Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Literaturhinweis
Psychosoziale Arbeitsbelastungen und depressive Symptome bei Führungskräften (2011)
Kuhnke-Wagner, Iris-Andrea; Brauchle, Gernot; Heidenreich, Jan;Zitatform
Kuhnke-Wagner, Iris-Andrea, Jan Heidenreich & Gernot Brauchle (2011): Psychosoziale Arbeitsbelastungen und depressive Symptome bei Führungskräften. In: Psychotherapeut, Jg. 56, H. 1, S. 26-33. DOI:10.1007/s00278-010-0794-z
Abstract
"Hintergrund - Die vorgestellte Studie untersucht den Zusammenhang zwischen dem Ausmaß erfahrener Arbeitsbelastungen und depressiven Symptomen bei Führungskräften.
Methoden - In einer Querschnittstudie wurden 154 Führungskräfte mithilfe des Fragebogens zum Modell beruflicher Gratifikationskrisen und der allgemeinen Depressionsskala (ADS) befragt. Dabei erfolgte zusätzlich zum Gesamtquotienten von Verausgabung und Belohnung eine separate Betrachtung der 3 Belohnungsdimensionen.
Ergebnisse - Die logistischen Regressionsanalysen zeigen nach Berücksichtigung der Kontrollvariablen signifikant erhöhte Risiken ['odds ratio' (OR) 4,4] für depressive Symptome bei Führungskräften, die durch ein Ungleichgewicht von Verausgabung und Belohnung belastet sind.
Schlussfolgerung - Die Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass die 3 Belohnungsdimensionen unterschiedlich relevant sind. Präventiv sind insbesondere bei einer Reduzierung des Ungleichgewichts von Verausgabung und Wertschätzung/Anerkennung der geleisteten Arbeit geringere gesundheitliche Einschränkungen durch depressive Symptome zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Can work make you sick? A meta-analysis of the relationships between job stressors and physical symptoms (2011)
Zitatform
Nixon, Ashley E., Joseph J. Mazzola, Jeremy Bauer, Jeremy R. Krueger & Paul E. Spector (2011): Can work make you sick? A meta-analysis of the relationships between job stressors and physical symptoms. In: Work and Stress, Jg. 25, H. 1, S. 1-22. DOI:10.1080/02678373.2011.569175
Abstract
"A meta-analysis of 79 studies reporting cross-sectional and longitudinal relationships between physical symptoms and various occupational stressors was conducted. Stressors were organizational constraints, interpersonal conflict, role conflict, role ambiguity, workload, work hours, and lack of control. The relationships between stressors and eight physical symptoms were quantitatively summarized and contrasted, for both individual symptoms and composite symptom scales. All of the occupational stressors were significantly related to physical symptoms in cross-sectional analyses, and the effect sizes of these relationships varied both by the stressor and the individual symptom examined. The longitudinal relationships were similar to the cross-sectional results, and provided some evidence of temporal consistency of the occupational stressorphysical symptom relationship. Organizational constraints and interpersonal conflict had the strongest relationships with symptoms in both the cross-sectional and longitudinal analyses. Gastrointestinal problems and sleep disturbances were significantly related to more stressors than other symptoms examined. These findings show that it is important to examine physical symptoms, as they are related to a wide range of job stressors and these relationships prevail over time. Potential underlying mechanisms, including the immediacy of physiological reactions to stressors, participants' attributions concerning stressor - physical symptom relationships, and the possible multidimensional nature of symptoms, are proposed and discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2010: Vielfalt managen: Gesundheit fördern - Potenziale nutzen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2010)
Zitatform
Badura, Bernhard, Helmut Schröder, Joachim Klose & Katrin Macco (Hrsg.) (2010): Fehlzeiten-Report 2010. Vielfalt managen: Gesundheit fördern - Potenziale nutzen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2010), Berlin: Springer London, 491 S.
