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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte"
  • Literaturhinweis

    Individuelle Lebenslagen von RehabilitandInnen: Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation (2006)

    Steiner, Karin; Egger-Subotitsch, Andrea; Weber, Maria;

    Zitatform

    Steiner, Karin, Andrea Egger-Subotitsch & Maria Weber (2006): Individuelle Lebenslagen von RehabilitandInnen. Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 98 S.

    Abstract

    "Rehabilitation, in ihrer Bedeutung für die Berufswelt und somit für den Arbeitsmarkt, befasst sich längst nicht mehr nur mit Maßnahmen für Personengruppen im Kontext der 'Arbeitsinvalidität'. Es scheint viel eher so zu sein, dass die Zahl der 'klassischen' Arbeitsunfälle ständig abnimmt, die Zahl der Unfälle in der Freizeit und darüber hinaus die Zahl der Menschen mit chronisch-degenerativen Erkrankungen jedoch ständig zunimmt. Diese Veränderungen bewirken, dass in der zweiten Hälfte des 20. Jhd. Maßnahmen der Rehabilitation in einem breiteren Ausmaß an Bedeutung gewinnen. In dem Bericht werden Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effekte berufsbezogener Behandlungselemente in der orthopädischen Rehabilitation der Rentenversicherung (2006)

    Streibelt, M.; Hansmeier, T.; Müller-Fahrnom, Werner;

    Zitatform

    Streibelt, M., T. Hansmeier & Werner Müller-Fahrnom (2006): Effekte berufsbezogener Behandlungselemente in der orthopädischen Rehabilitation der Rentenversicherung. In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 3, S. 161-171.

    Abstract

    "In der medizinischen Rehabilitation werden zunehmend Behandlungskonzepte mit stärkerer Ausrichtung auf die gesundheitsbedingten beruflichen Problemlagen des Patienten entwickelt und eingesetzt. Das hier betrachtete Modell 'Medizinisch berufliche Orientierung' (MBO) der Klinik Niedersachsen in Bad Nenndorf stellt die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) ins Zentrum der Diagnostik und richtet die Behandlungsplanung und -durchführung, insbesondere die gezielte funktionelle Einzeltherapie, darauf aus. Die Studie untersucht Effekte dieser MBO-Behandlung auf die Aktivitäten und berufliche Teilhabe von Patienten mit muskuloskeletaler Erkrankung (MSK) mit besonderen beruflichen Problemlagen sowie das Schnittstellenmanagement zwischen medizinischer Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Es werden Ergebnisse einer randomisierten Follow-up-Studie vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation schizophren Erkrankter: Erfolgsvorhersage durch Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit (2006)

    Watzke, Stefan ;

    Zitatform

    Watzke, Stefan (2006): Berufliche Rehabilitation schizophren Erkrankter. Erfolgsvorhersage durch Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit. (Studien zur Schizophrenieforschung 10), Hamburg: Korvac, 333 S.

    Abstract

    "Personen mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formkreis benötigen besondere Rehabilitationsleistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, um einer Ausgliederung aus der Gesellschaft entgegenzuwirken. Welche Patienten eine Rehabilitation aber erfolgreich abschließen und welchen Patienten dies nicht gelingt, konnte bislang nur in eingeschränktem Umfang vorhergesagt werden. Neuere Ansätze versuchen, eine verbesserte Erfolgsprognose durch die Einbeziehung kognitiver Beeinträchtigungen der Erkrankten zu erzielen. Das Buch liefert einen umfangreichen Überblick über die Studienlage zur Vorhersage von Rehabilitationserfolg unter Verwendung soziodemographischer und krankheitsbezogener Prädiktorvariablen einerseits und dem Ausmaß kognitiver Leistungen andererseits. Ein neuer, innovativer Testansatz - die Dynamische Testdiagnostik - verspricht, über die basale kognitive Performanz hinausgehende Informationen über die maximale kognitive Leistungsfähigkeit der Probanden, ihre kognitive Modifizierbarkeit zu liefern. Mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung der Erfolgsvorhersage wurden in einer längsschnittlichen Studie an einer Stichprobe schizophren erkrankter Rehabilitanden erstmals diese Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit zur Prognose des individuellen Rehabilitationserfolges eingesetzt. Durch die Anwendung dynamisch kognitiver Testverfahren konnten Personengruppen mit differentiellem kognitivem Lernpotenzial identifiziert werden, die sich deutlich in Ausprägung und Entwicklung ihrer arbeitsbezogenen Lernfähigkeit während der Rehabilitation, in ihrer Entwicklung des Funktionsniveaus über die Rehabilitation hinaus sowie im Ausmaß der beruflichen Wiedereingliederung unterschieden. Diese richtungsweisenden Befunde über eine longitudinale prognostische Validität der individuellen kognitiven Modifizierbarkeit werden hinsichtlich ihrer Relevanz für eine zukünftige Gestaltung beruflicher Rehabilitation diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzorientierte Rehabilitation von Bauarbeitern: Ergebnisse der Pilotstudie "RehaBau" (2006)

