Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Mittelstand: Eine Metastudie (2016)
Demary, Vera; Röhl, Klaus-Heiner; Engels, Barbara; Rusche, Christian;Zitatform
Demary, Vera, Barbara Engels, Klaus-Heiner Röhl & Christian Rusche (2016): Digitalisierung und Mittelstand. Eine Metastudie. (IW-Analysen 109), Köln, 75 S.
Abstract
"Der Mittelstand bildet das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Damit diese auch künftig international wettbewerbsfähig bleibt, bietet die Digitalisierung den Unternehmen eine große Chance, Prozesse zu optimieren, neue Geschäftsmodelle zu erarbeiten und neue Märkte zu erschließen. In diesem Zusammenhang sind digitale Technologien für die Weiterentwicklung der ökonomischen und technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands entscheidend. Die vorliegende IW-Analyse untersucht auf Basis von 46 Studien aus den Jahren 2013 bis 2016 den Status quo der Digitalisierung im deutschen Mittelstand, fasst Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Studien zusammen und erläutert Chancen und Potenziale sowie Hemmnisse und Risiken der Digitalisierung. Ausgehend von dieser Metaanalyse werden Handlungsempfehlungen für die Politik abgeleitet, die dazu beitragen sollen, die Digitalisierung im Mittelstand so voranzutreiben, dass sie den Wettbewerbsstandort Deutschland nachhaltig stärkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung in Verwaltung, Öffentlichen Dienst und der Industrie (2016)
Dworschak, Bernd; Zaiser, Helmut;Zitatform
Dworschak, Bernd & Helmut Zaiser (2016): Digitalisierung in Verwaltung, Öffentlichen Dienst und der Industrie. In: N. Düll (Hrsg.) (2016): Arbeitsmarkt 2030 - Digitalisierung der Arbeitswelt : Fachexpertise zur Prognose 2016, S. 108-122. DOI:10.3278/6004559w
Abstract
"'Digitalisierung' wird derzeit zum neuen Schlagwort für die weiter zunehmende Durchdringung nahezu aller Lebensbereiche durch Technologien, zu denen wesentlich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und mit IKT verwobene Technologien gehören. Dieser zuvor mit 'Informatisierung' bezeichnete Prozess nahm seinen Anfang mit der Anwendung der Mikroelektronik in der Industrie und mündete zunächst in die 'Automatisierungsdebatte' über Wirkungen der Technik auf individuelle Arbeitsbelastungen, Qualifikationsentwicklungen und Beschäftigung ein, die hauptsächlich in den 1970er und 80er Jahren geführt wurde. Vor allem mit dem PC begann Mitte der 1980er Jahre eine schnell zunehmende IKT-Verbreitung sowohl in den Büros der Privatunternehmen und öffentlichen Verwaltung als auch - um dies in seiner Bedeutung nicht zu vergessen - in den Privathaushalten. Ein Ergebnis war, dass computergesteuerte Arbeitsmittel Ende der 1990er Jahre in industriebezogenen Berufsbereichen von maximal knapp 60 % der Erwerbstätigen eingesetzt wurden, während dies schon bei gut 70 % der Dienstleistungskaufleute und über 90 % der Erwerbstätigen in Verwaltungs- und Büroberufen der Fall war.
Das neue Schlagwort 'Digitalisierung' scheint in hohem Maße mit der zunehmenden Durchdringung von Gesellschaft und Wirtschaft durch diese Systeme verbunden zu sein. Die Themen über deren Nutzbarmachung und Risiken liegen, neben Fragen nach der IT-Sicherheit sowie digitaler Medien- und Technikkompetenz, bei Fragen nach den Wirkungen auf Beschäftigung und Arbeit. Für die Arbeitsmarktprognose 2030 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) befasst sich das vorliegende Papier mit der Frage nach Wirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit in Büros und öffentlichen Verwaltungen sowie mit der Digitalisierung in der Industrie ('Industrie 4.0'). Der Schwerpunkt liegt bei Einschätzungen über qualitativ-inhaltliche Kompetenzanforderungen und Qualifikationsentwicklungen als wichtigen Faktoren weiterhin unterschiedlich gestaltbar bleibender Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 - Neue Prosperität oder Vertiefung gesellschaftlicher Spaltungen?: sechs Thesen zur Diskussion (2016)
Dörre, Klaus;Zitatform
Dörre, Klaus (2016): Industrie 4.0 - Neue Prosperität oder Vertiefung gesellschaftlicher Spaltungen? Sechs Thesen zur Diskussion. (Friedrich-Schiller-Universität Jena, Kolleg Postwachstumsgesellschaften. Working paper 2016,02), Jena, 13 S.
Abstract
"Das Working Paper betrachtet die unter dem Label 'Industrie 4.0' zusammengefassten Aktivitäten zur Anbindung der Produktion von Gütern und Dienstleistungen an das Internet und die Schaffung cyber-physischer Systeme. Dabei geht es in dem Papier nicht um eine weitere Ausleuchtung der technologischen Möglichkeiten sondern vielmehr um die Frage, was die Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsarbeit für die Gesellschaft bedeutet. Im ersten Teil stellt der Autor thesenartig vier Positionen der internationalen Diskussion um Industrie 4.0 dar und beleuchtet diese kritisch. Daran anschließend weist er in zwei weiteren Thesen auf die verdrängte ökologische Dimension der Entwicklung hin und geht auf mögliche gesellschaftspolitische Optionen der Gestaltung dieses Prozesses ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Bildung im Handwerk: Entwicklungen und Herausforderungen im Kontext von Digitalisierung und demografischem Wandel (2016)
Ebbinghaus, Margit; Esser, Friedrich Hubert; Krekel, Elisabeth M.; Milde, Bettina; Kurz, Alexandra; Helmrich, Robert; Hackel, Monika; Frank, Irmgard; Härtel, Michael;Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Friedrich Hubert Esser, Irmgard Frank, Monika Hackel, Michael Härtel, Robert Helmrich, Elisabeth M. Krekel, Alexandra Kurz & Bettina Milde (2016): Berufliche Bildung im Handwerk. Entwicklungen und Herausforderungen im Kontext von Digitalisierung und demografischem Wandel. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 179), Bonn, 96 S.
Abstract
"'Das Handwerk ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Die duale Berufsausbildung hat hierbei eine besondere Bedeutung zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs. Die demografische Entwicklung, der Trend zur Höherqualifizierung, aber auch technische Veränderungen, die sich mit den Schlagwörtern 'Digitalisierung 4.0' bzw. 'Wirtschaft 4.0' zusammenfassen lassen, stellen nicht nur das Handwerk vor besondere Herausforderungen. Verbunden ist dies mit der Frage, ob und wie es auch in Zukunft gelingt, den eigenen Fachkräftebedarf zu decken.
Das vorliegende Diskussionspapier gibt einen Überblick über die Entwicklung von Ausbildung und Beschäftigung im Handwerk und beleuchtet Herausforderungen sowie Ansatzpunkte zur Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung im Handwerk. Der Schwerpunkt der Betrachtungen liegt - soweit möglich - auf Nordrhein-Westfalen. Jedoch werden die Ergebnisse an denen für Deutschland insgesamt sowie anderer Bundesländer gespiegelt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mensch oder Flasche?: die Krise des Wohlfahrtsstaates und die Utopie der Pflege-Robotik (2016)
Fitzi, Gregor;Zitatform
Fitzi, Gregor (2016): Mensch oder Flasche? Die Krise des Wohlfahrtsstaates und die Utopie der Pflege-Robotik. In: Neue Gesellschaft, Frankfurter Hefte, Jg. 63, H. 1/2, S. 47-50.
Abstract
Vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils an pflegebedürftigen alten Menschen und dem Mangel an Pflegefachkräften beschreibt der Autor die Entwicklung von sogenannten Pflege-Robotern in Japan. 'Seit den 90er Jahren verabschiedeten die amtierenden Regierungen umfangreiche staatliche Interventionsprogramme, um die technologische Forschung anzukurbeln und Produkte für zukunftsträchtige Märkte zu entwickeln.' Die Entwicklung von Pflege-Robotern führte jedoch nicht zum erhofften wirtschaftlichen Durchbruch. 'Die Utopie der Pflege-Robotik hat sich trotz aller Rückschläge jedoch von ihrer japanischen Herkunftsgeschichte gelöst und taucht in den Medien regelmäßig wieder auf.' Dem stehen massive Schwierigkeiten bei der technischen Entwicklung entgegen. So haben diese Roboter z.B. Mühe, einen Menschen von einer Flasche zu unterscheiden. (IAB)
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Literaturhinweis
Digitalisierung im Handwerk: wer profitiert und wer verliert (2016)
Zitatform
Fredriksen, Kaja & Petrik Runst (2016): Digitalisierung im Handwerk. Wer profitiert und wer verliert. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 08), Göttingen, 24 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-8
Abstract
"Das Handwerk ist verschiedenen technologiebedingten Veränderungen unterworfen. Es wurde bisher kaum untersucht, welche Handwerksunternehmen von dieser Entwicklung in welcher Weise betroffen sind. Handwerksbetriebe haben z.B. seit einiger Zeit die Möglichkeit, Online-Plattformen, wie z.B. MyHammer, zu nutzen, um neue Kunden zu akquirieren. In dieser Studie werden Betriebe beschrieben, die diese Art der Digitalisierung in Anspruch genommen haben, und deren Auswirkungen untersucht. Insbesondere wird gezeigt, dass ein typisches Handwerksunternehmen auf MyHammer ein kleiner Betrieb ist, der nach der Reform der Handwerksordnung im Jahr 2004 gegründet wurde und über geringere formelle Qualifikationen verfügt. Zudem wird nachgewiesen, dass Meisterbetriebe, obwohl sie kommerzielle Online-Vertriebskanäle weniger häufig nutzen, mehr Erfolg haben als Nicht-Meister-Betriebe. Sie erzielen eine höhere Kundenzufriedenheit und verbleiben länger auf der Plattform. Da Meisterbetriebe eine höhere Dienstleistungsqualität aufweisen als Nicht-Meisterbetriebe, kann angenommen werden, dass die Abschaffung der Meisterpflicht seit 2004 zu einer niedrigeren durchschnittlichen Dienstleistungsqualität geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Niedersachsen digital - Digitalisierung aktiv gestalten: Gutachten im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall (2016)
Fritsch, Manuel; Schmitt, Katharina; Schleiermacher, Thomas;Zitatform
Fritsch, Manuel, Thomas Schleiermacher & Katharina Schmitt (2016): Niedersachsen digital - Digitalisierung aktiv gestalten. Gutachten im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall. Köln, 47 S.
Abstract
"Kein Megatrend verändert Wirtschaft und Gesellschaft derzeit so rasant und nachhaltig, wie es die Digitalisierung tut. Für Standorte und Unternehmen gleichermaßen eröffnen sich große Chancen durch die Vernetzung von Produktion, Produkten, Unternehmen und Märkten. Was das für den Standort Niedersachsen und besonders seine Industrieunternehmen bedeutet, worauf sie hoffen und was sie befürchten, hat die IW Consult im vorliegenden Gutachten untersucht. Anhand verschiedener volks- und betriebswirtschaftlicher Indikatoren, durch statistische Auswertungen und Umfragen, entsteht ein Überblick über den Status quo sowie die Chancen und Risiken, die für Niedersachsen in der Digitalisierung liegen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reputation and trust on online labour markets: the reputation economy of Elance (2016)
Zitatform
Gandini, Alessandro, Ivana Pais & Davide Beraldo (2016): Reputation and trust on online labour markets. The reputation economy of Elance. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 10, H. 1, S. 27-43. DOI:10.13169/workorgalaboglob.10.1.0027
Abstract
"This article examines profile data about 9,593 freelancers from 121 countries active in the Design and Multimedia section of Elance, a major online labour market existing up until 2015. Using statistical analysis, the article evidences that the earnings a contractor obtains from working through Elance positively correlates with higher reputation scores and suggests that the conception of trust among actors operating on an online labour market resembles that which characterises e-commerce platforms like eBay or Amazon, where trust relations among 'strangers' are guaranteed by an algorithmic-based third party that translates feedbacks and rankings into a numerical reputation proxy." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))
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Literaturhinweis
Mensch-Maschine-Interaktion im Industrie 4.0-Zeitalter (2016)
Gorecky, Dominic; Schmitt, Mathias; Loskyll, Matthias;Zitatform
Gorecky, Dominic, Mathias Schmitt & Matthias Loskyll (2016): Mensch-Maschine-Interaktion im Industrie 4.0-Zeitalter. In: T. Bauernhansl, M. t. Hompel & B. Vogel-Heuser (Hrsg.) (2016): Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik : Anwendung, Technologien, Migration, S. 525-542. DOI:10.1007/978-3-658-04682-8_26
Abstract
"Einhergehend mit der Entwicklung hin zu einer Industrie 4.0 wird sich auch das Aufgaben- und Anforderungsspektrum des Menschen in der Fabrik verändern. jeder einzelne Mitarbeiter wird zukünftig ein breites Aufgabenspektrum übernehmen, welches sich im Wesentlichen durch Vorgabe, Überwachung und Sicherstellung von Produktionsstrategien im CPPS auszeichnet. Als flexibelster Bestandteil im cyber-physikalischen Gefüge wird er aber ebenso mit manueller Arbeit in das autonom organisierte Produktionssystem eingreifen - z.B. wenn es gilt Störungen zu beheben oder Verbesserungen und Nacharbeiten durchzuführen. Eine optimale Unterstützung bei der Bewältigung seines vielfältigen Aufgabenspektrums erfährt der Mensch durch mobile, kontext-sensitive Benutzungsschnittstellen und nutzerzentrierte Assistenzsysteme. Durch die Technologieunterstützung wird sichergestellt, dass der Mensch seine einzigartigen Fähigkeiten voll ausschöpfen und sich in seiner Rolle als strategischer Entscheider und flexibler Problemlöser in einem cyber-physischen Gesamtsystem behaupten kann. Als zukunftsweisender Lösungsansatz erweisen sich hierbei etablierte Interaktionstechnologien und -metaphern aus dem Konsumgüterbereich, die jedoch an die industriellen Gegebenheiten adaptiert werden müssen. Neben technologischen Unterstützungsmaßnahmen bedarf es der Umsetzung von adäquaten Qualifizierungsstrategien, die das für eine Industrie 4,0 geforderte interdisziplinäre Verständnis schaffen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016 (2016)
Graumann, Sabine; Schulte, Patrick; Weinzierl, Michael; Bertschek, Irene ; Speich, Anselm; Weber, Tobias; Ebert, Martin; Rasel, Fabienne; Niebel, Thomas; Rammer, Christian ; Ohnemus, Jörg; Ettner, Karola;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2016): Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016. (Monitoring-Report Wirtschaft digital), Berlin, 198 S.
Abstract
"Die Digitale Wirtschaft bietet große Chancen und Potenziale für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Durchdringung aller Wirtschaftsbereiche mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Anwendungen ist entscheidend für die aktuelle und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 analysiert mit dem Wirtschaftsindex DIGITAL den aktuellen und künftigen Digitalisierungsgrad der deutschen gewerblichen Wirtschaft differenziert nach elf Kernbranchen (Teil 1). Mit dem Standortindex DIGITAL (Teil 2) misst er die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen digitalen Wirtschaft, dies heißt das Zusammenspiel von IKT-Branche und Internetwirtschaft im internationalen Vergleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Big Data in Industrie 4.0: Eine strukturierte Aufarbeitung von Anforderungen, Anwendungsfällen und deren Umsetzung (2016)
Gölzer, Philipp;Zitatform
Gölzer, Philipp (2016): Big Data in Industrie 4.0. Eine strukturierte Aufarbeitung von Anforderungen, Anwendungsfällen und deren Umsetzung. Erlangen, 271 S.
Abstract
"Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution und ein neues Paradigma der Organisation industrieller Wertschöpfungsprozesse. Produkte und Maschinen werden zu cyber-physischen Systemen mit der Fähigkeit zu kommunizieren, sich zu vernetzen, sich selbst zu steuern und ihre Umwelt durch Sensoren zu erfassen. Die dabei anfallenden großen Datenmengen (Big Data) bilden die Grundlage für datengetriebene Wertschöpfungsprozesse in Industrie 4.0. Die Verarbeitung und zielgerichtete Nutzung von Big Data stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. So müssen die Mechanismen datengetriebener Wertschöpfung und die neuen technologischen Möglichkeiten auf den Anwendungskontext von Industrie 4.0 übertragen werden. In wissenschaftlichen Publikationen finden sich jedoch bisher keine Arbeiten, die die Mechanismen und Anwendungsmöglichkeiten von Big Data und deren Umsetzung in Industrie 4.0 strukturiert aufarbeiten. Um diese Forschungslücke zu schließen werden in dieser Arbeit behavioristische und konstruktivistische Forschungsmethoden angewandt. Mittels Qualitativer Inhaltsanalyse werden die Anforderungen der Datenverarbeitung im Konzept von Industrie 4.0 zusammengefasst und mögliche Ausprägungen von Big-Data-Anwendungsfällen klassifiziert. Anhand ausgewählter Big-Data-Anwendungsfälle werden Vorgehensweise und Methodeneinsatz für die Umsetzung aufgezeigt und das resultierende Big-Data-System prototypisch implementiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen die große Bedeutung der Lebenszyklusdaten von cyber-physischen Systemen im Konzept von Industrie 4.0. Zum einen als Datengrund-lage für Big-Data-Anwendungsfälle und zum anderen als bestimmendes Merkmal für die zugriffsorientierte Gestaltung eines Big-Data-Systems. Diese Forschung leistet einen Beitrag zur Strukturierung der Schnittmenge der beiden großen Themenfelder Industrie 4.0 und Big Data. Es werden damit Grundlagen für eine ganzheitliche und differenzierte Betrachtung von Big Data im Kontext von Industrie 4.0 geschaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0: erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen (2016)
Zitatform
(2016): Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0. Erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen. München, 30 S.
Abstract
"Der digitale Wandel kann und muss gestaltet werden. Die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Industrie 4.0 spielt dabei eine entscheidende Rolle.
