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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Plattformarbeit"
  • Literaturhinweis

    Die Pfadabhängigkeit digitalisierter Industriearbeit (2018)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2018): Die Pfadabhängigkeit digitalisierter Industriearbeit. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 27, H. 3, S. 239-259. DOI:10.1515/arbeit-2018-0019

    Abstract

    "Ausgangspunkt des vorliegenden Artikels ist die vorherrschende Auffassung im Digitalisierungsdiskurs, dass gegenwärtig ein ausgesprochener Technologieschub mit disruptiven Folgen für Arbeit stattfindet. Im Beitrag wird jedoch argumentiert, dass ein disruptiver und Strukturen verändernder Wandel keinesfalls in allen Wirtschaftssektoren und Arbeitssegmenten anzutreffen ist. Es wird die These vertreten, dass sich mit der Digitalisierung von Arbeit im industriellen Sektor ein ausgeprägt pfadabhängiger Wandel von Arbeit verbindet. Gezeigt wird empirisch, dass sich Pfadabhängigkeit an nur inkrementellen Digitalisierungsmaßnahmen in den meisten Betrieben und einem damit verbundenen strukturkonservativen Wandel von Arbeit festmachen lässt. Zur Erklärung dieser Befunde wird auf konzeptionelle Überlegungen zur organisatorischen Pfadabhängigkeit zurückgegriffen, die besonders den Mechanismus selbstverstärkender 'increasing returns' betonen. Allerdings werden damit Möglichkeiten eines grundlegenden Wandels nicht ausgeschlossen. Daher werden abschließend die Bedingungen eines längerfristigen Wandels von Arbeit diskutiert." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Digital transformations in healthcare professionals' work: dynamics of autonomy, control and accountability (2018)

    Huber, Christian; Gärtner, Christian ;

    Zitatform

    Huber, Christian & Christian Gärtner (2018): Digital transformations in healthcare professionals' work. Dynamics of autonomy, control and accountability. In: Management Revue, Jg. 29, H. 2, S. 139-161. DOI:10.5771/0935-9915-2018-2-139

    Abstract

    "Digital technologies and the standards underlying them are omnipresent in healthcare. Despite a wealth of knowledge about the relation between standards and issues of autonomy, control and accountability in professional work, we know much less about how digital technologies alter these relations. To address this gap, we present the findings of an in-depth qualitative case study in a medium-sized German hospital and its hospital information system (HIS) with a particular focus on the operating room (OR)-module used in the operating rooms. Conceptually, we draw on the notion of digital objects which allows studying information entities as well as visualizations that represent information entities and their relations in a visual gestalt (e. g. coloured boxes that represent surgeries on a timetable). We found that during 'normal' situations, digital objects influenced professional work towards conforming with professional standards. During 'hot' situations such as emergencies, however, professionals took over and worked around the system. In unexpected situations, control by professional norms effectively overruled control by the standards and guidelines encoded in digital objects. Relatedly, we found that digital objects produce a specific kind of accountability that is mainly rooted in 'visibility management', which determines what becomes represented - i. e. available and accessible - to whom and what not." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Online, on call: the spread of digitally organised just-in-time working and its implications for standard employment models (2018)

    Huws, Ursula ; Spencer, Neil H.; Syrdal, Dag S.;

    Zitatform

    Huws, Ursula, Neil H. Spencer & Dag S. Syrdal (2018): Online, on call: the spread of digitally organised just-in-time working and its implications for standard employment models. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 33, H. 2, S. 113-129. DOI:10.1111/ntwe.12111

    Abstract

    "This article questions whether the dominant policy discourse, in which a normative model of standard employment is counterposed to 'non-standard' or 'atypical' employment, enables us to capture the diversity of fluid labour markets in which work is dynamically reshaped in an interaction between different kinds of employment status and work organisation. Drawing on surveys in the UK, Germany, Sweden and the Netherlands that investigate work managed via online platforms ('crowdwork') and associated practices, it demonstrates that crowdwork represents part of a continuum. Not only do most crowd workers combine work for online platforms with other forms of work or income generation, but also many of the ICT-related practices associated with crowdwork are widespread across the rest of the labour market where a growing number of workers are 'logged'. Future research should not just focus on crowdworkers as a special case but on new patterns of work organisation in the regular workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trendreport Digitaler Staat: Auf dem Weg zur digitalen Organisation. Neue Arbeits- und Steuerungsformen für die öffentliche Verwaltung 2030 (2018)

    Hölterhoff, Marcel; Warmbrunn, Kim Bastian; Tiessen, Jan; Löffler, Lorenz; Edel, Friederike; Gehrt, Guido; Stecking, Malte;

    Zitatform

    Hölterhoff, Marcel, Jan Tiessen, Kim Bastian Warmbrunn, Lorenz Löffler, Malte Stecking & Guido Gehrt (2018): Trendreport Digitaler Staat. Auf dem Weg zur digitalen Organisation. Neue Arbeits- und Steuerungsformen für die öffentliche Verwaltung 2030. Bonn, 31 S.

    Abstract

    "Die digitale Transformation wird die Arbeitswelt bis zum Jahr 2030 massiv verändern - auch und gerade in der öffentlichen Verwaltung.
    Um die Vision der digitalen Behörde im kommenden Jahrzehnt Wirklichkeit werden zu lassen, müssen schon heute in vielen Feldern die Weichen gestellt werden - von der Personalentwicklung bis hin zur Organisation und Steuerung.
    Mit welchen Maßnahmen die Digitalisierung der Verwaltungen gelingen kann, zeigt der Trendreport 'Digitaler Staat 2018'. Prognos und der 'Behörden Spiegel' haben ihn wie jedes Jahr begleitend zu dem gleichnamigen Kongress erstellt." (Angaben des Herausgebers, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Foodora and Deliveroo: The app as a boss?: control and autonomy in app-based management. The case of food delivery riders (2018)

    Ivanova, Mirela; Bronowicka, Joanna; Kocher, Eva ; Degner, Anne;

    Zitatform

    Ivanova, Mirela, Joanna Bronowicka, Eva Kocher & Anne Degner (2018): Foodora and Deliveroo: The app as a boss? Control and autonomy in app-based management. The case of food delivery riders. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 107), Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "The rise of digital platforms requires a deeper understanding of the structural role of algorithmic management in work environments. In this interdisciplinary study, we examine how digital platforms, which offer food delivery service, use a mobile application for management of their workforce. Drawing on interviews with self-employed riders at Deliveroo and employed riders at Foodora, we compare how the app affects the interplay between autonomy and control of riders, and how the app-based management relates to different contractual models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebe und Arbeitswelt 4.0: Mit Investitionen in die Digitalisierung steigt auch die Weiterbildung (2018)

    Janssen, Simon; Leber, Ute; Arntz, Melanie ; Zierahn, Ulrich ; Gregory, Terry ;

    Zitatform

    Janssen, Simon, Ute Leber, Melanie Arntz, Terry Gregory & Ulrich Zierahn (2018): Betriebe und Arbeitswelt 4.0: Mit Investitionen in die Digitalisierung steigt auch die Weiterbildung. (IAB-Kurzbericht 26/2018), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das Autorenteam untersucht die Frage, in welchem Zusammenhang die Nutzung von Arbeitswelt 4.0-Technologien durch Betriebe und ihre Aktivitäten bei Aus- und Weiterbildung stehen und richtet dabei ein besonderes Augenmerk auf die betriebliche Verbreitung von E-Learning. Datengrundlage der Analysen bildet die IAB-ZEW-Betriebsbefragung zur 'Arbeitswelt 4.0', in der gut 2.000 Betriebe im Frühjahr 2016 zu verschiedenen Themenbereichen der Digitalisierung interviewt wurden. Der Datensatz erlaubt erstmalig repräsentative Einblicke in den Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad der Arbeitsmittel in deutschen Betrieben sowie deren Veränderungen in den letzten fünf Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon; Leber, Ute; Arntz, Melanie ;
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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigungsverhältnisse in der digitalisierten Arbeitswelt (2018)

    Keller, Berndt ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2018): Atypische Beschäftigungsverhältnisse in der digitalisierten Arbeitswelt. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 4, S. 279-287. DOI:10.5771/0342-300X-2018-4-279

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsverhältnisse in der digitalisierten Arbeitswelt Der Beitrag diskutiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Formen atypischer Beschäftigung: Teilzeitarbeit, Minijobs, Befristungen und Leiharbeit sowie Solo-Selbstständigkeit. Auf der Basis von Plausibilitätsüberlegungen und der Analyse der bisherigen Entwicklung ist mit folgenden Trends zu rechnen: Der Umfang von Teilzeitarbeit dürfte eher zunehmen. Neue Erwerbsformen wie Crowdwork können als funktionales Äquivalent Minijobs ersetzen. Digitale Plattformen können Leiharbeit verändern, hybride Beschäftigung im Sinne kombinierter abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit nimmt zu. Insgesamt dürfte sich die Segmentierung am Arbeitsmarkt in Richtung Polarisierung verstärken. Letztlich jedoch sind die möglichen Strukturänderungen nicht technikdeterminiert?; sie hängen vielmehr von künftiger (tarif-)politischer Gestaltung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Branchenanalyse Möbelindustrie (2018)

    Kiel, Udo; Henke, Anja;

    Zitatform

    Kiel, Udo & Anja Henke (2018): Branchenanalyse Möbelindustrie. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 082), Düsseldorf, 100 S.

    Abstract

    "Die Möbelindustrie - zwischen schleichendem Niedergang oder zukunftsgewandter Erneuerung? Diese Frage stellt sich für eine Branche in der Konsolidierung, die im Verlauf der letzten Jahre rund 10 Prozent ihrer Betriebe und Beschäftigten in Deutschland verloren hat. Um Chancen für Wachstum zu identifizieren, ist es notwendig, hinter diese Symptombeschreibung zu blicken. Hierfür wurden neben vielen statistischen Auswertungen zahlreiche Akteure aus der Branche, Betriebsräte und Geschäftsführungen interviewt. Es zeigt sich, dass zahlreiche Wachstumschancen durch die Einführung von neuen Technologien und Innovationen bestehen. Ein zentraler Erfolgsfaktor sind hierbei gut qualifizierte und motivierte Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Breitbandverbindung, Digitalisierung und Arbeit 4.0 in den baden-württembergischen Betrieben und deren beschäftigungspolitische Implikationen: ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (Welle 2017) (2018)

    Kleimann, Rolf; Brändle, Tobias ; Klee, Günther;

    Zitatform

    Kleimann, Rolf (2018): Breitbandverbindung, Digitalisierung und Arbeit 4.0 in den baden-württembergischen Betrieben und deren beschäftigungspolitische Implikationen. Ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (Welle 2017). (IAW-Kurzberichte 2018,04), Tübingen, 60 S.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel liefert mit der Welle 2017 wesentliche Informationen zur Entwicklung der Digitalisierung in den Betrieben oder Dienststellen Baden-Württembergs. Die Befragung greift dabei mehrere eng zusammenhängende Sachverhalte auf. An erster Stelle ist die breitbandige Anbindung der Betriebe an das Internet zu nennen. Diese gilt als eine der zentralen Voraussetzungen für alle weiteren Schritte hin zur Digitalisierung. Anschließend werden die Betriebe nach der Anwendung diverser digitaler Technologien gefragt, die sie in einem weiteren Schritt hinsichtlich ihrer Relevanz für den eigenen Betrieb bewerten. Zuletzt sollen die Betriebe die möglichen Effekte der Digitalisierung auf ihren Betrieb abschätzen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Augmented ergonomics: Theorie und Praxis der systemischen Arbeitsanalyse (2018)

    Klippert, Jürgen;

    Zitatform

    Klippert, Jürgen (2018): Augmented ergonomics. Theorie und Praxis der systemischen Arbeitsanalyse. Baden-Baden: Nomos edition sigma, 322 S. DOI:10.5771/9783845294230

    Abstract

    "Augmented Ergonomics ist eine Synthese sozial- und ingenieurwissenschaftlicher Ansätze. Sie bereichert Arbeitswissenschaft und Arbeitsforschung in Theorie und Praxis. Menschliche Arbeit ist gekennzeichnet durch kontinuierliche Veränderungen von Organisation und Technik. Die zunehmende Geschwindigkeit des Wandels der Arbeitswelt verändert Arbeitsbelastungen in immer schnellerer Folge. Die Wirkungszusammenhänge der physischen, psychischen und sozialen Belastungsfaktoren auf den Menschen werden dabei immer komplexer. Dadurch geraten in Forschung und betrieblicher Praxis bewährte arbeitswissenschaftliche Methoden zur empirischen Erhebung zunehmend an ihre Grenzen. Augmented Ergonmics überwindet methodische Grenzen der Arbeitswissenschaft: einerseits durch einen holistischen systemischen Ansatz, der auf soziologische und psychologische Theorien zurückgreift und andererseits durch die Erweiterung des empirischen Zugangs mithilfe digitaler Methoden, wie Motion Capturing und Eye Tracking. Im Rahmen dieser Arbeit werden die Umrisse eines systemischen Ansatzes, der von der globalen Ebene bis zur Mikroebene anwendbar ist, entworfen. Dieser Ansatz ist soziologisch und psychologisch fundiert und ist auf alle Arten von Tätigkeiten anpassbar." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitaler Wandel in der Sozialwirtschaft: Grundlagen - Strategien - Praxis (2018)

    Kreidenweis, Helmut;

    Zitatform

    (2018): Digitaler Wandel in der Sozialwirtschaft. Grundlagen - Strategien - Praxis. Baden-Baden: Nomos, 276 S.

    Abstract

    "Der digitale Wandel lässt sich nicht weghoffen, er verändert die Welt der sozialen Dienstleistungen erheblich: Bislang unbekannte Wettbewerber tauchen auf, Klienten und Mitarbeiter stellen veränderte Anforderungen oder neue Geschäftsmodelle werden möglich.
    Dieser Band informiert über Grundlagen und Herausforderungen des digitalen Wandels und stellt strategische Ansätze vor. Er liefert methodisches Knowhow, um die eigene Unternehmensstrategie neu zu justieren, digitale Dienstleistungen zu entwickeln oder Geschäftsmodelle zu gestalten. Die Potenziale von Branchensoftware, Sozialen Medien, Big Data, dem Internet der Dinge sowie von Assistenztechnologien werden aufgezeigt. Beiträge zu digitaler Teilhabe, Arbeitsgestaltung, Datensicherheit und Kompetenzentwicklung in einer digitalisierten Sozialwirtschaft runden den Sammelband ab." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Online labour index: Measuring the online gig economy for policy and research (2018)

    Kässi, Otto ; Lehdonvirta, Vili ;

    Zitatform

    Kässi, Otto & Vili Lehdonvirta (2018): Online labour index: Measuring the online gig economy for policy and research. In: Technological Forecasting and Social Change, Jg. 137, H. December, S. 241-248. DOI:10.1016/j.techfore.2018.07.056

    Abstract

    "Labour markets are thought to be in the midst of a dramatic transformation, where standard employment is increasingly supplemented or substituted by temporary work mediated by online platforms. Yet the scale and scope of these changes is hard to assess, because conventional labour market statistics and economic indicators are ill-suited to measuring this 'online gig work'. We present the Online Labour Index (OLI), an experimental economic indicator that approximates the conventional labour market statistic of new open vacancies. It measures the utilization of online labour across countries and occupations by tracking the number of projects and tasks posted on major online gig platforms in near-real time. The purpose of this article is to introduce the OLI and describe the methodology behind it. We also demonstrate how it can be used to address previously unanswered questions about the online gig economy. To benefit policymakers, labour market researchers and the general public, our results are published in an interactive online visualisation which is updated daily." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Alterssicherung für Soloselbstständige in Zeiten der Digitalisierung (2018)

    Lange, Joachim; Eichhorst, Werner; Nullmeier, Frank ; Rinne, Ulf ; Rust, Ursula; Rust, Ursula; Tobsch, Verena; Welskop-Deffaa, Eva M.; Drewes, Malte; Hinte, Holger; Fachinger, Uwe; Niederfranke, Annette; Schildmann, Christina; Müller, Klaus; Thiede, Reinhold; Hensel, Isabell; Thonipara, Anita ;

    Zitatform

    Lange, Joachim & Ursula Rust (Hrsg.) (2018): Alterssicherung für Soloselbstständige in Zeiten der Digitalisierung. (Loccumer Protokolle 2017,32), Rehburg-Loccum: Evangelische Akademie Loccum, 276 S.