    Weiler, Stephan W.; Kessel, R.; Josenhans, J.; Hanse, J.; Hartmann, B.; Hauck, A.; Mark, A. van; Bodmann, J. von;

    Zitatform

    Weiler, Stephan W., B. Hartmann, J. Josenhans, J. Hanse, A. Hauck, J. von Bodmann, A. van Mark & R. Kessel (2006): Arbeitsplatzorientierte Rehabilitation von Bauarbeitern. Ergebnisse der Pilotstudie "RehaBau". In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 5, S. 309-313.

    Abstract

    "In einer deskriptiven Studie wurden 122 Baubeschäftigte mit schmerzbedingten Tätigkeitseinschränkungen speziell arbeitsplatzbezogen stationär rehabilitiert. Mit schriftlichen Befragungen zum Reha-Beginn sowie drei Monate und ein Jahr nach Reha-Ende wurden tätigkeitsbezogene Belastungen und Beschwerden erfasst. Zum Einsatz kamen die Fragebogensysteme FBS, FFbH-R, SF-36 und ein zur Erfassung projektspezifischer Items entwickeltes Inventar. Neben einer hohen Reha-Zufriedenheit waren Verbesserungen der Beschwerden und der Lebensqualität nachzuweisen, welche über ein Jahr signifikant blieben und somit für einen nachhaltigen Rehabilitationserfolg sprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment guidance services for people with disabilities (2006)

    Wynne, Richard; O'Kelly, Caroline; MacAnaney, Donal; Fleming, Padraic;

    Zitatform

    Wynne, Richard, Donal MacAnaney, Caroline O'Kelly & Padraic Fleming (2006): Employment guidance services for people with disabilities. Dublin, 64 S.

    Abstract

    "The number of people on long-term disability benefits in Europe is rising and this group is particularly at risk of social exclusion. Although many of those away from work for a long period due to illness or injury would like to rejoin the workforce, very few actually do so in practice. This situation means that potential workers are absent from the labour market and there is pressure on social security systems. One of the key strategies for reversing this trend and helping long-term benefit claimants to return to work is a system of effective employment guidance and counselling services. By looking at case studies in 10 Member States, this report identifies examples of good practice in employment services for people who have become disability claimants in the course of their working lives. It concludes that there is overall a lack of awareness of the specific needs of people on longterm disability benefits and a need for a wider range of initiatives specially targeted at this group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien: 15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth. Tagungsband (2006)

