Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Literaturhinweis
Job insecurity and mental health in Canada (2018)
Zitatform
Watson, Barry & Lars Osberg (2018): Job insecurity and mental health in Canada. In: Applied Economics, Jg. 50, H. 38, S. 4137-4152. DOI:10.1080/00036846.2018.1441516
Abstract
"Using six cycles of Canada's longitudinal National Population Health Survey data (2000 - 2001 to 2010 - 2011), this article examines the relationship between job insecurity and mental health. Job insecurity is evaluated in both subjective (perception of job insecurity) and objective (probability of joblessness) terms while mental health is measured using a standardized psychological distress index. Applying a person-specific fixed-effects estimator, results indicate that for males and females age 25-64, job insecurity, regardless of how it is measured, is associated with an increase in psychological distress. Results regarding unemployment are not as conclusive, suggesting that it is not so much the actual occurrence of job loss but the threat of unemployment that is associated with higher psychological distress. Estimates of the relationship between job insecurity and psychological distress using pooled ordinary least squares are much larger, implying that much of the psychological distress/job insecurity correlation may be due to unobservable fixed characteristics. All results are robust to the inclusion and exclusion of a host of other potential determinants including income-related variables, education, and various health measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Schmerzerkrankungen immer noch stark von beruflicher Tätigkeit abhängig: Analysen zur gesundheitlichen Ungleichheit bei Erwerbstätigen (2018)
Zitatform
Weiss, Felix & Karin Schuller (2018): Schmerzerkrankungen immer noch stark von beruflicher Tätigkeit abhängig. Analysen zur gesundheitlichen Ungleichheit bei Erwerbstätigen. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 59, S. 7-12.
Abstract
"Ein wichtiges Merkmal für die Gliederung moderner Gesellschaften ist der ausgeübte Beruf, der die Zugehörigkeit zu einer sozialen Klasse bestimmt. Es ist hinlänglich bekannt, dass sich der Gesundheitszustand nach Klassenzugehörigkeit unterscheidet. In diesem Beitrag beschreiben wir, wie sich dieser Zusammenhang über die Zeit für junge Erwerbstätige verändert hat. Insbesondere beachten wir dabei die Rolle von Belastungen aus der ausgeübten Berufstätigkeit für die soziale Ungleichheit hinsichtlich selbstberichteter körperlicher Beschwerden. Hierbei zeigt sich, dass die Unterschiede zumindest bei berufsnahen Beschwerden weiterhin deutlich der Trennungslinie in manuelle und nichtmanuelle Berufe folgen, wie sie in sozialen Klassenschemata abgebildet wird, nicht aber in vielen anderen Maßen für die soziale Position. Zudem bleibt die Ungleichheit entlang dieser Trennlinie über den Zeitraum von 1999 bis 2012 verhältnismäßig konstant. Arbeitsstressoren können zwar die Ungleichheit gut erklären, weit weniger allerdings den Anstieg der Beschwerden über die Zeit, und sie tragen nicht systematisch zu einer Veränderung der sozialen Ungleichheit über die Zeit bei." (Autorenreferat, © GESIS)
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Collection of biomeasures in a cross-national setting: Experiences in SHARE (2018)
Zitatform
Weiss, Luzia M., Joseph Sakshaug & Axel Börsch-Supan (2018): Collection of biomeasures in a cross-national setting. Experiences in SHARE. In: T. P. Johnson, B.- E. Pennell, I. Stoop & B. Dorer (Hrsg.) (2018): Advances in comparative survey methods : multinational, multiregional and multicultural contexts (3MC), S. 623-642, 2018-03-04.
Abstract
"This chapter provides an overview of strategies and methods used to collect biomeasures cross-nationally. The chapter covers a range of practical issues associated with ensuring comparability of biomeasure collection across multiple countries. The overview is based on the experiences of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), a multinational study that surveys the older adult population and collects biomeasures in 20 European countries (plus Israel). SHARE faces an assortment of operational and legal issues related to the collection of biomeasures. We summarize these issues and describe how they are handled in SHARE. The intent of the chapter is to provide readers with a general understanding of biomeasure collection in a cross-national context and up-to-date knowledge of current practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Querschnittsanalyse der gesundheitlichen und sozialen Lage in Deutschland auf Bundeslandebene (2018)
Wittmann, Nadine; Meinlschmidt, Gerhard; Czaja, Mario;Zitatform
Wittmann, Nadine, Gerhard Meinlschmidt & Mario Czaja (2018): Querschnittsanalyse der gesundheitlichen und sozialen Lage in Deutschland auf Bundeslandebene. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 80, H. 2, S. 129-131. DOI:10.1055/s-0042-116434
Abstract
"Ziel der Studie war es herauszufinden, wie, und wenn ja, in welchem Maße sich die deutschen Bundesländer in ihrer gesundheitlichen und sozialen Struktur unterscheiden. Der Status quo der gesundheits- und sozialwissenschaftlichen Forschung besteht hier aktuell entweder in national oder in sehr kleinräumig angelegten Ansätzen. Allerdings erscheint es hier - sowohl aus gesundheitswissenschaftlicher als auch aus -politischer Sicht - sinnvoll, zusätzlich zur Meta- und Mikroebene auch die Mesoebene einer differenzierteren Analyse zu unterziehen. Auf diese Weise wird dem spezifischen Informationsbedarf aller vorhandenen Politik- und Planungsebenen bei weiterführenden, versorgungsstrukturellen Fragestellungen umfassend Rechnung getragen. Die für die Analyse verwendete Methodik basiert dabei auf den seit nunmehr 25 Jahren in Berlin etablierten sowie auch international praktizierten Public Health basierten Methoden der Gesundheits- und Sozialberichterstattung. Es erfolgte hierzu eine Sozialraumanalyse unter Verwendung von 53 Indikatoren der amtlichen Statistik, welche entsprechend international anerkannter Kernbereiche der gesundheitswissenschaftlichen und sozialindikativen Planung selektiert wurden. Dabei zeigt sich, dass die gesundheits- und sozialstrukturelle Lage der Bundesländer anhand von 3, auf Basis einer Faktorenanalyse extrahierten, Indizes umfassend beschrieben werden kann. Dabei erklären diese 3 Faktoren insgesamt rund 80% der Gesamtvarianz, wobei rund 38% auf den ersten, gut 31% auf den zweiten sowie knapp 11% auf den dritten Faktor (Index) entfallen. Eine Prüfung der Ergebnisse mittels hierarchischer sowie K-Means Clusteranalyse bestätigt die zutage geförderten Erkenntnisse. Insgesamt divergieren die Bundesländer im Verhältnis zueinander teils stark in ihrer gesundheitlichen und sozialen Lage. Zudem sind dabei mindestens 4, eher jedoch 8 Subregionen zu unterscheiden. Dabei zeigt sich auch, dass die oftmals im Fokus stehende Ost-Westdiskrepanz kein hinreichend differenziertes Bild der Gesamtsituation darstellt. Vielmehr zeigen sind zudem - neben klaren Stadtstaaten-Flächenland Aspekten - auch verschiedene Varianten deutlicher Süd-Nord Gefälle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+: Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase (2018)
Wörwag, Sebastian; Cloots, Alexandra;Zitatform
Wörwag, Sebastian & Alexandra Cloots (2018): Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase. Wiesbaden: Springer, 234 S.
Abstract
"Dieses Fachbuch präsentiert basierend auf den Ergebnissen einer breit abgestützten Studie flexible Arbeitsmodelle, die bei der Zielgruppe der Erwerbstätigen im Alter von über 50 Jahren zu einer Weiterbeschäftigung bis zum Rentenalter und darüber hinaus führen können. HR-Verantwortliche, Führungskräfte und interessierte Mitarbeitende erlernen Strategien, mit denen sie dem Fachkräftemangel wirksam entgegenwirken sowie zu Gesunderhaltung, Motivationssteigerung und verbesserter Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten beitragen können. Ein systemisches Modell stellt die Einflussfaktoren nachhaltig guter Arbeit dar, ein Trendkapitel zeigt die künftigen Herausforderungen, und konkrete Flexibilisierungsmodelle sowie Fallstudien erleichtern die Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The within and cross domain effects of work-family enrichment: a meta-analysis (2018)
Zitatform
Zhang, Yucheng, Shan Xu, Jiafei Jin & Michael T. Ford (2018): The within and cross domain effects of work-family enrichment. A meta-analysis. In: Journal of vocational behavior, Jg. 104, H. February, S. 210-227. DOI:10.1016/j.jvb.2017.11.003
Abstract
"In work-family interface research, the shift from a conflict perspective to an enrichment perspective has resulted in a growing interest in the consequences of the work-family enrichment. Based on the framework put forth by Greenhaus and Powell (2006), we examined the consequences of work-family enrichment by using meta-analysis. Based on an analysis of 67 studies with 69 independent samples (N = 96,417), results generally support the expected relationships across the four categories of consequences of work-family enrichment, including affective consequences, resource consequences, performance consequences, and general well-being. In addition, results showed work-family enrichment has stronger effects on within-domain consequences than cross-domain consequences. Three types of theoretically grounded moderators, including sample demographic characteristics, national culture, and the type of enrichment construct, partially explained between-study variance in these effects. Theoretical and practical implications are discussed." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/745) (2018)
Zitatform
(2018): Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/745). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1129 (09.03.2018)), 187 S.
Abstract
"Beschäftigte im öffentlichen Dienst: Anzahl, Geschlecht, Alter, Bundesland, Tätigkeitsbereiche, Minijob, Leiharbeit, Vollzeit, Teilzeit, ergänzender SGB-II-Leistungsbezug, befristete Arbeitsverträge, Arbeitszeiten, Arbeit auf Abruf, Überstunden, Arbeitsentgelt, Verweildauer, Rentenzugangsalter, Renteneintritte bis 2030, Bezug von Erwerbsminderungsrente seit 2006, Arbeitsunfähigkeitstage, Diagnosegruppen, arbeitsbedingter Stress, Arbeitsunfälle (insgesamt 23 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP))
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Mental health and work: New Zealand (2018)
Zitatform
(2018): Mental health and work: New Zealand. (Mental health and work), Paris, 166 S. DOI:10.1787/9789264307315-en
Abstract
"Tackling mental health problems of the working-age population is a key issue for labour market and social policies in OECD countries, not just for health systems. Governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental health conditions in employment or bringing those outside of the labour market into it, and in preventing mental illness. This report on New Zealand is the tenth in a series of reports looking at how broader education, health, welfare and labour market policy challenges are being tackled in a number of countries. The report is also the first one published after the endorsement of the OECD Recommendation of the Council on 'Integrated Mental Health, Skills and Work Policy' and assesses New Zealand's performance against the strategic policy framework agreed by all OECD countries. The report concludes that awareness and policy thinking is well developed in New Zealand but that structural and institutional weaknesses limit the provision of timely, integrated health and employment services, with particularly disappointing outcomes for the indigenous population. Against the background of the OECD Council Recommendation, the report proposes improvements in policy development and policy implementation to make youth, workplace, health and welfare policies ready for the challenge." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitswelt: digital - Belastung: real? Der erlebte Wandel der Arbeitswelt innerhalb der IT-Branche aus Sicht der Arbeitnehmer (2017)
Adelhelm, Ann-Sophie; Klein, Sascha; Bathelt, Mirjam; Bürkin, Bettina; Bathelt, Melanie; Walz, Fabienne; Straub, Sabrina; Wagner, Lea;Zitatform
Adelhelm, Ann-Sophie, Melanie Bathelt, Mirjam Bathelt, Bettina Bürkin, Sascha Klein, Sabrina Straub, Lea Wagner & Fabienne Walz (2017): Arbeitswelt: digital - Belastung: real? Der erlebte Wandel der Arbeitswelt innerhalb der IT-Branche aus Sicht der Arbeitnehmer. (Hohenheim discussion papers in business, economics and social sciences 30-2017), Stuttgart, 38 S.
Abstract
"Von der Analyse des Arbeitswandels in der IT-Branche können aussagekräftige Resultate erwartet werden, da diese Branche eine Art Leitbranche für die Arbeit in der heutigen Wissensgesellschaft darstellt und das Verständnis von Arbeit entscheidend prägt. (...) Deshalb wird im vorliegenden Artikel der Frage nachgegangen, ob und wie die Beschäftigten der IT-Branche einen Wandel wahrnehmen. Wie empfinden die Individuen das Arbeiten in der neuen digitalen Arbeitswelt? Wie gehen sie mit diesem Wandel um? Im Sinne der 'sozialen Wirklichkeit' steht die Perspektive der Beschäftigten im Zentrum. Demnach ist es wichtig, sich mit diesen einzelnen Menschen auseinanderzusetzen, um die Wahrnehmung des Wandels von Arbeit von Seiten der Beschäftigten zu verstehen. Dazu wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts der qualitativen Management- und Organisationsforschung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Hohenheim mehrere leitfadengestützte, problemzentrierte Interviews durchgeführt, ausgewertet und interpretiert. Nach der Darlegung der zu Grunde liegenden theoretischen Konzepte erfolgt die Beschreibung der Erhebung und sodann die Auswertung der Untersuchung. Der Beitrag schließt mit einer Betrachtung, die die Erkenntnisse der durchgeführten Analyse und Diskussion resümiert und in einen Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf für die Wissenschaft sowie auf Handlungsbedarf für die Praxis mündet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender inequality in self-reported health among the elderly in contemporary welfare countries: a cross-country analysis of time use activities, socioeconomic positions and family characteristics (2017)
Zitatform
Adjei, Nicholas Kofi, Tilman Brand & Hajo Zeeb (2017): Gender inequality in self-reported health among the elderly in contemporary welfare countries. A cross-country analysis of time use activities, socioeconomic positions and family characteristics. In: PLoS one, Jg. 12, H. 9, S. 1-24. DOI:10.1371/journal.pone.0184676
Abstract
"Background: Paradoxically, despite their longer life expectancy, women report poorer health than men. Time devoted to differing social roles could be an explanation for the observed gender differences in health among the elderly. The objective of this study was to explain gender differences in self-reported health among the elderly by taking time use activities, socio-economic positions, family characteristics and cross-national differences into account.
Methods: Data from the Multinational Time Use Study (MTUS) on 13,223 men and 18,192 women from Germany, Italy, Spain, UK and the US were analyzed. Multiple binary logistic regression models were used to examine the association between social factors and health for men and women separately. We further identified the relative contribution of different factors to total gender inequality in health using the Blinder-Oaxaca decomposition method.
Results: Whereas time allocated to paid work, housework and active leisure activities were positively associated with health, time devoted to passive leisure and personal activities were negatively associated with health among both men and women, but the magnitude of the association varied by gender and country. We found significant gender differences in health in Germany, Italy and Spain, but not in the other countries. The decomposition showed that differences in the time allocated to active leisure and level of educational attainment accounted for the largest health gap.
Conclusions: Our study represents a first step in understanding cross-national differences in the association between health status and time devoted to role-related activities among elderly men and women. The results, therefore, demonstrate the need of using an integrated framework of social factors in analyzing and explaining the gender and cross-national differences in the health of the elderly population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt: Analysen und Ansätze zur therapeutischen und betrieblichen Bewältigung (2017)
Zitatform
Alsdorf, Nora, Ute Engelbach, Sabine Flick, Rolf Haubl & Stephan Voswinkel (2017): Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt. Analysen und Ansätze zur therapeutischen und betrieblichen Bewältigung. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 190), Bielefeld: Transcript, 342 S. DOI:10.14361/9783839440308-fm
Abstract
"Welche Arbeitssituationen sind psychisch belastend? Wie gehen Organisationen mit psychischen Erkrankungen um? Und wie wird die Erwerbsarbeit in Therapien thematisiert? Die Autor_innen analysieren Fälle psychisch erkrankter Beschäftigter interdisziplinär und zeigen auf, welche Verbesserungsmöglichkeiten es an den Schnittstellen von Gesundheitssystem und betrieblicher Wiedereingliederung gibt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Flexible Arbeitszeiten (2017)
Zitatform
Amlinger-Chatterjee, Monischa & Anne M. Wöhrmann (2017): Flexible Arbeitszeiten. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 71, H. 1, S. 39-51. DOI:10.1007/s41449-017-0047-x
Abstract
"Die Auswirkungen flexibler Arbeitszeitgestaltung auf die Gesundheit werden in der arbeitswissenschaftlichen Literatur zunehmend untersucht und diskutiert. Dabei wird 'Arbeitszeitflexibilität' als heterogenes Konstrukt unterschiedlich definiert und operationalisiert. Sie kann individuumsbezogen sein und sich damit in der Möglichkeit der Mitgestaltung der eigenen Arbeitszeit ausdrücken. Andererseits kann Arbeitszeitflexibilität auch betriebsbezogen sein, also die variable zeitliche Verfügung über Beschäftigte widerspiegeln. Dazu gehören bspw. Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft oder von Unternehmensseite gesteuerte kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit. Für verschiedene Aspekte flexibler Arbeitszeitgestaltung sind unterschiedliche Wirkzusammenhänge mit Indikatoren psychischer Gesundheit zu erwarten. Daher erfolgte in der vorliegenden Übersichtsarbeit eine getrennte Analyse für individuumsbezogene Arbeitszeitflexibilität (d. h. Autonomie bzw. Einflussmöglichkeiten) und betriebsbezogene Arbeitszeitflexibilität (d. h. nicht-autonom gestaltete nicht starre Arbeitszeiten, die durch Variabilität, Unvorhersehbarkeit und Arbeiten im Bereitschaftsdienst oder Rufbereitschaft gekennzeichnet sind).<br> Die Literaturanalyse zeigt, dass individuumsbezogene Arbeitszeitflexibilität mit weniger gesundheitlichen Beschwerden, einem reduzierten Stresserleben und verminderter Burnout-Symptomatik zusammenhängt. Betriebsbezogene Arbeitszeitflexibilität hingegen geht eher mit einer höheren Ausprägung affektiver Symptome, verstärktem Stresserleben und erhöhter Burnout-Symptomatik einher.<br> Die vorliegende Literaturanalyse stellt den aktuellen Wissensstand zu Zusammenhängen wesentlicher Facetten flexibler Arbeitszeiten (individuumsbezogene Arbeitszeitflexibilität und betriebsbezogene Arbeitszeitflexibilität) und Indikatoren psychischer Beanspruchungsfolgen (z. B. affektiver Symptomatik, Burnout und subjektiv erlebtem Stress) dar. Soweit in bisherigen Sekundärstudien Indikatoren (hauptsächlich negativer) psychischer Beanspruchungsfolgen berücksichtigt wurden, konnten bisherige Befunde bestätigt und präzisiert werden. Es zeigt sich ein erheblicher Forschungsbedarf zum Zusammenspiel der Gestaltung flexibler Arbeitszeiten und psychischer Beanspruchungsfolgen." (Autorenreferat)
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Job quality, health and at-work productivity (2017)
Zitatform
Arends, Iris, Christopher Prinz & Femke Abma (2017): Job quality, health and at-work productivity. (OECD social, employment and migration working papers 195), Paris, 39 S. DOI:10.1787/43ff6bdc-en
Abstract
"Many countries invest considerable resources into promoting employment and the creation of jobs. At the same time, policies and institutions still pay relatively little attention to the quality of jobs although job quality has been found to be a major driver of employee wellbeing and may be an important factor for work productivity. Eventually, job quality might also influence labour supply choices and lead to higher employment. Providing robust evidence for the relationship between job quality and worker productivity could make a strong case for labour market policies directed at the improvement of job quality. This paper reviews existing evidence on the relationship between the quality of the work environment and individual at-work productivity, defined as reduced productivity while at work, and assesses the effect of health on this relationship.
