Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Entwicklungen an der Zweiten Schwelle: Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt (2018)
Schäfer, Felix; Weyh, Antje;Zitatform
Schäfer, Felix & Antje Weyh (2018): Entwicklungen an der Zweiten Schwelle. Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2018), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Der Beitrag analysiert den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben in Sachsen. Dabei werden zwei Ausbildungskohorten (1994/1995 und 2011/2012) hinsichtlich ihrer Weiterbeschäftigung, ihres Wechselverhaltens und der Entgeltentwicklung an dieser sog. Zweiten Schwelle beobachtet. Dabei zeigt sich, dass knapp die Hälfte aller Auszubildenden der Ausbildungskohorte 2011/2012 im Anschluss an ihre Ausbildung weiter im Ausbildungsbetrieb beschäftigt ist. Mehr als ein Drittel wechselt den Betrieb. Rund 15 Prozent weisen eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes (z. B. durch Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Erwerb eines höherqualifizierenden Abschlusses etc.) auf. In der Ausbildungskohorte 1994/1995 lag der Anteil derjenigen, die im Ausbildungsbetrieb weiterbeschäftigt waren, bei einem Drittel, etwa genauso viele wechselten den Betrieb und ein Drittel zeigte eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes. Damit spiegelt sich die in der jüngeren Vergangenheit und aktuell zu beobachtende stabile Arbeitsmarktlage auch an der Zweiten Schwelle wider.
Mit einem Wechsel des Betriebes ist in gut der Hälfte der Fälle auch ein Wechsel des Arbeitsortes verbunden. Während ein Großteil der Arbeitsortwechselnden in der Ausbildungskohorte 1994/1995 den Berufseinstieg in einem westdeutschen Bundesland vollzog (zumeist ein Wechsel nach Bayern), verteilen sich die außersächsischen Arbeitsortwechsel in der Ausbildungskohorte 2011/2012 etwa gleichmäßig auf die anderen ostdeutschen und westdeutschen Bundesländer.
Einen höheren Weiterbeschäftigungsanteil in der jüngeren Ausbildungskohorte konnte auch auf Ebene einzelner Branchen nachgewiesen werden. Vor allem in Branchen des Verarbeitenden Gewerbes verbleiben viele Auszubildende im Anschluss an ihre Lehre im Ausbildungsbetrieb. Besonders geringe Anteile an Weiterbeschäftigungen an der Zweiten Schwelle zeigen sich im Bereich Erziehung und Unterricht.
Etwa ein Viertel der Ausbildungsabsolventen wechselt an der Zweiten Schwelle den Beruf. Während jedoch in der Ausbildungskohorte 2011/2012 Maschinenschlosser und Elektrogerätebauer vergleichsweise häufig den Beruf wechselten, betraf dies die Hälfte der Groß- und Einzelhandelskaufleute der älteren Kohorte. Eine hohe Berufstreue beim Berufseinstieg weisen Krankenschwestern und Krankenpfleger auf.
Eine Analyse der Entgelte im letzten Ausbildungsjahr und beim Berufseinstieg zeigt, dass der Monatslohn etwa um das 2,5-fache an der Zweiten Schwelle steigt. Während sich Branchenwechsel an der Zweiten Schwelle negativ auf die Höhe des Entgeltes beim Berufseinstieg auswirken, erhöht insbesondere ein Wechsel des Arbeitsortes in die alten Bundesländer das Entgelt stark. Dabei erreichen die Ausbildungsabsolventen eine Verdreifachung ihres Monatsentgeltes des letzten Ausbildungsjahres. Nichtsdestotrotz konnte für die Ausbildungskohorte 2011/2012 auch gezeigt werden, dass es ebenfalls lohnenswert war, den Berufseinstieg in einem anderen ostdeutschen Bundesland zu vollziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje; -
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Das Jobauswahlproblem für Berufseinsteiger: eine entscheidungstheoretische Anwendung. Teil 1: Problemstrukturierung in Ziele, Alternativen und Unsicherheiten (2018)
Siebert, Johannes Ulrich; Nitzsch, Rüdiger von;Zitatform
Siebert, Johannes Ulrich & Rüdiger von Nitzsch (2018): Das Jobauswahlproblem für Berufseinsteiger. Eine entscheidungstheoretische Anwendung. Teil 1: Problemstrukturierung in Ziele, Alternativen und Unsicherheiten. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 47, H. 10, S. 4-11.
Abstract
"Dieser Beitrag beschreibt eine praxisnahe Anwendung der Entscheidungstheorie in zwei Teilen. In diesem ersten Teil wird gezeigt, wie wichtig eine gute Strukturierung der Entscheidungssituation in Ziele, Alternativen und Unsicherheiten ist und wie man in diesem Schritt unter Zuhilfenahme eine. Entscheidungsanalysten am besten vorgeht. Erst in einem hierauf aufbauenden zweiten Teil wird dann vorgestellt werden, wie mit einer Quantifizierung der notwendigen Parameter die beste Handlungsalternative identifiziert werden kann." (Autorenreferat, © Verlag Franz Vahlen )
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Literaturhinweis
Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf: Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen (2018)
Templin, Ute;Zitatform
Templin, Ute (2018): Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf. Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen. Berlin: Logos, 328 S.
Abstract
"Mit welchen Schwierigkeiten Jugendliche aus prekären Lebenslagen auf ihrem Weg von der Arbeitslosigkeit in eine Ausbildung bzw. in einen Beruf zu kämpfen haben, dieser Frage geht Ute Templin auf der Basis von Lebensgeschichten von jungen Menschen nach, die 2002 im Alter von 15 bis 18 Jahren an einer betrieblichen Grundausbildungsmaßnahme teilgenommen haben.
Ute Templin, die die halbjährige Maßnahme mit ursprünglich 17 TeilnehmerInnen geleitet hat, befragte sieben von ihnen acht Jahre später im Rahmen eines Ehemaligentreffens. Die theoretischen Perspektiven Pierre Bourdieus auf soziale Ungleichheiten und ihre Reproduktion mittels des Habitus werden hierbei genutzt, um die Auswirkungen prekärer Lebenslagen der untersuchten Jugendlichen auf ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg zu analysieren. Hermeneutische Zugänge und reflexive Analysen ermöglichen Einblicke in jugendliche Lebenswelten und individuelle Problemlagen. Die Statuspassagen-Theorie und Konzepte der Übergangsforschung dienen dazu, den Übergang vom schulischen in das berufliche Feld auch als Transitionsprozess zu fassen. Die empirische Studie von Ute Templin lässt sich im Feld der Übergangsforschung, der Forschungen zur Reproduktion sozialer Ungleichheit sowie Biographie- und Lebensweltforschung in der Erziehungswissenschaft verorten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Die Notwendigkeit ökonomischer Politikberatung für eine evidenzbasierte Bildungspolitik: Verkürzung und Verlängerung der Schulzeit am Gymnasium (2018)
Zitatform
Thomsen, Stephan L. & Silke Anger (2018): Die Notwendigkeit ökonomischer Politikberatung für eine evidenzbasierte Bildungspolitik. Verkürzung und Verlängerung der Schulzeit am Gymnasium. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 19, H. 3, S. 167-184., 2018-10-02. DOI:10.1515/pwp-2018-0026
Abstract
"Ökonomische Argumentationsketten haben für bildungspolitische Entscheidungen in Deutschland seit den späten neunziger Jahren an Gewicht gewonnen. Insbesondere die viel diskutierten Reformen der Schulzeitverkürzung am Gymnasium von neun auf acht Jahre (Turbo-Abitur/G8-Reform) wurden ökonomisch begründet. Obwohl eine Vielzahl wissenschaftlicher Ergebnisse zu den Wirkungen des G8 verdeutlicht, dass eine Rückkehr zu G9 insgesamt nicht mit positiven Effekten verbunden sein dürfte, haben fünf Bundesländer kürzlich die neuerliche Verlängerung der Gymnasialschulzeit um ein Jahr beschlossen. Dies kann man als schwindenden Einfluss bildungsökonomischer Argumente in der politischen Entscheidungsfindung bewerten. Verantwortlich dafür sind nicht zuletzt das deutsche Wissenschaftssystem sowie seine Ökonominnen und Ökonomen. Eine Verbesserung der Anreize zur Beteiligung an wissenschaftlicher Politikberatung und Öffentlichkeitsarbeit, auch durch referierte deutschsprachige Publikationen, erscheint dringend geboten, um die ökonomischen Folgen in künftigen politischen Entscheidungen zu berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsprozesse beim Übergang von der Schule zum Beruf: eine qualitative Längsschnittstudie im Rahmen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) (2018)
Unger-Leistner, Cornelie;Zitatform
Unger-Leistner, Cornelie (2018): Bildungsprozesse beim Übergang von der Schule zum Beruf. Eine qualitative Längsschnittstudie im Rahmen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB). Mainz, 359 S.
Abstract
"Die Studie untersucht die Bedingungen des Aneignungshandelns jugendlicher Teilnehmer in den Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) der Bundesagentur für Arbeit. Sie ergänzt die bisher erschienene Literatur zum Übergangssystem um Fallstudien, in denen die BvB aus der Sicht der Adressaten analysiert wird.
Welche Bedarfe haben die Jugendlichen mit und ohne Schulabschluss in Übergangsituationen und inwieweit wird ihnen das institutionelle Setting der BvB gerecht? Welche Faktoren fördern Entwicklung, welche behindern sie?
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, rekonstruiert die vorliegende Untersuchung anhand von fünf Fallstudien den BvB-Verlauf über die gesamte Förderdauer. Zwei weitere, nur teilweise dokumentierte Fälle wurden aufgrund ihrer Aussagekraft mit einbezogen.
Die mit den Mitteln der qualitativen Forschung vorgehende Untersuchung hat den Anspruch, aus den Einzelfällen Gesichtspunkte für die Gestaltung von Übergängen zu gewinnen - für die Integration der jungen Flüchtlinge ist diese Fragestellung besonders aktuell.
Als theoretische Rahmungen dienen die Theorie der Selbstwirksamkeitserwartung nach Albert Bandura, die Theorie der Sozialpädagogik von Michael Winkler sowie die Ökologie der menschlichen Entwicklung nach Urie Bronfenbrenner. Thematisiert werden auch ethische Gesichtspunkte, die sich aus der Methodik der qualitativen Forschung aus der Sicht der Autorin notwendigerweise ergeben. Die Bedeutung des sozialen Rückhalts während des Übergangs sowie von Kontinuität und Qualität der Unterstützung werden durch die Studie belegt. Außerdem dokumentiert sie die positive Wirkung der praktischen Arbeit für die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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School-to-work transition: the case of Spanish NEETs (2018)
Zitatform
Vancea, Mihaela & Mireia Utzet (2018): School-to-work transition: the case of Spanish NEETs. In: Journal of Youth Studies, Jg. 21, H. 7, S. 869-887. DOI:10.1080/13676261.2017.1421313
Abstract
"The school-to-work transition in Spain has become much more difficult and extended than before, with many young people today experiencing long periods of temporary employment, unemployment or inactivity. This article investigates the main socio-demographic characteristics of Spanish young people not in education, employment or training (NEETs). It also aims to compare them with their non-NEET counterparts in terms of social capital and family background. Analyses were based on a representative sample, corresponding to the year 2016, of Spanish young individuals ages 18 - 35 years (n?=?1.826). All analyses were stratified by gender and age group. Overall, the Spanish NEETs had lower educational levels, were mainly unemployed and married, except for NEETs between 18 and 24 years, who were rather inactive and single. They also experienced previous unemployment, had more unemployed friends, and were coming from poorer family backgrounds in comparison with their non-NEET counterparts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
From Job-seekers to Self-searchers: Changing Contexts and Understandings of School-to-work Transitions (2018)
Zitatform
Vogt, Kristoffer Chelsom (2018): From Job-seekers to Self-searchers. Changing Contexts and Understandings of School-to-work Transitions. In: Young. Nordic Journal of Youth Research, Jg. 26, H. 4 Supplement, S. 18S-33S. DOI:10.1177/1103308817741006
Abstract
"This article sheds new light on a key topic in youth research over recent decades; how young people often rely on individualistic frames of interpretation in understanding their own lives. Based on biographical interviews with two cohorts of skilled men in Norway, the article demonstrates relations between historically specific institutional contexts and the ways in which people understand their school-to-work transitions. Whereas the older cohort accounted for their transitions as embedded processes, the younger cohort, who entered the same occupations three decades later, viewed their transitions as determined by self-searching in institutionalized choice situations. The wider implication of this is that the vocabulary fostered by contemporary transition contexts may invite researchers to overemphasize discrete moments ruptured from process, and thus obscure the dynamic relations between history and biography (Mills, 1959). A life course perspective, with its emphasis on transitions as contextualized processes, represents a viable theoretical alternative." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Adaptation of national apprenticeship systems to advanced manufacturing: Future of manufacturing in Europe (2018)
Voss, Eckhard; Riso, Sara; Schöneberg, Katharina; Bridgford, Jeff;Zitatform
Voss, Eckhard, Katharina Schöneberg, Jeff Bridgford & Sara Riso (2018): Adaptation of national apprenticeship systems to advanced manufacturing. Future of manufacturing in Europe. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 72 S. DOI:10.2806/81072
Abstract
"Apprenticeships combining alternating periods at the workplace and in training institutions are well suited to providing young people with an entry point into the labour market and to supplying enterprises with skilled workers. This report examines apprenticeship systems and practices in the manufacturing sector in five EU Member States (Denmark, France, Germany, Ireland and Italy) and two countries outside Europe (Australia and the USA), exploring reform processes in response to new skill requirements arising from technological change. The report highlights the variety of approaches to modernising national apprenticeship systems and sheds light on the many challenges posed by technological change. A promising avenue is to establish a coherent industrial policy framework that prioritises skills acquisition, supports the transition from initial to higher vocational and educational training, and assigns a central role to apprenticeship training in the context of the modernisation of manufacturing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gut integriert: wer Flüchtlinge beschäftigen will, muss mehr leisten als sie in Lohn und Brot zu bringen (2018)
Walther, Petra;Zitatform
Walther, Petra (2018): Gut integriert. Wer Flüchtlinge beschäftigen will, muss mehr leisten als sie in Lohn und Brot zu bringen. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 6, S. 38-40.
Abstract
"Der Fachkräftemangel wird für mittelständische Unternehmen immer bedrohlicher. Daher setzen sie jetzt verstärkt auf Flüchtlinge, wie eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) zeigt. Der Untersuchung zufolge sind zwei Drittel der rund 2000 befragten Mittelständler der Ansicht, dass geflüchtete Menschen mittelfristig dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu mildern. Mehr als die Hälfte der mittelständischen Firmen ist grundsätzlich dazu bereit, Flüchtlinge zu beschäftigen. Diese Offenheit bemerken auch die Zeitarbeitsunternehmen. Die Branche verzeichnet bislang die meiste Erfahrung mit Flüchtlingen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im vergangenen Jahr in einer Studie belegt hat: Rund 13 Prozent der Betriebe aus der Zeitarbeitsbranche haben bis Ende 2016 schon einen der seit 2014 nach Deutschland gekommenen Geflüchteten eingestellt Der Durchschnittswert für die Gesamtwirtschaft lag zu diesem Zeitpunkt bei nur etwa dreieinhalb Prozent. Hatten die Zeitarbeitsfirmen bis dato eher Mühe, Kundenunternehmen dafür zu gewinnen, Flüchtlinge zu beschäftigen, erfahren sie von diesen nun eine neue Aufgeschlossenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Haltung ändern für die Generation Z (2018)
Walther, Petra;Zitatform
Walther, Petra (2018): Haltung ändern für die Generation Z. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 7, S. 36-41.
Abstract
"Was können Unternehmen tun, um Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen? Beim Round Table der Personalwirtschaft wurde unter anderem deutlich: Um die Generation Z zu begeistern, müssen die Unternehmen sich vor allem besser in sie hineinversetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsfachliche Kompetenzen im internationalen Vergleich: Eine empirische Studie zu Elektronikern für Automatisierungstechnik und Kfz-Mechatronikern in Deutschland und der Schweiz (2018)
Waveren, Leo van;Zitatform
Waveren, Leo van (2018): Berufsfachliche Kompetenzen im internationalen Vergleich. Eine empirische Studie zu Elektronikern für Automatisierungstechnik und Kfz-Mechatronikern in Deutschland und der Schweiz. (Empirische Berufsbildungsforschung 03), Stuttgart: Steiner, 321 S.