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Beiträge des 15. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums, das unter dem Motto 'Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' gemeinsam von der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Deutschen Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften ausgerichtet wurde und an dem über 800 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Therapeuten sowie Gesundheitsmanager, Verwaltungsfachleute und Politiker teilnahmen. Die berufliche Integration chronisch kranker und behinderter Versicherter ist das primäre Ziel der Rehabilitation der Rentenversicherung. Für die Rehabilitanden sichert eine erfolgreiche Rehabilitation ihre Teilhabe am Erwerbsleben und ihr Einkommen. Darüber hinaus erfordert eine Berufstätigkeit weit über das 60. Lebensjahr hinaus, wie sie von der Bundesregierung angestrebt wird, für viele Arbeitnehmer eine gezielte Unterstützung durch rehabilitative Leistungen. Vor diesem Hintergrund behandeln die Beiträge des Kolloquiums folgende Themenbereiche: Rehabilitation und Arbeitswelt, Theorie und Methodik, Allgemeine Rehabilitationswissenschaften sowie Indikationsbereiche der Rehabilitation. Inhaltsübersicht: Plenarvorträge; Rehabilitation und Arbeitswelt; Berufliche Orientierung 1; Berufliche Orientierung 2; Berufliche Orientierung 3; Berufliche Orientierung 4; Berufliche Orientierung (Poster 1 - 5) Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben 1; Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben 2; Theorie und Methodik; Methodik der Reha-Forschung; Methodik der Reha-Forschung (Poster 6); Outcome-Messung; Assessmentinstrumente 1; Assessmentinstrumente 2; Assessmentinstrumente 3; Assessmentinstrumente (Poster 7 - 19); ICF; Allgemeine Rehabilitationswissenschaften; Reviews und Evidenzbasierung; Reha-Leitlinien; Qualitätsmanagement 1; Qualitätsmanagement 2; Qualitätsmanagement 3; Qualitätsmanagement (Poster 20 - 23); Gesundheitsbildung und Patientenschulung; Aus- und Fortbildung (Poster 24 - 26); Rehabilitation im Gesundheitssystem (Poster 27 - 29); Sozialmedizin und Begutachtung; Sozialmedizin und Begutachtung (Poster 30 - 31); Rehabilitationspsychologie; Rehabilitationspsychologie (Poster 32 - 33); Reha-Ökonomie; Gesundheitsökonomie/Reha-Ökonomie (Poster 34 - 35); Rehabilitationsrecht; Rehabilitationsrecht (Poster 36); Indikationsbereiche der Rehabilitation; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 1; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 2; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 3; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 4; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation (Poster 37 - 42); Neurologische Rehabilitation; Neurologische Rehabilitation (Poster 43 - 47); Kardiologische Rehabilitation 1; Kardiologische Rehabilitation 2; Onkologische Rehabilitation 1; Onkologische Rehabilitation 2; Onkologische Rehabilitation (Poster 48 - 52); Gastroenterologische Rehabilitation; Pneumologische Rehabilitation; Pneumologische Rehabilitation (Poster 53); Rehabilitation bei psychischen Störungen 1; Rehabilitation bei psychischen Störungen 2; Rehabilitation bei psychischen Störungen 3; Suchtrehabilitation; Rehabilitation bei psychischen Störungen (Poster 54 - 57); Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen 1; Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen 2; Andere Indikationen (Poster 58 - 59). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Menschen: Qualifikationsstrukturen und Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt heute und morgen (2005)

    Allmendinger, Jutta; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta & Angela Rauch (2005): Behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Menschen. Qualifikationsstrukturen und Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt heute und morgen. In: Konturen. Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen, Jg. 26, H. 1, S. 20-23.

    Abstract

    "Die Teilhabe am Arbeitsleben ist gerade für Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen eine wichtige Voraussetzung dafür, in einem gleichberechtigten Miteinander in der Gesellschaft leben zu können. Entsprechend setzt das SGB IX hier einen Schwerpunkt. Ziel ist es, die Erwerbsfähigkeit Behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen (wieder) herzustellen, soweit ihre Leistungsfähigkeit das zulässt. Dabei soll ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer gesichert werden. Dazu gehört auch eine gute Qualifikation, die es ermöglicht, auf dem heutigen und zukünftigen Arbeitsmarkt zu bestehen. In dem Beitrag skizzieren wir die wenigen vorhandenen Rahmendaten zu Qualifikationsstrukturen behinderter Menschen und vergleichen deren Lage mit der Situation formal Nichtbehinderter. Vertiefend, und notgedrungen auf eine andere Datengrundlage zurückgreifend, betrachten wir dann die Arbeitslosigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, also einem Personenkreis, der nicht deckungsgleich mit den Behinderten ist. Wir schließen mit einer Skizze der Erwerbsarbeit von morgen und fragen, welche Zukunft die Behinderten haben und welche Voraussetzungen dafür zu schaffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Teilhabe am Arbeitsleben: Wege der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung (2005)

    Bieker, Rudolf; Bieker, Rudolf; Rauch, Angela ; Schäfers, Markus ; Blesinger, Berit; Schartmann, Dieter; Dings, Wolfgang; Schier, Friedel; Frehe, Horst; Schmal, Andreas; Haerlin, Christiane; Schüller, Simone ; Hinz, Andreas; Schwendy, Arnd; Lelgemann, Reinhard; Senner, Anton; Biermann, Horst; Theunissen, Georg; Faßmann, Hendrik; Wansing, Gudrun; Haines, Hartmut; Weiand, Elisabeth-Charlotte; Niehaus, Mathilde ; Wendt, Sabine; Frühauf, Theo; Ziegler, Mechthild; Boban, Ines; Krohn, Jochen;

    Zitatform

    Bieker, Rudolf (Hrsg.) (2005): Teilhabe am Arbeitsleben. Wege der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Stuttgart: Kohlhammer, 367 S.

