Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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- Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
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- Geschlecht
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Kurzbericht: (Lange) Arbeitszeit in Österreich (2019)
Csoka, Bettina;Zitatform
Csoka, Bettina (2019): Kurzbericht: (Lange) Arbeitszeit in Österreich. In: WISO, Jg. 42, H. 2, S. 83-91.
Abstract
"Arbeitszeit ist Lebenszeit. Mit Arbeit verbringen wir viel Zeit - Arbeit ist quasi das halbe Leben. Die Lebens- und Arbeits(zeit)realitäten der Menschen sind sehr vielfältig. Eine zeitachtsame Gestaltung von Arbeit ist im zentralen Interesse der ArbeitnehmerInnen. Wie eine ausgewogene Verteilung der Arbeitszeit gelingen kann, darüber gehen die Meinungen auseinander. Die alte schwarz-blaue Regierung hat im Einklang mit manchen Unternehmen auf eine einseitige Arbeitszeitflexibilität gesetzt: Ausdruck dafür sind die, im Eiltempo beschlossenen, mit 1. September 2018 in Kraft getretenen Änderungen im Arbeitszeitgesetz, durch die 12-Stunden-Arbeitstage sowie 60-Stunden-Arbeitswochen zum Normalfall werden können - ohne Mitwirkung des Betriebsrates. Mehr Flexibilität im Sinne der ArbeitnehmerInnen aber würde durch eine Ausweitung der Rechtsansprüche auf selbstbestimmte Arbeitszeit - etwa auf Bildungsfreistellung für alle oder auf einen Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit - gelingen. Im Fokus sollte insbesondere die Zeitsouveränität der Menschen stehen, und natürlich die Qualität des Arbeitens. Nicht zuletzt ist eine 'kurze Vollzeit' für alle mit Ausgleich beim Lohn und beim Personal ein langfristiges Ziel - gerade angesichts der bestehenden unterschiedlichsten Arbeitszeit-Wirklichkeiten - von überlangen Vollzeit-Arbeitszeiten mit (teils unbezahlten!) Überstunden über ungewollt kurze Teilzeit bis zur Null-Erwerbsarbeitszeit für hunderttausende Arbeitslose.
Im Folgenden wird ein Überblick über verschiedene Arbeitszeit-Erhebungen und Statistiken dargelegt." (Textauszug, © ISW-Linz) -
Literaturhinweis
Zero-hours contracts and labour market policy (2019)
Zitatform
Datta, Nikhil, Giulia Giupponi & Stephen Machin (2019): Zero-hours contracts and labour market policy. In: Economic Policy, Jg. 34, H. 99, S. 369-427. DOI:10.1093/epolic/eiz008
Abstract
"The evolving nature of atypical work arrangements is studied. A particular focus is placed on one such form of work relation: zero-hours contracts (ZHCs). The paper uses existing secondary data and new survey data collected for the specific purpose of studying alternative work arrangements to describe the nature of ZHC work in the UK labour market. The interaction with labour market policy is explored, in the context of the 2016 introduction of the UK's National Living Wage. ZHC work is shown to be an important feature of today's work arrangements, and the wage cost shock induced by the new, higher minimum wage resulted in an increased use of ZHCs in the UK social care sector, and in low wage sectors more generally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Working time accounts in the public- and private sector: Flexible working hours are becoming increasingly important (2019)
Zitatform
Ellguth, Peter, Hans-Dieter Gerner & Ines Zapf (2019): Working time accounts in the public- and private sector: Flexible working hours are becoming increasingly important. In: IAB-Forum H. 11.09.2019, o. Sz.
Abstract
"More and more companies and administrations offer their employees working time accounts. The article analyses how widespread long-term accounts are, which facilitate longer leave periods including family leave, compared to models that enable a short-term adjustment of work-input." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Umkämpfte Schichtarbeit? Ein Beitrag zur Diskussion einer belastenden, aber beständigen Arbeitszeitform (2019)
Evers, Maren;Zitatform
Evers, Maren (2019): Umkämpfte Schichtarbeit? Ein Beitrag zur Diskussion einer belastenden, aber beständigen Arbeitszeitform. In: Prokla, Jg. 49, H. 2, S. 201-218. DOI:10.32387/prokla.v49i195.1807
Abstract
"Schichtarbeit gilt als eine hochbelastende Form der Arbeitszeitgestaltung. Es gibt bestimmte Empfehlungen, wie man Schichtarbeitssysteme ergonomischer gestalten kann. Allerdings scheinen die Mitarbeiter im Schichtbetrieb Widerstand gegen Veränderungen ihres Schichtsystems zu leisten. Der Artikel untersucht die Gründe für dieses Verhalten aus arbeitssoziologischer Sicht." (Autorenreferat, © Verlag Westfälisches Dampfboot)
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Literaturhinweis
New modes, new challenges? The influence of extended working lives on the late employment phase in Germany (2019)
Zitatform
Fechter, Charlotte (2019): New modes, new challenges? The influence of extended working lives on the late employment phase in Germany. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 4, S. 313-338. DOI:10.3790/sfo.68.4.313
Abstract
"Alterssicherungspolitik der letzten Dekade fokussierte im Rahmen von Active Ageing Maßnahmen vor allem die Verlängerung von Erwerbsleben und die Verminderung der Anreize für Frühverrentungsoptionen. Forschung im Bereich der Alterssicherung zeigt, dass spätere Renteneintritte durch verlängerte Erwerbsarbeitszeit sichtbar sind. Der vorliegende Aufsatz reflektiert die strukturellen Bedingungen in der Organisation von Arbeit in der späten Erwerbsphase. Unter Anwendung von Regressionsmodellen mit fixen Effekten werden die SOEP v33 Daten genutzt, um absolute Veränderungen in Arbeitsstunden auf Individualebene zu messen. In Übereinstimmung mit den theoretischen Vorüberlegungen zeigt sich, dass sich Arbeitsstunden in der späten Erwerbsphase auf Individualebene reduziert haben. Die späte Erwerbsphase wird zunehmend über flexible Arbeitszeitmodelle organisiert. Darüber hinaus zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Zwar steigt die Erwerbsquote älterer Frauen deutlich, jedoch ist die weibliche Arbeitsmarktbeteiligung in einem höheren Maß an flexible Arbeitsformen gebunden. Aus den Ergebnissen wird auf einen sich verändernden institutionellen Kontext des deutschen konservativen Wohlfahrtsstaats geschlossen, die auf ein höheres Maß an Individualisierung als sozialpolitischen Ausgleichsmechanismus hindeuten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeitmodelle in den Betrieben Hessens: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2018 (2019)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2019): Arbeitszeitmodelle in den Betrieben Hessens. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2018. (IAB-Betriebspanel Hessen 2019,02), Frankfurt am Main, 15 S.
Abstract
"Auf Grundlage des IAB-Betriebspanels 2018 werden für Hessen vier Einzelreporte erstellt. Die thematischen Schwerpunkte der aktuellen Auswertungen liegen auf (1) dem Engagement der Betriebe in der dualen Berufsausbildung und Weiterbildung, (2) der Verbreitung verschiedener Arbeitszeitmodelle in den Betrieben Hessens, (3) der Beschäftigungssituation von Frauen und Frauen in Führungspositionen sowie (4) den Personalbewegungen und offenen Stellen. Ziel der Berichte ist es, aktuelle und repräsentative Daten zu den Aktivitäten und dem Engagement der Betriebe bei der Erschließung von Beschäftigungspotentialen in Hessen bereitzustellen.
Der vorliegende zweite Report befasst sich mit verschiedenen Varianten der Flexibilisierung von Arbeit. Im ersten Kapitel wird die Motivation für und Verbreitung von mobilem Arbeiten betrachtet. Neben der Frage, in welchen Betrieben die Möglichkeit besteht, von unterwegs oder von Zuhause zu arbeiten, wird zudem berichtet, ob gleichfalls Regelungen zum Schutz der Beschäftigten in diesen Betrieben existieren. Im zweiten Kapitel werden Entwicklungen bei der vereinbarten Wochenarbeitszeit mit Vollzeitbeschäftigten sowie der Umgang mit Überstunden thematisiert. Daran anschließend wird die Verbreitung von Arbeitszeitkonten sowie weiteren Instrumenten der Arbeitszeitsteuerung dargestellt (Kapitel 3). Der Report schließt mit einem zusammenfassenden Resümee." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Work incentives and the cost of redistribution via tax-transfer reforms under constrained labor supply (2019)
Zitatform
Fischer, Benjamin, Robin Jessen & Viktor Steiner (2019): Work incentives and the cost of redistribution via tax-transfer reforms under constrained labor supply. (Economics. Diskussionsbeiträge des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin 2019,10), Berlin, 39 S.
Abstract
"Using information on desired and actual hours of work, we formulate a discrete choice model of constrained labor supply. Using the German Socio-Economic Panel and the microsimulation model STSM, we find that hours and participation elasticities are substantially smaller than those in the conventional model. We evaluate two reforms for Germany. Both redistribute to the working poor. The first reform is financed through an increase in the effective marginal tax rate for welfare recipients, the second through an increase in taxes. The first reform is desirable with equal weights, the second if the social planner has substantial redistributive taste." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Erfolg mit flexiblen Arbeitszeitmodellen: Leitfaden für Personalverantwortliche und Geschäftsleitungen (2019)
Flüter-Hoffmann, Christiane; Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Flüter-Hoffmann, Christiane, Andrea Hammermann & Oliver Stettes (2019): Erfolg mit flexiblen Arbeitszeitmodellen. Leitfaden für Personalverantwortliche und Geschäftsleitungen. Berlin, 108 S.
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Hours worked across the world: facts and driving forces (2019)
Zitatform
Fuchs-Schündeln, Nicola (2019): Hours worked across the world. Facts and driving forces. In: National Institute Economic Review, Jg. 247, H. 1, S. R3-R9. DOI:10.1177/002795011924700110
Abstract
"I summarise new facts on hours worked differences across countries and their driving forces. The facts are derived from a comprehensive analysis of micro data sets. First, hours worked are substantially higher in poor than in rich countries. Second, lower hours worked in Europe than in the US can partly be explained by differences in vacation weeks and partly by differences in the demographic structure. Moreover, employment rates tend to be higher and weekly hours worked lower in Western Europe and Scandinavia than in the US, with the opposite being true in Eastern and Southern Europe. Last, among core-aged individuals, married women form the group that exhibits the largest differences in hours worked across countries. International differences in taxation, and especially in the tax treatment of married couples, are an important driver of these differences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Teilzeiterwerbstätigkeit: Überwiegend weiblich und im Durchschnitt schlechter bezahlt (2019)
Zitatform
Gallego Granados, Patricia, Rebecca Olthaus & Katharina Wrohlich (2019): Teilzeiterwerbstätigkeit: Überwiegend weiblich und im Durchschnitt schlechter bezahlt. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 86, H. 46, S. 845-850. DOI:10.18723/diw_wb:2019-46-1
Abstract
"Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Immer mehr von ihnen arbeiten jedoch in Teilzeit: In Westdeutschland waren es 2017 gut 38 Prozent, in Ostdeutschland etwa 27 Prozent - deutlich mehr als noch Mitte der 1990er Jahre. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Stundenlohnlücke zwischen Vollzeit- und Teilzeitjobs, der Part-time Wage Gap, erheblich größer geworden: Frauen, die in Teilzeit arbeiten, bekommen durchschnittlich rund 17 Prozent weniger Lohn pro Stunde als Frauen, die in Vollzeit arbeiten. Wie dieser Bericht auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) außerdem zeigt, reduzieren Frauen bei der Familiengründung ihre Arbeitszeit, kehren aber auch dann nur selten wieder auf eine Vollzeitstelle zurück, wenn die Kinder älter sind. Um einer Teilzeitfalle entgegenzuwirken, kann das zum Jahresbeginn eingeführte Rückkehrrecht auf eine Vollzeitstelle ein erster Schritt sein. Allerdings muss auch die Familienpolitik, beispielsweise durch einen weiteren Ausbau der Ganztagesbetreuung von Schulkindern, noch stärker zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen. Außerdem könnte eine Reform des Ehegattensplittings dazu führen, dass eine Ausweitung der Arbeitszeit für Frauen attraktiver wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regelungsstrukturen von Arbeitszeitkonten: Die Organisation des betrieblichen Zeitgeschehens (2019)
Groß, Hermann;Zitatform
Groß, Hermann (2019): Regelungsstrukturen von Arbeitszeitkonten. Die Organisation des betrieblichen Zeitgeschehens. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 422), Düsseldorf, 131 S.
Abstract
"Wie werden Arbeitszeitkonten im Detail geregelt? Um eine Antwort geben zu können, wurden 670 Betriebs- und Dienstvereinbarungen mit Regelungen zu Arbeitszeitkonten ausgewertet. Entstanden ist eine Übersicht zu Kurzzeitkonten und Langzeitkonten. Gefragt wurde im Detail u. a.: Wie sehen Regelungen im Detail aus, die das Funktionieren von Arbeitszeitkonten sicherstellen sollen? Wie werden Fehlverläufe repariert? Wer bestimmt, wie angesparte Zeitguthaben genutzt werden können? Welche Ziele werden mit Arbeitszeitkonten verfolgt? Welchen Einfluss haben Betriebsräte und Gewerkschaften auf die Gestaltung der Konten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welfare, employment, and hours of work (2019)
Zitatform
Hall, Axel & Gylfi Zoega (2019): Welfare, employment, and hours of work. (Economics. Discussion papers 2019-01), Kiel, 27 S.
Abstract
"The authors propose an explanation of why Europeans choose to work fewer hours than Americans and also suffer higher rates of unemployment. Labor market regulations, unemployment benefits, and high levels of public consumption in many European countries reduce, ceteris paribus, the gains from being employed, which makes employed workers ask for higher wages relative to productivity. The higher wages make firms offer fewer vacancies, as well as raising the level of consumption enjoyed by workers, which makes them want to enjoy more leisure because consumption and leisure are complements in the utility function." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zeit statt Geld. Auf die richtige Ausgestaltung der Wahloption kommt es an (2019)
Zitatform
Hoff, Andreas & Christian Gruschka (2019): Zeit statt Geld. Auf die richtige Ausgestaltung der Wahloption kommt es an. In: Personalführung, Jg. 52, H. 9, S. 20-26.
Abstract
"Immer öfter beinhalten Tarifverträge die Möglichkeit, seitens der Mitarbeiter zwischen einem höheren Entgelt oder mehr Zeit wählen zu können. Auch Kombinationen aus beiden Alternativen sind möglich. Der Arbeitszeitexperte Andreas Hoff und Christian Gruschka von innogy SE zeigen in ihrem Beitrag, wie Zeit-/Geld-Wahloptionen unabhängig von einem Tarifvertrag ausgestaltet werden sollten und wie bei innogy das Wahlmodell 'Vollzeit-Light' funktioniert." (Autorenreferat, © Bertelsmann Verlag)
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Sources of fluctuations in hours worked for Canada, Germany, Japan and the U.S.: a sign restriction VAR approach (2019)
Zitatform
Huh, Hyeon-seung & David Kim (2019): Sources of fluctuations in hours worked for Canada, Germany, Japan and the U.S. A sign restriction VAR approach. In: Applied Economics, Jg. 51, H. 15, S. 1634-1646. DOI:10.1080/00036846.2018.1528333
Abstract
"This study empirically examines the sources of fluctuations in hours worked in Canada, Germany, Japan and the U.S. It is particularly motivated by Galí's (1999) VAR study, which demonstrates that a positive technology shock reduces hours worked, at least in the short run. However, in the present study, a technology shock is identified without recourse to Galí's long-run restriction, which has been subject to active controversy. Furthermore, this study uncovers other important sources of fluctuations in hours worked to reflect the concern, raised by numerous studies, that technology shocks leave most variations in hours worked unexplained. Specifically, there are six shocks underlying our model, and they are identified using a set of sign restrictions. The empirical results confirm that in all four countries, a positive technology shock significantly reduces hours worked. This technology shock, along with labor supply and demand shocks, accounts for most of the short-term variations in hours worked. As the forecasting horizon increases, technology and demand shocks become less important, whereas labor supply shocks contribute to explaining the bulk of long-run variations in hours worked. Finally, the empirical relevance of Galí's long-run identification restriction is tested and the results are related to those obtained using the sign restriction model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Evening and night work schedules and children's social and emotional well-being (2019)
Zitatform
Kaiser, Till, Jianghong Li & Matthias Pollmann-Schult (2019): Evening and night work schedules and children's social and emotional well-being. In: Community, work & family, Jg. 22, H. 2, S. 167-182. DOI:10.1080/13668803.2017.1404443
Abstract
"An emerging body of evidence shows that parents' non-standard work schedules have a detrimental effect on children's well-being. However, only a limited number of studies have investigated mediating factors that underpin this association. Likewise, only a few studies have examined the impact of fathers' non-standard work schedules on children's well-being. Based on data from the Families in Germany Study (FiD), this study aimed to address these research gaps. The sample consists of parents and their children at ages 7-8 and 9-10 n?=?838 child observations in dual-earner families). The data were collected in the years 2010-2013. Non-standard work hours were defined as working in evenings and or at night (every day, several times a week, or changing as shifts). Children's social and emotional well-being was measured with the Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ). The findings show that both mothers' and fathers' evening and night work schedules are linked to an increase in children's externalizing and internalizing behavior and that this association is partially mediated by mothers' and fathers' harsh and strict parenting, with a stronger mediation effect for fathers parenting." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A shorter working week for everyone: How much paid work is needed for mental health and well-being? (2019)
Zitatform
Kamerade, Daiga, Senhu Wang, Brendan Burchell, Sarah Ursula Balderson & Adam Coutts (2019): A shorter working week for everyone: How much paid work is needed for mental health and well-being? In: Social Science & Medicine, Jg. 241. DOI:10.1016/j.socscimed.2019.06.006
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Literaturhinweis
Flexibles und mobiles Arbeiten in Baden-Württemberg: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2019)
Klee, Günther; Kleimann, Rolf;Zitatform
Klee, Günther & Rolf Kleimann (2019): Flexibles und mobiles Arbeiten in Baden-Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2019,01), Tübingen, 47 S.