Abstract
"Nach wie vor sind internationale Vergleichsstudien zur beruflichen Bildung rar gesät - noch seltener sind in diesem Bereich empirische Befunde über die in der Berufsbildung erreichten Kompetenzen. Leo van Waveren erweitert mit dieser Studie den Forschungsstand, indem er einen Beitrag zur internationalen Vergleichbarkeit der in Deutschland erreichten Kompetenzprofile in der gewerblich-technischen Domäne leistet. Van Waveren untersucht zwei Berufe: den Kraftfahrzeug(Kfz)-Mechatroniker, als den von Männern am häufigsten gewählten Ausbildungsberuf, und den Elektroniker für Automatisierungstechnik, dessen komplexes und anforderungsreiches Berufsbild unter den Metall- und Elektroberufen engste Bezüge zu den Herausforderungen im Kontext der 'Industrie 4.0' aufweist. Die in beiden Berufen erreichten Kompetenzen am Ende der Ausbildung werden empirisch für Deutschland und die Schweiz erhoben und einem Vergleich unterzogen. Deutlich werden dabei nicht nur erhebliche Diskrepanzen zwischen den tatsächlich erreichten Kompetenzen und den curricularen Vorgaben, sondern auch zwischen Deutschland und der Schweiz." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
General versus vocational education: lessons from a quasi-experiment in Croatia (2018)
Zilic, Ivan;Zitatform
Zilic, Ivan (2018): General versus vocational education: lessons from a quasi-experiment in Croatia. In: Economics of education review, Jg. 62, H. February, S. 1-11. DOI:10.1016/j.econedurev.2017.10.009
Abstract
"This paper identifies the causal effect an educational reform implemented in Croatia in 1975/76 and 1977/78 had on educational and labor market outcomes. High-school education was split into two phases which resulted in reduced tracking, extended general curriculum for students attending vocational training, and an attachment of a vocational context to general high-school programs. Exploiting the rules on elementary school entry and timing of the reform, we use a regression discontinuity design and pooled Labor Force Surveys 2000 - 2012 to analyze the effect of the reform on educational attainment and labor market outcomes. We observe heterogeneity of the effects of the reform across gender, as for males we find that the probability of completing high school as well as the probability of completing university education decreased, while for females we do not observe any adverse effects. We explain this heterogeneity via different selection into schooling for males and females. The reform did not positively affect individuals' labor market prospects; therefore, we conclude that the observed general-vocational wage differential is mainly driven by self-selection into the type of high school." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Bilanz und Perspektiven der Allianz für Aus- und Weiterbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/3798) (2018)
Zitatform
(2018): Bilanz und Perspektiven der Allianz für Aus- und Weiterbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/3798). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/4279 (12.09.2018)), 159 S.
Abstract
Die Fragen betreffen Bilanz und Perspektiven der 'Allianz für Aus- und Weiterbildung' für den Zeitraum 2015 bis 2017. Die Antworten informieren über Art und Umfang der Aktivitäten der Allianz-Partner, die darauf zielen, die Bedeutung und Attraktivität der beruflichen Bildung in Deutschland aufzuwerten. Die Informationen betreffen die Anzahl der Ausbildungsbetriebe, die zusätzlich für die Ausbildung gewonnen wurden, die Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss und das Ziel einer Halbierung der Fallzahlen, die Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz (nach Schulabschlüssen aufgeschlüsselt). Weitere Antworten beziehen sich auf folgende Fragen: Wie vielen Jugendlichen hat die Initiative 'Bildungsketten' den Übergang in Ausbildung ermöglicht, hat das Instrument 'assistierte Ausbildung' Einfluss auf die Zahl erfolgreich absolvierter Ausbildungsverhältnisse, und wenn ja, in welchem Umfang? Wie viele der Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die seit 2015 in Deutschland registriert wurden, haben eine berufliche Ausbildung begonnen? Welche Vereinbarungen der Allianz - berufsschulische Angebote in zumutbarer Entfernung, Beibehaltung des Fachklassenprinzips, Entwicklung von Konzepten zur Gewinnung qualifizierter Fachlehrkräfte und Sicherstellung der technologischen Anschlussfähigkeit der Berufsschulen - sind an den beruflichen Schulen umgesetzt worden? Gibt es Überlegungen, weitere finanzielle Erleichterungen in der Aus- oder Weiterbildung im Sinne der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung vorzunehmen (z. B. kostenfreie Beschulung bei der Meisterausbildung)? Werden die Organisationen der Gesundheits- und Pflegeberufe in einer künftigen Allianz vertreten sein? Wird die Integration Geflüchteter in den Ausbildungsmarkt in einer neuen Allianz einen besonderen Stellenwert haben? Welche Akzente wird die Allianz a) bei der Lernortkooperation bei beruflichen Schulen, b) bei der Berufsorientierung und c) bei der Stärkung der Weiterbildung und Aufstiegsfortbildung setzen? (IAB)
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Literaturhinweis
Studienabbruch und Einstieg in die duale Berufsausbildung: Eine qualitativ-explorative Untersuchung zum Übergang von der akademischen in die berufliche Bildung (2017)
Arusoglu, Selin; Thielen, Marc;Zitatform
Arusoglu, Selin & Marc Thielen (2017): Studienabbruch und Einstieg in die duale Berufsausbildung. Eine qualitativ-explorative Untersuchung zum Übergang von der akademischen in die berufliche Bildung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 2, S. 251-275.
Abstract
"Angesichts des bundesweiten Akademisierung-Trends unter Abiturienten und der gleichzeitig steigenden Zahl von Studienabbrüchen sind Studienabbrecherinnen und -abbrecher zunehmend - besonders vor dem Hintergrund des Nachwuchsproblems von KMU - eine ,neue' Zielgruppe der dualen Berufsausbildung. Die Bildungspolitik unterstützt mit dem 2015 gestarteten BMBF-Programm JOBSTARTER plus die Sensibilisierung von KMU für Studienabbrecher/innen sowie die Integration dieser spezifischen Zielgruppe in die betriebliche Ausbildung. Der vorliegende Beitrag betrachtet den Übergang von einer akademischen in eine berufliche Bildung aus der subjektorientierten Perspektive junger Menschen, die nach dem Studienabbruch eine betriebliche Ausbildung aufgenommen haben. Mittels einer qualitativ-explorativen Forschungsstrategie wird untersucht, wie Auszubildende den Wechsel von der akademischen in die berufliche Ausbildung erleben und gestalten und welche beruflichen Zukunftsperspektiven sie für sich entwickeln. An empirischen Beispielen wird der direkte Zusammenhang der Studien- und Berufswahl mit der Studienmotivation gezeigt. Die aus dem Studienabbruch resultierende Herausforderung, sich beruflich (um- oder neu) zu orientieren führt dazu, dass die zu Studienbeginn kategorisch abgelehnte Möglichkeit einer Berufsausbildung nun als Option für eine nichtakademische Ausbildung in den Blick genommen wird und Studienabbrecher/innen sich oftmals erstmalig mit einer Berufsausbildung beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung institutioneller Kontexte für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen: ein Beitrag zur Funktionalität des Übergangssystems (2017)
Atik, Didem; Nickolaus, Reinhold;Zitatform
Atik, Didem & Reinhold Nickolaus (2017): Die Bedeutung institutioneller Kontexte für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen. Ein Beitrag zur Funktionalität des Übergangssystems. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 2, S. 202-227.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird zunächst ein Vergleich, bezogen auf die sozialen Kompositionen, die kognitiven Voraussetzungen sowie die berufsfachlichen Eingangsvoraussetzungen bei Jugendlichen aus unterschiedlichen institutionellen Kontexten des Übergangssystems und der beruflichen Grundbildung vorgenommen. Zusätzlich werden unter Nutzung eines Matchingverfahrens Jugendliche mit identischen Eingangsvoraussetzungen im berufsfachlichen Vorwissen aus der vollqualifizierenden Ausbildung (BFS) und der berufsvorbereitenden Schulform (BEJ) bezogen auf die berufsfachliche Kompetenzentwicklung verglichen. Bemerkenswert ist, dass sich die Jugendlichen, die in das BEJ einmünden, trotz vergleichbarer Eingangspotentiale zu den Jugendlichen aus der BFS, sowohl in den Basiskompetenzen als auch in den berufsfachlichen Kompetenzen ungünstiger entwickeln. In den Erklärungsmodellen für die Fachkompetenzentwicklung kommt dem berufsfachlichen Vorwissen, der Schulformzugehörigkeit und den kognitiven Eingangsvoraussetzungen die höchste prädiktive Kraft zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Legitimation von Aktivierung und social investment und die Pathologisierung jugendlicher Subjektivität: Ausbildungspolitik und Beschäftigungsförderung für 'benachteiligte' Jugendliche in der Krise (2017)
Zitatform
Atzmüller, Roland & Alban Knecht (2017): Die Legitimation von Aktivierung und social investment und die Pathologisierung jugendlicher Subjektivität. Ausbildungspolitik und Beschäftigungsförderung für 'benachteiligte' Jugendliche in der Krise. In: B. Aulenbacher, M. Dammayr, K. Dörre, W. Menz, B. Riegraf & H. Wolf (Hrsg.) (2017): Leistung und Gerechtigkeit : das umstrittene Versprechen des Kapitalismus, S. 118-154.
Abstract
"Jugendliche befinden sich aus Perspektive der wohlfahrtsstaatlichen Apparate qua ihrer Position in den gesellschaftlich institutionalisierten Lebensverläufen im Übergang zum erwachsenen, als voll rationalitätsfähig angenommenen Subjekt. Die auf diesen Lebensabschnitt bezogenen wohlfahrtsstaatlichen Aktivitäten versuchen die Herausbildung eines erwachsenen und 'reifen' Subjekts, dessen Handlungen als rational eingeschätzt werden und von dem rationales Verhalten erwartet werden kann, entlang folgender Dimensionen zu organisieren. Einerseits geht es um die (Aus-)Bildung und Erarbeitung von nicht zuletzt beruflich relevanten Fähigkeiten und Kompetenzen, die den zukünftigen Erwachsenen befähigen sollen, mit den Anforderungen des Erwerbslebens effektiv und effizient umzugehen. Diese wohlfahrtsstaatlich organisierten Sozialisationsprozesse bleiben aber nicht auf die Ausbildung fachlich-technischer Qualifikationen beschränkt, sondern beziehen sich andererseits auch auf die Entwicklung von Einstellungen, Verhaltensweisen und sogenannten ,Sekundärtugenden', die für die Integration nicht nur in die sozialen Beziehungen der Betriebe, sondern auch in andere gesellschaftliche Bereiche als notwendig erachtet werden. Aus Perspektive wohlfahrtsstaatlicher Institutionen werden diese Entwicklungsanforderungen zu einem Problem, wenn Jugendliche in der Übergangsphase von der Schule in Ausbildung und Erwerbsleben in Schwierigkeiten geraten, sodass es nicht zu einem dauerhaften Eintritt in eine Erwerbsbiografie kommt, da sie keine Lehrstelle erhalten und/oder gefährdet sind, dauerhaft arbeitslos zu werden." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Über Ausbildung in Arbeit? Verläufe gering gebildeter Jugendlicher (2017)
Zitatform
Baas, Meike & Veronika Philipps (2017): Über Ausbildung in Arbeit? Verläufe gering gebildeter Jugendlicher. In: Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung (Hrsg.) (2017): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Exklusive Teilhabe - ungenutzte Chancen. Dritter Bericht, S. 1-36. DOI:10.3278/6004498w012
Abstract
"Insbesondere in Deutschland ist eine berufliche oder akademische Erstausbildung zentral für den gelingenden Berufseinstieg und die stabile Arbeitsmarktintegration. Hier werden typische Muster von Ausbildungs- und Erwerbsverläufen über einen Zeitraum von zehn Jahren nach dem Verlassen der Schule historisch vergleichend untersucht. Die Ergebnisse auf Basis des Nationalen Bildungspanels zeigen eine Zunahme an befristeten Beschäftigungsverläufen sowie Verläufen, die eine Exklusion vom Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt darstellen, für die Gruppe der Jugendlichen mit höchstens Hauptschulabschluss oder mit mittlerem Abschluss. Zudem wächst die Bedeutung des Schulabschlusses für die Wahrscheinlichkeit, einen Exklusionsverlauf anstelle eines integrativen Ausbildungs- und Erwerbsverlaufs aufzuweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Netzwerke beim Berufseinstieg: Strukturen, Nutzungsweisen und soziale Herkunft (2017)
Banaszczuk, Yasmina;Zitatform
Banaszczuk, Yasmina (2017): Netzwerke beim Berufseinstieg. Strukturen, Nutzungsweisen und soziale Herkunft. Wiesbaden: Springer VS, 256 S. DOI:10.1007/978-3-658-16289-4
Abstract
"Yasmina Banaszczuk untersucht die Bedeutung persönlicher Kontakte für den Berufseinstieg von Akademikerinnen und Akademikern, die neben Tipps zu offenen Stellen vor allem Unterstützung und Austausch bieten. Sie zeigt, dass die persönlichen Netzwerke je nach sozialer Herkunft in Größe und Intensität variieren: Studierte Berufseinsteigende aus akademischer Herkunft können auf mehr Kontakte zurückgreifen als traditionelle Arbeiterkinder. Vorbereitend und prägend ist neben der Familie vor allem die Studienzeit. In der Nutzung ihrer Netzwerke zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede, die neben der sozialen Herkunft auch aufs Geschlecht zurückgeführt werden können: Bei Männern überlappen private und berufliche Netzwerke, anders als bei Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildung zum Beruf: Internationaler Vergleich der berufsförmigen Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche (2017)
Zitatform
Becker, Matthias, Marlise Kammermann, Georg Spöttl & Lars Balzer (Hrsg.) (2017): Ausbildung zum Beruf. Internationaler Vergleich der berufsförmigen Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche. (Berufliche Bildung in Forschung, Schule und Arbeitswelt 15), Frankfurt am Main: Lang, 306 S. DOI:10.3726/978-3-653-06625-8
Abstract
"Eine Ausbildung zum Beruf ist meist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Berufsbiografie. Für Jugendliche werden jedoch auch oft Ausbildungsangebote geschaffen, die sich zwar an Berufskriterien orientieren, jedoch nicht immer zu gesellschaftlich anerkannten Berufsabschlüssen führen. Unter anderem werden zeitlich verkürzte Formen der Berufsausbildung entwickelt, um bestimmten Zielgruppen den Berufseinstieg zu erleichtern oder Beschäftigungsfelder mit geringeren Qualifikationsanforderungen zu erschließen. Der Band stellt empirische Untersuchungen und theoretische Diskussionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verkürzten Berufsausbildungen vor, um Wirkungen und Effekte der Konzeptionen zu erschließen und zu bewerten. Die Buchbeiträge gehen insbesondere der Frage nach, welche Formen der Berufsausbildung als Ausbildung zum Beruf angesehen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungschancen von Ausbildungsstellenbewerbern und -bewerberinnen mit Migrationshintergrund: aktuelle Situation 2016 und Entwicklung seit 2004 (2017)
Beicht, Ursula;Zitatform
Beicht, Ursula (2017): Ausbildungschancen von Ausbildungsstellenbewerbern und -bewerberinnen mit Migrationshintergrund. Aktuelle Situation 2016 und Entwicklung seit 2004. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 38 S.
Abstract
"Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse zu den Chancen von Ausbildungsstellenbewerbern und -bewerberinnen mit Migrationshintergrund, eine duale Ausbildung zu beginnen. Selbst unter ansonsten gleichen Voraussetzungen sind Jugendliche mit Migrationshintergrund seltener erfolgreich als diejenigen ohne Migrationshintergrund. Vieles spricht dafür, dass die betrieblichen Auswahlverfahren ursächlich dafür sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transitions of young migrants to initial vocational education and training in Germany: the significance of social origin and gender (2017)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2017): Transitions of young migrants to initial vocational education and training in Germany. The significance of social origin and gender. In: Journal of vocational education and training, Jg. 69, H. 3, S. 424-449. DOI:10.1080/13636820.2016.1275032
Abstract
"The topic of the present paper is how successful young people from a migration background in Germany are in making the transition to initial vocational education and training (VET). Particular emphasis is placed on interactions with social origin and gender. The analyses are based on the 2011 BIBB Transitional Study, a representative survey of over 5000 young people living in Germany from the birth cohorts between 1987 and 1993. It is revealed that a migration background exerts a negative effect on the chances of progressing to company-based or fully qualifying training. For a successful transition to VET the school-leaving qualification achieved is very important and migrants often achieve only lower school-leaving qualifications. Interaction effects occur between migration background, social origin and gender. The transition chances of young migrants are, however, also worse when a multitude of relevant factors are controlled for. The results indicate that migrants in German society still have to contend with reservations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Generationeneffekte beim Übergang von Schulabgängern mit Migrationshintergrund in betriebliche Ausbildung (2017)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2017): Generationeneffekte beim Übergang von Schulabgängern mit Migrationshintergrund in betriebliche Ausbildung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 3, S. 428-460.
Abstract
"Untersuchungen zu den Übergangschancen von Jugendlichen in betriebliche Ausbildung kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund schlechtere Übergangschancen haben als diejenigen ohne Migrationshintergrund. Dies gilt auch dann, wenn für zentrale wichtige Einflussfaktoren wie die soziale Herkunft oder berufliche Präferenzen kontrolliert wird. Der erreichte allgemeine Schulabschluss ist eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Übergang und junge Migranten erreichen im Schnitt deutlich niedrigere Schulabschlüsse als Nicht-Migranten. Der vorliegende Beitrag untersucht, ob die Übergangschancen in betriebliche Ausbildung von Schulabgängern mit Migrationshintergrund vom Generationenstatus abhängen, ob also mit zunehmender Aufenthaltsdauer der Familie des Jugendlichen in Deutschland ein Abbau von Chancennachteilen zu beobachten ist. Hierbei wird auch betrachtet, inwieweit sich der Erwerb von Schulabschlüssen zwischen den Migrationsgenerationen unterscheidet. Es wurden multivariate Analysen auf Datenbasis des Nationalen Bildungspanels (NEPS) durchgeführt, die sich auf Schulabgänger der 9. und 10. Klasse allgemeinbildender Schulen beziehen. Unter Kontrolle zentraler Einflussfaktoren zeigt sich, dass die Migrationsgeneration sowohl für einen erfolgreichen Übergang in betriebliche Ausbildung als auch für den Schulerfolg (Erwerb eines mittleren Schulabschlusses) eine wichtige Rolle spielt. Insgesamt ist ein zunehmender Generationenstatus mit einer aufwärts gerichteten Integration bzw. der Verringerung von Chancennachteilen verbunden. Benachteiligungen junger Migranten sind allerdings bei der Einmündung in betriebliche Ausbildung auch in der zweiten Generation noch deutlich erkennbar, erst in der dritten Generation können keine geringeren Übergangschancen gegenüber Nicht-Migranten mehr nachgewiesen werden. Was den Schulerfolg anbetrifft, haben junge Migranten selbst der dritten Generation noch Nachteile." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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A lost generation? The early career effects of graduating during a recession (2017)
Zitatform
Berge, Wiljan van den & Arne Brouwers (2017): A lost generation? The early career effects of graduating during a recession. (CPB discussion paper / CPB Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis 356), Den Haag, 35 S.