    Abstract

    "Die Teilhabe am Arbeitsleben ist für Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen ein zentraler Baustein für persönliche Autonomie und soziale Integration. Das Buch behandelt die vielfältigen Möglichkeiten, Instrumentarien und Handlungsansätze, mit denen das sozialpolitische Ziel der gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben verwirklicht werden soll. Eng am Prozess der beruflichen Integration orientiert und unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen in Gesetzgebung und Praxis wird das schwer überschaubare Feld der beruflichen Förderung für Studierende und Fachkräfte transparent gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Vorhersage einer Verbesserung des beruflichen Status chronisch psychisch Kranker nach rehabilitativen bzw. integrativen Maßnahmen (2005)

    Galvao, Anja; Brieger, P.; Watzke, S.; Hühne, M.; Gawlik, B.;

    Zitatform

    Galvao, Anja, S. Watzke, B. Gawlik, M. Hühne & P. Brieger (2005): Vorhersage einer Verbesserung des beruflichen Status chronisch psychisch Kranker nach rehabilitativen bzw. integrativen Maßnahmen. In: Die Rehabilitation, Jg. 44, H. 4, S. 208-214.

    Abstract

    "Psychisch kranke Personen bedürfen nach krankheitsbedingtem Ausfall häufig besonderer Rehabilitationsleistungen, um ihnen den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Bezüglich geeigneter Prädiktoren eines erfolgreichen oder problematischen Rehabilitationsverlaufes liegen bisher wenige Erkenntnisse vor. Die Studie verfolgt das Ziel, den Zusammenhang zwischen Rehabilitationserfolg im Sinne eines relativen Fortschritts im Beschäftigungsniveau mit zu Beginn der Maßnahme erhobenen personenbezogenen Parametern zu untersuchen. Grundlage der Auswertung bilden die Daten von 101 Personen, die eine entsprechende Maßnahme absolviert hatten. Es wurden soziodemografische, intellektuelle, psychopathologische und Maße der Lebensqualität erhoben. Die Teilnehmer wurden entsprechend ihrer unmittelbar im Anschluss an die Maßnahme objektiv erwarteten Beschäftigungssituation in zwei Gruppen unterteilt (Fortschritt vs. Stagnation), Maße mit signifikant differierenden Gruppenausprägungen wurden einer regressionsanalytischen Auswertung zur Vorhersage des Wiedereingliederungserfolges unterzogen. Als für den Fortschritt auf der Beschäftigungsachse prädiktiv erwiesen sich ein höheres Funktionsniveau, eine geringe Gesamtdauer der vorangegangenen Arbeitslosigkeit, eine gute arbeitsbezogene Anpassung und geringes Alter zu Beginn der Maßnahme. Objektive Parameter haben ein stärkeres Vorhersagepotenzial als subjektive Befindlichkeitskriterien in Bezug auf die Wiedereingliederung chronisch psychisch Kranker. Die Diagnose gemäß DSM-IV steht in der vorliegenden Studie in keinem klaren Zusammenhang zu einer späteren Wiedereingliederung, die initiale Ausprägung des Funktionsniveaus hat dagegen prädiktiven Wert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Schutz der Gesundheit und Teilhabe am Arbeitsleben behinderter, chronisch kranker und älterer Menschen (2005)

    Igl, Gerhard; Köhler, Stephan; Kohte, Wolfhard; Welti, Felix ; Letsch, Bernd; Deinert, Olaf; Mühlenbruch, Sonja; Igl, Gerhard; Niehaus, Mathilde ; Bieritz-Harder, Renate; Oppolzer, Alfred; Winkler, Björn; Welti, Felix ; Heine, Wolfgang; Wichner, Klaus;

    Zitatform

    Köhler, Stephan, Wolfhard Kohte, Bernd Letsch, Olaf Deinert, Sonja Mühlenbruch, Gerhard Igl, Mathilde Niehaus, Renate Bieritz-Harder, Alfred Oppolzer, Björn Winkler, Felix Welti, Wolfgang Heine & Klaus Wichner (sonst. bet. Pers.) (2005): Der Schutz der Gesundheit und Teilhabe am Arbeitsleben behinderter, chronisch kranker und älterer Menschen. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 51, H. Sonderheft, S. 1-174.