    Abstract

    "Bereits in den 1990er Jahren ist die Anzahl der sog. 'Soloselbstständigen', d.h. der Kleinstunternehmer, die keine Angestellten beschäftigen gestiegen. Der Anstieg beschleunigte sich aber insbesondere in den Jahren von 2002 bis 2005. Es gab bereits in der vorletzten Legislaturperioden Bemühungen, das Thema anzugehen. Nachdem diese scheiterten, wurde das Thema in der letzten Legislaturperiode wieder aufgegriffen und konkrete Regelungsvorschläge entwickelt. Um die Diskussionen über solche Regelungsvorschläge und die bei ihrer Weiterentwicklung zu beachtenden Probleme voranzubringen, veranstaltete die Evangelische Akademie Loccum gemeinsam mit dem Bremer Institut für Gender-, Arbeits- und Sozialrecht und der Friedrich-Ebert-Stiftung im Frühjahr 2017 einen Workshop, dessen Vorträge der vorliegende Band dokumentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fractures in the education-economy relationship: the end of the skill bias technological change research programme? (2018)

    Lauder, Hugh ; Cheung, Sin-Yi; Brown, Philip;

    Zitatform

    Lauder, Hugh, Philip Brown & Sin-Yi Cheung (2018): Fractures in the education-economy relationship. The end of the skill bias technological change research programme? In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 495-515. DOI:10.1093/oxrep/gry008

    Abstract

    "This paper undertakes a critical theoretical and empirical analysis of the traditional approach to analysing the education - economy relationship: skill bias technological change theory. It argues that while leading skill bias theorists have sought to address some of the anomalies that the theory confronts, there remain key data patterns that the theory cannot address. We suggest an alternative account that takes a broader political economy perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The rise of online labour markets: freelancing and gig working via internet platforms: Guestcontribution (2018)

    Lehdonvirta, Vili ;

    Zitatform

    Lehdonvirta, Vili (2018): The rise of online labour markets: freelancing and gig working via internet platforms. Guestcontribution. In: IAB-Forum H. 20.12.2018, o. Sz., 2018-09-15.

    Abstract

    "Gig work apps' food delivery drivers have become a familiar sight in many European cities. However, there is also a completely digital version of platform-mediated non-standard work. In online gig work, self-employed workers complete projects remotely for clients obtained through online labour platforms. Surveys suggest that similar proportions of European workers engage in online gig work and local gig work, yet the two differ significantly. The online gig economy is transnational and spans a full spectrum of skills, from data entry to software development. It offers an interesting view to the future of skills, social protection, and industrial relations in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Computers and populism: artificial intelligence, jobs, and politics in the near term (2018)

    Levy, Frank;

    Zitatform

    Levy, Frank (2018): Computers and populism. Artificial intelligence, jobs, and politics in the near term. In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 393-417. DOI:10.1093/oxrep/gry004

    Abstract

    "I project the near-term future of work to ask whether job losses induced by artificial intelligence will increase the appeal of populist politics. The paper first explains how computers and machine learning automate workplace tasks. Automated tasks help to both create and eliminate jobs and I show why job elimination centres in blue-collar and clerical work - impacts similar to those of manufactured imports and offshored services. I sketch the near-term evolution of three technologies aimed at blue-collar and clerical occupations: autonomous long-distance trucks, automated customer service responses, and industrial robotics. I estimate that in the next 5-7 years, the jobs lost to each of these technologies will be modest but visible. I then outline the structure of populist politics. Populist surges are rare but a populist candidate who pits 'the people' (truck drivers, call centre operators, factory operatives) against 'the elite' (software developers, etc.) will be mining many of the US regional and education fault lines that were part of the 2016 presidential election." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Overview of new forms of employment: 2018 update. Working conditions. Produced for the 17th EU-Japan Symposium 'The future of work - new forms of employment', 4 July 2018 (2018)

    Mandl, Irene; Biletta, Isabella;

    Zitatform

    Mandl, Irene & Isabella Biletta (2018): Overview of new forms of employment. 2018 update. Working conditions. Produced for the 17th EU-Japan Symposium 'The future of work - new forms of employment', 4 July 2018. (Eurofound ad hoc report), Dublin, 26 S. DOI:10.2806/09266

    Abstract

    "Across Europe, new forms of employment are emerging that differ significantly from traditional employment. Some of these forms of employment transform the relationship between employer and employee while others change work organisation and work patterns. They often involve locations other than the usual employer's premises, and or extensive use of information and communications technology. This report identifies nine forms of employment that are either new or have become increasingly important in Europe since the year 2000. All of the nine forms discussed are aimed at increasing flexibility for employers and/or employees. Some may benefit employers and employees equally, but in a few cases there are concerns regarding their impact on working conditions and the labour market. The report highlights the need for awareness of potential problems and of safety nets for workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Move on": Qualifikationsstruktur und Erwerbstätigkeit in Berufen der räumlichen Mobilität (2018)

    Mergener, Alexandra ; Leppelmeier, Ingrid; Bach, Nicole von dem; Helmrich, Robert;

    Zitatform

    Mergener, Alexandra, Ingrid Leppelmeier, Robert Helmrich & Nicole von dem Bach (2018): "Move on": Qualifikationsstruktur und Erwerbstätigkeit in Berufen der räumlichen Mobilität. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 195), Bonn, 109 S.

    Abstract

    "Die Mobilitätsbereiche des deutschen Arbeitsmarktes stehen durch Entwicklungen in der Elektromobilität und Digitalisierung vor einem tiefgreifenden Wandel, der die zukünftige Mobilität mit elektrischem, vernetztem und autonomem Fahren bestimmen wird. Um der Globalisierung der Wirtschaft und der zunehmenden Freizeitmobilität gerecht zu werden, wird in Zukunft Mobilität nicht mehr durch einzelne Technologien und Verkehrsträger zu erbringen sein, sondern eine Optimierung kann nur im Gesamtsystem liegen. Dabei sind Bereiche und Berufe betroffen, in denen Personen selbst mobil sind oder in denen mobile Einheiten produziert und gehandelt werden, sowie solche, die die notwendige Infrastruktur für den Betrieb von mobilen Einheiten sicherstellen. Gemäß diesem umfassenden Verständnis von Mobilitätsbereichen des Arbeitsmarktes liefert diese Studie einen Beitrag zur gegenwärtigen Ausbildung und Erwerbstätigkeit in Berufen der Mobilitätsbereiche. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die wirtschaftliche Bedeutung und die Berufe der Mobilität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Homeoffice - alte und neue Beschäftigungsformen (2018)

    Meyer, Uwe;

    Zitatform

    Meyer, Uwe (2018): Homeoffice - alte und neue Beschäftigungsformen. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in Kirche und Caritas, Jg. 6, H. 5, S. 133-137.

    Abstract

    "Die Flexibilisierung der Arbeit ist neben der Digitalisierung und der Globalisierung eines der zentralen Themen, die unter der Überschrift Arbeit 4.0 diskutiert werden. Die Flexibilisierung betrifft dabei vor allem die Arbeitszeit, aber auch den Arbeitsort. Kann der Mitarbeiter seine Arbeitsleistung in der eigenen Wohnung erbringen, wird heute vielfach vom Homeoffice gesprochen. Diese Art der Tätigkeit im häuslichen Arbeitszimmer ist an sich nicht neu, der Begriff des Homeoffice umfasst aber darüber hinaus auch neue Beschäftigungsformen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie diese aussehen können, und zeigt die rechtlichen Rahmenbedingungen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rethinking the concept of the "employee" in the age of digitalisation: a new relationship between work and legal protection (2018)

    Mückenberger, Ulrich;

    Zitatform

    Mückenberger, Ulrich (2018): Rethinking the concept of the "employee" in the age of digitalisation. A new relationship between work and legal protection. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 113), Düsseldorf, 43 S.

    Abstract

    "This paper aims to adopt the perspective of employers, trade unions and society at large in examining ways in which the status of 'employee' might change in a service and knowledge society. The traditional concept of the 'employee' is rooted in the capitalist industrial society - and this type of society, owing to the forces of globalisation and digitalisation, is no longer predominant. The point of departure is a critique of the core criterion of the prevailing concept of the employee: personal dependency. What we need is an up-to-date vision of both employees, within the dynamic nature and growing diversity of work in the digital age, and social protection not based on employment, but for workers as citizens." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit mit digitalen Technologien, psychosoziale Belastungen und potenzielle gesundheitliche Konsequenzen: wo gibt es Zusammenhänge? Short Report (2018)

    Müller-Thur, K.; Dragano, N.; Körner, U.; Körner, U.; Angerer, Peter ;

    Zitatform

    Müller-Thur, K., Peter Angerer, U. Körner & N. Dragano (2018): Arbeit mit digitalen Technologien, psychosoziale Belastungen und potenzielle gesundheitliche Konsequenzen. Wo gibt es Zusammenhänge? Short Report. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 6, S. 388-391.

    Abstract

    "Hintergrund: Die Nutzung digitaler Technologien ist sowohl im Dienstleistungs- als auch Industriesektor Alltag geworden und die Mehrzahl der Beschäftigten arbeitet mittlerweile in irgendeiner Form digital. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig abzuschätzen, ob die Arbeit mit digitalen Kommunikationsmedien, Software oder Geräten Folgen für die Gesundheit hat. Ziel des Beitrags ist es, einen Überblick über mögliche Einflüsse digitaler Technologien auf psychosoziale Arbeitsbedingungen und deren gesundheitliche Konsequenzen zu geben.
    Methode: Es wurde eine explorative Literaturrecherche unter Verwendung verschiedener Schlagworte zur Beschreibung digitaler Technologien, psychosozialer Arbeitsbedingungen und Gesundheit in den Datenbanken PsychInfo und Pubmed durchgeführt. Eingeschlossen wurden 41 Beiträge. Die Befunde werden narrativ unter den Themenschwerpunkten Technologien zur elektronischen Information und Kommunikation und Technologien zur Steuerung von Arbeitsabläufen und Maschinen zusammengefasst.
    Ergebnisse: Die Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien kann mit Zeitdruck, Unterbrechungen, Multitasking und Entgrenzung einhergehen. Als Konsequenz berichten Beschäftigte (Techno-) Stress, Ängste, Burnout und eine schlechtere Gesundheit. Hinsichtlich Technologien zur Steuerung von Arbeitsabläufen und Maschinen fehlt es an konkreten Befunden zu gesundheitlichen Konsequenzen. Einzelne Studien zeigen jedoch, dass schlechte Bedienbarkeit und technische Störungen mit Stress und Frustrationen einhergehen. Zusätzlich spielen in der Interaktion mit Computern und Robotern Ängste eine Rolle. Es werden aber auch positive Effekte berichtet, etwa in Form einer besseren Arbeitsorganisation durch digitale Unterstützung.
    Schlussfolgerung: Die Befundlage zu möglichen Einflüssen digitaler Technologien auf die psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz ist bislang noch lückenhaft. Es deuten sich jedoch Effekte einzelner Technologien an, die sowohl im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz als auch beim Design digitaler Arbeitsmittel Berücksichtigung finden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work in the digital age: challenges of the fourth industrial revolution (2018)

    Neufeind, Max; Ranft, Florian; O'Reilly, Jacqueline;

    Zitatform

    Neufeind, Max, Jacqueline O'Reilly & Florian Ranft (Hrsg.) (2018): Work in the digital age. Challenges of the fourth industrial revolution. London: Rowman and Littlefield, 587 S.

    Abstract

    "Shining a light on the very different experiences of work in the digital age, this book provides a unique contribution to the reform discussion on the consequences of the fourth industrial revolution. Drawing on a wide range of international expertise, contributors examine important policy challenges arising from the transformation of work as a result of the introduction of digital technology at work. Authors in this volume discuss the effects of automation, platform business models, stagnating productivity, increasing regional disparities, and rising levels of inequality within and between countries. They consider how to unlock the vast economic and social potential of new technologies and the implications for policy reform to meet these challenges.
    Mastering them requires developing a new inclusive narrative and progressive reform agenda. Such an agenda would be economic and political, and not determined universally by technology. The narrative is not only about what policymakers need to do, which is rather a lot. It is also about reforming established organisations and institutions, understanding new emerging players and supporting disaffected citizens in how the effects of these changes are going to affect their lives. The authors clearly pinpoint what needs to be done to support the transition to work in the digital era." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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    Keine Angst vor Kollege Roboter (2018)

    Nink, Marco;

    Zitatform

    Nink, Marco (2018): Keine Angst vor Kollege Roboter. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 10, S. 20-21.

    Abstract

    "Die Digitalisierung ist das mediale Schreckgespenst auf dem Arbeitsmarkt. Doch deutsche Arbeitnehmer versetzt sie weitaus weniger in Angst und Schrecken, als man angesichts der jüngsten Schlagzeilen vermuten könnte, wie eine aktuelle Studie von Gallup zeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Information in online labour markets (2018)

    Pelletier, Adeline ; Thomas, Catherine ;

    Zitatform

    Pelletier, Adeline & Catherine Thomas (2018): Information in online labour markets. In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 376-392. DOI:10.1093/oxrep/gry005

    Abstract

    "Online labour markets are virtual platforms that solve information problems to enable gains from trade in remote labour services. They make employers and workers aware of each other, and allow them to communicate, contract, and produce remotely. Recent research suggests, however, that organizing production to include remote work remains challenging because employers and workers in these markets continue to lack information that is less easily communicated. Employers appear unable to accurately anticipate the full costs and benefits to them of using the market prior to entry, and continue to have difficulty evaluating worker applications even when experienced in these markets. Information is particularly incomplete when wage arbitrage opportunity is greatest." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Platform workers in Europe: Evidence from the COLLEEM survey (2018)

    Pesole, Annarosa ; Urzì Brancati, Maria Cesira ; González Vázquez, Ignacio; Fernández-Macías, Enrique ; Biagi, Federico;

    Zitatform

    Pesole, Annarosa, Maria Cesira Urzì Brancati, Enrique Fernández-Macías, Federico Biagi & Ignacio González Vázquez (2018): Platform workers in Europe. Evidence from the COLLEEM survey. (JRC science for policy report), Brüssel, 61 S. DOI:10.2760/742789

    Abstract

    "The recent surge of digital labour platforms has led to new forms of work organisation and tasks distribution across the workforce. This has raised several questions about the functioning and the benefits deriving from the reorganisation of work that those platforms entail and the associated risks. The European Commission assessed online platforms in a May 2016 communication, focusing on both their innovation opportunities and regulatory challenges. In June 2016 the Commission also adopted its European Agenda for the Collaborative Economy, which clarified the concept and provided some guidance on the employment status of platform workers and the EU definition of worker.
    The European Pillar of Social Rights aims to address some of the policy challenges associated to new forms of employment, including platform work. As accompanying initiatives, the Commission presented in December 2017 a proposal for a new Directive on transparent and predictable working conditions, and in March 2018 a proposal for a Council Recommendation on access to social protection for workers and the self-employed.
    A crucial issue in designing the policy response to the emergence of digital labour platforms is the lack of reliable evidence. In 2017, the JRC conducted the COLLEEM pilot survey, an initial attempt to provide quantitative evidence on platform work, responding to calls by the European Council and the European Parliament. The survey provides a basis for an initial estimation of platform work in 14 Member States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Quantifizierung von Nicht-Routine: zur ökologischen Validierung des Arbeitsvermögen-Index - und einem anderen Blick auf das Ersetzungspotenzial von Produktionsarbeit (2018)

    Pfeiffer, Sabine ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Sabine (2018): Die Quantifizierung von Nicht-Routine. Zur ökologischen Validierung des Arbeitsvermögen-Index - und einem anderen Blick auf das Ersetzungspotenzial von Produktionsarbeit. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 27, H. 3, S. 213-237. DOI:10.1515/arbeit-2018-0018

