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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Behinderungsart"
  • Literaturhinweis

    Neu geregelt: Die Stellung der Schwerbehinderten im Arbeitsrecht: Auswirkungen des SGB IX auf Arbeitsrecht und Arbeitsverhältnisse (2001)

    Düwell, Franz Josef;

    Zitatform

    Düwell, Franz Josef (2001): Neu geregelt: Die Stellung der Schwerbehinderten im Arbeitsrecht. Auswirkungen des SGB IX auf Arbeitsrecht und Arbeitsverhältnisse. In: Betriebs-Berater, Jg. 56, H. 30, S. 1527-1531.

    Abstract

    "Zum 1. Juli 2001 ist das Schwerbehindertengesetz durch das Neunte Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB IX) abgelöst worden. Der Autor stellt die Gesetzeslage im Hinblick auf ihre Konsequenzen für Betriebe, Arbeitnehmer und arbeitsuchende Behinderte dar. Alle Beteiligten haben sich formal auf eine völlig neue Rechtsgrundlage und inhaltlilch auf wesentliche Änderungen einzustellen. Ins Auge fällt zunächst die Umbenennung der Hauptfürsorgestelle in 'Integrationsamt'. Mit dem ausdrücklichen Benachteiligungsverbot sowie dem Klagerecht der Behindertenverbände findet eine Angleichung an europäische Rechtsstandards statt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Ersteingliederung junger Menschen mit Behinderung: REGINE und MobiliS im Spannungsfeld zwischen allgemeinen und besonderen Leistungen (2001)

    Faßmann, Hendrik;

    Zitatform

    Faßmann, Hendrik (2001): Berufliche Ersteingliederung junger Menschen mit Behinderung. REGINE und MobiliS im Spannungsfeld zwischen allgemeinen und besonderen Leistungen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 2, S. 65-77.

    Abstract

    In dem Beitrag werden zwei Modellprojekte vorgestellt, deren Ziel es ist, wohnortnahe Rehabilitationskonzepte für die Erstausbildung behinderter Jugendlicher bzw. Sehbehinderter zu entwickeln. Beschrieben werden die Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit zur Arbeitsförderung und ihr Lernortekonzept. Abschließend wird auf die Möglichkeit der dualen Berufsausbildung und reha-spezifischen Förderung durch einen Bildungsträger eingegangen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Änderungen des Schwerbehindertenrechts durch das SGB IX (2001)

    Hansen, Jessica;

    Zitatform

    Hansen, Jessica (2001): Die Änderungen des Schwerbehindertenrechts durch das SGB IX. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 18, H. 18, S. 985-988.

    Abstract

    Das Schwerbehindertengesetz ist zum 1. Juli 2001 durch das Neunte Buch des Sozialgesetzbuchs abgelöst worden. Das Schwerbehindertenrecht hat durch das SBG IX inhaltlich nur wenig Änderungen erfahren. Diese werden in dem Beitrag dargestellt und erläutert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bestimmungsgründe der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Rheinland-Pfalz (2001)

    Jakobs, Arno; Braun, Hans;

    Zitatform

    (2001): Bestimmungsgründe der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Rheinland-Pfalz. Trier, 60 S.

    Abstract

    "Ausgangspunkt der Studie war die Frage, weshalb der Anteil arbeitsloser Schwerbehinderter an der Gesamtzahl der Arbeitslosen im Rheinland-Pfalz seit Jahren über dem Bundesdurchschnitt liegt. Um diesen Sachverhalt zu erklären, ist es notwendig, die Bestimmungsgründe der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen zu analysieren. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Situation Schwerbehinderter Arbeitsloser auf dem rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt im Verhältnis zum Bundesgebiet West sowie Bayern und Schleswig-Holstein-Hamburg. Bayern wurde ausgewählt, weil der Anteil arbeitsloser Schwerbehinderter an allen Arbeitslosen im Betrachtungszeitraum 1988 bis 1999 dem Anteil im Bundesgebiet West am nächsten kam. Schleswig-Holstein-Hamburg wies dagegen von allen Bundesländern bzw. Landesarbeitsamtsbezirken in diesem Zeitraum den geringsten Anteil auf. Eine Analyse der Arbeitsmarktsituation von arbeitslosen Schwerbehinderten kann nicht Iosgelöst von der allgemeinen Arbeitsmarktlage durchgeführt werden, da die (Nicht-)Beschäftigung Schwerbehinderter primär von der Situation auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestimmt wird. Folglich werden im ersten Schritt die betrachteten Arbeitsmärkte mittels aussagekräftiger Kennziffern charakterisiert. Im Vordergrund stehen dabei die jeweiligen Arbeitslosenquoten. In einem zweiten Schritt wird untersucht, inwiefern die Variablen, die zur Erklärung der allgemeinen Arbeitslosenquote herangezogen werden, auch den Anteil arbeitsloser Schwerbehinderter an allen Arbeitslosen bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? (2001)

    Kölling, Arnd ; Schnabel, Claus ; Wagner, Joachim ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2001): Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 04), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.9.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der ersten ökonometrischen Untersuchung der Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben. Mit Daten des IAB-Betriebspanels finden die Autoren keine eindeutigen Hinweise darauf, daß der Beschäftigungsaufbau in Betrieben an der ersten Schwelle des Schwerbehindertengesetzes (d.h. mit 16 Beschäftigten) sich signifikant von demjenigen in Betrieben vor oder hinter der Schwelle unterscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben?: eine empirische Untersuchung mit Daten des IAB-Betriebspanels (2001)

    Kölling, Arnd ; Wagner, Joachim ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2001): Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? Eine empirische Untersuchung mit Daten des IAB-Betriebspanels. In: L. Bellmann, K. Gerlach, O. Hübler & W. Meyer (Hrsg.) (2001): Beschäftigungseffekte betrieblicher Arbeitszeitgestaltung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 251), S. 183-209.

    Abstract

    "Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.09.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Diese Regelung führte zu einem Schwellenwert von 16 Beschäftigten, bei dessen Überschreiten den Betrieben zusätzliche Kosten entstehen konnten, und derartige Schwellenwerte werden vielfach als Hemmnisse für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze in Kleinbetrieben angesehen. Vor diesem Hintergrund wurde die Hypothese empirisch überprüft, dass ein positiver Nachfrageschock ceteris paribus in Betrieben an der Schwelle von 15 Arbeitsplätzen verglichen mit Betrieben davor und dahinter weniger häufig zu Einstellungen zusätzlicher Arbeitskräfte führt. Verschiedene ökonometrische Analysen mit Daten des IAB-Betriebspanels für den Zeitraum 1993-1998 erbrachten zwar gewisse Hinweise darauf, dass sich das Einstellungsverhalten der Betriebe am Schwellenwert verändert bzw. dass der Arbeitsplatzaufbau gebremst wird. Diese Indizien sind jedoch zu vage, um daraus den (politisch brisanten) Schluss zu ziehen, die gut gemeinte Tat des Gesetzgebers zur Förderung der Beschäftigung von Schwerbehinderten habe sich tatsächlich ins Gegenteil verkehrt und die allgemeine Beschäftigungsentwicklung gebremst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher: eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock (2001)

    Malchow, Hannelore; Wenner, Horst-Reinhard; Schumann, Manfred; Engler, Detlef; Hosa, Elise; Romeike, Ekkehard; Scherf, Sonja; Ratzow, Hans-Jürgen; Autrum, Manfred;

    Zitatform

    (2001): Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher. Eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock. Rostock, 100 S., Anlagen.