In der Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 wurden daher zunächst der Status quo der Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 sowie die künftigen Kompetenz- und Qualifizierungsbedarfe der Betriebe erhoben, wobei vor allem die Bedarfe kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Fokus standen. Auf Basis dieser Befunde wurden Handlungsempfehlungen an Politik, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen abgeleitet. Zudem wurde ein exemplarisches Konzept zur Kompetenzentwicklung erarbeitet, das Unternehmen eine Orientierung bietet und Optionen für die Qualifizierung aufzeigt.
Die Studie zeigt, dass die Unternehmen die Digitalisierung überwiegend als eine Chance sehen. Gleichzeitig wird deutlich, dass noch ein hoher Entwicklungsbedarf bei der Implementierung von Industrie 4.0 besteht - insbesondere bei kleineren Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsdiskurs (2016)
Heßler, Martina;Zitatform
Heßler, Martina (2016): Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsdiskurs. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 66, H. 18/19, S. 17-24.
Abstract
"Von den 1950er bis in die 1980er Jahre sind es ähnliche Argumentationsfiguren, die mit der Automatisierung der Arbeitswelt einhergehen. Teils reichen sie bis ins 18. Jahrhundert zurück und finden sich auch in aktuellen Debatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Technikvermittlung als Anforderung in der Dienstleistungsinteraktion: Empirische Befunde zum Technikeinsatz in der Altenpflege (2016)
Hielscher, Volker; Nock, Lukas; Kirchen-Peters, Sabine;Zitatform
Hielscher, Volker, Lukas Nock & Sabine Kirchen-Peters (2016): Technikvermittlung als Anforderung in der Dienstleistungsinteraktion. Empirische Befunde zum Technikeinsatz in der Altenpflege. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 25, H. 1/2, S. 3-19. DOI:10.1515/arbeit-2016-0022
Abstract
"Der vorliegende Beitrag behandelt am empirischen Beispiel der Altenpflege den Einsatz von Technik im Kontext sozialer Dienstleistungsarbeit. Als entscheidender Faktor für die Integration von Technik in den Dienstleistungsprozess wird die Technikvermittlung als von den Dienstleistungsakteuren in der Pflegeinteraktion zu erbringende Leistung herausgearbeitet. Bei der Technikvermittlung werden die Medien der Interaktionsarbeit (Kooperations-, Gefühls- und Emotionsarbeit, subjektivierendes Arbeitshandeln) darauf verwendet, die personalen Voraussetzungen zu schaffen, um Technikanwendung und Dienstleistungsinteraktion zeitlich und räumlich komplementär ineinander laufen zu lassen. Insofern handelt es sich bei der Technikvermittlung um eine funktionale Erweiterung von Interaktionsarbeit." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 als Technologieversprechen (2016)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Industrie 4.0 als Technologieversprechen. (Technische Universität Dortmund, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Soziologische Arbeitspapiere 46), Dortmund, 30 S.
Abstract
"Thema des vorliegenden Papiers ist, den deutschen Diskurs über Industrie 4.0 in Hinblick auf seine Genesebedingungen und Entwicklungsperspektiven zu erhellen sowie seine absehbare Reichweite einzuschätzen. Dabei wird auf innovationstheoretische und diskursanalytische Interpretationsansätze zurückgegriffen. Diskutiert werden drei Thesen: Erstens hat Industrie 4.0 den Charakter eines überaus attraktiven Technologieversprechens über aussichtsreiche zukünftige technologische, aber auch damit verknüpfte gesellschaftliche Entwicklungsperspektiven. Daran orientieren sich Erwartungen und zunehmend aufeinander abgestimmtes Handeln unterschiedlichster Akteure. Zweitens setzt dies eine semantische Architektur des Technologieversprechens voraus, die durch Generalisierung und Dekontextualisierung ein hohes Maß an Anschlussfähigkeit des Industrie 4.0-Diskurses ermöglichen. Drittens weist das Technologieversprechen einen ambivalenten Charakter auf. Einerseits gewinnt es mit seiner weitreichenden Generalisierung geradezu technikutopischen Charakter. Andererseits aber verschaffen sich auch zunehmend skeptische Stimmen und kritische Positionen Gehör und betonen soziale Risiken und negative gesellschaftliche Konsequenzen. Abschließend wird die Vermutung formuliert, dass der Industrie 4.0-Diskurs absehbar den Verlauf eines typischen technologischen 'Hype cycle' nehmen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Einfacharbeit (2016)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Digitalisierung und Einfacharbeit. (WISO Diskurs 2016,12), Bonn, 23 S.
Abstract
"In der gegenwärtigen Debatte um 'Industrie 4.0', der Technisierung, Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt, erscheinen Einfacharbeit und routinehafte Tätigkeiten als zunehmend anachronistische Überbleibsel einer frühindustriellen Moderne. Es wird befürchtet, dass es binnen weniger Jahren keine Industriejobs mehr für Un- und Angelernte geben wird und vielen ArbeiterInnen sozialer Abstieg und gesellschaftliche Ausgrenzung drohen. Doch von einer generellen Erosion der Einfacharbeit kann nicht die Rede sein. Ganz im Gegenteil: Nachdem die Rationalisierungsprozesse im industriellen Sektor weitestgehend an ihre Grenzen gestoßen sind, hat sich dieser Arbeitstypus in den letzten 15 Jahren stabilisiert. Einfacharbeit ist für unterschiedliche Entwicklungsdynamiken empfänglich und keineswegs ein Auslaufmodell in einer modernen und digitalisierten Wirtschaft. Auch wenn neue Technologien Prozesse beschleunigen und teilweise weiter automatisieren können, in einem entscheidenden Aspekt können sie die ArbeitnehmerInnen nicht ersetzen: Erfahrung. Individuelle Erfahrungswerte sollten als Ausgangspunkt gesehen werden, die Einfacharbeit neu zu definieren und den Beschäftigten durch qualifikatorische Aufwertungsprozesse neue Aufgaben zu übertragen. Die von Prof. Hartmut Hirsch-Kreinsen für die Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Studie zeigt: Einfacharbeit ist bisher nicht marginalisiert worden; sie hat auch im Zusammenhang mit der voranschreitenden Digitalisierung nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Unternehmen und sollte auch beschäftigungspolitisch nicht außer Acht gelassen werden." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Zum Verhältnis von Arbeit und Technik bei Industrie 4.0 (2016)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Zum Verhältnis von Arbeit und Technik bei Industrie 4.0. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 66, H. 18/19, S. 10-17.
Abstract
"Die neuen digitalen Technologien werden Konsequenzen für industrielle Arbeitsprozesse haben. Welche dies sein werden, ist nicht eindeutig prognostizierbar, zumal die Diffusion der Technologien im industriellen Sektor erst am Anfang steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitization of industrial work: Development paths and prospects (2016)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Digitization of industrial work: Development paths and prospects. In: Journal for labour market research, Jg. 49, H. 1, S. 1-14., 2016-02-18. DOI:10.1007/s12651-016-0200-6
Abstract
"Im Beitrag werden erste Forschungsergebnisse über die Konsequenzen des Einsatzes digitaler Technologien für industrielle Arbeit zusammengefasst. Der Fokus richtet sich besonders auf die Entwicklung der deutschen Industrie, deren Entwicklung unter dem Label 'Industrie 4.0' seit längerem intensiv diskutiert wird. Ausgangsannahme ist, dass gegenwärtig ein weit reichender Technologieschub in der industriellen Produktion stattfindet. In Hinblick auf die Konsequenzen für Arbeit können auf der Basis der derzeit vorliegenden Literatur und der Forschungsergebnisse allerdings nur widersprüchliche Annahmen formuliert werden. Dies betrifft erstens die Frage nach den erwartbaren Arbeitsplatzverlusten. Zweitens muss die absehbare Entwicklung von Tätigkeiten und Qualifikationen kontrovers diskutiert werden. Auf der einen Seite finden sich Tendenzen des 'Upgrading', auf der anderen der 'Polarisierung' von Qualifikationen. Welcher Entwicklungspfad sich letztlich durchsetzt ist abhängig von einer Reihe von Bedingungen wie etwa das jeweils verfolgte Technologiekonzept und dem Verlauf des Einführungsprozesses der neuen Technologien. Insgesamt allerdings ist nur eine begrenzte Verbreitung der neuen digitalen Technologien zu erwarten." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Die Zukunft einfacher Industriearbeit (2016)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Die Zukunft einfacher Industriearbeit. (WISO direkt 2016,12), Bonn, 4 S.
Abstract
"In der Debatte um Industrie 4.0 wird betont, dass einfache Arbeit zunehmend unnötiger werde. Indes spricht nur wenig für eine generelle Erosion industrieller Einfacharbeit. Vielmehr ist ein Wandel dieses Arbeitstypus erkennbar, der durch verschiedene Entwicklungspfade gekennzeichnet ist. Dabei handelt es sich erstens um die Automatisierung und den Wegfall von Einfacharbeit, zweitens um ihre qualifikatorische Aufwertung, drittens um neue Formen digitaler Einfacharbeit und viertens um den strukturkonservativen Erhalt bisheriger Muster von Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: unterschätzte Herausforderungen oder überbewertete Modeerscheinung? (2016)
Zitatform
Hüther, Michael (2016): Industrie 4.0. Unterschätzte Herausforderungen oder überbewertete Modeerscheinung? In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 65, H. 1, S. 48-58. DOI:10.1515/zfwp-2016-0003
Abstract
"Digitization has entered both the private and the professional life equally fast, enabling households and companies to apply a large number of new technologies. Macroeconomic productivity, however, has stagnated or even deteriorated during the past couple of years. Our analysis yields that digitization-driven productivity leaps are likely in B2B interactions - the famous Industrie 4.0. Only if companies and other institutions intensify the usage of new technologies, productivity progress can be ensured on a big scale. In order for companies to jump on the digitization bandwagon, certain pre-conditions need to be in place: Firstly, given an ageing workforce, lifelong-learning is a necessity for the workers' adoption to constantly changing requirements in the workplace. Secondly, an adequate digital infrastructure is a fundamental prerequisite for the application of high-tech digital technologies." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Technologie und Arbeitsmarkt: Eine kurze Bestandaufnahme der bestehenden Literatur (2016)
Janssen, Simon; Kunaschk, Max;Zitatform
Janssen, Simon & Max Kunaschk (2016): Technologie und Arbeitsmarkt. Eine kurze Bestandaufnahme der bestehenden Literatur. In: L. Bellmann & G. Grözinger (Hrsg.) (2016): Bildung in der Wissensgesellschaft (Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft, 28), S. 123-134.
Abstract
"Industrie 4.0, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz sind in den letzten Jahren zu geflügelten Worten in der öffentlichen Diskussion geworden. In zahlreichen Medien wird diskutiert, ob nach der Einführung des PCs und der Entwicklung des Internets die nächste technologische Revolution in Form von selbststeuernden und vernetzten Systemen und Maschinen bevorsteht. Eine Frage die hierbei im Zentrum der Diskussion steht lautet: Werden selbststeuernde Maschinen die menschliche Arbeitskraft in Zukunft nahezu vollständig ersetzen? In diesem Sinne wird vor allem darüber diskutiert wie sich neue Technologien auf das Berufs- und Privatleben auswirken. Das Ziel dieses Artikels ist eine kurze Bestandsaufnahme der bestehenden ökonomischen Literatur zum Thema Technologie und Arbeitsmarkt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0: Umsetzung in der deutschen Metall- und Elektroindustrie (2016)
Zitatform
Jeske, Tim, Frank Lennings & Sascha Stowasser (2016): Industrie 4.0. Umsetzung in der deutschen Metall- und Elektroindustrie. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 70, H. 2, S. 115-125. DOI:10.1007/s41449-016-0018-7
Abstract
"Industrie 4.0 und die damit verbundenen Potenziale für die Produktion wurden vor rund fünf Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem ist das Thema in den Medien zunehmend präsent und u. a. Gegenstand zahlreicher abgeschlossener sowie andauernder und geplanter Forschungsvorhaben.<br> Über die Bekanntheit des Begriffs, seines Inhalts und seine Bedeutung in der Breite der von kleinen und mittleren Unternehmen geprägten deutschen Industrie ist dagegen wenig bekannt. Vor diesem Hintergrund wurde eine Online-Befragung in der Metall- und Elektroindustrie durchgeführt, an der nahezu 500 Unternehmen beteiligt waren. Es zeigte sich, dass der Begriff zwar in rund 90% der Unternehmen bekannt ist, jedoch lediglich bei etwa 30% ein klares Verständnis über dessen Inhalt besteht. Dabei werden mehrheitlich Begriffe wie Vernetzung, Produktion und Digitalisierung genannt. Darüber hinaus wurden u. a. die derzeitigen Aktivitäten der Unternehmen (Umsetzungsgrad) sowie die mit Industrie 4.0 verbundenen Erwartungen erfragt.<br> Im Beitrag werden die Befragungsergebnisse ausführlich beschrieben und veranschaulicht. Zudem erlauben einzelne Bezüge zu einer vorangegangenen Befragung eine Einordnung der zeitlichen Entwicklung verschiedener Aspekte im Sinne einer Längsschnittbetrachtung.<br> Praktische Relevanz: Die Kenntnis des vorherrschenden Verständnisses von Industrie 4.0 und der damit verbundenen Erwartungen sowie der bestehenden Aktivitäten und Einsatzschwerpunkte in den Unternehmen ist erforderlich, um Forschungsbedarfe aufzuzeigen und um Unternehmen zielgerichtete Unterstützung anbieten zu können." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Industrie 4.0 (2016)
Zitatform
Jeske, Tim (2016): Digitalisierung und Industrie 4.0. In: Leistung und Entgelt H. 2, S. 1-46.
Abstract
Die Broschüre gibt eine allgemeine Einführung in den Themenbereich Digitalisierung und Industrie 4.0 von der Begriffserläuterung über aktuelle Einschätzungen von Unternehmen und Beschäftigten bis hin zu einer strukturierten Darstellung der vielfältigen Möglichkeiten für die Umsetzung im Betrieb. 'Mit dem Wandel zur Industrie 4.0 entsteht die Arbeitswelt 4.0. Sie ist gekennzeichnet durch zahlreiche Möglichkeiten zur Gestaltung von Systemen, die den Menschen bedarfsgerecht in seiner Arbeitstätigkeit unterstützen - sowohl mit Informationen (informatorisch) als auch in der mechanischen Ausführung (energetisch).' Weiterhin werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Aus- und Weiterbildung und die Gestaltung des Wandels im Unternehmen thematisiert. Letztere 'erfordert die Überprüfung bestehender Geschäftsmodelle, Strategien und Prozesse auf ihre zukünftige Tragfähigkeit sowie üblicherweise darauf aufbauende Maßnahmen'. (IAB)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 und soziale Innovation: Fremde oder Feinde? (2016)
Zitatform
Kopp, Ralf (2016): Industrie 4.0 und soziale Innovation. Fremde oder Feinde? (FGW-Studie Digitalisierung von Arbeit 02), Düsseldorf, 74 S.
Abstract
"Einem breiten arbeitspolitischen Konsens zufolge hängt von der konkreten soziotechnischen Gestaltung ab, welche Vor- oder Nachteile die Realisierung von Industrie 4.0 mit sich bringen wird. Soziale Innovationen sollen demnach zur Durchsetzung von humanzentrierten und partizipationsbasierten Formen der Arbeitsgestaltung beitragen. Konzeptionelle und theoretische Bezugspunkte sozialer Innovation werden dabei i.d.R. nur unzureichend zur Kenntnis genommen und nicht systematisch auf Industrie 4.0 bezogen. In der Kurzexpertise erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit Industrie 4.0 aus Perspektive des von der Sozialforschungsstelle Dortmund entwickelten Konzeptes sozialer Innovation. Aus diesem Blickwinkel zeigt sich, dass die technikzentrierte Vision der Industrie 4.0 hinter einen umfassenden Innovationsansatz zurückfällt und zu problematischen Verengungen der Digitalen Agenda führt. Die Debatte um Arbeiten 4.0 setzt hier weitergehende Impulse und verfügt über konzeptionell ausbaufähige Alternativen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Cloud-Services aus der Geschäftsperspektive (2016)
Zitatform
(2016): Cloud-Services aus der Geschäftsperspektive. (Research), Wiesbaden: Springer, 434 S. DOI:10.1007/978-3-658-08257-4
Abstract
"Dieses Buch zum Projekt Value4Cloud betrachtet das Cloud-Computing aus der Perspektive von Unternehmen. Die Autoren entwickeln Bausteine zur Förderung von Vertrauen, Rechtsverträglichkeit, Qualität und Nutzung von Cloud-Services im deutschen Mittelstand. Fallstudien zeigen den exemplarischen Einsatz entwickelter Unterstützungswerkzeuge in der Unternehmenspraxis auf. Den Autoren gelingt eine rationale Betrachtung der Herausforderungen und Chancen des Cloud-Computing." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Technologie, Qualifikationen und internationale Arbeitsteilung: Anmerkungen zu der Diskussion über Industrie 4.0 (2016)
Zitatform
Krzywdzinski, Martin (2016): Technologie, Qualifikationen und internationale Arbeitsteilung. Anmerkungen zu der Diskussion über Industrie 4.0. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 3 2016-301), Berlin, 38 S.
Abstract
"Welche Chancen bieten neue Produktionstechnologien im Kontext der Industrie 4.0 für Hochlohnstandorte, um gegenüber Niedriglohnstandorten wettbewerbsfähiger zu werden und unter Umständen sogar verlagerte Produktion zurückzuholen? Dies wird im vorliegenden Discussion Paper anhand einer Analyse der Arbeitsteilung zwischen deutschen und mittelosteuropäischen Standorten von Automobilzulieferunternehmen untersucht. Dabei werden drei Fragen verfolgt: Wie verändert sich das Technologiegefälle zwischen Hochlohn- und Niedriglohnstandorten? Welche Kriterien bestimmen die Wahl der Prozesstechnologie an Hochlohn- und Niedriglohnstandorten? Welche Bedeutung haben insbesondere Qualifikationsstrukturen auf dem Shopfloor für den Einsatz moderner Produktionstechnologien?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Online Labour Index: Measuring the online gig economy for policy and research (2016)
Zitatform
Kässi, Otto & Vili Lehdonvirta (2016): Online Labour Index: Measuring the online gig economy for policy and research. (MPRA paper / University Library of Munich 74943), München, 20 S.
