-work transition is not so co-ordinated, including both high-skilled and low-skilled labour market entrants. Our second finding is that, after five years, the unemployment rates of those who started with fixed-term contracts and those who started with permanent contracts converge. Beginning working life with a fixed-term contract does not clearly signal a 'bad start' in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundert, Stefanie ;
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    Von der Schule in die Arbeitswelt: Bildungspfade im europäischen Vergleich (2005)

    Prager, Jens U.; Schmid, Eleonora; Dietrich, Hans ; Stein, Margit; Gonon, Philipp; Rens, Johan von; Tessaring, Manfred; Prager, Jens U.; Wieland, Clemens; Härtel, Peter; Wieland, Clemens; Hüning, Lars; Buch, Florian; McCullough, Colin;

    Zitatform

    Prager, Jens U. & Clemens Wieland (Hrsg.) (2005): Von der Schule in die Arbeitswelt. Bildungspfade im europäischen Vergleich. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 155 S.

    Abstract

    "Der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf ist nicht nur in Deutschland ein wichtiges Thema geworden, sondern spielt auch in der internationalen Diskussion eine zentrale Rolle. Der Band bietet eine Darstellung der Bildungspfade und Übergangsmöglichkeiten in den Beruf in ausgewählten Ländern Europas. Darüber hinaus werden Trends und Perspektiven der Wege in die Arbeitswelt in vergleichender Darstellung identifiziert. Dem Leser wird damit nicht nur ein umfassendes Kompendium des Übergangs von der Schule in den Beruf an die Hand gegeben, sondern darüber hinaus gezeigt, welchen Herausforderungen sich die Länder Europas im Hinblick auf die Integration junger Menschen in das Erwerbsleben künftig stellen müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Übergang zur Erwerbstätigkeit: Bewältigungsstrategien Jugendlicher in benachteiligten Lebenslagen (2005)

    Rahn, Peter;

    Zitatform

    Rahn, Peter (2005): Übergang zur Erwerbstätigkeit. Bewältigungsstrategien Jugendlicher in benachteiligten Lebenslagen. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 265 S.

    Abstract

    "Wie gestalten Jugendliche den Einstieg ins Berufsleben? Jugendliche, die am Übergang von der Schule in die Berufsausbildung erstmalig gescheitert sind, stehen vor einer doppelten Bewältigungsaufgabe. Sie müssen Kompetenzen entfalten, mit denen sie einerseits das Ziel beruflicher Integration intensiv verfolgen und andererseits gesellschaftliche Teilhabe auch in Zeiten der Ausbildungs- und Erwerbslosigkeit herstellen können. Diese These wird vor dem Hintergrund des Stellenwerts beruflicher Arbeit im Sozialisationsprozess benachteiligter Jugendlicher analysiert und empirisch im kaufmännischen Berufsvorbereitungsjahr untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild der Bewältigungsstrategien der SchülerInnen. Fünf Typen des Bewältigens zwischen Anpassung und Wagemut werden skizziert und aus sozialpädagogischem Blickwinkel hinsichtlich der Unterstützung benachteiligter Jugendlicher im Berufsvorbereitungsjahr diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Patterns of labour market entry - long wait or career instability?: an empirical comparison of Italy, Great Britain and West Germany (2005)

    Scherer, Stefani ;

    Zitatform

    Scherer, Stefani (2005): Patterns of labour market entry - long wait or career instability? An empirical comparison of Italy, Great Britain and West Germany. In: European Sociological Review, Jg. 21, H. 5, S. 427-440. DOI:10.1093/esr/jci029

    Abstract

    "Current discussion in Europe focuses closely on (partial) labour market de-regulation as a means to combat constantly high (youth) unemployment. The paper argues that this perspective is too narrow and fails to account for existing national institutional differences. It suggests that the focus should instead be on a combination of different institutional settings, rather than on single aspects. This general issue is approached by investigating the labour market entry process and its determinants in three European countries: West Germany, Italy and Great Britain. These countries differ substantially in their combinations of relevant institutional aspects: labour market regulation, and the education and training systems. Consequently, they display three distinct patterns of labour market entry. Great Britain is characterised by rapid but rather unstable market entry, whilst market entry in Germany is also rapid but relatively stable. The main problems exist in Italy, where first job searches are very protracted. However, once jobs have been found, they are rather stable. Despite substantial deregulation efforts in Italy over the past decade, this situation has changed little." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gleiche Chancen dank einer abgeschlossenen Ausbildung?: zum Signalwert von Ausbildungsabschlüssen bei ausländischen und deutschen jungen Erwachsenen (2005)