After screening 2 319 studies from various fields and disciplines, including economics and medicine, 48 studies are reviewed. Strong evidence is found for a negative relationship between job stress or job strain and individual at-work productivity and for a positive relationship between job rewards and productivity. Moderate evidence is found for a negative relationship between work-family conflict and at-work productivity and for a positive relationship between fairness at work and social support from co-workers and productivity. Health influences the relationship between the quality of the work environment and productivity. Specifically, the relationship is stronger for people in good health.
Job quality needs a more prominent place in labour market policy. More attention needs to be paid to workers' perceptions of the quality of their work environment and how policies and practices at both the level of the worker and the work environment may influence this. Furthermore, as health-related factors significantly influence the relationship between job quality and productivity, multidisciplinary approaches are needed to support at-work productivity" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Gesundheit (2017)
Badura, Bernhard; Ehresmann, Cona;Zitatform
Badura, Bernhard & Cona Ehresmann (2017): Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Gesundheit. In: B. Badura (Hrsg.) (2017): Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert : Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung, S. 189-209. DOI:10.1007/978-3-662-53200-3_10
Abstract
"Aufrufe zum Kulturwandel häufen sich gegenwärtig in Wirtschaft und Politik. Was genau damit gemeint ist, bleibt dabei oft unklar. Vernachlässigung der Unternehmenskultur gilt aber auch als einer der häufigsten Gründe, warum der Wandel von Organisationen misslingt. Im folgenden Beitrag wird ein Vorschlag unterbreitet, wie Unternehmenskultur gemessen und gestaltet werden kann. Unter Kultur werden gemeinsame Überzeugungen, Werte und Regeln verstanden, die in mehr oder weniger tief empfundenen Gefühlen der Billigung oder Missbilligung verankert sind. Behandelt werden Beiträge zur Konzeptualisierung von Kultur, wie sie in den Sozialwissenschaften und der Neuroforschung diskutiert werden. Ihre 'soziale Natur' motiviert Menschen, nach Bindung und Anerkennung durch Mitglieder ihrer Spezies zu streben. Kultur prägt dieses Bedürfnis, allerdings auf sehr vielfältige Weise. Je besser die Kultur einer Organisation mit den erworbenen Überzeugungen, Werten und Regeln ihrer Mitglieder übereinstimmt oder zumindest mit ihnen vereinbar ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie die emotionale Bindung fördert, die Gesundheit und das Betriebsergebnis. Diese These wird auf Basis einer Stichprobe aus 17 Organisationen (6750 Fälle) überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Psychische Belastungen und Arbeitsschutz: auch in der Arbeitswelt 4.0 ein Thema? (2017)
Balikcioglu, Julia;Zitatform
Balikcioglu, Julia (2017): Psychische Belastungen und Arbeitsschutz. Auch in der Arbeitswelt 4.0 ein Thema? In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 72, H. 1, S. 88-96.
Abstract
"Der Beitrag zeigt auf, wie wichtig unsere Gesundheit, auch unsere psychische Gesundheit, - gerade im modernen Zeitalter der Digitalisierung - ist. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement bietet uns diverse Ansatzpunkte, der sich seit Jahren aufzeigenden Entwicklung steigender Fehlzeiten, insbesondere auch aufgrund psychischer Probleme, entgegenzuwirken. Sehr frühzeitig setzt dabei der Arbeitsschutz, die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bei der Arbeit, an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Gesundheitliche Chancen und Risiken (2017)
Beermann, Beate; Amlinger-Chatterjee, Monischa; Brenscheidt, Frank; Gerstenberg, Susanne; Wöhrmann, Anne M. ; Niehaus, Michael;Zitatform
Beermann, Beate, Monischa Amlinger-Chatterjee, Frank Brenscheidt, Susanne Gerstenberg, Michael Niehaus & Anne M. Wöhrmann (2017): Orts- und zeitflexibles Arbeiten. Gesundheitliche Chancen und Risiken. (baua: Bericht), Dortmund, 46 S. DOI:10.21934/baua:bericht20170905
Abstract
"Der vorliegende Bericht fasst den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zur gesundheitlichen Bedeutung orts- und zeitflexibler Arbeitsformen zusammen. Auf der Basis der Ergebnisse wissenschaftlicher Studien kann generell davon ausgegangen werden, dass sowohl das ortsflexible als auch das zeitflexible Arbeiten als Belastungsfaktoren wirken und mit negativen Beanspruchungsfolgen einhergehen können. So erfordert Mobilität einen zusätzlichen Aufwand, der in der Regel sowohl mit Organisationsaufwand als auch mit zusätzlicher Bindung von Zeit und damit verbunden mit reduzierter Ruhezeit einhergeht. Die Ergebnisse zeigen, dass Mobilitätsanforderungen zusätzliche zur Arbeitstätigkeit bestehende Belastungsfaktoren darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Ergebnisse einer wissenschaftlichen Standortbestimmung (2017)
Beermann, Beate; Schütte, Martin;Zitatform
Beermann, Beate & Martin Schütte (2017): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Standortbestimmung. In: Soziale Sicherheit, Jg. 66, H. 9, S. 305-310.
Abstract
"Veränderungen in der Arbeitswelt kamen selten mit so einer Geschwindigkeit und einer kaum zu antizipierenden Entwicklungsperspektive wie in den letzten Jahren. Parallel zur Veränderung der Arbeitswelt ist seit Beginn der 2000er Jahre ein deutlicher Anstieg der psychischen Erkrankungen zu beobachten. Arbeitsunfähigkeiten und Berentungen aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen haben deutlich zugenommen. Erwerbstätigenbefragungen weisen parallel dazu einen Anstieg der psychischen Belastung aus. Beklagt werden insbesondere Termin- und Leistungsdruck, der Druck zum schnellen Arbeiten sowie die Anforderung, verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen zu müssen (Multitasking). Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - wissenschaftliche Standortbestimmung' der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Stand des Wissens ermittelt und Handlungsempfehlungen entwickelt. Hier werden die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)
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The effect of working hours on health (2017)
Zitatform
Berniell, Inés & Jan Bietenbeck (2017): The effect of working hours on health. (IZA discussion paper 10524), Bonn, 30 S.
Abstract
"Does working time causally affect workers' health? We study this question in the context of a French reform which reduced the standard workweek from 39 to 35 hours, at constant earnings. Our empirical analysis exploits variation in the adoption of this shorter workweek across employers, which is mainly driven by institutional features of the reform and thus exogenous to workers' health. Difference-in-differences and lagged dependent variable regressions reveal a negative effect of working hours on self-reported health and positive effects on smoking and body mass index, though the latter is imprecisely estimated. Results are robust to accounting for endogenous job mobility and differ by workers' occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The mediating role of recovery opportunities on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective (2017)
Boschman, J. S.; Noor, A.; Hagberg, M.; Sluiter, J. K.;Zitatform
Boschman, J. S., A. Noor, J. K. Sluiter & M. Hagberg (2017): The mediating role of recovery opportunities on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective. In: PLoS one, Jg. 12, H. 7, S. 1-11. DOI:10.1371/journal.pone.0179657
Abstract
"A lack of sufficient recovery during and after work may help to explain impaired health in the long run. We aimed to increase knowledge on the mediating role of recovery opportunities (RO) during and after work on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective. We used data on RO from a Swedish national survey in 2011 and linked these to sickness absence (>14 days) two years later among the general working population (N = 7,649). Mediation of the relationship between gender and sickness absence by exposure to RO was studied through linear regression. We conducted separate analyses for RO during and after work and for three different age groups (16 - 29; 30 - 49; 50 - 64). The sample consisted of 3,563 men and 4,086 women. Sickness absence was higher among the women than among the men (11 days vs 5 days, p<0.001). Men reported statistically significantly more positive on their RO than women. RO during (ß 0.3 - 1.8) and after work (ß 0.4 - 0.6) mediated the relationship between gender and sickness absence. Mediation effects existed across age groups, with the strongest effects of RO during work found among the age group between 50 and 64 years of age (attenuation 36%). Our results indicate that gender inequality is also reflected in worse RO among women. This partially explains the increased risk of future sickness absence, particularly among those above 50 years of age. These findings show that RO during work deserve more attention in working life research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Examining the link between health measures, management practices and establishment performance (2017)
Zitatform
Broszeit, Sandra & Marie-Christine Laible (2017): Examining the link between health measures, management practices and establishment performance. (IAB-Discussion Paper 26/2017), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen, Managementpraktiken und Arbeitsproduktivität, sowie Medianlöhnen. Aus der bisherigen Forschung ist bekannt, dass Managementpraktiken in einer positiven Beziehung zu betrieblichen Erfolgsfaktoren stehen. Daher beleuchten wir, ob betriebliche Gesundheitsmaßnahmen, unabhängig von traditionelleren Managementpraktiken, einen Einfluss auf Arbeitsproduktivität und Medianlöhne haben. Repräsentative Befragungsdaten des 'Management and Organizational Practices Survey' zeigen einen Anstieg in der Nutzung von betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen zwischen den Jahren 2008 und 2013, insbesondere in großen Betrieben. Während Managementpraktiken in einer positiven Beziehung zur Arbeitsproduktivität stehen, haben sie keinen Einfluss auf Medianlöhne. Bei Gesundheitsmaßnahmen lässt sich ein anderes Muster erkennen, sodass diese in keinem Zusammenhang mit der Arbeitsproduktivität stehen, jedoch einen positiven Zusammenhang mit Medianlöhnen aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Psychische und psychosomatische Erkrankungen im Erwerbsalter: Einstellungen von Beschäftigten zu Ursachen und Prävention (2017)
Burgess S., ; Rieger, M.A.; Gündel, H.; Rothermund, E.; Michaelis, M.; Junne, F.; Zipfel, S.;Zitatform
Rieger, M.A., F. Junne, E. Rothermund, H. Gündel, S. Zipfel & M. Michaelis (2017): Psychische und psychosomatische Erkrankungen im Erwerbsalter. Einstellungen von Beschäftigten zu Ursachen und Prävention. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 52, H. 8, S. 605-612. DOI:10.17147/ASU.2017-08-01-02
Abstract
"Hintergrund: Psychische und psychosomatische Erkrankungen (PPE) in der Arbeitswelt gewinnen zunehmend an Bedeutung. Umfassende Prävention und effektive frühzeitige Intervention sind dringend notwendig. Das betriebliche Setting spielt hier genauso eine Rolle wie die Schnittstelle zwischen Betrieb und kurativer Versorgung. Zur Ermittlung von Einstellungen zu Ursachen von PPE und zu Möglichkeiten ihrer Prävention und Versorgung wurde 2014 eine multiprofessionelle standardisierte Befragung bei Betriebs- und Hausärzten, Psychotherapeuten sowie Personalverantwortlichen in Betrieben durchgeführt. Bislang unbekannt sind entsprechende Einstellungen der Arbeitnehmer selbst.
In diesem Beitrag werden neben einem kurzen Überblick zur Relevanz der Thematik die Studienkonzeption und der Stichprobenzugang einer 2016 durchgeführten Beschäftigtenbefragung beschrieben. Inhaltliche Ergebnisse und Vergleiche mit den 2014 erhobenen Daten werden an anderer Stelle berichtet.
Methoden: Mittels mehrheitlich selbst konstruierter Fragen wurde ein standardisiertes Instrument zum Einsatz in einer Online-Befragung bei einer Freiwilligenstichprobe ('Access Panel' eines Markt- und Meinungsforschungsinstituts) entwickelt. Erfasst werden u.a. Einstellungen zur Bedeutung verschiedener arbeitsbezogener Anforderungen und individueller Risiken für die Entstehung von PPE, zur Relevanz verschiedener Präventionsansätze und zu eigenen Gestaltungs- und Bewältigungsmöglichkeiten. Zur angemessenen Abbildung von Unterschieden zwischen verschiedenen Jobtypen (verarbeitendes/ produzierendes/ handwerkliches Gewerbe, Dienstleistungs- und Büroberufe) wurden die Antworten von jeweils 300 'White' bzw. 'Blue Collar Worker' angestrebt.
Ergebnisse: Der Zugang über ein Online- Access Panel hat methodische Limitationen (z. B. fehlende Repräsentativität, 'Volunteer Bias'), aber gegenüber einer offenen Internetbefragung auch Vorteile (geschlossene Grundgesamtheit, gezielte branchenbezogene Rekrutierung).
Ausblick: Ausgehend von deskriptiven und vergleichenden Analysen sollen Vorschläge für zielgerechte Prävention und Versorgung abgeleitet werden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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The contribution of individual, social and work characteristics to employee mental health in a coal mining industry population (2017)
Considine, Robyn ; Handley, Tonelle ; Perkins, David ; Tynan, Ross; Inder, Kerry ; James, Carole ; Lewin, Terry; Kelly, Brian ; Wiggers, John ;Zitatform
Considine, Robyn, Ross Tynan, Carole James, John Wiggers, Terry Lewin, Kerry Inder, David Perkins, Tonelle Handley & Brian Kelly (2017): The contribution of individual, social and work characteristics to employee mental health in a coal mining industry population. In: PLoS one, Jg. 12, H. 1, S. 1-15. DOI:10.1371/journal.pone.0168445
Abstract
"Background: Evidence regarding the extent of mental health problems and the associated characteristics within an employee population is necessary to inform appropriate and tailored workplace mental health programs. Mental health within male dominated industries (such as mining) has received recent public attention, chiefly through observations regarding suicide in such populations in Australia and internationally. Currently there is limited empirical evidence regarding the mental health needs in the mining industry as an exemplar of a male dominated workforce, and the relative contribution to such problems of individual, socio-economic and workplace factors. This study aimed to investigate the mental health and associated characteristics among employees in the Australian coal mining industry with a specific focus on identifying modifiable work characteristics.
Methods: A cross-sectional study was conducted among employees (n = 1457) across eight coal mines stratified by key mine characteristics (state, mine type and employee commute arrangements). Participants completed measures of psychological distress (K10+) and key variables across four categories (socio-demographic characteristics, health history, current health behaviours, work attitudes and characteristics).
Results: Psychological distress levels within this sample were significantly higher in comparison with a community sample of employed Australians. The following factors contributed significantly to levels of psychological distress using hierarchical linear regression analysis: lower social networks; a past history of depression, anxiety or drug/alcohol problems; high recent alcohol use; work role (managers) and a set of work characteristics (level of satisfaction with work, financial factors and job insecurity; perception of lower workplace support for people with mental health problems.
Conclusion: This is the first study to examine the characteristics associated with mental health problems in the Australian coal mining industry. The findings indicate the salience of mental health needs in this population, and the associated interplay of personal, social and work characteristics. The work characteristics associated with psychological distress are modifiable and can guide an industry response, as well as help inform the understanding of the role of workplace factors in mental health problems in a male dominated workforce more generally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Assessing the impact of different workplace flexibilities on workplace stress in the presence of varying degrees of job control (2017)
Zitatform
Cotti, Chad D., M. Ryan Haley & Laurie A. Miller (2017): Assessing the impact of different workplace flexibilities on workplace stress in the presence of varying degrees of job control. In: Applied Economics Letters, Jg. 24, H. 3, S. 198-201. DOI:10.1080/13504851.2016.1176108
Abstract
"We apply probit and propensity score matching to 1667 respondents from the 2008 National Survey of the Changing Workforce to quantify how workers' self-reported stress levels vary under two different workplace flexibilities and varying degrees of job control. The first workplace flexibility considered is the ability to easily take time off for personal and family matters; the second is the option of a compressed work week. Our findings suggest that the first flexibility correlates with lower stress reports regardless of job control level. The second flexibility, however, correlates with lower stress levels only for workers with low levels of job control. This suggests that a compressed work week does not reduce stress for workers that already have high levels of job control. The more general conclusion is that some flexibilities are substitutes for job control whereas other are not, assuming the larger goal is the reduction of workplace stress and the various maladies exacerbated by stress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Is it the way you live or the job you have?: Health effects of lifestyles and working conditions (2017)
Zitatform
Cottini, Elena & Paolo Ghinetti (2017): Is it the way you live or the job you have? Health effects of lifestyles and working conditions. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 17, H. 3, S. 1-20. DOI:10.1515/bejeap-2016-0222
Abstract
"This paper investigates the role of lifestyles (smoking, drinking and obesity) and working conditions (physical hazards, no support from colleagues, job worries and repetitive work) on health. Three alternative systems of simultaneous multivariate probit equations are estimated, one for each health measure: an indicator of self-assessed health, an indicator of physical health, and an indicator of work-related mental health problems, using Danish data for 2000 and 2005. We find that while lifestyles are significant determinants of self-assessed health, they play a minor role for our indicators of physical health and mental health. The effect of lifestyles seems to be dominated by the effect of adverse working conditions, which significantly worsen health. This result is robust for all health dimensions considered." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Determinants of health at work in the EU15: elaboration of synthetic indicators of working conditions and their impacts on the physical and mental health of workers (2017)
Zitatform
Coupaud, Marine (2017): Determinants of health at work in the EU15. Elaboration of synthetic indicators of working conditions and their impacts on the physical and mental health of workers. In: International journal of manpower, Jg. 38, H. 1, S. 93-126. DOI:10.1108/IJM-02-2016-0040
Abstract
"Purpose: Workers' health is a main concern in industrialized countries. The structural evolution of the labor market should have encouraged better working conditions, as should have increasing interest in corporate social responsibility. But work arduousness takes new forms as work organizations evolve. All workers are potentially affected by onerous working conditions. The purpose of this paper is to explore all types of working conditions that may affect workers.