Abstract
"Labour markets are thought to be in the midst of a dramatic transformation, where standard employment is increasingly supplemented or substituted by temporary gig work mediated by online platforms. Yet the scale and scope of these changes is hard to assess, because conventional labour market statistics and economic indicators are ill-suited to measuring online gig work. We present the Online Labour Index (OLI), a new economic indicator that provides the online gig economy equivalent of conventional labour market statistics. It measures the utilization of online labour across countries and occupations by tracking the number of projects and tasks posted on platforms in near-real time. We describe how the OLI is constructed and demonstrate how it can be used to address previously unanswered questions about the online gig economy; in particular, we show that the online gig economy grew at an annualized rate of 14 percent. To benefit policymakers, labour market researchers, and the general public, the index is available as an open data set and interactive online visualization, which are automatically updated daily." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Verheißung oder Bedrohung?: die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution (2016)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2016): Verheißung oder Bedrohung? Die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution. In: G. Bäcker, S. Lehndorff & C. Weinkopf (Hrsg.) (2016): Den Arbeitsmarkt verstehen, um ihn zu gestalten : Festschrift für Gerhard Bosch, S. 49-59. DOI:10.1007/978-3-658-12159-4_6
Abstract
"Infolge der anstehenden Veränderungen durch die vierte industrielle Revolution herrscht eine angeregte Diskussion über mögliche Strukturveränderungen in Wirtschafts- und Arbeitswelt. Neben den Chancen, die die Industrie 4.0 mit sich bringt, stehen vor allem potenzielle negative Arbeitsmarkteffekte im Mittelpunkt der Debatte. Die vorliegende Arbeit betrachtet die Auswirkungen des technischen Fortschritts aus historischer Sicht und beleuchtet mögliche Konsequenzen für die Arbeitswelt im Allgemeinen sowie Berufe und unterschiedliche Qualifikationsgruppen im Speziellen. Untersuchungen der letzten Jahre sehen gerade für den angelsächsischen Raum Hochqualifizierte als Gewinner und die Mittelschicht als Verlierer der technologischen Revolution. Jüngste Studien beurteilen jedoch die Entwicklung künstlicher Intelligenz als größte Herausforderung für den Arbeitsmarkt. Demnach sind Tätigkeiten, die Komplexität, Kreativität oder soziale Intelligenz erfordern, am ehesten gesichert. Bezogen auf das deutsche Modell eröffnen sich durch die Industrie 4.0 gerade in den Bereichen hochwertiger Konsumgüter, Chemieprodukte sowie Maschinen- und Anlagegüter große Potentiale. Allerdings bedarf es hierfür der richtigen Rahmenbedingungen in Form eines guten 'Betriebssystems', das sich im Ausbau der Infrastruktur, des Bildungssystems sowie der Rechts- und Datensicherheit äußern kann. Zudem wird zukünftig verstärkt Flexibilitätsbereitschaft seitens der Beschäftigten gefordert werden. Eine humanere Arbeitswelt erscheint mithilfe eines guten Betriebsklimas dennoch möglich. Betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, Mitbestimmung sowie eine funktionierende Sozialpartnerschaft können den Unsicherheiten der Arbeitswelt 4.0 entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
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Mensch-Roboter-Interaktion: eine Taxonomie für alle Anwendungsfälle (2016)
Onnasch, Linda; Maier, Xenia; Jürgensohn, Thomas;Zitatform
Onnasch, Linda, Xenia Maier & Thomas Jürgensohn (2016): Mensch-Roboter-Interaktion. Eine Taxonomie für alle Anwendungsfälle. (baua: Fokus), Dortmund, 12 S. DOI:10.21934/baua:fokus20160630
Abstract
"Sowohl in der Industrie als auch im Servicebereich ist ein verstärkter Einsatz von Robotern in unmittelbarer Interaktion mit dem Menschen zu beobachten. Die konkreten Anwendungsbereiche als auch Interaktionsformen sind dabei vielfältig. Um trotzdem einen strukturierten Vergleich zu ermöglichen, ist eine Taxonomie notwendig, die einerseits generisch genug ist um auf verschiedenste Mensch-Roboter-Interaktions-Szenarien anwendbar zu sein und auf der anderen Seite spezifisch genug ist, um die Analyse übergeordneter Merkmale zu ermöglichen. In diesem Artikel wird die Entwicklung einer Taxonomie vorgestellt, die beide Kriterien erfüllt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Industrie 4.0 - Annäherung an ein Konzept (2016)
Paul, Hansjürgen;Zitatform
Paul, Hansjürgen (2016): Industrie 4.0 - Annäherung an ein Konzept. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2016-05), Gelsenkirchen, 21 S.
Abstract
"- Die Entwicklung industrieller Produktionssysteme wird seit ca. fünf Jahren vom Konzept 'Industrie 4.0' dominiert.
- Dieses Konzept sieht vor, dass 'Cyber-Physische Produktionssysteme' zum Einsatz kommen, deren Komponenten via Internet vernetzt sind.
- Diese sollen dezentral gesteuert werden, das entstehende Produkt den Produktionsprozess selbst bestimmen.
- 'Industrie 4.0' verändert nicht nur die Art und Weise, wie produziert wird. 'Industrie 4.0' verändert Tätigkeiten und Berufe, Unternehmen und Branchen, die Art und Weise, wie Betriebe kooperieren.
- 'Industrie 4.0' ist Ausdruck der 'Digitalisierung'.
- 'Digitalisierung' meint den Prozess des sozio-ökonomischen Wandels, der durch Einführung digitaler Technologien, darauf aufbauende Anwendungen und deren Vernetzung angestoßen wird.
- Es geht bei 'Industrie 4.0' und 'Digitalisierung' nicht um Veränderung in einem großen Schritt.
- Es geht um einen permanenten Wandlungsprozess - und um die Fähigkeit zu lernen und sich zu verändern. Als Unternehmen, als Organisation, als Individuum.
- Was 'Digitalisierung' bewirkt, ist nicht naturgesetzlich festgelegt; es ist gestaltbar." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Industrie 4.0 - Qualifizierung 2025 (2016)
Zitatform
Pfeiffer, Sabine, Horan Lee, Christopher Zirnig & Anne Suphan (2016): Industrie 4.0 - Qualifizierung 2025. Frankfurt am Main, 148 S.
Abstract
"Die Studie untersucht die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Qualifizierung im Maschinen- und Anlagenbau. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an die berufliche Aus- und Weiterbildung mit Schwerpunkt in den gewerblich-technischen Berufen. Hierzu wurden bestehende Datensätze aus Erwerbstätigenbefragungen analysiert und Qualifizierungs-Verantwortliche in VDMA-Mitgliedsunternehmen online befragt. Darüber hinaus wurden 35 Einzelinterviews und fünf Gruppendiskussionen in Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus durchgeführt. Die Studie kombiniert damit quantitative und qualitative Methoden und ermöglicht so intensive Einblicke in eine komplexe Materie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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ICT, complementary firm strategies and firm performance (2016)
Rasel, Fabienne;Zitatform
Rasel, Fabienne (2016): ICT, complementary firm strategies and firm performance. Mannheim, 131 S.
Abstract
"This doctoral thesis analyses from different perspectives the relationship between information and communication technologies (ICT), complementary firm strategies and firm performance. One chapter examines the role of ICT and decentralized workplace organization for productivity. Two chapters analyse the association between firms' ICT use, international trade activities and productivity. The empirical analyses are based on data from firms located in Germany from the manufacturing or service sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0: Grundlagen, Vorgehensmodell und Use Cases aus der Praxis (2016)
Roth, Armin;Zitatform
(2016): Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0. Grundlagen, Vorgehensmodell und Use Cases aus der Praxis. Wiesbaden: Springer, 272 S. DOI:10.1007/978-3-662-48505-7
Abstract
"Wie sieht eine erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0 aus? Dieses Buch stellt das Konzept, die Paradigmen und relevanten Technologien von Industrie 4.0 sowie deren Gesamtzusammenhänge systematisch vor. Entgegen der gängigen, rein technologischen und anwendungsbezogenen Betrachtungsweise, führt das Buch zusätzlich strategische, taktische und operative Betrachtungsebenen zu einem integrativen Strang zusammen. Zentrales Herzstück dabei ist ein Vorgehensmodell, das den Handlungsbedarf auf strategischer und operativer Ebene beschreibt. Ein Praxisfall, unterschiedliche Industrie 4.0-Use Cases und namhafte Experten aus Forschung und Praxis machen diese Lektüre interessant für Themen-Neueinsteiger, aber auch für Umsetzungsinteressierte des mittleren und oberen Managements, die eine neue Sichtweise auf die Komplexität des Themas gewinnen möchten. Das Glossar macht das Buch zum wertvollen Nachschlagewerk für das Thema Industrie 4.0." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Digitalisierung im Mittelstand: Status Quo, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen (2016)
Saam, Marianne ; Schiel, Stefan; Häring, Armando; Viete, Steffen; Kellerhoff, Jette; Trottner, Lukas; Ohnemus, Jörg;Zitatform
Saam, Marianne, Steffen Viete & Stefan Schiel (2016): Digitalisierung im Mittelstand. Status Quo, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Mannheim, 103 S.
Abstract
"Der deutsche Mittelstand hat erheblichen Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Zwar haben gut 80 % der Mittelständler Digitalisierungsprojekte in den zurückliegenden drei Jahren umgesetzt. Vor allem kleine Unternehmen geben dafür jedoch nur überschaubare Summen aus. Lediglich jedes fünfte Unternehmen zählt zu den digitalen Vorreitern. Ein Drittel befindet sich noch im Grundstadium. Wichtigste Hemmnisse dabei sind mangelnde IT-Kompetenzen der Belegschaft (67 %), Datensicherheit und Datenschutz (62 %) sowie eine zu geringe Geschwindigkeit der Internetverbindung (58 %). Viele Unternehmen erkennen derzeit noch keinen Nutzen einer weiteren Digitalisierung für ihr Unternehmen und scheuen hohe Kosten (59 %). Rund 32 % der Mittelständler sind durch Finanzierungsschwierigkeiten bei der Digitalisierung gehemmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Herausforderungen von Industrie 4.0 für den Mittelstand (2016)
Zitatform
Schröder, Christian (2016): Herausforderungen von Industrie 4.0 für den Mittelstand. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Bonn, 21 S.
Abstract
"Im Zentrum des vorliegenden Gutachtens stehen die Fragen, worin die wesentlichen Herausforderungen für mittelständische Unternehmen im Zusammenhang mit Industrie 4.0 liegen und wie die Rahmenbedingungen gestaltet werden müssten, um den Mittelstand bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen. Zunächst jedoch gilt es zu klären, wie verbreitet Industrie 4.0 im Produzierenden Gewerbe ist und welche wirtschaftlichen Potenziale überhaupt mit Industrie 4.0 verbunden sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Industrie 4.0 grenzenlos (2016)
Sendler, Ulrich; Dumitrescu, Roman; Shubin, Tian; Anderl, Reiner; Rückert, Tanja; Zhi, Pan; Michels, Jan S.; Eigner, Martin; Huber, Anton S.; Stark, Rainer; Ganz, Christopher;Zitatform
(2016): Industrie 4.0 grenzenlos. (Xpert.press), Berlin: Springer Vieweg, 270 S. DOI:10.1007/978-3-662-48278-0
Abstract
"Industrie 4.0 und das Internet der Dinge sind international als wichtige Initiativen einer erfolgversprechenden industriellen Zukunft gesetzt: Wer macht das Geschäft mit den Daten aus der digitalen Fabrik? Deutschland hat die 'Plattform Industrie 4.0', China 'Made in China 2025', die USA das 'Industrial Internet Consortium'. Wer führt die vierte industrielle Revolution an? Die Digitalisierung der Industrie verändert die globale Wirtschaft und die Gesellschaft. Technologie liefert die Möglichkeiten. Der Mensch muss entscheiden, wie weit künstliche Intelligenz gehen soll. Und was Maschinen lernen müssen. Damit es neue, bessere Arbeit gibt statt weniger.
Neben Ulrich Sendler und acht deutschen Experten aus Industrie und Forschung äußert sich auch der CEO von Xinhuanet in Peking." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Die Digitalisierung der Dienstleistungsarbeit (2016)
Zitatform
Staab, Philipp & Oliver Nachtwey (2016): Die Digitalisierung der Dienstleistungsarbeit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 66, H. 18/19, S. 24-31.
Abstract
"Im Zuge der Digitalisierung geraten Dienstleistungstätigkeiten, die bisher als verhältnismäßig technisierungsavers galten, in den Wirkungskreis neuer Technologieanwendungen. Die Firma Amazon ist ein Vorreiter dieses Trends." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Neue Formen der Zusammenarbeit - Die Kooperation in den digitalen und globalen Arbeitsräumen der IT-Branche (2016)
Steglich, Steffen;Zitatform
Steglich, Steffen (2016): Neue Formen der Zusammenarbeit - Die Kooperation in den digitalen und globalen Arbeitsräumen der IT-Branche. Erlangen, 264 S.
Abstract
"Im Fokus der Forschungsarbeit steht die Frage danach, welche Formen die Zusammenarbeit in globalen Projekten annimmt, wenn diese auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien stattfindet. IT Tools wie Wikis, Chats und Collaboration Software als Basis standortübergreifender Projekte verändern die Arbeit. Es wird deutlich, dass die Tätigkeiten auf Arbeitsebene, der Aufbau sozialer Beziehungen zwischen den Kooperationspartnern und das Teilen von Wissen andere Formen annehmen. Welche das sind, ist immer auch ein Ergebnis des sozialen Kontextes in den verschiedenen Projekten. Aus diesem Grund sind sie immer auch Gegenstand von sozialen Aushandlungsprozessen. Die Untersuchung findet anhand von Fallanalysen eines globalen Softwareunternehmens und eines Open Source Projektes statt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0: Jobmaschine oder Jobvernichterin? (2016)
Zitatform
Weber, Enzo (2016): Industrie 4.0: Jobmaschine oder Jobvernichterin? In: blog.arbeit-wirtschaft.at, 2016-01-08.
Abstract
"Eine aktuelle umfangreiche Makro-Studie für Deutschland analysiert die Folgen von Industrie 4.0 auf den Arbeitsmarkt. Entgegen Befürchtungen eines massenweisen Arbeitsplatzabbaus sind die Nettoeffekte auf die Beschäftigung bis 2030 gering. Die dahinter liegenden Verschiebungen innerhalb von Berufsgruppen und Qualifikationsstufen fallen allerdings deutlich höher aus und erfordern eine aktive Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0: Wirkungen auf den Arbeitsmarkt und politische Herausforderungen (2016)
Zitatform
Weber, Enzo (2016): Industrie 4.0: Wirkungen auf den Arbeitsmarkt und politische Herausforderungen. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 65, H. 1, S. 66-74., 2016-02-12. DOI:10.1515/zfwp-2016-0002
Abstract
"Industrie 4.0 beschreibt die Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt sowie maschinelles Lernen in der Produktion. In der Umsetzung kann die deutsche Wirtschaft einerseits ihre Stärken ausspielen, steht andererseits aber auch vor neuartigen Herausforderungen in Bezug auf Technologien, Organisation und Flexibilität. In einem umfassenden Szenario modellieren wir die Wirkungen von Industrie 4.0 auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Dabei ergeben sich erhebliche Umwälzungen bei Berufen und Qualifikationen. Auf politischer Ebene sind Bildung und Ausbildung entscheidende Handlungsfelder. Der universitäre Fokus ist dabei ebenso wichtig wie eine gezielte Weiterentwicklung der Stärken der beruflichen Bildung. Industriepolitisch ist vor allem die Anpassungsfähigkeit des Mittelstands zu unterstützen. Die Arbeitsmarktpolitik dürfte sich einem stärkeren Umschlag und höheren Qualifizierungsbedarfen gegenüber sehen. Angesichts neuer Formen der Arbeit sollte eine Ausweitung des Gedankens der sozialen Sicherung ins Auge gefasst werden.
Die 'Industrie 4.0' erlebt in der öffentlichen Diskussion einen gigantischen Hype. Neben allen Modeerscheinungen liegen in dem Phänomen aber auch substantielle Neuerungen, möglicherweise gar Umwälzungen, begründet. Nach den bisherigen industriellen Revolutionen geht es dabei um die Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt sowie maschinelles Lernen in der Produktion. Einbezogen werden Maschinen, Produkte, Informations- und Kommunikationssysteme sowie der Mensch. Ziel ist, dass die Wertschöpfungskette, auch über Betriebsgrenzen hinaus, vollständig digital gesteuert werden beziehungsweise sich selbstorganisiert steuern kann. Eine effizientere, flexiblere und individuellere Produktion soll das Ergebnis sein." (Autorenreferat, © De Gruyter) -
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Industry 4.0 - job-producer or employment-destroyer? (2016)
Zitatform
Weber, Enzo (2016): Industry 4.0 - job-producer or employment-destroyer? (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 02/2016), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"In diesem Aktuellen Bericht werden die Konsequenzen von Industrie 4.0 für den Arbeitsmarkt diskutiert. Er basiert auf einer umfassenden Makrostudie für Deutschland. Im Bericht wird auch die Bedeutung des Themas für die Politik angesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung der Enquetekommission VI zum Thema "Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Handwerk" (2016)
Zitatform
Weber, Enzo (2016): Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung der Enquetekommission VI zum Thema "Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Handwerk". (Landtag Nordrhein-Westfalen. Stellungnahme 16/3487), Düsseldorf, 6 S.
Abstract
"Am 15. Februar 2016 fand im Landtag Nordrhein- Westfalen eine öffentliche Anhörung der Enquetekommission VI "Zukunft von Handwerk und Mittelstand in Nordrhein-Westfalen" zum Thema "Zukunft der beruflichen Bildung im Handwerk in Nordrhein-Westfalen" statt. Enzo Weber (IAB) nimmt als Sachverständiger Stellung.