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld herausgegeben wird, informiert jährlich umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor. In seinem Schwerpunkt beschäftigt sich der Fehlzeiten-Report 2010 mit dem Thema 'Vielfalt managen: Gesundheit fördern - Potenziale nutzen'. Globalisierung und demografischer Wandel stellen für Unternehmen zentrale Herausforderungen dar: Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, wird es immer wichtiger, die Ressourcen einer vielfältigen Belegschaft zu nutzen. Dabei können Betriebliches Gesundheitsmanagement und Diversity Management zur Förderung und Aktivierung der Mitarbeiterpotenziale eingesetzt werden. Diese beiden Managementsysteme werden in einem Überblick hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten integrativer Vorgehensweisen vorgestellt. Darüber hinaus wird über Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten zu spezifischen Beschäftigtengruppen nach Alter, Geschlecht oder Herkunft wie auch über Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Health at work - indicators and determinants: a revised literature and data review for Germany (2010)
Schneider, Julia; Beblo, Miriam;Zitatform
Schneider, Julia & Miriam Beblo (2010): Health at work - indicators and determinants. A revised literature and data review for Germany. (IAB-Discussion Paper 17/2010), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Die Studie bietet einen Überblick über den Forschungsstand zu Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (occupational safety and health, OSH) in Deutschland und dient damit als Grundlage für den deutschen Beitrag zum EU Koordinationsprojekt 'An inquiry into health and safety at work: a European Union perspective'. Nach einer Beschreibung der in Deutschland für OSH verantwortlichen Institutionen präsentiert die Studie das in Deutschland erreichte Arbeitsschutzniveau durch einschlägige Indikatoren - wie krankheitsbedingten Fehlzeiten, Berufsunfällen und -krankheiten, Erwerbsunfähigkeitsrenten, Arbeitsbedingungen und OSH-Strategien. Der Hauptbeitrag dieser Studie liegt in der Darstellung des aktuellen ökonomischen Forschungsstandes zu Determinanten von OSH-Indikatoren sowie der verwendeten und verwendbaren Datenquellen für Deutschland. Ziel ist, die der Literatur inhärenten Fragestellungen, Methoden, Datengrundlagen und Ergebnisse aufzuzeigen und verbleibende Forschungslücken im Bereich Gesundheit und Arbeit zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gute Erwerbsbiographien: Arbeitsbedingungen und Erwerbsverlauf (2010)
Trischler, Falko; Kistler, Ernst;Zitatform
Trischler, Falko & Ernst Kistler (2010): Gute Erwerbsbiographien. Arbeitsbedingungen und Erwerbsverlauf. (Gute Erwerbsbiographien. Arbeitspapier 02), Stadtbergen, 72 S.
Abstract
"Das Projekt untersucht die Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen und Erwerbsbiographien und deren Auswirkungen auf die Absicherung durch die GRV. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit und für wen die Voraussetzungen einer höheren Beschäftigungsquote/Rente mit 67 (nicht) gegeben sind und welche Gruppen dadurch einem erhöhten Risiko (bis hin zur Altersarmut) ausgesetzt sind.
Durch den Wandel der Erwerbsarbeit werden Beschäftigte zunehmend mit wachsender Unsicherheit konfrontiert. Arbeitslosigkeitsphasen und prekäre Beschäftigungsformen perforieren Erwerbsbiographien. Hinzu kommen Veränderungen bei den Arbeitsbedingungen, die es vielen ArbeitnehmerInnen verunmöglichen, gesund bis zur Rente zu arbeiten. Über die Kumulation der Risiken liegen zu wenige Informationen vor. Geringe Einkommen, unstetige Erwerbsbiographien, höhere Arbeitslosigkeit bzw. prekäre Beschäftigung, geringere Chancen des Tätigkeitswechsels, höhere und wenig alternsgerechte Arbeitsbelastungen korrelieren nicht nur, sondern kumulieren in ihrem Effekt - und das nicht nur mit Blick auf die Möglichkeiten länger arbeiten zu können, sondern ganz konkret auch bei den Rentenansprüchen bzw. entstehenden Zahlbeträgen der gesetzlichen Rente. Die Gefahr einer Altersarmut steigt und ist hochgradig gruppenspezifisch. Die Rente mit 67 könnte diese Probleme verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2009: Arbeit und Psyche: Belastungen reduzieren - Wohlbefinden fördern. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2009)
Badura, Bernhard; Ducki, A.; Rigotti, T.; Dunkel, W.; Pleuger, F.; Schröder, Helmut ; Orthmann, A.; Busch, K; Oppolzer, A.; Macco, Katrin; Nübling, M.; Beermann, B.; Michaelis, M.; Wilde, B.; Menz, W.; Szilok, M.; Lück, P.; Strauss, B.; Kuhn, K.; Steinke, M. J.; Kohl, S.; Schwab, K.; Iseringhausen, O.; Rixgens, P.; Hüther, G.; Klose, Joachim; Hinrichs, S.; Dragano, N.; Heyde, K.; Wahrendorf, M.; Heide, H.; Stössel, U.; Hauser, F.; Schmidt, J.; Haupt, C. M.; Cordes, M.; Gunkel, I.; Streicher, B.; Grofmeyer, E.; Busch, C.; Fuchs, T.; Siegrist, J.; Frey, D.; Böhm, K.; Fischer, J. E.;Zitatform
Badura, Bernhard, Helmut Schröder, Joachim Klose & Katrin Macco (Hrsg.) (2009): Fehlzeiten-Report 2009. Arbeit und Psyche: Belastungen reduzieren - Wohlbefinden fördern. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2009), Heidelberg: Springer Medizin-Verl., 466 S.