Abstract
"We estimate the effect of graduating during a recession on the early careers of high educated graduates in the Netherlands between 1996 and 2012. Exploiting field-specific differences in un- employment rates, we find that graduates on average suffer a 2.3% lower wage in a typical recession in their first year. The wage loss fades out four years after graduation. Employment probabilities are hardly affected. We find that women suffer larger wage losses than men. Poor entry conditions are associated with an increased probability of employment at lower quality employers. The primary mechanism through which graduates catch up to their luckier counterparts is mobility across jobs and sectors to better paying employers. We show that those who graduate during a recession are more likely to switch jobs earlier, and less likely to switch jobs later in their career. This suggests an intertemporal shift in job-search effort. While both men and women who graduate during a recession are more likely to switch employers in the short-run, the average returns to successful job search are much higher for men than for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labor market entry in Germany before and after the financial crisis: An analysis of duration of labor market entry, quality of first job, and fixed- term employment (2017)
Blossfeld, Pia N.;Zitatform
Blossfeld, Pia N. (2017): Labor market entry in Germany before and after the financial crisis. An analysis of duration of labor market entry, quality of first job, and fixed- term employment. In: I. Schoon & J. Bynner (Hrsg.) (2017): Young people's development and the great recession : uncertain transitions and precarious futures, S. 208-232. DOI:10.1017/9781316779507.010
Abstract
"This chapter examines the impact of the financial crisis in 2008 on the duration of labor market entry of men and women in East and West Germany. Furthermore, the effect of this crisis on the status at first job and fixed-term employment for East or West German men and women is analyzed. The empirical findings show that young Germans did need much more time to establish themselves in the labor market after the crisis. However, there were no significant differences between East and West Germans, men and women, or between skilled and unskilled workers with respect to the impact of the financial crisis on the duration of labor market entry. Furthermore, the financial crisis had a positive effect on the status of the first job. This was mainly the case because during the crisis unskilled jobs were quickly vanishing. There are no effects of the financial crisis on the quality of first jobs for East and West Germans as well as for men and women. Finally, the analyses demonstrate that fixed-term employment increased for men after the financial crisis. Again, there are no differences in the impact of the financial crisis on fixed-term employment at labor market entry for East and West Germans as well as between the skilled and the unskilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg: Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015 (2017)
Carstensen, Jeanette; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2017): Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg. Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2017), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkt deutlich entspannt. Überstieg die Zahl der Lehrstellenbewerber die der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bis 2007 zum Teil noch um das Doppelte, gab es im Jahr 2010 sogar mehr neue Verträge als bei der Bundesagentur registrierte Bewerber. Dieser drastische Wandel am Ausbildungsstellenmarkt ist vor allem auf die tiefgreifenden demografischen Veränderungen in Ostdeutschland zurückzuführen, die ihren Ursprung im so genannten Nachwendegeburtenknick aus den Jahren 1989 bis 1991 haben. Seinerzeit haben sich die Geburtenzahlen in Ostdeutschland, die bis dahin auf einem Niveau von 200.000 Geburten pro Jahr lagen, nahezu halbiert, um sich anschließend auf ca. 130.000 pro Jahr einzupendeln. Diese wesentlich kleineren Geburtskohorten treten seit 2007 in den Lehrstellenmarkt ein und treffen dort auf ein Ausbildungsstellenangebot, mit dem nun erstmals seit vielen Jahren die große Mehrheit der Lehrstellensuchenden auch versorgt werden kann. Bis dahin gehörte Mobilität für Auszubildende aus Ostdeutschland zur Normalität. Für eine Lehrstelle legten sie zum Teil sehr weite Distanzen zurück und ein Großteil der ostdeutschen Auszubildenden pendelte nach Westdeutschland. Nach 2007 haben die alten Bundesländer aber sichtbar an ihrer Bedeutung als Zielort verloren. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich die räumliche Verflechtung zwischen Berlin und Brandenburg auf dem Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren weiter intensiviert hat. Während die meisten mobilen Auszubildenden in der Region von Brandenburg nach Berlin pendeln, wird jedoch Brandenburg als Ausbildungsort für Jugendliche aus Berlin immer attraktiver." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Einkommen von Bachelor- und anderen Hochschulabsolventen: Höhere Abschlüsse zahlen sich mit dem Alter zunehmend aus (2017)
Zitatform
Christoph, Bernhard, Ute Leber & Heiko Stüber (2017): Einkommen von Bachelor- und anderen Hochschulabsolventen: Höhere Abschlüsse zahlen sich mit dem Alter zunehmend aus. (IAB-Kurzbericht 13/2017), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Im Rahmen des Bologna-Prozesses erfolgte seit den 2000er Jahren nach und nach die Ablösung der traditionellen Studienabschlüsse Diplom und Magister durch die gestuften Abschlüsse Bachelor und Master. Dies hat die Frage aufgeworfen, wie sich die Absolventen der neuen Studienabschlüsse am Arbeitsmarkt positionieren können. Die hier vorgelegten Untersuchungen zur längerfristigen Entwicklung der Einkommen von 25- bis 34-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit unterschiedlichen Abschlüssen zeigen, dass die Gehälter zunächst auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Mit dem Alter zahlen sich höhere Abschlüsse jedoch zunehmend aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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'Diversion or safety net?': Institutions and public opinion on vocational education and training (2017)
Zitatform
Di Stasio, Valentina (2017): 'Diversion or safety net?'. Institutions and public opinion on vocational education and training. In: Journal of European social policy, Jg. 27, H. 4, S. 360-372. DOI:10.1177/0958928717719199
Abstract
"Vocational education and training (VET) has been described in the sociological literature as a mixed blessing. On one hand, vocational qualifications facilitate the school-to-work transitions of youth (safety net function of VET); on the other hand, placement into vocational tracks dissuades students from attending higher education (diversion function of VET). In this study, I analyse whether VET is perceived to function as a safety net and/or a diversion route by the public at large. VET systems greatly vary across countries with regard to their perceived prestige, the involvement of social partners in the provision of training and the certification of occupational skills. Thus, I focus on whether perceptions of VET vary systematically across countries. Using Eurobarometer data from 2011, I show that in countries with occupationally oriented VET systems, which provide work-based training in the form of apprenticeships, both the safety net and diversion functions are recognized as distinctive aspects of VET. Although public perceptions of the safety net function do not vary across education groups, the analyses show that highly educated individuals are less likely than the other education groups to suggest vocational education as an option, even when they do recognize its role as a safety net. This study contributes to our understanding of the micro-level mechanisms that underlie the formation of educational preferences across social groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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School-to-work linkages in the United States, Germany, and France (2017)
Zitatform
DiPrete, Thomas A., Christina Ciocca Eller, Thijs Bol & Herman G. van de Werfhorst (2017): School-to-work linkages in the United States, Germany, and France. In: American Journal of Sociology, Jg. 122, H. 6, S. 1869-1938. DOI:10.1086/691327
Abstract
"A new research agenda is proposed for assessing the strength of linkages between educational credentials, including fields of study, and occupational positions. The authors argue that a theoretically fruitful conception of linkage strength requires a focus on granular structure as well as the macroinstitutional characteristics of pathways between education and the labor market. Building on recent advances in the study of multigroup segregation, the authors find that Germany has stronger overall linkage strength than France or the United States. However, the extent to which the three countries differ varies substantially across educational levels and fields of study. The authors illustrate the substantive importance of the new approach by showing, first, that the standard organization space/qualification space distinction poorly describes the contemporary difference between Germany and France and, second, that relative mean occupational wages in Germany and the United States vary directlywith the relative linkage strength for occupations in the two countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Betriebliche Ausbildungspartnerschaften kleiner und mittlerer Betriebe: Ergebnisse aus dem BIBB-Expertenmonitor Berufliche Bildung (2017)
Ebbinghaus, Margit; Gruber, Thomai; Soja, Eva-Maria; Schwerin, Christine; Bahl, Anke;Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Anke Bahl, Thomai Gruber, Christine Schwerin & Eva-Maria Soja (2017): Betriebliche Ausbildungspartnerschaften kleiner und mittlerer Betriebe. Ergebnisse aus dem BIBB-Expertenmonitor Berufliche Bildung. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 33 S.
Abstract
"Sich am Ausbildungsmarkt zu behaupten, ist für viele Betriebe kleiner und mittlerer Größe schwer. Können Zusammenschlüsse zu Ausbildungspartnerschaften ein Weg sein, ihre Position am Ausbildungsmarkt zu stärken? 'Ja', sagt die Mehrheit der vom BIBB hierzu befragten Berufsbildungsfachleute aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Aus ihrer Sicht können kooperative Ausbildungsformen, in denen die Partner ihre Ausbildungsressourcen und -kompetenzen bündeln, nicht nur dazu beitragen, dass sich kleine und mittlere Betriebe weiterhin in der Ausbildung engagieren. Sie sehen darin auch eine Chance, dass deren Ausbildungsangebote bei Jugendlichen (wieder) an Attraktivität gewinnen. Ein einheitliches Modell, mit dem sich dies erreichen lässt, scheint es aber nicht zu geben. Stattdessen führen viele Wege zum Ziel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Betriebliche Ausbildung in Hessen 2016: IAB-Betriebspanel-Report Hessen (2017)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2017): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2016. IAB-Betriebspanel-Report Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2017,01), Frankfurt am Main, 25 S.
Abstract
"Die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für Hessen zeigen, dass der Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe 2016 weiter rückläufig war. Gleichzeitig blieb die Anzahl der angebotenen Ausbildungsstellen auf hohem Niveau stabil. 85 Prozent der Stellen konnten besetzt werden. Die größten Probleme bei der Besetzung der Ausbildungsstellen hatten das Baugewerbe und Kleinbetriebe. Die Chancen nach erfolgreicher Ausbildung vom ausbildenden Betrieb übernommen zu werden, waren 2016 weiterhin gut: Die Übernahmequote lag bei 66 Prozent. Engagiert zeigten sich die Betriebe bei der Übernahme von Fahrtkosten und Übernachtungskosten, welche beim Besuch einer auswärtigen Berufsschule anfallen. Gut zwei Drittel der Betriebe mit Auszubildenden, die eine auswärtige Berufsschule besuchten, trugen alle oder zumindest einen Teil der dabei entstandenen Kosten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vocational vs. general education and employment over the life-cycle: new evidence from PIAAC (2017)
Zitatform
Hampf, Franziska & Ludger Wößmann (2017): Vocational vs. general education and employment over the life-cycle. New evidence from PIAAC. In: CESIfo Economic Studies, Jg. 63, H. 3, S. 255-296. DOI:10.1093/cesifo/ifx012
Abstract
"It has been argued that vocational education facilitates the school-to-work transition but reduces later adaptability to changing environments. Using the recent international data of the Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC), we confirm such a trade-off over the life cycle in a difference-in-differences model that compares employment rates across education type and age. An initial employment advantage of individuals with vocational compared to general education turns into a disadvantage later in life. Results are strongest in apprenticeship countries that provide the highest intensity of industry-based vocational education" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CESifo working paper , 6116 -
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General education, vocational education, and labor-market outcomes over the lifecycle (2017)
Zitatform
Hanushek, Eric A., Guido Schwerdt, Ludger Wößmann & Lei Zhang (2017): General education, vocational education, and labor-market outcomes over the lifecycle. In: The Journal of Human Resources, Jg. 52, H. 1, S. 48-87. DOI:10.3368/jhr.52.1.0415-7074R
Abstract
"Policy proposals promoting vocational education focus on the school-to-work transition. But with technological change, gains in youth employment may be offset by less adaptability and diminished employment later in life. To test for this tradeoff, we employ a difference-in-differences approach that compares employment rates across different ages for people with general and vocational education. Using microdata for 11 countries from IALS, we find strong and robust support for such a tradeoff, especially in countries emphasizing apprenticeship programs. German Microcensus data and Austrian administrative data confirm the results for within-occupational-group analysis and for exogenous variation from plant closures, respectively." (Author's abstract, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))
Ähnliche Treffer
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A decomposition of local labour-market conditions and their relevance for inequalities in transitions to vocational training (2017)
Zitatform
Hillmert, Steffen, Andreas Hartung & Katarina Weßling (2017): A decomposition of local labour-market conditions and their relevance for inequalities in transitions to vocational training. In: European Sociological Review, Jg. 33, H. 4, S. 534-550. DOI:10.1093/esr/jcx057
Abstract
"We investigate to what extent individual transitions to vocational training in Germany have been affected by local labour-market conditions. A statistical decomposition approach is developed and applied, allowing for a systematic differentiation between long-term change, short-term fluctuations, and structural regional differences in labour-market conditions. To study individual-level consequences for transitions to vocational training, regionalized labour-market data are merged with longitudinal data from the National Educational Panel Study, and multivariate transition-rate models are fitted. The results indicate that structural differences between regions have had significant effects on the transition behaviour of school leavers, whereas temporary crises have been of only minor relevance. Moreover, different groups have been affected to different degrees by varying labour-market conditions. We also highlight the usefulness of our decomposition approach for a broader set of applications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The underestimated relevance and value of vocational education in tertiary education: making the invisible visible (2017)
Zitatform
Hippach-Schneider, Ute, Verena Schneidera, Boris Ménard & Sabine Tritscher- Archan (2017): The underestimated relevance and value of vocational education in tertiary education. Making the invisible visible. In: Journal of vocational education and training, Jg. 69, H. 1, S. 28-46. DOI:10.1080/13636820.2017.1281342
Abstract
"Increasing the number of tertiary graduates has been a priority on the political agenda of the EU for some years. The focus has mainly been on academic courses though, with less emphasis on the role of vocational education and training. International educational statistics indeed show a clear increase in the number of persons completing tertiary education programmes in recent years. In overall terms, this development is referred to as 'academisation'. The present paper provides a critical analysis and uses examples from Germany, Austria and France to show that this interpretation is neglecting two crucial facts. One is that various academic programmes in fact are combining academic with vocational learning. The other is that there are vocational programmes in the tertiary education sector that are not adequately visible in international education statistics. This understanding is important in relation to future policy-making as well as individual decision-making." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf (2017)
Zitatform
Jacob, Marita (2017): Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 359-391. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_12
Abstract
"Die Verlängerung und zunehmende Komplexität des Übergangs, Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf ist ein Befund vieler empirischer Studien. Auf der einen Seite ist die Beteiligung in beruflicher Bildung sowie die Studierneigung im historischen Zeitverlauf gestiegen, was zwangsläufig zu einem längeren Verbleib im (Aus)Bildungssystem führt: So hat der Anteil der jungen Erwachsenen ohne Ausbildungsabschluss erheblich abgenommen. Gleichzeitig hat sich die Beteiligung in nicht akademischen beruflichen Ausbildungen erhöht und sowohl die absolute Zahl der Studierenden als auch deren relativer Anteil in einer Alterskohorte stark zugenommen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Berufsbildung, demografischer Wandel und zunehmende Heterogenität: Eine Analyse der Entwicklungen in den neuen Bundesländern (2017)
Jenewein, Klaus;Zitatform
Jenewein, Klaus (2017): Berufsbildung, demografischer Wandel und zunehmende Heterogenität. Eine Analyse der Entwicklungen in den neuen Bundesländern. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 83-94.
Abstract
"Deutschland befindet sich in einem gesellschaftlichen Veränderungsprozess, der auch die berufliche Bildung tangiert. Während noch vor wenigen Jahren eine große Zahl junger Menschen in den Bildungsgängen des sogenannten Übergangssystems aufgefangen werden musste, herrscht in verschiedenen Regionen und Branchen Mangel an Ausbildungsbewerbern. In dem Beitrag werden diese Entwicklungen vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in den Metall- und Elektroberufen beleuchtet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Minimum wages and vocational training incentives in Germany (2017)
Zitatform
Kellermann, Kim Leonie (2017): Minimum wages and vocational training incentives in Germany. (IAAEU discussion paper series in economics 2017,08), Trier, 29 S.