    Seibert, Holger; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Seibert, Holger & Heike Solga (2005): Gleiche Chancen dank einer abgeschlossenen Ausbildung? Zum Signalwert von Ausbildungsabschlüssen bei ausländischen und deutschen jungen Erwachsenen. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 34, H. 5, S. 364-382. DOI:10.1515/zfsoz-2005-0503

    Abstract

    "Der deutsche Ausbildungsabschluss gilt als Garant für den Zugang zu Beschäftigung und insbesondere zu qualifizierten beruflichen Tätigkeiten. Gilt dies auch für junge Ausländer, die in Deutschland eine Ausbildung abgeschlossen haben? Haben sie durch einen Ausbildungsabschluss die gleichen Beschäftigungschancen wie deutsche Ausbildungsabsolventen? Diese Fragen werden in dem Beitrag mit Hilfe von Mikrozensusdaten empirisch untersucht. Wir vergleichen die Arbeitsmarktchancen von Ausgebildeten und Ausbildungslosen verschiedener ethnischer Gruppen und prüfen, inwieweit ethnische Benachteiligungen durch Ausbildungsabschlüsse an Bedeutung verlieren. Im Sinne des 'Integrationsauftrags' des deutschen Ausbildungssystems sollte der Ausbildungsabschluss für Ausländer zu den gleichen Arbeitsmarktchancen führen wie für Deutsche. Wie unsere Analysen allerdings zeigen, haben insbesondere türkische Ausbildungsabsolventen dennoch schlechtere Arbeitsmarktchancen. Dies spricht für einen 'ethnisierten' Signalwert eines Ausbildungsabschlusses." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Integration durch Ausbildung? Berufliche Platzierung ausländischer Ausbildungsabsolventen der Geburtsjahrgänge 1960 bis 1971 (2005)

    Seibert, Holger;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2005): Integration durch Ausbildung? Berufliche Platzierung ausländischer Ausbildungsabsolventen der Geburtsjahrgänge 1960 bis 1971. Berlin: Logos-Verl., 270 S.

    Abstract

    "Die Notwendigkeit der Integration von Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund ist in den vergangenen Jahren immer deutlicher anerkannt worden. Eine nachhaltige Integration wurde in Deutschland nicht nur bei den frühen Einwanderern der 1960er und 1970er Jahre versäumt, auch die junge Generation wurde hierbei übersehen. Ausländische Jugendliche verfügen weiterhin gegenüber gleichaltrigen Deutschen über geringere Schulabschlüsse und besitzen deutlich seltener Ausbildungs- und Studienzertifikate. Im Beschäftigungssystem sind sie häufiger in einfachen Positionen zu finden und meistern nur selten berufliche Aufstiege. Mit den Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie, der IAB-Beschäftigtenstichprobe und des Mikrozensus zeigt dieses Buch, wie sich Bildungsungleichheiten zwischen Ausländern und Deutschen auf die Zugangschancen zu beruflicher Bildung auswirken und inwieweit das duale Ausbildungssystem auch ausländische Jugendliche mit relevanten Arbeitsmarktchancen ausstattet. Empirisch wird zunächst der Zugang junger Ausländer zum Lehrstellenmarkt analysiert. Anschließend konzentriert sich die Studie auf ausländische Ausbildungsabsolventen und deren Platzierung am Arbeitsmarkt. Dabei erweist sich der Übergang von der Schule ins Ausbildungssystem als entscheidende Hürde für ausländische Jugendliche auf dem Weg zu gleichen Chancen im Berufsleben. Einem Großteil von ihnen gelingt dieser Übergang nicht. Haben junge Ausländer aber eine Ausbildung abgeschlossen, besitzen Sie, mit Ausnahme der türkischen Männer, vergleichbare Chancen beim Berufseinstieg wie deutsche Absolventen. Im weiteren Erwerbsverlauf sind schließlich bei der beruflichen Platzierung auch für türkische Absolventen keine wesentlichen Unterschiede mehr festzustellen. Somit scheint das duale Ausbildungssystem seinen Integrationsauftrag zu erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Gender differentiation and early labour market integration across Europe (2005)

    Smyth, Emer ;

    Zitatform

    Smyth, Emer (2005): Gender differentiation and early labour market integration across Europe. In: European Societies, Jg. 7, H. 3, S. 451-479.

