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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Qualifikationsanforderungen und Berufe"
  • Literaturhinweis

    "Manche Berufe unter Druck" (2018)

    Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Matthes, Britta (2018): "Manche Berufe unter Druck". In: Der Personalrat : PersonalRecht im öffentlichen Dienst, Jg. 35, H. 6, S. 15., 2018-05-25.

    Abstract

    "INTERVIEW: Maschinen können die Arbeit von Menschen ersetzen. Das gilt vor allem auch bei der Digitalisierung. Britta Matthes sagt, welche Berufe wie betroffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    "Move on": Qualifikationsstruktur und Erwerbstätigkeit in Berufen der räumlichen Mobilität (2018)

    Mergener, Alexandra ; Leppelmeier, Ingrid; Bach, Nicole von dem; Helmrich, Robert;

    Zitatform

    Mergener, Alexandra, Ingrid Leppelmeier, Robert Helmrich & Nicole von dem Bach (2018): "Move on": Qualifikationsstruktur und Erwerbstätigkeit in Berufen der räumlichen Mobilität. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 195), Bonn, 109 S.

    Abstract

    "Die Mobilitätsbereiche des deutschen Arbeitsmarktes stehen durch Entwicklungen in der Elektromobilität und Digitalisierung vor einem tiefgreifenden Wandel, der die zukünftige Mobilität mit elektrischem, vernetztem und autonomem Fahren bestimmen wird. Um der Globalisierung der Wirtschaft und der zunehmenden Freizeitmobilität gerecht zu werden, wird in Zukunft Mobilität nicht mehr durch einzelne Technologien und Verkehrsträger zu erbringen sein, sondern eine Optimierung kann nur im Gesamtsystem liegen. Dabei sind Bereiche und Berufe betroffen, in denen Personen selbst mobil sind oder in denen mobile Einheiten produziert und gehandelt werden, sowie solche, die die notwendige Infrastruktur für den Betrieb von mobilen Einheiten sicherstellen. Gemäß diesem umfassenden Verständnis von Mobilitätsbereichen des Arbeitsmarktes liefert diese Studie einen Beitrag zur gegenwärtigen Ausbildung und Erwerbstätigkeit in Berufen der Mobilitätsbereiche. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die wirtschaftliche Bedeutung und die Berufe der Mobilität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit mit digitalen Technologien, psychosoziale Belastungen und potenzielle gesundheitliche Konsequenzen: wo gibt es Zusammenhänge? Short Report (2018)

    Müller-Thur, K.; Dragano, N.; Körner, U.; Körner, U.; Angerer, Peter ;

    Zitatform

    Müller-Thur, K., Peter Angerer, U. Körner & N. Dragano (2018): Arbeit mit digitalen Technologien, psychosoziale Belastungen und potenzielle gesundheitliche Konsequenzen. Wo gibt es Zusammenhänge? Short Report. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 6, S. 388-391.

    Abstract

    "Hintergrund: Die Nutzung digitaler Technologien ist sowohl im Dienstleistungs- als auch Industriesektor Alltag geworden und die Mehrzahl der Beschäftigten arbeitet mittlerweile in irgendeiner Form digital. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig abzuschätzen, ob die Arbeit mit digitalen Kommunikationsmedien, Software oder Geräten Folgen für die Gesundheit hat. Ziel des Beitrags ist es, einen Überblick über mögliche Einflüsse digitaler Technologien auf psychosoziale Arbeitsbedingungen und deren gesundheitliche Konsequenzen zu geben.
    Methode: Es wurde eine explorative Literaturrecherche unter Verwendung verschiedener Schlagworte zur Beschreibung digitaler Technologien, psychosozialer Arbeitsbedingungen und Gesundheit in den Datenbanken PsychInfo und Pubmed durchgeführt. Eingeschlossen wurden 41 Beiträge. Die Befunde werden narrativ unter den Themenschwerpunkten Technologien zur elektronischen Information und Kommunikation und Technologien zur Steuerung von Arbeitsabläufen und Maschinen zusammengefasst.
    Ergebnisse: Die Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien kann mit Zeitdruck, Unterbrechungen, Multitasking und Entgrenzung einhergehen. Als Konsequenz berichten Beschäftigte (Techno-) Stress, Ängste, Burnout und eine schlechtere Gesundheit. Hinsichtlich Technologien zur Steuerung von Arbeitsabläufen und Maschinen fehlt es an konkreten Befunden zu gesundheitlichen Konsequenzen. Einzelne Studien zeigen jedoch, dass schlechte Bedienbarkeit und technische Störungen mit Stress und Frustrationen einhergehen. Zusätzlich spielen in der Interaktion mit Computern und Robotern Ängste eine Rolle. Es werden aber auch positive Effekte berichtet, etwa in Form einer besseren Arbeitsorganisation durch digitale Unterstützung.
    Schlussfolgerung: Die Befundlage zu möglichen Einflüssen digitaler Technologien auf die psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz ist bislang noch lückenhaft. Es deuten sich jedoch Effekte einzelner Technologien an, die sowohl im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz als auch beim Design digitaler Arbeitsmittel Berücksichtigung finden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Automation, skills use and training (2018)

    Nedelkoska, Ljubica ; Quintini, Glenda;

    Zitatform

    Nedelkoska, Ljubica & Glenda Quintini (2018): Automation, skills use and training. (OECD social, employment and migration working papers 202), Paris, 124 S. DOI:10.1787/2e2f4eea-en

    Abstract

    "This study focuses on the risk of automation and its interaction with training and the use of skills at work. Building on the expert assessment carried out by Carl Frey and Michael Osborne in 2013, the paper estimates the risk of automation for individual jobs based on the Survey of Adult Skills (PIAAC). The analysis improves on other international estimates of the individual risk of automation by using a more disaggregated occupational classification and identifying the same automation bottlenecks emerging from the experts' discussion. Hence, it more closely aligns to the initial assessment of the potential automation deriving from the development of Machine Learning. Furthermore, this study investigates the same methodology using national data from Germany and United Kingdom, providing insights into the robustness of the results.
    The risk of automation is estimated for the 32 OECD countries that have participated in the Survey of Adult Skills (PIAAC) so far. Beyond the share of jobs likely to be significantly disrupted by automation of production and services, the accent is put on characteristics of these jobs and the characteristics of the workers who hold them. The risk is also assessed against the use of ICT at work and the role of training in helping workers transit to new career opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Work in the digital age: challenges of the fourth industrial revolution (2018)

    Neufeind, Max; Ranft, Florian; O'Reilly, Jacqueline;

    Zitatform

    Neufeind, Max, Jacqueline O'Reilly & Florian Ranft (Hrsg.) (2018): Work in the digital age. Challenges of the fourth industrial revolution. London: Rowman and Littlefield, 587 S.

    Abstract

    "Shining a light on the very different experiences of work in the digital age, this book provides a unique contribution to the reform discussion on the consequences of the fourth industrial revolution. Drawing on a wide range of international expertise, contributors examine important policy challenges arising from the transformation of work as a result of the introduction of digital technology at work. Authors in this volume discuss the effects of automation, platform business models, stagnating productivity, increasing regional disparities, and rising levels of inequality within and between countries. They consider how to unlock the vast economic and social potential of new technologies and the implications for policy reform to meet these challenges.
    Mastering them requires developing a new inclusive narrative and progressive reform agenda. Such an agenda would be economic and political, and not determined universally by technology. The narrative is not only about what policymakers need to do, which is rather a lot. It is also about reforming established organisations and institutions, understanding new emerging players and supporting disaffected citizens in how the effects of these changes are going to affect their lives. The authors clearly pinpoint what needs to be done to support the transition to work in the digital era." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Keine Angst vor Kollege Roboter (2018)

    Nink, Marco;

    Zitatform

    Nink, Marco (2018): Keine Angst vor Kollege Roboter. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 10, S. 20-21.

    Abstract

    "Die Digitalisierung ist das mediale Schreckgespenst auf dem Arbeitsmarkt. Doch deutsche Arbeitnehmer versetzt sie weitaus weniger in Angst und Schrecken, als man angesichts der jüngsten Schlagzeilen vermuten könnte, wie eine aktuelle Studie von Gallup zeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung im Handwerk: Bestehende Kompetenzen in neuem Umfeld nutzen (2018)

    Palka, Silvia; Künzel, Matthias;

    Zitatform

    Palka, Silvia & Matthias Künzel (2018): Digitalisierung im Handwerk. Bestehende Kompetenzen in neuem Umfeld nutzen. (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 38), Berlin, 13 S.

    Abstract

    "Im Fokus dieser iit perspektive steht das Handwerk in Zeiten der Digitalisierung: Es werden die Fragen diskutiert, wie im Handwerk mit aktuellen Technologien umgegangen wird, welche Prozesse sich verändern oder geändert werden müssen und welche Auswirkungen die Entwicklungen auf Beziehungen zu Kundinnen und Kunden haben. Beispielhaft betrachtet werden die Herausforderungen und Potenziale anhand des Beispiels Vertrieb im Themenfeld Smart Home and Living (SH&L)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    New education models for the future of work force (2018)

    Pastore, Francesco ;

    Zitatform

    Pastore, Francesco (2018): New education models for the future of work force. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 267), Maastricht, 13 S.

    Abstract

    "This paper addresses the directions to follow when designing new educational systems and school-lo-work transition regimes to adhere to the needs of Industry 4. 0. Although a high level of general education will be important for its training content to develop adaptability, it is not the only component to develop. What will be more and more important are work related skills, both the general ones and the ones which are job-specific and need, therefore, on-the-job training to develop. This will require important educational reforms to favour an ever-better integration between educational institution and the world of work. Young people and their families alone will not be able to adapt on their own to the new human capital requirements of industry 4.0 productions. A new framework for an integrated action by governments, firms, educational institutions and families is needed to smooth the school-to-work in the future. The duality principle is the basis for a strong diversification of the supply of education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Information in online labour markets (2018)

    Pelletier, Adeline ; Thomas, Catherine ;

    Zitatform

    Pelletier, Adeline & Catherine Thomas (2018): Information in online labour markets. In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 376-392. DOI:10.1093/oxrep/gry005

    Abstract

    "Online labour markets are virtual platforms that solve information problems to enable gains from trade in remote labour services. They make employers and workers aware of each other, and allow them to communicate, contract, and produce remotely. Recent research suggests, however, that organizing production to include remote work remains challenging because employers and workers in these markets continue to lack information that is less easily communicated. Employers appear unable to accurately anticipate the full costs and benefits to them of using the market prior to entry, and continue to have difficulty evaluating worker applications even when experienced in these markets. Information is particularly incomplete when wage arbitrage opportunity is greatest." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Information technology and employment: The impact of job tasks and worker skills (2018)

    Peng, Gang; Wang, Ying ; Han, Guohong;

    Zitatform

    Peng, Gang, Ying Wang & Guohong Han (2018): Information technology and employment: The impact of job tasks and worker skills. In: The journal of industrial relations, Jg. 60, H. 2, S. 201-223. DOI:10.1177/0022185617741924

    Abstract

    "This study examines worker displacement from the job task framework in which tasks performed by workers interact with information technology in different ways and therefore can potentially lead to worker displacement. It also investigates what kinds of skills are more helpful for reemployment in today's increasingly computerized workplaces. It utilizes seven US displaced worker supplement surveys from 1998 to 2010 to investigate these issues at individual worker level. The results show that employees performing routine tasks at workplaces are more likely to be displaced, while those performing abstract and service tasks are less likely to be displaced. It also finds that information technology can be both upskilling and deskilling, depending on the kinds of jobs performed by workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Quantifizierung von Nicht-Routine: zur ökologischen Validierung des Arbeitsvermögen-Index - und einem anderen Blick auf das Ersetzungspotenzial von Produktionsarbeit (2018)

    Pfeiffer, Sabine ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Sabine (2018): Die Quantifizierung von Nicht-Routine. Zur ökologischen Validierung des Arbeitsvermögen-Index - und einem anderen Blick auf das Ersetzungspotenzial von Produktionsarbeit. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 27, H. 3, S. 213-237. DOI:10.1515/arbeit-2018-0018

    Abstract

    "In Prognosen zu Beschäftigungseffekten durch die Digitalisierung wird das Ersetzungsrisiko stark mit dem Anteil an Routinetätigkeiten verknüpft. Insbesondere maschinennahe Tätigkeiten gelten dabei als routiniert und daher als besonders bedroht. Auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung misst der AV-Index die Nicht-Routine-Anteile im Arbeitshandeln. Dabei zeigen auch maschinennahe Tätigkeiten hohe Anforderungen im Umgang mit Wandel, Komplexität und Unwägbarkeiten - und damit hohe Anteile an Nicht-Routine. Ziel des Beitrags ist die methodische Prüfung und Weiterentwicklung dieses Instruments mithilfe einer ökologischen Validierung. Dafür werden Primärerhebungen in einem Automobilwerk und einem Formenbau als Kontrastbetrieb vorgestellt. Die dort vorgenommenen qualitativen Analysen zu vier Produktionstätigkeiten werden erstens mit in den Unternehmen durchgeführten quantitativen Erhebungen des AV-Index verglichen und die Ergebnisse zweitens mit den Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung in Beziehung gesetzt. Diese Validierung des AV-Index bestätigt - zumindest für die untersuchten Produktionstätigkeiten - dessen Güte." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Anforderungen der digitalen Arbeitswelt: Kompetenzen und digitale Bildung in einer Arbeitswelt 4.0 (2018)

    Placke, Beate; Schleiermacher, Thomas;

    Zitatform

    Placke, Beate & Thomas Schleiermacher (2018): Anforderungen der digitalen Arbeitswelt. Kompetenzen und digitale Bildung in einer Arbeitswelt 4.0. Köln, 70 S.

    Abstract

    "In einer digitalen Arbeitswelt sind neben beruflichem Fachwissen und IT-Kenntnissen vor allem auch soziale und persönliche Kompetenzen von zentraler Bedeutung. Besonders hervorzuheben ist hierbei Veränderungsbereitschaft/Flexibilität, denn aus Sicht der HR-Experten steigt die Bedeutung dieser Kompetenz in den kommenden fünf Jahren am deutlichsten. Dies zeigt eine aktuelle Befragung von fast 700 HR-Experten, welche die IW Consult im Sommer 2018 durchgeführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Auswirkungen der Automatisierung auf Wachstum, Beschäftigung und Ungleichheit (2018)

    Prettner, Klaus ; Geiger, Niels ; Schwarzer, Johannes A.;

    Zitatform

    Prettner, Klaus, Niels Geiger & Johannes A. Schwarzer (2018): Die Auswirkungen der Automatisierung auf Wachstum, Beschäftigung und Ungleichheit. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 19, H. 2, S. 59-77. DOI:10.1515/pwp-2018-0017

    Abstract

    "Die Automatisierung ist eines der wichtigsten Phänomene, über die aktuell innerhalb der Wirtschaftswissenschaften und in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert wird. Dabei finden sich sehr unterschiedliche Positionen: Pessimisten verweisen auf die negativen Beschäftigungseffekte, wenn Menschen mehr und mehr durch Maschinen ersetzt werden und ihre am Markt angebotene Arbeitsleistung somit obsolet wird. Gleichzeitig gilt die Automatisierung auch als Ursache für einen Anstieg der wirtschaftlichen Ungleichheit. Optimistische Stimmen erinnern an die Entwicklung seit der Industriellen Revolution, die mit hohem Produktivitätswachstum und starken Wohlfahrtssteigerungen durch fortlaufende technologische Veränderungen einherging, ohne dass es langfristig zu Massenarbeitslosigkeit gekommen ist. In diesem Survey präsentieren die Autoren empirische Daten und skizzieren ein einfaches Wachstumsmodell, das einen ersten Einblick in die zu erwartenden ökonomischen Auswirkungen der Automatisierung erlaubt. Anschließend vertiefen und erweitern sie die Ergebnisse unter Bezugnahme auf die aktuelle wissenschaftliche Literatur. Aus den verschiedenen Ansatzpunkten und Überlegungen leiten sie schließlich wirtschaftspolitische Handlungsmöglichkeiten ab und erörtern deren Einschränkungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitized labor: the impact of the internet on employment (2018)

    Pupillo, Lorenzo; Noam, Eli; Waverman, Leonard;

    Zitatform

    (2018): Digitized labor. The impact of the internet on employment. Cham: Palgrave Macmillan, 270 S. DOI:10.1007/978-3-319-78420-5

    Abstract

    "As with previous technological revolutions, innovations in the online world have triggered transformations in the labor market and the economy. While the Internet is trumpeted as a great job creator, there are also downsides that need to be identified and dealt with.
    The book discusses the following topics:
    Is the Internet a net creator of jobs?
    How are job profiles changed by the digital economy?
    What are the impacts on income distribution?
    Is it a winner-takes-all tournament?
    What models can facilitate adjustment without slowing innovation?
    This book features essays from major experts in the field coming from academia, international organizations, the private sector, and civil society. It blends theoretical and applied research presenting results from many countries, with particular emphasis on Europe, the USA, Canada and Asia." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der zweiundzwanzigsten Welle 2017 (2018)

    Putzing, Monika; Kriwoluzky, Silke; Brumm, Angela; Prick, Simone; Frei, Marek;

    Zitatform

    Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der zweiundzwanzigsten Welle 2017. Erfurt, 102 S.