    Abstract

    In der Studie wird die Wirksamkeit des Angebots an Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche untersucht. Zielgruppe waren 5747 Jugendliche, die 1997 im Arbeitsamtsbereich Rostock eine geförderte Maßnahme (ausbildungsbegleitende Hilfe, berufvorbereitender Lehrgang der Berufsberatung, überbetriebliche Berufsausbildung) in Anspruch genommen haben. 2186 von ihnen beteiligten sich an der 1999/2000 durchgeführten Erhebung. Ferner wurden Bildungsträger und Lehrkräfte befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahmen für die soziale und berufliche Entwicklung der Jugendlichen von größter Bedeutung war. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wege in die Arbeit: der Integrationsfachdienst Hamburg (2001)

    Marquardt, Udo;

    Zitatform

    Marquardt, Udo (2001): Wege in die Arbeit. Der Integrationsfachdienst Hamburg. In: Die Rehabilitation, Jg. 40, H. 3, S. 138-144.

    Abstract

    "Der Integrationsfachdienst (IFD) zur Eingliederung Schwerbehinderter in Hamburg ist ein Modellprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung. Der IFD vermittelt seit 1998 körperlich und sinnesbehinderte Menschen in den ersten Arbeitsmarkt auf der Grundlage einer Kooperation zwischen der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, einem marktwirtschaftlich orientierten Unternehmen, und dem Berufsförderungswerk Hamburg GmbH, ausbildungsträger beruflicher Rehabilitation. Der IIFD verknüpft soziale Kompetenz mit betriebswirtschaftlichen Aspekten (Beratung von Arbeitgebern, Abklärung von Förderleistungen, differenzierte Arbeitsplatzanalyse, Vorauswahl geeigneter BewerberInnen). Deutliche Kundenorientierung gegenüber Arbeitgebern ist selbstverständliche Botschaft der Personalberater des IFD, der sich somit als professioneller Personaldienstleister für Schwerbehinderte vorwiegend vor betrieblichen Entscheidungsträgern kleiner und mittelständischer Unternehmen präsentiert. Er berät und betreut die behinderten Menschen nach dem Prinzip des Case-Managements in Abstimmung mit den Auftraggebern, Arbeitsamt, Hauptfürsorgestelle, Rententrägern, Berufsgenossenschaften oder auch Krankenkassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehinderte 1999 (2001)

    Pfaff, Heiko;

    Zitatform

    Pfaff, Heiko (2001): Schwerbehinderte 1999. In: Wirtschaft und Statistik H. 8, S. 678-684.

    Abstract

    Die Bundesstatistik der Schwerbehinderten liefert Basisdaten und Beurteilungsgrundlagen für sozialpolitische Planungen und Maßnahmen. Dabei werden Angaben über die Anzahl der Schwerbehinderten in den Bundesländern, ihr Alter und ihr Geschlecht sowie über Art, Ursache und Grad der Behinderung erhoben. Die Informationen werden aus den Dateien der Versorgungsämter gewonnen. Die Statistik wird seit 1985 alle zwei Jahre zum Stichtag 31. Dezember durchgeführt. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Erhebung zum Dezember 1999 vorgestellt. Sie zeigen, dass etwa jeder zwölfte Einwohner Deutschlands schwerbehindert ist (6,6 Mill.). Behinderungen treten vor allem bei älteren Menschen auf und werden in den meisten Fällen durch eine Krankheit verursacht. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit: zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen (2001)

    Schierholz, Henning;

    Zitatform

    Schierholz, Henning (2001): Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit. Zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen. Hannover: Edition.jab, 322 S.

    Abstract

    "Bis zu 20% eines jeden Schulabgängerjahrgangs verlassen die allgemeinbildende Sekundarschule nach zehn Schuljahren ohne qualifizierten 'mittleren' Schulabschluß. Ein großer Teil von ihnen erhält dabei von Sonderschulen oder Hauptschulen keinen Abschluß bzw. ein Zeugnis, das potentiellen Ausbildungs- oder Beschäftigungsgebern als nicht ausreichend erscheint. In besonderer Weise von diesen Entwicklungen betroffen, ja häufig ausgegrenzt, werden lernschwache, benachteiligte und behinderte Jugendliche, vor allem auch junge Menschen ausländischer Herkunft. Mit ihrer Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration beschäftigt sich der Band. Ihre Lebens-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation wird quantitativ und qualitativ umfassend dargestellt, pädagogische Integrationskonzepte und bildungspolitische Alternativen werden diskutiert und aufgezeigt. Im Bereich der Jugendberufshilfe (einschließlich der Bemühungen von Schulen, Betrieben und freien Trägern) sind in den letzten Jahren zahlreiche Angebote entwickelt worden, um Jugendlichen durch qualifizierte Ausbildung und/oder Berufsvorbereitung eine Beschäftigungsintegration zu ermöglichen. Doch ist dieses 'Maßnahmespektrum' auch passgenau - und zwar sowohl im Interesse der Jugendlichen als auch im Interesse der Gesellschaft an zukunftsorientierten und krisenfesten Qualifikationen? Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt darin, das hier entstandene Bündel an Angeboten außerhalb der Betriebe (das etliche BeobachterInnen als 'Maßnahmedschungel' bezeichnen) ausführlich quantitativ und qualitativ (auch auf seinen möglichen 'Warteschleifen-Charakter') zu beleuchten. Von arbeitsmarktpolitischen über jugendtheoretische, sozial- und sonderpädagogischen bis hin zu pädagogisch-konzeptionellen Überlegungen reicht das Spektrum der Analyse, die als eine Gesamtdarstellung Erkenntnisse der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ebenso aufgreift wie solche der Sozial- und Sonderpädagogik; berufspädagogische und bildungspolitische Argumentationslinien werden miteinander verknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das neue Schwerbehindertengesetz (2001)

    Seel, Helga; Ritz, Hans-Günther; Ernst, Karl-Friedrich; Seidel, Rainer; Adlhoch, Ulrich; Stork, Erich; Schneider, Michael;

    Zitatform

    Seel, Helga, Erich Stork, Rainer Seidel, Michael Schneider, Ulrich Adlhoch, Karl-Friedrich Ernst & Hans-Günther Ritz (2001): Das neue Schwerbehindertengesetz. In: Behindertenrecht, Jg. 40, H. 2, S. 37-80.

    Abstract

    Mit Wirkung vom 1.10.2000 ist das Schwerbehindertengesetz novelliert worden. Die Gesetzesinitiative konzentriert sich in erster Linie auf ein Set von Maßnahmen, um die Zahl arbeitsloser Schwerbehinderter mittelfristig zu senken. Das Themenheft stellt die wichtigsten Neuerungen vor.

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  • Literaturhinweis

    Der Anspruch der schwerbehinderten Menschen innerhalb bestehender Arbeitsverhältnisse auf Teilzeitarbeit (2001)

    Seidel, Rainer;

    Zitatform

    Seidel, Rainer (2001): Der Anspruch der schwerbehinderten Menschen innerhalb bestehender Arbeitsverhältnisse auf Teilzeitarbeit. In: Behindertenrecht, Jg. 40, H. 6, S. 153-157.

    Abstract

    Sowohl das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsplätze als auch das Sozialgesetzbuch IX begründen Ansprüche auf Teilzeitarbeitsplätze. Der Autor erläutert, welche Schwerbehinderten an Teitzeitbeschäftigung interessiert sein können, die Zumutbarkeit und Verhältnismäßigkeit aus der Sicht der Arbeitgeber, die Auswirkungen der Teilzeitarbeit auf die Sozialversicherung des Mitarbeiters, Möglichkeiten des Integrationsamtes bei der Förderung von Teilzeitarbeitsplätzen und die Sicherung von Teilzeitarbeitsplätzen durch den Kündigungsschutz. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben (SGB IX): ein Praxisratgeber (2001)

    Seidel, Rainer;

    Zitatform

    Seidel, Rainer (2001): Der Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben (SGB IX). Ein Praxisratgeber. Stuttgart u.a.: Boorberg, 260 S.