Abstract
"Im Zuge des sich vielfach abzeichnenden Fachkräftemangels und der damit steigenden Notwendigkeit qualifizierte Arbeitskraftreserven zu mobilisieren, rücken Konzepte einer 'neuen Arbeitswelt', in der die Arbeitnehmer selbstständiger über Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung und Arbeitszeit entscheiden können, zunehmend in den Vordergrund. Zudem stehen flexible Arbeits(zeit)modelle auch aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und der damit verbundenen neuen arbeitsorganisatorischen Möglichkeiten im Fokus betrieblicher Personalpolitik. In diesem Kontext gelten Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit in Verbindung mit der Einrichtung betrieblicher Arbeitszeitkonten sowie die Ermöglichung mobilen Arbeitens als zentrale personal politische Instrumente, um sowohl für die Beschäftigten mehr Zeitsouveränität als auch für die Betriebe die erforderlichen Flexibilitätsspielräume, aber auch einen Zugewinn an Attraktivität als Arbeitgeber im verschärften Wettbewerb um Arbeits- und insbesondere Fachkräfte zu schaffen. Die Frage, ob und inwieweit sich die im aktuellen politischen Diskurs abzeichnende Tendenz, die betrieblichen Bedürfnisse nach Arbeitszeitflexibilität stärker mit den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten in Einklang zu bringen, in der betrieblichen Praxis bereits als Abkehr von der bislang überwiegend arbeitgeberorientierten Arbeitszeitflexibilität niederschlägt, soll im Rahmen dieses Berichts mit Fokus auf Baden-Württemberg empirisch näher beleuchtet werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pflegende Angehörige in Deutschland: Auswertungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (2019)
Zitatform
Kochskämper, Susanna & Maximilian Stockhausen (2019): Pflegende Angehörige in Deutschland. Auswertungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2019,34), Köln, 14 S.
Abstract
"Auf der Grundlage der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) untersuchen wir für das Jahr 2012 die Frage, wie viele Menschen in Deutschland Pflege für ihre Angehörigen geleistet haben und in welchem Umfang sie das getan haben. Dabei betrachten wir auch, wie sich die Gruppe der Pflegenden nach ausgewählten sozio-ökonomischen Merkmalen, wie Alter, Geschlecht, Einkommen und Vermögen, zusammensetzt. Die Ergebnisse bestätigen das verbreitete Bild, dass Frauen häufiger und in größerem Umfang Pflege leisten als Männer. Darüber hinaus gibt es Unterschiede zwischen den Altersgruppen: Unter 30-Jährige bildeten die kleinste Gruppe unter den Pflegenden, während Pflegende im Alter zwischen 30 und 60 Jahren zusammen mit den über 60-Jährigen den größten Anteil ausmachten. Bezogen auf die Stunden wendeten dabei die über 70-Jährigen im Durchschnitt die meiste Zeit für die Pflege auf.
Bei der Entscheidung, ob Pflege geleistet wird oder nicht, lassen sich keine größeren Unterschiede zwischen verschiedenen Einkommens- und Vermögensgruppen feststellen. Deutlichere Unterschiede treten hingegen beim Umfang der geleisteten Pflegestunden auf. Bezüglich des Einkommens sind sie weniger ausgeprägt und erlauben verschiedene Interpretationen: Einerseits könnte es sein, dass Angehörige mit geringerem Einkommen in höherem Umfang selbst pflegen, weil sie sich die Unterstützung durch eine professionelle Pflegekraft nicht leisten können. Andererseits könnte gerade für die Gruppe der (noch) Erwerbstätigen eine Ausweitung der Pflegetätigkeit mit einer Reduktion der eigenen Erwerbstätigkeit einhergehen - entsprechend geringer ist das Einkommen, wenn viel Pflege geleistet wird. Aus diesem Grund ist die zusätzliche Betrachtung des Vermögens interessant. Hier zeigt sich, dass der Umfang der selbstgeleisteten Pflegestunden mit höherem Vermögen abnimmt, die Pflegehäufigkeit jedoch nichtgeringer ausfällt. Kostenmotive könnten hier also deutlicher sichtbar sein als bei einer Betrachtung des Einkommens." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Auswirkungen flexibler Arbeitszeiten auf die Gesundheit von Beschäftigten (2019)
Zitatform
Krug, Gerhard, Kirsten Kemna & Katja Hartosch (2019): Auswirkungen flexibler Arbeitszeiten auf die Gesundheit von Beschäftigten. (IAB-Discussion Paper 01/2019), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Befürworter flexibler Arbeitszeitmodelle führen unter anderem deren positive Auswirkungen auf die Gesundheit an, Gegner erwarten hingegen negative Auswirkungen. Wir untersuchen die Gesundheitseffekte selbst- und fremdbestimmter flexibler Arbeitszeiten bei deutschen Beschäftigten auf Basis des Sozioökonomischen Panels und unter Verwendung von Fixed-Effects Regressionen. Als Gesundheitsindikatoren verwenden wir die selbst eingeschätzte Gesundheit, die Zahl der Krankheitstage und die Sorgen um die eigene Gesundheit. Die Ergebnisse verweisen auf neutrale oder nur leicht negative Effekte flexibler Arbeitszeiten auf die Gesundheit. Die Gesundheit von Männern leidet dabei eher bei selbstbestimmter Flexibilität der Arbeitszeit, die von Frauen eher bei betrieblich bestimmter Flexibilität. Bei Männern verstärkt selbstbestimmte Flexibilität negative Gesundheitsauswirkungen des Alters, bei Frauen reduziert selbstbestimmte Flexibilität die mit dem Alter ansteigenden Sorgen um die Gesundheit. Auch hier sind die Effekte jedoch von geringer Größenordnung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitsbelastungen durch Schichtarbeit (2019)
Zitatform
Langhoff, Thomas, Rolf Satzer & Marius Richter (2019): Gesundheitsbelastungen durch Schichtarbeit. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 73, H. 4, S. 465-473. DOI:10.1007/s41449-019-00153-2
Abstract
"Der Beitrag stellt Ergebnisse einer in Baden-Württemberg durchgeführten Breitenerhebung zur Schichtarbeit in der Produktionswirtschaft dar, die im Rahmen des Forschungsvorhabens „Gestaltung von Schichtarbeit in der Produktion (GeSCHICHT)“ durchgeführt wurde. An der Breitenerhebung beteiligten sich insgesamt 1270 Schichtarbeiter.
Die Ergebnisse zeigen, dass die aktuelle Gestaltung von Wechselschicht mit Nachtschicht mehrheitlich nicht den gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Weiterhin wird deutlich, dass die Beschäftigten hohen Belastungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen unterliegen, die bei „schlecht“ gestalteten Schichtmodellen höher sind, und darüber hinaus mit der Zunahme der Verweildauer in der Wechselschicht mit Nachtschicht zunehmen.
Praktische Relevanz Die Ergebnisse der Breitenerhebung unterstreichen Handlungsbedarf hinsichtlich der Integration von Schichtarbeit als Teil der Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz und der Beachtung des Vollzugs des Arbeitszeitgesetzes. Damit sind Arbeitsschutzakteure und Verantwortliche in den Betrieben sowie Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaften und der Arbeitsschutzverwaltung angesprochen, sich um die Umsetzung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Gestaltung von Schichtarbeit zu kümmern. Praxismaterialien für die betriebliche Anwendung hierzu wurden im Projektverlauf erarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Working time accounts and turnover (2019)
Zitatform
Launov, Andrey (2019): Working time accounts and turnover. (CESifo working paper 7933), München, 56 S.
Abstract
"Working time account is an organization tool that allows firms to smooth their demand for hours employed. Descriptive literature suggests that working time accounts are likely to reduce layoffs and inhibit increases in unemployment during recessions. In a model of optimal labour demand I show that working time account does not necessarily guarantee less layoffs at the firm level. These may be reduced or increased depending on whether the firm meets economic downturn with surplus or deficit of hours and on how productive the firm is. In expected terms, however, working time account reduces net job destruction at almost any level of firm's productivity. Model predictions are consistent with dynamics of aggregate turnover in Germany during the Great Recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The shorter workweek and worker wellbeing: Evidence from Portugal and France (2019)
Zitatform
Lepinteur, Anthony (2019): The shorter workweek and worker wellbeing. Evidence from Portugal and France. In: Labour economics, Jg. 58, H. June, S. 204-220. DOI:10.1016/j.labeco.2018.05.010
Abstract
"Using data from the European Community Household Panel, this paper evaluates the impact of the exogenous reductions in weekly working hours induced by reforms implemented in Portugal and France on worker wellbeing. Difference-in-differences estimation results suggest that reduced working hours generated significant and robust increases in job and leisure satisfaction of the workers affected in both countries (from 0.07 to 0.15 standard deviation increases), with the rise in the former mainly being explained by greater satisfaction with working hours and working conditions. Further results suggest that staff representative bodies are important for ensuring that working-time reductions lead to welfare gains." (Author's abstract, © 2019 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeitpolitik: Die neuen tarifpolitischen Herausforderungen (2019)
Lesch, Hagen;Zitatform
Lesch, Hagen (2019): Arbeitszeitpolitik: Die neuen tarifpolitischen Herausforderungen. In: IW-Trends, Jg. 46, H. 2, S. 103-120. DOI:10.2373/1864-810X.19-02-07
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Literaturhinweis
Lohnnachteile durch Mutterschaft: Helfen flexible Arbeitszeiten? (2019)
Zitatform
Lott, Yvonne & Lorena Eulgem (2019): Lohnnachteile durch Mutterschaft. Helfen flexible Arbeitszeiten? (WSI-Report 49), Düsseldorf, 11 S.
Abstract
"Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern ist ein wesentliches Hindernis auf dem Weg zu Geschlechtergleichstellung. Löhne sind für die Lebensqualität und soziale Teilhabe entscheidend und bestimmen, wie gut Individuen abgesichert und im Alter versorgt sind. Die Beseitigung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist gerade in Deutschland eine zentrale Aufgabe. Denn hier ist der Gender Pay Gap mit 21 % vergleichsweise hoch. Mutterschaft ist ein wesentlicher Grund für den Gender Pay Gap, da Frauen aufgrund von Mutterschaft in der Regel weniger verdienen. Diese sogenannte mutterschaftsbedingte Lohneinbuße ist insbesondere in Deutschland hoch. Vor allem längere Elternzeiten reduzieren die Löhne von Frauen beträchtlich. Neben Humankapitalverlusten ist das auf die negative Signalwirkung von Mutterschaft bzw. langen Auszeiten zurückzuführen. Mutterschaft und längere Auszeiten signalisieren ein geringes Arbeitsengagement. Aber nicht nur der Humankapitalverlust und die Stigmatisierung von Müttern können zu Lohneinbußen führen. Vereinbarkeitsprobleme von arbeitenden Müttern können die Arbeitsbelastung erhöhen und so die Produktivität mindern. Studien auf Basis US-amerikanischer und kanadischer Daten haben gezeigt, dass flexible Arbeitszeiten hier Abhilfe schaffen können. So können Mütter Gleitzeit für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie nutzen, was ihre Produktivität erhöht und Lohnnachteile verhindert. Profitieren auch Mütter in Deutschland von Gleitzeit und haben mit Gleitzeit geringere Lohnnachteile? Dieser Frage geht der vorliegende Report nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weniger Arbeit, mehr Freizeit?: Wofür Mütter und Väter flexible Arbeitsarrangements nutzen (2019)
Zitatform
Lott, Yvonne (2019): Weniger Arbeit, mehr Freizeit? Wofür Mütter und Väter flexible Arbeitsarrangements nutzen. (WSI-Report 47), Düsseldorf, 15 S.
Abstract
"Flexible Arbeitsarrangements können die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit mit außerberuflichen Tätigkeiten erleichtern. Gleitzeit, völlig selbstbestimmte Arbeitszeiten und Homeoffice können Beschäftigten mehr Autonomie geben und somit die Möglichkeit, ihre Erwerbsarbeit an ihr Familienleben anzupassen. Flexible Arbeitsarrangements sind daher vor allem für Eltern zentral, die sich tagtäglich der Herausforderung gegenübersehen, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Eltern wollen und brauchen jedoch nicht nur Zeit für Sorgearbeit, also für Kinderbetreuung, Haushalt, Einkauf und Kochen - sie brauchen auch arbeitsfreie Stunden und Tage, um sich zu erholen und gesund zu bleiben. Kommen Freizeitaktivitäten und Schlaf zu kurz, können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer permanenten Stress schlechter abbauen, vor Allem wenn sie mit Erwerbs- und Familienarbeit doppelt belastet sind. Mehr Selbstbestimmung über Arbeitsort, Arbeitsbeginn und -ende könnte mehr Spielraum für Freizeitaktivitäten schaffen und damit der Lebensqualität von Eltern zugutekommen. Aber bedeuten flexible Arbeitsarrangements tatsächlich ein Mehr an Freizeit? Nutzen Eltern flexibles Arbeiten, um ihre Sorgearbeit besser bewältigen zu können? Oder arbeiten Beschäftigte einfach nur länger, wenn sie flexibel arbeiten? Und falls ja: Gilt das für Mütter und Väter in gleichem Maße? Antworten auf diese Fragen liefert der vorliegende Report, der anhand von Daten des Soziooekonomischen Panels untersucht, inwiefern flexible Arbeitsarrangements (Gleitzeit, völlig selbstbestimmte Arbeitszeiten und Homeoffice) mit Zeit für Sorgearbeit (Kinderbetreuung), Erwerbsarbeit (Überstunden) und arbeitsfreier Zeit (Freizeitaktivitäten und Schlaf) verbunden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor supply and the value of non-work time: Experimental estimates from the field (2019)
Zitatform
Mas, Alexandre & Amanda Pallais (2019): Labor supply and the value of non-work time: Experimental estimates from the field. In: American economic review. Insights, Jg. 1, H. 1, S. 111-126. DOI:10.1257/aeri.20180070
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Literaturhinweis
Telework in the 21st Century: An Evolutionary Perspective (2019)
Messenger, Jon C.;Zitatform
Messenger, Jon C. (Hrsg.) (2019): Telework in the 21st Century. An Evolutionary Perspective. (The ILO Future of Work series), Cheltenham: Elgar, 352 S. DOI:10.4337/9781789903751
Abstract
"Technological developments have enabled a dramatic expansion and also an evolution of telework, broadly defined as using ICTs to perform work from outside of an employer’s premises. This volume offers a new conceptual framework explaining the evolution of telework over four decades. It reviews national experiences from Argentina, Brazil, India, Japan, the United States, and ten EU countries regarding the development of telework, its various forms and effects. It also analyses large-scale surveys and company case studies regarding the incidence of telework and its effects on working time, work-life balance, occupational health and well-being, and individual and organizational performance." (Author's abstract, © Edward Elgar Publishing) ((en))
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Trade Union responses to zero hours work in Ireland (2019)
Murphy, Caroline ; O'Brien, Mike ; O'Sullivan, Michelle ; MacMahon, Juliet ; Turner, Thomas ; Lavelle, Jonathan ; Gunnigle, Patrick ; Ryan, Lorraine ;Zitatform
Murphy, Caroline, Thomas Turner, Michelle O'Sullivan, Juliet MacMahon, Jonathan Lavelle, Lorraine Ryan, Patrick Gunnigle & Mike O'Brien (2019): Trade Union responses to zero hours work in Ireland. In: Industrial relations journal, Jg. 50, H. 5/6, S. 468-485. DOI:10.1111/irj.12271
Abstract
"This paper examines the strategies adopted by Irish unions in responding to zero hours work in four sectors. It concludes that rather than adopting either a passive or a uniform approach, unions have pragmatically varied their strategies to curtail zero-hours work through actively combining both bargaining and regulatory approaches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Variabilität der Arbeitszeit und Unfallrisiko (2019)
Nachreiner, Friedhelm; Arlinghaus, Anna; Greubel, Jana;Zitatform
Nachreiner, Friedhelm, Anna Arlinghaus & Jana Greubel (2019): Variabilität der Arbeitszeit und Unfallrisiko. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 73, H. 4, S. 369-379. DOI:10.1007/s41449-019-00172-z
Abstract
"In der letzten Zeit werden Forderungen nach mehr Flexibilität und größerer Anpassbarkeit der Arbeitszeiten, insbesondere an die betrieblichen Anforderungen aber auch an die Anforderungen der Beschäftigten, immer deutlicher und zwar deutlich weitergehend, als das derzeitige Arbeitszeitgesetz in der BRD zulässt. Konfligierend damit legen erste Studien einen Zusammenhang zwischen der Variabilität der Arbeitszeit und dem Unfallrisiko nahe. In diesem Zusammenhang wurde im Rahmen einer Analyse vorliegenden Datenmaterials einer europäischen Umfrage (European Working Conditions Survey 2010) mit Hilfe statistisch den vorzufindenen Verteilungen angemessener logistischer Regressionsansätze der Steigerung des Unfallrisikos und des Risikos von unfallbedingten Ausfalltagen nachgegangen. Die Variabilität der Arbeitszeitsysteme wurde dabei mit Hilfe eines faktorenanalytisch gewonnenen Indizes abgebildet, ebenso wie die Kontrollvariablen zur körperlichen und zur psychischen Belastung wie zur Autonomie bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Die Autonomie bei der Gestaltung der eigenen Arbeitszeit wurde durch eine eigene, separate Frage abgebildet.