    Abstract

    "Für die Befragung des Jahres 2017 liegen verwertbare Interviews von etwas mehr als 1 Tsd. Thüringer Betrieben vor. Die befragten Betriebe des Landes repräsentieren die Grundgesamtheit von rund 59 Tsd. Betrieben mit mindestens einer sozialversicherungspflichtig beschäftigten Person. Mit der Stichprobe wurden 1,8 % der genannten Betriebe erfasst, in denen 6,1 % aller Beschäftigten des Freistaates tätig sind.
    Die Ergebnisse:
    Beschäftigung nimmt zu; Beschäftigungsaussichten überwiegend positiv
    Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden
    Demografischer Wandel in Thüringen ist spürbarer als in Westdeutschland
    Relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil; ihre absolute Zahl aber steigt weiter
    Tarifbindung schwächt sich auch 2017 weiter ab
    Lohnzuwachs, aber keine weitere Angleichung der Löhne an Westdeutschland
    Fachkräftebedarf ist ungebrochen hoch und Besetzungsprobleme nehmen zu
    Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter
    Beschäftigungschancen für Geflüchtete vor allem auf Einfacharbeitsplätzen
    Ausbildungsbeteiligung der Betriebe auf Rekordniveau, Übernahmeaktivitäten der Betriebe weiterhin hoch
    Weiterbildungsengagement bleibt auf hohem Niveau
    Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss
    Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel
    Großes Gefälle zwischen Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung
    4 % der Betriebe weisen einen hohen Digitalisierungsgrad auf
    Vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftepolitik im digitalen Wandel: Gestaltungschance statt falscher Fatalismus (2018)

    Rahner, Sven;

    Zitatform

    Rahner, Sven (2018): Fachkräftepolitik im digitalen Wandel. Gestaltungschance statt falscher Fatalismus. In: W. Stadler (Hrsg.) (2018): Mehr als Algorithmen. Digitalisierung in Gesellschaft und Sozialer Arbeit, S. 96-103.

    Abstract

    "Aktuell zeigt sich, dass die Fachkräfte-, Digital- und Weiterbildungspolitik zahlreiche inhaltliche Schnittstellen aufweist und deren Zusammenhang Auswirkungen auf die Diskurslandschaft und Akteurskonstellation haben wird. Die durch Regierungsinitiativen unterlegte öffentliche Diskussion der Perspektiven einer 'Industrie 4.0' bzw. 'Arbeit 4.0' könnte auch den sozialpartnerschaftlichen Austauschprozessen in der Fachkräfte- und Weiterbildungspolitik neuen Auftrieb verleihen und politische Durchsetzungsspielräume erweitern. Dies gilt insbesondere dann, wenn künftige Fachkräftestrategien mit digitalen Qualifizierungsstrategien verzahnt werden.
    Dieser Beitrag baut auf den Ergebnissen der Dissertationsschrift des Autors auf." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung in der Energiewirtschaft: technologische Trends und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Qualifizierung (2018)

    Roth, Ines;

    Zitatform

    Roth, Ines (2018): Digitalisierung in der Energiewirtschaft. Technologische Trends und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Qualifizierung. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 073), Düsseldorf, 86 S.

    Abstract

    "Die Energieversorger sehen sich aktuell großen Herausforderungen wie der Energiewende, einem steigenden Wettbewerb und sinkenden Erträgen im Strommarkt gegenüber. Die Digitalisierung spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, beispielsweise bei der Effizienzsteigerung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen, der Entwicklung neuer Geschäftsfelder, der Kundenbindung und der Aufrechterhaltung der Netzstabilität. Diese Entwicklungen werden weitreichende Folgen für Arbeit und Beschäftigung haben. Es ist nicht nur davon auszugehen, dass einzelne Tätigkeiten wegfallen, auch Arbeitsorganisation, Arbeitsinhalte und qualifikatorische Anforderungen werden sich angesichts einer zunehmend digitalen, flexiblen und vernetzten Dienstleistungserbringung in der Energiewirtschaft weiter wandeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dauerbrenner Digitalisierung - der Handel im Umbruch (2018)

    Rumscheidt, Sabine;

    Zitatform

    Rumscheidt, Sabine (2018): Dauerbrenner Digitalisierung - der Handel im Umbruch. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 71, H. 1, S. 38-41.

    Abstract

    "Das Thema Digitalisierung im Handel ist aktueller denn je, nicht nur in Bezug auf den Onlinehandel und die Auswirkungen auf den lokalen Absatz, sondern auch mit Blick auf die vielen neuen Möglichkeiten, die die digitalen Technologien dem stationären Handel bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Es geht darum, Erfahrungswissen und neue digitale Kompetenzen zu verzahnen": Ein Interview mit Britta Matthes und Katharina Dengler (2018)

    Schludi, Martin; Dengler, Katharina; Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Schludi, Martin; Katharina Dengler & Britta Matthes (interviewte Person) (2018): "Es geht darum, Erfahrungswissen und neue digitale Kompetenzen zu verzahnen". Ein Interview mit Britta Matthes und Katharina Dengler. In: IAB-Forum H. 19.02.2018, o. Sz., 2018-02-14.

    Abstract

    "Die Entwicklung neuer Technologien hat in den letzten Jahren deutlich an Fahrt gewonnen. Berufliche Tätigkeiten, bei denen der Mensch bisher als nicht ersetzbar galt, könnten heute potenziell von Computern und computergesteuerten Maschinen erledigt werden. Gleichzeitig haben sich in einigen Berufen die Tätigkeitsprofile verändert, neue Tätigkeiten oder Berufe sind hinzugekommen. Die IAB-Forscherinnen Katharina Dengler und Britta Matthes haben für den IAB-Kurzbericht 4/2018 den Anteil potenziell ersetzbarer Tätigkeiten in den Berufen für das Jahr 2016 berechnet und mit früheren Ergebnissen für 2013 verglichen. Die Redaktion des IAB-Forum hat nachgefragt, was sich verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work Ability und digitale Transformation: zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik (2018)

    Schlüter, Jan; Hellmann, Marco; Weyer, Johannes;

    Zitatform

    Schlüter, Jan, Marco Hellmann & Johannes Weyer (2018): Work Ability und digitale Transformation. Zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 2, S. 160-175.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie präsentiert Zwischenergebnisse aus dem Forschungsprojekt TraDiLog, das sich mit den aus der Digitalisierung und Automatisierung von Arbeits- und Wirtschaftsprozessen folgenden Konsequenzen für Mitarbeiter beschäftigt. Das Projekt fokussiert dabei die mobile Erwerbsarbeit in Speditions- und Logistikunternehmen. Interviews mit Vertreter der Branche sowie Akteuren des institutionellen Kontexts zeigen auf, dass sich die untersuchten Tätigkeitsbereiche in den fünf identifizierten Dimensionen Überwachung und Kontrolle, Autonomie, Komplexität, Kommunikation und Zeit durch die Digitalisierung maßgeblich verändern. Dies hat Auswirkungen auf die Work Ability (Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit) der Mitarbeiter: In der momentanen Übergangsphase zur Industrie bzw. Logistik 4.0 können durch zunehmende Automatisierung ein Autonomieverlust auf der einen Seite und gesteigerte Anforderungen an Kompetenz, Qualifikation und Flexibilität auf der anderen Seite beobachtet werden. Daraus ergibt sich ein Spannungsverhältnis aus steigender Belastung und gleichzeitig abnehmender Ressourcen am Arbeitsplatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Europa in Arbeit: Plädoyer für eine neue Vollbeschäftigung durch inklusives Wachstum (2018)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2018): Europa in Arbeit. Plädoyer für eine neue Vollbeschäftigung durch inklusives Wachstum. Frankfurt: Campus-Verl., 270 S.

    Abstract

    "Günther Schmid analysiert in origineller Weise die Entwicklung der Arbeitsverhältnisse in Europa und entwirft ein Konzept für ein europäisches Sozialmodell, das eine neue Vollbeschäftigung im digitalen Zeitalter zum Ziel hat. Er plädiert für flexiblere Arbeitsverhältnisse, schlägt aber zugleich vor, die Sozialrechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken. Die Zukunft liegt, so seine Überzeugung, in einer Vertiefung der europäischen Integration. " (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zur digitalen Aus- und Weiterbildung von morgen: Ergebnisse des Berliner Modells "Zusatzqualifikationen für digitale Kompetenzen" (2018)

    Schröder, Frank ;

    Zitatform

    Schröder, Frank (Hrsg.) (2018): Auf dem Weg zur digitalen Aus- und Weiterbildung von morgen. Ergebnisse des Berliner Modells "Zusatzqualifikationen für digitale Kompetenzen". Bielefeld: Bertelsmann, 126 S. DOI:10.3278/6004656w

    Abstract

    "Auch in der Industrie 4.0 bleibt der Mensch der zentrale Faktor. Daher braucht die Digitalisierung der Arbeit neue Formen und Inhalte für Aus- und Weiterbildung. Im Berliner Modellprojekt 'Zusatzqualifikationen für digitale Kompetenzen' wurden dafür Strategien, ein Kompetenzmodell und Lehr-Lernarrangement erarbeitet. Der Band stellt die Ergebnisse des Projektes in drei Teilen vor.
    Der erste Teil ordnet das Projekt in die übergreifende Strategie des Landes Berlin ein. Die Beiträge des zweiten Teils erläutern Ansatzpunkte, Ausgangslage und Handlungsanforderungen in der Berufsbildung. Im dritten Teil stehen der dialog- und beteiligungsorientierte Ansatz des Projektes sowie der Transfer von Ergebnissen in andere Projekte und Handlungsfelder im Mittelpunkt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025 - Handlungsbedarf und Weichenstellungen für Politik und Unternehmen. Tagungsband (2018)

    Schuster, Sigurd; Neuburger, Rahild; Dowling, Michael;

    Zitatform

    Schuster, Sigurd (2018): Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025 - Handlungsbedarf und Weichenstellungen für Politik und Unternehmen. Tagungsband. München, 177 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert die Wertschöpfungsstrukturen nahezu aller Branchen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der unterschiedlichen Industriezweige und letztlich der gesamten Volkswirtschaft sicherzustellen, sind differenzierte IKT-Dienste und zu deren Realisierung ein substantieller Ausbau der digitalen Infrastrukturen in Deutschland unerlässlich. Auf der Fachkonferenz 'Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025' im Juni 2017 in München erörterte der MÜNCHNER KREIS mit rund 70 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, wo dringender Handlungsbedarf für Politik und Unternehmen besteht und welche Weichenstellungen erfolgen müssen. Dieser Konferenzband fasst die Vorträge und Diskussionen der Fachkonferenz zusammen und zeigt wichtige Perspektiven für den zukünftigen Handlungsbedarf auf." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How does the digital transformation affect organizations?: key themes of change in work design and leadership (2018)

    Schwarzmüller, Tanja ; Duman, Denis; Welpe, Isabell M.; Brosi, Prisca ;

    Zitatform

    Schwarzmüller, Tanja, Prisca Brosi, Denis Duman & Isabell M. Welpe (2018): How does the digital transformation affect organizations? Key themes of change in work design and leadership. In: Management Revue, Jg. 29, H. 2, S. 114-138. DOI:10.5771/0935-9915-2018-2-114

    Abstract

    "Due to recent technological advances, organizations currently face massive changes of their work design and leadership. Unfortunately, the exact nature of these changes is still unclear as most existing studies were conducted during earlier stages of the digital transformation and the available literature is highly fragmented. To provide an up-to-date overview on the changes in work design and leadership resulting from the digital transformation and to structure our existing knowledge in this domain, we conducted an open-ended online survey with 49 recognized digitalization experts and identified key themes of change. In sum, four key themes of change affecting both work design and leadership emerged, namely changes in work-life and health, the use of information and communication technology, performance and talent management and organizational hierarchies. In addition, two macro-level change dimensions regarding the structure of work and relationship-oriented leadership evolved. While some of the identified changes were partly covered in earlier studies, others have so far not received much attention despite their apparently high relevance in the current stage of the digital transformation. The results of this study therefore provide an important basis for future research and help organizations to strategically prepare for the requirements of the digital age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Machtverschiebung in der digitalen Arbeitswelt: die Beschäftigten brauchen neue Rechte! (2018)

    Schwemmle, Michael; Wedde, Peter;

    Zitatform

    Schwemmle, Michael & Peter Wedde (2018): Machtverschiebung in der digitalen Arbeitswelt. Die Beschäftigten brauchen neue Rechte! (WISO direkt 2018,11), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Immer deutlicher verschieben sich im Zuge der Digitalisierung die Kräfteverhältnisse in der Arbeitswelt zulasten der Beschäftigten. Zwar werden politische Eingriffe und rechtliche Regulierungen seit Jahren gefordert - bisher aber ohne nennenswerten Erfolg. Bleiben sie weiterhin aus, steigen die Risiken der Entsicherung, der Entkollektivierung und der Entmächtigung menschlicher Arbeitskraft. Um das Machtgefüge in der digitalen Arbeitswelt wieder in eine ausgewogenere Balance zu bringen, muss der Gesetzgeber die Interessen der Beschäftigten unverzüglich durch angemessene und innovative Schutzmechanismen stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die sozialdigitale Revolution: Wie die SPD Deutschlands Zukunft gestalten kann (2018)

    Schäfer-Gümbel, Thorsten;

    Zitatform

    Schäfer-Gümbel, Thorsten (2018): Die sozialdigitale Revolution. Wie die SPD Deutschlands Zukunft gestalten kann. Hamburg: Murmann Publishers, 180 S.

    Abstract

    "Die digitale Transformation und die Dekarbonisierung werden unser Land und nicht zuletzt unsere Arbeitswelt massiv verändern. Doch die Politik hat bislang keine befriedigenden Lösungen für die großen Umbrüche gefunden. Und eine breite gesellschaftliche Debatte darüber findet nicht statt. Thorsten Schäfer-Gümbel möchte dies ändern. Er nennt die wesentlichen Punkte, über die wir nun streiten müssen, und präsentiert Antworten. Sein Buch zeigt, wie für uns ein sozialdigitaler Umbau der Gesellschaft möglich ist. Es ist ein Mutmacher für den Weg in eine sozialökologische und demokratische digitale Gesellschaft. Sein Buch richtet sich auch an diejenigen, die neu in die Arbeitswelt eintreten. Thorsten Schäfer-Gümbel zeigt Wege zu vernünftigen Ausbildungsangeboten für Jobs in der digitalen Welt, die Flexibilität und Sicherheit gleichermaßen bieten. Außerdem spricht er Entscheider und Gestalter auf betrieblicher Ebene in der gelebten Sozialpartnerschaft an. Er verdeutlicht Möglichkeiten für einen sozial und ökologisch verantwortlichen Umbau der Arbeitsgesellschaft, der die Chancen der Digitalisierung und Dekarbonisierung nutzt. Diese Botschaft richtet er auch an Politik und Wissenschaft. Zuletzt weist der Autor einen Weg, wie durch die Digitalisierung der Gesellschaft die Gleichberechtigung von Frauen und Männern endlich wirksam wird." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in Deutschland (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Einfacharbeit in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 2, S. 27-46. DOI:10.2373/1864-810X.18-02-03

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Bedeutung von Einfacharbeit im Zeitverlauf im Licht des nicht qualifikationsneutralen technischen Fortschritts (skill-biased technological change). Dabei wird Einfacharbeit mithilfe eines Index erfasst, der die für eine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, das Ausüben von Routinetätigkeiten, das Vorhandensein von Autonomie und von detaillierten Vorschriften, wie die Tätigkeit durchzuführen ist, umfasst. Der Indexwert ist seit 1979 leicht von 0,30 auf 0,28 gesunken. In den einzelnen Qualifikationsgruppen hat sich die Einfacharbeit jedoch unterschiedlich entwickelt: Angelernte und Ungelernte, in geringerem Maß aber auch Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, sind heute häufiger von Einfacharbeit betroffen als früher. Hochqualifizierte sind weniger stark betroffen. Ein Grund für den relativ geringen Rückgang des Indexwerts liegt in einem deutlichen Anstieg der Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen und dem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl der geringqualifizierten Erwerbstätigen. Berücksichtigt man beim gesamtwirtschaftlichen Ausmaß an Einfacharbeit sowohl den Anstieg der Erwerbstätigkeit als auch die Entwicklung zu höheren formalen Abschlüssen, finden sich Hinweise darauf, dass das Ausmaß an Einfacharbeit heute nicht geringer ist als vor knapp 40 Jahren. Mithin gehen Globalisierung und technischer Fortschritt in Deutschland zwar mit einem Anstieg an Erwerbstätigen mit höheren beruflichen Abschlüssen einher, nicht jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Ausmaßes an Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung 4.0 - Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung (2018)