    Abstract

    "Der Ratgeber gibt einen Überblick über den Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen. Der Autor behandelt unter anderem das Kündigungsschutzverfahren, die Praxis der Integrationsämter bei personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Kündigungen sowie die Besonderheiten bei Änderungskündigungen und die außerordentliche Kündigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einsatz für Schwerbehinderte (2001)

    Stuber, Michael; Mauch, Rainer; Gottschalk, Dagmar; Welslau, Dietmar; Korell, Nadine;

    Zitatform

    Stuber, Michael, Rainer Mauch, Nadine Korell, Dagmar Gottschalk & Dietmar Welslau (2001): Einsatz für Schwerbehinderte. In: Personalwirtschaft, Jg. 28, H. 8, S. 14-27.

    Abstract

    Zu dem Themenschwerpunkt Schwerbehinderte enthält das Heft mehrere Artikel, die sich mit den betrieblichen Einsatzmöglichkeiten und der Personalentwicklung Schwerbehinderter befassen:
    - Michael Stuber: Es gibt noch einige Türen zu öffnen;
    - Rainer Mauch: Kompetenz für behinderte Mitarbeiter;
    - Nadine Korell, Dagmar Gottschalk: Call-Center als Chance für Behinderte;
    - Dietmar Welslau: Neues Schwerbehindertenrecht in der Praxis. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Modellprojekt Integrationsfachdienst Bayern e.V. (ifd) zur Integration von Schwerbehinderten am Arbeitsmarkt: Pilotstudien zur regionalen Unterstützungsstruktur für den Arbeitsamtsbezirk Augsburg (2001)

    Thieme, Karin; Schaffer, Franz;

    Zitatform

    Thieme, Karin & Franz Schaffer (2001): Modellprojekt Integrationsfachdienst Bayern e.V. (ifd) zur Integration von Schwerbehinderten am Arbeitsmarkt. Pilotstudien zur regionalen Unterstützungsstruktur für den Arbeitsamtsbezirk Augsburg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 15, H. 4, S. 361-382.

    Abstract

    "Der Bericht gliedert sich in vier große Abschnitte. Teil 1 reflektiert die Zielsetzung des Auftrags, den innovativen Ansatz des Regionalmanagements auf die regionale Unterstützungsstruktur des Integrationsfachdienstes Bayern e.V. zu übertragen. In Verbindung mit der konzeptionellen Umsetzung werden im zweiten Teil die wesentlichen Schritte und Aktivitäten dargestellt, um die unterschiedlichen Partner in der Region des ifd Augsburg/Memmingen zusammenzuführen, eine neue Organisationsstruktur zu aktivieren und gemeinsame Ansätze zur Zusammenarbeit zu entwickeln. Im dritten Teil des Berichts werden schließlich konkrete Projekte auf kommunaler und regionaler Ebene formuliert, die nachhaltig und umsetzungsorientiert angelegt sind und modellhaft wirken für die bayernweite Arbeit des Integrationsfachdienstes zur Eingliederung Schwerbehinderter in den Arbeitsmarkt. Der abschließende Teil 4 zeigt die Übertragbarkeit der Pilotstudie auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Aus- und Weiterbildung Hörgeschädigter (2000)

    Afagnibo, Hella; Bimüller, Barbara; Kretschmer, Jens; Schulte, Ernst; Franke, Grit; Weichlein, R.; Senftner, Willi; Walter, Jürgen;

    Zitatform

    Afagnibo, Hella, Barbara Bimüller, Grit Franke, Jens Kretschmer, Ernst Schulte, Willi Senftner, Jürgen Walter & R. Weichlein (2000): Berufliche Aus- und Weiterbildung Hörgeschädigter. In: Hörgeschädigtenpädagogik, Jg. 54, H. 4, S. 160-190.

    Abstract

    Die berufsorientierte Förderung Hörbehinderter ist Schwerpunktthema des Heftes. Hierzu werden Meinungen, Erfahrungen und Aktivitäten von Berufsbildungswerken und Schwerhörigenschulen aus ganz Deutschland vorgestellt. Sie behandeln den Wandel der Ausbildung infolge der Veränderungen der Arbeitswelt, die Berufswahlentscheidung Hörgeschädigter, geeignete Berufe und die Arbeitsmarktchancen nach einer Ausbildung im Berufsbildungswerk. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Qualitätsmanagement in der psychosozialen Betreuung nach dem Schwerbehindertengesetz: die Entwicklung und der Einsatz des Prozessmanagementsystems KASSYS im Berufsbegleitenden Dienst/Psychosozialen Dienst (2000)

    Beule, Peter; Hildenbrand, Erich; Gerstner, Markus; Dobbe, Bernhard;

    Zitatform

    Beule, Peter, Bernhard Dobbe, Markus Gerstner & Erich Hildenbrand (2000): Qualitätsmanagement in der psychosozialen Betreuung nach dem Schwerbehindertengesetz. Die Entwicklung und der Einsatz des Prozessmanagementsystems KASSYS im Berufsbegleitenden Dienst/Psychosozialen Dienst. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 4, S. 93-99.

    Abstract

    In der Diskussion zur Qualität von sozialen Dienstleistungen werden zunehmend klare Standards in der Organisation und zur inhaltlichen Umsetzung gefordert. Die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Hauptfürsorgestellen hat in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung des TÜV-Süddeutschland ein Projekt gestartet, in dessen etwa einjährigem Rahmen ein speziell auf die psychosoziale Betreuung der Berufsbegleitenden Dienste für Schwerbehinderte zugeschnittenes Referenzmodell für ein Qualitätsmanagementsystem erarbeitet wurde, das in dem Beitrag vorgestellt wird. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Integration Schwerbehinderter in die Arbeitswelt: eine institutionenökonomische Analyse der Anreizsituation von Akteuren (2000)

    Bizer, Kilian ;

    Zitatform

    Bizer, Kilian (2000): Die Integration Schwerbehinderter in die Arbeitswelt. Eine institutionenökonomische Analyse der Anreizsituation von Akteuren. (Sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse 06), Darmstadt, 47 S.

    Abstract

    "Die Integration Schwerbehinderter in die Arbeitswelt ist ein aus dem Gleichheitsgrundsatz des Art 3 GG abgeleitetes Ziel. Der Gesetzgeber hat das Schwerbehindertengesetz (SchwerG) gerade mit dem Ziel novelliert, innerhalb der nächsten zwei Jahre 50.000 arbeitslose Schwerbehinderte zusätzlich zu integrieren. Zu diesem Zweck hat er die Pflichtquote von 6 auf 5 % gesenkt, gleichzeitig aber einen gestaffelten Abgabesatz von 200 DM bis 500 DM statt des bisherigen einheitlichen Abgabesatzes eingeführt. Integrationsfachdienste sollen außerdem zukünftig die Informationshemmnisse zwischen Arbeitgebern und arbeitsuchenden Schwerbehinderten abbauen. Der besondere Kündigungsschutz bleibt jedoch bestehen.
    Aufgrund der Anreizanalyse ergibt sich, dass tatsächlich Informationshemmnisse und kognitive Grenzen ein wesentliches Hemmnis bei der Einstellung von Schwerbehinderten darstellen. Insofern ist die Stärkung der Integrationsfachdienste der richtige Weg. Allerdings zeigt sich auch, dass die Abgabe die wesentliche Funktion des besonderen Kündigungsschutzes übernehmen kann. In der Verhältnismäßigkeitsprüfung zeigt sich zudem, dass die Abgabe dem Kündigungsschutz auf der Stufe der Erforderlichkeit überlegen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Rechte für Schwerbehinderte und ihre Vertretungen durch das SchwbBAG (2000)

    Düwell, Franz Josef;

    Zitatform

    Düwell, Franz Josef (2000): Mehr Rechte für Schwerbehinderte und ihre Vertretungen durch das SchwbBAG. In: Betriebs-Berater, Jg. 55, H. 50, S. 2570-2574.