Design/methodology/approach: The author creates four indicators of working conditions using the multiple correspondence analysis and also analyzes how they relate to the workers' physical and mental health using a logit model.
Findings: Performing the analysis on data from the third and fifth waves of the European Working Conditions Survey, the author presents the results showing the growing importance of interpersonal relationships at work and observes a rise in inequalities in terms of health over the period 2000-2010 for people belonging to the vulnerable categories: women and lower-income groups.
Originality/value: The author offers to describe the evolution of the working conditions of the European workers over an interesting period during which many changes took place. Moreover, this paper investigates the respective impacts of different types of working conditions to come up with policy recommendations." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
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Performance pay and work-related health problems: a longitudinal study of establishments (2017)
Zitatform
Devaro, Jed & John S. Heywood (2017): Performance pay and work-related health problems. A longitudinal study of establishments. In: ILR review, Jg. 70, H. 3, S. 670-703. DOI:10.1177/0019793916669148
Abstract
"Using panel data from 2004 and 2011, the authors find an elevated incidence of work-related ailments (associated with bones, muscles, and joints) in U.K. establishments that use individual performance pay, even after accounting for establishment fixed effects. Fixed-effect estimates also confirm a positive relationship between absence due to illness and performance pay. The elevated rates of ailments associated with performance pay appear to reduce financial performance and product quality, even though performance pay has a positive net influence on financial performance. Thus, a hidden cost of performance pay is occupational health deterioration. Parallel results are absent for labor productivity and, in a smaller sample, for profit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Soziale Mobilität und gesundheitliche Ungleichheit: die Bedeutung inter- und intragenerationaler Mobilität für gesundheitliche Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland (2017)
Zitatform
Günther, Sebastian, Anja Knöchelmann, Irene Moor & Matthias Richter (2017): Soziale Mobilität und gesundheitliche Ungleichheit. Die Bedeutung inter- und intragenerationaler Mobilität für gesundheitliche Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 050), Düsseldorf, 39 S.
Abstract
"Berufliche Auf- und Abstiege beeinflussen die Gesundheit von Beschäftigten - das wissen wir aus internationalen Studien. Besteht der Zusammenhang auch für West- und Ostdeutschland? Das vorliegende Working Paper untersucht diese Frage auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels. Es zeigt sich, dass sowohl intra- als auch intergenerationale Mobilität auf die Gesundheit wirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Drei Stellschrauben gegen Fristverträge (2017)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2017): Drei Stellschrauben gegen Fristverträge. In: DBB-Magazin : Monatszeitschrift des DBB, Jg. 68, H. 3, S. 26-27., 2017-02-16.
Abstract
"In den letzten Jahren ist der Ruf nach einer Eindämmung befristeter Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst lauter geworden. Nicht zu Unrecht: Befristungen sind häufig mit Beschäftigungsunsicherheit verbunden und erschweren die individuelle Lebensplanung. Vor allem junge Menschen im Familiengründungsalter sind davon betroffen. Eine Studie des ifo-Instituts hat jüngst ergeben, dass sich Befristungen negativ sowohl auf Familiengründungen an sich als auch auf die Anzahl der Kinder auswirken. Im Hinblick auf den demografischen Wandel ist das kein wünschenswerter Effekt. Die fehlende Kontrolle über die eigenen Handlungsmöglichkeiten, der permanent nagende Zweifel, ob man in einigen Monaten noch beschäftigt ist, können zudem die Gesundheit der Betroffenen beeinträchtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitshetze und Arbeitsintensivierung bei digitaler Arbeit: So beurteilen die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen: Ergebnisse einer Sonderauswertung der Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2016 (2017)
Holler, Markus; Kulemann, Peter;Zitatform
Holler, Markus (2017): Arbeitshetze und Arbeitsintensivierung bei digitaler Arbeit: So beurteilen die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen. Ergebnisse einer Sonderauswertung der Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2016. Berlin, 11 S.
Abstract
"Wie häufig fühlen sich digital Arbeitende bei der Arbeit gehetzt oder stehen unter Zeitdruck? In welchem Zusammenhang stehen Digitalisierungsgrad und Störungen des Arbeitsflusses? Die Ergebnisse der Sonderauswertung zeigen, dass bislang nur wenige Beschäftigte von den möglichen Potentialen der Digitalisierung für eine bessere Arbeitsgestaltung profitieren. Die Mehrheit berichtet über eine zunehmende Arbeitsintensität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Occupational health and safety of temporary and agency workers (2017)
Zitatform
Hopkins, Benjamin (2017): Occupational health and safety of temporary and agency workers. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 4, S. 609-628. DOI:10.1177/0143831X15581424
Abstract
"Previous quantitative studies have established a link between precarious work and occupational health and safety (OHS). Using an ethnographically informed qualitative approach, this article investigates the workplace experiences of different types of precarious workers, in particular those who are directly-employed temporary workers and those who are engaged through an agency. Drawing on the work of Andrew Hopkins, the article finds cultural practices that lead to worsened OHS experiences for those who are engaged through an agency. These experiences include inadequate safety training, poor quality personal protective equipment and a lack of clarity of supervisory roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Preoperative characteristics of working-age patients undergoing total knee arthroplasty (2017)
Hylkema, Tjerk H. ; Brouwer, Sandra ; Rijk, Paul C.; Beveren, Jan Van; Bulstra, Sjoerd K. ; Brouwer, Reinoud W.; Jonbergen, Hans Peter van; Stevens, Martin ;Zitatform
Hylkema, Tjerk H., Martin Stevens, Jan Van Beveren, Paul C. Rijk, Hans Peter van Jonbergen, Reinoud W. Brouwer, Sjoerd K. Bulstra & Sandra Brouwer (2017): Preoperative characteristics of working-age patients undergoing total knee arthroplasty. In: PLoS one, Jg. 12, H. 8, S. 1-14. DOI:10.1371/journal.pone.0183550
Abstract
"Objective: Total Knee Arthroplasty (TKA) is performed more in working-age (<65 years) patients. Until now, research in this patient population has been conducted mainly among retired (=65 years) patients. Aim of this study was therefore to describe demographic, physical, psychological and social characteristics of working TKA patients and to subsequently compare these characteristics with retired TKA patients and the general population.
Methods: A cross-sectional analysis. Preoperative data of 152 working TKA patients was used. These data were compared with existing data of retired TKA patients in hospital registers and with normative values from literature on the general population. Demographic, physical, psychological and social (including work) characteristics were analyzed.
Results: The majority (83.8%) of working TKA patients was overweight (42.6%) or obese (41.2%), a majority (72.4%) was dealing with two or more comorbidities, and most (90%) had few depressive symptoms. Mean physical activity level was 2950 minutes per week. Compared to the retired TKA population, working TKA patients perceived significantly more stiffness and better physical functioning and vitality, were more physically active, and perceived better mental health. Compared to the general population working TKA patients perceived worse physical functioning, worse physical health and better mental health, and worked fewer hours.
Conclusion: This study shows that a majority of working TKA patients are overweight/obese, have multiple comorbidities, but are highly active in light-intensity activities and have few depressive symptoms. Working patients scored overall better on preoperative characteristics than retired patients, and except for physical activity scored overall worse than the general population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Creating a healthy working environment with leadership: the concept of health-promoting leadership (2017)
Zitatform
Jiménez, Paul, Bianca Winkler & Anita Dunkl (2017): Creating a healthy working environment with leadership. The concept of health-promoting leadership. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 17, S. 2430-2448. DOI:10.1080/09585192.2015.1137609
Abstract
"In this paper, a concept of health-promoting leadership is presented that focuses on the interaction between working environment and leadership behavior. Seven key aspects define health-promoting leadership: health awareness, low workload, control, reward, community, fairness, and values. The self-assessment version of the questionnaire was used in this study for the first time. Analyzing the data of 299 leaders, the results showed satisfactory reliability and validity coefficients for all dimensions. Structural equation modeling indicates that all dimensions can be assigned on a main factor of health-promoting leadership. The questionnaire offers two main advantages: first, it is possible to measure health-promoting behavior strategies of leaders and thus show their leadership potential. Second, the instrument allows analyzing critical aspects in the working environment and further helps establish basic conditions in the workplace, where a health-promoting workplace can be created." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Crossover effect of spouse weekly working hours on estimated 10-years risk of cardiovascular disease (2017)
Zitatform
Kang, Mo-Yeol & Yun-Chul Hong (2017): Crossover effect of spouse weekly working hours on estimated 10-years risk of cardiovascular disease. In: PLoS one, Jg. 12, H. 8, S. 1-12. DOI:10.1371/journal.pone.0182010
Abstract
"Objectives: To investigate the association between spouse weekly working hours (SWWH) and the estimated 10-years risk of cardiovascular disease (CVD).
Methods: This cross-sectional study was based on the data obtained from the Korean National Health and Nutrition Examination Survey 2007 - 2012. Data of 16,917 participants (8,330 husbands, 8,587 wives) were used for this analysis. The participants' clinical data were collected to estimate the 10-years risk of CVD, as well as weekly working hours. Multiple logistic regression was conducted to investigate the association between SWWH and the estimated 10-years risk of CVD. We also performed a stratified analysis according to each participant's and their spouse's employment status.
Results: Compared to those whose spouses worked 30 hours per week, estimated 10-years risk of CVD was significantly higher as SWWH increase among those whose spouses worked >30 hours per week. After adjusting for covariates, the odds ratio for high CVD risk was found to increase as SWWH increased, up to 2.52 among husbands and 2.43 among wives. We also found that the association between SWWH and the estimated 10-years risk of CVD varied according to the employment status. Analysis of each component included in the CVD appraisal model showed that SWWH had close relationship with diabetes in men, and smoking habits in women.
Conclusions: Spouse's long working hours are associated with individual's risk of CVD in future, especially among husbands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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The relationship between shift work and mental health among electronics workers in South Korea: a cross-sectional study (2017)
Zitatform
Kang, Mo-Yeol, Ho-Jang Kwon, Kyung-Hwa Choi, Chung-Won Kang & Hyunjoo Kim (2017): The relationship between shift work and mental health among electronics workers in South Korea. A cross-sectional study. In: PLoS one, Jg. 12, H. 11, S. 1-10. DOI:10.1371/journal.pone.0188019
Abstract
"Objective: To determine the relationship between shift work and mental health, particularly insomnia, depression, and suicidal ideation, among electronics production workers.
Methods: A survey was conducted with 14,226 workers from an electronics manufacturer in South Korea. After excluding 112 individuals with incomplete responses, 14,114 respondents were analyzed. As part of a larger project, we collected data on respondents' general characteristics, work-related characteristics, and health status; however, in this study, we focused on the data related to shift work and mental health. Insomnia, depression, and suicidal ideation were set as dependent variables and working schedule as set as the independent variable. We performed multiple logistic regression analysis with daytime workers as the reference group. The model was adjusted for age, gender, body mass index, workplace, educational level, and marital status with or without children under 6 years of age.
Results: Relative to daytime workers, shift workers had 2.35, 1.23, and 1.17 greater odds of insomnia, depression, and suicidal ideation, respectively. Within the shift worker group, we found that the odds of depression and suicidal ideation increased dramatically when respondents had insomnia. The ORs for depression and suicidal ideation were 4.899 and 7.934, respectively.
Conclusions: Our findings suggest that shift work is related to an increased risk of mental health problems in production workers, and the sleep disturbance related with shift work is a central mechanism for this relationship. Since these results suggest that proactive management of sleep problems might attenuate their detrimental effects on shift worker's mental health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Job demands in a changing world of work: Impact on workers' health and performance and implications for research and practice (2017)
Zitatform
Korunka, Christian & Bettina Kubicek (Hrsg.) (2017): Job demands in a changing world of work. Impact on workers' health and performance and implications for research and practice. Cham: Springer London, 169 S. DOI:10.1007/978-3-319-54678-0
Abstract
"This book examines the new ways of working and their impact on employees' well-being and performance that have resulted from a changed world of work. It concentrates on job demands and flexible work emanating from current economic and organizational change, and assesses impact on workers' health and performance. The development of issues such as globalization, rapid technological advances, new management practices, organizational changes and new job skills are addressed. This book gives an overview and discusses the potential negative and positive effects of such new job demands and new forms of work." (Publisher information, © Springer) ((en))
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Sozialkapital und Work-Life-Balance (2017)
Köhler, Katharina;Zitatform
Köhler, Katharina (2017): Sozialkapital und Work-Life-Balance. In: B. Badura (Hrsg.) (2017): Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert : Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung, S. 175-187. DOI:10.1007/978-3-662-53200-3_9
Abstract
"In den vergangenen Jahrzehnten hat die Vereinbarkeit von beruflichen und außerberuflichen Lebensbereichen, die sogenannte Work-Life-Balance (WLB) immer stärker an Bedeutung gewonnen. Die folgende Untersuchung zeigt, dass nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch die Unternehmenskultur eine wichtige Rolle für die WLB von Beschäftigten spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Time control, job execution and information access: work/family strategies in the context of low-wage work and 24/7 schedules (2017)
Zitatform
Lefrançois, Mélanie, Karen Messing & Johanne Saint-Charles (2017): Time control, job execution and information access. Work/family strategies in the context of low-wage work and 24/7 schedules. In: Community, work & family, Jg. 20, H. 5, S. 600-622. DOI:10.1080/13668803.2017.1379950
Abstract
"Low-wage work and rigid atypical schedules reduce workers' leeway to manage their work/family interface, resulting in high levels of work/family conflict and in health issues. Faced with these inflexible conditions and a lack of formal work/family measures, workers rely primarily on informal practices where relational dynamics with coworkers and managers play an important role. However, low-wage workers with little schedule control are underrepresented in the work/family literature and little is known about how they deal with work/family issues in their workplaces. What role is played by workplace relationships in strategies used by workers to manage their work/family interface in the face of imposed, extended and variable schedules? Using an interdisciplinary theoretical and methodological framework combining communication and ergonomic work activity analysis, we analyzed data collected through direct and participant observations, semi-structured interviews, interaction diaries and administrative documents. This community-initiated ethnographic case study helped us identify three main types of work/family strategies related to (1) work time; (2) work execution and (3) access to relational resources. We also discuss how these strategies are embedded in the work activity and relational context, including gender dynamics, and are entangled with individual, team and organizational considerations. Some potential solutions are presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Stressed despite or because of flexible work arrangements?: flexible work arrangements, job pressure and work-to-home conflict for women and men in Germany (2017)
Zitatform
Lott, Yvonne (2017): Stressed despite or because of flexible work arrangements? Flexible work arrangements, job pressure and work-to-home conflict for women and men in Germany. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 046), Düsseldorf, 43 S.
Abstract
"The present study investigates the effects of flexible work arrangements on work-to-home conflict for women and men in Germany. It analyzes (1) how schedule control, i.e. flexitime and working-time autonomy, employer-oriented flexible schedules and telecommuting are related to work-to-home conflict and (2) whether these arrangements increase or decrease the positive effect of job pressure on work-to-home conflict. The multivariate analyses are based on the 2011 and 2012 German Socio-Economic Panel study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Study on association of working hours and occupational physical activity with the occurrence of coronary heart disease in a Chinese population (2017)
Ma, Yao ; Shi, Hao-Jie; Wang, Lian-Sheng ; Wang, Ying-Jun; Wang, Hao ; Li, Ya-Fei; Khurwolah, Mohammad Reeaze ; Xie, Zhi-Yong; Chen, Bing-Rui; Yang, Yang ;Zitatform
Ma, Yao, Ying-Jun Wang, Bing-Rui Chen, Hao-Jie Shi, Hao Wang, Mohammad Reeaze Khurwolah, Ya-Fei Li, Zhi-Yong Xie, Yang Yang & Lian-Sheng Wang (2017): Study on association of working hours and occupational physical activity with the occurrence of coronary heart disease in a Chinese population. In: PLoS one, Jg. 12, H. 10, S. 1-14. DOI:10.1371/journal.pone.0185598
Abstract
"Objective: To explore the association of working hours and occupational physical activity (OPA) with the occurrence of coronary heart disease (CHD) in a Chinese population.
Methods: A total of 595 participants (354 and 241 patients with and without CHD, respectively) aged between 24 and 65 were enrolled in our study, which was conducted at the First Affiliated Hospital of Nanjing Medical University between December 2015 and October 2016. Participant characteristics were collected from face-to-face questionnaires, and logistic regression analysis was conducted to examine the association of working hours and OPA with the occurrence of CHD.