    Seyda, Susanne; Meinhard, David B.; Placke, Beate;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, David B. Meinhard & Beate Placke (2018): Weiterbildung 4.0 - Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 1, S. 107-124. DOI:10.2373/1864-810X.18-01-06

    Abstract

    "Die Digitalisierung geht mit einem steigenden Qualifikationsbedarf einher. Um dem gerecht zu werden, sind stärker digitalisierte Unternehmen häufiger in der Weiterbildung aktiv und investieren mehr Zeit und Geld in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. Mit zunehmender Nutzung digitaler Technologien im Unternehmen werden zudem häufiger IT-Kompetenzen vermittelt. Gleichzeitig bleiben nichtdigitale Kompetenzbereiche wie das berufliche Fachwissen sowie soziale und kommunikative Kompetenzen relevant. Die Digitalisierung stellt nicht nur neue Anforderungen an Weiterbildungsinhalte. Sie bietet auch neue Lernmöglichkeiten, die 84 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen bereits realisieren. Dabei nutzen digitalisierte Unternehmen digitale Lernangebote häufiger als andere Unternehmen. Steigender Weiterbildungsbedarf und neue Möglichkeiten der Wissensvermittlung wirken zusammen. Als wichtigstes Motiv für den Einsatz digitaler Lernangebote nennen Unternehmen, dass sich diese gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen: Substituierbarkeitspotenziale der Berufe 2016: aktuelle Ergebnisse auf Basis einer Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten (2018)

    Sieglen, Georg;

    Zitatform

    Sieglen, Georg (2018): Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen: Substituierbarkeitspotenziale der Berufe 2016. Aktuelle Ergebnisse auf Basis einer Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2018), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2017 erschien ein IAB-Regional zu den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (Sieglen/Buch/Dengler 2017). Im Mittelpunkt dieser Studie stand eine nach Berufsfeldern, Anforderungsniveaus und Regionen vergleichende Analyse von Anteilen von Beschäftigten in Berufen mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial. Als Datengrundlage dienten die von Dengler/Matthes (2015a, 2015b) für das Jahr 2013 berechneten Anteile von Tätigkeiten in Berufen, die zum damaligen Zeitpunkt bereits von Computern oder computergesteuerten Maschinen hätten erledigt werden können. In den vergangenen Jahren sind viele neue, in dieser Hinsicht relevante Technologien marktreif geworden. Vor diesem Hintergrund haben Dengler/Matthes/Wydra-Somaggio (2018) eine Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten vorgenommen. Auf Basis dieser Neubewertung wurden für die vorliegende Studie die nach Substituierbarkeitspotenzialen differenzierten Beschäftigtenanteile neu berechnet und mit den Ergebnissen der Vorstudie verglichen. Über fast alle Berufssegmente und Anforderungsniveaus hinweg ist das Substituierbarkeitspotenzial sowohl in Deutschland insgesamt, als auch in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Besonders groß ist die Zunahme in den unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen, den Verkehrs- und Logistikberufen sowie den Reinigungsberufen. In Bezug auf das Anforderungsniveau sind die Substituierbarkeitspotenziale in den Helferberufen am stärksten, in den Expertenberufen am wenigsten gestiegen. Zwischen den verschiedenen Anforderungsniveaus zeigen sich nun deutliche Unterschiede im Substituierbarkeitspotenzial: Je geringer das Anforderungsniveau ist, desto höher ist das durchschnittliche Substituierbarkeitspotenzial. Neu im Gegensatz zum Vorbericht ist die Möglichkeit, mit den vorliegenden Daten auch eine nach Wirtschaftsabschnitten differenzierte Analyse der Substituierbarkeitspotenziale durchzuführen. Über die Hälfte aller Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe ist von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial (> 70 Prozent) betroffen und 44,2 Prozent aller Beschäftigten mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial arbeiten in diesem Wirtschaftsabschnitt. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten, ist in Nordrhein-Westfalen von 15,6 Prozent auf 26,0 Prozent gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg;
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    CSR und neue Arbeitswelten: Perspektivwechsel in Zeiten von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Industrie 4.0 (2018)

    Spieß, Brigitte; Fabisch, Nicole;

    Zitatform

    (2018): CSR und neue Arbeitswelten. Perspektivwechsel in Zeiten von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Industrie 4.0. (Management-Reihe Corporate Social Responsibility), Wiesbaden: Springer, 440 S. DOI:10.1007/978-3-662-50531-1

    Abstract

    "Dieses Buch zeigt wie ein Paradigmenwechsel hin zu einer neuen werteorientierten Arbeits- und Wirtschaftswelt sowie einer echten Nachhaltigkeitskultur im Sinne einer CSR 4.0 gelingen kann. Denn die fortschreitende Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung werden die Arbeitskultur grundlegend verändern. Der Wunsch nach Sinnvoller Arbeit sowie die Notwendigkeit von generationenübergreifender und interkultureller Zusammenarbeit stellt Führungskräfte vor neue Aufgaben. Die Auswirkungen auf Organisations- und Arbeitsstruktur, Unternehmenskultur, Führung und Personalentwicklung von Unternehmen sind erheblich. Neue Ansätze aus Wissenschaft und Praxis liefern wertvolle Inspirationen für die konkrete Gestaltung der notwendigen Transformationsprozesse.
    Der Inhalt:
    - Nachhaltigkeitskultur im Sinne einer CSR 4.0
    - Perspektivwechsel in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts
    - Digitalisierung, Industrie 4.0 und ihr Einfluss auf die Mensch-Maschine-Interaktion
    - Ansätze für neue Arbeitsmodelle und Berufsfelder
    - Erfolgsfaktoren für einer werteorientierten Unternehmens- und Führungskultur
    - Neue Kompetenzprofile und Lernkulturen im digitalen Zeitalter" (Autorenreferat, © Springer)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung weiterdenken: Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern (2018)

    Stahl-Rolf, Silke; Schäfer, Andy; Düsseldorff, Karl; Kuper, Jan; Dobischat, Rolf; Scholz, Kristin; Reuß, Karsten; Friedrich, Wiebke; Mörsch, Tim;

    Zitatform

    Mörsch, Tim, Karsten Reuß, Rolf Dobischat, Karl Düsseldorff & Andy Schäfer (2018): Digitalisierung weiterdenken. Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern. Berlin, 67 S.

    Abstract

    "Digitale Transformation hat nicht nur eine technologische, sondern insbesondere auch organisatorische und vielfach unternehmenskulturelle Komponenten, die erhebliche Qualifizierungsbedarfe der Belegschaften mit sich bringen.
    In seiner Veröffentlichung 'Digitalisierung weiterdenken - Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern' zeigt das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region auf, dass es bereits eine Reihe von innovativen Lösungen gibt, die dieses Zukunftsthema aufgreifen.
    So gibt immerhin jedes fünfte der im Rahmen der Studie befragten Netzwerke an, dass die 'Qualifizierung für die Digitalisierung' für sie ein zentrales Thema ist. Allerdings gilt auch, dass über die Hälfte der Netzwerke das Thema als eines von vielen bearbeiten. Und: In den untersuchten Regionen gab es in der Regel mehrere Fachkräftenetzwerke, teils mit sehr ähnlichen fachlichen Schwerpunkten.
    Die Autoren der Studie leiten aus ihren Erkenntnissen Empfehlungen sowohl für öffentliche Akteure als auch für Netzwerke selbst ab, die sich mit Blick auf 'Qualifizierung für die Digitalisierung' besser aufstellen möchten.
    So raten sie öffentlichen Akteure etwa dazu, die Kooperation zwischen Fachkräftenetzwerken zu stärken und entsprechende - auch finanzielle - Anreize zu setzen, in der Fläche anwendbare Weiterbildungsmodule für Beschäftigte anzubieten oder die Qualifizierungs- und Potenzialberatung auszubauen.
    Die Netzwerke selbst sollten der Studie zufolge etwa vermehrt auf Spezialisierung setzen und Doppelangebote vermeiden, die Zusammenarbeit mit Fachakteuren suchen und bestenfalls institutionalisieren sowie Unternehmen bei einem gezielten Weiterbildungsmanagement für die Digitalisierung unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit 4.0 in Bauunternehmen: Einstellungen technischer Fachkräfte in der Bauwirtschaft zu Industrie 4.0 (2018)

    Syben, Gerhard;

    Zitatform

    Syben, Gerhard (2018): Arbeit 4.0 in Bauunternehmen. Einstellungen technischer Fachkräfte in der Bauwirtschaft zu Industrie 4.0. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 106), Düsseldorf, 55 S.

    Abstract

    "Die deutsche Bauwirtschaft und ihre Beschäftigten sind auf dem Wege, für Planung und Organisation von Bauvorhaben die Methode des Building Information Modeling (BIM) einzuführen und damit die Digitalisierung in der Branche voranzutreiben. BIM gilt nicht nur als neue Technologie, sondern als neue Methode, mit deren Hilfe Arbeitsprozesse optimiert, effektiver gestaltet und neu zwischen Mensch und Maschine verteilt werden können. Die Auswirkungen von BIM auf Arbeitstätigkeiten, Arbeitsprozesse, Arbeitsorganisation, neue Arbeitsrollen sowie neue Kompetenzanforderungen standen bislang nicht im Zentrum der Forschung. Das vorliegende Working Paper greift die Lücke auf und skizziert explorativ die Arbeitsfolgen von BIM für das Baugewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit (2018)

    Südekum, Jens;

    Zitatform

    Südekum, Jens (2018): Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit. (WPZ Analyse 19), Sankt Gallen, 23 S.

    Abstract

    "Digitalisierung und Automatisierung werden nicht zu Massenarbeitslosigkeit führen. Nicht Arbeitslosigkeit, sondern eine stärkere Ungleichheit und stagnierende Reallöhne in der Mitte des Lohnspektrums sind das Problem. Bislang hat der Robotereinsatz die Löhne nur schwach in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Vormarsch der künstlichen Intelligenz und anderer digitaler Technologien könnte es aber schlimmer kommen. Wie kann die Wirtschaftspolitik reagieren? Einkommensumverteilung über Steuer- und Transfersysteme oder gar ein bedingungsloses Grundeinkommen greifen zu kurz. Eine vorbeugende Politik setzt an der Primärverteilung der Markteinkommen an. Priorität haben eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik, massive Investitionen in die Wissensinfrastruktur und die Intensivierung der Ausbildung und beruflichen Weiterbildung. Die Politik sollte nicht über Robotersteuern, sondern über Modelle der Mitarbeiterbeteiligung nachdenken. Denn die zentrale Frage der Digitalisierung lautet, wem gehören die Roboter?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Polarisierung der beruflichen Anforderungen durch die Digitalisierung? (2018)

    Tichy, Gunther;

    Zitatform

    Tichy, Gunther (2018): Polarisierung der beruflichen Anforderungen durch die Digitalisierung? In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 3, S. 177-190.

    Abstract

    "Die österreichische Politik geht davon aus, dass der technische Fortschritt im Allgemeinen und die Digitalisierung im Besonderen zunehmend höhere Qualifikationen erfordern. Die Polarisierungsthese und ihre empirische Implementierung durch die OECD stellt das in Frage: Sowohl höhere als auch niedrige Qualifikationen wären gefragt, bloß mittlere würden zunehmend freigesetzt. Wie eine genauere Untersuchung zeigt, kann einerseits die Polarisierungsthese als solche nur Teilaspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes erklären. Andererseits kann, wie aufwendigere empirische Arbeiten ergeben, eine gewisse Polarisierung zwar in den USA nachgewiesen werden, aber nur beschränkt in Europa und gar nicht in Österreich. Hier werden generell zunehmend höhere Qualifikationen nachgefragt. Im Bereich der mittleren Qualifikationen ist allerdings eine erhebliche Umschichtung von manuellen zu kognitiven Tätigkeiten zu beobachten. Neben Höherqualifizierung wird die Politik daher auch auf Umqualifizierung achten müssen." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzverschiebungen und menschliche Handlungsqualitäten im Digitalisierungsprozess: Ergebnisse aus Betriebsfallstudien in Einzelhandel und Logistik und Konsequenzen für die berufliche Weiterbildung (2018)

    Umbach, Susanne; Böving, Hanna; Haberzeth, Erik ;

    Zitatform

    Umbach, Susanne, Hanna Böving & Erik Haberzeth (2018): Kompetenzverschiebungen und menschliche Handlungsqualitäten im Digitalisierungsprozess. Ergebnisse aus Betriebsfallstudien in Einzelhandel und Logistik und Konsequenzen für die berufliche Weiterbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 1, S. 16-19.

    Abstract

    "Die zunehmende Digitalisierung von Arbeit gilt heutzutage als einer der zentralen Megatrends sozioökonomischer Wandlungsprozesse. Vor diesem Hintergrund greift der Beitrag aus einer subjektbezogenen Perspektive den Zusammenhang zwischen digitalisierungsbedingten Veränderungen der Arbeit und den Kompetenzen der Beschäftigten auf und stellt hierzu Forschungsergebnisse aus einem laufenden Projekt vor. Demnach zeigen sich branchenübergreifend steigende Kompetenzanforderungen bei wachsender Komplexität im Einzelhandel einerseits und Dequalifizierungstendenzen in der Logistik andererseits. Abschließend wird reflektiert, wie Weiterbildungsprogramme diese Entwicklungen aufgreifen und die Bedeutung menschlicher Handlungsqualitäten auch unter Bedingungen digitalisierter Arbeit in den Fokus rücken können." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Robots and AI at work: The prospects for singularity (2018)

    Upchurch, Martin ;

    Zitatform

    Upchurch, Martin (2018): Robots and AI at work: The prospects for singularity. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 33, H. 3, S. 205-218. DOI:10.1111/ntwe.12124

    Abstract

    "This paper seeks to address emerging debates and controversies on the impact of robots and artificial intelligence on the world of work. Longer term discussions of technological 'singularity' are considered alongside the socio-technical and economic constraints on the application of robotics and AI. Evidence of robot 'take-up' is gathered from reports of the International Federation of Robotics and from case vignettes reported elsewhere. In assessing the contemporary relationship between singularity, robotics and AI, the article reflects briefly on the two 'tests' of artificial 'intelligence' proposed by the pioneer computer scientist Alan Turing, and comments on the efficacy of his 'tests' in contemporary applications. The paper continues by examining aspects of public policy and concludes that technological singularity is far from imminent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitende Roboter - Arbeitende Menschen: Über subjektivierte Maschinen und menschliche Subjekte (2018)

    Voß, G. Günter;

    Zitatform

    Voß, G. Günter (2018): Arbeitende Roboter - Arbeitende Menschen. Über subjektivierte Maschinen und menschliche Subjekte. In: A. Friedrich, P. Gehring, C. Hubig, A. Kaminski & A. Nordmann (Hrsg.) (2018): Arbeit und Spiel (Jahrbuch Technikphilosophie, 2018), S. 139-180.