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Beiträge zur Tagung, die im Dezember 2004 in Timmendorfer Strand stattgefunden hat. Neben sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen sowie gesundheits- und behindertenpolitischen Aspekten der Teilhabe behinderter, chronisch kranker und älterer Menschen am Arbeitsleben werden zwei Blickwinkel verfolgt, zum einen Teilhabe als betriebliche Aufgabe, zum anderen die Verwaltungsperspektive der Rehabilitationsträger. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zurück ins Berufsleben: neue Aufgabe für die Prävention (2005)

    Mehrhoff, Friedrich;

    Zitatform

    Mehrhoff, Friedrich (2005): Zurück ins Berufsleben. Neue Aufgabe für die Prävention. In: Bundesarbeitsblatt H. 8/9, S. 19-21.

    Abstract

    Der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit nach schweren Krankheiten und Unfällen ist Gegenstand des im Mai 2004 verabschiedeten Paragraphen 84 Absatz 2 des Sozialgesetzbuches IX (Rehabilitationsrecht). Hiermit soll Arbeitslosigkeit und Schwerbehinderung vorgebeugt und die Zahl der Frühverrentungen reduziert werden. Das nunmehr gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Eingliederungsmanagement geht über den Gesundheits- und Arbeitsschutz und die betriebliche Gesundheitsförderung hinaus. Es kommt zu einem Paradigmenwechsel in der sozialen Sicherung. Zusätzlich zur Leistungsverantwortung der sozialen Versicherer übernehmen die Arbeitgeber und Betriebe Verantwortung für die Gesundheit kranker Beschäftigter. 'Das bedarf innovativer Modelle und integrativer Angebote in der sozialen Sicherung, die das Potential der Arbeitgeber einerseits nutzen und anderseits vorhandene Erfahrungen und Ressourcen in Betrieben nutzbar machen. Die neue Rechtspflicht der Arbeitgeber sollte als Chance genutzt werden, um gleichermaßen wirtschaftlich und sozial zu handeln. Denn unabhängig von der gesetzlichen Pflicht profitieren Arbeitgeber davon, Fehlzeiten zu reduzieren, Entgeltfortzahlungen zu sparen, Beiträge für Sozialversicherungen zu senken und das Image eines gesunden Unternehmens zu erhöhen.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (2005)

    Müller-Fahrnow, Werner; Hansmeier, T.; Gerwinn, Hans; Greitemann, B.; Radoschewski, F. M.;

    Zitatform

    Müller-Fahrnow, Werner, B. Greitemann, F. M. Radoschewski, Hans Gerwinn & T. Hansmeier (2005): Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. In: Die Rehabilitation, Jg. 44, H. 5, S. 287-296.

    Abstract

    "Rückkehr in das Erwerbsleben und Gewährleistung der Teilhabe am Arbeitsleben sind erklärtes Ziel der Rehabilitation durch die gesetzliche Rentenversicherung. Voraussetzung für optimale Ergebnisse beim Erhalt der Erwerbsfähigkeit und der Reintegration in das Erwerbsleben ist ein durchgängiges Partizipationsmanagement in der rehabilitativen Versorgung. Dazu bedarf es einer stärkeren beruflichen Orientierung der medizinischen Rehabilitation, einer am individuellen Bedarf ausgerichteten, teilnehmerorientierten beruflichen Rehabilitation und der engeren Verknüpfung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation. Im Rahmen des Förderschwerpunkts 'Rehabilitationswissenschaften' und darüber hinaus war eine Reihe von Forschungsprojekten und wissenschaftlicher Arbeiten ausgerichtet auf die Entwicklung, Erprobung und Bewertung: - neuer Screeninginstrumente und diagnostischer Verfahren zum Erkennen individueller berufsbezogener Problemlagen und Rehabilitationsbedarfe in der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, - spezifischer, unmittelbar auf die individuelle berufsbezogene Einschränkung und Belastbarkeit ausgerichteter Therapien und Behandlungsmodelle sowie - Modelle der Organisation und der Formen der Zusammenarbeit zwischen medizinischer und beruflicher Rehabilitation. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Projekte und Entwicklungsarbeiten in diesen Forschungsfeldern und ordnet sie in die Erfordernisse für eine verstärkte und durchgängige berufliche Orientierung in der rehabilitativen Versorgung ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eingliedern statt ausmustern: Möglichkeiten und Strategien zur Sicherung der Erwerbsarbeit älterer Arbeitnehmer (2005)

    Schott, Thomas;

    Zitatform

    Schott, Thomas (Hrsg.) (2005): Eingliedern statt ausmustern. Möglichkeiten und Strategien zur Sicherung der Erwerbsarbeit älterer Arbeitnehmer. (Gesundheitsforschung), Weinheim u.a.: Juventa-Verl., 224 S.