    Abstract

    "Das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (SchwbBAG) ist zum 1.10.2000 in Kraft getreten. Sein Schwerpunkt liegt bei der Einwirkung auf die Arbeitgeber, ihre Pflicht zur Einstellung von Schwerbehinderten zu erfüllen. Die Rechtsstellung der Schwerbehindertenvertretung wurde erheblich verbessert. Einer der neuen Aspekte ist der Anspruch des Schwerbehinderten auf Teilzeitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter: Anmerkungen zu Risiken und Nebenwirkungen der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes (2000)

    Feldes, Werner;

    Zitatform

    Feldes, Werner (2000): Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. Anmerkungen zu Risiken und Nebenwirkungen der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 7, S. 187-191.

    Abstract

    Mit Wirkung vom 1.10.2000 ist das Schwerbehindertengesetz novelliert worden. Die Gesetzesinitiative konzentriert sich in erster Linie auf ein Set von Maßnahmen, um die Zahl arbeitsloser Schwerbehinderter mittelfristig zu senken. Der Autor fragt zunächst, ob damit eine Wende der Behindertenpolitik eingeleitet wurde und verneint dies. Dann stellt er die Vorschrift zur Integrationsvereinbarung als neues Instrument für die betriebliche Integrations- und Rehabilitationsarbeit vor. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (2000)

    Kossens, Michael; Maaß, Michael;

    Zitatform

    Kossens, Michael & Michael Maaß (2000): Das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 17, H. 19, S. 1025-1033.

    Abstract

    "Im Beitrag stellen die Autoren das jüngst auch vom Bundesrat gebilligte Artikelgesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter dar. Den Schwerpunkt der kritischen Darstellung dieses Gesetzespaketes stellen die Änderungen und Ergänzungen des Schwerbehindertengesetzes sowie des Arbeitsförderungsrechts dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Kündigungsschutz Schwerbehinderter im Insolvenzverfahren (2000)

    Kuhlmann, Eva-Maria;

    Zitatform

    Kuhlmann, Eva-Maria (2000): Der Kündigungsschutz Schwerbehinderter im Insolvenzverfahren. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 6, S. 159-161.

    Abstract

    Mit Wirkung vom 1.1.1999 wurde die bisherige Konkursordnung durch eine neue Insolvenzordnung abgelöst. In dem Beitrag werden die darin enthaltenen insolvenzrechtlichen Kündigungserleichterungen beschrieben und die Auswirkungen der Änderungen auf das Schwerbehindertenrecht dargestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehinderte - mehr Chancengleichheit im Arbeits- und Berufsleben (2000)

    Marschner, Andreas;

    Zitatform

    Marschner, Andreas (2000): Schwerbehinderte - mehr Chancengleichheit im Arbeits- und Berufsleben. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 55, H. 12, S. 569-572.

    Abstract

    "Erheblich umgestaltete bzw. erweiterte Auflagen müssen die Arbeitgeber angesichts des weitestgehend seit 1. Oktober 2000 in Kraft befindlichen Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (SchwbBAG) vom 29. September 2000 (BGBl. I S. 1394) beachten. Dazu gehören geänderte Beschäftigungspflichten und (bei Nichterfüllung) gestaffelte Beträge zur Ausgleichsabgabe. Neben dem im Titel zum Ausdruck kommenden Gesetzesziel geht es mit der Neuregelungen insbesondere auch darum, die Beschäftigungssituation und die Rechte zugunsten der Betroffenen ganz allgemein zu verbessern." "Das SchwbBAG, das ab 1. Januar 2001 vollends in Kraft ist, bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Chancen Schwerbehinderter im Arbeits- und Berufsleben zu verbessern. Trotz des daraus zusätzlich entstehenden Aufwands für Arbeitgeber werden sie aber auch 'belohnt', wenn sie die Pflichtquote erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eingliederungsmanagement: Konzepte, Projekte, Erfahrungen (2000)

    Matzeder, Karl; Stangl, Florian; Kriekhaus, Martin; Thieme, Karin; Schopf, Peter; Schaffer, Franz; Mauch, Rainer; Mosebach, Ursula; Wahler, Roland; Kroiß, Ulrike; Huber, Gottfried; Reisinger, Petra;

    Zitatform

    Matzeder, Karl, Roland Wahler, Rainer Mauch, Martin Kriekhaus, Florian Stangl, Peter Schopf, Gottfried Huber, Petra Reisinger, Ulrike Kroiß, Ursula Mosebach, Franz Schaffer & Karin Thieme (2000): Eingliederungsmanagement. Konzepte, Projekte, Erfahrungen. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 2, S. 33-64.

    Abstract

    In dem Heft wird versucht, Erkenntnisse und Erfahrungen aus vielerlei Auseinandersetzungen um bessere Wege zur dauerhaften beruflichen Eingliederung besonders von Schwerbehinderten zu einer Strategie eines Eingliederungsmanagements zusammenzufassen und zur Diskussion zu stellen. Beiträge:
    1. Matzeder: Überlegungen zu einer Strategie der beruflichen Eingliederung Schwerbehinderter (Eingliederungsmanagement);
    2. Wahler/Mauch: Überlegungen zur Reorganisation von Informations- und Beratungsprozessen im Rahmen der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung;
    3. Kriekhaus/Stangl: Diagnostik im Prozess der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung;
    4. Schopf/Huber/Reisinger: Projekt DIMA: Weiterentwicklung von Instrumenten zur Verbesserung der individuellen Förderung und der Steuerung von Maßnahmen für lernbehinderte junge Menschen;
    5. Schopf/Kroiß: Case-Management-System (CMS). Computergestütztes Analyse-, Steuerungs- und Eingliederungsmanagement;
    6. Mosebach/Schopf: Anforderungen an die Qualität Regionaler Informationssysteme am Beispiel der Integration von Behinderten ins Arbeitsleben;
    7. Schaffer/Thieme: Integration von Schwerbehinderten in den Arbeitsmarkt. Aufbau einer Regionalen Unterstützungsstruktur nach dem Konzept der "Lernenden Region" im Modellprojekt Integrationsfachdienst IFD Bayern e. V. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die berufliche Integration von Schwerbehinderten: ein integratives Erklärungsmodell und empirische Befunde (2000)

    Mühling, Tanja;

    Zitatform

    Mühling, Tanja (2000): Die berufliche Integration von Schwerbehinderten. Ein integratives Erklärungsmodell und empirische Befunde. Würzburg u.a.: Deutscher Wissenschafts-Verlag, 244 S.

    Abstract

    Nach Begriffsklärungen werden in der Dissertation zunächst die Grundzüge der Arbeitsmarktpolitik für Behinderte dargestellt und anhand einiger statistischer Eckwerte die Erwerbssituation dieser Bevölkerungsgruppe in Deutschland charakterisiert. Im theoretischen Teil wird dann mit Hilfe des strukturell-individualistischen Analyseansatzes versucht, bislang isolierte soziologische und ökonomische Erklärungsansätze für die berufliche Integration Schwerbehinderter zu verknüpfen und daraus ein Mikromodell für die Erwerbsneigung Schwerbehinderter im Erwerbsalter und ein Mikromodell für das Verhalten der Arbeitgeber gegenüber Schwerbehinderten abzuleiten. Mittels dreier Datenquellen (Mikrozensus, Sozio-oekonomisches Panel und eine Betriebsbefragung) wird im empirischen Teil untersucht, inwieweit die in den beiden Mikromodellen unterstellten Wirkungsrichtungen bestätigt werden können. Im letzten Abschnitt werden die Ergebnisse zusammengefasst und kritisch bewertet, inwieweit die Zielsetzung eines integrativen Erklärungsmodells für das Phänomen Schwerbehindertenbeschäftigung erreicht worden ist. Außerdem werden mögliche Ansatzpunkte für künftige Forschungsarbeiten zur beruflichen Integration Schwerbehinderter benannt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung sozialer Kompetenz als rehabilitative Aufgabe der Körperbehindertenpädagogik (2000)

    Wilken, Udo;

    Zitatform

    Wilken, Udo (2000): Die Entwicklung sozialer Kompetenz als rehabilitative Aufgabe der Körperbehindertenpädagogik. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 51, H. 7, S. 281-288.