Die Ergebnisse belegen eine signifikante und deutliche Steigerung des Unfallrisikos durch variable Arbeitszeiten, mit Odds-Ratios im Bereich um 1,25 und damit rund 25 %, und zwar unter Kontrolle potentiell konfundierender Bedingungen wie der berichteten Belastung, dem a priori Risiko der Tätigkeit, der Dauer der Arbeitszeit, Schichtarbeit, sowie weiterer Variablen. Autonomie in der Gestaltung der eigenen Arbeitszeiten senkt das Risiko leicht, allerdings nicht substantiell. Im Prinzip erweist sich damit die Variabilität der Arbeitszeit als bedeutsamer Risiko-Faktor, unabhängig davon, wer sie verursacht oder von wem sie ausgeht.
Grund für diese Risikosteigerung könnte eine Desynchronisierung (oder Anstöße dazu) mit biologischen oder sozialen Rhythmen sein. Aus arbeitswissenschaftlicher Sicht erscheint daher bei der Erhöhung der Flexibilität und damit der Variabilität der Arbeitszeiten erhebliche Vorsicht geboten. Dies gilt auch für Veränderungen der normativen Regelungen zur Gestaltung der Arbeitszeiten.
Praktische Relevanz Die Variabilität der Arbeitszeit, insbesondere bei flexiblen Arbeitszeiten, sollte trotz weitergehender Forderungen nach größerer Flexibilisierung auf ein erträgliches Maß begrenzt werden. So können variabilitätsbedingte Anstöße zur Desynchronisation von biologischen und sozialen Rhythmen und darüber ausgelöste Beeinträchtigungen, wie etwa ein erhöhtes Unfallrisiko, vermieden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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How Do Women and Men Use Extra Time?: Housework and Childcare after the French 35-Hour Workweek Regulation (2019)
Zitatform
Pailhé, Ariane, Anne Solaz & Arthur Souletie (2019): How Do Women and Men Use Extra Time? Housework and Childcare after the French 35-Hour Workweek Regulation. In: European Sociological Review, Jg. 35, H. 6, S. 807-824. DOI:10.1093/esr/jcz039
Abstract
"This paper analyses how and when men and women devote their extra time to childcare and housework by exploiting an exogenous shock in scheduling: the partial implementation of the 35-hour workweek reform in France. Using propensity score matching and the most recent time use survey (INSEE, 2010), we show that time reallocations differ by gender and day of the week. While men dedicate their extra time to performing more housework on weekdays in the form of mainly time-flexible tasks such as repairs or shopping, they do less on weekends. This shift from weekends to weekdays is not observed for women who perform day-to-day tasks that are less transferable. Women spend more time on childcare and reduce multitasking. Overall, task specialization by gender is more pronounced, and this gendered use of similar extra time illustrates that time allocation is not only a question of time availability. In particular, men and women ‘do gender’ at weekends, when performing tasks is more visible to others." (Author's Abstract, IAB-Doku)
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Erreichbarkeit gestalten, oder doch besser die Arbeit? (2019)
Zitatform
Rau, Renate & Melanie Göllner (2019): Erreichbarkeit gestalten, oder doch besser die Arbeit? In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 63, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1026/0932-4089/a000284
Abstract
"Studien zur Erreichbarkeit für Arbeitsanforderungen zeigen, dass diese mit Arbeitszufriedenheit und Engagement (Motivation), aber auch Erholungsdefiziten in Beziehung steht, sowie mit höherer Arbeitsintensität und Tätigkeitsspielraum. Zu klären ist, ob die Beziehungen zwischen Erreichbarkeit und Motivation sowie Erholungsdefiziten auch nach Kontrolle der Effekte von Arbeitsmerkmalen nachweisbar sind. Es wurden Regressionsanalysen mit Daten von 83 erreichbar und 60 nicht erreichbar Beschäftigten durchgeführt (Prädiktoren: Arbeitsintensität, Tätigkeitsspielraum, Erreichbarkeit; Kriterien: Arbeitsengagement, Arbeitszufriedenheit, Erholungsunfähigkeit). Für Arbeitsengagement war allein der Tätigkeitsspielraum prädiktiv. Für Arbeitszufriedenheit und Erholungsunfähigkeit waren Arbeitsintensität, Tätigkeitsspielraum und Erreichbarkeit signifikante Prädiktoren. Dass durch Erreichbarkeit die Arbeit beendet werden kann, wird als möglicher Grund für die höhere Arbeitszufriedenheit diskutiert. Insgesamt scheinen erreichbar Beschäftigte ihre Arbeit nicht in der regulären Arbeitszeit zu schaffen. Sie nutzen den Tätigkeitsspielraum für die zeitliche Ausdehnung der Arbeit durch Erreichbarkeit. Dies verkürzt die Erholungszeiten, was sich in Erholungsunfähigkeit abbildet." (Autorenreferat, © 2019 Hogrefe Verlag)
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Arbeitszeitgestaltung und psychische Gesundheit: Die vermittelnde Rolle von zeit- und belastungsbasierten Konflikten zwischen Berufs- und Privatleben (2019)
Zitatform
Reimann, Mareike (2019): Arbeitszeitgestaltung und psychische Gesundheit: Die vermittelnde Rolle von zeit- und belastungsbasierten Konflikten zwischen Berufs- und Privatleben. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 73, H. 4, S. 453-464. DOI:10.1007/s41449-019-00171-0
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht, inwieweit der Zusammenhang zwischen Merkmalen der Arbeitszeitgestaltung und psychischer Gesundheit über zeit- und belastungsbasierte Konflikte zwischen Berufs- und Privatleben (Work-Family Conflicts) mediiert wird. Als Arbeitszeitmerkmale werden Arbeitsstunden, Überstunden, Schichtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit, Flexible Arbeitszeiten, Tele‑/Heimarbeit und Kommunikation außerhalb der Arbeitszeit analysiert, sowie zusätzlich die Betriebskultur in Form wahrgenommener Arbeitgebererwartungen an die Arbeitszeitgestaltung von Beschäftigten bzgl. Erreichbarkeit und Mehrarbeit. Auf Basis eines längsschnittlichen Untersuchungsdesigns und einer für deutsche Großbetriebe repräsentativen Stichprobe von Beschäftigten (N = 3965) werden Mediationsanalysen in Strukturgleichungsmodellen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass negative Gesundheitseffekte von Schichtarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit, Überstunden sowie Arbeitgebererwartungen an Erreichbarkeit und Mehrarbeit teilweise oder sogar vollständig über solche Konflikte vermittelt werden.
Praktische Relevanz: Die Resultate zeigen, dass ein Teil des Gesundheitsrisikos dadurch erklärt wird, dass Beschäftigte auf Grund der Belastung durch eine bestimmte Arbeitszeitgestaltung größere Konflikte in der Kombination beruflicher und privater Anforderungen erleben, was sich wiederum negativ auf die psychische Gesundheit auswirkt. Dies ist von praktischer Relevanz, da die Vermeidung solcher Konflikte ein greifbarer Ansatzpunkt für betriebliche Gesundheitsförderung ist, durch Arbeitszeitgestaltung bedingte negative Konsequenzen für die Gesundheit von Beschäftigten zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Angehörigenpflege in kleinen und mittleren Unternehmen: Ergebnisse einer explorativen Studie in einem "rural-urbanen" Zentrum im Osten Niedersachsens (2019)
Zitatform
Ruppert, Sven-Nelson, André Heitmann-Möller & Martina Hasseler (2019): Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Angehörigenpflege in kleinen und mittleren Unternehmen. Ergebnisse einer explorativen Studie in einem "rural-urbanen" Zentrum im Osten Niedersachsens. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 52, H. 6, S. 563-567. DOI:10.1007/s00391-018-1442-4
Abstract
"Angesichts zunehmender pflegerischer Verpflichtungen gegenüber ihren Angehörigen aufseiten von Arbeitnehmenden besteht im Kontext von kleinen und mittleren Unternehmen ein großer Forschungsbedarf hinsichtlich der Vereinbarkeit von beiden Aspekten. Diese bildeten den Gegenstand einer explorativen Studie, in der teilstrukturierte Interviews mit Unternehmensverantwortlichen auf der Geschäftsführerebene sowie zwei Workshops mit Arbeitnehmenden entsprechend der Photovoice-Methode durchgeführt wurden. Folgende Ergebnisse ließen sich herausarbeiten: Von Unternehmensseite wurden informelle gegenüber formellen verbundenen Regelungen favorisiert. Zudem verfügten sie nicht über detaillierte Kenntnisse über die tatsächliche Bedarfslage ihrer Arbeitnehmenden. Hierdurch wird eine tendenziell oberflächliche Sensibilisierung für dieses Thema ersichtlich. Bei den Arbeitnehmenden traten die Organisations- und Koordinationsarbeit zur Sicherstellung der häuslichen Pflege und der Bedarf nach flexibilisierten Arbeitszeitregelungen in den Vordergrund. Wobei diese in der gegenwärtigen Praxis vonseiten der Arbeitgebenden zulasten der Arbeitnehmenden gewährt werden." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Working anywhere, anytime: An experimental investigation of workplace flexibility's influence on organizational attraction (2019)
Zitatform
Schmoll, René & Stefan Süß (2019): Working anywhere, anytime: An experimental investigation of workplace flexibility's influence on organizational attraction. In: Management Revue, Jg. 30, H. 1, S. 40-62. DOI:10.5771/0935-9915-2019-1-40
Abstract
"Offering workplace flexibility to attract new talent has become a strategic issue for many organizations. Workplace flexibility provides employees with the autonomy to choose when and where to perform their work. Even though there is some evidence of its positive influence on organizational attraction, research that differentiates the influence of temporal and spatial flexibility is lacking, leaving their separate and joint effects largely unclear. Furthermore, whether the principle of distribution influences this relationship is also unclear. Drawing on signaling theory, we perform an experimental study that helps to clarify how workplace flexibility influences organizational attraction. We conduct a randomized vignette-based experiment (N=334) that manipulates temporal flexibility, spatial flexibility and equity-based distribution. The results indicate significant main effects for both dimensions of flexibility, with temporal flexibility having a stronger influence. For the combination of temporal and spatial flexibility, we found an additive effect rather than a significant interaction. The experiment did not detect any evidence for a moderating role of equity-based distribution. The paper provides contributions to research and practice. Finally, we discuss our findings with regard to limitations and make suggestions for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitszeitverkürzung - gut fürs Klima?: Treibhausgasminderung durch Suffizienzpolitiken im Handlungsfeld "Erwerbsarbeit" (2019)
Schumacher, Katja; Hünecke, Katja; Fries, Tilman; Steiner, Viktor; Wolff, Franziska; Cludius, Johanna; Postpischil, Rafael;Zitatform
Schumacher, Katja, Franziska Wolff, Johanna Cludius, Tilman Fries, Katja Hünecke, Rafael Postpischil & Viktor Steiner (2019): Arbeitszeitverkürzung - gut fürs Klima? Treibhausgasminderung durch Suffizienzpolitiken im Handlungsfeld "Erwerbsarbeit". (Texte / Umweltbundesamt 2019,105), Dessau-Roßlau, 80 S.
Abstract
"Das Verständnis von Arbeit hat sich in den letzten Jahren zunehmend gewandelt. Ziel des vorliegenden Berichts ist es, Effekte einer Erwerbsarbeitszeitreduktion auf Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen für Deutschland zu schätzen und Instrumente zur Bewirkung einer Erwerbsarbeitszeitverkürzung zu eruieren. Dafür werden drei Szenarien entwickelt, die sich hinsichtlich der Umsetzung der Arbeitszeitreduktion, einem Lohnausgleich und der Nutzung der zusätzlich zur Verfügung stehenden Zeit unterscheiden. Die Effekte werden mit Hilfe eines Mikrosimulationsmodells auf Basis von Daten aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe untersucht, die vom Statistischen Bundes-amt zusammen mit den Statistischen Landesämtern erhoben wird. Im Ergebnis wird deutlich, dass der Energieverbrauch und die Emissionen wesentlich vom Einkommen abhängen und weniger mit der Zeitnutzung variieren. Darüber hinaus spielt die die Veränderung der Verkehrsnachfrage eine wichtige Rolle, wenn Arbeitswege durch die Erwerbsarbeitszeitverkürzung entfallen und entsprechend weniger Emissionen anfallen. Die Analyse zeigt, dass Rebound-Effekte Minderungen kompensieren. Im Fokus der Studie stehen auch mögliche Instrumente zur Bewirkung einer Erwerbsarbeitszeitverkürzung. Eine umfassende Recherche ergibt, dass das Thema der Erwerbsarbeitszeitverkürzung aktuell eine gesellschaftliche und politische Renaissance erlebt. Allerdings stehen ökologische Ziele in der Regel nicht im Fokus der Debatte. Tatsächlich stellen wir fest, dass ein Dilemma zwischen einer ökologischen Ausrichtung von Erwerbsarbeitszeitreduzierung und erwartbaren sozialen Folgen besteht. Staatliche Politik kann hier eine wichtige unterstützende Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Optionen als neues Gestaltungsprinzip der Arbeitszeitpolitik (2019)
Seifert, Hartmut;Zitatform
Seifert, Hartmut (2019): Optionen als neues Gestaltungsprinzip der Arbeitszeitpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 72, H. 4, S. 305-308. DOI:10.5771/0342-300x-2019-4-305
Abstract
"Der Beitrag beschreibt und diskutiert neue tarifliche Vereinbarungen, die den Beschäftigten die Wahl bieten, entweder das Einkommen zu steigern oder die Arbeitszeit zu verkürzen. Es lässt sich zeigen, dass diese Vereinbarungen über optionale Arbeitszeiten in zweierlei Hinsicht flexible Arbeitszeiten um innovative Elemente bereichern. Erstens bieten sie Beschäftigten verbriefte Ansprüche, die Dauer der Arbeitszeit nach individuellen Wünschen zu verkürzen und auch wieder zu verlängern. Zweitens erweitern sie den Spielraum für Zeitautonomie. Vorgeschlagen wird, das Prinzip optionaler Zeitgestaltung auch auf atypische Arbeitszeiten während der Nacht oder am Wochenende zu übertragen und die Option einzuführen, zwischen Geldzuschlägen und entsprechenden Arbeitszeitverkürzungen wählen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Wie viel Zeitautonomie bieten flexible Arbeitszeiten? (2019)
Seifert, Hartmut;Zitatform
Seifert, Hartmut (2019): Wie viel Zeitautonomie bieten flexible Arbeitszeiten? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 72, H. 6, S. 431-439. DOI:10.5771/0342-300X-2019-6-431
Abstract
"Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit flexible Arbeitszeitformen den Beschäftigten Zeitautonomie bieten. Dabei wird der Stand der empirischen Forschung diskutiert und Forschungsdefizite werden dargelegt. Für die am stärksten verbreitete Form flexibler Arbeitszeit, Zeitkonten, zeigen Dokumentenanalysen von knapp 600 Betriebs- und Dienstvereinbarungen ein gewisses Potenzial für Zeitautonomie, das aber durch betriebliche Belange jederzeit begrenzt werden kann. Neuere gesetzliche und tarifliche Regelungen über Arbeitszeitoptionen versprechen mehr Zeitautonomie, weil sie im Unterschied zu Zeitkonten den Beschäftigten verbriefte Rechte einräumen. Insgesamt aber steckt die empirische Forschung über Zeitautonomie noch in den Anfängen. Vor allem methodisch ist sie defizitär." (Autorenreferat, IAB-Doku(
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Zwischen Eigeninitiative und Unterstützung „von oben“ – Die Rolle von Arbeitszeitautonomie und Führung in der Vertrauensarbeitszeit (2019)
Seitz, Julia;Zitatform
Seitz, Julia (2019): Zwischen Eigeninitiative und Unterstützung „von oben“ – Die Rolle von Arbeitszeitautonomie und Führung in der Vertrauensarbeitszeit. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 73, H. 4, S. 380-393. DOI:10.1007/s41449-019-00170-1
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht die Rolle von Arbeitszeitautonomie und Leader-Member-Exchange in der Vertrauensarbeitszeit. Sie stellt die Frage, ob diese beiden als Ressourcen den Effekt von hohen Arbeitsanforderungen und Selbstorganisation auf Beanspruchung moderieren können. Anhand einer Stichprobe von in Vertrauensarbeitszeit Tätigen wurde in Strukturgleichungsmodellen überprüft, ob gemäß des Job Demands-Resources Modells (JD-R) diese Ressourcen in den Stressentstehungsprozess eingreifen. Die Ergebnisse zeigen, dass Leader-Member-Exchange, also eine vertrauensvolle Beziehung zur Führungskraft, die Anforderungen innerhalb der Vertrauensarbeitszeit bewältigen helfen kann. Dies bezieht sich sowohl auf hohe Arbeitsanforderungen als auch auf Anforderungen, die sich auf die Eigeninitiative der Mitarbeiter beziehen. Arbeitszeitautonomie kann hier nicht als Moderator wirken, sie mildert lediglich die Arbeitszufriedenheit mindernde Effekte von hohen Arbeitsanforderungen ab. Arbeitszeitautonomie und Leader-Member-Exchange können also als wichtige Ressourcen innerhalb der Vertrauensarbeitszeit gelten. Die Rolle der Arbeitszeitautonomie sollte jedoch nicht überschätzt werden.