Abstract
"We examine the impact of sector-specific minimum wages in Germany on the willingness of youths to undergo vocational training. The theoretical intuition on the impact of wage floors on education is ambiguous. On the one hand, they raise the opportunity cost of education and prevent further skill accumulation. On the other hand, they lower the employment probability of unskilled workers, promoting additional training. Employing a mixed logit model, we estimate the probability of opting for an apprenticeship for a GSOEP-based sample of youths aged 17 to 24. Unlike the evidence from other countries, we find that increasing sectoral wage floors have a positive effect on training probabilities. Due to binding minimum wages, the demand for unskilled workers declines which lowers the opportunity cost of education. High requirements with regard to professional skills reinforce the effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of minimum wage regulations on educational incentives for the youth: an empirical analysis for Germany (2017)
Zitatform
Kellermann, Kim Leonie (2017): The impact of minimum wage regulations on educational incentives for the youth. An empirical analysis for Germany. (BestMasters), Wiesbaden: Springer, 148 S. DOI:10.1007/978-3-658-16489-8
Abstract
"Kim Leonie Kellermann analyzes the impact of sectoral minimum wages in Germany on the willingness of youths to undergo apprenticeship training. Using data from the German Socio-economic Panel, the author shows that higher wage floors set small, positive incentives for vocational training in the respective sectors. In case employers have to pay higher wages, they preferably hire qualified workers so that the worse job prospects of the low-skilled outweigh the potential pay increase. In order to preserve these training opportunities, it can make sense for policymakers to exempt apprentices from minimum wages since subminimum apprenticeship rewards are more appealing to firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Übergangschancen benachteiligter Hauptschülerinnen und Hauptschüler unter den Bedingungen des demografischen Wandels (2017)
Kohlrausch, Bettina;Zitatform
Kohlrausch, Bettina (2017): Übergangschancen benachteiligter Hauptschülerinnen und Hauptschüler unter den Bedingungen des demografischen Wandels. In: E. Schlemmer, A. Lange & L. Kuld (Hrsg.) (2017): Handbuch Jugend im demografischen Wandel : Konsequenzen für Familie, Bildung und Arbeit, S. 386-400.
Abstract
"Für Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die 'nur' über einen Hauptschulabschluss verfügen, stellt sich der Übergang in eine berufliche Ausbildung zunehmend schwieriger dar. Ein großer Teil von ihnen mündet nach dem Verlassen der Schule zunächst in Maßnahmen des Übergangssystems. Es scheint als hätten Hauptschüler/-innen den härter werdenden Wettbewerb um zunehmend knappe Ausbildungsplätze in vielen Fällen bereits verloren. Auf der anderen Seite sind die Folgen des demografischen Wandels bereits heute auf dem Ausbildungsmarkt zu spüren. Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt und die wachsende Sorge um einen Mangel an Facharbeitern prägt die öffentlichen Debatten. Ist es daher nur eine Frage der Zeit bis auch Hauptschüler/-innen vom demografischen Wandel profitieren werden?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Berufliche Erstausbildung im Lebensverlauf: Grundlagen und empirische Befunde (2017)
Zitatform
Konietzka, Dirk & Tom Hensel (2017): Berufliche Erstausbildung im Lebensverlauf. Grundlagen und empirische Befunde. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 281-308. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_10
Abstract
"Während die seit den 1950er Jahren stark gewachsene Bildungsbeteiligung im Bereich der weiterführenden Schulen und Hochschulen als ein zentraler Faktor des sozialen Wandels der deutschen Gesellschaft betrachtet wird, ist die Bildungsexpansion, die im Bereich der beruflichen Bildung erfolgt ist, von Öffentlichkeit und Wissenschaft weniger beachtet worden. Dessen ungeachtet stellt die nicht akademische berufliche Erstausbildung heute den quantitativ bedeutsamsten Sektor der postsekundären, sowohl die Sekundarstufe II als auch den Tertiärbereich umfassenden Bildung dar. Mindestens zwei Drittel der Männer und Frauen der jüngeren Geburtsjahrgänge haben eine nicht akademische Berufsausbildung absolviert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Institutional change and gender inequalities at labour market entry: A comparison of Estonia, Russia, and East and West Germany (2017)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Ellu Saar & Johanna Dämmrich (2017): Institutional change and gender inequalities at labour market entry. A comparison of Estonia, Russia, and East and West Germany. In: Studies of transition states and societies, Jg. 9, H. 2, S. 17-40., 2017-11-24.
Abstract
"Our study investigates how gender inequalities in job opportunities evolved during communist and post-communist times in former state-socialist countries. Theoretical arguments (mainly based on studies referring to Western countries) led to the expectation of a surge in gender inequalities in these countries after the collapse of communism. Empirically, we explore the gender gap in job authority upon labour market entry by using life-history data from Russia, Estonia, and East Germany, with West Germany serving as a control case. The selection of countries was motivated primarily by the availability of rich life-history data, covering four decades of (post-) state socialism but also by divergences in institutional set-ups in the course of transition from state socialism to a liberalised market economy. Our findings yield four major results. First, accounting for education and the branch of economy, women were not disadvantaged during Soviet times; instead, we have even found evidence of a slight female advantage in Estonia and East Germany. Thus, our findings mirror the communist regime's effectiveness in equalising women's and men's opportunities at work. Second, in the pre-collapse decade, the advantage of women in terms of job authority decreased in East Germany and Estonia, whereas in Russia, women fell behind men. Third, with the Soviet Union collapse, a remarkable female disadvantage emerged in all formerly state socialist countries under scrutiny. In addition, we observe a growing gender gap in West Germany in the same period. The latter result strengthens the conclusion that times of economic liberalisation may go hand-in-hand with increasing gender inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Integration von Flüchtlingen durch Ausbildung im Handwerk: Potenziale, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren (2017)
Lahner, Jörg;Zitatform
Lahner, Jörg (2017): Integration von Flüchtlingen durch Ausbildung im Handwerk. Potenziale, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 14), Göttingen, 20 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-14
Abstract
"Die Integration von Migrantinnen und Migranten, speziell von Flüchtlingen, stellt eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland dar. Parallel dazu fällt es dem deutschen Handwerk immer schwerer, seinen Fachkräftebedarf zu decken.
Eine wachsende Zahl an Projekten von Bund und Ländern versucht deshalb, gezielt die Ausbildung von Flüchtlingen im Handwerk zu fördern. Dabei zeigt diese Untersuchung, dass es potenziell eine Vielzahl interessierter Betriebe und motivierter Flüchtlinge mit Affinität zu einem Handwerksberuf gibt. Zudem sind die Handwerkskammern mit ihren Bildungszentren und ihren vielfältigen Erfahrungen im Bereich zielgruppenspezifischer Angebote für eine effektive Unterstützung bestens aufgestellt. Allerdings ist der Ausbildungserfolg von zahlreichen Faktoren abhängig. Erstens gilt es, die Voraussetzungen der Flüchtlinge, vor allem die sprachlichen, gründlich zu prüfen. Die Integration in den Betrieb, der Besuch der Berufsschule, Herausforderungen der persönlichen Lebenssituation (Familienverantwortung, Unterbringung etc.) sind nicht nur für Flüchtlinge kritische Faktoren des Ausbildungserfolges, Flüchtlinge haben hier jedoch häufig besondere Hürden zu meistern. Deshalb ist eine intensive sozialpädagogische Betreuung vor und während der Ausbildung in der Regel unverzichtbar.
Auch wenn der vorliegende Beitrag lediglich auf der gutachterlichen Prüfung eines einzelnen Pilotprojektes fußt, lassen sich durchaus vielfältige Erkenntnisse sowohl für die Praxis als auch für die Förderpolitik ableiten. Insgesamt zeigt sich, dass die spezifischen Hindernisse in vielen Fällen überwindbar sind und Ausbildung von Flüchtlingen im Handwerk gelingen kann. Damit eröffnet sich für geneigte und gut vorbereitete Flüchtlinge eine echte Perspektive gesellschaftlicher Integration. Für das Handwerk selbst ergibt sich eine neue Option der Nachwuchssicherung, sofern eine qualifizierte Unterstützung gesichert ist und alle Beteiligten über hinreichend Geduld und Motivation verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Should I stay or should I switch?: an analysis of transitions between modes of vocational education and training (2017)
Latina, Joelle;Zitatform
Latina, Joelle (2017): Should I stay or should I switch? An analysis of transitions between modes of vocational education and training. In: Journal of vocational education and training, Jg. 69, H. 2, S. 173-195. DOI:10.1080/13636820.2017.1303784
Abstract
"How established is the horizontal permeability between modes of vocational education and training (VET) in Switzerland? Formally encouraged by the Swiss law on VET, horizontal permeability refers to transitions across VET modes, i.e. between dual and school-based VET. This paper first discusses why horizontal permeability is indeed relevant and then empirically examines the horizontal permeability of the Swiss VET system for a given occupation - commercial VET. The latter is the largest VET domain in Switzerland and, importantly, a domain in which school-based VET is well established. The empirical analysis uses panel data following a cohort for over 10 years in the Canton of Geneva. Results show that going from school-based to dual VET within commercial VET increases chances to earn a qualification, however students changing modes lose half a year in the process. These findings suggest that, at least in commercial VET, horizontal permeability is only partial." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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On the efficiency of school tracking: a perspective from outcomes in dual VET in Switzerland (2017)
Zitatform
Latina, Joelle & José V. Ramirez (2017): On the efficiency of school tracking: a perspective from outcomes in dual VET in Switzerland. In: Journal for labour market research, Jg. 51, S. 1-13., 2017-08-31. DOI:10.1186/s12651-017-0233-5
Abstract
"In this paper, we examine the efficiency of the sort done by the Swiss lower secondary school tracking system, looking at students' outcomes in dual vocational education and training (VET) - the most common education type at the upper secondary level in the country. We discuss a simple Ricardian model about the process of school tracking based on the absolute advantage (i.e., the ability) of students in abstract learning, as opposed to contextualised learning which is more decisive in dual VET. The mismatch created by the tracking system for certain types of students is key to explain the relative track effect on outcomes in dual VET. Using administrative panel data for the Canton of Geneva, we estimate a series of zero inflated models. All results support the assumption of a miss-allocation of students to lower secondary school tracks. We thus conclude that the efficiency of the sort related to the tracking system could be improved, were students sorted on the basis of their comparative and not absolute advantage in each form of learning." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Jugendliche und der Übergang in das Ausbildungssystem: Entwicklungen, Trends und Mehrfachausbildungen (2017)
Zitatform
Lauterbach, Wolfgang (2017): Jugendliche und der Übergang in das Ausbildungssystem: Entwicklungen, Trends und Mehrfachausbildungen. In: E. Schlemmer, A. Lange & L. Kuld (Hrsg.) (2017): Handbuch Jugend im demografischen Wandel : Konsequenzen für Familie, Bildung und Arbeit, S. 308-324.
Abstract
"Der Beitrag stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie sich in den letzten 10 bis 15 Jahren bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Ausbildungssituation dargestellt hat. Die Frage ist deshalb nach wie vor relevant, da der allgemeine Eindruck, dass derartige Fragen unter der derzeitigen Perspektive eines großen Ausbildungsplatzangebotes, dem gleichzeitig eine geringe Nachfrage gegenüber steht, nicht mehr relevant sind, nicht zutrifft.
Unter dem Eindruck einer allgemeinen Ausbildungsplatzknappheit und der zunehmenden Verdrängung der Hauptschüler und der Ausbildungslosen wurde eine Reihe von Untersuchungen gegen Ende der 1990er Jahre und zu Beginn des neuen Jahrhunderts durchgeführt, die dann kaum weitergeführt wurden. Jedoch zeigen die hier vorgelegten Sekundäranalysen - vorwiegend aus amtlichen Daten der Berufsbildungsstatistik - wichtige Entwicklungen auf. Die Ergebnisse belegen, dass sich insbesondere Jugendliche mit niedrigen und hohen schulischen Bildungsabschlüssen hinsichtlich des Merkmals Mehrfachausbildungen stark unterscheiden." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Hauptschülerinnen und Hauptschüler auf dem Weg zur vollqualifizierenden Ausbildung in der Erziehung und der Altenpflege: eine explorative Vorstudie (2017)
Lichtwardt, Nina Theresa;Zitatform
Lichtwardt, Nina Theresa (2017): Hauptschülerinnen und Hauptschüler auf dem Weg zur vollqualifizierenden Ausbildung in der Erziehung und der Altenpflege. Eine explorative Vorstudie. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 031), Düsseldorf, 30 S.
Abstract
"Eine Ausbildung in der Altenpflegehilfe und in der Kinderpflege kann für junge Menschen mit Hauptschulabschluss ein Sprungbrett in eine vollqualifizierende Ausbildung sein. Expertinnen und Experten sowie die Auszubildenden selbst geben in diesem Working Paper Auskunft darüber, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen Fördermaßnahmen es gelingen kann, dass Hauptschülerinnen und -schülern nach dem erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung in der Kinderpflege oder Altenpflegehilfe vorbereitet und motiviert sind, sich zur Fachkraft in der Erziehung oder Altenpflege weiterzubilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kein Abschluss ohne Anschluss: Übergang Schule - Beruf in NRW: Ergebnisse des Monitorings zur Umsetzung der Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung im Schuljahr 2015/2016 (2017)
Mahler, Julia; Ellerbeck, Sören;Zitatform
Mahler, Julia & Sören Ellerbeck (2017): Kein Abschluss ohne Anschluss: Übergang Schule - Beruf in NRW. Ergebnisse des Monitorings zur Umsetzung der Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung im Schuljahr 2015/2016. Bottrop, 57 S.
Abstract
"Seit dem Schuljahr 2012/2013 wird die Landesinitiative 'Kein Abschluss ohne Anschluss. Übergang Schule - Beruf in NRW' in NRW umgesetzt und wellenförmig ausgebaut. Ein zentrales Handlungsfeld der Landesinitiative ist die systematische Berufs- und Studienorientierung mit definierten Standardelementen. Für dieses zentrale Handlungsfeld wurde im Schuljahr 2015/2016 erneut ein flächendeckendes Monitoring durchgeführt.
Demnach waren im Schuljahr 2015/2016 - vier Jahre nach Start von 'Kein Abschluss ohne Anschluss' - bereits rund 70 % aller Schulen in NRW mit einer Sekundarstufe I beteiligt. Dies sind insgesamt 1.698 von 2.422 Schulen in NRW mit einer Sekundarstufe I. Mit rd. 93 % (entspricht 1.575 Schulen) hat sich auch im Schuljahr 2015/2016 ein hoher Anteil der Schulen, die an KAoA teilnehmen, am Monitoring beteiligt. Von insgesamt rund 574.000 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 10 in NRW nutzten im Schuljahr 2015/2016 rd. 73 % (rd. 297.000) die Angebote der Berufs- und Studienorientierung im Rahmen von KAoA." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Angebote und Strukturen der Jugendberufshilfe: Eine Forschungsübersicht. Expertise (2017)
Mairhofer, Andreas;Zitatform
Mairhofer, Andreas (2017): Angebote und Strukturen der Jugendberufshilfe. Eine Forschungsübersicht. Expertise. München, 114 S.
Abstract
"Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat eine Forschungsübersicht über die Leistungen und Strukturen der Jugendberufshilfe veröffentlicht. Das Praxisfeld ist angesichts vielfältiger Probleme junger Menschen beim Übergang individual-biografisch, wie auch gesellschaftlich hoch relevant. Das DJI stellt fest, dass zu den Strukturen und Angeboten der Jugendberufshilfe als Element der kommunalen Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe keine umfassenden und aktuellen empirischen Daten verfügbar sind. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des DJI-Projektes 'Jugendhilfe und sozialer Wandel - Leistungen und Strukturen' das (spärliche) empirische Wissen zur Grundkonfiguration - also zu den Strukturen, Angeboten, Akteuren, Finanzierungsformen und dem Personal - der Jugendberufshilfe sowie zu aktuellen Tendenzen des Feldes zusammengetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Horizontale und vertikale Adäquanz im Anschluss an die betriebliche Ausbildung in Deutschland (2017)
Zitatform
Menze, Laura (2017): Horizontale und vertikale Adäquanz im Anschluss an die betriebliche Ausbildung in Deutschland. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 69, H. 1, S. 79-107. DOI:10.1007/s11577-016-0397-y
Abstract
"Absolventen des dualen Systems der Berufsausbildung in Deutschland haben unterschiedlich gute Chancen auf einen direkten Übergang in horizontal und vertikal adäquate Arbeitsmarktpositionen. Der Artikel diskutiert die Rolle von strukturellen Merkmalen von Ausbildungsberufen für diese unterschiedlichen Chancen. Der Fokus liegt auf drei Merkmalen: die durchschnittlichen Ausbildungskosten, der Grad der beruflichen Schließung und die Breite der Qualifikationen. Anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) wird die erste Arbeitsmarktposition von betrieblich Ausgebildeten der Abschlussjahrgänge 1974 bis 2004 in Westdeutschland untersucht. Indikatoren für die beruflichen Merkmale werden mit Daten der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebungen und der BIBB/IAB-Erwerbstätigenbefragungen gebildet und den Individualdaten zugespielt. Mithilfe von multinomialen logistischen Regressionsmodellen wird der Einfluss der Berufsmerkmale auf die Wahrscheinlichkeit untersucht, überhaupt eine Erwerbstätigkeit zu finden sowie horizontal und vertikal adäquate Positionen zu erreichen. Es zeigt sich, dass die betrachteten Merkmale des Ausbildungsberufs für betrieblich Ausgebildete unterschiedliche Optionen sowohl innerhalb des erlernten Berufs als auch in anderen Berufen eröffnen. Der Artikel leistet einen Beitrag zu unserem Verständnis dafür, wie berufliche Merkmale individuelle Arbeitsmarktchancen strukturieren und zeigt langfristige Konsequenzen von ungleichen Zugangschancen zu Ausbildungsberufen auf." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Labour market marginalisation subsequent to suicide attempt in young migrants and native Swedes (2017)
Niederkrotenthaler, T.; Wang, M.; Mittendorfer-Rutz, E.; Gould, M.; Wilcox, H.; Helgesson, M.;Zitatform
Niederkrotenthaler, T., M. Wang, M. Helgesson, H. Wilcox, M. Gould & E. Mittendorfer-Rutz (2017): Labour market marginalisation subsequent to suicide attempt in young migrants and native Swedes. In: Social Psychiatry + Psychiatric Epidemiology, Jg. 52, H. 5, S. 549-558. DOI:10.1007/s00127-017-1344-6
Abstract
"This study aimed to compare young individuals who differed in terms of birth region and history of suicide attempt regarding socio-demographic and healthcare factors, and with regard to their risks of subsequent unemployment, sickness absence and disability pension.