    Abstract

    Ausgehend von der neuen WHO-Definition von Behinderung (ICIDH-2) wird ihr Fokus auf Partizipation in seiner Bedeutung für junge Menschen mit Körperbehinderungen entfaltet. Dabei wird als zentraler rehabilitativer Aspekt der Körperbehindertenpädagogik die Entwicklung sozialer Kompetenz begründet und im unterrichtlichen Zusammenhang der Hinführung zur Arbeits-, Wirtschafts- und Freizeitwelt exemplarisch dargelegt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehindertenpolitik - neue Chancen am Arbeitsmarkt (2000)

    Wilmerstadt, Rainer; Schell, Hans-Peter;

    Zitatform

    Wilmerstadt, Rainer & Hans-Peter Schell (2000): Schwerbehindertenpolitik - neue Chancen am Arbeitsmarkt. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 5-9.

    Abstract

    "Die Koalitionsvereinbarung vom 20.Oktober 1998 sah vor, durch Verbesserung und Weiterentwicklung der spezifischen Instrumente zur Eingliederung behinderter Menschen dem im Grundgesetz verankerten Benachteiligungsverbot für Behinderte Geltung zu verschaffen. Mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter, das am 1.Oktober 2000 in Kraft getreten ist, sollten die Chancen schwerbehinderter Menschen am Arbeitsmarkt verbessert und deren überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit schnell und nachhaltig abgebaut werden. Ziel ist es, schon bis zum Oktober 2002 rund 50.000 arbeitslose Schwerbehinderte wieder in Arbeit und Beruf zu bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte (2000)

    Winkler, Albrecht;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht (2000): Arbeitnehmerüberlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument für Schwerbehinderte. Idstein: Schulz-Kirchner, 56 S.

    Abstract

    "Die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen der Sozialpolitik. Die Umsetzung allerdings gestaltet sich besonders schwierig in Zeiten allgemein hoher Arbeitslosigkeit. In dieser Situation kommt es darauf an, das vorhandene Instrumentarium der Behindertenpolitik um innovative Ansätze zu ergänzen. Dazu zählt die vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung. Von ihr erwartet man sich zum einen eine verbesserte Vorbereitung tendenziell benachteiligter Gruppen auf das Arbeitsleben und zum anderen eine Verringerung der Unsicherheit von Arbeitgebern bei der Einstellung von Angehörigen dieser Gruppen. In der Studie werden die Erscheinungsformen der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung dargestellt und die bisher mit diesem Instrument gemachten Erfahrungen bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (2000)

    Zitatform

    (2000): Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/3645 (23.06.2000)), 9 S.

    Abstract

    Zur Verbesserung der Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen sieht der Gesetzentwurf vor, das System von Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe neu zu gestalten, das beschäftigungsfördernde Instrumentarium des Schwerbehindertenrechts zu verbessern, die Rechte der Schwerbehinderten und der Schwerbehindertenvertretung zu stärken, die betriebliche Prävention auszubauen und ein flächendeckendes Netz von Integrationsfachdiensten und Integrationsunternehmen, -betrieben und -abteilungen auf- und auszubauen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zu einer Novellierung des Schwerbehindertengesetzes und zu einem Sozialgesetzbuch IX: Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Hauptfürsorgestellen (1999)

    Ernst, Karl-Friedrich;

    Zitatform

    Ernst, Karl-Friedrich (1999): Zu einer Novellierung des Schwerbehindertengesetzes und zu einem Sozialgesetzbuch IX. Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Hauptfürsorgestellen. In: Behindertenrecht, Jg. 38, H. 6, S. 157-164.

    Abstract

    Die rot-grüne Regierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung vom 20.10.1998 u.a. Ziele formuliert, die unmittelbaren Bezug zum Schwerbehindertengesetz haben. So soll das Recht der Rehabilitation in einem Sozialgesetzbuch IX zusammengefasst und weiterentwickelt werden. Die Hauptfürsorgestellen in Deutschland, die wesentliche Teile des Schwerbehindertengesetzes durchführen, geben in dem Beitrag aus ihren langjährigen Erfahrungen mit dem Gesetz Anregungen hierfür. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufsförderung psychisch Behinderter am Beispiel der Arbeit in beruflichen Trainingszentren (1999)

    Merten, Artur;

    Zitatform

    Merten, Artur (1999): Berufsförderung psychisch Behinderter am Beispiel der Arbeit in beruflichen Trainingszentren. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 28, H. 6, S. 38-41.

    Abstract

    In den letzten Jahren hat sich der Umgang mit psychisch kranken und behinderten Menschen in der Gesellschaft verbessert. Trotzdem gelingt nur wenigen Betroffenen eine Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft. Eine der letzten Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung beschäftigte sich mit der Berufsförderung Erwachsener mit psychischen Behinderungen. Der Beitrag informiert über das Konzept der beruflichen Trainingszentren (BTZ), die mit ihren Angeboten die Maßnahmen der Berufsförderungswerke und der Einrichtungen für psychisch Kranke (RPK) ergänzen. Ziel der Trainingszentren ist es, psychisch Behinderte so zu qualifizieren, daß sie sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt behaupten können. (BIBB2)

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    Wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs zur beruflichen Qualifizierung schwer lernbehinderter Jugendlicher in vier Berufsbildungswerken (1999)

    Pfeiffer, Gerhard; Neyer, Regine; Knödler, Uwe;

    Zitatform

    Pfeiffer, Gerhard, Uwe Knödler & Regine Neyer (1999): Wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs zur beruflichen Qualifizierung schwer lernbehinderter Jugendlicher in vier Berufsbildungswerken. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 13, H. 3, S. 215-234.

    Abstract

    "Die Frage nach der angemessenen Qualifizierung des Personenkreises der schwer lernbehinderten Jugendlichen und die erschwerte Eingliederung in einen sich strukturell verändernden Arbeitsmarkt haben das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung bewogen, in vier Berufsbildungswerken einen Modellversuch mit wissenschaftlicher Begleitung einzurichten. Die Ergebnisse dieses Modellversuchs aus der ersten Phase (1994-1997) werden hier dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Dokumentationssystem Schwerbehinderte und Arbeitswelt: Band 12, Teil 1: Literaturdatenbank, Teil 2: Statistisches Archiv (1999)

    Abstract

    Die Literaturdatenbank weist deutsch- und englischsprachige Bücher und Aufsätze zu den Themenbereichen Lebens- und Arbeitsbedingungen schwerbehinderter Menschen, soziales Umfeld Behinderter, Behindertenpolitik sowie wirtschaftliche Aspekte von Behinderung nach. Jede Literaturangabe wird durch Autoren- und Schlagwortregister erschlossen und durch ein kurzes Referat inhaltlich charakterisiert. Das Statistische Archiv enthält Tabellen und Übersichten zu den Themenbereichen Lebenssituation von Behinderten, Behinderte und Arbeitsmarkt, berufliche Rehabilitation, Beschäftigung Schwerbehinderter in der Automobilindustrie und in Werkstätten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Integrationsfachdienste für besonders betroffene Schwerbehinderte: eine Zwischenbilanz aus Sicht der Hauptfürsorgestellen (1998)

    Ernst, Karl-Friedrich;

    Zitatform

    Ernst, Karl-Friedrich (1998): Integrationsfachdienste für besonders betroffene Schwerbehinderte. Eine Zwischenbilanz aus Sicht der Hauptfürsorgestellen. In: Behindertenrecht, Jg. 37, H. 6, S. 155-160.