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld herausgegeben wird, informiert jährlich umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor. In seinem Schwerpunkt beschäftigt sich der Fehlzeiten-Report 2009 mit dem Thema 'Psychische Belastungen reduzieren - Wohlbefinden fördern'. Psychische Erkrankungen als Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Vielfach gehen diese Erkrankungen mit langen Fehlzeiten einher, was für Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber erhebliche Belastungen bedeutet. Neben einem Überblick über die Verbreitung, Kosten und Formen psychischer Belastungen und Beeinträchtigungen wird anhand aktueller Studien und Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis aufgezeigt, wie Unternehmen einerseits psychische Belastungen reduzieren und andererseits psychisches Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern können. Zudem wird beschrieben, welche Chancen diese Investitionen in das Sozialkapital für Betrieb und Beschäftigte bieten.
Der Report umfasst:
- Aktuelle Statistiken zum Krankenstand der Arbeitnehmer in allen Branchen,
- Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten,
- Anzahl und Ausmaß der Arbeitsunfälle,
- Vergleichende Analysen nach Bundesländern, Betriebsgrößen und Berufsgruppen,
- Verteilung der Fehlzeiten nach Monaten und Wochentagen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2008: betriebliches Gesundheitsmanagement: Kosten und Nutzen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2009)
Zitatform
Badura, Bernhard, Helmut Schröder & Christian Vetter (Hrsg.) (2009): Fehlzeiten-Report 2008. Betriebliches Gesundheitsmanagement: Kosten und Nutzen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 10), Heidelberg: Springer Medizin-Verl., 492 S.
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld herausgegeben wird, informiert jährlich umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor. In seinem Schwerpunkt beschäftigt sich der Fehlzeiten-Report 2008 mit dem Thema 'Betriebliches Gesundheitsmanagement: Kosten und Nutzen'. Neben einem Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Evidenzbasis von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention wird aufgezeigt, wie der wirtschaftliche und Gesundheitliche Nutzen von betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen aus der Sicht von Unternehmen und Arbeitnehmern bewertet wird. Darüber hinaus geht der Report der Frage nach, wie sich Wirksamkeit und Nutzen der betrieblichen Gesundheitsförderung bestimmen lassen und welche in Betrieben vorhandenen Daten und Kennzahlen dafür herangezogen werden können. Dabei geht es insbesondere auch darum, wie sich instabile Vermögenswerte von Unternehmen - als Treiber von Wohlbefinden und Gesundheit - sichtbar und messbar machen lassen. Vorgestellt werden sowohl Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten als auch Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis. Umfassende Daten und der aktuelle Schwerpunkt machen den Fehlzeiten-Report zu einem wertvollen Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Betrieben tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitliche Ungleichheit: Grundlagen, Probleme, Perspektiven (2009)
Richter, Matthias; Hurrelmann, Klaus ; Kümpoers, Susanne; Kümpers, Susanne; Wille, Nora; Abel, Thomas; Altgeld, Thomas; Kunst, Anton E.; Behrens, Johann; Lampert, Thomas ; Dinger, Hanna; Lehmann, Frank; Dür, Wolfgang; Mielck, Andreas; Fürth, Kristina; Morfeld, Matthias ; Griebler, Robert; Müters, Stefan; Grosse Frie, Kirstin; Ommen, Oliver; Hradil, Stefan; Peter, Richard ; Jungbauer-Gans, Monika ; Ravens-Sieberer, Ulrike; Kroll, Lars E.; Razum, Oliver ; Babitsch, Birgit; Reisig, Veronika; Dragano, Nico ; Richter, Matthias; Giesecke, Johannes ; Rosenbrock, Rolf; Helmert, Uwe; Schiffmann, Lars; Kohlhuber, Martina; Schöfer, Ingmar; Bolte, Gabriele ; Schorb, Friedrich ; Gross, Christiane ; Siegrist, Johannes; Abraham, Andrea; Sommerhalder, Kathrin; Janßen, Christian; Streich, Waldemar; Erhart, Michael; Knesebeck, Olaf von dem;Zitatform