    Abstract

    "This paper examines gender differentiation in early labour market outcomes across twelve European countries. In spite of the fact that the educational attainment of women has now surpassed that of men in many countries, differences persist in the type of educational courses taken by young women and men. Countries differ in the extent of educational segregation by gender but certain regularities are evident, with health/welfare, education and arts courses dominated by women and engineering courses dominated by men. Gender differences in field of study are found to play an important role in channelling young people towards gender-typical careers. Thus, countries with higher levels of educational segregation by gender are found to have higher levels of occupational segregation by gender. However, gender continues to have a strong direct effect on labour market outcomes in both track-differentiated and general educational systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Berufsbildungsreformgesetz von 2005: was ist neu und anders? (2005)

    Sondermann, Thomas;

    Zitatform

    Sondermann, Thomas (2005): Das Berufsbildungsreformgesetz von 2005. Was ist neu und anders? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 34, H. 2, S. 5-8.

    Abstract

    "Das deutsche System der dualen Berufsausbildung ist weltweit anerkannt. Damit dies so bleibt, muss nicht nur die Ausbildung mit den aktuellen Herausforderungen Schritt halten, auch das Gesetz muss es. Durch das Berufsbildungsreformgesetz wurden das Berufsbildungsgesetz von 1969 und das Berufsbildungsförderungsgesetz von 1981 umfassend novelliert und zusammengeführt. Ziel der Reform ist die Sicherung und Verbesserung der Ausbildungschancen der Jugend sowie eine hohe Qualität der beruflichen Ausbildung für alle jungen Menschen - unabhängig von ihrer sozialen oder regionalen Herkunft. Das Gesetz ist am 1. April 2005 in Kraft getreten. Im Beitrag werden die wichtigsten Neuerungen vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Motivation junger Frauen und Männer im Übergang in die Arbeit: Perspektiven partizipatorischer Übergangshilfen vor dem Hintergrund eines europäischen Vergleichs (2005)

    Walther, Andreas ;

    Zitatform

    Walther, Andreas (2005): Motivation junger Frauen und Männer im Übergang in die Arbeit. Perspektiven partizipatorischer Übergangshilfen vor dem Hintergrund eines europäischen Vergleichs. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 56, H. 2, S. 88-95.

    Abstract

    Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit Partizipation den Übergang junger Frauen und Männer in Arbeit befördert und ob entsprechende Maßnahmen der Jugendberufshilfe geeignet sind, die Motivationsprobleme sogenannter 'benachteiligter' junger Frauen und Männer in dieser Übergangsphase anzusprechen. Anschließend an prinzipielle Überlegungen zum Zusammenhang zwischen Partizipation, Motivation und individualisierten Übergängen werden Fallbeispiele und vorläufige Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekts 'Jugendpolitik und Partizipation. Potenziale von Partizipation und informellem Lernen beim Übergang junger Frauen und Männer am Arbeitsmarkt' (YOYO) vorgestellt, das untersuchte, ob Spielräume für Partizipation die Motivation für ein aktiveres Handeln im Übergang erhöhen und damit zur Bewältigung grundlegender Widersprüche individualisierter biografischer Übergänge beitragen. Aus den Ergebnissen und Fallbeispielen lässt sich ablesen, dass Partizipation in der Regel nur am Rand oder sogar gegen das reguläre Übergangssystem möglich ist. Eine rechtliche Absicherung von Wahlmöglichkeiten, Zugängen und Ansprüchen wird gefordert, um die biografische Nachhaltigkeit von Partizipation zu gewährleisten. Sozialstaat ohne Partizipation tendiert zu normalisierender Entmündigung, während zivilgesellschaftliche Partizipation ohne umverteilenden Sozialstaat ausgrenzende Individualisierung durch Ungleichheit verstärkt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Informal networks in youth transitions in West Germany: biographical resource or reproduction of social inequality? (2005)

    Walther, Andreas ; Stauber, Barbara; Pohl, Axel;

    Zitatform

    Walther, Andreas, Barbara Stauber & Axel Pohl (2005): Informal networks in youth transitions in West Germany. Biographical resource or reproduction of social inequality? In: Journal of Youth Studies, Jg. 8, H. 2, S. 221-240. DOI:10.1080/13676260500149345