Praktische Relevanz: Für Organisationen mit Vertrauensarbeitszeit ergibt sich die Empfehlung, sowohl die tatsächlich erlebte Arbeitszeitautonomie als auch die Führungskultur zu unterstützen. Führungskräfte sollten hier sowohl die nötigen Freiräume gewähren, als auch bei der Selbstorganisation der Geführten unterstützen. Zudem sollten sie bei hohen Arbeitsanforderungen für Unterstützung und Ausgleich sorgen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Intensivierung und Flexibilisierung von Arbeitszeiten: Wirkungen auf Gesundheit und Zufriedenheit (2019)
Zitatform
Stadler, Bettina (2019): Intensivierung und Flexibilisierung von Arbeitszeiten: Wirkungen auf Gesundheit und Zufriedenheit. In: M. Griesbacher, J. Hödl, J. Muckenhuber & K. Scaria-Braunstein (Hrsg.) (2019): Intensivierung der Arbeit. Perspektiven auf Arbeitszeit und technologischen Wandel, S. 60-72.
Abstract
"Schon seit vielen Jahren sind Arbeitszeiten ein "Dauerbrenner" sowohl in der wissenschaftlichen als auch der politischen Debatte. Erhöht sich die Arbeits- und auch die Lebensqualität durch flexiblere Arbeitszeiten in jedem Fall oder müssen ArbeitnehmerInnen durch Arbeitszeitregelungen auch vor einem unbeschränkten Zugriff der ArbeitgeberInnen geschützt werden? Diese Frage kann nur, das hat Hartmut Seifert bereits 2005 angeregt, durch empirische Analysen beantwortet werden (Seifert 2005). Im Hintergrund stehen dabei viel weitergehende Fragen: Sind Menschen in der Lage, ihre Arbeitszeiten selbst zu steuern und dabei auf ihr Wohlbefinden und längerfristig auch auf ihre Gesundheit zu achten, oder müssen sie durch Regelungen geschützt werden, in manchen Fällen durchaus auch vor sich selbst, um nicht auf lange Sicht Schaden zu erleiden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Das 1000-Stunden-Modell. Ein flexibles Zeitbudget mit Lohnersatz (2019)
Stiegler, Barbara;Zitatform
Stiegler, Barbara (2019): Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Das 1000-Stunden-Modell. Ein flexibles Zeitbudget mit Lohnersatz. Berlin, 47 S.
Abstract
"Eine geschlechtergerechte Pflegepolitik braucht gute Lösungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, auch für die große Zahle pflegender Angehöriger. Bisherige gesetzliche Regelungen werden für unzureichend gehalten und auch kaum genutzt. Das 1000-Stunden-Plegezeitmodell ist ein Vorschlag zu Diskussion und bringt konkrete Empfehlungen für die Lösung des Vereinbarkeitsproblems auf den Punkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale unfreiwilliger Teilzeit in Deutschland (2019)
Tobsch, Verena; Holst, Elke;Zitatform
Tobsch, Verena & Elke Holst (2019): Potenziale unfreiwilliger Teilzeit in Deutschland. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1032), Berlin, 55 S.
Abstract
"Die aktuelle arbeitszeitpolitische Debatte umfasst Vorschläge flexibler und variabler Arbeitszeiten und nimmt die Wünsche der Beschäftigten nach mehr Zeitsouveränität stärker in den Blick. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen sind Arbeitszeitwünsche und deren Auswirkungen in Deutschland untersucht worden. Die Befunde variieren jedoch je nach verwendetem Datensatz bzw. der Formulierung und Platzierung entsprechender Fragen. Diese Kurzstudie liefert auf Basis der Daten des SOEP eine detaillierte Abschätzung des Umfangs der 1) Verlängerungswünsche von Teilzeitbeschäftigten allgemein, 2) Verkürzungswünsche von Vollzeitbeschäftigten allgemein und 3) Verlängerungswünsche von derzeit Teilzeitbeschäftigten, die in den letzten fünf Jahren ihre Arbeitszeit um mindestens 3 Stunden pro Woche reduziert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Revision der IAB-Arbeitszeitrechnung 2019: Grundlagen, methodische Weiterentwicklungen sowie ausgewählte Ergebnisse im Rahmen der Generalrevision 2019 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (2019)
Zitatform
Wanger, Susanne, Tobias Hartl & Franziska Zimmert (2019): Revision der IAB-Arbeitszeitrechnung 2019. Grundlagen, methodische Weiterentwicklungen sowie ausgewählte Ergebnisse im Rahmen der Generalrevision 2019 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. (IAB-Forschungsbericht 07/2019), Nürnberg, 62 S.
Abstract
"In diesem Forschungsbericht wird über den Anlass, die Methodik und die Ergebnisse der Generalrevision 2019 der IAB-Arbeitszeitrechnung (AZR) im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) für den Zeitraum 1991 bis 2018 berichtet. Im Rahmen der AZR, die in die VGR des Statistischen Bundesamtes eingebunden ist, werden regelmäßig lange, vergleichbare Zeitreihen zur wirtschaftszweigspezifischen Arbeitszeit und zu den geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland bereitgestellt. Da für die AZR die für die VGR verbindlichen Konzepte und Definitionen maßgeblich sind, ergeben sich aus der Generalrevision 2019 der VGR auch für die AZR Änderungen. Außerdem wird die Generalrevision zum Anlass genommen, Berechnungsmethoden und Quellen der gesamten AZR zu überarbeiten und zu aktualisieren. Ein Schwerpunkt der Änderungen innerhalb der AZR im Rahmen der Revision 2019 ist die Integration neuer Datengrundlagen sowie die Modellierung weiterer Arbeitszeitkomponenten mit Hilfe struktureller Zeitreihenmodelle. Daneben wurden auch revidierte Datenquellen bzw. - stände in die AZR eingearbeitet und für die Ermittlung der geleisteten Stunden gemachte Annahmen anhand von repräsentativen Erhebungen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Im Folgenden wird zunächst die Grundkonzeption der AZR vorgestellt und dargelegt, welche Änderungen an den Berechnungen der AZR im Rahmen der VGR-Revision vorgenommen wurden und welche Auswirkung diese auf die AZR haben. Insbesondere werden die Grundzüge der neuen Berechnungsmethoden skizziert und methodische Weiterentwicklungen sowie Schätzungen zu betroffenen Arbeitszeitkomponenten vorgestellt. Daran schließt sich ein Abschnitt mit den wichtigsten Revisionsergebnissen der AZR für das Zeitfenster 1991 bis 2018 an und stellt diesen die bisherigen Ergebnisse gegenüber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Non-standard time wage premiums and employment effects: evidence from an Australian natural experiment (2019)
Zitatform
Yu, Serena & David Peetz (2019): Non-standard time wage premiums and employment effects. Evidence from an Australian natural experiment. In: BJIR, Jg. 57, H. 1, S. 33-61. DOI:10.1111/bjir.12412
Abstract
"We examine the effect of increasing Sunday wage premiums on retail industry employment in Australia, exploiting a quasi-experimental policy change across two neighbouring states. Using both aggregate and individual-level data, we adopt a difference-in-difference regression framework to estimate the causal impact of the policy change on employment outcomes. We find no evidence of changes in the total number of employees, and no effect on hours per employee in the years following the policy implementation. However, there appeared to be a decline in hours per employee in the announcement year of the policy change. Overall, it appears that in an industry dominated by part-time and casual employment, any adjustment to the new Sunday wage rates occurred principally through flexibility in hours, rather than in the number of employees." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Early child care and maternal employment: empirical evidence from Germany (2019)
Zitatform
Zimmert, Franziska (2019): Early child care and maternal employment: empirical evidence from Germany. (IAB-Discussion Paper 02/2019), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Das vorliegende Papier untersucht nicht nur den Effekt der Verfügbarkeit von öffentlicher Kinderbetreuung auf die mütterliche Erwerbsquote und den vereinbarten Stundenumfang, sondern auch auf die gewünschte Stundenzahl. Dabei wird der im August 2013 eingeführte Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr genutzt, um einen semi-parametrischen Differenzen-von-Differenzen-Ansatz anzuwenden. Die Ergebnisse auf Basis des Mikrozensus deuten auf einen positiven Effekt auf die Erwerbsbeteiligung und auf vereinbarte und gewünschte Arbeitsstunden in Landkreisen, in denen die Kinderbetreuungsquote intensiv anstieg, im Vergleich zu Landkreisen mit einem geringeren Anstieg dieser Quote, hin. Da sich gewünschte und vereinbarte Arbeitszeit gleichermaßen erhöhen, hat die Ausweitung von frühkindlicher Betreuung Arbeitsmarktpotentiale über die Gruppe der unterbeschäftigen Mütter hinaus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirksamkeit des Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/11213) (2019)
Zitatform
(2019): Wirksamkeit des Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/11213). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/11550 (12.07.2019)), 7 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion der FDP zum Thema Wirksamkeit des Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erster Bericht des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf (2019)
Abstract
"Die demografische Alterung unserer Gesellschaft hat spürbare Konsequenzen: steigende Zahlen Pflegebedürftiger bei gleichzeitig abnehmender Zahl potenziell Pflegeleistender. Die Angehörigen pflegebedürftiger Menschen stehen vor der Herausforderung, Familie, Pflege und Beruf zu vereinbaren; Arbeitgeber müssen die betrieblichen Erfordernisse mit den pflegerischen Aufgaben der Beschäftigten in Einklang bringen.
Vor diesem Hintergrund wurden das Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und das Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, das zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, wesentlich reformiert und weiterentwickelt, indem etwa ein Pflegeunterstützungsgeld und auch ein Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit eingeführt wurden.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat im Zuge des Gesetzes 2015 den unabhängigen Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf eingesetzt. Die Aufgaben des Beirats sind in § 14 Abs. 2 FPfZG beschrieben: Der Beirat befasst sich mit Fragen der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, er begleitet die Umsetzung der einschlägigen Gesetze und berät über deren Auswirkungen. Der Schwerpunkt der ersten Amtszeit lag in Beratungen über eine Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen, der finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten und der Arbeitszeitsouveränität. Weiterhin widmete er sich darüber hinaus aber auch Fragen der Verbesserung der Unterstützungsangebote, eines transparenten Ausbaus der Beratung sowie der entlastenden Möglichkeiten durch Einsatz von digitalen und technischen Produkten.
Mit diesem Bericht nimmt der Beirat Stellung zur aktuellen Situation der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, indem er die zentralen Ergebnisse seiner Beratungen vorstellt sowie Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufzeigt und konkrete Handlungsempfehlungen formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Randstad-ifo-Personalleiterbefragung : Ergebnisse: 3. Quartal 2019 (2019)
Abstract
"Arbeitszeit, die zum Leben passt" – unter diesem Slogan kündigte die Bundesregierung 2018 eine Änderung des bisherigen Teilzeit- und Befristungsgesetzes an. Seit dem 1. Januar 2019 gilt nun das sogenannte Brückenteilzeitgesetz. Es ermöglicht Angestellten, ihre Arbeitszeit für einen befristeten Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren zu reduzieren. Die Möglichkeit, die Teilzeit zeitlich zu befristen, ist eine entscheidende Neuerung gegenüber dem bisherigen Teilzeitgesetz. Darüber hinaus soll die Neuregelung es auch Beschäftigten, die unbefristet in Teilzeit arbeiten, erleichtern, ihre Arbeitszeit aufzustocken – denn der*die Arbeitgeber*in muss künftig beweisen, dass er keinen entsprechenden freien Arbeitsplatz hat oder dass die oder der Teilzeitbeschäftigte nicht gleich geeignet ist wie andere Bewerber*innen. Eine Einschränkung gibt es jedoch, der Gesetzesanspruch gilt nur in Firmen mit mehr als 200 Angestellten. Für kleinere Unternehmen gilt er nur begrenzt oder gar nicht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitsouveränität, Arbeitszeitflexibilisierung und Entgrenzung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/10574) (2019)
Zitatform
(2019): Zeitsouveränität, Arbeitszeitflexibilisierung und Entgrenzung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/10574). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/11469 (10.07.2019)), 32 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Thema Zeitsouveränität, Arbeitszeitflexibilisierung und Entgrenzung. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
German fathers and their preferences for shorter working hours for family reasons (2018)
Zitatform
Abendroth, Anja-Kristin & Stephanie Pausch (2018): German fathers and their preferences for shorter working hours for family reasons. In: Community, work & family, Jg. 21, H. 4, S. 463-481. DOI:10.1080/13668803.2017.1356805
Abstract
"This study is among the first to analyze fathers' preference for shorter working hours specifying that the preference is related to the wish to spend more time with the family. Assuming that preferences are context-dependent, this article explores the relevance of the family and workplace context for preference formation. We develop need-based and capability-based arguments to contrast the job demands - resources approach and the capabilities approach in work - family research. Using a sample of 632 fathers from the German LEEP-B3 data with a representative linked employer - employee design for large work organizations we conclude that fathers' preferences for shorter working hours are indeed context-dependent and that there is more evidence for need-based arguments than opportunity based arguments. Our results indicate that fathers with young children and fathers with high work demands are more likely to desire shorter working hours, whereas a reduction in working hours appears to be unnecessary for fathers who can satisfactorily reconcile work and family life through support from their supervisors. In contrast to capability-based arguments the perception of a highly demanding work culture was not found to decrease but increase the likelihood to desire to work shorter hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2018)
Althoff, Jörg; Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Rhein, Thomas; Hohendanner, Christian ; Rothe, Thomas ; Kaufmann, Klara; Schwengler, Barbara; Kruppe, Thomas ; Seibert, Holger ; Kupka, Peter ; Sirries, Steffen; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Stüber, Heiko ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vallizadeh, Ehsan ; Haller, Peter; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Johann ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim ;Zitatform
Althoff, Jörg, Silke Anger, Frank Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Hans Dietrich, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Nicole Gürtzgen, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Regina Konle-Seidl, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Peter Kupka, Torsten Lietzmann, Philipp Ramos Lobato, Oliver Ludewig, Britta Matthes, Andreas Moczall, Joachim Möller, Christopher Osiander, Angela Rauch, Malte Reichelt, Nancy Reims, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Barbara Schwengler, Holger Seibert, Steffen Sirries, Carina Sperber, Heiko Stüber, Uwe Sujata, Ehsan Vallizadeh, Basha Vicari, Ulrich Walwei, Enzo Weber, Gerd Zika & Joachim Wolff (2018): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Die hiesige Arbeitsmarktentwicklung ist nicht nur im Zeitvergleich bemerkenswert. Aus einer international vergleichenden Perspektive zeigt sich ebenfalls eine beachtliche Erfolgsgeschichte. Gleichwohl bestehen auch Schwachstellen und Risiken. So ist die Vererbung von schlechten Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hierzulande stark ausgeprägt. Und als exportorientierte Volkswirtschaft kann sich Deutschland nicht von internationalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abkoppeln.
Die deutsche Arbeitsmarktpolitik steht zudem aus anderen Gründen vor großen Herausforderungen. Insbesondere gilt es, die Arbeit in der digitalisierten Welt zu gestalten, die Langzeitarbeitslosigkeit weiter abzubauen, die Aufstiegsmobilität zu verbessern, den Fachkräftebedarf zu sichern und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu fördern.
In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre 'Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen' werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Hohendanner, Christian ; Schwengler, Barbara; Seibert, Holger ; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim ; -
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Flexible Arbeitszeitarrangements aus der Perspektive österreichischer ArbeitnehmerInnen (2018)
Zitatform
Astleithner, Franz & Bettina Stadler (2018): Flexible Arbeitszeitarrangements aus der Perspektive österreichischer ArbeitnehmerInnen. (Materialien zu Wirtschaft und Gesellschaft 182), Wien, 84 S.