Prospective cohort study based on register linkage of 2,801,558 Swedish residents, aged 16 - 40 years in 2004, without disability pension and with known birth country, followed up 2005 - 2011. Suicide attempters treated in inpatient care during 2002 - 2004 (N?=?9149) were compared to the general population of the same age without attempt 1987 - 2011 (N?=?2,792,409). Hazard ratios (HR) and 95% confidence intervals (CIs) for long-term unemployment (>180 days), sickness absence (>90 days), and disability pension were calculated with Cox regression, adjusted for several risk markers.
Compared to Swedish natives with suicide attempt, migrants of non-Western origin with attempt received less specialised mental healthcare. Distinct differences between native Swedes and migrants were present for the three labour market outcomes, but differences between migrant subgroups were inconsistent. As compared to native Swedes without attempts, non-European migrants with suicide attempt had adjusted HRs and CIs for subsequent unemployment 2.8 (2.5 - 3.1), sickness absence 2.0 (1.7 - 2.3) and disability pension 2.2 (1.8 - 2.6). Respective estimates for natives with suicide attempt were 2.0 (1.9 - 2.1); 2.7 (2.6 - 2.9) and 3.4 (3.2 - 3.6), respectively.
Migrant suicide attempters receive less specialised mental health care before their attempt than native Swedes, and their marginalization patterns are different. Healthcare and policy makers need to take the differential risk profile for migrant and native populations into account." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Why so slow? The school-to-work transition in italy (2017)
Zitatform
Pastore, Francesco (2017): Why so slow? The school-to-work transition in italy. (IZA discussion paper 10767), Bonn, 37 S.
Abstract
"This essay provides a comprehensive interpretative framework to understand the reasons why the school-to-work transition (SWT) is so slow and hard in Italy. The country is a typical example of the South European SWT regime, where the educational system is typically rigid and sequential, the labor market has been recently made more flexible through two-tier labor market reforms, and the family has typically an important role to absorb the individual and social cost of the passage to adulthood. The main thesis of this essay is that the traditional disorganization of the educational and training system coupled with slow economic growth, rather than the supposedly low degree of labor market flexibility explain high (youth) unemployment. Important reforms of several tiles of the Italian SWT regime - the Jobs Act, important fiscal incentives to hiring youth long term unemployed, the so-called Good School and the related introduction of work-related learning, the European Youth Guarantee and the reform of employment services - have been all recently implemented, which are causing a slow convergence towards the so-called European social model, but it is still too early to draw conclusions as to the impact of such reforms on youth labor market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Going across Europe for an apprenticeship?: A factorial survey experiment on employers' hiring preferences in Germany (2017)
Zitatform
Protsch, Paula & Heike Solga (2017): Going across Europe for an apprenticeship? A factorial survey experiment on employers' hiring preferences in Germany. In: Journal of European social policy, Jg. 27, H. 4, S. 387-399. DOI:10.1177/0958928717719200
Abstract
"Owing to the recent recession, the German apprenticeship model is once again praised for smoothing out school-to-work transitions. In line with the social policy shift of favouring education as a key means to combat youth unemployment, European Union (EU) recommendations and German national policies encourage young Southern and Eastern EU citizens to apply for apprenticeship training abroad. Yet, young people wanting to go abroad are not only mobile young people but also immigrants. Given the prevalence of ethnic disparities in the German apprenticeship system, the question arises whether employers would be willing to hire these newcomers. Using a factorial survey experiment, we investigate how employers rate applications from Spanish newcomers compared to those from young immigrant descendants of Spanish origin. The results indicate that newcomers are substantially less preferred than immigrant descendants born in Germany. Employers' expectations about newcomers' language skills and employers' interest in training for their own skilled labour force are key barriers to policies promoting apprenticeships abroad." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Getting a foot in the door: How organisational characteristics shape recruitment decisions in the dual apprenticeship system (2017)
Zitatform
Protsch, Paula (2017): Getting a foot in the door: How organisational characteristics shape recruitment decisions in the dual apprenticeship system. In: Journal of education and work, Jg. 30, H. 6, S. 585-598. DOI:10.1080/13639080.2017.1292029
Abstract
"Employers' recruitment behaviour in entry labour markets is central for young people's transitions from school to work. Whereas previous research has focused on the effects of specific applicant characteristics, I concentrate on how organisational characteristics, namely organisation size and private or public sector affiliation, relate to selection decisions in the dual apprenticeship system in Germany which is a major entry labour market. Following organisational and institutional theory, I expect early selection stages to be more open at larger and public organisations in contrast to smaller private organisations. I also investigate how different organisations respond to school grades as applicants' signals of skills. I use field experiment data combining organisational-level and applicant-level data to analyse how actual employer responses to written applications by fictitious young people vary with organisation type. The results indicate that, net of applicant characteristics and occupation-specific practices, applications are more likely to receive an invitation to a follow-up selection stage if submitted to larger organisations, and especially larger public organisations, rather than to smaller private organisations. This finding extends to applicants with poorer school grades. Public sector affiliation, however, did not seem to matter much within the group of smaller organisations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Welche Anforderungen stellen Betriebe an zukünftige Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss?: Stellenwert kognitiver und nichtkognitiver schulischer Leistungsmerkmale bei regional-beruflichen Rekrutierungsschwierigkeiten (2017)
Zitatform
Protsch, Paula, Christian Gerhards & Sabine Mohr (2017): Welche Anforderungen stellen Betriebe an zukünftige Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss? Stellenwert kognitiver und nichtkognitiver schulischer Leistungsmerkmale bei regional-beruflichen Rekrutierungsschwierigkeiten. (BIBB-Report 2017,02), Bielefeld, 14 S.
Abstract
"Für Betriebe wird es immer schwieriger, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Rekrutierungsschwierigkeiten variieren dabei nach Region, Ausbildungsberuf und Betrieb. Dieser Beitrag nimmt die Ausbildungsbetriebe in den Blick und hinterfragt: Welche Anforderungen stellen sie an Bewerber/-innen mit mittlerem Schulabschluss? Die Analyse der betrieblichen Präferenzen in Bezug auf diese am häufigsten eingestellte Schulabsolventengruppe zeigt: Schulnoten, Bewertungen des Sozialverhaltens und unentschuldigte Fehltage beeinflussen die Bewerberbewertung unabhängig von der Rekrutierungssituation. Gleichzeitig wird deutlich, dass Betriebe mit Rekrutierungsschwierigkeiten eher bereit sind, Bewerber/-innen mit schlechteren kognitiven und nichtkognitiven schulischen Leistungsmerkmalen zu einem weiteren Auswahlschritt einzuladen, als Betriebe in günstigeren Ausgangslagen." (Autorenreferat, © W. Bertelsmann Verlag)
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Enttäuschte Erwartungen? Lohnt sich die Bildungsbeteiligung in Bildungsgängen des Übergangssegments? (2017)
Zitatform
Rahn, Sylvia, Christoph Fuhrmann & Emanuel Hartkopf (2017): Enttäuschte Erwartungen? Lohnt sich die Bildungsbeteiligung in Bildungsgängen des Übergangssegments? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 4, S. 595-613.
Abstract
"Die Bildungsbeteiligung im Übergangssektor wird in der (Fach-) Öffentlichkeit und in der Berufsbildungspolitik überwiegend kritisch beurteilt. Jugendliche münden jedoch in erheblichem Umfang geplant in die Bildungsgänge ein, weil sie erwarten, dass sie durch die Erhöhung ihres schulischen Schulabschlusses ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt verbessern können. Der Beitrag prüft vor diesem Hintergrund auf der Datengrundlage einer regionalen Panelstudie mittels Propensity Score Matching, inwieweit sich die Erwartung der Jugendlichen erfüllen. Die empirischen Befunde weisen darauf hin, dass die mit dem Nachholen von Schulabschlüssen verbundenen Erwartungen tendenziell enttäuscht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Der vergessene Teil der Generation Y. Haben sich auch die Zukunftserwartungen benachteiligter Jugendlicher verändert? (2017)
Ratschinski, Günter;Zitatform
Ratschinski, Günter (2017): Der vergessene Teil der Generation Y. Haben sich auch die Zukunftserwartungen benachteiligter Jugendlicher verändert? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 15, S. 1-10.
Abstract
"Arnulf Bojanowski hat das Übergangssystem als Sozialisationsinstanz definiert und gefragt, ob es den Jugendlichen in ihrer Entwicklungsphase gerecht wird. Ist die Entwicklungsoffenheit des Moratoriums gegeben? Liegen strukturelle oder individuelle Problemlagen vor, wenn der Einstieg in die Ausbildung nicht gelingt? Was bewirken Ausgrenzungen und das Vorenthalten von 'Beruflichkeit'? Wie werden Urteile der Unreife, der Unvollkommenheit aufgenommen? Arnulfs Position war klar. Er hat immer Partei für die Jugendlichen ergriffen und versucht, das System und die Rahmenbedingungen zu verändern, die ihre Entfaltung behindern. Er hat Prekarisierung angeprangert und die Vergabepraxis der Maßnahmen an die Träger. Und er hat die Kumulation von Benachteiligungen im sozialen Umfeld der 'Benachteiligten' ausgemacht, die es ihnen schwermacht, als 'Egotaktiker' zeitgemäßen Anforderungen 'neoliberaler Lebensmuster' gerecht zu werden. In diesem Beitrag sollen anhand von Ergebnissen der Jugend- und Adoleszenz-Forschung die Veränderungen der Sozialisationskontexte von Jugend beschrieben werden und es soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich diese Kontexte für Jugendliche mit verschiedenen Berufs- und Arbeitsstatus unterscheiden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Das Berufswahlverhalten von Ausbildungsaspiranten und Ergebnisse institutioneller Unterstützung (2017)
Ratschinski, Günter;Zitatform
Ratschinski, Günter (2017): Das Berufswahlverhalten von Ausbildungsaspiranten und Ergebnisse institutioneller Unterstützung. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 27-41.
Abstract
"Für Jugendliche ist die Berufswahl eine schwierige Aufgabe. Fast der Hälfte (46 %) fällt die Entscheidung in der aktuellen Situation ziemlich schwer oder sehr schwer und rückblickend berichten 40 % von Schwierigkeiten. Vermutlich gilt Ähnliches für Jugendliche weltweit. Die Berufsentscheidung ist eine Universalie der Entwicklung, die durch Kontexte und kulturtypische Traditionen beeinflusst wird, aber im Kern eine generelle Entwicklungsaufgabe auf dem Weg zum unabhängigen Erwachsenenstatus darstellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Die Schaffung eines neuen Bildungsraums: Der Übergangssektor (2017)
Richter, Maria; Baethge, Martin;Zitatform
Richter, Maria & Martin Baethge (2017): Die Schaffung eines neuen Bildungsraums: Der Übergangssektor. In: Die Deutsche Schule, Jg. 109, H. 4, S. 291-307.
Abstract
"Die anhaltend hohen Einmündungsquoten in den Übergangsbereich können als Beleg für eine unzureichende Bearbeitung der Probleme des Übergangs in die berufliche Ausbildung verstanden werden: die institutionelle Heterogenität, die gewachsenen vielfältigen Benachteiligungen der Jugendlichen sowie das Fehlen einer institutionellen Kopplung zwischen Allgemeinbildung und Berufsausbildung. Vor diesem Hintergrund werden Ansätze einer Neugestaltung des Übergangssektors als eigenständigen Bildungsraum dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ausbildung oder Studium?: Wie Unternehmen Abiturienten bei der Berufsorientierung unterstützen können (2017)
Zitatform
Risius, Paula, Lydia Malin & Regina Flake (2017): Ausbildung oder Studium? Wie Unternehmen Abiturienten bei der Berufsorientierung unterstützen können. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2017,3), Köln, 23 S.
Abstract
Die vorliegende Studie setzt sich mit Abiturienten als Zielgruppe für eine duale Ausbildung auseinander. Es wird aufgezeigt, was Ausbildungs- und Studienanfänger mit Blick auf ihre Bildungsentscheidung unterscheidet - angefangen bei ihren beruflichen Interessen über ihre Ansichten zu den Vor- und Nachteilen von Ausbildung und Studium bis hin zu den Informationsquellen, die sie während der Berufsorientierungsphase nutzen. Als Datengrundlage wurden Daten aus dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) verwendet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, wie diese vermehrt Abiturienten für eine Ausbildung gewinnen können. Hierzu zählen u.a. die Teilnahme an schulischen Berufsorientierungsangeboten (Betriebsbesichtigungen, Orientierungswochen) sowie Schulkooperationen. Bei all diesen Angeboten ist wichtig, dass die Betriebe künftigen Abiturienten sichtbar machen, inwieweit sie ihre beruflichen Interessen sowie die für sie interessanten Aspekte auch in einer Ausbildung wiederfinden. (IAB)
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Cohort size and transitions into the labour market (2017)
Zitatform
Roth, Duncan (2017): Cohort size and transitions into the labour market. (IAB-Discussion Paper 02/2017), Nürnberg, 43 S.
Abstract
"In diesem Papier wird der Zusammenhang zwischen der Größe der Kohorte beim Eintritt in den Arbeitsmarkt und der sich anschließenden Dauer bis zur Aufnahme einer Beschäftigung untersucht. In der empirischen Analyse wird der Effekt der Kohortengröße anhand von Methoden der Survival-Analyse geschätzt. Grundlage für die Untersuchung bilden Daten von Absolventen, die im Zeitraum 1999-2012 eine Ausbildung abgeschlossen haben. Die Ergebnisse belegen, dass Absolventen, die den Arbeitsmarkt als Teil einer größeren Abschlusskohorte betreten, kürzere Suchdauern aufweisen. Dieser Effekt ist jedoch nur für Beschäftigungsaufnahmen innerhalb eines Zeitraums von bis zu sechs Monaten nach dem Abschluss der Ausbildung signifikant. Somit stehen die Ergebnisse im Widerspruch zur 'cohort-crowding' Hypothese, der zufolge sich die Größe einer Kohorte negativ auf die Arbeitsmarktergebnisse ihrer Mitglieder auswirkt. Darüber hinaus legen weitere Untersuchungen nahe, dass der geschilderte Effekt nicht auf eine Selektion in weniger attraktive Beschäftigungen zurückzuführen ist. Der Befund, dass Absolventen größerer Abschlusskohorten schneller eine Beschäftigung finden, ist mit dem Teil der Kohortengrößenliteratur kompatibel, demzufolge größere Kohorten zu niedrigeren Arbeitslosenquoten führen können. Eine mögliche Erklärung dieses Phänomens ist, dass absehbare Anstiege in der Zahl der Ausbildungsabsolventen zur Schaffung neuer Stellen führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsbildung, eine Renaissance?: Motor für Innovation, Beschäftigung, Teilhabe, Aufstieg, Wohlstand, ... (2017)
Schlögl, Peter; Stock, Michaela; Schmid, Kurt; Gramlinger, Franz; Moser, Daniela;Zitatform
Schlögl, Peter, Michaela Stock, Daniela Moser, Kurt Schmid & Franz Gramlinger (Hrsg.) (2017): Berufsbildung, eine Renaissance? Motor für Innovation, Beschäftigung, Teilhabe, Aufstieg, Wohlstand, ... Bielefeld: Bertelsmann, S. 351. DOI:10.3278/6004552w
Abstract
"Welche Rolle die Berufsbildung in Österreich, Deutschland und der Schweiz übernehmen kann, war Thema der 5. Österreichischen Berufsbildungsforschungskonferenz 2016. Diskutiert wurden die Erwartungen an die Berufsbildung: ob sie die soziale Integration und Mobilität fördert, Innovationsmotor ist und Beschäftigungsimpulse setzen kann.