Kümpoers, Susanne, Susanne Kümpers, Nora Wille, Thomas Abel, Thomas Altgeld, Anton E. Kunst, Johann Behrens, Thomas Lampert, Hanna Dinger, Frank Lehmann, Wolfgang Dür, Andreas Mielck, Kristina Fürth, Matthias Morfeld, Robert Griebler, Stefan Müters, Kirstin Grosse Frie, Oliver Ommen, Stefan Hradil, Richard Peter, Monika Jungbauer-Gans, Ulrike Ravens-Sieberer, Lars E. Kroll, Oliver Razum, Birgit Babitsch, Veronika Reisig, Nico Dragano, Matthias Richter, Johannes Giesecke, Rolf Rosenbrock, Uwe Helmert, Lars Schiffmann, Martina Kohlhuber, Ingmar Schöfer, Gabriele Bolte, Friedrich Schorb, Christiane Gross, Johannes Siegrist, Andrea Abraham, Kathrin Sommerhalder, Christian Janßen, Waldemar Streich, Michael Erhart & Olaf von dem Knesebeck (2009): Gesundheitliche Ungleichheit. Grundlagen, Probleme, Perspektiven. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 485 S.
Abstract
"Noch immer gilt: Wer arm, wenig gebildet und beruflich schlecht gestellt ist, wird häufiger krank und muss früher sterben. Wie aber kann dieser Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit erklärt werden? Welche Mechanismen und Prozesse liegen dem sozialen Gradienten in der Gesundheit zugrunde? Der Band bietet einen umfassenden Überblick über Theorien, Forschungsergebnisse und Implikationen für Politik und Praxis. Er führt in die aktuelle Diskussion soziologischer und gesundheitswissenschaftlicher Erklärungen gesundheitlicher Ungleichheit ein, stellt innovative empirische Ergebnisse vor, diskutiert methodische Herausforderungen und zeigt Möglichkeiten auf, den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2007: Arbeit, Geschlecht und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2008)
Badura, Bernhard; Kowalski, H.; Kittel, G.; Wildeboer, H.; Hüther, G.; Siefer, A.; Hoffmann, H.; Ritter, M.; Fischer, J. E.; Pieck, N.; Faltermaier, T.; Macco, K.; Elsigan, G.; Küsgen, I.; Dressel, C.; Zok, K.; Cornelißen, W.; Rixgen, P.; Bütefisch, T.; Pauli, G.; Brenscheidt, F.; Kuhn, K.; Behr, M.; Rehfeld, U.; Beermann, B.; Voglrieder, S.; Vetter, Christian; Lademann, J.; Schröder, Helmut ;Zitatform
Badura, Bernhard, Helmut Schröder & Christian Vetter (Hrsg.) (2008): Fehlzeiten-Report 2007. Arbeit, Geschlecht und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [9]), Berlin u.a.: Springer London, 521 S.
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld herausgegeben wird, informiert in jedem Jahr umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen wird detailliert beleuchtet. Aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben werden vorgestellt. In seinem Schwerpunktteil beschäftigt sich die diesjährige Ausgabe des Reports mit der Bedeutung von Geschlechteraspekten im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Frauen und Männer unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen, ihrer Krankheiten und gesundheitlichen Risiken, ihres Umgangs mit gesundheitlichen Belastungen und der Inanspruchnahme von Vorsorge- und Versorgungsleistungen. Vieles spricht dafür, dass sich die Qualität und Wirksamkeit von Prävention und Gesundheitsförderung verbessern lässt, wenn geschlechtsspezifische Unterschiede berücksichtigt werden. Im Bereich der betrieblichen Gesundheitspolitik wird häufig kritisiert, dass geschlechtsspezifische arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und Erkrankungen nicht ausreichend erfasst werden und bei der Planung und Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderungs- maßnahmen geschlechtsspezifische Differenzen zu wenig bedacht werden. Der Fehlzeiten-Report will dazu anregen, Geschlechter-aspekte in der betrieblichen Gesundheitspolitik stärker in den Blick zu nehmen. Er zeigt auf, wie ein geschlechtergerechtes Gesundheitsmanagement im Betrieb aussehen könnte, von dem Frauen und Männer gleichermaßen profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychosoziale Belastungen und Erkrankungsrisiken im Erwerbsleben (2008)
Zitatform
Siegrist, Johannes & Nico Dragano (2008): Psychosoziale Belastungen und Erkrankungsrisiken im Erwerbsleben. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 51, H. 3, S. 305-312. DOI:10.1007/s00103-008-0461-5