Fazit: Mit dem Aufkommen intelligent-vernetzter Digitalisierung entstehen bedeutende Herausforderungen. Die Arbeitsmarktwirkungen werden sich aber im bekannten Spannungsfeld von volkswirtschaftlicher Anpassungsfähigkeit an technologischen Wandel und strukturellen Problemen abspielen. Es gilt, für die spezifische neue Situation vor allem die institutionellen Maßnahmen zu ergreifen, die ein digitales Wirtschafts- und Arbeitsmarktmodell Deutschland voranbringen können." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitalisierung ja: Industrie 4.0 bislang unter Vorbehalt (2016)
Zitatform
Welter, Friederike & Christian Schröder (2016): Digitalisierung ja. Industrie 4.0 bislang unter Vorbehalt. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 65, H. 1, S. 59-65. DOI:10.1515/zfwp-2016-0004
Abstract
"SMEs show greater deficits in implementing digital processes in comparison to big companies. Lack of resources to assess costs and benefits of new ICT technologies as well as the absence of harmonized standards and safety concerns are the main reasons why SMEs are lagging behind. High speed internet infrastructure on the base of glass fiber cable is one of the most important challenges for Germany to meet on the way to Industry 4.0." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung & Industrie 4.0: so individuell wie der Bedarf - Produktivitätszuwachs durch Informationen (2016)
Abstract
"Die Digitalisierung der industriellen Arbeitswelt bringt vielfältige Änderungen mit sich. So werden unter dem Schlagwort Industrie 4.0 unter anderem Vernetzung, intelligente Systeme, Datenverfügbarkeit und das Zusammenspiel von Mensch und Maschine zusammengefasst. Dabei geht es um Gestaltungschancen für Unternehmen, Beschäftigte, Sozialpartner und Politik. Die Nutzung dieser Chancen zum Wohl aller Beteiligten geht mit ebenso großen Erwartungen wie Unsicherheiten einher. Hieraus entsteht ein großer Informationsbedarf, den Studien des ifaa aus den Jahren 2014 und 2015 bestätigen. So ist der Begriff Industrie 4.0 in den befragten Unternehmen zwar sehr bekannt, ein klares Verständnis fehlt aber häufig. Die Aktivitäten im Hinblick auf Industrie 4.0 und die Digitalisierung der industriellen Arbeitswelt sind unterschiedlich ausgeprägt und in größeren Unternehmen meist weiter fortgeschritten als in kleineren. Für die mittelständisch geprägte deutsche Wirtschaft bedeutet dies, dass gerade kleinere Unternehmen Bedarf nach Unterstützung haben. Hierzu sind -- im Gegensatz zu den häufig abstrakten Definitionen von Industrie 4.0 -- konkrete Anwendungsbeispiele erforderlich, die es erlauben, wirtschaftliche und praktische Auswirkungen auf das eigene Unternehmen zu übertragen und in dessen strategische Weiterentwicklung einfließen zu lassen. Diese Schrift ist an Unternehmen, Verbände und weitere Institutionen gerichtet, die Anregungen zur Umsetzung der Digitalisierung suchen. Sie soll insbesondere durch Praxisbeispiele einen anschaulichen Beitrag leisten und Impulse geben, die Chancen der Industrie 4.0 erfolgreich zu nutzen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den an dieser Broschüre beteiligten Unternehmen, die ihre Praxiserfahrungen zu Industrie 4.0 darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kompetenzen für Industrie 4.0: Qualifizierungsbedarfe und Lösungsansätze (2016)
Zitatform
(2016): Kompetenzen für Industrie 4.0. Qualifizierungsbedarfe und Lösungsansätze. (Acatech Position), München, 46 S.
Abstract
"Mit dem Wandel zu Industrie 4.0 verändert sich in den kommenden Jahren auch die Arbeitswelt tiefgreifend. Die technologischen Möglichkeiten zur Verknüpfung von Objekten, Daten und Prozessen stellen neuartige Anforderungen an Beschäftigte und Führungskräfte insbesondere in der Industrie. Qualifizierung wird zu einem zentralen Erfolgsfaktor, um eine doppelte digitale Kluft zu vermeiden - zwischen großen und kleineren Industrieunternehmen einerseits sowie zwischen hoch und niedrig qualifizierten Beschäftigten anderseits.
Die acatech POSITION analysiert auf Basis einer empirischen Erhebung, welche spezifischen Kompetenzen KMU und Großunternehmen zur Gestaltung und Anpassung von Produkten und Prozessen sowie zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle vor allem in der Industrie benötigen. Am Beispiel einer eigens entwickelten digitalen Lehrlösung wird veranschaulicht, wie verschiedene Beschäftigtengruppen in der Industrie über innovative Weiterbildungsformate individuell geschult werden können. Mit Empfehlungen für alle Bildungspartner sowie einer Roadmap skizziert acatech Meilensteine zur Umsetzung der Kompetenzentwicklung für Industrie 4.0." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Stimulating digital innovation for growth and inclusiveness: the role of policies for the successful diffusion of ICT. 2016 Ministerial Meeting on the Digital Economy (2016)
Zitatform
(2016): Stimulating digital innovation for growth and inclusiveness. The role of policies for the successful diffusion of ICT. 2016 Ministerial Meeting on the Digital Economy. (OECD digital economy papers 256), Paris, 151 S. DOI:10.1787/5jlwqvhg3l31-en
Abstract
"This report analyses the importance of the adoption and the effective use of information and communication technologies (ICTs) for enabling digital innovation for growth and inclusiveness, and discusses the role of public policies in stimulating such adoption and use. Given the emergence of a new digital divide caused by a possible breakdown of the 'diffusion machine', and given the strong interest of governments in furthering ICT adoption and use in particular by SMEs and disfavoured social groups, emphasis is put on policies stimulating ICT diffusion across society, i.e. ICT demand side policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The future of jobs: employment, skills and workforce strategy for the Fourth Industrial Revolution. Employment, skills and human capital global challenge insight report (2016)
Abstract
"The Fourth Industrial Revolution, which includes developments in previously disjointed fields such as artificial intelligence and machine-learning, robotics, nanotechnology, 3-D printing, and genetics and biotechnology, will cause widespread disruption not only to business models but also to labour markets over the next five years, with enormous change predicted in the skill sets needed to thrive in the new landscape. This is the finding of a new report, The Future of Jobs, published today by the World Economic Forum." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The skill complementarity of broadband internet (2015)
Zitatform
Akerman, Anders, Ingvil Gaarder & Magne Mogstad (2015): The skill complementarity of broadband internet. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 130, H. 4, S. 1781-1824. DOI:10.1093/qje/qjv028
Abstract
"Does adoption of broadband internet in firms enhance labor productivity and increase wages? Is this technological change skill biased or factor neutral? We combine several Norwegian data sets to answer these questions. A public program with limited funding rolled out broadband access points and provides plausibly exogenous variation in the availability and adoption of broadband internet in firms. Our results suggest that broadband internet improves (worsens) the labor market outcomes and productivity of skilled (unskilled) workers. We explore several possible explanations for the skill complementarity of broadband internet. We find suggestive evidence that broadband adoption in firms complements skilled workers in executing nonroutine abstract tasks, and substitutes for unskilled workers in performing routine tasks. Taken together, our findings have important implications for the ongoing policy debate over government investment in broadband infrastructure to encourage productivity and wage growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsorganisation in der Fabrik 4.0 (2015)
Bauer, Wilhelm;Zitatform
Bauer, Wilhelm (2015): Arbeitsorganisation in der Fabrik 4.0. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3.
Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit den Folgen der Digitalisierung für die Arbeitsorganisation in der Fabrik 4.0. Aufgrund der noch offenen Entwicklung der Industrie 4.0 können noch keine eindeutigen Einschätzungen über Arbeitsorganisations- und damit verbundene Kompetenzentwicklungspfade getroffen werden. Es zeichnen sich zwei polar entgegengesetzte Entwicklungsrichtungen ab: das Automatisierungsszenario, bei dem ein immer größer werdender Teil der Entscheidungen durch die Technik getroffen werden, und das Spezialisierungsszenario, bei dem die Technik zur Unterstützung menschlicher Entscheidungen und somit von Problemlösungen dient. (BIBB-Doku)
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Auf dem Weg zur Industrie 4.0 (2015)
Becker, Manfred;Zitatform
Becker, Manfred (2015): Auf dem Weg zur Industrie 4.0. In: Personalmagazin H. 12, S. 14-17.
Abstract
"Digitalisierung und Industrie 4.0 sind die Schlagworte des Augenblicks. In der Fachpresse, auf Konferenzen und Messen dominieren Themen rund um die 'Vierte Industrielle Revolution'. Eine Bestandsaufnahme zeichnet ein ambivalentes Bild von deren Status Quo: Zwar ist noch vieles fernes Rauschen einer noch nicht Realität gewordenen Zukunft 4.0. Gleichzeitig ist die Arbeits- und Lebenswelt aber bereits in vielfacher Weise von der Digitalisierung durchdrungen: Das Navigationssystem hat die Straßenkarte abgelöst, Fensterläden folgen dem Sonnenstand, 'Picker' bei Amazon greifen die Versandartikel, die Roboter ihnen darbieten.
Es bleiben Unwissenheit und Unsicherheit, welche Vor- und Nachteile die digitale Revolution wohl bringen mag. So ist es etwa noch nicht geklärt, welche Anforderungen die Digitalisierung an die Arbeitnehmer stellt und welchen Beitrag das Bildungswesen und die Personalentwicklung leisten müssen, damit die Menschen angstfrei und motiviert die neuen Herausforderungen annehmen. Welche Prinzipien, Handlungsfelder und Personalentwicklungsinstrumente der Industrie, Arbeits- und Lebenswelt 4.0 (IAL 4.0) zugrunde liegen. soll dieser Beitrag zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: Digitale Wirtschaft - Herausforderung und Chance für Unternehmen und Arbeitswelt (2015)
Bertschek, Irene ; Buhr, Daniel; Falck, Oliver ; Heimisch, Alexandra; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Jacob-Puchalska, Anita; Clement, Reiner; Mazat, Andreas;Zitatform
Bertschek, Irene, Reiner Clement, Daniel Buhr, Hartmut Hirsch-Kreinsen, Oliver Falck, Alexandra Heimisch, Anita Jacob-Puchalska & Andreas Mazat (2015): Industrie 4.0: Digitale Wirtschaft - Herausforderung und Chance für Unternehmen und Arbeitswelt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 10, S. 3-18.
Abstract
"Seit Mitte der 1990er Jahre werden neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der Arbeitswelt genutzt, in wachsendem Ausmaß und mit wachsender Bedeutung. Die verstärkte Digitalisierung verändert sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft. Es wird sogar von der 'vierten industriellen Revolution' gesprochen, denn traditionelle Geschäftsmodelle geraten unter Druck. Welche Auswirkungen sind von dieser Entwicklung zu erwarten? Irene Bertschek, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim und Universität Mannheim, sieht in der Verschmelzung von IKT und Produktion, und damit der IKT-Branche und dem Verarbeitenden Gewerbe, die Gelegenheit für Deutschland, eine Vorreiterrolle im digitalen Wettbewerb zu übernehmen. Die Digitalisierung der Arbeit biete zudem Unternehmen die Chance, Fachkräfte durch individuelle Arbeitszeitmodelle an das Unternehmen zu binden und Arbeitnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben zu ermöglichen. Es stelle aber auch die Unternehmen und die Beschäftigten vor die Herausforderung, diese Flexibilität effizient und verantwortungsvoll zu nutzen. Die Nutzung der Potenziale der Digitalisierung hänge wesentlich von komplementären Investitionen in organisatorisches Kapital und in Humankapital ab. Reiner Clement, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, stellt beispielhaft das Crowdsourcing vor. Dieses Konzept beinhaltet die Auslagerung einer Aufgabe an eine unbestimmte bzw. unbekannte Gruppe, in der Regel über eine Internetplattform. Ziel ist eine interaktive Form der Leistungserbringung. Crowdsourcing sei mit einer Reihe von Chancen und Risiken verbunden. Positiv sei zu werten, dass Crowdsourcing für Unternehmen den Zugriff auf einen Pool an Arbeitskräften und auf Wissen ermögliche, das die eigenen Fähigkeiten übersteige. Kritisch zu betrachten seien die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, wenn die Preise für Erwerbsarbeit verfallen. Für Daniel Buhr, Universität Tübingen, ist Industrie 4.0 weit mehr als Technik: Es gelte, Industrie 4.0 als Zusammenspiel von technischen und sozialen Innovationen zu begreifen. Nur so ließe sich sicherstellen, dass möglichst viele von den Chancen profitieren können, und nicht nur ein kleiner Teil der Gesellschaft. Hartmut Hirsch-Kreinsen, Technische Universität Dortmund, sieht auch die Planungs- und Managementbereiche in Folge der Einführung von Industrie-4.0-Systemen längerfristig nachhaltig betroffen. Auf der operativen Ebene lege eine Vielzahl von Studien die Auffassung nahe, dass digitale Technologien einfache Tätigkeiten weitgehen automatisieren und daher substituieren, sich also mit den neuen Technologien absehbar ein generelles 'Upgrading von Tätigkeiten und Qualifikationen verbinden werde. Oliver Falck, Alesandra Heimisch, Anita Jacob-Puchalska und Andreas Mazat, ifo-Institut, erwarten zwar generell positive Impulse, jedoch bergen Computerisierung und Automatisierung, und damit wohl auch deren Verknüpfung in der Industrie 4.0, ihrer Ansicht nach potenzielle Gefahren für Teile des Arbeitsmarktes, so dass die mit den strukturellen Änderungen einhergehenden Beschäftigungswirkungen hohe Flexibilisierungserfordernisse an den Arbeitsmarkt stellen, um alle Gesellschaftsgruppen am technischen Fortschritt teilhaben zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erschließen der Potenziale der Anwendung von ,Industrie 4.0' im Mittelstand (2015)
Bischoff, Jürgen; Mättig, Ben; Hegmanns, Tobias; Braun, Stefan; Prasse, Christian; Taphorn, Christoph; Henke, Michael; Braun, Nomo; Hompel, Michael ten ; Goloverov, Alexander; Döbbeler, Frederik; Kirsch, Christopher; Fuss, Emanuel; Fellbaum, Manfred; Scheffler, Doris; Wolter, Denise; Kaspers, Mark; Ludwig, Stefan; Guth, Michael;Zitatform
Bischoff, Jürgen, Christoph Taphorn, Denise Wolter, Nomo Braun, Manfred Fellbaum, Alexander Goloverov, Stefan Ludwig, Tobias Hegmanns, Christian Prasse, Michael Henke, Michael ten Hompel, Frederik Döbbeler, Emanuel Fuss, Christopher Kirsch, Ben Mättig, Stefan Braun, Michael Guth, Mark Kaspers & Doris Scheffler (2015): Erschließen der Potenziale der Anwendung von ,Industrie 4.0' im Mittelstand. Mülheim an der Ruhr, 386 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der ökonomischen Herausforderungen in Deutschland und Europa stellt sich die Frage der Bedeutung von Industrie 4.0 für den Mittelstand: Bietet Industrie 4.0 Chancen für mittelständische Unternehmen? Und, wenn ja, welche? Sind mittelständische Unternehmen auf die Anforderungen der vierten industriellen Revolution vorbereitet oder riskieren sie, den Anschluss an die Technologien und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationalem Parkett zu verlieren? All das sind essenzielle Fragen, die einer Klärung bedürfen. Vor diesem Hintergrund hat das BMWi das Konsortium bestehend aus der agiplan GmbH, dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (Fraunhofer IML) und dem Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen (ZENIT) beauftragt, die Potenziale der Industrie 4.0 für den deutschen Mittelstand zu identifizieren, den derzeitigen Umsetzungsstand aufzuzeigen und ein Aktionsportfolio abzuleiten, mit dem Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einer möglichst breiten Umsetzung von Industrie 4.0 im Mittelstand beitragen können. Dabei werden unter Mittelstand alle mittelständischen Unternehmen bis zu 2.500 Beschäftigten zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die digitale Transformation der Industrie: was sie bedeutet, wer gewinnt, was jetzt zu tun ist (2015)
Bloching, Björn; Quick, Paul; Oltmans, Torsten; Shafranyuk, Oksana; Leutiger, Philipp; Schlick, Thomas; Remane, Gerrit; Rossbach, Carsten;Zitatform
Bloching, Björn, Philipp Leutiger, Torsten Oltmans, Carsten Rossbach, Thomas Schlick, Gerrit Remane, Paul Quick & Oksana Shafranyuk (2015): Die digitale Transformation der Industrie. Was sie bedeutet, wer gewinnt, was jetzt zu tun ist. München, 51 S.
Abstract
"Die digitale Transformation der Industrie bietet Europa enorme Chancen - und stellt es vor große Herausforderungen. Den vielversprechenden Möglichkeiten vernetzter, effizienterer Produktion und neuer Geschäftsmodelle stehen dramatische Risiken gegenüber: Bis 2025 könnte Europa einen Zuwachs von 1,25 Billionen Euro an industrieller Bruttowertschöpfung erzielen, aber auch einen Wertschöpfungsverlust von 605 Milliarden Euro erleiden. Die digitale Transformation der Industrie konfrontiert die Volkswirtschaften Europas mit einem radikalen Strukturwandel. Neue Daten, Vernetzung, Automatisierung und die digitale Kundenschnittstelle sprengen bestehende Wertschöpfungsketten. Unternehmen müssen ihre Produkte und Fähigkeiten hinterfragen und ihre digitale Reife erhöhen, um neue Möglichkeiten zu erkennen, zu entwickeln und schnell umzusetzen. Die digitale Transformation der Industrie verlangt nach gemeinsamen Aktionen Europas. Es gilt, einen neu austarierten, einheitlichen ordnungspolitischen Rahmen zu setzen sowie eine flächendeckende, leistungsfähige Informations- und Kommunikationsinfrastruktur zu schaffen, um die Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu sichern. Ein konkreter nächster Schritt für Europas Unternehmen und Politik ist die offensive Auseinandersetzung mit der Standardisierung der digitalen Wirtschaft." (Textauszug, IAB-Doku)
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Vertiefte Analysen -
Literaturhinweis
Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 (2015)
Botthof, Alfons; Hartmann, Ernst Andreas;Zitatform
(2015): Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0. Berlin: Springer Vieweg, 163 S. DOI:10.1007/978-3-662-45915-7
Abstract
"Das Zukunftsprojekt 'Industrie 4.0', das ein zentrales Element der Hightech-Strategie der Bundesregierung darstellt, zielt auf die Informatisierung der klassischen Industrien, wie z. B. der industriellen Produktion. Auf dem Weg zum Internet der Dinge soll durch die Verschmelzung der virtuellen mit der physikalischen Welt zu Cyber-Physical Systems und dem dadurch möglichen Zusammenwachsen der technischen Prozesse mit den Geschäftsprozessen der Produktionsstandort Deutschland in ein neues Zeitalter geführt werden. Das Technologieprogramm 'Autonomik für Industrie 4.0' des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist Teil des Zukunftsprojekts 'Industrie 4.0'. Im Kontext dieses Programms ist der vorliegende Band entstanden. Das Buch gibt einen Überblick über mögliche Wege in die die Zukunft der Arbeit unter den Bedingungen von Autonomik und Industrie 4.0. Zentrale Herausforderungen, Chancen und Risiken werden aus Sicht der Forschung, der Industrie und der Sozialpartner benannt. Beispielhafte Gestaltungslösungen aus den Bereichen Produktions- und Automatisierungstechnik, Robotik, Virtual Engineering, Landmaschinen und Lernfabriken illustrieren die im Buch dargestellten Trends." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Mensch im Mittelpunkt von Industrie 4.0: Technologie, die sich am Menschen und nicht am technisch Machbaren orientiert (2015)
Brannen, Vera;Zitatform
Brannen, Vera (2015): Der Mensch im Mittelpunkt von Industrie 4.0. Technologie, die sich am Menschen und nicht am technisch Machbaren orientiert. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 3, S. 170-176.