    Abstract

    "In Prognosen zu Beschäftigungseffekten durch die Digitalisierung wird das Ersetzungsrisiko stark mit dem Anteil an Routinetätigkeiten verknüpft. Insbesondere maschinennahe Tätigkeiten gelten dabei als routiniert und daher als besonders bedroht. Auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung misst der AV-Index die Nicht-Routine-Anteile im Arbeitshandeln. Dabei zeigen auch maschinennahe Tätigkeiten hohe Anforderungen im Umgang mit Wandel, Komplexität und Unwägbarkeiten - und damit hohe Anteile an Nicht-Routine. Ziel des Beitrags ist die methodische Prüfung und Weiterentwicklung dieses Instruments mithilfe einer ökologischen Validierung. Dafür werden Primärerhebungen in einem Automobilwerk und einem Formenbau als Kontrastbetrieb vorgestellt. Die dort vorgenommenen qualitativen Analysen zu vier Produktionstätigkeiten werden erstens mit in den Unternehmen durchgeführten quantitativen Erhebungen des AV-Index verglichen und die Ergebnisse zweitens mit den Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung in Beziehung gesetzt. Diese Validierung des AV-Index bestätigt - zumindest für die untersuchten Produktionstätigkeiten - dessen Güte." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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    Crowdworking im Entrepreneurship: eine Analyse des Wandels in Unternehmensgründung und Gründungsförderung (2018)

    Poppe, Xenia-Isabel;

    Zitatform

    Poppe, Xenia-Isabel (2018): Crowdworking im Entrepreneurship. Eine Analyse des Wandels in Unternehmensgründung und Gründungsförderung. Wiesbaden: Springer, 263 S. DOI:10.1007/978-3-658-19638-7

    Abstract

    "Xenia-Isabel Poppe untersucht erstmals die Anwendung von Crowdworking im Sinne des Generierens von Arbeitskraft aus der Crowd im Gründungsgeschehen und vereint dabei sowohl die Perspektive der Unternehmensgründer als auch die der Gründungsförderer. Sie zeigt, dass Gründer Crowdworking zunehmend einsetzen und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Aus der Analyse der Perspektive der Gründungsförderer, speziell der Non-Profit-Gründungsförderung, wird deutlich, dass noch weitreichendes Potenzial zur Unterstützung dieses Vorgehens vorliegt, wenn sie ihr Angebot auch auf die innovativen Möglichkeiten des Arbeiten 4.0 ausrichten. Die Autorin leitet aus ihren Ergebnissen direkt umsetzbare Handlungsempfehlungen für eine bedürfnisorientierte Optimierung des aktuellen Angebots ab." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Online-Anhang
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    Humans as a service: The promise and perils of work in the gig economy (2018)

    Prassl, Jeremias;

    Zitatform

    Prassl, Jeremias (2018): Humans as a service. The promise and perils of work in the gig economy. Oxford: Oxford University Press, 199 S.

    Abstract

    "WHAT IF YOUR BOSS WAS AN ALGORITHM? The gig economy promises to revolutionise work as we know it, offering flexibility and independence instead of 9-to-5 drudgery. The potential benefits are enormous: consumers enjoy the convenience and affordability of on-demand work while micro-entrepreneurs turn to online platforms in search of their next gig, task, or ride.
    IS THIS THE FUTURE OF WORK? This book offers an engaging account of work in the gig economy across the world. Competing narratives abound: on-demand gigs offer entrepreneurial flexibility - or precarious work, strictly controlled by user ratings and algorithmic surveillance. Platforms' sophisticated technology is the product of disruptive innovation - whilst the underlying business model has existed for centuries.
    HOW CAN WE PROTECT CONSUMERS & WORKERS WITHOUT STIFLING INNOVATION? As courts and governments around the world begin to grapple with the gig economy, Humans as a Service explores the challenges of on-demand work, and explains how we can ensure decent working conditions, protect consumers, and foster innovation. Employment law plays a central role in levelling the playing field: gigs, tasks, and rides are work â and should be regulated as such." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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    Die Auswirkungen der Automatisierung auf Wachstum, Beschäftigung und Ungleichheit (2018)

    Prettner, Klaus ; Geiger, Niels ; Schwarzer, Johannes A.;

    Zitatform

    Prettner, Klaus, Niels Geiger & Johannes A. Schwarzer (2018): Die Auswirkungen der Automatisierung auf Wachstum, Beschäftigung und Ungleichheit. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 19, H. 2, S. 59-77. DOI:10.1515/pwp-2018-0017

    Abstract

    "Die Automatisierung ist eines der wichtigsten Phänomene, über die aktuell innerhalb der Wirtschaftswissenschaften und in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert wird. Dabei finden sich sehr unterschiedliche Positionen: Pessimisten verweisen auf die negativen Beschäftigungseffekte, wenn Menschen mehr und mehr durch Maschinen ersetzt werden und ihre am Markt angebotene Arbeitsleistung somit obsolet wird. Gleichzeitig gilt die Automatisierung auch als Ursache für einen Anstieg der wirtschaftlichen Ungleichheit. Optimistische Stimmen erinnern an die Entwicklung seit der Industriellen Revolution, die mit hohem Produktivitätswachstum und starken Wohlfahrtssteigerungen durch fortlaufende technologische Veränderungen einherging, ohne dass es langfristig zu Massenarbeitslosigkeit gekommen ist. In diesem Survey präsentieren die Autoren empirische Daten und skizzieren ein einfaches Wachstumsmodell, das einen ersten Einblick in die zu erwartenden ökonomischen Auswirkungen der Automatisierung erlaubt. Anschließend vertiefen und erweitern sie die Ergebnisse unter Bezugnahme auf die aktuelle wissenschaftliche Literatur. Aus den verschiedenen Ansatzpunkten und Überlegungen leiten sie schließlich wirtschaftspolitische Handlungsmöglichkeiten ab und erörtern deren Einschränkungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitized labor: the impact of the internet on employment (2018)

    Pupillo, Lorenzo; Noam, Eli; Waverman, Leonard;

    Zitatform

    (2018): Digitized labor. The impact of the internet on employment. Cham: Palgrave Macmillan, 270 S. DOI:10.1007/978-3-319-78420-5

    Abstract

    "As with previous technological revolutions, innovations in the online world have triggered transformations in the labor market and the economy. While the Internet is trumpeted as a great job creator, there are also downsides that need to be identified and dealt with.
    The book discusses the following topics:
    Is the Internet a net creator of jobs?
    How are job profiles changed by the digital economy?
    What are the impacts on income distribution?
    Is it a winner-takes-all tournament?
    What models can facilitate adjustment without slowing innovation?
    This book features essays from major experts in the field coming from academia, international organizations, the private sector, and civil society. It blends theoretical and applied research presenting results from many countries, with particular emphasis on Europe, the USA, Canada and Asia." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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    Fair working conditions for platform workers: Possible regulatory approaches at the EU Level (2018)

    Risak, Martin;

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    Risak, Martin (2018): Fair working conditions for platform workers. Possible regulatory approaches at the EU Level. (Politik für Europa #2017plus), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "The study explores different possible regulatory approaches at the EU level to ensure fair working conditions in the platform economy. As platform work is often performed cross-border with at least one party residing in a country other than the other party, regulation at the EU level in the form of a directive ('Platform Work Directive') is the most appropriate means to ensure adequate protection of platform workers. Article 153 (2) (b) TFEU is the appropriate legal basis to set minimum standards for fair working conditions in the platform economy.
    - At the heart of such a 'Platform Work Directive' should be a rebuttable legal assumption that the relevant underlying contractual relationship constitutes an employment contract between the platform worker and the platform. This regulatory measure would establish a connection to the employment law of the country where the work is actually performed and would thereby facilitate application of national employment law in the realm of the platform economy.
    - A solution based on the introduction of an intermediary category such as the so-called 'economically dependent worker' at the EU level is rejected. Implementation of such a proposal would lead to evasive strategies being adopted by employers, leaving those persons previously protected with less protection in the end. Instead, the author argues, those self-employed persons who are economically in a situation comparable to that of employees should also be considered to fall within the scope of protection afforded by the envisaged Platform Work Directive." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The effect of computer use on job quality: evidence from Europe (2018)

    Salvatori, Andrea ; Zwysen, Wouter ; Menon, Seetha ;

    Zitatform

    Salvatori, Andrea, Seetha Menon & Wouter Zwysen (2018): The effect of computer use on job quality. Evidence from Europe. (OECD social, employment and migration working papers 200), Paris, 41 S. DOI:10.1787/1621d67f-en

    Abstract

    "This paper studies changes in computer use and job quality in the EU-15 between 1995 and 2015. We document that while the proportion of workers using computers has increased from 40% to more than 60% over twenty years, there remain significant differences between countries even within the same occupations. Several countries have seen a significant increase in computer use even in low-skilled occupations generally assumed to be less affected by technology. Overall, the great increase in computer use between 1995 and 2015 has coincided with a period of modest deterioration of job quality in the EU-15 as whole, as discretion declined for most occupational and educational groups while intensity increased slightly for most of them. Our OLS results that exploit variation within country-occupation cells point to a sizeable positive effect of computer use on discretion, but to small or no effect on intensity at work. Our instrumental variable estimates point to an even more benign effect of computer use on job quality. Hence, the results suggest that the (moderate) deterioration in the quality of work observed in the EU-15 between 1995 and 2015 has occurred despite the spread of computers, rather than because of them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Digitale Plattformen in der Sozialen Marktwirtschaft: Brauchen wir einen neuen Ordnungsrahmen für digitalen Wettbewerb? (2018)

    Schebesta, Martin; Goerge, Marius;

    Zitatform

    Schebesta, Martin & Marius Goerge (2018): Digitale Plattformen in der Sozialen Marktwirtschaft. Brauchen wir einen neuen Ordnungsrahmen für digitalen Wettbewerb? (Konrad-Adenauer-Stiftung. Analysen und Argumente 312), Sankt Augustin, 15 S.

    Abstract

    "Digitale Plattformen wie Google, Amazon und Facebook neigen zu Marktdominanz. Marktbeherrschende digitale Plattformen sind jedoch im Hinblick auf die Wohlstandseffekte anders zu beurteilen als analoge Monopole. Denn sie haben neben negativen auch positive Wohlstandseffekte. Dennoch sollte Marktmachtmissbrauch auch auf digitalen Märkten reguliert werden. Ordnungspolitische Handlungsempfehlungen umfassen die rechtliche und institutionelle Stärkung der Wettbewerbsbehörden, die Offenlegung wettbewerbsrelevanter Daten und die steuerpolitische Gleichbehandlung von analogen und digitalen Anbietern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Work Ability und digitale Transformation: zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik (2018)

    Schlüter, Jan; Hellmann, Marco; Weyer, Johannes;

    Zitatform

    Schlüter, Jan, Marco Hellmann & Johannes Weyer (2018): Work Ability und digitale Transformation. Zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 2, S. 160-175.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie präsentiert Zwischenergebnisse aus dem Forschungsprojekt TraDiLog, das sich mit den aus der Digitalisierung und Automatisierung von Arbeits- und Wirtschaftsprozessen folgenden Konsequenzen für Mitarbeiter beschäftigt. Das Projekt fokussiert dabei die mobile Erwerbsarbeit in Speditions- und Logistikunternehmen. Interviews mit Vertreter der Branche sowie Akteuren des institutionellen Kontexts zeigen auf, dass sich die untersuchten Tätigkeitsbereiche in den fünf identifizierten Dimensionen Überwachung und Kontrolle, Autonomie, Komplexität, Kommunikation und Zeit durch die Digitalisierung maßgeblich verändern. Dies hat Auswirkungen auf die Work Ability (Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit) der Mitarbeiter: In der momentanen Übergangsphase zur Industrie bzw. Logistik 4.0 können durch zunehmende Automatisierung ein Autonomieverlust auf der einen Seite und gesteigerte Anforderungen an Kompetenz, Qualifikation und Flexibilität auf der anderen Seite beobachtet werden. Daraus ergibt sich ein Spannungsverhältnis aus steigender Belastung und gleichzeitig abnehmender Ressourcen am Arbeitsplatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Europa in Arbeit: Plädoyer für eine neue Vollbeschäftigung durch inklusives Wachstum (2018)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2018): Europa in Arbeit. Plädoyer für eine neue Vollbeschäftigung durch inklusives Wachstum. Frankfurt: Campus-Verl., 270 S.

    Abstract

    "Günther Schmid analysiert in origineller Weise die Entwicklung der Arbeitsverhältnisse in Europa und entwirft ein Konzept für ein europäisches Sozialmodell, das eine neue Vollbeschäftigung im digitalen Zeitalter zum Ziel hat. Er plädiert für flexiblere Arbeitsverhältnisse, schlägt aber zugleich vor, die Sozialrechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken. Die Zukunft liegt, so seine Überzeugung, in einer Vertiefung der europäischen Integration. " (Textauszug, IAB-Doku)

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    Die Digitalisierung der Arbeitswelt aus Sicht der Beschäftigten (2018)

    Schmucker, Rolf;

    Zitatform

    Schmucker, Rolf (2018): Die Digitalisierung der Arbeitswelt aus Sicht der Beschäftigten. In: L. Schröder & H.- J. Urban (Hrsg.) (2018): Gute Arbeit : Ökologie der Arbeit - Impulse für einen nachhaltigen Umbau, S. 276-286.

    Abstract

    "Die Debatte um 'Arbeiten 4.0' ist - ebenso wie die Digitalisierungsdebatte insgesamt - von einer großen prognostischen Unsicherheit geprägt. Zudem verläuft der Prozess der Digitalisierung von Arbeit ungleichzeitig und vielgestaltig. Der Einsatz digital vernetzter Arbeitsmittel kann je nach Branche, beruflicher Tätigkeit, Betriebsgröße und Geschäftsmodell ganz unterschiedliche Formen annehmen. Er ist keineswegs auf das produzierende Gewerbe beschränkt, wie es der Begriff Industrie 4.0 nahelegt, sondern verändert ebenso weitreichend die Dienstleistungs- und Wissensarbeit. Hinzu kommt, dass die Veränderungen der Arbeitswelt keinem vorgegebenen technologischen Entwicklungspfad folgen. Vielmehr sind es oftmals gesellschafts- und unternehmenspolitische Weichenstellungen, die darüber entscheiden, ob sich eine restriktive oder eine innovative Arbeitsgestaltung durchsetzt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    The EU social pillar: an answer to the challenge of the social protection of platform workers? (2018)

    Schoukens, Paul ; Montebovi, Saskia; Barrio, Alberto ;

    Zitatform

    Schoukens, Paul, Alberto Barrio & Saskia Montebovi (2018): The EU social pillar. An answer to the challenge of the social protection of platform workers? In: European Journal of Social Security, Jg. 20, H. 3, S. 219-241. DOI:10.1177/1388262718798393

    Abstract

    "With atypical work gaining popularity, platform work seems to combine all the elements which, by deviating significantly from the standard employment relationship, challenge social security systems. After an overview of the features of the standard employment relationship and the different ways in which non-standard forms of work diverge from them, the article focuses on the nature of platform work. It then analyses how platform work is regulated in five European social security systems (i.e. Germany, France, the United Kingdom, the Netherlands and Belgium), and how this regulation may fare when analysed under the lens of the recent European Commission's proposal for a Council Recommendation on access to social protection for workers and the self-employed. The article concludes by highlighting the need for further adaptation of social security systems to the specific features of platform work, and by noting the risks of a regulatory approach towards this new form of work being dominated by the exclusion of low-paid work from the scope of labour-related social insurance schemes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Plattformökonomie und Erwerbsarbeit: Auswirkungen algorithmischer Arbeitskoordination. Das Beispiel Foodora (2018)

    Schreyer, Jasmin; Schrape, Jan-Felix ;

    Zitatform

    Schreyer, Jasmin & Jan-Felix Schrape (2018): Plattformökonomie und Erwerbsarbeit. Auswirkungen algorithmischer Arbeitskoordination. Das Beispiel Foodora. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 087), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Die plattformbasierte 'Sharing Economy' mit ihren ambivalenten Effekten auf die Arbeitswelt gerät zunehmend in den Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Das vorliegende Papier befasst sich mit den Potentialen und Risiken intermediärer Plattformen sowie algorithmischer Koordination für die Strukturierung und die Bedingungen von Erwerbsarbeit. Zunächst arbeiten wir allgemeine Organisationsprinzipien und Funktionsweisen onlinezentrierter Plattformunternehmen heraus. Daran anknüpfend beleuchten wir am Beispiel des Unternehmens Foodora bis dato beobachtbare Dynamiken und Rückwirkungen plattformbasierter Arbeitskoordination." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Selbstständigkeit und hybride Erwerbsformen: sozialpolitische Gestaltungsoptionen (2018)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2018): Selbstständigkeit und hybride Erwerbsformen. Sozialpolitische Gestaltungsoptionen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 21), Düsseldorf, 15 S.