Abstract
"Mit den Veränderungen moderner Erwerbsarbeit sind psychosoziale Arbeitsbelastungen in den Vordergrund gerückt. Ihr Einfluss auf stressassoziierte Erkrankungsrisiken wird mittels standardisierter Messverfahren anhand zweier theoretischer Modelle ermittelt. Im Zentrum aktueller Forschung stehen das Anforderungs-Kontroll-Modell und das Modell beruflicher Gratifikationskrisen. Ersteres bezieht sich auf eine spezifische Kombination Stress auslösender Tätigkeitsmerkmale, Letzteres auf das Missverhältnis zwischen erbrachter Arbeitsleistung und im Gegenzug gewährter Belohnungen. In mehreren prospektiven epidemiologischen Studien wurden beide Modelle auf ihre Vorhersagekraft in Bezug auf die Inzidenz koronarer bzw. kardiovaskulärer Krankheiten sowie depressiver Störungen getestet. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass mit diesen Arbeitsstressformen eine Risikoverdoppelung für die Ausprägung der untersuchten Erkrankungen einhergeht. Effekte auf kardiovaskuläre Krankheiten sind besonders ausgeprägt bei Männern, während bezüglich depressiver Störungen keine Geschlechtsunterschiede beobachtet werden. Zusätzliche Evidenz zu stressphysiologischen Mechanismen liegt aus experimentellen Untersuchungen und aus Studien vor, die ambulante Registrierverfahren einsetzen. Die vorliegende wissenschaftliche Evidenz in Bezug auf stressassoziierte Erkrankungsrisiken rechtfertigt eine verstärkte Beachtung und Erfassung dieser neu identifizierten Risikobedingungen im Erwerbsleben, insbesondere im Rahmen der betriebsärztlichen Tätigkeit. Darauf aufbauend, sollten Maßnahmen theoriebasierter Stressprävention als Bestandteil betrieblicher Gesundheitsförderung sowohl auf struktureller als auch auf interpersoneller Ebene entwickelt und - unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte - umgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2006: chronische Krankheiten. Betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung, Prävention und Wiedereingliederung. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2007)
Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Schellschmidt, Henner;Zitatform
Badura, Bernhard, Henner Schellschmidt & Christian Vetter (Hrsg.) (2007): Fehlzeiten-Report 2006. Chronische Krankheiten. Betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung, Prävention und Wiedereingliederung. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [8]), Berlin u.a.: Springer London, 455 S.
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report liefert jedes Jahr umfassende Daten und Analysen zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Das diesjährige Schwerpunktthema befasst sich mit den Chronischen Erkrankungen. Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen und betriebliche Strategien zu Prävention, Rehabilitation und Wiedereingliederung werden vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002 und 2004 (2007)
Zitatform
Hollederer, Alfons (2007): Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002 und 2004. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 69, H. 2, S. 63-76. DOI:10.1055/s-2007-970599
Abstract
"Ein Fünftel der Betriebe in Deutschland führte nach Angaben von Arbeitsgebern im IAB-Betriebspanel 2004 Maßnahmen zum Schutz oder zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten auf freiwilliger Basis durch bzw. unterstützte sie finanziell. Der Anteil an gesundheitsfördernden Betrieben lag in allen ostdeutschen Bundesländern sowie in Bayern, im Saarland und in Niedersachsen über dem Durchschnitt. Nordrhein-Westfalen befand sich genau im Mittel. Insgesamt setzte in Ostdeutschland fast ein Viertel und in Westdeutschland knapp ein Fünftel der befragten Betriebe Gesundheitsförderungsmaßnahmen um. Die betriebliche Gesundheitsförderung ist gemäß den Auswertungen des IAB-Betriebspanels sehr unausgewogen nach Bundesländern, aber auch nach einzelnen Wirtschaftsbranchen und Betriebsgrößenklassen verbreitet. Die betriebliche Gesundheitsförderung konzentriert sich bisher auf große Betriebe und Konzerne. Eine Unterversorgung an betrieblicher Gesundheitsförderung ist vor allem in den Klein- und Kleinstunternehmen und ganz besonders im Gastgewerbe zu konstatieren. In der betrieblichen Gesundheitsförderung dominieren Krankenstandsanalysen und Befragungen über Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, die in rund 9% bzw. 8% der Betriebe genannt wurden. 