    Abstract

    "This article deals with informal networks and their role in young people's strategies of coping with the uncertainties of transitions to work. The underlying hypothesis is that informal networks have a high potential in this regard that, however, is strongly differentiated according to class and education. Drawing on West German data from the framework of a European research project, the transitions of young people with 'choice biographies' are compared with those of young people with low resources and at risk of disengaging with the transition system. The question extends to asking whether or not policy interventions for so-called 'disadvantaged youth' can compensate for these disadvantages by building and reinforcing network structures that bridge the gap between peer relationships and the more formal world of education, training and the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Thematic study on policy measures concerning disadvantaged youth: final report, volume 1 (2005)

    Walther, Andreas ; Kovacheva, Siyka ; Biggart, Andy; Kazepov, Yuri ; Pohl, Axel; Julkunen, Ilse ;

    Zitatform

    Walther, Andreas, Axel Pohl, Andy Biggart, Ilse Julkunen, Yuri Kazepov & Siyka Kovacheva (2005): Thematic study on policy measures concerning disadvantaged youth. Final report, volume 1. Tübingen, 185 S.

    Abstract

    "The mid-term review of the EU's Lisbon Strategy to achieve a competitive and cohesive knowledge-based society has shown that young people have profited less from inclusion and active labour market policies than other age groups. In the Framework of the Social Inclusion Programme the inclusion of disadvantaged youth became a key priority in 2003 and a Thematic Study on Policy Measures concerning Disadvantaged Youth was commissioned to contribute to the Process of Open Method of Coordination. This study was coordinated by the Institute for Regional Innovation and Social Research in collaboration with a network of experts. The study involves 13 member states and accession countries - Austria, Bulgaria, Denmark, Finland, Greece, Italy, Poland, Portugal, Romania, Slovakia, Slovenia, Spain and the UK - each of which was represented by a national expert.1 Focusing in particular on youth unemployment and early school leaving2 it centres around four key questions:
    1. What are the socio-economic characteristics of disadvantaged youth?
    2. What are the key problems of the transition of disadvantaged youth from school to work?
    3. What impact do both inclusion and active labour market policies have?
    4. What are the causes of success or failure of policies to support disadvantaged youth?
    The analysis is based on three types of data:
    - national information and data gathered according to joint guidelines;
    - European statistical data, mainly drawn from the Eurostat Labour Force Survey;
    - case studies of policies identified as good practice." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    From education to work: A difficult transition for young adults with low levels of education (2005)

    Abstract

    "The book reports on a project directed jointly by the OECD and Canadian Policy Research Networks on young adults with low levels of education in 25 OECD countries and the conditions that hinder or assist their transition from education to work. Social class, ethnicity and gender influence chances for economic and social success: but increasingly, they do so by affecting access to and success in education. The rise of information and communication technologies, the global marketplace, and greater personal responsibility and autonomy in all aspects of life, have made knowledge and skills essential to economic success. Young people with low qualifications run a higher risk of long-term unemployment, or unstable and unfulfilling jobs. From Education to Work calls for early intervention to reduce the risk of young people leaving school early and recommends that policy responses be tailored, among other things, to the characteristics of national labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verschärfung der Probleme an der 2. Schwelle in Ostdeutschland (2004)

    Bellmann, Lutz ; Hartung, Silke;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Silke Hartung (2004): Verschärfung der Probleme an der 2. Schwelle in Ostdeutschland. In: Arbeit und Beruf, Jg. 55, H. 8, S. 230-231.

    Abstract

    Ein ausreichendes Ausbildungsplatzangebot ist die erste Vorbedingung für eine berufliche Perspektive der Schulabgänger und für die Personalgewinnung der Betriebe. In einem zweiten Schritt muss die Schwelle vom Ausbildungs- zum Beschäftigungsmarkt überwunden werden. Die Möglichkeiten und die Bereitschaft einer Weiterbeschäftigung werden an Hand von Daten des IAB-Betriebspanels beleuchtet. Für den Zeitraum 1998-2003 zeigt sich in Ostdeutschland in allen Betriebsgrößenklassen und Wirtschaftsbereichen ein Abwärtstrend bei der Übernahme von Auszubildenden in den Ausbildungsbetrieb. Nur die Übernahmequoten von Betrieben bis zu 49 Beschäftigten steigen 2003 leicht an. Die generell sinkenden Übernahmequoten werden u.a. auf strukturelle Veränderungen der deutschen Wirtschaft zurückgeführt und bedürfen einer besonderen Anpassung der Ausbildungsgänge und -inhalte. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Der große JUMP auf den Arbeitsmarkt: Fördermaßnahmen für Jugendliche und ihre Grenzen (2004)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2004): Der große JUMP auf den Arbeitsmarkt. Fördermaßnahmen für Jugendliche und ihre Grenzen. In: Jugendnachrichten. Zeitschrift des Bayerischen Jugendrings H. 5, S. 7-8.