Results: Compared with non-employed people, long working hours (especially =55 hours/week) contributed to the occurrence of CHD (adjusted odds ratio[OR] = 2.213, 95% confidence interval [CI]: 1.125, 4.355, P = 0.021) after multivariate adjustment in the Chinese population. With the extension of worktime, the CHD risk increased (P for the dose-response trend = 0.022). Meanwhile, even after adjusting for engagement in physical activity during leisure time, sedentary behavior at work had an adverse effect on CHD risk (adjusted OR = 2.794, 95%CI: 1.526, 5.115, P = 0.001), and a linear relationship was also found between OPA and CHD (P for the trend = 0.005).
Conclusions: Long working hours and sedentary behavior at work are associated with a high risk of CHD. In addition, prolonged working hours in sedentary occupations increases the risk of CHD, independent of engagement in leisure time physical activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Absenteeism as a reaction to harmful behavior in the workplace from a stress theory point of view (2017)
Zitatform
Martin, Albert & Wenzel Matiaske (2017): Absenteeism as a reaction to harmful behavior in the workplace from a stress theory point of view. In: Management Revue, Jg. 28, H. 2, S. 227-254. DOI:10.5771/0935-9915-2017-2-227
Abstract
"The paper gives an overview as to the extent of socially harmful behavior in the workplace. Data comes from European Survey on Working Conditions. We draw upon the information from the surveys which were carried out in 2000, 2005 and 2010 in the EU-15. Unfortunately, the findings show that the number of employees who suffer socially harmful behavior in their work environment is not low. Following the assumption that stressful working conditions increase the probability of harmful behavior it is shown that the reaction to harmful behavior depends on what resources are available to the person affected. Social support and satisfying working conditions prove to be effective buffers against hostile behavior. Nevertheless, behavioral buffers can only play a supporting role in detecting and removing the causes of hostile behavior. The paper adds new insights into the topic and in addition to an overview, we identify empirically significant determinants and conduct a stress theoretic analysis of different ways of reacting to socially aversive behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitszeitdiskrepanzen mindern Zufriedenheit mit Arbeit und Gesundheit (2017)
Zitatform
Matiaske, Wenzel, Tanja Schmidt, Hartmut Seifert & Verena Tobsch (2017): Arbeitszeitdiskrepanzen mindern Zufriedenheit mit Arbeit und Gesundheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 4, S. 287-295. DOI:10.5771/0342-300X-2017-4-287
Abstract
"Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die Wirkungen von Arbeitszeitdiskrepanzen, definiert als Differenz von gewünschter und tatsächlicher Arbeitszeit, auf zentrale Dimensionen der work-life-balance. Ausgehend von stresstheoretischen Überlegungen wird auf der empirischen Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) gezeigt, dass Arbeitszeitdiskrepanzen mit geringerer Arbeits- und Gesundheitszufriedenheit einhergehen. Ferner diskutiert der Beitrag Implikationen für die Forschung zu und die Handhabung von Über- bzw. Unterbeschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Repräsentationen weiblicher Erwerbstätigkeit in japanischen und deutschen Frauenzeitschriften (2017)
Maurer, Marissa;Zitatform
Maurer, Marissa (2017): Repräsentationen weiblicher Erwerbstätigkeit in japanischen und deutschen Frauenzeitschriften. München: Iudicium Verlag, 331 S.
Abstract
"In Japan und Deutschland hat sich die Rolle der Frau in den vergangenen Dekaden signifikant verändert. Einen der wichtigsten Faktoren dieses äußerst komplexen Wandlungsprozesses stellt die Bedeutungszunahme respektive -verschiebung einer außerhäuslichen Erwerbstätigkeit im Leben der Frauen dar. Da das Medium Frauenzeitschrift in besonderer Weise durch die inhaltliche Ausrichtung auf die Spezifika weiblicher Lebenszusammenhänge gekennzeichnet ist, wird mit der vorliegenden Studie der Frage nachgegangen, wie sich japanische und deutsche Frauenzeitschriften dem Themenkomplex Erwerbstätigkeit nähern und welchen möglichen Beitrag sie für ihre Leserinnen wie auch den öffentlichen Diskurs zur weiblichen Erwerbstätigkeit zu leisten vermögen. Im Mittelpunkt der Studie steht die Analyse der redaktionellen Beiträge der japanischen Frauenzeitschriften Nikkei Woman, Oggi und Marisol sowie der deutschen Titel Cosmopolitan, Brigitte Woman und Emotion im Hinblick auf die formale Präsentation und inhaltliche Konstruktion des Themas weibliche Erwerbstätigkeit. Ergänzt wird die primär inhaltsanalytisch basierte Studie im Rahmen einer nicht repräsentativen Befragung durch die Perspektive der Rezipientinnen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Relationship between response to aripiprazole once-monthly and paliperidone palmitate on work readiness and functioning in schizophrenia: a post-hoc analysis of the QUALIFY study (2017)
Potkin, Steven G. ; Schmidt, Simon Nitschky ; Sapin, Christophe ; Ettrup, Anders ; Naber, Dieter; Hansen, Karina; Hertel, Peter; Eramo, Anna ; Forray, Carlos; Nylander, Anna-Greta; Loze, Jean-Yves; Beillat, Maud ; Baker, Ross A. ; Peters-Strickland, Timothy ;Zitatform
Potkin, Steven G., Jean-Yves Loze, Carlos Forray, Ross A. Baker, Christophe Sapin, Timothy Peters-Strickland, Maud Beillat, Anna-Greta Nylander, Peter Hertel, Simon Nitschky Schmidt, Anders Ettrup, Anna Eramo, Karina Hansen & Dieter Naber (2017): Relationship between response to aripiprazole once-monthly and paliperidone palmitate on work readiness and functioning in schizophrenia. A post-hoc analysis of the QUALIFY study. In: PLoS one, Jg. 12, H. 8, S. 1-12. DOI:10.1371/journal.pone.0183475
Abstract
"Schizophrenia is a chronic disease with negative impact on patients' employment status and quality of life. This post-hoc analysis uses data from the QUALIFY study to elucidate the relationship between work readiness and health-related quality of life and functioning. QUALIFY was a 28-week, randomized study (NCT01795547) comparing the treatment effectiveness of aripiprazole once-monthly 400 mg and paliperidone palmitate once-monthly using the Heinrichs-Carpenter Quality-of-Life Scale as the primary endpoint. Also, patients' capacity to work and work readiness (Yes/No) was assessed with the Work Readiness Questionnaire. We categorized patients, irrespective of treatment, by work readiness at baseline and week 28: No to Yes (n = 41), Yes to Yes (n = 49), or No at week 28 (n = 118). Quality-of-Life Scale total, domains, and item scores were assessed with a mixed model of repeated measures. Patients who shifted from No to Yes in work readiness showed robust improvements on Quality-of-Life Scale total scores, significantly greater than patients not ready to work at week 28 (least squares mean difference: 11.6±2.6, p<0.0001). Scores on Quality-of-Life Scale instrumental role domain and items therein - occupational role, work functioning, work levels, work satisfaction - significantly improved in patients shifting from No to Yes in work readiness (vs patients No at Week 28). Quality-of-Life Scale total scores also significantly predicted work readiness at week 28. Overall, these results highlight a strong association between improvements in health-related quality of life and work readiness, and suggest that increasing patients' capacity to work is an achievable and meaningful goal in the treatment of impaired functioning in schizophrenia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Explaining Implementation through Varieties of Capitalism Theory: The Case of the Telework and Work-related Stress Agreements (2017)
Zitatform
Prosser, Thomas (2017): Explaining Implementation through Varieties of Capitalism Theory. The Case of the Telework and Work-related Stress Agreements. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 55, H. 4, S. 889-908. DOI:10.1111/jcms.12514
Abstract
"Despite extensive literature on the implementation of European 'soft' law and Varieties of Capitalism (VoC) theory, no existing work has attempted to explain the implementation of soft law with reference to VoC. In this article, on the basis of a study of the implementation of the non-legally binding European Telework and Work-related Stress Agreements in four countries, we attempt to address this gap. Four hypotheses are developed, based on key tenets of VoC theory, which aim to explain divergent national implementation outcomes of the agreements. The predictive power of VoC emerges as mixed. Though a hypothesis concerning the propensity of Coordinated Market Economies (CMEs) to implement the agreements via collective agreements is confirmed, evidence for remaining hypotheses is more ambiguous. Implications for theories of soft law implementation and VoC theory are reflected upon in conclusion." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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A qualitative study of the knowledge, attitudes, and behaviors of people exposed to diesel exhaust at the workplace in British Columbia, Canada (2017)
Zitatform
Pui, Mandy, Anne-Marie Nicol, Michael Brauer, Farshad Palad & Christopher Carlsten (2017): A qualitative study of the knowledge, attitudes, and behaviors of people exposed to diesel exhaust at the workplace in British Columbia, Canada. In: PLoS one, Jg. 12, H. 8, S. 1-21. DOI:10.1371/journal.pone.0182890
Abstract
"Purpose: To identify exposure-related knowledge, attitudes and behaviors of individuals occupationally exposed to diesel exhaust (DE); to reveal strengths, knowledge gaps and misperceptions therein.
Methods: A Mental Models approach was used to gather information about current scientific understanding of DE exposure hazards and the ways in which exposure can be reduced. Thirty individuals in British Columbia who were regularly exposed to occupational DE were interviewed. The audio was recorded and transcribed. Data was grouped together and examined to draw out themes around DE awareness, hazard assessment and risk reduction behaviors. These themes were then compared and contrasted with existing grey and research literature in order to reveal strengths, gaps and misperceptions regarding DE exposure.
Results: Study participants were aware and concerned about their exposure to DE but had incomplete and sometimes incorrect understanding of exposure pathways, health effects, and effective strategies to reduce their exposures. The perceived likelihood of exposure to DE was significantly greater compared to that of other work hazards (p<0.01), whereas the difference for their perceived severity of consequences was not significant. There was no universally perceived main source of information regarding DE, and participants generally distrusted sources of information based on their past experience with the source. Most of the actions that were taken to address DE exposure fell into the area of administrative controls such as being aware of sources of DE and avoiding these sources.
Conclusions: This study of the knowledge, attitude, and behavior of those occupationally exposed to DE found, most notably, that more education and training and the creation of a health effects inventory regarding DE exposure were desired." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Psychische Gesundheitsrisiken als Herausforderung für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM): Problemfelder, Gestaltungsbedarfe und -ansätze für betriebliche Akteure (2017)
Zitatform
Pöser, Stephanie, Guido Becke & Cora Schwerdt (2017): Psychische Gesundheitsrisiken als Herausforderung für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Problemfelder, Gestaltungsbedarfe und -ansätze für betriebliche Akteure. (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 19), Bremen, 70 S.
Abstract
"Im Projekt 'Psychische Gesundheitsrisiken als Herausforderung für das Betriebliche Eingliederungsmanagement' wurden außerbetriebliche Experten_innen und Experten_innen aus Organisationen zu ihren Erfahrungen im BEM (mit besonderem Schwerpunkt auf psychischen Erkrankungen) befragt. Die Broschüre stellt die Grundlagen des BEM, die Ergebnisse aus dem Projekt sowie praxisorientierte Empfehlungen für die Gestaltung des BEM bei (psychisch) erkrankten Beschäftigten vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does rising income inequality affect mortality rates in advanced economies? (2017)
Rebeira, Mayvis; Grootendorst, Paul; Aguirregabiria, Victor; Coyte, Peter C.;Zitatform
Rebeira, Mayvis, Paul Grootendorst, Peter C. Coyte & Victor Aguirregabiria (2017): Does rising income inequality affect mortality rates in advanced economies? (Economics. Discussion papers 2017-12), Kiel, 28 S.
Abstract
"What effect does rising income inequality have on mortality rates in developed countries? In particular, does the rise of the super-wealthy or the top 0.01% of the population effect overall health of the population? This paper focuses on the effect of rising income inequality on mortality rates of men and women in a subset of OECD countries over six decades from 1950 - 2008. The authors used adult mortality as the outcome measure and the inverted Pareto-Lorenz coefficient as the preferred measure of income inequality and obtained the latest and precise data on the income inequality measure. They used a panel co-integration econometric framework to address some of the challenges posed by more conventional methods. The findings show that for industrialized countries with co-integrated series, income inequality appears to have a long-run significant negative effect on mortality risk for both men and women, that is, an increase in income inequality does not appear to lower annualized adult mortality rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Workforce reduction, subjective job insecurity, and mental health (2017)
Zitatform
Reichert, Arndt R. & Harald Tauchmann (2017): Workforce reduction, subjective job insecurity, and mental health. In: Journal of Economic Behavior and Organization, Jg. 133, H. January, S. 187-212. DOI:10.1016/j.jebo.2016.10.018
Abstract
"We examine the link between workforce reduction, subjective job insecurity, and mental health using individual level panel data for private-sector employees in Germany. We first estimate the effect of firm-level workforce reductions on mental health, finding a strong, negative, and statistically significant relationship. We then extensively examine the role of subjective job insecurity as mediating variable and its importance relative to other possible channels for the effect of workforce reduction on mental health. Eventually, as an extension to our analysis, we use life satisfaction as alternative outcome variable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The study of mental health at work: design and sampling (2017)
Rose, Uwe ; Schiel, Stefan; Freude, Gabriele; Rauch, Angela ; Müller, Grit; Tophoven, Silke ; Schröder, Helmut ; Kleudgen, Martin;Zitatform
Rose, Uwe, Stefan Schiel, Helmut Schröder, Martin Kleudgen, Silke Tophoven, Angela Rauch, Gabriele Freude & Grit Müller (2017): The study of mental health at work. Design and sampling. In: Scandinavian Journal of Public Health, Jg. 45, H. 6, S. 584-594., 2017-04-03. DOI:10.1177/1403494817707123
Abstract
"The Study on Mental Health at Work (S-MGA) generates the first nationwide representative survey enabling the exploration of the relationship between working conditions, mental health and functioning. This paper describes the study design, sampling procedures and data collection, and presents a summary of the sample characteristics. S-MGA is a representative study of German employees aged 31 - 60 years subject to social security contributions. The sample was drawn from the employment register based on a two-stage cluster sampling procedure. Firstly, 206 municipalities were randomly selected from a pool of 12,227 municipalities in Germany. Secondly, 13,590 addresses were drawn from the selected municipalities for the purpose of conducting 4500 face-to-face interviews. The questionnaire covers psychosocial working and employment conditions, measures of mental health, work ability and functioning. Data from personal interviews were combined with employment histories from register data. Descriptive statistics of socio-demographic characteristics and logistic regressions analyses were used for comparing population, gross sample and respondents. In total, 4511 face-to-face interviews were conducted. A test for sampling bias revealed that individuals in older cohorts participated more often, while individuals with an unknown educational level, residing in major cities or with a non-German ethnic background were slightly underrepresented. There is no indication of major deviations in characteristics between the basic population and the sample of respondents. Hence, S-MGA provides representative data for research on work and health, designed as a cohort study with plans to rerun the survey 5 years after the first assessment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA): Welle 1 (2017)
Zitatform
Rose, Uwe, Inna Friedland & Dagmar Pattloch (2017): Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA). Welle 1. (FDZ-Datenreport 05/2017 (de)), Nürnberg, 140 S.
Abstract
"Die Studie zur Mentalen Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA) ist eine bundesweite Repräsentativstudie sozialversicherungspflichtig Beschäftigter, die auf den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen, mentaler Gesundheit und Funktionsfähigkeit ausgerichtet ist. Die Studie wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) initiiert und zusammen mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dem infas-Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt. Die Basis für die Stichprobenziehung bilden sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zum Zeitpunkt 31. Dezember 2010 aus den Geburtsjahrgängen 1951 bis 1980. Dazu wurde eine Klumpenstichprobe in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt: Die erste Stufe bildet eine stratifizierte Auswahl von Regionen gefolgt von einer Zufallsauswahl von Teilnehmern innerhalb dieser Regionen. Insgesamt wurden N=4511 Teilnehmer der Studie mittels computergestützter face-to-face Interviews (CAPI) und standardisierter Fragebögen befragt. Die Erhebung zielte auf die Erfassung von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, positiven und negativen Indikatoren mentaler Gesundheit, sowie Arbeit- und Funktionsfähigkeit. Dieses wird durch Angaben zum sozio-ökonomischen Status, persönlichen Kontext und personale Faktoren ergänzt.
Der Datensatz ist nun als Scientific-Use-File für die Wissenschaft verfügbar und der Zugang erfolgt über das Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Der Bericht enthält Angaben aus der Datenerhebung und die Beschreibung der Variablen im Datensatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Associations of fatigue to work-related stress, mental and physical health in an employed community sample (2017)
Rose, D. M.; König, J. ; Nübling, M.; Wild, P. S.; Seidler, A.; Nickels, S.; Letzel, S.; Michal, M.; Latza, U.; Wiltink, J.; Claus, M.; Klein, E. M.; Beutel, M. E.; Brähler, E.;Zitatform
Rose, D. M., A. Seidler, M. Nübling, U. Latza, E. Brähler, E. M. Klein, J. Wiltink, M. Michal, S. Nickels, P. S. Wild, J. König, M. Claus, S. Letzel & M. E. Beutel (2017): Associations of fatigue to work-related stress, mental and physical health in an employed community sample. In: BMC Psychiatry, Jg. 17, S. 1-8. DOI:10.1186/s12888-017-1237-y
Abstract
"While work-related fatigue has become an issue of concern among European employees, the relationship between fatigue, depression and work-related stressors is far from clear.
The purposes of this study were (1) to determine the associations of fatigue with work-related stressors, severe medical disease, health behavior and depression in the working population and (2) to determine the unique impact of work-related stressors on fatigue.
We used cross-sectional data of N = 7,930 working participants enrolled in the Gutenberg Health Study (GHS) from 2007 to 2012 filled out the Personal Burnout Scale (PBS) of the Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ), the PHQ-9, and a list of work-related stressors.