    Abstract

    "Bis in die jüngste Vergangenheit war in Deutschland ein Trend zur vorzeitigen Berentung zu verzeichnen. Das mittlere Rentenzugangsalter sank kontinuierlich und mittlerweile ist die Erwerbsquote der über 55jährigen weltweit eine der geringsten im Vergleich zu anderen westlichen Industrienationen. Unternehmen investierten bislang wenig in das Humankapital 'ältere Arbeitnehmer'. Es steht jedoch nicht nur die Finanzierung des Sozialstaates auf dem Spiel. Für die nahe Zukunft kann auch ein Mangel an jüngeren Arbeitskräften prognostiziert werden. Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit sollten deshalb Unternehmen und Gesellschaft verstärkt in die Einbindung älterer Arbeitnehmer investieren und sowohl deren Qualifikation als auch Gesundheit im Rahmen einer aktiven betrieblichen Personal- und staatlichen Sozialpolitik fördern.
    Die Beiträge gliedern sich wie folgt
    - Demographische, sozialpolitische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen
    - Arbeit, Krankheit und der Trend zur Frühberentung
    - Die Notwendigkeit der Integration von Prävention, Betrieblichem Gesundheitsmanagement und Rehabilitation
    - Personalpolitik und Betriebliches Gesundheitsmanagement für ältere Arbeitnehmer
    - Wiedereingliederung nach einer schweren Erkrankung
    - Flankierende Maßnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft der Berufsförderwerke in Deutschland nach der Hartz IV-Umsetzung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP - Drucksache 15/5157 (2005)

    Zitatform

    (2005): Zukunft der Berufsförderwerke in Deutschland nach der Hartz IV-Umsetzung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP - Drucksache 15/5157. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/5204 (05.04.2005)), 6 S.

    Abstract

    Berufsförderungswerke bieten eine Aus- und Fortbildung für Menschen an, die aus gesundheitlichen Gründen in ihrem ursprünglichen Beruf nicht mehr arbeiten können oder nach einem Unfall rehabilitiert und in den Arbeitsmarkt wieder eingegliedert werden möchten. Das Berufsförderungswerk Weser-Ems in Ganderkesee/Niedersachsen, ein wichtiger Arbeitgeber der Region, kämpft nach der Hartz IV-Umsetzung mit erheblichen Schwierigkeiten: zum einen haben sich die Anmeldezahlen um mehr als 25 Prozent verringert und zum anderen wurden die Leistungsbewilligungen der BA für solche Maßnahmen stark eingeschränkt. Letztlich wird auch die Vermittlung der durch das Berufsförderungswerk ausgebildeten Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt erschwert. Vor diesem Hintergrund befasst sich die kleine Anfrage der Fraktion der FDP mit der Frage nach der Zukunft der Berufsförderungswerke in Deutschland nach der Hartz IV-Umsetzung. Die Antwort der Bundesregierung lautet dahingehend, dass für die Förderung der beruflichen Teilhabe behinderter Menschen weiterhin die bereitgestellten Mittel von Bund und BA durch die bei den Grundsicherungsträgern aus dem Eingliederungsbudget nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch zu erbringenden Teilhabeleistungen ergänzt werden. Ein Zusammenhang zwischen der Umsetzung von Hartz IV und der sinkenden Anmeldezahl bei den Berufsförderungswerken wird zurückgewiesen, da sich die Entwicklung bereits im Jahr 2004 abgezeichnet hat. Demnach sind Vermutungen unbegründet, dass viele Menschen mit Behinderungen nicht mehr die ihnen zustehenden Leistungen erhalten. Die BA und die übrigen Rehabilitationsträger lösen nach wie vor die Rechtsansprüche auf Förderung der Teilhabe ein. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation: zur volkswirtschaftlichen Wirksamkeit von Qualifizierungsmaßnahmen im BBRZ (Österreich) (2004)

    Blumberger, Walter;

    Zitatform

    Blumberger, Walter (2004): Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation. Zur volkswirtschaftlichen Wirksamkeit von Qualifizierungsmaßnahmen im BBRZ (Österreich). In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 18, H. 5, S. 205-223.