    Abstract

    "Der Beitrag fokussiert die aktuelle Entwicklung KI-basierter neuer Technologien und deren Folgen für Arbeit und Arbeitende. Annahme ist, dass wir innerhalb dieses Prozesses zunehmend technische Systeme erleben, die menschenähnliche Eigenschaften bekommen. Mit Bezug auf eine aktuelle arbeitssoziologische Kategorie kann dies als eine 'Subjektivierung' von Maschinerie verstanden werden, die eine Herausforderung von nahezu anthropologischen Qualitäten bedeutet. Die einzig hilfreiche Reaktion mag sein, so die Vermutung des Beitrags, sich daran zu erinnern, dass wir lebendige Wesen sind - und Roboter nicht. Ein erneuter Blick auf uns als 'lebendige Arbeitsvermögen' und 'Gattungswesen' (Marx) könnte die einzige Chance sein, Potenziale zu entwickeln, die den neuen Technologien entgegengesetzt werden kann. Anders gesagt: Es geht um eine neue Qualität der Subjektivierung unserer selbst, die tiefer geht als das, was Foucault gesehen hat - es geht zurück zu unserer biologischen Basis. Für diese Vorstellung wird ein Begriff 'ursprünglicher Subjektivität' vorgestellt und Konzepte zum 'Spiel' diskutiert, für das gelegentlich Wurzeln in der menschlichen Lebendigkeit vermutet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die digitale Wirtschaft: Was ändert sich am Arbeitsmarkt? (2018)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2018): Die digitale Wirtschaft: Was ändert sich am Arbeitsmarkt? In: C. Bär, T. Grädler & R. Mayr (Hrsg.) (2018): Digitalisierung im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Recht : Bd. 2: Wissenschaft und Recht, S. 345-361. DOI:10.1007/978-3-662-56438-7_24

    Abstract

    "In der absehbaren Zukunft ist die Digitalisierung der wohl entscheidende Treiber des technischen Fortschritts. Während die Wahrscheinlichkeit massiver Beschäftigungsverluste durch digitale Technologien eher gering sein dürfte, wird dagegen der mit der fortschreitenden Wirtschaft 4.0 einhergehende Strukturwandel wohl bei weitem nachhaltigere Folgen haben. Anspruchsvolle Dienstleistungsbereiche, damit verbundene Berufsfelder sowie Qualifikationsanforderungen dürften tendenziell zulegen. Von Seiten der Beschäftigten werden insbesondere digitale und nicht-digitalisierbare Kompetenzen gefordert sein. Vieles spricht dafür, dass sich durch die Digitalisierung die Arbeitswelt erheblich wandeln wird, z. B. durch mehr mobile Arbeit und Crowdworking." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisation, hiring and personnel policy: evidence from a representative business survey (2018)

    Warning, Anja; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Warning, Anja & Enzo Weber (2018): Digitalisation, hiring and personnel policy: evidence from a representative business survey. (IAB-Discussion Paper 10/2018), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "In unserem Papier untersuchen wir, wie sich Beschäftigung und Einstellungsprozesse im Zuge der Digitalisierung verändern. Dafür nutzen wir die IAB-Stellenerhebung, eine repräsentative Arbeitgeberbefragung, die im Jahr 2015 um Sonderfragen zum Stand der digitalen Entwicklung im jeweils befragten Betrieb erweitert wurde. Dies ermöglicht eine unmittelbare Verknüpfung zwischen den Themen Digitalisierung und Beschäftigung/Ein-stellungen. Wir unterscheiden zwischen drei Formen von Digitalisierung und erfassen sowohl die digitale Entwicklung in der Vergangenheit als auch die Erwartungen für die Zukunft. Die Regressionsanalysen zeigen, dass die Digitalisierung bereits spürbare Auswirkungen zeigt. Dies betrifft zum einen die quantitative Entwicklung von Einstellungen, Abgängen aus Beschäftigung, offenen Stellen und abgebrochenen Personalsuchprozessen. Zum anderen beobachten wir qualitative Veränderungen bei den Neueinstellungen, konkret bei den nachgefragten Bildungsabschlüssen, den besonderen erforderlichen Qualifikationen und besonderen Arbeitsbedingungen. Die Dauer der Rekrutierung wird ebenfalls durch den Stand der Digitalisierung beeinflusst, während sich die Löhne, die bei Neueinstellung vereinbart wurden, nicht verändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Warning, Anja; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeitswelt in Hessen: Höheres Substituierbarkeitspotenzial nach Neubewertung bei ähnlicher Struktur (2018)

    Weißler, Marco;

    Zitatform

    Weißler, Marco (2018): Digitalisierung der Arbeitswelt in Hessen. Höheres Substituierbarkeitspotenzial nach Neubewertung bei ähnlicher Struktur. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 05/2018), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Eine aktuelle Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Tätigkeiten (Dengler/Matthes 2018) - unter anderem aufgrund der zunehmenden technologischen Möglichkeiten - gestattet eine Aktualisierung der Ergebnisse auch für Hessen. Das Vorgehen bleibt dabei identisch mit dem der vorangegangenen Berichte, sodass die Ergebnisse vergleichbar sind. Darüber hinaus machen Unterschiede in den Berufsstrukturen eine Auswertung nach Geschlecht, Wirtschaftszweigen und Altersgruppen möglich.
    Insgesamt haben die Hauptaussagen der vorherigen Publikation nach der Neubewertung Bestand. Vor allem einfache Tätigkeiten und solche, die einem festen Schema folgen, weisen ein hohes Substituierbarkeitspotenzial auf. Somit besteht das höchste durchschnittliche Substituierbarkeitspotenzial auch weiterhin in 'Fertigungs- und Fertigungstechnischen Berufen' und für Beschäftigte, die auf Helferniveau tätig sind. Da der technologische Fortschritt zu einem stetigen Anstieg der technischen Machbarkeit führt, ist allerdings auch in Hessen ein Anstieg des durchschnittlichen Substituierbarkeitspotenzials zu beobachten. Das gilt neben den Helfertätigkeiten insbesondere für Verkehrs- und Logistikberufe und damit für Regionen, in denen mehr Beschäftigte solche Tätigkeiten ausführen. Die technische Machbarkeit bedeutet dabei nicht zwangsläufig, dass ein Einsatz dieser Technologien wahrscheinlicher wird. Deren Umsetzung ist unter anderem eine wirtschaftliche Entscheidung von Betrieben. Eine fortschreitende Digitalisierung wird daher für die meisten Beschäftigten auch weiterhin eine Veränderung der Tätigkeiten und nur selten ein vollständiges Verschwinden ganzer Berufe bedeuten. Investitionen, Weiterbildung und lebenslanges Lernen bleiben folglich wesentlich, um mit den veränderten Anforderungen einer stärker digitalisierten Wirtschaft Schritt zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0: Eine Untersuchung (2018)

    Werling, Maximilian;

    Zitatform

    Werling, Maximilian (2018): Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0. Eine Untersuchung. (Steinbeis Consulting Studie), Stuttgart: Steinbeis-Ed., 131 S.

    Abstract

    "Wirtschaft, Unternehmen und Technologien sind geprägt von der Digitalen Transformation und keine Organisation kann sich dieser Veränderung gänzlich entziehen. Die fünfte Steinbeis Consulting Studie widmet sich daher der Untersuchung aufkommender Herausforderungen sowie relevanter Unternehmenskompetenzen im Kontext der Digitalen Transformation. Maximilian Werling befragt dazu verschiedene Entscheider aus dem süddeutschen Raum über die Gestaltungsansätze und Herausforderung bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in ihren Unternehmen. Neben technologischen Aspekten werden hierbei auch organisatorische Veränderungen sowie Auswirkungen auf die individuellen Kompetenzprofile von Mitarbeitenden diskutiert, wodurch ein umfassender Einblick in den Transformationsprozess gegeben wird. In einem zweiten Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse und Überlegungen auf den 'Steinbeis Unternehmens-Kompetenzcheck' (UKC) - ein von Steinbeis entwickeltes Werkzeug zur Analyse von Unternehmenskompetenzen - übertragen und Möglichkeiten einer konzeptionellen Erweiterung ausgelotet. Darüber hinaus zeigt eine prototypische Umsetzung, wie sich das gewonnene Wissen über die bedeutsamen Unternehmenskompetenzen im Kontext von Industrie 4.0 für die Kompetenzanalyse mit dem UKC nutzen lässt. Dabei werden auch weitere Lösungen aus der Praxis mit ähnlichen Analyseziele betrachtet." (Angaben des Herausgebers)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungslinien, Handlungsfelder und widerstreitende Handlungsimperative der Digitalisierung in Politik und Verwaltung (2018)

    Winkel, Olaf;

    Zitatform

    Winkel, Olaf (2018): Entwicklungslinien, Handlungsfelder und widerstreitende Handlungsimperative der Digitalisierung in Politik und Verwaltung. In: Verwaltung & Management, Jg. 24, H. 3, S. 115-130. DOI:10.5771/0947-9856-2018-3-115

    Abstract

    "Politik und Verwaltung erwachsen aus dem Übergang zur digitalen Informationsgesellschaft gravierende neue Herausforderungen, die sich zum erheblichen Teil nur im Zusammenwirken mit anderen gesellschaftlichen Akteuren und in internationaler Kooperation bewältigen lassen. Dabei verdienen Bereiche, in denen widerstreitende Handlungsanforderungen die Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme zu einem Balanceakt werden lassen, die verstärkte Aufmerksamkeit der Verantwortlichen und bedürfen einer systematischen wissenschaftlichen Aufarbeitung. Besonders deutlich wird dies angesichts des mit fortschreitender Digitalisierung zunehmend spannungsgeladenen Verhältnisses zwischen der Notwendigkeit, die Privatheit als Grundlage bürgerlicher Freiheit zu schützen, und dem Erfordernis, die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung (2018)

    Wischmann, Steffen; Hartmann, Ernst Andreas;

    Zitatform

    Wischmann, Steffen (2018): Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung. Heidelberg: Springer Vieweg, XI, 246 S. DOI:10.1007/978-3-662-49266-6

    Abstract

    "Auf der Grundlage konkreter Forschungsprojekte im Kontext von Industrie 4.0 liefert dieses Fachbuch Szenarien der Gestaltung zukünftiger Industriearbeit. Diese Szenarien lassen sich mit einem einheitlichen Beschreibungsmodell darstellen; dieses Modell kann für weitere Gestaltungsprojekte in der industriellen Praxis herangezogen werden. Anhand dieser praxisnahen technisch-organisationalen Lösungen wird deutlich, wie die Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 unter dem Einsatz moderner Automatisierungs-, Robotik- und Assistenztechnologien - bezogen auf ganz spezifische Anwendungsszenarien - aussehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Handbuch Mobile Learning (2018)

    Witt, Claudia de ; Gloerfeld, Christina;

    Zitatform

    Witt, Claudia de (2018): Handbuch Mobile Learning. Wiesbaden: Springer VS, 1036 S. DOI:10.1007/978-3-658-19123-8

    Abstract

    "Das Handbuch stellt Grundlagen, Anwendungen und Perspektiven digitalisierten Lernens und Lehrens mit mobilen Endgeräten vor. Es behandelt theoretische Bezüge von Mobile Learning ebenso wie praktische Einsätze mobiler Endgeräte. Technologische Grundlagen, didaktische Designs mit Lernimplikationen und Einsatzmöglichkeiten von Mobile Learning in den verschiedenen Bildungskontexten - Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung - werden erläutert genauso wie grundlegende Bestimmungen des Datenschutzes und des Copyrights. Das Handbuch spannt damit einen Bogen von der historischen Entwicklung bis hin zu zukünftigen Aussichten von Mobile Learning. Die Beiträge von 91 Autorinnen und Autoren fassen die zentralen wissenschaftlichen und für die Praxis relevanten Erkenntnisse über Mobile Learning zusammen, machen Potenziale und Veränderungen durch die zunehmende digitale Mobilität deutlich und geben Impulse für zukünftige Gestaltungsaufgaben hinsichtlich der Digitalisierung im Bildungsbereich." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Zukunft der Arbeit - Perspektive Mensch: Aktuelle Forschungserkenntnisse und Good Practices (2018)

    Wörwag, Sebastian; Cloots, Alexandra;

    Zitatform

    (2018): Zukunft der Arbeit - Perspektive Mensch. Aktuelle Forschungserkenntnisse und Good Practices. Wiesbaden: Springer, 350 S. DOI:10.1007/978-3-658-22099-0

    Abstract

    "Dieses Fachbuch beschreibt Chancen und Risiken für Mitarbeitende und Führungskräfte in einer modernen Arbeitswelt. Übergeordnete Entwicklungen wie der demografische Wandel, die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung sowie der damit einhergehende Wertewandel verändern die Organisationsumwelten und damit auch das Verständnis von Arbeit. Die Beitragsautoren richten ihr Augenmerk auf den Menschen und diskutieren, welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die Arbeit des Einzelnen haben, wie zufrieden Mitarbeitende aktuell mit ihren Arbeitsinhalten und -umgebungen sind und wie sie künftig arbeiten wollen. Weiterhin untersuchen sie, welche Rahmenbedingungen, Strukturen, Büroformen und Modelle Organisationen künftig entwickeln müssen, um den Arbeitsplatz der Zukunft produktiv, motivierend und gesund zu gestalten. Die künftigen Kompetenzanforderungen an die Mitarbeitenden werden betrachtet und die Führungsrolle in der New Work wird analysiert. Die Einteilung der Beiträge in drei unterschiedliche Rubriken - wissenschaftliche Beiträge, Praxisberichte und persönliche Standpunkte - ermöglicht einen vielfältigen Lesezugang zum Thema." (Verlagsangaben, © Springer)

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    Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle (2018)

    Zika, Gerd ; Maier, Tobias ; Weber, Enzo ; Helmrich, Robert; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber & Marc Ingo Wolter (2018): Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle. (IAB-Kurzbericht 09/2018), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt schreitet voran und dürfte zu profunden Änderungen auf dem Arbeitsmarkt führen. Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen. Um die langfristigen regionalen Arbeitsmarkteffekte abzuschätzen, haben die Autoren auf Basis einer Studie für Gesamtdeutschland regionalspezifische Modellrechnungen bis 2035 durchgeführt. Sie zeigen, dass die Digitalisierung in den Regionen - wie im Bund - auf das Gesamtniveau der Beschäftigung kaum Auswirkungen hat. Dennoch führt sie zu größeren Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus. Entscheidend hierfür sind die Branchen- und Berufsstrukturen vor Ort. In der Szenarioanalyse wird eine im Jahr 2035 vollständig digitalisierte Arbeitswelt (Wirtschaft 4.0) mit einer Welt verglichen, in der sich der technische Fortschritt am bisherigen Entwicklungspfad orientiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Weber, Enzo ;
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    Understanding the decline in the U.S. labor share: evidence from occupational tasks (2018)

    vom Lehn, Christian;

    Zitatform

    vom Lehn, Christian (2018): Understanding the decline in the U.S. labor share. Evidence from occupational tasks. In: European Economic Review, Jg. 108, H. September, S. 191-220. DOI:10.1016/j.euroecorev.2018.07.005

    Abstract

    "In this paper, I provide empirical evidence linking the decline in the labor share to the replacement of occupations with substantial routine task content. Using cross-industry variation, I show that the overall labor share decline is driven by the replacement of occupations specializing in routine tasks. I further find that the accelerated decline in the labor share since 2000 is associated with the replacement of higher skill occupations with substantial routine task content. Finally, I estimate the effects of increased import competition on the labor share decline and how this relates to the replacement of occupational tasks. While increased import competition plays a significant role in explaining the overall labor share decline and works through replacing routine occupations, it cannot account for the accelerated labor share decline and replacement of higher skill occupations post-2000." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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    Women and men in ICT: a chance for better work-life balance. Research note (2018)

    Abstract

    "Rapid technological advancements and digitalisation are transforming the world of work and how we live our day-to-day lives. There is an increasing demand for digital skills and higher qualifications across a wide variety of sectors. However, only around 17 % of the almost 8 million ICT specialists are women, and the number of women graduating from ICT studies has been decreasing over the last decade.
    The vast under-representation of women in ICT shows a waste of highly qualified human resources and has larger implications for the wider economy. In particular, it threatens the EU's innovative and economic potential in the future and contradicts the EU's highest political priority of smart, sustainable and inclusive growth.
    Following the request by the Bulgarian Presidency of the Council of the European Union (2018), the overall objective of this research note is to deepen the understanding of the major enabling and hindering factors for a more balanced uptake of ICT jobs by women and men. This research note seeks to provide an important contribution to the EU-level commitments to combat occupational segregation and to better comprehend and design relevant policy measures to enhance work-life balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Towards a reskilling revolution: a future of jobs for all. Insight report (2018)

    Abstract

    "As the types of skills needed in the labour market change rapidly, individual workers will have to engage in life-long learning if they are to remain not just employable but are to achieve fulfilling and rewarding careers that allow them to maximize their employment opportunities. For companies, reskilling and upskilling strategies will be critical if they are to find the talent they need and to contribute to socially responsible approaches to the future of work. For policy-makers, reskilling and retraining the existing workforce are essential levers to fuel future economic growth, enhance societal resilience in the face of technological change and pave the way for future-ready education systems for the next generation of workers.
    In a complementary report 'Eight Futures of Work: Scenarios and Their Implications' we have imagined various scenarios for what the future of work might look like by the year 2030 and what the key implications are for actions today. Unsurprisingly, the need to anticipate changes in the labour market, prepare for reskilling - that is, giving workers the skills and capabilities needed for the future workplace - and support job transitions all emerge as prominent priorities. Yet while there has been much forecasting on transformations in labour markets, few practical approaches exist to identify reskilling and job transition opportunities. This report provides a valuable new tool that will help individual workers, companies, and governments to prioritize their actions and investments.
    'Towards a Reskilling Revolution: A Future of Jobs for All' introduces a new approach to identifying reskilling and job transition opportunities, including those that might not be immediately apparent. Using big data analysis of online job postings, the methodology in this report demonstrates the power of a data-driven approach to discover reskilling pathways and job transition opportunities." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    The workforce view in Europe 2018 (2018)

    Abstract

    "The Workforce View in Europe in 2018 explores the attitudes of employees towards the future of work. The findings provide important insight into business-critical issues, such as employee optimism and retention, skills and career development, productivity challenges, technology and automation, wellbeing and discrimination.
    The research was carried out by independent market research agency Opinion Matters, on behalf of ADP, in Summer 2017. The sample consisted of 9,908 working adults in eight territories across Europe: France, Germany, Italy, the Netherlands, Poland, Spain, Switzerland, and the UK." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    IoT measurement and applications (2018)