    Abstract

    Die erfolgreiche Bewältigung des Übergangs in Ausbildung und Beschäftigung bildet eine zentrale Herausforderung im Jugendalter. Die Wege dahin sind vielfältig und werden nicht von allen problemlos und erfolgreich bewältigt. Hindernisse sind z.B. Bildungsdefizite und unrealistische Vorstellungen auf der Seite der Jugendlichen sowie eine beträchtliche Ausbildungsplatzlücke und Nachfragedefizite. Staatliche Aktivitäten im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik für ausbildungslose bzw. arbeitslose Jugendliche wurden in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet, vor allen in Hinblick auf Trainingsmaßnahmen und berufsvorbereitende Maßnahmen, Berufsbildungsbeihilfen, Eingliederungszuschüsse, Maßnahmen der beruflichen Eingliederung behinderter Jugendlicher sowie Freie Förderung. Diese Fördermaßnahmen sind jedoch nur bedingt erfolgreich, da die berufliche Integration von Jugendlichen in hohem Maße von strukturellen und konjunkturellen Effekten beeinflusst wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Möglichkeiten und Grenzen einer maßnahmebasierten Förderung Jugendlicher beim Übergang von der Schule in die Erwerbstätigkeit (2004)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2004): Möglichkeiten und Grenzen einer maßnahmebasierten Förderung Jugendlicher beim Übergang von der Schule in die Erwerbstätigkeit. In: Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin - Walter May, Regiestelle E&C (Hrsg.) (2004): Benachteiligtenförderung als Motor und Impulsgeber zukünftiger Integrationsstrategien : Standards und Modelle der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen. E&C-Symposium. Dokumentation der Veranstaltung vom 4. bis 5. Dezember 2003 in Nürnberg, S. 35-49.

    Abstract

    Nach einer Beschreibung der Übergangsprobleme in Ausbildung und Beschäftigung von Jugendlichen wird in Abschnitt 2 das Übergangssystem von der Schule in die Erwerbstätigkeit skizziert, das den Lebensverlauf jugendlicher von der allgemein bildenden Schule über die berufliche Ausbildung in die Erwerbsphase maßgeblich mitstrukturiert. Dabei werden die Entwicklungen in ausgewählten Teilsegmenten näher betrachtet. In Abschnitt 3 werden analytische Befunde zu Übergängen aus Arbeitslosigkeit bzw. Maßnahmeteilnahme in Ausbildung und Beschäftigung dargestellt und anschließend zusammenfassend diskutiert. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Berufsbildungsforschung unter dem besonderen Aspekt der Übergangsforschung in der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2004)

    Dostal, Werner;

    Zitatform

    Dostal, Werner (2004): Stand und Perspektiven der Berufsbildungsforschung unter dem besonderen Aspekt der Übergangsforschung in der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In: R. Czycholl & R. Zedler (Hrsg.) (2004): Stand und Perspektiven der Berufsbildungsforschung : Dokumentation des 5. Forums Berufsbildungsforschung 2003 an der Universität Oldenburg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 280, Beiträge zur Berufsbildungsforschung der AG BFN, 05), S. 123-144.