6% der Betriebe bieten Kurse zum gesundheitsgerechten Verhalten an. Rund 4% der Betriebe implementierten Gesundheitszirkel und 5% realisierten sonstige Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Weitere Korrelationsanalysen ergeben, dass in Betrieben mit Betriebs- oder Personalrat die Verbreitung der betrieblichen Gesundheitsförderung signifikant erhöht war. Der Zusammenhang ist vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stark. In der Längsschnittbetrachtung der IAB-Betriebspanel 2002 und 2004 zeigte sich eine hohe Dynamik in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Einerseits beendete die Hälfte der in 2002 gesundheitsfördernden Betriebe ihr Engagement in der betrieblichen Gesundheitsförderung bis 2004. Die Nachhaltigkeit bleibt damit eine der größten Herausforderungen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Andererseits begannen etwas mehr als ein Zehntel der wiederholt befragten Betriebe Gesundheitsförderungsmaßnahmen in 2004. Der Erreichungsgrad durch die betriebliche Gesundheitsförderung betrug insgesamt 29% der Betriebe im Längsschnittdatensatz (für die Jahre 2002 und 2004)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2005: Arbeitsplatzunsicherheit und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2006)
Badura, Bernhard; Hellgren, H.; Ferrie, J. E.; Hollederer, Alfons ; Zok, K.; Eichhorst, Werner; Kieselbach, T.; Vetter, Christian; Schellschmidt, Henner; Bellmann, G.; Weiss, V.; Buck, H.; Walwei, Ulrich ; Pröll, U.; Vetter, C.; Küsgens, I.; Udris, I.; Dragano, N.; Sverke, M.; Bonkass, F.; Siegrist, J.; Näswall, K.; Rudolph, Helmut;Zitatform
Badura, Bernhard, Henner Schellschmidt & Christian Vetter (Hrsg.) (2006): Fehlzeiten-Report 2005. Arbeitsplatzunsicherheit und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [7]), Berlin u.a.: Springer London, 490 S.
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld herausgegeben wird, liefert jedes Jahr umfassende Daten und Analysen zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben werden vorgestellt. Das diesjährige Schwerpunktthema befasst sich mit den Folgen von Arbeitsplatzunsicherheit und Personalabbau. Die Konsequenzen der Globalisierung werden auch in Deutschland immer deutlicher spürbar. Konzerne und mittelständische Unternehmen verlagern in zunehmendem Maße Teile der Produktion ins Ausland. Aufgrund der fortschreitenden Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeitsmärkte haben unsichere und prekäre Formen der Beschäftigung zugenommen. Für viele Arbeitnehmer ist das Vertrauen in sichere Beschäftigungsperspektiven erschüttert. Dies hat gravierende Auswirkungen für die Beschäftigten und das Klima in den Unternehmen. Der Fehlzeiten-Report untersucht, welche Folgen sich daraus für den Einzelnen und die Gesellschaft ergeben. Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen von Personalabbau und Arbeitsplatzunsicherheit auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Produktivität der Beschäftigten werden vorgestellt. Erfolgversprechende Strategien der Arbeitsmarkintegration und Gesundheitsförderung für instabil Beschäftigte und von Arbeitslosigkeit Betroffene werden aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie Abstracts der einzelnen Beiträge. -
Literaturhinweis
Beeinflusst die Dauer der Arbeitslosigkeit die Gesundheitszufriedenheit?: Auswertungen des Sozioökonomischen Panels (SOEP) von 1984 bis 2001 (2006)
Zitatform
Romeu Gordo, Laura (2006): Beeinflusst die Dauer der Arbeitslosigkeit die Gesundheitszufriedenheit? Auswertungen des Sozioökonomischen Panels (SOEP) von 1984 bis 2001. In: A. Hollederer & H. Brand (Hrsg.) (2006): Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Krankheit, S. 53-73.