Abstract
"Der aktuelle Diskurs über Industrie 4.0 legt offen, dass die Entwicklungen stark technologiegetrieben sind. Die Komplexität durch die zunehmende Anzahl vernetzter Lösungen und Produkte steigt rasant, ebenso der Innovationsdruck. Gefordert sind Prozesse und Methoden, welche die Komplexität reduzieren, die Effizienz in der Entwicklung steigern und die Marktchancen der geplanten digitalen Angebote erhöhen. Mit Design Thinking und der Definition von Minimum Viable Products steht der Mensch im Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses. Lösungen werden frühzeitig und iterativ auf ihre technische Umsetzbarkeit, Marktrelevanz und Wirtschaftlichkeit überprüft. Innovative Unternehmen stellen Dienstleistungen in den Mittelpunkt von Geschäftsmodellen und weniger die eigenen Produkte. Industrie 4.0 bietet eine Unzahl von Möglichkeiten. So können die Marke, Prozesse und die gesamte Customer Experience ganzheitlich erweitert werden. Wenn Industrie 4.0 so vorangetrieben wird, schaffen wir auch einen digitalen Humanismus -- digitale Lösungen, welche die Menschheit weiterbringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Digitalisierung im Mittelstand: BDI-PwC-Mittelstandspanel (2015)
Zitatform
Brink, Sigrun, Susanne Schlepphorst, Oliver Krieg & Jörg Erren (2015): Die Digitalisierung im Mittelstand. BDI-PwC-Mittelstandspanel. Berlin, 38 S.
Abstract
"Im Rahmen einer langfristigen Studie zum industriellen Mittelstand in Deutschland hat das IfM Bonn im Frühjahr 2015 zum 21. Mal einen festen Kreis von Industrieunternehmen zur Einschätzung der Wirtschaftslage und zu tagespolitisch und betriebswirtschaftlich relevanten Themen befragt. Angesichts der vierten industriellen Revolution rückt die aktuelle Befragung die Digitalisierung des industriellen Mittelstands in den Mittelpunkt. Chancen und Herausforderungen einer zunehmenden Digitalisierung werden untersucht und mögliche Kooperationspartner im Digitalisierungsprozess identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 und Qualifikation: Vorschau durch Rückschau (2015)
Brödner, Peter;Zitatform
Brödner, Peter (2015): Industrie 4.0 und Qualifikation. Vorschau durch Rückschau. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 6, S. 17-20.
Abstract
"Unter dem Namen Industrie 4.0 rollt eine neue Welle technologischen Überschwangs über unsere Köpfe hinweg - diesmal in Gestalt vernetzter "cyberphysischer " oder "Multi-Agenten-Systeme" (MAS) -, die als Treiber einer umwälzenden Entwicklung angesehen werden. Seit Beginn der Digitalisierung in den späten 1940er-Jahren ist es nun schon die dritte Welle. Bislang folgten darauf lange Phasen der Ernüchterung und Suche nach produktiver praktischer Verwendung technischer Angebote. Dieses - mit einer Wellenlänge von ca. 30 Jahren - wiederkehrende Muster wirft Fragen zum Zusammenspiel von Technik, Organisation und Arbeitsvermögen und den Folgen für Arbeit und Qualifikation auf. Darauf wird im Beitrag nach Antworten gesucht." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Innovationspolitik für die Industrie 4.0 (2015)
Buhr, Daniel;Zitatform
Buhr, Daniel (2015): Soziale Innovationspolitik für die Industrie 4.0. (WISO Diskurs), Bonn, 28 S.
Abstract
"Der Begriff 'Industrie 4.0' wurde 2011 von der Forschungsunion Wirtschaft und Wissenschaft in die öffentliche Debatte eingeführt. Er beschreibt die Digitalisierung der industriellen Produktion. Das Konzept umreißt die Vision einer Smart Factory, die von der umfassenden Vernetzung aller Produktionsteile und -prozesse geprägt ist: Die virtuelle Steuerung in Echtzeit, der zunehmende Einsatz von Robotern und sich selbst steuernden Arbeitseinheiten sollen zur Produktivitätssteigerung durch Ressourceneffizienz beitragen. Dieser Wandel findet bereits statt, und der Begriff 'Industrie 4.0' prägt mittlerweile den Digitalisierungsdiskurs in Deutschland. Die durch Vernetzung und den Einsatz von Daten getriebenen Veränderungen betreffen weit mehr als nur die Industrieproduktion. In Teilen stellen sie grundsätzliche Elemente der Arbeits- und Produktionswelt infrage. Sie betreffen unsere Wirtschaftsstrukturen und unser gesellschaftliches Zusammenleben als Ganzes. Wir befinden uns am Anfang einer grundlegenden Debatte, die derzeit noch mehr Fragen als Antworten liefert. Aus diesem Grund hat die Friedrich-Ebert-Stiftung in einer Reihe von Fachgesprächen über die Auswirkungen der Industrie 4.0 diskutiert. Diese Studie präsentiert die Ergebnisse." (Textauszug, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Digitalisierung als Rahmenbedingung für Wachstum: update. Studie (2015)
Böhmer, Michael;Zitatform
Böhmer, Michael (2015): Digitalisierung als Rahmenbedingung für Wachstum. Update. Studie. München, 51 S.
Abstract
"Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran, selbstverständlich auch in den Unternehmen. Deshalb hatte die vbw vor zwei Jahren die Prognos AG beauftragt, die Entwicklung und Diffusion der Digitalisierung in der Wirtschaft zu untersuchen und ihre Bedeutung für das Wirtschaftswachstum zu quantifizieren. Die Ergebnisse der aktualisierten Studie verstärken die damals gewonnenen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Ergänzungsband -
Literaturhinweis
Produktionsarbeit und Führung in der Industrie 4.0: Potenziale und Auswirkungen (2015)
Zitatform
Börkircher, Mikko, Sven Hille & Tim Jeske (2015): Produktionsarbeit und Führung in der Industrie 4.0. Potenziale und Auswirkungen. In: Betriebspraxis und Arbeitsforschung H. 223, S. 27-32.
Abstract
"Zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit müssen produzierende Unternehmen eine Vielzahl an Einflussgrößen berücksichtigen. Diese reichen von individuellen Kundenanforderungen über Energieeffizienz bis hin zum Fachkräftemangel. Die Beherrschung der damit verbundenen Komplexität erfordert ein entsprechendes Informationsmanagement, wie es Bestandteil der Industrie 4.0 ist. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag zunächst die Rahmenbedingungen der Industrie 4.0 und ihre Potenziale für die (Produktions-)Arbeit erläutert Darauf aufbauend werden anschließend die Auswirkungen auf die Führung diskutiert" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeit und demografischer Wandel (2015)
Zitatform
Cernavin, Oleg, Thomas Thiele, Markus Kowalski & Stephanie Winter (2015): Digitalisierung der Arbeit und demografischer Wandel. In: (Hrsg.), A. Richert, F. Hees & C. Jooß (Hrsg.) (2015): Exploring demographics : transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel, S. 67-81. DOI:10.1007/978-3-658-08791-3_6
Abstract
"Die Arbeitsforschung hat sich in den letzten fünfzehn Jahren intensiv mit dem Thema des demografischen Wandels befasst. Nun deutet sich ein neuer Megatrend an, der in das Zentrum der Arbeitsforschung geraten wird: Die zunehmende Digitalisierung der Arbeit, die mit dem Schlagwort Industrie 4.0 beschrieben wird. Personen und Unternehmen werden sich mit beiden Entwicklungen gleichermaßen auseinandersetzen und Gestaltungsfähigkeit für die sich weiter dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelten entwickeln müssen. Die Aufgabe der Arbeitsforschung liegt dabei in der Erarbeitung von Strategien, Konzepten und Modellen, damit Menschen und Unternehmen die Entwicklungspotenziale der Digitalisierung der Arbeit nutzen und gleichzeitig lernen, mit den zunehmenden Ambivalenzen der Entwicklung umzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrielle Entwicklung und funktionale Verschiebungen in Europa: eine empirische Analyse ausgeübter Tätigkeiten (2015)
Cordes, Alexander; Gehrke, Birgit;Zitatform
Cordes, Alexander & Birgit Gehrke (2015): Industrielle Entwicklung und funktionale Verschiebungen in Europa. Eine empirische Analyse ausgeübter Tätigkeiten. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 84, H. 1, S. 79-101. DOI:10.3790/vjh.84.1.79
Abstract
"In den meisten europäischen Ländern ist seit längerem ein erheblicher Rückgang der Industriebeschäftigung vor allem zugunsten wissensintensiver Dienstleistungen zu beobachten. Diese Entwicklung entspricht den theoretischen Erwartungen, dass Spezialisierungsmuster zunehmend funktional und weniger sektoral orientiert sind. Vor diesem Hintergrund wird anhand einer Shift-Share-Analyse auf Basis der EU-Arbeitskräfteerhebung 2008 bis 2013 der Frage nachgegangen, ob sich die Beschäftigung in Ländern mit funktional spezialisierter Industrie günstiger entwickelt hat. Insgesamt hat vor allem die sinkende Bedeutung von Fertigungstätigkeiten zum Beschäftigungsrückgang beigetragen. Aufgrund des höheren Anteils strategisch wichtiger Funktionen (MINT-Berufe, hochwertige Managementfunktionen) wog dieser Effekt insbesondere in der wissensintensiven Industrie weniger schwer beziehungsweise konnte teilweise kompensiert werden. In einigen südeuropäischen und neuen EU-Mitgliedsstaaten erwies sich hingegen deren Fertigungsspezialisierung als anfällig. Der deutschen Industrie kamen der allgemeine Beschäftigungstrend sowie das geringe Gewicht von Fertigungstätigkeiten zugute. Allerdings waren die Wachstumsimpulse hochwertiger Tätigkeiten eher gering und künftig dürfte sich der niedrige Besatz an IKT-affinen Tätigkeiten eher dämpfend auf die Industriebeschäftigung auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fusionen und Übernahmen in der deutschen Industrie: auf dem Weg zur Industrie 4.0? (2015)
Demary, Vera; Diermeier, Matthias;Zitatform
Demary, Vera & Matthias Diermeier (2015): Fusionen und Übernahmen in der deutschen Industrie. Auf dem Weg zur Industrie 4.0? In: IW-Trends, Jg. 42, H. 4, S. 3-19.
Abstract
"Der Zusammenschluss von Unternehmen trägt umfassend zur Dynamik der Unternehmenslandschaft bei und ist üblicherweise an die konjunkturelle Entwicklung gekoppelt. Bei Fusionen und Übernahmen unter Beteiligung deutscher Firmen haben sich Konjunktur und Zusammenschlüsse jedoch seit der Finanzmarktkrise 2009 entkoppelt. Dies ist besonders aufgrund der in Deutschland vorherrschenden Investitionsschwäche überraschend. Ein Grund dafür besteht möglicherweise in der hohen Unternehmensbepreisung. Gesamtwirtschaftlich lässt sich zudem eine Tendenz zur Diversifikation durch Zusammenschlüsse mit Unternehmen anderer Branchen ausmachen. Im Unterschied dazu belegen die Daten für die wichtigsten Industriebranchen eher eine Konsolidierung in den letzten Jahren, bei denen vergleichsweise wenige Zusammenschlüsse außerhalb der eigenen Branche erfolgten. Vor diesem Hintergrund lässt sich auch die Hypothese, dass Industrieunternehmen sich durch den Zusammenschluss mit IT-Firmen das für die Entwicklung und Umsetzung von Industrie-4.0-Anwendungen notwendige Wissen vermehrt zukaufen, nicht bestätigen. Stattdessen durchläuft die IT-Branche eher eine Konsolidierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Industriearbeit: Veränderungen der Arbeit und Handlungsfelder der IG Metall (2015)
Ernst, Silke; Wenz, Julian; Faber, Jochen; Thomas, Christine; Kurz, Constanze; Wolf, Yanira; Rogalla, Irmhild;Zitatform
Ernst, Silke (2015): Digitalisierung der Industriearbeit. Veränderungen der Arbeit und Handlungsfelder der IG Metall. Frankfurt am Main, 54 S.
Abstract
Die Broschüre beschreibt den Stand der Debatte um die Digitalisierung der Industriearbeit und die wesentlichen Handlungsansätze der Industriegewerkschaft Metall. Nach der Erfindung der Dampfmaschine, nach der Entwicklung des Fließbandes und der Einführung des Computers stehen wir heute am Beginn einer neuen Phase industrieller Entwicklung: In der 'Industrie 4.0' kommunizieren Maschinen, Werkstücke und Menschen über das Internet permanent miteinander. 'Industrie 4.0' umfasst technisch gesehen eine Kombination neuer Entwicklungen in der Mikroelektronik, der Sensorik, der Robotik und der Datenverarbeitung. Komplexe vernetzte Systeme mit eigener Steuerung und interaktiven Bedienmöglichkeiten gehören dazu. Riesige Datenmengen können in Echtzeit an verschiedenen Orten verarbeitet und gespeichert werden - 'big data' ist hierfür das Stichwort. In der digitalen Ökonomie werden sich auch die Tätigkeitsprofile und Qualifikationsanforderungen der Beschäftigten verändern: Alte Abgrenzungen zwischen Produktions-, Verwaltungs-, Dienstleistungs- und Wissensarbeit lösen sich auf. Die Anteile von Dienstleistungs- und Wissensarbeit werden zunehmen. Die Produkte eines Unternehmens können vielfältiger werden: Über die Anzahl der künftigen Arbeitsplätze, darüber, ob es mehr oder weniger als heute sein werden, gibt es bislang nur Schätzungen. Pessimistische Prognosen gehen davon aus, dass in naher Zukunft fast jeder zweite Beruf - zumindest mit seinem heutigen Qualifikationsprofil - automatisiert werden könnte. Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von Tätigkeiten: Aufträge werden mittels webbasierten Plattformen an eine große Menge von Menschen ausgeschrieben. Die Handlungsfelder der IG Metall für eine menschengerechte Gestaltung der digitalen Arbeitswelt: Herstellung sozialer Arbeitswirklichkeiten - durch Beteiligung. Mitbestimmung, Tarifverträge. Arbeitsschutz, Qualifikation und Berufliche Bildung bleiben als gewerkschaftliche Themen bestehen. (IAB)
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Literaturhinweis
ICT as an enabler of innovation: evidence from German microdata (2015)
Fabritz, Nadine;Zitatform
Fabritz, Nadine (2015): ICT as an enabler of innovation. Evidence from German microdata. (Ifo working paper 195), München, 34 S.
Abstract
"Using data from a survey of German manufacturing firms, this paper empirically tests the hypothesis that investment in ICT enables product innovation at the firm level. The empirical approach employs a value-added model, which controls for time-invariant firm characteristics. We instrument with exogenous impulses that affect firms' decision to invest in ICT to account for remaining endogeneity that arises due to the fact that firms may decide to innovate and invest in ICT simultaneously. In addition, we employ matching methods to corroborate the results. We find consistent evidence that ICT investment increases firms' product innovations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Future Tracks - Arbeiten in der Fabrik 4.0 (2015)
Feuchthofen, Jörg; Pape, Karlheinz; Windelband, Lars ; Niemeier, Joachim; Schmidt, Claudia ; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Robes, Jochen; Esser, Friedrich Hubert; Sauter, Werner; Edvinsson, Leif; Szogs, Günther M.; Bauer, Wilhelm;Zitatform
Feuchthofen, Jörg (Red.); Pape, Karlheinz, Lars Windelband, Joachim Niemeier, Claudia Schmidt, Hartmut Hirsch-Kreinsen, Jochen Robes, Friedrich Hubert Esser, Werner Sauter, Leif Edvinsson, Günther M. Szogs & Wilhelm Bauer (sonst. bet. Pers.) (2015): Future Tracks - Arbeiten in der Fabrik 4.0. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3, S. 30-71.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Was im Alltag jedes einzelnen bereits seit längerem zu bemerken ist, vollzieht sich in Wirtschaftsprozessen schon weitaus radikaler. Industrie 4.0 steht als Schlagwort für eine umfassende und intelligente Digitalisierung mit grundlegenden Elementen, die in der Verknüpfung und konkreten Ausformung dem Mitarbeiter wie auch der Führungskraft neue Aufgaben zuweisen. Das Institut für Arbeit und Personalmanagement des Volkswagen Konzerns hat hierzu im April 2015 eine Expertenkonferenz durchgeführt, um Eckwerte eines personalpolitischen Handlungsrahmens für die Herausforderungen der Fabrik 4.0 zu entwickeln und zentrale Handlungsfelder zu beleuchten. Das Ergebnis liegt nunmehr seit Oktober 2015 als Tagungsbericht vor. In diesem Beitrag sind einige zentrale Vorträge nachgedruckt." (Autorenreferat, © ZIEL-Verlag, Augsburg )
Inhalt:
Hartmut Hirsch-Kreinsen: Wandel von Arbeit bei Industrie 4.0 ( 31-35);
Wilhelm Bauer : Arbeitsorganisation in der Fabrik 4.0 (36-40);
Lars Windelband: Qualifikationen und Ausbildungsgestaltung in Industrie 4.0 ( 41-43);
Friedrich Hubert Esser : Ausbildung und Qualifizierung für die Fabrik 4.0 (44-46);
Karlheinz Pape: Lernen für Lernprofis ( 47-48);
Werner Sauter : Deutsche Bahn AG - Next Education (49-51);
Joachim Niemeier : Digitales Lernen attraktiv gestalten (Swisscom) (52-55);
Karlheinz Pape: Informelles Lernen im internationalen Vertrieb (55-57);
Jochen Robes: Gamification (SAP) ( 58-60);
Leif Edvinsson, Günther M. Szogs: Wir 4.4 ( 61-68);
Claudia Schmidt : Neue Formen der Führung sind gefragt (69-71). -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt (2015)
Franken, Swetlana ; Ittermann, Peter ; Mauritz, Nina; Franken, Swetlana ; Schäfers-Hansch, Christiane; Thom, Norbert; Franken, Rolf;Zitatform
Franken, Swetlana (Hrsg.) (2015): Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt. (Forum Wissen, Ideen, Innovationen), Aachen: Shaker, 177 S.