Die Schwerpunkte sind in diesem Tagungsband zusammengefasst: historische Betrachtungen und aktuelle Tendenzen, Curriculum und Outcome, Lehre und Lernen in der beruflichen Bildung, Genderaspekte, betriebliches Ausbildungsverhalten und Ausbildungsqualität. Den Abschluss bilden internationale Analysen." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erwerb der Hochschulreife und nachschulische Übergänge von Studienberechtigten: Studienberechtigte 2015 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss (2017)
Zitatform
Schneider, Heidrun, Barbara Franke, Andreas Woisch & Heike Spangenberg (2017): Erwerb der Hochschulreife und nachschulische Übergänge von Studienberechtigten. Studienberechtigte 2015 ein halbes Jahr vor und ein halbes Jahr nach Schulabschluss. (Forum Hochschule 2017,04), Hannover, 220 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht handelt vom Weg zum Erwerb der Hochschulreife und von den nachschulischen Übergängen der Studienberechtigten des Jahres 2015. Die Ergebnisse basieren auf zwei vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten Befragungen der Studienberechtigten des Schulabschlussjahrgangs 2015. Die Schüler(innen) wurden mittels standardisiertem Fragebogen ein erstes Mal ein halbes Jahr vor dem Erlangen der Hochschulreife über ihre Ausbildungs- und Studienabsichten schriftlich befragt. Ein zweites Mal wurden die Studienberechtigten im Dezember 2015, ein halbes Jahr nach Schulabschluss, gebeten, zu ihren Ausbildungs- und Studienentscheidungen Auskunft zu geben. Für den vorliegenden Bericht wurde eine auf Bundes- und Landesebene sowie nach Geschlecht, Schulart und Art der Hochschulreife repräsentative Stichprobe von Personen befragt, die im Schuljahr 2014/15 zum ersten Befragungszeitpunkt an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, die fach- oder landesgebundene Fachhochschulreife angestrebt haben. An der ersten Befragung beteiligten sich 29.905 Personen, wovon 8.953 auch an der zweiten Befragung teilnahmen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migrants' participation in tertiary and vocational education: A comparison of Germany's federal states (2017)
Schuller, Karin;Zitatform
Schuller, Karin (2017): Migrants' participation in tertiary and vocational education. A comparison of Germany's federal states. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 6, S. 391-414. DOI:10.3790/sfo.66.6.391
Abstract
"Dieser Beitrag beschäftigt sich zum einen mit der Frage, ob das Ausmaß ethnischer Ungleichheit in der Beteiligung an beruflicher Bildung zwischen den Bundesländern Deutschlands variiert und ob diese Variation auf die Zusammensetzung der Migrantengruppen zurückzuführen ist. Zum anderen wird analysiert, ob der allgemeine Schulabschluss in manchen Bundesländern wichtiger für die Teilnahme an beruflicher Bildung ist als in anderen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Ausmaß ethnischer Ungleichheit tatsächlich zwischen den Bundesländern variiert. Ein großer Teil dieser Variation ist darauf zurückzuführen, dass die Bundesländer sich in der Zusammensetzung des Niveaus allgemeiner Schulbildungszertifikate unterscheiden. Aber auch wenn man diesen Unterschied berücksichtigt, bleiben einige Unterschiede im Ausmaß der ethnischen Ungleichheit zwischen den Bundesländern bestehen: die ethnische Ungleichheit ist größer in Berlin und den östlichen Bundesländern und relativ klein in Hamburg und Schleswig-Holstein. Dieser Befund führt zu der Annahme, dass Unterschiede in der Ausgestaltung des beruflichen Bildungssystems zwischen den Bundesländern zu unterschiedlichen Niveaus ethnischer Ungleichheit in der Teilnahme an beruflicher Bildung führen könnten." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufseinstieg nach der betrieblichen Ausbildung: Meist gelingt ein nahtloser Übergang (2017)
Zitatform
Seibert, Holger & Gabriele Wydra-Somaggio (2017): Berufseinstieg nach der betrieblichen Ausbildung: Meist gelingt ein nahtloser Übergang. (IAB-Kurzbericht 20/2017), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die duale Ausbildung ist trotz zunehmender Konkurrenz der akademischen Ausbildung immer noch eine zentrale Stütze der Fachkräftesicherung für die deutsche Wirtschaft - und für junge Menschen der wichtigste Pfad von der Schule in das Erwerbsleben. Für die Mehrheit der Absolventen bietet sie einen zügigen Einstieg in den erlernten Beruf. Dennoch ist der Übergang von der Ausbildung in den Beruf nicht ohne Risiken. Insbesondere Arbeitslosigkeit nach Ausbildungsende geht bei der späteren Beschäftigungsaufnahme oft mit einem Verlassen des erlernten Berufs und mit deutlichen Lohneinbußen einher. In diesem Kurzbericht werden die Übergänge von der betrieblichen Ausbildung in Beschäftigung für Absolventen der Jahre 2013 und 2014 untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Berufsspezifische Übergänge, Ausbildungsentgelte und Einstiegsentgelte in den 30 häufigsten Ausbildungsberufen, Ausbildungsabsolventen 2013 und 2014 (männerdominierte Berufe)
- Berufsgruppenwechsel beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf
- Lohnunterschiede beim Berufseinstieg von Ausbildungsabsolventen
- Berufsspezifische Übergänge, Ausbildungsentgelte und Einstiegsentgelte in den 30 häufigsten Ausbildungsberufen, Ausbildungsabsolventen 2013 und 2014 (frauendominierte Berufe)
- Betriebswechsel und Arbeitslosigkeit beim Berufseinstieg von Ausbildungsabsolventen
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Literaturhinweis
Evaluation des BMBF-Programms zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten": Vierter Zwischenbericht (2017)
Sommer, Jörn; Struck, Philipp; Petleva, Diana; Eckhardt, Christoph; Schmidt, Daniel; Ratschinski, Günter;Zitatform
(2017): Evaluation des BMBF-Programms zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten". Vierter Zwischenbericht. (BMBF-Berufsorientierungsprogramm 04), Berlin, 79 S.
Abstract
"Mit der letzten Welle einer Befragung von Schülerinnen und Schülern ist ein weiterer Ergebnis-Baustein der BOP-Evaluation abgeschlossen. Die neuen Erkenntnisse liefern Hinweise auf wirksamkeitsförderliche Faktoren in der Umsetzungspraxis des BOP.
Die Untersuchungsergebnisse des in diesem Zwischenbericht analysierten Panels entsprechen nicht durchweg den Ergebnissen anderer Forschungsmodule der Evaluation. Speziell in der Schülerbefragung des Jahres 2015 in Abgangsklassen wurde ein signifikanter Vorsprung in der Entwicklung der Berufswahlkompetenz zwischen der BOP-Interventionsgruppe und der Kontrollgruppe festgestellt. Dieser Vorsprung konnte in der Panel-Erhebung nicht bestätigt werden. Daraus ist zu schlussfolgern, dass die Wirkung des BOP zwar weiterhin existent, aber nicht (mehr) größer ist als die von anderen Berufsorientierungsangeboten der Kontrollgruppe.
Ein Blick auf Umsetzungsdetails im BOP zeigt aber, dass die Einhaltung bestimmter Qualitätsmerkmale die Wirkungen positiv beeinflusst. Als besonders förderlich erweisen sich z.B. die reflektierenden Gespräche zu den Erlebnissen und Erfahrungen im BOP. Auch die Kombination und das Anforderungsniveau der Aufgaben in den Werkstatttagen oder der Durchführungszeitpunkt der Potenzialanalyse haben Einfluss auf die Entwicklung von Berufswahlkompetenz. Die Liste verschiedener Erfolgsfaktoren ist im hier vorliegenden vierten Zwischenbericht sicher noch nicht vollständig. Weitere Analysen dazu werden Gegenstand der abschließenden Bewertung aller Erhebungsbausteine sein. Auf den Abschlussbericht der Evaluation, der im Herbst 2017 zu erwarten ist, darf man also gespannt sein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Studium, Ausbildung oder beides? Qualifizierungswege von Studienberechtigten (2017)
Zitatform
Spangenberg, Heike, Heiko Quast & Barbara Franke (2017): Studium, Ausbildung oder beides? Qualifizierungswege von Studienberechtigten. In: Die Deutsche Schule, Jg. 109, H. 4, S. 334-352.
Abstract
"Vor dem Hintergrund deutlich gestiegener Studienberechtigtenzahlen stellt sich die Frage, für welche Qualifizierungswege in den Beruf sich Studienberechtigte entscheiden. Es wird daher untersucht, welche Faktoren bei der Wahl der Alternativen 'Berufsausbildung', 'Studium' und 'Doppelqualifizierung' wirksam werden und wie sich soziale Disparitäten erklären lassen. Es zeigt sich, dass die Studienaufnahme unabhängig davon, ob sie im Anschluss an eine Ausbildung erfolgt oder nicht, von soziodemografischen Merkmalen, Schulleistungen sowie Studienerfolgsaussichten, antizipierten Bildungskosten und -erträgen abhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Apprentice poaching in regional labor markets (2017)
Zitatform
Stockinger, Bastian & Thomas Zwick (2017): Apprentice poaching in regional labor markets. (ZEW discussion paper 2017-013), Mannheim, 57 S.
Abstract
"A number of studies have found that firms provide less training if they are located in regions with strong labor market competition. This finding is usually interpreted as evidence of a higher risk of poaching in these regions. Yet, there is no direct evidence that regional competition is positively correlated with poaching. Building on a recently established approach to ex-post identify poaching of apprenticeship completers, our paper is the first to directly investigate the correlation between regional labor market competition and poaching. Using German administrative data, we find that competition indeed increases training establishments' probability of becoming poaching victims. However, poaching victims do not change their apprenticeship training activity in reaction to past poaching. Instead, our findings indicate that the lower training activity in competitive regions can be attributed to lower retention rates, a less adverse selection, and lower labor and hiring costs of apprenticeship completers hired from rivals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper , 08/2017 -
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Modeling enrollment in and completion of vocational education: the role of cognitive and non-cognitive skills by program type (2017)
Zitatform
Stratton, Leslie S., Nabanita Datta Gupta, David Reimer & Anders Holm (2017): Modeling enrollment in and completion of vocational education. The role of cognitive and non-cognitive skills by program type. (University Aarhus. Economics working paper 2017-02), Aarhus, 66 S.
Abstract
"This study provides evidence of the importance of cognitive and non-cognitive skills to enrollment in and completion of three types of vocational training (VET): education and health, technical, and business. Math and language exam scores constitute the key measures of cognitive skills; teacher-assigned grades the key measure of non-cognitive skills. The data consist of two nine-year panels of youth completing compulsory education in Denmark. Estimation of completion proceeds separately by gender and VET type, controlling for selection and right censoring. The authors find that all skills are inversely related to VET enrollment, results that are robust to family-specific effects. Estimates for completion vary considerably by program type, demonstrating the methodological importance of distinguishing among different VET courses. While math scores are positively related to certification for all VET tracks, language skills are more important for the non-technical track, and non-cognitive skills appear important only for the business track." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Empirical evidence on the effectiveness of social public procurement policy: the case of the Swiss apprenticeship training system (2017)
Zitatform
Strupler Leiser, Mirjam & Stefan C. Wolter (2017): Empirical evidence on the effectiveness of social public procurement policy. The case of the Swiss apprenticeship training system. In: Labour, Jg. 31, H. 2, S. 204-222. DOI:10.1111/labr.12089
Abstract
"In this paper, we assess the effectiveness of a social public procurement policy in Switzerland that gives firms that train apprentices a preferential treatment. We estimate the effectiveness of this social procurement policy on a firm's training participation, training intensity, and training quality using information from a representative and large firm survey. The results show that the policy increases the number of training firms, and does not affect training quality negatively. However, the effect is limited in size, as only small firms and firms operating in sectors where public procurement represents a large share of the business, are affected positively." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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auch erschienen als: IZA discussion paper , 9646 -
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Niemanden verlieren: Alle Kompetenzen bündeln: Unterstützungsangebote der Hamburger Jugendberufsagentur am Übergang Schule - Beruf (2017)
Sturm, Hartmut; Busenbender, Alexander; Billon, Alena;Zitatform
Sturm, Hartmut, Alena Billon & Alexander Busenbender (2017): Niemanden verlieren: Alle Kompetenzen bündeln. Unterstützungsangebote der Hamburger Jugendberufsagentur am Übergang Schule - Beruf. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 46, H. 3, S. 19-23.
Abstract
"Arbeit und Beruf sind von zentraler Bedeutung für die gesellschaftliche Integration und Teilhabe junger Menschen. Umso wichtiger ist ein reibungsloser Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung oder ein Studium. Mit dem Anspruch, niemanden auf dem Weg in Ausbildung, Arbeit und Beruf zu verlieren, wurde in Hamburg bereits 2012, ein Jahr bevor dieser Grundgedanke in den Koalitionsvertrag der Bundesregierung einging, die Jugendberufsagentur (JBA) geschaffen. Der Beitrag verdeutlicht, dass es nicht nur um eine Bündelung von Leistungen unterschiedlicher Rechtskreise geht, sondern neben politischem Willen auch konzeptionelle Reformen und ein pädagogisches Konzept erforderlich sind, um die Zukunftsaufgabe am Übergang Schule - Beruf zu lösen. Skizziert werden der zugrundeliegende Ansatz des Hamburger One-Stop-Shop-Konzepts und erste Umsetzungsergebnisse." (Autorenreferat)
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Ländermonitor berufliche Bildung 2017: Zusammenfassung der Ergebnisse (2017)
Thies, Lars; Zimmermann, André;Zitatform
Thies, Lars & André Zimmermann (2017): Ländermonitor berufliche Bildung 2017. Zusammenfassung der Ergebnisse. Gütersloh, 27 S.
Abstract
"In Deutschland werden immer weniger Fachkräfte ausgebildet. Sowohl das Ausbildungsangebot der Betriebe als auch die Nachfrage der Jugendlichen nach dualer Ausbildung ist rückläufig: In 2016 wurden gut 80.000 weniger duale Ausbildungsplätze von Betrieben angeboten als noch in 2007. Noch stärker - um 155.000 - ist die Zahl der Bewerber zurückgegangen.
Für Ausbildungssuchende hat sich die Situation in den vergangenen Jahren verbessert. Im Jahr 2007 standen je 100 Bewerbern nur 85 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Im Jahre 2016 waren es 94. Allerdings ist die Situation stark abhängig vom Wohnort. In Bayern stehen 100 Bewerbern 104 Ausbildungsplätze gegenüber, in Schleswig-Holstein nur 88. In den östlichen Flächenländern ist der Rückgang der dualen Ausbildung besonders dramatisch. Seit 2007 ist dort die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze um knapp 40 Prozent und die Zahl der Bewerber um 46 Prozent gefallen.
Obwohl sich die Lage für Bewerber deutschlandweit verbessert hat und Stellen unbesetzt bleiben, profitieren Hauptschüler davon kaum. Im Jahr 2015 gelang es nur 49 Prozent der Schulabgänger mit Hauptschulabschluss oder ohne Abschluss, direkt eine Ausbildung im dualen oder im Schulberufssystem aufzunehmen. 51 Prozent wechseln zunächst in eine der zahlreichen Maßnahmen des Übergangssystems, in denen kein Berufsabschluss erworben werden kann. Jugendliche ohne deutschen Pass wechseln zudem deutlich häufiger in das Übergangssystem als deutsche Jugendliche, auch wenn sie die gleichen Schulabschlüsse vorweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Länderberichte -
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Migrant Background and Access to Vocational Education in Germany: Self-Selection, Discrimination, or Both? (2017)
Tjaden, Jasper Dag;Zitatform
Tjaden, Jasper Dag (2017): Migrant Background and Access to Vocational Education in Germany. Self-Selection, Discrimination, or Both? In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 46, H. 2, S. 107-123. DOI:10.1515/zfsoz-2017-1007
Abstract
"Die Berufsausbildung hat zentrale Bedeutung für die Integration Jugendlicher mit Migrationshintergrund, die häufiger an nicht-gymnasialen Schulformen vertreten sind. Bisherige Befunde deuten darauf hin, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund beim Zugang in die Berufsausbildung benachteiligt sind. Die vorliegende Studie untersucht die Bedeutung von gruppenspezifischer Selbstselektion für den Übergang in eine Berufsausbildung. Die Ergebnisse auf Grundlage der NEPS-Längsschnittdaten (N=6247) zeigen, dass 40% der ethnischen Unterschiede an dieser Schwelle durch Selbstselektionsprozesse erklärt werden können. Zusätzliche Analysen ergeben jedoch, dass Selbstselektion als komplementär und nicht rivalisierend zu anderen Erklärungsansätzen, insbesondere Diskriminierung, verstanden werden sollte." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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The costs of recruiting apprentices: Evidence from German workplace-level data (2017)
Zitatform
Wenzelmann, Felix, Samuel Muehlemann & Harald Pfeifer (2017): The costs of recruiting apprentices. Evidence from German workplace-level data. In: German journal of human resource management, Jg. 31, H. 2, S. 108-131. DOI:10.1177/2397002216683863
Abstract
"In this article, we use workplace-level data to analyse the costs of filling an apprenticeship vacancy in Germany. We find that such recruitment costs amount on average to EURO600 per hire (almost one month's pay of an apprentice or approximately 1 - 2 % of a workplace's training expenditures), but costs are heterogeneous across workplaces and vary strongly by training occupation. Our results suggest that a high degree of competition among training workplaces in the region is associated with an increase in recruitment costs. Furthermore, we find that workplaces with a works council or an investment-oriented training strategy incur higher recruitment costs. Our results are important in light of the increasing competition for talented school leavers induced by demographic change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Erfahrungen mit dem Förderinstrument der Assistierten Ausbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/12270) (2017)
Zitatform
(2017): Erfahrungen mit dem Förderinstrument der Assistierten Ausbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/12270). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/12483 (24.05.2017)), 9 S.