A total of 27.5% reported increased fatigue, esp. women, younger persons with a lower social status and income, smokers, severely medically ill, previously and currently depressed participants. Fatigue was consistently associated with severe medical disease, health behavior and depression, which need to be taken into account as potential confounders when analyzing its relationship to work-related strains. Depression was consistently associated with work-related stressors. However, after statistically partialling out depression, fatigue was still significantly associated with work-related stress.
Fatigue as an indicator of allostatic load is consistently associated with work-related stressors such as work overload after controlling for depression. The brief Personal Burn-out Scale is suitable for assessing workrelated fatigue in the general population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Wissenschaftliche Standortbestimmung (2017)
Rothe, Isabel; Adolph, Lars; Thomson, Birgit; Formazin, Maren ; Beermann, Beate; Grewer, Anne; Schütte, Martin; Lenhardt, Uwe; Windel, Armin; Michel, Jörg;Zitatform
Rothe, Isabel, Lars Adolph, Beate Beermann, Martin Schütte, Armin Windel, Anne Grewer, Uwe Lenhardt, Jörg Michel, Birgit Thomson & Maren Formazin (2017): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Wissenschaftliche Standortbestimmung. (baua: Bericht), Dortmund, 260 S. DOI:10.21934/baua:bericht20170421
Abstract
"Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren.
Nach einer Beschreibung der Projektziele und der Vorgehensweise werden die Projektergebnisse dargestellt, gegliedert in die Themenfelder 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit', 'Technische Faktoren', 'Gestaltungsansätze' und 'Psychische Gesundheit'. Im Ergebnis konnten die Zusammenhänge von mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren mit psychischen Störungen, Muskel-Skelett- und Herz-Kreislauferkrankungen, dem Befinden, Beschwerden und der Leistung analysiert und beschrieben werden. In der Mehrzahl traten konsistente Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungsfaktoren und der psychischen Gesundheit auf, die eine Einteilung der Arbeitsanforderungen in Stressoren und Ressourcen erlauben. Die gewonnenen Befunde zeigen, dass die einzelnen Arbeitsbedingungsfaktoren unterschiedlich bedeutsam für die Gestaltung sind.
Die Diskussion der Ergebnisse erfolgt aus der Perspektive von Wissenschaft und Praxis. Abschließend werden Empfehlungen sowohl für die einzelnen Themenfelder als auch für übergreifende Fragen in der weiteren Bearbeitung des Themenbereichs 'psychischen Gesundheit' ausgesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Physical, psychological and occupational consequences of job burnout: a systematic review of prospective studies (2017)
Salvagioni, Denise Albieri Jodas ; Melanda, Francine Nesello ; Maffei de Andrade, Selma ; Gabani, Flávia Lopes ; González, Alberto Durán ; Eumann Mesas, Arthur ;Zitatform
Salvagioni, Denise Albieri Jodas, Francine Nesello Melanda, Arthur Eumann Mesas, Alberto Durán González, Flávia Lopes Gabani & Selma Maffei de Andrade (2017): Physical, psychological and occupational consequences of job burnout. A systematic review of prospective studies. In: PLoS one, Jg. 12, H. 10, S. 1-29. DOI:10.1371/journal.pone.0185781
Abstract
"Burnout is a syndrome that results from chronic stress at work, with several consequences to workers' well-being and health. This systematic review aimed to summarize the evidence of the physical, psychological and occupational consequences of job burnout in prospective studies. The PubMed, Science Direct, PsycInfo, SciELO, LILACS and Web of Science databases were searched without language or date restrictions. The Transparent Reporting of Systematic Reviews and Meta-Analyses guidelines were followed. Prospective studies that analyzed burnout as the exposure condition were included. Among the 993 articles initially identified, 61 fulfilled the inclusion criteria, and 36 were analyzed because they met three criteria that must be followed in prospective studies. Burnout was a significant predictor of the following physical consequences: hypercholesterolemia, type 2 diabetes, coronary heart disease, hospitalization due to cardiovascular disorder, musculoskeletal pain, changes in pain experiences, prolonged fatigue, headaches, gastrointestinal issues, respiratory problems, severe injuries and mortality below the age of 45 years. The psychological effects were insomnia, depressive symptoms, use of psychotropic and antidepressant medications, hospitalization for mental disorders and psychological ill-health symptoms. Job dissatisfaction, absenteeism, new disability pension, job demands, job resources and presenteeism were identified as professional outcomes. Conflicting findings were observed. In conclusion, several prospective and high-quality studies showed physical, psychological and occupational consequences of job burnout. The individual and social impacts of burnout highlight the need for preventive interventions and early identification of this health condition in the work environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Burnout und Arbeitsengagement bei Hochschullehrenden: Der direkte und interagierende Einfluss von Arbeitsbelastungen und -ressourcen (2017)
Schmidt, Franziska;Zitatform
Schmidt, Franziska (2017): Burnout und Arbeitsengagement bei Hochschullehrenden. Der direkte und interagierende Einfluss von Arbeitsbelastungen und -ressourcen. (Economics Education und Human Resource Management), Wiesbaden: Springer VS, 260 S. DOI:10.1007/978-3-658-18882-5
Abstract
"Das Buch gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Arbeitsbelastungen und -ressourcen von Hochschullehrenden und zeigt, welche Wirkungen diese auf das arbeitsbezogene Wohlbefinden haben. Dabei betrachtet Franziska Schmidt in eigenen Studien neben den Haupteffekten der Arbeitsmerkmale auf Burnout und Arbeitsengagement auch Interaktionen wie Puffer- und Verstärkungseffekte. Die Autorin ermöglicht durch den Einsatz komplexer Studiendesigns und Analysemethoden sowohl kausale Längsschnittaussagen, als auch die Betrachtung fluktuierender Wirkungen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Effectiveness of eHealth interventions for reducing mental health conditions in employees: a systematic review and metaanalysis (2017)
Stratton, Elizabeth ; Glozier, Nicholas; Choi, Isabella ; Harvey, Samuel B. ; Lampit, Amit ; Calvo, Rafael A. ;Zitatform
Stratton, Elizabeth, Amit Lampit, Isabella Choi, Rafael A. Calvo, Samuel B. Harvey & Nicholas Glozier (2017): Effectiveness of eHealth interventions for reducing mental health conditions in employees. A systematic review and metaanalysis. In: PLoS one, Jg. 12, H. 12, S. 1-23. DOI:10.1371/journal.pone.0189904
Abstract
"Background: Many organisations promote eHealth applications as a feasible, low-cost method of addressing mental ill-health and stress amongst their employees. However, there are good reasons why the efficacy identified in clinical or other samples may not generalize to employees, and many Apps are being developed specifically for this group. The aim of this paper is to conduct the first comprehensive systematic review and meta-analysis evaluating the evidence for the effectiveness and examine the relative efficacy of different types of eHealth interventions for employees.
Methods: Systematic searches were conducted for relevant articles published from 1975 until November 17, 2016, of trials of eHealth mental health interventions (App or web-based) focused on the mental health of employees. The quality and bias of all identified studies was assessed. We extracted means and standard deviations from published reports, comparing the difference in effect sizes (Hedge's g) in standardized mental health outcomes. We meta-analysed these using a random effects model, stratified by length of follow up, intervention type, and whether the intervention was universal (unselected) or targeted to selected groups e.g. 'stressed'.
Results: 23 controlled trials of eHealth interventions were identified which overall suggested a small positive effect at both post intervention and follow up. There were differential short term effects seen between the intervention types whereby Mindfulness based interventions showed larger effects than the Cognitive Behaviour Therapy (CBT) based and Stress Management based interventions. The Stress Management interventions however differed by whether delivered to universal or targeted groups with a moderately large effect size at both post-intervention and follow-up in targeted groups, but no effect in unselected groups.
Interpretation: There is reasonable evidence that eHealth interventions delivered to employees may reduce mental health and stress symptoms post intervention and still have a benefit, although reduced at follow-up. Despite the enthusiasm in the corporate world for such approaches, employers and other organisations should be aware not all such interventions are equal, many lack evidence, and achieving the best outcomes depends upon providing the right type of intervention to the correct population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Counting injuries and illnesses in the workplace: an international review (2017)
Tedone, Thomas S.;Zitatform
Tedone, Thomas S. (2017): Counting injuries and illnesses in the workplace. An international review. In: Monthly labor review, Jg. 140, H. September, S. 1-27. DOI:10.21916/mlr.2017.23
Abstract
"This article reviews salient features of national occupational safety and health surveillance systems within a cross section of countries, including the United States. Special attention is paid to differences in system scope and in methods of injury and illness data collection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Psychisch belastende Arbeitssituationen und die Frage der "Normalität" (2017)
Voswinkel, Stephan;Zitatform
Voswinkel, Stephan (2017): Psychisch belastende Arbeitssituationen und die Frage der "Normalität". In: N. Alsdorf, U. Engelbach, S. Flick, R. Haubl & S. Voswinkel (2017): Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt, Bielefeld, Transcript S. 59-93. DOI:10.14361/9783839440308-004
Abstract
Im Rahmen einer qualitativen Fallstudie versucht der Autor, 'typische Beziehungen von Arbeitsbedingungen und psychischen Erkrankungen im Zusammenhang mit psychischen Dispositionen verstehbar zu machen’. Die Befunde über psychisch belastende Arbeitssituationen aus 23 Einzelfällen fasst er wie folgt zusammen: 'Grundlegend ist die Unterscheidung von zwei großen Gruppen solcher Arbeitssituationen. In der ersten gelingt es den Beschäftigten nicht, sich die Arbeit anzueignen, in der zweiten ist es ihnen erschwert, sich von der Arbeit abzugrenzen.’ So wird die Aneignung von Arbeit verhindert, wenn die Arbeit sinnlos ist, mit ihr moralische Konflikte verbunden sind, die Beschäftigten unterwertig beschäftigt oder übermäßiger Kontrolle ihrer Arbeit ausgesetzt sind. Die Abgrenzung von der Arbeit wird erschwert, wenn Arbeit im Kundenkontakt mit Konflikten und fehlender Unterstützung in der Organisation verbunden ist, wenn in der Arbeit eine Moral der Aufopferung nahegelegt wird oder sie mit einer Nähe zu Leiden und Tod einhergeht. Zusätzlich und verschärfend wirken sich Arbeitsüberlastungen und Ängste um den Arbeitsplatz aus. Die Betroffenen haben mit ihren Dispositionen einen Anteil an der Entstehung und Auswirkung der Belastung. Der Autor plädiert abschließend für einen Wandel des herrschenden 'Normalitäts’-Verständnisses, welches sich am Idealzustand orientiert hin zur Anerkennung von Defiziten als normal. (IAB-Doku)
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The effects of extended working hours on health and social well-being: a comparative analysis of four independent samples (2017)
Wirtz, Anna; Nachreiner, Friedhelm;Zitatform
Wirtz, Anna & Friedhelm Nachreiner (2017): The effects of extended working hours on health and social well-being. A comparative analysis of four independent samples. In: Chronobiology international : the journal of biological and medical rhythm research, Jg. 27, H. 5, S. 1124-1134. DOI:10.3109/07420528.2010.490099
Abstract
"Using structural equation modeling, it can be shown that long weekly working hours and work on weekends, nights, and in shifts have detrimental effects on psychovegetative health. Employees' reported subjective work-life balance also decreases with increasing number of hours worked/week, days worked on weekends, or at nights, and with working shifts. A decrease in work-life balance in turn increases the risk of psychovegetative impairments (PVIs). Thus, long and unusual working hours increase the risk of psychovegetative health impairments both directly and indirectly, moderated by the subjective work-life balance. In fact, the indirect effects of working time on PVIs via the work-life balance seem to be stronger than the direct effects. Results of a cross-validation study of four independent and representative samples from Germany and the European Union (N?>?50,000) indicate high structural stability of these results and thus an increased validity and range for generalization." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Akteure der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung - Perspektiven und Konflikte im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz (2017)
Zitatform
Wulf, Ines Catharina, Stefan Süß & Mathias Diebig (2017): Akteure der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung - Perspektiven und Konflikte im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 71, H. 4, S. 296-304. DOI:10.1007/s41449-017-0085-4
Abstract
"Die vorliegende qualitative Interviewstudie skizziert die aktuelle Umsetzungspraxis der GB-Psyche in deutschen Unternehmen und die damit verbundenen Konflikte. Trotz der Reduktion subjektiver Verzerrung durch die Erhebung von Eigen- und Fremdperspektiven unterliegt die Studie einigen Limitationen. Antwortverzerrungen im Sinne der sozialen Erwünschtheit können trotz sorgfältiger Leitfadenerstellung und Interviewdurchführung nicht ausgeschlossen werden. Des Weiteren ist die Generalisierbarkeit der Studienergebnisse auf Grund des qualitativen Ansatzes eingeschränkt. Aus diesem Grund sollten zukünftige Studien vorliegende Ergebnisse mit Hilfe von quantitativer Befragung überprüfen." (Textauszug)
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Literaturhinweis
Arbeit und Gesundheit im betrieblichen Kontext: Befunde aus der Betriebsrätebefragung des WSI 2015 (2016)
Ahlers, Elke;Zitatform
Ahlers, Elke (2016): Arbeit und Gesundheit im betrieblichen Kontext. Befunde aus der Betriebsrätebefragung des WSI 2015. (WSI-Report 33), Düsseldorf, 17 S.
Abstract
"Das Thema Gute Arbeit und Gesundheit ist seit Jahren für Betriebsräte hochrelevant. Das bestätigen die hier vorgestellten Daten der repräsentativen und branchenübergreifenden WSI-Betriebsrätebefragung 2015. Die Mehrzahl der Betriebsräte vertritt Belegschaften, die in hohem Ausmaß unter Termin- und Zeitdruck und hoher Arbeitsintensität arbeiten. Damit zeigt sich, dass Arbeitsintensivierung, Leistungsdruck, Überstunden und ein zu geringer Personalbestand den Alltag in vielen Betrieben widerspiegeln. Die hier dargelegten Ergebnisse zeigen auch, wie sehr psychische Arbeitsbelastungen abhängig sind nicht nur von den hohen individuellen Anforderungen, sondern auch von den (gestaltbaren) betrieblichen Rahmenbedingungen. Durch Umstrukturierungen und Personalentlassungen, aber auch durch Aufgabenzuwachs bei Personalmangel steigt der Arbeitsdruck in den Belegschaften signifikant an. Die zentralen Ansatzpunkte, solch belastende Arbeitsbedingungen anzugehen, zu vermindern und zu regulieren, liegen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Denn auch belastende Ansätze der Arbeitsorganisation oder der Arbeitszeitregulierung können über die Normen und Instrumente des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gestaltet werden. Allerdings werden die rechtliche Möglichkeiten des Arbeitsschutzgesetzes bisher zu wenig mit diesen Arbeitsbelastungen in Verbindung gebracht und folglich zu wenig genutzt. Dabei bietet das Arbeitsschutzgesetz mit dem Instrument der Gefährdungsbeurteilungen (§ 5 ArbSchG) ein rechtlich normiertes Verfahren an, um komplexe gesundheitsgefährdende Arbeitsbelastungen zu bearbeiten. Die hier ermittelte äußerst schwache Umsetzung der Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen ist für den Status Quo des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes äußerst bedenklich und auch für die zukünftige Gestaltung der digitalen Arbeitswelt (Arbeiten 4.0) von enormer Handlungsrelevanz. Dabei liegen die Lösungsansätze auf der Hand: Betriebe, die sich sozialpartnerschaftlich über Betriebsvereinbarungen zur Umsetzung von Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen entschlossen haben, sind hier deutlich erfolgreicher. Es mangelt in den Betrieben, auch bei den Interessenvertretungen, oft an Kompetenz für systematisches Arbeitsschutzhandeln und ganzheitliche Prävention. Über eine bessere Schulung der Akteure in Bezug auf gesundheitsgefährdende Arbeitsbelastungen und den Möglichkeiten und jeweiligen Verfahren der Gefährdungsbeurteilungen ließen sich deutliche Erfolge erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit: eine quantitativ empirische Auswertung der WSI-Betriebsrätebefragungen zu ergebnisorientierten Arbeitssystemen (2016)
Ahlers, Elke;Zitatform
Ahlers, Elke (2016): Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit. Eine quantitativ empirische Auswertung der WSI-Betriebsrätebefragungen zu ergebnisorientierten Arbeitssystemen. (Sozialpolitische Schriften 93), Berlin: Duncker & Humblot, 272 S.
Abstract
"Im Zuge von Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnen selbstorganisierte Formen der Arbeitsorganisation und der Leistungssteuerung weiter an Bedeutung (Zielvereinbarungen, Projektarbeit etc.). Bislang gibt es nur wenige Erkenntnisse darüber, wie diese sich auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und somit auch die Regulierungserfordernisse auswirken. Es stellt sich etwa die Frage, ob konventionelle Regulierungen und Möglichkeiten zum Schutz der Beschäftigten (Arbeitsschutzgesetz, betriebliche Interessenvertretung) den Gestaltungsanforderungen dieser ergebnisorientiert gesteuerten Arbeitssysteme gerecht werden.
Anhand einer breit angelegten Befragung in 1.700 deutschen Betrieben mit Betriebsratsvertretung werden hierzu Befunde vorgestellt. Es zeigt sich, dass Belegschaften in Betrieben mit ergebnisorientierten Arbeitsbedingungen tatsächlich höherem Arbeits- und Leistungsdruck ausgesetzt sind und die bestehenden Regularien kaum greifen, um den wachsenden Arbeitsdruck in den Betrieben eindämmen zu können. Damit ergeben sich neuartige Herausforderungen für die Gestaltung flexibler Arbeitswelten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Atypische Arbeitszeiten (2016)
Amlinger-Chatterjee, Monischa;Zitatform
Amlinger-Chatterjee, Monischa (2016): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Atypische Arbeitszeiten. (baua: Bericht), Dortmund, 130 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/3a
Abstract
"Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren. Für mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren wurden systematische Übersichtsarbeiten (Scoping Reviews) angefertigt. Die Arbeitsbedingungsfaktoren wurden vier Themenfeldern zugeordnet: 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit' und 'Technische Faktoren'.