    Abstract

    "Fragen nach dem Verhältnis von Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation werden seit den 1960er Jahren immer wieder aufgeworfen, und mit unterschiedlichen Methoden wurde versucht, deren volkswirtschaftlichen Nutzen nachzuweisen. Seit den späten 1980er Jahren gerieten auch die Träger der beruflichen Rehabilitation in Österreich unter einen zunehmenden ökonomischen Legitimationsdruck 1995 wurde eine diesbezügliche erste volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen Analyse für die Rehabilitationsmaß-nahmen im Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ) durchgeführt. Es wurde untersucht, ob die gesellschaftlich aufgebrachten finanziellen Investitionen in die Rehabilitation dazu führen, dass das Brutto-Erwerbseinkommen der Rehabilitierten ausreicht, durch Steuern etc. die Kosten zu kompensieren. In einer zweiten Studie (2004) wurden zwei Gruppen mit vergleichbaren Erwerbseinschränkungen (eine Gruppe mit, die zweite Gruppe ohne Rehabilitationsmaßnahmen) hinsichtlich ihrer beruflichen Integration untersucht. Im vorliegenden Artikel werden die Ergebnisse vorgestellt und erläutert, dass sich berufliche Rehabilitationsmaßnahmen offensichtlich auch aus volkswirtschaftlicher Sicht lohnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit: eine Analyse präventiver, begleitender, akuter und nachsorgender Strategien und Interventionen zur Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen in Österreich. Endbericht (2004)

    Blumberger, Walter; Keppelmüller, Peter; Paireder, Karin; Niederberger, Karl;

    Zitatform

    Blumberger, Walter, Peter Keppelmüller, Karl Niederberger & Karin Paireder (2004): Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit. Eine Analyse präventiver, begleitender, akuter und nachsorgender Strategien und Interventionen zur Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen in Österreich. Endbericht. Linz, 305 S.

    Abstract

    "Die Studie liefert Ergebnisse und Aufschlüsse, welche Maßnahmen und Strategien geeignet wären, um das faktische Pensionsantrittsalter in Österreich an das gesetzliche Pensionsantrittsalter durch Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit heranzuführen. Invaliditäts- bzw. BerufsunfähigkeitspensionistInnen stehen im Mittelpunkt der Studie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB): Abschlußbericht der wissenschaftlichen Begleitung einer Modellinitiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (2004)

    Brader, Doris; Faßmann, Hendrik; Lewerenz, Julia; Steger, Renate; Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Brader, Doris, Hendrik Faßmann, Julia Lewerenz, Renate Steger & Christina Wübbeke (2004): Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB). Abschlußbericht der wissenschaftlichen Begleitung einer Modellinitiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. (Forschungsbericht des Instituts für Empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg), Nürnberg, 288 S.

    Abstract

    Ziel des Modellprojektes 'Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB)' war es, ein Ausgliederungsverhinderungsmanagement unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu erproben und auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen sowie zu einer möglichst allgemeinverbindlichen Präzisierung des Dienstleistungskonzepts zu gelangen. Im Rahmen des bundesweit angelegten Entwicklungsprojekts wurden Informationen über Erfahrungen und Betreuungsaktivitäten für mehr als 1.000 Klient(inn)en der CMB-Stellen aus 13 Standorten dokumentiert und ausgewertet. Die von der Begleitforschung vorgelegten Ergebnisse zeigen, dass Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB) ein sinnvolles und effektives präventives Vorgehen darstellt. Bei fast der Hälfte der Klienten und Klientinnen der einbezogenen Stellen konnten Beschäftigungsverhältnisse durch CMB erhalten oder berufliche Qualifizierungsmaßnahmen (großenteils mit Weiterbeschäftigungsoption) eingeleitet werden. Modellrechnungen belegen, dass die Einsparungen auf Seite der Reha-Träger erheblich größer sind als die für das Eingliederungsmanagement aufzubringenden Kosten. Zu erwarten ist, dass die Nachfrage nach CMB-Leistungen vor allem im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen in dem Maße zunimmt, in dem die neuen Rechtsnormen des § 84 Abs. 2 SGB IX in der Praxis greifen. Es gilt, dem durch eine zügige Bereitstellung einer Infrastruktur zu entsprechen, die den hohen Erwartungen an ein auf diesen Bereich abgestimmtes qualifiziertes Eingliederungsmanagement gerecht wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Rehabilitation vor Entlassung: geänderte Kündigungsprävention und neues betriebliches Eingliederungsmanagement im SGB IX - nicht nur für behinderte Beschäftigte, auch für längerfristig Kranke (2004)

    Feldes, Werner;

    Zitatform

    Feldes, Werner (2004): Rehabilitation vor Entlassung. Geänderte Kündigungsprävention und neues betriebliches Eingliederungsmanagement im SGB IX - nicht nur für behinderte Beschäftigte, auch für längerfristig Kranke. In: Soziale Sicherheit, Jg. 53, H. 8/9, S. 270-278.