    Zitatform

    (2018): IoT measurement and applications. (OECD digital economy papers 271), Paris, 67 S. DOI:10.1787/35209dbf-en

    Abstract

    "The Cancun Ministerial mandate on the Digital Economy (2016) highlighted the importance of developing Internet of Things (IoT) metrics to assess the effects of the IoT in different policy areas. Accordingly, this report reviews different definitions of IoT in view of establishing an operational definition for the CDEP work, and proposes a taxonomy for IoT measurement. The report also explores potential challenges for communication infrastructures due to the exponential growth of IoT devices through the application of connected and automated vehicles. This IoT application was chosen as the data transmission requirements of fully automated vehicles may have substantial implications for network infrastructure, and therefore may require prioritisation in terms of measurement." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung (2018)

    Abstract

    "Am 15. November 2018 hat die Bundesregierung ihre Strategie Künstliche Intelligenz verabschiedet. Die Strategie wurde gemeinsam durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitet.
    Mit der vorliegenden Strategie setzt die Bundesregierung einen Rahmen für eine ganzheitliche politische Gestaltung der weiteren Entwicklung und Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) in Deutschland. Ziel ist es, Deutschland als Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz zu stärken. Zudem soll die Förderung der Anwendung von KI in der Wirtschaft, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen vorangetrieben werden. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft sollen im Sinne eines spürbaren gesellschaftlichen Fortschritts und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger gefördert werden. Der Nutzen für Mensch und Umwelt soll dabei in den Mittelpunkt gestellt und der intensive Austausch zum Thema KI mit allen gesellschaftlichen Gruppen gestärkt werden.
    Das Strategie-Papier der Bundesregierung bietet einen Überblick über Ziele, Grundlagen und Handlungsfelder für eine Nationale Strategie Künstliche Intelligenz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    New tasks in old jobs: Drivers of change and implications for job quality (2018)

    Zitatform

    (2018): New tasks in old jobs. Drivers of change and implications for job quality. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 19 S. DOI:10.2806/507642

    Abstract

    "This overview report summarises the findings of 20 case studies looking at recent changes in the task content of five manufacturing occupations (car assemblers, meat processing workers, hand-packers, chemical products plant and machine operators and inspection engineers) as a result of factors such as digital transformations, globalisation and offshoring, increasing demand for high quality standards and sustainability. It also discusses some implications in terms of job quality and working life.
    The study reveals that the importance of physical tasks in manufacturing is generally declining due to automation; that more intensive use of digitally controlled equipment, together with increasing importance of quality standards, involve instead a growing amount of intellectual tasks for manual industrial workers; and that the amount of routine task content is still high in the four manual occupations studied.
    Overall, the report highlights how qualitative contextual information can complement existing quantitative data, offering a richer understanding of changes in the content and nature of jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt: Eine repräsentative Untersuchung von Bitkom Research im Auftrag des VdTÜV e. V. und des Bitkom e. V. (2018)

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert berufliche Kompetenzprofile und Karrierewege. Der typische Lebenslauf - Schule, Ausbildung oder Studium und dann 40 Jahre im gleichen Beruf - gehört für die meisten Beschäftigten der Vergangenheit an. Berufe verändern sich sehr stark oder verschwinden. Digitale Technologien sind schon heute im Job nicht mehr wegzudenken. Neben Berufsbildern und Anforderungen an die Qualifikation verändern sich auch die Lerninhalte. Es geht vermehrt um die Vermittlung von Kompetenzen statt um reinen Wissenserwerb. Die Digitalisierung fordert und fördert lebenslanges Lernen. Ist die deutsche Wirtschaft auf diese Veränderungen vorbereitet? Haben die Unternehmen die Bedeutung von Weiterbildung erkannt und was wird bereits in dem Bereich getan? Die vorliegende Studie liefert Antworten auf diese Fragen und gibt ein umfassendes Bild über die betriebliche Weiterbildung in Deutschland im Kontext der Digitalisierung. Grundlage ist eine für die Gesamtwirtschaft repräsentative Umfrage unter 504 Unternehmen ab 10 Mitarbeitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Skills for jobs (2018)

    Abstract

    "Globalisation, technological progress and demographic changes are having a profound impact on the world of work. These mega-trends are affecting the number and quality of jobs that are available, how they are carried out and the skills that workers will need in the future to succeed in an increasingly competitive landscape. Although the timing and the speed of these developments differ across countries, it is expected that changes in labour market demands will continue or even accelerate in the coming decades affecting advanced and emerging and developing countries alike.
    The OECD Skills for Jobs Database provides country-level (as well as subnational) information on shortages and surpluses of a wide range of dimensions, including cognitive, social and physical skills. Information is disaggregated into more than 150 job-specific Knowledge, Skills and Abilities and is available for 40 countries among OECD and emerging economies. Detailed information on both qualification and field of study mismatch is also presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Förderprogramme mit dem Schwerpunkt Digitalisierung für den Mittelstand in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/614) (2018)

    Zitatform

    (2018): Förderprogramme mit dem Schwerpunkt Digitalisierung für den Mittelstand in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/614). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1101 (07.03.2018)), 20 S.

    Abstract

    "Existierende Förderprogramme des BMWi, Umsetzungsprobleme der Digitalisierung in KMU und entgegenwirkende Projektförderungen, Patentanmeldungen und wirtschaftliche Verwertungsrechte, Breitbandausbau und Innovationskraft von KMU, Förderkriterien und -inhalte (Arbeitsbedingungen, Fort- und Weiterbildung, Arbeitsmarktintegration Behinderter, Frauenanteil), Projektfördermittelabfluss, regionale Verteilung, bürokratischer Aufwand; Einzelfragen zu den Förderprogrammen 'go digital', Smart Data und 'IT-Sicherheit in der Wirtschaft' (insgesamt 33 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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    Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt: Diskussionspapier für die Kommission "Arbeit der Zukunft" (2017)

    Ahlers, Elke; Lott, Yvonne ; Klenner, Christina; Weusthoff, Anja; Maschke, Manuela; Schildmann, Christina; Müller, Annekathrin; Voss, Dorothea ;

    Zitatform

    Ahlers, Elke, Christina Klenner, Yvonne Lott, Manuela Maschke, Annekathrin Müller, Christina Schildmann, Dorothea Voss & Anja Weusthoff (2017): Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt. Diskussionspapier für die Kommission "Arbeit der Zukunft". (Reihe: Diskussionspapier aus der Kommission ?Arbeit der Zukunft), Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt fundamental, aber in den aktuellen Debatten kommen die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Digitalisierung meist zu kurz. Das Diskussionspapier erzählt daher die 'Her-Story' aktueller Transformationsprozesse und zeigt das Potenzial des digitalen Wandels für eine größere Geschlechtergerechtigkeit auf. Das Diskussionspapier diskutiert, wie der digitale Wandel für eine größere Geschlechtergerechtigkeit genutzt werden muss und identifiziert handlungsrelevante Akteure in Politik, Betrieb und Praxis als Gestalter des Wandels." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    CPS and the Worker: Reorientation and Requalification? (2017)

    Al-Ani, Ayad;

    Zitatform

    Al-Ani, Ayad (2017): CPS and the Worker: Reorientation and Requalification? In: S. Jeschke, C. Brecher, H. Song & D. B. Rawat (Hrsg.) (2017): Industrial internet of things : Cybermanufacturing systems, S. 563-574. DOI:10.1007/978-3-319-42559-7_23

    Abstract

    "The idea of interlinked, sensor-augmented, self-governing Cyber Physical System (CPS) production processes is gaining momentum. At the same time, the impact of this concept on the workforce remains surprisingly vague. This can be explained by the fact that man is not at the centre of these developments and - even more importantly - automation is geared towards eliminating human activity. Based on the first views in the 1980s, the label of the 'process worker' assumed an almost exclusive focus on control and maintenance tasks for this new type of worker in the automated factory. Recent experiences show, however, that as long as robots are not self-learning, man will be the template for these machines and we can already notice the emerging parallelism of fully automated production lines and human workshops. The changing nature of the workforce will gain further momentum if one depicts new, open formats of production. Here, the worker will have to assume new roles in reconfiguring the production processes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    MINT-Herbstreport 2017: MINT und Digitalisierung - Herausforderungen in Deutschland meistern. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft (2017)

    Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Berger, Sarah; Koppel, Oliver;

    Zitatform

    Anger, Christina, Sarah Berger, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2017): MINT-Herbstreport 2017. MINT und Digitalisierung - Herausforderungen in Deutschland meistern. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft. Köln, 97 S.

    Abstract

    "Ende September 2017 waren in den MINT-Berufen insgesamt 469.300 Stellen zu besetzen. Dies ist ein neuer Allzeit-Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Vergleich zum September 2016 nahm damit die Anzahl der offenen Stellen in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen insgesamt um 71.300 oder 17,9 Prozent zu. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vorjahresvergleich in sämtlichen Berufsgruppen gesunken und lag bei insgesamt 183.002 Personen - rund 21.900 oder 10,7 Prozent weniger im Vergleich zum September des Vorjahres. Dies ist der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Unter Berücksichtigung des qualifikatorischen Mismatches resultiert für Ende September 2017 eine über sämtliche 36 MINT-Berufskategorien aggregierte Arbeitskräftelücke in Höhe von 290.900 Personen. Die Lücke hat damit einen neuen Allzeit-Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 erreicht und liegt um 42,9 Prozent höher als noch im September des Vorjahres.
    In den zurückliegenden Jahren hat sich die Struktur der MINT-Lücke verändert. Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke ist in den letzten Jahren gestiegen und liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 66 Prozent, der Anteil der akademischen MINT-Berufe entsprechend bei 34 Prozent. Ferner ist die Binnenstruktur der MINT-(Experten-) Arbeitskräftelücke in den letzten Jahren IT-lastiger geworden. So hat sich die Lücke bei den IT-Experten in den letzten drei Jahren von 17.300 im September 2014 auf 37.000 im September 2017 mehr als verdoppelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken der Digitalisierung für ältere Produktionsarbeiter (2017)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2017): Chancen und Risiken der Digitalisierung für ältere Produktionsarbeiter. (IAB-Forschungsbericht 15/2017), Nürnberg, 15 S.

    Abstract

    "Nach den Ergebnissen des Linked Personnel Panels 2015 ist die Digitalisierung für die meisten Beschäftigten einerseits mit einer körperlichen Entlastung und andererseits mit der Notwendigkeit der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen verbunden. Dabei werden von den Beschäftigten die körperlichen Entlastungen wesentlich seltener genannt als die Herausförderungen durch die Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kompetenzen. Die Differenzierung nach Altersgruppen ist wenig ausgeprägt. Allerdings geben männliche Produktionsarbeiter wesentlich häufiger als männliche Beschäftigte in anderen Funktionsbereichen an, dass sie körperliche Entlastungen erfahren. Seltener wird von den männlichen Produktionsarbeitern das Erfordernis der Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kompetenzen gesehen. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Beschäftigten diese Herausforderungen annehmen: Im Vergleich der Jahre 2013 und 2015 war im Linked Personnel Panel ein deutlicher Anstieg der Teilnahme an Weiterbildungskursen (die zumindest teilweise vom Arbeitgeber finanziert wurden) für alle Altersgruppen zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund der den Älteren im Vergleich zu den Jüngeren von den Arbeitgebern oftmals attestierten geringeren Lernfähigkeit und -bereitschaft sind diese Ergebnisse als gute Nachricht zu betrachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Digitalisierung kaufmännischer Prozesse, Veränderungen des Profils von kaufmännischen Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen (2017)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2017): Digitalisierung kaufmännischer Prozesse, Veränderungen des Profils von kaufmännischen Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen. In: K. Wilbers (Hrsg.) (2017): Industrie 4.0 : Herausforderungen für die kaufmännische Bildung (Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung, 19), S. 53-66.

    Abstract

    "Vorliegende Studien zu den Potenzialen für die Automatisierung, Substituierbarkeit und der Programmierbarkeit in verschiedenen Tätigkeiten und Berufen zeigen, dass diese für Helfer und Fachkräfteberufe größer sind als in Spezialisten - und Expertenberufen. Dies gilt im allgemeinen auch für die kaufmännischen Berufe, wie in den Handelsberufen, den Berufen in Unternehmensführung und - organisation sowie in unternehmensbezogenen Dienstleistungs-berufen, die aber nicht zu den am stärksten betroffenen Bereichen gerechnet werden. Der vorliegende Beitrag diskutiert den theoretischen Hintergrund, die Datengrundlagen und das methodische Vorgehen dieser Studien und enthält Anregungen für die weitere Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Arbeits- und Berufswelt im Wandel: "New Skills" für neue Jobs (2017)

    Bliem, Wolfgang;

    Zitatform

    Bliem, Wolfgang (2017): Arbeits- und Berufswelt im Wandel. "New Skills" für neue Jobs. In: M. Hammerer, E. Kanelutti-Chilas, G. Krötzl & I. Melter (Hrsg.) (2017): Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung IV : Schwierige Zeiten - Positionierungen und Perspektiven, S. 31-48.

    Abstract

    "Will a robot take your job?', betitelte im September 2015 die BBC einen Beitrag samt Abfragetool zum Thema Automatisierung der Arbeitswelt', der auf der vieldiskutierten und insbesondere im deutschsprachigen Raum kritisch reflektierten Forschungsarbeit von Carl Frey und Michael Osborne beruht. Tatsächlich durchdringen Automatisierung und Digitalisierung zunehmend viele Arbeitsbereiche und verändern damit Tätigkeiten und Berufe. Aber welche Entwicklungen wirken sonst noch auf die Arbeits- und Berufswelt, und vor allem: Was bedeuten diese Veränderungen für die Anforderungen an die Beschäftigten, Arbeitsuchenden, für die Aus- und Weiterbildung und für die Bildungs- und Berufsberatung? (...)
    Dieser Beitrag will einige relevante Veränderungsfaktoren und deren Auswirkungen auf den Qualifikationsbedarf aufzeigen und mögliche Herausforderungen für die Bildungs- und Berufsberatung thematisieren. Dabei geht es vor allem darum, Impulse für eine weitere Auseinandersetzung mit der Thematik und für eine möglichst vielschichtige Betrachtung des Themas 'New Skills' zu liefern." (Textauszug, IAB-Doku)

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    The effects of digitalisation on labour market polarisation and tax revenue (2017)

    Blix, Mårten;

    Zitatform

    Blix, Mårten (2017): The effects of digitalisation on labour market polarisation and tax revenue. In: CESifo forum, Jg. 18, H. 4, S. 9-14.

    Abstract

    "Digitalization is sometimes described as the third industrial revolution. What insights can be gained from comparing the present situation to the state of society at the outset of the first industrial revolution some two-and-half centuries ago? From the late 18th century onwards, it led to an upheaval in work and livelihoods at a time when there were few social safety nets. The rapid transformation of economies and societies triggered a drive to create new social and political institutions to manage and reduce the social costs of change. Universal education, social security and pension systems were introduced. Spurred by hazardous and difficult work conditions, as well as excessively low pay, labour organised into trade unions to become a counterweight to employers and owners of firms. Societies developed methods to handle change and devised ways to resolve conflict through rules and negotiations, rather than through force.
    There is no need to reinvent the institutions and safety nets thus established. Indeed, the modern welfare state has shown a remarkable resilience over the years. But digitalization is now affecting some of its fundamental building blocks and, unless institutions are reformed, the social contract holding society together could be damaged." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    Österreich 2025: Die Rolle ausreichender Basiskompetenzen in einer digitalisierten Arbeitswelt (2017)

    Bock-Schappelwein, Julia; Huemer, Ulrike;

    Zitatform

    Bock-Schappelwein, Julia & Ulrike Huemer (2017): Österreich 2025. Die Rolle ausreichender Basiskompetenzen in einer digitalisierten Arbeitswelt. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 90, H. 2, S. 131-140.