    Abstract

    "In Deutschland besteht ein umfänglicher Handlungsbedarf hinsichtlich der sozialen Rechte Selbstständiger und hybrid Beschäftigter, unter anderem bei der betrieblichen Mitbestimmung, der Entgeltsicherung und in den Sozialversicherungszweigen, z. B. in der Arbeitslosen-, der Kranken- und Alterssicherung. Vor allem die Ausweitung der Pflichtversicherung der GRV auf alle Selbstständige ist ein dringender und überfälliger Schritt. Weiterhin gilt es, arbeits- und sozialrechtliche Regelungen an die Bedingungen der Plattformökonomie anzupassen. Hier sollten Rahmenregulierungen auf europäischer Ebene entwickelt werden, um in diesem grenzübergreifenden Arbeitsmarkt größere Rechtssicherheit, Einheitlichkeit und Transparenz zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025 - Handlungsbedarf und Weichenstellungen für Politik und Unternehmen. Tagungsband (2018)

    Schuster, Sigurd; Neuburger, Rahild; Dowling, Michael;

    Zitatform

    Schuster, Sigurd (2018): Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025 - Handlungsbedarf und Weichenstellungen für Politik und Unternehmen. Tagungsband. München, 177 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert die Wertschöpfungsstrukturen nahezu aller Branchen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der unterschiedlichen Industriezweige und letztlich der gesamten Volkswirtschaft sicherzustellen, sind differenzierte IKT-Dienste und zu deren Realisierung ein substantieller Ausbau der digitalen Infrastrukturen in Deutschland unerlässlich. Auf der Fachkonferenz 'Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025' im Juni 2017 in München erörterte der MÜNCHNER KREIS mit rund 70 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, wo dringender Handlungsbedarf für Politik und Unternehmen besteht und welche Weichenstellungen erfolgen müssen. Dieser Konferenzband fasst die Vorträge und Diskussionen der Fachkonferenz zusammen und zeigt wichtige Perspektiven für den zukünftigen Handlungsbedarf auf." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Embedded in the crowd: Creative freelancers, crowdsourced work, and occupational community (2018)

    Schwartz, David;

    Zitatform

    Schwartz, David (2018): Embedded in the crowd: Creative freelancers, crowdsourced work, and occupational community. In: Work and occupations, Jg. 45, H. 3, S. 247-282. DOI:10.1177/0730888418762263

    Abstract

    "Although scholars are beginning to examine the experience of crowdsourced work, the extant literature and popular accounts paint an undersocialized picture of the labor process. This study explores how crowdsourced work remains socially embedded in the structure of an occupational community that exists exclusively online and in relation to a focal firm. The findings draw on interviews and observation of creative freelancers who designed, developed, and distributed digital goods in a crowdsourced work arrangement with an entertainment publisher. The online meeting places of an occupational community supported workers in their responses to three challenges of contingency: limited communication with the firm, sporadic and unpredictable compensation for their work, and unclear career trajectory. Within the community, freelancers found direction and meaning for their work, built collective strategies to smooth compensation, and illuminated a pathway from amateur to expert. As an occupational institution, the community also structured collaborations that transferred knowledge of industry standard practice and coordinated work in the absence of bureaucratic organization." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How does the digital transformation affect organizations?: key themes of change in work design and leadership (2018)

    Schwarzmüller, Tanja ; Duman, Denis; Welpe, Isabell M.; Brosi, Prisca ;

    Zitatform

    Schwarzmüller, Tanja, Prisca Brosi, Denis Duman & Isabell M. Welpe (2018): How does the digital transformation affect organizations? Key themes of change in work design and leadership. In: Management Revue, Jg. 29, H. 2, S. 114-138. DOI:10.5771/0935-9915-2018-2-114

    Abstract

    "Due to recent technological advances, organizations currently face massive changes of their work design and leadership. Unfortunately, the exact nature of these changes is still unclear as most existing studies were conducted during earlier stages of the digital transformation and the available literature is highly fragmented. To provide an up-to-date overview on the changes in work design and leadership resulting from the digital transformation and to structure our existing knowledge in this domain, we conducted an open-ended online survey with 49 recognized digitalization experts and identified key themes of change. In sum, four key themes of change affecting both work design and leadership emerged, namely changes in work-life and health, the use of information and communication technology, performance and talent management and organizational hierarchies. In addition, two macro-level change dimensions regarding the structure of work and relationship-oriented leadership evolved. While some of the identified changes were partly covered in earlier studies, others have so far not received much attention despite their apparently high relevance in the current stage of the digital transformation. The results of this study therefore provide an important basis for future research and help organizations to strategically prepare for the requirements of the digital age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Machtverschiebung in der digitalen Arbeitswelt: die Beschäftigten brauchen neue Rechte! (2018)

    Schwemmle, Michael; Wedde, Peter;

    Zitatform

    Schwemmle, Michael & Peter Wedde (2018): Machtverschiebung in der digitalen Arbeitswelt. Die Beschäftigten brauchen neue Rechte! (WISO direkt 2018,11), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Immer deutlicher verschieben sich im Zuge der Digitalisierung die Kräfteverhältnisse in der Arbeitswelt zulasten der Beschäftigten. Zwar werden politische Eingriffe und rechtliche Regulierungen seit Jahren gefordert - bisher aber ohne nennenswerten Erfolg. Bleiben sie weiterhin aus, steigen die Risiken der Entsicherung, der Entkollektivierung und der Entmächtigung menschlicher Arbeitskraft. Um das Machtgefüge in der digitalen Arbeitswelt wieder in eine ausgewogenere Balance zu bringen, muss der Gesetzgeber die Interessen der Beschäftigten unverzüglich durch angemessene und innovative Schutzmechanismen stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die sozialdigitale Revolution: Wie die SPD Deutschlands Zukunft gestalten kann (2018)

    Schäfer-Gümbel, Thorsten;

    Zitatform

    Schäfer-Gümbel, Thorsten (2018): Die sozialdigitale Revolution. Wie die SPD Deutschlands Zukunft gestalten kann. Hamburg: Murmann Publishers, 180 S.

    Abstract

    "Die digitale Transformation und die Dekarbonisierung werden unser Land und nicht zuletzt unsere Arbeitswelt massiv verändern. Doch die Politik hat bislang keine befriedigenden Lösungen für die großen Umbrüche gefunden. Und eine breite gesellschaftliche Debatte darüber findet nicht statt. Thorsten Schäfer-Gümbel möchte dies ändern. Er nennt die wesentlichen Punkte, über die wir nun streiten müssen, und präsentiert Antworten. Sein Buch zeigt, wie für uns ein sozialdigitaler Umbau der Gesellschaft möglich ist. Es ist ein Mutmacher für den Weg in eine sozialökologische und demokratische digitale Gesellschaft. Sein Buch richtet sich auch an diejenigen, die neu in die Arbeitswelt eintreten. Thorsten Schäfer-Gümbel zeigt Wege zu vernünftigen Ausbildungsangeboten für Jobs in der digitalen Welt, die Flexibilität und Sicherheit gleichermaßen bieten. Außerdem spricht er Entscheider und Gestalter auf betrieblicher Ebene in der gelebten Sozialpartnerschaft an. Er verdeutlicht Möglichkeiten für einen sozial und ökologisch verantwortlichen Umbau der Arbeitsgesellschaft, der die Chancen der Digitalisierung und Dekarbonisierung nutzt. Diese Botschaft richtet er auch an Politik und Wissenschaft. Zuletzt weist der Autor einen Weg, wie durch die Digitalisierung der Gesellschaft die Gleichberechtigung von Frauen und Männern endlich wirksam wird." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Jobs für die crowds: Werkstattbericht zu einem neuen Forschungsfeld (2018)

    Schönefeld, Daniel; Kocher, Eva ; Hensel, Isabell; Schwarz, Anna ; Koch, Jochen ;

    Zitatform

    Schönefeld, Daniel, Isabell Hensel, Jochen Koch, Eva Kocher & Anna Schwarz (2018): Jobs für die crowds. Werkstattbericht zu einem neuen Forschungsfeld. (Arbeit - Grenze - Fluss. Work-in-progress interdisziplinärer Arbeitsforschung), Frankfurt (Oder), 21 S.

    Abstract

    "Crowdworking ist eine neue Form der digitalen Erwerbsarbeit, die über digitale Plattformen erbracht und koordiniert wird. Zwei Thesen dominieren die geführte mediale Diskussion. Erstens wird Crowdworking als Prekarisierungsrisiko präsentiert, weil es überwiegend einfache, schlecht bezahlte Tätigkeiten umfasse. Die zweite These argumentiert, dass es einen starken internationalen Wettbewerb zwischen Crowdworkenden gebe, weil Sprachbarrieren oftmals keine Rolle spielten. Der vorliegende Beitrag hat das Ziel, diese beiden Thesen anhand neu erhobener Daten zu hinterfragen sowie die sozialen, rechtlichen und organisatorischen Herausforderungen des Crowdworking zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Open Access
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    Plattformökonomie als Organisationsform zukünftiger Wertschöpfung: Chancen und Herausforderungen für den Standort Deutschland (2018)

    Schössler, Martin;

    Zitatform

    Schössler, Martin (2018): Plattformökonomie als Organisationsform zukünftiger Wertschöpfung. Chancen und Herausforderungen für den Standort Deutschland. (WISO Diskurs 2018,21), Bonn, 24 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Publikation erklärt die Bedeutung des Organisationsprinzips 'Plattform' für Wirtschaft und Unternehmen, macht dies an einigen praktischen Beispielen konkret und widmet sich der Frage, wie Unternehmen, Politik und Gesellschaft mit den Chancen und Herausforderungen der Plattformökonomie umgehen sollten." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Crowdworker, Clickworker - Cloud Work, Gig Work: Wohin damit im Arbeits- und Sozialrecht? (2018)

    Sell, Stefan;

    Zitatform

    Sell, Stefan (2018): Crowdworker, Clickworker - Cloud Work, Gig Work. Wohin damit im Arbeits- und Sozialrecht? (Expertenforum Arbeitsrecht), München, o. S.

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    Crowdworking Monitor Nr. 1 (2018)

    Serfling, Oliver;

    Zitatform

    Serfling, Oliver (2018): Crowdworking Monitor Nr. 1. Kleve, 50 S. DOI:10.13140/RG.2.2.26833.79206

    Abstract

    "Plattformarbeit spielt den Ergebnissen einer neuen, durch das BMAS geförderten Studie zufolge auch in Deutschland eine größere Rolle als bisher angenommen. Wie der erste Bericht des 'Crowdworking-Monitors' zeigt, sind derzeit rund fünf Prozent (4,8 %) der über 18jährigen Deutschen auf so genannten Gig-, Click- oder Crowdworking-Plattformen aktiv. Rund 70 % von ihnen erzielen auf diese Weise ein Erwerbseinkommen - zumeist im Nebenverdienst. Allerdings arbeitet auch rund ein Drittel der Crowdworker mehr als 30 Stunden pro Woche plattformvermittelt, 24 % sogar mehr als 40 Stunden pro Woche. Insgesamt 40 % der aktiven Crowdworker erzielen dementsprechend Verdienste über 1000 EURO pro Woche.
    Der 'Crowdworking-Monitor' (CWM) wird durch ein Verbundprojekt der Hochschule Rhein-Waal (Leitung Professor Oliver Serfling) und dem Online-Erhebungsinstitut Civey unter durchgeführt. Der CWM ist als Wiederholungsbefragung (Panel) aufgesetzt und soll neue Erkenntnisse über das Ausmaß, die Qualität und wichtige Herausforderungen von Plattformarbeit in Deutschland liefern. So soll beispielsweise der Kenntnisstand über die Motive der Plattformtätigen, ihre Arbeits- bzw. Auftragsbedingungen, sozioökonomische Hintergründe und vor allem über mögliche Schutzbedarfe verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Einfacharbeit in Deutschland (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Einfacharbeit in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 2, S. 27-46. DOI:10.2373/1864-810X.18-02-03

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Bedeutung von Einfacharbeit im Zeitverlauf im Licht des nicht qualifikationsneutralen technischen Fortschritts (skill-biased technological change). Dabei wird Einfacharbeit mithilfe eines Index erfasst, der die für eine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, das Ausüben von Routinetätigkeiten, das Vorhandensein von Autonomie und von detaillierten Vorschriften, wie die Tätigkeit durchzuführen ist, umfasst. Der Indexwert ist seit 1979 leicht von 0,30 auf 0,28 gesunken. In den einzelnen Qualifikationsgruppen hat sich die Einfacharbeit jedoch unterschiedlich entwickelt: Angelernte und Ungelernte, in geringerem Maß aber auch Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, sind heute häufiger von Einfacharbeit betroffen als früher. Hochqualifizierte sind weniger stark betroffen. Ein Grund für den relativ geringen Rückgang des Indexwerts liegt in einem deutlichen Anstieg der Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen und dem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl der geringqualifizierten Erwerbstätigen. Berücksichtigt man beim gesamtwirtschaftlichen Ausmaß an Einfacharbeit sowohl den Anstieg der Erwerbstätigkeit als auch die Entwicklung zu höheren formalen Abschlüssen, finden sich Hinweise darauf, dass das Ausmaß an Einfacharbeit heute nicht geringer ist als vor knapp 40 Jahren. Mithin gehen Globalisierung und technischer Fortschritt in Deutschland zwar mit einem Anstieg an Erwerbstätigen mit höheren beruflichen Abschlüssen einher, nicht jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Ausmaßes an Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen: Substituierbarkeitspotenziale der Berufe 2016: aktuelle Ergebnisse auf Basis einer Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten (2018)

    Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Sieglen, Georg (2018): Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen: Substituierbarkeitspotenziale der Berufe 2016. Aktuelle Ergebnisse auf Basis einer Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2018), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2017 erschien ein IAB-Regional zu den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (Sieglen/Buch/Dengler 2017). Im Mittelpunkt dieser Studie stand eine nach Berufsfeldern, Anforderungsniveaus und Regionen vergleichende Analyse von Anteilen von Beschäftigten in Berufen mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial. Als Datengrundlage dienten die von Dengler/Matthes (2015a, 2015b) für das Jahr 2013 berechneten Anteile von Tätigkeiten in Berufen, die zum damaligen Zeitpunkt bereits von Computern oder computergesteuerten Maschinen hätten erledigt werden können. In den vergangenen Jahren sind viele neue, in dieser Hinsicht relevante Technologien marktreif geworden. Vor diesem Hintergrund haben Dengler/Matthes/Wydra-Somaggio (2018) eine Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten vorgenommen. Auf Basis dieser Neubewertung wurden für die vorliegende Studie die nach Substituierbarkeitspotenzialen differenzierten Beschäftigtenanteile neu berechnet und mit den Ergebnissen der Vorstudie verglichen. Über fast alle Berufssegmente und Anforderungsniveaus hinweg ist das Substituierbarkeitspotenzial sowohl in Deutschland insgesamt, als auch in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Besonders groß ist die Zunahme in den unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen, den Verkehrs- und Logistikberufen sowie den Reinigungsberufen. In Bezug auf das Anforderungsniveau sind die Substituierbarkeitspotenziale in den Helferberufen am stärksten, in den Expertenberufen am wenigsten gestiegen. Zwischen den verschiedenen Anforderungsniveaus zeigen sich nun deutliche Unterschiede im Substituierbarkeitspotenzial: Je geringer das Anforderungsniveau ist, desto höher ist das durchschnittliche Substituierbarkeitspotenzial. Neu im Gegensatz zum Vorbericht ist die Möglichkeit, mit den vorliegenden Daten auch eine nach Wirtschaftsabschnitten differenzierte Analyse der Substituierbarkeitspotenziale durchzuführen. Über die Hälfte aller Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe ist von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial (> 70 Prozent) betroffen und 44,2 Prozent aller Beschäftigten mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial arbeiten in diesem Wirtschaftsabschnitt. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten, ist in Nordrhein-Westfalen von 15,6 Prozent auf 26,0 Prozent gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg ;
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  • Literaturhinweis