Abstract
"In der soziologischen Literatur wird eine zunehmende Eigenverantwortlichkeit in der Arbeitsorganisation attestiert. Das betrifft in ganz besonderem Maße auch Fragen der Arbeitszeit. In diesem Bericht wird der Frage nachgegangen, wie weit verbreitet unterschiedliche Formen der Selbststeuerung von Arbeitszeiten sind und welche Konsequenzen sie für die Beschäftigen zeitigen. Für die Analyse wurde auf Basis der Daten des ad hoc-Moduls 2015 des österreichischen Mikrozensus zum Thema 'Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung' eine Typologie von mehr oder weniger selbstgesteuerten Arbeitszeiten gebildet. Es zeigt sich, dass die Mehrheit der unselbständig Beschäftigten nach wie vor über wenig Autonomie in der Arbeitszeitgestaltung verfügt. Besonders häufig von fixen Arbeitszeiten betroffen sind Arbeitskräfte mit eher geringer Bildung, Beschäftigte mit hohen Bildungsabschlüssen verfügen weitaus häufiger über Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Arbeitszeiten. Selbstgesteuerte Arbeitszeiten gehen tendenziell mit längeren Arbeitszeiten und stärkeren arbeitszeitbezogenen Belastungen einher. Gleichzeitig steigt mit der Autonomie allerdings auch die Zufriedenheit mit der Arbeitszeitorganisation. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass selbstgesteuerte Arbeitszeiten zwar das Potential zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Arbeit und Leben haben, gleichzeitig bergen sie aber auch die Gefahr zunehmender Selbstausbeutung und des Relevanzverlustes arbeitszeitbezogener Schutzinstanzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015-2017 (2018)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anita Tisch & Anne Marit Wöhrmann (2018): BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015-2017. (baua: Bericht), Dortmund, 85 S. DOI:10.21934/baua:bericht20180718
Abstract
In den letzten Jahren haben Digitalisierung, Globalisierung und die Pluralisierung individueller und kultureller Werte einen Wandel in der Arbeitswelt angestoßen, der auch die Arbeitszeit bzw. deren Regulation und Gestaltung herausfordert. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), eine Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), hat daher das Projekt Arbeitszeitberichterstattung für Deutschland initiiert. Im Jahr 2016 erschien der umfangreiche Arbeitszeitreport, der einen Überblick über die Verbreitung und Verteilung verschiedener Arbeitszeitformen in Deutschland gibt (BAuA, 2016). Die Datenbasis bildet eine repräsentative Befragung von ca. 20 000 Erwerbstätigen in Deutschland, die mindestens 10 Stunden pro Woche in ihrer Haupterwerbstätigkeit tätig waren. Die BAuA-Arbeitszeitbefragung ist als wiederholte Befragung (Panelstudie) angelegt. Im Jahr 2017 wurden daher erneut knapp 10 000 Beschäftigte befragt, darunter ca. 6 500 Teilnehmer der ersten Welle und mehr als 3 000 neue Befragte. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der aktuellen Befragung zusammen und geht dabei auch auf Veränderungen gegenüber 2015 ein.
Der Fokus des Berichts liegt auf den Arbeitszeitlängen und -lagen sowie Flexibilitätsmöglichkeiten und -anforderungen. Bei der Arbeitszeitlänge werden die vertraglich vereinbarte und die tatsächliche Arbeitszeit betrachtet. Zudem werden die Überstunden und in einem Exkurs auch die Minusstunden aufgeschlüsselt. Im Rahmen der Lage von Arbeitszeit werden Wochenendarbeit und Arbeitszeiten außerhalb von 7 und 19 Uhr untersucht, hierzu zählen sowohl versetzte Arbeitszeiten als auch Schichtarbeit mit und ohne Nachtanteile bzw. Dauernachtarbeit. Hinsichtlich der Arbeitszeitflexibilisierung werden Flexibilitätsmöglichkeiten der Beschäftigten (z. B. Einflussmöglichkeiten auf Arbeitsbeginn und -ende) den Flexibilitätsanforderungen (z. B. ständige Erreichbarkeit) gegenübergestellt. Die Verbreitung der verschiedenen Aspekte der Arbeitszeit wird für unterschiedliche Beschäftigtengruppen vergleichend dargestellt. Dabei werden in erster Linie soziodemografische Merkmale (z. B. Geschlecht), die Wirtschaftsbereiche und Berufe, Betriebsgrößen und der Vergleich zwischen Führungskräften und Beschäftigten ohne Vorgesetztenfunktion berücksichtigt.
Insgesamt zeigt sich, dass sich die Arbeitszeitlängen und -lagen seit 2015 kaum verändert haben. Auch die Flexibilitätsmöglichkeiten und -anforderungen sind überwiegend stabil geblieben. Allerdings deuten sich Veränderungen zwischen unterschiedlichen Gruppen von Beschäftigten an, die es zukünftig näher zu beobachten gilt.Weiterführende Informationen
Methodenbericht -
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Zur Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten: Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Mai 2018 (2018)
Bauer, Frank;Zitatform
Bauer, Frank (2018): Zur Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten. Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Mai 2018. (IAB-Stellungnahme 07/2018), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit dem Antrag 'Gute Arbeitszeiten sichern - Schutzrechte der Beschäftigten stärken - Die Digitalisierung der Arbeitswelt gestalten!' (Landtagsdrucksache 17/1665) der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag vom 9. Januar 2018. Darin werden das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) von 1994 und seine Funktion bei der Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten diskutiert. Das IAB äußert sich zu dem Antrag auf der Grundlage von Forschungsergebnissen. Zunächst erfolgt ein kurzer Überblick über die Verbreitung von ausgewählten Formen derjenigen Arbeitszeiten, die vom Kriterium des 'Normalarbeitstags' abweichen, sowohl aus der methodischen Perspektive von repräsentativen Beschäftigten als auch aus der methodischen Perspektive von repräsentativen Betriebsbefragungen. Ein ergänzender Exkurs befasst sich mit Untersuchungen, die sich mit Veränderungen des Arbeitseinsatzes durch die flächendeckende Verbreitung von Kommunikationsmedien beschäftigen. Anschließend geht das IAB in der vorliegenden Stellungnahme auf empirische Untersuchungen ein, die analysieren, ob flexible Arbeitszeiten eher beschäftigtenorientiert oder eher betriebsorientiert eingesetzt werden. Abschließend wird vor dem Hintergrund der erörterten Forschungsergebnisse die Frage behandelt, ob das ArbZG aktuell als reformbedürftig zu betrachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; -
Literaturhinweis
Zu den Auswirkungen der Reformen von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit sowie möglichem Reformbedarf bei der Arbeitszeitregulierung (2018)
Bauer, Frank; Wolter, Stefanie ; Haller, Peter; Hohendanner, Christian ; Buch, Tanja; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ;Zitatform
Bauer, Frank, Tanja Buch, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Enzo Weber & Stefanie Wolter (2018): Zu den Auswirkungen der Reformen von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit sowie möglichem Reformbedarf bei der Arbeitszeitregulierung. (IAB-Stellungnahme 13/2018), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird das IAB seit mehreren Jahren um seine Expertise zu verschiedenen Aspekten des Arbeitsmarktes gebeten. Im Vorfeld des aktuellen Jahresgutachtens 2018/19 betraf dies unter anderem die Auswirkungen der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sowie der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarten Reform des Befristungsrechts und einen möglichen Reformbedarf beim Arbeitszeitgesetz. Im Herbst 2018 äußerte sich das IAB zum einen zu den Auswirkungen einer Beschränkung von Befristungen durch die unter anderem vorgesehene Quotenregelung bei sachgrundlosen Befristungen sowie durch die Begrenzung von Befristungsdauern und -ketten. Zum anderen befasste sich das IAB mit den Auswirkungen der zum 1. April 2017 in Kraft getretenen Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Es sieht als eine der wesentlichen Änderungen nach neun Monaten eine gleiche Entlohnung von Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmern wie vergleichbare Stammmitarbeiter im Entleihbetrieb vor sowie eine Festlegung der Überlassungshöchstdauer auf 18 Monate bei demselben Entleiher. Schließlich äußerte sich das IAB zum Bedarf einer Modernisierung des deutschen Arbeitszeitgesetzes und ging dabei auch darauf ein, ob und inwieweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund von modernen Kommunikationsmedien auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten arbeitsbezogen erreichbar sind. Die Erkenntnisse zu diesen drei Themenkomplexe werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bauer, Frank; Wolter, Stefanie ; Hohendanner, Christian ; Buch, Tanja; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; -
Literaturhinweis
Underemployment in the US and Europe (2018)
Zitatform
Bell, David N.F. & David G. Blanchflower (2018): Underemployment in the US and Europe. (NBER working paper 24927), Cambrige, Mass., 44 S. DOI:10.3386/w24927
Abstract
"Large numbers of part-time workers around the world, both those who choose to be part-time and those who are there involuntarily and would prefer a full-time job report they want more hours. Full-timers who say they want to change their hours mostly say they want to reduce them. When recession hit in most countries the number of hours of those who said they wanted more hours, rose sharply and there was a fall in the number of hours that full-timers wanted their hours reduced by. Even though the unemployment rate has returned to its pre-recession levels in many advanced countries, underemployment in most has not.
We produce estimates for a new, and better, underemployment rate for twenty-five European countries. In most underemployment remains elevated. We provide evidence for the UK and the US as well as some international evidence that underemployment rather than unemployment lowers pay in the years after the Great Recession. We also find evidence for the US that falls in the home ownership rate have helped to keep wage pressure in check. Underemployment replaces unemployment as the main influence on wages in the years since the Great Recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
The well-being of the overemployed and the underemployed and the rise in depression in the UK (2018)
Zitatform
Bell, David N. F. & David G. Blanchflower (2018): The well-being of the overemployed and the underemployed and the rise in depression in the UK. (NBER working paper 24840), Cambrige, Mass., 36 S. DOI:10.3386/w24840
Abstract
"In this paper we build on our earlier work on underemployment using data from the UK. In particular, we explore their well-being based on hours preferences rather than on involuntary part-time work used in the prior literature. We make use of five main measures of well-being: happiness; life satisfaction; whether life is worthwhile; anxiety and depression. The underemployed have higher levels of well-being than the unemployed and disabled but lower levels than any other group of workers, full or part-time. The more that actual hours differ from preferred hours the lower is a worker's well-being. This is true for those who say they want more hours (the underemployed) and those who say they want less (the over employed). We find strong evidence of a rise in depression and anxiety (negative affect) in the years since the onset of austerity in 2010 that is not matched by declines in happiness measures (positive affect). The fear of unemployment obtained from monthly surveys from the EU has also been on the rise since 2015. We find evidence of an especially large rise in anxiety and depression among workers in general and the underemployed in particular. The underemployed don't want to be underemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Altern in Betrieb. Alterung und Alter(n)smanagement in kleineren und mittleren Unternehmen: vom Einzelfall zur professionalisierten Systematik (2018)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Sebastian Brandl, Sandra Dummert, Peter Guggemos, Ute Leber & Ingo Matuschek (2018): Altern in Betrieb. Alterung und Alter(n)smanagement in kleineren und mittleren Unternehmen. Vom Einzelfall zur professionalisierten Systematik. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 393), Düsseldorf, 376 S.
Abstract
"Debatte und empirische Erkenntnisse zum betrieblichen Umgang mit der alternden Erwerbsbevölkerung sind disparat. Die Ergebnisse des Projekts 'Einstellung und (Weiter)Beschäftigung Älterer in der Chemischen Industrie' zeigen, das einzelfallorientierte Problemlösungen vor systemisch-professionalisierten Ansätzen (noch) dominieren. Professionalisierung verläuft durchaus unstet. Positiv wirken Informationen, Vernetzung, Weiterbildung zu Demografie-Instrumenten und eine systemisch-proaktive Personalentwicklung. Demografie- bzw. Lebensphasentarifverträge rahmen, brauchen aber eigene Bottom-up-Prozesse in den Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Why Spanish working fathers do not request the reconciliation measures available in their companies? (2018)
Zitatform
Belope-Nguema, Sabina, José Andrés Fernández-Cornejo, Lorenzo Escot & Eva Del Pozo-García (2018): Why Spanish working fathers do not request the reconciliation measures available in their companies? In: Social Politics, Jg. 25, H. 2, S. 201-228. DOI:10.1093/sp/jxy010
Abstract
"Many working fathers would be potential users of the existing reconciliation measures but they do not request them. One barrier they encounter is the lack of sensitivity on the part of corporate culture to men who want to balance work and family life. We use a sample of Spanish wage-earner fathers and path analysis to analyze - following Sen's capability approach - how companies that support the use of reconciliation measures by fathers can reduce the gap between theoretical rights to and effective use of reconciliation measures, which leads to a decrease in levels of work - family conflict experienced by these working fathers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The role of hours changes for the increase in German earnings inequality (2018)
Zitatform
Biewen, Martin & Daniela Plötze (2018): The role of hours changes for the increase in German earnings inequality. (IZA discussion paper 11634), Bonn, 29 S.
Abstract
"Using data from the German Structure of Earnings Survey (GSES), this paper studies the role of changes in working hours for the increase in male and female earnings inequality between 2001 and 2010. We provide both classic decompositions of the variance of log earnings into the variances of hours, wage rates and their covariance, and decompositions based on reweighting the conditional hours distribution. Depending on the inequality measure considered, our results suggest that between 10 and 30 percent of the increase in male earnings inequality and 37 to 47 percent of the increase in female earnings inequality can be explained by changes in working hours. In addition, a large part of the inequality increase can be accounted for by changes in the composition of person and firm characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Organizational working time regimes: drivers, consequences and attempts to change patterns of excessive working hours (2018)
Zitatform
Blagoev, Blagoy, Sara Louise Muhr, Renate Ortlieb & Georg Schreyögg (2018): Organizational working time regimes. Drivers, consequences and attempts to change patterns of excessive working hours. In: German journal of human resource management, Jg. 32, H. 3/4, S. 155-167. DOI:10.1177/2397002218791408
Abstract
"A 40-hour working week is the norm in Europe, yet some organizations require 60 or more working hours and in investment banks an alarming 120-hour weeks are known to be worked. What is more, these organizations often require workers to be permanently on call and demonstrate high production rates. Consequences of such practices include frazzled employees, with their families' and their own health under pressure. This article introduces our special issue of the German Journal of Human Resource Management. It tackles the many reasons behind excessive work hours and failed attempts to change working time arrangements in organizations. It first identifies three core ideas in previous research, namely the dispersed nature of regimes of excessive working hours, their high levels of persistence and their constitution at multiple levels of analysis. It then summarizes the contributions in this special issue. Finally, it proposes avenues for future research, such as focusing on the genesis and the historicity of organizational working time regimes, studying the interrelation of factors across multiple levels of analysis, and probing new theories to explain the extreme persistence of excessive working hours. The overarching aim of our special issue in this core area of human resource management is to contribute to an understanding of organizational working time regimes and the tenacity of excessive working hours in an effort to deepen our knowledge of how to change them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
BAuA-Arbeitszeitbefragung: Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten in Deutschland (2018)
Zitatform
Brauner, Corinna, Anne Marit Wöhrmann & Alexandra Michel (2018): BAuA-Arbeitszeitbefragung: Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten in Deutschland. (baua: Bericht), Dortmund, 70 S. DOI:10.21934/baua:bericht20181005
Abstract
"Mithilfe aktueller und repräsentativer Daten gibt der vorliegende Bericht einen umfassenden Überblick über die Arbeitszeitwünsche und -realitäten von Beschäftigten in Deutschland. Hierfür wurden Daten von abhängig Beschäftigten der ersten beiden Erhebungswellen der BAuA-Arbeitszeitbefragung (Querschnitt 2017: ca. 8 700 Personen, Längsschnitt 2015 / 2017: ca. 5 600 Personen), einer repräsentativen Panelbefragung von Erwerbstätigen in Deutschland analysiert. Dabei wurden Arbeitszeitwünsche und -realitäten in Bezug auf die wöchentliche Arbeitszeit, den zeitlichen Handlungsspielraum und die Trennung von Arbeit und Privatleben gegenübergestellt und nach arbeitsplatzbezogenen und wirtschaftsstrukturellen Merkmalen sowie Lebensphasen betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Realisierung von Arbeitszeitwünschen hinsichtlich der Länge der Arbeitszeit, dafür förderlichen Rahmenbedingungen sowie möglichen Hinderungsgründen. Schließlich werden Zusammenhänge zwischen Arbeitszeitdiskrepanzen und der Gesundheit und Zufriedenheit von Beschäftigten untersucht. Die Auswertungen deuten auf lebensphasenspezifische Unterschiede bei Arbeitszeitwünschen hin. Insbesondere bei der wöchentlichen Arbeitszeit klaffen Wünsche und Realität oftmals auseinander, wobei die meisten Beschäftigten die Arbeitszeit verkürzen möchten. Bei Verlängerungswünschen besteht allerdings eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass diese realisiert werden. Auch beim zeitlichen Handlungsspielraum stimmen Wunsch und Wirklichkeit häufig nicht überein. Dagegen ist die Trennung von Arbeit und Privatleben einer großen Mehrheit wichtig aber auch bei den meisten möglich. Diskrepanzen in Arbeitszeitwünschen sind häufig mit Beeinträchtigungen in Bezug auf die Gesundheit, Work-Life Balance und Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten assoziiert, insbesondere bei Verkürzungswünschen, und wenn die Möglichkeiten der Beschäftigten hinter ihren Wünschen zurückbleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Reasons to reduce: A vignette-experiment examining men and women's considerations to scale back following childbirth (2018)
Zitatform
Breeschoten, Leonie van, Anne Roeters & Tanja van der Lippe (2018): Reasons to reduce: A vignette-experiment examining men and women's considerations to scale back following childbirth. In: Social Politics, Jg. 25, H. 2, S. 169-200. DOI:10.1093/sp/jxy003
Abstract
"The reduction of working hours can help avoid work-family conflict, yet many people who would like to scale back do not actually do so. This vignette-experiment examines which considerations are most important in men and women's decision-making whether to scale back following childbirth. About 2,464 vignettes were conducted in the Netherlands, Sweden, and the United Kingdom. Results indicate that men find the income of their partner and career consequences most important, while women focus mainly on partner income and collegial support. Swedes, however, differ from their Dutch and British counterparts, and express more counter-gender-normative behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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In debt and approaching retirement: claim social security or work longer? (2018)
Zitatform
Butrica, Barbara A. & Nadia S. Karamcheva (2018): In debt and approaching retirement. Claim social security or work longer? In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 401-406. DOI:10.1257/pandp.20181116
Abstract
"Over the past couple of decades, older Americans have become considerably more leveraged. This paper considers whether household debt affects the timing of retirement and Social Security benefit claiming. Using data from the Health and Retirement Study, we find that older adults with debt are more likely to work and less likely to receive Social Security benefits than those who are debt-free. Indebted adults are also more likely to delay fully retiring from the labor force and claiming their benefits. Among the sources of debt, mortgages have a stronger impact on older adults' behavior than do other sources of debt." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Women's employment patterns after childbirth and the perceived access to and use of flexitime and teleworking (2018)
Zitatform
Chung, Heejung & Mariska van der Horst (2018): Women's employment patterns after childbirth and the perceived access to and use of flexitime and teleworking. In: Human Relations, Jg. 71, H. 1, S. 47-72. DOI:10.1177/0018726717713828
Abstract
"This article sets out to investigate how flexitime and teleworking can help women maintain their careers after childbirth. Despite the increased number of women in the labour market in the UK, many significantly reduce their working hours or leave the labour market altogether after childbirth. Based on border and boundary management theories, we expect flexitime and teleworking can help mothers stay employed and maintain their working hours. We explore the UK case, where the right to request flexible working has been expanded quickly as a way to address work - life balance issues. The dataset used is Understanding Society (2009 - 2014), a large household panel survey with data on flexible work. We find some suggestive evidence that flexible working can help women stay in employment after the birth of their first child. More evidence is found that mothers using flexitime and with access to teleworking are less likely to reduce their working hours after childbirth. This contributes to our understanding of flexible working not only as a tool for work - life balance, but also as a tool to enhance and maintain individuals' work capacities in periods of increased family demands. This has major implications for supporting mothers' careers and enhancing gender equality in the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dualization and the access to occupational family-friendly working-time arrangements across Europe (2018)
Zitatform
Chung, Heejung (2018): Dualization and the access to occupational family-friendly working-time arrangements across Europe. In: Social policy and administration, Jg. 52, H. 2, S. 491-507. DOI:10.1111/spol.12379
Abstract
"This article examines outsiders' relative access to occupational level family-friendly policies. I use data from the European Working Conditions Survey of 2015 across 30 European countries examining workers' access to two types of family-friendly working-time arrangements (WTAs): flexitime, and time off work for personal reasons. The article focuses on women with care responsibilities given that their demands for family-friendly policies, as well as their outcomes, have been shown to be distinct from the rest of the working population. In addition to the outsider definition used in the labor market dualization and occupational segmentation literature, i.e., low-skilled workers and those without a permanent contract, this article also defines outsiders as those perceiving their job as insecure. The results of the analysis show a segmentation between workers in their access to family-friendly policies. Unlike statutory policies, occupational policies seem to be selectively provided mostly to workers where employers have a vested interest, i.e., insiders, resulting in a dualized system for most countries. However, rather than their contract status, the skill-level of the job/workers, and their perceived insecurity were found to be important. The results further show that although Northern European and some continental European countries are those where family-friendly WTAs are more readily available, it is in these countries where the division between insiders and outsiders is the greatest. The results of the article contribute to the literature by showing a need to move beyond the national level when examining family-friendly policies, and to examine a more diverse definition of outsiders when examining dualization of working conditions." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Do working hours affect health?: evidence from statutory workweek regulations in Germany (2018)
Cygan-Rehm, Kamila; Wunder, Christoph;Zitatform
Cygan-Rehm, Kamila & Christoph Wunder (2018): Do working hours affect health? Evidence from statutory workweek regulations in Germany. (LASER discussion papers 107), Erlangen, 35 S.