    Abstract

    "Mit dem Einsatz digitaler Technologien wandeln sich die mit einem Arbeitsplatz verbundenen Arbeitsinhalte und Arbeitsanforderungen - ein Prozess, der in Teilbereichen bereits weit fortgeschritten ist. Gefragt ist ein Bündel an formaler Qualifikation, Kompetenzen und Fähigkeiten, die die menschliche Arbeitskraft von Robotern oder programmierten Algorithmen merklich unterscheidet. Der Erwerb von Basiskompetenzen, wie sie im Erstausbildungssystem zu vermitteln sind, ist ein unverzichtbarer Grundstein. Allerdings erwerben nicht alle Schüler und Schülerinnen in Österreich während bzw. bis zum Ende ihrer Pflichtschulzeit die nötigen Kompetenzen. Der Anteil der Leistungsschwachen in Lesen oder Rechnen lag in den letzten zehn Jahren relativ stabil bei rund einem Fünftel aller Schüler und Schülerinnen." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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  • Literaturhinweis

    The disruptive power of digital transformation: New forms of industrialising knowledge work (2017)

    Boes, Andreas ; Lühr, Thomas ; Langes, Barbara ; Kämpf, Tobias;

    Zitatform

    Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Barbara Langes & Thomas Lühr (2017): The disruptive power of digital transformation. New forms of industrialising knowledge work. In: K. Briken, S. Chillas, M. Krzywdzinski & A. Marks (Hrsg.) (2017): The new digital workplace : How new technologies revolutionise work, S. 153-173.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen den Einfluss der zunehmenden Digitalisierung auf die Wissensarbeit aus einer informatisierungstheoretischen Perspektive. Sie stellen fest, dass sich mit dem Aufstieg des Internets ein Informationsraum entwickelt, der als sozialer Handlungsraum und als Raum der Produktion genutzt wird. Im Folgenden ziehen sie Parallelen zur Industrialisierung im 19. Und 20. Jahrhundert und beschreiben die Entwicklung neuer Formen der Industrialisierung von Wissensarbeit vom 'digitalen Fließband' zum Cloudworking. Veränderungen der Arbeitsorganisationen führen zu einer Standardisierung und Unterteilung von Arbeitsprozessen, zu einer verringerten Autonomie und einer stärkeren Überwachung von Wissensarbeitern. Grundlage für den Beitrag sind Interviews mit Experten, Managern und Angestellten in Deutschland und den Vereinigten Staaten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeit: Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg (2017)

    Bogai, Dieter; Buch, Tanja; Wiethölter, Doris; Dengler, Katharina;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Doris Wiethölter, Tanja Buch & Katharina Dengler (2017): Digitalisierung der Arbeit. Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2017), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "In dieser Studie werden die potentiellen Auswirkungen der Automatisierung auf die Berufe in Berlin und Brandenburg untersucht und vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung diskutiert. Grundlage hierfür sind die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Zentrales Ergebnis ist, dass gut acht Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin und rund 12 Prozent der Arbeitnehmer in Brandenburg in Berufen mit einem sehr hohen technischen Ersetzbarkeitspotenzial arbeiten. Damit sind die potenziellen Auswirkungen der Automatisierung in den beiden untersuchten Bundesländern deutlich niedriger als in Deutschland insgesamt (ca. 15 Prozent). Dies liegt in Berlin an der spezifischen Wirtschaftsstruktur als Dienstleistungsmetropole, die durch wenig maschinell ersetzbare Dienstleistungsberufe geprägt ist und in der stark automatisierungsgefährdete Produktionsberufe eine eher untergeordnete Rolle spielen. Im Land Brandenburg ist die Industrie zwar bedeutsamer als in Berlin, die Beschäftigung ist aber durch weniger stark automatisierbare Produktionsberufe charakterisiert. Das Ersetzbarkeitspotenzial von Beschäftigten durch die digitale Technik lässt ein dreiteiliges regionales Muster erkennen. In den peripheren Kreisen im Norden und vor allem im Süden übertreffen die Anteile potenziell hoch gefährdeter Berufe den Landesdurchschnitt. In den kreisfreien Städten und in der Hälfte der Umlandkreise Berlins ist das Ersetzbarkeitspotenzial der Beschäftigten überwiegend gering. Hohe Potenziale konzentrieren sich auf die Regionen Brandenburgs mit einem überdurchschnittlichen industriellen Sektor. Zwischen den Städten und Landkreisen des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes technisches Ersetzbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen 5,6 Prozent in Potsdam/Stadt, dem niedrigsten Wert in Deutschland, und 17,5 Prozent im Landkreis Spree-Neiße. Die Automatisierungspotenziale der Beschäftigten unterscheiden sich zudem nach dem betrieblichen Anforderungsniveau der Berufe. Helfer und Fachkräfte unterliegen bundesweit erheblich höheren Potenzialen als hochqualifizierte Berufe von Spezialisten und Experten. Bei den Helfertätigkeiten ist in Berlin jedoch das technische Ersetzbarkeitspotenzial niedriger als im bundesweiten Durchschnitt, und es liegt sogar unter demjenigen der Fachkräfte und Spezialisten. Grund ist, dass die Helfer in der Hauptstadt selten im Produktionsbereich und häufiger im Dienstleistungsbereich tätig sind. In Brandenburg sind die Unterschiede zwischen den Anforderungsniveaus der Tätigkeiten am geringsten, d. h. ob Helfer, Fachkraft oder Spezialist - das Potenzial der jeweiligen Beschäftigten, durch digitale Technik ersetzt zu werden, unterscheidet sich nicht nennenswert. Experten dagegen sind bundesweit und in den betrachteten Bundesländern kaum gefährdet. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden Lebenslanges Lernen sowie betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher. Es wird dafür plädiert, gleiche Zugangschancen der Erwerbspersonen zur Weiterbildung zu schaffen und informelles und nicht formales Lernen durch transparente Zertifizierungen aufzuwerten. Wenn es gelingt, einen institutionellen Rahmen für eine Weiterbildungsstrategie zu schaffen, die die bisherige Segmentierung in diesem Bereich überwindet, könnten die Anpassungen für die Beschäftigten, die mit den potentiell tiefgreifenden Umbrüchen verbunden sind, erleichtert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Humanressourcen als Schlüsselfaktor für mehr Wachstum, Innovation und Beschäftigung (2017)

    Boll, Christina ;

    Zitatform

    Boll, Christina (2017): Humanressourcen als Schlüsselfaktor für mehr Wachstum, Innovation und Beschäftigung. (HWWI policy paper 104), Hamburg, 62 S.

    Abstract

    "Diese Studie verfolgt das Ziel, anhand ausgewählter statistischer Befunde und empirischer Evidenz die zentralen Stellhebel für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland zu benennen. Die Studie möchte damit einen Beitrag zur aktuellen Debatte um Wachstumsinvestitionen leisten und dabei den 'Faktor Mensch' noch stärker in den Fokus rücken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Employee assessment of their technological redundancy (2017)

    Brougham, David ; Haar, Jarrod ;

    Zitatform

    Brougham, David & Jarrod Haar (2017): Employee assessment of their technological redundancy. In: Labour & Industry, Jg. 27, H. 3, S. 213-231. DOI:10.1080/10301763.2017.1369718

    Abstract

    "Many futurists and business people suggest that we are in the midst of the fourth industrial revolution because of rapid advancements in smart technology, artificial intelligence, automation, robotics, and algorithms (STAARA). However, very little research has been conducted on how employees view their jobs and careers in the age of these potential changes. Structural equation modelling was used on a sample of 196 employees to test a number of job-related predictors regarding employees' perceptions of their job insecurity from STAARA: job control, job complexity, job repetition, and STAARA awareness. These employee-rated predictors were then used to predict STAARA redundancy. Overall, all constructs played important roles in understanding the prediction of STAARA redundancy. Unusually, STAARA awareness was found to be negatively related to STAARA redundancy, indicating that employees may not be the best judge of technology's potential to replace their jobs. The implications are important when we consider how employees assess their jobs and long-term career prospects in relation to STAARA." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Artificial intelligence and the modern productivity paradox: a clash of expectations and statistics (2017)

    Brynjolfsson, Erik ; Rock, Daniel; Syverson, Chad ;

    Zitatform

    Brynjolfsson, Erik, Daniel Rock & Chad Syverson (2017): Artificial intelligence and the modern productivity paradox. A clash of expectations and statistics. (NBER working paper 24001), Cambrige, Mass., 44 S. DOI:10.3386/w24001

    Abstract

    "We live in an age of paradox. Systems using artificial intelligence match or surpass human level performance in more and more domains, leveraging rapid advances in other technologies and driving soaring stock prices. Yet measured productivity growth has declined by half over the past decade, and real income has stagnated since the late 1990s for a majority of Americans. We describe four potential explanations for this clash of expectations and statistics: false hopes, mismeasurement, redistribution, and implementation lags. While a case can be made for each, we argue that lags have likely been the biggest contributor to the paradox. The most impressive capabilities of AI, particularly those based on machine learning, have not yet diffused widely. More importantly, like other general purpose technologies, their full effects won't be realized until waves of complementary innovations are developed and implemented. The required adjustment costs, organizational changes, and new skills can be modeled as a kind of intangible capital. A portion of the value of this intangible capital is already reflected in the market value of firms. However, going forward, national statistics could fail to measure the full benefits of the new technologies and some may even have the wrong sign." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Kompetent im digitalen Kleinbetrieb (2017)

    Dalichau, Dirk; Kärgel, Katharina;

    Zitatform

    Dalichau, Dirk & Katharina Kärgel (2017): Kompetent im digitalen Kleinbetrieb. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 10, H. 1, S. 57-72.

    Abstract

    "In Wissenschaft und Praxis ist man sich weitgehend einig, dass sich die Arbeitsorganisation und damit auch die Anforderungen an Kompetenzen im Zuge von Digitalisierungsprozessen verändern werden. Das stellt insbesondere Kleinbetriebe vor Herausforderungen. Diese sind bislang jedoch eher selten Gegenstand des Interesses in wissenschaftlichen Diskursen. Der Fokus liegt meist auf der Industrie 4.0 sowie den marktführenden Großbetrieben. Aus diesem Grund greift der vorliegende Beitrag diese Forschungslücke auf. Einen ersten Schwerpunkt bildet die Herausarbeitung neuer, aber auch sich durch Digitalisierung verändernder Kompetenzanforderungen in Kleinunternehmen des stationären Einzelhandels. Dabei geht es um weit mehr als um Kompetenzen im (informations-)technologischen Bereich. Sozialwissenschaftliche Begleitforschung unterstützt einerseits den Kleinbetrieb im stationären Einzelhandel bei der Bewältigung digitalisierungsbedingter Herausforderungen. Andererseits werden Weiterbildungsbedarfe durch veränderte Kompetenzanforderungen und eine veränderte Arbeitsorganisation empirisch bestimmbar. Beispielhaft werden die beidseitigen Synergieeffekte einer Verzahnung von Wissenschaft und Praxis aufgezeigt, die gleichermaßen auf andere Branchen übertragbar sind. Auf diese Weise werden die Chancen, Herausforderungen und Folgen von Digitalisierungsprozessen in Kleinunternehmen identifizierbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitalisierung für eine inklusive Bildung und Qualifizierung in der Arbeitswelt: Erfahrungen und Perspektiven aus der IAT-Forschung (2017)

    David, Alexandra ; Hamburg, Ileana; Evans, Michaela;

    Zitatform

    David, Alexandra, Michaela Evans & Ileana Hamburg (2017): Digitalisierung für eine inklusive Bildung und Qualifizierung in der Arbeitswelt. Erfahrungen und Perspektiven aus der IAT-Forschung. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2017-06), Gelsenkirchen, 10 S.

    Abstract

    "- Die Digitalisierung beschleunigt die Gesellschaft und befördert Wandel auf allen gesellschaftlichen Ebenen.
    - Bislang konzentriert sich die öffentliche Debatte allerdings oft nur auf beschäftigungspolitische Risiken, die sich durch digitale Technik ergeben, dabei kann Digitalisierung auch eine Chance für Arbeit und Beschäftigung sein.
    - Mit Hilfe innovativer digital gestützter Bildungsmaßnahmen wird inklusive Bildung und Teilhabe für Personengruppen mit multiplen Vermittlungshemmnissen im Zugang zur Arbeitswelt und in der Arbeitswelt möglich.
    - Die Partizipation dieser Zielgruppen an der Arbeitswelt ist für das 'Lokale und Regionale' von hoher Bedeutung. Digitale Lernplattformen, die auf Kollaboration, inklusive Entrepreneurship und problembasiertes Lernen abzielen, sind beispielhafte Instrumente.
    - Das IAT sammelt seit über zehn Jahren Erfahrungen mit diesen Instrumenten in Leonardo da Vinci und Erasmus+ Projekten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitalisierung: Kompetenzen für digitale Arbeit (2017)

    Demary, Vera; Klös, Hans-Peter;

    Zitatform

    Demary, Vera & Hans-Peter Klös (2017): Digitalisierung: Kompetenzen für digitale Arbeit. In: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.) (2017): Perspektive 2035 : Wirtschaftspolitik für Wachstum und Wohlstand in der alternden Gesellschaft, S. 169-181.

    Abstract

    "- Die Digitalisierung kann Effizienz und Produktivität der Volkswirtschaft steigern und die Auswirkungen der demografischen Veränderungen auf den Wachstumspfad der Volkswirtschaft dämpfen.
    - Wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der digitalen Transformation ist der zügige Ausbau der Breitbandinfrastruktur, vor allem im ländlichen Raum.
    - E-Government besitzt das Potenzial, auch bei einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft den Zugang zu den Leistungen der öffentlichen Hand zu gewährleisten, und muss daher schnell und umfassend realisiert werden.
    - Unternehmen benötigen bei der Digitalisierung und Vernetzung Unterstützung, insbesondere bei der IT-Sicherheit und beim Rechtsrahmen.
    - Mit entsprechender digitaler Ausstattung können Schulen und Hochschulen in die Lage versetzt werden, zeitgemäß Lehrinhalte zu vermitteln. Auch in der Aus- und Weiterbildung eröffnen digitale Medien neue Formen des Lehrens und Lernens.
    - Digitalisierung schafft einerseits neue Gestaltungsspielräume für Betriebe und Beschäftigte, erfordert andererseits aber auch betriebliche Aushandlungsprozesse, um die Potenziale der zusätzlichen Flexibilität der Arbeit zu heben. Eine Ex-ante-Regulierung ist diesbezüglich kontraproduktiv.
    - Digitalisierung macht den Ausbau und die bessere Erfassung des betrieblichen und volkswirtschaftlichen Wissenskapitals zu einer Aufgabe, die an Bedeutung gewinnt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Adapting skills: a challenge digital companies have to meet (2017)

    Dubois, Jean-Marie; Rousset, Patrick;

    Zitatform

    Dubois, Jean-Marie & Patrick Rousset (2017): Adapting skills: a challenge digital companies have to meet. (Training and Employment 131), 4 S.

    Abstract

    "Innovation is a key factor in growth in the digital sector. In order to foster innovation, digital companies must, to a greater extent than elsewhere in the economy, recruit skilled personnel and ensure that their employees' skills are maintained and updated. Considerable use is made of initial education, continuing training in its various forms and block-release programmes in a continuum that might prefigure a more general tendency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How big is the gig? Assessing the preliminary evidence on the effects of digitalization on the labor market (2017)

    Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena; Hinte, Holger; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Holger Hinte, Ulf Rinne & Verena Tobsch (2017): How big is the gig? Assessing the preliminary evidence on the effects of digitalization on the labor market. In: Management Revue, Jg. 28, H. 3, S. 298-318. DOI:10.5771/0935-9915-2017-3-298

    Abstract

    "This paper assesses the importance of digitalization in Germany and other developed countries, with particular attention on the potential or actual impacts this process may have on the labor market. Referring to available empirical evidence, we document the transformation of occupations and forms of employment as well as the role of the platform economy, including the phenomenon of solo self-employment. We then derive current and future challenges for social protection and develop proposals to adapt social insurance systems to these new challenges." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Bayern (2017)

    Eigenhüller, Lutz; Dengler, Katharina; Rossen, Anja ; Buch, Tanja;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz, Anja Rossen, Tanja Buch & Katharina Dengler (2017): Digitalisierung der Arbeitswelt. Folgen für den Arbeitsmarkt in Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2017), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Eine wichtige Frage in Zusammenhang mit den Folgen der Digitalisierung der Arbeitswelt ist, inwieweit Arbeitsplätze, die bisher von Menschen besetzt werden, durch Computer oder computergesteuerte Maschinen übernommen werden könnten. Dieser Bericht nähert sich dieser Fragestellung über die Analyse der Substituierbarkeitspotenziale von Berufen. Zur Bestimmung dieser Substituierbarkeitspotenziale wird der Anteil der Tätigkeiten berechnet, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Es zeigt sich, dass Fertigungsberufe und Fertigungstechnische Berufe das höchste Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, während das Potenzial bei sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufen nur gering ausfällt. Differenziert nach Anforderungsniveau ist das Substituierbarkeitspotenzial bei Helfern und Fachkräften ähnlich hoch und größer als bei Spezialisten und insbesondere bei Experten. In Bayern fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, mit 15,4 Prozent geringfügig höher aus als im bundesweiten Durchschnitt (15 Prozent). Zwischen den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen 7 Prozent in der Stadt München und circa 30 Prozent in der Stadt Schweinfurt. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, dürften generell lebenslanges Lernen und betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote immer bedeutender werden, aber auch spezifische regionale Strategien wichtig sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Computers and the Future of Skill Demand (2017)

    Elliott, Stuart W.;

    Zitatform

    Elliott, Stuart W. (2017): Computers and the Future of Skill Demand. (Educational research and innovation), Paris, 107 S. DOI:10.1787/9789264284395-en

    Abstract

    "Computer scientists are working on reproducing all human skills using artificial intelligence, machine learning and robotics. Unsurprisingly then, many people worry that these advances will dramatically change work skills in the years ahead and perhaps leave many workers unemployable.
    This report develops a new approach to understanding these computer capabilities by using a test based on the OECD's Survey of Adult Skills (PIAAC) to compare computers with human workers. The test assesses three skills that are widely used at work and are an important focus of education: literacy, numeracy and problem solving with computers.
    Most workers in OECD countries use the three skills every day. However, computers are close to reproducing these skills at the proficiency level of most adults in the workforce. Only 13% of workers now use these skills on a daily basis with a proficiency that is clearly higher than computers.
    The findings raise troubling questions about whether most workers will be able to acquire the skills they need as these new computer capabilities are increasingly used over the next few decades. To answer those questions, the report's approach could be extended across the full range of work skills. We need to know how computers and people compare across all skills to develop successful policies for work and education for the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Betriebliche Personalpolitik in Hessen 2016: Abschlussbericht des IAB-Betriebspanels Hessen 2016. Kurzfassung (2017)

    Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2017): Betriebliche Personalpolitik in Hessen 2016. Abschlussbericht des IAB-Betriebspanels Hessen 2016. Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Hessen 2017,04), Frankfurt am Main, 12 S.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Befragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB), welche seit 1996 bundesweit durchgeführt wird.
    Die vorliegende Kurzfassung dokumentiert die zentralen Ergebnisse der Befragungswelle des Jahres 2016 mit Fokus auf folgende zentrale Facetten betrieblicher Personalpolitik: die Strategien zur Erschließung ungenutzter Personalressourcen, die Frauenbeschäftigung und Chancengleichheit, das Engagement der Betriebe in der dualen Berufsausbildung und das betriebliche Weiterbildungsverhalten.
    Zudem werden ausgewählte Daten zur Betriebs- und Beschäftigtenstruktur sowie Angaben zum Thema Automatisierung- und Digitalisierung ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Personalpolitik in Hessen 2016: Abschlussbericht des IAB-Betriebspanels Hessen 2016 (2017)

    Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2017): Betriebliche Personalpolitik in Hessen 2016. Abschlussbericht des IAB-Betriebspanels Hessen 2016. (IAB-Betriebspanel Hessen 2017,04), Frankfurt am Main, 96 S.