    Can productivity still grow in service-based economies?: literature overview and preliminary evidence from OECD countries (2018)

    Sorbe, Stéphane; Gal, Peter; Millot, Valentine;

    Zitatform

    Sorbe, Stéphane, Peter Gal & Valentine Millot (2018): Can productivity still grow in service-based economies? Literature overview and preliminary evidence from OECD countries. (OECD Economics Department working papers 1531), Paris, 53 S. DOI:10.1787/4458ec7b-en

    Abstract

    "Services employ an ever-increasing share of workers in all OECD countries. This trend is likely to continue as it reflects deep structural forces, such as increasing consumption of services with rising incomes and population ageing and the growing role of intangible assets. Services are very diverse, but overall tend to have weaker productivity levels and growth rates than manufacturing. As a result, the shift to services entails a moderate but persistent drag on productivity growth. Still, there are reasons to hope for a pick-up in service productivity in the future, including thanks to new technologies (e.g. digital platforms, artificial intelligence). This concerns both 'knowledge intensive' services (e.g. information and communication) and less knowledge intensive ones (e.g. personal transport). Harnessing this productivity potential requires adjusting policies to foster innovation and efficient use of new technologies, enhance competitive forces by reducing information asymmetries, barriers to entry and switching costs, and increase the tradability of services within countries and across borders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    CSR und neue Arbeitswelten: Perspektivwechsel in Zeiten von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Industrie 4.0 (2018)

    Spieß, Brigitte; Fabisch, Nicole;

    Zitatform

    (2018): CSR und neue Arbeitswelten. Perspektivwechsel in Zeiten von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Industrie 4.0. (Management-Reihe Corporate Social Responsibility), Wiesbaden: Springer, 440 S. DOI:10.1007/978-3-662-50531-1

    Abstract

    "Dieses Buch zeigt wie ein Paradigmenwechsel hin zu einer neuen werteorientierten Arbeits- und Wirtschaftswelt sowie einer echten Nachhaltigkeitskultur im Sinne einer CSR 4.0 gelingen kann. Denn die fortschreitende Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung werden die Arbeitskultur grundlegend verändern. Der Wunsch nach Sinnvoller Arbeit sowie die Notwendigkeit von generationenübergreifender und interkultureller Zusammenarbeit stellt Führungskräfte vor neue Aufgaben. Die Auswirkungen auf Organisations- und Arbeitsstruktur, Unternehmenskultur, Führung und Personalentwicklung von Unternehmen sind erheblich. Neue Ansätze aus Wissenschaft und Praxis liefern wertvolle Inspirationen für die konkrete Gestaltung der notwendigen Transformationsprozesse.
    Der Inhalt:
    - Nachhaltigkeitskultur im Sinne einer CSR 4.0
    - Perspektivwechsel in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts
    - Digitalisierung, Industrie 4.0 und ihr Einfluss auf die Mensch-Maschine-Interaktion
    - Ansätze für neue Arbeitsmodelle und Berufsfelder
    - Erfolgsfaktoren für einer werteorientierten Unternehmens- und Führungskultur
    - Neue Kompetenzprofile und Lernkulturen im digitalen Zeitalter" (Autorenreferat, © Springer)

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    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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    Homo Laborans Digitalis: Reflexionen über neue digitale Arbeitswelten (2018)

    Stampfl, Nora S.;

    Zitatform

    Stampfl, Nora S. (2018): Homo Laborans Digitalis. Reflexionen über neue digitale Arbeitswelten. (Die Graue Reihe 72), Zug: Die Graue Edition, 322 S.

    Abstract

    "Stets prägten Technisierungsprozesse die Rahmenbedingungen des Arbeitens. Dennoch ist ein frischer Blick auf das Konzept von Arbeit angeraten. Dabei fällt auf, dass in einer von Technik durchzogenen und durch Technik konstituierten Arbeitswelt Technik hochgradig ambivalent in Erscheinung tritt. Als Kehrseite der technikeuphorisch in Aussicht gestellten Chancen und Freiheiten des Einzelnen zeigt sich eine Vielzahl neuer Widersprüche. Paradigmatisch steht homo laborans digitalis für das moderne 'Arbeitstier', das ortlos und vereinzelt im 'Global Village', gesichtslos als Teil einer amorphen Internetcrowd, ohne Anfang und Ende, sich verhaltend statt handelnd seiner Tätigkeit nachgeht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Von der Euphorie in die Krise?: aktuelle Prozesse der digitalen Vernetzung und Phänomene des gesellschaftlichen Wandels (2018)

    Steinmaurer, Thomas;

    Zitatform

    Steinmaurer, Thomas (2018): Von der Euphorie in die Krise? Aktuelle Prozesse der digitalen Vernetzung und Phänomene des gesellschaftlichen Wandels. In: WISO, Jg. 41, H. 1, S. 111-128.

    Abstract

    "Die Digitalisierung führt zu weitreichenden Veränderungen in der Gesellschaft. Anfänglich euphorisch begrüßt, wird die Debatte um die digitale Vernetzung heute vielfach von einem kritischen Diskurs dominiert. Aktuell beobachten wir sowohl auf individueller wie auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene ambivalente Phänomene. Kritische Entwicklungen geben jedenfalls Anlass für verstärkte Bildungsinitiativen für die Nutzerinnen und Nutzer wie auch für regulatorische Eingriffe auf der Strukturebene, die von großen Plattformplayern dominiert wird." (Autorenreferat, © ISW-Linz)

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    Arbeit 4.0 in Bauunternehmen: Einstellungen technischer Fachkräfte in der Bauwirtschaft zu Industrie 4.0 (2018)

    Syben, Gerhard;

    Zitatform

    Syben, Gerhard (2018): Arbeit 4.0 in Bauunternehmen. Einstellungen technischer Fachkräfte in der Bauwirtschaft zu Industrie 4.0. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 106), Düsseldorf, 55 S.

    Abstract

    "Die deutsche Bauwirtschaft und ihre Beschäftigten sind auf dem Wege, für Planung und Organisation von Bauvorhaben die Methode des Building Information Modeling (BIM) einzuführen und damit die Digitalisierung in der Branche voranzutreiben. BIM gilt nicht nur als neue Technologie, sondern als neue Methode, mit deren Hilfe Arbeitsprozesse optimiert, effektiver gestaltet und neu zwischen Mensch und Maschine verteilt werden können. Die Auswirkungen von BIM auf Arbeitstätigkeiten, Arbeitsprozesse, Arbeitsorganisation, neue Arbeitsrollen sowie neue Kompetenzanforderungen standen bislang nicht im Zentrum der Forschung. Das vorliegende Working Paper greift die Lücke auf und skizziert explorativ die Arbeitsfolgen von BIM für das Baugewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit (2018)

    Südekum, Jens;

    Zitatform

    Südekum, Jens (2018): Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit. (WPZ Analyse 19), Sankt Gallen, 23 S.

    Abstract

    "Digitalisierung und Automatisierung werden nicht zu Massenarbeitslosigkeit führen. Nicht Arbeitslosigkeit, sondern eine stärkere Ungleichheit und stagnierende Reallöhne in der Mitte des Lohnspektrums sind das Problem. Bislang hat der Robotereinsatz die Löhne nur schwach in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Vormarsch der künstlichen Intelligenz und anderer digitaler Technologien könnte es aber schlimmer kommen. Wie kann die Wirtschaftspolitik reagieren? Einkommensumverteilung über Steuer- und Transfersysteme oder gar ein bedingungsloses Grundeinkommen greifen zu kurz. Eine vorbeugende Politik setzt an der Primärverteilung der Markteinkommen an. Priorität haben eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik, massive Investitionen in die Wissensinfrastruktur und die Intensivierung der Ausbildung und beruflichen Weiterbildung. Die Politik sollte nicht über Robotersteuern, sondern über Modelle der Mitarbeiterbeteiligung nachdenken. Denn die zentrale Frage der Digitalisierung lautet, wem gehören die Roboter?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The new normal of working lives: critical studies in contemporary work and employment (2018)

    Taylor, Stephanie ; Luckman, Susan ;

    Zitatform

    Taylor, Stephanie & Susan Luckman (Hrsg.) (2018): The new normal of working lives. Critical studies in contemporary work and employment. (Dynamics of virtual work), Basingstoke: Palgrave Macmillan, 356 S. DOI:10.1007/978-3-319-66038-7

    Abstract

    "This critical, international and interdisciplinary edited collection investigates the new normal of work and employment, presenting research on the experience of the workers themselves. The collection explores the formation of contemporary worker subjects, and the privilege or disadvantage in play around gender, class, age and national location within the global workforce.
    Organised around the three areas of: creative working, digital working lives, and transitions and transformations, its fifteen chapters examine in detail the emerging norms of work and work activities in a range of occupations and locations. It also investigates the coping strategies adopted by workers to manage novel difficulties and life circumstances, and their understandings of the possibilities, trajectories, mobilities, identities and potential rewards of their work situations." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
    Inhalt: Stephanie Taylor, Susan Luckman Collection Introduction: The 'New Normal' of Working Lives (1-15);
    Part I Creative Working ;
    Susan Luckman, Jane Andrew: Online Selling and the Growth of Home-Based Craft Micro-enterprise: The 'New Normal' of Women's Self-(under)Employment (19-39);
    Ana Alacovska: Hope Labour Revisited: Post-socialist Creative Workers and Their Methods of Hope (41-63);
    Karen Cross: From Visual Discipline to Love-Work: The Feminising of Photographic Expertise in the Age of Social Media (65-85);
    Frédérick Harry Pitts: Creative Labour, Before and After 'Going Freelance': Contextual Factors and Coalition-Building Practices (87-107);
    Frédérik Lesage: Searching, Sorting, and Managing Glut: Media Software Inscription Strategies for 'Being Creative' (109-126);
    Part II Digital Working Lives ;
    Katariina Mäkinen: Negotiating the Intimate and the Professional in Mom Blogging (129-146);
    Daniel Ashton, Karen Patel: Vlogging Careers: Everyday Expertise, Collaboration and Authenticity (147-169);
    Johanna Koroma, Matti Vartiainen: From Presence to Multipresence: Mobile Knowledge Workers' Densified Hours (171-200);
    Iva Josefssonn: Affectual Demands and the Creative Worker: Experiencing Selves and Emotions in the Creative Organisation (201-217);
    Silvia Ivaldi, Ivana Pais, Giuseppe Scaratti: Coworking(s) in the Plural: Coworking Spaces and New Ways of Managing (219-241);
    Part III Transitions and Transformations ;
    Kori Allan: 'Investment in Me': Uncertain Futures and Debt in the Intern Economy (245-263);
    Hanna-Mari Ikonen: Letting Them Get Close: Entrepreneurial Work and the New Normal (265-283);
    Elin Vadelius: Self-Employment in Elderly Care: A Way to Self-Fulfilment or Self-Exploitation for Professionals? (285-308);
    Ingrid Biese, Marta Choroszewicz: Creating Alternative Solutions for Work: Expertences of Women Managers and Lawyers in Poland and the USA (309-325);
    Stephanie Taylor: Beyond Work? New Expectations and Aspirations (327-345).

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  • Literaturhinweis

    Robots and AI at work: The prospects for singularity (2018)

    Upchurch, Martin ;

    Zitatform

    Upchurch, Martin (2018): Robots and AI at work: The prospects for singularity. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 33, H. 3, S. 205-218. DOI:10.1111/ntwe.12124

    Abstract

    "This paper seeks to address emerging debates and controversies on the impact of robots and artificial intelligence on the world of work. Longer term discussions of technological 'singularity' are considered alongside the socio-technical and economic constraints on the application of robotics and AI. Evidence of robot 'take-up' is gathered from reports of the International Federation of Robotics and from case vignettes reported elsewhere. In assessing the contemporary relationship between singularity, robotics and AI, the article reflects briefly on the two 'tests' of artificial 'intelligence' proposed by the pioneer computer scientist Alan Turing, and comments on the efficacy of his 'tests' in contemporary applications. The paper continues by examining aspects of public policy and concludes that technological singularity is far from imminent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Crowdsourcing-Plattformen als neue Marktplätze für Arbeit: die Neuorganisation von Arbeit im Informationsraum und ihre Implikationen (2018)

    Vogl, Elisabeth;

    Zitatform

    Vogl, Elisabeth (2018): Crowdsourcing-Plattformen als neue Marktplätze für Arbeit. Die Neuorganisation von Arbeit im Informationsraum und ihre Implikationen. Augsburg: Hampp, 114 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Arbeit grundlegend. Neuartige Organisationskonzepte von Arbeit wie Crowdsourcing oder Cloudworking deuten derzeit an, wie umfassend die Umbrüche in der Arbeitswelt sind. Unternehmen setzen in zunehmendem Maße auf digitale Plattformen wie Amazon Mechanical Turk, Upwork oder InnoCentive, um vielfältigste Arbeitstätigkeiten an die Crowd, eine unspezifische (Teil-)Menge von Internetnutzern, zu vergeben. Über die Nutzung von digitalen Arbeitsplattformen können Unternehmen Arbeitsleistungen flexibel und 'on demand' aus der Cloud beziehen und in ihre Wertschöpfungsprozesse integrieren, ohne ein klassisches Beschäftigungsverhältnis einzugehen. Es liegt auf der Hand, dass die plattformbasierte Organisation von Arbeit disruptives Potenzial birgt. Sie geht mit weitreichenden arbeitsrechtlichen und sozialmoralischen Implikationen für Wirtschaft und Gesellschaft einher. Ziel des Buchs ist es, ein Verständnis für die Tragweite dieser aktuellen Entwicklungen zu vermitteln. Hierzu analysiert Elisabeth Vogl die neuen Organisationskonzepte von Arbeit anhand dreier Crowdsourcing-Plattformen, arbeitet die Rolle von intermediären Plattformen bei der Neuorganisation von Arbeit heraus und reflektiert Crowdsourcing und Cloudworking mit Blick auf ihre Bedeutung für die Zukunft von Arbeit sowie ihre gesamtgesellschaftlichen Implikationen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die digitale Wirtschaft: Was ändert sich am Arbeitsmarkt? (2018)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2018): Die digitale Wirtschaft: Was ändert sich am Arbeitsmarkt? In: C. Bär, T. Grädler & R. Mayr (Hrsg.) (2018): Digitalisierung im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Recht : Bd. 2: Wissenschaft und Recht, S. 345-361. DOI:10.1007/978-3-662-56438-7_24

    Abstract

    "In der absehbaren Zukunft ist die Digitalisierung der wohl entscheidende Treiber des technischen Fortschritts. Während die Wahrscheinlichkeit massiver Beschäftigungsverluste durch digitale Technologien eher gering sein dürfte, wird dagegen der mit der fortschreitenden Wirtschaft 4.0 einhergehende Strukturwandel wohl bei weitem nachhaltigere Folgen haben. Anspruchsvolle Dienstleistungsbereiche, damit verbundene Berufsfelder sowie Qualifikationsanforderungen dürften tendenziell zulegen. Von Seiten der Beschäftigten werden insbesondere digitale und nicht-digitalisierbare Kompetenzen gefordert sein. Vieles spricht dafür, dass sich durch die Digitalisierung die Arbeitswelt erheblich wandeln wird, z. B. durch mehr mobile Arbeit und Crowdworking." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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    Heimarbeit (2018)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2018): Heimarbeit. In: H. Oberreuter (Hrsg.) (2018): Staatslexikon : Recht, Wirtschaft, Gesellschaft. Bd. 2, Freiburg, Herder S. 1589-1592.