Abstract
"Durch die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung erreicht industrielle Produktion einen qualitativ neuen Zustand, der zu einem bislang nicht gekanntem Automatisierungsniveau und einer Verschmelzung von virtueller und realer Welt zu so genannten cyber-physische Systemen führt - Industrie 4.0. Intelligente Produktionssysteme können die notwendige Komplexität in turbulenten Märkten mit einem hohen Maß an personalisierten Produkten erzeugen. So werden Flexibilität, Kosten- und Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit in produzierenden Unternehmen gesteigert. Diese Innovationen bringen zahlreiche Vorteile, erfordern jedoch radikale Veränderungen in allen Komponenten des soziotechnischen Systems Unternehmen.
Die Autoren dieses Sammelbandes - Wissenschaftler und Führungskräfte aus Unternehmen und Organisationen - thematisieren die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Arbeitswelt, insbesondere auf Management, Personalarbeit, Führung und Personalentwicklung.
Die zentralen Fragen des Buches lauten: Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Digitalisierung der Wirtschaft für die Beschäftigung, Berufe und Arbeitsaufgaben? Wie kann das Management in Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung und Vernetzung realisieren und Risiken minimieren? Welche Anforderungen stellt Industrie 4.0 auf das Personalmanagement? Wie sieht optimale Führung für die intelligente Fabrik der Zukunft aus? Mit welchen praktischen Maßnahmen und Instrumenten können die technischen Veränderungen begleitet und unterstützt werden, insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung? Neben zahlreichen theoretischen Beiträgen werden Best Practices aus Unternehmen erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Robots at work (2015)
Zitatform
Graetz, Georg & Guy Michaels (2015): Robots at work. (IZA discussion paper 8938), Bonn, 53 S.
Abstract
"Despite ubiquitous discussions of robots' potential impact, there is almost no systematic empirical evidence on their economic effects. In this paper we analyze for the first time the economic impact of industrial robots, using new data on a panel of industries in 17 countries from 1993-2007. We find that industrial robots increased both labor productivity and value added. Our panel identification is robust to numerous controls, and we find similar results instrumenting increased robot use with a measure of workers' replaceability by robots, which is based on the tasks prevalent in industries before robots were widely employed. We calculate that the increased use of robots raised countries' average growth rates by about 0.37 percentage points. We also find that robots increased both wages and total factor productivity. While robots had no significant effect on total hours worked, there is some evidence that they reduced the hours of both low-skilled and middle-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Robots at work (2015)
Zitatform
Graetz, Georg & Guy Michaels (2015): Robots at work. (CEP discussion paper 1335), London, 53 S.
Abstract
"Despite ubiquitous discussions of robots' potential impact, there is almost no systematic empirical evidence on their economic effects. In this paper we analyze for the first time the economic impact of industrial robots, using new data on a panel of industries in 17 countries from 1993-2007. We find that industrial robots increased both labor productivity and value added. Our panel identification is robust to numerous controls, and we find similar results instrumenting increased robot use with a measure of workers' replaceability by robots, which is based on the tasks prevalent in industries before robots were widely employed. We calculate that the increased use of robots raised countries' average growth rates by about 0.37 percentage points. We also find that robots increased both wages and total factor productivity. While robots had no significant effect on total hours worked, there is some evidence that they reduced the hours of both low-skilled and middle-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Monitoring-Report Wirtschaft digital 2015 (2015)
Graumann, Sabine; Weinzierl, Michael; Zieger, Benedikt; Bertschek, Irene ; Winkler, Victoria; Weber, Tobias; Armbruster, Rebecca; Speich, Anselm; Ohnemus, Jörg; Schulte, Patrick; Rammer, Christian ; Niebel, Thomas;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2015): Monitoring-Report Wirtschaft digital 2015. (Monitoring-Report Wirtschaft digital), Berlin, 158 S.
Abstract
"TNS Infratest untersucht zusammen mit dem ZEW Mannheim im neuen Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL erstmals den Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland nach Branchen differenziert. Außerdem wird erhoben, welchen Mehrwert die Digitale Wirtschaft für Deutschland schafft und wie sich der Standort im internationalen Vergleich (Standortindex DIGITAL) positioniert.
Zentrale Ergebnisse sind:
Digitalisierung der Wirtschaft
- Der Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland liegt im Wirtschaftsindex DIGITAL bei 49 von 100 möglichen Punkten.
- Das Digitalisierungstempo bis 2020 ist verhalten. Der Wirtschaftsindex DIGITAL wird bis dahin auf 56 Punkte ansteigen.
- 27% der Unternehmen erwirtschaften mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes digital.
Digitale Wirtschaft
- Die Digitale Wirtschaft in Deutschland liegt auf Platz 6 im internationalen Standortindex DIGITAL.
- Bei den IKT-Umsätzen erreicht Deutschland mit einem Anteil von 3,6 Prozent an den weltweiten Umsätzen Platz fünf.
- Mit einem Umsatz von 221 Mrd. EURO und gut einer Million Arbeitnehmern stellt die Digitale Wirtschaft einen bedeutenden Zweig der deutschen Wirtschaft dar.
Die Studie ist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragt und Bestandteil des Nationalen IT-Gipfels, der zentralen Plattform für den Austausch zwischen Politik und Digitaler Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 Management: Kognitive Systeme (2015)
Gronau, Norbert; Overmeyer, Ludger; Thoben, Klaus-Dieter; Ullmann, Georg; Knubben, Elias Maria; Uttendorf, Sarah; Lang, Walter; Hamker, Fred H.; Marinitsch, Waldemar; Grundstein, Sebastian; Pannek, Jürgen; Rohde, Ann-Kathrin; Appenzeller, Sebastian; Rost, Arne; Schon, Claudia; Schubel, Alexander; Schuster, Julia ; Seibold, Zäzilia; Best, Daniela; Stoppe, Jannis; Ghrairi, Zied; Köbler, Jürgen; Lawo, Michael; Hurtz, Albert; Schneider, Markus; Gaissert, Nina; Stolzenburg, Frieder; Furbach, Ulrich; Drechsler, Rolf; Freitag, Michael ; Kirisci, Pierre T.; Ehm, Jens; Dinkelbach, Helge Ülo; Dumstorff, Gerrit;Zitatform
Gronau, Norbert, Ludger Overmeyer, Klaus-Dieter Thoben, Georg Ullmann, Elias Maria Knubben, Sarah Uttendorf, Walter Lang, Fred H. Hamker, Waldemar Marinitsch, Sebastian Grundstein, Jürgen Pannek, Ann-Kathrin Rohde, Sebastian Appenzeller, Arne Rost, Claudia Schon, Alexander Schubel, Julia Schuster, Zäzilia Seibold, Daniela Best, Jannis Stoppe, Zied Ghrairi, Jürgen Köbler, Michael Lawo, Albert Hurtz, Markus Schneider, Nina Gaissert, Frieder Stolzenburg, Ulrich Furbach, Rolf Drechsler, Michael Freitag, Pierre T. Kirisci, Jens Ehm, Helge Ülo Dinkelbach & Gerrit Dumstorff (2015): Industrie 4.0 Management. Kognitive Systeme. In: Industrie 4.0 Management, Jg. 31, H. 1, S. 1-67.
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Literaturhinweis
Intelligente Technik in der beruflichen Pflege: Von den Chancen und Risiken einer Pflege 4.0 (2015)
Gräske, Ute;Zitatform
(2015): Intelligente Technik in der beruflichen Pflege. Von den Chancen und Risiken einer Pflege 4.0. Dortmund, 64 S.
Abstract
"Die neuen Technologien sind aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. In der Industrie gehören Roboter, intelligente Systeme und komplexe Automatisierungskonzepte zum Arbeitsalltag. Auch im Gesundheitswesen hält die Technik vermehrt Einzug. Beispielsweise eröffnet die Telemedizin neue Wege der Kommunikation und Vernetzung zwischen Patientinnen, Patienten und ärztlicher Versorgung.
In der beruflichen Pflege sind die neuen Technologien bisher hingegen wenig verbreitet, obgleich sie als vielversprechende Ansatzpunkte zum Umgang mit den demografischen Herausforderungen gesehen werden. Ist dies lediglich eine Frage der Zeit? Werden Serviceroboter, Sensoren zur Verhaltensanalyse oder Transpondersysteme in Kliniken, stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten bald häufiger zu finden sein? Welchen Einfluss wird dies auf die Arbeit der Pflegenden, auf ihr Selbstverständnis und ihr Berufsbild haben, aber auch auf ihre Belastungen, ihre Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz?
Für Pflegende können technische Unterstützungsmöglichkeiten dazu beitragen, berufstypische Belastungen zu verringern. Mit den neuen Technologien einer 'Pflege 4.0' sind jedoch auch Risiken, Vorbehalte und zahlreiche Fragen verbunden, die von Anfang an mitgedacht bzw. beantwortet werden müssen.
Die vorliegende Broschüre ist ein Schritt in diese Richtung. Sie beleuchtet die technischen Entwicklungen aus dem Blickwinkel der beruflichen Pflege. Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachrichtungen sind darin genauso enthalten wie praktische Erfahrungen aus Anwendungsprojekten und Pflegeeinrichtungen.
Kern der Broschüre sind die Beiträge von Referentinnen und Referenten, welche im November 2014 zu einem 'Wissenstag Pflege und Technik - Chancen und Risiken' zusammen kamen. Diese werden um Betrachtungen aus dem Blickwinkel 'gesund pflegen' ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Diffusion neuer Technologien: Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe (DifTech). Abschlussbericht (2015)
Hackel, Monika; Bertram, Bärbel; Blötz, Ulrich; Reymers, Magret; Tutschner, Herbert; Wasiljew, Elke;Zitatform
Hackel, Monika, Bärbel Bertram, Ulrich Blötz, Magret Reymers, Herbert Tutschner & Elke Wasiljew (2015): Diffusion neuer Technologien. Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe (DifTech). Abschlussbericht. Bonn, 135 S.
Abstract
"Das Forschungsprojekt untersucht exemplarisch und vergleichend Qualifikationsveränderungen auf der Facharbeiterebene, welche durch den Diffusionsprozess unterschiedlicher Technologien hervorgerufen werden. Hieraus werden methodische Empfehlungen und Indikatoren für die Technologiedauerbeobachtung mit qualitativen Methoden abgeleitet. In den Themenfeldern Leichtbau, Energiewende, Biotechnologie, Laserbearbeitung sowie Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) werden unterschiedliche Technologien auf der Grundlage der Tätigkeitstheorie nach Engeström analysiert. Dabei werden einerseits Aussagen zu konkreten Veränderungsbedarfen in unterschiedlichen Berufsfeldern getroffen, andererseits werden aus einem übergreifenden Vergleich der insgesamt 76 Datensätze auch verallgemeinerbare Ergebnisse zur Veränderung der Facharbeit in automatisierten Produktionsprozessen, zum Innovationstransfer in die berufliche Bildung und zum Einfluss der Arbeitsorganisation auf Qualifizierungsbedarfe abgeleitet. In Bezug auf die Technologiebeobachtung mit berufspädagogischem Fokus werden Empfehlungen für die Dauerbeobachtungsaufgaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gegeben und ggf. notwendige ergänzende quantitative Untersuchungen sowie Untersuchungen mit stärkerem Berufsbezug aufgezeigt. Daneben wird die Zusammenarbeit und systematische Verknüpfung der Technologiedauerbeobachtungsaktivitäten von Sozialpartnern, berufspädagogischen Lehrstühlen und der Technologieförderung des Bundes angemahnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industriebeschäftigung im Wandel: Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen (2015)
Zitatform
Haipeter, Thomas & Christine Slomka (2015): Industriebeschäftigung im Wandel. Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 730), Berlin, 17 S.
Abstract
"- In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings.
- Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern.
- Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf.
- Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste Anzeichen dafür sind lange Arbeitszeiten, wachsende Arbeitsintensität und Klagen über schlechte Aufstiegschancen. Zugleich empfinden viele Angestellte ihre Arbeitsplätze als sicher.
- Zu den Gewerkschaften bleiben die Angestellten stärker auf Distanz, auch wenn ihr Organisationsgrad schwächer gesunken ist als derjenige der Arbeiter. Dafür ist ihr Anteil an aktiven Betriebsratsmitgliedern inzwischen höher als bei den Arbeitern." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Technical change and the un/troubling of gendered ageing in healthcare work (2015)
Zitatform
Halford, Susan, Natalia Kukarenko, Ann Therese Lotherington & Aud Obstfelder (2015): Technical change and the un/troubling of gendered ageing in healthcare work. In: Gender, Work and Organization, Jg. 22, H. 5, S. 495-509. DOI:10.1111/gwao.12087
Abstract
"Whilst recent years have seen increasing pressure to extend the participation of older people in the labour market, it is clear that there remain significant challenges in achieving this and that these take specifically gendered forms. This paper explores if and how these might be shaped in intra-action with the rapid pace of technological change linked to the pervasive spread of digital technologies in the workplace. We take our theoretical lead from critical gerontology, feminist accounts of inter-sectionality and Science & Technology Studies, which together insist on an anti-essentialist and performative account of gendered ageing that focuses on everyday practices and the conditions that shape these in particular spaces, places and times. Our empirical focus is on healthcare work, where we find that gendered ageing appears in more or less troubled relations to the increasingly technological practices of medicine and nursing. We conclude with a discussion exploring the implications of our theoretical perspective and empirical findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Technikeinsatz in der Altenpflege: Potenziale und Probleme in empirischer Perspektive (2015)
Hielscher, Volker; Kirchen-Peters, Sabine; Nock, Lukas;Zitatform
Hielscher, Volker, Lukas Nock & Sabine Kirchen-Peters (2015): Technikeinsatz in der Altenpflege. Potenziale und Probleme in empirischer Perspektive. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 178), Baden-Baden: Nomos, 166 S.
Abstract
"Die Bewältigung von Pflegebedürftigkeit stellt nach einhelliger Auffassung eine große gesellschaftliche Gegenwartsfrage dar. Angesichts wachsender Pflegebedarfe und knapper Personalressourcen verheißen technische Innovationen eine Steigerung der Effizienz und Effektivität in der Pflege. Ein forcierter Technikeinsatz soll sowohl die Lebensqualität der Pflegebedürftigen verbessern als auch die Arbeit der Fachkräfte erleichtern - so die Versprechen der Produktentwickler. Diese Studie zeigt, dass die technischen Potenziale vor allem an betriebliche und personale Voraussetzungen gebunden sind; und sie fragt dabei erstmals nach den Effekten der Techniknutzung auf die Arbeitsorganisation der Einrichtungen und das professionelle Handeln der Pflegekräfte. Dazu wurden vier exemplarische Technikanwendungen - die EDV-Dokumentation, der Hebelifter, die Personenortung und die außerklinische Intensivpflege - in der ambulanten und stationären Altenpflege empirisch untersucht. Ohne voreingenommene Skepsis oder gutgläubigen Technikoptimismus reflektiert dieses Buch nüchtern und anschaulich die Potenziale, aber auch die Probleme des Technikeinsatzes im Arbeitsalltag der Pflege.
Der vorliegende Bericht dokumentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojektes, das unter dem Titel 'Technologisierung der Pflegearbeit? Bestandsaufnahme und arbeitspolitische Herausforderungen' die Effekte eines verstärkten Einsatzes von Technik für die Arbeit der Pflegekräfte in stationären Einrichtungen und Pflegediensten untersucht hat. Die Studie wurde von Dezember 2012 bis März 2015 am Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) in Saarbrücken durchgeführt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Digitalisierung von Arbeit: Folgen, Grenzen und Perspektiven (2015)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2015): Digitalisierung von Arbeit. Folgen, Grenzen und Perspektiven. (Technische Universität Dortmund, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Soziologische Arbeitspapiere 43), Dortmund, 34 S.