    Abstract

    "In den vier Einzelreporten zum IAB-Betriebspanel Hessen 2016 wurden folgende zentrale Facetten betrieblicher Personalpolitik genauer beleuchtet: das Engagement der Betriebe in der dualen Berufsausbildung, die Beschäftigungssituation von Frauen und Frauen in Führungspositionen, Möglichkeiten der Personalrekrutierung, offene Stellen, Neueinstellungen und Personalabgänge sowie das betriebliche Weiterbildungsverhalten.
    Mit dem vorliegenden Abschlussbericht werden die Ergebnisse aus den Einzelreporten zusammengeführt und um ausgewählte Daten zur Betriebs- und Beschäftigtenstruktur sowie um Angaben zum Stand der Auseinandersetzung mit dem Thema Automatisierung und Digitalisierung ergänzt. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle und repräsentative Daten zur betrieblichen Personalpolitik in Hessen 2016 bereitzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Adult training in the digital age (2017)

    Gold, Robert ; Bode, Eckhardt ;

    Zitatform

    Gold, Robert & Eckhardt Bode (2017): Adult training in the digital age. (Economics. Discussion papers 2017-54), Kiel, 10 S.

    Abstract

    "Digital technologies will both create new jobs and replace existing ones. To cope with increasing labor market dynamics in the digital age, workers will have to become more mobile across jobs, occupations, and industries. The relative importance of their job-specific skills will decrease while that of their general skills applicable to various occupations will increase. The G20 should establish national adult training programs that focus on improving workers' general skills, specifically their theoretical, non-cognitive, and digital skills. These general skills will enable workers to work with technology instead of competing with it, thereby increasing their job mobility and employability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gestaltung des Sozial- und Gesundheitswesens im Zeitalter von Digitalisierung und technischer Assistenz: Veröffentlichung zum zehnjährigen Bestehen der FH der Diakonie (2017)

    Hagemann, Tim;

    Zitatform

    (2017): Gestaltung des Sozial- und Gesundheitswesens im Zeitalter von Digitalisierung und technischer Assistenz. Veröffentlichung zum zehnjährigen Bestehen der FH der Diakonie. (Forschung und Entwicklung in der Sozialwirtschaft 11), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 542 S.

    Abstract

    "Die Begriffe Digitalisierung und Arbeit 4.0 sind in aller Munde. Auch im Sozial- und Gesundheitswesen lässt sich erahnen, wie allumfassend Arbeitsfelder und gesellschaftliche Verhältnisse sich ändern werden. Digitale Technologien und Roboter werden unseren Alltag prägen. Sie vernetzen Menschen, Geräte und Gegenstände miteinander und schaffen neue Formen der Interaktion und Kommunikation. Solche Systeme werden in atemberaubendem Tempo autonomer und können unabhängig von menschlicher Steuerung agieren. Und sie sind zunehmend in der Lage, komplexe Entscheidungen selbst zu treffen. Dadurch entstehen vielerlei Möglichkeiten - der Unterstützung, aber auch der Kontrolle und einer grundlegenden Reorganisation zahlreicher sozialer Dienstleistungen.
    In der Publikation wird in Beiträgen dargestellt und diskutiert, welche Auswirkungen dies für soziale Räume, die Gesundheitsversorgung, für Beratung und Therapie, für die berufliche Bildung und für die Leitung von Sozialunternehmen hat." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung in deutschen Unternehmen: eine Bestandsaufnahme (2017)

    Heimisch, Alexandra; Schricker, Julia; Lindlacher, Valentin ;

    Zitatform

    Heimisch, Alexandra, Valentin Lindlacher & Julia Schricker (2017): Digitalisierung in deutschen Unternehmen. Eine Bestandsaufnahme. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 70, H. 21, S. 38-40.

    Abstract

    "Schlagworte wie 'Digitalisierung' und damit verbundene Begriffe wie 'Industrie 4.0' und 'digitaler Analphabetismus' beherrschen den öffentlichen Diskurs um Arbeitsmärkte. Doch inwieweit wird das Thema in den Medien hochgespielt bzw. wie viel davon ist bereits tatsächlich bei den Unternehmen und deren Mitarbeitern angekommen? Aufschluss darüber geben die Daten des deutschen Sozio-oekonomischen Panels und die ifo Personalleiterbefragung des 2. Quartals 2017." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    CSR und Digitalisierung: Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft (2017)

    Hildebrandt, Alexandra ; Landhäußer, Werner;

    Zitatform

    (2017): CSR und Digitalisierung. Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. (Management-Reihe Corporate Social Responsibility), Berlin: Springer, 1181 S. DOI:10.1007/978-3-662-53202-7

    Abstract

    "Dieses Buch ist ein Kaleidoskop unserer Gesellschaft und Zeit. Es beschäftigt sich mit Herausforderungen, Chancen und Risiken der größten Transformation der Geschichte: der Digitalisierung. Vorgestellt werden bahnbrechende neue Methoden zur nachhaltigen Steuerung der digitalen Transformation, neue Denkstile sowie neue Formen interdisziplinärer Zusammenarbeit - etwa mit Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Informatikern, Psychologen, Philosophen und Vertretern der Kreativwirtschaft. Sie zeigen, dass Digitalisierung weder gefürchtet noch verehrt werden muss, denn es geht vor allem darum, ihre Rolle zu verstehen, um sie nachhaltig zu gestalten." (Autorenreferat, © Springer)

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  • Literaturhinweis

    DGB-Index Gute Arbeit: Verbreitung, Folgen und Gestaltungsaspekte der Digitalisierung in der Arbeitswelt: Auswertungsbericht auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit 2016 (2017)

    Holler, Markus;

    Zitatform

    Holler, Markus (2017): DGB-Index Gute Arbeit: Verbreitung, Folgen und Gestaltungsaspekte der Digitalisierung in der Arbeitswelt. Auswertungsbericht auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit 2016. 113 S.

    Abstract

    "In der jährlich durchgeführten bundesweiten Repräsentativbefragung zum DGB-Index Gute Arbeit wurde 2016 ein Schwerpunktmodul zur 'Digitalisierung der Arbeitswelt' erhoben. Dabei wurden Informationen zur Verbreitung der Digitalisierung und der Häufigkeit verschiedener Formen digitaler Arbeit erhoben. Darüber hinaus wurden Beschäftigte, die mit digitalen Mitteln arbeiten, auch zu Veränderungen ihrer Arbeitsbedingungen durch die Digitalisierung und aus-gewählten Aspekten der Mensch-Technik-Interaktion befragt. In Verbindung mit den Fragen des DGB-Index Gute Arbeit zur Qualität der Arbeitsbedingungen stellt die Erhebung damit eine breite Datenbasis zur Qualität der Arbeitsbedingungen in der digitalen Arbeitswelt zur Verfü-gung. Zusätzlich zu den bisher veröffentlichten Auswertungen (vgl. Institut DGB-Index Gute Arbeit 2016, 2017; Roth, Müller 2017), stellt der vorliegende Bericht vertiefende, deskriptive und multivariate Auswertungen dazu vor." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitshandeln und der digitale Wandel von kleinen und mittleren Unternehmen: die Rolle des Menschen und die Grenzen der Formalisierung 4.0 (2017)

    Huchler, Norbert ; Rhein, Philipp;

    Zitatform

    Huchler, Norbert & Philipp Rhein (2017): Arbeitshandeln und der digitale Wandel von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Rolle des Menschen und die Grenzen der Formalisierung 4.0. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 3/4, S. 287-314. DOI:10.1515/arbeit-2017-0020

    Abstract

    "Der Beitrag geht von der These aus, dass die technikgetriebenen Leitbilder des digitalen Wandels, wie sie im Zusammenhang der Vision 'Industrie 4.0' vertreten werden, die Potenziale des menschlichen Arbeitshandelns nicht bzw. nicht ausreichend berücksichtigen. Im Unterschied zu früheren Strategien der Technisierung, die auf die 'menschenleere Fabrik' zielten, werden zwar im Diskurs normative Markierungen zum Stellenwert des Menschen gesetzt, aber diese werden nicht funktional und empirisch untermauert, im Sinne der Leistung menschlichen Arbeitshandelns für Arbeitsergebnis und wirtschaftlichen Erfolg. Anhand einer empirischen Studie in produzierenden kleinen und mittleren Unternehmen wird exemplarisch gezeigt, welche funktionalen Leistungen menschliche Arbeitskraft erbringt, die durch digitale Technik zwar beeinträchtigt oder unterstützt, nicht aber ersetzt werden können. Aus den empirischen Ergebnissen werden zwei Schlüsse gezogen: Digitalisierungsleitbilder, die die funktionalen Leistungen menschlichen Arbeitshandelns nicht systematisch erfassen, sind insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen dysfunktional. Und: Nicht die Digitalisierung als solche gefährdet menschliche Handlungsspielräume, vielmehr kann digitale Technik diese auch fördern; dazu kann und muss sie aber entsprechend gestaltet werden. Für ein entsprechendes Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation in der digitalen Arbeit fehlen aktuell noch geeignete Konzepte und Lösungen." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung in der Informations- und Kommunikationstechnologie: Jüngere belegen inhaltlich andere Kurse als Ältere (2017)

    Janssen, Simon; Wölfel, Oliver;

    Zitatform

    Janssen, Simon & Oliver Wölfel (2017): Weiterbildung in der Informations- und Kommunikationstechnologie: Jüngere belegen inhaltlich andere Kurse als Ältere. (IAB-Kurzbericht 17/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, die die Themen 'Wirtschaft 4.0' und 'Zukunft der Arbeit' im Hinblick auf den deutschen Arbeitsmarkt diskutieren, gehen meist davon aus, dass computerintegrierte Systeme die Anforderungen an Arbeitnehmer in Zukunft stark verändern und weisen auf die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung zur Erlernung von modernen IT- und Computerkenntnissen hin. Aufgrund einer repräsentativen Befragung untersuchen die Autoren, inwiefern sich bestimmte Personengruppen in Deutschland fort- und weiterbilden, um moderne IT- und Computerkenntnisse zu erlernen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon;
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  • Literaturhinweis

    Work and organization in a digital industrial context (2017)

    Johansson, Jan ; Wykowska, Agnieszka ; Kåreborn, Birgitta Bergvall; Grane, Camilla ; Fältholm, Ylva; Abrahamsson, Lena ;

    Zitatform

    Johansson, Jan, Lena Abrahamsson, Birgitta Bergvall Kåreborn, Ylva Fältholm, Camilla Grane & Agnieszka Wykowska (2017): Work and organization in a digital industrial context. In: Management Revue, Jg. 28, H. 3, S. 281-297. DOI:10.5771/0935-9915-2017-3-281

    Abstract

    "There are clear signs that digitalization attempts such as Industry 4.0 will become more apparent in workplaces. This development requires reflections and considerations so we do not create more problems than we solve. In our paper, we have raised several questions related to the Industry 4.0 that need answers: Is Industry 4.0 a discourse, an organizational model, or just technology? Does the requirement for flexibility call for a new labour market? How will Industry 4.0 affect competence and skill requirements? Will Industry 4.0 encourage a new gender order? Will Industry 4.0 take over dangerous routine work or will old work environmental problems appear in new contexts and for other groups of workers? Can we rely on robots as work mates or will they spy on us and report to management? Based on our analysis, we addressed four knowledge gaps that need more research in relation to the digitalization of work: The relationship between new technology, working conditions, qualifications, identity, and gender; the future of the workers' collective; crowdsourcing in an industrial context; and human-machine interaction with a focus on integrity issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender-Effekt: Wie Frauen die Technik von morgen gestalten (2017)

    Kempf, Ute; Hearn, Jeff ; Schwarze, Barbara; Hall, Matthew ; Wiesner, Heike; Kink, Susanne; Bath, Corinna; Paulitz, Tanja; Marsden, Nicola; Prietl, Bianca ; Wrede, Birgitta; Ihsen, Susanne;

    Zitatform

    (2017): Gender-Effekt. Wie Frauen die Technik von morgen gestalten. (IZG-Forschungsreihe 19), Bielefeld: Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG), 108 S.

    Abstract

    Die vorliegende Veröffentlichung basiert auf der gleichnamigen Vortragsreihe "Gender-Effekte", die 2015 und 2016 vom Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. veranstaltet wurde. Ziel ist, die Expertise von Frauen in der Entwicklung und Gestaltung von Technologie sowohl für den wissenschaftlichen als auch für den öffentlichen Diskurs sichtbar zu machen.
    Die Beiträge zeigen die Vielfalt des Themenspektrums, in dem Gender bei der Gestaltung und Entwicklung von Technik eine Rolle spielt. Dass technische Artefakte, Anwendungen und auch Berufsbilder einen auf den ersten Blick nicht sichtbaren Subtext enthalten, der problematische Vergeschlechtlichungen aufweist, wird hier herausgearbeitet. Wie es gelingen kann, eine geschlechtersensible Technikgestaltung in der Informatik umzusetzen, die Frauen als Gestalterinnen und Nutzerinnen von Technik in den Fokus stellt, dazu geben die hier veröffentlichten Aufsätze vielfältige Anregungen.

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  • Literaturhinweis

    Bildungsbedarf für den digitalisierten Arbeitsmarkt (2017)

    Kluxen-Pyta, Donate;

    Zitatform

    Kluxen-Pyta, Donate (2017): Bildungsbedarf für den digitalisierten Arbeitsmarkt. (Konrad-Adenauer-Stiftung. Analysen und Argumente 266), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "- Die Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt: Der Trend zur Höherqualifizierung wird verstärkt; digitale Kompetenzen sind in den meisten Branchen gefordert.
    - In der beruflichen Bildung besteht derzeit kein vorrangiger Bedarf an neuen Berufsbildern. Prioritär ist eine Anpassung der Ausbildungsordnungen an die Erfordernisse der Digitalisierung.
    - Menschen, die bereits im Berufsleben stehen, müssen verstärkt durch Weiterbildung an die neuen Erfordernisse herangeführt werden.
    - Künftig sollte eine digitale Grundbildung als Teil der Allgemeinbildung bereits in der Schule vermittelt werden.
    - Lehrerausbildung, Unterrichtskonzepte und Lehrpläne müssen angepasst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2017)

    Kriwoluzky, Silke; Prick, Simone; Frei, Marek;

    Zitatform

    Kriwoluzky, Silke, Marek Frei & Simone Prick (2017): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Forschungsberichte 41), Potsdam, 104 S.