Abstract
"In dem Beitrag wird anhand des SOEP die Beziehung zwischen Erwerbsstatus und Gesundheitszufriedenheit untersucht. Die Längsschnittstruktur des SOEP erlaubt eine Betrachtung der Gesundheitszufriedenheit vor und nach dem Verlust des Arbeitsplatzes. Daher wird in der multivariaten Analyse untersucht, wie der Verlust des Arbeitsplatzes, der zwischen zwei Zeitpunkten erfolgt, eine Veränderung der Gesundheitszufriedenheit zwischen diesen beiden Zeitpunkten bewirkt. Darüber hinaus ist es wichtig, die Faktoren zu identifizieren, die den Einfluss der Arbeitslosigkeit auf die Gesundheit verstärken (oder verringern). In der vorliegenden Analyse wird untersucht, inwieweit Alter, Kinder, Bildungsstand und der Umstand, vor dem Verlust des Arbeitsplatzes Hauptverdiener der Familie gewesen zu sein, die Auswirkungen der Arbeitslosigkeit auf die Gesundheitszufriedenheit beeinflussen. Zunächst wird eine deskriptive Analyse der Beziehung zwischen Erwerbsstatus und Gesundheitszufriedenheit durchgefiihrt. Im Anschluss werden zwei Modelle für die Bewertung des Einflusses der Arbeitslosigkeit auf die Gesundheit vorgestellt, die dann in einem letzten Schritt nach Geschlechtern differenziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2004: Gesundheitsmanagement in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2005)
Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Schellschmidt, Henner;Zitatform
Badura, Bernhard, Henner Schellschmidt & Christian Vetter (Hrsg.) (2005): Fehlzeiten-Report 2004. Gesundheitsmanagement in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [6]), Berlin u.a.: Springer London, 513 S.
Abstract
"Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verzeichneten im Jahr 2003 überdurchschnittlich hohe krankheitsbedingte Fehlzeiten. Aus diesem Grund berichtet der Schwerpunkt des diesjährigen Fehlzeiten-Reports über die Belastungen und Beanspruchungen in diesem Bereich und macht Vorschläge zur Gesundheitsförderung der dort Beschäftigten.
Neben dem Schwerpunktthema enthält der Fehlzeiten-Report einen umfangreichen Teil mit Daten und Analysen zur aktuellen Krankenstandsentwicklung in allen bundesdeutschen Wirtschaftszweigen. Im Jahr 2003 hat sich der Trend zu niedrigen Krankenständen weiter fortgesetzt. Der Krankenstand ging erneut stark zurück und erreichte den niedrigsten Stand seit 10 Jahren. Bei den AOK-Mitgliedern lag er im Jahr 2003 bundesweit bei 4,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der krankheitsbedingten Ausfalltage in den Betrieben im Jahr 2003 um 6,4 Prozent. Die stärksten Rückgänge waren im Baugewerbe und im verar-beitenden Gewerbe zu verzeichnen. Jedes AOK-Mitglied war im Durchschnitt 17,7 Kalendertage krankgeschrieben. Im Jahr zuvor waren es noch 19,0 Tage gewesen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Current and lifetime exposure to working conditions: do they explain educational differences in subjective health? (2005)
Monden, Christiaan W.S.;Zitatform
Monden, Christiaan W.S. (2005): Current and lifetime exposure to working conditions. Do they explain educational differences in subjective health? In: Social science & medicine, Jg. 60, H. 11, S. 2465-2476. DOI:10.1016/j.socscimed.2004.11.017
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2003: Wettbewerbsfaktor Work-Life-Balance. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2004)
Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Schellschmidt, Henner;Zitatform
Badura, Bernhard, Henner Schellschmidt & Christian Vetter (Hrsg.) (2004): Fehlzeiten-Report 2003. Wettbewerbsfaktor Work-Life-Balance. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [5]), Berlin u.a.: Springer London, 516 S.
Abstract
Die wachsenden Anforderungen an Unternehmensmitarbeiter in einer globalisierten Arbeitswelt und der steigende Anteil erwerbstätiger Frauen machen die "Work-Life-Balance" zum neuen Leitbegriff für die betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik. Für eine Bestandsaufnahme werden vergleichende Analysen nach Ländern, Betriebsgröße und Berufsgruppen herangezogen. Die wichtigsten Maßnahmen und Strategien zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben werden vorgestellt. Anhand empirischer Beispiele wird gezeigt, wie die konkrete Umsetzung in den Unternehmen aussehen kann. Daneben werden Daten aus dem Jahr 2002 zur Krankenstandsentwicklung in Deutschland in allen Branchen wiedergegeben. Der Anhang enthält eine Übersicht über die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten nach dem ICD-Schlüssel und eine Klassifikation der Wirtschaftszweige. (IAB)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2002: demographischer Wandel: Herausforderung für die betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2003)
Badura, Bernhard; Schellschmidt, Henner; Vetter, Christian;Zitatform
Badura, Bernhard, Henner Schellschmidt & Christian Vetter (Hrsg.) (2003): Fehlzeiten-Report 2002. Demographischer Wandel: Herausforderung für die betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [4]), Berlin u.a.: Springer London, 513 S.