    Abstract

    "Die hier versuchte Strukturierung der Forschungsfelder erfolgt aus der Sicht einer mittlerweile etwa 35-jährigen institutionell an die Arbeitsverwaltung angebundenen Berufs- und Qualifikationsforschung, die weit davon entfernt ist, klare Ein- und Abgrenzungen für die eigenen Aktivitäten aufweisen zu können. Wegen enger Kapazitäten und des Zwangs zur Einbindung in eine ebenfalls nur exemplarisch abgegrenzte Arbeitsmarktforschung, konnten bisher lediglich ausgewählte Fragen und Probleme behandelt werden. Eine geschlossene theoretische Abgrenzung zu anderen Forschungsfeldern konnte bislang nicht gefunden werden. Die Tradition der Zusammenarbeit der arbeitsmarktbezogenen Berufs- und Qualifikationsforschung mit der Berufsbildungsforschung hat manche Gemeinsamkeiten offengelegt, konnte aber keine klare Zuweisung von Forschungsfeldern und nur Ansätze zur Arbeitsteiligkeit in der empirischen Analyse liefern. Wesentliche Ansätze liegen in der detaillierten Betrachtung und Unterstützung einerseits des Berufswahlprozesses, andererseits in der Klärung der Aspekte des Übergangsprozesses von der Berufsausbildung in die Erwerbstätigkeit. Diese Vorgänge sind bei Individuen nicht singulär, da - auch schon früher - Berufswahlkorrekturen und -kompromisse sowie berufliche Aktivitäten mit und ohne vorbereitende Berufsbildungsphasen stattfinden. Die Bedeutung dieser Schwellen - Berufswahl und Übergänge - hat wegen der zunehmenden Spezialisierung, wegen der Kurzlebigkeit von Erwerbsphasen und wegen der kurzzyklischen Veränderungsdynamik im Berufsbildungssystem zugenommen. Berufsbildungsfor-schung und Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigen weiterhin relevante Nahtstellen, ansonsten sind die jeweiligen Forschungsschwerpunkte deutlich voneinander abgrenzbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Training intensity and first labor market outcomes of apprenticeship graduates (2004)

    Euwals, Rob ; Winkelmann, Rainer ;

    Zitatform

    Euwals, Rob & Rainer Winkelmann (2004): Training intensity and first labor market outcomes of apprenticeship graduates. In: International Journal of Manpower, Jg. 25, H. 5, S. 447-462.

    Abstract

    "The apprenticeship system is the most important source of formal post-secondary training in Germany. Using German register data - the IAB Employment Sample - it is found that apprentices staying with their training firm after graduation have a longer first-job durations but not higher wages than apprentices leaving the training firm. Retention rates, first job durations, and post-apprenticeship wages are all increasing functions of training intensity. Some implications for the ongoing debate as to why firms are willing to invest in general training are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Young people with "no qualifications": a heterogenous group taking diverse transition-to-work routes (2004)

    Gasquet, Céline;

    Zitatform

    Gasquet, Céline (2004): Young people with "no qualifications". A heterogenous group taking diverse transition-to-work routes. (Training & Employment 58), S. 1-4.

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Bildungssystems in Frankreich für das Jahr 1998 werden die verschiedenen Wege des Berufseinstiegs in Abhängigkeit vom Schulabschluss analysiert. Der Kurzbericht gibt einen Überblick über die Situation von Jugendlichen in Frankreich, wo jährlich etwa 60.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. Trotz eher schlechter Voraussetzungen, auf dem Arbeitsmarkt eine geeignete Arbeit zu finden, ist diese Gruppe keineswegs homogen. Vor allem ein einjähriger Kurs in beruflicher Bildung verbessert die Chancen eindeutig. So sind 65 Prozent dieser Gruppe drei Jahre nach Schulabbruch in einer Beschäftigung, während die Gruppe ohne dieses Zusatztraining nur zu 54 Prozent in einer Stellung ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Junge Fachkräfte an der zweiten Schwelle (2004)

    Granato, Mona ; Dorau, Ralf;

    Zitatform

    Granato, Mona & Ralf Dorau (2004): Junge Fachkräfte an der zweiten Schwelle. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesagentur für Arbeit H. 25, S. 34-49.

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit Ausbildungsabsolventen eine ausbildungsadäquate Einmündung in den Beruf gelingt und analysiert hierbei den Übergang von dual Ausgebildeten in den Beruf. Chancen und Perspektivenam Übergang von der beruflichen Ausbildung in den Beruf sind unterschiedlich verteilt. Während ein Teil der Auszubildenden vom Ausbildungsbetrieb ein Übernahmeangebot erhält (Abschnitt 3), suchen andere selbst nach einer qualifizierten Beschäftigung in einem anderen Betrieb (Abschnitt 4). Zentral ist die Frage, inwieweit Ausbildungsabsolventen direkt nach der Ausbildung (Abschnitt 5) bzw. ein Jahr danach (Abschnitt 6) eine ausbildungsadäquate Einmündung in den Beruf gelingt. Eine besondere Rolle spielt hier die Frage, ob die Ausbildung betrieblich oder außerbetrieblich durchgeführt wurde (Abschnitt 7). Vorangestellt wird eine Analyse der Arbeitslosigkeit nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung, die sich auf Daten der amtlichen Statistik gründet (Abschnitt 2)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geboren 1964 und 1971: Neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland (2004)

    Hillmert, Steffen ; Mayer, Karl Ulrich ;

    Zitatform

    Hillmert, Steffen & Karl Ulrich Mayer (Hrsg.) (2004): Geboren 1964 und 1971: Neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 252 S.