    Abstract

    "Heimarbeit klingt zunächst einmal wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, erlangt aber sowohl durch die wachsende Erwerbsbeteiligung von Frauen als auch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt eine neue Aktualität. Heutzutage sind drei Formen der Erwerbsarbeit zu unterscheiden, die in verschiedener Weise mit Heimarbeit in Verbindung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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    Digitale soziale Sicherung - ein Schritt in die Zukunft (2018)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2018): Digitale soziale Sicherung - ein Schritt in die Zukunft. In: IAB-Forum H. 13.09.2018, o. Sz.

    Abstract

    "Über Internetplattformen vermittelte Arbeit ist weltweit auf dem Vormarsch - was gravierende Lücken in die soziale Absicherung der Betroffenen zu reißen droht. Trotz des internationalen und flexiblen Charakters von Plattformarbeit ist eine soziale Absicherung gleichwohl auch für diese Personen machbar. Dafür müssen allerdings neue Wege beschritten werden. Wie ein solcher Weg zu 'digitaler sozialer Sicherung' aussehen könnte, wird im Folgenden skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;

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  • Literaturhinweis

    Setting out for Digital Social Security (2018)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2018): Setting out for Digital Social Security. (ILO Research Department working paper 34), Genf, 14 S.

    Abstract

    "Platform work is increasing worldwide, leaving a serious lack of social protection. In spite of the international and flexible character of platform work, extending social security is feasible - if one is ready to explore new avenues. This article is on setting out for Digital Social Security." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklungslinien, Handlungsfelder und widerstreitende Handlungsimperative der Digitalisierung in Politik und Verwaltung (2018)

    Winkel, Olaf;

    Zitatform

    Winkel, Olaf (2018): Entwicklungslinien, Handlungsfelder und widerstreitende Handlungsimperative der Digitalisierung in Politik und Verwaltung. In: Verwaltung & Management, Jg. 24, H. 3, S. 115-130. DOI:10.5771/0947-9856-2018-3-115

    Abstract

    "Politik und Verwaltung erwachsen aus dem Übergang zur digitalen Informationsgesellschaft gravierende neue Herausforderungen, die sich zum erheblichen Teil nur im Zusammenwirken mit anderen gesellschaftlichen Akteuren und in internationaler Kooperation bewältigen lassen. Dabei verdienen Bereiche, in denen widerstreitende Handlungsanforderungen die Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme zu einem Balanceakt werden lassen, die verstärkte Aufmerksamkeit der Verantwortlichen und bedürfen einer systematischen wissenschaftlichen Aufarbeitung. Besonders deutlich wird dies angesichts des mit fortschreitender Digitalisierung zunehmend spannungsgeladenen Verhältnisses zwischen der Notwendigkeit, die Privatheit als Grundlage bürgerlicher Freiheit zu schützen, und dem Erfordernis, die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung (2018)

    Wischmann, Steffen; Hartmann, Ernst Andreas;

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    Wischmann, Steffen (2018): Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung. Heidelberg: Springer Vieweg, XI, 246 S. DOI:10.1007/978-3-662-49266-6

    Abstract

    "Auf der Grundlage konkreter Forschungsprojekte im Kontext von Industrie 4.0 liefert dieses Fachbuch Szenarien der Gestaltung zukünftiger Industriearbeit. Diese Szenarien lassen sich mit einem einheitlichen Beschreibungsmodell darstellen; dieses Modell kann für weitere Gestaltungsprojekte in der industriellen Praxis herangezogen werden. Anhand dieser praxisnahen technisch-organisationalen Lösungen wird deutlich, wie die Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 unter dem Einsatz moderner Automatisierungs-, Robotik- und Assistenztechnologien - bezogen auf ganz spezifische Anwendungsszenarien - aussehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Handbuch Mobile Learning (2018)

    Witt, Claudia de ; Gloerfeld, Christina;

    Zitatform

    Witt, Claudia de (2018): Handbuch Mobile Learning. Wiesbaden: Springer VS, 1036 S. DOI:10.1007/978-3-658-19123-8

    Abstract

    "Das Handbuch stellt Grundlagen, Anwendungen und Perspektiven digitalisierten Lernens und Lehrens mit mobilen Endgeräten vor. Es behandelt theoretische Bezüge von Mobile Learning ebenso wie praktische Einsätze mobiler Endgeräte. Technologische Grundlagen, didaktische Designs mit Lernimplikationen und Einsatzmöglichkeiten von Mobile Learning in den verschiedenen Bildungskontexten - Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung - werden erläutert genauso wie grundlegende Bestimmungen des Datenschutzes und des Copyrights. Das Handbuch spannt damit einen Bogen von der historischen Entwicklung bis hin zu zukünftigen Aussichten von Mobile Learning. Die Beiträge von 91 Autorinnen und Autoren fassen die zentralen wissenschaftlichen und für die Praxis relevanten Erkenntnisse über Mobile Learning zusammen, machen Potenziale und Veränderungen durch die zunehmende digitale Mobilität deutlich und geben Impulse für zukünftige Gestaltungsaufgaben hinsichtlich der Digitalisierung im Bildungsbereich." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Boosting productivity and preparing for the future of work in Germany (2018)

    Yashiro, Naomitsu; Lehmann, Stephanie ;

    Zitatform

    Yashiro, Naomitsu & Stephanie Lehmann (2018): Boosting productivity and preparing for the future of work in Germany. (OECD Economics Department working papers 1502), Paris, 38 S. DOI:10.1787/df877b3e-en

    Abstract

    "This paper reviews policies to strengthen Germany's productivity growth and prepare for changes in labour markets brought about by new technologies. This paper also discusses how social protection and the bargaining framework should be reformed for the future of work. Germany enjoys a relatively high labour productivity level but productivity growth has been modest in recent years. There is room to boost productivity growth by accelerating the diffusion of new technologies throughout the economy. Vigorous entrepreneurship and innovation by small and medium enterprises are key for such technology diffusion while strong broadband and mobile networks widen the scope of data-intensive technologies that can be exploited to increase productivity. Widespread use of new technologies will bring about significant changes in skill demand and work arrangements. As in many countries, Germany saw a decline in the share of middle-skilled jobs in employment. A relatively high share of jobs is expected to be automated or undergo significant changes in task contents as a result of technological change. New technologies are also likely to increase individuals engaging in new forms of work, such as gig work intermediated by digital platforms. Such workers are less covered by public social safety nets such as unemployment insurance than regular employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    (Aus-)Bildung 4.0 - wie werden junge Menschen fit für die Zukunft? (2018)

    Ziegler, Martina;

    Zitatform

    Ziegler, Martina (2018): (Aus-)Bildung 4.0 - wie werden junge Menschen fit für die Zukunft? In: Lernen fördern, Jg. 38, H. 1, S. 18-21.

    Abstract

    "Die bisherigen Beiträge führen deutlich vor Augen, dass junge Menschen heute vor besonderen Herausforderungen stehen. Nicht nur für ihre spätere berufliche Tätigkeit, sondern schon viel früher sind sie mit den Veränderungen und Bedingungen der Digitalisierung konfrontiert. Nicht nur die Arbeit, sondern auch Bildung und Ausbildung unterliegen einem digitalen Wandel. Worauf kommt es an, um Kinder und Jugendliche darauf vorzubereiten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Understanding the decline in the U.S. labor share: evidence from occupational tasks (2018)

    vom Lehn, Christian;

    Zitatform

    vom Lehn, Christian (2018): Understanding the decline in the U.S. labor share. Evidence from occupational tasks. In: European Economic Review, Jg. 108, H. September, S. 191-220. DOI:10.1016/j.euroecorev.2018.07.005

    Abstract

    "In this paper, I provide empirical evidence linking the decline in the labor share to the replacement of occupations with substantial routine task content. Using cross-industry variation, I show that the overall labor share decline is driven by the replacement of occupations specializing in routine tasks. I further find that the accelerated decline in the labor share since 2000 is associated with the replacement of higher skill occupations with substantial routine task content. Finally, I estimate the effects of increased import competition on the labor share decline and how this relates to the replacement of occupational tasks. While increased import competition plays a significant role in explaining the overall labor share decline and works through replacing routine occupations, it cannot account for the accelerated labor share decline and replacement of higher skill occupations post-2000." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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    Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung (2018)

    Abstract

    "Am 15. November 2018 hat die Bundesregierung ihre Strategie Künstliche Intelligenz verabschiedet. Die Strategie wurde gemeinsam durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitet.
    Mit der vorliegenden Strategie setzt die Bundesregierung einen Rahmen für eine ganzheitliche politische Gestaltung der weiteren Entwicklung und Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) in Deutschland. Ziel ist es, Deutschland als Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz zu stärken. Zudem soll die Förderung der Anwendung von KI in der Wirtschaft, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen vorangetrieben werden. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft sollen im Sinne eines spürbaren gesellschaftlichen Fortschritts und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger gefördert werden. Der Nutzen für Mensch und Umwelt soll dabei in den Mittelpunkt gestellt und der intensive Austausch zum Thema KI mit allen gesellschaftlichen Gruppen gestärkt werden.
    Das Strategie-Papier der Bundesregierung bietet einen Überblick über Ziele, Grundlagen und Handlungsfelder für eine Nationale Strategie Künstliche Intelligenz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Online work in OECD countries (2018)

    Zitatform

    (2018): Online work in OECD countries. (Policy brief on the future of work), Paris, 8 S.

    Abstract

    "Labour markets are undergoing major transformations as a result of globalisation, technological and demographic changes. The digital revolution, in particular, is promoting new forms of employment mediated by online platforms. The scale and scope of these changes are hard to assess because conventional labour market statistics and economic indicators are ill-suited to measure platform work. This brief provides estimates of the importance of online work (one type of platform work that is carried out entirely online) in OECD countries using the Online Labour Index (OLI) - an indicator based on real-time data from five of the world's largest English-language online labour platforms. Early signs show that online work has been growing rapidly but the sources of this demand and where it is carried out vary considerably across countries and regions. Most tasks are posted in OECD countries (particularly in the United States), but the majority of workers are based in non-OECD countries (with India being a particularly important player). Estimates adjusted by GDP and population size reveal that online work plays a relatively more important role in small countries with prominent IT sectors (such as Estonia, Ireland and Latvia). Platforms appear to give clients in OECD countries access to a much wider pool of talent and they are more likely to seek certain skills abroad than others." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Employment and working conditions of selected types of platform work (2018)

    Zitatform

    (2018): Employment and working conditions of selected types of platform work. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 77 S. DOI:10.2806/929950

    Abstract

    "Platform work is a form of employment that uses an online platform to match the supply of and demand for paid labour. In Europe, platform work is still small in scale but is rapidly developing. The types of work offered through platforms are ever-increasing, as are the challenges for existing regulatory frameworks.
    This report explores the working and employment conditions of three of the most common types of platform work in Europe. For each of these types, Eurofound assesses the physical and social environment, autonomy, employment status and access to social protection, and earnings and taxation based on interviews with platform workers. A comparative analysis of the regulatory frameworks applying to platform work in 18 EU Member States accompanies this review. This looks into workers' employment status, the formal relationships between clients, workers and platforms, and the organisation and representation of workers and platforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 8. Oktober 2018 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen: Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2018)

    Zitatform

    (2018): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 8. Oktober 2018 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)133 v. 05.10.2018), 34 S.

    Abstract

    Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 8. Oktober 2018 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen.
    Liste der Sachverständigen:
    Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesagentur für Arbeit; Deutsche Rentenversicherung Bund; Künstlersozialkasse; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft; Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Duisburg; Prof. Dr. Eckart Bomsdorf, Köln; Ralf Lemster, Berlin; Dr. Arne Elias, Duisburg

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    Fragen zum Crowdworking und der Gig-Economy: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/5701) (2018)

    Zitatform

    (2018): Fragen zum Crowdworking und der Gig-Economy. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/5701). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6186 (28.11.2018)), 10 S.

    Abstract

    "Crowdworking bezeichnet über digitale Plattformen vermittelte Erwerbsarbeit, die sich vor allem darin auszeichnet, dass Aufträge oftmals in kleinere Aufgaben zerlegt und an eine Menge unbekannter Akteure (die Crowd) vergeben werden. Crowdworking kann sehr unterschiedliche Tätigkeiten umfassen. Diese reichen von Kleinstaufgaben (sogenannten Microtasks), die geringe Qualifikation erfordern und nur kleine Beträge erwirtschaften, bis hin zu komplexen Programmiertätigkeiten, die Expertenwissen erfordern und hoch vergütet werden. Von Gigworking spricht man bei der Vermittlung von lokal zu erbringenden Dienstleistungen über Online-Plattformen (wie z. B. Reinigungsarbeiten, Kurierfahrten, handwerkliche Tätigkeiten). Eine Bewertung von Crowd- oder Gigworking fällt dementsprechend unterschiedlich aus, je nachdem welcher Bereich betrachtet wird. Eine valide Basis zur Reichweite der existierenden Formen von Crowd- oder Gigworking und zur Bewertung ihrer jeweiligen Geschäftsmodelle existiert derzeit nicht.
    Die Bundesregierung beantwortet die Anfrag der Fraktion DIE LINKE zum Crowdworking und der Gig-Economy." (Textauszug, IAB)

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    Towards a reskilling revolution: a future of jobs for all. Insight report (2018)

    Abstract

    "As the types of skills needed in the labour market change rapidly, individual workers will have to engage in life-long learning if they are to remain not just employable but are to achieve fulfilling and rewarding careers that allow them to maximize their employment opportunities. For companies, reskilling and upskilling strategies will be critical if they are to find the talent they need and to contribute to socially responsible approaches to the future of work. For policy-makers, reskilling and retraining the existing workforce are essential levers to fuel future economic growth, enhance societal resilience in the face of technological change and pave the way for future-ready education systems for the next generation of workers.
    In a complementary report 'Eight Futures of Work: Scenarios and Their Implications' we have imagined various scenarios for what the future of work might look like by the year 2030 and what the key implications are for actions today. Unsurprisingly, the need to anticipate changes in the labour market, prepare for reskilling - that is, giving workers the skills and capabilities needed for the future workplace - and support job transitions all emerge as prominent priorities. Yet while there has been much forecasting on transformations in labour markets, few practical approaches exist to identify reskilling and job transition opportunities. This report provides a valuable new tool that will help individual workers, companies, and governments to prioritize their actions and investments.
    'Towards a Reskilling Revolution: A Future of Jobs for All' introduces a new approach to identifying reskilling and job transition opportunities, including those that might not be immediately apparent. Using big data analysis of online job postings, the methodology in this report demonstrates the power of a data-driven approach to discover reskilling pathways and job transition opportunities." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    IoT measurement and applications (2018)

    Zitatform

    (2018): IoT measurement and applications. (OECD digital economy papers 271), Paris, 67 S. DOI:10.1787/35209dbf-en

    Abstract

    "The Cancun Ministerial mandate on the Digital Economy (2016) highlighted the importance of developing Internet of Things (IoT) metrics to assess the effects of the IoT in different policy areas. Accordingly, this report reviews different definitions of IoT in view of establishing an operational definition for the CDEP work, and proposes a taxonomy for IoT measurement. The report also explores potential challenges for communication infrastructures due to the exponential growth of IoT devices through the application of connected and automated vehicles. This IoT application was chosen as the data transmission requirements of fully automated vehicles may have substantial implications for network infrastructure, and therefore may require prioritisation in terms of measurement." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt: Diskussionspapier für die Kommission "Arbeit der Zukunft" (2017)

    Ahlers, Elke; Lott, Yvonne ; Klenner, Christina; Weusthoff, Anja; Maschke, Manuela; Schildmann, Christina; Müller, Annekathrin; Voss, Dorothea ;

    Zitatform

    Ahlers, Elke, Christina Klenner, Yvonne Lott, Manuela Maschke, Annekathrin Müller, Christina Schildmann, Dorothea Voss & Anja Weusthoff (2017): Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt. Diskussionspapier für die Kommission "Arbeit der Zukunft". (Reihe: Diskussionspapier aus der Kommission ?Arbeit der Zukunft), Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt fundamental, aber in den aktuellen Debatten kommen die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Digitalisierung meist zu kurz. Das Diskussionspapier erzählt daher die 'Her-Story' aktueller Transformationsprozesse und zeigt das Potenzial des digitalen Wandels für eine größere Geschlechtergerechtigkeit auf. Das Diskussionspapier diskutiert, wie der digitale Wandel für eine größere Geschlechtergerechtigkeit genutzt werden muss und identifiziert handlungsrelevante Akteure in Politik, Betrieb und Praxis als Gestalter des Wandels." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Plattform als Fabrik: Crowdwork, Digitaler Taylorismus und die Vervielfältigung der Arbeit (2017)

    Altenried, Moritz ;

    Zitatform

    Altenried, Moritz (2017): Die Plattform als Fabrik. Crowdwork, Digitaler Taylorismus und die Vervielfältigung der Arbeit. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 47, H. 2, S. 175-191.