    Abstract

    "Seit 1996 wird das IAB-Betriebspanel in Brandenburg als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene der Betriebe durchgeführt. Die Interviews zur 21. Welle fanden zwischen Juli und Oktober 2016 statt. Auf Grundlage dieser Befragung wurde im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg der vorliegende Auswertungsbericht für Brandenburg erarbeitet. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Brandenburger Betriebe bereitzustellen und mit Betrieben in Ost- und Westdeutschland zu vergleichen.
    Der diesjährige Bericht stellt aktuelle Ergebnisse zu zentralen Aspekten der Beschäftigungsentwicklung in Brandenburg dar. Zum einen werden damit die Befunde der früheren Befragungsjahre fortgeschrieben bzw. aktualisiert. Hierzu gehören Struktur und Entwicklung von Betrieben sowie Umfang und Qualität von Beschäftigung (Kapitel 2), die Entwicklung der betrieblichen Nachfrage nach Fachkräften sowie der Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 0), betriebliche Aus- und Weiterbildung (Kapitel 5 und 6), Frauen in Führungspositionen (Kapitel 7), Tarifbindung, Verdienste und Arbeitszeiten (Kapitel 8) sowie Investitionen und Innovationen (Kapitel 10). Zum anderen wurden in der aktuellen Befragung thematische Schwerpunkte gesetzt. Dies waren erstens die Position von Personalverantwortlichen gegenüber langzeitarbeitslosen Bewerberinnen und Bewerbern sowie die Verbreitung anonymisierter Bewerbungsverfahren (Kapitel 0), zweitens die Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften (Kapitel 4) und drittens der Status Quo bezüglich der Digitalisierungs- und Automatisierungstechnologien in den Betrieben (Kapitel 9). Mit dem zuletzt genannten Thema knüpft das IAB-Betriebspanel an die aktuelle Debatte an, welche sich mit den möglichen Effekten der mit den Schlagworten 'Arbeit 4.0' beschriebenen Prozesse auseinandersetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen (2017)

    Kropp, Per; Dengler, Katharina; Theuer, Stefan; Fritzsche, Birgit; Buch, Tanja;

    Zitatform

    Kropp, Per, Stefan Theuer, Birgit Fritzsche, Tanja Buch & Katharina Dengler (2017): Die Digitalisierung verändert die Berufswelt. Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2017), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Kaum ein Thema wird momentan so breit diskutiert wie die möglichen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit und die Beschäftigung. Wir untersuchen für das Bundesland Thüringen wie stark Berufe und Regionen davon betroffen sind, dass bestimmte Tätigkeiten in Berufen bereits heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen verrichtet werden könnten - mithin potenziell substituiert werden können. Die Digitalisierbarkeit der Arbeitswelt ist in Thüringen ausgeprägter als in den meisten anderen Bundesländern: Fast 19 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben einen Beruf inne, der ein hohes Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent hat. Der Bundesdurchschnitt liegt dagegen bei knapp 15 Prozent. Das höhere Potenzial im Freistaat erklärt sich größtenteils durch die spezifische Wirtschaftszweigstruktur. Das Verarbeitende Gewerbe und damit auch die Produktionsberufe haben hier eine große Bedeutung. Diese Berufe, insbesondere die Fertigungs- und Fertigungstechnischen Berufe, weisen ein hohes Substituierbarkeitspotenzial auf. Dieser Zusammenhang zeigt sich auch auf der Kreisebene in Thüringen.
    Die Befunde machen insgesamt deutlich, dass das Substituierbarkeitspotenzial in Thüringen relativ hoch ist. Substituierbarkeit bedeutet jedoch nicht zwangsläufig Arbeitsplatzabbau. Produktivitätsgewinne und neue Produktfelder schaffen auch neue Arbeitsplätze. Plausibel ist jedoch die Erwartung, dass in stark substituierbaren Berufen stärkere Veränderungen zu erwarten sind als in schwach substituierbaren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt (2017)

    Kropp, Per; Dengler, Katharina; Theuer, Stefan; Fritzsche, Birgit; Buch, Tanja;

    Zitatform

    Kropp, Per, Stefan Theuer, Birgit Fritzsche, Tanja Buch & Katharina Dengler (2017): Die Digitalisierung verändert die Berufswelt. Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2017), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Kaum ein Thema wird momentan so breit diskutiert wie die möglichen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit und die Beschäftigung. Wir untersuchen für das Bundesland Sachsen- Anhalt wie stark Berufe und Regionen davon betroffen sind, dass bestimmte Tätigkeiten in Berufen bereits heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen verrichtet werden könnten - mithin potenziell substituiert werden können. Die Digitalisierbarkeit der Arbeitswelt ist in Sachsen-Anhalt etwas weniger stark ausgeprägt als in den meisten anderen Bundesländern: 14,6 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben einen Beruf inne, der ein hohes Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent hat. Der Bundesdurchschnitt liegt dagegen bei knapp 15 Prozent. Regionale Unterschiede erklären sich größtenteils durch die spezifische Wirtschaftszweigstruktur. Das Verarbeitende Gewerbe und damit auch die Produktionsberufe haben hier eine große Bedeutung. Diese Berufe, insbesondere die Fertigungs- und Fertigungstechnischen Berufe, weisen ein hohes Substituierbarkeitspotenzial auf. Dieser Zusammenhang zeigt sich auch auf der Kreisebene in Sachsen-Anhalt.
    Die Befunde machen insgesamt deutlich, dass das Substituierbarkeitspotenzial in Sachsen- Anhalt etwas niedriger ist als im Bundesdurchschnitt. Substituierbarkeit bedeutet zudem nicht zwangsläufig Arbeitsplatzabbau. Produktivitätsgewinne und neue Produktfelder schaffen auch neue Arbeitsplätze. Plausibel ist jedoch die Erwartung, dass in stark substituierbaren Berufen stärkere Veränderungen zu erwarten sind als in schwach substituierbaren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit in Zeiten des digitalen Umbruchs (2017)

    Kruppe, Thomas ; Matthes, Britta ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas, Ute Leber & Britta Matthes (2017): Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit in Zeiten des digitalen Umbruchs. (IAB-Stellungnahme 07/2017), Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2017/18 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Diskussion über weitere Korrekturen der Agenda 2010 gebeten. Das IAB äußerte sich im Herbst 2017 zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und zu den damit verbundenen künftigen Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie zur Rolle der Bildung und Weiterbildung zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit. Das IAB ging dabei auf die Bedeutung von betrieblicher und öffentlich geförderter Weiterbildung sowie auf Voraussetzungen und mögliche Instrumente ein, um ein angemessenes Weiterbildungsangebot zu gewährleisten. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    The skill premium effect of technological change: New evidence from United States manufacturing (2017)

    Mallick, Sushanta K.; Sousa, Ricardo M. ;

    Zitatform

    Mallick, Sushanta K. & Ricardo M. Sousa (2017): The skill premium effect of technological change: New evidence from United States manufacturing. In: International Labour Review, Jg. 156, H. 1, S. 113-131. DOI:10.1111/j.1564-913X.2015.00047.x

    Abstract

    "Using the NBER-CES Manufacturing Industry Database, the authors identify a positive relationship between total factor productivity and the skilled-to-unskilled labour and wage ratios. Highlighting the skill premium for skilled workers, they find that technology has become more favourable to skilled labour since the 1980s. The productivity differentials between skilled and unskilled labour increase relative demand for the former when they are imperfect substitutes. The authors show that the relationships between technology and both ratios are positive in science-based and production-intensive industries, and negative in supplier-dominated industries, suggesting industry heterogeneity in technological knowledge. From a policy perspective, governments should promote science-based innovation." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Policies to expand digital skills for the machine age (2017)

    Martin, John P.;

    Zitatform

    Martin, John P. (2017): Policies to expand digital skills for the machine age. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 42), Maastricht, 18 S.

    Abstract

    "A new technological epoch is underway - the so-called Machine Age - reflecting advances in artificial intelligence, digitalisation and Big Data. Some commentators have claimed that this epoch is different from previous ones in that it will produce large-scale technological unemployment, while others argue the contrary. Only time will judge who is right on this crucial debate. But the Machine Age will lead to major shifts in the demand and supplies of skills, especially digital skills. In this paper, I review the available cross-country evidence on the distribution of such digital skills across the adult populations within and across a large sample of OECD countries. I also review the evidence on participation rates in adult learning. Finally, I outline how education, training and labour market policies could help expand the supply of digital skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt kompakt: Analysen, Daten, Fakten (2017)

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Ulrich Walwei (Hrsg.) (2017): Arbeitsmarkt kompakt. Analysen, Daten, Fakten. (IAB-Bibliothek 363), Bielefeld: Bertelsmann, 174 S. DOI:10.3278/300936w

    Abstract

    "'Arbeitsmarkt kompakt' bietet eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Arbeitsmarkts für Wissenschaftler und Praktiker. Kurzgefasste, mit zahlreichen Infografiken versehene Texte erlauben einen schnellen Überblick über einschlägige Forschungsbefunde des IAB. Der Band befasst sich mit folgenden Themenfeldern:
    - Standortbestimmung: Herausforderungen am Arbeitsmarkt
    - Demografie und Erwerbsbeteiligung
    - Beschäftigungsformen
    - Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug
    - Löhne und Lohnstruktur (mit einem Schwerpunkt auf dem Thema 'Mindestlohn')
    - Bildung und Beruf
    - Digitalisierung
    - Migration und Integration
    - Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen"
    (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ;

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    QuBe-Szenario 2/2017: Demografiemodellierung in QINFORGE. Möglichkeiten und Grenzen einer Ausdifferenzierung nach Herkunft (2017)

    Mönnig, Anke; Wolter, Marc Ingo; Zika, Gerd ; Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Gerd Zika & Tobias Maier (2017): QuBe-Szenario 2/2017. Demografiemodellierung in QINFORGE. Möglichkeiten und Grenzen einer Ausdifferenzierung nach Herkunft. (GWS discussion paper 2017,05), Osnabrück, 16 S.

    Abstract

    "Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass eine branchenspezifische Darstellung der digitalen Transformation zu einem in Nuancen angepassten Wachstumspfad der Volkswirtschaft führen kann. Wie an dem Beispiel für die Elektroindustrie dargelegt, werden die grundlegenden Effekte dadurch zwar nicht in Frage gestellt, jedoch in ihrer Intensität verschoben. Mit einem auf die Elektroindustrie ausgerichteten Digitalisierungsszenario wird zunächst ein etwas höherer Wachstumspfad des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes erreicht, da v. a. der frühe Bedarf an Elektrogütern für die digitale Präparierung anderer Branchen notwendig ist. Gleichzeitig wirken jedoch die sehr branchenspezifischen Charakteristika der Branche, da sie über einen vergleichsweise sehr hohen Importgehalt verfügt. Eine Erhöhung der Nachfrage nach Elektrogütern führt immer eine relativ hohe Importnachfrage mit sich. Aus diesem Grund wird langfristig das Wirtschaftswachstum auch unter dem allgemeinen Wirtschaft- 4.0-Szenario fallen wie es in Wolter et al. (2016) beschrieben wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    QuBe-Szenario 3/2017: Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie (2017)

    Mönnig, Anke; Maier, Tobias ; Zika, Gerd ; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Gerd Zika & Tobias Maier (2017): QuBe-Szenario 3/2017. Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie. (GWS discussion paper 2017,06), Osnabrück, 26 S.

    Abstract

    "Die voranschreitende Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt wird unter dem Stichwort Industrie bzw. Wirtschaft 4.0 diskutiert und gilt neben Globalisierung, demografischem Wandel und Mobilität als einer der gegenwärtig wichtigsten und aktuellsten Megatrends (Helmrich et al. 2015).
    In vielen Betriebsstätten und Unternehmen werden erste Ansätze von Industrie-4.0-Lösungen bereits erfolgreich umgesetzt. Große Gefälle sind jedoch zwischen Unternehmensgrößen und Branchen zu beobachten (Stichwort Digital Divide). So gilt die Agrarwirtschaft aufgrund der Nutzung hochkomplexer und digital miteinander vernetzter Landtechnik als einer der bereits am weitesten fortgeschrittenen Branchen im Hinblick auf digitale Transformation. Auch in der Autoindustrie ist die vollautomatische Fertigungshalle keine Ausnahme mehr. Diese Paradebeispiele stellen aber nur die Spitze des Eisberges dar, denn für den Großteil der Wirtschaftszweige ist der Grad der Digitalisierung oder auch das Angebot an digitalen Produkten noch sehr gering. Manche Umfragen haben auch Branchen und Teilbereiche identifiziert, die entweder noch gar nichts von Industrie 4.0 gehört haben oder die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt als 'weißes Rauschen' beurteilen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Online-Arbeit auf Internet-Plattformen: epirische Befunde zum 'Crowdworking' in Deutschland (2017)

    Pongratz, Hans J. ; Bormann, Sarah;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J. & Sarah Bormann (2017): Online-Arbeit auf Internet-Plattformen. Epirische Befunde zum 'Crowdworking' in Deutschland. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 10, H. 2, S. 158-181.

    Abstract

    "Unter Online-Arbeit sind Formen bezahlter Arbeit zu verstehen, deren Abwicklung vollständig online und entsprechend den Regularien einer Internet-Plattform erfolgt ('Crowdworking'). Auf der Grundlage mehrerer aktueller empirischer Studien (einschließlich einer eigenen Online-Befragung selbstständiger ver.di-Mitglieder) werden Ausmaß, Charakter und Auswirkungen von Online-Arbeit in Deutschland abzuschätzen versucht. Es zeigt sich, dass die Gruppe der Online-Arbeitenden ausgesprochen heterogen ist und gleichermaßen Solo-Selbstständige, Angestellte und Nicht-Erwerbstätige umfasst. 'Crowdwork' wird ganz überwiegend als Zuverdienst gesehen und mit verschiedensten Einkommens- sowie Erwerbsarten kombiniert. Die Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen ist vergleichsweise hoch, vor allem im Hinblick auf die geringe Bezahlung, unbezahlte Leistungen und den harten Preiskampf. Diese Ergebnisse werfen nicht nur Fragen der Gestaltung von Online-Arbeit über Internet-Plattformen auf, sondern auch nach der gesellschaftlichen Relevanz und der arbeits- sowie sozialpolitischen Regulierung von Einkommens- und Erwerbskombinationen generell." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und Arbeitsqualität: Eine Sonderauswertung auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit 2016 für den Dienstleistungssektor (2017)

    Roth, Ines; Kulemann, Peter; Müller, Nadine;

    Zitatform

    Roth, Ines (2017): Digitalisierung und Arbeitsqualität. Eine Sonderauswertung auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit 2016 für den Dienstleistungssektor. (Materialien & Studien), Berlin, 132 S.

    Abstract

    "Die vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit herausgegebene Studie 'Digitalisierung und Arbeitsqualität' basiert auf den Daten des DGB-Index Gute Arbeit 2016 und beleuchtet unter anderem Fragen zu Arbeitsbelastung, -menge, Multitasking, mobile Arbeit, Work-Life-Balance, Veränderung von Entscheidungsspielräumen, Überwachung/Kontrolle durch digitale Technik, Beteiligung bei Technikeinführung und Qualifizierung.
    Unterschiede zwischen den Arbeitsbedingungen von Frauen und Männern sowie die Branchen IKT, Banken, Öffentliche Verwaltungen, Verkehr, Einzelhandel, Krankenhaus und Energieversorgung sind gesondert betrachtet worden. Die Branchenauswertungen werden von den jeweiligen ver.di-Bundesfachbereichsleitungen kommentiert.
    Darüber hinaus gibt der Anhang zur Sonderauswertung einen Überblick über Studien zur Digitalisierung in den Branchen, greift das Thema Geschlechter(un)gerechtigkeit auf und stellt derzeitige ver.di-Aktivitäten für Gute Digitale Arbeit vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen: Folgen für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (2017)

    Sieglen, Georg; Dengler, Katharina; Buch, Tanja;

    Zitatform

    Sieglen, Georg, Tanja Buch & Katharina Dengler (2017): Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen. Folgen für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2017), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Um mögliche Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen abzuschätzen, berechnen wir die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Mit 16 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Nordrhein-Westfalen insgesamt etwas höher aus als im deutschen Durchschnitt (etwa 15 Prozent). Zwischen den Städten und Kreisen des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen neun Prozent in Düsseldorf und 30 Prozent im Kreis Olpe. Diese regionalen Unterschiede sind in hohem Maße durch die Unterschiede im Hinblick auf die Wirtschaftsstruktur bzw. die Bedeutung hoch substituierbarer Produktionsberufe bedingt. In Bezug auf das Anforderungsniveau der Tätigkeiten sehen wir, dass Expertenberufe weitgehend geschützt sind, während Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich, aber auch Spezialistentätigkeiten, höhere Substituierbarkeitspotenziale aufweisen. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden lebenslanges Lernen, betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote sowie passgenaue Vermittlungen immer bedeutender." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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