Abstract
"This study estimates the causal effect of working hours on health. We deal with the endogeneity of working hours through instrumental variables techniques. In particular, we exploit exogenous variation in working hours from statutory workweek regulations in the German public sector as an instrumental variable. Using panel data, we run two-stage least squares regressions controlling for individual-specific unobserved heterogeneity. We find adverse consequences of increasing working hours on subjective and several objective health measures. The effects are mainly driven by women and parents of minor children who generally face heavier constraints in organizing their workweek." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prekäre Arbeitswelten: Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum (2018)
Dietl, Stefan;Zitatform
Dietl, Stefan (2018): Prekäre Arbeitswelten. Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum. Münster: Unrast, 72 S.
Abstract
"Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs, befristete Arbeitsverhältnisse - fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in derlei prekären Arbeitsverhältnissen. Für die Betroffenen bedeutet die Prekarität häufig niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und ständige Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
In kurzen und übersichtlichen Kapiteln gibt Stefan Dietl einen Einblick in die aktuelle Arbeitswelt. Im Fokus stehen dabei neue Formen der Prekarität wie die Arbeit auf Abruf, prekäre Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter, Leih- und Zeitarbeit sowie die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf immer mehr/weitere Arbeitsbereiche. Nicht zuletzt richtet Dietl seinen Blick aber auch auf den Widerstand gegen Niedriglöhne und die wachsende soziale Unsicherheit." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Negotiating flexibility: External contracting and working time control in German and Danish telecommunications firms (2018)
Zitatform
Doellgast, Virginia & Peter Berg (2018): Negotiating flexibility: External contracting and working time control in German and Danish telecommunications firms. In: ILR review, Jg. 71, H. 1, S. 117-142. DOI:10.1177/0019793917703659
Abstract
"This study examines how different participation rights and structures affect employee control over working time. The analysis is based on a comparison of matched call center and technician workplaces in two major telecommunications firms in Germany and Denmark. It draws on data from semi-structured interviews with managers, supervisors, and employee representatives between 2010 and 2016. Unions and works councils in both firms agreed to a series of concessions on working time policies in the early 2010s in exchange for agreements to halt or reverse outsourcing. The authors use Lukes' concepts of decision-making and agenda-setting power to explain these common trends, as well as later divergence in outcomes. Germany's stronger formal co-determination rights over working time proved a critical power resource for employee representatives as they sought to re-establish employee control in new, more flexible working time models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation der Offshore-ArbZV (2018)
Duus, Rainer; Schweers, Olaf; Hägele, Helmut; Kleinemeier, Rita; Fertig, Michael ; Maier, Franziska; Verbeek, Hans; Puhe, Henry;Zitatform
Duus, Rainer, Michael Fertig, Helmut Hägele, Rita Kleinemeier, Franziska Maier, Henry Puhe, Olaf Schweers & Hans Verbeek (2018): Evaluation der Offshore-ArbZV. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 524), Berlin, 180 S.
Abstract
"Die Verordnung über die Arbeitszeit bei Offshore-Tätigkeiten (Offshore-ArbZV) ist am 1. August 2013 in Kraft getreten. Mit der in § 17 Offshore-ArbZV vorgesehenen Evaluation sollen die Umsetzung und Anwendung der Verordnung analysiert, potenzielle Wirkungskanäle der Offshore- ArbZV identifiziert und, sofern möglich, Wirkungsmechanismen und Wirkungen der Verordnung ermittelt werden. Die beiden zentralen Leitfragen sind die Untersuchung der Angemessenheit der vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen nach Art und Umfang sowie eine Prüfung, ob die Offshore- ArbZV den im § 1 Abs. 1 ArbZG garantierten Arbeits- und Gesundheitsschutz gewährleistet. Bereits im Vorfeld der Evaluation wurde darauf verwiesen, dass eine Beantwortung der Leitfragen aus methodischen Gründen nur mit Einschränkungen möglich ist. So ist das Fehlen geeigneter interner oder externer Referenzgrößen eine entscheidende Einschränkung. Für die Untersuchung der Fragestellung hat das Evaluationsteam auf eine Kombination unterschiedlicher empirischer Ansätze zurückgegriffen.
Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass die in der Offshore-ArbZV vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen vor dem Hintergrund der festgeschriebenen Ausnahmeregelungen nach Art und Umfang angemessen sind. Zwar lässt sich nicht abschließend klären, ob die Offshore-ArbZV ein Niveau des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gewährleistet, wie ihn auch das ArbZG garantiert, aber sie leistet mit einem verbindlichen Rechtsrahmen zur Arbeitszeit einen wichtigen Beitrag zum sehr hohen Arbeits- und Gesundheitsschutzniveau in der Offshore-Branche." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - 2018: ZQP-Analyse (2018)
Eggert, Simon; Sulmann, Daniela; Teubner, Christian;Zitatform
Eggert, Simon, Daniela Sulmann & Christian Teubner (2018): Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - 2018. ZQP-Analyse. Berlin, 15 S.
Abstract
"Pflegenden Angehörigen kommt eine herausragende Rolle in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu. Aktuell pflegen etwa 4,7 Millionen Menschen in Deutschland einen Angehörigen. Viele stehen dabei vor der Aufgabe, Beruf und Pflege miteinander zu vereinbaren. Deren Zahl ist in den letzten Jahren gestiegen. Für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ist die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf oft besonders herausfordernd, da die Versorgung häufig besonders intensiv ist oder sich so entwickelt. In den kommenden Jahren wird einerseits die Zahl der Pflegebedürftigen stark ansteigen. Andererseits herrscht bereits heute ein Fachkräftemangel in der Pflege. Der Druck auf Angehörige, Beruf und Pflege parallel zu bewältigen, wird sich auch dadurch voraussichtlich zusätzlich erhöhen. Daher wird es immer wichtiger, Lösungen zu entwickeln, die pflegenden Angehörigen eine entsprechende Vereinbarkeit von Job und Familienarbeit – gerade auch in der Pflege – erleichtern. Zum 1. Januar 2015 wurden mit dem Ersten Pflegestärkungsgesetz (PSG I) und dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf die rechtlichen Ansprüche auf Unterstützungsmaßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ausgeweitet. Die aktuellen gesetzlichen Möglichkeiten reichen u. a. vom Rechtsanspruch auf eine Freistellung von bis zu zehn Arbeitstagen für kurzfristigen Pflegeorganisationsaufwand bis hin zu Regelungen für befristete Arbeitszeitreduzierung. Für diese Modelle gilt der Rechtsanspruch jedoch nur für Beschäftigte in einem Betrieb bestimmter Größe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeitkonten in Betrieben und Verwaltungen: Flexible Arbeitszeitgestaltung wird immer wichtiger (2018)
Zitatform
Ellguth, Peter, Hans-Dieter Gerner & Ines Zapf (2018): Arbeitszeitkonten in Betrieben und Verwaltungen: Flexible Arbeitszeitgestaltung wird immer wichtiger. (IAB-Kurzbericht 15/2018), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Immer mehr Betriebe und Verwaltungen bieten ihren Beschäftigten Arbeitszeitkonten an. Zwischen 1999 und 2016 hat sich der Anteil der Betriebe mit diesem Instrument der Arbeitszeitgestaltung von 18 auf 35 Prozent fast verdoppelt. Dabei ist der Anteil der Beschäftigten mit Arbeitszeitkonto von 35 auf 56 Prozent gestiegen. Vor allem Modelle, die eine kurzfristige Anpassung des Arbeitseinsatzes ermöglichen, sind besonderes weit verbreitet. Dagegen bleiben Langzeitkonten, mit denen etwa längere Freistellungen oder Familienzeiten möglich wären, weiterhin die Ausnahme. In dem Kurzbericht wird mit Daten des IAB-Betriebspanels zunächst untersucht, wie sich die Verbreitung von Arbeitszeitkonten nach Betriebsgröße und Branchen entwickelt hat. Nach einer differenzierten Betrachtung der Ausgleichszeiträume suchen die Autoren schließlich Erklärungen dafür, dass die Betriebe Langzeitkonten weiterhin selten nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Varying weekly work hours and earnings instability in the Great Recession (2018)
Zitatform
Finnigan, Ryan (2018): Varying weekly work hours and earnings instability in the Great Recession. In: Social science research, Jg. 74, H. August, S. 96-107. DOI:10.1016/j.ssresearch.2018.05.005
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Literaturhinweis
Working 9 to 5? Union membership and work hours and schedules (2018)
Zitatform
Finnigan, Ryan & Jo Mhairi Hale (2018): Working 9 to 5? Union membership and work hours and schedules. In: Social forces, Jg. 96, H. 4, S. 154-1568. DOI:10.1093/sf/sox101
Abstract
"Millions of workers in the United States experience volatile weekly working hours and nonstandard shift work, particularly following the Great Recession. These aspects of work schedules bring greater economic insecurity and work-life conflict, particularly for low-wage workers. In the absence of strong and widespread policies regulating work hours in the United States, labor unions may significantly limit varying hours and nonstandard shifts. However, any benefits of union membership could depend on local unionization rates, which vary widely between states. This paper analyzes the relationship between union membership and varying weekly work hours and nonstandard schedules among hourly workers using data from the 2004-2007 and 2008-2012 Surveys of Income and Program Participation. The results show that union members were significantly less likely to report varying numbers of hours from week to week, particularly in states with relatively high unionization rates. In contrast, union members were more likely to report nonstandard schedules. The earnings penalties for varying hours and nonstandard schedules are significantly weaker among union members than non-members. Altogether, the results demonstrate some of unions' continued benefits for workers, and some of their limitations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender norms and relative working hours: why do women suffer more than men from working longer hours than their partners? (2018)
Zitatform
Fleche, Sarah, Anthony Lepinteur & Nattavudh Powdthavee (2018): Gender norms and relative working hours. Why do women suffer more than men from working longer hours than their partners? In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 163-168. DOI:10.1257/pandp.20181098
Abstract
"Constraints that prevent women from working longer hours are argued to be important drivers of the gender wage gap in the United States. We provide evidence that in couples where the wife's working hours exceed the husband's, the wife reports lower life satisfaction. By contrast, there is no effect on the husband's satisfaction. The results still hold when controlling for relative income. We argue that these patterns are best explained by perceived fairness of the division of household labor, which induces an aversion to a situation where the wife works more at home and on the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Control over time: Employers, workers, and families shaping work schedules (2018)
Gerstel, Naomi; Clawson, Dan;Zitatform
Gerstel, Naomi & Dan Clawson (2018): Control over time: Employers, workers, and families shaping work schedules. In: Annual review of sociology, Jg. 44, S. 77-97. DOI:10.1146/annurev-soc-073117-041400
Abstract
"An extensive and long-standing literature examines the amount of time people spend on their jobs and families. A newer literature, including this review, takes that older literature as background and focuses on the social processes that shape our schedules: how we manage our time, accepting, negotiating, or contesting our shifting obligations and commitments. Research shows that time management is increasingly complex because unpredictable schedules are pervasive, and that gender, class, and race inequalities influence our ability to manage and control them. That lack of control and the unpredictability that accompanies it not only affect individual workers but also spread. A change in one person's schedule reverberates across a set of linked others in what we call a web of time. This review surveys and integrates research on hours and schedules of both jobs and families and concludes with attention to the policies that seek to address these issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2018: Studie. Themenschwerpunkt: Arbeitszeit in der Ausbildung (2018)
Gimpel, Daniel; Herzog, Esther; Farnbacher, Julia; Dick, Oliver;Zitatform
Gimpel, Daniel, Julia Farnbacher, Oliver Dick & Esther Herzog (2018): Ausbildungsreport 2018. Studie. Themenschwerpunkt: Arbeitszeit in der Ausbildung. Berlin, 55 S.