    Abstract

    "The article analyses digital labour on crowdwork platforms as paradigmatic example of an emerging digital Taylorism. The characteristics of this tendency comprise elements of classical Taylorist forms of rationalisation now enabled and reconfigured by digital technology. The algorithmic architecture of digital platforms can include distributed and diverse workers in front of their computers and smartphones into highly standardised labour processes. This allows tapping into new labour resources, both in temporal and spatial dimensions. In this respect crowdwork is finally situated in the context of the multiplication of labour, understood as a heterogenization of the division and composition of labour of which digital labour such as crowdwork is part and parcel." (Author's abstract, © Verlag Westfälisches Dampfboot) ((en))

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    Sharing time: new forms of reciprocity in the digital economy (2017)

    Arcidiacono, Davide ; Podda, Antonello;

    Zitatform

    Arcidiacono, Davide & Antonello Podda (2017): Sharing time: new forms of reciprocity in the digital economy. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 11, H. 2, S. 39-58. DOI:10.13169/workorgalaboglob.11.2.0039

    Abstract

    "The current debate about the sharing economy has rediscovered the importance of reciprocity as a model of exchange. Time banks, traditionally tools for enhancing an underutilised workforce, are developing at the same time as forms of mutualism and reciprocity within defined communities (residents of a neighbourhood or organisational population of a company), and now have a new opportunity for scaling up through the enabling power of new digital technologies. This article analyses the case of a digital time bank using social network analysis in order to investigate whether the sharing economy can be considered a practice of 're-socializing economic exchange'." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und Arbeitszeit (2017)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2017): Digitalisierung und Arbeitszeit. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 7, S. 470-473.

    Abstract

    "Im Zuge technischer Änderungen ersetzen Betriebe und Unternehmen veraltete Maschinen und Anlagen nicht einfach nur durch neue, die eine höhere Leistungsfähigkeit aufweisen, sondern sie passen auch die Unternehmensorganisation an, damit die neuen Technologien ihr Potenzial entfalten können. Dies gilt insbesondere für die Digitalisierung, zu deren hervorstechenden Merkmalen die Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt in den Betrieben und Unternehmen gehört. Auf der Ebene der einzelnen Arbeitsplätze können sich Tätigkeitsinhalte, z.B. die Mensch-Maschine-Interaktion verändern, aber es gibt auch die Möglichkeit, dass bestimmte Tätigkeiten von internen Beschäftigten extern vergeben werden, wie z.B. beim Crowdworking. Bestehende und neu gegründete Unternehmen bieten neue Produkte und Dienstleistungen an, wobei neue Arbeitsplätze vor allem im direkten Kontakt zu den Kunden entstehen, aber nicht nur dort. Durch die Automatisierung und Roboterisierung werden auch Arbeitsplätze 'vernichtet' und/oder in andere Unternehmen im In- und Ausland verlagert. Diese Veränderungen der Arbeitsmarktstrukturen und -prozesse können mit unterschiedlichen Reaktionen im Bereich der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung verbunden sein. Aktuell sind die Verlängerung der Wochenarbeitszeit und die Nutzung von Homeoffice von besonderem Interesse. Der vorliegende Beitrag widmet sich deshalb diesen beiden Bereichen." (Textauszug, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Homeoffice - Fluch oder Segen? (2017)

    Bellmann, Lutz ; Widuckel, Werner;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Werner Widuckel (2017): Homeoffice - Fluch oder Segen? In: IAB-Forum H. 10.08.2017, o. Sz., 2017-08-07.

    Abstract

    Viele Beschäftigte haben mittlerweile die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und damit entscheiden zu können, wie, wann und wo sie arbeiten wollen. Eine höhere Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit sind klare Vorteile des Arbeitens von zu Hause. Allerdings birgt Heimarbeit auch substanzielle Risiken. So können sich dadurch die sozialen Beziehungen und die Bindung zwischen Beschäftigten und Unternehmen verändern - nicht nur zum Guten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Schöne neue Arbeitswelt? Wie eine Antwort der EU auf die Plattformökonomie aussehen könnte (2017)

    Biegon, Dominika; Schuster, Joachim; Kowalsky, Wolfgang;

    Zitatform

    Biegon, Dominika, Wolfgang Kowalsky & Joachim Schuster (2017): Schöne neue Arbeitswelt? Wie eine Antwort der EU auf die Plattformökonomie aussehen könnte. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Berlin, 17 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) vor arbeits- und sozialrechtliche Herausforderungen. Betroffen ist vor allem die Dienstleistungsbranche: Auf diversen Internetplattformen wie Clickworker, Taskrabbit und Uber werden mittlerweile eine Vielzahl von Dienstleistungen angeboten. Die Beschäftigungsverhältnisse sind dabei häufig prekär. Gängige Schutznormen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden in der Plattformökonomie ausgehöhlt. Plattformbeschäftigte genießen keinen Kündigungsschutz, haben keinen Urlaubsanspruch oder Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sind häufig nicht in die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme eingebunden und werden nicht nach Mindest- oder Tariflohn bezahlt.
    Die Europäische Kommission ignoriert bislang die sozialen Herausforderungen, die sich durch die Plattformökonomie ergeben. Sie setzt auf eine Deregulierungsstrategie, bei der es vornehmlich darum geht, nationale Hindernisse auf dem Weg zum digitalen Binnenmarkt aus dem Weg zu räumen.
    Ein europäischer Handlungsansatz zur Durchsetzung von guter Arbeit in der digitalen Plattformökonomie ist notwendig, um das Sozialdumping auf dem digitalen Arbeitsmarkt aufzuhalten und einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Mit einer EU-Rahmenrichtlinie über arbeits- und sozialrechtliche Mindeststandards in der Plattformökonomie könnte die soziale Dimension des digitalen Binnenmarktes gestärkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitalization, immigration and the welfare state (2017)

    Blix, Marten;

    Zitatform

    Blix, Marten (2017): Digitalization, immigration and the welfare state. (New thinking in political economy series), Cheltenham: Elgar, 186 S.

    Abstract

    "The modern welfare state finds itself in the middle of two major upheavals: the impact of technology and immigration. Having taken in more refugees per capita than most other countries, the pillars of the Swedish welfare state are being shaken, and digital technologies are set to strengthen already existing trends towards job and wage polarization. The development of skills to keep pace with technology will enter into a critical period for the labor market in which inadequate policy responses could result in further inequality and polarization. In this regard, a platform-based labor market could help by opening up a vast range of new work opportunities.
    Mårten Blix examines the implications of these trends that drive change in developed economies and, in particular, the impact that they have on Sweden and other European countries with rigid labor markets and comprehensive tax-financed welfare services. Increasing costs from immigration and rising inequality could further reduce the willingness to pay high taxes and erode support for redistribution. Failure to address challenges like this one could herald much more drastic changes further down the road. There are already signs of economic and political tensions and there is a risk that the social contract could crack." (Publisher's text, IAB-Doku) ((en))

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    Unternehmen und die Cloud: Neue Strategien für den digitalen Umbruch und die Organisation von Arbeit? (2017)

    Boes, Andreas ; Kämpf, Tobias; Langes, Barbara ; Ziegler, Alexander ;

    Zitatform

    Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Barbara Langes & Alexander Ziegler (2017): Unternehmen und die Cloud. Neue Strategien für den digitalen Umbruch und die Organisation von Arbeit? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 1, S. 61-86. DOI:10.1515/arbeit-2017-0004

    Abstract

    "Nicht mehr nur in den Unternehmen der IT-Industrie wird der digitale Umbruch immer stärker mit dem Thema Cloud verbunden. Wo aktuell über disruptive Innovationen von Geschäftsmodellen, Produktionsmodellen und der Organisation von Arbeit nachgedacht wird, scheinen Cloud-Konzepte eine wichtige Basis zu bilden. In diesem Beitrag wird danach gefragt, was sich hinter dieser Diskussion um Cloud verbirgt. Ausgehend von der Theorie der Informatisierung wird dazu ein genuin soziologisches Begriffsverständnis von Cloud entwickelt. Darauf aufbauend wird der Blick in die Praxis gerichtet. Im Rahmen von drei Fallstudien werden die Strategie eines Cloud-Anbieters der ersten Stunde aus dem Silicon Valley, die Transformation eines etablierten globalen Softwarekonzerns sowie die neue Geschäftsstrategie eines mittelständischen Industrieunternehmens untersucht. Im Zentrum stehen zwei Fragen: Welche Rolle spielen Cloud-Konzepte in den neuen Geschäftsstrategien der Unternehmen? Und welche Konsequenzen ergeben sich aus der Umsetzung der neuen Strategien für die Organisation von Arbeit in den Unternehmen?" (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Herausforderung Cloud und Crowd: Plattformen, Wertschöpfungssysteme und Arbeit gestalten. Ergebnisse der ersten Konferenz (2017)

    Boes, Andreas ; Langes, Barbara ;

    Zitatform

    Boes, Andreas & Barbara Langes (Hrsg.) (2017): Herausforderung Cloud und Crowd. Plattformen, Wertschöpfungssysteme und Arbeit gestalten. Ergebnisse der ersten Konferenz. München, 23 S.

    Abstract

    "Von der Cloud gehen weitreichende Veränderungsdynamiken für die deutsche Wirtschaft aus. Diese zu analysieren und darauf aufbauend neue Strategien zu entwickeln ist eine Mammutaufgabe für Politik, Unternehmen, Gewerkschaften und Forschung. Was müssen wir mit Blick auf die Herausforderungen der Digitalisierung unternehmen, um in Zukunft weiter erfolgreich zu sein?
    Dieser komplexen Frage stellt sich der Forschungsverbund 'Herausforderung Cloud und Crowd: Neue Organisationskonzepte für Dienstleistungen nachhaltig gestalten'. Die im Zuge des Projektes entstandene Broschüre erklärt, warum die Cloud der strategische Kern des digitalen Umbruchs ist. Sie bietet aktuelle Forschungsergebnisse zu Cloud und Crowd und Einblicke in die gerade entstehende digitale Ökonomie. Sie lässt namhafte Expertinnen und Experten mit ihrer Sicht auf den gegenwärtigen disruptiven Umbruch und den hieraus entstehenden Herausforderungen für die Unternehmen zu Wort kommen. Und sie benennt die zentralen Bausteine für die Gestaltung der digitalen Wirtschaft: Eine Publikation, die Wege aufzeigt, um die Weichen für die Zukunft im Sinne der Menschen richtig zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Omnibusbefragung zur Verbesserung der Datenlage neuer Beschäftigungsformen: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2017)

    Bonin, Holger ; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Ulf Rinne (2017): Omnibusbefragung zur Verbesserung der Datenlage neuer Beschäftigungsformen. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 80), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "In Diskussionen um die Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung werden oft auch die Chancen und Probleme von Beschäftigungsformen thematisiert, die durch das Internet neu entstanden sind. Die vorliegende Studie dient einer Verbesserung der bislang schwachen Datenbasis zur Verbreitung dieser neuen Beschäftigungsformen in Deutschland.
    Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurden von Mitte April bis Mitte Juni 2017 im Rahmen einer repräsentativen Mehrthemenbefragung rund 10.000 deutschsprachige Erwachsene gefragt, ob sie derzeit Arbeitsaufträge ausführen, die sie über das Internet oder eine App akquiriert haben.
    Die Befragung zeigt, dass derzeit weniger als ein Prozent der Erwachsenen entsprechend beschäftigt sind. Rund 0,3 Prozent sind im Bereich des Crowdworking tätig, erledigen online akquirierte Aufträge also online. 0,6 Prozent leisten Plattformarbeit, führen die auf diese Weise akquirierten Tätigkeiten also in der realen Welt aus. Die neuen Beschäftigungsformen sind unter Männern, Besserqualifizierten und Jüngeren stärker verbreitet.
    Nur jede Dritte, der die neuen Beschäftigungsformen nutzt, verdient derzeit damit regelmäßig Geld. Die große Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer erzielt damit nur einen Nebenverdienst. Insbesondere im Bereich der Plattformarbeit sind das Internet und Apps für die Beschäftigten nur eine von mehreren Möglichkeiten, entsprechende Tätigkeiten zu finden.
    Die Verbreitung von Crowdworking und Plattformarbeit bewegt sich in Deutschland derzeit nahe an der Messbarkeitsschwelle. Um belastbare Befragungsergebnisse über Verbreitung und mögliche Problemlagen der neuen Beschäftigungsformen zu gewinnen, braucht es noch große Fallzahlen. Zudem muss Vorsorge getroffen werden, fehlerhafte Selbstauskünfte der Befragten zu vermeiden.
    Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind als Basis für künftige Untersuchungen zu den neuen webbasierten Beschäftigungsformen spezifische, monothematische Befragungen mit gezielt geschichteten Bruttostichproben zu empfehlen. Diese sollten durch gut geschultes Personal telefonisch durchgeführt werden, da Online-Erhebungen mit dieser Thematik die Gefahr unkontrollierbarer Selektivitäten bei der Teilnahme bergen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Artificial intelligence and the modern productivity paradox: a clash of expectations and statistics (2017)

    Brynjolfsson, Erik ; Rock, Daniel; Syverson, Chad ;

    Zitatform

    Brynjolfsson, Erik, Daniel Rock & Chad Syverson (2017): Artificial intelligence and the modern productivity paradox. A clash of expectations and statistics. (NBER working paper 24001), Cambrige, Mass., 44 S. DOI:10.3386/w24001

    Abstract

    "We live in an age of paradox. Systems using artificial intelligence match or surpass human level performance in more and more domains, leveraging rapid advances in other technologies and driving soaring stock prices. Yet measured productivity growth has declined by half over the past decade, and real income has stagnated since the late 1990s for a majority of Americans. We describe four potential explanations for this clash of expectations and statistics: false hopes, mismeasurement, redistribution, and implementation lags. While a case can be made for each, we argue that lags have likely been the biggest contributor to the paradox. The most impressive capabilities of AI, particularly those based on machine learning, have not yet diffused widely. More importantly, like other general purpose technologies, their full effects won't be realized until waves of complementary innovations are developed and implemented. The required adjustment costs, organizational changes, and new skills can be modeled as a kind of intangible capital. A portion of the value of this intangible capital is already reflected in the market value of firms. However, going forward, national statistics could fail to measure the full benefits of the new technologies and some may even have the wrong sign." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor platforms and gig work: the failure to regulate (2017)

    Collier, Ruth Berins; Carter, Christopher; Dubal, V.B.;

    Zitatform

    Collier, Ruth Berins, V.B. Dubal & Christopher Carter (2017): Labor platforms and gig work. The failure to regulate. (IRLE working paper 2017-106), Berkeley, CA, 29 S.