Abstract
"Gegenstand des vorliegenden Beitrages ist die Frage nach dem Wandel von Arbeit im Kontext der absehbar schnellen Verbreitung digitaler Technologien. Dabei steht vor allem die industrielle Entwicklung im Fokus, die in Deutschland unter dem Label Industrie 4.0 diskutiert wird. In dieser Diskussion wird davon ausgegangen, dass gegenwärtig ein ausgesprochener technologischer Entwicklungsschub mit geradezu disruptiven sozialen und ökonomischen Folgen stattfinde. Dieses Thema wird in mehreren Argumentationsschritten behandelt: Erstens wird die aktuelle, sehr technologiezentrierte Debatte zusammengefasst, zweitens wird die laufende Diskussion über die Digitalisierung von Arbeit resümiert, drittens wird nach der anzunehmenden Reichweite, den Widersprüchen sowie Grenzen der Digitalisierung von Arbeit gefragt und viertens werden die Perspektiven der weiteren Entwicklung thematisiert. Es wird gezeigt, dass mit einem uneindeutigen Wandel von Arbeit zu rechnen ist und die digitalen Technologien die Heterogenität der Arbeitslandschaft vertiefen werden. Die Argumentation basiert im Wesentlichen auf einer Literaturauswertung, die durch einige eigene empirische Evidenzen ergänzt wird. Methodisch hat der Beitrag daher explorativen Charakter, er zielt auf eine systematische Analyse des Gegenstandsbereichs und die Generierung Hypothesen für die weitere Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Digitalisierung von Industriearbeit: Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI) (2015)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Mättig, Benedikt; Dregger, Johannes; Kirks, Thomas; Prof. Dr. Hompel, Michael ten; Ittermann, Peter ; Niehaus, Jonathan;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann, Jonathan Niehaus, Michael ten Prof. Dr. Hompel, Johannes Dregger, Benedikt Mättig & Thomas Kirks (2015): Digitalisierung von Industriearbeit. Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI). Dortmund, 25 S.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag werden generelle Trendbestimmungen und erste Forschungsergebnisse zu den Konsequenzen der Industrie 4.0 für Arbeit und Qualifikation zusammengefasst. Konzeptionell wird dabei von der Industrie 4.0 als sozio-technisches System ausgegangen: Die Analyse und Gestaltung des Zusammenspiels der neuen Technologie mit den dadurch induzierten personellen und organisatorischen Veränderungen erfordert grundsätzlich den Blick auf das Gesamtsystem der Produktion und den hier wirksamen Interdependenzen. So können sowohl die Entwicklungspotenziale als auch die Konsequenzen der weitreichenden Prozessinnovation Industrie 4.0 angemessen erfasst und hinreichend untersucht werden. Davon ausgehend werden in der Aufarbeitung des derzeitigen Forschungsstandes vielfältige und widersprüchliche Entwicklungspfade von industrieller Arbeit und Organisation identifiziert. Welche konkreten Veränderungen sich tatsächlich ergeben, ist in der Konsequenz von dem realisierten Automatisierungskonzept und der tatsächlichen Reichweite der Systemgestaltung abhängig. In diesem Sinne sind Industrie 4.0-Systeme gestaltbar und setzen ein konkretes Leitbild zukünftiger Arbeit und Organisation in der industriellen Produktion voraus. Erste Konturen dieses Leitbildes werden am Ende dieses Zwischenberichtes nachgezeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Industrie 4.0 ante portas: Paradigmenwechsel im deutschen Maschinen- und Anlagenbau (2015)
Jeschke, Sabina; Hoffmann, Max; Fritsch, Dorothtée; Richert, Anja ; Marquardt, Katharina; Schulze, Karsten; Meisen, Tobias; Andersch, Tammo; Tummel, Christian;Zitatform
Jeschke, Sabina, Tammo Andersch, Karsten Schulze, Dorothtée Fritsch, Katharina Marquardt, Tobias Meisen, Anja Richert, Max Hoffmann & Christian Tummel (2015): Industrie 4.0 ante portas. Paradigmenwechsel im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. In: F. Sprenger & C. Engemann (Hrsg.) (2015): Internet der Dinge : über smarte Objekte, intelligente Umgebungen und die technische Durchdringung der Welt, S. 241-279.
Abstract
"Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie stehen die Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau sowie die Erfolgsfaktoren und Lösungsansätze zur Erhaltung der gegenwärtigen Wettbewerbsposition im globalen Markt. Der vorliegenden Studie liegt ein neuartiges, Big Data-gestütztes Analyseverfahren zugrunde, das klassische Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung/Befragung mit innovativen quantitativen, computergestützten Analysen großer Datenbestände (Big Data Analytics) verbindet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 in der Produktion: Grundlagen und Gestaltungspotenziale der Produktionsarbeit 4.0 (2015)
Zitatform
Jeske, Tim (2015): Industrie 4.0 in der Produktion. Grundlagen und Gestaltungspotenziale der Produktionsarbeit 4.0. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 3, S. 152-156.
Abstract
"Die Grundlage von Industrie 4.0 ist eine wesentlich bessere Verfügbarkeit und Nutzung von Informationen durch die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie und insbesondere durch das Entstehen von cyber-physischen Systemen. Auch der allgemeine technische Fortschritt wird die Gestaltung der Industrie 4.0 und die Nutzung von Informationen beeinflussen. So ist zu erwarten, dass Prozesse in der Produktion - z. B. durch die Nutzung RFID-basierter Selbststeuerung von Erzeugnissen - in ihrer Effizienz gesteigert werden können. Für die Produktionsarbeit ist zu erwarten, dass Mitarbeiter mittels Assistenzsystemen wie Mensch-Roboter Kollaborationen unterstützt und physisch entlastet werden. Da Informationen sehr vielseitig genutzt werden können, sind keine abschließenden Aussagen über die Produktionsarbeit 4.0 möglich. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass heterogene Lösungen entstehen, die an die individuellen betrieblichen Bedarfe angepasst sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel: das Beispiel Berlin (2015)
Koglin, Gesa;Zitatform
Koglin, Gesa (2015): Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel. Das Beispiel Berlin. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 84, H. 1, S. 135-149. DOI:10.3790/vjh.84.1.135
Abstract
"Nach dem Mauerfall setzte in Berlin ein drastischer Abbau von Industriearbeitsplätzen ein, der auch durch einen Beschäftigungsanstieg im Dienstleistungssektor nicht kompensiert werden konnte. In den Folgejahren gelang es der Industrie, ihre Produktivität zu steigern, unter anderem durch Ausbau ihrer Kapazitäten in Forschung und Entwicklung (FuE) und Auslagerung von Hilfsdienstleistungen an externe Dienstleister. Außerdem wurde im Rahmen der Clusterstrategie durch gezielte Netzwerkarbeit die Zusammenarbeit zwischen der stark ausgeprägten, öffentlichen Forschungslandschaft Berlins mit der regionalen Wirtschaft gefördert. Zukünftig dürfte sich dieser Trend zur Tertiarisierung auch durch eine Digitalisierung im Produktionsprozess fortsetzen. Berlin verfügt hier über zwei besondere Potenziale: Bereits heute ist Berlin deutschlandweit einer der wichtigsten Standorte für Unternehmen der digitalen Wirtschaft. Unternehmen, die Programmiertätigkeiten, IT-Service-Dienstleistungen und IT-Beratungsdienstleistungen für ihre Kunden erbringen, sind in den letzten Jahren in der Hauptstadt besonders stark expandiert. Durch die Integration der IT-Leistungen können Industrieunternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitern und größere Teile der Wertschöpfungskette selbst abdecken. Darüber hinaus können insbesondere die räumliche Nähe zwischen digitalen Dienstleistern und Industrieunternehmen in Berlin sowie Netzwerkstrukturen und die im Rahmen der seit Jahren betriebenen regionalen Clusterstrategie erworbenen Erfahrungen dabei helfen, diese Potenziale zu erschließen und so möglicherweise eine Entwicklung einleiten, die einer Renaissance der Industrie in Berlin gleichkäme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die vierte Revolution: Wandel der Produktionsarbeit im Digitalisierungszeitalter (2015)
Zitatform
Krzywdzinski, Martin, Ulrich Jürgens & Sabine Pfeiffer (2015): Die vierte Revolution. Wandel der Produktionsarbeit im Digitalisierungszeitalter. In: WZB-Mitteilungen H. 149, S. 6-9.
Abstract
"Die von der Bundesregierung ausgerufene vierte industrielle Revolution beruht im Kern auf dem Internet der Dinge und einer neuen Generation flexibler Roboter und Assistenzsysteme. Die Industrie 4.0 existiert bislang nur in Modellfabriken. Die Entwicklung birgt Risiken: Beschäftigungsverluste, Entwertung von Qualifikationen, Überwachungsmöglichkeiten - aber auch Chancen: Aufwertung der Produktionsarbeit, ergonomische Verbesserungen. Die Forschung braucht einen langen Atem, um Erfahrungen mit den neuen Technologien und ihre institutionellen Erfolgsvoraussetzungen zu analysieren und Handlungsspielräume aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit in der Industrie 4.0: wachsender arbeitspolitischer Gestaltungsbedarf (2015)
Kuhlmann, Martin;Zitatform
Kuhlmann, Martin (2015): Arbeit in der Industrie 4.0. Wachsender arbeitspolitischer Gestaltungsbedarf. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 9, H. 23, S. 1-5.
Abstract
"Industrie 4.0 ist gegenwärtig in aller Munde. Selten hat sich ein Thema so schnell in den maßgeblichen Diskursen von Wissenschaft, Politik und Verbänden ausgebreitet. Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet auf der Basis von IuKTechnologien zwar schon seit Jahrzehnten voran. Derzeit wird mit Industrie 4.0 jedoch eine neue Phase der Technisierung ausgerufen - gar eine vierte industrielle Revolution. Technologieanbieter, Beratungsfirmen und Verbände scheinen darin übereinzustimmen, dass ein neuer Schub des Wandels nicht nur im industriellen Bereich sondern weit darüber hinaus bevorsteht. Das wirft Fragen auf: Worum geht es beim Thema Industrie 4.0? Was lässt sich im Hinblick auf den Wandel von Arbeit sagen und welche arbeitspolitischen Herausforderungen stellen sich? Und schließlich: Welche Perspektiven eröffnet das Thema Industrie 4.0 für die Arbeitsforschung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gute Arbeit und Digitalisierung: Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt (2015)
Kulemann, Peter; Müller, Nadine;Zitatform
(2015): Gute Arbeit und Digitalisierung. Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt. Berlin, 188 S.
Abstract
"ver.di unterstreicht ihre Positionen zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf den Dienstleistungssektor: Der vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit veröffentlichte Band 'Gute Arbeit und Digitalisierung - Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt' umfasst Studien, programmatische Statements und arbeitspolitische Konzepte aus Gewerkschaft und Wissenschaft zu verschiedenen Branchen und Aspekten des digitalen Wandels.
Aufbereitet wird eine breite Palette an Themen, etwa Mitbestimmung, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, die soziale Sicherung von Solo-Selbständigen, Crowdsourcing, Belastungsmanagement mit agilen Methoden, Social Media oder Weiterbildung. In den Blick genommen werden außerdem einzelne Branchen wie die IT-Branche, das Gesundheitswesen und der Journalismus, ein Kapitel ist dem Versandgroßhändler Amazon gewidmet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Manufacturing in Europe: a growth engine in the global economy (2015)
Lichtblau, Karl; Fritsch, Manuel; Matthes, Jürgen; Grömling, Michael; Busch, Berthold;Zitatform
Lichtblau, Karl, Jürgen Matthes, Manuel Fritsch, Michael Grömling & Berthold Busch (2015): Manufacturing in Europe. A growth engine in the global economy. (IW-Studien / Institut der deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 139 S.
Abstract
"Die Industrie ist das Rückgrat der Wirtschaft - und beeinflusst durch externe Effekte auch andere Bereiche. Allerdings wird die Wichtigkeit der Industrie häufig unterschätzt. Die Industrie ist sowohl Wachstumsmotor als auch Arbeitsmarkt. Mit Hilfe des Sektors bekommt Europa die Möglichkeit, die andauernde Krise zu überwinden und die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern der EU zu reduzieren. Gleichzeitig gilt es allerdings auch einige Hürden zu überwinden, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Aus der volkswirtschaftlichen Sicht gesehen entstehen vor allem durch Megatrends wie Globalisierung und Wissensintensivierung neue Herausforderungen - diese Entwicklungen bieten aber auch Chancen. Weitere Hürden entstehen durch die Politik, wie der IW Competitiveness Index zeigt. Mit diesen Herausforderungen und Chancen im Blick, kommt eine Wiederbelebung der Industriepolitik der EU gerade recht. Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt, welche Rolle die Industrie für die Wirtschaft spielt. Anhand der aktuellen Megatrends wird deutlich, welche Perspektiven sich dadurch eröffnen und wie die EU-Mitgliedsstaaten durch eine effektive Industriepolitik gemeinsam nach vorne blicken können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soloselbstständige Internet-Dienstleister im Niedriglohnbereich: Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit (2015)
Lorig, Philipp;Zitatform
Lorig, Philipp (2015): Soloselbstständige Internet-Dienstleister im Niedriglohnbereich. Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 8, H. 1, S. 55-75.
Abstract
"Bei der Betrachtung kapitalismusbedingter Wandlungen des Arbeitsmarktes fällt im Niedriglohnbereich vermehrt eine entstandardisierte und prekäre Beschäftigungsform auf: Die selbstständige Arbeit auf Werkvertragsbasis, insbesondere im Bereich der handwerklichen Dienstleistungen. Eine in diesem Feld bis dato unerforschte Beschäftigtengruppe besteht aus Personen, die ihre handwerklichen Dienstleistungen primär auf Handwerksportalen im Internet anbieten und ihre Auftragsakquise in den virtuellen Raum verlegt haben. Diese Portale, wie beispielhaft am Marktführer 'MyHammer.de' zu zeigen ist, zeichnen sich durch spezifische Abläufe von Angebot und Nachfrage, Informationsungleichheiten, einen verschleierten ,Unterbietungswettbewerb' und ein Profil- und Bewertungssystem aus, das die Arbeitsabläufe bis weit in das Alltagsleben hinein strukturiert und vor allem diszipliniert. Auf der empirischen Grundlage biographischer Interviews mit soloselbstständigen Handwerkern untersucht der vorliegende Artikel, inwiefern in diesem wachsenden Segment atypischer Erwerbsarbeit - das prototypisch für prekäre Arbeit unter zunehmender Vermarktlichung und dem gesellschaftlich vermittelten Diktum unternehmerischer Eigenverantwortung gelten kann - Autonomieansprüche und Ideale der Selbstverwirklichung selbstständiger Erwerbsarbeit in ihr Gegenteil verkehrt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The history of technological anxiety and the future of economic growth: is this time different? (2015)
Zitatform
Mokyr, Joel, Chris Vickers & Nicolas L. Ziebarth (2015): The history of technological anxiety and the future of economic growth. Is this time different? In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 29, H. 3, S. 31-50. DOI:10.1257/jep.29.3.31
Abstract
"Technology is widely considered the main source of economic progress, but it has also generated cultural anxiety throughout history. The developed world is now suffering from another bout of such angst. Anxieties over technology can take on several forms, and we focus on three of the most prominent concerns. First, there is the concern that technological progress will cause widespread substitution of machines for labor, which in turn could lead to technological unemployment and a further increase in inequality in the short run, even if the long-run effects are beneficial. Second, there has been anxiety over the moral implications of technological process for human welfare, broadly defined. While, during the Industrial Revolution, the worry was about the dehumanizing effects of work, in modern times, perhaps the greater fear is a world where the elimination of work itself is the source of dehumanization. A third concern cuts in the opposite direction, suggesting that the epoch of major technological progress is behind us. Understanding the history of technological anxiety provides perspective on whether this time is truly different. We consider the role of these three anxieties among economists, primarily focusing on the historical period from the late 18th to the early 20th century, and then compare the historical and current manifestations of these three concerns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Verheißung oder Bedrohung?: die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution (2015)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2015): Verheißung oder Bedrohung? Die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution. (IAB-Discussion Paper 18/2015), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Infolge der anstehenden Veränderungen durch die vierte industrielle Revolution herrscht eine angeregte Diskussion über mögliche Strukturveränderungen in Wirtschafts- und Arbeitswelt. Neben den Chancen, die die Industrie 4.0 mit sich bringt, stehen vor allem potenzielle negative Arbeitsmarkteffekte im Mittelpunkt der Debatte. Die vorliegende Arbeit betrachtet die Auswirkungen des technischen Fortschritts aus historischer Sicht und beleuchtet mögliche Konsequenzen für die Arbeitswelt im Allgemeinen sowie Berufe und unterschiedliche Qualifikationsgruppen im Speziellen. Untersuchungen der letzten Jahre sehen gerade für den angelsächsischen Raum Hochqualifizierte als Gewinner und die Mittelschicht als Verlierer der technologischen Revolution. Jüngste Studien beurteilen jedoch die Entwicklung künstlicher Intelligenz als größte Herausforderung für den Arbeitsmarkt. Demnach sind Tätigkeiten, die Komplexität, Kreativität oder soziale Intelligenz erfordern, am ehesten gesichert. Bezogen auf das deutsche Modell eröffnen sich durch die Industrie 4.0 gerade in den Bereichen hochwertiger Konsumgüter, Chemieprodukte sowie Maschinen- und Anlagegüter große Potentiale. Allerdings bedarf es hierfür der richtigen Rahmenbedingungen in Form eines guten 'Betriebssystems', das sich im Ausbau der Infrastruktur, des Bildungssystems sowie der Rechts- und Datensicherheit äußern kann. Zudem wird zukünftig verstärkt Flexibilitätsbereitschaft seitens der Beschäftigten gefordert werden. Eine humanere Arbeitswelt erscheint mithilfe eines guten Betriebsklimas dennoch möglich. Betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, Mitbestimmung sowie eine funktionierende Sozialpartnerschaft können den Unsicherheiten der Arbeitswelt 4.0 entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
For love or money? Gender differences in how one approaches getting a job (2015)
Zitatform
Ng, Weiyi & Ming D. Leung (2015): For love or money? Gender differences in how one approaches getting a job. (IRLE working paper 2015-103), Berkeley, CA, 45 S.
Abstract
"Extant supply-side labor market theories conclude that women and men apply to different jobs but are unable to explain gender differences in how they may behave when applying to the same job. We correct this discrepancy by considering gendered approaches to the hiring process. We propose that applicants can emphasize either the relational or the transactional aspects of the job and that this affects whether they are hired. Relational job seekers focus on developing a social connection with their employer. In contrast, transactional job seekers focus on quantitative and mechanical aspects of the job. We expect women to be more relational and men to be more transactional and that this behavior will contribute to differences in hiring outcomes. Specifically, we contend that being relational suggest that one is more committed to the job at hand and therefore should increases the chances of being hired - holding constant competence. We examine behaviors in an online contract labor market for graphic designers, Elance.com where we find that women are more likely to be hired than men by about 4.1%. Quantitative linguistic analysis on the unstructured text of job proposals reveals that women (men) adopt more relational (transactional) language in their applications. These different approaches affect a job seeker's likelihood of being hired and attenuate the gender gap we identified. Attenuation suggests that how one approaches the hiring process matters and that gender is correlated with a particular style of engagement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausblicke auf Industrie 4.0 und ihr Kybertariat (2015)
Ohm, Christof; Bürger, Manfred;Zitatform
Ohm, Christof & Manfred Bürger (2015): Ausblicke auf Industrie 4.0 und ihr Kybertariat. In: Das Argument H. 311, S. 17-31.