Der Arbeitsbedingungsfaktor 'Atypische Arbeitszeiten' gehört zum Themenfeld 'Arbeitszeit'. Der Bericht untersucht die Frage, ob sich Schichtarbeit, lange Arbeitszeiten, Wochenendarbeit und flexible Arbeitszeiten auf die Gesundheit auswirken. Unter dem Begriff 'Gesundheit' (psychische und physische Gesundheit) wurden folgende Begriffe eingeordnet: mentale Gesundheit, allgemeine Gesundheit/Wohlbefinden, gesundheitliche Beschwerden, subjektives Stresserleben, affektive Symptomatik, Burnout, Substanzmissbrauch, Fehlzeiten, psychische Funktionsfähigkeit, Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkrankungen. Ferner wurden die Auswirkungen von atypischer Arbeitszeit auf Motivation, Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit betrachtet. Es werden Gestaltungsaussagen für die Zusammenhänge zwischen atypischen Arbeitszeiten und zentralen Indikatoren psychischer Gesundheit aus der Studienlage abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2016: Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2016)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2016): Fehlzeiten-Report 2016. Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2016), Berlin: Springer London, 512 S. DOI:10.1007/978-3-662-49413-4
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der jährlich als Buch erscheint, informiert umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Schwerpunkt des Fehlzeiten-Reports 2016 ist der Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Gesundheit. Es werden Herausforderungen und Chancen von Unternehmenskultur für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter diskutiert und die verschiedenen Facetten von Unternehmenskultur aufgezeigt.
- Was ist Unternehmenskultur?
- Was macht eine gute Unternehmenskultur aus?
- Welchen Einfluss hat die Unternehmenskultur auf die Gesundheit der Beschäftigten?
- Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich in der Praxis?" (Verlagsangaben)Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Tätigkeitsspielraum in der Arbeit (2016)
Bradtke, Elisa; Melzer, Marlen; Rösler, Ulrike; Röllmann, Laura;Zitatform
Bradtke, Elisa, Marlen Melzer, Laura Röllmann & Ulrike Rösler (2016): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Tätigkeitsspielraum in der Arbeit. (baua: Bericht), Berlin, 42 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/1a
Abstract
"Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren. Für mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren wurden systematische Übersichtsarbeiten (Scoping Reviews) angefertigt. Die Arbeitsbedingungsfaktoren wurden vier Themenfeldern zugeordnet: 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit' und 'Technische Faktoren'.
Der Arbeitsbedingungsfaktor 'Tätigkeitsspielraum in der Arbeit' gehört zum Themenfeld 'Arbeitsaufgabe'. Die Expertise betrachtet Zusammenhänge zwischen Tätigkeitsspielräumen und Leistungsfähigkeit, Motivation, Arbeitszufriedenheit sowie Gesundheit bei Erwerbstätigen. Weiterhin werden die Schnittstelle zum Konzept vollständiger Tätigkeiten sowie die Bedeutung von Tätigkeitsspielräumen in der modernen Arbeitswelt beleuchtet. Inhaltlich-konzeptionelle Überlegungen und (mess-)methodische Abwägungen werden erörtert und Ansatzpunkte für weiterführende Fragestellungen benannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Arbeitsbuch Burnout für Unternehmensberater, Führungskräfte und Betriebsräte: Praktische Hilfen für die Prävention und das Wiedereingliederungsmanagement auf der Basis der Würzburger Burnout-Studie (2016)
Braun, Ellen; Hillebrecht, Steffen;Zitatform
Braun, Ellen & Steffen Hillebrecht (2016): Arbeitsbuch Burnout für Unternehmensberater, Führungskräfte und Betriebsräte. Praktische Hilfen für die Prävention und das Wiedereingliederungsmanagement auf der Basis der Würzburger Burnout-Studie. München: Hampp, 112 S.
Abstract
"Überstunden, sinnentleerte Arbeit, Überforderung auf den verschiedensten Ebenen - über 10 % der Arbeitnehmer leiden unter zu hoher mentaler Beanspruchung und den entsprechenden Erkrankungen, oftmals in Form eines Burnouts. Langwierige Erkrankungen, 2,9 Mio. Stunden Arbeitsausfall und zahlreiche Frühpensionierungen sind die Folge, mit wirtschaftlichen Schäden im Bereich von ca. 8-10 Mrd. Euro jährlich.
Vor allem im Mittelstand zeigt sich noch ein starker Nachholbedarf sowohl bei der Prävention als auch bei der Wiedereingliederung Betroffener. Ihnen fehlt oftmals ein geeignetes Betriebliches Gesundheitsmanagement. Die vorliegende Studie unter 22 Unternehmen des Mittelstands zeigt die konkrete Bedürfnislage und vielfältige Handlungsmöglichkeiten auf. Führungskräfte, Unternehmensberater und Betriebsräte bekommen damit eine Handlungshilfe für nachhaltige Risikoanalyse und -bewältigung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mental health and productivity at work: does what you do matter? (2016)
Zitatform
Bubonya, Melisa, Deborah A. Cobb-Clark & Mark Wooden (2016): Mental health and productivity at work. Does what you do matter? (IZA discussion paper 9879), Bonn, 52 S.
Abstract
"Much of the economic cost of mental illness stems from workers' reduced productivity. We analyze the links between mental health and two alternative workplace productivity measures - absenteeism and presenteeism (i.e., lower productivity while attending work) - explicitly allowing these relationships to be moderated by the nature of the job itself. We find that absence rates are approximately five percent higher among workers who report being in poor mental health. Moreover, job conditions are related to both presenteeism and absenteeism even after accounting for workers' self-reported mental health status. Job conditions are relatively more important in understanding diminished productivity at work if workers are in good rather than poor mental health. The effects of job complexity and stress on absenteeism do not depend on workers' mental health, while job security and control moderate the effect of mental illness on absence days." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Does job insecurity deteriorate health?: a causal approach for Europe (2016)
Zitatform
Caroli, Eve & Mathilde Godard (2016): Does job insecurity deteriorate health? A causal approach for Europe. In: Health Economics, Jg. 25, H. 2, S. 131-147. DOI:10.1002/hec.3122
Abstract
"This paper estimates the causal effect of perceived job insecurity - that is, the fear of involuntary job loss - on health in a sample of men from 22 European countries. We rely on an original instrumental variable approach on the basis of the idea that workers perceive greater job security in countries where employment is strongly protected by the law and more so if employed in industries where employment protection legislation is more binding; that is, in induastries with a higher natural rate of dismissals. Using cross-country data from the 2010 European Working Conditions Survey, we show that, when the potential endogeneity of job insecurity is not accounted for, the latter appears to deteriorate almost all health outcomes. When tackling the endogeneity issue by estimating an instrumental variable model and dealing with potential weak-instrument issues, the health-damaging effect of job insecurity is confirmed for a limited subgroup of health outcomes; namely, suffering from headaches or eyestrain and skin problems. As for other health variables, the impact of job insecurity appears to be insignificant at conventional levels." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Characteristics of shift work and their impact on employee performance and wellbeing: a literature review (2016)
Zitatform
Dall'Ora, Chiara, Jane Ball, Alejandra Recio-Saucedo & Peter Griffiths (2016): Characteristics of shift work and their impact on employee performance and wellbeing. A literature review. In: International journal of nursing studies, Jg. 57, H. May, S. 12-27. DOI:10.1016/j.ijnurstu.2016.01.007
Abstract
"Objectives
To identify the characteristics of shift work that have an effect on employee's performance (including job performance, productivity, safety, quality of care delivered, errors, adverse events and client satisfaction) and wellbeing (including burnout, job satisfaction, absenteeism, intention to leave the job) in all sectors including healthcare. Design: A scoping review of the literature was undertaken. Data sources: We searched electronic databases (CINAHL, MEDLINE, PsychINFO, SCOPUS) to identify primary quantitative studies.
Review methods
The search was conducted between January and March 2015. Studies were drawn from all occupational sectors (i.e. health and non health), meeting the inclusion criteria: involved participants aged >=18 who have been working shifts or serve as control group for others working shifts, exploring the association of characteristics of shift work with at least one of the selected outcomes. Reference lists from retrieved studies were checked to identify any further studies.
Results
35 studies were included in the review; 25 studies were performed in the health sector. A variety of shift work characteristics are associated with compromised employee's performance and wellbeing. Findings from large multicentre studies highlight that shifts of 12 h or longer are associated with jeopardised outcomes. Working more than 40 h per week is associated with adverse events, while no conclusive evidence was found regarding working a 'Compressed Working Week'; working overtime was associated with decreased job performance. Working rotating shifts was associated with worse job performance outcomes, whilst fixed night shifts appeared to enable resynchronisation. However, job satisfaction of employees working fixed nights was reduced. Timely breaks had a positive impact on employee fatigue and alertness, whilst quick returns between shifts appeared to increase pathologic fatigue. The effect of shift work characteristics on outcomes in the studies reviewed is consistent across occupational sectors.
Conclusions
This review highlighted the complexity that encompasses shift work, but many studies do not account for this complexity. While some consistent associations emerge (e.g. 12 h shifts and jeopardised outcomes), it is not always possible to conclude that results are not confounded by unmeasured factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Stress at work: differential experiences of high versus low SES workers (2016)
Zitatform
Damaske, Sarah, Matthew J. Zawadzki & Joshua M. Smyth (2016): Stress at work. Differential experiences of high versus low SES workers. In: Social science & medicine, Jg. 156, H. May, S. 125-133. DOI:10.1016/j.socscimed.2016.03.010
Abstract
"This paper asks whether workers with higher socioeconomic status (SES) experience different levels of stress at work than workers with lower SES and, if so, what might explain these differences. We collected innovative assessments of immediate objective and subjective measures of stress at multiple time points across consecutive days from 122 employed men and women. We find that in comparison to higher SES individuals, those with lower SES reported greater happiness at work, less self-reported stress, and less perceived stress; cortisol, a biological marker of stress, was unrelated to SES. Worker's momentary perceptions of the workplace were predicted by SES, with higher SES individuals more commonly reporting feeling unable to meet work demands, fewer work resources, and less positive work appraisals. In turn, perceptions of the workplace had a generally consistent and robust effect on positive mood, subjective stress, and cortisol." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Age and work-related health: insights from the UK labour force survey (2016)
Zitatform
Davies, Rhys, Melanie Jones & Huw Lloyd-Williams (2016): Age and work-related health. Insights from the UK labour force survey. In: BJIR, Jg. 54, H. 1, S. 136-159. DOI:10.1111/bjir.12059
Abstract
"Data from the UK Labour Force Survey (LFS) are used to examine two methodological issues in the analysis of the relationship between age and work-related health. First, the LFS is unusual in that it asks work-related health questions to those who are not currently employed. This facilitates a more representative analysis than that which is constrained to focus only on those currently in work. Second, information in the LFS facilitates a comparison of work-related health problems that stem from current employment to a more encompassing measure that includes those related to a former job. We find that accounting for each of these sources of bias increases the age work-related health risk gradient, and suggest that ignoring such effects will underestimate the work-related health implications of current policies to extend working lives." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Zeit- und Leistungsdruck bei Wissens- und Interaktionsarbeit: Neue Steuerungsformen und subjektive Praxis (2016)
Dunkel, Wolfgang; Kratzer, Nick;Zitatform
Dunkel, Wolfgang & Nick Kratzer (2016): Zeit- und Leistungsdruck bei Wissens- und Interaktionsarbeit. Neue Steuerungsformen und subjektive Praxis. Baden-Baden: Nomos, 205 S.
Abstract
"Zeit- und Leistungsdruck ist das Schlüsselphänomen einer Arbeitswelt, die durch ein hohes Niveau an psychischen Anforderungen gekennzeichnet ist: Für mehr als die Hälfte aller Beschäftigten gehört Zeit- und Leistungsdruck zum Alltag - und besonders betroffen scheinen (hoch-)qualifizierte Dienstleistungsfachkräfte zu sein. Aber was ist eigentlich 'Zeit- und Leistungsdruck'? Wie entsteht Zeit- und Leistungsdruck, welche Folgen hat er, und wie gehen Betriebe und Beschäftigte damit um? Und warum sind gerade auch hochqualifizierte Angestellte davon betroffen, deren Arbeitsbedingungen doch eigentlich als ganz gut gelten? Die Autoren untersuchen diese Fragen mit qualitativen Betriebsfallstudien in den Dienstleistungsfeldern 'Wissensarbeit' (Produktentwicklung) und 'Interaktionsarbeit' (IT-Support). Sie zeigen, dass Zeit- und Leistungsdruck hier durch widersprüchliche Arbeitsanforderungen entsteht, sie rekonstruieren, wie und warum sich Beschäftigte ein objektives Leistungsproblem als subjektives Problem aneignen, stoßen auf konträre Umgangsweisen ('Perfektionismus' vs. 'Pragmatismus') und fragen danach, was aus ihren Befunden für Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik zu folgern ist.
Dieses Buch basiert auf Ergebnissen des von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geförderten Projekts (F2285) 'Zeit- und Leistungsdruck bei Dienstleistungstätigkeiten, Entstehungszusammenhänge, Bewältigungsstrategien und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Arbeitsorganisation' (Laufzeit: 2012-2015)" (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt: Empirische Befunde auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 (2016)
Zitatform
Ebner, Christian (2016): Berufsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Empirische Befunde auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 45, H. 2, S. 13-17.
Abstract
"Eine abgeschlossene Berufsausbildung hat für Erwerbspersonen auf dem deutschen Arbeitsmarkt einen großen Wert. Sie verringert das Risiko von Arbeitslosigkeit oder prekärer Beschäftigung gegenüber Personen ohne Berufsabschluss. Solche Durchschnittsbetrachtungen sind wichtig, sie verschleiern jedoch auch die teils große Varianz innerhalb der Gruppe beruflich Qualifizierter. Ziel des Beitrags ist es, Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt berufsspezifisch zu analysieren. Dies erfolgt auf der Grundlage der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung, die umfassende Möglichkeiten bietet, Erträge auf dem Arbeitsmarkt zu analysieren und gleichzeitig auch berufsbedingte Belastungen zu berücksichtigen. Inwieweit Belastungen und Benachteiligungen auf Berufsebene über Löhne kompensiert werden, ist eine weitere Forschungsfrage, die in diesem Beitrag aufgegriffen wird." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Neue Qualität der Arbeit?: zur Entwicklung von Arbeitskulturen und Fehlzeiten (2016)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Verena Tobsch & Caroline Wehner (2016): Neue Qualität der Arbeit? Zur Entwicklung von Arbeitskulturen und Fehlzeiten. (IZA Standpunkte 84), Bonn, 18 S.
Abstract
"Dieser Beitrag zeigt auf, wie sich die Arbeitswelt in Deutschland in Bezug auf Beschäftigungsformen, die inhaltliche und organisatorische Arbeitnehmerautonomie sowie krankheitsbedingte Fehltage und psychische Belastungen am Arbeitsplatz in den letzten Jahren verändert hat. Der Arbeitsmarkt hierzulande wird in einem größeren Umfang als früher von flexiblen Erwerbsformen gekennzeichnet, und insbesondere spielt das Element der inhaltlichen Arbeitnehmerautonomie in der Gegenwart eine stärkere Rolle. So wird die Arbeit vielfältiger und anspruchsvoller, erfordert aber auch ein höheres Maß an Eigeninitiative. Damit geht eine wachsende Autonomie und Verantwortung der Beschäftigten einher, was tendenziell zu höherer Arbeitszufriedenheit und weniger Fehlzeiten führen kann. Psychische Belastungen auf der Grundlage eines ungünstigen Verhältnisses von Anforderungen und Ressourcen treten in der neuen Arbeitswelt gegenüber hohen physischen Belastungen in den Vordergrund. Dabei kommt der Arbeitskultur gerade in den generell wachsenden wissensintensiven Bereichen des Arbeitsmarktes eine besondere Bedeutung für die Produktivität und Motivation der Beschäftigten, aber auch für deren Arbeitszufriedenheit und ihre psychische Gesundheit der Arbeitnehmer zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ökonomische Anreizsysteme zur Förderung guter Arbeitsbedingungen (2016)
Zitatform
Eichhorst, Werner & Carolin Linckh (2016): Ökonomische Anreizsysteme zur Förderung guter Arbeitsbedingungen. (IZA Standpunkte 87), Bonn, 19 S.
Abstract
"Ein wichtiger Faktor in der sich verändernden Arbeitswelt ist die Erhaltung und Förderung der Beschäftigungsfähigkeit. Zum einen sind leistungsfähige und motivierte Beschäftigte zentral für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen. Zum anderen sind schlechte Arbeitsbedingungen mit negativen externen Effekten verbunden, für deren Folgen möglicherweise die Allgemeinheit aufkommen muss. Im Bereich guter Arbeitsbedingungen rückt neben der Frage der Weiterbildung zunehmend auch die Vermeidung psychischer Fehlbelastungen in den Vordergrund. Um sich der Frage zu nähern, wie ein gutes Arbeitsumfeld am effektivsten erreicht werden kann, werden in diesem Beitrag Beispiele von Gestaltungsoptionen innerhalb der Sozialversicherung dargestellt, die einen finanziellen Anreiz für den Arbeitgeber setzen. Bei der Evaluierung der Reformmaßnahmen liegt ein besonderer Fokus auf der Definition geeigneter Bewertungskriterien und darauf, mögliche nichtintendierte Nebeneffekte bereits im Vorfeld zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unfair pay and health (2016)
Zitatform
Falk, Armin, Fabian Kosse, Ingo Menrath, Pablo E. Verde & Johannes Siegrist (2016): Unfair pay and health. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 870), Berlin, 30 S.