Abstract
"Auch wenn 70,2 Prozent der Auszubildenden mit ihrer Ausbildung zufrieden sind: ┐ 36,3 Prozent der befragten Auszubildenden mussten regelmäßig Überstunden machen. Durchschnittlich 4,1 Stunden arbeiten die Auszubildenden, die regelmäßig Überstunden machen müssen, pro Woche mehr. ┐ 13 Prozent der Auszubildenden bekommen für ihre Überstunden weder einen Freizeitausgleich noch eine Bezahlung. ┐ 10 Prozent der Auszubildenden unter 18 Jahren mussten in der Woche mehr als 40 Stunden arbeiten, obwohl das verboten ist. ┐ 33,3 Prozent der Auszubildenden haben keinen betrieblichen Ausbildungsplan obwohl dieser gesetzlich vorgeschrieben ist. ┐ 11,9 Prozent der Auszubildenden müssen 'häufig' oder 'immer' ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben. ┐ 10,9 Prozent der Auszubildenden steht ihr_e Ausbilder_in 'selten' oder 'nie' am Ausbildungsplatz zur Verfügung. ┐ 14 Prozent der Auszubildenden werden 'selten' oder 'nie' von ihrem_ihrer Ausbilder_in betreut. ┐ 56 Prozent der Auszubildenden finden die fachliche Qualität des Berufsschulunterrichts 'sehr gut' oder 'gut'. ┐ 766 Euro ist die durchschnittliche Ausbildungsvergütung über alle Ausbildungsjahre, Berufe und das Geschlecht hinweg (tariflicher Durchschnittswert 876 Euro). In männlich dominierten Berufen liegt die Ausbildungsvergütung mit durchschnittlich 844 Euro um 14,7 Prozent über dem Wert der von Frauen bevorzugten Berufen (736 Euro). ┐ 38,9 Prozent der Auszubildenden im letzten Ausbildungsjahr wissen noch nicht, ob sie im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen werden. ┐ 25,8 Prozent der Auszubildenden haben 'immer' oder 'häufig' Probleme, sich nach der Ausbildung in der Freizeit zu erholen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Telework, the timing of work, and instantaneous well-being: evidence from time use data (2018)
Zitatform
Giménez-Nadal, José Ignacio, José Alberto Molina & Jorge Velilla (2018): Telework, the timing of work, and instantaneous well-being. Evidence from time use data. (IZA discussion paper 11271), Bonn, 38 S.
Abstract
"In this paper, we analyze the time allocation decisions of teleworkers, and compare them with their commuter counterparts. Using data from the American Time Use Survey for the years 2003 to 2015, we analyze the time spent working, the timing of work, and the instant enjoyment experienced while working, of teleworkers and commuters. Results show that teleworkers devote 40% less time to market work activities than do commuters, and less than 60% of both male and female teleworkers work at 'regular hours', vs around 80% of similar commuters. A higher percentage of teleworkers than commuters are engaged in leisure and non-market work at the central hours of the day. Using additional information from the Well-being Module for the years 2012 and 2013, we find that male teleworkers experience higher levels of satisfaction while working than do commuters, net of differences in socio-demographic and job characteristics. Our results point towards male telecommuters being happier in their job tasks than commuters, which may lead to a higher productivity of the former, and explains why teleworkers are able to work fewer hours per day." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie viel kosten uns die arbeitsfreien Feiertage?: zur Einführung eines weiteren Feiertages in den nördlichen Bundesländern (2018)
Hansen, Arne; Meyer, Dirk;Zitatform
Hansen, Arne & Dirk Meyer (2018): Wie viel kosten uns die arbeitsfreien Feiertage? Zur Einführung eines weiteren Feiertages in den nördlichen Bundesländern. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 71, H. 6, S. 18-23.
Abstract
"Aktuell wird in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein anlässlich des bundesweit einmalig freien Reformationstages 2017 über die Einführung eines weiteren gesetzlichen Feiertages diskutiert. Arne Hansen und Dirk Meyer, Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr, Hamburg, untersuchen die möglichen Auswirkungen eines weiteren arbeitsfreien Tages auf das Bruttoinlandsprodukt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Auswirkungen je nach Wirtschaftssektor und kalendarischer Lage eines Feiertages sehr unterschiedlich ausfallen können. Im Regelfall ist ein Produktionsrückgang sowie ein Kosteneffekt spürbar: Der bezahlte Feiertag und Feiertagszuschläge erhöhen die Lohnkosten. Soweit dieses nicht durch Produktivitätssteigerungen kompensiert werden kann, entsteht ein negativer Beschäftigungseffekt, tendenziell steigen die Güterpreise und die Gewinne sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilzeitbeschäftigte würden gerne mehr Stunden arbeiten, Vollzeitbeschäftigte lieber reduzieren (2018)
Zitatform
Harnisch, Michelle, Kai-Uwe Müller & Michael Neumann (2018): Teilzeitbeschäftigte würden gerne mehr Stunden arbeiten, Vollzeitbeschäftigte lieber reduzieren. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 85, H. 38, S. 837-846. DOI:10.18723/diw_wb:2018-38-3
Abstract
"Arbeitszeitwünsche hängen mehr vom Beschäftigungsstatus als vom Geschlecht ab: Teilzeitbeschäftigte möchten ihre Arbeitszeit zumeist ausdehnen, Vollzeitbeschäftigte eher reduzieren. Das gilt für Frauen wie für Männer. Aktuelle SOEP-Daten zeigen zudem, dass sich Zeitpräferenzen zwischen Männern und Frauen langsam annähern, während die Arbeitszeitmuster seit etwa 30 Jahren stabil sind. Paare wünschen zunehmend, bestehende asymmetrische Zeitverteilungen zugunsten der Frauen zu verändern. Zugangsbeschränkungen und Zeitrestriktionen sind ein Hauptgrund für Diskrepanzen zwischen gewünschten und gearbeiteten Stunden. Restriktionen sind allgemein größer bei hoher Arbeitslosigkeit, für gering Qualifizierte, ausländische und ostdeutsche Beschäftigte sowie bei unzureichender Kinderbetreuung. Frauen sind eher in Vollzeit-Jobs, Männer eher bei Teilzeitbeschäftigung mit Restriktionen konfrontiert. Es gibt zudem klare berufs- und tätigkeitsspezifische Muster bei Zeitbeschränkungen. Die Beseitigung dieser Zugangs- und Zeitrestriktionen birgt mehr Beschäftigungspotential für Frauen, als die Arbeitsanreize für Zweitverdienende zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The German employment miracle in the Great Recession: the significance and institutional foundations of temporary working-time reductions (2018)
Zitatform
Herzog-Stein, Alexander, Fabian Lindner & Simon Sturn (2018): The German employment miracle in the Great Recession. The significance and institutional foundations of temporary working-time reductions. In: Oxford economic papers, Jg. 70, H. 1, S. 206-224. DOI:10.1093/oep/gpx047
Abstract
"We analyse the robust performance of the German labour market in the Great Recession, and investigate to what extent cyclical reductions in productivity and working time cushioned employment losses. We present stylized facts and apply time-series techniques to estimate counterfactual developments. Our results show that the magnitude of temporary working-time reductions was extraordinarily pronounced, whereas cyclical reductions in hourly productivity were in line with historical evidence. Using detailed information on instruments for the adjustment of working time, we uncover the institutional mechanisms behind this strong reduction. While short-time work played a significant role, even more important were working-time accounts and discretionary variations in regular working time, two new instruments which gained widespread use in the decade before the Great Recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Arbeitszeit im Wandel" Moderne Arbeitszeitgestaltung in der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland (2018)
Hille, Sven; Tondorf, Bettina; Altun, Ufuk;Zitatform
Hille, Sven, Ufuk Altun & Bettina Tondorf (2018): "Arbeitszeit im Wandel" Moderne Arbeitszeitgestaltung in der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland. In: Leistung und Entgelt H. 1, S. 1-47.
Abstract
"Die Arbeits- und Betriebszeitgestaltung hat einerseits einen Einfluss auf die Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und andererseits auf die Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten. Dabei umfasst eine flexible und bedarfsgerechte Arbeitszeitgestaltung die stets zuverlässige und wirtschaftliche Erfüllung von Kundenbedürfnissen und die individuelle Flexibilität der Beschäftigten hinsichtlich einer lebenssituationsspezifischen Arbeitszeit wie z. B. bei der Betreuung von Kindern oder der Pflege kranker Angehöriger. Ein Arbeitszeitmodell kann so individuell sein, wie das Unternehmen, das es einführen möchte. Auch dies ist bei der Entwicklung und Gestaltung von Arbeitszeit- und Schichtmodellen zu berücksichtigen. So lassen sich nicht nur flexible und bedarfsgerechte Arbeitszeitmodelle, zum Beispiel zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie umsetzen, sondern für jedes Unternehmen kann eine passgenaue Lösung entwickelt werden. Hier setzt die Ausgabe 'Arbeitszeit im Wandel' an und bezweckt, den betrieblichen Akteuren die vielfältigen Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung zu veranschaulichen und bei der Einführung und Gestaltung von neuen Arbeitszeitmodellen mit ausgewählten Hinweisen und Praxisbeispielen zu unterstützen. Sie bietet gleichzeitig Informationen über verschiedene Arbeitszeitmodelle und zeigt konkret, wie ein neues Modell einzuführen ist. Darüber hinaus enthält sie arbeitswissenschaftliche Empfehlungen und Grundlagenwissen, welche für die Gestaltung von Arbeitszeiten eine wichtige Rolle spielen und wie Arbeitszeitkonten funktionieren und worauf zu achten ist." (Autorenreferat, © Joh. Heider Verlag GmbH)
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Literaturhinweis
Flexible Arbeitszeit. Forderungen, Fakten, Einschätzungen und Alternativen (2018)
Zitatform
Hübler, Olaf (2018): Flexible Arbeitszeit. Forderungen, Fakten, Einschätzungen und Alternativen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 98, H. 2, S. 115-121. DOI:10.1007/s10273-018-2250-6
Abstract
"In den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie fordert die Arbeitgeberseite eine Ausweitung der Tageshöchstarbeitszeit und die Arbeitnehmerseite eine flexible Arbeitszeitverkürzung mit partiellem Lohnausgleich. Allerdings deuten die Arbeitsmarktdaten darauf hin, dass eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten in den letzten Jahren bereits stattgefunden hat und weitere Schritte hier nicht dringend geboten sind. Mögliche Ansatzpunkte wären jedoch eine Weiterentwicklung der Regelungen zu Arbeitszeitkonten und zur Heimarbeit." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Technological progress, the supply of hours worked, and the consumption-leisure complementarity (2018)
Zitatform
Irmen, Andreas (2018): Technological progress, the supply of hours worked, and the consumption-leisure complementarity. (CESifo working paper 6843), München, 40 S.
Abstract
"At least since 1870 hours worked per worker declined and real wages increased in many of today's industrialized countries. The dual nature of technological progress in conjunction with a consumption-leisure complementarity explains these stylized facts. Technological progress drives real wages up and expands the amount of available consumption goods. Enjoying consumption goods increases the value of leisure. Therefore, individuals demand more leisure and supply less labor. This mechanism appears in an OLG-model with two-period lived individuals equipped with per-period utility functions of the generalized log-log type proposed by Boppart-Krusell (2016). The optimal plan is piecewise defined and hinges on the wage level. Technological progress moves a poor economy out of a regime with low wages and an inelastic supply of hours worked into a regime where wages increase further and hours worked continuously decline." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How important is precautionary labour supply? (2018)
Zitatform
Jessen, Robin, Davud Rostam-Afschar & Sebastian Schmitz (2018): How important is precautionary labour supply? In: Oxford economic papers, Jg. 70, H. 3, S. 868-891. DOI:10.1093/oep/gpx053
Abstract
"We quantify the importance of precautionary labour supply defined as the difference between hours supplied in the presence of risk and hours under perfect foresight. Using the German Socio-Economic Panel from 2001 to 2012, we estimate the effect of wage risk on labour supply and test for constrained adjustment of labour supply. We find that married men choose on average about 2.8% of their hours of work to shield against wage shocks. The effect is strongest for self-employed, who we find to be unconstrained in their hours choices, but also relevant for other groups with more persistent hours constraints. If the self-employed faced the same wage risk as the median civil servant, their hours of work would be reduced by 4.5%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Väterreport: Vater sein in Deutschland heute (2018)
Juncke, David; Braukmann, Jan; Heimer, Andreas;Zitatform
Juncke, David, Jan Braukmann & Andreas Heimer (2018): Väterreport. Vater sein in Deutschland heute. (Väterreport … / Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Berlin, 62 S.
Abstract
"Der Väterreport gibt unter anderem Auskunft über Einstellungen und Erwartungen heutiger Väter, die Nutzung von Elterngeld und ElterngeldPlus sowie darüber, wie sich die Nutzung von Elterngeldmonaten auswirkt. Der Report zeigt: Die aktive Vaterschaft liegt im Trend. Väter wollen sich stärker an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder beteiligen und wünschen sich mehr Zeit für Familie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Unterschiede in den Arbeitszeiten: Fortschritt auf der einen, Stagnation auf der anderen Seite (2018)
Kümmerling, Angelika;Zitatform
Kümmerling, Angelika (2018): Geschlechtsspezifische Unterschiede in den Arbeitszeiten. Fortschritt auf der einen, Stagnation auf der anderen Seite. (IAQ-Report 2018-08), Duisburg, 23 S. DOI:10.17185/duepublico/47961
Abstract
"Zwischen 2010 und 2016 sind die durchschnittlichen Arbeitszeiten in Deutschland stabil geblieben. Im Mittel arbeiteten abhängig Beschäftigte 2016 35,2 Stunden in der Woche. Von einem unterschiedlichen Niveau ausgehend, haben sich die Arbeitszeiten von Männern seit 2010 leicht verringert, während Frauen heute länger arbeiten. Als Folge davon hat sich der Gender Time Gap (von 9,3 Std. auf 8,7 Std.) deutlich reduziert. Grund hierfür ist ein Trend zu längerer Teilzeit bei den Frauen, insbesondere bei Müttern. Frauen und Männer und vor allem Mütter und Väter haben weiterhin grundsätzlich andere Arbeitszeitrealitäten. Teilzeit hat sich dabei als die Arbeitszeitform von Müttern weiter manifestiert. Im EU-Vergleich sind die Arbeitszeiten von Frauen in Deutschland die zweitkürzesten. Nur in den Niederlanden arbeiten Frauen weniger Stunden in der Woche. Mütter in Deutschland sind im EU-Vergleich deutlich schlechter in den Arbeitsmarkt eingebunden als Frauen ohne Kinder. Kinder zu haben stellt also einen Risikofaktor für die Erwerbstätigkeit und finanzielle Absicherung von Frauen dar. Das Ehegattensplitting steht im Widerspruch zu familienpolitischen Maßnahmen wie KiTa-Ausbau und Elterngeld und erweist sich als Hemmschuh für eine gleichberechtigte Arbeitsteilung von Frauen und Männern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working time flexibility and parental 'Quality Time' spent with children (2018)
Zitatform
Magda, Iga & Roma Keister (2018): Working time flexibility and parental 'Quality Time' spent with children. (IZA discussion paper 11507), Bonn, 37 S.
Abstract
"The aim of our paper is to analyse the relationship between working time flexibility and parental time devoted to children. Using data from a large panel survey of Polish households carried out in 2013 and 2014 (Determinants of Educational Decisions Household Panel Survey, UDE) we investigate whether and how various dimensions of working time flexibility affect the amount of time parents spend with their children reading, playing or teaching them new things. We account for employment status of parents, their socio-economic status and social and cultural norms they share. Our results show that employment status of parents and their working time arrangements are not statistically significant for the amount of parental 'quality time' devoted to children. We show that these are parental human and cultural capital and their values that are primary factors determining the amount of parental time investments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Live longer, work longer: the changing nature of the labour market for older workers in OECD countries (2018)
Martin, John P.;Zitatform
Martin, John P. (2018): Live longer, work longer. The changing nature of the labour market for older workers in OECD countries. (IZA discussion paper 11510), Bonn, 29 S.
Abstract
"Population ageing poses stark dilemmas for labour markets, social protection systems and cultural norms. It will put strong downward pressure on labour supply, leading to falling real incomes and huge financial pressures on social protection systems unless there is an offsetting increase in employment rates. This is especially true for older workers whose employment rates are well below those of prime-age adults. In this paper, I examine how the labour market for older workers has evolved in OECD countries since 1990, what are the main forces at work, what are the main obstacles to working longer and how might public policies help overcome them. I also speculate about the future for older workers faced with the challenges and opportunities posed by the gig economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Normalarbeit: Nur Vergangenheit oder auch Zukunft? (2018)
Zitatform
Muckenhuber, Johanna, Josef Hödl & Martin Griesbacher (Hrsg.) (2018): Normalarbeit. Nur Vergangenheit oder auch Zukunft? (Gesellschaft der Unterschiede 37), Bielefeld: Transcript, 357 S.
Abstract
"Im Zuge der breit und kontinuierlich geführten Debatte um 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse als gesellschaftliche Herausforderung ist das 'typische' Normalarbeitsverhältnis zunehmend aus dem Fokus des Interesses gerückt. Doch was verstehen wir unter Normalarbeit? Welche Erwartungen sind mit ihr verbunden? Ist sie ein Bild der Vergangenheit oder ein Weg in die Zukunft der Arbeit?