    Abstract

    Seit Ende der 80er Jahre gibt es Bemühungen, die berufliche Erst- und Wiedereingliederung von besonders betroffenen Schwerbehinderten mit Hilfe von Integrationsfachdiensten, die bei freien Trägern angesiedelt sind, zu unterstützen. Hintergrund dafür war die Erkenntnis, daß eine dauerhafte berufliche Integration dieses Personenkreises nur möglich ist, wenn neben den klassischen Instrumenten wie Arbeitsvermittlung und finanziellen Leistungen noch eine zusätzliche persönliche Unterstützung von Schwerbehinderten und Arbeitgebern erfolgt. Der Beitrag beschreibt die Aufgaben der Integrationsfachdienste sowie konzeptionelle und rechtliche Probleme ihrer Einführung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte nach 1995 weiter verschlechtert (1998)

    Jung-Hammon, Thomas; Henninges, Hasso von;

    Zitatform

    Jung-Hammon, Thomas & Hasso von Henninges (1998): Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte nach 1995 weiter verschlechtert. (IAB-Kurzbericht 16/1998), Nürnberg, 4 S.

    Abstract

    Seit der letzten Berichterstattung 1995 stieg die Zahl der Schwerbehinderten im erwerbsfähigen Alter unverändert an, die Zahl der ihnen zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze verringerte sich und die Arbeitslosigkeit erhöhte sich noch mehr. Die Wiedereingliederung von arbeitslosen Schwerbehinderten in Arbeit gestaltet sich nach wie vor deutlich schwieriger als die von Nichtbehinderten. Sie sind in allen Altersgruppen länger arbeitslos und können ihre Arbeitslosigkeit seltener durch die Aufnahme einer Arbeit beenden als gleichaltrige Nichtbehinderte. (IAB2)

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    Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten: aktualisierte Zahlen bis 1997 (1998)

    Jung-Hammon, Thomas; Henninges, Hasso von; Gruber, Hannelore;

    Zitatform

    Jung-Hammon, Thomas, Hasso von Henninges & Hannelore Gruber (1998): Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten. Aktualisierte Zahlen bis 1997. (IAB-Werkstattbericht 13/1998), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    Teil 1 des Berichts enthält einen Wiederabdruck des IAB-Kurzberichts Nr. 16/1998 "Arbeitsmarktlage von Schwerbehinderten nach 1995 weiter verschlechtert". Er bildet die textliche Klammer für den in Teil 2 folgenden Tabellenteil, in dem über fünf Aspekte informiert wird:
    1. über die demografische Struktur und Entwicklung der Schwerbehinderten,
    2. über die Entwicklung der Anzahl der Arbeitsplätze für Schwerbehinderte,
    3. über die Anzahl der arbeitslosen Schwerbehinderten und ihre Arbeitslosenquote,
    4. über die Strukturmerkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten,
    5. über die Ergebnisse der arbeitsamtsärztlichen Begutachtungen von Schwerbehinderten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Betriebe - ein arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Integration Schwerbehinderter ins Beschäftigungssystem (1997)

    Christe, Gerhard;

    Zitatform

    Christe, Gerhard (1997): Soziale Betriebe - ein arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Integration Schwerbehinderter ins Beschäftigungssystem. In: M. Niehaus & L. Montada (Hrsg.) (1997): Behinderte auf dem Arbeitsmarkt. Wege aus dem Abseits (ADIA-Stiftung zur Erforschung neuer Wege für Arbeit und soziales Leben. Schriftenreihe, 04), S. 86-104.

    Abstract

    Soziale Betriebe sollen am Markt produzieren und sich wirtschaftlich auf Dauer behaupten wie andere Betriebe und dabei schwervermittelbare Arbeitslose in den Arbeitsmarkt wieder eingliedern. Welche Erfahrungen bisher mit der Umsetzung dieses neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments gemacht worden sind und welche Bedeutung es insbesondere für die Integration schwerbehinderter Langzeitarbeitsloser hat, wird in dem Beitrag anhand einiger Daten dargestellt, die im Rahmen der Evaluation der Sozialen Betriebe Niedersachsens erhoben wurden. Der Autor kommt zu dem Schluß, "daß mit dem Instrument der Sozialen Betriebe eine innovative Antwort auf die immer drückender werdenden Probleme besonders benachteiligter Langzeitarbeitsloser, zu denen vor allem auch Schwerbehinderte gehören, gefunden wurde. Die deutliche höheren Quoten schwerbehinderter Personen in Sozialen Betrieben im Vergleich zu herkömmlichen Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik unterstreichen dies nachdrücklich." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Eingliederung von Schwerbehinderten in das Arbeitsleben aus der Sicht von Unternehmen: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (1997)

    Diery, Hartmuth; Schubert, Hans-Joachim; Zink, Klaus J.;

    Zitatform

    Diery, Hartmuth, Hans-Joachim Schubert & Klaus J. Zink (1997): Die Eingliederung von Schwerbehinderten in das Arbeitsleben aus der Sicht von Unternehmen. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 442-454.

    Abstract

    "In Rheinland-Pfalz wurde im Jahre 1994 ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem die (Wieder-)eingliederung von schwerbehinderten Menschen in das Arbeitsleben im Mittelpunkt steht. Um dies zu erreichen, werden von den Projektbeteiligten zwei unterschiedliche Wege beschritten. Zum einen werden in den Unternehmen Vertrauenspersonen und Betriebsräte und zum andernen Personalverantwortliche bzw. Personalleiter angesprochen und jeweils spezielle Unterstützungsleistungen für die Integration von Schwerbehinderten angeboten. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird zusätzlich durch eine wissenschaftliche Begleitforschung bewertet. Von Interesse war im Rahmen der Begleitforschung zunächst, auf welches Umfeld die Integrationsbemühungen treffen werden. Zu diesem Zweck wurden in vier Regionen insgesamt 4800 Betriebe um eine Beurteilung der Integration von Schwerbehinderten gebeten. Auffällig ist, daß die Betriebe auf der einen Seite in den vorhandenen Qualifikationen der Behinderten kein gravierendes Hindernis für eine Beschäftigung sehen. Auf der anderen Seite zeigt sich allerdings ein deutlich erkennbares Defizit an Informationen darüber, welche Förderleistungen und Unterstützungsmöglichkeiten für einen Betrieb bestehen, wenn er sich für die Beschäftigung eines behinderten Mitarbeiters entscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktrelevante Statistiken über Schwerbehinderte (1997)

    Henninges, Hasso von;

    Zitatform

    Henninges, Hasso von (1997): Arbeitsmarktrelevante Statistiken über Schwerbehinderte. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 474-478.

    Abstract

    "Analysen über die Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten bedürfen eines differenzierten und aussagefähigen statistischen Informationssystems. In dem Artikel wird aufgezeigt, welche Arbeitsmarktstatistiken Auskunft über Schwerbehinderte geben und mit welchen Merkmalen Schwerbehinderte darin beschrieben werden. Sodann werden die gewichtigsten Lücken der Statistiken benannt und Vorschläge zur Verbesserung der Informationslage unterbreitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktsituation und Merkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten (1997)

    Henninges, Hasso von; Gruber, Hannelore;

    Zitatform

    Henninges, Hasso von (1997): Arbeitsmarktsituation und Merkmale von arbeitslosen Schwerbehinderten. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 207), Nürnberg, 45 S., Anhang.