Abstract
"This paper investigates physiological responses to perceptions of unfair pay. We use an integrated approach exploiting complementarities between controlled lab and representative panel data. In a simple principal-agent experiment agents produce revenue by working on a tedious task. Principals decide how this revenue is allocated between themselves and their agents. Throughout the experiment we record agents' heart rate variability, which is an indicator of stress-related impaired cardiac autonomic control, and which has been shown to predict coronary heart disease in the long-run. Our findings establish a link between unfair payment and heart rate variability. Building on these findings, we further test for potential adverse health effects of unfair pay using observational data from a large representative panel data set. Complementary to our experimental findings we show a strong and significant negative association between unfair pay and health outcomes, in particular cardiovascular health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Health inequality and the uses of time for workers in Europe: policy implications (2016)
Zitatform
Giménez-Nadal, José Ignacio & José Alberto Molina (2016): Health inequality and the uses of time for workers in Europe. Policy implications. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 5, S. 1-18. DOI:10.1186/s40174-016-0055-4
Abstract
"This paper analyses the relationship between health inequality and the time allocation decisions of workers in six European countries, deriving some important policy implications in the context of income tax systems, regulation of working conditions, and taxes on leisure activities. Using the Multinational Time Use Study, we find that a better perception of own health is associated with more time devoted to market work activities in all six countries and with less time devoted to housework activities for both men and women. However, the evidence for the associations between health and leisure is mixed. This study represents a first step in understanding cross-country differences in the relationship between health status and time devoted to a range of activities for workers, in contrast with other analyses that have mainly focused only on market work. A better understanding of these cross-country differences may help to identify the effects of public policy on inequalities in the uses of time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Gerechtigkeit und Belohnung (2016)
Haupt, Christiane; Latza, Ute; Backé, Eva-Maria;Zitatform
Haupt, Christiane, Eva-Maria Backé & Ute Latza (2016): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Gerechtigkeit und Belohnung. (baua: Bericht), Dortmund, 144 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/2d
Abstract
"Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren. Für mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren wurden systematische Übersichtsarbeiten (Scoping Reviews) angefertigt. Die Arbeitsbedingungsfaktoren wurden vier Themenfeldern zugeordnet: 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit' und 'Technische Faktoren'.
Der Arbeitsbedingungsfaktor 'Gerechtigkeit und Belohnung' gehört zum Themenfeld 'Führung und Organisation'. Der Bericht betrachtet die Auswirkungen von neun Facetten von organisationaler Gerechtigkeit und Fairness sowie für den Faktor Belohnung die Auswirkungen der Effort-Reward Imbalance (auch als Gratifikationskrise bezeichnet; Skalen Effort, Reward und Overcommitment) auf die mentale Gesundheit, Burnout, Depression, Leistung, Lebenszufriedenheit, Arbeitsmotivation, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsfähigkeit, Herz-Kreislauf- sowie Muskel-Skelett-Erkrankungen. Aus den Studien selbst sowie aufbauend auf den gefundenen Zusammenhängen werden Ansatzpunkte für Gestaltung herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Schlaflosigkeit und ihre Folgen für die Arbeitsfähigkeit (2016)
Hertenstein, Elisabeth; Riemann, Dieter;Zitatform
Hertenstein, Elisabeth & Dieter Riemann (2016): Schlaflosigkeit und ihre Folgen für die Arbeitsfähigkeit. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 51, H. 3, S. 162-166.
Abstract
"Regelmäßige Schlafstörungen können sich negativ auf die Arbeits-zufriedenheit und die Arbeitsleistung auswirken, im Sinne erhöhter Fehlzeiten, reduzierter Produktivität und reduziertem Karrierefortschritt. Umgekehrt können bestimmte Arbeitsumstände wie Nacht- und Schicht-arbeit, aber auch geringe soziale Unterstützung am Arbeitsplatz, wenig Kontrolle über die Arbeitsinhalte und -umstände sowie erlebte Ungerechtigkeit das Risiko für Schlafstörungen erhöhen. Aufgrund der hohen Prävalenz und der potenziell gravierenden Folgen von Schlafstörungen sind Präventionsmaßnahmen am Arbeitsplatz sinnvoll. Darüber hinaus werden im Artikel auch Behandlungsmöglichkeiten für Isonomien und Schlafstörungen durch Schichtarbeit vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitswelt als gesundheitliche Herausforderung: Arbeitsbedingungen als Einflussfaktoren auf den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten von Angestellten in Deutschland (2016)
Zitatform
Hünefeld, Lena (2016): Die Arbeitswelt als gesundheitliche Herausforderung. Arbeitsbedingungen als Einflussfaktoren auf den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten von Angestellten in Deutschland. Frankfurt am Main, 343 S.
Abstract
"Basierend auf den Daten der Erhebung 'Gesundheit in Deutschland Aktuell' von 2010 (GEDA2010) vom Robert Koch-Institut wird in dieser Dissertation der Frage nachgegangen, wie sich Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten auswirken und eine systematische Analyse für Deutschland durchgeführt. Dabei werden sowohl Aspekte der Geschlechterforschung als auch der Erforschung sozialer Ungleichheiten mitbetrachtet. Die Ergebnisse liefern unteranderem Hinweise darauf, dass Gesundheitsverhalten als Coping-Strategie in stressreichen Arbeitssituationen, die beispielsweise durch Leistungsdruck oder Schichtarbeit gekennzeichnet sind, genutzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fixed-term employment and job insecurity (JI) as risk factors for mental health: A review of international study results (2016)
Zitatform
Hünefeld, Lena & Birgit Köper (2016): Fixed-term employment and job insecurity (JI) as risk factors for mental health. A review of international study results. In: E-Journal of international and comparative labour studies, Jg. 5, H. 3, S. 1-22.
Abstract
"Within the scope of the research project 'Mental health in the working world - determining the current state of scientific evidence' by the Federal Institute for Occupational Safety and Health (BAuA), we systematically reviewed studies on fixed-term employment, job insecurity (JI) and its effects on various mental health outcomes. The studies indicate that adverse health consequences of fixed-term employment are moderated by employees' attitudes as regards the form of employment (e. g. voluntariness) and general life circumstances such as private security needs. Health impact of fixed term employment is furthermore mediated by organizational working conditions - job insecurity in particular. Accordingly, the analysis reveals strong associations between job insecurity and psychological morbidity. The results suggest that an entanglement of fixed-term employment and JI significantly determines the health status of employees. In this paper, we report the outcomes of two scoping reviews, and summarize the findings of the research regarding the associations of fixed-term employment, JI and mental health. Thereby, we discuss the role of job insecurity and further aspects such as stressful working conditions and voluntariness for the health of fixed-term employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gesundheit und Arbeit: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016 (2016)
Knieps, Franz; Pfaff, Holger;Zitatform
Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2016): Gesundheit und Arbeit. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016. (BKK-Gesundheitsreport), Berlin: Medizinische Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 502 S.
Abstract
"Das Schwerpunktthema 'Gesundheit und Arbeit' ist aus vielen Gründen heraus prädestiniert für die diesjährige 40. Jubiläumsausgabe des BKK Gesundheitsreports. So wird es nicht erst seit der Einführung der Rente mit 67 Jahren auch für Unternehmen immer wichtiger, dass Beschäftigte möglichst lange arbeitsfähig sind und gesund ihren Beruf ausüben können. Die Belegschaften werden aufgrund des demographischen Wandels insgesamt älter, gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt auch immer weiter: Der Dienstleistungssektor wächst, die Zahl von atypischen Beschäftigungsverhältnissen steigt. Spürbar sind auch die Veränderungen, welche die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt. Informationstechnologie durchdringt auch das Arbeitsleben so sehr, dass mittlerweile fast jeder mittelbar oder unmittelbar damit zu tun hat - oder anders formuliert - davon abhängig ist. Die Digitalisierung bietet enorme Möglichkeiten, die Arbeit einfacher und effektiver zu gestalten, so auch dadurch, dass man nicht mehr auf einen festen Platz, z.B. im Büro, beschränkt ist, sondern auch von zuhause oder unterwegs arbeiten kann. Andererseits verändern sich damit auch Rahmenbedingungen und Erwartungen an die Arbeit, sowohl von Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite. Es wird zunehmend die Frage gestellt werden müssen, wie dieser Wandel der Arbeitswelt so gestaltet werden kann, dass auch andere Arten zu arbeiten nicht die Arbeitenden krank machen, sondern im Gegenteil 'gesund' sein lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Arbeitsplatzunsicherheit (Job Insecurity) (2016)
Köper, Birgit; Gerstenberg, Susanne;Zitatform
Köper, Birgit & Susanne Gerstenberg (2016): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Arbeitsplatzunsicherheit (Job Insecurity). (baua: Bericht), Dortmund, 114 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/2f
Abstract
"Der vorliegende Bericht stellt Einflussfaktoren und gesundheitliche Auswirkungen des subjektiv wahrgenommenen Risikos, den Arbeitsplatz zu verlieren (Arbeitsplatzunsicherheit bzw. Job Insecurity, abgekürzt: JI) vor. Ziel ist es aufzuzeigen, (a) welche Einflussfaktoren JI hervorrufen, und (b) insbesondere, ob und in welcher Stärke JI signifikante Zusammenhänge mit mentaler und physischer Gesundheit aufweist. Darüber hinaus sollen auf Grundlage der gesichteten Literatur Empfehlungen zur Gestaltung von Arbeitsbedingungen gemacht werden, die geeignet sind, das Auftreten und die Auswirkungen von subjektiver JI abzumildern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schichtarbeit bei Männern und Frauen an der Schwelle zum höheren Erwerbsalter - Arbeitsumstände und Gesundheitszustand (2016)
Zitatform
Leser, Carina, Anita Tisch & Silke Tophoven (2016): Schichtarbeit bei Männern und Frauen an der Schwelle zum höheren Erwerbsalter - Arbeitsumstände und Gesundheitszustand. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 78, H. 11, S. 765-771., 2014-12-02. DOI:10.1055/s-0034-1396850
Abstract
"Die Zahl älterer Erwerbspersonen in Schicht- und Nachtarbeit hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Gleichzeitig ist der Anteil von Frauen unter den Schichtarbeitenden stark angestiegen. Dies ist auf die älter werdende Erwerbsbevölkerung sowie die Ausweitung der Schichtarbeit im tertiären Bereich zurückzuführen. Die bisherige Forschung zeigt, dass Schichtarbeit häufig mit gesundheitlichen Belastungen einhergeht. Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, die Situation erwerbstätiger Männer und Frauen an der Schwelle zum höheren Erwerbsalter in Hinblick auf den Zusammenhang zwischen Schichtarbeit und physischer Gesundheit näher zu betrachten.
Auf Basis von Daten der Kohortenstudie 'lidA - leben in der Arbeit' werden lineare Regressionsmodelle geschätzt. Hierbei wird der Einfluss von Schichtarbeit - mit und ohne Nachtarbeit - und weiteren Arbeitsexpositionen unter Kontrolle von Schlafstörungen und dem gesundheitsrelevanten Verhalten, auf die körperliche Gesundheit der Babyboomerjahrgänge 1959 und 1965 ermittelt (n=5?637). Die Modelle werden stratifiziert nach Geschlecht sowie für Frauen außerdem nach dem Erwerbstätigkeitsumfang.
Im Ergebnis zeigt sich, dass Schichtarbeiter vor allem durch ihre Arbeiterstellung und durch physische Expositionen belastet sind; Schichtarbeiterinnen zusätzlich durch hohe Verausgabung und geringe Belohnung. Arbeiten sie in Teilzeit, zudem durch übersteigerte berufliche Verausgabungsbereitschaft.
Die Arbeitsbedingungen der Schichtarbeit sind stärker von Belastungen geprägt als Tätigkeiten mit Normalarbeitszeiten. Zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit älter werdender, schichtarbeitender Männer und Frauen sind weitere spezifische Arbeitsschutz- und Kompensationsmaßnahmen, wie auch eine sensible Personalführung unabdingbar. Arbeitsschutzmaßnahmen sollten dabei vermehrt auch die psychosozialen Arbeitsbedingungen berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Flexibilisierte Arbeitsformen: Chancen und Risiken für die psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten (2016)
Zitatform
Mache, Stefanie & Volker Harth (2016): Flexibilisierte Arbeitsformen. Chancen und Risiken für die psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten. In: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Jg. 66, H. 6, S. 364-368. DOI:10.1007/s40664-016-0143-3
Abstract
"Dieser Artikel gibt eine Übersicht über Chancen und Risiken flexibilisierter Arbeitsformen für die psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt existieren noch unzureichende Erkenntnisse und empirische Befunde zur Thematik. Die bis dato verfügbare Literatur deutet jedoch darauf hin, dass mit orts- und zeitunabhängigen Arbeitsformen sowohl gesundheitsförderliche Faktoren als auch psychische Belastungsfaktoren einflussgebend sind. Forschungstätigkeiten, die zum einen die Analyse der psychischen Belastung von Beschäftigten in flexibilisierten Arbeitsformen fokussieren sowie protektive Gestaltungsaspekte und Entwicklungen einbeziehen, sind dringend auszubauen. Diese können die Grundlage für die Entwicklung von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der psychischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten in flexibilisierten Arbeitsumgebungen bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Long-term consequences of workplace bullying on sickness absence (2016)
Zitatform
Mundbjerg Eriksen, Tine L., Annie Hogh & Åse Marie Hansen (2016): Long-term consequences of workplace bullying on sickness absence. In: Labour economics, Jg. 43, H. December, S. 129-150. DOI:10.1016/j.labeco.2016.06.008
Abstract
"Bullying in workplaces is a problem thought to harm individual productivity. This paper investigates whether being exposed to bullying in the workplace increases long-term sickness absence. We analyze employees from a selection of workplaces from The Bullying Cohort Study conducted in Denmark in 2006. The Negative Acts Questionnaire-Revised was used to avoid bias related to self-labeling as being bullied. We account for important confounders, such as historical information on sickness absence and mental health, obtained through rich registry data. Our results show that gender does not significantly explain exposure to bullying and that exposure to bullying is associated with negative immediate self-reported health for both genders. We also find, however, that only bullied females have higher, persistent increases in long-term sickness absence and adverse long-term health. This suggests that men and women have different coping strategies. We investigate plausible explanations for this and find that the differences cannot be explained by, for example, turnover or lack of employment. Although insignificant, our results nonetheless indicate that men are twice as likely to leave the labor force immediately after exposure to bullying." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitswelt im Wandel: Zahlen - Daten - Fakten, Ausgabe 2016 (2016)
Nöllenheidt, Christoph; Brenscheidt, Simone;Zitatform
Nöllenheidt, Christoph & Simone Brenscheidt (2016): Arbeitswelt im Wandel. Zahlen - Daten - Fakten, Ausgabe 2016. Dortmund, 80 S.
Abstract
"Mit 'Arbeitswelt im Wandel' werden in kompakter Weise wichtige Aspekte unserer heutigen Arbeitswelt fokussiert. Zwar gilt es nach wie vor, Unfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, doch ist der Ansatz des Arbeitsschutzes in den letzten Jahren deutlich breiter geworden. Die Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen und moderner Technik werden ebenso betrachtet wie das soziale Zusammenleben der Menschen im Betrieb oder die ökonomische Seite sicherer Arbeit. Wir wissen: Themen wie der demografische Wandel der Gesellschaft haben unmittelbare Auswirkungen auf unsere Arbeit und fordern uns zum Handeln heraus. 'Arbeitswelt im Wandel' versucht, schlaglichtartig einige dieser Phänomene zu beleuchten und will insofern Anregungen liefern, sich mit Trends zu Sicherheit und Gesundheit in unserer Arbeitswelt intensiver zu beschäftigen. Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema 'Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working-time mismatch and mental health (2016)
Zitatform
Otterbach, Steffen, Mark Wooden & Yin King Fok (2016): Working-time mismatch and mental health. (IZA discussion paper 9818), Bonn, 40 S.
Abstract
"Nationally representative panel survey data for Germany and Australia are used to investigate the impact of working-time mismatches (i.e., differences between actual and desired work hours) on mental health, as measured by the Mental Component Summary Score from the SF-12. Fixed effects and dynamic linear models are estimated, which, together with the longitudinal nature of the data, enable person-specific traits that are time invariant to be controlled for. The incorporation of dynamics also reduces concerns about the potential effects of reverse causation. The results suggest that overemployment (working more hours than desired) has adverse consequences for the mental health of workers in both countries. Underemployment (working fewer hours than desired), however, seems to only be of significance in Australia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Psychische Belastung in der Arbeitswelt: Eine Literaturanalyse zu Zusammenhängen mit Gesundheit und Leistung (2016)
Paridon, Hiltraut; Mühlbach, Jasmin;Zitatform
Paridon, Hiltraut (2016): Psychische Belastung in der Arbeitswelt. Eine Literaturanalyse zu Zusammenhängen mit Gesundheit und Leistung. (IGA-Report 32), Berlin, 56 S.
Abstract
"Bereits der vorangegangene iga.Report 31 widmete sich dem Themenkomplex 'Psyche und Gesundheit'. Die Forschungsarbeit untersuchte vor allem, welche psychischen Belastungen bei der Arbeit gesundheitsgefährdend sein können und ging somit der Frage nach, welche Belastungen überhaupt als sogenannte 'psychische Fehlbelastungen' einzustufen sind. Die dabei identifizierten Risikofaktoren geben Hinweise, welche Arbeitsbelastungen in Gefährdungsbeurteilungen berücksichtigt werden sollten. Die Befunde im iga.Report 32 'Psychische Belastungen in der Arbeitswelt' ergänzen diese Erkenntnisse über psychische Fehlbelastungen am Arbeitsplatz um deren mögliche Folgen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ziel dieser Literaturanalyse war, die Vielfältigkeit der möglichen Belastungsfolgen darzustellen. Hierfür wurden knapp 100 wissenschaftliche Artikel ausgewertet.