Abstract
Den Kern von Industrie 4.0 bildet ein Flexibilisierungssprung, der zu billiger und schneller Herstellung maßgeschneiderter Fertigungsserien führt. Der Beitrag beschreibt zunächst die technologische Basis der cyber-physischen (Produktions-)Systeme und das in der Fabrik installierte, sie überspannende und ihre Grenzen überschreitende 'Internet der Dinge' (IdD), kybernetisch-physische Systeme und selbstorganisierte Produktionssysteme, um in der Folge auf den Wandel von der Fabrikwelt zur Weltfabrik und das 'Kybertariat 4.0', ein globalisiertes Computerproletariat, einzugehen. Skizziert werden die Umrisse des neuen Gesamtarbeiters, der damit einhergehende Wandel in der Work-Life-Balance und mögliche Gewerkschaftsstrategien. Weitere Auswirkungen, denen der Beitrag nachgeht, sind zu erwartende Standardisierungskriege, Computerkriminalität und Sabotage. (IAB)
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Literaturhinweis
Big Data und die gesellschaftlichen Folgen (2015)
Zitatform
Orwat, Carsten, Reinhard Heil, Anika Hügle, René König & Christina Merz (2015): Big Data und die gesellschaftlichen Folgen. In: Technikfolgenabschätzung, Jg. 24, H. 2, S. 83-87.
Abstract
"Die Erzeugung, Verknüpfung und Auswertung großer Datenmengen, oft mit dem Begriff 'Big Data' verbunden, beeinflusst in unserer modernen, digitalisierten Gesellschaft beinahe alle Lebensbereiche. Vernetzte Computertechnologie, Smartphones, soziale Netzwerke, vielfältige Online-Angebote und die Durchdringung des Alltags mit dem 'Internet der Dinge' führen zu einer rasanten Vervielfachung von Datenquellen und Datenmengen. Neben den Potenzialen von Big Data, z. B. in den Bereichen Wirtschaft oder Medizin, werden zunehmend auch die gesellschaftlichen Herausforderungen deutlich. Es ergeben sich insbesondere Fragen zu kommerzieller und staatlicher Überwachung, informationeller Selbstbestimmung, Schutz der Privatsphäre, Transparenz bei den Verfahren der Datenverarbeitung oder zu Fehlern bei Datenverwendungen sowie automatisierten Entscheidungen. Das Projekt ABIDA (Assessing Big Data - Begleitforschung Big Data) verfolgt das Ziel, Wissen aus gesellschaftlicher Perspektive über Entwicklungen, Herausforderungen und Handlungsoptionen von Big Data zusammenzubringen, zu erzeugen, zu vertiefen und zu verbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum reden wir eigentlich über Industrie 4.0?: Auf dem Weg zum digitalen Despotismus (2015)
Zitatform
Pfeiffer, Sabine (2015): Warum reden wir eigentlich über Industrie 4.0? Auf dem Weg zum digitalen Despotismus. In: Mittelweg 36, Jg. 24, H. 6, S. 14-36.
Abstract
"Aufgrund des Industrie-4.0-Diskurses steht die Produktion und damit auch die Produktionsarbeit wieder im Rampenlicht. Das war lange nicht mehr der Fall. Über viele Jahre galten nicht nur der Politik, sondern auch der Arbeitsforschung Industrie wie Produktion als Chiffren der Old Economy. Produktions- und Montagearbeit wurden als Residuen einer im Abklingen begriffenen Industriegesellschaft betrachtet. Was an Wissen über diese Arbeitswelten in Gesellschaft und Forschung noch vor rund zwanzig Jahren weitgehend präsent war, ist mittlerweile verblasst wie alte Fotografien. Also muss ich mich in diesem Beitrag auf den industriellen Kern und seine Ränder konzentrieren. Nicht minder relevante Prozesse, die Digitalisierungszugriffe angestoßen haben, wie etwa das Crowdsourcing, die Microwork oder die entstehende Sharing Economy, kann ich deshalb gar nicht oder nur im Vorbeigehen in den Blick nehmen, was im Übrigen auch für die Entwicklung in anderen Branchen gilt, das heißt beispielsweise in der Logistik oder dem Pflege- und Gesundheitsbereich. Auch das für die Arbeitsgesellschaft und Wirtschaft ausgesprochen bedeutsame Thema der steigenden Vulnerabilität durch immer komplexere Datenerfassung und -aggregation bleibt ausgespart. Mit der gewählten Fokussierung auf Industrie 4.0 folge ich bewusst der Engführung, die auch den gesellschaftlichen Diskurs über Industrie 4.0 prägt. Nur so kann es - das zumindest ist der Versuch - wenigstens ansatzweise gelingen, diesen Diskurs und die von ihm adressierten Phänomene fundiert und kritisch zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Der AV-Index. Lebendiges Arbeitsvermögen und Erfahrung als Ressourcen auf dem Weg zu Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Pfeiffer, Sabine & Anne Suphan (2015): Der AV-Index. Lebendiges Arbeitsvermögen und Erfahrung als Ressourcen auf dem Weg zu Industrie 4.0. (Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Soziologie. Working paper 2015,01), Hohenheim, 42 S.
Abstract
"Zur Frage zukünftiger Beschäftigungs- und Qualifikationseffekte durch Industrie 4.0 gibt es diametrale Einschätzungen. Szenarien der Arbeitsplatzvernichtung gehen von einer weitgehenden Automatisierung von Routinearbeit aus. Der Beitrag zeigt, dass die vorherrschende Unterscheidung von Routine und Nicht-Routine methodisch nicht trägt und den aktuellen Varianten industrieller Arbeit in Deutschland nichtk180809r01 gerecht wird. Demgegenüber wird die - formale wie informelle - Besonderheit der Qualifikationsstruktur in Deutschland nachgezeichnet und dabei der Unterschied zwischen statischer Routine und dynamische Erfahrung deutlich gemacht. Die Bedeutung von menschlicher Erfahrung und lebendigem Arbeitsvermögen für Industrie 4.0 wird erklärt und quantitativ bestimmt. Gezeigt wird: Ein Großteil der Beschäftigten ist fit für den Wandel. Auf dieser Basis wird abschließend für die Gestaltung von Industrie 4.0 in partizipativen Prozessen sozialer Innovation plädiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 organisieren: Ansätze zur Gestaltung der formalen und informalen Organisation (2015)
Reischauer, Georg;Zitatform
Reischauer, Georg (2015): Industrie 4.0 organisieren. Ansätze zur Gestaltung der formalen und informalen Organisation. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 4, S. 271-277.
Abstract
"Industrie 4.0 wird die Organisation von Industrieunternehmen herausfordern. Der Beitrag stellt Ansätze vor, mit denen diese Herausforderungen gemeistert werden können - auf formaler und informaler Ebene. Auf formaler Ebene ist durch Industrie 4.0 eine erhöhte externe Vernetzung zu erwarten. Die technologieorientierte Grenzstelle hilft, diese Herausforderung zu bewältigen. Dieser Stellentyp managt die Auswirkungen der mit Industrie 4.0 verbundenen Vernetzungsaktivitäten mit Externen. Auf informaler Ebene ist aufgrund der Ausbreitung von IKT im Unternehmen, die Industrie 4.0 mit sich bringen wird, von einem erhöhtem Konfliktpotenzial zwischen Management und Arbeitnehmervertretung auszugehen. Diese Herausforderung kann durch kooperative Konfliktverarbeitung, die für beide Seiten einen situativen Einsatz von Gratifikations- und Sanktionsmitteln vorsieht, bewältigt werden. Die Kombination dieser beiden Ansätze mit Interventionstechniken des Change Management sorgt dafür, dass Industrieunternehmen nachhaltig im Rahmen von Industrie 4.0 organisiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der effiziente Mensch: zur Dynamik von Raum und Zeit in mediatisierten Arbeitswelten (2015)
Roth-Ebner, Caroline;Zitatform
Roth-Ebner, Caroline (2015): Der effiziente Mensch. Zur Dynamik von Raum und Zeit in mediatisierten Arbeitswelten. (Edition Medienwissenschaft), Bielefeld: Transcript, 363 S.
Abstract
"Welchen Einfluss hat die Nutzung digitaler Medien auf die Wahrnehmung von und den Umgang mit Raum und Zeit bei der Arbeit? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht Caroline Roth-Ebner das Zusammenspiel zwischen Mediennutzung und sozialen Praktiken im Büroalltag. Sie stellt die Existenz eines Idealtypus des 'effizienten Menschen' fest, der nach einer effizienten Gestaltung seiner Arbeit strebt, um ein Maximum an Aufgaben bewältigen zu können. Digitale Medien werden dabei zu Werkzeugen, um Arbeit effizient planen, durchführen, archivieren und evaluieren zu können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Maschine fordert Mensch heraus (2015)
Rößler, Melanie;Zitatform
Rößler, Melanie (2015): Maschine fordert Mensch heraus. In: Personalmagazin H. 12, S. 18-21.
Abstract
"Alle reden von der Digitalisierung. Doch in der Praxis sieht die Lage noch anders aus. Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland hat noch keine Digitalisierungsstrategie. Im Vergleich mit der Schweiz und Österreich ist Deutschland sogar das Schlusslicht in Sachen Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industry 4.0: The future of productivity and growth in manufacturing industries (2015)
Rüßmann, Michael; Waldner, Manuela; Justus, Jan; Gerbert, Philipp; Engel, Pascal; Lorenz, Markus; Harnisch, Michael;Zitatform
Rüßmann, Michael, Markus Lorenz, Philipp Gerbert, Manuela Waldner, Jan Justus, Pascal Engel & Michael Harnisch (2015): Industry 4.0: The future of productivity and growth in manufacturing industries. o.Sz.
Abstract
"The Boston Consulting Group (BCG) prognostiziert bis zu 390.000 neue Arbeitsplätze, ein zusätzliches Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von rund 30 Milliarden Euro beziehungsweise 1 Prozent sowie ein Investitionsvolumen von 250 Milliarden Euro durch Industrie 4.0. Dies sind zentrale Ergebnisse der BCG-Studie 'Industry 4.0: The Future of Productivity and Growth in Manufacturing Industries'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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deutsche Pressemitteilung -
Literaturhinweis
Arbeit in der digitalisierten Welt: Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015 (2015)
Schlick, Christopher; Rix, Michael; Bullmann, Erich; Adolph, Lars; Busch, Felix ; Pfeiffer, Sabine ; Oeij, Peter; Meisen, Tobias; Jeschke, Sabina; Steffen, Marlies; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Strina, Giuseppe; Hellinger, Ariane; Weiss, Peter; Heinen, Ewald; Winge, Susanne; Hees, Frank ; Wolf, Christian; Hasse, Ferdinand; Ludwig, Franziska; Hasebrook, Joachim; Leimeister, Jan Marco ; Harde, Jens; Boes, Andreas ; Hahnenkamp, Klaus; Klebe, Thomas; Hägele, Ralf; Jeske, Tim ; Gül, Katrin; Preenen, Paul; Grötsch, Alexander; Stowasser, Sascha; Grauel, Britta Marleen; Wiener, Bettina; Georg, Arno; Zogaj, Shkodran; Geilen, Jan; Lacker, Thomas; Gärtner, Ralf; Kämpf, Tobias; Gäde-Butzlaff, Vera; Schröder, Lothar; Flüter-Hoffmann, Christiane; Wischniewski, Sascha ; Dhondt, Steven ; Klein-Magar, Margret; Deuse, Jochen ; Weisner, Kirsten; Delden, Catharina van; Persin, Detlef; Chia, David; Lennings, Frank; Büscher, Christian ;Zitatform
(2015): Arbeit in der digitalisierten Welt. Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 249 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert zunehmend die Arbeitswelt. Sie bietet Beschäftigten die Möglichkeit, Arbeitszeiten und -orte flexibel zu gestalten und gleichzeitig ergebnisorientiert zu arbeiten. Die Erfolge des Wirtschaftsstandorts Deutschland hängen stark davon ab, inwieweit es Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, diese Veränderungen konstruktiv zu nutzen.
Unter dem Titel 'Arbeit in der digitalisierten Welt' diskutierten am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mehr als 600 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Arbeitsforschung und -gestaltung.
Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf die Fragen, welche Rolle Arbeit zukünftig in der digitalen Gesellschaft spielen wird und wie die Arbeit der Zukunft gestaltet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Vera Gäde-Butzlaff: Arbeiten in der digitalen Welt ( 11-20);
Catharina van Delden, David Chia: Crowdsourced Innovation - Kollaborative Innovation im digitalen Zeitalter ( 21-24);
Hartmut Hirsch-Kreinsen: Gestaltungsperspektiven von Produktionsarbeit bei Industrie 4.0 ( 25-34);
Sascha Stowasser, Tim Jeske: Arbeitswelt der Zukunft ( 35-43);
Lothar Schröder : Wie sich die Digitalisierung entwickelt und warum die Zukunft in der Guten Arbeit liegt (44-54);
Arno Georg, Ariane Hellinger : Soziale und technische Innovationen in der Industrie 4.0 gestalten (57-65);
Sabine Pfeiffer : Der Mensch kann Industrie 4.0 - Industrie 4.0 am Hallenboden partizipativ gestalten (66-74);
Erich Bullmann: Kompetenzentwicklung als Motor für soziale Innovation (75-79);
Alexander Grötsch, Jan Geilen, Britta Marleen Grauel, Sascha Wischniewski, Lars Adolph: Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung in der Arbeitswelt ( 83-93);
Detlef Persin: Always online - Chance und Gefahr zugleich ( 94-103);
Jan Marco Leimeister, Thomas Klebe, Shkodran Zogaj: Digital Working und Crowd Working: Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen jetzt und für die Zukunft ( 107-116);
Katrin Gül, Andreas Boes, Tobias Kämpf: Den Umbruch in den digitalen Unternehmen nutzen: Zentrale Handlungsfelder für eine lebensphasensensible Personalpolitik ( 119-126);
Christiane Flüter-Hoffmann: Ausbalancierte Flexibilität - Wie werden Anforderungen und Angebote zu einer echten Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte? ( 127-133); Peter Weiss, Ewald Heinen, Giuseppe Strina: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung im Handwerk (137-141);
Giuseppe Strina, Ewald Heinen: Arbeitsprozesse im digitalen Handwerk - Stand und Perspektiven ( 142-152);
Steven Dhondt, Peter Oeij, Paul Preenen : Working in the Digitalized World: The Meaning of the Link between Advanced Manufacturing and Workplace Innovation in the EU Growth Strategy (155-170);
Bettina Wiener, Susanne Winge, Ralf Hägele : Die Digitalisierung in der Landwirtschaft - Deutschland und Osteuropa im Vergleich (171-181);
Michael Rix, Frank Hees, Tobias Meisen, Christian Büscher, Sabina Jeschke: Der Gießer im Mittelpunkt der Digitalisierung - Wie Innovationen aus der Informationstechnologie den Maschinenbau erobern ( 182-190);
Frank Lennings, Ralf Gärtner, Jens Harde, Ferdinand Hasse, Thomas Lacker: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung für KMU (193-204);
Joachim Hasebrook, Klaus Hahnenkamp: Robodoc und Medlink: Digitalisierung verändert die Arbeit im Krankenhaus ( 207-218);
Franziska Ludwig, Christian Wolf: Arbeit in der digitalen Welt - Digital geführte Mitarbeiter: Erfolgsfaktoren und Hemmnisse aus Sicht einer Mitarbeiterin ( 221-229);
Margret Klein-Magar: Führung in der digitalisierten Arbeitswelt - Es geht nur gemeinsam! (230-232);
Jochen Deuse, Felix Busch, Kirsten Weisner, Marlies Steffen: Differenzielle Arbeitsgestaltung durch hybride Automatisierung ( 235-245). -
Literaturhinweis
Auf dem Weg zur vernetzten Wertschöpfung: existiert eine Digitalisierungslücke im deutschen Mittelstand? (2015)
Zitatform
Schröder, Christian (2015): Auf dem Weg zur vernetzten Wertschöpfung. Existiert eine Digitalisierungslücke im deutschen Mittelstand? (Institut für Mittelstandsforschung. Denkpapier), Bonn, 15 S.
Abstract
"Für die internationale Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen in Deutschland ist es von hoher Bedeutung den Trend einer zunehmenden Vernetzung von Wertschöpfungsprozessen nicht zu verpassen. Die Verwirklichung der Vernetzung ist ein schrittweiser Prozess, der auf vorhandene Technologien bzw. Kompetenzen in den jeweiligen Unternehmen aufsetzt. Daher wird in der vorliegenden Studie, anhand eines Vergleichs mit anderen europäischen Ländern untersucht, wie es um die Voraussetzungen für eine zukünftig vernetzte Produktion im Mittelstand bestellt ist. Es zeigt sich, dass die Digitalisierung der Wertschöpfungskette im deutschen Mittelstand vergleichsweise weit vorangeschritten ist. Gleichwohl deutet sich mit Blick auf die europäischen Spitzenländer an, dass es noch Verbesserungspotenzial für die Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse und der Nutzung von RFID Technologie in der Produktions- und Dienstleistungsabwicklung gibt. Die eigentliche Digitalisierungslücke im deutschen Mittelstand besteht jedoch eindeutig in der geringen Nutzung von Cloud-Computing-Diensten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand (2015)
Zitatform
Schröder, Christina, Susanne Schlepphorst & Rosemarie Kay (2015): Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand. (IfM-Materialien 244), Bonn, 39 S.
Abstract
"Die Befragung von überwiegend mittelständischen Unternehmen zeigt, dass diese der Digitalisierung eine hohe Bedeutung fürs eigene Unternehmen beimessen. Für international aktive Unternehmen ist die Bedeutung nochmals höher. Defizite in der Umsetzung digitaler Prozesse sind eher in den mittelgroßen Unternehmen zu beobachten, in denen einzelne Funktionsbereiche seltener digital unterstützt werden als in kleinen oder großen Unternehmen. Das dürfte auch im Zusammenhang mit den ausgeprägten Sicherheitsbedenken, insbesondere der innovativen Unternehmen stehen. Dass sich die Digitalisierung für Unternehmen lohnt, deutet der positive Zusammenhang zwischen Unternehmen mit hohem Umsatzwachstum und einem gleichzeitig hohen Digitalisierungsgrad an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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