    Abstract

    "Der Bericht geht zurück auf einen Beschluß der Bundesregierung zur Förderung der Einstellung und Beschäftigung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst des Bundes. In diesem wurde die Bundesanstalt für Arbeit gebeten, eine vom IAB erstellte Untersuchung über 'Arbeitsuchende Schwerbehinderte' (BeitrAB 172, 1993) zu vertiefen und zu aktualisieren und dabei auch die Verhältnisse in den neuen Bundesländern zu berücksichtigen.
    Die Untersuchung erstreckt sich auf den Zeitraum von 1990 bis 1995. Sie erbrachte u.a. folgende Ergebnisse:
    - Die wirtschaftliche Entwicklung in den neunziger Jahren wirkte sich auf die Arbeitsmarktlage von Schwerbehinderten besonders nachteilig aus. Angebot und Nachfrage entwickelten sich auf diesem Teilarbeitsmarkt tendenziell gegenläufig zueinander.
    - Die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten stieg weiterhin an, das Risiko arbeitslos zu werden, erhöhte sich überdurchschnittlich (im Westen auf 15,8%, im Osten auf 16%) und die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen und wieder eine Arbeit zu finden nahmen immer stärker ab. Mittlerweile gelangen nur noch rd. 20% der Schwerbehinderten aus der Arbeitslosigkeit wieder in Arbeit - das sind nahezu halb so viele wie noch 1990.
    - Die meisten langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten sehen nur geringe Chancen auf eine Wiedereingliederung in eine neue Arbeit. Knapp zwei Drittel von ihnen hatten zwar den Eindruck, daß das Arbeitsamt alles getan habe, was man habe tun können, gleichwohl sei der Handlungsspielraum der Ämter infolge fehlender Stellen sehr gering. Skeptisch beurteilt wurde auch der Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen.
    - Erschwert wurde der Arbeitsmarktausgleich aber auch durch vermittlungshemmende Merkmale auf Seiten der Arbeitslosen. Hierzu zählen zunächst weniger das Qualifikationsniveau, sondern mehr die Schwerbehinderteneigenschaft und das hohe Durchschnittsalter.
    Die Untersuchung basiert auf Arbeitsmarktstatistiken, auf dem Mikrozensus von 1995, auf einer Befragung von Langzeitarbeitslosen von 1992 und auf der Statistik des Ärztlichen Dienstes der Bundesanstalt für Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mögliche Auswirkungen der Neuen Behördensteuerung auf die berufliche Situation Schwerbehinderter (1997)

    Pippke, Wolfgang;

    Zitatform

    Pippke, Wolfgang (1997): Mögliche Auswirkungen der Neuen Behördensteuerung auf die berufliche Situation Schwerbehinderter. In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 4, S. 96-99.

    Abstract

    Der Autor beschreibt zunächst die Ziele und Elemente der Neuen Behördensteuerung, durch die die öffentliche Verwaltung modernisiert werden soll. Anschließend untersucht er mögliche Auswirkungen auf die Schwerbehinderten. Gefahrenpotentiale sieht er z. B., wenn die individuelle Leistungsfähigkeit bei den Zielvorgaben nicht berücksichtigt wird oder die Arbeitsverdichtung zu erhöhter Streßbelastung führt. Abschließend betrachtet er die Mitwirkungsmöglichkeiten der Schwerbehindertenvertretung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Vorrang Schwerbehinderter bei beruflichen Fortbildungsmaßnahmen (1997)

    Sauer, Franz-Josef;

    Zitatform

    Sauer, Franz-Josef (1997): Der Vorrang Schwerbehinderter bei beruflichen Fortbildungsmaßnahmen. In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 7, S. 189-194.

    Abstract

    In dem Beitrag wird über eine Untersuchung in der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen berichtet, mit der geklärt werden sollte, a) inwieweit dem gesetzlichen Vorrang Schwerbehinderter bei der Zulassung zu Fortbildungsveranstaltungen in der Praxis entsprochen wird und b) inwieweit die bestehenden Weiterbildungseinrichtungen, die auch internatsmäßige Unterkünfte anbieten, in diesen Bereichen behindertengerecht gestaltet sind. Hierzu wurde eine schriftliche Befragung bei Schwerbehindertenvertretungen durchgeführt, die einen Rücklauf von 554 Fragebögen erbrachte. Sie ergab, daß der gesetzliche Anspruch Schwerbehinderter auf Vorrang bei Fortbildungsmaßnahmen im Einzelfall beachtet werden mag, institutionell derzeit aber in keiner Weise abgesichert ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Lernbehinderte Jugendliche in der Berufsausbildung: Förderdiagnostik und die Entwicklung gezielter Förderstrategien (1997)

    Schnadt, Pia;

    Zitatform

    Schnadt, Pia (1997): Lernbehinderte Jugendliche in der Berufsausbildung. Förderdiagnostik und die Entwicklung gezielter Förderstrategien. (Hiba-Weiterbildung 30/02), Lübeck: Hiba-Verlag, 89 S.

    Abstract

    "Die Handreichung beinhaltet eine Einführung in das diagnostische Vorgehen und die Entwicklung von Förderstrategien. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit Aufgaben und Gegenstand der sonderpädagogischen Diagnostik. In der Ausbildung lernbehinderter Jugendlicher bewegt sich diese im Spannungsfeld eignungs- und förderdiagnostischer Fragen. Die gezielte sonderpädagogische Förderung der Auszubildenden verlangt eine gründliche Diagnose ihrer Kompetenz- und Problembereiche, die nicht nur verbal über Fragebogen, Gespräche und Checklisten zu erfahren sind, sondern ebenso durch Verhaltensbeobachtung und Elemente psychologischer Testverfahren. Im zweiten Kapitel werden ausgewählte Verfahren und methodische Vorgehensweisen zur Informationserhebung exemplarisch vorgestellt. Im dritten Kapitel geht es um die Erhebung des Ist-Zustandes, d.h. der jeweils aktuellen Ausgangssituation. Für die Entwicklung gezielter, auf die individuelle Problemlage des/der Jugendlichen zugeschnittener Fördermaßnahmen ist eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Stärken und Schwächen, also des individuellen Lern- und Leistungsstandes, unerläßlich. Vorgestellt werden Kriterien und Merkmale, die zur Erfassung der Ausgangssituation lernbehinderter Jugendlicher verwendet werden können. Im vierten und letzten Kapitel wird schließlich auf die Arbeit mit dem Ausbildungsinstrument Förderplan eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welche Auswirkungen hat das am 1. Oktober 1996 in Kraft getretene Arbeitsrechtliche Beschäftigungsförderungsgesetz auf die Durchführung des Kündigungsschutzes nach dem Schwerbehindertengesetz? (1997)

    Seidel, Rainer; Adlhoch, Ulrich;

    Zitatform

    Seidel, Rainer & Ulrich Adlhoch (1997): Welche Auswirkungen hat das am 1. Oktober 1996 in Kraft getretene Arbeitsrechtliche Beschäftigungsförderungsgesetz auf die Durchführung des Kündigungsschutzes nach dem Schwerbehindertengesetz? In: Behindertenrecht, Jg. 36, H. 3, S. 65-74.

    Abstract

    Durch das Arbeitsrechtliche Beschäftigugnsförderungsgesetz wird der allgemeine Kündigungsschutz in Teilbereichen reduziert bzw. inhaltlich zugunsten der Arbeitgeber geändert. In dem Beitrag wird untersucht, wie sich die Neuregelungen im Kündigungsverfahren Schwerbehinderter auf die Evidenzprüfung durch die Hauptfürsorgestellen auswirken und ob die materiell-rechtlichen Änderungen auch Einfluß auf die Berücksichtigung der fürsorgerischen Aspekte des Schwerbehindertengesetzes haben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Screening- und Kompensationsfunktion alternativer Beschäftigungsformen für Schwerbehinderte (1997)

    Winkler, Albrecht;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht (1997): Screening- und Kompensationsfunktion alternativer Beschäftigungsformen für Schwerbehinderte. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 432-441.