Abstract
Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zu den Erfahrungen mit dem Förderinstrument der Assistierten Ausbildung nennt nach Bundesländern aufgeschlüsselte Zahlen der Eintritte, benennt die wegen der Kürze der Zeit seit Implementierung der Maßnahme notwendigen Einschränkungen hinsichtlich der Qualität vorhandener Daten (etwa über die Zahl der Abbrüche) und erklärt auch die Zurückhaltung bei validen Bewertungen. Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben sich Ende 2016 in einem Workshop mit Praktikern aus Agenturen für Arbeit, Jobcentern und Bildungsträgern über Erfahrungen bei der Durchführung der Assistierten Ausbildung beraten und ein breites Einvernehmen bekundet, dass die Assistierte Ausbildung ein sinnvolles Instrument zur Stärkung der betrieblichen Berufsausbildung ist. Zugleich wurden aus den Praxiserfahrungen Verbesserungsvorschläge und Anregungen für eine Weiterentwicklung gewonnen, die in der Antwort der Bundesregierung aufgenommen werden. Weitere Themen der Anfrage sind darüber hinaus die tarifliche Bezahlung der in der Assistierten Ausbildung eingesetzten Fachkräfte, die Zukunft der Assistierten Ausbildung über das Jahr 2018 hinaus, und dann auch mögliche Nachjustierungen ihrer Umsetzung, auch etwa hinsichtlich der Ausweitung des zu fördernden Personenkreises. (IAB)
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Literaturhinweis
The changing nature and role of vocational education and training in Europe: Volume 2, Results of a survey among European VET experts (2017)
Zitatform
(2017): The changing nature and role of vocational education and training in Europe. Volume 2, Results of a survey among European VET experts. (CEDEFOP research paper 64), Thessaloniki, 61 S. DOI:10.2801/548024
Abstract
"This research paper is the second in a series produced as part of the Cedefop project The changing nature and role of VET (2016-18). It discusses national definitions and conceptions of vocational education and training (VET) in European Union Member States, Iceland and Norway and describes how these have changed over the past two decades.
In autumn 2016, Cedefop invited national VET experts to respond to a questionnaire regarding the way national VET systems are understood (in the form of official definitions and overall conceptions). While the survey demonstrates significant diversity across Europe, VET is largely perceived as occupations-specific education and training geared towards securing supply of skilled labour and inferior to general or academic education. The survey also identifies two major trends: significant diversification of VET (in terms of providers, levels and target groups), and strengthening of VET (in the form of renewed emphasis on apprenticeships and increased work-based elements)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
The changing nature and role of vocational education and training in Europe: Volume 1, Conceptions of vocational education and training. An analytical framework (2017)
Zitatform
(2017): The changing nature and role of vocational education and training in Europe. Volume 1, Conceptions of vocational education and training. An analytical framework. (CEDEFOP research paper 63), Thessaloniki, 47 S. DOI:10.2801/532605
Abstract
"This research paper is the first in a series produced as part of the Cedefop project The changing nature and role of VET (2016-18). The aim of the paper is to review scholarly attempts to define or explain vocational education and training and to develop a theoretical model to analyse national definitions or conceptions of VET and how they have changed over time.
VET takes many forms and is, perhaps, the least unitary of education sectors. Based on a literature review of previous attempts to characterise VET, the paper suggests using a multi-perspective framework which combines:
(a) an epistemological and pedagogical perspective;
(b) a system and institutional perspective;
(c) a socioeconomic and labour market perspective to analyse VET.
These perspectives can help to identify appropriate learning approaches, institutional solutions and forms of cooperation to work towards.
In Volume 2 of this series, the approach is empirically tested and the different understandings of VET in 30 European countries are illustrated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Sicherung der Berufseinstiegsbegleitung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/12188) (2017)
Zitatform
(2017): Sicherung der Berufseinstiegsbegleitung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/12188). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/12346 (16.05.2017)), 9 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Sicherung der Berufseinstiegsbegleitung u.a. mit Aussagen über den Stand der Abstimmung mit den Bundesländern und Statistiken zur Inanspruchnahme. Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt zum 1. April 2012 wurde die Berufseinstiegsbegleitung modifiziert und als unbefristete Regelung in das Arbeitsförderungsrecht (SGB III) übernommen. Zugleich wurde das Erfordernis einer Kofinanzierung durch Dritte in Höhe von mindestens 50 Prozent der Gesamtkosten eingeführt. (IAB)
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Absolventen allgemeinbildender und beruflicher Bildungsgänge in Europa: Der Start ins Berufsleben ist in einigen Ländern besonders schwierig (2016)
Zitatform
Anger, Silke, Ute Leber & Margarida Rodrigues (2016): Absolventen allgemeinbildender und beruflicher Bildungsgänge in Europa: Der Start ins Berufsleben ist in einigen Ländern besonders schwierig. (IAB-Kurzbericht 11/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt hat eine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eines Landes. Dies gilt umso mehr, als frühe Arbeitsmarkterfahrungen wichtig sind für den späteren Beschäftigungserfolg. Allerdings ist der Eintritt in das Erwerbsleben für viele Jugendliche in Europa auch infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch schwierig. Ein neuer Indikator der EU, die Erwerbstätigenquote von Absolventen allgemeinbildender und beruflicher Bildungsgänge, soll den Beitrag des Bildungssystems beim Übergang in den Arbeitsmarkt adäquat abbilden. Auf Basis dieser Kennzahl zeigen die Autorinnen die Entwicklung der Beschäftigung von jungen Menschen mit Schul-, Berufs- oder Hochschulabschluss in Europa über die letzten zehn Jahre und gehen auf Unterschiede zwischen den Ländern sowie auf länderspezifische Einflussfaktoren ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bedingungen für flexible Bildungsübergänge: Durchlässigkeit als mehrdimensionale Aufgabe (2016)
Zitatform
Banscherus, Ulf, Nadine Bernhard & Lukas Graf (2016): Bedingungen für flexible Bildungsübergänge. Durchlässigkeit als mehrdimensionale Aufgabe. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Bonn, 64 S.
Abstract
"Um neuen Anforderungen der Arbeitswelt sowie individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, müssen die Übergänge im Bildungssystem erleichtert werden. Zunehmend öffnen sich die Hochschulen daher bereits seit einiger Zeit für beruflich Qualifizierte und es gibt immer mehr Möglichkeiten, individuelle Ausbildungswege zu gehen. Neue Formen der Qualifikation wie duale Studiengänge, die praktische Elemente in die Hochschulausbildung integrieren, sind in den letzten Jahren stark gewachsen.
Im Rahmen der Studie sollen unterschiedliche regionale Praxisbeispiele analysiert werden, die zu Durchlässigkeit im Bildungssystem beitragen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Jugendliche mit Migrationshintergrund: Chancen auf dem Ausbildungsmarkt (2016)
Beicht, Ursula;Zitatform
Beicht, Ursula (2016): Jugendliche mit Migrationshintergrund. Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 45, H. 4, S. 4-5.
Abstract
"Die Ausbildungsmarktlage hat sich für Jugendliche in den letzten Jahren deutlich verbessert. Sind hierdurch auch die Chancen junger Migrantinnen und Migranten auf einen Ausbildungsplatz gestiegen? Der Beitrag geht dieser Frage nach und betrachtet die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten AusbildungsstellenbewerberInnen für den Zeitraum von 2004 bis 2014." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Übernahme nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss?: betriebliche Determinanten für die Weiterbeschäftigung im Ausbildungsbetrieb (2016)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Sandra Dummert & Sabine Mohr (2016): Übernahme nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss? Betriebliche Determinanten für die Weiterbeschäftigung im Ausbildungsbetrieb. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 112, H. 2, S. 184-210., 2016-02-04.
Abstract
"Für Betriebe gilt die Ausbildung von Jugendlichen als eine wichtige Säule zur Deckung ihres Fachkräftebedarfs und wird häufig als Investition in die Zukunft gesehen. Die Ausbildung ist für Betriebe dann jedoch erst als erfolgreich anzusehen, wenn die Übernahme der Ausbildungsabsolventen in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis gelingt. In den letzten Jahren hat sich der Anteil der übernommenen Auszubildenden stetig erhöht. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2008 bis 2013 untersuchen wir anhand eines Zero-Inflated-Negative-Binomial Regressionsmodells, welche betrieblichen Faktoren die Übernahme von Ausbildungsabsolventen begünstigen. Die Ergebnisse zeigen eine erhöhte Übernahme in Betrieben mit Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Fachkräftestellen, wobei der Zusammenhang in Kleinbetrieben stärker als in Großbetrieben ist. Rekrutierungsprobleme von neuen Auszubildenden stehen hingegen in keinem Zusammenhang mit der Weiterbeschäftigung der Absolventen. Zudem gehen Betriebsmerkmale, die die Attraktivität eines Betriebes positiv beeinflussen, mit einer erfolgreichen Übernahme von Ausbildungsabsolventen einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung als Identitätsmanagement: konzeptionelle Überlegungen zur Vorhersagbarkeit von Berufswahlprozessen (2016)
Zitatform
Blaich, Ingo & Andreas Frey (2016): Berufsorientierung als Identitätsmanagement. Konzeptionelle Überlegungen zur Vorhersagbarkeit von Berufswahlprozessen. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-18.
Abstract
"Mit der Nachhaltigkeit von Bildungsentscheidungen ist der wunde Punkt aller theoretischen und praktischen Arbeiten im Feld der Berufsorientierung berührt. In dem sich Projekte praktischer Berufsorientierung an Schüler im Vorfeld von Übergängen adressieren, ordnen sie sich der institutionellen und organisatorischen Strukturierung von Bildungslaufbahnen mit entsprechender Taktung von Übergängen unter und müssen fast zwangsläufig das Gelingen von Übergängen, das Erleichtern kohärenter Bildungsbiografien als Erfolgskriterium annehmen. Dagegen steht die keinesfalls nachrangige Perspektive auf Berufsorientierung als individuellen Entwicklungs-, Sozialisations- oder coping-Prozess, worin Abbrüche, Umorientierungen als Zwischenschritte oder entwicklungsfördernde Krisen thematisierbar sind. Theorien des beruflichen Selbstkonzepts und der Identität changieren gleichsam zwischen empirisch exakter Prozessperspektive und dem Versuch, die Ausbildung des beruflichen Selbst-konzepts sowohl als normativen Maßstab wie als valides Prognoseinstrument für Übergangsverläufe zu erheben. Der vorliegende Beitrag setzt sich kritisch mit diesen Ansprüchen auseinander und relativiert, vor dem Hintergrund breiter empirischer Befunde, die Relevanz eines ideal ausgebildeten beruflichen Selbstkonzepts für Berufswahlentscheidungen. Aufgrund der hohen interindividuellen Variabilität berufsbezogener Entwicklungsverläufe der Jugendlichen entwickelt oder konturiert sich die berufliche Identität vielfach erst im Ausbildungs- oder Studienverlauf. Für die pädagogische Praxis der Berufsorientierung heißt dies paradoxerweise dennoch, Identitäts- und Selbstkonzeptbildung der Jugendlichen zu stärken, da dies in der Tat am ehesten zu nachhaltigen Berufswahlentscheidungen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einflüsse der sozialpädagogischen Begleitung auf den Übergangserfolg benachteiligter Jugendlicher in eine Ausbildung am Beispiel einer Studie zur Einstiegsqualifizierung (2016)
Boltze, Annika;Zitatform
Boltze, Annika (2016): Einflüsse der sozialpädagogischen Begleitung auf den Übergangserfolg benachteiligter Jugendlicher in eine Ausbildung am Beispiel einer Studie zur Einstiegsqualifizierung. Herzogenrath: Shaker, 215 S.
Abstract
"Nicht jeder Jugendliche schafft den Weg aus der Schule in eine berufliche Ausbildung ohne Hilfe. Das sogenannte Übergangssystem hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem festen Teil des beruflichen Bildungssystems entwickelt. Die sogenannte Einstiegsqualifizierung (EQ) ist ein etablierter Bestandteil des beruflichen Übergangssystems. Sie gilt gegenwärtig als die erfolgreichste Maßnahme. Trotz ihres Erfolgs wurde bisher jedoch nicht untersucht, inwieweit die optional möglichen sozialpädagogischen Unterstützungen nachweisbare Effekte auf die Zielgruppe haben. Dieser Frage wird in diesem Werkt nachgegangen.
Nach einer ausführlichen und kritischen Darstellung der wichtigsten Meilensteine in der Benachteiligtenförderung seit Einführung des Benachteiligtenprogramms, wird auf die spezifischen Merkmale der Zielgruppen im Übergangssystem eingegangen und die sozialpädagogisch angedachte Förderlandschaft dargestellt und diskutiert. Im Anschluss daran werden bedeutsame theoretische Zusammenhänge erläutert, die aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen stammen und ein komplexes Gefüge offenbaren. Die daraus resultierenden Hypothesen werden in einer Beispielstudie geprüft. Es wird davon ausgegangen, dass sowohl die sozialpädagogische Begleitung als auch das betriebliche Bildungspersonal einen nachweisbaren Effekt auf die Entwicklung der EQ-Praktikanten haben müsste, was im positiven Fall in einen erfolgreichen Übergang münden sollte. Es zeigt sich, dass tatsächlich Einflüsse von beiden Seiten bestehen, jedoch weitere intensive Forschung dringend notwendig ist. Dennoch lassen sich diverse Handlungsempfehlungen für die Praxis als auch Ansätze zu möglichen weiteren Forschungen aus den Ergebnissen ableiten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mentoring disadvantaged youths during school-to-work transition: evidence from Germany (2016)
Boockmann, Bernhard; Nielen, Sebastian;Zitatform
Boockmann, Bernhard & Sebastian Nielen (2016): Mentoring disadvantaged youths during school-to-work transition. Evidence from Germany. (IAW-Diskussionspapiere 123), Tübingen, 45 S.
Abstract
"In the German school and vocational education systems, there is a wide range of support measures during school-to-work transition. We analyze a novel program providing mentoring to low-achieving school leavers. The program bridges different stages and different institutional systems in secondary and post-secondary education. Using high-quality survey and administrative data and propensity score matching, we find some positive effects on the probability of transiting into the dual vocational education system in the intermediate run. Higher program intensity leads to larger treatment effects. Contrary to the goals of the program, however, there is only weak evidence that it accelerates transitions into vocational training immediately after the first school-leaving certificate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Compressed, postponed, or disadvantaged? School-to-work-transition patterns and early occupational attainment in West Germany (2016)
Zitatform
Brzinsky-Fay, Christian & Heike Solga (2016): Compressed, postponed, or disadvantaged? School-to-work-transition patterns and early occupational attainment in West Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 46, H. December/Pt. A, S. 21-36. DOI:10.1016/j.rssm.2016.01.004
Abstract
"We study school-to-work-transition (STWT) patterns and early occupational attainment for five West German birth cohorts. Although these cohorts experienced very different macro conditions, their STWTs were facilitated by Germany's strong vocational education and training (VET) system. The main research question is whether linearity of STWTs differed across and within cohorts. Linearity concerns the normatively expected order of different activity statuses during this life phase. High linearity is ideal-typically defined as entering VET or tertiary education programs after leaving general education, followed by rather direct entry into employment. Non-linear patterns diverge from this ordering or may also include other status activities, like unemployment and inactivity. We use data of the Adult Starting Cohort of the German National Education Panel Study (NEPS) and employ sequence analysis and regression methods. Our analyses reveal that the proportion of young people experiencing the ideal-typical transition patterns increased over the cohorts. Yet, the degree of non-linearity (in terms of number of status activities and status shifts, and some non-employment experience) of these ideal-typical STWT patterns also increased over the cohorts. Moreover, we find strong differences between men and women in early occupational attainment. Higher-educated women in particular had higher risks of long-term disadvantage, whereas men were able to compensate for disadvantages by achieving higher educational attainment and establishing themselves more quickly in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Veränderte Kontinuität: Berufseinstiegsverläufe von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland seit den 1980er Jahren (2016)
Zitatform
Brzinsky-Fay, Christian, Christian Ebner & Holger Seibert (2016): Veränderte Kontinuität. Berufseinstiegsverläufe von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland seit den 1980er Jahren. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 68, H. 2, S. 229-258., 2015-12-15. DOI:10.1007/s11577-016-0358-5
Abstract
"Trotz tiefgreifender wirtschaftlicher und sozialer Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte besucht noch immer ein erheblicher Anteil der Schulabgänger in Deutschland eine duale Berufsausbildung. Die Stabilität dieser Bildungsinstitution wirft die Frage auf, ob und wie sich Erwerbseinstiege von Lehrabsolventen in dieser Zeit verändert haben. Mit Hilfe der Methode der Sequenzanalyse werden prozessproduzierte Längsschnittdaten des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung ausgewertet. Es zeigt sich, dass das sogenannte Standardmuster, also der direkte Einstieg und Verbleib in der Ausbildungsfirma in Vollzeit, heute wie früher nicht der Regelfall war. Seit den 1980er Jahren ist zudem eine leichte Tendenz zum früheren Verlassen des Ausbildungsbetriebes festzustellen. Gleichzeitig bleibt Beschäftigungskontinuität erhalten und Absolventen arbeiten häufiger in Teilzeit. Am ehesten ist das Standardmuster noch bei Absolventen von Großbetrieben vorzufinden. Während Frauen besonders häufig im Anschluss an die Ausbildung in Teilzeit arbeiten, zeigen sich ungünstigere Erwerbseinstiegsverläufe mit längeren Phasen von Arbeitslosigkeit vor allem bei der Gruppe der Ausländer." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
Beteiligte aus dem IAB
Seibert, Holger; -
Literaturhinweis
Bildungsförderung und Diskriminierung - marginalisierte Jugendliche zwischen Schule und Beruf (2016)
Bundschuh, Stephan; Herzog, Esra; Ghandour, Ehsan;Zitatform
Bundschuh, Stephan, Ehsan Ghandour & Esra Herzog (Hrsg.) (2016): Bildungsförderung und Diskriminierung - marginalisierte Jugendliche zwischen Schule und Beruf. Weinheim: Beltz Juventa, 237 S.