Insgesamt ergab die Analyse, dass einige gesundheitliche Probleme nachweislich durch psychische Fehlbelastungen bei der Arbeit mitverursacht werden. Hierzu gehören muskulo-skelettale Beschwerden, kardiovaskuläre Erkrankungen, Depression und Angst. Weitere untersuchte Merkmale wie das Immunsystem, der Schlaf, die körperliche Aktivität und das allgemeine Wohlbefinden werden durch psychische Fehlbelastungen wahrscheinlich ebenfalls direkt beeinträchtigt. Bei anderen recherchierten Aspekten fanden sich jedoch meist nur Korrelationen - also Zusammenhänge - mit psychischen Fehlbelastungen.
Die Befunde verdeutlichen, wie vielfältig und komplex die Belastungsfolgen sein können und dass psychische Belastungen bei der Arbeitsgestaltung berücksichtigt werden sollten, um Gesundheitsrisiken und Leistungseinbußen zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Are status inconsistency, work stress and work-family conflict associated with depressive symptoms?: testing prospective evidence in the lidA study (2016)
Zitatform
Peter, Richard, Stefanie March & Jean-Baptist du Prel (2016): Are status inconsistency, work stress and work-family conflict associated with depressive symptoms? Testing prospective evidence in the lidA study. In: Social Science and Medicine, Jg. 151, H. February, S. 100-109. DOI:10.1016/j.socscimed.2016.01.009
Abstract
"Background
Depressive symptoms are common and economically relevant. Women suffer more often than men do. We analyze associations between social status inconsistency, psychosocial factors, and depressive symptoms stratified by gender.
Methods
In the present study, 3340 employees of two age cohorts (1959, 1965) working in two waves (2011, 2014) of the prospective German lidA-study and who gave written consent to link register data regarding their employment histories were included. Gender-specific influences of social status inconsistency (deviation of observed income from expected average income based on acquired education) on depressive symptoms and mediation of these associations by work stress in terms of effort-reward-imbalance (ERI) and work-family-conflict (WFC) were analyzed with confirmatory cross-lagged path models.
Results
Among men, consistent status (i.e., average income in a specific educational group) increased the frequency of depressive symptoms. No association between negative SSI (i.e., income below the average income given a specific educational attainment) or positive SSI (i.e., income above the average income given a specific educational attainment) and depressive symptoms was observed among men or women. ERI and WFC were longitudinally associated with the outcome and differed slightly regarding gender, i.e., showing stronger effects of ERI for women and of WFC for men. Mediation of the association between social status and depressive symptoms was observed for men and for consistent status (path: consistent status ?ERI ? depressive symptoms) but not for SSI.
Conclusions
ERI and WFC increase the risk of future episodes with depressive symptoms in men and in women irrespective of SSI, occupational position, full- or part-time work, regional factors or individual characteristics. " (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Arbeit und Mentale Gesundheit: Ergebnisse aus einer Repräsentativerhebung der Erwerbstätigen in Deutschland (2016)
Zitatform
Müller, Grit, Hermann Burr & Anika Schulz (2016): Arbeit und Mentale Gesundheit. Ergebnisse aus einer Repräsentativerhebung der Erwerbstätigen in Deutschland. (baua: Bericht), Dortmund, 71 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160805
Abstract
"'Vor dem Hintergrund des Wandels in der Arbeitswelt haben Fragen nach den Auswirkungen neuer Belastungen auf die mentale Gesundheit von Beschäftigten eine hohe Bedeutung. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat 2010 eine Repräsentativbefragung der Erwerbsbevölkerung - die 'Studie zur Mentalen Gesundheit bei der Arbeit' (S-MGA) - initiiert und mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dem infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH durchgeführt. Von November 2011 bis Juni 2012 wurden 4.511 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Alter von 31 bis 60 Jahren in persönlichen Interviews befragt. Die erhobenen Daten sollen die Identifizierung fördernder und schädigender arbeitsbezogener Einflussfaktoren der mentalen Gesundheit und die Untersuchung der Auswirkungen auf die Arbeits- und Funktionsfähigkeit ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
lidA - leben in der Arbeit: Kohortenstudie zu Gesundheit und Älterwerden in der Arbeit. Dokumentation für die Wellen 1 und 2 (2016)
Zitatform
Tophoven, Silke, Anja Wurdack, Angela Rauch, Casandra Munkert & Ulrike Bauer (2016): lidA - leben in der Arbeit. Kohortenstudie zu Gesundheit und Älterwerden in der Arbeit. Dokumentation für die Wellen 1 und 2. (FDZ-Datenreport 01/2016 (de)), Nürnberg, 105 S.
Abstract
"'lidA - leben in der Arbeit. Kohortenstudie zu Gesundheit und Älterwerden in der Arbeit' war eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Panelstudie in zwei Wellen zur Untersuchung verschiedenster Zusammenhänge zwischen Arbeit und Gesundheit (www.lida-studie.de). Sie war ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Sicherheitstechnik der Bergischen Universität Wuppertal, dem Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universität Ulm, dem infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn, dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin, als assoziiertem Partner. Ein repräsentatives Sample von Personen, die zum 31.12.2009 sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und 1959 und 1965 geboren sind, wurde in den Jahren 2011 (Welle 1; N=6.585) und 2014 (Welle 2; N=4.244) persönlich (CAPI) befragt. Die Daten enthalten Informationen zum aktuellen Arbeitsverhältnis und der Erwerbssituation, zu Arbeitsanforderungen und -belastungen, zur persönlichen Einschätzung der Gesundheit, zum sozio-ökonomischen Hintergrund und zum Haushaltskontext und erlauben Querschnittsbetrachtungen wie Längsschnittanalysen. Der im Rahmen der lidA-Studie erhobene Datensatz steht nun der Scientific Community als Scientific Use File über das Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zur Verfügung. Der vorliegende Report beschreibt die in den beiden Befragungswellen erhobenen Merkmale, die Datenaufbereitungs- und erforderlichen Anonymisierungsschritte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
English version FDZ-Datenreport , 01/2016 (en)Weiterführende Informationen
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lidA - leben in der Arbeit: German cohort study on work, age and health. Documentation for waves 1 and 2 (2016)
Zitatform
Tophoven, Silke, Anja Wurdack, Angela Rauch, Casandra Munkert & Ulrike Bauer (2016): lidA - leben in der Arbeit. German cohort study on work, age and health. Documentation for waves 1 and 2. (FDZ-Datenreport 01/2016 (en)), Nürnberg, 100 S.
Abstract
"'lidA - leben in der Arbeit. Kohortenstudie zu Gesundheit und Älterwerden in der Arbeit' war eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Panelstudie in zwei Wellen zur Untersuchung verschiedenster Zusammenhänge zwischen Arbeit und Gesundheit (www.lida-studie.de). Sie war ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Sicherheitstechnik der Bergischen Universität Wuppertal, dem Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universität Ulm, dem infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn, dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin, als assoziiertem Partner. Ein repräsentatives Sample von Personen, die zum 31.12.2009 sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und 1959 und 1965 geboren sind, wurde in den Jahren 2011 (Welle 1; N=6.585) und 2014 (Welle 2; N=4.244) persönlich (CAPI) befragt. Die Daten enthalten Informationen zum aktuellen Arbeitsverhältnis und der Erwerbssituation, zu Arbeitsanforderungen und -belastungen, zur persönlichen Einschätzung der Gesundheit, zum sozio-ökonomischen Hintergrund und zum Haushaltskontext und erlauben Querschnittsbetrachtungen wie Längsschnittanalysen. Der im Rahmen der lidA-Studie erhobene Datensatz steht nun der Scientific Community als Scientific Use File über das Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zur Verfügung. Der vorliegende Report beschreibt die in den beiden Befragungswellen erhobenen Merkmale, die Datenaufbereitungs- und erforderlichen Anonymisierungsschritte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dimensionen prekärer Beschäftigung und Gesundheit im mittleren Lebensalter (2016)
Zitatform
Tophoven, Silke & Anita Tisch (2016): Dimensionen prekärer Beschäftigung und Gesundheit im mittleren Lebensalter. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 69, H. 2, S. 105-112., 2015-11-19. DOI:10.5771/0342-300X-2016-2-105
Abstract
"In diesem Beitrag wird prekäre Beschäftigung als mehrdimensionales Konzept betrachtet, das vertragliche Rahmenbedingungen, die materielle Situation und arbeitsplatzbezogene Einschätzungen Beschäftigter umfasst. Als arbeitsplatzbezogene Dimensionen prekärer Beschäftigung werden Arbeitsplatzsicherheit, Entwicklungsmöglichkeiten bei der Arbeit, Einfluss bei der Arbeit, Anerkennung im Erwerbskontext und physische Arbeitsanforderungen berücksichtigt. Auf Basis der Angaben von 5.337 Beschäftigten, die im Rahmen der lidA-Studie befragt wurden, wird empirisch geprüft, ob das Vorliegen unterschiedlicher prekärer Arbeitsplatzcharakteristika in einem negativen Zusammenhang zur selbsteingeschätzten gesundheitsbezogenen Funktionsfähigkeit steht und ob sich diese Zusammenhänge für Männer und Frauen unterscheiden. Im Fokus unserer Analyse stehen erwerbstätige Männer und Frauen im mittleren Lebensalter. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem arbeitsplatzbezogene Dimensionen prekärer Beschäftigung mit der Gesundheit zusammenhängen und dass dabei auch Geschlechterunterschiede bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik (2016)
Zitatform
Wolter, Stefanie, Sandra Broszeit, Corinna Frodermann, Philipp Grunau & Lutz Bellmann (2016): Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik. (IAB-Kurzbericht 16/2016), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Betriebe in Deutschland sind angesichts der Konkurrenz um Fachkräfte zunehmend herausgefordert, ihren Beschäftigten ein hohes Maß an guten Arbeitsbedingungen zu bieten. Die wahrgenommene Arbeitsqualität ist ein Zeichen von Arbeitgeberattraktivität und hängt stark mit guter Personalführung zusammen. In dem Kurzbericht wird unter anderem die Verbreitung von Arbeitsbelastungen wie starker Termindruck, Informationsflut, unangenehme Umgebungsbedingungen und körperliche Anstrengungen am Arbeitsplatz untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Betriebe, die Personalpolitik klug einsetzen, engagiertere und zufriedenere Beschäftigte haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Work-Life-Balance (2016)
Zitatform
Wöhrmann, Anne Marit (2016): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Work-Life-Balance. (baua: Bericht), Dortmund, 115 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/3f
Abstract
"Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren. Für mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren wurden systematische Übersichtsarbeiten (Scoping Reviews) angefertigt. Die Arbeitsbedingungsfaktoren wurden vier Themenfeldern zugeordnet: 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit' und 'Technische Faktoren'.
Der Arbeitsbedingungsfaktor 'Work-Life-Balance' gehört zum Themenfeld 'Arbeitszeit'. Der Bericht beschreibt Zusammenhänge von Konstrukten der Work-Life-Balance, nämlich Konflikt und Bereicherung zwischen Arbeit und Privatleben, sowie die Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance, mit Aspekten psychischer Gesundheit einerseits und Arbeitsbedingungen andererseits. Als Aspekte psychischer Gesundheit wurden subjektives Wohlbefinden, (arbeitsspezifische) psychische und gesundheitliche Beschwerden sowie Einstellung zu Arbeit und Organisation und Verhalten bei der Arbeit einbezogen. In Bezug auf Arbeitsbedingungen wurden die Bereiche Arbeitsaufgabe und Arbeitsrolle, Arbeitsorganisation und Unterstützung betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Challenge demands, hindrance demands and psychological need satisfaction: their influence on employee engagement and emotional exhaustion (2015)
Zitatform
Albrecht, Simon L. (2015): Challenge demands, hindrance demands and psychological need satisfaction. Their influence on employee engagement and emotional exhaustion. In: Journal of personnel psychology, Jg. 14, H. 2, S. 70-79. DOI:10.1027/1866-5888/a000122
Abstract
"The job demands-resources (JD-R) model provides a well-validated account of how job resources and job demands influence wank engagement, burnout, and their constituent dimensions. The present study aimed to extend previous research by including challenge demands not widely examined in the context of the JD-R. Furthermore, and extending self-determination theory, the research also aimed to investigate the potential mediating effects that employees' need satisfaction as regards their need for autonomy, need for belongingness, need for competence, and need for achievement, as components of a higher order needs construct, may have on the relationships between job demands and engagement. Structural equations modeling across two independent samples generally supported the proposed relationships. Further research opportunities, practical implications, and study limitations are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Job quality in Europe in the first decade of the 21st century (2015)
Zitatform
Antón, José-Ignacio, Enrique Fernández-Macías & Rafael Munos de Bustillo (2015): Job quality in Europe in the first decade of the 21st century. (Institut für Volkswirtschaftslehre Linz. Arbeitspapier 1509), Linz, 34 S.
Abstract
"Using a recently developed aggregate indicator of job quality and three waves of the European Survey of Working Conditions (2000, 2005 and 2010) this paper explores the evolution job quality in the EU15 during the first decade of the 21st century, including the initial impact of the Great Recession. After a careful study of the evolution of job quality across the different dimensions and components of the proposed job quality index, differentiating between changes in the composition and changes in the means, we do not detect any major decline in job quality during the period, even during the early years of the economic crisis. The most significant change is a small increase in job quality in peripheral European countries, suggesting some convergence which may be undone in later years. We compare our findings with the conclusions of other authors and discuss several hypotheses for explaining the remarkable stability of job quality during such turbulent times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mobiles und entgrenztes Arbeiten: aktuelle Ergebnisse einer Betriebs- und Beschäftigtenbefragung (2015)
Zitatform
(2015): Mobiles und entgrenztes Arbeiten. Aktuelle Ergebnisse einer Betriebs- und Beschäftigtenbefragung. (Monitor), Berlin, 26 S.
Abstract
"Die Weiterentwicklung mobiler Endgeräte und die Ausbreitung des Breitband-Internets haben die Digitalisierung der Arbeitswelt in den letzten Jahren schnell vorangetrieben. Flexible Arbeitsformen gewinnen zunehmend an Bedeutung und rücken immer stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte. Zwei Dimensionen der Flexibilität - die zeitliche und die räumliche - führen zu einem Phänomen, das häufig als 'Entgrenzung der Arbeit' bezeichnet wird.
Bisher ist wenig bekannt über die tatsächlich gelebte Entgrenzung der Arbeit, deren Voraussetzungen, Chancen und Risiken. Dieser Monitor fasst die Ergebnisse einer repräsentativen Betriebs- und Beschäftigtenbefragung zusammen, dem Linked Personnel Panel (LPP). Zunächst wird die Verbreitung des Phänomens Entgrenzung aus Betriebs- und Beschäftigtensicht für die zeitliche und räumliche Dimension untersucht. Anschließend werden Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken dieser Form der Flexibilisierung betrachtet.
Der Monitor basiert auf der Studie 'Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg', die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) getragen und vom IAB, vom Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) und Personalwirtschaftslehre der Universität zu Köln und vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt wird." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
On the economics of sickness absence and presenteeism (2015)
Zitatform
Arnold, Daniel (2015): On the economics of sickness absence and presenteeism. Trier, 125 S.
Abstract
"Diese Dissertation befasst sich aus einer ökonomischen Perspektive mit Krankheit von Arbeitnehmern. Krank zu sein reduziert nicht nur das Wohlbefinden sondern auch die Arbeitsproduktivität von Arbeitnehmern. Folglich hält Krankheit viele Arbeitnehmer davon ab, zur Arbeit zu kommen und ihre vertraglich vereinbarten Arbeitsstunden zu leisten, was zu erheblichen Produktionsausfällen führt. Entsprechend ist krankheitsbedingte Abwesenheit ein hoch relevantes Thema unter Arbeitsmarktökonomen und ist bereits intensiv erforscht worden (für einen Survey siehe Brown and Sessions, 1996). Die ökonomische Literatur betont besonders den freiwilligen Aspekt der Abwesenheitsentscheidung, lässt aber die negativen ökonomischen Effekte von Krankheit außer Acht, welche nicht alleine an der Abwesenheitsentscheidung des Arbeitsnehmers hängen. Krankheit reduziert die Produktivität unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer an- oder abwesend ist. Neben dem klassischen Fall der krankheitsbedingten Abwesenheit, in dem der Arbeitnehmer arbeitsunfähig ist, gibt es auch den Fall des sogenannten Präsentismus, in dem der Arbeitnehmer zur Arbeit kommt, obwohl er oder sie krank ist. Die ökonomische Forschung zu Präsentismus steckt im Gegensatz zur Abwesenheitsforschung noch in ihren Anfängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2015: neue Wege für mehr Gesundheit - Qualitätsstandards für ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsmanagement. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2015)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2015): Fehlzeiten-Report 2015. Neue Wege für mehr Gesundheit - Qualitätsstandards für ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsmanagement. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2015), Berlin: Springer London, 590 S. DOI:10.1007/978-3-662-47264-4
Abstract
"Der Fehlzeitenreport informiert umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Schwerpunktthema des Fehlzeiten-Reports 2015 sind die Besonderheiten von Zielgruppen, die für das Betriebliche Gesundheitsmanagement mental, räumlich, zeitlich oder sprachlich schwer erreichbar sind, und die Konsequenzen, die sich aus deren spezifischen Eigenheiten für gesundheitsförderliche Projekte ergeben:
- Welche innovativen Strategien sind für welche Zielgruppe geeignet?
- Welche Qualitätsstandards sollten für das zielgruppenspezifische Betriebliche Gesundheitsmanagement eingehalten werden?
Neben Fachbeiträgen zum Schwerpunktthema machen umfassende Daten den Fehlzeiten-Report zu einem wertvollen Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen.
Aktuelle Statistiken zum Krankenstand der Arbeitnehmer in allen Branchen; Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten; Anzahl und Ausmaß der Arbeitsunfälle Vergleichende Analysen nach Bundesländern, Betriebsgrößen und Berufsgruppen; Verteilung der Fehlzeiten nach Monaten und Wochentagen; Anschauliche Darstellung der Daten durch zahlreiche Abbildungen und Tabellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