    Abstract

    "Since 2012, the platform economy has received much academic, popular, and regulatory attention, reflecting its extraordinary rate of growth. This paper provides a conceptual and theoretical overview of rapidly growing labor platforms, focusing on how they represent both continuity and change in the world of work and its regulation. We first lay out the logic of different types of labor platforms and situate them within the decline of labor protections and the rise of intermediated employment relations since the 1970s. We then focus on one type of labor platform - the ondemand platform - and analyze the new questions and problems for workers and the political problem of labor regulation. To examine the politics of regulating labor on these platforms, we turn to Uber, which is the easiest case for labor regulation due to its high degree of control over work conditions. Because Uber drivers are atomized and ineffective at organizing collectively, their issues are most often represented by surrogate actors - including plaintiffs' attorneys, alt labor groups, unions, and even Uber itself - whose own interests shape the nature of their advocacy for drivers. The result of this type of politics, dominated by concentrated interests and surrogate actors, has been a permissive approach by regulators in both legislative and judicial venues. If labor regulation has not occurred in this 'easy' case, it is unlikely to occur for gig work on other labor platforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Crowdworking und Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt (2017)

    Dabrowski, Martin; Wolf, Judith;

    Zitatform

    Dabrowski, Martin & Judith Wolf (Hrsg.) (2017): Crowdworking und Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt. (Sozialethik konkret), Paderborn: Schöningh, 171 S.

    Abstract

    "Die fortschreitende Digitalisierung in Verbindung mit der internetbasierten intelligenten Vernetzung von Menschen, Maschinen, Gegenständen und Prozessen verändern die Wirtschaft so stark wie zuvor wohl nur die erste industrielle Revolution. Internetplattformen bieten Jobs für Menschen, die Arbeit schnell und billig bieten. Unternehmen können die weltweit talentiertesten und preisgünstigsten Crowdworker suchen.
    Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Entwicklung für den Arbeitsmarkt, für Berufsfelder und für Arbeitnehmer? Was wird aus den elementaren Errungenschaften des Sozialstaates? Es gibt weder eine soziale Absicherung noch tarifgebundene Löhne oder Arbeitszeitregelungen. Auch die gewerkschaftliche Organisation der Arbeitnehmer wird stark erschwert. Wie können gerechte Arbeitsbedingungen für diese Art von Arbeit aussehen und wie müssten sie gestaltet werden? Die vielschichtige Problematik der Digitalisierung der Arbeitswelt und speziell des Crowdworking wird diskutiert und Vorschläge zur Verwirklichung von mehr Gerechtigkeit auf dem (digitalen) Arbeitsmarkt vorgebracht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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    Impact of digitalisation and the on-demand economy on labour markets and the consequences for employment and industrial relations: Final study (2017)

    De Groen, Willem Pieter; Lenaerts, Karolien ; Bosc, Romain;

    Zitatform

    De Groen, Willem Pieter, Karolien Lenaerts & Romain Bosc (2017): Impact of digitalisation and the on-demand economy on labour markets and the consequences for employment and industrial relations. Final study. Brüssel, 74 S. DOI:10.2864/695900

    Abstract

    "Digitalisation is transforming business landscapes and the world of work, and redefining the boundaries of production, consumption and distribution. This has created tremendous opportunities, as new products, processes and techniques have emerged, but has also created threats, as new ways of employment pose new challenges to employers and employees. The overall consequences on labour markets are, however, still highly uncertain, which is reflected in the wide variation in the outcomes of the existing research. The initial government responses appear to be reactive rather than proactive, and targeted towards mitigating the side effects of digitalisation instead of aiming to reap its potential benefits.
    This study focuses on the impact of digitalisation and the on-demand economy on employment and industrial relations. Traditional businesses and industries as well as new forms of work in the on-demand economy are assessed. For both, job creation and destruction, interaction with customers and workers/employees, labour relations in terms of both the organisation of work and industrial relations as well as government responses, with a specific focus on labour conditions, taxation and social security, are discussed. The study emphasises in particular aspects relevant to employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Bestellte Massen: Auf dem Weg zu einer Theorie des Crowdsourcing (2017)

    Dickel, Sascha ; Thiem, Carolin;

    Zitatform

    Dickel, Sascha & Carolin Thiem (2017): Bestellte Massen. Auf dem Weg zu einer Theorie des Crowdsourcing. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-9.

    Abstract

    "Das rasant wachsende Interesse am Phänomen des Crowdsourcing (inkl. Crowdworking, Crowdfunding und Crowdcreation) verweist auf eine ambivalente Neubestimmung von Massenpartizipation im digitalen Raum: Massen und Mengen galten der klassischen Industriegesellschaft nämlich eher als Störfaktoren sozialer Ordnung. Heute hingegen taucht 'die Crowd' als Lösung für alle möglichen gesellschaftlichen Problemstellungen auf. Der Beitrag geht der Frage nach, wie diese Umdeutung der Crowd zu verstehen ist. Dabei wird die These entfaltet, dass die Crowd im Crowdsourcing durch digitale Infrastrukturen kanalisier- und kontrollierbarer erscheint. Crowdsourcing erlaubt somit eine Ausrichtung bzw. Verwertung der Aktivitäten von heterogen komponierten Crowds für spezifische Zwecke." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Scheinselbständigkeit in Deutschland: Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde (2017)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ; Wank, Rolf;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Alexander Patzina & Rolf Wank (Hrsg.) (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland. Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde. (IAB-Bibliothek 364), Bielefeld: Bertelsmann, 466 S. DOI:10.3278/300942w

    Abstract

    "Für diese Studie zur Scheinselbständigkeit (in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales) hat das IAB 4.500 Personen zu ihrer Erwerbstätigkeit und sozialen Lage befragt. Die quantitative Untersuchung greift zur Bestimmung von Scheinselbständigkeit auf ein Rechtsgutachten von Professor Dr. Wank (Ruhr-Universität Bochum) zurück, das die aktuelle Rechtsprechung sowie die relevante Rechtsliteratur aufarbeitet und die empirische Analyse fundiert. Die Studie beantwortet drei Kernfragen: Wie verbreitet ist das Phänomen der Scheinselbständigkeit? Wer ist davon betroffen bzw. wie sind Scheinselbständige erwerbstätig? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem rechtlichen Status und dem Erwerbseinkommen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
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  • Literaturhinweis

    Towards collective protections for crowdworkers: Italy, Spain and France in the EU context (2017)

    Donini, Annamaria; Tullini, Patrizia ; Rota, Anna; Forlivesi, Michele;

    Zitatform

    Donini, Annamaria, Michele Forlivesi, Anna Rota & Patrizia Tullini (2017): Towards collective protections for crowdworkers. Italy, Spain and France in the EU context. In: Transfer, Jg. 23, H. 2, S. 207-223. DOI:10.1177/1024258916688863

    Abstract

    "Die 'Sharing Economy' und die 'kollaborative Ökonomie' prägen neue Formen der Beschäftigung, in denen digitale Plattformen multilaterale Arbeitsbeziehungen ermöglichen. Dieser Artikel diskutiert verschiedene Initiativen, die kollektive Schutzmöglichkeiten für Crowdworker zum Ziel haben. Der erste Abschnitt geht der Frage nach, ob auf nationaler Ebene effektivere Maßnahmen für wirtschaftlich abhängige digitale Arbeitnehmer oder für Telearbeiter möglich wären und vergleicht dazu drei ausgewählte Länder: Italien, Frankreich und Spanien. Anschließend wird die Möglichkeit untersucht, den Schutz von Tarifabkommen auf Crowdworker auszudehnen und wie Gewerkschaften eine Rolle dabei spielen könnten, Garantien für Crowdworker umzusetzen. Mithilfe von vergleichenden Analysen wird gezeigt, wie unterschiedlich verfasste Systeme mit dem Recht der Vereinigungsfreiheit umgehen, insbesondere in Bezug auf 'abhängige' Arbeitnehmer. Um die vertraglich schwache Position von freiberuflichen Arbeitnehmern auf digitalen Plattformen zu stärken, könnte eine Strategie angewandt werden, die Kollektivrechte als Menschenrechte ansieht - und dies könnte sogar zur Basis einer Grundrechtecharta werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Solo-Selbstständigkeit in der Plattformökonomie (2017)

    Eichhorst, Werner; Linckh, Carolin;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Carolin Linckh (2017): Solo-Selbstständigkeit in der Plattformökonomie. (WISO direkt 2017,28), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Crowdworking ist derzeit noch von überschaubarer Bedeutung und wird vor allem als Nebentätigkeit oder parallel zu einer Ausbildung ausgeübt. In Zukunft könnte es aber deutlich zunehmen und auch als Haupterwerbsquelle für Solo-Selbstständige dienen. Um die Qualität von Arbeitsverhältnissen im digitalen Wandel zu sichern, sollte die Politik die soziale Absicherung von Solo-Selbstständigen verbessern und ihre Rechte stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    How big is the gig? Assessing the preliminary evidence on the effects of digitalization on the labor market (2017)

    Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena; Hinte, Holger; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Holger Hinte, Ulf Rinne & Verena Tobsch (2017): How big is the gig? Assessing the preliminary evidence on the effects of digitalization on the labor market. In: Management Revue, Jg. 28, H. 3, S. 298-318. DOI:10.5771/0935-9915-2017-3-298

    Abstract

    "This paper assesses the importance of digitalization in Germany and other developed countries, with particular attention on the potential or actual impacts this process may have on the labor market. Referring to available empirical evidence, we document the transformation of occupations and forms of employment as well as the role of the platform economy, including the phenomenon of solo self-employment. We then derive current and future challenges for social protection and develop proposals to adapt social insurance systems to these new challenges." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Paradoxes, problems and potentialities of online work platforms (2017)

    Ettlinger, Nancy ;

    Zitatform

    Ettlinger, Nancy (2017): Paradoxes, problems and potentialities of online work platforms. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 11, H. 2, S. 21-38. DOI:10.13169/workorgalaboglob.11.2.0021

    Abstract

    "Drawing from a critical synthesis of interdisciplinary literatures, this article presents the organisational landscape of online work platforms as embedding problems posed to 'the crowd' while holding clues for paths of resistance. Organisational mechanisms that underpin online work platforms paradoxically both deterritorialise and territorialise online work and encompass new processes of disintermediation and intermediation, producing unprecedented savings for firms while imposing precarity on crowdworkers. Online work platforms nonetheless have become a tool of 'development' in underdeveloped countries for 'bottom-of-pyramid' (BOP) populations, a situation I critically examine regarding unique organisational features. Despite principles of online work platforms that would seem to foster the deterritorialisation of work, close scrutiny reveals spatially differentiated labour markets, which matter because the implications for change and the affordances of the new digital infrastructure differ across contexts." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))

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    In search of an adequate European policy response to the platform economy (2017)

    Fabo, Brian ; Karanovic, Jovana; Dukova, Katerina;

    Zitatform

    Fabo, Brian, Jovana Karanovic & Katerina Dukova (2017): In search of an adequate European policy response to the platform economy. In: Transfer, Jg. 23, H. 2, S. 163-175. DOI:10.1177/1024258916688861

    Abstract

    "Der vorliegende Artikel leistet einen Beitrag zur Debatte über Arbeitsmarktplattformen (z.B. TaskRabbit, CoContest, ListMinut), indem er das Potenzial dieser Plattformen analysiert, ihren derzeitigen Status beschreibt und politische Entscheider über mögliche weitere Schritte informiert. Wir sehen zwar das Potenzial dieser Online-Plattformen im Hinblick auf neue Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten für entmutigte und benachteiligte Arbeitsuchende, weisen aber auch auf einige der Probleme hin, die mit solchen Arbeitsformen verbunden sind. Empirische Daten lassen den Schluss zu, dass der derzeitige Arbeitsmarkt und die Arbeitsbedingungen, die durch Online-Plattformen entstehen, dem Laissez-faire-Kapitalismus des 19. Jahrhunderts ähneln. Wir treten deshalb für die rasche Einführung eines neuen Regulierungsrahmens unter Berücksichtigung der in unserem Artikel dargelegten Vorschläge ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Schöne neue Arbeitswelt? Durch Crowdworking werden Aufgaben global verteilt (2017)

    Gerber, Christine ; Krzywdzinski, Martin ;

    Zitatform

    Gerber, Christine & Martin Krzywdzinski (2017): Schöne neue Arbeitswelt? Durch Crowdworking werden Aufgaben global verteilt. In: WZB-Mitteilungen H. 155, S. 6-9.

    Abstract

    "Als Crowdwork werden neue Formen der digitalen Arbeit bezeichnet, die von internetbasierten Plattformen organisiert und reguliert werden. Diese Formen sind sehr vielfältig. Während manche Plattformen Wettbewerbe, Community Building und Gamification als wichtige Elemente dieser neuen Form der Arbeit nutzen, setzen andere Plattformen vor allem auf Standardisierung und Kontrolle. Crowdwork ist ein junges Phänomen und verändert sich schnell. Derzeit zeigen sich im Hinblick auf Arbeitsbedingungen immer noch viele Probleme bei Fragen der Vergütung, Leistungsregulierung, Qualifizierung und Interessenvertretung der Crowdworker." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digital labour and development. Impacts of global digital labour platforms and the gig economy on worker livelihoods (2017)

    Graham, Mark ; Hjorth, Isis; Lehdonvirta, Vili ;

    Zitatform

    Graham, Mark, Isis Hjorth & Vili Lehdonvirta (2017): Digital labour and development. Impacts of global digital labour platforms and the gig economy on worker livelihoods. In: Transfer, Jg. 23, H. 2, S. 135-162. DOI:10.1177/1024258916687250

    Abstract

    "Da immer mehr politische Entscheider, Regierungen und Organisationen die Gig-Ökonomie und die digitale Arbeit als Strategie der wirtschaftlichen Entwicklung für sich entdecken, um Arbeit dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird, müssen wir die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Existenzgrundlage der Arbeitnehmer besser verstehen. Auf Basis einer mehrjährigen Studie mit digitalen Arbeitnehmern in afrikanischen Ländern südlich der Sahara und in Südostasien befasst sich der vorliegende Artikel mit vier für die Arbeitnehmer wichtigen Themen: Verhandlungsmacht, wirtschaftliche Inklusion, Intermediation in Wertschöpfungsketten und Hinzugewinn neuer Funktionen. Der Artikel zeigt, dass es zwar bedeutende und konkrete Vorteile für eine Reihe von Beschäftigten gibt, auf der anderen Seite aber ebenfalls Risiken und Kosten mit nachteiligen Auswirkungen auf die Lebensgrundlage digitaler Arbeitnehmer zu bedenken sind. Auf der Grundlage dieser Vorbehalte schließt der Beitrag mit Überlegungen über vier umfassende Strategien - Zertifizierungssysteme, Organisierung digitaler Arbeitnehmer, regulatorische Maßnahmen und demokratische Kontrolle von Online-Arbeitsplattformen - zur Verbesserung der Bedingungen und Lebensgrundlagen digitaler Arbeitnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Plattformökonomie und Crowdworking: Eine Analyse der Strategien und Positionen zentraler Akteure (2017)

    Greef, Samuel ; D'Antonio, Oliver; Schreiter, Benedikt; Sperling, Hans Joachim; Kiepe, Lukas; Akel, Alexander; Schroeder, Wolfgang; Berzel, Alex;

    Zitatform

    Greef, Samuel & Wolfgang Schroeder (2017): Plattformökonomie und Crowdworking. Eine Analyse der Strategien und Positionen zentraler Akteure. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 500), Berlin, 98 S.

    Abstract

    "In dieser Kurzexpertise werden die Positionen erhoben, systematisiert und analysiert, die maßgebliche Akteure auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zum Phänomen der Plattformökonomie artikulieren. Der Fokus liegt auf dem Bereich Crowdworking beziehungsweise Cloud- und Gigworking als plattformvermittelte Arbeit. Dabei werden sowohl die grundlegenden Einschätzungen über die aktuelle Bedeutung und zukünftige Entwicklung des Phänomens, als auch die konkreten Bewertungen der Akteure dargestellt. Der Schwerpunkt der Expertise liegt auf den von den Akteuren formulierten Regulierungsperspektiven. Die von den Akteuren favorisierten Regulierungsvorschläge und -forderungen werden systematisiert und den drei zentralen Diskursen - dem Transformations-, dem Wachstums- sowie dem Sicherheits- und Beteiligungsdiskurs - zugeordnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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