    Abstract

    "Die 1980er und 1990er Jahre gelten als Jahrzehnte der Krise, geprägt durch Turbulenzen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, aber auch die historischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung. Wie gelang es unter diesen erschwerten Bedingungen jungen Menschen, Schule und Ausbildung zu absolvieren und im Erwerbssystem Fuß zu fassen? Welche Erfolge, aber auch welche Hürden und Muster von Ungleichheiten gab es? Dieser Band fasst die wesentlichen Ergebnisse aus dem jüngsten Teilprojekt der Westdeutschen Lebensverlaufsstudie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zusammen. Ausgewählt und ausführlich analysiert wurden hier knapp 3.000 Lebensverläufe der Geburtsjahrgänge 1964 und 1971. Zu den bearbeiteten Themen zählen: die Situation Jugendlicher ohne Schulabschluss, junge Ausländer beim Berufseinstieg, Mehrfachausbildungen, ausbildungsadäquate Beschäftigung, Befristung von Erwerbsverhältnissen, Geschlechterungleichheiten und Ost-West-Unterschiede bei Ausbildung und Erwerbstätigkeit. In ihrer Gesamtheit zeichnen die Beiträge ein überraschendes Bild der Bildungs- und Arbeitsmarktsituation junger Erwachsener in den 80er und 90er Jahren. Es zeigen sich vielfach schwierige und langwierige Übergänge, die aber nur selten zu dauerhaften Beeinträchtigungen der Lebensverläufe dieser Kohorten führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Handwerk - nicht mehr Ausbilder der Nation?: Übergangsprobleme von der handwerklichen Ausbildung ins Beschäftigungssystem (2004)

    Jaudas, Joachim; Deiß, Manfred; Miklos, Judit; Schütt, Petra; Mendius, Hans Gerhard;

    Zitatform

    Jaudas, Joachim, Hans Gerhard Mendius, Petra Schütt, Manfred Deiß & Judit Miklos (2004): Handwerk - nicht mehr Ausbilder der Nation? Übergangsprobleme von der handwerklichen Ausbildung ins Beschäftigungssystem. (Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München), München, 207 S.

    Abstract

    Über den Lehrstellenmangel in Deutschland gibt es eine politische Diskussion, insbesondere darüber, was mit den Auszubildenden nach der Lehre geschieht, ob, wie und wo sie nach der Lehre einen Arbeitsplatz finden und ob der neue Arbeitsplatz ihrer Ausbildung entspricht. Die Studie analysiert Veränderungen bei der dualen Ausbildung und insbesondere die Erschwernisse in den neuen Bundesländern, die sich für Absolventen handwerklicher Ausbildungsgänge ergeben. Bisher konnten viele Handwerksgesellinnen und -gesellen in Industrie, Handel und öffentlichen Diensten einen Arbeitsplatz finden, womit allen Beteiligten mehr oder weniger gedient war. Diese Symbiose, die lange Zeit Nachfrage und Angebot auf dem Arbeitsmarkt harmonisierte, ist in Auflösung begriffen. Die Gründe liegen zum einen in der anhaltenden Überausbildung, die sich daraus erklärt, dass in vielen Betrieben Lehrlinge erst dann eingestellt werden, wenn es eine Nachfrage nach Ausbildung gibt. Zum anderen suchen andere Wirtschaftsbereiche zunehmend weniger Fachkräfte aus dem Handwerk. Es wird dann der Blick auf absehbare zukünftige Entwicklungen bei der Fachkräfteversorgung und auf zu erwartende Verschiebungen zwischen Erstausbildung und Fort- und Weiterbildung gerichtet und anhand einiger Szenarien diskutiert, wie sich die demographische Entwicklung auf die Rekrutierungsposition von Handwerksbetrieben auswirken kann. Es wird deutlich, dass ein Setzen auf die Erstausbildung kaum als Erfolg versprechender Ansatz gelten kann. Eine weitgehende Verschiebung von der Erst- zur Fort- und Weiterbildung ist unausweichlich und sinnvoll, vorausgesetzt, es werden die dazu notwendigen Voraussetzungen geschaffen. (IAB)

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