Die Beiträge des Bandes liefern eine vertiefte kritisch-interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Konzept und der Wirklichkeit von 'Normalarbeit' und behandeln ihre begrifflichen Rahmenlinien und Entstehungsbedingungen. Aspekte der Arbeitszeit und Besonderheiten der Kompetenzanforderungen sowie beruflichen Qualifikation werden ebenso thematisiert wie interessenpolitische Perspektiven." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe vom Verlag -
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The family working-time model: Towards more gender equality in work and care (2018)
Zitatform
Müller, Kai-Uwe, Michael Neumann & Katharina Wrohlich (2018): The family working-time model. Towards more gender equality in work and care. In: Journal of European social policy, Jg. 28, H. 5, S. 471-486. DOI:10.1177/0958928717753581
Abstract
"Since the millennium, the labour market participation of women and mothers is increasing across European countries. Several work/care policy measures underlie this evolution. At the same time, the labour market behaviour of fathers, as well as their involvement in care work, is relatively unchanging, meaning that employed mothers are facing an increased burden with respect to gainful employment and providing care. We propose a family working-time model that incentivizes fathers and mothers to both work in extended part-time employment. It provides a benefit in the form of a lump-sum transfer or income replacement for each parent if, and only if, both parents work 30?hours/week. Thus, it explicitly addresses fathers and - contrary to most conventional family policies - actively promotes the dual earner/dual carer paradigm. Combining microsimulation and labour supply estimation, we empirically analyse the potential of the family working-time model in the German context. The relatively small share of families already choosing the symmetric distribution of about 30 working hours would increase by 60?percent. By showing that a lump-sum transfer especially benefits low-income families, we contribute to the debate about redistributive implications of family policies. The basic principles of the model generalize to other European countries where families increasingly desire an equal distribution of employment and care. In order to enhance the impact of such a policy, employers' norms and workplace culture as well as the supply of high-quality childcare must catch up with changing workforce preferences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Parenthood and Life Satisfaction in Europe : The Role of Family Policies and Working Time Flexibility (2018)
Zitatform
Pollmann-Schult, Matthias (2018): Parenthood and Life Satisfaction in Europe : The Role of Family Policies and Working Time Flexibility. In: European Journal of Population, Jg. 34, H. 3, S. 387-411. DOI:10.1007/s10680-017-9433-5
Abstract
"The life satisfaction of parents residing with dependent children varies greatly between countries. This article examines how country-level characteristics -- the provision of family allowances and formal child care, and the level of working time flexibility -- account for these cross-national differences, using data from the European Social Survey from 2004 and 2010 for 27 countries. Parents report greater life satisfaction in countries that offer generous financial benefits to families, high child care provision, and high working time flexibility than parents residing in counties with low levels of support. Results also show that these national contextual factors are associated with lower levels of financial strain and work - life conflicts among parents. These findings suggest that the mitigating effect of family benefits, child care provision, and working time flexibility on the psychosocial and financial burdens of parenthood is a key mechanism in the association between national contextual factors and parental life satisfaction." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Müttererwerbstätigkeit in Industrieländern: Konvergenz oder Divergenz? (2018)
Zitatform
Reibstein, Lena & Uta Brehm (2018): Müttererwerbstätigkeit in Industrieländern. Konvergenz oder Divergenz? In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 39, H. 1, S. 2-9.
Abstract
"Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist heute in wachsendem Maße ein wichtiges Ziel im Leben junger Frauen. Daher werden im öffentlichen und politischen Diskurs in vielen OECD-Ländern Maßnahmen diskutiert und umgesetzt, die dazu beitragen können, diesen gewachsenen Anspruch auch verwirklichen zu können. So wurden in Deutschland in den letzten Jahren mit der Einführung des Elterngeldes und dem Ausbau der Kindertagesstätten politische Maßnahmen implementiert, denen sich die Mütter in ihrem Rückkehrverhalten seither relativ schnell angepasst haben. Andere Länder, wie zum Beispiel die skandinavischen, haben bereits seit vielen Jahren diesen Weg beschritten, um so zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie beizutragen. Dagegen treiben manche osteuropäischen Länder diese Entwicklung zum Teil nur schleppend voran oder stellen sich ihr bewusst entgegen. Dies wirft die Frage auf, wie sich die Müttererwerbstätigkeit in den OECD-Ländern im letzten Jahrzehnt entwickelt hat. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag, inwieweit die Entwicklung Rückschlüsse auf eine Konvergenz oder eine Divergenz der Länder zulässt. Die Analysen auf der Basis von Daten der OECD zeigen, dass die Antwort auf diese Frage vielschichtig ist. Deutlich wird aber, dass politische Unterstützung die Müttererwerbsquote und den -umfang stark beeinflussen kann." (Autorenreferat)
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Innovative Arbeitszeitpolitik im Dienstleistungssektor: Antworten der Dienstleistungsgewerkschaften auf arbeitszeitpolitische Herausforderungen (2018)
Roland Schneider, ;Zitatform
(2018): Innovative Arbeitszeitpolitik im Dienstleistungssektor. Antworten der Dienstleistungsgewerkschaften auf arbeitszeitpolitische Herausforderungen. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 091), Düsseldorf, 89 S.
Abstract
"Im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung ist der Dienstleistungssektor in den Ländern der EU durch schnelle Veränderungs- und Anpassungsprozesse, ein hohes Arbeitsvolumen, atypische Arbeitszeiten und eine wachsende Entgrenzung von Arbeit und Freizeit gekennzeichnet. Hier setzt die vorliegende Studie an. Sie dokumentiert und analysiert Antworten der Gewerkschaften des Dienstleistungssektors in ausgewählten europäischen Ländern auf neue arbeitszeitpolitische Herausforderungen. Berücksichtigt wurden dabei vor allem jene Länder, in denen Arbeitszeitstandards hauptsächlich durch Tarifverträge reguliert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die programmatische Neuausrichtung gewerkschaftlicher Arbeitszeitpolitik im Dienstleistungssektor ein gutes Stück vorangekommen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeitpolitik: Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung lösen (2018)
Rump, Jutta; Eilers, Silke;Zitatform
Rump, Jutta & Silke Eilers (Hrsg.) (2018): Arbeitszeitpolitik. Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung lösen. Berlin: Springer, 245 S. DOI:10.1007/978-3-662-57475-1
Abstract
"Dieses Buch beschäftigt sich umfassend mit der Frage, worin zentrale Arbeitszeitkonflikte liegen, bei denen die Bedürfnisse des Arbeitgebers und des Arbeitnehmenden auf den ersten Blick nur schwer vereinbar erscheinen. Zahlreiche Beispiele von Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft sowie aus Betrieben und Organisationen geben Einblick in die Arbeitszeitpraxis in deutschen Unternehmen und Verwaltungen und erläutern umsetzbare Lösungsansätze. Das Buch verdeutlicht anschaulich die unterschiedlichen Perspektiven, auch aus der Sicht der Sozialpartner, zeigt Lösungsansätze auf, wie sich Arbeitszeitkonflikte entschärfen lassen und schlägt somit die Brücke zwischen theoretischen Wissen und praxisnaher Anwendung.
Acht Themenschwerpunkte rund um betriebliche Arbeitszeitgestaltung geben Einblick in aktuelle Trends und Entwicklungen:
- Unternehmensführung vor dem Hintergrund des Zielkonflikts in der Zeitpolitik
- Langzeitkonten - Arbeitszeitprojekte in Betrieben und Verwaltungen beteiligungsorientiert gestalten- Mobile Arbeit
- Mehr Zeitsouveränität durch Arbeitszeitkonten- Schichtarbeit unter demografischen Herausforderungen- Wiedereinführung eines Zeiterfassungssystems
- Arbeitszeit in Deutschland: Länge, Lage, Flexibilität der Arbeitszeit und die Gesundheit der Beschäftigten" (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Working from home: what is the effect on employees' effort? (2018)
Zitatform
Rupietta, Kira & Michael Beckmann (2018): Working from home. What is the effect on employees' effort? In: Schmalenbach business review, Jg. 70, H. 1, S. 25-55. DOI:10.1007/s41464-017-0043-x
Abstract
"This paper investigates how working from home affects employees' work effort. Employees who have the possibility to work from home have a high autonomy in scheduling and organizing their work and are therefore assumed to have a higher intrinsic motivation. Thus, we expect working from home to positively influence work effort of employees. We introduce a theoretical model that analyzes whether intrinsic motivation influences the impact of working from home on employees' work effort. To account for the self-selection into working locations, we use an instrumental variable (IV) estimation strategy. Our empirical results indicate that working from home has a positive influence on employees' work effort. In addition, we show that working from home indeed increases intrinsic motivation and thus employees' work effort. Moreover, we find that the frequency of working from home also matters. The more frequently employees work from home, the higher the work effort they provide is." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die "Discussion of 'Working from Home - What is the Effect on Employees' Effort?'" -
Literaturhinweis
Parental child care during and outside of typical work hours (2018)
Zitatform
Schoonbroodt, Alice (2018): Parental child care during and outside of typical work hours. In: Review of Economics of the Household, Jg. 16, H. 2, S. 453-476. DOI:10.1007/s11150-016-9336-y
Abstract
"It has been argued that child care should be treated separately from leisure or housework when analyzing time use data. This is because child care has a positive income gradient, whereas leisure and housework do not. Using U.S. data from PSID-CDS, this paper computes parental child care during and outside of typical work hours (TWH) by income quintile for two-parent families. The TWH distinction is important because the opportunity cost of spending time with children is first and foremost in terms of forgone earnings during TWH; outside of TWH, leisure or housework mainly constitute this opportunity cost. Indeed, I find that child care decreases with income during TWH and, hence, behaves similarly to leisure and other household chores. While maternal child care also slightly decreases with income outside of TWH, paternal care increases with income outside of TWH. Also, the discrepancy between paternal and maternal child care is smaller outside of TWH than it is during TWH. This is particularly pronounced in high income families. Theoretical implications are derived in a static framework of time allocation and child quality production encompassing the recent literature on the topic. Variation in child care during TWH can be rationalized by assuming a high elasticity of substitution between leisure, consumption and child quality. This is the standard explanation for the patterns observed in leisure and housework. Within this widely used framework, however, the facts outside of TWH point to systematic differences by income in preferences or productivity. Further exploration of child care patterns during and outside of TWH is needed to inform us about the dimensions in which this widely used framework should be extended." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
How working hours influence the life satisfaction of childless men and women, fathers and mothers in Germany (2018)
Zitatform
Schröder, Martin (2018): How working hours influence the life satisfaction of childless men and women, fathers and mothers in Germany. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 47, H. 1, S. 65-81. DOI:10.1515/zfsoz-2018-1004
Abstract
"Dieser Artikel zeigt mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels, dass Väter - und in geringerem Maße kinderlose Männer und Frauen - am zufriedensten sind, wenn sie Vollzeit oder länger arbeiten. Die Lebenszufriedenheit von Müttern ist dahingegen kaum von ihren Arbeitszeiten beeinflusst. Rationale Einkommensmaximierung kann dieses Muster nicht erklären, da es sogar in Haushalten auftritt, in denen Frauen mehr verdienen als Männer. Die Ergebnisse zeigen sich ebenfalls bei Menschen mit sehr sicheren Arbeitsplätzen und sehr wenig Haus- und Kinderbetreuungsarbeit. Damit widersprechen sie den Prognosen der expansionistischen Rollentheorie, dass Männer und Frauen zufriedener sind, wenn sie beide gleich umfangreich erwerbstätig sind. Für Männer passen die Ergebnisse am besten zu den Vorhersagen der traditionellen Rollentheorie, wonach Menschen zufriedener sind, wenn sie stereotypen Geschlechterrollen entsprechen." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Langlebigkeit und Erwerbsverlauf: Perspektiven für eine gemeinsame europäische Alterssicherungspolitik (2018)
Schulz-Weidner, Wolfgang;Zitatform
Schulz-Weidner, Wolfgang (2018): Langlebigkeit und Erwerbsverlauf. Perspektiven für eine gemeinsame europäische Alterssicherungspolitik. In: E. M. Hohnerlein, S. Hennion & O. Kaufmann (Hrsg.) (2018): Erwerbsverlauf und sozialer Schutz in Europa, S. 65-83. DOI:10.1007/978-3-662-56033-4_7
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit der Frage, wie die verantwortlichen Sozialversicherungsträger die demografischen Herausforderungen der Sozial- und vor allem der Rentensysteme im europäischen Kontext wahrnehmen und wie sie darauf reagieren. Obwohl die Träger der deutschen Sozialversicherung mit ihren ausländischen Partnern intensiv im europäischen Dachverband 'European Social Insurance Platform' (ESIP) zusammenarbeiten, erscheint es angesichts der nationalen 'Sonderwege' immer wieder schwierig, zu einem gemeinsamen Verständnis zu gelangen. Dennoch gibt es Beispiele, dass internationale Zusammenarbeit sich lohnt, nicht zuletzt um der manchmal 'dominant' erscheinenden Brüsseler Wirtschafts-, Handels- und Fiskalpolitik sozialpolitische Prämissen entgegenzusetzen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeitwünsche von Arbeitnehmern im Längsschnitt (2018)
Schäfer, Holger;Zitatform
Schäfer, Holger (2018): Arbeitszeitwünsche von Arbeitnehmern im Längsschnitt. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 3, S. 61-78. DOI:10.2373/1864-810X.18-03-05
Abstract
"Mit der sogenannten Brückenteilzeit will es die Bundesregierung Teilzeitbeschäftigten erleichtern, in ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis zurückzukehren. Die implizite Annahme hinter diesem Vorstoß ist, dass es viele Teilzeitbeschäftigte gebe, denen es nicht gelingt, ihren Wunsch nach Vollzeitarbeit zu realisieren. Eine Analyse mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass nur 14 Prozent der Teilzeitbeschäftigten eine Vollzeitarbeit anstreben. Oft sind dies Arbeitnehmer, die bereits vollzeitnah beschäftigt sind und ihre Arbeitszeit um einige Stunden ausdehnen wollen. Weit überproportional handelt es sich dabei um einfache Tätigkeiten. Dies gilt auch für Beschäftigte, die allgemein einen Wunsch nach Arbeitszeitverlängerung äußern. Knapp der Hälfte der Teilzeitbeschäftigten gelingt in einem Zeitraum von drei Jahren der gewünschte Sprung in die Vollzeitarbeit. Von der Hälfte, der das nicht gelingt, behalten nur 46 Prozent ihren ursprünglichen Vollzeitwunsch bei. Es verbleibt somit nur ein Anteil von 22 Prozent, der den Vollzeitwunsch nicht realisieren konnte und weiterhin beibehält. Diese Personengruppe entspricht einem Anteil von 0,9 Prozent aller Arbeitnehmer. Von den Arbeitnehmern mit einem allgemeinen Arbeitszeitverlängerungswunsch können in drei Jahren zwei Drittel diesen Wunsch entweder realisieren oder die jeweilige Wunscharbeitszeit hat sich - zum Beispiel aufgrund persönlicher Umstände - wieder verringert. Die Befunde können die Annahme einer großen Anzahl dauerhaft unerfüllter Arbeitszeitwünsche nicht bestätigen. Zudem bleibt offen, ob für eine nicht erfolgte Arbeitszeitverlängerung persönliche oder institutionelle Gründe ausschlaggebend waren. Möglich ist auch, dass für das zusätzliche Arbeitsangebot - häufig im Segment der Einfacharbeit - keine Nachfrage besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Arbeitszeitlandschaften in Österreich: Praxis und Regulierung in heterogenen Erwerbsfeldern (2018)
Schönauer, Annika; Reisenzaun, Isabella; Flecker, Jörg ; Gärtner, Johannes; Papouschek, Ulrike; Mairhuber, Ingrid; Risak, Martin; Saupe, Bernhard; Eichmann, Hubert; Schönauer, Annika; Arlinghaus, Anna; Marschitz, Werner; Baumgartner, Peter; Schörpf, Philip; Sardadvar, Karin ; Mittelberger, Thomas; Astleithner, Franz ; Nocker, Matthias; Saupe, Bernhard; Stadler, Bettina ; Eichmann, Hubert; Siglär, Ruth;Zitatform
Schönauer, Annika, Hubert Eichmann & Bernhard Saupe (Hrsg.) Reisenzaun, Isabella, Jörg Flecker, Johannes Gärtner, Ulrike Papouschek, Ingrid Mairhuber, Martin Risak, Bernhard Saupe, Annika Schönauer, Anna Arlinghaus, Werner Marschitz, Peter Baumgartner, Philip Schörpf, Karin Sardadvar, Thomas Mittelberger, Franz Astleithner, Matthias Nocker, Bettina Stadler, Hubert Eichmann & Ruth Siglär (sonst. bet. Pers.) (2018): Arbeitszeitlandschaften in Österreich. Praxis und Regulierung in heterogenen Erwerbsfeldern. (FORBA-Forschung 08), Baden-Baden: Nomos edition sigma, 376 S. DOI:10.5771/9783845274881
Abstract
"Sowohl in politischen und wissenschaftlichen Debatten als auch den konkreten Praktiken der Erwerbstätigen ist von heterogenen 'Arbeitszeit-Landschaften' auszugehen. Dabei weiß die empirische Forschung mehr über organisierte Arbeitszeitverhältnisse in größeren Betrieben als z.B. über Praktiken in KMU oder bei Selbstständigen, die sich der Regulierung eher entziehen. Nicht zuletzt deshalb erscheint so manche Auseinandersetzung um Arbeitszeitpolitik geradezu als unlösbar: Oftmals wird kaum unterschieden, wie leicht oder schwierig Regulierungsanforderungen etwa in Abhängigkeit von der Betriebsgröße einzulösen sind. Insofern geht es in diesem Sammelband zu Arbeitszeit-Landschaften in Österreich darum, neben jenen Branchen bzw. Erwerbsfeldern, die traditionell im Zentrum von Arbeitszeitpolitik stehen, ergänzend auch solche zu analysieren, die in politischen Arenen kaum verhandelt werden - beginnend von Lehrlingen über Selbständige oder 'Crowdworker' bis hin zu Arbeitszeitmustern von Paaren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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- Arbeitszeitpolitik
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