Abstract
Der Fehlzeiten-Report 2002 liefert Daten und Analysen zur Entwicklung der krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben werden vorgestellt. In seinem Schwerpunktteil beschäftigt sich der Fehlzeiten-Report in diesem Jahr mit den Konsequenzen des demographischen Wandels für die betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik. Sinkende Geburtenraten und die zunehmende Lebenserwartung werden die Altersstrukturen in der Bundesrepublik Deutschland und auch in den Unternehmen entscheidend verändern. Handlungsoptionen der Unternehmen werden vorgestellt: alternsgerechte Arbeitsgestaltung, Strategien zur Stärkung der Innovationsfähigkeit, innovative Arbeitszeitmodelle, Erhaltung der Arbeitsfähigkeit, die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer, betriebliche Rehabilitationspolitik. Im zweiten Teil (Daten und Analysen) wird besonders auf die Einflüsse der Altersstruktur auf die krankheitsbedingten Fehlzeiten eingegangen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2001: Gesundheitsmanagement im öffentlichen Sektor. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2002)
Badura, Bernhard; Litsch, Martin; Vetter, Christian;Zitatform
Badura, Bernhard, Martin Litsch & Christian Vetter (Hrsg.) (2002): Fehlzeiten-Report 2001. Gesundheitsmanagement im öffentlichen Sektor. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [3]), Berlin u.a.: Springer London, 500 S.
Abstract
Der Fehlzeiten-Report liefert aktuelle Daten und Analysen zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Daneben ist thematischer Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe das Gesundheitsmanagement im öffentlichen Sektor. Die Beiträge beschreiben zunächst den strukturellen Wandel und die Rahmenbedingungen im öffentlichen Sektor und dann in einzelnen Kapiteln die Arbeitsbelastungen, Arbeitsgestaltungs- und Gesundheitsfördermaßnahmen in den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Bildungswesen, Verkehr und Transport sowie Öffentliche Sicherheit. (IAB)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2000: zukünftige Arbeitswelten: Gesundheitsschutz und Gesundheitsmanagement. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2001)
Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Litsch, Martin;Zitatform
Badura, Bernhard, Martin Litsch & Christian Vetter (Hrsg.) (2001): Fehlzeiten-Report 2000. Zukünftige Arbeitswelten: Gesundheitsschutz und Gesundheitsmanagement. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [2]), Berlin u.a.: Springer London, 555 S.
Abstract
Der Fehlzeitenreport liefert aktuelle und wirtschaftszweigbezogene Daten zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Daneben beschäftigen sich die Beiträge auch mit zwei Schwerpunktthemen. Im ersten Teil wird der Frage nachgegangen, welche Risiken und Chancen der Strukturwandel in der Arbeitswelt für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten mit sich bingt und welche Anforderungen daraus für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in zukünftigen Arbeitswelten resultieren. Der zweite Schwerpunkt liegt in der Dokumentation exemplarischer Vorgehensweisen zur wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation betrieblichen Gesundheitsmanagements. (IAB2)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 1999: psychische Belastung am Arbeitsplatz. Zahlen, Daten, Fakten aus allen Branchen der Wirtschaft (1999)
Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Litsch, Martin;Zitatform
Badura, Bernhard, Martin Litsch & Christian Vetter (Hrsg.) (1999): Fehlzeiten-Report 1999. Psychische Belastung am Arbeitsplatz. Zahlen, Daten, Fakten aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [1]), Berlin u.a.: Springer London, 656 S.
Abstract
Der Fehlzeiten-Report 1999 stellt auf der Grundlage der Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK-Versicherten die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den verschiedenen Wirtschaftszweigen Deutschlands (überwiegend) für 1998 dar. Daneben wird das diesjährige Schwerpunktthema "Psychische Belastungen am Arbeitsplatz" in über 20 Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet:
-der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastung;
-Formen und Verbreitung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz;
-Auswirkungen und Kosten psychischer Belastungen am Arbeitsplatz;
-Erfassung und Beurteilung psychischer Beanspruchung und Belastungen im Betrieb;
-Strategien zur Reduzierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen. (IAB)