    Abstract

    "Bereits knapp drei Jahre nach der grundlegenden Neugestaltung des Behindertenrechts hat die Bundesregierung mit dem (rückwirkend) zum im Januar 2004 in Kraft getretenen 'Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen' einen Richtungswechsel in der Behindertenpolitik vollzogen. Er ist gekennzeichnet durch Deregulierung, Abbau des sozialen und rechtlichen Schutzes und durch eine deutliche wirtschaftliche Entlastung der Arbeitgeber. Die gesellschaftlichen und gesetzlichen Verpflichtungen für die Beschäftigung behinderter Menschen werden aufgeweicht und abgebaut. Aber: Die erste Novelle des SGB IX enthält immerhin auch eine beachtliche Weiterentwicklung bei der Kündigungsprävention. Und: Durch die Einführung eines neuen betrieblichen Eingliederungsmanagements - auch für (langzeit-)kranke Beschäftigte - unter Mitwirkung der betrieblichen Interessenvertretung wird der präventive Ansatz gestärkt. Der Beitrag beleuchtet die neuen Regelungen ausführlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Modelling return-to-work intervention strategies: a method to help target interventions (2004)

    Joling, Catelijne; Groot, Wim ; Janssen, Peter P.M.;

    Zitatform

    Joling, Catelijne, Peter P.M. Janssen & Wim Groot (2004): Modelling return-to-work intervention strategies. A method to help target interventions. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 14, H. 1, S. 43-62.

    Abstract

    "The aim of this study is twofold: 1) to investigate the relationship between the probability of receiving an intervention by the occupational physician and the probability of return-to-work (RTW) of sick workers; 2) to explore the use of simultaneous modelling of the intervention and RTW process. Analyses are performed on population level using data from a major longitudinal survey on work incapacity and RTW in the Netherlands. A bivariate probit model is used to estimate the correlation between the probability of intervention and the probability of RTW. A bivariate hazard model is applied to explore the joint distribution of the waiting times for the intervention and RTW. The results of this study show that the probability of receiving an intervention from the occupational physician is not correlated with the probability of RTW. Neither is the timing of both events correlated. The analyses do not indicate that the intervention by the occupational physician provides incentives for sick workers to RTW quicker." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rechtsrahmen für Rehabilitation, Beschäftigung und Integration der Behinderten in Polen (2004)

    Piotrowski, Wlodzimierz;

    Zitatform

    Piotrowski, Wlodzimierz (2004): Rechtsrahmen für Rehabilitation, Beschäftigung und Integration der Behinderten in Polen. In: Behindertenrecht, Jg. 43, H. 6, S. 161-170.

    Abstract

    Der Beitrag beschreibt die Rechtslage in Bezug auf Rehabilitation, Beschäftigung und Integration der Behinderten in Polen seit den 1980er Jahren. Die Lage der Behinderten ist schwierig, einerseits wegen der sehr hohen Arbeitslosigkeit (mehr als 18 Prozent) und andererseits wegen eines erheblichen Haushaltsdefizit des Staates, was die Aufwendungen für soziale Leistungen beschränkt. Im Vergleich zu früheren Jahren macht sich eine deutliche Intensivierung der Aktivität der Sozialpolitikträger sichtbar, die für die Aufgaben im Bereich der Rehabilitation und Beschäftigung der Behinderten berufen worden sind, was zu einer offensichtlichen Verbesserung der Lage der Behinderten sowohl in der Stadt als auch auf dem Land geführt hat. Erheblich mehr jugendliche Behinderte nehmen die Möglichkeit der allgemeinen und beruflichen Ausbildung in Anspruch, deutlicher wird auch ihre Beteiligung am sozialen Leben, insbesondere am Sport und am kulturellen Leben im breiteren Sinne. Unzureichend ist die Beteiligung der Behinderten am öffentlichen Leben: es gibt sie weder im Parlament noch in den Organen der lokalen Selbstverwaltung. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sozialpolitik in Bezug auf Behinderte ohne Beteiligung ihrer Vertreter betrieben wird. Diese Beteiligung resultiert nicht aus der Ausübung der gesetzlichen Garantien, sondern aus 'dem guten Willen der Regierungen', die die Probleme der Behinderten in einem immer größeren Ausmaß wahrnehmen. (IAB)

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