    Abstract

    "Angesichts der überdurchschnittlichen Betroffenheit Schwerbehinderter von Arbeitslosigkeit mit einem hohen Anteil Langzeitarbeitsloser bestehen grundsätzlich zwei Optionen für eine selektive Arbeitsmarktpolitik zum Abbau der Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt. Zum einen kann versucht werden, die Arbeitsmarktchancen besonders benachteiligter Personengruppen über eine Effizienzsteigerung des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums und eine erhöhte Zielgruppenorientierung zu verbessern. Ausgehend von der Annahme, daß oft vermutete Produktivitätsnachteile die geringen Wiedereingliederungschancen Schwerbehinderter bedingen, werden sowohl Arbeitsmarktintermediäre (Arbeitsvermittlung) als auch intermediäre Arbeitsmärkte (alternative Beschäftigungsformen zwischen Arbeitslosigkeit und Normalarbeitsverhältnis) darauf hin untersucht, inwieweit sie den Unternehmen Hinweise auf die Leistungsfähigkeit von Arbeitsplatzbewerbern geben und dadurch die Eingliederungschancen von Problemgruppen des Arbeitsmarktes erhöhen können. Diese Möglichkeit des Screening bietet insbesondere das Instrument der vermittlungsorientierten Arbeitnehmerüberlassung. Zum anderen besteht die Möglichkeit, für diese Personengruppe verstärkt subventionierte Arbeitsplätze in einem komplementären Arbeitsmarkt bereitzustellen, um die ungleichen Beschäftigungschancen zu kompensieren und neue, zielgruppenadäquate Beschäftigungsformen - über die Werkstätten für Behinderte hinaus - zu begründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    START in Deutschland: eine Brücke in reguläre Beschäftigung für arbeitslose Schwerbehinderte? (1997)

    Winkler, Albrecht; Knappe, Eckhard; Montada, Leo; Niehaus, Mathilde ;

    Zitatform

    Winkler, Albrecht & Eckhard Knappe (1997): START in Deutschland: eine Brücke in reguläre Beschäftigung für arbeitslose Schwerbehinderte? In: (1997): Behinderte auf dem Arbeitsmarkt. Wege aus dem Abseits (ADIA-Stiftung zur Erforschung neuer Wege für Arbeit und soziales Leben. Schriftenreihe, 04), S. 54-74.

    Abstract

    Durch das START-Modell einer nicht-gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung soll schwervermittelbaren Arbeitslosen geholfen werden, wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. In dem Beitrag wird zunächst das Konzept von START in seinen Grundzügen vorgestellt, wobei auf die Funktionsweise, die Besonderheiten gegenüber kommerzieller Leiharbeit, den Entwicklungsverlauf des Modells und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingegangen wird. Anschließend werden die Arbeitsmarktfunktion und der Erfolg von START, wie er sich am Zielgruppenanteil und der gelungenen beruflichen Reintegration ablesen läßt, beschrieben. Am Schluß werden dann die Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt, die das Modell für arbeitslose Schwerbehinderte bietet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Schwerbehindertenvertretung: Aufgaben und Rechte (1997)

    Zellner, Gerhard;

    Zitatform

    Zellner, Gerhard (1997): Die Schwerbehindertenvertretung. Aufgaben und Rechte. In: Behindertenrecht, Jg. 33, H. 2, S. 29-34.

    Abstract

    Nach dem Schwerbehindertengesetz müssen in Betrieben und Dienststellen, in denen mindestens fünf Schwerbehinderte nicht nur vorübergehend beschäftigt werden, eine Vertrauensfrau oder ein Vertrauensmann gewählt werden. Deren/dessen Hauptaufgaben sind es, die berufliche Eingliederung Schwerbehinderter zu fördern und die Interessen behinderter Mitarbeiter zu vertreten. Die Vertrauensleute haben hierzu u. a. Anhörungsrechte, können an Sitzungen und Besprechungen teilnehmen und Versammlungen der Schwerbehinderten durchführen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schwerbehinderte 1995 (1996)

    Hein, Birgit;

    Zitatform

    Hein, Birgit (1996): Schwerbehinderte 1995. In: Wirtschaft und Statistik H. 12, S. 792-797.

    Abstract

    "Zum Jahresende 1995 waren in Deutschland 6,5 Mill. Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis bei den Versorgungsämtern registriert. Im früheren Bundesgebiet hat sich die Zahl der amtlich anerkannten Schwerbehinderten gegenüber der Erhebung 1993 um 0,7 % auf 5,6 Mill. verringert. Demgegenüber gab es in den neuen Ländern, für die zum zweiten Mal Angaben vorliegen, 20,6 % mehr Schwerbehinderte. Bezogen auf die jeweilige Bevölkerung kamen im Westen durchschnittlich 83 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner gegenüber nur 62 Schwerbehinderte auf je 1 000 Einwohner im Osten. Behinderungen kamen bei Personen im fortgeschrittenen Alter erwartungsgemäß häufiger vor als bei jüngeren Menschen. Von den amtlich anerkannten Schwerbehinderten litt ein großer Teil unter sehr schweren Behinderungen. In allein 23,9 % der Fälle war vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 100 festgestellt worden. Häufigste Behinderungsart war die Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen oder Organsystemen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte: Leistungen der Hauptfürsorgestelle zur Förderung des Arbeitsplatzangebots und zur Schaffung von Arbeitsplätzen (1996)

    Mäder, Werner; Tiemann, Friedrich;

    Zitatform

    Mäder, Werner & Friedrich Tiemann (1996): Die Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte. Leistungen der Hauptfürsorgestelle zur Förderung des Arbeitsplatzangebots und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. In: Zeitschrift für Sozialhilfe und Sozialgesetzbuch, Jg. 35, H. 4, S. 169-188.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, ob neben anderen innovativen Aktionen zur Arbeitsförderung Behinderter wie Selbsthilfefirmen und Qualifizierungswerkstätten eine Zeitarbeitsagentur für Schwerbehinderte sinnvoll ist und wie eventuelle Fehlbeträge bei den Personalkosten ausgeglichen werden können. Die Autoren kommen zu dem Schluß, daß im Falle einer erfolgreichen Erprobung des "Unternehmens" Zeitarbeit Impulse für die weitere Diskussion über die Flexibilisierung der Arbeitsförderung erwartet werden können und Finanzierungslücken aus Mitteln der Ausgleichsabgabe im Rahmen der begleitenden Hilfe im Arbeits- und Berufsleben und aus dem Titel für die Durchführung von Modellvorhaben gedeckt werden können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bestandsanalyse der besonderen Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter (1996)

    Salijevic, Meto; Biehl, Lisa; Schwarz, Gerold;

    Zitatform

    Salijevic, Meto, Lisa Biehl & Gerold Schwarz (1996): Bestandsanalyse der besonderen Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 255), Bonn, 193 S.

    Abstract

    Angesichts der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt gewinnen besondere Betriebe zur Beschäftigung Schwerbehinderter, wie Selbsthilfefirmen, Integrationsbetriebe, Zuverdienstprojekte, Übergangsfirmen, geschützte Abteilungen und gemeinnützige Leiharbeitsfirmen zunehmende Bedeutung. In der Studie wird ein systematischer Gesamtüberblick zu diesen unterschiedlichen Formen und Konzepten erstellt. Hierzu wird eine Typologie der Betriebsformen mit ihren jeweiligen Besonderheiten, den Unterscheidungsmerkmalen und Zielen formuliert und ein statistischer Überblick, der auf einer bundesweiten Datenerhebung und der Auswertung unterschiedlichster Quellen beruht, über alle derzeit arbeitenden besonderen Betriebe gegeben. Die Ergebnisse einer Querschnittsanalyse von ca. 60 % der besonderen Betriebe geben einen Einblick zu Kennziffern der Wirtschaftlichkeit, der Bedeutung und dem Umfang von finanziellen Förderungen und Informationen für die Personalsituation und Organisationsstruktur. In einem weiteren Kapitel wird der Stand der Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern dargestellt. Ferner werden Einschätzungen und Stellungnahmen von bundesweiten Wohlfahrts-, Behinderten- und anderen Verbänden zu den besonderen Betrieben beschrieben und ausgewertet. Mit Ausnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände bewerten die Verbände die Betriebe positiv als ein Bindeglied zwischen Werkstätten für Behinderte und dem allgemeinen Arbeitsmarkt, das die Integration wirklich realisiert, da Behinderte und Nichtbehinderte zusammenarbeiten. (IAB)

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