Abstract
"Bildungsbenachteiligung soll überwunden, Chancengleichheit realisiert werden - so die Anforderungen an Schule, Jugendhilfe und Betriebe. In Wirklichkeit ist alles anders: Marginalisierte Jugendliche werden lebensweltlich und institutionell diskriminiert, wissenschaftliche Studien bestätigen die Zählebigkeit der Exklusion. Die Publikation analysiert die Spannung zwischen den politischen Absichtserklärungen und dem Erleben von Jugendlichen am Beispiel des Übergangs von der Schule in Ausbildung und Beruf, bietet Schlüsselbegriffe - von Antidiskriminierung über Leistung bis Unterricht - zur Analyse und reflektiert pädagogische Methoden zur lebensnahen Gestaltung des Unterrichts." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Neue Konzepte für den Übergang in Ausbildung: Ausbildungschancen für alle (2016)
Christe, Gerhard;Zitatform
Christe, Gerhard (2016): Neue Konzepte für den Übergang in Ausbildung. Ausbildungschancen für alle. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Bonn, 104 S.
Abstract
"Die Situation am Übergang von der allgemein bildenden Schule in eine Berufsausbildung stellt sich derzeit höchst widersprüchlich dar. Während einerseits Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, bemühen sich andererseits viele Jugendliche vergeblich um eine Ausbildungsstelle. Vor allem Jugendliche ohne oder mit einem (schlechten) Hauptschulabschluss haben nach wie vor nur bedingt Zugang zu einem Ausbildungsplatz im dualen System. Daran haben auch die zahllosen Förderprogramme nichts geändert. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie die Reichweite aktueller Förderprogramme, analysiert anhand von Beispielen neue Möglichkeiten des Zugangs zu einer Berufsausbildung und leitet daraus Folgerungen für die (Berufs-)Bildungspolitik und die Konzipierung von Förderprogrammen ab.
Im Mittelpunkt der Studie stehen drei konzeptionell unterschiedliche Ansätze. Sie werden hinsichtlich ihrer konkreten Gestaltung, ihrer bisherigen Wirkungen, ihrer Erfolgsbedingungen und ihres verallgemeinerbaren Beitrags zur Verbesserung des Übergangs Schule - Beruf für benachteiligte Jugendliche beschrieben und analysiert." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Bildungswege: Biographien zwischen Teilhabe und Ausgrenzung (2016)
Dausien, Bettina; Rothe, Daniela; Schwendowius, Dorothee;Zitatform
Dausien, Bettina, Daniela Rothe & Dorothee Schwendowius (Hrsg.) (2016): Bildungswege. Biographien zwischen Teilhabe und Ausgrenzung. (Biographie- und Lebensweltforschung 13), Frankfurt: Campus-Verl., 388 S.
Abstract
"In demokratischen Gesellschaften hat das Bildungssystem den Auftrag, soziale Ungleichheit zu kompensieren und gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen. Empirische Forschungen belegen jedoch, dass Ungleichheitsstrukturen durch das Bildungssystem reproduziert werden. Dieser Band untersucht das Spannungsfeld zwischen Ausgrenzung und Teilhabe aus biographiewissenschaftlicher Perspektive." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Cultural and material resources of parents and grandparents and the educational outcome of grandchildren in Europe (2016)
Zitatform
Deindl, Christian & Nicole Tieben (2016): Cultural and material resources of parents and grandparents and the educational outcome of grandchildren in Europe. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2016,01), München, 29 S.
Abstract
"Der Bildungserfolg von Kindern hängt in vielen Fällen von den materiellen und kulturellen Ressourcen der Eltern ab. In vielen Familien stellen jedoch auch Großeltern Ressourcen zur Verfügung, die direkt und indirekt die Bildungslaufbahn ihrer Enkelkinder unterstützen. Im vorliegenden Papier untersuchen wir aus einer Drei-Generationsperspektive, welchen Einfluss Großeltern auf den Bildungsabschluss ihrer Enkelkinder in verschiedenen europäischen Ländern haben.
Mithilfe der Daten des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) ist es möglich, die Bildungsweitergabe in einem Drei-Generationenkontext im internationalen Vergleich zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass der eigenständige Einfluss der Großeltern nicht zu vernachlässigen ist: Besonders wenn Eltern geringe Ressourcen haben und in Ländern mit geringen Bildungsausgaben, gleichen Großeltern diese Mängel aus." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Sozialraumorientierung im Übergang Schule - Arbeitswelt: Potenziale und Rahmenbedingungen (2016)
Dethloff, Ricarda;Zitatform
Dethloff, Ricarda (2016): Sozialraumorientierung im Übergang Schule - Arbeitswelt. Potenziale und Rahmenbedingungen. Marburg: Tectum, 445 S.
Abstract
"Sozialraumorientierte Ansätze haben Konjunktur. Sie gelten als eine Möglichkeit, den aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen fachlich zu begegnen. Offen blieb bisher, wie und mit welcher Wirkung sich eine sozialraumorientierte Fachlichkeit in kommunale Gestaltungsansätze am Übergang Schule - Arbeitswelt integrieren lässt. Ricarda Dethloff untersucht anhand eines sozialraumorientierten Modellprojektes in der Region Dithmarschen (Schleswig-Holstein), welchen Beitrag das Fachkonzept Sozialraumorientierung zur Verbesserung der Übergänge junger Menschen in Ausbildung und Beschäftigung leisten kann. Im Fokus steht u. a. die Frage, welche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Etablierung sozialraumorientierter Arbeitsweisen im Handlungsfeld förderlich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
The more they spend, the more I earn?: firms training investments and post-training wages of apprentices (2016)
Zitatform
Dietrich, Hans, Harald Pfeifer & Felix Wenzelmann (2016): The more they spend, the more I earn? Firms training investments and post-training wages of apprentices. (UZH Business Working Paper Series 116), Zürich, 29 S.
Abstract
"In this paper, we examine the relation between a firm's training investment and the post-training wages of apprenticeship graduates. For our analysis, we first calculate a training investment indicator using detailed information about firm-level training costs. We then merge the firm-level data with individual-level administrative data on employment and wages of apprenticeship graduates. Using regression models controlling for selection into employment, we find that a firm investment in training relates positively with graduates' post-training wages. Doubling a firm's training investment leads to a wage mark-up of about 2.8%. This result is robust to different specifications. However, we find that especially graduates from low-investment firms benefit from a higher training investment. The wage markup for graduates from firms with already high investment levels is small and statistically not significant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich 2014-2015 (2016)
Dornmayr, Helmut; Löffler, Roland; Litschel, Veronika;Zitatform
Dornmayr, Helmut, Veronika Litschel & Roland Löffler (2016): Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich 2014-2015. Wien, 211 S.
Abstract
"Der aktuelle Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung in Österreich, welcher gemäß §15b BAG seitens des BMWFW alle zwei Jahre dem Nationalrat vorzulegen ist, beschreibt die Maßnahmen zur Förderung von Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich und untersucht deren Umsetzung. Es zeigt sich: Österreich konnte seine EU-weit gute Position im Bereich der Jugendbeschäftigung weitgehend halten, auch wenn zuletzt ein leichter Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit zu beobachten ist. Der unübersehbare Erfolg des dualen Systems der Lehrlingsausbildung bei der Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit und der Ermöglichung von früher Arbeitsmarktintegration gerät allerdings durch den (vor allem demografisch bedingten) markanten Rückgang der Zahl an Lehrlingen und Lehrbetrieben sowie der 'Konkurrenz' durch höhere Schulen unter Druck." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktresultate beruflicher Ausbildung (2016)
Zitatform
Dummert, Sandra & Philipp Grunau (2016): Arbeitsmarktresultate beruflicher Ausbildung. In: Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.) (2016): Bildung in Deutschland 2016 : Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration, S. 116-122.
Abstract
"Die beruflichen Perspektiven und der materielle Nutzen, die Auszubildende nach Abschluss ihrer Ausbildung haben, konkretisieren sich mit dem Übergang in den Arbeitsmarkt. Wie erfolgreich der Übergang verläuft, dürfte auch die Attraktivität der Berufsausbildung für nachfolgende Jahrgänge erhöhen. Entsprechend dem Schwerpunktthema des Bildungsberichts wird im Folgenden ein besonderer Akzent auf die Unterschiede in der Arbeitsmarkteinmündung zwischen deutschen und ausländischen Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen gelegt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsberechtigung, Ausbildungsaktivität und Übernahmeverhalten von Betrieben (2016)
Zitatform
Dummert, Sandra & Ute Leber (2016): Ausbildungsberechtigung, Ausbildungsaktivität und Übernahmeverhalten von Betrieben. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn (Hrsg.) (2016): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. Vorversion Stand 27. April 2016, S. 214-218.
Abstract
"Das betriebliche Bildungsverhalten steht seit 1995 im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), hier insbesondere dem Forschungsbereich 'Betriebe und Beschäftigung'. Dabei werden anhand gemeinsam erarbeiteter Indikatoren die betrieblichen Bildungsaktivitäten analysiert. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels können Aussagen dazu getroffen werden, wie viele Betriebe in Deutschland die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung erfüllen, also ausbildungsberechtigt sind, wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden, und wie viele der Ausbildungsabsolventen und -absolventinnen vom Ausbildungsbetrieb in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. Grundlage für die hier vorgestellten Ergebnisse ist eine Expertise des IAB, die nicht nur diese Indikatoren, sondern auch weitere wesentliche Fragen zum Aus- und Weiterbildungsverhalten deutscher Betriebe diskutiert. Die Ergebnisse werden nachstehend nach Regionen (Ost-/Westdeutschland) und Betriebsgröße getrennt dargestellt, die Expertise bietet zusätzlich nach Wirtschaftszweigen getrennte Daten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Übergang im Überblick. Von den Herausforderungen eines marktgesteuerten Ausbildungszugangs (2016)
Eberhard, Verena;Zitatform
Eberhard, Verena (2016): Der Übergang im Überblick. Von den Herausforderungen eines marktgesteuerten Ausbildungszugangs. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 9/10, S. 211-217. DOI:10.3790/sfo.65.9-10.211
Abstract
"Der Beitrag gibt einen Überblick über die bisherige Forschung zum Übergang in das duale System der Berufsausbildung. Unter Bezugnahme auf das ressourcentheoretische Modell des Übergangs von Eberhard stehen hierbei die institutionellen Rahmenbedingungen des Ausbildungszugangs im Fokus. Sie definieren, welche Ressourcen aufseiten der Jugendlichen oder ihrer sozialen Netzwerke den Zugang in eine Ausbildungsstelle eröffnen können. Anhand bisheriger Forschungsarbeiten wird gezeigt, welche Faktoren zu Benachteiligungen beim Ausbildungszugang führen können, aber auch, wo Ansatzpunkte zur Verbesserung der Zugangschancen von Jugendlichen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schule - Berufsausbildung - Arbeitsmarkt: Herausforderungen und Potenziale der ökonomischen Berufsbildungsforschung (2016)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Holger Bonin & Annette Hillerich (2016): Schule - Berufsausbildung - Arbeitsmarkt. Herausforderungen und Potenziale der ökonomischen Berufsbildungsforschung. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 17, H. 3, S. 208-231., 2016-01-01. DOI:10.1515/pwp-2016-0019
Abstract
"Das duale Ausbildungssystem in Deutschland gilt im internationalen Vergleich als vorbildlich. Gleichwohl gelingt vielen Jugendlichen kein reibungsloser Einstieg in den Arbeitsmarkt. Etliche Unternehmen konstatieren einen Rückgang der Ausbildungsreife und Berufsorientierung junger Menschen; gleichzeitig geht deren Interesse an einer Ausbildung zurück. Holger Bonin, Bernd Fitzenberger und Annette Hillerich vermitteln einen Überblick über die sich sehr dynamisch entwickelnde Literatur in der ökonomischen Berufsbildungsforschung, deren Vertreter sich in neueren Arbeiten sehr stark mit dem Entscheidungsverhalten von jungen Menschen befassen. Ein besonderes Interesse gilt Maßnahmen der Berufsorientierung, wozu die Autoren ausgewählte Ergebnisse einer Fallstudie aus der Region Freiburg vorstellen. Angesichts der noch bestehenden Erkenntnislücken beschreiben sie den Bedarf an aussagekräftigen Längsschnittdaten und skizzieren ein Konzept für ein regional geclustertes Übergangspanel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Überbetriebliche Unterweisung im Handwerk im Jahr 2015: Zahlen - Fakten - Analysen (2016)
Franke, Daniela;Zitatform
Franke, Daniela (2016): Überbetriebliche Unterweisung im Handwerk im Jahr 2015. Zahlen - Fakten - Analysen. Hannover, 186 S.
Abstract
"Seit mehr als 30 Jahren untersucht und dokumentiert das Heinz-Piest-Institut die Inanspruchnahme überbetrieblicher Unterweisungsmaßnahmen in der Fachstufe. Auch für das Jahr 2015 ist diese Arbeit im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks fortgeführt worden. Die erforderlichen Basisdaten wurden dem Institut dankenswerterweise vom Deutschen Handwerkskammertag (DHKT) zur Verfügung gestellt.
Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Inanspruchnahme der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie anerkannten und geförderten Maßnahmen zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU). Diese Lehrgänge dienen der Anpassung der beruflichen Bildung an die technologische Entwicklung.
Sich verändernde Rahmenbedingungen wie z. B. demografische und konjunkturelle Entwicklungen, arbeitsmarktpolitische Aktivitäten oder auch der technologische Wandel erfordern auch von den Handwerksinstitutionen Anpassungen. Die vorgelegte Auswertung soll Hinweise geben, inwieweit das Handwerk durch die Weiterentwicklung und kontinuierliche inhaltliche Anpassung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung auf mittelfristige Herausforderungen reagieren kann." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Long-lasting effects of socialist education (2016)
Zitatform
Fuchs-Schündeln, Nicola & Paolo Masella (2016): Long-lasting effects of socialist education. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 98, H. 3, S. 428-441. DOI:10.1162/REST_a_00583
Abstract
"Political regimes influence the content of education and criteria used to select and evaluate students. We study the impact of a socialist education on the likelihood of obtaining a college degree and on several labor market outcomes by exploiting the reorganization of the school system in East Germany after reunification. Our identification strategy uses cutoff birth dates for school enrollment that lead to variation in the length of exposure to the socialist education system within the same birth cohort. An additional year of socialist education decreases the probability of obtaining a college degree and affects longer-term labor market outcomes for men." (Author's abstract, © MIT Press Journals) ((en))
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Literaturhinweis
Labour shortages and replacement demand in Germany: the (non)-consequences of demographic change (2016)
Zitatform
Garloff, Alfred & Rüdiger Wapler (2016): Labour shortages and replacement demand in Germany. The (non)-consequences of demographic change. (IAB-Discussion Paper 05/2016), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Zwei wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarktes sind, dass erstens die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften seit einigen Jahren stark gestiegen ist und zweitens, dass sich Deutschland einem besonders raschen demografischen Wandel gegenüber sieht, was sich einerseits darin mainifestiert, dass die erwartete Größe der Bevölkerung rasch sinkt und zweitens das Durchschnittsalter der Bevölkerung rapide ansteigt. Diese Trends haben in Deutschland zu einer Diskussion über Fachkräftemangel geführt. Einer der gerne genannten Argumente in dieser Diskussion ist, dass in den kommenden Jahren viel mehr ältere Menschen in Rente gingen, als neue jüngere in den Arbeitsmarkt eintreten. Obwohl man diesem Argumente eine inhärente Logik nicht absprechen kann, überzeugt es nur auf den ersten Blick, weil erstens Änderungen der Bevölkerungsgröße nicht notwendig mit entsprechenden Veränderungen beim Arbeitsangebot einhergehen müssen, weil zweitens unklar ist, ob ältere Kohorten typischer Weise durch jüngere Kohorten ersetzt werden und weil drittens Anpassungen bei der Arbeitsnachfrage Veränderungen beim Arbeitsangebot kompensieren könnten.
In diesem Papier behandeln wir die Frage des demografischen Ersatzbedarfs aus theoretischer und empirischer Perspektive. Theoretisch identifizieren wir Fachkräftemangel mit dem Mindestkriterium, dass sich das Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitslosen vergrößert und zeigen dass das nicht eindeutig für demografische Veränderungen gilt. Im empirischen Teil der Arbeit untersuchen wir, wie die Beschäftigung über die Zeit mit der relativen Größe der unterschiedlichen Alterskohorten zusammenhängt. Wir finden keine Evidenz dafür, dass ein hoher Anteil von älteren Beschäftigten, die den Arbeitsmarkt verlassen, in einem Beruf danach zu einer höheren Nachfrage nach jüngeren Arbeitnehmern führt. Stattdessen findet eine Nachbesetzung - falls sie stattfindet - typischer Weise eher aus den mittleren Altersgruppen durch Berufswechsler statt. Wir schlussfolgern, dass der Zusammenhang zwischen demografischen Veränderungsprozessen und Arbeitsmarktergebnissen, insbesondere im Hinblick auf das Ersatzbedarf-Argument, viel weniger direkt ist, als häufig in der öffentlichen Debatte angenommen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Wapler, Rüdiger;
